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Es ist wieder soweit. Die größte Backshow Deutschlands ist back.
Hallo und herzlich willkommen zu Das große Backen 2015.
Schloss Herzfelde bei Templin in der Uckermark ist in diesem Jahr Schauplatz
der größten Backshow der Welt.
Was ich jetzt bei das große Backen dabei bin, bedeutet mir total viel. Ich freue
mich einfach aufs Zelt, ich freue mich einfach die ganze Zeit backen zu dürfen.
In insgesamt 18 anspruchsvollen Prüfungen entstehen hier meisterhafte
Torten und spektakuläre Kreationen.
Den zehn Kandidaten wird Höchstleistung abverlangt.
Ich habe total Angst.
Brennt. Brennt. Mach runter.
Unter die ersten zehn Kandidaten zu kommen in Deutschland, das ist der
absolute Wahnsinn. Das kann man nicht beschreiben. Man muss wirklich hier das
alles miterleben.
Auf die Plätzchen.
Fertig. Backt.
In den kommenden acht Wochen zeigt sich das Backhandwerk von seiner aufregenden
Seite.
Nein! Ich hab's geschafft, ich hab's geschafft, ich hab's geschafft.
Nein, nicht gut, alles scheiße.
Unter Druck kann ich am besten arbeiten, vielleicht kann ich mich ja selber noch
ein bisschen hochpushen und schaff's bis an die Spitze.
Wer in diesem Wettbewerb bestehen will, muss gute Nerven haben und vor allem
eines sein, ein Meister am Ofen.
Backen für mich ist ein schönes Hobby.
Das mache ich immer in der Freizeit und mit meiner Mama.
Hier zu sein ist natürlich super. Mein Mann hat letztes Jahr gesagt, er meldet
mich an, wenn es wieder so weit ist. Und jetzt stehe ich hier und durfte dann zum
Casting kommen.
Über 500 Bewerber kamen zum deutschlandweiten Casting und stellten
ihr Talent unter Beweis. Doch nur die zehn Besten haben es geschafft.
Sie dürfen heute ins traumhafte Backzelt einziehen.
Meine Motivation ist natürlich zu gewinnen.
Na klar, darum bin ich hier.
Ich habe diesen ersten Schritt gewagt und ich hoffe, es kommen...
Noch viele weitere Schritte bis zum Finale.
Für unsere zehn Kandidaten gibt es ab sofort nur noch ein Ziel.
Das eigene Backbuch und 10.000 Euro.
Meine Motivation ist natürlich kolossal groß und ich möchte das Ding hier rocken
und gewinnen. Allen zeigen, was ich drauf habe.
Ist das geil.
Lass mich da rein.
Lass mich da rein, ist das geil.
Doch bis zum Sieg liegt ein harter Weg vor den Kandidaten und schon der Einzug
ins Zelt verschlägt allen den Atem.
Hammer. Ja, es gibt keine anderen Worte für Hammer.
Ohne Worte.
Aber nur derjenige, der hier in den kommenden acht Wochen und in den 18
Backprüfungen über sich hinaus wächst, kann am Ende als Sieger aus dem Zelt
gehen. Und Deutschlands bester Hobbybäcker 2015 werden.
Ich bin ein sehr ehrgeiziger Typ. Ich habe keine Angst vor einem harten Urteil
der Jury. Der Kampf der zehn besten Hobbybäcker Deutschlands geht jetzt in
die erste Runde. Und noch heute entscheidet sich, welche Kandidaten
weiterkommen und welcher Hobbybäcker seinen Platz räumen muss.
Let's shake it and bake it!
Auf geht's, Moni!
Backmaß!
Liebe Kandidaten, ihr habt es geschafft.
Wir haben die talentiertesten Hobbybäcker gesucht und ihr zehn seid
die Crème de la Crème.
Wer von euch hat das Zeug zu Deutschlands bestem Hobbybäcker 2015?
Um das herauszufinden, werden euch in den nächsten Wochen zwei Vollprofis auf
den Backenzahn fühlen und wahrscheinlich auch den ein oder anderen Nerv treffen.
Es wird also kein Zuckerschlecken. Ich hoffe, ihr fühlt euch der Aufgabe
gewachsen. Ihr dürft jetzt zum allerersten Mal eure Backschürzen
anziehen.
Und nun stelle ich euch eure diesjährige Jury vor.
Hier sind die beste und erfolgreichste Tortendekorateurin Bettina Schliephake
-Burchardt und der mehrfache amtierende Patissier des Jahres Christian Hüms.
Ihre Fachkompetenz ist mehrfach preisgekrönt.
Mein Name ist Christian Hüms, ich bin 33 Jahre alt, arbeite hier im Hotel 4
Jahreszeiten im Restaurant Herlin als Chef-Badissier.
Dass ich jetzt zum dritten Mal Deutschlands beste Hobbybäcker
beurteilen darf, das ist mir eine Riesenehre. Und ich hoffe einfach, dass
es genauso wie in den letzten beiden Staffeln genauso kreative Leute gibt,
die auch mich inspirieren mit ihren Kreationen. Ich bin einfach gespannt und
neugierig darauf.
Ich bin Bettina Schlipake-Burchardt, von den meisten Betty genannt. Ich bin
gelernte Konditorin und seit über 20 Jahren spezialisiert auf
Hochzeitstorten, Motivtorten mit Rollfondant im englisch-amerikanischen
Stil. Spezialität sicherlich sind die Modellierungen, teilweise Blumen,
teilweise Spritzglasur, also alles, was die Torte schöner macht.
Ich bin mehrfach Goldmedaillengewinnerin, sowohl in
Deutschland wie auch im Ausland. Und ich liebe einfach meinen Beruf. Es ist der
tollste Beruf der Welt.
Und was kann Schöneres geben als dekorierte Totten?
Jetzt als Juroren bei der Großen Backenarbeit zu sein, Das ist für mich
eine super Ehre. Ich bin seit vielen Jahren als Jurorin tätig auf dem Motiv
-Torten-Messen und ich finde es toll, Leuten zugucken zu können, wie sie was
kreieren. Ich mag es zu bewerten. Ich hoffe, ich bin nicht zu streng, aber
doch streng genug, um das Richtige rauszukitzeln.
Wer wird Deutschlands bester Hobbybäcker 2015?
Das große Backen kann beginnen.
Hallo erstmal, liebe Hobbybäcker. Ich freue mich ganz unglaublich, euch
kennenzulernen. Ich erwarte von euch logischerweise ganz viel dekoratives
Gespür, präzise Gestaltung und extrem viel Kreativität.
Herzlich willkommen auch von mir.
Ich achte natürlich auch auf ein ansprechendes Äußeres. Dennoch achte ich
natürlich viel mehr darauf, dass ihr mich geschmacklich aus den Socken haut.
Und ich hoffe einfach, dass wir die nächsten Wochen ein paar unvergessliche
Momente haben, im Geschmack natürlich. Und ich freue mich auf euch.
Ihr seht, das ist ein knallharter Wettbewerb, bei dem es auch Verlierer
geben wird. Jede Woche muss ein Kandidat seine süßen Sachen packen und uns
verlassen. Denn am Ende darf sich nur einer Deutschlands bester Hobbybäcker
2015 nennen.
Der oder die Auserwählte darf dann sein eigenes Backbuch veröffentlichen.
und sich außerdem noch über fantastische 10.000 Euro freuen.
Doch bis dahin warten viele tückische Prüfungen auf euch, auch wenn die erste
vielleicht harmlos klingt.
Eure erste Aufgabe lautet Mein Lieblingsrezept. Wir erwarten von euch
ein Gebäck mit einer ganz persönlichen Geschichte.
So erfährt die Jury gleich ein wenig über euch und sie bekommt einen Eindruck
über eure individuellen Backfähigkeiten.
Auch wenn ihr dieses Rezept im Schlaf beherrscht, seid euch nicht zu sicher.
Hier kann ganz schnell der Ofen aus sein.
So leicht, wie es euch vielleicht von der Hand geht, so kritisch wird die Jury
es verkosten und bewerten.
Also strengt euch an.
Ihr habt für diese Aufgabe zwei Stunden Zeit.
Und jetzt heißt es für euch zum allerersten Mal, auf die Plätzchen,
fertig, backt.
Damit ist der Startschuss gefallen.
So, jetzt geht's los.
Bei dem Lieblingsrezept unserer Kandidaten geht es ausschließlich darum,
was zu machen, womit sie aufgewachsen sind, was sie mit ihrer Kindheit
verbinden, Familie verbinden, was auch immer. Deswegen bin ich ganz gespannt,
was dabei rumkommt, denn von groß zu klein kann es alles sein.
Die Schwierigkeit für die Kandidaten wird sein, dass sie das erstmal auf Zeit
backen müssen.
Ich hoffe, dass sie das einplanen und da sich nicht vertun, sondern uns nachher
einfach mit Meisterwerken beglücken werden.
Bei ihrem Lieblingskuchen greift Erzieherin Daniela auf geheime
Familienrezepte zurück.
Bei mir gibt es heute einen Eierlikörkuchen. Das ist nach dem Rezept
von meiner Oma. Und den gab es immer zum Geburtstag, eigentlich immer, wie ich
mich daran erinnern kann, zu allen Festivitäten.
Die 30-jährige Niedersächsin kommt aus dem beschaulichen Ort Hachmühlen bei
Hannover.
Ich bin Daniela Weibler, bin 30 Jahre alt und ich arbeite in einer
Kindertagesstätte in Bad Münder.
Ich wohne mit meinem Freund zusammen und seiner Tochter in einem Haus mit meiner
Schwester. Sie wohnt oben und wir wohnen unten.
Mit dem Backen verbinde ich immer meine Oma und meinen Opa.
Meine Oma ist verstorben Anfang des Jahres und das Backbuch ist jetzt quasi
in die Hände von meiner Schwester und mir gelangt. Und wir haben jetzt gesagt,
das wird jetzt so unser Familienerbstück. Wir wollen das dann
immer von Generation zu Generation weitergeben.
Sie ist total kreativ und total leidenschaftlich. Sie macht das mit
einer Hingabe und einer Liebe, wo ich einfach immer denke, Wahnsinn, wo sie
das einfach alles hernimmt. Und ich drücke ganz fest die Daumen und ich
glaube ganz fest an sie, dass sie das auch rockt. Die Teilnahme am großen
Backen ist eine super Herausforderung. Der Sieg würde mir wahnsinnig viel
bedeuten. So mein eigenes Backbuch, also mit meinem Gesicht da drauf und so mit
meinen Rezepten. Also ich glaube, da wäre ich jahrelang zwei Meter hoch. Also
das wäre total super.
Ich würde alle einladen, erstmal zu feiern.
Danielas Eierlikörkuchen nach Omas Rezept soll die Jury begeistern.
Selbstgemachtes Orangen-Fusalis-Kompott und Lavendelpuderzucker geben dem Gebäck
die besondere Note.
Frische Fusalis-Früchte bilden das Dekor.
Die Herausforderung bei diesem Rezept ist, dass der Kuchen wirklich schön
saftig bleibt. Meine Oma hat immer gesagt, klotzig muss er sein.
Bei ihrem Lieblingskuchen hat sich auch die Düsseldorferin Allegra viel
vorgenommen. Ein getränkter Biskuitteig bildet die Grundlage.
Also wenn alles klappt, wird es eine Herrenschwarte und zwar nach
Düsseldorfer Art.
Und sie wird ein bisschen verfeinert mit Grand Marnier. Das ist so meine
persönliche Note und mit einer schönen Schokoladendecke eingedeckt. Beim
favorisierten Kuchen ihrer Tochter legt Oberbayern Monika besonderen Ehrgeiz an
den Tag.
Ich mache heute zwei verschiedene Teigs, habe mir gedacht, das schaffe ich
vielleicht. Aus Zürich kommt die Asiatin Mian.
Sie wagt sich gleich an die hohe Kunst des Brandteigs. Also ich backe jetzt für
meinen Lieblingskuchen eigentlich was, was meine Tante mir immer gebacken hat.
Als Kind dachte ich immer, Brandteig ist super, super schwer. Aber eigentlich
muss man da nur ganz cool bleiben.
Einer der drei männlichen Hobbybäcker unter all den Frauen ist Stefan.
Der Koblenzer will mit Bananenkuchen punkten.
Stefan, wie läuft's? Gut, sehr gut. Was machst du?
Ich mache ein Bananenbrot, allerdings ein bisschen abgewandelt.
Normalerweise ist es eigentlich nur ein trockenes Bananenbrot.
Ein trockenes? Das darf nicht so trocken sein.
Nein.
Im wunderschönen Koblenz ist der dreifache Vater Stefan zu Hause.
Mein Name ist Stefan Rhein, ich bin 46 Jahre alt und hauptberuflich bin ich
Polizist.
Ich arbeite neben dem seit nunmehr 29 Jahren im gleichen Fitnessstudio, was
mir sehr viel Spaß macht.
Auch beim Backen spielt für mich die Gesundheit eine große Rolle und ich
versuche eigentlich jedes Rezept in irgendeiner Form umzuwandeln, dass der
gesundheitliche Aspekt auch eine große Rolle dabei spielt.
Durch eine Trennung war ich mehr oder weniger gezwungen, mich der Sache Kochen
und Backen anzunehmen. Es ist aus der Not wirklich eine absolute Leidenschaft
geworden.
Seit wir zusammen sind, kenne ich ihn so, dass er viel backt. Zu Hause ist er
eher so ein bisschen die Frau, die mich dann mit Essen versorgt. Das ist auch
mal ganz nett.
Der Ehrgeiz, den ich auch mit diesem Wettbewerb verbinde, der ist schon sehr
groß.
Der Lieblingskuchen von Stefans Familie ist total Banane. Das leckere Obst
findet sich im Teig und in der Creme wieder.
Dekoriert wird dieser Kuchentraum mit Bananenchips und ganzen Früchten.
Neben Stefan will sich auch die 28-jährige Özlem an die Spitze backen.
Zu Hause verwöhnt sie ihre sechsköpfige Familie mit ihren Kuchenkreationen. Mal
sehen, ob sie damit heute auch die Jury überzeugen kann.
Heute mache ich eine Quark-Mandarin-Torte, weil er nicht so
stark im Magen sitzt.
Und weil wir das als Familie so fluffig lieben, ist der Teig auch so locker.
Dann kann man auch ruhig zwei Stücke davon essen.
Einen Backplatz weiter arbeitet Vethit. Der Student backt mit Vorliebe bunt und
experimentell. Heute backe ich Thai-Tee-Kuchen. Ich habe es genannt, es
ist dreimal Tee. Es ist Thai-Tee-Torte. Auf der anderen Zeltseite hadert
die zweifache Mutter Kathi mit der Technik. Und schon habe ich ein
Ofenproblem.
Der macht es nicht.
Was willst du, Kathi?
Umluft, einfach nur Umluft. Umluft ist, glaube ich, ganz am Anfang.
Ja, aber der geht nicht zurück.
Ob so der Lieblingskuchen von Kathis bester Freundin gelingt?
Der dritte Mann in der Backrunde ist der 27-jährige Matthias aus Wolfsburg. Er
hat seinen Favoriten, einen Blaubeerkäsekuchen, äußerst schnell
zubereitet, da der sehr lange backen muss.
Ich kann mit meinem Käsekuchen wirklich relativ gut durch. Der ist jetzt einfach
drin und der muss jetzt ausbacken. Deshalb kann ich aktuell gerade nichts
machen, nutze jetzt die Zeit und räume deshalb ein bisschen auf.
Liebe Kandidaten, es ist Halbzeit.
Ihr habt jetzt noch genau eine Stunde Zeit.
Alarm!
Was mache ich denn jetzt?
Ich könnte heulen. Jetzt brennt mein Kuchen.
Was ist denn los hier?
Meinst du erstmal, es schmeckt, wenn es dunkel ist? Kann man das nachher
absebeln? Wird dein Kuchen so fest?
Nochmal neu machen schaffst du nicht, ne?
Ah, wird schon.
Da ist noch genug Zeit.
Ja, warten wir mal.
Während die einen ins Schwitzen geraten, denken die anderen, dass alles nach Plan
läuft. Noch.
Die Bananen müssen sehr reif sein, damit der Kuchen auch entsprechend süß
schmeckt und nicht so viel Zucker enthält. Bei dem Bananenbrot, wie ich es
bisher gewohnt war, kann da eigentlich gar nichts schief gehen.
Und, hast du dran? Ich mache ein Bananenbrot.
Und dein Bananenbrot ganz klassisch oder irgendwelche Besonderheiten für uns?
Nee, normal, wie ich es zu Hause schon gefühlte 150 Mal gemacht habe. Das ist
ein ganz normales.
Bananenbrot wasche, aber immer wieder abwandle. Mal mit Früchten, mal mit
Quark, mal mit Vanillepudding anstatt ein bisschen Mehl.
Damit so jeder der Familie so ein bisschen einen anderen Geschmack hat und
ich dem versuche halt gerecht zu werden. Aber du legst schon Wert darauf, die
gesunden Kuchen sein können. Ich sage mal so ein bisschen
gesundheitsorientiert, ja. Oft verwende ich dann halt ein bisschen weniger
Zucker. Heute muss ich halt ein bisschen rumprobieren, weil die Bananen halt
nicht so reif sind. Gut, dann lassen wir dich mal alleine.
Beim Modestudent Wethit brodelt es.
Eni kommt schnuppern.
Was machst du da?
Ich koche Tee. Das sieht aus wie Kaffee.
Ja, es ist auch wie Kaffee, genau.
Aber es riecht was anderes.
Ah, ist das so ein thailändischer Tee? Ja. Oh, der ist super.
Oh, lecker.
Ja. Gar nicht lecker läuft es bei Kati.
So,
flach wie eine Blunde.
Möchte keiner essen.
Mein Teig ist nicht aufgegangen. Ich weiß nicht, warum.
Ich weiß auch nicht, ob mir die Zeit ausreicht, aber ich versuche den halt
jetzt einfach nochmal zu backen und hoffe, dass er dann diesmal ein bisschen
höher wird.
Aber das ist normal so ein simples Rezept und jetzt geht es direkt in die
Hose. Das ist doch kacke.
Darf man Kacke sagen?
Kacke. Die Büroassistentin aus Rüdesheim in Rheinland-Pfalz trägt ihr Herz auf
der Zunge.
Mein Name ist Kathi Jungblut, ich bin 49 Jahre alt, Mutter von zwei Kindern, Oma
von zwei Enkeln, arbeite in der Naturheilpraxis.
Meine Mama ist sehr lustig, mit ihr kann man über alles reden, ist immer für die
Familie da, für die Enkel und kann sehr gut backen.
Früher bin ich halt Inliner gefahren, in einem kleinen Team.
Und dann habe ich halt eine Herzmuskelentzündung bekommen und lag
damit halt schon mal ein halbes Jahr lang flach.
Ihr neues Hobby ist halt jetzt durch die Krankheit gekommen.
Ich bin froh, dass ihr was gefunden habt, was ihr so gefällt.
Eigentlich bin ich ein sehr abenteuerlicher Mensch und versuche
immer irgendwie was zu erleben. Es geht ums Backen.
Da möchte ich nur für mich da sitzen. Das entspannt.
Das war für mich eine Riesenüberraschung überhaupt, dass ich jetzt in der Sendung
bin. Jetzt werden die Arschbacke zusammengekniffen und Auge zu und durch.
Kati bat den absoluten Lieblingskuchen ihrer Familie.
Einen Bienenstich mit Biskuitteig und Karamell-Mandel-Topping.
Abgerundet werden die Gebäckthaler mit beschwipster Orangencreme.
Daumen drücken angesagt. Bitte.
Katis Teig geht zum zweiten Mal in den Ofen. Mimis Brandteig ist bereits
fertig. Ja, passt.
Na, wie läuft's? Ich sehe Windbeutel. Was hast du da mit uns zusammen vor?
Ich fülle die mit einer Schokocreme und dann baue ich die zu einem schönen
Croquembouche zusammen.
Ein Brandteig finde ich erstaunlich, dass jemand das als Lieblingsrezept hat.
Schön zu sehen.
Dankeschön. Bei Mimi scheint alles nach Plan zu laufen und auch Monika ist
offensichtlich begeistert von ihrem Kuchen.
Ja, ja,
ja, ja.
Das bedeutet ja.
Er ist durch.
Ach, hier duftet es schon.
Also ganz fertig ist er noch nicht.
Jetzt kommt sozusagen noch das Finish.
Aber es ist was, was du schon...
Sehr, sehr lange machst du es und da bist du definitiv auf der sicheren
Schiene. Ich hoffe es. Ich meine, neuer Ofen, alles neu, andere Umgebung ist
natürlich immer was anderes. Ich hoffe, er haut so hin wie daheim.
Duftet schon himmlisch. Das freut mich. Und ein bisschen die Hauptsicht nicht
vergessen. Ich habe es probiert. Also zumindest mit einem Puderzucker ein paar
Wellen reinzumachen. Super.
Danke.
Jasmins Kuchendauerbrenner scheint auch im Zelt zu klappen. Auch Allegra hat
ihre Herrentorte schon unzählige Male gebacken. Doch heute geht alles schief.
Ich komme mit der Zeit jetzt gerade gar nicht klar. Der Kuchen ist noch flüssig
innen drin.
Die Creme hat keine Konsistenz bekommen. Keine Ahnung, woran es liegt. Ich mache
es genauso wie sonst auch, aber bin gerade ein bisschen am rotieren.
Und auch bei Özlem setzt sich das Drama fort.
Das ist mir schon unangenehm. Das ist mir peinlich gerade.
Ich hoffe, dass die Jury das nicht mitkriegt. Schrecklich.
Aber naja, innen sieht es gut aus.
Ich hoffe, es schmeckt auch.
Auch Stefans Bananenbrot ist nicht perfekt.
Das Problem habe ich ein bisschen, dass ein Teil vom Teig noch nicht so durch
ist, wie es eigentlich die Probe hätte ergeben sollen und müssen. Aber da muss
ich ein bisschen improvisieren.
Das muss nun auch Allegra.
Ihr Kuchen kommt viel zu spät aus dem Ofen und ist noch viel zu warm.
Liebe...
Diese Ansage bringt alle Kandidaten an ihre Grenzen.
Und nach dem misslungenen Teig ist Kathi nun auch mit dem Karamellisieren ihrer
Mandelraspeln alles andere als zufrieden. Ich geh unter mit Pauken und
Trompeten. Und meine Freundin, wenn sie das sieht, die wird mich lynchen.
Von der ist nämlich das Rezept, also das Ursprungsrezept.
Und die schlägt dann wahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammen, wenn sie
das sieht.
Allegra verzweifelt völlig an ihrer Herrentorte.
Ich muss so ein bisschen jetzt jede Sekunde nutzen.
Ach, scheiße.
Für Rettungsmaßnahmen bleibt jedoch nicht mehr viel Zeit.
Liebe Backfreunde, eure letzten fünf Minuten brechen jetzt an.
In den letzten Sekunden soll eine Marzipandecke Alegras zerknautschten
Kuchen retten.
Wenigstens spart das kostbare Zeit, denn ausrollen muss die Düsseldorferin sie
nicht mehr.
Doch schon taucht das nächste Problem auf.
Die Creme läuft super drunter her. Es ist viel zu warm.
Aber besser, ich stelle irgendwas hin als nichts.
Doch kann die Kuvertüre die Herrentorte wirklich noch retten?
Werden die Hobbybäcker die Juroren mit ihren persönlichen Lieblingsrezepten
begeistern? Auf der Zielgeraden liegen bei allen die Nerven blank.
Irgendwie hält gar nichts.
Da muss die Jury jetzt mit leben.
Oh Mann, ey.
Das muss jetzt alles retten.
Liebe Kandidaten, Aufgabe 1 endet in 10, 9,
8, 7, 6, 5, 4, 3, 2,
1 und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Scheiße.
Ja, schön, weil so nichts klappt.
Backprüfung 1 ist geschafft.
Was wird die Jury nun zu den Backwerken der 10 Kandidaten sagen?
Wer überzeugt mit höchster Perfektion und herausragendem Geschmack?
Ich wollte auf Nummer sicher gehen bei der ersten Aufgabe, dass es wirklich
klappt. Und ich dachte, okay, so einen kleinen Kick brauchst du, dann machst du
das mit dem Fusales-Kompott. Aber so, dass der Kuchen so im Groben steht, das
war mir schon wichtig.
Und alles andere kann dann spontan kommen. Mal schauen, was sich so ergibt.
Mein Kuchen ist krumm und schief und überhaupt nicht perfekt und ja, also ich
habe ein bisschen Angst.
Es hat nicht alles 100% so hingehauen, wie ich mir das erhofft und erdacht
hatte, aber im Großen und Ganzen bin ich da mit dem, was ich da abgeliefert habe,
eigentlich zufrieden, ja.
So ein bisschen heulen könnte ich gerade, aber es steht jetzt da und es
lässt sich nichts mehr ändern und abwarten.
So, jetzt sind wir gespannt, ob eure Kuchen und auch deiner die Herzen der
Jury erobern kann. Wir kommen jetzt nacheinander an eure Plätze und beginnen
tun wir bei dir, Mimi.
Was hast du für uns gemacht?
Also ich habe euch einen Thomas Windbeutel gemacht, also praktisch ein
Croquembouche. Aber ich habe sie ein bisschen unkonventioneller mit einer
Schokoladencreme gefüllt, anstatt einer Vanillecreme.
Fangen wir mal an.
Magst du beginnen?
Ja, gerne. Also was mir super gefällt, ist halt, dass du noch ein bisschen
Farbe reingebracht hast. Dass du es nicht nur bei diesem schönen Gebäckton
gelassen hast, der mit dem Zucker ja fast identisch ist, sondern dass du
wirklich noch da die Blümchen mit reingemacht hast.
Zusätzlich hast du natürlich dadurch, dass du die mit Karamell zusammengeklebt
hast, habe ich jetzt was Crunchiges dabei gehabt. Das heißt, ich habe jetzt
nicht nur den perfekten Windbeutel gehabt, auch die Schokoladencreme,
sondern ich habe auch gleichzeitig noch eine andere Textur im Mund, was das
Ganze natürlich sehr schön und interessant macht.
Sag mal, kurz erklärt, was du uns präsentierst.
Mein Kuchen heisst Wolke 4.
Es besteht aus vier Teilen, die drin sind.
Das ist der Schokoladenkuchen. Dann habe ich eine Creme aus Joghurt, Minze,
Zitrone.
Alles ist mit Himbeeren.
Und ich habe noch einen Mürbeteig gemacht. Und alles ist bedeckt mit
Baiser. Das ist eigentlich meine Tochter total lieb.
Erst mal von mir.
Ganz großen Respekt.
Zwei verschiedene Teige, Creme, Baiser, Mürbeteig. Alles in einer Torte in zwei
Stunden. Chapeau. Ich schneide mal an, oder?
Schneid du mal an.
Sieht extrem lecker aus.
Sieht super aus.
Auch wenn ich nicht so der Geschmackspapst bin wie Christian, aber
die Minze gefällt mir extrem gut gerade.
Die Creme ist wie gesagt absolut der Knaller. Es ist super saftig und mit den
Himbeeren die perfekte Kombination, weil die geben diese Säure nochmal ab, was
das Ganze, obwohl es viel Schokolade ist, sehr leicht macht. Besser geht es
gar nicht.
Aufgeregt. Irgendwie.
Kann ich gar nicht beschreiben.
Das ist unsere Familientorte. Die ist mit Quarkcreme und Mandarinen gefüllt.
Wir nennen hier unserem Sohn auch unser kleiner Äffchen.
Und dafür ist er auch modelliert worden.
Also ich persönlich, ich liebe Fondant zum Verarbeiten, aber hier ist so der
Rand so einen Tick zu dick. Bei Modellierung Rosen vielleicht auch ein
bisschen feiner die Blätter noch ausarbeiten. Auch beim Affen so ein
bisschen feiner das Ganze machen.
Das ist jetzt super solide. Ich hätte mir da einfach ein bisschen mehr
Charakter gewünscht. Okay.
Es war schon so eine Explosion, weil mein Backofen heute nicht mitgemacht
hat. Aber ich bin froh, dass ich euch eine Torto überhaupt präsentieren konnte
heute. Danke.
Was hast du uns denn hier kreiert?
Heute habe ich...
Torte gebacken und mit Teigtee Kastat.
Deko ist nun sehr schlicht, wobei ich sehe, du hast hier mit der Marmorierung
von der Kuvertüre, dass du halt mit verschiedenen Kuvertüren gearbeitet
hast. Die Schokolade ist halt allgegenwärtig, würde ich sagen.
Ich hätte mir in dem Fall ein bisschen mehr von dem Tee gewünscht.
Weil einfach dieses Aroma, Tee, Schokolade, das passt eigentlich immer
ganz gut zusammen.
Vielen Dank.
Na,
Jasmin? Na?
Was hast du uns denn mitgebracht? Ganz schlicht und einfach. Ein Kirsch
-Himbeerkuchen mit Kobusstreuseln und Puderzucker.
Die Farbe ist natürlich in dem Fall perfekt. Und von daher hast du von außen
schon mal...
Es sieht auch sensationell aus.
Den brauchst du nicht zu essen, den nehme ich.
Da ist alles wirklich komplett richtig. Das einzige, was fehlt gerade, ist
Schlagsahne und dann perfekt.
Danke.
Ich sehe hier ein Buch.
Sieht so aus, als wenn das von Oma ist. Genau, das ist Omas Backbuch und das hat
sie meiner Schwester und mir vermacht. Und ich finde es auch wichtig, dass
sowas auch weiter gereicht wird. Ich finde das ganz schön.
Ich muss das unbedingt probieren.
Von der Deko her, das ist schwer beim Kugelhupf.
Eventuell, wenn er natürlich etwas länger steht, ist die Gefahr, dass er zu
doll durchsifft.
Schon saftig, allerdings nicht durch den Eierlikör. Und in dem Fall hätte ich mir
den Eierlikör gewünscht. Es ist halt ein sehr saftiger Kuchen.
Das muss man halt mögen.
Drinnen ist unter anderem eine Füllung mit Orangenabrieb und Amaretto mit
Orangenaroma noch. Ich hoffe, mir schmeckt es ein bisschen raus.
Im Moment sieht es mehr aus wie eine Orangenwelle, die da entfließt. Die sind
beschwipst. Da kann auch mal Schlagseite drin sein.
Mit den Zuckernestern, ich finde, das hat immer ganz viel Fragen. Man kann die
Deko mitessen. Es ist halt grungy.
Ich glaube, wir probieren es einfach mit der Gabel weg.
Weißt euch nicht einen Zahn aus.
Es ist auf jeden Fall so viel Mandelschicht oben drauf.
Das mit der Orange, finde ich, ist eine tolle Kombination.
Also, dass man da so etwas Frisches wieder hat.
Dankeschön.
Ja, von der Optik her hätte ich mir irgendwie ein bisschen
Farbton vielleicht gewünscht. So Banane auf Banane gibt halt nicht viel Farbe
her.
Es wird jetzt quasi die pure Banane.
Wahrscheinlich, ja. Danach sind wir gleich satt wahrscheinlich.
Der Bananengeschmack kommt schon sehr stark rüber.
Du
hast
nur Banane und das kann dir natürlich bei so einem Stück, wenn du es ganz
alleine isst, super schnell zu viel werden.
Zartbitterschokolade, das hätte ich mir in dem Fall gewünscht. Die stiehlt auch
auf gar keinen Fall der Banane die Show.
Danke für die Anregung.
Also ich persönlich stehe mit einem Blattgold so etwas auf Kriegsfuß.
Selbst wenn die Torte gerade ist, ist Blattgold wirklich Übungssache.
Ich finde solche Streusel dann hier oben halt einfacher. Da kann man nicht so
viel verkehrt machen.
Ich hätte mir vielleicht ein bisschen mehr Graumannie gewünscht.
Was in dem Fall sehr schön ist, ist der Biskuit, der ist saftig, allerdings
fehlt in dem Fall auch wiederum der Grand Marnier.
Einfach beim nächsten Mal ein bisschen mehr Mut zur Flasche.
Okay.
Matthias, ich sehe die Skyline von Wolfsburg.
Ja, wunderbar erkannt. Genau das soll sie darstellen. Da lebe ich im Moment.
Und in Wolfsburg habe ich auch diesen Kuchen oder für Wolfsburg habe ich auch
diesen Kuchen selbst entwickelt in den letzten halben Jahr.
Deshalb bin ich natürlich super gespannt, was ihr als Juroren jetzt dazu
gleich sagen werdet. Mir hätte so die Präsentation ein Tick kleiner geraten
können. Ich finde, sie erschlägt gerade deinen Kuchen, der einfach sehr schön
und klassisch aussieht.
Was soll man beim Käsekuchen dekorieren? Also das wäre irgendwie so die falsche
Variante. Deswegen gefällt mir deine Idee sehr gut, da oben die Spirale drauf
zu machen. Dass ich die Frucht drin habe, ich habe Farbe drin, ich sehe aber
trotzdem die richtige Farbe vom Käsekuchen. Wir gehen. Ich nehme den
Teller mit.
Super, oder?
Ja, mir fällt ein Stein vom Herzen. Ich bin jetzt erleichtert. Ja, dann mach
genau so weiter.
Ich bin sprachlos. Ich bin einfach nur sprachlos über die Bewertung. Ich hätte
es nie im Leben gedacht.
Ich habe den Mandelkuchen halt schon 100 Mal gegessen.
Zu Hause hat auch alles super funktioniert.
Jetzt war meine Mandelkruste zu dick und das geht mir selbst halt ein bisschen
arg nah.
In der zweiten Aufgabe der technischen Prüfung sind jetzt die Grundlagen des
guten Backens gefragt.
Es gibt halt schon einige Dinge, die ich noch nicht gemacht habe. Beispielsweise
den Strudelteig, wo ich sagen muss, wenn das kommt, dann...
Können es haarig werden und dann wird es vielleicht wirklich schwierig und dann
muss ich Vollgas geben. Das Rezept kennen unsere zehn Kandidaten noch
nicht, aber mit den Zutaten dürfen sich die Hobbybäcker bereits vertraut machen.
Neun Eier, du meine Güte, was soll ich sagen?
Was ist das?
Jetzt bin ich auch nicht schlauer.
Oder Brownies.
Ich habe keine Ahnung, was es wird. Die Spritztüle tut mich ehrlich gesagt ein
bisschen verunsichern, aber ich lasse mich einfach überraschen. Ich meine,
mehr schief gehen kann es nicht.
Auf den ersten Blick hätte ich gedacht, da kann ich meinen Lieblingskuchen mit
backen. Tja.
Vor der Technikprüfung habe ich die allermeiste Angst.
Wenn irgendwas kommen sollte wie Brandteig oder Strudelteig oder ich habe
davon nichts gemacht bisher.
Doch wer siegen will, der muss auch auf unbekanntem Backterrain Höchstleistungen
bringen. Jetzt kommen wir zur Pflicht, zur technischen Prüfung. Hier ist kein
Einfallsreichtum gefragt, sondern Dienst streng nach Vorschrift. Ihr alle sollt
nämlich ein und dasselbe Rezept befolgen. Dreht das Rezept um.
Aufgabe lautet, stellt ein Eclair her.
Was die Jury erwartet von euch und von eurem Eclair, das erzählt uns jetzt
Betty. Wir erwarten von euch den perfekten Brandteig mit einer tollen
Kruste, nicht zusammengefallen, mit einer Creme gefüllt, die eine gute
Konsistenz hat, spritzfähig ist und ganz wichtig, einer perfekt temperierten
Kuvertüre und natürlich einer tollen Kuvertürespirale, die stand hat und
nicht zusammengefallen ist.
Diese Aufgabe wird blind verkostet von der Jury. Das heißt, sie weiß nicht, wer
was gebacken hat und deshalb müsst ihr uns jetzt leider verlassen.
Ihr habt für diese Aufgabe zwei Stunden Zeit.
Es geht um euer eigenes Backbuch und 10.000 Euro.
Auf die Plätzchen, fertig, backt!
Ich muss Brandteig machen und ich habe noch nie Brandteig gemacht.
Tausendmal gegessen, tausendmal gekauft, nie selbst gebacken. Jetzt
heißt es Attacke.
Die Messlatte bei dieser technischen Prüfung hängt hoch.
Denn so wie dieses prachtvolle Eclair sollen auch die Gebäcke der Kandidaten
aussehen. Das Eclair ist ein Klassiker. Der Brandteig muss eine gute Kruste
haben, sodass es nicht in sich zusammenfällt.
Innen allerdings die Porung sehr offen, sehr groß, muss luftig sein, es darf
also nicht kompakt sein.
Wenn es dir perfekt gelungen ist, glänzt die Kuvertüre wie ein Affenarsch.
Was soll ich sonst sagen? So sage ich es auch meinen Azubis.
Azubis sind unsere Kandidaten zwar nicht, aber zumindest Vetit braucht
Schützenhilfe. Ich wollte dir zur kleinen Hilfe, weil in Thailand kennt
man das ja nicht.
Zur kleinen Hilfe zeigen, so sieht es aus. Gib dir Mühe. Okay, ich bin sehr
gespannt.
Der 32-jährige Modestudent Vetit lebt in Krefeld und liebt das Backen genauso wie
die Haute Couture.
Hallo,
ich bin der Vetit. Ich bin 32 Jahre alt. Ich komme aus Thailand.
Ich studiere Master in Textilmanagement.
Jetzt wohne ich mit meinem Freund Michael in Krefeld.
Ich denke, ich bin sehr locker und sehr homophob.
Ja, und ja, etwas ganz Lustiges tue.
Die Torten von Metin sind besonders, weil sie nicht ganz so typisch deutsch
sind. Es sind thailändische Einflüsse, es sind besondere Aromen drin. Auf jeden
Fall schmecken sie immer sehr gut.
Ich backe zwei oder dreimal die Woche.
Jetzt backe ich auch gern mit Fondant und Motivtorte.
Ich habe ein Gefühl für schöne Formen und auch für Ästhetik.
Ich versuche, die besser zu backen und zu machen.
Mal sehen, ob Veti das auch bei den Eclairs gelingt.
Konkurrentin Jasmin rührt bereits den Brandteig an.
Also jetzt kocht die Eier die Butter-Wasser-Masse und jetzt gebe ich
einfach das Mehl dazu und rühre es schnell unter, dass eben so ein
angebrannter Teig entsteht, der möglichst auch nicht plumpig ist.
Auch bei Stefan läuft der Start vielversprechend.
Ich denke, dass ich auf dem richtigen Weg bin, was den Brandteig angeht.
Zumindest mal ist er so von der Konsistenz her, so wie ich ihn von zu
Hause kenne.
Aber heute soll er so werden, wie ihn die Jury kennt und fordert.
Also Brandtag habe ich schon einmal in meinem Leben bislang gemacht.
Das wird jetzt der zweite.
Da hatte ich mal Windbeutel gemacht, gefüllt mit, ganz normal mit Sahne
-Pudding.
In Röckesbüttel bei Gefahren wohnt Özlem mit drei Generationen unter einem Dach.
Ich bin die Özlem, bin 28 Jahre alt. Wir leben mit der Familie hier, mit meinen
Schwiegereltern, Schwager und mit meinem Mann und mit meinem kleinen Sohn.
Ich bin eigentlich sehr bunt, sage ich mal. Ich bin nicht so ein langweiliger
Mensch.
Backen war immer für mich was Besonderes.
Airbrush, das macht mir sehr viel Spaß.
Ich kann da halt das zeichnen, was ich drauf möchte auf die Torte und dann auch
die Farben auch zusammenmischen wie bei Acryl.
Ich finde, Özlem ist die beste Bäckerin, weil sie super leckere Sachen...
Ich finde das einfach klasse, dass ich so eine tolle Frau habe.
Ich bin sehr stolz auf sie.
Während Özlem konzentriert zur Sache geht, hat Kati auf der anderen Zeltseite
bereits wieder eine böse Vorahnung.
Das gibt nichts. Das gibt nichts.
So sieht das dann nachher aus.
Meine sieht anders aus.
Ja, da sind ja auch noch keine Eier drin.
Eigentlich müssen sich alle Hobbybäcker exakt ans Rezept der Jury halten. Doch
irgendwie sieht das Aufspritzen bei allen anders aus.
Ich habe sie kleiner gemacht, aber Betty möchte ja 12 cm und ich finde 12 cm voll
lang. Aber es kommt ja auch nicht nur auf die Länge an.
Ich bin mit der Konsistenz gerade nicht ganz so zufrieden. Es ist doch fester
als gedacht.
Könnte sein, dass es doch vielleicht...
Zu wenig Ei war, was ich reingetan habe.
Auch Polizist Stefan drückt bei diesem heiklen Einsatz mächtig auf die Tube.
Ebenso die 35-jährige Monika, die ihr Blech bereits ofenfertig hat.
So, viel Glück im Ofen.
Also die Masse, mit der ich arbeite, ist ziemlich fest, sehr ungewohnt. Ich
brauche ziemlich viel Druck.
Und ich habe echt Angst, dass es gleich einmal paff macht und der ganze Teig.
Fliegt durch die Gegend, aber bis jetzt geht es noch. Oh mein Gott, was ist denn
da los?
Hallo? Die sind sehr, sehr groß.
Boah, die sind ja riesig, hör mal. Wahnsinn.
Musst du mal meine angucken.
Das sind die Babys von deinen.
Doch nicht nur der dreifache Vater Stefan hadert mit seinem Backergebnis.
Also die Sünsche haben sich verdoppelt, aber mein Loch war einfach zu klein,
weil ich zu vorsichtig war. Jetzt habe ich das Loch ein bisschen größer
geschnitten, jetzt hoffe ich, dass es besser wird. Diese Hoffnung stirbt bei
Kathi zuerst.
Ich habe das Gefühl, die gehen nicht auf.
Ich habe heute schon einmal Teig neu gemacht, das mache ich nicht nochmal.
Wenn es jetzt in die Hose geht, geht es in die Hose.
Ganz andere Sorgen hat Asiatin Mimi.
Also ich sehe sie noch nicht.
Aber ein, zwei sind dabei, die ich mag. Ich hätte es noch schöner spritzen
können. Also so super zufrieden bin ich nicht.
Naja, das ist besser, als ich dachte.
Nur noch 30 Minuten haben unsere Hobbybäcker Zeit, ihr Eclair den Profis
zu servieren.
Inklusive einer alkoholischen Füllung mit cremiger Konsistenz.
Vielleicht noch ein bisschen mehr Mokka-Likör, da die Jury ja gerne mag,
dass man mal ein bisschen zum Alkohol greift.
Also mir schmeckt es sehr gut.
Ich würde es jetzt auch pur essen.
Pures Entsetzen herrscht hingegen bei der zweifachen Oma Kathi.
Ich habe keine Creme, ich habe eine Pumpe.
Von der Konsistenz her könnte es ein bisschen feiner sein, aber die wird hier
noch durch ein Sieb gestrichen.
Wie gut das Fitnessprofi Stefan so oft trainieren geht.
Für einen Eclair wird es reichen.
Und wie läuft es bei Daniela?
Ja, das sieht ganz gut aus. Ich bin zufrieden mit meiner Creme.
Ich habe es ehrlich gesagt nicht probiert, weil ich keinen Kaffee mag,
aber ich habe mich genau ans Rezept gehalten. Ich denke mir, dass es
schmecken wird.
Liebe Kandidaten, ihr habt nur noch 15 Minuten.
Was?
Alte Schädel.
Ich könnte gleich kitzeln. In den letzten Minuten ist höchste
Konzentration gefragt.
Was sollte nicht passieren?
Für die Eclairs wird eine filigrane Schokospirale verlangt. Jetzt versuche
ich das mal.
wie ich das in so einem Schokoladenvideo mal gesehen habe. Die Deko aus
temperierter Schokolade stellt besonders Stefan vor eine große Herausforderung.
Ich halte jetzt das Thermometer hier rein, dass die Schokolade nicht zu heiß
wird.
Nicht das Thermometer in die Schokolade schmeißen zunächst mal.
Jetzt habe ich natürlich eine tierische Sauerei gemacht.
Und wenn ich mich so umschaue, die anderen, es schaut bei jedem Mengen
anders aus, da ist es so unsichert natürlich.
Und das, was bei mir gar nicht hinkommt, war, glaube ich, die Schokospirale, wo
ja die Betty ganz viel Wert drauf liegt. Also meine ist halt richtig dick.
Wow, toll.
Das gibt bestimmt einen Extrapunkt, das sieht super aus. Doch Aussehen ist auch
in der technischen Prüfung nur die halbe Miete.
Wer gut abschneiden will, muss ebenso den geschärften Geschmackssinnen der
Jury etwas bieten.
Bei Kathi läuft es jetzt. Nur leider anders als gewünscht. Liebe Kandidaten,
legt einen Zahn zu. Es sind noch zwei Minuten.
Das wird nichts mehr mit dem Ding.
120 Minuten hatten unsere Hobbybäcker Zeit, ihr gesamtes Können abzurufen und
ein schmackhaftes Eclair zu zaubern. Zu guter Letzt gilt es, die fragilen
Schokospiralen zu drapieren. Ein äußerst riskantes Unterfangen.
Liebe Kandidaten, die letzten Sekunden brechen an. Ihr müsst fertig werden. In
10, 9, 8...
7, 6, 5, 4,
3, 2, 1 und Stopp.
Bringt jetzt euren Eclair hier vorne auf den Tisch und stellt ihn hinter euer
Foto.
Alle Cremes sind Suppen.
Ich gehe gerade unter mit Pauken und Trompeten und meine Boote schwimmen
davon.
Ich habe ja auch gesehen, was die anderen abgeliefert haben.
Muss ich sagen, das ist um Längen besser. Man soll ja positiv denken, aber
auch realistisch. Also kein gutes Gefühl.
Ja, ich bin ganz zufrieden. Erstes Mal für Eckler.
Ihr hattet alle dasselbe Rezept und trotzdem stehen hier zehn
unterschiedliche Ergebnisse.
oder Eklat. Das wird die Jury jetzt entscheiden.
Und hier ist sie.
Deutschlands erfolgreichste Tortendekorateurin Bettina Schliefhacke
-Burchardt und der mehrfache Pat des jedes Jahres Christian Hüms.
Ja, das sieht ja sehr spektakulär aus. Ich würde sagen, wir fangen mal an,
oder?
Nicht klassischer Eklat, aber...
Eine moderne Interpretation würde ich es jetzt gerade mal nennen. Ich schneide
mal an.
Naja, der Knack der Kuvertüre ist jetzt nicht gerade zu hören gewesen.
Das mit dem Temperieren hat nicht ganz funktioniert.
Aber geschmacklich?
Und? Die Creme ist sehr gut, ja.
Spirale hätte ein bisschen feiner sein können.
Aber da hat man es eben gerade so richtig schön gesehen, die Kuvertüre
knackt.
Ich kann auf jeden Fall schon von meinem Punkt aus sagen, die Creme ist sehr gut,
sehr angenehm zu essen.
Ist das so, wie du dir das vorgestellt hast?
Spirale auch hier.
Tick zu breit. Nein, etwas deutlich zu breit.
Und ich habe auch das Gefühl, dass die Kuvertüre nicht hundertprozentig war,
weil sie einfach hier auch nicht als Spirale zusammenhält. Also sie ist
zusammengesackt. Vorweg, der Teig ist definitiv nicht lang genug abgebrannt
gewesen. Man sieht es schon ganz leicht am Rand. Er ist leicht speckig. Das
bedeutet im Endeffekt, der Wasseranteil ist noch zu hoch.
Abbrennen des Teiges bedeutet, dass durch diesen Wasserdampf, der aus dem
Topf kommt, ich dem Teig die Feuchtigkeit entziehe. Er braucht immer
noch Feuchtigkeit, das heißt es bitte nicht bis pupstrocken ist.
Allerdings muss es schon richtig schön rösten von unten.
Also es knackt auch nicht, das heißt da ist natürlich bei der Kuvertüre auch ein
bisschen was schief gegangen.
Auch an der Creme kann man natürlich jetzt erkennen, Es sieht schon leicht
grisselig aus, das heißt, da ist die Sahne über dem Punkt.
Ja, das ist leicht grisselig.
Was natürlich deutlich zu erkennen ist, dass die Mousse schon rausläuft und so
einen kleinen See bildet.
Spirale auch hier definitiv zu breit geworden.
Ja, und die Creme.
Sehr flüssig. Ich schneide trotzdem an.
Die Mousse ist schief gelaufen. Das ist ein Panteig mit einer sehr leckeren Soße
gerade.
Optisch auf jeden Fall schon mal sehr attraktiv, würde ich sagen.
Tadellos. Schöner Knack oben von der Kuvertüre, schöne Bohrung, gute Creme.
Ja, macht Spaß zu essen.
Eine bisschen andere Form, sehr interessant.
Auch die Spirale hätte hier ein Tick schmaler und feiner sein können.
Das würde ich weiter essen. Ich würde sagen, so kann es weitergehen.
Eine sehr interessante Spirale, wer immer die von euch gemacht hat. Hier
wird die Kubatüre definitiv richtig temperiert sein, was dann schon mal sehr
positiv ist.
Ich nehme mal Spirale komplett ab.
Schönes Zeichen, schön stabil.
Top temperiert. Sie knackt auch beim Anschneiden.
Mir ist es so ein Tick zu kompakt, das Ganze. Also mir fehlt so dieses Luftige,
was ein Eclair ausmacht, die Porung. Im Endeffekt eigentlich wirklich ein sehr,
sehr schönes Ergebnis.
Ein bisschen zu viel, also zu viel Masse bei der Kuvertüre. Dafür ein bisschen
mehr Eclair und dann wäre es ein Volltreffer.
Mein Herz jubelt.
Schöne, feine Spiralen.
Gefällt mir sehr gut.
Die Kuvertüre knackt.
Ich habe das Gefühl, bei der Creme, die ist ein Tick zu weich. Also auch da
fehlt irgendwie die Bindung.
Noch einen Tacken mehr Zeit der Creme geben im Kühlschrank und das Gebäck, das
Eclair selbst, der Teig, noch zwei, drei Minuten länger im Ofen, dann hat er auch
noch einen leichten Knack.
Also zur Optik kann man schon mal vorweg sagen, die Kuvertüre, sag ich mal, nimmt
sich der Form des Eclairs an. Von daher ist da nicht alles richtig gelaufen, was
richtig laufen kann.
Da ist bei der Mousse ein bisschen was schief gegangen.
Diese Creme hat so ganz leichte kleine Pünktchen da drin. Das heißt, da ist
irgendwas passiert.
was die ganze Creme nicht ganz so homogen macht.
In der Kuvertüre fehlt auch so ein Tick-Tack-Knack.
Lassen wir uns vom letzten überraschen.
Kuvertüre hat funktioniert.
Auch die Spirale sehr schön groß, sogar festgeklebt. Die kriegen wir gar nicht
runter.
Schön leicht vom Teig.
Schön luftig.
Perfekt gebacken.
Die Mokka-Creme super schön abgeschmeckt.
Perfekter Abschluss.
Ihr dürft euch jetzt kurz beraten und dann hätten wir gerne eine Platzierung
von 1 bis 10.
Also wenn ich mir beide Ergebnisse angucke, das ging ja ziemlich in die
Hose. Da brauche ich mir keine Illusionen zu machen. Da bin ich doch
mehr als weit hinten. Ich habe schon den Ehrgeiz, da morgen nochmal eine gute
Leistung abzuliefern.
Ich denke mal, was ich falsch machen konnte, habe ich falsch gemacht. Die
Kritik von der Jury war berechtigt. Wenn ich das zu Hause ablieferte, nein, das
hätte ich nicht abgeliefert. Das wäre direkt in die Tonne gewandelt.
Ich kann gut nachvollziehen, was die Jury als Kritik mir gegeben hat. Das
verstehe ich und das ist in Ordnung.
Ja, aber sonst bin ich eigentlich ganz zufrieden. Auch gerade mit der
Kuvertüre, das war ja wirklich super.
Die technische Prüfung hat ja sehr unterschiedliche Eklats hervorgebracht.
Einige haben es der Jury bei der Entscheidung sehr leicht gemacht, andere
wiederum sehr schwer.
Und jetzt bitte ich die Jury um ihre Wertung.
Ich mache mal den Anfang. Von Höhen und Tiefen war alles dabei.
Platz 10 ist der oder diejenige.
Stefan, naja, sagen wir mal so, es war am weitesten von dem entfernt, was wir
uns vorstellen.
Kommen wir mal zu dem Kandidaten 9, dieser Kandidat oder Kandidatin.
Ah, Jasmin, da ist auch einiges schiefgelaufen.
Platz 8 steht hier.
Die Suppenkönigin. Oh, Kati.
Mehr als Rang 7 ist für Özlem nicht drin.
Damit liegt sie knapp hinter Matthias mit Platz 6.
Mimi belegt Rang 5.
Und Platz 4 geht an Monika.
Kommen wir zum Treppchen. Wir wissen durchaus, dass wir euch was abgefordert
haben mit der Aufgabe.
So nicht zum Anfang einfach anzufangen, sondern gleich mit einem Eklat.
Deswegen Respekt auch an alle an euch, dass ihr die Aufgabe angenommen habt.
Platz 3 ist dieser Teller. Wem gehört der denn?
Allegra.
Wieder Gutmachung für die erste Challenge.
Ja, also nachdem ja die erste Challenge nicht so der Knaller war, bin ich
natürlich jetzt über Platz 3 super happy. Also Top 3 hätte ich nicht
erwartet. Ja, Platz 2 haben wir nicht. Wir konnten uns beide nämlich nicht
entscheiden. Deswegen haben wir zwei erste Plätze.
Einmal diesen Teller hier.
Und wem gehört der hier?
So soll Ecléa sein, so bringt uns beiden der Spaß und wir hoffen, es geht so
weiter mit den nächsten Aufgaben.
Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich bin so überrascht und ich bin so
glücklich. Ich bin auch sehr überrascht.
Ja, ich habe auch nie Eclair gesehen.
Ja, ich habe auch nicht gewusst, was das ist.
Ja, das ist etwas überraschend.
Ich kriege noch die Schweineplatte.
Wir haben beide den ersten gemacht. Wir haben beide den ersten. Ich habe nicht
gewusst.
Wir sind beide erste.
Nein, du bist auch Erster!
Dann brauche ich noch Teucherkurz.
Die Leistung verdient größten Respekt, zumal beide ja gesagt haben, dass sie
bisher eigentlich mit dieser Art des Backens von diesem Erklärer noch nicht
so viel Erfahrung gehabt haben. Aber das zeigt deren Fingerspitzengefühl, was mir
leider ein bisschen fehlt.
Für die nächste Challenge nehme ich mir vor, dass ich mein Zeitmanagement noch
optimiere, dass bei der nächsten Torte sowohl Optik als auch Geschmack perfekt
sind.
Bei Özlem fließen Tränen. Doch das liegt nicht nur am siebten Platz.
Sie vermisst ihre Familie.
Ich glaube, der Stress, also der Druck und das Ganze erst mal raus. Und ich
habe ja große Sehnsucht.
Ich kann nie reden, gerade an meinen Sohn.
Tröstende Worte und eine Mütze voll Schlaf lassen die Welt schon wieder ganz
anders aussehen.
Frischen Mutes geht es am nächsten Tag mit der alles entscheidenden Highlight
Prüfung weiter.
In unserer dritten Challenge geht es um alles.
Egal wie für euch die vorherigen Runden liefen, ihr könnt jetzt wieder Boden gut
machen und Werbung in eigener Sache betreiben. Denn die Aufgabe lautet,
backt uns eine Motiv-Torte.
Thema, meine gebackene Visitenkarte. Das Motiv bleibt euch überlassen.
Es kann von euch handeln, euren Liebsten, es kann ein besonderes Hobby
darstellen oder aber eine persönliche, spezielle Leidenschaft.
Ihr habt für diese Aufgabe fünf Stunden Zeit. Wer jetzt noch einen kleinen
Motivationsschub braucht, es geht immer noch um das eigene Backbuch und um 10
.000 Euro. Auf die Plätzchen, fertig, backt!
Fünf Stunden haben unsere Hobbybäcker nun Zeit, ein wahres Meisterwerk in 3D
zu zaubern.
Ja, da die Tortendekoration meine Passion, mein Steckenpferd ist, werde
ich da heute ganz genau drauf hinschauen. Endlich habe ich die Chance.
Randabschlüsse, die sauber gestaltet sind, Ecken, die möglichst scharfkantig
sein sollen, modellierte Figuren, Tiere, ich weiß ja nicht, was die sich alles
einfallen lassen.
Meine Leidenschaft für Glitzer und Bling Bling war eigentlich als Kind schon da.
Meine Mutter hat mich immer kleine Elster genannt.
weil sobald irgendwo was Glücks hatte, war ich direkt am Start und fand das
ganz toll.
Und das ist halt bis heute so geblieben. Also ich backe heute einen Zebra-Rainbow
-Cake mit einer Swiss Meringue-Buttercream und eine selber
gemachte Pinacolada-Marmelade. Das Motto ist Shopaholic, weil neben dem Backen
ist Shoppen, Klamotten, Uhren, Bling Bling halt mein großes Hobby.
Matthias. Hi, grüß dich. Was machst du denn? Ich habe im Backofen gerade einen
Schokobiskuit und mache dazu eine Baileys-Buttercreme. Dazu mache ich noch
eine Erdbeer... Quark, Creme. Was wird es denn werden? Also als Motiv? Ich
möchte einen T1-Bus modellieren. Das ist schon ziemlich sexy. Also das macht
schon Spaß. Da triffst du voll mein Ding. Wir sehen uns später. Danke, bis
später.
Matthias' Leben steht halt ganz im Zeichen von Autos. Ich bin Matthias
Jander. Ich bin 27 Jahre alt und arbeite als Projektcontroller bei Volkswagen.
Vor einem halben Jahr habe ich ungefähr angefangen mit Klavierspielen, weil ich
einfach gedacht habe, warum nicht? Und natürlich weiterhin das Tanzen. Wenn man
sich ein gutes Zeitmanagement parat legt, dann bekommt man das alles doch
irgendwie unter einen Hut. Und dann war es einfach so, dass ich Ende letzten
Jahres auf dem Laufband stand und im Fernsehen lief die Übertragung von Das
große Backen, die letzte Folge.
Und die habe ich dann gesehen und fand die Torten einfach so gigantisch toll
und habe mir vielleicht auch gesagt, warum kannst du das nicht auch mal
ausprobieren?
Matthias kann sehr gut backen. Er hat jetzt erst vor einem halben Jahr so
richtig damit angefangen, aber da ist so viel Begeisterung reingesteckt und er
macht das einfach schon sehr, sehr gut.
Für mich ist das jetzt eine Chance zu gewinnen und ich will gewinnen und ich
werde alles daran setzen zu gewinnen. Meine Strategie für die Show ist, dass
man am Ende sagt, das ist mein Meisterstück.
Der eingefleischte Bulli-Fan will Urlaubsfeeling bei der Jury wecken.
Unter der Haube stecken mit Marmelade eingestrichene Schokobiskuitböden sowie
mehrere Schichten Baileys Buttercreme.
Während Matthias ganz auf PS setzt, kehrt die gebürtige Braunschweigerin
Mihyen, genannt Mimi, zurück zu ihren Wurzeln.
Also ich habe mir für heute einen Kuchen überlegt, der mich quasi vereint.
Das heißt so meine deutsche Braunschweiger Seite und meine
asiatische Seite.
Und deshalb wird das eben ein Braunschweiger Mummelbierkuchen, aber
dann auch noch ein Grünteeboden. Das ist so meine asiatische Seite.
Jetzt mal ein Bier aufmachen.
Mimi verwendet kräftiges Bier für den speziellen Geschmack. Eine besondere
Zutat benutzt auch Polizist Stefan.
Bei mir gibt es heute einen Milchreiskuchen und verziert wird das
Ganze.
Nachher mit allerlei Sportler-Utensilien. Ich habe mir das
Sportler-Thema so ein bisschen ausgesucht, weil es halt so ein bisschen
meiner Natur entspricht und meiner Art und Weise zu backen. Und insofern fand
ich das ganz passend.
Ich mache heute ein Globus-Kuchen, der besteht aus einem Globus und einem
Koffer. Es steht eigentlich für das ich und mein Mann.
Wir wollen mal, wenn wir alt sind, also nicht so ganz alt, aber wenn die Kinder
schon aus dem Haus sind, einfach ein paar Reisen in der Welt beobachten.
Heute mache ich eine Brotkultur-Torte. Ich habe Mode studiert und ich möchte
auch meine Brote und auch meine Torte. Es gibt auch die Schneiderpuppe, ja, und
auch mit Kleid.
Bisher konnte sich Kati nicht auf ihr Können verlassen. Und jetzt?
Ich mache einen Schuhkarton, habe es zumindest vor und kleide meine Formen
immer mit Backpapier aus.
Grundsätzlich, egal ob rund oder eckig, also mit Mehl einfetten oder
Backbrennen, Spray.
Habe ich jetzt nicht allzu gute Erfahrungen gemacht und damit bin ich
bisher immer super gefahren und das behalte ich bei.
Also ich mache einen Red Velvet Type.
Da kommt Buttermilch und Öl mit rein, das mache ich gerade.
Eier, Zucker und halt rote Lebensmittelfarbe. Das wird dann so,
also Red Velvet heißt halt roter Samtkuchen.
Katis Vanille-Biskuit-Teig für ihren geplanten Schuhkarton ist fertig und
kommt in die Kastenform.
Und mit gut Glück sollte er in einer Stunde fertig sein.
Mit gut Glück.
Achtung.
Hoffentlich bringen Katis Cupcake-Socken ab sofort Glück.
Langsam verschwinden die ersten Teige der Hobbybäcker in die Öfen.
Jasmin treibt es dabei ganz schön bunt. Auch bei der Visitenkarte wollte ich
halt was, was mich widerspiegelt. Und deshalb habe ich auch wieder etwas
Einfaches mit einer Füllung und einem Teig, der hoffentlich eigentlich immer
gelingssicher ist.
Aleka, was verbirgt sich da drin? Was zauberst du uns?
Tonkabohnen.
Ich kann mir vorstellen, das Ganze wird sicherlich irgendwie was Kleines, Feines
werden. So wie ich dich bisher kennengelernt habe. Das hat auf jeden
Fall was hiermit zu tun.
Bling, bling, super.
Dann mache ich ein Vintage-Schmuckkästchen für euch mit
einer ausziehbaren Schublade, wo ganz viele Broschen und so drin sind. Okay,
das wird...
Wenn jetzt mein Mann hier wäre, dann würde er schreien, stopp, stopp, lass
noch ein bisschen Teig dröhnen.
Während alles auf Hochtouren backt, startet Torten-Deko-Expertin Betty
Erzieherin Daniela einen Besuch ab.
Hochkonzentriert. Ja, beim Eiertrennen. Nicht erzählen.
Neugieriger Mensch, wie ich bin.
Irgendwelche Modellierung?
Ja. Gibt es Modellierung? Ja, mache ich.
Was? Katzen.
Also ich habe vier Katzen zusammen mit meinem Freund und eine wird auf den
Riesencupcake draufgesetzt, die ist da dann reingeplumpst und die anderen
kommen dann noch, da gucken die Pfötchen dann raus, bei den Kleinen mit drauf.
Ich bin sehr gespannt. Ich finde persönlich Katzen extrem schwer zu
modellieren, vom Gesicht her.
Du machst das. Ich freue mich. Ja, ich mich auch.
Bei WT sorgen Chili- und Limettenblätter für eine fernöstliche Note.
Das ist Kaffir-Lemette-Blätter.
Ja, das ist getrocknet, aber das riecht ganz exotisch. Es riecht nach
Lemette, aber etwas stärker.
Ja, und auch meine Füllung ist die Achille. Ja, das hoffe ich, meine Torte
ist so ein bisschen scharf.
Ein bisschen scharf ist Kathi für ihre Füllung nicht scharf genug.
Schnaps und Chili geht immer.
Mehr Chili.
Die sollen mal Pfeffer unter den Händen kriegen da.
Nicht nur Kathi hat neuen Mut getankt, auch Özlem ist glücklich über ihre
Kokosbiskuitböden. Duftet nach Kokos.
Liebe Kandidaten, es ist Halbzeit. Ihr habt jetzt noch zweieinhalb Stunden.
Okay, auf geht's. Ich muss Gas geben jetzt. Oh Mann.
Noch sind alle Hobbybäcker voller Zuversicht.
Backunfälle bleiben aber auch diesmal nicht aus.
Bei Matthias' Autokuchen droht sogar ein Totalschaden.
Mit der Temperatur hat doch jemand nicht gestimmt. Es ist doch sehr dunkel
geworden. Sehr, sehr dunkel.
Kann ja fast nicht mehr nehmen.
Ja, der Ofen ist zwischendrin ausgegangen.
Runde auf 100 Grad.
Jetzt ist mein Teig eine Pampe. Sieht doch top aus. Nee, der ist viel zu fest.
Kati geht volles Risiko und beginnt wieder einmal von vorne.
Währenddessen bereitet Jasmin bereits ihre Dekoration vor.
Modische Accessoires aus Fondant sollen ihre Visitenkarte verschönern.
Modellieren tue ich später Handtäschchen oder Shoppingtäschchen, wo man halt
kriegt. Und ein Schuhchen und eine Uhr.
Bleibt zu hoffen, dass auch Profidekorateurin Betty diese Handarbeit
bei ihrer Bewertung zu schätzen weiß. Auf eine ausgefallene Geschmacksnote
setzt Monika.
Das Besondere an meinem Kuchen ist, es ist mit Trüffel gemacht.
Ich liebe Trüffel. Es ist eigentlich super Geschmack. Das Trüffelaroma gibt
Monikas gebackener Weltkugel den geschmacklichen Kick.
Ja, es ist ein Ei.
Jetzt noch.
Während sich die letzte Prüfung bedrohlich dem Ende nähert, macht Kathi
ihrem Ruf als Suppenkönigin wieder alle Ehre.
Erneut fließt ihr Kuchen davon.
Das hält nicht.
Das läuft komplett raus.
Ich sag gar nichts. Ganz katastrophal.
Kathi ist verzweifelt. Auf der anderen Zeltseite hingegen läuft es prächtig.
Oh, sieht echt gut aus.
Vethit hüllt seine Haute Couture-Torte in ein Fondantkleid.
Das ist auch meine erste Motiv-Torte aus Fondant.
Ich habe ganz wenig Erfahrung mit Fondant, aber was ich habe, das ist mein
Starke, das ist mein Geschmack in Mode.
Matthias hatte Glück. Durch Abschneiden der oberen verbrannten Schicht war sein
Teig noch zu retten und könnte den Jury-TÜV durchaus bestehen. Bei
Controller-Kollegin Mimi ist gerade ganz viel Feingefühl gefragt.
Die Orchideen sind jetzt auch ein Teil meiner Torte, weil ich Orchideen
eigentlich ziemlich gern mag, weil sie so pflegeleicht sind.
Liebe Backfreunde, ihr habt jetzt noch 30 Minuten, um eure Torte zur Perfektion
zu bringen. 30 Minuten bleiben auch Polizist Stefan nur noch, um seinem
Highlight-Kuchen jetzt die sportive Garnitur zu verpassen.
Ich habe also vor, so ein paar Fitness-Utensilien aus dem Dekormazipan
zu machen.
Und dazu wird halt jetzt ein grünes Handtuch simuliert.
Das ist so das Erste, was ich mache. Na ja, kommt noch so eine Fitness-Matte
dabei. Dazu noch verhandeln.
Eher sanft geht Daniela mit ihrem Riesen-Cupcake um.
Ich spritze jetzt Rosen drauf.
Anstatt einer Spritztülle kommt bei Monika Airbrush mit Lebensmittelfarbe
zum Einsatz.
So macht sie sich ihre Welt, wie sie ihr gefällt.
Landmasse aus Fondant und handgepinselte Vegetation machen die Illusion nahezu
perfekt.
Und einen Kuchenkoffer hat sie auch noch im Gepäck.
Ich bin total stolz auf mich, dass ich in so kurzer Zeit so viel geschafft
habe. Auch Kathi hat gekämpft, aber sicher im Ziel ist sie noch nicht.
Kann mir mal vielleicht irgendjemand helfen, ein bisschen zusammendrücken,
bis das Frosting fest ist. So links und rechts mit halbwegs sauber.
Ich meine, versaut ist es nicht. Ich bin gerade am Spülen. Nein, nein, ist alles
gut. Doch damit die Rheinland-Pfälzerin am Ende ihre Schuhschachtel präsentieren
kann, darf jetzt kein Malheur mehr passieren.
Viel Zeit bleibt unseren Hobbybäckern nicht mehr.
Ja, alle anderen sind schon deutlich weiter, aber das ist okay.
Liebe Backfreunde, ihr habt jetzt noch genau 15 Minuten, um eure Torten fertig
zu stellen.
15?
Was, jetzt ernst, oder?
Ganze 15 Minuten bleiben den Kandidaten jetzt noch, um ihr Werk glorreich zu
vollenden. Schließlich hängt von dieser letzten Prüfung alles ab.
Nur wer es schafft, die Jury mit seiner selbstgebackenen Visitenkarte optisch
und geschmacklich richtig zu beeindrucken, darf auch nächste Woche
wieder im Backzelt stehen.
Für einen Hobbybäcker ist jedoch heute Schluss.
Nun zählt jedes Detail. Jetzt kommt das Kätzchen in den Cupcake.
So, fertig.
Liebe Kandidaten, der letzte Handgriff muss sitzen, denn gleich ist Schluss in
10, 9, 8, 7, 6,
5, 4, 3, 2,
1 und Schluss.
Bei das große Backen werden nun die Highlight-Torten verkostet. Wer punktet
und wer tritt die Heimreise an?
Ich bin mit meiner Visitenkarte auf jeden Fall zufrieden. Aber was die Jury
dazu sagt, das ist das Wichtigste.
Ich habe einmal ganz kurz rechts und links geschaut. Ich bin beeindruckt. Es
wurde mit Airbrush gearbeitet.
Ich hoffe, ich kann damit bestehen.
Loszuheulen ist ja auch nichts. Es ändert ja die Situation nicht. Ich
versuche zu retten, was zu retten ist.
Und mehr ging halt nicht.
Liebe Kandidaten, ihr habt die dritte Aufgabe bewältigt. Und jetzt wird es
spannend, denn die Jury wird eure Torten verkosten.
Und dafür bitten wir euch einzeln hier vorne an die Tafel. Es geht los mit
Daniela.
Eine Torte, die sollte aussehen wie ein Biesencupcake mit einer Katze innen
drin, mit einem Red Velvet Teig.
Also den Cupcake kann man auf jeden Fall erkennen. Auch das Kätzchen kann man
sehr, sehr gut erkennen.
Es ist für mich sehr appetitlich. Es ist eine schöne Kombination.
Der Fondant hat hier unten Falten.
Das wäre natürlich glatt und gerade schöner gewesen.
Also der Biskuit ist sehr schön saftig, das auf jeden Fall.
Mir wäre es persönlich ein bisschen zu viel Buttercreme, aber ansonsten finde
ich es sehr schön.
Ich würde sagen, ein Fitnessstudio ist ja nie dekorativ. Man erkennt es.
Du hast ja auch sofort gesagt, es ist Sport.
Ich glaube aber auch, dass dein Steckenpferd nicht wirklich die
Dekoration ist, sondern dir kommt es eigentlich mehr auf den Geschmack und
die Basic da drin an. Man könnte natürlich solche Hantel auch so
modellieren, dass sie nicht mit einem Lolli-Stil verbunden ist.
Schön ist natürlich alles an Dekoration, was essbar ist.
Also alternativ wäre zum Beispiel eine Seilstange gewesen, in Kuvertüre
getaucht. So ein ganz kleiner Tipp.
Es muss nicht immer aus Zucker sein. Ich kann halt auch Sachen nehmen, die
einfach die Form haben, tauche es in eine Kuvertüre und habe dann schon mal
so eine Stange, die einfach stabil ist.
Der Milchreis ist perfekt. Ich hätte mir nur ganz klein wenig mehr Himbeeren
gewünscht. Es lässt sich faszinieren und sehr lecker essen.
Hätte ich so in der Form nicht erwartet, hat mich doch überrascht.
Dankeschön.
Es blinkt, blinkt, blinkt, blinkt, blinkt. Ein kleiner Shopaholic? Genau.
Darunter läuft auch die Torte.
Innen drin ist ein Rainbow Zebra Cake mit einer Swiss Meringue Creme. Und
verfeinert habe ich die mit einer selber gemachten Pina Colada Marmelade.
Bisschen größer vielleicht das Ganze.
Bisschen mehr Mut.
Das kannst du bestimmt.
Also darfst da ruhig...
Größer, mutiger vorangehen. Ich habe immer nur das Problem, wenn das
Strassband so richtig fest an der Torte dran gemacht ist.
Man muss es irgendwie abkriegen können.
Regenbogen komplett.
Es ist sehr bunt von innen. Die Pinakulada schmecke ich sofort.
Also das ist dir in der Beziehung super gelungen.
Mir würde persönlich ein bisschen Säure fehlen. Und da du ja schon Pinakolade
hast und Ananas und Passionsfrucht sich super miteinander vertragen, hätte ich
in dem Fall mir gerne ein bisschen Passionsfrucht gewünscht. Vielen, vielen
Dank. Danke auch.
Bling, bling.
Bling, bling. Deine Visitenkarte.
Das Schmuckkästchen wäre natürlich schöner gewesen, wenn es so ein bisschen
gerader gewesen wäre.
Schmuck finde ich schön.
Wie Kuhnform benutzt?
Selbstgemachte oder?
Teils, teils. Und es ist auch alles essbar.
Sehr weich. Ja, sie ist sehr weich.
Christian
lächelt
schon wieder.
Es scheint zu schmecken.
Ja, in der Tat.
Ein ganz klein wenig mehr Tonkabohne.
Weil es nämlich wirklich in der Tat ein sehr interessantes Gewürz ist. Aber
ansonsten hast du es optimal gelöst. Und vom Optischen her, muss ich sagen, hat
es mir sehr, sehr gut gefallen.
Dankeschön.
Das Erste, was mir sofort ins Auge fällt, du hast aber hier Proportionen
getroffen. Man sieht alleine anhand dieser Zweifarbigkeit und hier vorne so
dieser typischen Spitze, es ist ein T1.
Ich würde sagen, wenn so viel Leistung unter der Haube steckt, dann verzeihe
ich euch die ein oder andere Beule bei einem Oldtimer.
Also das passt schon sehr, sehr gut. Ich habe nichts dran auszusetzen. Ich finde
es super.
Ich komme geflogen für euch. Ich wollte gerade sagen, Aslam kommt geflogen.
Es ist ein Schmetterling. Entspricht, dass ich schon als Kind Schmetterling
-Fan war. Bin ich immer noch.
Auch in der Wohnung hängen überall so versteckte Schmelterlinge.
Airbrush ist immer nicht die Königsdisziplin, aber viele denken halt,
ich nehme mal eben Airbrush und es geht sehr schnell. Und das Problem ist, dass
man bei Airbrush halt viel Fehler machen kann. Man kann das hier so ganz gut
sehen. Es ist halt so etwas pigmentiert. Das heißt, es ist eigentlich zu viel
Farbe raufgekommen.
Sieht sehr saftig von innen aus.
Es lässt sich von innen sehr schön essen. Es ist vor allen Dingen saftig.
Aber du brauchst so einen Frischepunkt, weil du isst nur Teig und Creme. Was ich
mir dabei gewünscht hätte, mehr Erdbeeren. Das ist ein schöner, solider
Kuchen. Das ist so ein klassisches Familienrezept eigentlich.
Jetzt bin ich aber happy ein bisschen.
Ich danke euch.
Das ist der Fetisch meiner Tochter.
Die hat eine Ausbildung gemacht als Schuhverkäuferin. Jetzt sind wir bei
Schuhen. Juhu!
Vielleicht so bei den Kanten hätte man hier auch noch irgendwie den Stoß
perfekter machen können.
Ich würde neben dran setzen. Ja, ich auch. Genau.
Es sieht ein bisschen für mich aus von der Optik her. Kalter Hund. Kalter Hund
ist meine Kindheitserinnerung. Wenn es jetzt annähernd daran kommt, dann würde
ich natürlich gleich an die Mutter denken.
Also bisher kommt mir noch nichts entgegen.
Ihm fehlt was. Das weißt du selber.
Es fehlt die Spannung. Das heißt, du hast im Endeffekt das, was man sowieso
kennt. Ein weißer Biskuit, Schokoladenmus.
Das ist aber wirklich auch alles.
Dankeschön. Danke auch.
Ja, du kannst genau schauen, sie sind echt aus Zucker.
Was ich mir vielleicht gewünscht hätte, ist der Überzucht der Torte.
Ich bin immer der Meinung, entweder ganz gerade.
Oder ganz wild.
Es ist eine sehr mutige Kombination.
Die Mango ist super dazu gewählt, weil du brauchst die Frucht definitiv. Was
ich mir dabei noch gewünscht hätte, mehr Matcha-Tee. Also beim nächsten Mal ein
bisschen mehr, intensiver. Der hätte ruhig grasgrün sein können, also richtig
Vollgas. Dann hätte er auch den Kontrapart zu den anderen Aromen
gegeben. Dankeschön.
Torten-Haute-Couture quasi.
Genau. Es ist auch Biskuit-Teig mit Schokolade.
Aber ich habe die Geschmack-Richtung im Teig-Geschmack. Es ist spicy.
Wow. Die Torte entspricht mir alles.
Obendrauf diese Robe. Sehr schön dünn. Also ich mag Faltenwürfe.
Viele, die Torten dekorieren, achten nicht darauf, wie ein Faltenwurf ist
beim Kleid.
Und unter den Rock kann man auch essen. Es ist nicht Fondant.
Unter den Rock, das ist normalerweise eigentlich nicht üblich, dass man
drunter schaut.
Ich hätte mir ein bisschen mehr Zitronengras gewünscht, auch das Kefir
-Limonenblatt, bisschen mehr Mut.
was das Würzen angeht, was das Spicige angeht und dann wäre die Torte nicht nur
optisch, sondern auch natürlich geschmacklich ein Knaller.
Ich habe heute nicht gebacken, ich habe gezaubert.
Respekt vor der Leistung erstmal.
Danke. Das sind fünf Stunden. Einfach der Gesamtindruck ist toll.
Für mich am faszinierendsten ist einfach nur, dass der Koffer so rau von außen
aussieht wie Wildleder. Das ist schon irre umgesetzt. Ich schneide jetzt
einfach mal an.
Ich finde die Weltreise super gelungen.
Ich liebe Trüffel, finde die Kombination mit Schokolade wahnsinnig interessant.
Hätte mir auch nie erträumen lassen, dass ich das tatsächlich mal hier zu
essen bekomme, Trüffel und Schokolade. Von daher finde ich es sensationell vom
Geschmack her.
Vielen Dank.
Während die Kandidaten die Jurybewertungen verdauen, lassen die
Profis die Leistungen der Hobbybäcker Revue passieren.
Wer holt jetzt den Titel Bäcker der Woche und wer muss schon heute nach
Hause fahren?
Ich kann immer noch nicht glauben, dass sich jemand wieder mal für meine Torte
begeistern kann. Das ist heute passiert.
Die haben einfach wow gesagt.
Und ich habe mir gedacht, wow, schön.
Und habe mir gedacht, meinen Sie das wirklich ernst?
Ich habe ganz gute Bewertungen von den Jury. Ich denke, das ist auch noch mein
Tag.
Dass die Betty gesagt hat, dass Dekoration nicht unbedingt meine Stärke
ist, da hat sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Aber es ist schön, wenn man
gerade vom Christian eine Beurteilung kriegt, dass der Milchreis zumindest
sehr gut gelungen ist.
Es war keine Glanzleistung, die ich da abgeliefert habe. Ob ich jetzt diejenige
bin, die heute gehen muss, weiß ich nicht. Vom Gefühl her denke ich ja. Ob
es so ist, wird sich gleich erweisen.
Nach intensiver Beratung steht für Christian und Betty das Urteil fest.
Entscheidend für die Jury waren hierbei die Ergebnisse aller drei Prüfungen.
Wer wird Bäcker der Woche?
Und wessen Leistung hat heute nicht gereicht, um weiterzukommen?
Die erste Etappe unserer Rezepttour habt ihr schon bewältigt. Und ich muss sagen,
ihr habt euch ordentlich abgestrampelt.
Das Ziel ist noch nicht in Sicht.
Es hat noch keiner gewonnen. Allerdings haben einige von euch es schon
geschafft, das Verfolgerfeld ein bisschen abzuhängen. Und wir küren jetzt
den Bäcker der Woche. Und wer das wird, verrät uns jetzt Betty. Ihr habt alle
tolle Leistungen gebracht.
Einer von euch allerdings war ein bisschen besser und hat uns in allen
drei Aufgaben überzeugt. Bäcker der Woche ist...
Monika!
Es passt jetzt, ich habe gute Arbeit geleistet und darum stehe ich auch hier
und habe diese schöne rote Schürze an.
Alle sind weit vorne, aber noch hat keiner gewonnen.
Einer hat vielleicht sein Backpulver jetzt schon verschossen und hat nicht
mehr die Chance auf 10.000 Euro und natürlich im Besonderen aufs eigene
Backbuch. Wer uns jetzt als Erster verlassen muss, das wird uns Christian
sagen.
Zwei von euch haben uns nicht wirklich in jeder Aufgabe begeistert.
Zum einen war es Stefan.
Dein Bananenkuchen, der hat sehr intensiv nach Banane geschmeckt.
Eigentlich nur nach Banane. Ich hätte mir dort einen Kontrapart gewünscht, zum
Beispiel mit Zartbitterschokolade.
Zum anderen, Kathi.
Kathi, auch bei deiner ersten Aufgabe.
Der Mandelkokant war sehr dick, ließ sich gar nicht schön essen.
Dazu kam, die Orangencreme ist leicht verlaufen.
Beide konntet ihr auch mit den Eclairs nur auf den letzten Plätzen landen.
Verlassen muss uns heute...
Stefan.
Nee.
Er hat heute so einen tollen Kuchen gemacht.
Und du hast mir so geholfen.
Du hast mir so geholfen. Ist doch egal.
Ich müsste heulen, nicht du.
Wenn jemand gehen muss, der einem hilft, weil man selbst Mist baut.
Das ist scheiße.
Das große Backen könnte man auch als großes Erlebnis für mich bezeichnen. Die
Eindrücke, die sind so gigantisch, sehr positiv, durchweg.
Das war die erste Folge. Zehn Kandidaten sind angetreten, jetzt sind es nur noch
neun. Wer backt sich an der Spitze fest und wer muss sich nächste Woche
verkrümeln? Das alles erfahren Sie am nächsten Sonntag um 18 Uhr hier in Sat
.1. Tschüss!
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