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Die Backöfen sind vorgeheizt, die Backbleche poliert. Hier geht's jetzt
endlich wieder los mit Deutschlands größter Tortenshow.
Zehn Hobbybäcker servieren raffinierte Tortenmeisterwerke der Extraklasse. Und
einer von ihnen wird Deutschlands bester Hobbybäcker. Wer es ist, das erfahren
Sie in den nächsten acht Wochen hier bei Das große Backen.
Schloss Herzfelde bei Templin in der Uckermark ist auch in diesem Jahr
Schauplatz der größten Backshow der Welt.
Ich habe mit dem Backen angefangen, nur durch die zweite Staffel, das große
Backen und jetzt selber hier zu stehen, das ist für mich einfach der Wahnsinn
und ein Traum, der in Erfüllung geht.
Acht Wochen lang wird auf allerhöchstem Niveau gebacken, modelliert und
gezaubert. So entstehen atemberaubende Torten und meisterliche Kreationen.
Wahrlich spektakuläre Kuchenkunst.
Unter den besten 10 zu sein, ist ja natürlich so das Beste, was einem
überhaupt passieren kann.
Auf die Plätzchen, fertig, Backt!
Im traumhaften Backzelt verlangen 18 anspruchsvolle Prüfungen unseren
Hobbybäckern alles ab.
Oh, das riecht echt gut.
Wow!
Ich hatte noch nie so viel Herzblase wie heute.
Beim großen Backen dabei sein zu dürfen, ist natürlich der Mega-Hammer.
Hier zu sein ist einfach nur phänomenal und unbeschreiblich.
Diesen aufregenden Backwettstreit gewinnt nur derjenige, der auf den Punkt
perfekt abliefert und die Nerven behält.
Da verzweifle ich drüber.
Ich bin super stolz und super froh, unter die ersten zehn gekommen zu sein,
weil das schon was ganz Besonderes ist.
Im deutschlandweiten Casting wurden die zehn besten Hobbybäcker gesucht. Das
Niveau übertraf alle Erwartungen und die Entscheidung, wer letztendlich ins Zelt
einziehen darf, fiel wahrhaftig nicht leicht.
Ich will auf jeden Fall meine beste Leistung bringen, die vielleicht sogar
noch ein bisschen übertreffen.
Ich bin erstens total aufgeregt und zweitens, ich will jetzt halt loslegen.
Also ich möchte endlich meinen ersten Kuchen machen und Vollgas geben.
Und diese zehn Kandidaten haben es geschafft.
Doch bis zum Sieg liegt ein weiter Weg voller Herausforderungen vor unseren
Hobbybäckern. Aber schon der Anblick des Zeltes ist ein wahrer Motivationsschub.
Das Backzelt haben wir jetzt kennengelernt. Das ist richtig der
Hammer. Das ist unfassbar, ihr Leute.
So möchte ich meine Küche haben. Ja, echt.
Als wir ins Zelt gelaufen sind, ich dachte, oh Gott, ich bin wirklich hier.
Nun geht es für unsere Hobbybäcker um alles.
Denn nur wer in den kommenden acht Wochen wahre Meisterleistungen abrufen
kann, erhält 10.000 Euro.
Dem goldenen Cupcake.
gewinnt ein eigenes Backbuch und wird das Zelt als Deutschlands bester
Hobbybäcker 2016 verlassen.
Ich werde alles geben, um die Jury zu überzeugen, dass ich super Kuchen habe.
Ich backe, ich kämpfe und ich rocke das Zelt.
Der Kampf um die Krone im Backzelt beginnt jetzt.
Kleine Brötchen backen war gestern, möge der Backwahnsinn beginnen.
Liebe Kandidaten, herzlich willkommen hier in unserem Backzelt. Wir haben es
für euch mit dem feinsten Profi-Equipment ausgestattet.
Ich sehe, der Anblick lässt euch lächeln, ihr freut euch.
Aber ich denke mal, bei dem einen oder anderen ist auch eine Prise Nervosität
dabei. Ihr dürft nämlich hier eurem Backhobby nachkommen, allerdings unter
verschärften Wettkampfbedingungen.
Ihr dürft auch jetzt zum allerersten Mal eure Schürzen anziehen.
Bitteschön. Zu den zehn besten Hobbybäckern Deutschlands gehört ihr ja
schon mal.
Wer hier allerdings zum allerbesten gekürt wird, das hängt natürlich von
eurer Leistung ab und vom Urteil unserer beiden Juroren. Und hier ist unsere
Jury. Die beste Tortendekorateurin Deutschlands, Bettina Schliephacke
-Burchardt und der mehrfache Patissier des Jahres, Christian Hüms.
Christian Hüms, der Star unter Deutschlands Patissiers, setzt große
Erwartungen in die Kandidaten.
Bereits zum vierten Mal darf ich die zehn besten Hobbybäcker Deutschlands
kennenlernen. Das Niveau steigt von Jahr zu Jahr und ich bin gespannt, mit
welchen kulinarischen Raffinessen mich die Kandidaten um den Finger wickeln
wollen.
Mit ihren Motivtorten sorgt sie auch international für Furore.
Bettina Schliepharke-Borchardt.
Nach meiner Premiere im letzten Jahr freue ich mich auf die Backkunstwerke,
die unsere Kandidaten dieses Mal aus dem Ofen zaubern werden.
Ich schaue dabei besonders auf das gestalterische Geschick, lasse mich aber
auch von tollen Geschmackserlebnissen überzeugen.
Ihr habt die heimische Backstube verlassen und euch ins Scheinwerferlicht
getraut. Dafür zollen wir beide euch großen Respekt und heißen euch herzlich
willkommen. Wenn ihr mich richtig glücklich machen wollt, tobt ihr euch
künstlerisch richtig aus.
Aber achtet dabei auf die gestalterische Präzision.
Herzlich willkommen auch von mir.
Begeistert uns mit euren Backwerken. Nicht die spektakulärste Kreation ist
die beste, wenn der Geschmack auf der Strecke bleibt.
Ich freue mich auf Geschmacksfeuerwerke von euch und auf interessante und neue
Aromen und feinste Nuancen. Ihr gehört zu den 10 besten Hobbybäckern
Deutschlands. Doch leider könnt ihr nicht alle ins Finale.
Derjenige allerdings, der den Druck hier standhält und unsere Juroren um den
Verstand backt, wird fürstlich belohnt.
Er erhält den goldenen Cupcake, 10.000 Euro
und ein eigenes Backbuch.
Und jetzt geht es endlich los.
Ihr dürft backen. Wir kommen zur ersten Aufgabe, die heißt Mein Lieblingsrezept.
Wir wollen merken, warum ihr zu den zehn besten Hobbybäckern Deutschlands gehört.
Also zeigt uns, dass ihr euer Handwerk beherrscht.
Außerdem möchten wir eure persönliche Handschrift kennenlernen.
Lieblingsrezepte erzählen immer etwas über den persönlichen Background des
Bäckers. Ich wünsche euch viel Glück. Ihr habt für diese Aufgabe zwei Stunden
Zeit. Und jetzt heißt es zum allerersten Mal für euch, auf die Plätzchen, fertig,
backt! Der Backwettstreit 2016 hat begonnen.
Hobbybäcker und Juroren sind in ihrem Element.
Ich freue mich, dass unsere Kandidaten nun endlich loslegen können. Und gleich
mit dem richtigen Klassiker. Mein Lieblingsrezept. Das muss für mich
nichts Spektakuläres von der Optik her sein. Es muss für mich einfach nur
saugut schmecken. In der allerersten Aufgabe dürfen unsere Kandidaten ihr
Lieblingsrezept präsentieren. Ich erwarte eine bunte Vielfalt, so wie auch
unsere Kandidaten sind.
Da wäre zum Beispiel die in Polen geborene Kölnerin Agnes.
Ich mache heute einen Erdbeer-Rhabarber-Baiser-Kuchen.
Und wird dann aufgespritzt und sieht aus wie so ein Wölkchen.
Und was plant die Schottin Julie?
Ich würde die Schokolade-Guinness-Torte backen mit Sauerkirsche und
italienischer Buttercreme.
Rentner Hans-Jürgen setzt dagegen auf einen deutschen Klassiker.
Bei mir steht das Lieblingsrezept auf dem Programm.
Schon seit Jahrzehnten möchte ich behaupten, die Schwarzwälder. Allerdings
abgewandelt als Kirschtorte.
Mit einem Mürbteig darunter. Also richtig lecker, saftig, mit Aromen,
locker. Da kann man gut zwei Stücke von essen.
Aus dem Land ihrer Vorfahren stammt das Rezept der 29-jährigen Ebru.
Kadeif sind türkische Glasnudeln. Und daraus mache ich Kadeif. Da kommt ein
türkischer Pudding rein mit Nüssen, Kokosnuss.
Schmeckt eigentlich ganz lecker. Gerade wie Zucker und Butter.
Ausgesprochen gehaltvoll scheint auch der Kuchen von Familienvater Nico zu
werden.
Über ein Kilo Schokolade kommt rein.
Das muss aber auch.
Völlig andere geschmackliche Akzente setzt Pfälzerin Sabrina.
Ich versuche heute die Jury zu überzeugen mit einem deftigen Pfälzer
Zwiebelkuchen. Ich komme nämlich aus der Pfalz, das ist meine Heimat. Den Kuchen
habe ich schon als Kind immer geliebt und ich hoffe, die Jury wird ihn auch
lieben.
Urbayer Sebastian hat sich gleich zu Beginn bemerkenswert viel vorgenommen.
Ich zauber der Schüle heute einen Baumkuchen in der Form von einer alten
Baumscheibe mit ein paar modellierten Mäusen und mit einem geschnitzten Apfel.
Der Boden backt ja pro Schicht ungefähr drei bis vier Minuten und die Zeit muss
man halt nutzen, um andere Sachen zu machen und dann kommt man da super
durch, überhaupt kein Problem.
Etwas nervös ans Werk geht Rheinländerin Marion.
Hier unter Druck zu backen, das ist natürlich jetzt erstmal was Neues für
mich. Das habe ich vorher noch nie gemacht.
Und ich glaube, wenn der erste Boden im Ofen ist, dann ist auch alles gut.
Auch bei der Schweizerin Sarah läuft noch nicht alles rund.
Das funktioniert nicht.
Ich hatte sie zu Hause getestet noch und ich weiß nicht, ob der Mohn zu fein ist.
Keine Ahnung. Jetzt kommt Plan B.
Bei Sebastian ist unterdessen der Teig bereits fertig.
Perfekt, so muss der sein.
Das Projekt Baumkuchen scheint gut zu laufen.
Und was macht eigentlich Erzieherin Julia?
Das ist ein amerikanischer Cheesecake, das heißt, der ist ein bisschen
gehaltvoller. Da kommt Frischkäse rein, der ist ganz cremig und Bananen kommen
da natürlich auch rein.
Und am Ende toppe ich das Ganze mit einer Schokoladen-Ganache.
In der Nähe von Magdeburg lebt die jüngste Teilnehmerin des
Tortenwettbewerbs.
Ich bin Julia, ich bin 26 Jahre alt und ich bin vor kurzem mit meinem Mann nach
Magdeburg gezogen.
Er ist dort Verwalter auf dem landwirtschaftlichen Betrieb und ich
arbeite in einem Hort. Ich habe Philipp kennengelernt über Freunde von mir, über
Bekannte und ich glaube, ich habe ihn dann relativ schnell irgendwie mit
meinem Backen erobert. Mein Favorit ist immer ihr Cheesecake, damit hat sie mich
damals auch geködert. Man sagt ja, Liebe geht durch den Magen, das hat da ganz
gut funktioniert.
Ich weiß, dass ich das erste Mal, da war ich sechs, habe ich einen Kuchen für
meinen Opa gebacken. Ich habe einfach irgendwann angefangen und nicht mehr
aufgehört zu backen sozusagen.
Eigentlich habe ich richtig Bock und Lust auf das wirklich fulltime zu
machen. Also so nur die Uhr zu backen und damit eigentlich auch mal
Lebensunterhalt zu verdienen. Das wäre der absolute Traum für mich.
Wenn sie könnte, würde sie ihre Torten gerne umarmen, glaube ich. Also das sind
so wirklich ihre kleinen Babys. Das ist ihre Leidenschaft. Das macht sie
wirklich mit Herzblut.
Ich freue mich total, dass ich beim großen Backen dabei sein darf. Und ich
finde es einfach total interessant und spannend, sich mal vor eine
professionelle Jury zu stellen. Meine Taktik ist zu versuchen, quasi einfach
immer nur den nächsten Schritt zu denken und zu planen und dann aber 100 Prozent
zu geben.
Auf einen knackigen Keksboden schichtet Julia eine saftige Frischkäsefüllung mit
pürierten Bananen.
Hinzu kommen Schokoganache, Bananenchips, karamellisierte Walnüsse
und Sahnehäubchen.
In der Zwischenzeit scheint Agnes ein gutes Stück vorangekommen zu sein.
So, jetzt werden noch die Rosen hier oben drauf gespritzt, damit das nicht
ganz so langweilig aussieht.
So, jetzt ab in den Ofen damit.
Gut Glück!
Marion. Hallo, liebe Betty.
Du hast dir echt was Schwieriges ausgesucht.
Frischkäse-Buttercreme?
Finde ich persönlich nicht so einfach.
Gelingt sie dir immer?
Mal so, mal so.
Also mir wird sie meistens flüssig, weil ich zu ungeduldig bin und immer schön
mit dem Handmixer reingehe.
Du hebst es hoffentlich runter.
Ich mache es mit der Maschine.
Okay. Jetzt habe ich ein bisschen Angst.
Das klappt schon.
Das klappt bestimmt.
Dem Senior in der Backrunde steht der Sinn nach Hochprozentigem. Da kommt
jetzt ein bisschen Kirschwasser rein.
Ach, das mache ich so.
Das ist Aroma. Das gibt eben das entsprechende Aroma.
Vielleicht habe ich als Kind das immer so gerne gegessen, weil das Kirschwasser
da drin war.
Ja, gut so.
Wahnsinn, du hast ein straffes Programm, mein Freund.
Baumkuchen in zwei Stunden, plus Verzierung, plus Marzipan. Plus
Apfelschnitzen. Alter Falter.
Ich werde euch auf jeden Fall was ordentliches abliefern. Also Baumkuchen
ist ja jetzt nichts Typisches. Also ich würde jetzt nicht sagen, okay, ja, das
wäre mein absoluter Lieblingskuchen. Wie kommst du auf Baumkuchen? Ich liebe
Baumkuchen. Meine Frau ist mein größter Kritiker.
Und sie hat gesagt...
Passt, also passt.
Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß und vor allen Dingen toi toi toi.
Immer wichtig beim Backen, eine kluge Planung und ein straffes Zeitmanagement.
Scheinbar ein leichtes für Julia.
Also ich habe jetzt erstmal die Käsemasse gemacht für meinen Cheesecake,
weil die richtig cremig und lecker wird, wenn man die lange und langsam rührt.
Die Zeit brauche ich eben.
Eine halbe Stunde ist mittlerweile vergangen. Für die Kandidaten offenbar
kein Grund, die Ruhe zu verlieren.
Ein Kuchen nach dem anderen landet im Ofen und an einem Tisch wird tief in die
Trickkiste gegriffen. Ich habe hier die Chili für meinen Kuchen, der das Ganze
einfach noch schokoladiger machen soll.
Und ich gucke, dass ich die jetzt so klein wie möglich kriege, weil man soll
ja nicht direkt diesen Chili-Geschmack haben oder vielleicht sogar ein ganzes
Stück Chili im Mund.
Auf der anderen Zeltseite arbeitet Sabrina am geschmacklichen
Kontrastprogramm.
Ich denke, dass ich in Erinnerung bleibe mit meinem deftigen Kuchen, weil den
deftigen Kuchen habe ich bisher noch nicht gesehen, aber das ist ja immer
Geschmackssache.
Während Sabrina Mut zum Herzhaften beweist, geht anderswo die
Mohnverarbeitung in die nächste Runde.
Das gibt jetzt eine Masse, durch den Grieß dickt das ein und nachher kommt
das auf den Rührboden und dann in den Ofen.
So langsam nehmen die Backpläne der Kandidaten Gestalt an.
Für unsere Juroren die beste Gelegenheit, nochmal nach dem Rechten zu
säen.
Hallo Ebru, das sieht ja interessant aus. Was ist das genau? Das ist Kadaif.
Das ist ein ganz, ganz dünner Teig, der im Endeffekt auch Engelshaar genannt
wird, richtig?
Ja. Werden die nochmal gebacken oder karamellisiert oder backst du die jetzt
in der Pfanne fertig oder kommen die nochmal in den Ofen? Nein, die kommen
nicht in den Ofen.
Finde ich sehr interessant. Ich bin gespannt.
Ebru kommt aus dem hohen Norden Deutschlands. Doch im Backzelt sorgt sie
für die orientalische Note.
Mein Name ist Ebru. Ich wohne in Bremen seit 29 Jahren. Ich bin hier geboren und
aufgewachsen. Ich bin verheiratet seit fast sechs Jahren. Ich habe eine kleine
Tochter. Ich und meine Familie sind öfters...
Bei meinen Eltern.
Wir sehen uns jeden Tag.
Mein Mann und ich, dann habe ich beim Einkaufen kennengelernt.
Da wollte ich sie unbedingt weiter treffen und weiter kennenlernen.
Wollte ich mir sie nicht entgehen lassen.
Er sagt, es war schon von Anfang an klar, dass wir heiraten.
Ich habe eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten gemacht.
Aber nach der Geburt meiner Tochter bin ich jetzt Vollmama und Hausfrau.
Seda ist jetzt mittlerweile drei Jahre alt und seit drei Jahren backe ich.
Ich möchte halt in der Show zeigen, dass es in der... In der türkischen Küche
gibt es nicht nur Baklava, sondern auch andere türkische Süßspeisen, Torten, die
etwas anders sind, aber trotzdem sehr lecker schmecken.
Die Teilnahme beim großen Backen bedeutet für mich, dass auch eine
bedeckte Frau sich nicht verstecken muss und sich auch mit dem Hobby frei
entfalten kann.
Ebru's Lieblingsrezept ist ein türkischer Klassiker.
Genannt Kajadifle Tatle, für den sie gebutterte und geröstete feine Nudeln
und einen saftigen, nussigen Kokospudding schichtet.
Im Backzelt läuft die Zeit unerbittlich weiter.
Liebe Hobbybäcker, ihr habt euch bis jetzt wacker geschlagen. Es ist schon
Halbzeit bei der ersten Aufgabe. Ihr habt jetzt noch eine Stunde.
Nein!
Ich glaube, jetzt sind sie verbrannt.
So. Kannst nämlich kaum glauben.
Sieht aus, als ob sie gar wären.
Ich würde jetzt am liebsten tanzen, aber dafür habe ich keine Zeit.
Dass man gleichzeitig tanzen und backen kann, beweist Buttercreme-Expertin
Julie.
Die besondere an italienischer Buttercreme ist, dass man die Zucker
erst mit ein bisschen Wasser aufkocht und dann man gießt es rein. Es geht so
ein bisschen Marshmallow.
Jede Menge Schwung in die deutsche Hauptstadt bringt die gebürtige Schottin
Julie aus Glasgow.
Ich bin Julie, ich bin immer 32, aber ich bin 44 und ich komme aus
Schottland ursprünglich. Ich arbeite in der Patente-Bereich, also mit neuen
Erfindungen und so weiter.
Ich habe erst in Schottland studiert, weil mein Deutsch so schlecht war, haben
sie mich nach Deutschland geschickt, nach der Uni Potsdam.
Dann habe ich Frank kennengelernt und wir sind hier gelandet vor ungefähr zehn
Jahren. Julie ist sehr aktiv, also das ist wirklich, da ist immer was los. Das
mag ich halt.
Unser größtes gemeinsames Hobby ist Rugby.
Ich habe früher selber gespielt, Frank spielt immer noch.
Ist auch Schiri geworden.
Ja Schiri, was war das denn eh?
Hallo.
Wir brauchen auch zusammen ein Bier. Da kommen dann ganz leckere Resultate dabei
raus. Ich finde es auch ein bisschen ähnlich mit Backen.
Prost. Zum Backen gekommen bin ich durch meine Familie in Schottland. Das ist
einfach so meine Yoga.
Ich probiere so ein bisschen mehr Deutsch zu sein mit Schritt für Schritt.
Ich weiß genau, was ich mache, wann und so weiter. Aber ja, ich bin chaotisch.
Ich weiß es.
Es bedeutet mir sehr viel, im Sale zu kommen. Ich meine, das ist der Top Ten
in Deutschland.
Ich habe keine Kampfsprüche oder sowas zu sagen, aber ich bin klein und gemein.
Bei Julis Schoko-Guinness-Torte mit Sauerkirschen verfeinern Kakao und
Vanille den malzigen Biergeschmack.
Rosen aus italienischer Vanille-Buttercreme geben ihr einen
eleganten Look.
Joi, alles gut? Ja.
Oh, da läuft die italienische Meringue. Ja.
Wieso im italienischen Meringue? Das ist eigentlich eher ungewöhnlich, finde ich.
Ich habe verschiedene ausprobiert, aber diese war meiner Lieblings besser zu
spritzen, geschmeidiger.
Finde ich selber.
Du hast halt immer diesen Marshmallow-Flavor da drin. Ja, das
liebe ich. So ein bisschen Druck auf mir jetzt, wenn das deine
Lieblingsbuttercreme ist.
Ja, also ich will dich mal alleine lassen mit dem Druck. Wir sehen uns
später.
Liebe Schneebesen-Virtuosen, ihr habt jetzt noch genau 30 Minuten.
Mist.
Ich bin davon richtig überzeugt.
Ebru scheint sehr zufrieden zu sein und außerdem sehr schnell.
So, ich bin fertig.
Und ab damit in die Kühlung.
Heißer geht's bei Agnes zu.
Mein Baiser ist ein bisschen dunkel geworden.
Ich hoffe, es brennt.
Ach nee, mein Kuchen brennt.
Das hört gar nicht mehr auf zu brennen.
Ach nee.
Ich könnte nicht heulen.
Aber nicht nur bei Agnes ist der Wurm drin.
Scheiße.
Nein, nein, nein.
Das wird nichts.
Bei dem einen zerplatzen Träume, bei dem anderen werden sie wahr.
Traum. Doch noch ist das Wunderwerk nicht vollendet. Jetzt heißt es
hochkonzentriert weiterarbeiten und zur Not mit Fehlern leben.
Er hat ein bisschen Schlagseite. Mit filigraner Perfektion geht Sarah an ihre
Blütenmodellage.
Meine Lieblingshaare werde ich mit Mohnblumen verzieren, mit
selbstgemachten Mohnblüten aus Blütenpaste, die gepudert werden und
dann mit Floristendraht zusammengebunden und nachher aussehen wie echt.
Während sich die Schweizerin Sarah seelenruhig ihren kunstvollen Mondblüten
widmet, muss die dreifache Mutter Agnes der harten Realität ins Auge sehen.
Oh mein Gott, ich hab Angst vor den Ofen jetzt.
Soll ich dir irgendwie helfen?
Nein.
Für Agnes geht es jetzt nur noch um Schadensbegrenzung.
Liebe Kandidaten! Ich sehe, bei euch läuft es, allerdings läuft auch die Uhr.
Ihr habt jetzt noch genau 10 Minuten.
Oh.
Jetzt verleihe ich meinem Baum die alte Struktur mit ein bisschen Airbrush.
Während es bei Sebastian und seinem Baumkuchenkunstwerk kaum besser laufen
könnte, stürzt Kölnerin Agnes in die nächste Katastrophe.
Mist, gleich ist alles kaputt.
Verdammt, es gibt es doch gar nicht.
Auch Marion ist mit ihrer Leistung nicht zufrieden.
Da kriegen wir einen Zusammenbruch.
Hammer.
Hammer.
Der rutscht mir überall raus.
Es ist, wie es ist. Ich kann es nicht ändern.
Ich habe das gerade beschlossen, dass er so sein soll.
Agnes?
Ich könnte raten.
Das kannst du danach.
Erstmal retten wir jetzt die Torte.
Ich halte und du guckst mal, ob du irgendwo ein Band findest.
Das gibt's doch gar nicht.
Also ich hab mir das ein bisschen anders vorgestellt.
Jurorin Betty wahrscheinlich auch. Und es gibt da noch so einen Kandidaten,
dessen Kuchen einfach nicht klappen will wie zu Hause.
Leider noch nicht richtig fest geworden.
Jetzt muss ich mal gucken, wie ich das noch retten kann.
Liebe Kandidaten, ihr habt jetzt noch genau zwei Minuten.
Scheiße!
Ich bin fertig.
Hüben wird triumphiert, drüben eher improvisiert.
Ich versuche jetzt in der Kürze der Zeit, das noch irgendwie zu retten.
Willst du nicht schief gehen?
Ja, der Kuchen ist zu warm. Buttercreme schmelzt so ein bisschen, aber das kann
ich machen. Gar nichts.
An allen Backstationen werden die letzten Handgriffe getätigt.
Ja, der ist gut.
Jetzt bin ich froh.
Die letzten Sekunden brechen an.
10, 9, 8, 7, 6, 5,
4, 3, 2,
Eins und Schluss.
Hände vom Gebäck.
Ich bin fertig.
Ich bin super froh, dass ich überhaupt was hier stehen habe.
Weil, wie ich gesagt habe, es war richtig knapp mit dem Zeit.
Ich fühle mich schon ein bisschen traurig. War einfach nicht so wie
daheim.
Ich habe gesehen, ich bin die Einzige mit einem deftigen Kuchen.
Und von dem her bin ich mal gespannt, ob das die Jury so toll findet oder nicht.
Also ich finde ihn toll von dem her.
Die erste Verkostung bei Das große Backen 2016 steht an.
Angespannt bin ich eigentlich nicht, weil ich ziemlich sicher bin, dass das
sehr lecker schmeckt. Ich habe ja auch ein bisschen probiert vorhin.
Also es muss eigentlich schmecken.
Es geht wirklich bei meinem Kuchen um die feine Verarbeitung und um die feine
Struktur von dem Kuchen und ich glaube, ein Profi wird das rausschmecken.
Jetzt ist die Jury an der Reihe. Sie wird eure Torten verkosten und
vielleicht haben ja Christian und Betty danach ein neues Lieblingsrezept. Und
los geht's bei Sebastian.
Ja Sebastian, jetzt stehen wir vor dir. Was hast du uns denn Schönes mitgebracht
als dein Lieblingsrezept? Mein Lieblingsrezept ist Baumkuchen in Form
einer alten Baumscheibe mit drei modellierten Mäusen und geschnitzten
Apfel. Was mich beeindruckt ist, dass du halt neben Baumkuchen backen, was ja
auch Zeit in Anspruch nimmt, auch noch Liebe zum Detail hast. Mit dem Airbrush,
mit verschiedenen Farben. Das Einzige, was ich zu bemängeln hätte, ist, wenn
ich hier unten schon so eine Kante mache und das Cakeboard quasi eindecke, dann
ganz. Ganz oder gar nicht. Ich schneide den Kuchen einfach mal an.
Oh, das sieht sehr, sehr gut aus.
Also ich würde sagen, rein optisch gesehen ist der Baumkuchen dir schon
perfekt gelungen. Also man kann die Jahresringe im Endeffekt erkennen, was
den Baumkuchen ausmacht. Jetzt wollen wir mal probieren, oder? Sehr gerne.
Also ich muss sagen, er ist schön saftig. Ich schmecke auch leicht die
Aprikosenmarmelade noch raus.
Und für mich ist der Baumkuchen so, wie ich mir vorstelle. Top gelungen.
Danke. Super.
Ich habe ein Guinness-Schokolade-Torte für Ihre reingepackt in
italienische Buttercreme mit Ombre-Effekt.
Der Ombre-Effekt ist super zu erkennen. Man sieht genau unten dunkel, es wird
nach oben heller.
Schön gleichmäßig gespritzte Rosetten.
So wie es sein soll.
Es ist schon so richtig schön saftig.
Christian schmunzelt schon. Es muss gut sein.
Okay.
Also grundsätzlich.
Mit Zartbitterschokolade macht man bei mir fast alles richtig.
Die Kirschen sind perfekt da drin. Das Einzige, für mich hätte das Bier noch
ein ganz klein wenig mehr im Vordergrund sein können. Dieses Malzige, das finde
ich einfach ziemlich attraktiv. Danke. Vielen Dank.
Bitte. Super.
Freust du dich?
Ich habe einen Bananen-Cheesecake gebacken. Da oben drauf ist eine
Zartbitter-Garage und garniert ist es mit gerösteten und karamellisierten
Walnüssen, ein bisschen Schokoladenabrieb, Sahne und
Bananenchips. Was mir gut gefällt, es lädt zum Essen ein. Also wenn ich schon
die Kombination der Zutaten höre, das sehe ich auch von der Optik her. Danke.
Ich kann da nur zustimmen. Ich würde ihn jetzt auch einfach mal anschneiden, denn
Cheesecake ist auf jeden Fall mit eins meiner absoluten Lieblingsgebäcke.
Es schmeckt nach Banane, es schmeckt aber nicht zu intensiv nach Banane. Also
ich bin jetzt kein absoluter Bananen-Fan. Mit der Schokolade zusammen
hast du es einfach voll auf den Punkt getroffen. Die Konsistenz ist perfekt.
Also viel besser geht ein Cheesecake nicht mehr. Wow, danke.
Das geht runter wie Öl.
Super. Dankeschön.
Du bist so aufgeregt, ne? Ganz furchtbar. Ich habe jetzt mehr Angst wie
vom Backen. Aber die sind ganz lieb, sie probieren nur deine Torte.
Was hast du uns jetzt hier gebacken? Ich habe mein absolutes Lieblingstörtchen.
Schon seit Kindertagen liebe ich Blaubeeren. Die haben wir früher mit der
Großmutter und mit meinen Eltern in der Eifel im Wald selber gesammelt. Was halt
schade ist, ist, dass hier unten wirklich so die Blaubeeren zu sehen
sind. Somit die Füllung war wahrscheinlich nicht kühlt genug und ist
dann jetzt, gerade wenn man es mit Buttercreme einstreicht, holt man die
Füllung wieder mit raus. Das sollte logischerweise nicht passieren.
Was man auf jeden Fall super schön erkennen kann, das Teil ist halt mega
saftig durch das Heidelbeer-Ragout, was du jetzt noch zusätzlich mit reingemacht
hast.
Das lässt sich super schön essen. Die Säure der Heidelbeeren ist da, also das
heißt, du hast auch eine gewisse Frische, weil natürlich so ein Stück zu
essen, das kann natürlich schon sehr viel Zucker auf einmal sein und das
durch Frucht zu kombinieren, finde ich persönlich, ist dir super schön gelungen
von Ihnen.
Kombination ist auch schön, rundum schöner Geschmack. Vielen Dank. Ich
bedanke mich.
Dass das Schokolade ist, sieht man auf Anhieb. Aber was steckt denn hinter
deinem Lieblingsrezept? Ja, das ist das Lieblingsrezept von meinen Kindern.
Es ist halt wirklich sehr, sehr viel Schokolade da drin. Dazu noch Chili und
Erdbeeren. Also es ist eine kleine Schokoladenexplosion im Erdbeerfeld.
Das Problem ist, es sieht gerade auch etwas explosionsmäßig aus. Also es
scheint nicht nur ein...
Geschmackliche Explosion zu sein, es wäre halt schön gewesen, wenn da noch
irgendwas an Schokolade dabei gewesen wäre, was irgendwie bearbeitet worden
wäre. Von außen mag ich sie immer, wenn es ein bisschen wilder ist. Allerdings
ist mir das dann schon so wild, dass ich sagen muss, okay, da ist einiges
schiefgelaufen, um es noch zu kaschieren. Das ist dir nicht ganz
gelungen.
Für mich hättest du persönlich noch ein bisschen mehr Chili reinmachen können,
weil ich merke sie gar nicht. Und die Erdbeeren.
Oben drauf hätte ich einfach nur alles vollgelegt mit Erdbeeren, damit du diese
Masse an Schokolade so ein ganz klein wenig kompensierst.
Auch wenn ganz viel Schokolade drin ist, ich glaube, ich hätte den Boden fast
noch schokoladiger gerne gehabt. Also noch schwerer fast. Also ich finde ihn
fast schon etwas leicht.
Das habe ich auch noch nicht so gehört.
Ja, wenn schon, denn schon.
Okay. Vielen Dank.
Vielen Dank. Danke.
Ich habe euch eine Erdbeer-Rhabarber-Wolke gemacht.
Das ist unser Lieblingskuchen, weil meine Kinder essen sehr gerne Baiser,
Erdbeeren und wir auch Rhabarber. Und oben habe ich dann diese Röschen
gespritzt. Wie du siehst, also die Schleife war nicht ganz geplant.
Er flog auseinander. Von daher hat die Dekoration jetzt sehr geschickt gemacht.
Er ist auf jeden Fall von außen gebacken. Auch die Backfarbe ist halt
perfekt für mich. Goldgelb, so soll es im Endeffekt auch sein. Ich bin mal
gespannt, wie er jetzt von innen ausschaut.
Ich auch.
Also man kann jetzt hier dran super schön erkennen, es ist halt mega
schlotzig.
Also du hast die Erdbeeren, du schmeckst den Rhabarber raus, du hast immer noch
Biss, was für mich sehr wichtig ist. Und gleichzeitig hast du von oben, das kann
man auch vielleicht ganz leicht hören, Der Baiser ist schon noch knusprig. Das
Einzige, was hierbei wahrscheinlich schiefgelaufen ist, dass die Früchte
einfach zu viel Wasser gelassen haben und beim nächsten Mal vielleicht vorher
einfach nochmal ganz kurz ein bisschen Mehl und dann saugt dieses Mehl so ein
ganz klein wenig mehr die Feuchtigkeit auf.
Von der Kombination, man versteht die Familie, würde ich sagen.
Vielen Dank.
Gerne, danke schön.
Na Ebo, was machen die Nerven?
Äh, jetzt schlimm.
Okay. Dann wollen wir dich vielleicht mal einfach nur fragen, was du für uns
heute gebacken hast.
Das ist typisch türkisch. Wir essen das gerne zum Tee. Eigentlich hat das nur
zwei Schichten, aber diesmal wollte ich das in drei Schichten machen, damit das
so aussieht wie eine Torte.
Was genau befindet sich denn drin?
Das ist Engeltaar, also Kadayif, mit Nüssen, Zucker, angebraten mit Butter.
Und im Pudding ist Kokosnuss drin, Mehl, Butter und Milch.
Ich bin super gespannt auf den Geschmack.
Okay, scheint zu schmecken.
Keiner spricht.
Es ist ein Geschmack.
der überhaupt nicht süß ist, nicht in den Zehen zieht. Ja, also du hast auf
jeden Fall die Textur.
Das merkt man bei jedem Bissen. Du schmeckst auch die Kokosnuss schön raus.
Das Einzige, was mir im Endeffekt so ein bisschen fehlt, ist halt so eine
fruchtige Komponente.
Die erste Aufregung hat sich gelegt, oder?
Ja, jetzt.
Jetzt geht's. Ja.
Das ist ein Mohnkuchen mit Streusel.
Und der Mohn wurde gemahlen. Und unten ist ein Rührkuchen als Boden.
Meine Oma hat den immer gebacken, zu jedem Fest.
Und der musste einfach immer da sein. Also von der Optik her hast du ihn für
mich super getroffen. Du hast hier noch ein paar Mohnblumen dazugelegt, wie ich
sehe, aus Zucker. Genau.
Auch ich kann nur sagen, meinen tiefen Respekt, alter Falter. Die Blumen sehen
wirklich so aus, als wenn sie quasi aus dem Strauß da kommen.
Dankeschön. Und da hast du wirklich die volle Punktzahl.
Grieß hat es auch noch in der Mohnmasse.
Es duftet bis hierher.
Die Mohnmasse ist richtig schön cremig. Man sieht das, da ist nichts trocken.
Auch der Streusel obendrauf, der hat den Crunch, den ich dafür benötige.
Insgesamt ist das einfach für mich ein sehr, sehr, sehr leckerer Kuchen
geworden. Ich kann mich da einfach nur anschließen, das Ding braucht nicht
viele Worte. Das muss man essen.
Vielen Dank. Vielen, vielen Dank euch.
Persönlich von außen hättest du einfach obendrauf noch ein bisschen mehr
Schokolade machen können. Es darf ruhig richtig wild aussehen. Also gleichzeitig
dieses gerade Einstreichen von außen. Du hast das schlichte Weiße, du hast
obendrauf nur eine Kirsche. Aber dann kann es von obendrauf richtig Schokolade
sein, damit du es wie so einen Berg bedeckst.
Von der Kombination her ist es ja fast auch wie eine Schwarzwälder Kirschtorte.
Die Komponenten sind von einer Schwarzwälder Kirschtorte. Aber ich habe
sie einfach anders zusammengesetzt.
So wie du ihn jetzt umgesetzt hast, so wie du es quasi für deine Kinder gemacht
hast, hast du es perfekt für mich gemacht. Das Einzige, es hätte noch ein
bisschen mehr Sprit gebraucht. Für mich noch mehr. Mehr Schnaps.
Es passt einfach von den Komponenten gut zusammen. So soll ein Klassiker sein.
Vielen Dank.
Dankeschön. Danke.
Super.
Ich habe euch heute mitgebracht mein absolutes Lieblingsrezept aus meiner
Pfälzer Heimat, nämlich einen deftigen Zwiebelkuchen mit Speck ummantelt von
einem zarten Hefeteig.
Die Backfarbe ist so wunderschön, so attraktiv für mich. Und hier oben drauf
dieses Detail, dass du es halt nochmal abgestrichen hast, dass das wirklich
richtig glänzt.
Und sogar verziert. Wird logischerweise meistens mit dem Teich gemacht, mit dem
man arbeitet. Das hast du hier auch gemacht.
Ausgestochen, in Schuppen gelegt und dann oben Fächerform.
Vielleicht irgendwie noch ein bisschen Schnittlauch oder sowas. So ein bisschen
noch eine andere Farbe hätte ich an der Stelle schön gefunden.
Ich brauche da keinen Schnittlauch. Also für mich ist das eben... Liebe zum
Detail und für mich perfekt gewählt. Ich kann aber kaum noch warten,
anzuschneiden. Von daher, ich werde es jetzt einfach mal anschneiden.
Sag was.
Was soll ich sagen?
Also wenn das dein Lieblingsrezept ist, lade ich mich dann öfter mal bei dir zum
Essen ein. Sehr gerne.
Wir sehen uns dann wahrscheinlich öfter. Sehr gerne. Für mich hast du alles
richtig gemacht. Der Speck, die Zwiebeln. Bei dir ist alles super
luftig, perfekt gebacken. Es ist durchgebacken, es ist nicht flüssig.
Super. Vielen Dank.
Bitte, bitte.
Gute Bewertung, alles richtig gemacht. Ja, super.
Wo die Jury zum ersten Mal bei mir war, da war ich ja ziemlich aufgeregt.
Eigentlich war ich davor richtig gelassen, aber mit jedem Schritt, der
mir in Nähe kam, dachte ich, mein Gott, mein Herz springt gleich raus.
Ich glaube, der Kuchen schmeckt nicht so schlecht, aber grundsätzlich würde ich
schon sagen...
Ja, den habe ich verkackt. Ich war sehr positiv überrascht, dass die nicht
gesagt haben, oh, der ist ja komplett auseinandergefallen und warum ist nicht
überall Baiser drauf, sondern so viele Erdbeeren und fand ich super.
Bereits nach der ersten Aufgabe können wir sehen, dass das Niveau unserer
Kandidaten dieses Jahr sehr, sehr hoch ist. Alle haben sich extrem ins Zeug
gelegt. Wir haben sehr schöne Sachen gesehen. Wir durften sehr leckere Sachen
probieren. Dennoch gab es das ein oder andere.
noch ein kleines bisschen zu verbessern. Ich freue mich einfach auf die nächsten
Aufgaben.
Nun steht die technische Prüfung bei. Das große Backen auf dem Programm.
Die geben uns keine Stolpersteine, glaube ich. Also ich hoffe zumindest.
Also Brandtag würde ich mir wünschen, weil ich das schon geübt habe. Und das
wäre natürlich ein Pluspunkt für mich.
Ich denke mal, ihr seid jetzt auf Betriebstemperatur und das ist auch gut
so, denn wir erhöhen den Schwierigkeitsgrad. Wir kommen zur
technischen Prüfung und ihr dürft die Zutaten jetzt aufdecken.
Bei dieser Prüfung erhält jeder Kandidat die gleichen Zutaten. Doch daraus zu
lesen, welches Rezept gebacken werden soll, stellt die Hobbybäcker für eine
schwierige Aufgabe.
Was ist das denn hier?
Wein.
Hey, ich geh weg zum Kneiper.
Bitte sag mir was, sprichst du mir?
Ich habe keine Ahnung, was ich muss zu diesem Tag sagen. Ich weiß nicht,
irgendwelche Bonbons oder sowas kann es sein. Also keinen Brandteig, den ich mir
gewünscht habe.
Also daraus wüsste ich jetzt nicht, was ich machen sollte.
Dann dürft ihr das Rezept jetzt umdrehen.
Ach, du Scheiße.
Croque en Bouche.
Das habe ich noch nie gehört.
Ihr dürft euch jetzt in die Sphären der französischen Backkunst bewegen und euch
an einem Croque en Bouche versuchen.
Das ist ein Windbeutelturm.
Ganz wichtig ist, er muss 25 Zentimeter hoch sein.
Ihr wisst, Windbeutel macht man aus Brandteig.
Die Zubereitung hat es in sich.
Wir werden sehr genau darauf achten, ob euer Teich auch wirklich luftig geraten
ist. Die Windbeutel werden mit einer Creme gefüllt.
Dass diese exquisit schmecken soll, versteht sich von selbst.
Ebru, da du nicht mit Alkohol arbeitest, haben wir diesen in deinem Rezept durch
Orangensaft ersetzt.
Der Windbeutelturm wird durch Karamell zusammengehalten.
Bitte arbeitet sorgfältig, damit euer Turm auch stehen bleibt.
Achtet vor allem auf euer Zeitmanagement, denn zwei Stunden sind
für ein Croquembouche nicht viel. Also nutzt jede Minute und arbeitet am besten
parallel. Die Jury darf natürlich nicht wissen, wer hat was gebacken. Und
deshalb werden jetzt Christian und Betty das Zelt verlassen.
Und wir sehen uns dann gleich wieder. Und zwar in zwei Stunden. Ihr habt für
diese Aufgabe zwei Stunden Zeit.
Lasst es so richtig krachen, denn Croquembouche heißt übersetzt...
Kracht im Mund.
Auf die Plätzchen.
Fertig.
Backt.
Den Croque aux Bouches, den hab ich noch nicht gemacht.
Aber da werden wir schon was herzimmern, dass das passt.
Also ein Brandteig, allerdings in der Form mit der Füllung, Champagnercreme
mit Caramel, auch noch nicht gemacht. Eine richtige Herausforderung. Ich leg
los.
Die erste technische Prüfung von Das große Backen 2016 soll ein Croquembouche
werden. Ein französischer Klassiker, der es wirklich in sich hat. Der perfekte
Croquembouche ist sehr gleichmäßig aufgetürmt. Das heißt, wenn er sich
dreht, habe ich immer den gleichen Winkel. Ich habe gleichmäßig
aufgespritzte Windbeutel, die alle gleich groß sind.
Die Höhe von 25 Zentimetern erreichen unsere Kandidaten dadurch, dass sie
circa 70 von unseren Windbeuteln auftrissieren und die dann aufeinander
stapeln.
Und wenn ich eine Lücke habe, kann ich durchgucken und sehe den Hohlraum in der
Mitte. Der perfekte Croque-en-Bouche.
Auf dem Weg dorthin haben die zehn Hobbybäcker einiges zu tun.
Für den Brandteig müssen zuerst Wasser, Butter, Salz und Mehl in einem Topf
verrührt und abgebrannt werden.
Ich bin den Teig jetzt gerade am abbrennen, bis so ein weißer Rand sich
oder so ein weißer Belag sich am Boden gebildet hat.
Müsste jetzt eigentlich auch gut sein.
So, der muss jetzt erstmal abkühlen auf 40 Grad. Dafür tue ich den jetzt hier
rein. Boden gut machen muss in dieser Aufgabe der Hesse Nico.
Im beschaulichen Firnheim ist der Papa von vier Töchtern zu Hause.
Mein Name ist Nico, ich bin 40 und wohne in Viernheim.
Beruflich arbeite ich als Grafik- und Webdesigner.
Ich habe vier Töchter.
Meine Freundin, die Alexandra, lebt auch in Viernheim. Meine Töchter sind der
Mittelpunkt in meinem Leben.
Ich habe hier die Mia, die Amelie und die Merle. Die Milena ist hier als
kleine Fledermaus noch mit verewigt.
Für mich ist es eigentlich...
Überhaupt kein Widerspruch, dass ich einerseits gerne nähe und backe,
andererseits aber auch gerne am Auto rumschraube. Das ist für mich dann
wieder so ein Ausgleich.
Papa ist der kreativste Mensch, den ich kenne und die Kreativität benutzt er
auch in seinen Torten und die schmecken einfach mega gut.
Der Ehrgeiz spornt mich auf jeden Fall an, meine Höchstleistung zu bringen oder
sogar noch darüber hinaus zu gehen. Wenn das reicht tatsächlich, um bis ins
Finale zu kommen, wäre absolut super.
Und noch scheinen die Windbeutel Nico nicht vor größere Probleme zu stellen.
Ganz anders sieht das bei Ebru aus.
Also dieser Teig ist irgendwie nicht mein Lieblingsteig jetzt. So ein
hartnäckiger Teig, ich glaube, damit kann man sogar kleben.
Hast du schon mal Brandteig gemacht? Nee, das ist ja das erste Mal. Ich
dachte, sowas gibt es vielleicht auch in der türkischen Küche. Ja, aber wir
kaufen es immer.
Im Backzelt muss hingegen alles selbst gemacht werden. Das Aufspritzen der
Brandteigmasse gehört auf jeden Fall auch dazu.
Und jetzt drücken die Daumen.
Ich weiß nicht, wie viel Zeit es gelaufen hat, aber ich bin zufrieden,
dass ich die erste Portion drin habe. Aber ich habe die immer noch nicht
gezählt.
Oh nein.
Mir ist gerade ein Beutel geplatzt.
Unglaublich, das wird eng. Das wird eng.
Ich habe das Ei in die Champagner-Masse gerührt, in die heiße. Jetzt ist die
Creme soweit gut und schön.
Keine Klümpchen, hervorragend. Jetzt geht das ab in den Kühlschrank, damit
die auch ein bissel anzieht.
Ich habe gesagt, ich könnte auch einen Schluck trinken.
Schade. So ein ganz kleines Schlückchen hätte ich mir schon genehmigt. So ein
winziges.
Ebenfalls nüchtern betrachtet Hans-Jürgen die Lage.
Ein bisschen spät bin ich dran mit meinen Backkünsten hier.
Ich sehe zwar schon Windbeutel, allerdings wollen die ja noch gestapelt
werden. Wir möchten ja Türme. Ihr habt jetzt noch genau 60 Minuten.
Dass die Zeit immer so schnell vergeht.
Sogar keine Zeitprobleme hat anscheinend die flinke Ebru.
Boah, die sind echt gut geworden.
Ich bin voll stolz.
Autsch, heiß.
Wenn ich heiß anpacken kann, kann ich heiß lieben. Oh.
Das ist doch mal ein Spruch, oder? Man kann das gelöhnt heiß anfassen.
Die Windbeutel sind bei allen fertig.
Die Füllung aus Champagner und Zitronensaft jedoch noch nicht.
Die Creme ist noch ein bisschen warm und deshalb ist auch noch ein bisschen dünn.
Ich bin am überlegen, ob ich die in den Froster bringe.
Auch bei Julie droht Unheil.
Okay, wir retten das.
Kein Problem, kein Panik.
Juli, was ist los?
Ich habe, ja, Kohli runter gemacht.
Ja, unter die Creme oder was? Ja.
Scheiße. Juli, komm her.
Komm rüber.
Ja.
Mein ist so dick und dein ist so dunkel. Das verrühren wir jetzt einfach.
Dann passt das.
Es ist immer schwierig, meine Mitstreiter als Konkurrenten zu sehen,
obwohl sie es eigentlich sind.
Aber ich hoffe es halt alle total gern. Das ist so eine schöne Truppe und da
macht man es auch irgendwie gern.
Liebe Turmbauer, es sind wirklich nur noch 30 Minuten.
Ich sehe noch nicht wirklich einen Turm.
Und tatsächlich, der Turmbau zu Templin lässt noch auf sich warten. Und auch die
Cremes scheinen bei dem ein oder anderen nicht von optimaler Konsistenz zu sein.
Ich klecke wieder, weil ich klecke überall, weil ich so ein Kleckmonster
bin.
Ich weiß gar nicht, wie viel da reinkommt. Ich habe noch nie mit so
einer Befülltülle gearbeitet.
Das war nicht gut.
Und auch das Befüllen der Brandteigkugel geht nicht jedem leicht von der Hand.
Meine Güte, ist das eine Sauerweih.
Unfassbar, ehrlich, unfassbar.
Sind die Windbeutel irgendwann dann doch gefüllt, können sie endlich zu einem
Turm aufeinander gestapelt werden.
Damit das Bauwerk die nötige Stabilität erhält, muss Karamell her.
Das funktioniert aber nur, wenn dieses flüssig ist.
Ja, also das Karamell ist steinhart. Ich muss das jetzt gucken, dass ich das
nochmal irgendwie erwärmt kriege.
Karamell. Eine scheinbar tückische Turmbausubstanz.
Der klebt wie der Teufel jetzt. Pass auf.
Kampf mit dem Karamell. Oh, die ist so fest. Klebt ja nichts mehr.
Das geht bestimmt alles kaputt.
Oh mein Gott, ich schaffe das.
Magst du mir helfen?
Ja, ich helfe dir. Warte.
Liebe Hobbybäcker, eine kleine Zeitansage. Ihr habt jetzt noch 10
Minuten.
Unglaublich. Bis zu diesem Tag dachte ich, ich kann gut backen.
Puh, könnte besser laufen.
Du hast was gut bei mir.
Eine Hand wäscht die andere.
Ja. Aber die sind wenig gefüllt, ne? Ja, die Creme war ganz flüssig. Im Backzelt
bricht Panik aus.
Die müssen eigentlich heiß angeklebt werden.
Ja, ja, ich weiß, ich weiß. Guck mal, die sind jetzt alle einzeln.
Guck mal, da klebt nichts.
Ja, ich finde das gerade einfach nur phänomenal, dass Sebastian mir hilft.
Das rettet mir gerade wirklich, darf ich das sagen, das rettet mir den Arsch.
Schnell, schnell, mach schneller.
Ich habe keine Kugeln mehr.
Achso, hast du keine mehr? Nein.
So, so, so. Nein.
25.
Da, Ruderzucker.
Ah, nein.
Scheiße. Die letzten Sekunden brechen an.
10, 9, 8, 7, 6, 5,
4, 3,
Zwei, eins und Schluss. Hände vom Gebäck. Ich höre dich mehr.
Ich höre dich am Arsch.
Ich bin jetzt froh, dass es rum ist. Ehrlich gesagt bin ich jetzt richtig
platt. Also die Aufgabe war jetzt echt eine harte Nuss. Das war so hart und das
hätte ich mir wirklich nicht vorgestellt.
Jetzt nehmt ihr jeweils euren Turm und stellt ihn hier hinter euer Foto.
Ja, so ganz knapp habe ich die Höhe erreicht.
Aber ich habe einen Schneeball, weil ich aus der Schweiz komme.
Ich bin jetzt erleichtert, dass es vorbei ist. Ich habe auch keine 25
Zentimeter geschafft. Deswegen habe ich das ein bisschen mit Himbeeren
ausgeglichen. Ich bin gespannt, ob es auffällt.
Es ist schwer zu sagen, wie ich im Vergleich mit den anderen abschneide,
aber ich glaube, die Zeit war auf jeden Fall ziemlich knapp kalkuliert.
Bei dieser Aufgabe konnte ich gar nicht chillen. Es war richtig anstrengend,
aber ich habe es zum Glück rechtzeitig geschafft und fertig gekriegt.
Ich bin so glücklich, echt.
Nach der technischen Prüfung wird die Jury jetzt blind verkosten.
Ein Rezept und hier stehen zehn Türme. Ich bin sehr stolz auf euch.
Es ist ein erhabener Anblick. Ich hoffe nur, dass die Jury das genauso sieht.
Und hier sind unsere beiden Juroren, Tortendeko-Meisterin Bettina Schniepark
-Geburchert und der mehrfache Fantasie des Jahres Christian Hüms.
Steht anscheinend zumindest alles.
Ich würde sagen, wir fangen als erstes mal an, ob Sie 25 Zentimeter erreicht
haben. Genau.
Ich würde sagen.
Sieht gut aus. Sieht gut aus, 25 Zentimeter erreicht.
Wenn man ganz genau hinschaut, kann man es auch sehen durch die Löcher zwischen
den Windbeuteln. Die Pyramide ist hohl. Jetzt kommt es darauf an.
Steht es stabil, steht es nicht stabil?
So ein bisschen wie ein Dengar. Fangen Sie doch mal an. Ich fange einfach mal
an.
Also sie sind auf jeden Fall sehr luftig. Man kann das schon erkennen, man
hat hier relativ große Poren drin. Das ist grundsätzlich schon mal komplett
richtig. Von der Backfarbe her hätte es ruhig noch ein ganz klein wenig mehr
sein können, denn dadurch letztendlich ist es stabiler.
Also beim Kauen, man merkt, das Karamell ist schön hart.
Der ist richtig schön knackig.
Die Creme sieht schön gleichmäßig aus, also nicht, dass irgendwelche Klumpen
drin sind oder sowas.
Das hat funktioniert.
Sehr gut.
Das nächste Türmchen dürfte die Höhe nicht erreicht haben.
Und ich denke, wenn ich genau gucke, kann man auch erkennen, woran es liegt.
Die Pyramide ist nicht hohl. Das heißt, es ist komplett kompakt, die ganzen
Windbeutel gestapelt. Und somit fehlte natürlich auch dann die Masse an
Windbeuteln, um auf die Höhe zu kommen.
Pohrung ist da.
Hätte vielleicht noch ein Tick feiner sein können.
Die Creme ist sensationell. Man kann das hier richtig schön daran erkennen.
Sehr, sehr schön glatt. Das heißt, es ist komplett alles richtig gelaufen beim
Creme kochen. Vor allen Dingen ist auch das Verhältnis sehr gut. Also das heißt,
du hast eine dünne Kruste von außen mit dem Teig, gleichzeitig den Karamell, wie
ich es jetzt höre. Und es ist natürlich ordentlich gefüllt mit der Creme. Von
daher ist es vom Essen her sehr, sehr schön.
Von der Höhe her gerade eben erreicht.
Und der Turmbau ist auch sehr individuell. Aber ich kann durchgucken
und er ist auf jeden Fall hohl. Von daher, das ist auf jeden Fall schon mal
richtig. Ruhig einen Tacken länger backen, dass das dunkelbraun von außen
ist. Dadurch sind die Teile einfach in sich stabiler. Ihr müsst die aufeinander
stapeln. Letztendlich ergibt das natürlich nicht nur die Optik, sondern
natürlich auch die Stabilität.
Man kann hier schön erkennen, der Teig ist aufgegangen. Ein bisschen länger
backen, dann ist er von außen auch richtig rösch. Und dann wäre alles
komplett perfekt gewesen.
Die Creme ist auch schön, nicht klumpig.
Schön glatt.
An der Bauweise arbeiten wir noch.
Ich denke, die Höhe... Ich glaube, die haben wir erreicht.
Leichte Schieflage.
Er ist auf jeden Fall hohl.
Ich habe so das Gefühl, sie sind so ein bisschen flacher. Aber es mag täuschen
irgendwie. Auf geht's an zu probieren.
Der Karamell knackt jetzt schon beim Rausbrechen.
Alter Falter. Also das Ding hättest du auch auf Sylt hinstellen können. Das
hätte auf jeden Fall...
Und sie sind sehr gut gefüllt.
Der Karamell ist so dick, so wie so ein Weihnachtsapfel. Also das hätte ein
bisschen dünner sein können, weil das müsste natürlich der ein oder andere
vielleicht mit der Blombe auch noch essen können.
Wenn mich nicht alles täuscht, ist hier das Exemplar ohne Alkohol.
Die Creme finde ich hier auch wiederum sehr gelungen.
Kommen wir nun zu den Rocky Mountains des Turmbaums.
Einmal die Höhe, bitte.
Würde ich sagen, ganz, ganz knapp.
Wir warten immer sehr clever mit dem Schlussstein.
Würde ich auch sagen. Hier zum Beispiel kann man schön erkennen, der ein oder
andere hat natürlich schon die richtige Backfarbe.
Der Karamell knackt.
Ja, und hier sieht man es super.
Es ist richtig schön.
Tolle große Poren.
Auch hier kann man wieder erkennen, also ich glaube, die Creme, ob mit oder ohne
Alkohol, hat euch wirklich keine Probleme bereitet.
Auch die wieder sehr, sehr gut.
Du sollst den Tag nicht vor dem Abend loben.
Und wir haben noch Pappexemplare.
Das nächste sieht auf jeden Fall auch wieder sehr, sehr wild aus. Der Karamell
ist anscheinend ein bisschen doller gekocht, da er sehr goldgelb ist.
Höhe, ich befürchte, da fehlen gut und
gern fünf Zentimeter.
Die Windbeutel sind auch unterschiedlich groß.
Also wenn ich hier schaue, habe ich hier relativ kleine und hier vorne kommen
dann wieder relativ große Windbeutel.
Auch hier kann man wieder erkennen, manche sind sehr, sehr hell. Und somit
wird es natürlich dann schwierig, auch bei einer gewissen Anzahl, dann auf 25
Zentimeter zu kommen. Weil wenn die letztendlich dann alle zusammen sacken,
dann wird es beim Stapeln schon schwierig.
Es wird auf jeden Fall ein ziemlicher Akt, da jetzt einen rauszupolen.
Der ist auch sehr, sehr wenig mit Creme gefüllt. Das einzige bisschen Creme, was
ich hier drin habe, ist letztendlich das ganz kleine Stück hier. Und das ist
natürlich von den Proportionen her natürlich nicht ganz richtig.
Es fehlt Creme, definitiv. Es ist so ein bisschen vier Windbeutel in dem
Windbeutel.
Mein persönliches Highlight ist, drei Himbeeren zu stapeln, um auf die Höhe zu
kommen, ist schon...
Nein, leider nicht.
Es hätte wahrscheinlich eine ganze Schale nicht gereicht, um das zu
erreichen.
Aber der Kreativität ist anscheinend in der lustigen Runde keine Grenzen
gesetzt. Finde ich schon mal sehr gut.
Aber die Backfarbe ist, glaube ich, unter dem Puderzucker fast perfekt. Ja,
würde ich auch sagen.
Einwandfrei, man kann das sehen. Ich habe auf beiden Seiten Creme, das heißt,
die Kammer ist richtig schön. So wie Betty es gerade schon gesagt hat, die
Backfarbe einwandfrei.
Dadurch natürlich eine gewisse Stabilität und auch das Volumen. Ich
kann da ordentlich Creme reinmachen.
Auch hier die Creme gut gekocht, so wie wir es uns gedacht haben.
Ja, ich glaube, die Creme war das Leichteste.
Ich glaube, wir könnten hier wieder auf 25 Zentimeter kommen.
Ja, nicht ganz. Es fehlen zwei, drei Zentimeter.
Aber er ist auch wieder hohl.
Und das sieht für mich sehr gut aus. Ja.
Das, was man an Karamell sieht, sieht von der Farbe sehr schön aus.
Das ist richtig.
Auf geht's.
Hier ist gut gefüllt worden.
Es macht auch einen luftigen Eindruck.
Aber die Creme?
Gut gekocht.
Er ist auf jeden Fall nicht hohl.
Er sieht auch sehr wild aus. Und das Zuckergitter gefällt mir auch sehr gut
da oben drauf. Aber es zählt nicht in die Höhe mit rein.
Und somit sind wir deutlich unter den 25 Zentimetern.
Die Farbe zum Beispiel finde ich in dem Fall auch wieder.
Sehr gelungen. Der eine oder andere hat hier richtig den Röstgrad, den es
braucht, damit es natürlich in sich stabil bleibt.
Schöne große Porung.
Auch in dem Fall kann man erkennen, die glänzt richtig schön, die Creme. Das
bedeutet, es ist nicht das Einfachste der Welt, aus Wein oder aus Champagner
oder aus säurehaltigen Cremes eine Creme zu machen, die danach auch diese
Emulsion hat, dass dieser Glanz entsteht. Von daher auch in dem Fall
sehr gut gelungen. Und ich finde es wirklich... Super luftig.
Also der Brandteich ist wirklich toll geworden.
Das Modell Bienenstock. Da sind so viele Windbeutel drin, dass der wahrscheinlich
dem einen oder anderen welche gestibitzt hat. Weil das sieht so aus, als ob er
die doppelte Menge an Windbeuteln produziert hätte.
Ja, trotzdem müssen wir es nochmal nachmessen.
Auch ein Tick zu niedrig.
obwohl die Menge da war.
Also ich würde mal sagen, erst hohl und ein paar sind irgendwie reingefallen.
Von der Backfarbe, das, was man sieht, und durch den Puderzucker, könnte es
eigentlich ganz gut geworden sein.
Naja, es kann nicht, sondern es ist tatsächlich ganz gut geworden. Der eine
oder andere steht hier noch nach vorne.
Richtig schön stabil. Er geht nach außen, er fällt dir nicht zusammen, er
sackt dir nicht zusammen. Selbst bei dieser Konstellation nicht.
Also man kann es hören.
Eine Karamellkruste existiert tatsächlich.
Das ist jetzt gerade so ein bisschen schade.
Also ich habe hier so ein ganz bisschen Creme. Hast du überhaupt Creme?
Auch ohne Creme.
Die müssen schon mit Creme gefüllt sein. Also entweder existiert hier gar keine
Creme oder sie ist halt irgendwo anders drin. Auf jeden Fall nicht in den ersten
beiden Windbeuteln. Ich fürchte, es ist keine Creme da.
Entweder keine Creme oder das, was an Masse an Windbeuteln ist, hat natürlich
hier unten im unteren Bereich die komplette Creme schon gefressen und nach
oben hin.
war dann leider die Creme nicht mehr da.
Ja, zehn Türme und nicht einer ist zusammengefallen.
Ihr dürft euch jetzt kurz beraten, welches war der beste, welcher war
vielleicht nicht so gut. Und dann erfahren wir jetzt gleich das Ergebnis.
Bei das große Backen steht nach der Verkostung der technischen Prüfung nun
die Beurteilung an.
Ich fand die Jury wieder sehr kritisch.
Aber gerecht ist das schon, wenn Sie die Höhe, die mein Turm leider nicht
erreicht hat, bemängeln.
Es ist natürlich schade, dass das Ding wirklich einen ganzen Ticken zu klein
war. Aber ich habe vor lauter Aufregung das Rezept nicht richtig gelesen und
habe halt nicht irgendwie mitbekommen, dass der innen drin hohl sein sollte.
Die Jury hat es sich nicht leicht gemacht mit ihrer Top Ten, aber es gibt
ein Ergebnis.
Und jetzt möchte ich euch bitten, die Kandidaten nicht länger auf die Folter
zu spannen.
Der zehnte Platz ist leider hier gelandet.
Wer von euch ist Platz 10?
Sarah.
Es tut mir sehr leid, allerdings, wie gesagt, die Höhe hat gefehlt. Und wir
haben von deinen Windbeuteln probiert, ohne dass die Creme drin ist. Also du
hast dich da so ein ganz klein wenig verschätzt.
Es waren alle gefüllt, aber die Creme wurde nicht fest.
Wieso, weiß ich nicht.
Der Platz 9 ist hier. Wer ist Platz 9?
Nico.
Ja, bei dir ist ein bisschen was schiefgelaufen beim Backen und
gleichzeitig ein bisschen zu viel Karamell und die Höhe nicht erreicht.
Platz 8 ist hier.
Ario. Auch hier die Höhe nicht erreicht.
Der eine oder andere hat ein bisschen zu wenig Backfarbe.
Auf Platz 7 landet Himbeerstaplerin Sabrina, während Rang 6 an Julie und
ihren zu kurz geratenen Turm geht.
Den fünften Platz belegt Hans-Jürgen, der damit knapp hinter Brandteig
Greenhorn Ebru liegt.
Platz 3 ist dieser Turm hier.
Agnes.
Treppchenplatz, nicht ganz perfekt, aber schon nah dran.
Platz zwei, ein Tick besser, etwas gleichmäßiger noch gebacken, 25
Zentimeter erreicht und steht hier.
Wer ist das?
Sebastian, herzlichen Glückwunsch. Danke schön.
Es fehlen Nuancen, es fehlt so ein bisschen die Backfarbe, ein bisschen
mehr Karamell.
Und der glückliche Gewinner ist dieses Exemplar. Wer ist das?
Julia.
Herzlichen Glückwunsch.
Danke. Es war wild aussehend, aber von der Backfarbe und von der Creme her, ja,
heute nicht zu toppen. Herzlichen Glückwunsch. Dankeschön.
Die technische Psyche gewonnen zu haben, fühlt sich mega krass an, vor allem,
weil ich mich wirklich nicht auf diesem Platz gesehen habe, vom Gefühl her
überhaupt nicht.
Die Creme wurde einfach nicht fest, ich weiß nicht wieso.
Morgen Vollgas geben bei der Visitenkarte und dann hoffe ich, dass es
weitergeht.
Ich bin nicht enttäuscht, ich bin unzufrieden mit mir selber.
Ich werde schauen, ob ich es jetzt im Nächsten nochmal rumreißen kann.
Bevor den Worten Taten folgen, dürfen sich die Hobbybäcker aber erst einmal
ausruhen. Die nächste, noch größere Herausforderung, die Highlight-Aufgabe,
wartet jedoch schon am nächsten Morgen auf sie. Ich hoffe, eine erholsame Nacht
liegt hinter euch, denn dieser zweite Tag hier im Backzelt hat es so richtig
in sich.
Und es ist auch der Tag, der schon für einen von euch der letzte hier im Zelt
sein wird.
Aber... Ihr habt noch die Gelegenheit, alles rauszureißen. Denn es gibt noch
eine dritte und letzte Wochenaufgabe.
Die Aufgabe lautet, meine gebackene Visitenkarte.
Wir wünschen uns eine Motivtorte.
Wir erwarten unbedingt Torten, die wunderschön modelliert und dekoriert
sind. Dennoch darf der Geschmack nicht außer Acht gelassen werden.
Zeigt uns euer Hobby.
Eure Leidenschaft, vielleicht ein wichtiges Ereignis in eurem Leben,
einfach ganz große Tortenkunst. Es geht um eine Menge, um einen goldenen
Cupcake, 10.000 Euro und um ein eigenes Backbuch.
Für all das habt ihr fünf Stunden Zeit. Das klingt jetzt wahnsinnig viel, aber
verzettelt euch nicht.
Auf die Plätzchen, fertig, backt. Und schon nach dieser Aufgabe entscheidet
sich, wer heute das Backzelt verlassen muss.
Bei der Aufgabe Meine gebackene Visitenkarte erwarte ich natürlich von
all unseren Kandidaten absolute Highlights. Das bedeutet für mich nicht
nur visuell, sondern auch geschmacklich möchte ich auf die Reise bzw.
auf die Geschichte mitgenommen werden, die die Kandidaten uns damit erzählen
wollen. Ich gehe davon aus, dass wir von Sebastian, Julia und Sabrina tolle
Torten sehen werden. Denn schon bei der ersten Aufgabe konnten sie mit der Optik
punkten.
So, auf geht's, Buam.
Apropos Buam, was plant Sebastian?
Ich werde heute der Jury auf jeden Fall mein Leben präsentieren in Form von
einem Kuchen.
Hauptaugenmerk wird natürlich mein Deko sein, weil das wirklich mein ganzes
Leben beschreibt, was mir eigentlich wichtig ist. Meine Karate, meine
Familie, meine Hobbys, einfach alles.
Im bayerischen Pfackofen ist der junge Familienvater zu Hause.
Ich bin der Sebastian, bin 32 Jahre alt.
Ich komme aus Pfarrkofen, bin verheiratet mit Karin und wir haben eine
Tochter, die kleine Marlene.
Er ist total aufgeblüht. Also seine Vaterrolle ist einfach, das geht ihm
über alles.
Beruflich mache ich technischen Leiter im Qualitätsmanagement im
schwiegeröterlichen Maschinenbaubetrieb. Wenn ich dann Zeit habe nach der Arbeit,
bin ich leidenschaftlicher Karate-Trainer.
Meine Hobbys sind Capoeira trainieren, Torten backen, ganz ehrlich, und
basteln. Ich hab einen US-Car und einen alten Fiat 600.
An den schraube ich wahnsinnig gern.
Zum Backen bin ich durch meinen Opa Horst gekommen.
Backen bedeutet für mich sehr viel.
Was mich auch so reizt an dem Backen, es gibt keine Grenze nach oben. Einer
meiner großen Träume ist, Leuten beizubringen, wie man verschiedene
Figuren herstellt, wie man Torten herbrusht. Also ich habe schon immer
einen eisernen Willen gehabt, das werde ich auch weiter durchziehen und es
funktioniert einfach.
Für seine gebackene Visitenkarte mit Karate-Kämpfer schichtet Sebastian
saftige Schokoladen-Joghurt-Böden mit gehackten Pistazien und einer
aromatischen Lavendel-Buttercreme.
Gewohnt zielstrebig macht sich Sebastian an die Umsetzung seines Planes.
Bei Sarah steht ein Mockerkuchen mit Baileys Buttercreme auf dem Programm.
Und was hat sich die 27-jährige Sabrina vorgenommen?
Ich bin so ein super Nintendo-Kind und das werde ich der Jury dann von außen
präsentieren in Form von einem Gameboy.
Und mein zweites großes Hobby des Mittelalters, das verbirgt sich im
Inneren mit einem versenkten Birnenkuchen und einem leckeren
Birnenpudding aus dem Jahr 1350 überliefert.
Nico setzt wieder auf Schokolade.
Ich liebe deinen Backplatz, weil du hast immer hier diese Chips stehen.
Ja, es muss immer Schokolade beim Backen da sein. Was machst du, eine
Schokoladentorte? Nee, ich mache einen Schiffernbiskuit mit Orangengeschmack
und gefüllt und bestrichen mit Ganache, mit rotem Pfeffer. Eine Schokolade.
Julie arbeitet derweil an einem blauen Wunder.
Ich mag so die Hobby...
mit all meinen Hobbys drin. Es ist von Blue Velvet Cake statt Red Velvet Cake
gemacht, weil ich bin Schotten und blau-weiß ist die schottische Fahne.
Das patriotische Projekt schreitet flott voran.
Erzieherin Julia lebt derweil ihre künstlerische Ader aus.
Ich backe einen Schokoladenkuchen mit einer Grey-Buttercreme, die ist mit
Kardamom gewürzt. Und den Kuchen möchte ich von außen mit gefärbter Buttercreme
einstreichen und versuche damit so ein bisschen Ölgemälde nachzuahmen.
Von den dekorativen Feinarbeiten sind die Kandidaten allerdings noch weit
entfernt. Jetzt gilt es erst einmal Böden zu backen und die einzelnen
Zutaten für die weitere Verarbeitung vorzubereiten. Dabei immer ganz wichtig,
sauber und sorgfältig arbeiten.
Das verhindert ungeahnte Stolperfallen.
Ja, wir essen alle gern Kuchen in der Familie. Ich denke, bei mir sieht man es
auch ein bisschen.
Aber mein Mann liebt Kuchen und um den glücklich zu machen, mache ich natürlich
alles. Trotz Zuckerüberschuss kommen auch Vitamine heute nicht zu kurz.
Ebru bevorzugt Ananas, Sabrina die gute alte Birne. Aber natürlich mit ganz viel
gesunder Schokolade.
Okay, dann geht's ab in den Ofen.
Qualitätskontrolle ist das A und O in der Küche. Man muss ja immer gucken, was
wird der Jury nachher später angeboten. Ist das überhaupt gut genug?
Am besten nimmt man sich einen Löffel und geht von Kandidat zu Kandidat und
guckt mal, was da übrig ist.
Die ersten Kuchen kommen bereits aus den Öfen.
Agnes ist unzufrieden.
Guck dir das mal an.
Gibt's doch gar nicht.
Ich hoffe schon, dass da genug Kuchen noch übrig bleibt.
Aber es ist schon viel, was ich wegschneiden muss.
Das ist schon ärgerlich.
Derweil ist der ehemalige Mathelehrer Hans-Jürgen ganz in seinem Element.
Sechs Böden backe ich da.
Sechs Stück.
Einer ist im Backofen, zwei werden noch.
Die kühlen relativ schnell ab, das heißt, da gibt es kein Problem.
Ich kriege den kompletten Teig am Anfang.
Und dann teile ich das durch sechs als Mathematiker.
Und dann habe ich zumindest in etwa die gleiche Menge.
Auf der anderen Zeltseite bekommt die 26-jährige Julia Besuch von Juror
Christian. Hallo Julia.
Hallo. Alles gut?
Ja, im Moment läuft das doch ganz gut. Ich habe meine Schokoladenböden im Ofen
und ich bereite hier die Milch vor für, ich wollte eine Earl Grey Buttercreme
machen. Wie wird es von außen aussehen nachher? Ich will so ein bisschen ein
Ölgemälde nachahmen.
Was? Also freie Kunst oder hat das Motiv von dem Ölgemälde nachher noch einen
Sinn? Ich glaube, das hängt ganz davon ab, wie viel Zeit ich am Ende habe. Ich
wünsche dir auf jeden Fall viel Glück und wir sehen uns nachher nochmal
wieder. Ja, vielen Dank.
Ja, ist blau.
Ist blau.
Ist blau.
Aber der ist doch nur wirklich traumhaft schön, oder?
Also ich mag ihn.
Ja, man muss ja mal seinen Kuchen selber mögen, oder?
Nach zwei verhauenen Prüfungen muss sich Nico nun was Raffiniertes einfallen
lassen und setzt auf Pfeffer. Oh, da rieche ich den rosa Pfeffer.
Nico, das riecht so geil.
Ein mittelalterlicher Birnenpudding ist das. Und da werde ich einen
mittelalterlichen Honig reinmachen. Den haben wir auch sogar vom
Mittelaltermarkt gekauft. Das ist ein Honig, in dem schon Rosmarin drin ist.
Ist übrigens auch sehr gut fürs Gehirn, Rosmarin.
Sarah aus der Schweiz bringt ihre Kuchenböden in die richtige Form.
Mit Erfolg?
Der hat die Krümels.
Aber die 32-jährige Hobbybäckerin weiß sich zu helfen.
Ja, das klappt. Oben wird abgeschnitten und das begradigt.
Ob das auch für Saras Mitstreiter gilt?
Zufrieden mit seinem Lavendel wirbt Sebastian nicht.
Julie hingegen ist von ihren Zutaten vollkommen begeistert.
Ich will keine Schokolade.
Kennst du diesen Lied, Ich will keine Schokolade? Ich will lieber einen Mann.
Nee, das stimmt nicht bei mir.
Ich will keine Schokolade.
Ich will lieber einen Mann.
Ich will einen, der mich küssen und um den Finger wickeln kann.
Das wird glatt wie ein Kinderpuppe.
Ebenso glatt und schnell wie immer läuft es bei Ebru.
Ich habe jetzt die Böden gebacken, also ich habe nur einen Boden gebacken.
Dann habe ich jetzt die Creme fertig, da kommt jetzt die frische Ananas rein.
Ich glaube, das ist ein bisschen zu viel.
Liebe Tortenkünstler, es ist Halbzeit. Ihr habt jetzt nur noch zweieinhalb
Stunden. Was?
So, heute wird mit Alkohol gekocht. Nachdem Christian gestern gesagt hat,
dass in der Kirschtorte das Kirschwasser gefehlt hat, werde ich heute etwas mehr
Contreau zum Quittengelee geben.
Ah, aufpassen, dass was auf die Torte kommt.
Auch die 53-jährige Marion hat sich die Kritik der Jury zu Herzen genommen und
ihr Rezept kurzfristig geändert.
Da habe ich ganz spontan dazu entschlossen, eine Vanille-Himbeer
-Schokolade aufzustreuen, weil ich irgendwie so mitbekommen habe, dass
einer der Juroren ein unheimlicher Schokoladen-Fan ist und Crunch mag.
Und nach dem Patzer gestern hoffe ich damit irgendwie Bodenwett machen zu
können. Wie raffiniert.
Jetzt darf bloß kein Unglück passieren.
Apropos. Agnes, ich glaube, du musst mal nach deinen Sachen im Frera gucken. Ich
glaube, da ist irgendwas passiert.
Oh nein, ehrlich?
Ja.
Als Marion auf mich zugekommen ist und etwas leicht schockiert aussah, habe ich
schon gedacht, nein, bitte nicht schon wieder irgendetwas.
Ach du Scheiße.
Ach du Scheiße.
Oh nein, was ist denn da passiert?
Oh nein.
Das
war
schon ein großer Schock für mich.
Auch Nico scheint mit dem Druck gar nicht klar zu kommen.
Nichts will funktionieren. Es geht nicht so recht voran, wie es eigentlich
sollte. Nichts gelingt so richtig.
Jetzt ist noch zu retten, was zu retten ist.
An allen Backplätzen startet die Dekophase.
Hochkonzentriert gehen die Hobbybäcker an den Feinschliff ihrer gebackenen
Visitenkarte.
Wick, wick, wick, wick, wick, wick, wick, wick, wick, wick.
Das war nur zu viel.
Bis gut.
Ich trottel.
Agnes konnte ihre Torte gerade so retten. Die Stimmung der 37-Jährigen ist
dementsprechend. Es ist schon enttäuschend, dass es jetzt das zweite
Mal ist.
Oder was heißt das zweite Mal? Hier sind die Böden eben verbrannt und das sind so
viele Kleinigkeiten, die irgendwo schiefgelaufen sind.
Das ist schon enttäuschend, ja.
Shane ist anders, aber er hält.
Liebe Hobbybäcker, die Zeit wird knapp. Ihr habt jetzt noch eine Stunde.
In den letzten 60 Minuten zeigen die Hobbybäcker ihr ganzes Können. Während
bei Sebastian jeder Handgriff sitzt, kämpft Nico jedoch arg mit der Zeit.
Mensch Nico, vier Stunden.
Wie sieht's aus?
Katastrophe. Katastrophe? Ja.
Das bleibt ja wahrscheinlich jetzt nicht nur so, oder? Es wird eine mehrstöckige
Torte. Das ist jetzt nicht die einzige, oder? Du hast jetzt noch was hinten im
Kühlschrank? Genau, ja.
Die wird noch oben drauf gesetzt, mit Fondant eingedeckt. Mit Fondant auch
noch eingedeckt. Du solltest jetzt ganz schnell zusehen, dass du Gas gibst, mein
Freund. Wir sehen uns später. Ich drücke dir die Daumen. Alles klar, danke.
Nach ihrem Tortendesaster macht Agnes wieder Zeit gut und deckt ihre
Visitenkarte sorgfältig ein.
Doch den absoluten Geschwindigkeitsrekord stellt mal
wieder... Fertig. ...Ebru auf.
Im Backzelt befinden sich Fondant-Modellierungen und Buttercreme
-Kunst auf der Zielgeraden.
Überall entstehen wahre Meisterwerke. Nur beim Hessen-Niko herrscht noch Chaos
pur. Doch Hilfe naht.
Sollen wir dir das Große eindecken und du machst das Kleine?
Mir gleich, ja. Das ist egal.
Mir war klar, ich kriege das in der Zeit nicht mehr hin.
Und dass Agnes, Marion und Ebru dann zu Hilfe gekommen sind, ist echt super.
Gleich drei Frauen helfen dem Familienvater beim Eindecken seiner
Torte. Sabrina schafft das alleine.
So, ihr habt jetzt noch zehn Minuten.
Was?
Jetzt heißt es schnell und präzise arbeiten.
Und ja, nicht in Hektik verfallen. Denn eines ist klar. Wenn jetzt noch ein
Fehler geschieht, kann er auf gar keinen Fall mehr korrigiert werden. Mit
möglichst ruhiger Hand geben die Hobbybäcker ihren Tortenkunstwerken den
allerletzten Schliff.
Die Zeit läuft euch davon.
Zehn.
9, 8, 7, 6, 5, 4,
3, 2, 1 und Schluss.
Wir sind hier irgendwie keine Konkurrenten, sondern sind Freunde
geworden. Deswegen hilft man sich gegenseitig.
Wie ist es gelaufen?
Ich habe keine Ahnung. Ich bin von hier bis hier dreckig.
Ich hoffe, dass ich es natürlich anhand meiner Präsentation auch ein bisschen
umhauen kann und auch einen Einblick in mein Leben geben kann. Auf jeden Fall
bin ich darauf gespannt, was die Jury jetzt sagt. Logo!
Bei das große Backen steht die alles entscheidende Verkostung an.
Denn vom Urteil der beiden erfahrenen Tortenexperten hängt ab, welcher
Hobbybäcker heute als erster das Backzelt verlassen muss.
Wenn Sie zu Hause jetzt denken, ich möchte mir die Hobbybäcker gerne mal zum
Vorbild nehmen und auch kräftig üben, kein Problem. Klicken Sie sich einfach
rein auf dasgroßebacken.de. Da finden Sie ab sofort alle Rezepte, die in
diesem Wettkampf eine Rolle spielen.
Und jetzt kommt die Jury an die Reihe, denn sie wird jetzt eure Torten
verkosten. Und dafür bitte ich euch jeweils einzeln, nach vorne zu kommen
und die Torte vor der Jury abzustellen.
Und los geht's bei Sebastian.
Was verbirgt sich hinter deiner Geschichte?
Ich habe natürlich versucht, alles, was mir in meinem Leben wichtig ist, in
einem Kuchen darzustellen. Meine Frau und meine Tochter symbolisieren im
Herzen. Und was natürlich auch ganz wichtig zu meinem Leben gehört, das ist
der Kampfsport, das Karate. Und das soll das Ganze symbolisieren. Innen drin ist
ein Schokoladenkuchen.
Und der ist gefüllt mit einer Lavendelbuttercreme und mit einer
Vanilleputtercreme. Torte.
Sauber eingedeckt. Was ich hier oben so ein bisschen sehen kann ist, der Fondant
ist relativ dick für meinen Geschmack.
Jetzt freue ich mich natürlich aufs Innere. Ich werde es jetzt mal
anschneiden.
Das mit dem Lavendel hast du perfekt hingekriegt. Es ist ganz, ganz leicht.
Es ist wie so ein...
wie so ein schönes Parfum der Lavendel drin, nicht zu stark. Die Schokolade
kommt schön durch. Das Einzige, wirklich das i-Tüpfelchen des Geschmacks, wäre
die Vanille noch ein bisschen vorzuheben, weil das ist, glaube ich,
mit der Schokolade und dem Lavendel zusammen, wäre es die absolut perfekte
Kombination. Einfach noch ein ganz klein wenig mehr, aber sonst ist es sehr, sehr
gut.
Kann man sehr gut essen. Vielen Dank. Super, danke.
Das ist mein Hobbykorb. Ich habe viele Hobbys. Rugby, Whisky, Stricken. Und
drinnen auch mit Whisky gearbeitet?
Oben ist mit Whisky gearbeitet und unten ist ein Blue Velvet Cake.
Ich finde es schön, dass es eine Torte ist, die man nicht mit Fondant isst. Es
ist einfach auch mal eine andere Variante. Beim Korb könnten halt
wirklich so die Striche deutlich gerader sein, nicht ganz so wackelig.
Ein bisschen fehlt mir auch noch so von der Farbe her. Es fehlt noch so ein
bisschen Knack dabei.
Für mich.
Der Anstieg sieht super aus. Oben dieser Rugby hat richtig schön Alkohol. Das
brauchst du auch für die Torte. Du hast sehr viel Biskuit da drin. Sehr dünn die
Creme. Ich hätte ein bisschen mehr Creme genommen und wahlweise noch irgendeine
Marmelade gemacht. Zum Beispiel Heidelbeere funktioniert super mit
Whisky. Und dann wäre es für mich richtig vollmundig gewesen.
Hier und da Verbesserungsvorschläge. Cheers und vielen Dank.
Neben dem Backen ist die Kunst meine große Leidenschaft und das habe ich
versucht in der Torte darzustellen.
Innen drin sind Schokoladenböden mit einer Earl Grey Buttercreme und außen
dran ist eine Buttercreme mit weißer Schokolade und Kardamom gewürzt.
Mir gefällt die Torte vom Optischen sehr gut.
Dankeschön. Das ist das erste Mal, dass ich gesehen habe, dass man mit
Buttercreme auch mahlen kann. Es ist dir völlig gelungen. Ich finde es sehr, sehr
gut.
Der Tee ist super eingebunden. Die Schokolade kompensiert das Ganze, also
es ist auch nicht zu viel von dem Tee. Ich habe nur zwei kleine
Verbesserungsmöglichkeiten. Das eine ist, ein bisschen Frucht fehlt mir und
das andere so ein bisschen die Konsistenz. Du musst ein bisschen auf
was kauen, vielleicht ein bisschen Widerstand. Das wird das Ganze, weil es
sehr, sehr spannend ist durch den Tee, einfach noch einen Tacken interessanter
machen. Okay, danke.
Sie steht. Du kannst jetzt wieder ganz ruhig werden.
Sie steht. Super.
Was verbirgt sich dahinter? Mein Mann ist mir zuliebe viele, viele Jahre lang
jeden Sommer ans Meer gefahren. Und das ist so meine Erinnerung an Sommersange,
Sand und Meer. Und drin? Drin ist die Lieblingstochter meiner Tochter.
Das sind Zitronenbürsten, teilweise mit gefriergetrockneten Himbeeren drin.
Es ist Meringue-Buttercreme mit einem selbstgemachten Lemon Curd und
Himbeerschokolade. Die Torte ist wirklich super schön eingedeckt. Das
erfreut mein Herz.
Alleine die Farbschattierung, da strahlt mein Herz.
Ich habe gerade ein großes Stück von der Schokolade, da hast du natürlich bei mir
schon einen Stein im Brett, muss ich sagen, mit der Zitrone zusammen, die das
Ganze wiederum frisch macht, obwohl man Butter isst, beziehungsweise Biskuit,
von außen die Fondant decke.
Habe ich persönlich beim Essen jetzt nicht das Gefühl, dass ich jetzt
Kalorien zu mir genommen habe. Also alles richtig gemacht. Danke. Ein
wirklicher Sommertraum, drinnen wie draußen.
Vielen Dank.
Danke.
Ich habe relativ viele verschiedene Hobbys. Das ist einmal das Nähen und zum
anderen auch das Rumschrauben an Autos. Innen ist ein Biskuit, eine Zart-Bitter
-Ganache mit rotem Pfeffer und Orange.
Es ist gut kaschiert mit viel Konfetti, aber es fehlt überall so ein bisschen
das Handwerkliche.
Das Eindecken ist sehr sauber.
Ja, das gebührt aber nicht mir.
Ich hätte natürlich gern gesehen, dass du die Torte eingedeckt hättest. Das
hätte ich auch lieber gesehen. Hätte man ja auch sagen können, wie du eindecken
kannst.
Lieber eine gerade Torte machen, lieber kleiner, aber dafür dann selber und
korrekt.
Ich habe die gerne schon probiert.
Mit dem rosa Pfeffer, das ist dir wirklich sehr gut gelungen. Rosa Pfeffer
ist genau die richtige Wahl dafür. Was ich mir gewünscht hätte, wäre noch ein
bisschen mehr die Orange, weil dieses Fruchtige brauchst du natürlich. Du
arbeitest mit Ganache, du hast einen relativ festen Biskuit. Da brauchst du
irgendwas, was das Ganze so ein bisschen aufhebt, was so ein bisschen leichter
macht. Das hätte dem Kuchen den letzten Kick gegeben.
Auf dem Törtchen sitze ich oben drauf und unten verstecken sich unter der
Fondantdecke meine Kinder, die immer zwischendurch gerne naschen.
Und dekoriert ist das Ganze mit Macarons, mit bunten Streuseln, mit
Erdbeeren. Und drinnen auch mit Erdbeeren gebacken? Ja, innen drin ist
eine Erdbeerbuttercreme, die Böden sind mit einem Kokoslikör getränkt und einem
leckeren Rührkuchen.
Man sieht, du kannst hier oben eindecken, es ist gerade, es ist ein
Stück eingedeckt. Dadurch, dass die drei Frechdachse hier unten rausgucken,
brauche ich keinen weiteren Randabschluss. Es sieht super schön aus.
Für mich ist das rundum gelungen. Ich hätte nur eine winzig kleine
Verbesserungsmöglichkeit. Man kann das hier oben ganz leicht erkennen.
Die Butter.
Von deiner Creme trennt sich. Das kann man verhindern, indem man Puderzucker
mit dazu tut. Dadurch hast du wieder richtig schön die Cremigkeit und das
Ganze ist dann richtig, richtig glatt. Es passt, es lädt zum Essen ein.
Vielen Dank. Danke schön.
Der Lieblingssinn von meiner Tochter und mir sind die Minions. Und ich glaube,
das passt ganz gut zu mir, weil ich auch immer versuche, alles von der positiven
Seite zu sehen.
Und in dem gelben Wunder? Da ist eine Füllung mit frischem Ananas und einer
Vanillesahne-Creme. Und außen habe ich eine Buttercreme gemacht.
Vom Eindecken her, sie ist in einem eingedeckt, sie ist gerade und sie ist
eigentlich glatt. Es ist ein relativ... Einfaches Design.
Ich freue mich, dass du hier wenigstens noch so zwei Minions modelliert hast,
weil die Dekoration an sich halt nicht so aufwendig ist.
Grundsätzlich ist es sehr, sehr einfach. Du hast eigentlich nur Ananas.
Und so ein bisschen Textur in dem Kuchen, aber mehr auch nicht.
Es müssen nicht viele Komponenten sein, es muss nicht aus 20 Aromen bestehen,
aber so eine Kombination aus zwei, drei, dass du auch so ein bisschen Abwechslung
hast im Mund von den Aromen her.
Ja.
Nutz die Zeit.
Zeig uns, was in dir steckt.
Gut, danke.
Vielen Dank. Vielen Dank.
Ich mag sehr gerne Kaffee mit Freunden und Windtouch, darum so das Gold
bisschen verschnörkelt.
Und dahinter verbirgt sich ein Mokka-Kuchen mit Baileys-Buttercreme.
Die Böden sind getränkt mit Baileys und auf der Buttercreme ist so Schoko
-Krokant mit Kaffee verteilt.
Es ist definitiv eine Kanne. Sie ist auch...
Fast rund.
Die Blumen sind schön dünn gearbeitet.
Allerdings, wenn ich mir jetzt hier die Alberspritzglasur angucke, die hätte
feiner gespritzt sein dürfen.
Es riecht sogar nach Kaffee.
Schmeckt wie ein Käffchen, sieht aus wie ein Käffchen. Du hast für mich in dem
Fall... Vom Geschmack her alles richtig gemacht. Ich habe eigentlich nur eine
einzige Kleinigkeit, dann wäre das Ding für mich 100 Prozent.
Das ist nur eine fruchtige Komponente dabei. Dann hebst du das Ganze nochmal
in ein ganz anderes Level.
Dankeschön.
Meine gebackene Visitenkarte habe ich genannt Ruhestandtorte. Wie man sieht
auf der einen Seite der Torte.
mein zurückliegendes aktives Berufsleben als Lehrer.
Auf der anderen Seite ist mein Ruhestand.
Und innen drin?
Innendrin habe ich eine abgewandelte Prinzregententorte gemacht.
Ich hatte in einer Schicht einen Orangenlikör und in einer anderen
Schicht Rum eingearbeitet. Mir gefallen die Farben. Sie ist schön gerade, sie
ist eingedeckt. Aber ich denke, wenn du dich so ein bisschen mehr mit dem
Modellieren anfreundest, können wir da noch ein paar schöne Sachen auch von dir
sehen. Sehr gerne.
Für mich hättest du ruhig noch ein bisschen mehr Alkohol reintun können und
dann wäre es für mich ein absoluter Traum.
Modellieren noch ein bisschen feiner und ich freue mich dann auf deine nächste
Tat hoffentlich.
Dankeschön.
Erzähl uns was zu deinem Gameboy. Ein großes Hobby von mir sind Cartoons und
Videospiele. Das habe ich hier symbolisiert durch diesen Game Boy.
Und innen drin habe ich für euch mein Mittelalter-Hobby präsentiert.
Also es wird geschmacklich eine Mittelalter-Überraschung auf euch
zukommen. Und zwar habe ich einen versenkten Birnenkuchen und einen
Birnenpudding dazu aus einem mittelalterlichen Rezept von 1350.
Nur etwas abgewandelt und ein bisschen Wumms rein für Christian.
Eingedeckt.
Vielleicht noch nicht so ganz deine Spezialität.
Also ich sehe hier immer mal wieder so leichte Risse. So viel Mühe, wie du dir
beim Bild gegeben hast, hätte man jetzt hier die ganzen Knöpfe ein bisschen
ausarbeiten können. Okay.
Für mich hast du die Gewürzmischung perfekt getroffen. Mit der Birne und der
Schokolade die perfekte Kombination.
Und rein geschmacklich gesehen, muss ich sagen, 100 Punkte.
Vielen Dank.
Dankeschön. Vielen Dank.
Liebe Kandidaten, für euch bleibt es spannend. Die Jury wird sich kurz
zurückziehen und sich beraten.
Und dann erfahrt ihr, wer Bäcker der Woche wird.
Und von wem wir uns leider heute schon verabschieden müssen.
Der Moment der Wahrheit rückt näher. Noch haben die Juroren Gesprächsbedarf
und geben den Kandidaten Raum für Spekulationen.
Die gute Bewertung bedeutet für mich, dass meine Hoffnung, hier zu bleiben,
doch vielleicht noch nicht ganz erloschen ist. Und ich würde einfach
unheimlich gern weiterbacken.
Ich denke mal, ich stehe so in der Mitte, vielleicht ein bisschen
schlechter als Mitte, weil wenn ich die anderen so sehe und deren Kritik höre,
da denke ich, da musst du noch ein bisschen üben.
Ich würde mir natürlich schon wünschen, noch da bleiben zu können, um zu zeigen,
dass ich es eigentlich kann.
Auf der Kirche steht es recht schwer zu sagen, weil unser Niveau ist wirklich
sehr, sehr eng beieinander. Und wir haben uns mittlerweile schon so
angefreundet, dass es echt sehr schwer ist, sich überhaupt vorzustellen, dass
man sich heute schon von einem verabschieden muss. Das heißt, die
Entscheidung ist gefallen?
Knapp, aber die Entscheidung ist gefallen.
Ihr habt es geschafft.
Liebe Hobbybäckerinnen, liebe Hobbybäcker, ihr könnt stolz auf euch
sein. Die erste Woche liegt hinter euch.
Und einer von euch kann sogar noch ein bisschen stolzer sein, denn er war
besser als die anderen.
Christian, wer hat euch denn am meisten begeistert?
Einer von euch konnte uns in allen drei Aufgaben vollends begeistern.
Unser Bäcker der Woche ist...
Julia! Herzlichen Glückwunsch! Hier hast du die Schürze.
Herzlichen Glückwunsch. Dankeschön.
Ich bin mega froh und erleichtert. Ich freue mich total über den Titel, weil
ich weiß ganz genau, dass das jetzt eine Woche war und das Blatt kann sich auch
ganz schnell wieder wenden.
Ja, herzlichen Glückwunsch auch von mir. Danke.
Leider habe ich nun die undankbare Aufgabe zu verkünden, wer uns als
allererstes verlassen muss.
Zwei von euch konnten uns mit ihren Leistungen diese Woche nicht überzeugen.
Epo, deinen Rezepten hat es einfach an Raffinesse gefehlt und sie waren auch
deutlich zu einfach.
Nico, dein Zeitmanagement hat irgendwie geknarrt.
Du wolltest ganz viel, konntest aber nicht entsprechend abliefern.
Deswegen muss uns diese Woche leider verlassen.
Nico, vielen Dank, dass du dabei warst. Ich dachte, ich.
Und weiterhin hoffentlich viel Spaß beim Backen.
Dankeschön.
traurig und schade als erster gehen zu müssen. Ich werde natürlich weiter
verfolgen, was hier so passiert.
Und ich freue mich natürlich auch auf zu Hause, auf meine Kinder. Schade finde
ich es trotzdem.
Das war sie auch schon, die erste Folge von Das große Backen. Von den zehn
Kandidaten sind noch neun im Rennen und die werden in den nächsten Wochen
feststellen, dass die Herausforderungen nicht kleiner werden. Ganz im Gegenteil.
Wer inmitten von Sahne, Zucker und Schokolade eine gute Figur abgibt, das
erfahren Sie natürlich hier in Sat.1.
Tschüss.
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