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Ein Soldat, eine Peitsche, ein gefangener Bauer...
Die Dreifaltigkeit der Unterdrückung.
Die 30-jährige eiserne Herrschaft von Porfirio Díaz
verbreitete dieses Symbol in ganz Mexiko.
Die unter dem Patrioten Benito Juárez mit dem Blut des Volkes
erkämpfte Verfassung verkam zu blankem Hohn,
als Díaz alle Macht an sich riss.
Unter seinem Regime wurden Männer, Frauen und Kinder wie Tiere verkauft.
Landarbeiter und Bauern wurden versklavt.
Ihr Land und ihr Besitz fielen an Díaz' Gefolge.
Um 1900
lag der ganze Reichtum Mexikos in den Händen weniger Privilegierter.
Wer protestierte, wurde hart bestraft und in Arbeitslager gesteckt.
Die Austauschgefangenen, Colonel.
Im Februar 1908 versprach Porfirio Díaz freie Wahlen.
Dann jedoch stürzte er die Gewählten
und erklärte sich selbst erneut zum Präsidenten.
Die Aufstände nahmen bald immer größere Ausmaße an.
Das Volk forderte sein Land, seine Freiheit und seine Würde zurück.
Darunter Francisco Madero, der für eine demokratische Regierung kämpfte.
Pancho Villa, der im Norden in den Kampf zog.
Oder Venustiano Carranza, der im Nordosten kämpfte.
Er ist für Esperidion Hernandez hier.
Der hier für Urbano Martínez und der für Emiliano Zapata.
Ein kleiner Bauer aus Morelos im Süden
war lange vergeblich friedlich für die Rechte der Farmer eingetreten.
Nun sprach er für sie alle und forderte: "Land und Freiheit".
Seine Stimme wurde zum Sprachrohr für Millionen unterdrückter Mexikaner.
Dies ist seine Geschichte.
Du knickst also partout nicht ein, was?
Wenn du weiterhin den Erlöser spielst
und Land verteilst, werde ich dich persönlich hängen. Und jetzt hau ab!
Es gab jene, die dem Gesetz folgten.
Sie wollten einen Kampf ohne Blutvergießen.
Doch wie folgt man Gesetzen, die mit dem Blut des Volkes geschrieben sind?
So wie es Zapatas Bruder Eufemio ins Gesicht geschrieben stand.
Emiliano Zapata zog für das Recht der Bauern bis vor die höchsten Stellen.
Er strebte eine gewaltfreie Lösung innerhalb der Gesetzesgrenzen an.
Er riskierte sein Leben, als die Behörden seinen Namen erfuhren.
Gleichzeitig aber wurde er damit zum Helden von Millionen Unterdrückten.
Sie schlugen sich auf seine Seite.
Mit viel Courage wagte er es, dem Diktator zu trotzen.
Was wollt ihr?
Es geht um unser Land, Señor.
- Es wurde uns genommen. - Ach, die Sache.
Ja, immer noch die alte Sache.
Das sind die Besitzurkunden.
Das Land gehört uns seit der Zeit der Vizekönige.
Die Grundbesitzer respektieren unsere Rechte nicht.
Die Hacienda de Temixco nahm uns alles in Acatlipa weg.
Außerdem Ländereien in San Vicente, Sayula, Atlihuayan und Yautepec.
Und das Land in San Pedro und Anenecuilco.
Die Bauern arbeiten als Tagelöhner in den Haciendas, um nicht zu verhungern.
Dadurch behalten die Grundbesitzer das Land und die Tagelöhner.
Laut dem neuen Gesetz der Behörde zur Landevaluierung im Staate Morelos,
das der Gouverneur selbst vorangebracht hat...
Ich sage, zur Hölle mit dem Gesetz.
Die Regierung legalisiert hier die Plünderung durch die Grundbesitzer.
Waren Sie schon bei Gouverneur Alarcon?
Er war der Erste, bei dem ich war, aber ihn kümmerte es nicht.
Wieso sollte es auch? Die Grundbesitzer wählten ihn.
Er besitzt über 11 000 Hektar Land, und sein Besitz reicht bis zur Kirche.
Wie heißen Sie?
Emiliano Zapata.
Sind Sie nicht der neue Chef des Verteidigungsrates von Anenecuilco?
Paulino Martínez schickt sie, oder?
Er kritisiert die Regierung mit seinem Schmierblatt...
Der "Stimme von Juárez".
- Ich will nur Gerechtigkeit. - Mein Ministerium prüft den Fall.
Nach reiflicher Überlegung geht das Land an die rechtmäßigen Besitzer.
Guten Tag.
Man sagt, dass du in den bewaffneten Kampf gezogen bist.
Doch wie ich sehe, ist dem nicht so.
Alles, was ich will, ist, dass sie ihr eigenes Land bestellen.
Na dann, zurück an die Arbeit.
Machen wir uns aus dem Staub.
Es ist Gabriel Tepepa.
Wie geht's dir, Emiliano?
- Guten Abend, Rafael. - Guten Abend.
- Margarito Martínez aus Puebla. - Gabriel Tepepa aus Tlaquiltenango.
Wir sind hier zusammengekommen,
weil ihr alle Leute hinter euch habt, die euch folgen.
Ich könnte sofort 1000 Männer auftreiben.
Damit sie uns nicht als Banditen abstempeln,
brauchen wir ein Rangsystem und ein gutes Programm.
Außerdem benötigen wir einen Anführer.
Und wer soll das sein?
Emiliano Zapata.
Sie sollen uns sagen, wer es ist. Sie sind hier der Redner.
Der Professor weiß, wovon er redet.
Zuallererst sollten wir Madero in San Antonio, Texas, kontaktieren.
Das finde ich auch. Gute Idee.
Professor Burgos sollte Madero sagen, dass wir alle auf seiner Seite sind.
Er soll entscheiden, wie wir vorgehen sollen.
Mir muss keiner beibringen, zu kämpfen.
Wann werden Sie wieder zurück sein?
Ende des Monats.
Wenn Sie bis dahin nicht kommen, sind Sie für mich gestorben.
Und dann werden meine Waffen sprechen.
Viel Glück, Professor.
Señorita Josefa.
Sind Sie wegen mir hier?
Kurz bevor Sie ankamen, sprach mein Onkel mit Don Felix.
Mein Onkel bildet in Guantla einen Suchtrupp.
Sie werden Sie festnehmen. Gehen Sie, schnell!
Wieso tun Sie das für mich?
- Ich hatte einfach Angst um Sie. - Um mich?
Oder um Ihre Stallarbeiter, Señorita Josefa?
Ich mag Ihre Männlichkeit.
Ihr überlegenes Verhalten.
- Señorita Josefa. - Bitte, gehen Sie!
Bevor es zu spät ist.
Zapata sprach jahrelang bei der Regierung vor.
Doch seine Worte stießen auf taube Ohren.
Dann war die Zeit für Gespräche irgendwann abgelaufen.
Dem friedlichen Zapata fiel es schwer, zu töten.
Doch mit einer Armee von Freiheitskämpfern an seiner Seite
griff er den Stützpunkt in Anenecuilco an, um die Bauern zu befreien.
Es war Zeit für einen schärferen Ton.
Würde man auch Blutvergießen überhören?
Das ist nicht mutig, sondern Idiotie. Weißt du, was die Truppen dir antun?
- Ich geh hier nicht weg. - Du musst gehen. Ich befehle es dir.
Ich geh hier nicht weg, auf keinen Fall.
Verbrenn die Silos. Lass nichts übrig.
Wir müssen das löschen!
Mach schon, raus hier!
Wieso sind Sie nicht mit Ihrem Onkel mitgegangen?
Ich konnte nicht, obwohl er es mir befahl.
Wieso sind Sie geblieben, Señorita Josefa?
Sie kennen die Antwort, Emiliano.
Sie müssen wissen, warum ich blieb.
Im Namen des Gesetzes und im Namen des Volkes
erkläre ich euer Ehebündnis für gültig, mit all seinen Rechten.
Dies ist das einzig legale Fundament zur Gründung einer Familie.
Mein Emiliano.
Ich bewundere dich so...
Mein Herr und Gebieter, Emiliano Zapata.
Halten Sie Ihre Männer in Schach, bevor sie ganz durchdrehen.
Professor, Sie sollten wissen, dass eine Revolution keine Fiesta ist.
Ein Haufen Leichenfledderer seid ihr!
Gesetzesbrecher, Kanalratten, Landstreicher seid ihr!
Ihr kennt keine Manieren, Ideale oder Gesetze!
Ihr tötet und nehmt, was euch nicht gehört! Schweine seid ihr, nicht mehr!
Es ist nicht nett, in diesem Ton mit uns zu reden.
- Beruhigen Sie sich. - Das werde ich nicht!
Hört mir gut zu.
- Madero verzeiht euer Handeln nie. - Der wird sich schon beruhigen.
Bei dieser Schlacht ging es um Leben und Tod.
Wir haben viel zu lange gehungert, verstanden?
- Wir sind alle sehr hungrig. - Beruhigen Sie sich, Professor.
Beruhigen Sie sich.
Bald werden wir uns um alles kümmern.
- Wir sind sehr hungrig. - Ja, nach Raub und Gemetzel!
Und wenn dem so ist? Sie haben uns keinen anderen Hunger gelassen.
Stellen Sie sich den Tatsachen!
Ich verschwinde hier. Ich kann Sie nicht mehr ertragen.
Tun Sie das, Professor. Von Ihnen habe ich schon lange genug!
- Du hattest recht, Emiliano. - Nein, er hat recht.
Sag das jedem hier: Der Erste, der ein Huhn klaut,
den häng ich persönlich auf.
Ruhe! Hört zu.
Ihr plündert nicht. Ihr kämpft nicht.
Jeder, der das nicht befolgt, wird sofort erschossen.
Professor Montaño, holen Sie alle her, die ein Recht auf das Land haben.
Sie wurden einberufen. Man zwang sie hierher.
Sie sollen bei uns bleiben.
Sie beide können bleiben, wenn Sie wollen.
Ich kann nur für mich selbst sprechen.
Ich schwor der Armee Treue. Meine Ehre ist mir wichtiger als mein Leben.
Das sehen wir genauso, Colonel.
Dann werden Sie an die Wand gestellt und erschossen.
Zu schade, dass Sie nicht sehen, dass unsere Sache gerecht ist.
Emiliano, was ist mit den Freiwilligen der früheren Grundbesitzer?
Lass sie sofort erschießen.
Fertig.
Zielen.
Feuern.
Emiliano, sieh nur, wer da ist.
- Viva Zapata! - Viva!
- Viva Madero! - Viva!
- Viva Emiliano Zapata! - Viva!
- Viva Francisco Madero! - Viva!
- Nehmen Sie Platz. - Vielen Dank.
Lassen Sie mich Ihnen Folgendes sagen:
Die Sache auf Ihre Art zu handhaben, bringt uns keine Resultate.
Wir müssen das Land mit unseren Waffen zurückholen.
- Und mit Gewalt. - Aber...
Lassen Sie mich fortfahren.
Ich entwaffne meine Männer nicht.
Nicht bis das Land wieder seinen rechtmäßigen Besitzern gehört.
General Zapata, es ist jetzt an der Zeit, zur Ruhe zu kommen.
Sie haben sich unsere Dankbarkeit hinlänglich verdient.
Dafür sollten Sie ordentlich entschädigt werden.
Ich sorge dafür, dass Sie die beste Hacienda bekommen.
Señor Madero, ich schloss mich dieser Revolution nicht an,
um Grundbesitzer zu werden.
Wenn ich sehe, wie sich die Dinge entwickeln,
dann ist das erst der Anfang.
Wenn Sie Ihre Waffen nicht sofort niederlegen,
denken unsere Feinde, ich habe gegenüber den Anführern weniger Macht.
Sie fügen meinem Ansehen und unserer gemeinsamen Sache großen Schaden zu.
Im Staate Morelos ist es gerade ruhig.
General Victoriano Huerta hat seine Truppen nach Mexiko-Stadt entsandt.
Einverstanden.
Sie sind sehr ungeduldig.
Ich muss sagen, ich teile Ihre Gefühle, General Huerta.
Aber ich fände es nicht richtig, Señor Maderos Verhandlungen zu stören.
Verhandlungen? Erlauben Sie mir, Folgendes zu sagen, Herr Präsident:
Mit diesem Banditen Zapata sind keine Verhandlungen möglich.
- Das ist Zeitverschwendung. - Das glaube ich auch.
- Dennoch ist Señor Madero... - Señor Madero?
Sie sind hier der Präsident, Señor de la Barra.
Er mischt sich in Dinge ein, die ihn nichts angehen.
- Nur Sie können die Probleme lösen. - Da bin ich mir nicht so sicher.
Wenn ich Ihnen dienen dürfte...
in Einklang mit meinem Gewissen und meiner Ehre...
und meiner Loyalität zum Militär...
dann breche ich sofort auf, um Zapata und seine Bande zu stellen.
Gleichzeitig kommt Madero dahin, wo er hingehört.
Verzeihen Sie den aggressiven Tonfall.
- Aber ich möchte Ihnen nützlich sein. - Das werden Sie ganz sicher.
Señor Zapata?
General Zapata, das ist das letzte Kontingent. Alle sind ausgemustert.
Ich habe Order, Ihnen alles zu geben, was Sie wollen.
Was brauchen Sie? Ich folge Ihrem Befehl.
Ich hätte gern 500 Pesos.
Ihr Mann starb nicht umsonst, versprochen.
Hör zu.
Sag Señor Madero, er soll ein wenig Druck ausüben,
damit ein Revolutionär Bürgermeister von Cuernavaca wird.
Den Job willst du also, Montaño?
Ich will nur, dass die Behörden auf unserer Seite sind.
Ich bitte um Verzeihung.
Mein lieber General Zapata.
Ich danke Ihnen in meinem Namen und im Namen des Landes...
dass Sie der Revolution dienen. Auf friedliche Zusammenarbeit!
Señor Madero bleibt hier! Victoriano Huerta hat Yautepec schon eingenommen.
- Er ist auf dem Weg nach Cuautla! - Können Sie das erklären?
Ich schwöre, ich kann mir sein Verhalten nicht erklären.
Solange Sie Revolutionäre entwaffnen und Regierungstruppen nicht...
sind die Revolution und Sie in Gefahr.
Eine Niederlage vergeben sie Ihnen nie.
- General, lassen Sie es mich erklären. - Wir nehmen die Waffen wieder auf.
Ich werde Sie verteidigen, auch wenn Sie sich dagegen wehren.
General, hören Sie mir zu.
Lassen Sie uns fahren.
Ich frage dich, Montaño: Was richtet mehr Schaden an?
Kugeln oder üble Nachrede?
Warten wir ab, wer zuerst aufgibt:
ihre Mörder oder unsere Rebellen.
Was ist der Unterschied, Montaño...
zwischen einem, der um sein Land kämpft und einem Banditen?
Lass uns in den Bergen nach dem Unterschied Ausschau halten.
Wir kommen erst zurück, wenn wir die Antwort kennen.
Suche nach allen Anführern, ob sie kämpfen oder nicht.
Sie sollen mich in acht Tagen in La Puebla treffen.
Der Unterschied zwischen dem, der um sein Land kämpft und dem Banditen ist,
dass der Bandit stehlen und töten muss.
Ohne Grund.
Nur weil er ein Bandit ist.
Der andere aber...
kämpft für das, was für ihn eine Besessenheit ist.
Nicht, dass er rauben oder töten will.
Aber er muss es tun.
Er muss die Antwort auf seine Besessenheit und seine Not finden.
Es ist nicht nur sein Bedürfnis.
Es ist das Bedürfnis vieler.
Zum Beispiel unseres, das Land zu verteilen.
Eins muss uns klar sein, Montaño.
Selbst wenn Sie uns Banditen nennen, geben wir unsere Waffen nicht ab.
Bis wir sehen, dass die Ländereien gerecht aufgeteilt werden.
Genau wie alles andere, das die Grundbesitzer stahlen.
Sag ihnen außerdem...
dass wir den Kampf nicht lieben.
Wir wollen, dass er möglichst bald endet.
Damit wir wieder in Frieden arbeiten können.
Hast du verstanden?
Ja, General.
Schreib das nieder.
- Wo ist Zapata? - Sucht ihn doch!
Loslassen! Loslassen!
Wir sind im ganzen Land als "Die Banditen aus dem Süden" bekannt.
Sie nennen uns so, um uns loszuwerden.
Aber wir sind keine Banditen.
Wir sind Männer, die an Gott glauben.
Und an das Gesetz.
Wir glauben an Gott, weil wir sonst nichts haben.
Wir glauben an das Gesetz, weil es hier geschrieben steht.
Wer es unterschreibt, verspricht, zu kämpfen und sein Leben zu geben.
Für die Ideale, die darin stehen.
Kraft der Tatsache, dass die große Mehrheit des mexikanischen Volkes...
nicht das Land besitzt, auf dem es sich bewegt...
wird dieses Land, das Wasser und die Wälder...
hiermit enteignet und ausnahmslos den Bauern zugesprochen.
Ihnen allein soll es per Gesetz gehören.
Professor Montaño wird nun die Prämissen dieses Planes vorlesen.
"Der Revolutionsrat des Staates Morelos...
gibt der Nation unter formellem Protest bekannt,
dass der Plan von San Luis Potosí übernommen wird.
Als Zusatz zu dem Plan, den wir hier vorlegen.
Wir betonen, dass die Ländereien, Wälder und Seen,
die sich Grundbesitzer und Speichellecker aneigneten,
und andere, die Gerechtigkeit durch Tyrannei ersetzen,
nun wieder uns gehören.
Den Eigentümern, Menschen und Städten, denen sie rechtmäßig gehören.
Den jeweiligen Besitzern dieser Rechtsansprüche,
die in böser Absicht durch unsere Unterdrücker beraubt wurden."
Dies ist das Kernstück des Plans von Ayala.
Dieses Gesetz haben wir geschaffen.
Für alle Zeiten.
Mögen wir es durchsetzen...
oder sterben.
Ihr wollt also ein Stück Land, ja? Kein Problem.
Meine Freunde, ihr sollt es sofort bekommen.
Die Staatspolizei hat El Laurel niedergebrannt.
Jovencio Robles richtete ein Massaker an.
Sogar die Kinder brachte er um.
Wieso erlaubt das Señor Madero?
Das war nicht Madero, sondern seine Feinde.
- Sie sind allesamt gegen ihn. - Don Paulino Martínez.
Wie geht es Ihnen, Don Paulino?
Emiliano.
Das ist mein Freund...
Antonio Díaz Soto y Gama.
Sie haben seine Zeitung verboten, "Die Stimme von Juárez".
Er war im Gefängnis und weigerte sich, zu essen.
Tagelang quälten sie ihn, weil er seine Meinung sagte.
Dann konnten wir flüchten.
- Wer hat Señor Madero hintergangen? - Félix Díaz.
Der Neffe von Don Porfirio.
- Er kämpfte gegen Madero in Vera Cruz. - Davon hörten wir.
- Er wurde in Santiago eingesperrt. - Das hörte ich auch.
Dann wurde Díaz begnadigt. Jetzt ist er wieder auf freiem Fuß.
Gemeinsam mit den Generälen, die mit ihm einsaßen.
Nach ihrer Flucht nahmen sie die Zitadelle ein.
Huerta war ein Abgesandter Maderos.
Doch er schloss sich den Verrätern an.
Er steckte Madero und Vizepräsident Pino Suárez ins Gefängnis.
Ich hatte es schon immer im Gefühl, dass Huerta ein Verräter ist.
Ich warnte Señor Madero, dass man ihm nicht trauen kann.
Wir sollten uns wieder für den Guerillakampf wappnen.
Vormarsch, Rückzug und Feldfrüchte anbauen.
Selbst in den Bergen sollten wir Feldfrüchte anbauen.
Komm schon. Raus mit dir!
Meine Herren.
Aufgrund der tragischen Ereignisse, die uns so überwältigen...
habe ich die schmerzliche Pflicht...
und die Schuld...
die exekutive Gewalt zu übernehmen...
um den Frieden zu sichern in diesem, unserem unglücklichen Land.
- Viva General Victoriano Huerta. - Viva!
- Viva der neue Präsident! - Viva!
- Tod der Madero-Regierung. - Tötet Madero!
Señor Präsident.
Glückwunsch, Señor Präsident.
Das ist Pascual Orozco, Huertas Sonderbeauftragter.
Schön, Sie kennenzulernen, General Zapata.
Ich glaube, nach dem, was mir Huertas Gesandte sagten...
Augenblick, Montaño. Lass ihn ausreden.
Nach vielen Anläufen kann ich endlich mit Ihnen sprechen.
Wenn Sie Ihre Waffen niederlegen, dürfen Sie den Gouverneur bestimmen.
Außerdem dürfen Sie sich...
unter bestimmten Voraussetzungen eine Hacienda aussuchen.
- Darf ich... - Sei still, Montaño.
Wir sind hier zusammengekommen,
um gemeinsam für den Frieden in diesem Lande zu kämpfen.
- Es gibt keinen Frieden mit Sklaverei. - Ist das Ihre endgültige Antwort?
Nein, das ist meine Antwort.
Richten Sie Mr. Huerta aus...
Solange das Land nicht in den Händen der Bauern ist,
kämpfen wir weiter.
Da kann er mir noch so viele Farmen, Haciendas und Huren anbieten.
- Einen Moment mal, General. Huerta... - Genug, parfümierter Hurensohn.
Poncho, pass auf, dass die Männer hier bleiben.
Außer dem da. Er soll Huerta die Neuigkeiten überbringen.
Der wichtigste Schritt ist jetzt, in Cuernavaca einzumarschieren.
Huerta kämpft gegen Villa und Carranza im Norden.
Indem wir Cuernavaca einnehmen, machen wir ihn fertig.
Gertrudis!
Ja, General?
Nimm eine weiße Flagge, greif dir drei Unbewaffnete und geht nach Cuernavaca.
Sprecht mit dem Führer der Stellung.
Überredet ihn zur Aufgabe.
Sonst wird es ein Gemetzel geben.
Sagt ihm, dass wir die Stadt um jeden Preis einnehmen.
Lang lebe die Revolution, ihr Bastarde!
General Zenteno ist komplett durchgedreht.
Es muss Marihuana oder Alkohol sein. Er hat ein paar Bauern getötet.
Andere verletzte er. Ich wollte ihn aufhalten, aber ohne Erfolg.
Komm schon, Süße. Mach es mir nicht so schwer.
Ich will dich jetzt. Komm her! Lauf nicht weg! Ich will dich anfassen!
Halt still, ich werd dir schon nicht wehtun. Halt still!
Nein, bitte nicht, Emiliano!
Tu das nicht, Emiliano!
- Gib mir das Seil. - Nein.
Bitte schlag mich nicht, Emiliano.
Ich wollte das nicht, Emiliano.
Diese verdammten Schweinehunde!
- Beweg dich, du Mistkerl! - Sie haben mir nicht gehorcht.
Hoch mit dir, Bastard!
- Cidronio! - Ja, General.
Binde ihn da drüben fest und lass ihn verrotten.
Vielleicht erkennt er dann, was er getan hat.
- Wo ist Montaño? - Nicht hier.
- Wo ist er? - Da drüben.
- Ich glaube, er ist verletzt. - Wieso sagt mir das keiner?
Hurensöhne!
Was ist passiert, Otilio Montaño, mein treuer Freund?
- Ich wurde von einer Kugel getroffen. - Ich hoffe, es ist nichts Ernstes.
- Was meinen Sie, Doktor? - Er hat viel Blut verloren.
- Ich kann hier nichts tun... - Wie meinen Sie das?
Um ihm zu helfen. Wir tun, was wir können.
- Strengen Sie sich an. - Jawohl.
Montaño muss morgen reiten, also verschwenden Sie keine Zeit.
Ja, mein General.
- Bis später, mein Freund. - Bis später, General.
Don Paulino... Chava...
Anwalt... Wie ist der Stand der Dinge?
Beim Kongress in Aguascalientes stimmten alle für den Plan von Ayala.
Das ganze Land ist auf Ihrer Seite.
Mit General Francisco Villa im Norden und Ihnen hier im Süden,
werden wir bald in Mexiko-Stadt sein.
Von General Villa soll ich Sie persönlich grüßen.
General Francisco Villa, aha.
Danke. Und jetzt ruhen Sie sich aus.
General Zapata, dies hier ist Eulalio Gutierrez.
Der Mann, den wir in Aguascalientes zum Präsidenten wählten.
Eigentlich trinke ich nicht, denn stets wurde ich verfolgt.
Ich musste immer auf der Hut sein.
Jetzt, da ich Sie kenne, wird man mich nicht mehr töten.
Es ist mir eine Ehre, Sie kennen zu lernen, General Villa. Prost!
Darf ich um Ruhe bitten?
Verehrte Gäste der Revolution...
Willkommen bei dieser ruhmreichen Feier.
Wir sitzen hier vereint im Glanze der Gerechtigkeit.
Der Sohn aus dem Norden und jener aus dem Süden sind hier.
Dieser Tag wird in die Annalen der Geschichte eingehen.
Von jetzt an werden diese beiden Männer, die so rein sind
und deren Integrität unsere Armee unterstützt,
gemeinsam in den Kampf ziehen.
Gemeinsam werden sie unsere neuen Ideale verfolgen.
Also sage ich...
Ich sage, dass wir uns geehrt fühlen...
Darauf trinken wir.
Ich wünschte, es wäre alles geklärt.
Ich besitze eine kleine Farm und zudem...
ein paar Hütten, die nicht der Revolution gehören.
Das Land soll je nach Bedarf aufgeteilt werden.
Hat hier jemand Bedarf?
Wenn ich Ihnen so zuhöre, glaube ich zu träumen.
Denn mit Ihrer Hilfe
rückt der Tag immer näher, an dem alle Bauern in Mexiko
ihr eigenes Land bestellen können.
Wenn dieser Tag gekommen ist, werden wir überflüssig sein.
Ach was, überflüssig. Der Weg bis dahin ist noch weit.
Señor Präsident Eulalio Gutierrez...
Haben Sie keine Angst.
Wir Männer aus dem Süden...
- Wir wollen keine politischen Posten. - Genau meine Meinung.
Ich kam in die Hauptstadt mit 76 Kanonen und 70 000 Mausern.
Und ich will, dass Sie eines wissen...
Fangen Sie keinen Ärger an.
Ich glaube Folgendes: Sollte es Ärger geben, sind Sie beide schuld daran.
Auf dem Höhepunkt seines Kampfes, mit seinen Zielen in greifbarer Nähe,
seinem Traum, Land und Freiheit für seine Leute,
wendete sich das Schicksal gegen Zapata.
Zwei schreckliche Jahre lang kämpfte er
verzweifelt gegen wachsende Widerstände.
Sein Kampf gegen Zwietracht und Verrat in den eigenen Reihen
war ebenso hart wie der gegen die Mächtigen.
Ein Kämpfer nach dem anderen ließ sich von seinen Feinden bestechen.
Nur die Tagelöhner rückten nicht von Zapatas Seite ab.
Jene Menschen vom Lande, die schworen, ihre Würde zurückzugewinnen
oder zu sterben.
Und viele starben,
in einem der unzähligen Hinterhalte.
General...
Otilio Montaño... hat Sie und unsere Sache verraten.
Er hat sich mit dem Feind verbündet.
Mein Freund, Otilio Montaño.
Setzt alles daran, ihn zu mir zu bringen... lebendig.
Ja, mein General.
Was zum Teufel tust du noch hier?
Wieso bist du noch nicht auf dem Weg nach Cuautla? Bist du etwa auch feige?
Nein, Emiliano. Ich wartete auf die Waffenlieferung von Vincente Navarro.
Aber der Mistkerl gab in Contreras gegen Pablo Gonzales auf.
Nicht zu fassen.
Finde alle, die noch übrig sind.
Alle Anführer.
Sag ihnen, dass sie nicht aufgeben und bis zum bitteren Ende kämpfen sollen.
Es geht los, Leute!
Danke, Eufemio, aber das hab ich aufgegeben.
Wenn wir ihm folgen, werden sie uns wie Ratten erledigen.
Du hast dein eigenes Haus.
Deine Leute haben das Geld eingesteckt.
Aber ich habe sehr hart dafür gekämpft.
- Der Befehl kommt direkt von Emiliano. - Schon gut.
Aber wie kann ich helfen, ohne Munition...
- Ohne Männer. Ich ergebe mich. - Du bist sowieso tot.
Mein General.
Es geht um Eufemio. Dieser Schuft Cidronio Conagio
hat ihn heute umgebracht.
Dann schloss er sich mit all seinen Männern dem Feind an.
Eufemio.
Nein, ich habe nicht aufgegeben.
Sei doch vernünftig! Was haben wir nach Jahren des Kampfes denn erreicht?
Hör mir zu, Otilio Montaño.
Erinnere dich an unsere Ziele und Versprechen.
Du hast unterschrieben, dass du bis zum Sieg oder Tod kämpfst.
- Um das Land! - Um das Land! Dass ich nicht lache.
Du singst immer das gleiche Lied, aber es gibt kein Land.
Keiner wird es verteilen. Indessen sterben wir wie die Fliegen.
Man sagt, dein Weg ist der falsche. Aber das willst du nicht hören.
- Gib die Revolution auf! - Nur Schwächlinge geben auf.
Und jene, die Politik machen, bevor die Revolution richtig losgeht.
Noch immer kann niemand ein Stück Land sein Eigen nennen.
Jetzt hör mir mal ganz genau zu.
Auf deine Hilfe bin ich nicht mehr angewiesen.
Ich habe genug von deinem schlauen Gerede.
- Wir kämpfen nicht mehr für dasselbe. - Denn ich nehme meine Niederlage hin.
Nicht ich werde dich umbringen, sondern die Revolution.
Anlegen.
Zielen.
Feuern.
Soto y Gama, reiten Sie sofort los. Es ist wichtig!
Schreiben Sie eine Bekanntmachung. Sagen Sie den Hurensöhnen,
wie sie uns schlagen und blamieren können!
Auch wenn wir zu Verrätern werden. Schreiben Sie das auf!
Was anderes tun Sie ja ohnehin nicht!
Also los, machen wir uns auf den Weg.
Jeden Tag höre ich, dass Zapata am Boden ist.
Wieso gibt er dann Verlautbarungen heraus?
Das ist nur Gerede.
Er kämpft und verteilt das Land.
Was sagen sie dazu?
Sie haben die gesamte Armee auf ihn gehetzt und...
Sie bestachen sogar seine besten Männer und es half nichts.
Sie haben Tausende exekutiert.
Es scheint unmöglich, aber es hat nichts geholfen.
Die verdammte Katze hat sieben Leben. Wann kommt endlich das letzte?
Das Land!
Alle wollen das Land, das er versprach.
Ich habe gehört, dass Zapata seines bald bekommt.
Mit Blumen oben drauf.
Außerdem heißt es...
sein Totengräber erhält mehrere tausend Pesos.
Sie greifen uns mit allem an, was sie haben, Emiliano.
Mit Armeen von überall her.
Die ganzen verdammten Federales.
Alle verlassen mich, Josefa.
Entweder sie werden müde
oder sie sterben.
Oder sie werden zu Verrätern.
Es ist schwerer, als ich dachte.
Eine Idee zu finden und für sie zu kämpfen.
Keine besonders große oder kleine Idee.
Einfach nur eine Idee.
Das Land denen, die es bestellen.
Es ist schwieriger, als ich anfangs dachte.
Was machst du hier? Los, geh woanders hin.
Los, mein Pferdchen!
Hüh, Pferdchen!
Hören Sie mir mal zu.
Ich bin ein Mann des Militärs.
- Ich verbrachte mein ganzes Leben... - Ich auch.
Es wäre dumm, es nicht anzuerkennen.
- Warum denn? - Zapata hat uns überall geschlagen.
- Der Mistkerl. - Was reden Sie da, Guajardo?
- Ja, es tut weh, das zu hören. - Einen Moment mal, Guajardo.
Haben Sie Angst vor dem verdammten Bettler Zapata?
- Wollen Sie sich ihm anschließen? - Ich lass mich nicht gern anfassen.
Vielleicht will ich das. Warum nicht?
Meine Eltern waren Bauern.
Und ich bin auch einer.
Ja, ich bin Bauer.
Ich streite das nicht ab. Ich will zu meinen Leuten zurück.
Ich trinke auf General Zapata!
- Zur Hölle mit dir, du Hurensohn. - Feigling!
Colonel Jesús Guajardo will sich uns anschließen, General.
Sobald ihm ausreichende Garantien angeboten werden.
Ich meine, gefährden Sie auf keinen Fall Ihre eigene Sicherheit.
Aber wir brauchen dringend das, was er uns geben kann.
Es könnte eine Falle sein, General.
Er ist schwer einzuschätzen.
Jeder weiß, dass Guajardo und Pablo Gonzales Feinde sind.
Bestehen Sie auf Beweisen, mein General.
Da ist Colonel Jesús Guajardo. Begrüßen wir ihn.
Nein... Mein Bruder...
Sagen Sie Zapata, ich schließe mich ihm mit meinen Männern und Waffen an.
Wo immer er wünscht.
Sollte er sich entscheiden, mir nicht zu trauen, kann er mich erschießen.
Ich berichte ihm, was ich gesehen habe.
General.
Ich gratuliere Ihnen, Colonel...
Dass Sie die Armen verteidigen.
Das war stets mein Wunsch, General.
Es ist eine Ehre, an Ihrer Seite zu kämpfen.
Mein General, erlauben Sie mir, Ihnen dieses Pferd zu schenken.
"Golden Ace" ist sein Name.
Ich denke, ich habe meine Loyalität bewiesen.
Ich bezweifle Ihre guten Absichten nicht, Colonel.
Ich möchte dieses Treffen feiern und lade Sie nach Chinameca zum Essen ein.
Dort können wir unsere Pläne besprechen.
Und ich kann Ihnen unsere Waffen übergeben.
Wir treffen uns in Chinameca.
Ich stehe zu Ihrer Verfügung.
Viva Emiliano Zapata!
Viva!
Achtung!
Präsentiert...
...das Gewehr.
- Führen Sie die Anordnungen aus. - Ja, Sir.
Los, beweg dich!
Und ihr beide geht da hoch.
Los, sieh's dir gut an!
Copyright © 2007 TITELBILD, GmbH Untertitel: Katrin Kittelmann u.a.
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