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Hallo und herzlich willkommen zum Halbfinale von Das große Backen. Heute
geht es um den Einzug in die letzte Runde. Und als wäre das nicht schon
nervenkitzel genug für unsere Hobbybäcker, sorgen natürlich auch
diesmal wieder zwei tückische Prüfungen für extra Schweißausbrüche. Jetzt in
Deutschlands größter Backshow.
Auf Schloss Herzfelde rückt das Finale in der größten Bugshow der Welt immer
näher. Letzte Woche kämpften fünf Kandidaten um den Einzug in die
vorletzte Runde. Ihr Traum?
Deutschlands bester Hobbybäcker 2015 zu werden.
Ich werde jetzt absolut Vollgas geben, 100 Prozent geben, ehrgeizig weiter da
durchrasen. Zwei kniffelige Aufgaben verlangten von den Hobbybäckern höchste
Konzentration und Fingerfertigkeit.
Denn nur das Beste vom Besten beeindruckt die Profis. Also das ist
schon ganz großes Tennis.
Danke. Doch ein Kandidat hielt dem Druck nicht stand.
Und musste kurz vor dem Ziel das Backzelt verlassen.
Ach so, scheiße, scheiße.
Daher müssen wir uns diese Woche leider verabschieden von... Mimi.
Ich hätte noch nicht gehen wollen.
Ich hätte wirklich gerne noch eine Runde weitergebacken.
Jetzt haben noch vier Kandidaten die Chance auf 10.000 Euro und ein eigenes
Backbuch. Ich habe schon lange den Wunsch, ein eigenes Backbuch
herauszubringen und deswegen will ich unbedingt ins Finale.
Aber um das zu erreichen, müssen die Hobbybäcker zeigen, dass sie wahre
Meister ihres Fachs sind.
Ich werde auf jeden Fall kämpfen, kämpfen, kämpfen bis zur Finale.
Und mit dem wachsenden Druck liegen die Nerven der Kandidaten blank.
Ist das deine erste oder deine zweite?
Bitte frag mich jetzt nicht.
Das ist jetzt wirklich... Ja, alles gut. Danke, ja.
Auf in den Kampf.
Liebe Hobbybäcker, eure Backkunst hat euch bis hierher ins Halbfinale
getragen. Allerdings solltet ihr heute keine halben Sachen machen, denn zwei
verzwickte Aufgaben warten darauf, gelöst zu werden. Und wenn ihr diese mit
Bravour meistert, dann bekommt ihr ein Ticket fürs Finale. Und hier sind die
Kontrolleure, die keine Freifahrtscheine zu verschenken haben. Eure Jury,
Tortendekorateurin Bettina Schliepake-Burchert und der amtierende
Patissier des Jahres Christian Hüms.
Hallo, liebe Kandidaten. Wenn ich euch ins Finale einziehen lassen soll,
erwarte ich wirkliche Meisterleistung von euch. Ich erwarte von jedem von euch
150 Prozent Leistung, denn ansonsten könnte schon nächste Woche euer Ofen aus
sein.
Wir starten mit der technischen Prüfung. Ihr habt alle dasselbe Rezept, ihr habt
alle die gleichen Zutaten.
Das Rezept bleibt bitte noch verdeckt, aber ihr dürft schon mal das Tuch von
den Zutaten lüften.
Was ist das?
Paniermehl? Nein.
Grieß? Nee.
Ich glaube zumindest, dass es Paniermehl ist, aber die anderen verunsichern mich
gerade schon wieder. Ich habe keine Ahnung.
Ihr dürft das Rezept jetzt umdrehen.
Was verbirgt sich hinter den geheimnisvollen Zutaten?
Siehste, Paniermehl, hatte ich doch recht. Es ist Paniermehl.
Heute ist große Baukunst gefragt. Wir möchten nämlich, dass ihr uns eine
Kuppeltorte errichtet. Und was ihr beachten müsst, damit eure Kuppel nicht
einstürzt, das verrät uns jetzt Betty.
Der Kuppelbau ist ein Kapitel für sich.
Ein falscher Handgriff kann euch alles kaputt machen, besonders wenn ihr die
Konsistenz der Sahne missachtet.
Ich erwarte einen Marzipanmantel mit einer absolut perfekten Oberfläche,
garniert mit einer handmodellierten Rose.
Wenn die Jury keine weiteren Wünsche hat, dann wird sie uns jetzt gleich
verlassen, denn es handelt sich wieder um eine Blindverkostung. Sie sollen ja
nicht sehen, wer welchen Bau errichtet hat. Ihr dürft jetzt gerne im
Schlossgarten lustwandeln.
Und ihr habt für euer Bauvorhaben zweieinhalb Stunden Zeit.
Auf die Plätzchen, fertig, backt.
Nur noch vier Hobbybäcker kämpfen um den Sieg. Sie alle starten heute mit
denselben Voraussetzungen in die technische Prüfung.
Wer von ihnen wird sich diesmal an die Spitze backen?
Düsseldorferin Allegra ist optimistisch.
Ich habe noch nie eine Kuppeltorte gebacken, aber ich arbeite gerne mit den
Zutaten und Cremeschichttorten. Also ich hoffe, dass ich heute ein gutes Ergebnis
abliefern kann.
Jeder Handgriff muss sitzen, denn nun entscheidet sich, wer ins Finale darf.
Die heute verlangte Kuppeltorte ist eine von Betty kreierte Abwandlung der
berühmten schwedischen Prinzessinnen-Torte.
Unsere Kuppeltorte besteht aus hellem Biskuit, Vanillecreme, Beerenkonfitüre,
Sahne und wird von einer Marzipandecke ummantelt.
Und gekrönt wird das Ganze von einer handmodellierten Marzipanrisse.
Besonders die fein gearbeiteten Blütenblätter verlangen technische
Perfektion.
Die Schwierigkeit ist, dass ich eine gleichmäßige Wölbung hinbekomme. Das ist
ein bisschen Handfertigkeit, die unsere Kandidaten da an den Tag legen müssen.
Und grundsätzlich, wenn ich jetzt die Torte anschneide, möchte ich natürlich
exakte Schichten haben. Deswegen ist das Schnittbild natürlich für uns
kritikentscheidend.
Im Backzelt rühren die Hobbybäcker bereits fleißig den benötigten Teig an.
Controller Matthias hat herausgefunden, wofür die Semmelbrösel dienen.
Ich habe die Form jetzt eingefettet und mit Paniermehl einrieseln lassen, was
sich später besser aus der Form lösen lässt und gleichzeitig noch so einen
gewissen Geschmack mit sich bringt.
Somit kann der Teig in den Ofen.
Damit ist der einfache Teil des Rezepts geschafft.
Ab jetzt wird es deutlich komplizierter. Das ahnt auch Erzieherin Daniela.
Meine persönliche Herausforderung, wo ich das echt sehe, was ein bisschen
kritisch wird, ist das mit der Creme, mit der Kuppel das zu formen.
Also da habe ich so ein bisschen Respekt vor.
Mal schauen, wie das so wird.
Für die Creme vermengen die Hobbybäcker Milch, Sahne, Eigelb, Zucker und
Kartoffelmehl. Danach wird die Mischung erhitzt, bis ein cremiger Pudding
entsteht.
So?
Weiß ich nicht.
Pudding, Pudding, Pudding. Ich koche Pudding.
Da kommt noch Gelatine drunter, damit das alles wirklich einen Bombenstand
hat. Ein paar Backplätze weiter bereitet Chechen Monika schon die Marzipandecke
vor, die die Kuppeltorte später umgibt.
Dazu muss sie die rohe Masse einer speziellen Behandlung mit Puderzucker
unterziehen. Ich habe es richtig eilig heute, weil es wirklich um viel geht.
Wir sind die letzten vier Kandidaten.
Wir können alles super backen und ich möchte auf jeden Fall ins Finale.
Da kann jedes Gramm Puderzucker entscheidend sein.
Ich habe bis jetzt noch gar nicht mit Marzipan gearbeitet und ich bin
gespannt, wie sich die Konsistenz anfühlen muss, damit es sich optimal
drüberlegen lässt.
Erst der Puderzucker verwandelt die Rohmasse in verarbeitungsfähiges
Marzipan. Es ist sehr klebrig, weil es einen ganz hohen Anteil an Mandeln hat
und eigentlich wenig Zucker als Klebstoff. Man sieht es, das bricht. Und
mit dem Zucker wird das homogener und man kann damit wirklich schön arbeiten.
Die Marzipanrohmasse und der, um Klümpchen zu vermeiden, gesiebte
Puderzucker werden mit rotem Dekormarzipan zu einer glatten,
aprikofarbigen Masse verknetet.
Ist deiner auch wieder eingefallen, dein Kuchen? Der war doch vorhin auch höher,
oder? Ja.
Meiner genauso.
Ich dachte eben, ich gucke nicht richtig.
Vielleicht ist der schon fertig.
Ja, der ist auf jeden Fall schon fertig.
Ach, deiner ist schon raus.
Ja, der ist schon fertig, guck mal.
Ach, du Hühnerneule.
Ich hätte gedacht, dass bei einer Kuppelkorte wird das ein richtig
schöner, hoher, fluffiger Teig.
Aber irgendwie sieht von uns allen der Kuchen so aus, als ob er eingegangen
wäre. Liebe Kuppelbauer, ihr habt Halbzeit. Noch 75 Minuten.
Während der Teig abkühlt, widmen sich die Hobbybäcker wieder der Füllung.
Unter die mittlerweile ebenfalls abgekühlte Puddingcreme wird geschlagene
Sahne gerührt. Die Creme soll eine tragende Rolle in der Kuppel spielen.
Allegra gibt ihr schon in der Schüssel die gewünschte Form vor.
Ich möchte natürlich die Erwartungen vollauf erfüllen. Deswegen soll die
Kuppel ganz exakt sein und schön glatt, damit auch hinter der Marzipan keine
Beulen hat.
Hier sind weder Beulen noch Dellen gewünscht. Matthias kämpft mit seinem
Teigboden. Mehrere feine Schichten sollen die Kuppeltorte füllen. Doch bei
dem 27-Jährigen sieht es gerade eher nach groben Brocken aus.
Ich nehme an, dass der Teig von den Zutaten her einfach total schlecht ist
für die Verarbeitung. Im Moment sieht es bei uns allen ungefähr ähnlich aus. Von
daher, ich bin gespannt, was die anderen daraus machen. Die werden das gleiche
Problem gleich bekommen.
Schauen wir mal.
Das ist Wahnsinn.
Ist das deine erste oder deine zweite?
Bitte frag mich jetzt nicht.
Ja, es ist jetzt wirklich...
Ja, ja, alles gut. Danke, ja.
Ich glaube, sie ist einfach unter Stress, was ich verstehen kann. Von
daher alles gut. Wir backen gegeneinander.
Fragt sich nur, wie lange noch?
Dann kriegst du den Teig einfach nicht geschnitten, weil der so fluffig ist.
Scheitern die Hobbybäcker schon am Boden ihrer Kuppeltorte?
Oder lässt sich der Baupfusch verschleiern?
Ich tue jetzt einfach ein bisschen retuschieren.
Daniela dreht die ganze Geschichte einfach um und hört gut lachen.
Bastelstunde mit Daniela. Ich zeige euch jetzt, wie man aus losem, bröseligem
Teig eine wunderschöne Kuppeltorte sauber macht. Zuerst nehmt ihr euren
zerfetzten Teig und bastelt euch so eine kleine Kuppel.
Boden, Creme, Boden. What?
Marmelade, Creme, Butter.
Boden, Creme, Boden, Creme.
Marmelade, Boden.
Nein.
Zuerst wird die Hälfte der Marmelade auf dem Boden gestrichen und mit einer
Schicht Creme bedeckt. Das wird wiederholt, bis die Wunschform steht.
Ist von unten eine Kuppel?
Kuppeltorte.
Gewöhnlich wächst die Kuppel nach oben. Die letzte Füllung bildet die Creme, die
mit einer dünnen Teigschicht abgedeckt wird.
Das muss ich gerne noch ein bisschen mit Sahne ausbessern und hoffen, dass man es
dann auch mit der Marzipandecke überziehen kann.
Die Sahne dient nicht nur zur Ausbesserung, sondern auch als Kleber
für die Marzipandecke. Dafür muss sie gleichmäßig dünn aufgetragen werden.
Daniela ist schon bei der Deko.
Betty hat gesagt, die höchste Kunst ist wirklich das Rosenmodellieren, weil es
schwierig ist, den Überrang zu diesem Öffnen zu finden.
Dabei sind Finger und Auge gefragt.
Ich denke, das mit dem Modellieren, das sollte schon klappen.
Muss es auch. In der technischen Prüfung sollen die Hobbybäcker die Profi-Jury
schließlich von ihrem Können überzeugen.
Liebe Tortenarchitekten, ihr habt jetzt noch genau fünf Minuten.
Das wird knapp.
Das hängt jetzt alles vom Eindecken ab. Das habe ich noch nicht gemacht mit
Marzipan. Das wird Premiere bei mir zumindest.
Wer jetzt patzt.
kann nichts mehr korrigieren.
Ich möchte jetzt einfach sehen, wie das die anderen machen.
Okay, ich mach's.
Die hauchdünn ausgerollte Marzipandecke darf beim Auflegen keine Falten
schlagen. Oder noch schlimmer, einreißen. Denn das kann sich bei der
Bewertung rächen.
Ach, scheiße.
Liebe Hobbybäcker, eure technische Prüfung endet in 10, 9,
8,
7, 6, 5, 4, 3,
2, 1 und stopp.
Scheiße, war das knapp.
Bringt jetzt eure Kuppelbauten nach vorne und stellt sie auf das kleine
Grundstück hinter eurem Foto.
Wir gehen mit großen Schritten in Richtung Finale und natürlich macht das
nervös. Und ich bin gespannt jetzt auf das Juryurteil und die Verkostung und
hoffe, dass alles gut geht.
Vielleicht fällt jetzt, wo wir immer weiter dem Ziel entgegen nahen, die
Kritik auch ein bisschen härter aus.
Darüber entscheiden nun Optik, Verarbeitung und Geschmack der vier
Kuppeltorten.
Welcher Hobbybäcker wird die hohen Erwartungen der Profis erfüllen?
Jetzt werden wir gleich erfahren, wer bei dieser Prüfung am besten
abgeschnitten hat. Und wer könnte das besser beurteilen als die Koryphäen der
Konditorei, unsere Jury.
Tortendekorateurin Bettina Schliephake-Burchardt und der Pat des
jedes Jahres Christian Hüms.
Ich sehe vier
Frachtbauten auf den ersten Blick. Schön.
Die Verkostung der technischen Prüfung beginnt.
Daniela ist als Erste an der Reihe.
Das ist eine sehr schöne Kuppel. Ein bisschen beulig, nicht ganz glatt. Hier
unten sind so ein paar Falten, das wäre schöner gewesen, wenn die nicht da
gewesen wären. Da muss man so ein bisschen Fingerspitzengefühl haben.
Die Rose ist schön dünn von den Blättern, das kann man hier besonders an
der Kante sehen. Das gefällt mir. Ich hätte sie gerne noch so ein bisschen
mehr aufgeblüht gehabt.
Ich sehe schon den Marzipanmantel. Wer immer es von euch gemacht hat, hat genau
für mich das Maß getroffen.
Die Creme ist super luftig, super leicht in dem Fall. Man sieht hier oben auch
die leichte Kuppel durch den Biskuit. Hier unten kann man ganz exakt sehen, wo
die Marmelade sich befindet. Für mich ist alles drin, was ich mir vorgestellt
habe. Zum Essen ist er top.
Also etwas kleiner von den Ausmaßen. Sie ist jetzt nicht ganz so kuppelig, sie
ist hier oben so ein bisschen flach geraten.
Schön eingedeckt, ich habe keine Falten. Die Rose obendrauf hätte sie halt mir
präsentiert. Also so seht ihr gerade nichts.
Das sieht halt doof aus.
Ich finde die Rose obendrauf einfach hässlich, weil das sieht aus wie eine
Titte.
Vom Modellieren her, mir fehlt so ein bisschen die Lockerheit zwischen den
Blättern, dass ich da so ein bisschen die Blätter aufspringen habe. Und die
grünen Blätter hätten für mich auch einen Tick dünner gekonnt.
Und hier kann man noch ein bisschen besser erkennen, du hast sogar zwei
Schichten Marmelade, was das Ganze natürlich noch ein bisschen schicker
macht von innen.
Ich habe aber so etwas das Gefühl, als wenn ein Biskuit...
nicht so richtig aufgegangen ist.
Die Creme scheint mir auch ein bisschen fester zu sein, also cremiger als das,
was wir vorher hatten.
Was mir persönlich nicht schlechter gefällt, auch nicht besser, es macht
einfach ein anderes Mundgefühl.
Mein Herz geht gerade so ein bisschen auf.
Mit zwei Farben, top. Auch optisch clever gemacht mit dem Rand. Die Kuppel
sieht aus wie industriell hergestellt. Also von da ist alles richtig gemacht.
Da hat jemand wirklich ein geschicktes Händchen. Ich freue mich aufs Innere,
würde ich sagen.
Und zerschneit nicht die Rose.
Das werde ich tun, nichts vermeiden.
Der obere Teil der Kuppe ist mit ordentlich Sahne aufgebaut worden. Da
muss man aufpassen, dass das Verhältnis stimmt, dass ich eigentlich mehr dann
von der Creme esse. Wir probieren einfach mal.
Das ist auch wieder eine sehr leichte Variante. Du hast überhaupt keinen
Widerstand, du kannst es so essen. Im Endeffekt zerfließt es dir im Mund.
Jetzt wird es wirklich knifflig. Tick weniger Sahne oben, aber dafür haben wir
eine schöne Kuppe.
Rein optisch hast du für mich auch fast alle Punkte aufgegriffen. Nur bei den
Blättern, die liegen jetzt sehr flach und sehr platt da drauf, wirkt ein
bisschen leblos. Ich würde ihnen ein bisschen Leben einhauchen. Das hätte ich
in dem Fall bei den Blättern schöner gefunden, wenn man sie so ein bisschen
eingedreht hätte, anstatt nur flach draufzulegen.
Die Kuppel ist wieder ein Tick flacher und ich habe so das Gefühl, als wenn sie
hier so ein bisschen noch so einen Bauch nach außen bekommt.
Hier habe ich wieder ein bisschen dunkleren Biskuit am Boden.
Geschmacklich voll getroffen.
Zwei Schichten Marmelade. Es wird, glaube ich, gerade nicht einfach. Es
sind wirklich nur Nuancen. Also es wird jetzt knifflig.
Wir möchten jetzt trotzdem erfahren, wer war der beste Kuppelbauer? Ihr dürft
euch kurz beraten.
Und dann hätten wir gern die Platzierung von 1 bis 4.
Welcher Hobbybäcker konnte in der technischen Prüfung die meisten Punkte
sammeln?
Ich fühle mich total unsicher nach der Verkostung. Es ist, glaube ich,
sauschwierig für die Jury.
Ich bin äußerst gespannt diesmal. Vielleicht sogar am gespanntesten von
allen technischen Prüfungen, wie das Ergebnis jetzt ausfallen wird.
Ich möchte auf jeden Fall auf die ersten zwei Plätze landen und ich hoffe, es ist
machbar. Die Profis haben sich lange beraten.
Ihre Entscheidung steht fest.
Die technische Prüfung lautete, präsentiert der Jury eine perfekte
Kuppeltorte. Ihr habt es alle versucht, doch wie ist es euch gelungen?
Betty, Christian, bitte.
Vorweg möchte ich einfach sagen, ihr habt es uns wahnsinnig schwierig gemacht
mit der Entscheidung.
Nicht umsonst steht ihr vier jetzt noch hier.
Wenn es nicht so schwierig für uns gewesen wäre, die Entscheidung zu
fällen, dann hätten wir, glaube ich, in den letzten Wochen auch was falsch
gemacht mit unserer Beurteilung.
Ich fange dann mal mit Platz vier an.
Platz vier gibt es leider nicht.
Kommen wir zu Platz drei.
Auch da bin ich arbeitslos. Oh mein Gott, was? Gibt es leider auch nicht.
Kommen wir zu Platz zwei.
Platz 2 steht hier vorne rechts.
Daniela.
Kommen wir zu Platz 2.
Ali Gran.
Und da ja alle guten Dinge drei sind.
Matthias. Herzlichen Glückwunsch euch allen drei.
Es waren nur Kleinigkeiten, die gefehlt haben.
Dementsprechend der erste Platz.
Ich habe es erwartet, entweder Zweite oder Erste. Und ich muss sagen, es hat
geklappt. Wir sind alle Zweite und ich bin Erste.
Eine Wahnsinnsüberraschung heute. Also mit dem Ergebnis habe ich echt nicht
gerechnet. Das heißt aber natürlich, nächste Aufgabe muss nochmal richtig
rangeklotzt werden, dass es da nicht allzu knapp wird. Aber ich glaube,
mittlerweile wird alles knapp.
Und schon die nächste Aufgabe wird der pure Horror.
Kommen wir zur zweiten Halbfinal-Herausforderung. Beschert der
Jury einen süßen Albtraum.
Passend zu Halloween wünschen wir uns etwas schaurig Schönes aus dem Reich der
Torten. Und die Kuchen sollen nicht nur außen gruselig aussehen, sondern innen
sogar noch eine Überraschung bereithalten.
Jede Torte soll eine kleine Gruselgeschichte erzählen. Ob euch das
gelingt, werden wir erst sehen, wenn wir sie anschnallen.
Ich möchte von euch monstermäßig mitgerissen werden. Spielt mit Gewürzen
und mit dem Unerwarteten. Überrascht uns. Natürlich nicht nur von außen,
sondern auch von innen.
Ihr habt für dieses Halloween-Highlight fünf Stunden Zeit.
Vorhang auf für einen bissen Horrorshow. Auf die Plätzchen.
Fertig. Backt.
Aufgabe zwei startet.
Womit will Allegra für wohligen Schauer sorgen?
Ich werde Särge machen.
Zwei verschiedene Kuchen mit verschiedenen Füllungen.
Und darin befinden sich dann Würmer und Maden. Also damit es richtig gruselig
wird.
Für süße Grüße aus der Gruft möchte Allegra Red Velvet Kuchen mit
Blutorangengranat, Apfelmus und Marzipanmaden einsagen. Eine Lakritz
-Schokotorte mit Feilchennote ruht daneben.
Matthias plant einen besonderen Eingriff. Dazu benötigt er Schwarzbier.
Ich werde eine offene OP durchführen. Das heißt, ich werde einen offenen
Körper modellieren, wie quasi gerade im Operationssaal.
Das Thema dahinter ist, dass die Leber entnommen werden soll, weil ich mache
einen Schwarzbierkuchen und somit hat mein Patient einfach zu viel Alkohol
getrunken.
Für die Operation Lebertransplantation backt Matthias einen Körper aus
Schwarzbierkuchen mit einer Nuss-Nougat-Creme. Im Bauchinneren
warten nicht nur frische Erdbeeren, sondern auch eine blutige Überraschung
auf die Jury.
Etwas gesünder geht es bei Daniela zu. Mit dem Halloween-Klassiker schlechthin.
Bei mir gibt es heute einen Kürbiskuchen mit Pekanussfüllung und Birnenkompott.
Das Ganze wird als großes Auge, habe ich mir das überlegt gehabt, Halloween
-technisch gemacht. Und der Birnenkompott kommt dann rein und soll
dann rauslaufen, wenn man es anschneidet.
Wenn das mal kein Hingucker wird.
Danielas Augapfel aus würzigem Kürbiskuchen mit Nussfüllung.
Für leckeren Ekel sorgt der Birnenkompott als Eiter.
Dafür muss der Kürbis erst einmal püriert werden.
Allegra backt zwei Teige. Ihr erster ist fast fertig.
Also das ist ein Red Velvet Cake, ein roter Samtkuchen übersetzt. Und
eigentlich entsteht die Farbe durch ein Zusammenspiel aus Buttermilch, Essig und
Kakaopulver. Es wird so ein leichtes Rot.
Aber dadurch, dass wir natürlich jetzt einen besonderen Effekt innen haben
wollen, hat es mir ein bisschen mit Farbe nachgeholfen.
Wer aber zu viel auf Optik setzt, könnte am Ende von der Jurybewertung geschockt
sein.
Das Thema Halloween verbinde ich mit Schrecken, Schauer, Horror, Knistern,
Spannung. Ich hoffe einfach, unsere Kandidaten bauen nicht nur von außen
extrem schöne Kunstwerke, die natürlich irgendwie ihren Horrorstreifen
widerspiegeln, sondern natürlich auch in puncto Aromatik von innen drin.
Die hantierende Bäckerin der Woche, Monika, bevorzugt eher den subtilen
Horror.
Ich bin jetzt nicht die, die auf richtige Grusel steht.
Ich kriege da selber Angst.
Darum habe ich mir gedacht, ich mache einfach etwas Nettes, Gruseliges.
Und was mir ganz wichtig heute ist, ist die Innenoptik von meinem Kuchen. Ich
möchte den Teig so und so formen, dass es wirklich ein schönes Muster ergibt.
Gleich dreifach Kürbis steckt in Monikas Halloween-Kuchen. Für die Fruchtnote
sorgt Himbeersirup.
Knusprigen Biss versprechen Pistazien und Schokolinsen. Ein verstecktes
Muster, genannt Hidden Design, soll die Jury beim Anschneiden überraschen.
Während Monika noch rührt, verteilt Daniela bereits ihren Teig auf dem
Backblech.
Bei Matthias laufen die OP-Vorbereitungen ebenfalls auf
Hochtouren. Das sind Walnüsse, die ich gerade mit Puderzucker so ein bisschen
karamellisiere. Quasi wie so gebrannte Mandeln auf Akemis.
Das soll später für einen ordentlichen Crunch im Teig sorgen.
Ich bin jetzt gerade dabei, noch den Pukant, noch so ein bisschen in den Teig
einzuarbeiten. Und dann ist der Teig auch schon endlich fertig, um in den
Backofen zu kommen. Es wird nämlich auch ein bisschen Zeit.
Abmarsch!
Weiter geht's mit der Füllung für das Halloween-Highlight. Die wird für
Allegra zum Albtraum.
Mein Scheiß will nicht gelieren. Ich weiß nicht, was ich machen soll.
Es ist ja noch flüssig. Es ist ja komplett flüssig. Das wird hier so
weglaufen.
Das wird auch nicht mehr anziehen.
Ich habe schon relativ eingeweicht. Und dann mache ich das nochmal da runter.
Das muss ja wirklich schön bombenfest werden.
Mit der Holzstäbchenprobe prüfen die Hobbybäcker, ob der Teig fertig
ausgebacken ist. Ob der gewünschte Farbton getroffen wurde, wissen sie noch
nicht.
Ja, so muss das sein.
Nach einer kurzen Abkühlungszeit können die Kuchenrohlinge angeschnitten und
weiterverarbeitet werden.
Liebe Hobbybäcker, eine kleine Horrordurchsage. Ihr habt nur noch
zweieinhalb Stunden Zeit.
Halbzeit!
Erzieherin Daniela geht unter die Kuppelbauer.
Ihren Nusskürbisteig legt sie gekonnt in eine Metallschüssel.
Schokolade dient als Kleber. Ich möchte, dass es unterschiedliche Konsistenzen im
Mund gibt. Ich hoffe, dass die Schokolade nachher schön anzieht und das
isoliert, wenn der Kompott reinkommt.
Noch läuft es wie geschmiert.
Sowohl bei Allegra's Schokoganache als auch bei der Nuss-Nougat-Creme mit
Erdbeeren von Matthias.
Monika schichtet Erdbeer-Warmelade, hellen Teig und Creme mit Schokolinsen
und gerösteten Kürbiskernen.
Hallo. Was kochst du da?
Ich mache einen Birnenkompott mit ordentlich Alkohol. Lass mich auch mal.
Ja, ich habe gut Sprit rein.
Ja, der kommt rein, der Birnenkompott. Und ich muss jetzt halt nur gucken, dass
er mir nicht zu dick wird. Weil der soll nachher dann rauslaufen.
Bei Alegras blutorangen Granatapfelmus haben die Rettungsversuche gefruchtet,
die Masse ist geliert und hat Stand.
Matthias bestreicht seine Torte mit Garnasch und Moni widmet sich nun dem
Hidden Design, dem versteckten Muster im Teig.
Ich mache mir hier jetzt ein kleines Ring und jetzt schneide ich einfach den
Kuchen durch.
Das wären die Kanäle, wo später das Blut drin fließen wird und das modelliere ich
jetzt gerade.
Als Blut dient ein hochprozentiger Lebenssaft aus Wodka, Ahornsirup und
Erdbeerlikör.
Aber auch bei Allegra kommen Gruselfans auf ihren Geschmack.
Während Daniela ihr Kuchenauge mit einer großen Ladung Birnenkompott eiterfüllt,
greift Allegra zu knochiger Fertigdeko.
Das werden jetzt die Knochen, die dann in den Sarg kommen. Ich wollte sie erst
per Hand modellieren, aber das schafft man zeitlich einfach jetzt nicht und
deswegen nehme ich jetzt so eine Mold.
Meine lieben Horrorbäcker, euer letztes Stündlein hat geschlagen. Ach du
Scheiße. Noch 60 Minuten.
Um einen besonderen Look zu erzielen, hat Monika ihren Kuchen zerschnitten und
fügt die Stücke nun wieder versetzt zusammen.
Dadurch entsteht ein neues Muster, das selbst ihr jedoch bis zum Anschnitt
verborgen bleibt.
Alles läuft nach Plan? Ja, nur bitte, vielleicht hast du einen Tipp für mich.
Meine Torte ist so hoch.
Soll ich sie am Stich überziehen oder soll ich erst Rand und dann Deckel?
Okay, gibst du mir keinen Tipp? Ich würde sie gerne im ganzen Stück
überzogen sehen.
Ja?
Okay, ich probiere es.
Sargbäckerin Allegra probiert sich inzwischen an der Gruft.
Das ist für uns alle heute eine spannende Gruselgeschichte hier.
Und für einen endet sie besonders schrecklich.
Denn nicht alle schaffen heute den Sprung ins Finale.
Das wird die Oberschicht meines Kuchens, die Haut quasi meines Patienten.
Damit werde ich das gleich eindecken.
Kannst du mir mal kurz helfen?
Kannst du einmal die Torte da in die Mitte schieben?
Dank der Unterstützung von Aushilfsschwester Allegra kann
Chefchirurg Matthias die risikoreiche Operation beginnen.
Auch an den benachbarten Backstationen starten die aufwendigen Eindeckarbeiten
mit der zuckrigen Fondantmasse.
Der Patient ist schon fast tot, aber wir geben unser Bestes.
Das geben alle hier. Ein Spinnennetz aus Fondant bei Moni. Allegra verwandelt
Kuchenbrösel in Friedhofserde und Matthias seziert süße Innereien.
Das war jetzt gerade der Dickdarm. Jetzt kommt noch der Dünndarm. Hier werden
täuschende Raffinessen gezückt.
Grüner Schleim aus Gummibären tropft von Monis Torte.
Und Erdbeermarmelade sorgt für die Extraportion süßen Ekel.
Ihr habt jetzt noch ein paar Sekunden, dann muss eure gruselige Torte fertig
sein.
10, 9, 8, 7, 6,
5, 4, 3, 2,
1 und stopp.
Hände vom Gebäck.
Ja, erstmal durchatmen. Es war eine Horrorshow. Also ich hoffe, der Jury
gefällt es auch.
Ja, es war eine ganz schwere Operation.
Ich habe mein Bestes gegeben und versucht, dass der Patient überlebt. Ich
hoffe, ich habe es geschafft. Mal schauen, was die Jury gleich sagt.
Schrecklich lecker oder grausig im Geschmack?
An wessen Halloween-Kuchen scheiden sich die Geister?
Liebe Hobbybäcker, ihr habt es geschafft.
Euer fünfstündiger Backalbtraum ist zu Ende und ich muss sagen, schöne
Ergebnisse stehen vor euch.
Aber werden eure Halloween-Torten die Jury überzeugen? Schließlich geht es ja
jetzt um den Einzug ins Finale Deutschlands größter Backshow.
Ihr werdet jetzt einzeln nach vorne gerufen und die Jury wird eure Torten
begutachten. Und los geht's mit Monika.
Mich gruselt es gerade etwas vor dieser Spinne.
Das ist richtig so.
Das ist so ein riesen Marshmallow im Besitz von einer Spinne. Und ich habe
probiert, ein Muster reinzumachen, dass, wenn man das aufschneidet, nicht normal
ausschaut.
Das Muster soll leicht schräg sein.
Also hier oben kann man es sehr schön sehen, dass hier die Diagonalen drin
sind. Magst du kosten?
Aber natürlich.
Ich muss noch einmal von oben.
Christian, wie ist der Crunch da drin? Danach suchst du ja immer förmlich in
den Torten.
Ja, dass quasi immer so ein ganz klein wenig auch das Abenteuer drin ist. Das
war natürlich auch eine Aufgabenstellung von uns. Und das ist hier mit dem Thema
Kürbis hier in dem Fall wunderbar gelungen. Ich finde es sensationell mit
den Kernen drin. Sehr, sehr, sehr, sehr lecker. Ich liebe Kürbiskernöl. Es hat
eine ganz tolle Note.
Von innen gefällt es mir, vom Geschmack gefällt es mir. Ich bin sehr zufrieden.
Wir sind sehr zufrieden.
Es schaut mich an.
Schön eingedeckt, schön rund.
Mir gefällt, dass die Iris jetzt nicht nur einfach grün ist, sondern dass du da
wirklich Struktur reingebracht hast.
Ich hoffe, wenn man es anschneidet, kommt der Eiter aus dem Auge. Ein
Birnenkompott.
Ich sehe schon, wie der Eiter rausläuft.
Geil.
Der Effekt ist gelungen, würde ich sagen.
Auf jeden Fall.
Ich gebe dir mal die Gabel, ich freue mich auf den Eiter.
Es ist sehr fest.
Ein bisschen lockerer hätte ich es mir gewünscht. Die Birne ist toll. Die ist
auch schön gekocht, die ist nicht zerkocht.
Ist dort was Weihnachtliches noch mit drin ans Gewürz?
Nelke, Ingwer, Zimt und Muskat.
Muskat. Also der Bierenkompott innen drin gibt der Ganzen wieder diese
Leichtigkeit. Die Idee und der Aufbau ist sehr gut gelungen, muss ich sagen.
Die weihnachtlichen Gewürze überstimmen so ein bisschen den Kürbis. Der Kürbis
hätte für mich ein bisschen intensiver sein können.
Ansonsten hast du mich mit der Torte gefesselt. Vielen Dank für dieses
eitrige Erlebnis.
Ein kleiner gruseliger Friedhof.
Sehr imposanter Aufbau.
Ich liebe es gerade bei Halloween. Man kann Biskuit nehmen, zerbröseln und hat
eine perfekte Erde.
Es ist jetzt natürlich nicht so spektakulär. Es sieht halt gut aus, aber
es ist relativ simpel gemacht.
Ich hätte auch eigentlich nur einen einzigen optischen
Verbesserungsvorschlag. Einfach mit Schokolade die Kanten einfach
ranschmieren und dann sieht es immer noch wild aus. So ist immer noch das
Abgerockte. Aber dann rutschen sie nicht so auseinander, dass es so große Lücken
gibt. Ansonsten würde ich sagen, freue ich mich auf Erde, Knochen und Maden.
Du hast sehr viel Schokolade außenrum und nur einen relativ kleinen Kern mit
dem Waldmeister. Dennoch hätte ich jetzt in dem Fall nicht gedacht, dass der
Waldmeister so dominant gegen die Schokolade ankommt. Das Pfeilchen geht
leider für mich ein bisschen unter.
Die Blutvariante. Oh ja.
Also ich warne direkt vor, das Gelee ist sehr... Alkohol halt.
War das das Wort?
Ja. Das hat schon Umdrehung.
Alter Falter.
Es ist sehr, sehr fruchtig, sehr leicht, vor allen Dingen durch diesen Gelee
-Kern. Das ist dir schon mal sehr gelungen. In der Tat, es ist zu viel
Alkohol. Aber ansonsten hast du in beiden Torten, mal abgesehen von
Nuancen, auch nicht den Geschmack zu Grabe getragen. Vielen Dank.
Willkommen, Dr.
Horror. Ich habe euch meine blutige Schwarzbierleberoperation mitgebracht.
Und wenn man einen Patienten anschneidet, könnte euch gleich ein
wenig Blut entgegenkommen.
Auf den ersten Blick finde ich es ziemlich nicht gerade einladend zum
Essen, aber ich glaube, das ist ja so gewollt. Ich finde vor allen Dingen
verblüffend, wie diese ganzen...
Innereien wirklich sehr, sehr, sehr echt aussehen. Also muss ich wirklich Chapeau
sagen. Du hast dir natürlich mit dem offenen Körper auch, ist ein bisschen
leichter gemacht. Es darf eingedutscht aussehen. Allerdings es so hinzukriegen,
das braucht so ein bisschen Fingerfertigkeit.
Ich möchte jetzt auch gleich Blut sehen. Deswegen fange ich mal an zu schneiden,
würde ich sagen.
Es blutet. Ich kann dir sagen, es blutet.
Sehr gut.
Ich würde mal sagen, der Kandidat erhält 100 Punkte für den Effekt gerade. Es hat
funktioniert.
Das Blut ist passend zu den Erdbeeren ein Erdbeerlikör.
Ich hoffe, ihr habt nicht gleich so einen Schwips, dass ihr euch an die
anderen Torten nicht mehr erinnert.
Nein, also der Wodka ist ganz dezent. Ich finde, diese Erdbeergeschichte passt
perfekt dazu. Von daher hast du das schon super umgesetzt, auch mit der
flüssigen Soße. Also wirklich die ganze Inszenierung ist für mich perfekt.
Erdnussöl ist sehr intensiv. Und natürlich mit Erdnuss, ein bisschen
Schokolade und diesem Nougat geht leider das Schwarzbier gänzlich unter.
Die Walnuss, auf die ich gerade gebissen habe, ist genau richtig.
Von daher einfach nur ein bisschen mehr das Schwarzbeer in den Vordergrund
stellen und dann ist es für mich absolut rund.
Sehr schön.
Extrem schön.
Bei Das große Backen herrscht jetzt extreme Spannung vor dem Urteil.
Wer schafft den Sprung ins Finale?
Liebe Halbfinalisten, ihr habt den praktischen Teil hinter euch gebracht.
Allerdings müsst ihr jetzt noch ein bisschen schwitzen, denn die Jury muss
sich intensiv beraten. Denn es stehen ja noch Entscheidungen aus. Wer wird Bäcker
der Woche?
Und wem müssen wir heute Adieu sagen?
Die Antwort steckt in diesen Kuchen.
Vier originelle Themen, viermal das Thema völlig gut aufgegriffen.
Also natürlich ist man unglaublich gespannt, weil man jetzt...
Gerade absolut nicht weiß, was die Jury denkt und was sie gleich verkünden wird.
Diese Ungewissheit ist somit das Stimmste, was du haben kannst. Und ich
bin wahnsinnig gespannt auf das Urteil.
Wie ihr wisst, es dürfen nur drei ins große Finale.
Es wäre einfach nur Hammer für mich, wenn das klappen wird.
Entscheidet weise.
Wer ist der oder die?
Liebe Jury, unsere Halbfinalisten kredenzen euch Kuppeltorte und feierten
mit euch Halloween.
Und jetzt sind sie natürlich ganz gespannt, wer denn Bäcker der Woche
wird.
Wir haben immer noch Gänsehaut, aber nicht vor Schrecken, sondern vor
Begeisterung. Und zwar über das, was ihr uns eben in der Challenge gezeigt und
geboten habt.
Deswegen haben wir einen neuen Bäcker der Woche.
Es ist Matthias.
Matthias, du ziehst jetzt als erster Kandidat ins große Finale ein.
Herzlichen Glückwunsch.
Aber Monika, du musst nicht traurig sein. Auch für dich haben wir eine rote
Schürze.
Herzlichen Glückwunsch!
Ihr beide habt in beiden Aufgaben hervorragende Leistungen gebracht und
damit hast du, Monika, natürlich das zweite Ticket fürs Finale gezogen.
Daniela und Allegra, zwischen euch entscheidet sich, wer uns verlassen muss
und wer noch ins große Finale einzieht. Wir können nur eine von euch mitnehmen
und die Entscheidung war denkbar knapp.
Ihr beide habt in der technischen Aufgabe der Prinzessinnen-Torte
hervorragende Leistung gezeigt.
Deswegen war ausschlaggebend für das Urteil nur diese Aufgabe.
Daniela, dein Auge war zwar sehr originell durchdacht, allerdings vom
Handwerklichen her sehr einfach gehalten.
Und im Inneren deiner Torte ging der Kürbisgeschmack gänzlich verloren.
Allegra, auch du bist handwerklich auf Nummer sicher gegangen.
Deine Zutaten waren zwar sehr originell gewählt, allerdings in der Dosierung bei
beiden deiner Torten ein bisschen verschätzt.
Verlassen muss uns heute leider...
Allegra. Ich hätte mich gerne ins Finale eingezogen.
Und man hat so viele Leute kennengelernt, so viele nette Menschen,
Freunde, Freundschaften geschlossen.
Also ich bin sehr, sehr glücklich, dass ich hier sein durfte.
Unsere Finalisten stehen fest.
Matthias, Daniela und Monika kämpfen am nächsten Sonntag um den Titel
Deutschlands bester Hobbybäcker 2015.
Wer wird gewinnen? Es wird ein spannender Dreikampf. Und das Tolle ist,
das Finale gibt es in doppelter Länge. Seien Sie mit dabei am nächsten Sonntag
um 18 Uhr. Tschüss.
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