All language subtitles for Liebe macht sexy

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Original subtitles

I'm gonna tell you about the life that's prepared you and I.

In the evidence of its brilliance. In the

demonstration

of

this evidence.

Some have called it magic.

But you know.

Tschüss.

Glaubt man der Chaosforschung, kann der Flügelschlag eines Schmetterlings in

China unser Wetter verändern.

Aus Sonnenschein wird ein Tornado.

Nur ein einziger Flügelschlag. Und nichts ist mehr so, wie es vorher war.

Hallo?

Was?

Jenny! Jenny! Jenny, Katastrophe!

Aufstehen! Los, komm! Der Termin, wir haben verschlafen.

Das hat doch eh keinen Sinn. Wir ziehen das jetzt durch. Wenn ich schon

untergehe, dann wenigstens mit einem Riesenknall.

Dabei hatte ich doch alles, was man sich wünschen kann. Ein geregeltes Leben,

einen Mann, der mich vergöttert und einen liebevollen Sohn, der versteht,

dass seine Mutter nur das Beste für ihn will.

Bitte, Mama!

Jetzt stell dich doch nicht so an!

Nein, du wirst keinen Führerschein zu diesem Roller machen.

Du sagst es selber immer.

Ein Mitglied der Familie Funk soll sich stets in der Prüfung stellen, anstatt

sich zu drücken. Ja, das heißt aber nicht, dass du dir das genickst, doch,

so eine Höllenmaschine.

Außerdem kostet so ein Führerschein einen Haufen Geld.

Wir haben doch wirklich Kohle genug.

Wir haben eine eigene Firma.

Jetzt hör mir mal zu, Thilo. Dein Vater hat vor ein paar Jahren eine kleine

Firma mit großem Namen und einem noch größeren Werk Schulden geerbt. Und damit

du es mal leichter hast, wenn du alles übernimmst, schuften dein Vater und ich

Tag und Nacht und gönnen uns so gut wie gar nichts.

Na, wie sieht's denn aus?

Darf der kleine Herr Funk ein bisschen zum Spielen rauskommen?

Ah, Claudia.

Wir müssen vorsichtig sein.

Du bist schließlich meine Anwältin. Ja.

Wir sollten das besser lassen.

Was sollten wir besser lassen?

Das?

Oder... Das vielleicht?

Dann lass mich dieses Jahr wenigstens mit den Jungs zusammen nach Ibiza

fahren. Wie alt bist du, Thilo? Zehn oder elf?

Sechzehn. Ah, alt genug also für Schaumpartys.

Dreh wenigstens mal was ab.

Du, so ein Chemieschaum ist Gift für jede ordentliche Naturfase. Mama.

Ach, Thilo, komm herauf. Sag mir lieber, was du von der neuen Kollektion hältst.

Die ist scheiße.

Scheiße, scheiße.

Alle Scheiße hier!

Hey! Mitglieder der Familie Funk benutzen solche Kraftausdrücke nicht.

Scheiße. Scheiße.

Scheiße. So.

Jetzt kommen wir zum Höhepunkt der heutigen Sitzung.

Scheiße. Scheiße.

Guten Morgen, Frau Schneider. Ist mein Mann in seinem Büro? Ja, aber er hat

eine Besprechung.

Für seine Frau sollte er die vielleicht mal kurz unterbrechen. Was meinen Sie?

Seine Ehefrau sollte jeder mal seine Besprechung unterbrechen. Danke, Frau

Schneider. Gerne, Frau Fung.

Scheiße.

Scheiße.

Hallo, Schatz.

Mein Gott.

Was ist das denn?

Oh mein Gott.

Was zum Teufel ist das denn?

Willst du unsere Firma jetzt mit Dessous retten? Das sind nur die... Muster für

eine neue Unterwäsche-Kollektion?

Ja, genau. Das sind die Muster.

Schatz, wir machen Strickwaren in Top-Qualität.

Und jetzt kommst du hier mit so einem billigen Material an. Fass doch mal an.

Oh mein Gott, wenn das schon riecht. Also wirklich, keine Frau würde sowas

freiwillig tragen.

Ja, das ist völlig recht, Schatz.

Was ist denn los?

Frau Breuer?

Guten Morgen, Frau Funk.

Frau Breuer!

Tut mir leid, wenn ich Ihre Besprechung unterbreche. Sie sind gefeuert. An Ihrer

Stelle würde ich den Mund nicht zu voll nehmen.

Ist ja wohl eher Ihre Spezialität.

Na ja, wir werden ja sehen, wie lange Sie hier noch im Chefsessel sitzen.

Ich kann dir das alles erklären.

Ja, tu das.

Ich

kann

dir das doch nicht erklären.

Du wirst in ein Hotel ziehen.

Sofort.

Ich rede mit Thilo, erklär ihm alles.

Und dann kümmern wir uns um die Scheidungsmodalitäten.

Eine Anwältin hast du ja schon, nehme ich an.

Das war's für heute.

Bis zum nächsten Mal.

Untertitelung des

ZDF,

2020

... Musik ...

Geht's dir

sehnsüchtig?

Willkommen im Single-Club.

Dieses Miststück.

Die hat sogar die Späßenabrechnung eingereicht, wenn sie sich auf

Dienstreise mit ihm vergnügt hat.

Seit zwei Jahren geht das schon.

Weißt du was?

Scheidung. Und zwar eine richtig blutige mit Schlammschlacht und Kampf bis aufs

Messer und Rosenkrieg und...

Hey, Junge. Jenny, kein Wort hast du. Kein Wort, kein Wort.

Hallo, Schatzi. Na?

Hey, Tante Jenny.

Du sollst nicht immer Tante zu mir sagen, solange ich noch keine Gehhilfe

brauche.

Thilo, wir müssen mal reden.

Also, dein Vater und ich, wir... Wir hatten eine kleine

Meinungsverschiedenheit.

Er wohnte im Hotel, ich weiß.

Er hat mich angerufen.

Na ja, dann...

Dann weißt du ja auch, dass Erwachsene manchmal... Bist du fremdgegangen?

Nein, doch.

Jenny! Ja, dein Vater ist fremdgegangen. Das weiß doch eh schon das Ganze. Jenny?

Mama,

die Hälfte meiner Klasse hat geschiedene Eltern.

Hey,

wir machen das schon.

Ja.

Aber wenn Papa in die Stadt zieht, möchte ich eine Rolle haben.

So zum Hin- und Herfahren.

Alles bricht auseinander.

Die Firma.

Die Familie.

Alles. Ich weiß.

You were great, man! Die waren hypnotisiert wie die... ...Kaninchen vor

der Schlange!

Fragt sich nur, wer wen frisst.

Kommst du gleich noch mit in die Bar? Nee.

Du, ich habe drei Kinder und eine Frau, die zu Hause auf mich warten. Ich kann

nicht jeden Abend im Gehäuse ziehen.

Solltest du auch nicht.

Denk dran, bald kommt das... Bad Age!

Genau. Das böse Alter.

Genau.

Von einem Tag auf den anderen. Und dann bezahlt keine Frau mehr... Um dich nackt

zu sehen, weil du ein alter Sack bist.

So alt wie du meinst du, ja?

Meine Frau liebt mich.

Selbst wenn ich nur noch auf Kugeln laufen kann.

Denk drüber nach.

Mach ich.

Wenn's soweit ist.

Irgendwann fällt für dich auch mal der Vorhang.

Glaub mir, ich weiß, wovon ich spreche.

Und dann?

Was machst du dann?

Du, das dauert nur eine ganze Weile. Und bis dahin mach ich das, was ich am

besten kann.

Mir für Geld die Klamotten vom Leib reißen. Schade.

Wenn ich deinen Krebs hätte, dann... Passt aber nicht.

Hey.

Das Leben bietet überraschend viele Möglichkeiten, zu scheitern.

Eine davon nennt man Gütertrennung.

Aber wer nichts wagt, der nicht gewinnt.

Seit heute bin ich stolze Besitzerin der Strickwarenfabrik Funk.

Okay, meine Hälfte ist defizitär, also... Naja, fast pleite.

Aber nur fast.

Hallo.

Irgendwas schlimm?

Wie so eine Scheidung eben ist. Kalt, verlogen und verdammt bitter.

Frau Funk?

Ja?

Stimmen die Gerüchte, dass die Firma verkauft wird und wir alle unseren Job

verlieren?

Ich will hier nichts vormachen, Frau Schneider. Sie sind schon so lange bei

uns. Ich weiß nicht, ob ich den Produktionsstandort Mönchberg halten

kann. Der halbe Ort ist hier beschäftigt.

Vier Wochen halten wir noch durch.

Bis dahin brauchen wir einen Auftrag und den holen wir uns. Ja.

Wir schaffen das.

Ja.

Mal sehen, wie viel mein Teil der Firma wert ist.

Verdammt, das war's.

Seit Wochen habe ich alles probiert und es hagelt nur Absagen.

Morgen beginnt die Modemesse in Berlin und ich habe noch nicht einen einzigen

Termin. Kein Einläufer will mich treffen. Die kaufen alle nur diesen

billigen Ramsch aus Fernost. Haben Sie es denn auch bei Estelle Silver

probiert? Silver? Die spielt in einer anderen Liga Kauf für die halbe Welt

ein. Ach, und Christian hat es auch schon hundert Mal probiert.

Nur gut, dass Sie nicht der Ex-Mann sind, was?

Ja.

Wieso? Na ja, Ihr Ex-Mann würde nie nach Berlin fahren, ohne Termin.

Und dort vor Ort einfach improvisieren, sozusagen alles auf eine Karte setzen,

auf die weibliche Intuition hoffen.

Wäre wahrscheinlich auch keine so gute Idee, was?

Frau Schneider, finden Sie raus, wo ist Felsilber bewohnt?

Im Grand Hotel.

Ist da vielleicht noch ein Zimmer frei? Das letzte Freie ist in der Suite.

Teuer, aber ich habe trotzdem schon mal für Sie vorgebucht. Wenn es schief geht,

können Sie mich erfeuern.

Worauf Sie sich verlassen können.

Verena!

Verena, was machst du mit meinem Auto? Das ist mein Auto!

Genau.

Nach der Gütertrennung gehört die Hälfte des Wagens mir. Und deswegen fahre ich

jetzt auch mit meiner Hälfte los und kann nichts dafür, dass ich deine Hälfte

mitnehmen muss.

Das ist mein Auto.

Oh, die Verbindung bricht ab. So ein Pech aber auch.

Okay, Thilo.

Ich hasse es, das zu sagen, aber nimm dir zur Zeit bitte mal kein Beispiel an

deinen Eltern. Kein Problem.

Außerdem bin ich ja jetzt alleine und der Boss im Haus.

Wenn der Boss aber nicht um zwölf im Bett liegt, hat Jenny die Anweisung, ihn

übers Knie zu legen.

Jenny, keine Partys. Ja, Mama, keine Sorge, ich mach das schon.

Komm.

Mach sie fertig.

Mach ich.

Viel Glück, Frau Funk.

Du würdest mich wirklich übers Knie legen?

In deinen Träumen, Kleiner.

Wir sehen uns in Berlin, ja? Naja, könntest ja auch mal bei mir mitfahren.

Ich habe drei Kinder, die ihrem Daddy in einem Stück brauchen.

Take care.

Leon?

Hast du noch einen Platz frei?

Nee, tut mir leid. Mich gibt's nur von 20 bis 23 Uhr.

Gib mal deine Hand.

Ich sehe einen Mann, er sucht nur dich. Er wird dich finden, er wird dich zum

Lachen bringen und er wird sich für dich ausziehen.

Und zwar ganz umsonst.

Das denkst du dir doch jetzt aus.

Klar.

Aber wenn du daran glaubst, wird es wirklich passieren.

Und zieh ein grünes Kleid an.

Grün passt am besten zu deinen Augen.

Also, ist doch eigentlich ganz einfach. Du fährst jetzt nach Berlin und holst

dir einen Termin bei Estelle. In 1500 Metern rechts ab. Guten Tag, mein Name

ist Verena Funk, Funk-KG aus Münchberg.

Münchberg. Wie das schon klingt, nein, internationaler. Also, mein Name ist

Verena Funk, Funk-KG from Germany, from the center of Germany. In 1000 Metern

rechts ab. Ja, ist doch klar.

Also, und so ganz nebenbei lasse ich dann meinen Mantel fallen, der Estelle

natürlich unglaublich gut gefallen wird.

In 500 Metern reicht's ab. Meine Liebe, Sie sehen bezaubernd aus. Der Mantel.

Der Mantel ist aus unserer neuen Kollektion. In 300 Metern reicht's ab.

Halt die Klappe, Kleines. Mein Gott, du klingst, als wenn du 20 wärst. Also

erzähl mir nicht, was ich zu tun hab, ja? Äh, hatte ich mich eigentlich schon

vorgestellt? Verena Funk.

Funk.

Funkmoden. Ja.

Du schaffst es. Du kriegst den Auftrag. Ja!

Was ist denn jetzt los?

Oh, Funk, bist du bescheuert!

Mistkarre, verdammte!

Quatscht mich die ganze Zeit voll! Links abbiegen, rechts abbiegen, dann sagt man

heute auch, dass ich tanken muss!

Was?

Nicht mal ein Benzinkanister.

Alles in Ordnung bei dir?

Sieht das so aus?

Warst du den Karren kaputt?

Ich hab kein Benzin mehr.

Was?

Ich hab kein Benzin mehr.

Weiber. Was?

Nix, nix.

Tja, dann... fahr ich mal weiter.

Ja, und wie komm ich dann nach Berlin?

Ohne Benzin?

Gar nicht.

Es sei denn... Hey, Motorradfahren ist wie Fliegen.

Ne, ich.

Auf die Höllenmaschine. Nie im Leben.

Bei dem Wetter ist das ein Traum.

Aha.

Resthalten.

Super.

Wir fliegen hier.

Nur, dass ich auf der Tragfläche gehockt habe.

So ein Mist.

Scheiße. Mann, Mann, Mann, Mann.

Hier hast du deine Scheißjacke wieder.

Was denn?

Hier.

Tragen.

Angenehmen Aufenthalt.

Danke. Hat schon. Danke.

Geht schon.

Jetzt immer auf den Namen von Quirina vor.

Sie haben reserviert?

Jawohl, und zwar eine Suite. Willkommen im Grand Hotel, Frau Funk.

Wären Sie so freundlich, diesen Zettel auszufüllen?

Selbstverständlich.

Oh

mein

Gott. Was ist los?

Die Frau hinter mir.

Nicht gegucken!

Du bist die Chefeinkäuferin meiner neuen Modelinie. Wenn die mich jetzt so sieht,

dann kann ich den Auftrag vergessen.

Oh, meine Mutter.

Wie reich.

Wie so frisch.

Vergiss es.

Mein Gott, Berlin, die Waffe ist hinterher.

Nur halb Berlin? Da bin ich eindeutig zu selten in der Stadt.

Bitte.

Entschuldige, unsere Waffe.

Die Station ist nicht die richtige, um ein Motorrad zu fahren.

Na ja, das war gelandet, um Motorrad zu fahren.

Was erzählen Sie denn da?

Dass wir nass sind. Und was sonst? Dass wir sonst nicht nass sind.

Wenn ich mich dann mal vorstellen dürfte. Mein Name ist Funk, Verena Funk.

Funk Strickwarenmanufaktur. Freut mich sehr.

Angenehm.

Angenehm.

Also wir gehen jetzt auf diesen Textil-Empfang.

Vielleicht sehen wir uns alle da.

Gerne. Gut.

Halb Berlin soll da sein. Dann hoffe ich mal, dass es die richtige Erste ist.

Adios.

Okay, Verena Funk, dann wird es wohl Zeit für mich.

Ich muss auf den Empfang. Natürlich musst du das. Ich habe keine Einladung.

Das schaffst du schon.

Viel Glück, Fangstrickmanufaktur.

Hat mich gefreut.

Shit, meine Jacke.

Frau Funk, die Frau, die gerade eingecheckt ist, wo ist die? Die hat es

eilig. Aber sie lässt ausrichten, wenn Sie Ihre Jacke suchen, sollen Sie in 15

Minuten auf Ihr Zimmer kommen.

Okay, was hat sie für eine Zimmernummer?

Gebe ich Ihnen.

In 15 Minuten.

Was machen Sie eigentlich beruflich?

Ich bin so eine Art Berater.

Berater für was?

Typberater. Also man kann mich buchen, dann berate ich.

Perfekt.

Perfekt. Perfekt, perfekt, perfekt.

Ich habe hier 300 Euro. Mehr habe ich nicht. Ich möchte Sie engagieren.

Für was genau?

Beratung? Also ich meine nur für heute Abend. Ich weiß nicht, wie man auf diese

Party kommt. Sie anscheinend schon. Also beraten Sie mich und bringen Sie mich da

rein.

Na, ich weiß nicht.

Wann hat Ihnen das letzte Mal eine halbnackte Frau so viel Geld geboten,

nur für einen kleinen Gefallen?

Bitte, heute Abend. Nur heute Abend.

Okay.

Ich zieh mich an.

Besser ist das.

Ich heiße übrigens Leon.

Na, Sabrina?

Interessant, deine Strickgeschichte hier.

Hoffentlich sieht es dir als Taylor Silver auch so.

Ist dir denn wirklich so wichtig?

Wichtig?

Lebenswichtig. Für mich jedenfalls.

Na, dann schnapp sie dir.

Ja, das mache ich.

So, wir können.

Ich glaube nicht.

So ist das besser.

Taffer.

Aha.

Das ist Business und kein Date.

Verstehst du? Du bist der Boss.

Taff, konsequent und doch weiblich.

Sonst noch was?

Super Dekolleté.

Danke. Und das ist super scheiße.

Bitte? Mach mal einen Knopf zu. Wieso?

Diese Estelle ist ganz Frau und wahrscheinlich unheimlich stolz auf ihr.

Also mach ja keine Konkurrenz.

Und bei dem Assi von ihr bringt das sowieso nichts. Der steht auf mich.

Woher weißt du so viel über Frauen?

Hab ich doch gesagt, das ist mein Job.

Okay, let's rock.

Moment.

Oh, nö.

Ich dreh mich auch um, wenn du dich genierst.

Einfach ganz cool bleiben und immer schön mitspielen.

Guten Abend.

Guten Abend. Die Einladung bitte.

Ja.

Oh, sorry. Die muss ich wohl im Hotel liegen lassen haben. Schatz, hast du die

eingesteckt? Er kommt wohl in das Alter, wo man vergesslich wird.

Aber,

ah, da sind wir ja.

Hartmann, zweimal.

Ja, dann wünsche ich Ihnen einen schönen guten Abend, Dr. Hartmann.

Dankeschön.

Hartmann? Hab ich Hartmann gesagt?

Ich meine natürlich Fall... Fall Affel. Cool bleiben.

Wenn du als Berater nicht mehr drauf hast, stehst du bald vor dem Konkurs.

Und glaub mir, davon verstehe ich was. Fass doch mal ab. Es gibt noch einen

Plan B.

Ah, da hinten ist der Bühneneingang.

Mach die Bluse auf.

Auf keinen Fall.

Plan B muss die Bluse auf.

Vertrau mir.

Ja, hallo?

Sprich mir nach. Ja, hallo, Biotip, ja. Was?

Perfekt, das sagst du immer, wenn ich dir die Hand drücke, ansonsten hältst du

den Mund. Was heißt denn das?

Ist das der Wiener Eingang?

Moment,

der offizielle Eingang ist aber vorne. Na klar ist der offizielle Eingang

vorne, deshalb sind wir hier.

Die Kleine ist bestellt.

Spezialprogramm, verstehst du?

Was für ein Spezialprogramm. Alter, wo kommst du denn her? Die ist eine

professionelle Begleiterin. Die hat einer von den ganz hohen Tieren

bestellt. Ganz diskret, Faschiste, spricht nur Russisch.

Also, ich weiß nicht.

Sag mal, kennst du keine Nutte, wenn sie vor dir steht? Super Fahrgestell, klasse

Hintern. Okay, die Titten sind nicht echt.

Hat Temperament, die Kleine, wa?

Also, für mich sehen die aber total echt aus.

Nur gucken, anfassen, kosten auch nie.

Na gut, dann rein und viel Spaß euch, ne?

Ja, Lugnit, ja.

Nutte! Nicht echt!

Ich weiß gar nicht, was du hast. Wir sind drin.

Was bedeutet denn dieser Satz? Ja, Lugnit, ja.

Ich liebe dich.

Du hättest mich auch bis fünf zählen lassen können oder das Alphabet von

hinten aufsagen. Na, ich bin halt ein Romantiker. Ich würde es gerne aus dem

Mund einer schönen Frau.

Verena, du siehst super aus.

Danke.

Ach so, ja, dein Job ist gemacht. Also wenn du willst, dann kannst du jetzt...

Mich mit dir ins Getümmel stürzen?

Genau, das wollte ich sagen.

Ich hab was vergessen.

Genau.

Frau Funk,

hier!

Champagner? Na, wie schön.

Da seid ihr bei mir.

Original Funk.

Das gefällt mir gut.

Du hast viel Glück mit deinem Leon.

Ihr zwei seid nicht uninteressant. Erzählt mir was von euch. Wie habt ihr

euch kennengelernt?

Ja, also die Sache ist eigentlich... Wofür wird man sein Leon?

Der läuft ja einem nicht einfach auf der Straße zu. Nein.

Leon, gehört hier eine Firmengruppe an?

Es der Funk ist, gehört uns.

Wir sind unabhängig.

Unabhängig, genau.

Ja, also unsere Strickwarenmanufaktur hat sich vor 130 Jahren von der

Mutterfirma unabhängig gemacht.

Hallo. So viel Beratung habe ich gar nicht bestellt. Was soll ich denn

machen? Leon, sag mir.

Wie groß sind eure Kapazitäten?

Ziemlich groß.

Verdammt groß.

Ja, aber nicht zu groß. Also wir können jederzeit Flexibel produzieren.

Jederzeit. Und was ist die Philosophie von Funk, Leon?

Mode?

Mode, die eine Geschichte erzählt.

Ich meine, wer wirklich etwas sein will, ja?

Er sollte doch etwas tragen, was eine Geschichte erzählt, nicht wahr?

Juan Di Termine, wisst ihr zwei, warum ihr so interessant für mich seid?

Ihr verbindet Tradition und, I don't know, irgendwas an euch ist

ungewöhnlich. Und ungewöhnlich ist in unserer Branche immer gut.

Also Juan, die beiden kriegen einen Termin am Freitag, bevor wir wegfliegen.

Freitag? Da kommen die Engländer. Die können wieder fahren.

Also, ich will Freitag eure Ware sehen.

Präsentiert sie mir.

Natürlich.

Gut. Freitag 11 Uhr. Ihr habt eine halbe Stunde Zeit.

Zuhören. Habt ihr mich verstanden?

Verena, wir erwarten die Präsentation eurer Kollektion im Showroom des Hotels.

Und um Himmels Willen, seid pünktlich.

Zuverlässigkeit ist alles, Filistel.

Adios.

Ich habe

einen Termin bei

Estelle. Leon,

du bist unglaublich.

Was war es dann wohl?

Ich habe dich da reingebracht, damit ist der Job erfüllt.

Leider.

Du kannst mich jetzt nicht allein lassen.

Nein?

In 72 Stunden ist die Präsentation. Ich kenne in dieser Stadt keinen Menschen.

Und?

Ja klar, ich kann nicht verlangen, dass du weiter mitspielst.

Da bin ich aber froh.

Ich hatte schon Angst, du würdest mich wieder kaufen wollen.

Morgen früh uns sehen im Hotel?

Wir müssen schließlich das Strickzeug verkaufen, was?

Untertitelung. BR 2018

Okay, Leon, hurry up, let's go, let's go, come on!

Wear your sunglasses, let's go! Das sieht super aus!

Danke! Ladies are gonna be jumping all over you!

Eine Präsentation bei Estelle Silver.

Jetzt bist du dran.

Jetzt schick mir mal lieber ein Bild von deinem gut gebauten Retter aus seiner

Harley mit Lederjacke.

Oder besser ohne.

Verdammt, Tilo, jetzt putz dir endlich die Zähne und dann ab ins Bett!

Ja, Tante Jenny, bin gleich fertig.

Nix, Tante, ich komm dir gleich hoch!

Nee, nee, schon gut.

Ich mache ja.

Gut. Oh, ich höre, du hast alles fest im Griff.

Ja, sicher. Also, weiter im Text. Wie war das jetzt? Estelle, Leon?

Naja, das Problem ist, Estelle denkt jetzt, Leon sei mein Geschäftspartner.

Problem? Ey, der gabelt dich auf der Landstraße auf und bringt dich auf den

Empfang. Du hast mehr Glück als Verstand.

Wie sieht er aus?

Ich weiß nicht. Ganz gut, glaube ich.

Ist doch auch egal. Für sowas habe ich momentan eh keinen Sinn. Und? Was

arbeitet er?

Das habe ich auch nicht richtig verstanden. Irgendwas mit Beratung.

Naja, mich hat er jedenfalls perfekt beraten.

Und was weißt du noch über ihn?

Nicht viel.

Er ist witzig, spontan, clever, unheimlich schnell im Kopf und dabei

höflich, gut erzogen, fast ein bisschen schüchtern. Das klingt ja so, als ob er

gut zu dir passen würde.

Das ist doch Quatsch.

Ich meine ja nur, ein bisschen Ablenkung würde dir jetzt echt gut tun.

Jetzt wurde den alten Sack losbissen. Jenny, für sowas habe ich keinen Kopf.

Dann wäre vielleicht was für mich?

Nee, nee, nee. Also für dich ist er viel zu jung.

Dann für dich erst recht.

Der passt nicht zu dir.

Und so gut.

So gut sieht er dann auch nicht aus.

Schade.

Und? Wann seht ihr euch wieder?

Ihr kommt morgen früh und hilft mir bei der Präsentation.

Na, dann wünsche ich euch viel Spaß.

Du machst das schon.

Ich versuch's.

Guten Abend. Guten Abend.

Ja. Heute Abend... Nee, nee, nee, nee, nee. Ich geh nicht mit in die Bar. Ich

auch nicht.

Ich hab nämlich einen Job.

Mit oder ohne Hosen? Mit Hosen und Jacken.

Und mit Pullis.

Hm.

Ist ja ganz was Neues.

Ja.

Das ist er.

Dieser Moment zwischen Schlafen und Wachsein.

Das Gehirn fährt hoch.

und sucht Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Erstens, wer bin ich?

Leicht zu beantworten. Zweitens, wo bin ich?

Schon schwieriger, aber immer noch lösbar.

Drittens, was zum Teufel mache ich eigentlich hier?

Guten Morgen. Guten Morgen.

Ich möchte zu Frau Funke.

Sie kennen den Weg ja noch, oder haben Sie die Zimmernummer schon vergessen?

Vielleicht könnten Sie für mich herausfinden, ob die Dame schon Besuch

empfängt?

Natürlich.

Frau Funk?

Ein junger Mann.

Natürlich. In Ordnung.

Ist sie schon wach?

Sie war sofort am Telefon.

Wenn ich Ihnen sonst noch behilflich sein kann?

Nein, danke.

Das waren Sie schon.

Komm doch rein.

Ja, und

wie wollen wir anfangen?

Die Frage ist eher, wo wollen wir anfangen?

Ach, wie wo?

So kann man doch nicht arbeiten.

Los, komm.

Ja.

Wir haben ein Problem.

Was ist los?

Ich habe einen Investor.

Das ist doch super.

Das ist es eben nicht, Christian.

Denn wegen der Markenschutzrechte wollen sie nur die komplette Firma kaufen.

Du musst es ja unbedingt Verena die eine Hälfte überlassen.

Moment mal, um wie viel Geld geht's denn?

Zehn Millionen, Christian.

Cash.

Aber nur mit Verenas Hälfte.

Wir brauchen kein Taxi.

Was?

Oh nein.

Nicht schon wieder.

Komm schon, vertrau mir.

Motorradfahren ist wie...

Sauwetter.

Ich hab doch gesagt, lass uns ein Taxi nehmen.

Zwei Latte Macchiato. Low Fat mit Süßstoff.

Kaffee schwarz.

Also ich hab nachgedacht, deine Sachen.

Also der Pulli, das ist wirklich tolle Qualität.

Aber? Aber die Präsentation.

Die ist wirklich mies.

Ich meine, nicht sauer sein, aber wann habt ihr die Fotos gemacht? In den

50ern? Ja, so alt bin ich nun auch wieder nicht. Bist du sicher?

Du meinst also, wir sollten provokativer werden?

Ja. Bis jetzt hast du es als Aufmerksamkeit. Die Kunst ist ja auch zu

behalten. Ist doch so bei euch Frauen.

Klingt eher nach Männern.

Models. Wir brauchen richtig gute Models für die Präsentation.

Richtige Kerle.

Keine langweiligen Schönlinge.

Ich hab da eine Idee.

So gut.

So gut.

So gut.

So gut.

Frau Schneider packt die Kollektion zusammen und Jenny bringt sie morgen.

Aber ich habe keine Models. Nicht ein einziges Model zu kriegen. Alle

ausgebucht. Ich habe alle Agenturen angerufen.

Nichts. Nicht mal die Amateure.

Das ist nicht zum Grinsen. Das ist eine Katastrophe.

Wie gut du aussiehst, wenn du wütend bist.

Danke, das hilft mir jetzt auch nicht weiter.

Okay, dann machen wir es auf die klassische Art. Klamotten auf den Bügel

und vorzeigen. Toll.

Kommt gar nicht in Frage.

Ich habe da eine Idee.

Da treffen wir uns heute Nacht um eins.

Um eins? Wieso?

Lass dich überraschen.

Und wie komme ich hier weg? Bei dem Wetter?

Taxi.

Hey, Guys.

Bill, hast du mal einen Moment? Ja, ich weiß, ich weiß. Ich habe jemanden

kennengelernt. Das ist nichts Neues. Sie braucht meine Hilfe bei dem Job. Das ist

wirklich wichtig. Und ich habe ihr versprochen, dass ich für sie da bin.

Okay, das ist jetzt was Neues. Aber dafür brauche ich eure Hilfe.

So kenne ich dich gar nicht.

Die Frau hat ein Problem. Ich helfe ihr. Das ist alles.

So viel Nächstenliebe hätte ich dir gar nicht zugetraut.

Bist du jetzt dabei oder nicht?

I don't know.

Komm drauf an. Super, danke. Den Rest erzähle ich dir dann.

Herr Bill.

Was?

Eins musst du mir versprechen.

Sie denkt, ich bin Typberater.

Sie muss von all dem hier nichts wissen, verstehst du?

Take it from a family man, ne?

Versuch niemals, eine Frau, in die du verliebt bist, zu belogen.

Ich hab nicht gelogen. Ich hab dir nur nicht alles gesagt.

Ah, verliebt.

Na dann, hätte ich dir auch die Wahrheit sagen können.

Let's go.

Und wie war's? Nett war's.

Nett? Ja, okay, es war sehr nett.

Ich weiß nicht.

Leon ist irgendwie anders als Christian.

Der hilft mir, der baut mich auf. Schön.

Und wo ist der Haken?

Es gibt keinen.

Ich hab schon ganz vergessen, wie es ist, wenn dir jemand einfach nur zuhört.

Und der hat ein super Gespür für Mode und kennt sich sogar mit Frisuren aus.

Okay, da ist der Haken.

Wie meinst du das?

Ich fürchte, auf Hetero wären heute keine Wetten mehr abgeschlossen.

Du glaubst, der ist schwul?

Naja, klar, Klamotten, Haare, guter Zuhörer, das klingt mir verdächtig nach

schwul. Nee, ne?

Tja, und wie geht's jetzt weiter?

Du, wir treffen uns um eins in irgendeinem Club.

Oh, in einem schwulen Club, na super.

Ich werde einer Firma erzählen, dass du dich wirklich voll reinhängst. Du mich

auch. Kussi.

Schwul.

Was ist denn hier los?

Äh, nix. Hier geht's erst ab drei so richtig los.

Bei mir im Dorf ist schon seit Stunden Schicht im Schacht.

Klingt ja super.

Warum verlässt du denn ein Dorf nicht einfach?

Weil's mein Leben ist.

Und weil mir die Dinge so gefallen, wie sie sind.

Hier in der Stadt sieht doch jeder Zweite aus, als bräuchte er eine

Therapie. Zwei Bier.

Na klar.

Und auf dem Dorf, da sind alle glücklich. Nicht alle.

Aber ich.

Wenn ich ein Problem habe, dann erzähle ich es meiner Freundin Jenny.

Die erzählt es jedem.

Dann weiß ich das ganze Dorf und dann ist es nur noch halb so schlimm.

Könnte was dran sein.

Natürlich ist da was dran.

Danke.

Ja, passt.

Wow,

das hätte ich nicht drauf.

Hey Buddy.

Hi, Buddy.

Hi, Jungs. Was seid ihr hier?

Darf ich vorstellen, meine besten Freunde.

Hallo. Guten Abend, die Herren.

Also, Verena braucht für Freitag ein paar Models.

Models?

Na, Models sind wir doch. Das ist ein bisschen schwierig.

Ich brauch euch doch nicht zu genieren. Ihr seht doch super aus.

Moment, Freitag haben wir doch die Tortennummer am Savoy. Was?

Er ist Bäcker.

Der backt Kuchen. Ja, ich backe.

Becker. Kuchen und... Okay, okay.

Das ist genug.

Aber wir können das machen.

Wirklich, das ist kein Problem.

Echt? Ja. Das ist ja super.

Ihr seid meine Rettung.

Die nächste Runde geht auf mich, ja?

Sag mal, die ganzen gutaussehenden Typen da oben, das waren alles deine Freunde?

Genau, sehr gute Freunde sogar.

Frauen waren ja da so gar nicht dabei.

Ich dachte, ihr macht nur Männerklamotten.

Ja, da kennt ihr euch ja auch unheimlich aus.

Äh, ich komm da gerade nicht mit.

Du, ist doch egal.

Ich hab wirklich kein Problem damit. Wirklich nicht. Ich meine, dass du,

deine Freunde, dass ihr mir helft, das ist wirklich... Danke.

Na dann.

Was denn jetzt?

Hast recht gehabt. Stimmt.

Womit denn genau?

Leon und seine Freunde.

Schwul. Ach verdammt, dass ich auch immer wieder recht haben muss.

Sorry, Schnecke.

Ach, ist schon okay.

Er will morgen mit mir shoppen gehen.

Aber nicht, dass er jetzt deine neue beste Freundin wird.

Na dann streng dich mal schön an.

Gute Nacht.

Nacht, Verena.

Untertitelung. BR 2018

Da müssen wir unbedingt noch rein.

Oh nein.

Oh doch.

Wo trägt man denn sowas?

Komm da sofort raus. Ich will es sehen.

Als ob das was nützt.

Ich komme.

Die Welt wird dir zu Füßen liegen.

Die Welt wird das nicht zu sehen kriegen. So sieht es aus. Schade.

Die Unterwäsche einer Frau sagt mehr über sie aus als alles andere. Das weißt

du doch, oder?

Ich schon.

Ich frage mich nur, wer du das weißt.

Das hört man so.

Außerdem fühlt man sich gleich ganz anders, wenn man sowas trägt. Und das

strahlt daneben nach außen.

Du meinst also, ich kann sowas tragen?

Ich wüsste da jedenfalls ein paar sehr passende Momente, in denen man sowas

nicht nur tragen kann, sondern sogar tragen muss.

Ja, dann muss ich das wohl nehmen.

Mhm. Ja.

Dann bist aber jetzt du dran.

Ne,

sowas trage ich nicht.

Ich wüsste da ein paar sehr passende Momente, wo man solche Sachen nicht nur

tragen kann, sondern sogar tragen muss.

Ich wünschte, die Präsentation übermorgen wäre schon vorbei.

Bist du nervös?

Nein.

Natürlich. Nein.

Klar.

Ja, und wie.

Hey, du kannst das.

Übermorgen muss ich und das ist ein großer Unterschied.

War schön heute.

Fand ich auch.

Bis morgen.

Was ist denn los?

Ich wusste es.

Was?

Dass du nicht schwul bist.

Ich schwul?

Komm mal her.

Das verstehst du also in deinem perfekten Nachspiel.

Was ist denn los?

Carina, es gibt da so eine Sache.

Wir müssen reden.

Ja, das müssen wir wirklich.

Es gibt da etwas, was ich dir sagen muss. Komm, lass mich zuerst, sonst

kriege ich das nachher viel leichter. Nein, ich muss... Ich habe dir nicht die

Wahrheit gesagt.

Okay. Ich bin verheiratet.

Also nicht wirklich.

Wir leben getrennt, die Scheidung läuft.

Aber ich hätte dir die Wahrheit sagen müssen.

Da vertraut man jemandem jahrelang. Und dann wird genau das ausgenutzt. Du

denkst, kein Vertrauen mehr zu keinem.

Und dann ist es plötzlich wieder da.

Von ganz allein.

Also, dass ich jetzt mit dir hier bin, ist schon eine komische Sache.

Ach, vergiss es, ich rede Blödsinn.

Bestimmt nicht.

Danke.

Du machst es mir echt leicht. Ich habe mich schon total mies gefühlt.

Was wolltest du denn sagen?

Ach, ist nicht so wichtig.

Mist, ich muss los.

Leon? Ja?

Ja, du Blühtipp ja.

Untertitelung.

BR 2018

Leon, wo warst du? Wir mussten die ganze Tour ohne dich durchziehen.

Was war das denn jetzt?

Du haust ab?

Bist du sicher?

Wisst ihr nicht, wann ich bei einer Sache immer so sicher war? Du gehst

einfach so.

Du redest doch immer, ich soll endlich mal Verantwortung übernehmen. Ja, aber

nicht von heute auf morgen.

Du hattest recht mit Verena, okay?

Sie ist was Besonderes.

Hast du es ihr gesagt?

Sie weiß es immer noch nicht. You didn't tell her. Leon!

Sie würde es nicht verstehen.

Kannst du das gar nicht wissen?

Du weißt doch ganz genau, wie es ist.

Wenn sie wissen, was du bist, bist du entweder nur ein Stück Fleisch oder sie

lassen dich im Regen stehen. Es hat nicht jeder so viel Glück wie du und

findet eine Frau, die einen liebt und dir das alles hier akzeptiert.

Tell her the truth, Leon.

Sag es ihr und mach das nicht kaputt.

Das Letzte, was sie jetzt gebrauchen kann, ist ein Stripper.

Was sie braucht, ist die Mondenschau.

Guten Morgen.

Was machst du denn hier?

Ja, entschuldige die frühe Störung, aber du hörst irgendwie dein Handy nicht.

Doch, sehr gut sogar.

Und dann sehe ich deine Nummer auch sehr gut.

Und dann, und das ist das Beste an der Geschichte, drücke ich dich einfach weg.

Auf Wiedersehen.

Warte mal ganz kurz. Es geht nicht um das Auto.

Das habe ich schon für viel Geld nach Hause bringen lassen.

Es geht wirklich um was Wichtiges.

Einen kleinen Kaffee an der Hotelbar.

Okay,

ich zieh mich an.

Für mich siehst du perfekt aus.

Wenn du schon mit so einer alten Frau wie mir in die Bar gehst, dann soll sie

doch wenigstens nicht schlampig aussehen, oder?

Ja, und was genau machen solche Firmen mit unserem Geschäft?

Ich will dir hier nichts vormachen. Du kennst doch das Business.

Zerteilen, verkaufen, Synergieeffekte nutzen, sowas halt.

Und unsere Produktion nach China verlieren.

Die zahlen uns 7,5 Millionen Euro.

Quatsch, die zahlen uns 10 Millionen.

Das sind nach Abzug von allen Provisionen... Für Claudia.

...sind das 4,5 Millionen für jeden von uns.

Christian. Bevor du jetzt was sagst, möchte ich dich bitten, auch an Thilo zu

denken. Das ist schließlich sein Erbe.

Was erbt er denn?

Schuldgefühle? Dass seine Familie dafür verantwortlich ist, dass die Eltern

seiner Freunde keinen Job mehr haben?

Das lässt sich mit ein paar Millionen vielleicht ein bisschen besser

verkraften.

Du kommst mir vor, wie jemand, dessen Leben schon zu Ende ist.

Der nicht mehr erwartet als ein bisschen Wohlstand.

Aber Thilo hat sein ganzes Leben noch vor sich.

Das war erst am Anfang und das kann er nicht mit so einer Bürde beginnen.

Christian!

Deinen Idealismus habe ich schon immer an dir geliebt.

Es wäre ja ein Anfang.

Klitzekleiner zumindest.

Ich muss los.

2 Millionen. Du solltest bei 2 Millionen anfangen. Das ist doch egal.

Sie hat ja auch bei 5 nicht angebissen.

Versuch, was hinverträgt. Versuch? Das Spiel hat doch gerade erst angefangen.

Was machen wir jetzt?

Tja, ich würde gerne den nächsten Schachzug meines Gegners.

Verena hat eine Präsentation bei SCL Silver.

Was? Das ist ja Wahnsinn.

Das habe ich selbst niemals hinbekommen.

Das sind keine guten Nachrichten. Wenn der Estelle dir zustande kommt, dann

wird Verena nicht verkaufen. Und wenn er dir nicht zustande kommt, muss sie

verkaufen, kapiert?

Ich weiß aber gar nicht, ob ich so weit gehen will.

Ich übernehme die Tricksarbeit gerne. Ich lasse Erkundigung einholen und dann

entscheiden wir in Ruhe, ja?

Moment, ich entscheide, ja?

Na klar, du entscheidest.

Die Zimmernummer von Verena Funk, bitte. Sie hat eine Suite.

Richtig fett.

315.

Haben Sie alle Nummern von all Ihren Gästen im Kopf? Nur von den wichtigen

natürlich.

Und wie viele wichtige Gäste haben Sie im Moment? Bei uns im Grau Hotel sind

alle Gäste gleich wichtig.

Klar.

Moment, da haben Sie ja wirklich alle Nummern von all Ihren Gästen im Kopf.

Genau.

Wow.

Fahrst du links, bitte.

Danke.

Super Service!

Was macht denn dein Freund vorm anderen Ufer? Der kommt

nachher mit seinen Freunden, da kannst du dich selbst überzeugen.

Übrigens, der ist nicht schwul.

Was?

Definitiv.

Wie definitiv? 100% definitiv.

Ihr habt... Ja, ja, ja, ja. Aber halt dich nachher zurück.

Ich werde schweigen wie ein Grab.

Versprochen?

Hallo,

ich... Guten Tag.

Die Damen warten schon auf Sie.

Das ist meine Freundin Jenny.

Ah, ich bin Leon.

Tja, du bist also die Friseurin?

Ja.

Ja, das ist praktisch.

Vielleicht kannst du uns ja morgen bei der Präsentation helfen.

Also zu Hause konnte sie noch sprechen und recht gut sogar.

Jenny. Entschuldigung. Ich bin die Jenny.

Hallo.

Das sind unsere Models.

Das sind unsere Models?

Heilige Scheiße.

Ab jetzt hast du eine neue Mitarbeiterin.

Hallo, ich bin die Jenny. Ich bin die Assistentin der Geschäftsführung. Genau.

Also mein Job ist es dafür zu sorgen, dass ihr ganz genau in die Modelle

reinpasst. Und vor allem, dass ihr während der Show in die Sachen rein und

auch ganz schnell wieder rauskommt. Also, dann würde ich jetzt mal sagen,

ihr kommt jetzt mit. Weil je eher wir mit den Proben anfangen, umso besser.

Vor allem für mich. Moment mal. Hey.

Hast du mit ihr geredet? Bin noch nicht dazu gekommen.

Hey, tell her what she needs to know.

Ja, mach ich schon noch, ja?

Ja. Ja?

Sag es ihr.

Und, haben Sie's?

Ja, der da.

Und das ist ganz sicher?

Ja, klar.

Ich könnte Sie küssen.

Rechnung bezahlen reicht.

Ja!

Boah, was für geile Typen.

Jetzt kann ich ganz beruhigt sterben. Lass mich nicht alleine, Liebling.

Das waren die schönsten drei Stunden meines Lebens. Echt?

Ja, leider.

Oh, schon so spät, ich muss los.

Jenny, hat mich gefreut, dich kennenzulernen. Geht mir genauso.

Wie aber du...

Gute Nacht.

Und? Er ist wirklich perfekt für dich. Ja.

Der wäre nur diese Kleinigkeit.

Was?

Was zum Teufel macht der jetzt?

Na, irgend so ein Beratungs... Job?

Na, komm.

Hey, wir können doch nicht beschatten wie ein Verbrecher.

Wir sind Mädels. Mädels müssen neugierig sein. Das ist unser Job. Komm.

Du wirst nicht glauben, was ich rausgefunden habe.

Was denn?

Verena hat einen neuen.

Ich wusste es.

Und es kommt noch besser.

Er ist ein Stripper.

Hier.

Verena hatte schon immer ein Faible für...

Gut gebaute, austrainierte Männer.

Tja, also ich bin ehrlich, ich mag ja eher reiche Männer.

Nämlich dich.

So, dann schauen wir mal, ob Estelle Geschäfte mit Stripper macht.

Moment, da mache ich nicht mit.

Du bist doch schon längst dabei.

Nicht, dass ich wüsste.

Du glaubst doch nicht im Ernst, dass ich auf meine Provision verzichte.

Außerdem habe ich alle Vollmachten schon vergessen.

Dann widerrufe ich die.

Gut.

Da würde ich dir eine einstweilige Verfügung vorschlagen.

Funktioniert aber nur, wenn die Gegenpartei keine Schutzschrift hat.

Moment, was ist das?

Autsch.

Eine Schutzschrift.

Na, na, na, komm. Nicht fluchen.

Sonst käme ich doch glatt auf die Idee, deinen Teil der Firma für...

Sagen wir, ein Euro zu verkaufen.

Denn je weniger sie dir zahlen, desto mehr kriege ich.

Du bist so eine miese Kleine.

Hör zu.

Du machst jetzt am besten das, was Männer in solchen Situationen immer

machen. Du gehst schön an die Bar und betrinkst dich.

Bis morgen bei der Präsentation.

Na, wollen wir mal hoffen, dass er hier als Elektriker arbeitet.

Na ja, ansonsten ist ja auch nichts dabei. Ich meine, dann holt er sich hier

ein bisschen Appetit, aber gegessen wird schön zu Hause.

Beeil dich, Leon. Wir sind kurz vorm Finale. Ja, ich weiß.

Was geht denn hier ab?

Halt mal!

Dein liebes Leben, geh mir langsam auf den Sack!

Let's go Leon, come on, come on, come on, come on, come on. The shoes, put

your shoes on.

Hurry up, Leon.

Hurry up. The shoes, put your shoes on.

Okay,

just come out.

Come on.

Go, go, go, go, go.

Lass mal was sein, mein Gutsmann!

Sieht mehr schwer und zieht lang!

Sir, come on!

Verena!

Warte!

Warte! Worauf?

Hast du mich noch länger verarscht?

So war es nicht.

Hol doch deine Freunde, damit die mal so richtig was zu lachen haben. Das ist

nicht fair.

Ach ja?

Weißt du, was nicht fair ist? Wenn jemand, dem du vertraust, wenn er dir

mitten ins Gesicht... Was hätte ich denn tun sollen? Du hättest die Wahrheit doch

sowieso nicht ertragen. Dass du deinen Schwanz da drin zeigst.

Und was ist nach der Show?

Lustige Spielchen mit so Landeiern wie mir?

Was ist eigentlich mit den 300 Euro, die ich dir gegeben habe?

Sind die inklusive der Nummer im Hotel oder schulde ich dir noch was? Weißt du

was, genau deshalb habe ich dir die Wahrheit nicht gesagt, weil ich wusste,

dass du es missverstehen würdest.

Ich weiß, es war nicht richtig zu lügen.

Aber ich habe die ganze Zeit versucht, dir die Wahrheit zu sagen. Es gab

einfach nie den richtigen Zeitpunkt dafür.

Aber es ist nun mal so, wie es ist. Ich bin ein Stripper.

Jetzt ist es raus.

Jetzt weißt du es. Jetzt liegt es an dir. Gib uns eine Chance.

Ich bin Hausfrau und Mutter.

Ich lebe auf dem Land. Am Wochenende backe ich einen Kuchen.

Und wenn der Supermarkt im Nachbarort ein Sonderangebot hat, dann fahre ich

sogar hin.

Ich bin ein Spießer. Und weißt du was? Ich bin es sogar gern. Ja, und mein

Leben ist ganz anders.

Aber das heißt nicht, dass es schlechter ist.

Das kann nicht gut werden. Wer sagt das?

Ich bin zehn Jahre älter als du.

Schämst du dich wohl nicht?

Ich habe Verantwortung.

Die hatten dahergelaufene Stripper natürlich nicht.

Na los, runter damit.

Popperin im Kopf.

Kann ich mich zu euch setzen?

Nein.

Ich muss aber was loswerden. Ich hab Scheiße gebaut.

Na und? Sie auch.

Ich hab aber richtige Scheiße gebaut.

Erzähl schon.

Also, es geht um Folgendes.

Leon, können wir dich auch mal privat buchen? Klar.

Für uns ganz allein so ein bisschen intim.

Gehört doch zum Job.

Bei drei so reizenden Damen macht das natürlich auch richtig Spaß.

Das heißt, wir können alle zusammen?

Zu dritt?

Nur wir und du?

Dein Wunsch ist mir Befehl. Sag einfach wo und wann und ich bin da.

Wir melden uns dann, ne?

Tschüssi.

I'm sorry, man.

Du hattest recht.

Wie geht's heute mit euch?

Was soll's? Ich bin Stripper.

Und genau das werde ich auch bleiben.

Wie kannst du nur so einen Klingelzinn unterschreiben?

Ich bin ja kein Jurist.

Außerdem habe ich dir gesagt, ich habe Scheiße gebaut. Das habe ich doch vorhin

gesagt. Das stimmt, das hat er gesagt.

Habe ich gesagt.

Oh Gott.

Claudia wird uns schlucken.

Wie zum Teufel will sie das machen?

Verena, du musst jetzt mal ganz stark sein, ja?

Deine Affäre.

Also... Der Mann ist nicht der, für den du ihn hältst. Das ist ein Stripper.

Ich weiß.

Kein Stripper, keine Präsentation.

Leon ist weg.

Was machen wir jetzt?

Jetzt betrinke ich mich ordentlich.

Dann fahre ich morgen zu Estelle, zeige ihr meine Kleiderstangen ohne Models.

Sie erkennt in mir das Land, in das ich nun mal bin.

Das war's.

Wir nehmen doch mal eine Runde.

Jenny?

Wir nehmen doch mal dasselbe hier.

Wo ist denn jetzt dein Zimmer?

Du siehst toll aus, weißt du?

Lügner.

Kann ich mit reinkommen?

Du wirst dich nie ändern.

Das stimmt.

Ich fand dich schon immer toll.

Komische Art, das zu zeigen.

Das mit Claudia, das war ein einmaliger Ausrutscher.

Du hattest ja wohl auch deinen Spaß, oder?

Und für Thilo wäre es ja wohl auch das Beste.

Rituali, nicht als wenn dein kleines Kind wieder 16.

Vielleicht sollten wir heute lieber gar nicht mehr reden.

Miss your approach to life and your

body in my bed.

Miss your take on anything and the

music you would play.

Miss cracking up and wrestling.

...our debriefs at end of day.

These are the things that I

miss.

I never dreamed I would have to lay

down my torch for you like this.

Die Katastrophe! Komm hoch!

Aufstehen! Los, komm! Der Termin mit Estelle, wir haben vor Schlafen!

Oh Gott!

Aber ohne Leon hat das doch sowieso keinen Sinn! Ich weiß, aber wir ziehen

das jetzt durch, wenn ich schon untergehe, dann mit einem Riesenknall,

okay?

Oh mein Gott!

Estelle Silber, wo ist sie?

Frau Silber ist bereits abgereist.

Abgereist? Sie hat Ihnen eine Nachricht hinterlassen. Welche?

Frau Silver lässt man nicht warten.

Das war's? Und wo ist Estelle Silver jetzt?

Zum Flughafen. Welche Maschine?

Ich habe nichts gesagt.

Gibt's was?

In unserem Haus ist sie bekannt für seine Diskretion.

Das können wir schaffen.

Du besorgst einen Taxi. Ute, die Musterklammer um. Danke.

Geht gleich los, Meister, ja? Mann, wo bleibst du denn?

Ich komm ja schon.

Sie ist eben losgefahren zum Flughafen.

Der Flug geht an einer knappen Stunde, G12. Und wenn ich sie wäre, dann würde

ich die Chance nutzen.

Ja, wir kommen ja schon.

Da ist sie. Schnappt sie dir.

Frau Silver, ich... Na, du hattest deine Chance.

Ich wollte doch nur... Time is money. Ich weiß.

Frau Silver, es geht um die Existenz... Aus dem Weg.

Excuse me.

Entschuldigung. Darf ich da mal bitte durch?

Weg da.

Mrs. Estelle Silver?

Ja? Follow us, please.

Now. Na, was ist denn hier los?

Das war's für heute. ...

Musik

...

So etwas habe ich in 20 Jahren Modebusiness noch nicht erfahren. Halt!

Halt! Stopp, Moment!

Das sind alles nur betrügerische...

Betrüger! Super, deine Freundin. Na wer sind Sie?

Ich bin die Firmenjustiziarin der Funk KG und ich versichere Ihnen, keiner

dieser Individuen hat was mit der Firma zu tun. Dieser Leon und die anderen

Männer sind nur ein Haufen asozialer Stripper.

Wussten Sie davon?

Ja.

Ja, ich habe gelogen.

Ich bin keine hippe Modedesignerin und Leon ist kein Strickwarenmann.

Ich bin eine geschiedene Kleinunternehmerin aus Münchberg, die

ihre Angestellten nicht hängen lassen wollte und sich deshalb für jemanden

ausgegeben hat, der sie nicht ist.

Wissen Sie was?

Es tut mir nicht leid.

Die letzten Tage, die waren das Beste, was mir je passieren konnte.

Manchmal muss man eben lügen, wenn man etwas liebt.

Oder jemanden.

Und das weiß ich jetzt.

Verstehe.

Dann bleibt mir wohl nur noch übrig,

Ihnen zu gratulieren.

Oh, bitte, Leon.

Dieser billige Typ.

Und das war alles andere als billig. Das war originell witzig und voller Esprit.

Ich wusste es. Ich wusste, ihr seid speziell. Auf gute Zusammenarbeit.

Es ist böse.

Ich werde deine scheiß Firma verscherbeln.

Na, was für ein Glück, dass ich meine Anteile heute Morgen schon verscherbelt

habe.

Ach ja?

Und wo hast du so schnell Einkäufer gefunden?

Naja, weißt du, ich konnte Verena noch nie so richtig gut was abschlagen.

Und heute Morgen habe ich wirklich das Geschäft meines Lebens gemacht.

Ein Euro.

In bar.

Ach, Entschuldige, deine Provision. Habe ich ganz vergessen.

Eins.

Zwei, drei, vier, fünf Cent.

Mach's gut.

Mensch Christian, du bist ja doch nicht so ein Weicher, wie alle immer sagen.

Danke.

Äh, Verena!

Wo ist denn Verena? Die war doch eben noch... Oh nein!

Nicht schon wieder!

Du musst mich dann so nennen, wie ich bin.

Zwei Helme?

Du hast gewusst, dass ich komme?

Ich hab's gehofft.

Bring mich nach Hause.

Ja.

Das Gegenteil von Chaos ist nicht Ordnung, sondern Stillstand.

Mir hat das Chaos Flügel verliehen.

Und die gebe ich nicht mehr her.

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