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Untertitelung des ZDF, 2020
Der Affenstil ist der härteste Kampfstil des chinesischen Kung Fu.
Er erfordert die absolute Einheit von Körper und Geist. Wer ihn vollkommen
beherrscht, ist so gut wie unbesiegbar.
Der nun folgende Film entstand nach einer überlieferten Aufzeichnung aus der
jahrtausendalten chinesischen Geschichte, die zum großen Teil von den
Mönchen des Shaolin-Ordens niedergeschrieben wurde.
Nur die Klauen des Adlers können den Fäusten des Affen konkurrieren.
Treffen also zwei Kämpfer, der eine, welcher den Affenstil und der andere,
der den Adler-Klauenstil beherrscht, aufeinander, dann gibt es einen
erbarmungslosen Kampf.
Und niemand kann sagen, wer der Unterlegene bzw.
Sieger sein wird.
Seid untertänigst gegrüßt, Hoheit.
Wie könnt ihr es wagen, ohne den Kopf des Rebellenführers zu erscheinen?
Verzeiht uns, Hoheit.
Wir haben einen Spitzel bei den Rebellen eingeschleust. Aber auch er konnte nicht
herausfinden, wer ihr Anführer ist.
So. Die Rebellen werden von uns Tag und Nacht überwacht. Und wir finden heraus,
wer ihr Anführer ist. Ihr müsst nur den Befehl geben, Hoheit. Dann liquidieren
wir das ganze Pack.
Gut, tötet sie alle.
Alt und jung.
Eine Rebellion muss im Keim erstickt werden.
Ich habe gehört, dass man in die Gruppe von Kang See einen Spitzel eingeschleust
hat, der unsere Verbündeten alle verraten hat.
Sie wurden alle getötet.
Wir müssen jetzt sehr vorsichtig sein.
Warum schlagen
wir nicht los? Wir sind genügend und haben Waffen. Das wäre das Dümmste, was
wir tun könnten.
Mit der Leibwache von seiner Hoheit nimmt es niemand auf, glaub mir.
Sollen wir warten? Oh, vielleicht weißt du, wer sie verraten haben könnte.
Nein.
Ich glaube, es war jemand von den eigenen Leuten.
Wer, kann ich nicht sagen.
Denn Sie haben ihn auch umgebracht.
Herr, wo ist eigentlich Ihr ältester Sohn jetzt?
Ich schätze, er muss schon ein junger Mann sein.
Er ist in Sicherheit.
So, du Streuch.
Entweder du bezahlst deine Schulden oder ich schlage dich tot.
Wenn ich tot bin, kriegst du überhaupt nichts.
Solange ich aber am Leben bin, habe ich eine Chance zu gewinnen. Was?
Du gewinnst?
Bei welchem Spiel?
Ach, das willst du spielen.
Und was ist dein Einsatz?
Mein Leben.
Weil das alles ist, was ich besitze.
Einverstanden?
Du Narr.
Wer bist du?
Wer ist dein Vater? Hey, lass meinen Vater da raus.
Mein Name tut nichts zur Sache.
Du musst einen Namen haben.
Wenn du einen Namen brauchst, dann nenn mich den Eisernen.
Mach den fertig.
Du verfluchst ihn.
Ihr wollt ihn doch nicht ernsthaft töten. Er ist zum Spielen zu dumm.
Ich übernehme seine Schulden.
Los denn jetzt. Komm, mein Junge, komm schon.
Wir müssen jetzt auf der Hut sein und vor allen Dingen Ruhe bewahren.
Auf Befehl seiner Hoheit steht ihr alle unter Arrest.
Los Männer, verteidigen wir uns. Kommt!
Sie ist noch im Haus!
Du Mörder!
Damit ist mein Auftrag erledigt.
Geschafft!
Hu Jin, du hast gute Arbeit geleistet.
Seine Hoheit wird dich dafür fürstlich belohnen.
Ich tat nur meine Pflicht, Generalpaar.
Bringt ihn rein!
Steh auf!
Los, vorwärts, bereitet euch!
Lass mich los!
Loslassen!
Du Bastard!
Wages nicht, sie anzurühren!
Wer will mich daran hindern?
Du Bestie!
Hu Chen, sieh nach, ob die Familie vollzählig ist. Jawohl.
Die hier sieht gut aus.
Wollt ihr sie haben?
Bring sie in den Palast.
Nein. Bring sie weg. Los, komm!
Nein, ich will nicht. Lass mich bei meiner Familie. Eine Person fehlt, der
älteste Sohn.
Ach, wo ist er?
Raus mit der Sprache!
Wo?
Redet!
Ich weiß nicht, wo er ist.
Sagt es und...
Ich schone euer Leben.
Forscht überall nach ihm.
Ich will ihn leben.
Los, bringt ihn mir.
Sonst können wir nichts tun, um sie zu befreien, Vater.
Nein.
Hey, Lung!
Lotus! Lass mich runter!
Komm schnell mit mir! Was ist denn?
Lass mich doch los!
Was hast du? Komm schnell, komm!
Komm! Hey!
Nun sag mir, was los ist. Lass mich doch los, ich muss dir was Wichtiges sagen.
Was gibt's denn so Wichtiges? Will dein Vater mich etwa zwingen, dich zu
heiraten?
Hör auf!
Sei nicht so albern.
Deine Familie ist in Gefahr.
Merk dir, mein Vater begibt sich nicht in Gefahr. Dazu ist er zu klug.
Es gibt niemanden, der ihn provozieren könnte.
Heute Morgen... haben Soldaten euer Haus umstellt und alle verhaftet.
Man sagt, sie... Man sagt, sie wollen sie alle töten.
Sie wissen, dass dein Vater der Anführer der Rebellen ist.
Bleib hier, sie werden dich auch töten, wenn du zum Palast läufst.
Lass mich vorbei.
Sei doch vernünftig.
Geh weg.
Bleib hier, du Narr.
Hey, pass doch auf.
Stehen, du kannst hier nicht durch.
Tatsächlich, die ganze Familie festgenommen.
Verschwinde, Kerl!
Halt rein! Stehen bleiben!
Ich habe dich etwas gefragt.
Antworte!
Du Idiot!
Was hält dir ein?
Hatte ich dir nicht verboten, das Haus zu verlassen?
Willst du uns alle ins Unglück stürzen? Hör auf, verdammter Trottel! Ich bin
kein Idiot! Ich schäme mich, dass ich einen so idiotischen Zorn habe!
Sei froh, dass wir nicht zu Hause sind, du Idiot! Sonst würde ich dich
totschlagen! Weißt du überhaupt, wenn du ein Idiot bist?
Herr, vergebt ihm. Er ist ein Idiot. Ich bin bestraft mit ihm.
Verzeiht ihm, Herr.
Ich pflege euch an, Herr.
Vergebt ihm.
Vergebt ihm.
Seid gnädig, Herr, und beweist eure Großzügigkeit.
Ich danke euch, Herr.
Ihr zwei seid Versager und Stümper.
Den ältesten Sohn dieses Rebellen habt ihr nicht gefangen, obwohl ihr wisst,
dass er eine Gefahr ist.
Verzeiht, Hoheit.
Aber er ist ungefährlich. Die Leute sagen, er sei ein Schwächling und
Taugenichts. Wenn er eine Rebellion anzetteln wollte, so würde ihm niemand
folgen. Du Idiot!
Sei nicht so leichtgläubig. Das Volk lügt.
Geht und sucht den Kerl. Jawohl.
Seid unbesorgt. Wir kriegen heraus, wo er sich versteckt hält.
Verzeiht, Hoheit.
Wir haben die älteste Tochter des Rebellenführers hierher bringen lassen.
Sie ist sehr hübsch.
Wir dachten, vielleicht wollt ihr euch mit ihr amüsieren.
Wartet!
Exekutiert die übrige Familie.
Mama, ich habe Angst. Ich will nicht sterben. Sei ruhig, mein Junge.
Ruhe. Mama, bitte. Ich will nicht sterben.
Schluss jetzt.
Reiß dich zusammen.
Beruhige dich, Kind.
Hört mir alle zu, morgen Mittag werdet ihr alle sterben.
Das heißt, wenn mir einer sagt, wo der älteste Sohn ist,
dann verschone ich euch.
Nein, sag's nicht!
Lass ihn reden, Alter, diesen kleinen Kerl!
Du hast zu viel getrunken.
Das ist er.
Ich habe ihn vorgeschlagen, um dir zu erzählen, wie es in der Gefängnis war.
Guan Bin weiß, dass du verloren bist. Er hat dich gefangen.
Dein kleiner Bruder hat Angst vor dem Tod.
Er will dir erzählen, wo du bist.
Er will deinen Vater töten.
Dein Vater ist ein guter Mann.
Auch deine Mutter.
Ihr habt eine große Familie.
Dein Bruder ist klein und nicht wissenschaftlich. Aber du...
Ich kann ihn nicht finden.
Er wird versuchen, mich zu retten.
Das sind Mörder!
Nein!
Vater!
Vater!
Dieser Affe, Bruder, kommt nicht regelmäßig. Darum dürfte es sehr schwer
sein, ihn zu fangen.
Bruder, was redest du da?
Das ist kein Affe, sondern ein Mann.
Für einen Affen ist er meiner Ansicht nach viel zu groß.
Er ist ein Mann, da bin ich ganz sicher.
Ein Mann, der die Frechheit besitzt, in einem Schaulientempel zu stehlen?
Ist er nun ein Mann oder ein Affe?
Halt! Beweg dich nicht!
Fangt ihn!
Halt ihn!
Er darf nicht entkommen!
Bleib stehen!
Das ist unglaublich.
Das Wesen ist verschwunden.
Er ist ein Mann.
Und ich schätze, er lebt draußen im Wald.
Hey! Bleib stehen!
Glaub doch nicht weg!
Warte, du hast doch nichts Böses getan.
Wir wollen dich nicht bestrafen.
Hey, bleib stehen, hab keine Angst.
Du hast doch nur ein paar Opfergaben gestohlen. Bruder, verzeih dir das.
Sei doch vernünftig.
Bleib stehen, komm mit zur Tempelschule, da kannst du essen, so viel du willst.
Hab doch Vertrauen zu mir und renn nicht weg.
Nimm doch endlich Vernunft an.
Komm mit mir zum Tempel.
Ich werde dich unser Meister vorstellen.
Vielleicht kannst du bei uns bleiben.
Hier draußen im Wald wirst du verhungern.
Also entschließe dich und komm mit mir, Bruder. Hab keine Angst mehr.
Bist du ein Mensch oder ein Hose?
Ich bin ein Hose.
Ich bin ein Hose.
Liao Yun, sag doch nicht so viel.
Wenn der Meister uns erlaubt, dann ist er unser Schwesterbruder.
Schwesterbruder?
Er sollte doch einen Namen haben.
Wie nennen wir ihn?
Ja, genau.
Was nennst du dich?
Ich habe keinen Namen.
Du hast doch einen Namen.
Mein Name ist Iron.
Du siehst aus, als wärst du ein Hose. Dann nenn ihn Iron-Hose.
Hose, was machst du? Was? Was?
Was? Was?
Was? Was? Was? Was?
Was?
Ich bin gespannt, wie der Meister sich entscheiden wird.
Meister, dieser Mann hegt einen tiefen Hass in seiner Seele.
Aber er ist bereit, die härtesten Übungen auf sich zu nehmen, um ihn zu
bezwingen.
Und ich glaube, er schafft es.
Wie ist dein Name, Mann?
Und woher kommst du?
Und warum ist dein Herz so voller Hass?
Verzeiht, das ist mein Geheimnis. Und ein solches soll auch mein Name bleiben.
Und deswegen bin ich auch hierher gekommen.
Weil ich weiß, dass dies ein Ort der Verschwiegenheit ist.
Ja, das ist er, mein Sohn.
Wenn du hierbleiben willst, musst du dich harten Übungen unterziehen und die
Worte Buddhas studieren, damit der bittere Hass in deiner Seele bald von
dir weicht.
Aber Bruder... Lass nur.
Der Junge hat ein gutes Herz.
Er wird den richtigen Weg finden.
Männer wie er lernen und begreifen schnell.
Und in ein paar Monaten schon wird er einer meiner besten Schüler hier sein.
Danke, Buddha, mein Sohn, denn es war seine Hand, die dich zu uns geführt hat.
Denke daran und diene ihm von ganzem Herzen. Und seine Gnade wird dir immer
zuteil sein.
Da du bei uns bleiben wirst, brauchst du auch einen Namen.
Meister, er hat stehlende Füße wie ein Affe und seine Zähigkeit ist die eines
Affen. Nennt ihn doch einfach den Eisernen Affen.
Bruder, wie kann man in einem Shaolin-Tempel einem Mann den Namen
eines Tieres geben?
Wisse in den Augen Buddhas sind Mensch und Tier.
Lebewesen ohne Unterschied.
Ich nenne dich eiserner Affe.
Hör zu, du kannst hier nicht stehen.
Dieser Platz steht dir noch nicht zu.
Oh, verzeih.
Hey, du hast dir nichts verloren, geh zurück.
Geh zurück mit dir.
Du bist ein Neuling. Geh zurück auf den letzten Platz.
Geh zurück mit dir.
Hier ist kein Platz für dich. Los, nach hinten.
Ruhe, der Meister!
Buddha, schütze uns!
diesen Stil erlernt.
Du bist zum ersten Mal in der Gruppe und beherrscht ihn schon.
Ich habe euch beobachtet in der Zeit, als ich im Wald lebte und habe diesen
Stil geübt.
Das ist alles.
Gut, zeig uns, was du gelernt hast.
Nur Mut.
Bruder. Gut.
Du bist erst einen Monat hier.
Dafür hast du alles sehr schnell begriffen.
Ausgezeichnet.
Bruder, sag das nicht.
Die anderen hier sind nicht deiner Ansicht.
Sei unbesorgt. Der Meister prüft uns alle in einem Monat und dann sieht er,
wer etwas gelernt hat.
Dich kann er schon morgen prüfen, denn deine Technik ist perfekt.
Bruder, du schmeichelst mir. Meine Technik ist meiner Ansicht nach noch
nicht perfekt.
Doch, Bruder.
Hör zu, beantworte mir eine Frage.
Warum weigerst du dich so hartnäckig, uns deinen wirklichen Namen zu nennen?
Was ist der Grund?
Bruder, eines Tages werde ich ihn euch sagen.
Schon gut, wir können warten.
Komm, lass uns einen Scheinkampf machen.
Bruder, ich bin noch nicht so weit.
Warum? Hast du Angst?
Komm!
Ich möchte Sie an Ihr Versprechen erinnern. Scheren Sie mein Haupt.
Warum nicht, Meister? Habe ich die Prüfung nicht bestanden?
Oh doch, das ist es ja gerade.
Du kämpfst großartig, aber ich habe das Gefühl, dass du nur zu uns gekommen
bist, um die Kampftechnik der Schaulien zu erlernen.
Denn ich lese in deinen Augen, die der Spiegel deiner Seele sind, dass dein
Herz immer noch voll von Hass und dem Gift Blut rünst ihr Gedanken.
Du bist noch viel zu sehr mit der Außenwelt verhaftet und hast noch nicht
dem Vater Erkenntnis beschritten.
Lerne dich selbst zu erkennen und Buddhas Gnade wird dir zuteil werden.
Sei demütig, befreie dich von unreinen Gedanken und wir werden dich in unseren
Orden aufnehmen.
Meister. Aber wie erreiche ich dieses Ziel?
Indem du lernst zu leben, wie Buddha es lehrte. Merke dir wohl, mein Sohn, gute
Saat bringt gute Früchte. Böse Saat bringt böse Früchte. In deinem Leben hat
irgendjemand das Böse gepflanzt. Reiß die Wurzel aus und säe neu. Ich danke
euch für diese Worte, Meister.
Denkst du, dass die Schadstoffe in deinem Körper immer stärker werden?
Es ist schwer, dich selbst zu verletzen.
Ich habe das Gefühl, dass ich mich schuldig fühle. Ich habe das Gefühl,
dass ich mich schuldig fühle.
Ich habe das Gefühl, dass ich mich schuldig fühle.
Ich habe das Gefühl, dass ich mich schuldig fühle. Ich habe das Gefühl,
dass ich mich schuldig fühle. Ich habe das Gefühl, dass ich mich schuldig
fühle.
Umso mehr, umso mehr, umso mehr, umso mehr, umso mehr,
umso
mehr.
Augenblick, Bruder.
Der Meister hat gesagt, du würdest besser kämpfen als ich. Das glaube ich
nicht. Wenn du Mut hast, überzeuge mich vom Gegenteil.
Ja, tue es.
Wir möchten es sehen.
Schüler sollen einander testen. Das gehört zur Lehre.
Also los, kämpfe mit ihm, Bruder.
Shaolin-Mönche sind nicht feige.
Hast du verstanden?
Also verteidige dich schon.
Lass ihn zufrieden.
Weshalb?
Vielleicht hat er ein Gelübde abgelegt, nicht zu kämpfen.
Ein Gelübde?
Ich glaube, er ist einfach zu feige, um mit uns zu kämpfen.
Oder er ist so überheblich, dass er denkt, ich verteidige mich nicht, weil
ich sie ja doch alle besiegen würde.
Antworte.
Ihr irrt.
Der Meister sagte, ich sei voller Hass und Jähzorn.
Und ich müsste lernen, mich zu beherrschen.
Ach, was du nicht sagst.
Er glaubt also, Brüder, wenn er seinen Gefühlen freien Lauf lassen würde,
könnte er uns alle töten.
Sag!
Stimmt das?
Antworte!
Ist es so?
Hört, meine Schüler.
Ihr habt nun die Grundbegriffe des Shaolin-Kung-Fus erfasst und somit eine
gute Ausgangsbasis. Nun müsst ihr euch entscheiden, auf welche von den zehn
Stilarten der Shaolin ihr euch konzentrieren wollt.
Überlegt genau, meine Schüler.
Natürlich könnt ihr auch mehrere Stilarten erlernen.
Das bleibt euch überlassen.
Aber wählt sorgfältig, sonst werdet ihr euch überfordern.
Ich rate euch daher nur zu einer Stilart.
Erlernt diese aber umso besser.
Meister, ich bin überzeugt davon, dass ich alle Stilarten erlernen kann.
Und wenn du dein ganzes Leben hier im Tempel verbringst, wirst du nicht in der
Lage sein, alle Stilarten der Schaulien zu erlernen.
Bei den Schaulien gibt es eine Stilart.
die schon der Vergangenheit angehört und welche in unserem ganzen Land nur mehr
ein Mann beherrscht.
Bitte sagt es uns.
Man braucht viel Zeit und Geduld, diesen Stil zu erlernen.
Wenn sich also jemand von euch dazu interessiert, dass er nebenbei keinen
anderen Stil erlernen kann.
Sagt, Meister, was ist das für ein Stil? Wir nennen ihn den Affenfauststil. Wie?
Affenstil? Ach, dann sollten ihn die Affen auch lernen.
Meister, ich will diesen Stil lernen.
Gut, mein Sohn.
Den Mann, der ihn dir beibringen kann, nennt man den unerbittlichen Affen. Und
er lebt vom Tempel ausgehend im östlichen Teil des Waldes. Gehe zu ihm
und bitte ihn, dich zu unterrichten.
Du bist verrückt.
Die Shaolin haben eine Menge andere Stile.
Warum ignoriert er sie, Meister, und will nur den einen lernen?
Du vergeudest doch nur deine Zeit.
Du bist ein Idiot.
Lian, der Idiot bist du. Er hat die richtige Entscheidung getroffen.
Und schon bald ist er dir überlegen.
Was wünschst du von mir?
Unser Abt schickt mich zu euch, damit ihr mich den Affenstiel lehrt. So, der
Abt hat dich hierher geschickt.
Du musst aus freiem Willen kommen.
Verlass mich wieder.
Meister, es war meine eigene Wahl.
Sprichst du auch die Wahrheit?
Ja, ich weiß, der Affenstiel ist sehr schwierig. Und ihr müsst sehr viel
Geduld mit mir haben.
Bitte lehrt ihn mich.
Gut. Die Technik ist aber sehr kompliziert.
Es wird eine harte Zeit für dich werden und sie braucht eine ganze
Konzentration. Dieser Stil übertrifft alle anderen Stilarten.
Es liegt nur an dir, ob du ihn erlernst.
Ich werde ein gelehriger Schüler sein.
Ich bin bereit.
Vernehmt General Paar, es ist uns nicht erlaubt, Geschenke von der Außenwelt
anzunehmen. Bitte verlasst uns wieder.
Wir bringen keine Geschenke.
Wir überbringen eine Nachricht von seiner Hoheit.
Prinz Ching hat an uns keine Nachricht zu übermitteln.
Dem Volk kann er Befehle erteilen und es muss ihm dienen. Aber wir in diesem
Tempel dienen einzig und allein dem großen und allmächtigen Buddha.
Niemand anderem.
Bitte geht wieder.
Seiner Hoheit haben alle zu dienen.
Prinz Cheng schickt mich hierher mit einer sehr guten Botschaft, die eure
Schüler betrifft.
Nun, alle meine Schüler sind hier versammelt.
Sagt, was ihr ihnen zu sagen habt.
Seine Hoheit braucht mehr Palastwachen und dafür erscheinen ihm eure Schüler.
Bestens geeignet.
Bedenkt Leute, welche große Chance er euch gibt.
Eine gute Chance, dass ich nicht lache.
Er weiß, dass die Shaolin die besten Kung-Fu-Kämpfer sind.
Und deshalb liegt seiner Hoheit sehr am Herzen, dass ihr in seine Dienste
tretet.
Wenn ihr euch dazu entschließt, wird die Belohnung sehr großzügig sein.
Bist du daran interessiert? Nein.
Überlegt es euch gut.
Wenn ihr daran Interesse habt, so gebt mir Nachricht innerhalb eines Monats.
Bruder, der träumt.
Die Buddha-Statue steht auf dem falschen Platz.
Versetzt sie ein wenig.
Treville! Lass da! Er verschwindet!
Hey, was fällt euch ein?
Moment.
Warte, wir wollen nichts überallen.
Das war sündhaft.
Die Statue stand an diesem Platz viele Jahrhunderte.
Es ist besser, wir stellen sie wieder zurück.
Buddha möge euch verzeihen.
Buddha verzeih ihnen.
Prinz Ching dienen, sagt es ihm.
Kommt, Bruder. Meister, ihr habt gehört, keiner unserer Schüler will Prinz Ching
dienen.
Von diesem Tag an haben wir Prinz Ching als Feind.
Bruder, das ist aber eine Überraschung.
Was hast du denn in den zwei Jahren gemacht, die du nicht hier warst? Hast
du mit den Affen gespielt?
Beleidige mich, aber nicht meinen Lehrer.
Verzeih.
Ich habe gehört, dass du viel gelernt hast.
Das freut mich.
Sei beglückwünscht.
Davon bin ich nicht überzeugt.
Hey, wo willst du hin?
Lass uns doch noch ein bisschen reden.
Jetzt nicht. Ich muss den Meister aufsuchen.
Affe, warum willst du ihn sehen?
Willst du ihn fragen, ob du vielleicht Prinz Ching dienen kannst?
Buddha sei mit dir, mein Sohn. Wir müssen ihm sehr dankbar sein, denn er
schützt unser Leben.
Meister, was seht ihr jetzt, wenn ihr in meine Seele blickt?
Du bist noch immer voller Hass und ich sehe Blut fließen.
Weshalb bist du gekommen?
Hast du den Wunsch, unseren Orden zu verlassen?
Ja, Meister, ich muss euch verlassen.
Und was bewegt dich dazu?
Ich kann es euch nicht sagen.
Ein untrügliches Gefühl zwingt mich dazu.
Es ist dein Schicksal, dem du nicht entgehen kannst.
So verlass uns denn.
Wenn es sich erfüllt hat durch Buddhas Willen, werde ich zurückkommen.
Und ich bleibe hier für den Rest meines Lebens.
Halt die Hose!
Was ist es?
Ich will mit den anderen Schwestern zu dir sprechen.
Wenn du
nicht
weg bist, dann bist du nicht weg.
Ich bin hier, um dich zu verabschieden.
Und du willst weg?
Willst du mich verabschieden?
Erzähl! Der Schöne Geist hat mir gesagt, dass ich weggehe.
Wollten Sie mich fragen?
Ich sehe,
dass Sie sich für Qingting befreien wollen. Wir sind die Gegner.
Sie wollen aus dem Shaolin-Zentrum? Das ist nicht so einfach.
Ich werde Sie befreien.
Warten Sie mal.
Wer bist du? Herr, ich komme von den Shaolin und möchte seiner Hoheit dienen.
Wer war dein Lehrmeister?
Es war der unerbittliche Affe und er lehrte mich den Shaolin-Affenstil. Sag
mir, warum kommt niemand von den anderen Schülern und nur du?
Weil meine Brüder weiterhin im Orden bleiben wollen.
Ich bin ausgetreten und deshalb hier.
Kannst du dir vorstellen, was auf dich zukommt, wenn du hier bleibst?
Ich werde den Befehlen seiner Hoheit gehorchen müssen.
Ach, was du nicht sagst. Du glaubst, du erhältst deine Befehle von seiner
Hoheit.
Du empfängst deine Befehle von mir.
In Ordnung.
Hoheit, niemand von den Shaolin ist bereit, euch zu dienen.
Ich vermute, es geschieht nur, weil sie mit den Rebellen sympathisieren.
Dies dürfte der Grund sein.
Das ist Unsinn.
Du warst nur nicht in der Lage, sie zu überzeugen.
Es müsste eine Ehre für sie sein, ihrem Herrscher zu dienen.
Das liegt nur daran, weil ihr zwei Versager es ihnen nicht schmackhaft
gemacht habt. Dies allein ist der Grund. Sonst wären sie hier.
Er möge eintreten.
Seid untertänigst gegrüßt, Hoheit.
Steh auf!
Hoheit, ein Shaolin-Mann ist hier und möchte sich uns anschließen. Wie ist
sein Name?
Eiserner Affe.
Eiserner Affe?
Was hältst du von ihm?
Ich glaube, er ist in Ordnung. Nehmt ihn ruhig in euren Dienst.
Liefer einbart sich das mit dem, was du gesagt hast.
Niemand von den Shaolin wollte angeblich in meine Dienste treten.
Da stimmt doch etwas nicht.
Überwache diesen Mann.
Jawohl. Übrigens, was soll mit der neuen Rebellengruppe, die sich gebildet hat,
geschehen, Hoheit?
Die Gruppe muss sofort zerschlagen werden.
Liquidiert sie alle.
Niemand darf entkommen. Jawohl, Hoheit.
Lasst diesen Auftrag den Shaolin-Mann ausführen.
Dann seht ihr gleich, wie gut er kämpfen kann.
Gleichzeitig kann er mir seine Ergebenheit beweisen.
Jawohl, Herr Halt.
Ab heute gehört er zu meiner Einheit.
Herr, bevor ihr ihn eurer Truppe unterstellt, lasst ihn uns noch ein
bisschen prüfen.
Hoheit gestattet, dass ich euch den Mann vorstelle, der sich der eiserne Affe
nennt. Er hat sich im Kampf großartig bewährt und er wird euch ergebens
dienen. Der Mann wartet draußen und sein Wunsch ist es, euch zu sehen, Hoheit.
Schweige!
Ich will ihn nicht sehen.
Er soll mir dienen, aber fernbleiben. Wie ihr wünscht, Hoheit.
Hauptmann je?
Herr?
Der Shaolin-Mann interessiert mich.
Ich will ihn in meiner Truppe haben.
Seid ihr einverstanden?
Wollt ihr ihn sofort?
Wenn möglich, ja.
Ich bin euer Diener und euer Wunsch ist mir Befehl, Herr.
Hör zu.
Seine Hoheit erweist dir die Gnade, dich ab sofort zu meinem Leutnant zu
befördern. Freust du dich darüber?
Das macht mich sehr glücklich, Herr.
Und ich möchte seiner Hoheit dafür danken.
Und zwar persönlich.
Eine Audienz bei seiner Hoheit zu bekommen ist nicht leicht.
Der Prinz ist zurzeit sehr verärgert.
Weil er erfahren hat, dass die Shaolin-Schüler die Rebellen
unterstützen. Deshalb muss den Schülern eine Lektion erteilt werden. Und diesen
Auftrag sollst du übernehmen, wünscht seine Hoheit.
Jawohl. Nimm keine Rücksicht auf deine ehemaligen Freunde. Du kannst sie alle
töten. Es ist sogar erwünscht. Ich werde den Befehl ausführen.
So wie es gewünscht wird, Herr.
Sehr gut, mein Freund.
Ich kann's nicht glauben.
Es geht mir einfach nicht in den Kopf, dass er auf der Seite von Prinz Ching
steht. Und dass er sich bereit erklärt hat, uns alle zu töten. Aber ja, das hat
er. Ich habe es mit meinen eigenen Augen gesehen und Ohren gehört und ich irre
mich nicht. Prinz Ching hat ihn zu seinem ersten Offizier gemacht.
Ach, wirklich.
Und diesem Kerl unterstehen ab sofort eine ganze Menge Soldaten. Er ist
dasselbe Schwein geblieben, das du vor ein paar Jahren im Wald aufgelesen hast.
Dieser Mann ist ein wildes Tier, glaub mir.
Das glaube ich nicht.
Es stimmt.
Ich habe das Gespräch in General Parrs Haus belauscht und ich habe mich nicht
verhört.
Ich will ihn sprechen.
Bleib hier!
Er ist jetzt einer von Brinstchings Leuten.
Vergiss deine alte Freundschaft zu ihm.
Wenn du zu ihm gehst, wird er dich töten. Wenn er wirklich ein Verräter
ist, dann töte ich ihn eigenhändig.
Seid mir gegrüßt, Herr.
Puyin.
Der eiserne Affe ist jetzt dein neuer Herr.
Seht in mir euren neuen Diener, Herr.
Leutnant, es wünscht euch jemand zu sprechen.
Wer denn?
Der Shaolin, Schüler Fong.
Schick ihn weg.
Jawohl, Herr.
Augenblick.
Ist dieser Fong nicht der Anführer der Shaolin-Schüler?
Ja.
Dann ist er also der Aufwiegler.
Leutnant, vernichtet ihn.
In Ordnung. Ich nehme ihn mir vor.
Du verdammter Hund! Du Verräter! Hund!
Hey, Fong! Du Idiot! Warum bist du hergekommen?
Sage es seiner Hoheit, damit er dich belohnt.
Seine Hoheit möchte euch für eure treue Ergebenheit belohnen.
Und zwar mit einer jungen Sklavin.
Kann ich mich dafür nicht bei dem Prinzen persönlich bedanken? Wenn ihr
den Prinzen sehen wollt und er euch diese Gnade erweisen soll, müsst ihr
noch mehr Rebellen beseitigen.
Herr, ich bin eure Dienerin.
Du!
Bist du es wirklich?
Mein junger Herr, du bist noch am Leben. Du verwechselst mich.
Du bist der Sohn von Hu Tan Queng.
Wie kannst du dem Prinzen dienen?
Hast du vergessen, dass er deine Familie ermorden ließ?
Brotlatten! Lass mich! Stehen sein!
Schwein!
Schäm dich!
Irrst du dich nicht?
Bestimmt nicht.
Ich habe ihn genau erkannt.
Es ist ganz sicher, mein junger Herr.
Da besteht kein Zweifel. Oh, Butter.
Das darf nicht sein.
Du willst den Leutnant sprechen?
Bist du eine Freundin von ihm?
Ja, bin ich. Du kannst ihn nicht sprechen.
Er ist bei seinen Vorgesetzten.
Tja, bald haben wir unser Ziel erreicht.
Die Rebellen haben keine Chance mehr.
Das stimmt. Dafür werde ich sorgen. Der Prinz kann sich auf mich verlassen.
Leutnant, ich habe wieder einen Auftrag für dich. Seine Hoheit hat befohlen, die
Shaolin sollen bestraft werden.
Sammle deine Männer und führe den Befehl aus.
Zerstöre ihre Tempel und jag sie aus dem Land. Du kannst gehen.
Hu Jin wird dich begleiten. Jawohl.
Augenblick noch.
Seine Hoheit wird dich morgen empfangen.
Geht jetzt, beide.
Hör mal, Liu Qin, vor fünf Jahren war hier doch mal ein Aufstand gegen Prinz
Qin geplant.
Ich habe gehört, der Aufstand konnte niedergeschlagen werden, durch deine
Hilfe. Weil ich die Pläne der Rebellen kannte. Ich hatte mir damals das
Vertrauen der Leute erschlichen.
Warum... Interessiert ihr euch dafür?
Ich habe meine Gründe. Du hast damals wirklich ganze Arbeit geleistet.
Ihr habt den Anführer und seine Familie liquidiert. Bis auf den ältesten Sohn,
der entfliehen konnte.
Woher wisst ihr das so genau?
Weil ich dieser Mann bin.
Ich habe lange genug gewartet. Aber jetzt ist dieser Augenblick gekommen, wo
ich Rache nehmen werde.
Ich werde einen nach dem anderen von euch mördern. Ins Jenseits befördern.
Das wirst du nie schaffen. Du wirst sehen. Du bist der Erste.
Was gibt es so Wichtiges, dass du mich zu dieser Stunde störst?
Es ist etwas geschehen, das ihr wissen solltet.
Und das wäre?
Wu Jin ist tot. Was ist passiert?
Jemand hat ihn getötet.
Wer?
Ein Überlebender der Rebellenfamilie, die der Prinz vor Jahren ermorden ließ.
Ich erinnere mich an diesen Fall.
Wo ist dieser Mann jetzt?
Verteidigt euch!
Du willst also deine Familie rächen?
Ich muss General Parr sprechen. Der General empfängt keine Besucher, weil er
sich im Training befindet.
Alter!
General Parr?
Du bist's. Warum kommst du so spät hierher?
Verzeiht mir, aber jeder Mann spricht von eurer großartigen Kung-Fu-Technik.
Ich möchte mich davon überzeugen.
So, wollen wir einen Scheinkampf machen?
Ja, gut.
Lasst uns allein.
Herr, kommt.
Danke, General Parr.
Also gut.
Wähle deine Waffen.
Einverstanden. Nimm sie.
Was
soll
das? Bist du verrückt?
Nein, ich werde dich töten.
Ich verstehe. Du willst meine Position.
Nein, deswegen werde ich dich nicht töten.
Ja!
Hattest du Erbarmen mit meiner Familie, damals vor fünf Jahren?
Seine Hoheit erwartet mich. Ihr irrt euch.
Der Prinz will euch nicht sehen. Er hat sich's anders überlegt. Werft ihn raus!
Deshalb hast du alle meine Wachen getötet. Nur aus einem einzigen Grund.
Um dich Tyrannen zu töten.
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