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Original subtitles

Hallo und herzlich willkommen zur sechsten Folge von Das große Backen.

Zehn Hobbybäcker sind angetreten, aber nur fünf sind verblieben. Und die

kämpfen heute um den Einzug ins Halbfinale.

Auf Schloss Herzfelde in der Uckermark laufen die Öfen in der größten Backshow

der Welt wieder auf Hochtouren.

In der letzten Woche kämpften noch sechs Kandidaten um den Sieg und den Titel

Deutschlands bester Hobbybäcker 2015.

Was für mich diese Woche auf jeden Fall wichtig ist, dass ich mich nicht auf der

roten Schürze ausruhe und wirklich wieder Vollgas gebe.

Bei zwei harten Prüfungen zeigten die Hobbybäcker ihr großes Talent.

Fantastische Kreationen und handwerkliches Können begeisterten die

Jury.

Es ist wirklich eine Geschmacksbombe eigentlich gerade.

Doch auch diesmal musste einer der Kandidaten das Backzelt verlassen.

Katastrophe. Scheiße.

Verlassen muss uns heute Özlem.

Ich danke euch für alles.

Jetzt kämpfen noch fünf Kandidaten um ein Preisgeld von 10.000 Euro und um ein

eigenes Badbuch.

Ich werde natürlich wieder diese Woche voll angreifen, wie immer mein Bestes

geben und ja, hoffentlich nicht rausfliegen.

Und das Feld wird noch enger. Auch heute müssen die Wettstreiter ihr ganzes

Können zeigen und die Jury verzaubern.

Für die verbliebenen Kandidaten geht es diese Woche um einen Meilenstein.

Meine lieben Hobbybäcker, wir steuern aufs Halbfinale zu und da werden die

Karten neu gemischt. Und hier ist die Jury.

Deutschlands erfolgreichste Tortendekorateurin Bettina Schliephake

-Burchardt und der Pat des jedes Jahres Christian Hüms.

Ja, ihr Zuckerzocker, ihr seht, es steht einiges auf dem Spiel, denn Deutschlands

bester Hobbybäcker darf sein eigenes Backbuch veröffentlichen und sich auch

noch 10.000 Euro in die Backschürze stecken. Und deshalb stürzen wir uns

direkt in die erste Aufgabe.

Es ist die technische Prüfung. Hier müssen die handwerklichen Fähigkeiten

gezeigt werden.

Das Prozedere ist wie immer das gleiche. Ihr habt alle dasselbe Rezept, ihr habt

alle identische Zutaten.

Ihr dürft jetzt die Tücher von den Zutaten nehmen und vielleicht habt ihr

schon eine Ahnung, was sich dahinter verbergen könnte.

Welche Backhürde hat sich die Jury wohl diesmal überlegt?

Großes Rätselraten bei allen Kandidaten.

Oh, was ist das?

Ich habe einen Brille.

Oh.

Ich vermute nach diesem Salz hier, grobes Salz, dass es etwas mit Brezen zu

tun hat.

Ja, aber braucht man für eine Laugenbrezel eine Schutzbrille?

Lauge ätzt.

Eigentlich kann es doch so was sein, wenn eine Brille, Handschuhe und solche

Sachen mit dabei sind, dann wird es gefährlich. Dann müssen wir uns gut

vorbereiten.

Ihr seht, es gibt Sicherheitsmaßnahmen.

Dreht das Rezept jetzt um.

Die technische Prüfung ist jede Woche eine Herausforderung und die Jury

wünscht sich dieses Mal einen knusprigen Backklassiker.

Das Oktoberfest ist zwar schon vorbei, wir möchten aber trotzdem von euch eine

klassische Laugenbrezel.

Die drei Brezeln sollten alle gleich aussehen.

Damit ist nicht nur eine sauber gearbeitete Form gemeint, sondern auch

der Teint. Ich erwarte eine einheitliche und gleichmäßige Braunfärbung.

Ich erwarte von euren Brezeln eine knusprige Kruste und einen weichen,

feinporigen Kern.

Euer Laubengebäck wird am Ende natürlich blind verkostet, so wie es üblich ist

bei der technischen Prüfung. Und deshalb wird die Jury das Zelt jetzt verlassen.

Und ihr habt für diese Aufgabe zwei Stunden Zeit.

Haut rein und jetzt heißt es für euch, auf die Plätzchen, fertig.

Fakt.

Die Brezel ist das traditionelle Zeichen des Bäckerhandwerks und ihre Form

symbolisiert verschränkte Arme. In Bayern und Österreich wird sie auch

Brezen genannt. Die Jury verlangt heute eine handliche Mini-Version.

Ich finde Brezel total super. Ich liebe Laubengebäck, aber ich habe es noch nie

selber hergestellt.

Und noch etwas macht Daniela heute zu schaffen. Die Erzieherin aus Hachmühlen

hat sich den großen Zeh geprellt. Die neue Woche startet für mich ein bisschen

bescheiden. Ich habe mich am Fuß verletzt, aber ich ziehe das trotzdem

durch und ich freue mich auf die neuen Aufgaben. Und gleich die erste verlangt

Fingerspitzengefühl und Timing.

Wenn ich eine Laugenbrezel herstelle, läuft das wie folgt ab. In der Regel

habe ich einen ganz normalen Hefeteig. Der Hefeteig klingt vielleicht ganz

einfach, doch sind die größten Meister schon an einem Hefeteig gescheitert. Das

bedeutet, ich muss ihn natürlich kneten, ruhen lassen, falten und wieder ruhen

lassen, um einfach einen luftigen, feinporigen Teig zu generieren. Ich habe

von außen die richtig geile Kruste und von innen diese saftige, nicht

trockengebackene Innere.

Eine Schwierigkeit könnte das Laugenbad sein.

Ich kann mir vorstellen, das hat noch nicht jeder gemacht. Wenn Sie sich an

die Anleitung halten, dürfte nicht viel passieren. Allerdings befürchte ich,

dass wir auch von den verbleibenden Kandidaten nachher nicht nur perfekte

Ergebnisse sehen, sondern auch Neukreation einer Laugenbrezel. Die

Aufgabe klassische Laugenbrezel ist somit klar definiert. Zwei Stunden

stehen unseren Kandidaten zur Verfügung.

Für alle heißt es jetzt erst einmal kräftig und mit viel Geduld den

angesetzten Hefeteig kneten.

Also den Teig muss man erstmal so lange verkneten, dass man überhaupt alle

Zutaten, die man quasi in den Teig mit reinbringt, dass die komplett

durchgemischt werden. Gerade die Hefe, die muss halt komplett sich mit dem Mehl

verbinden, mit dem Backpulver verbinden.

Das Schmalz muss einmal komplett durchgeknetet werden. Das heißt, da muss

man richtig arbeiten, auch mit den Händen quasi, dass man den Teig erstmal

zu einer homogenen Masse komplett einmal durchknetet.

Hast du schon mal Brezeln gemacht?

Brezeln nicht, aber ich habe schon sehr oft Hefeteige gemacht.

Ich glaube, der Hefeteig ist ja nicht so schwierig.

Meinst du? Ich glaube, nachher diese Brezelform richtig schön hinzukriegen

und vor allen Dingen, dass alle drei gleichmäßig sind.

Aber das Tolle ist, bei dir muss ich mir keine Sorgen machen. Du wirst

wahrscheinlich die Stränge abmessen.

Ja, abwiegen.

Abwiegen? Erst abwiegen und dann abmessen. Und dann aber auch abmessen,

damit sie alle gleich dick sind, gleich lang. Genau.

Ich überlege schon, wie ich es am perfektesten mache. Magst du dir auch

vielleicht so eine Form mit, wo du es dir aufzeichnest, dass du es alle gleich

legst? Ja, auch super. Das habe ich schon drüber nachgedacht.

Es ist sehr lustig, dich hier zu beobachten beim Backen.

Ich habe meinen Brezeteig schon fertig.

Jetzt wird er schön zugedeckt und schön warm gehalten.

Und wenn das dann fertig ist, teile ich es mir in fünf Stücke. Dann tue ich die

Stücke auswalzen und zur Breze formen.

Der Teig muss jetzt so lange ruhen, bis er die doppelte Größe erreicht hat.

Anschließend muss er in fünf gleich große Portionen geteilt werden, denn am

Ende sollen alle Laugenstücke auch gleich groß sein.

Kontrollerin Mimi geht dabei auf Nummer sicher und verlässt sich auf die Waage.

Zu groß.

Zu groß.

Was für eine Sache.

Der Hefeteig ist schön aufgegangen. Die Backzeit der Kandidaten dagegen

schwindet rapide.

Liebe Brezelbäcker, es ist Halbzeit. Ihr habt jetzt noch genau eine Stunde.

Noch eine Stunde.

Für jede Brezel soll der Teig laut Rezept auf 30 Zentimeter ausgerollt

werden. Das ist aber gar nicht so einfach, wie es klingt.

Ich versuche, die auf 30 Zentimeter auszurollen.

Aber es gestaltet sich alles ein bisschen schwierig.

Also so richtig schön sehen die bei mir nicht aus. Bei dir? Schön ist auch was

anderes. Also im Moment weiß ich noch nicht so recht, ob ich es hinbekomme.

Der Teig ist relativ schwer in Form zu bringen, fällt mir jetzt gerade auf.

Und ich weiß nicht, ob ich das noch so hinbekomme, dass ich die Jury auch

zufriedenstellen kann.

Monika hingegen ist begeistert von ihrem Teig.

Ja, der Teig ist absolut gigantisch spitze, super aufgegangen und jetzt

forme ich meine Brezen.

Was bei Monika aussieht wie ein Kinderspiel, lässt die anderen

schwitzen. Der professionelle Brezelwurf muss gelernt sein und ist reine

Übungssache. Klassisch bilden sich durch das Verschlingen der Teigenden drei

sogenannte Fenster im Gebäck. Ob das bei allen klappt?

Nicht happy.

Mimi ist mit ihrem Backwerk äußerst unzufrieden.

Mit den Brezelformen tue ich mich gerade nicht so leicht, weil ich das noch nicht

so oft gemacht habe. Das sieht im Fernsehen und in Videos immer so einfach

aus. Das ist nicht ebene Teig. Scheiße, scheiße, scheiße.

Doch die Jury will nachher drei perfekte Brezeln sehen.

Eine davon ist gut, aber zwei davon sind Schrott.

Gorilla ist auf.

Damit sich niemand durch die ätzende Natronlauge verletzt, sind

Sicherheitsvorkehrungen Pflicht.

Also Chemie war jetzt nie mein Lieblingsfach in der Schule, aber ich

denke, das kriege ich hin.

Das haben schon einige Hobbybäcker zu Hause auch geschafft und ich hoffe, ich

werde es überleben.

Bevor die Mini-Brezeln in den Ofen kommen, werden sie kurz in Natronlauge

getaucht. Diese reagiert mit dem Teig, sorgt später für eine braunglänzende

Oberfläche und hat einen leicht seifigen Geschmack.

Ich muss jetzt von der Zeit her gesehen sofort in den Backofen stellen.

Soll es schon schief gehen?

Jetzt noch eben schnell mit Salz bestreuen.

Damit die hoffentlich knusprigen Brezeln später lecker schmecken, darf Salz auf

keinen Fall fehlen.

Anschließend müssen sie noch für 15 bis 20 Minuten bei 200 Grad im Ofen

goldbraun backen.

Ja, jetzt sind die Brezeln im Ofen.

Ich hätte mir viel mehr Zeit zum Formen vielleicht einplanen sollen. Der

Hefeteig hatte einfach nicht die richtige Konsistenz. Dann habe ich

einfach versucht, die besten Brezeln daraus zu formen, die ich konnte.

Jetzt heißt es warten und die Brezeln nicht aus den Augen lassen.

Schließlich dürfen sie nicht verbrennen. Sieht doch gut aus. Wichtig ist, dass es

auch schmeckt und aufgeht.

Doch nicht überall stoßen die Brezeln auf Begeisterung.

Ich habe mir das anders vorgestellt. Ich habe mir vorgestellt, dass sie viel

dunkler werden. Also so ein richtig schönes Dunkelbraun. Aber bis jetzt

schaut es so aus, sie sind viel zu hell.

Also ich finde es nicht sehr ansprechend, wie das gerade aussieht.

Liebe Brezelspezialisten, ihr habt jetzt genau noch drei Minuten. Denkt daran,

die müssen rechtzeitig aus dem Ofen und aufs Brettchen.

Endspurt, Endspurt, jetzt geht's los.

Die letzten drei Minuten brechen an. Und dabei muss das Laugengebäck für die Jury

noch schmackhaft angerichtet werden.

Allegra ist schon vor der Verkostung mit ihrem Ergebnis äußerst unzufrieden.

Ich glaube nicht, dass das Gewinner Brezeln sind, weil sie einfach...

nicht dunkel genug sind und von der Form hat man das sicher auch schon mal ein

bisschen gleichmäßiger gesehen.

Es sind nur noch wenige Sekunden.

10, 9, 8, 7, 6,

5, 4, 3, 2, 1

und Stopp. Hände vom Gebäck.

Bringt jetzt eure Brezel nach vorne und stellt sie hinter euer Porträt.

Wenn ich mir die anderen Brezeln anschaue, sind auf jeden Fall meine

schon schön geformt.

Ob sie schmecken, muss dann die Jury entscheiden.

Also ich bin so mittelmäßig zufrieden. Die sind halt ziemlich erfüllig

geworden. Wahrscheinlich habe ich nicht nochmal richtig gut durchgeknetet den

Teig.

Ja, Verzweiflung macht sich breit so ein bisschen, aber ich glaube, da bin ich

nicht die Einzige.

Ich fühle mich ehrlich gesagt ein bisschen hilflos. Ich wusste eigentlich

ab dem Moment, wo ich die Brezeln geformt habe, dass das irgendwie nichts

wird.

Ich bin super gespannt diesmal.

Ich habe mich jetzt nicht am Ende so wohl gefühlt mit der technischen

Prüfung. Hätte besser laufen können.

Aber jetzt müssen wir mal schauen, was einfach die Jury sagt.

Wer von den verbliebenen fünf Kandidaten hat die perfekten Brezeln in Miniformat

gebacken? Die Vorgaben waren klar definiert.

Jetzt heißt es abwarten, was die Jury zu den Ergebnissen sagt.

Die Jury wird sich jetzt mit wachem Blick durch eure Brezeln durchbeißen.

Und ich bin gespannt, ob die Erwartungen erfüllt werden.

Willkommen zurück Tortendekorateurin Bettina Schliephake-Burchert und

Patissier des Jahres Christian Hüms.

Fangen wir mal an.

Die beiden Profis wissen nicht, von wem welche Brezeln stammen.

Was mir auffällt, ihr habt, wer das auch mal gemacht hat, so schön die beiden,

die identisch sind, zusammengelegt und die andere so ein bisschen außen vor.

Ich sehe aber Salz.

Es ist goldgelb. Mir fehlt so ein bisschen Glanz.

Und was mir natürlich gleich auffällt, ist, hier habe ich Salz und hier habe

ich gar nichts.

Auf zur Jause. Auf zur Jause.

Das lässt sich schon mal schön brechen.

Ich habe hier auch noch schöne Elastizität drin.

Ich probiere es mal.

Was sehr schön gelungen ist, ist natürlich dieser Geschmack.

Lauge hat einen ganz eigenen Geschmack. Das ist hier vollkommen gelungen.

Auf zum nächsten Streich.

Die gefallen mir natürlich optisch schon sehr gut. Also man kann natürlich dieses

Muster erkennen, man kann natürlich die ganz klassische Form einer Brezel

erkennen. Das ist hier perfekt gelungen.

Von der Farbe her gefallen sie mir sehr, sehr gut, muss ich sagen.

Ich möchte jetzt gerne reinbeißen.

Es ist super schön kross von außen. Trotz

alledem ist es nicht trocken, weil ich habe halt einen sehr saftigen, sehr

fluffigen Teich.

Das einzige, was man bemängeln könnte, wäre natürlich, das Salz wirklich

komplett überall zu verteilen.

Das nächste Exemplar.

Es ist zwar jetzt überall Salz drauf, allerdings glaube ich und würde ich

vermuten, dass das natürlich schon wieder ein ganz klein wenig zu viel sein

wird. Von der Farbe gefallen sie mir sehr gut. Sie sind auch relativ gleich,

aber ich finde sie alle sehr kompakt geraten. Also ich hätte mir hier...

durchaus ein bisschen mehr Luft gewünscht.

Also in der Tat, es ist auf jeden Fall zu salzig. Das steht schon mal fest.

Ich hätte es vielleicht noch einen ganz kleinen Augenblick länger stehen

gelassen, weil hier außen kann man sehen, die Porung hier ist ein bisschen

intensiver als hier oben. Das heißt, er hätte vielleicht noch fünf Minuten

länger stehen lassen müssen, damit es wirklich auf das Maximum rausgeht.

Das ist natürlich dann ganz wichtig.

A, für den Knack von außen und B, natürlich für dieses Essgefühl.

Man müsste dazu gut was trinken.

Ein Bierchen wäre super, ja.

So, jetzt haben wir dreimal was Verschiedenes hier.

Ja, es ist nicht eineig.

Und ich finde sie sehr rauf von der Struktur her. Das ist das, was mir

sofort auffällt.

Da ist irgendwas mit dem Teich passiert. Entweder Übergang oder zu kurz gegangen.

Also irgendwas ist da schief gelaufen.

Sehr fest von außen.

Da muss man auf jeden Fall sagen, okay, das hätte auf jeden Fall noch ein

bisschen mehr gehen müssen. Die Hefe war noch nicht komplett fertig, also das

heißt, das Volumen war noch nicht perfekt.

Am Anfang, wenn ich den Hefeteig mache, muss ich ihn wirklich richtig schön

glatt kleben. Das heißt, er muss sich vom Teigkessel lösen.

Das hat den einzigen Grund, dass das Mehl sich im Teig richtig schön

entwirken kann. Die Klebeneigenschaften, die das Mehl hat, müssen sich voll

entfalten. Wenn das nicht der Fall ist, dann habe ich natürlich nachher keinen

glatten Teig. Und das kann natürlich dabei passiert sein.

Kommen wir zum letzten Exemplar.

Alle schön mit einem Fenster. Etwas unterschiedlich auch von der Größe, aber

minimal. Die Farbe gefällt mir, aber vielleicht einen Tick zu hell.

Auch hier sind so leichte Risse im Teig. Das heißt, auch der war nicht richtig

glatt gearbeitet.

Mal gucken, ob es sich aufs Essgefühl auswirkt.

Also wenn man es wirklich hier zerreißt, hat man so auch diese typische Struktur

eigentlich von der Brezel, von der Porung her.

Das Salz hätte natürlich gleichmäßiger verteilt sein können und ich hätte

natürlich den Teig ein ganz klein wenig glatter gewirkt, damit er nicht von

außen so schrumpelig ausschaut, weil das ist für mich immer so ein Anzeichen von

altem Gebäck. Das heißt, wenn ich ein Brötchen irgendwo stehen lasse und es

wird so leicht schrumpelig, dann ist es für mich nicht mehr ganz frisch.

Geschmacklich optimal, wir müssen es außen was überanstanden.

Ich denke, das wird gerade nicht ganz einfach.

Ja.

Ihr dürft euch jetzt noch mal kurz beraten und dann möchten wir natürlich

wissen, welche Brezel hat all eure Erwartungen erfüllt und ist damit auf

Platz 1 und welche Brezel ist das Schlusslicht?

Wer konnte bei der technischen Prüfung punkten?

Allegra ahnt, dass ihre Brezeln nicht auf dem Siegertreppchen landen werden.

Also die Jurybewertung für meine Brezeln waren, wie erwartet, jetzt nicht so das

Gelbe vom Ei.

Man ist immer enttäuscht, wenn man den letzten Platz machen würde. Daher wäre

auch ich enttäuscht, wenn ich jetzt in dieser Challenge den letzten Platz

machen würde.

Also ich sehe mich heute ziemlich weit vorne.

Ich schätze, erster, zweiter Platz wäre natürlich super.

Die Bewertung war eigentlich wie erwartet. Wirklich zufrieden waren sie

eigentlich nicht, aber das war ich auch selbst nicht mit meinen Brezen.

Ich wäre schon sehr enttäuscht, wenn ich auf dem letzten Platz landen würde, weil

natürlich für mich dann der Druck wahnsinnig steigt. Und das wäre schon

ziemlich herb, dann zu hören, ja, deins ist das Schlechteste.

Das Brezelraten hat ein Ende. Die Jury hat bewertet und wir möchten jetzt

natürlich erfahren, wer ist Platz 1 bis Platz 5?

Ja, Platz 5, das Schlusslicht ist hier. Wem gehören Sie?

Allegra, was ist da passiert, dass Sie so unterschiedlich wirklich sind?

Ja, ich weiß nicht. Also ich habe es, glaube ich, nicht so mit Hefeteig.

Sie waren halt wirklich zu unterschiedlich und von der Optik mit

dem Aufgerissenen nicht genug geknetet.

Einen vierten Platz haben wir nicht, sondern zwei Dritte.

Und der erste dritte Platz.

Hier, Matthias.

Es sind nur Nuancen insgesamt.

Schönes Exemplar, so ein bisschen mit dem Salz, ein Tick weniger, aber kann

stolz auf dich sein.

Aber du teilst ja den Platz mit einer Mitkandidatin.

Und zwar mit Mimi.

Bisschen mehr in die Länge, bisschen mehr Optik.

Zweitplatz jeder und damit nur wirklich ganz, ganz knapp am Erstplatz

vorbeigeschrappt, ist

ganz links außen.

Daniela, es ist wirklich dir

sehr gut gelungen.

Kleine Abstimmung im Teig. Vielleicht am nächsten Mal noch ein bisschen runder

arbeiten, das Salz gleichmäßiger verteilen. Und dann, glaube ich, steht

dir nichts mehr im Wege, auch Platz 1 zu erklimmen.

Der Erstplatzierte.

Ich bin's.

Da ist wirklich alles richtig.

Es ist ja das Wahrzeichen der Bäcker. Das hast du, glaube ich, zu 100 Prozent

umgesetzt. Wir sind extrem happy. Herzlichen Glückwunsch. Danke, danke.

Es ist heute die erste technische Prüfung, wo ich den ersten Platz machen

dürfte.

Und ich bin einfach nur richtig happy darüber.

Für alle Kandidaten steht jetzt die zweite Prüfung an. Die letzte

Gelegenheit für heute, den Sprung ins Halbfinale zu schaffen.

Ich hoffe, dass noch keiner von euch nach der ersten Aufgabe ans Aufgeben

denkt, denn ihr bekommt jetzt alle noch eine zweite Chance.

Euer Auftrag lautet Klassiker neu interpretiert. Ihr habt für diese

Aufgabe zwei Stunden Zeit.

Ich wünsche euch gutes Gelingen und jetzt heißt es wieder.

Auf die Plätzchen.

Fertig. Backt.

Je näher das Finale rückt, umso höher steigen die Ansprüche der Jury.

Klassiker können alle, aber sie neu interpretieren? Die Neuinterpretation

eines Klassikers ist natürlich eine große Herausforderung für unsere

Kandidaten. Ich bin gespannt, a, welche Klassiker unsere Kandidaten wählen und

b, wie sie dem Klassiker neues Leben einhauchen wollen.

Ich möchte also nicht auf den ersten Blick sagen können, ach, eine

Schwarzwälder Kirschtorte, sondern sie müssen die Bestandteile irgendwie neu

sortieren. Ich werde allerdings sehr genau darauf achten, wie das Ganze auch

optisch präsentiert wird und wie kreativ jeder war.

Das kann und muss Allegra jetzt bei dieser schwierigen Aufgabe auch

beweisen. Denn für sie geht es nun um alles.

Ich bin schon etwas aufgeregt jetzt natürlich, weil das Ergebnis der

technischen Prüfung wieder nicht so gut gelaufen ist. Ich stehe einfach auf

Kriegsruß mit Hefe oder die Hefe mit mir. Aber ich hoffe, dass ich die Jury

wieder mal mit meiner Highlight-Aufgabe überzeugen kann.

Die altbekannte Stachelbeer-Bezetorte wird von Allegra neu interpretiert. In

veränderter Abfolge schichtet sie Marzipanteig, Bezemasse, eine

aromatische Cognacreme und Stachelbeeren unter einem glänzenden Guss zu kleinen

Törtchen.

Auch Matthias möchte durch eine moderne und angesagte Optik überzeugen.

Mein Klassiker, den ich neu interpretieren werde, ist der

Frankfurter Kranz. Ein Kuchen, den ich selber sehr gerne esse, bei uns schon

damals auf Familienfesten von Oma oder von Tante immer gerne mal gemacht wurde.

Deshalb esse ich ihn selber auch ganz gerne und habe mir dann erstmal den

genommen und habe gesagt, den willst du irgendwie verändern.

Den klassischen Frankfurter Kranz möchte Matthias in Form von Cakepops umsetzen.

Sein Zitronenbiskuit wird mit einer Kirschwasserbuttercreme vermengt und mit

selbstgemachtem Krokant und beschwipster Kirsche dekoriert.

Tschechien Monika hat gleich mehrere Varianten eines Klassikers im Gepäck,

mit denen sie die Jury überzeugen möchte.

Ich würde heute Donnerwelle machen, viermal anders.

Die klassische Donauwelle wird von Monika neu in Szene gesetzt. Verschieden

verzierte Törtchen aus zweierlei Biskuit und Kirschkompott sind unter anderem

gefüllt mit einer aromatischen Espresso-Buttercreme.

Während Selbstperfektionistin Monika Fehler unterlaufen,

setzt auf der anderen Zeltseite Konkurrentin Daniela erneut

auf Familientradition.

Ich möchte eine Linsatorte machen, inspiriert nach dem Rezept von meiner

Oma. Und ich habe mich dazu heute entschieden, das in Mini-Tatlet-Form zu

machen. Halt was Kleines, Niedliches.

Ich hoffe, dass es ankommen wird.

Neue Aufgabe, neues Glück. Das gilt auch für Mimi.

Ich hoffe, dass ich mit der Aufgabe wieder Boden gut machen kann. Ich

glaube, mir liegen so kleine filigrane Sachen und ich glaube, ich habe auch

schon relativ viele schöne Patissierien und Patissier-Kunstwerke gesehen, dass

ich eine Idee habe, wie es aussehen soll. Ob ich es wirklich hinkriege, weiß

ich nicht.

Der Rübli-Kuchen, wie man ihn kennt, wird von Myen deutlich abgewandelt. Die

kleinen Moorrübenküchlein bekommen schokoladene Füße und ein Häubchen aus

Orangenmus. Darauf sitzt eine karamellisierte Mandel.

In Mimis Rübli-Kuchen kommen saftige Karotten und die wollen erst einmal

geraspelt werden.

Währenddessen kümmert sich Allegra um ihren heiß geliebten Marzipanteig. Und

der hat wirklich eine traumhafte Konsistenz. Oh, ist das schön.

Bei dieser Challenge muss auch bei Monika jeder Handgriff sitzen.

Es geht um alles oder gar nichts.

Also es ist schon ganz wichtig, dass man die Palette benutzt.

Dass man überall die gleiche Menge vom Teig hat.

Aber es ist wirklich nicht einfach. Da müsste man schon ein bisschen üben.

Die 35-jährige Hobbybäckerin aus Bayern weiß genau, was sie tut. Und auch

Controller Matthias überlässt nichts dem Zufall.

Ich werde den jetzt direkt zerbröseln, in eine große Form rein und dann einfach

ins Eisfach, damit der ganz schnell durchfriert.

ganz kalt wird. Und dann mische ich den schon direkt mit der Buttercreme

zusammen und dann ist schon der Grohteig erstmal fertig.

Klingt nach einem handfesten Plan.

Für den letzten Mann im Backzelt kommt Freestyle-Backen auch nicht in Frage.

Allegra hingegen ist gerne mal für spontane Planänderungen zu haben und

improvisiert nach Lust und Laune.

Also ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, welche Form es tatsächlich haben wird.

Ich will ja nur vier Tartems präsentieren. Ich mache jetzt mal rund

und eckig, eventuell mache ich es abwechselnd, eventuell mache ich nur

rund oder eckig. Das muss ich im Endergebnis sehen.

Alegras Baiser-Masse kommt gleich in den Ofen.

Danielas Tartlets aus Nussteig werden mit unterschiedlichen Sorten Fruchtmus

befüllt, bevor sie gebacken werden.

Und wie läuft es bei der Konkurrenz?

Ich gebe einfach Gas.

Ich habe jetzt gelernt, dass ich hinten raus die Zeit immer noch gebrauchen

kann.

Und wenn ich jetzt die Energie habe, Gas zu geben, gebe ich jetzt einfach Gas.

Auch Allegra's Baiserböden müssen jetzt schnell aus dem Ofen.

Die sind auch schon gut. Also ich würde sie nicht mehr reintun.

Ich finde den ein bisschen dunkel, also einen zumindest.

Na gut, man sieht sie sowieso nicht.

Ne, das sollte jetzt vielleicht nicht der erste Ansatz sein. Und

Stachelbeeren, schon mal mitgearbeitet?

Nein. Du weißt, Dachlbären haben immer eine sehr, sehr viele Säure.

Ja. Haben einen eigenen Geschmack. Okay, danke. Bis später. Bis später.

Im Gegensatz zu Allegra hat Monika ihren Klassiker Donauwelle schon unzählige

Male gebacken. Umso spannender, wie sie diese nun neu erfindet.

Ich backe ganz gern eigentlich Klassiker, weil bei uns ist es mit den

unbekannten Sachen nicht so ganz.

Was der Bayern nicht kennt, ist auch nicht.

Und so ist es auch mit meiner Familie.

Aber es ist nicht schlimm.

Liebe Hobbybäcker, ich hoffe, ihr habt euer Ziel genau vor Augen, denn es ist

nur noch eine Stunde Zeit.

Halbzeit, noch 60 Minuten.

Scheiße.

Das schauen wir nicht mehr.

Jetzt bloß keine Panik aufkommen lassen.

Konzentration und Fingerspitzengefühl sind gefragt, um eine Katastrophe zu

vermeiden. Da liegen die Nerven echt blank.

Du musst wirklich alles richtig genau machen.

Auch Controllerin Mimi aus Zürich setzt in dieser Prüfung alles auf eine Karte.

Mimi! Hallo Betty!

Es sieht sehr grün aus.

Es sieht aber trotzdem nach Karamell aus. Was hast du damit vor?

Ich habe den Karamell jetzt einfach mal grün gefärbt. Da drüben habe ich so

Mandeln vorbereitet. Die werde ich jetzt gleich reintunken und hoffe, dass sich

dann so eine kleine Spirale bildet, die mir den Strunk der Karotte nachher

nachbildet. Ich freue mich schon. Das klingt sehr, sehr kreativ. Danke.

Kreativ ist auch Matthias mit seiner Cakepop-Idee. Der Kuchen als Lolli kommt

ursprünglich aus London und ist inzwischen weltweit ein Hit.

Ich hoffe, dass ich das zeitlich hier heute gewuppt kriege.

Steht eine Menge auf dem Spiel.

Im Moment sieht es noch ganz gut aus.

Wenn ich die Zeit jetzt so im Blick habe, werden jetzt gleich mit der

Schokolade und dem Ummantel mit den...

mit dem Kokant alles funktioniert, dann sollte eigentlich zeitlich heute alles

gut laufen.

Nicht schlecht, nicht schlecht, nicht schlecht.

Der Teig, ist der gebacken oder ist der roh? Nein, das ist gebackener Teig, der

ist komplett fertig gebacken. Das heißt, hoffentlich wird es so schmecken, dass

man erst die Buttercreme schmeckt und dann schmeckt man ganz am Schluss die

Brösel von dem Kuchen noch, dass man dann quasi so, als würde man ins Stück

Frankfurter Kranz reinbeißen. Ich wünsche dir weiterhin mal viel Glück und

lass mich gleich mal von deinem Frankfurter Kranz begeistern.

Alles klar.

Um Begeisterungsstürme auszulösen, bleibt allen nur noch wenig Zeit.

Liebe Zuckerbäcker, ihr habt jetzt noch 20 Minuten.

Ja, schön.

Jetzt heißt es, konzentriert weiterarbeiten.

Mimi glasiert einfache Mandeln mit eingefärbtem Karamell. Das soll später

den Strunk der Karotte imitieren.

Und auch Matthias muss sich in den letzten Minuten ranhalten.

Jetzt geht's am fließenden Band, hoffentlich.

Was natürlich jetzt gerade so ein bisschen schwierig ist, die Kuvertüre

ist natürlich jetzt geschmolzen, die K-Pop ist eiskalt aus dem Froster. Das

heißt, ich muss unglaublich schnell die Kuvertüre in den Krokant reintauchen,

damit sie nicht zu fest ist, aber auch nicht zu weich, dass der Krokant wieder

abfällt.

Langsam nehmen die neuen Klassiker Form an. In den letzten Minuten geben unsere

Kandidaten nochmal alles.

Denn nur wer ein perfektes Ergebnis präsentiert, hat die Chance, bei der

Jury zu punkten.

Liebe Hobbybäcker, es wird...

Enger, ihr habt nur noch vier Minuten.

In den letzten Sekunden mobilisieren die Wettstreiter noch einmal ihre letzten

Kräfte. Schließlich geht es heute um den Einzug ins Halbfinale bei das große

Backen. Die letzten Sekunden brechen an.

Zehn, neun, acht, sieben.

6, 5, 4, 3,

2, 1 und stopp.

Zwei Stunden Backmarathon liegen hinter den fünf Kandidaten. Doch für wen hat

sich die Anstrengung gelohnt?

Auf jeden Fall heißt es jetzt beten natürlich. Ich will unbedingt

weiterkommen und ich hoffe, die Jury erkennt auch meine jetzige Leistung an

und kann dadurch so ein bisschen die Sache aus der technischen Prüfung

vergessen.

Ich bin mit meinem Endergebnis zufrieden. Ich habe gesehen, die anderen

haben alle so ein bisschen feiner und ein bisschen schöner noch gearbeitet. Da

kommt bei mir immer das Rustikale durch. Also ich klatsche dann die Sahne da

drauf.

In der technischen Prüfung habe ich mir ja den dritten Platz mit Matthias

zusammen geteilt.

Ich hoffe einfach, dass es reicht, um jetzt weiter zu backen. Schauen wir mal.

Was ich bis jetzt gesehen habe, war tadellos. Von daher, es wird unglaublich

spannend, weil es ja schon in der technischen Prüfung ein kleiner Krimi

war.

Jetzt wird es, glaube ich, für die Jury richtig hart.

Kuchenkünstler, ihr hattet viel Interpretationsraum für eure Klassiker

der Kuchenküche. Die Jury wird jetzt von Tisch zu Tisch gehen und eure Werke

begutachten.

Daniela, du bist die Erste. Ja.

Ich habe euch eine Linsatorte gemacht und habe einmal mit Pflaumenmus gefüllt,

einmal mit Feigenkonfitüre und einmal mit Himbeermarmelade. Auf den ersten

Blick sieht es trotzdem noch sehr klassisch aus. Es ist jetzt nicht total

abgedreht. Ich bin sehr gespannt auf die Geschmacksvarianten. Ja, ich hätte auch

natürlich ein ganz klein wenig mehr Mut erwartet. Also das heißt, dass du

natürlich dieses Thema...

Klassiker neu interpretieren, noch ein bisschen mutiger ausgestaltet und nicht

auf die herkömmliche Form, die man kennt von der Linzer. Ich glaube, ich fange

mit der Feige mal an.

Das, was ich am Anfang gesagt habe, dieser Mut, sage ich mal, es ein

bisschen anders aufzubauen, da halte ich jetzt auch nach wie vor daran fest. Das

bedeutet für mich...

Dass du es hättest irgendwie anders aufbauen müssen. Denn ich habe jetzt

auch vom Mundgefühl genau dasselbe, wie wenn ich die Linse esse.

Es ist grundsolide gut.

Du bist so ein bisschen auf Nummer sicher gegangen.

Das ist halt auch mit einem Klassiker recht einfach.

Bisschen mehr Pepp. Mehr Mut, ja.

Vielen Dank.

Also das ist ein beschwipster Stachelbär-Stehtkopf. Ich habe ihn jetzt

mal umgedreht, einfach, dass die Stachelbären auch wirklich oben sind. Da

ist eine Konjakreme drin und ich habe da Isomalt-Dekorationen gemacht, oben in

grün zum Beispiel.

Dass die Creme von außen rausläuft, ist gewollt? Natürlich, klar.

Okay.

Diese Vorgabe?

Alte Klassiker in Neuinterpretieren hast du optisch für mich super umgesetzt. Ich

bin dann mal gespannt gleich vorm Essen, ob die beschwipste Sahne tatsächlich so

sein sollte oder nicht.

Was mir sehr gut gefällt, ist dieses Spielchen mit den Stachelbeeren. Die

Stachelbeeren haben eine etwas andere Säure. Die hast du wunderbar damit

eingebaut. Ich hätte mir noch ein bisschen mehr Sprit gewünscht, weil es

ist nicht ganz so beschwipst. Ansonsten finde ich diese Kombination super.

Ich persönlich hätte den Bohnen ein Tick dünner gehabt gerne.

Ein Tick dünner wäre noch ein Tick feiner gewesen.

Dankeschön.

Der Frankfurter Kranz kommt als Kringel daher.

Du machst ihn jetzt als Ball, als kleine mundgerechte Portion, werden wir gleich

feststellen. Von daher hast du da schon mal 50 Prozent komplett richtig gemacht.

Klassiker, wirklich sehr modern.

Cakepops, mega in momentan.

Ja, Herr Höms, dann probieren wir doch mal aus, ob das passt, nicht?

Es passt.

Von innen drin ist es halt wahnsinnig interessant, weil diese

Buttercreme verbindet sich mit dem Teig. Du hast die ganze Zeit dieses Gefühl, du

isst auf so einem rohen Teig. Und das finde ich... Vom Essen her sehr

interessant. Und mit dem Krokant zusammen, dieses relativ weiche, wo ich

reinbeiße durch die Kuvertüre mit dem Krokant, ist sehr spannend, finde ich.

So kann man Frankfurter Kranz genießen.

Vielen Dank.

Im Inneren ist ein Rübli-Cake, eigentlich ganz typisch mit Nelken- und

Zimtpulver gewürzt und eine leichte Orangencreme.

Ja. Ganz andere Formen, sonst kennt man es sehr groß oder normale Größe. Jetzt

wirklich sehr fein und elegant.

Ein Du, ein Ich. Richtig.

Sowas ist natürlich etwas fatal, muss ich mal sagen.

Normalerweise würde ich jetzt reinbeißen.

Also Zahnstocher vorher raus irgendwie.

Ja.

Also, du hast es jetzt relativ klein gemacht. Dadurch verlierst du natürlich

die Feuchtigkeit. Der Crunch obendrauf mit der Mandel, den brauchst du auf

jeden Fall. Die Orange kommt nur ganz leicht am Anfang. Das heißt, du hast

einen kurzen Augenblick die Orange, dann ist sie gänzlich weg. Und du hast nur

noch Zimt und Nelke. Da fehlt noch was. Da fehlt die Karotte, da fehlt das

Saftige so ein bisschen.

Ja, so dieses bisschen Frische, was der Rüppelkuchen eigentlich hat, das fehlt

mir auch hier.

Danke.

Ich finde vor allen Dingen, was du halt in zwei Stunden hier uns präsentiert

hast, ist sehr beeindruckend, muss ich sagen.

Hier der Klassiker, kleinen Pfeil mit der klassischen Welle obendrauf.

Hier die Spritzvariante und dass wir da jetzt ganz von der Buttercreme außen weg

sind, gefällt mir extrem gut.

Der Klassiker schmeckt schon mal sehr gut.

Den fand ich schon super. Den finde ich sensationell.

Und der Klassiker sowieso. Also das ist schon ganz großes Tennis.

Danke.

Gebt fünf.

Yes. Danke.

Ja, ihr fünf, ihr habt den heutigen Tag fast geschafft. Aber eure beiden

Prüfungen hinterlassen ja Spuren.

Sie werden Folgen haben.

Die Jury steckt jetzt kurz die Köpfe zusammen und dann gibt es eine

Entscheidung. Wer von euch wird Bäcker der Woche?

Und wer muss uns gleich verlassen?

Keine leichte Aufgabe für die Jury. Wer konnte heute auf ganzer Linie

überzeugen? Und wer muss kurz vor dem Halbfinale endgültig die Segel

streichen?

Ja, ich freue mich. Ich habe beide Bug-Challengen richtig gut gemacht,

super Lob gekriegt und das ist super.

Da wir wirklich nur noch zu fünft sind und alle dicht beieinander liegen,

glaube ich, wird das für mich ganz knapp.

Ich bin so fix und fertig, dass ich einfach gar kein Gefühl mehr dafür habe,

wo ich stehe, ob es eng wird, ob es nicht eng wird. Ich muss es einfach auf

mich zukommen lassen.

Ich könnte mir vorstellen, dass es knapp wird, aber ich hoffe und bete, dass ich

es noch schaffe.

Zwei wichtige Entscheidungen stehen jetzt bevor.

Wer bekommt diese Woche die rote Schürze und wird Bäcker der Woche?

Und wer muss kurz vor dem Halbfinale das Backzelt verlassen?

Unsere Jury hat lange getagt, ist aber am Ende des Tages zu einer Entscheidung

gekommen.

Zuerst die gute Nachricht. Wer hat sich denn in dieser Woche so weit

vorgebacken, dass er Bäcker der Woche werden darf?

Der Bäcker der Woche hat uns in beiden Aufgaben begeistert, fasziniert und

mitgerissen. Dazu kommt noch, dass der Bäcker der Woche diese Woche seine

Schürze wieder zurückholt.

Bäcker der Woche wird...

Monika.

Ich freue mich sehr, weil letzte Woche war das so knapp für mich.

Ich habe mich fast schon aufgegeben, aber ich bin wieder da und ich backe

jetzt wieder.

Monika, herzlichen Glückwunsch. Ich hoffe, die Schürze bringt dir Glück.

Eure talentierten Hände haben euch ja weit gebracht, aber für einen von euch

wird diese Reise leider jetzt hier enden.

Und die Jury wird jetzt verkünden, wem wir von euch Liebe wohl sagen müssen.

Um auf diesem Niveau zwischen all den guten Bäckern Unterschiede auszumachen,

haben wir wirklich auf jedes Detail achten müssen.

Aber wer sucht, der findet auch.

Mimi und Allegra, bei euch beiden war leider nicht alles perfekt.

Bei der technischen Aufgabe war deine Brezel, Mimi...

Eindeutig besser als die von Allegra.

Allegra, dein Gebäck hatte nicht wirklich viel mit einer Brezel zu tun.

In dieser Challenge war es umgedreht.

Mimi, deine Interpretation eines Klassikers war von der Idee her gut,

aber leider nicht gut genug umgesetzt.

Allegra machte Fehler, aber sie konnte mit dem Geschmack ihrer Kreation die

Jury überzeugen. Doch reicht das?

Daher müssen wir uns diese Woche leider verabschieden von

Mimi.

Es tut uns sehr leid. Vielen Dank, dass du dabei warst, Mimi.

Ja, das ist eben einfach wirklich traurig. Ich hätte noch nicht gehen

sollen. Ich hätte wirklich gerne noch eine Runde weitergebacken. Ich habe es

gemerkt, dass es einfach nicht ging. Ich habe es einfach nicht gebacken gekriegt.

Ich bin einfach ein bisschen von mir selbst enttäuscht, dass ich wirklich die

Energie nicht mehr hatte, die letzten 20 Prozent zu nehmen.

Ja, damit steht sie fest, unsere Viererbande fürs Halbfinale.

Monika, Daniela, Matthias und Allegra kämpfen nächsten Sonntag um den Einzug

in die letzte Runde. Wer wird es schaffen? Seien Sie mit dabei. 18 Uhr,

ofenfrisch, hier bei Das Große Backen. Ich sage Tschüss und genießen Sie das

süße Leben.

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