Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Dutch
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
Frisian
Ga
Galician
Georgian
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
Benno macht Geschichten - Teil 1 (1982) dTV - MDR - 27. Mai 2012
Guten Morgen, Herr Nachbar!
Guten Morgen! Entschuldigung!
Sieh mal! Klotz hat schon wieder eine Neue.
Wie gef�llt dir der Hund? Ein Sch�ferhund w�re mir lieber.
Personen und ihre Farben:
Benno Pfeffer
Oskar Schrader Irma Kalweit
Vera Fr�seke Richard Fr�seke
Bienen summen.
Verflixte Bienen! Das ist genug!
Frau Kalweit!
Nicht st�ren!
St�ren Sie die Bienen nicht!
St�ren Sie nicht! Bitte!
Sind Sie verr�ckt?
Mach keinen Quatsch! Oskar!
Dramatische Musik
Um Himmels willen! Das ist mein gr��ter Schwarm!
Der Hund bellt aufgeregt.
Fertig. Er ist weg.
Sie h�tten mir helfen k�nnen, den Schwarm einzufangen.
So eine Gemeinheit!
Helfen? Die Biester haben mich genug gestochen.
Komisch. Meine Bienen haben noch keinen gestochen, nur Sie.
Eine Frau schreit.
Hilfe!
Sie schreit laut.
Was ist los, Betty?
Komm ins Haus!
Diese Mist-Viecher von dieser alten Schnepfe!
Weg mit euch!
Ich rede nicht mehr mit Ihnen. Das w�re sch�n.
Komm, Datschi! Schnell!
Oskar, mu�te das sein? Ich war unbeherrscht. Ich gebe es zu.
H�r auf jetzt!
F�hrst du am Wochenende zu deinem Sohn?
Ich habe nicht viel Lust. Aber sonst bin ich allein.
Erwartet deine Schwiegertochter endlich etwas Kleines?
Ja, ein neues Auto. Das ist den beiden wichtiger. Das ist traurig.
Ein Enkel w�re die richtige Medizin f�r dich gegen das Altern.
Du hast recht, Richard.
Ich w�nsche mir Enkel, einen ganzen Stall voll Kinder.
Aber ich habe leider keine.
Der Schrader versteht nichts von Bienen.
Ich mu� mich beeilen. Sonst verpasse ich den Zug.
Ich lasse den Zug wegfahren. Ich fahre nicht.
Du bekommst den Zug noch bequem. Ich habe keine Lust.
Die langweilige Reise... Fahr! Du brauchst Abwechslung.
Unterwegs erlebst du immer etwas. Ich werde nichts Besonderes erleben.
Entschuldigung! Haben Sie Feuer?
Benno!
Es zieht ein wenig.
Ich mu� aufs Klo. Du bleibst hier!
Ich mu� aber!
Treib dich nicht herum! In 5 Minuten bist du zur�ck.
Nein, in 4 Minuten. Ich warne dich.
Ja.
Hat er Dummheiten gemacht?
Dummheiten - das ist milde ausgedr�ckt.
Er tat etwas Unbegreifliches.
Er ist ausgerissen von zu Hause. Er trieb sich 2 Tage herum.
Er war fast 46 Stunden weg, mit dem Fahrrad. Unglaublich.
Er war in der N�he von Schwerin. Heute verst�ndigte mich die Polizei.
Ich habe ihn gerade abgeholt. Ich wohne in Berlin.
Warum ist er ausgerissen? Er sagt, ihm war langweilig zu Hause.
Die Situation war nicht erfreulich f�r ihn:
Meine Frau und ich waren mehrere Tage auf Dienst-Reise.
Der Junge war ganz allein? Nicht ganz allein.
Unsere Nachbarin kochte f�r ihn.
Aber der Junge t�uschte die alte Frau. Wissen Sie wie?
Mit einem Tonband mit seiner Stimme.
Die Frau bemerkte sein Verschwinden erst am n�chsten Tag.
Ich sah das sofort: Er ist ein schlauer Junge.
Ja.
Warum stehst du hier? Es ist eng. Ich warte schon lange.
Ich bin eher dran. La� mich erst!
Was ist los mit dem?
Was sagst du dazu?
Er lebt gesund.
50 Kilogramm zuviel.
Kannst du schweigen? Dumme Frage.
Das ist eine gute Idee.
Hoffentlich erwischt er dich nicht. Wenn jemand kommt, pfeifst du.
Mutz pfeift.
Schon fertig.
Pech.
Wie hei�t du? Martin.
Ich bin Benno.
Die Oma dort w�re gut. Vielleicht haben wir Gl�ck.
(junge Frau) Die Toilette ist frei.
Besetzt! Unversch�mtheit! - Entschuldigung!
Sie m�ssen abschlie�en. Das wissen sogar die Kinder.
Selbstverst�ndlich. Klar.
Das war Rache.
Wo bleibt der Junge so lange? Er macht schon keine Dummheiten.
Seien Sie froh, da� Sie den Jungen haben!
Eine Ehe ohne Kinder ist traurig.
Das sehe ich bei meinem Sohn. Ich komme gerade von ihm.
Ja, aber ein Kind verlangt viel Zeit. Daran mangelt es bei mir.
Sie sind Rentner. Aber ich arbeite noch als Elektriker.
Sie sind Elektriker?
Ja. Ich hei�e Schrader. Pfeffer.
Herr Schrader, tun Sie mir einen Gefallen?
Eine Steckdose anbringen in meinem Bad?
Nein.
Herr Schrader! Ich bin froh, wenn ich meine Arbeit im Betrieb schaffe.
Ich arbeite nur noch, weil ich mich zu Hause langweile.
Ich bin Witwer.
Da kommt Ihr Benno.
Wen sehe ich denn da noch?
(Vater) Sind das 4 Minuten, Benno?
Guten Tag! Guten Tag, Mutz! Wo kommst du her?
Ich war bei meiner Tante in Rostock. Das war sch�n.
Tsch�s, Benno! Tsch�s!
Der Junge und ich wohnen im selben Ort. Klein-Hagenau.
Das ist in der N�he von Berlin. Tun Sie mir den Gefallen!
F�r einen Elektriker ist das keine M�he.
Reparieren Sie auch eine elektrische Eisenbahn?
Das h�ngt davon ab, was kaputt ist. Fang nicht damit an!
Machen Sie doch!
Gut, Herr Pfeffer. Geben Sie mir Ihre Adresse!
Das geht ja schnell.
Wollen Sie einen Schnaps? Vielleicht sp�ter.
Wenn Sie etwas m�chten, gehen Sie zu meiner Frau!
Ich mu� leider arbeiten.
O Gott!
Ganz ohne Dreck geht das leider nicht.
Gut, da� Sie da sind. Mein Mann und ich k�nnen keinen Nagel einschlagen.
Aber ich kann das. Du bist ein gro�er Bastler.
Aber die Lok kann ich nicht allein reparieren.
Ich sehe sie mir an nachher.
Sind die Schularbeiten fertig? Nein.
Beeil dich! Ich m�chte zuschauen.
Bitte, Benno!
Wenn Sie etwas brauchen, sagen Sie es meinem Mann!
Er ist im Wohnzimmer.
Nun wei� ich Bescheid.
Mathematik. Mist!
Vati, hilfst du mir bei einer Aufgabe?
Jetzt ist mein Gedanke weg. Du bist schuld.
Welcher Gedanke? Sei ruhig!
Wie war das?
Ja, das ist die L�sung.
Bitte geh zu Mutti!
Wenn ich arbeite, bin ich nicht da. Dann bist du nie da.
Benno, was soll das?
Mu� das jetzt sein?
Du sagtest, ich soll jetzt Schularbeiten machen. Ja.
Mutti mu� nachdenken.
Ich mu� morgen im Gericht eine schwierige Entscheidung treffen.
Sie betrifft einen kleinen Jungen. Seine Eltern werden geschieden.
Geben wir das Erziehungs-Recht der Mutter oder dem Vater?
Ich mu� genau �berlegen.
Geh zu Vati! Er versteht mehr von Mathematik.
Vati hat auch keine Zeit. Nie.
Mein armer Junge.
So geht das nicht weiter. Komm!
Horst!
Ich habe nicht 1 Sekunde Ruhe! Was ist los, Renate?
Du mu�t dich mehr um Benno k�mmern. - Du auch.
Ich mu� einen Vortrag vorbereiten bis morgen.
Der Vortrag dauert 90 Minuten.
(Renate) Du nimmst keine R�cksicht auf Benno und mich.
Ich habe auch einen Beruf.
Und abends habe ich Ehe-Beratung und den Haushalt. Ich bin �berfordert.
Ehe-Beratung! R�tst du den Leuten, sich vor ihrem Kind zu streiten?
Ich bin mit den Nerven am Ende. - Nicht so laut!
Mit der Hausarbeit �bertreibst du.
(Horst) Gestern war ich einkaufen. Fast 45 Minuten.
Fast 50 Minuten. - Ich wei�.
Aber jetzt sprechen wir von Benno.
Du bist �konom. Du mu�t Zeit f�r ihn herauswirtschaften.
Gib her!
Meine Mitsch�ler haben es gut.
Sie haben Omas und Opas. Die haben Zeit f�r sie.
Halte mal!
Das ist hei�.
Das ist gleich fertig. Sehr gut.
Eine Uhr schl�gt.
Die alte Uhr gef�llt mir. Geh�rt sie dir?
Ich fand sie auf dem Boden in einer Kiste.
Verstehen Sie etwas davon? Uhren sind mein Hobby.
Ging die Uhr noch? Nein, ich habe sie repariert.
Du �bertreibst. Nicht alleine.
Der Gro�vater eines Mitsch�lers ist Uhrmacher.
Er zeigte mir, was kaputt ist.
Dann half ich ihm beim Reparieren. Das war eine n�tzliche Tat.
Der Uhrmacher sagt:
Eine kaputte Uhr ist wie ein Huhn, das keine Eier legt. Das ist gut.
Schalte den Strom ein! Gut.
Das ist gut!
Wir m�ssen uns noch um die Weiche k�mmern.
Das sehe ich mir auch noch an.
Ich mache jetzt Abendbrot.
Bleibt der Elektriker noch lange? - Ich frage ihn.
Stimmen aus dem Kinder-Zimmer
Da geht es lustig zu.
Der Zug f�hrt gut. Pa� auf! Stell die Weiche!
Die andere Weiche!
Schnell ausschalten! Mist!
Das ist nicht schlimm. Keine Verletzten, kein Sachschaden.
Der "Wartburg" ist kaputt.
R�uspern
Vati, der Zug f�hrt wieder.
Das freut mich.
Herr Schrader, wieviel Geld bekommen Sie?
Ich rechne gleich zusammen. Kommen Sie in mein Zimmer!
Wir spielen gerade so sch�n.
Jetzt ist Schlu�.
Das soll kein Rausschmi� sein. Ich wollte l�ngst gehen.
Geht die Uhr richtig? Ja.
Die Zeit ist schnell vergangen.
Mach's gut!
Sie auch! Und Danke.
Sie kommen doch bald wieder?
Das wei� ich noch nicht. Warum?
Sei nicht aufdringlich! Das ist er nicht.
Wir treffen uns bestimmt irgendwann. Ich arbeite hier in der N�he.
Bitte!
Gespr�ch im Wohnzimmer:
Ich berechne Ihnen die Weg-Stunden und 2 Arbeits-Stunden...
Spannende Musik
Noch einmal sch�nen Dank. Schon gut.
Ich habe vergessen zu fragen, ob er meinen F�n repariert.
Er kommt bald wieder. Wieso?
Das verrate ich nicht.
Er ist frech, aber aufgeweckt und klug.
Jemand m��te sich um ihn k�mmern. Er ist viel zu oft allein.
Aus ihm wird nichts. Das ist schade.
K�mmere du dich doch um ihn! Ich? Wie denn?
Hol ihn �fter hierher! An den Wochenenden oder in den Ferien.
So ein aufgeweckter Junge bringt Leben ins Haus. Das tut dir gut.
Die Eltern geben mir das Kind nicht.
Sie haben wenig Zeit f�r den Jungen.
Vielleicht sind sie froh, wenn er nicht da ist.
Sie sind nicht eingebildet. Sie sind immer h�flich.
Sie boten mir sogar Schnaps an.
Aber sie waren froh, als ich nach der Arbeit verschwand.
Das sp�re ich, auch wenn sie sehr h�flich sind.
Versuche es trotzdem! Mach ihnen den Vorschlag!
Die Leute legen Wert auf gutes Benehmen.
Deshalb sei h�flich und nett!
Warum betonst du das so? Oskar, das wei�t du selbst.
Du bist oft unfreundlich. Ich bin unfreundlich?
Sagt das die Kalweit? Quatsch.
Ich krieche ihr h�flich genug in den Hintern.
Jetzt streiten wir wieder. Ich nicht. Ich gehe.
Bleib! Das war nicht b�se gemeint. Nein.
So etwas ist mir seit meiner Lehr-Zeit nicht passiert.
Werkzeug vergessen - mein Meister h�tte mich geschlagen daf�r.
Das h�tte sehr weh getan.
Du lachst gar nicht. Was ist los?
Sag es mir! Vielleicht kann ich dir helfen.
Ich freute mich auf die Ferien.
Meine Mutter wollte mit mir verreisen. Aber daraus wird nichts.
Warum? Sie f�hrt zur Kur.
Nicht erst im Herbst, sondern n�chste Woche.
Warum f�hrt dein Vater nicht mit?
Er hat seinen Plan. Er reist woanders hin.
Er f�hrt 3 Wochen zu einem Erfahrungs-Austausch.
Das Doofste ist...
Benno weint.
Weine nicht! Was ist das Doofste?
Ich soll zur alten Meerkatz ziehen. Sie pa�t auf mich auf.
Meerkatz - wer ist das?
Unsere Nachbarin. Eine alte Mecker-Ziege.
Sie ist sehr streng. Das ist doof.
Ich m�chte am liebsten ins Kinder-Ferienlager fahren.
Aber dort ist jetzt kein Platz mehr frei.
Wann kommen deine Eltern nach Hause? Ich glaube, bald.
Wie soll ich Ihnen das erkl�ren, Herr Schrader?
Sie wollen Benno fast 3 Wochen lang betreuen.
Ihr Angebot ist gut gemeint. Es ist nur etwas �berraschend f�r uns.
Benno ist ein schwieriges Kind.
Sie brauchen viel p�dagogisches Geschick.
Liebe Frau Pfeffer, ich habe selbst einen Sohn.
P�dagogisches Geschick n�tzt nichts, wenn Sie keine Zeit haben.
Sie m�ssen auf seine Interessen eingehen.
Das werde ich tun.
Benno bastelt gern.
Ich habe in meinem Garten eine Werkstatt.
Dort werde ich mit ihm alte Uhren reparieren und Vogel-H�user bauen.
Bei mir lernt er auch etwas.
Das w�re gut. Aber was ist mit dem Essen?
Das ist kein Problem.
Ich habe beim Wettbewerb der Hobby-K�che den 2. Platz belegt.
Trotzdem gibt es noch einige Probleme, Herr Schrader.
Seien Sie mir jetzt nicht b�se!
Wir kennen uns kaum. Benno ist...
Horst, lauf nicht dauernd herum!
Was wollte ich jetzt sagen? - Du sagtest "Benno ist ..."
Benno ist unser einziges Kind. Zum Gl�ck.
Wie darf ich das verstehen?
Entschuldigung! Ich bin manchmal etwas direkt.
Mit mehr Kindern h�tten Sie noch weniger Zeit. Habe ich recht?
Renate, wir m�ssen zugeben:
Herr Schrader kennt uns und unsere Lebens-Gewohnheiten gut.
Ich verstehe Sie. Sie sorgen sich um Ihren Jungen.
Sie interessieren sich bestimmt auch f�r meine Lebens-Gewohnheiten.
Sie k�nnen sich in meinem Betrieb erkundigen.
Oder bei meinem Nachbarn, Herrn Richard Fr�seke.
Er kennt auch meine Schw�che, mein schlechtes Deutsch.
Bei Benno ist nichts zu verderben. - Benno soll selbst entscheiden.
Einverstanden.
Beschwingte Musik
Da ist ja unser Freund.
Das ist mein Benno. Guten Tag!
Das ist Herr Fr�seke.
Mach keine Streiche mit ihm! Er ist unser bester Nachbar.
Richard! Komm Kaffee trinken! Bis dann! Mein General ruft.
Da ist er!
Leider sind nicht alle Nachbarinnen so nett.
Du machst Komplimente. Kommt zu uns Kirsch-Torte essen!
Eine tolle Schaukel!
Spannende Musik
Wer ist der komische Mann?
Das ist kein Mann.
Das ist Frau Kalweit. Sie geht zu ihren Bienen.
Was qualmt bei ihr?
Sie raucht Pfeife, damit die Bienen vor ihr fl�chten.
Die Biester stechen ganz gemein.
Sei vorsichtig! Geh nicht an den Zaun!
Quatsch! Bienen stechen nur, wenn jemand sie st�rt.
Ihre Kreis-S�ge st�rt sie immer.
H�ren Sie auf mit meiner Kreis-S�ge! Dummes Geschw�tz!
Das ist kein Geschw�tz. Ein ber�hmter Professor fand heraus...
Ich kenne den Artikel.
Ihr Professor schreibt: Bienen m�gen keine lauten Ger�usche.
Aber er schreibt nicht, welche Ger�usche.
Die Kreis-S�ge ist Ihre Erfindung.
Er schreibt nicht, welche Ger�usche? Sie spinnen.
L�rm ist L�rm.
Mit Ihnen kann man sich nicht unterhalten. Das stimmt.
Sie haben keinen Nerv f�r Tiere.
Sie nerven mich.
Sie Tier-Scheuche! Sie wissen genau, was ich meine.
Sie r�cksichtsloser Mensch!
Das lassen Sie sich gefallen? Sie zeigte Ihnen einen Vogel.
Ich w�rde mich wehren. Quatsch. Setz dich auf die Schaukel!
Schaukle nicht so wild! Ich bringe dein Zimmer in Ordnung.
Wenn du Hunger hast, sag Bescheid!
Bl�de Mecker-Ziege!
Hallo, Benno!
Guten Tag, Mutz! Woher wei�t du, da� ich da bin? Von Schrader.
La� mich mal schaukeln!
Nicht so langsam!
Mutz, ich brauche etwas. Was?
Nies-Pulver. Ich will jemanden �rgern. Nies-Pulver?
Ja. Ich habe kein Nies-Pulver.
Aber mein Bruder ist schon 13. F�r ein paar Mark versorgt er welches.
Ich habe gerade Taschen-Geld bekommen. Reichen 10 Mark?
F�r 10 Mark besorgt er einen ganzen Sack.
Willst du Schrader �rgern?
Bist du verr�ckt? Ich will mich r�chen.
Die Kinder lachen.
Die Jungen haben immer gute Laune.
Die Uhr spielt eine Melodie.
Ist das sch�n!
Sie ist �ber 150 Jahre alt. Das ist eine Kostbarkeit.
Ich w�rde sie ins Wohnzimmer stellen. Sie geh�rt mir nicht.
Ich reparierte sie f�r die Kalweit. Was?
Sie hat gebettelt.
Sie ist nicht immer so giftig. Sie hat mich �berredet.
Benno, kannst du ihr die Uhr zur�ckbringen?
Nicht heute. Bei Gelegenheit. Mache ich.
Ich m�chte ihr nicht begegnen.
So viele Uhren!
Da ist sogar eine Kuckucks-Uhr! Sie ist nicht mehr viel wert.
Sie braucht ein neues Werk.
Die Uhr im Wohnzimmer ist sch�ner. Und was machen Sie mit dieser Uhr.
Der Kuckuck ruft.
Willst du sie auseinandernehmen? Was? Ich?
Darf ich das wirklich? Nat�rlich.
Darf ich auch den Kuckuck behalten? Vielleicht brauchst du ihn noch.
Mir f�llt bestimmt etwas ein.
Schmeckt das? Prima.
Sie kochen gut. Anders als meine Mutter, aber auch gut.
Benno, du bist nun 3 Tage bei mir.
Wir wurden gute Freunde in der kurzen Zeit.
Genau.
Darauf sto�en wir jetzt mit Apfel-Saft an.
Dann sagst du zu mir "du" und "Oskar".
Wie M�nner.
Oskar, mir gef�llt es sehr gut bei dir.
Laute Rock-Musik
Himmel, Arsch und ...!
Der verr�ckte Klotz hat das Radio wieder laut angedreht.
Er hat auch wieder etwas Neues auf der Luft-Matratze. Eine Rothaarige.
Seit seiner Scheidung hat er viele Weiber. Das bin ich gew�hnt.
Aber an den L�rm gew�hne ich mich nicht. Ruhe!
Sie knutschen sich.
Richard!
Setz dich wieder und i�!
Benno! Das ist Mutz. Das ist wichtig.
Kommst du zu uns Romme spielen, Oskar?
Sp�ter. Wenn der Junge schl�ft.
Das Nies-Pulver war gar nicht leicht zu beschaffen.
Das ist super.
Wenn es dunkel ist, mache ich etwas Tolles.
Unheimliche Musik
Die T�r quietscht.
Benno?
Spannende Musik
Frau Kalweits Hund bellt.
Was hast du, Datschi?
Was ist los?
Ich bin m�de.
Datschi, wir gehen heute zeitig schlafen.
Wei�t du, was mich so m�de macht?
Der viele �rger.
Reg dich jetzt nicht auf, Oskar!
Irma Kalweit war bei uns. Sie beschwerte sich �ber dich.
Wirklich? Hat sie sich wieder mal beschwert?
Sie beschwerte sich nicht richtig.
Sie hat keine Verwandten. Deshalb kommt sie manchmal zu uns.
Sie erz�hlt uns ihre Sorgen.
Was wollte sie diesmal?
Sie sagte, du f�ngst jeden Tag Streit an mit ihr.
Ich fange an?
Umgekehrt. Sie streitet immer mit mir.
Es ist egal, wer anf�ngt. Nein!
Nach dem �rger mit den Bienen hast du deine Schuld zugegeben. Ich?
Oskar, du bist oft ungerecht zu ihr.
Sie nervt mich auch manchmal.
Sie ist schon lange allein. 20 Jahre seit der Scheidung.
Da wird ein Mensch seltsam und verbittert.
Ihre Tier-Liebe ist entt�uschte Menschen-Liebe.
Mein Leben war auch nicht leicht.
Habt ihr einen Schnaps?
Nat�rlich.
Ihr seid beide in einer �hnlichen Lage. Alleinstehend. Was?
Ihr seid euch sehr �hnlich.
Warum streitet ihr immer? Ihr m��t zusammenhalten.
Du willst mich mit ihr verkuppeln. Rede nicht solchen Quatsch!
Irma tut mir leid. Mir nicht.
Ich kenne sie schon lange, l�nger als du.
Ich bitte dich: Sei ihr ein vertr�glicher Nachbar!
Wenn sie unfreundlich ist, bleibe ruhig!
Danach kommst du zu uns und trinkst einen Schnaps gegen den �rger.
Das hast du nett gesagt, Vera.
Ich verspreche dir: Ich werde mir M�he geben. Noch mehr als jetzt.
Prost!
Das war genug Selbstkritik. Spielen wir jetzt?
Du mu�t eine Karte abwerfen, Oskar.
Moment!
Gewonnen!
Du bist eine Expertin.
Was macht dein Benno? Er war den ganzen Tag im Garten.
Jetzt schl�ft er fest.
Spannende Musik
Der Hund bellt.
Bl�der Hund!
Der Hund knurrt.
Was hast du, Datschi?
Riechst du Bonzo und Milli?
Der Hund bellt.
Sie tun dir nichts.
Der Hund bellt weiter.
Komm zu mir ins Bett!
So ist es sch�n.
H�r auf zu jaulen!
So ist es gut.
Unheimliche Musik
Der Hund knurrt.
Sei endlich still!
Datschi! Was ist los mit dir?
Frau Kalweit niest.
Was ist los? Ich habe doch gar keinen...
Sie mu� niesen.
Ich habe doch keinen Schnupfen.
Datschi, was ist das?
Der Hund niest.
Du auch? Haben wir uns beide erk�ltet?
Quatsch! Da ist etwas in der Luft.
Sie atmet tief durch.
Das tut gut!
Simsalabim!
Komm!
Die Jungen klatschen Beifall.
Bravo! Prima! Bravo!
Benno! Komm einmal her!
Ich? Warum denn ich?
Abrakadabra! 3 Mal schwarzer Kater!
Hier ist nichts.
Da ist nichts.
1 Mark. - Nein!
50 Pfennige.
Und wieviel Geld habe ich in der Nase? Du? 10 Pfennige.
Ist das richtiges Geld?
Wie machst du das? Das verrate ich nicht.
Sag es uns! Wir verraten es keinem.
Ich zeige euch noch etwas.
Klingeln
Wer ist das? Sieh mal nach!
Die Garten-T�r ist zu.
Was w�nschen Sie? Schon gut.
Entschuldigen Sie die St�rung!
Mein Name ist R�del. Schrader. Ich zaubere gerade.
Ich komme vom Kinder-Ferienlager. Wir haben Strom-Ausfall.
Unser Elektriker ist noch auf Arbeit.
Deshalb wurde ich zu Ihnen geschickt. Da mu� ich wohl helfen.
Bitte! Wir k�nnen nicht kochen und am Abend sitzen wir im Dunkeln.
Ich komme. Danke sch�n!
Es ist nicht weit. Ich fahre Sie mit unserem "Trabant" hin.
Ich bin Olaf Beier.
Ich bin Waldemar Cierpinski. Erster!
Ich schleudere dich in die Wolken.
Wie zieht Oskar uns das Geld aus der Nase?
Ich finde es heraus. Er verr�t es mir bestimmt.
Guten Tag, Frau Nachbarin! Guten Tag!
Was ist los mit dem?
Er hat noch nie "Nachbarin" zu mir gesagt.
Ich bin zum Abendbrot zur�ck.
Sonst machst du dir Schnitten. Im K�hlschrank ist Leberwurst. Ja.
Macht nichts Dummes! Nein.
Wenn ihr Langeweile habt, zupft Unkraut! Machen wir, Oskar.
Guten Tag, Garten-Freund Klotz! Guten Tag!
Gestern abend war Ihr Radio wieder ganz sch�n laut.
Sie fanden es "sch�n" laut? Da bin ich beruhigt.
Sie wissen genau, wie ich das meine. Sind Sie schwerh�rig?
Ich will wenigstens abends meine Ruhe haben. Verstehen Sie?
H�ren Sie auf mit dem ewigen N�rgeln!
Ich spiele, wann ich will und so laut wie es mir gef�llt. Frechheit!
Ich sage Ihnen nur eins... Gib's ihm, Oskar!
Wenn Sie Ihr Radio wieder so laut stellen, verderbe ich Ihnen den Spa�.
Das war deutlich.
Verschwinde!
Ihnen fehlt ein Dachdecker!
Sie haben ein Ding an der Lampe! Einen Sprung in der Sch�ssel!
Verschwindet!
Ich komme gleich r�ber. - Sie trauen sich nicht.
Wir lassen unseren gro�en Hund los. Ihr habt gar keinen Hund.
Wenn ich euch erwische, ist was los.
Alte Nase! Alter Angeber!
Der ist doof! Genau.
Komm! Das reicht.
Schon so sp�t? Ich mu� gehen. Dr�ckst du dich vorm Unkrautziehen?
Quatsch! Mein Bruder hat Geburtstag. Geh!
Benno! Komm mal her!
Was ist?
Komm mal her!
Wir haben uns noch nicht richtig bekanntgemacht. Nein.
I�t du gern S��es? Ich habe Negerk�sse �brig.
So etwas... esse ich.
Kriech durch den Zaun!
Ich darf davon nicht zuviel essen. Sonst werde ich zu fett.
Komm mit in meine gute Stube!
Der Hund bellt.
Aber Datschi!
Das ist doch unser neuer Nachbar. Du kennst ihn doch schon.
Der Hund knurrt.
Er tut uns nichts.
Hier ist der Eingang.
Setz dich dahin!
I� soviel du willst!
Nimm!
Ich bin nicht neugierig, aber das interessiert mich:
Bist du mit Schrader verwandt? Nein. Wir lernten uns im Zug kennen.
Dann sagte Fr�seke die Wahrheit.
Schmeckt es dir? Ja.
Von dem alten Schrader bekommst du wahrscheinlich nicht viel S��es.
Genug. Nur nicht viel Kuchen.
Aber er kocht Pudding f�r mich, zum Beispiel G�tterspeise.
Obwohl er selbst keine i�t.
Ich habe noch etwas Leckeres. Das i�t du bestimmt auch gern.
Danke!
Willst du auch etwas trinken? Haben Sie Brause?
Hoffentlich wird dir nicht schlecht. Mir wird nie schlecht.
Wenn du meinst.
Sie ist gar nicht �bel.
Der Hund knurrt.
Benno knurrt wie der Hund.
Der Hund bellt.
Der Hund knurrt.
Knurre nicht, Datschi!
Koste mal! Das schmeckt gut.
Komm!
Komm! Komm!
Jetzt schmeckt es dir, du wilder Hund.
Habt ihr Freundschaft geschlossen? Das ist sch�n.
Danke!
Die ist besonders gut. Da ist Nougat drin. I� die!
Die anderen schmecken auch gut.
Du kannst ruhig �fter zu mir kommen. Ich habe immer etwas Leckeres da.
Aber vielleicht l��t dich Schrader nicht weg.
Ich bin nicht neugierig, aber das interessiert mich:
Warum f�hrt Schrader nicht mehr auf Arbeit?
Ist er in Rente gegangen? Nein, er hat Urlaub.
Er nahm extra wegen mir Urlaub. Er liebt Kinder.
Wo ist er jetzt? Im Ferienlager.
Haben Sie den Schaden gefunden?
Keine Sorge! Das ist gleich wieder in Ordnung.
Mir f�llt ein Stein vom Herzen. H�ren Sie es?
Kinder singen.
Ich h�re nichts, nur den Gesang.
Was bekommen Sie f�r Ihre Arbeit?
Nichts. Ich nehme nichts f�r das bi�chen.
Der Chor singt "Der Kuckuck und der Esel ..."
Das Lied gef�llt mir.
Der Chor �bt f�r das Kinderfest.
Wir laden Sie und Ihre 2 Jungen ein. - Gute Idee. Kommen Sie?
(Oskar lacht) Wir kommen gern.
Sie haben doch vorhin gezaubert? Ja.
K�nnten Sie auch auf unserem Fest...
Nein, tut mir leid.
Fr�her trat ich bei Veranstaltungen auf. Aber das ist lange her.
Sie k�nnen zaubern? - K�nnen Sie Kunstst�cke?
Ja, aber ich bin aus der �bung. Herr Schrader!
Das pa�t sehr gut in unser kleines Programm.
Ja, das ist gut! - Kommen Sie!
Zauber-Kunstst�cke sind klasse!
Kommen Sie!
(Alle) Bitte!
Ich mu� wohl zaubern.
Lauter Jubel
Junge! Du hast die 6 Negerk�sse und alle Pralinen gegessen!
Sie sagten, ich kann essen soviel ich will.
Hoffentlich vertr�gt das dein Magen.
Ich mu� gehen. Ich versprach Oskar, da� ich Unkraut zupfe.
Man mu� seine Versprechen halten.
Dein Mund ist schmutzig. Komm mit ins Bad!
Das ist mein sch�nstes Zimmer.
Schau in den Spiegel! Alles ist voll Schokolade.
Wie geht das ab?
Nimm den Lappen! Danke!
Das ist das einzige Bad mit Fliesen in der Garten-Kolonie.
Die meisten haben keine Wanne. Oskar sagt: Eine Dusche gen�gt.
Eine Wanne ist besser.
Hier ist schlechte Luft.
Der Hund niest.
Du niest ja immer noch.
Armer Datschi!
Das war schlimm gestern abend: Wir beide mu�ten st�ndig niesen.
Da war etwas in der Luft. Datschis Nase ist ganz entz�ndet.
Entz�ndet? Ist die Nase jetzt immer noch entz�ndet?
Jetzt ist es wieder besser.
Hunde haben empfindlichere Nasen als Menschen.
Tut dir der kleine Hund auch leid?
Ich mu� jetzt gehen.
Auf Wiedersehen! Auf Wiedersehen!
Benno! Frag Oskar, wann er endlich meine Spiel-Uhr repariert!
Er hat die Uhr schon 4 Wochen. Ich bringe Ihnen die Uhr.
Sie ist fast fertig. Es fehlt noch eine kleine Verbesserung.
Ich bringe Ihnen die Uhr in ein paar Tagen. Tsch�s! Tsch�s!
Das ist ein netter Junge. Er darf �fter zu uns kommen.
Was ist los, Benno? Warum i�t du so langsam?
Ich �berlege, wie du die Zauber- Kiste f�r das Kinder-Fest baust.
Deshalb mu�t du nicht stundenlang an einer Schnitte kauen.
Ich habe keinen Hunger. Warum? Bist du krank?
Du hast den ganzen Nachmittag nichts gegessen. Ich habe viel gegessen.
Wei�t du, bei wem? Nein.
Bei der Kalweit. Was?
Das h�re ich nicht gern. Sie hat mich eingeladen.
Sie ist gar nicht so. Wie meinst du das?
Sie ist keine doofe Ziege. Benno! Das habe ich nie gesagt.
Du hast es gedacht. Genau wie ich.
Einmal sagtest du auch "Ziege". Wirklich?
Vielleicht hast du recht.
Wie ist sie denn?
Ich kann das nicht erkl�ren. Sie ist gut.
Sie spricht mit ihrem Hund wie mit einem Menschen.
Dann hat sie... Dann machte sie mich schlecht.
Nein!
Sie versuchte es einmal. Aber ich verteidigte dich.
Dann war sie still. Du bist gut.
Bist du mir nicht b�se? Unsinn. Ich bin dir nie b�se.
Was gab sie dir zu essen, da� du so satt bist? Negerk�sse.
Was ist das f�r Zeug? Kennst du das nicht?
Die schmecken gut. Ganz s��.
Die Pralinen waren auch lecker.
Oskar, ich habe Bauch-Schmerzen.
Sie will ihn von mir weglocken. Das wird ihr nicht gelingen.
Guten Morgen, Oskar!
Habt ihr keine Negerk�sse? Nein, die bekommen wir ganz selten.
Aber wir haben frische Plunder-St�cke. Zeig mal!
Gib mir 15 St�ck! Was?
Du hast doch gestern schon eine Menge Kuchen und S��igkeiten gekauft.
Das reicht nicht �bers Wochenende. Mein Benno i�t viel.
Ich mu� aufpassen, da� er nicht zuviel i�t. Er liebt S��es.
Der kleine Mutz bekommt auch etwas.
Du hast 2 verfressene Ferien-G�ste.
Schau mal in den Spiegel, Oskar!
Du hast dich sehr ver�ndert, seit Benno hier ist.
Ich sehe 10 Jahre j�nger aus. Das ist kein Scherz.
Ich wei� nicht, wie ich das sagen soll.
Du wirkst ausgeglichener und froher.
Du siehst richtig fr�hlich aus.
Du hast recht. Das liegt an dem Jungen.
Ich kann ihm nicht b�se sein.
Du bastelst schon fast eine Woche an der alten Uhr herum.
I� nicht so viel!
H�r auf! Pa� lieber auf, ob Oskar kommt!
Keiner kommt.
Das f�rbt ganz gemein.
Bist du verr�ckt?
Das ist ein F�rbe-Mittel.
Das mu�t du abschrubben.
Das geht schwerer ab als Tinte. Mist.
Vielleicht k�nnen wir mit dem Zeug jemanden �rgern?
Ich wei� nicht. Vielleicht braucht Oskar das Zeug noch.
Oskar kommt drau�en auf der Stra�e.
Fa� mit an!
Warum darf Oskar nichts davon wissen?
Er mag es nicht, wenn ich der Kalweit etwas Sch�nes schenke.
Oskar kann die Kalweit nicht leiden.
Aber du kannst sie pl�tzlich leiden. Du wei�t doch, warum. Knallkopf!
Die viele Arbeit! Die macht mir Spa�. Sei still jetzt!
Ich bin bald fertig. Morgen bringe ich ihr die Uhr.
Ich gehe nach dem Mittag-Essen zu ihr, wenn Oskar schl�ft.
Er bringt ihr die Uhr.
Was hat er mit der Uhr gemacht?
Schnell, stell hin!
Ich freue mich so!
Jetzt geht sie wieder!
Ich bin nicht neugierig, aber sag mal:
Was ist das f�r ein Kasten? Das habe ich gebaut.
Das sieht gar nicht schlecht aus.
Was denken Sie, was in dem Kasten ist? Etwas Tolles.
Datschi wird sich auch freuen.
Datschi auch?
Ich bin so froh, da� die Uhr wieder geht.
Ich liebe das alte Ding.
Pa� auf! Gleich spielt sie.
(Sie singt) �b immer Treu' und Redlichkeit...
Die Uhr spielt die Melodie.
Der Kuckuck ruft.
Der Kuckuck ruft.
So eine Gemeinheit!
Meine sch�ne Uhr ist verunstaltet.
So eine Spiel-Uhr gibt es nicht noch einmal. Quatsch!
Oskar lacht.
Sie finden das komisch! Das ist auch komisch.
Seien Sie dem Jungen nicht b�se! Nein, aber Ihnen!
Sie haben das gebaut. Sie wollten mich �rgern.
Ich habe das alleine gebaut.
Dazu bist du noch viel zu klein. L�ge nicht!
Er l�gt nicht. Er ist ein Technik- Experte. Lassen Sie ihn in Ruhe!
Ich meinte es gut. Quatsch! Das glaube ich nicht.
Sie haben den Jungen zu dem Bl�dsinn angestiftet.
H�ren Sie auf! Das reicht! Er wu�te nichts davon.
Ich bringe die Uhr wieder in Ordnung.
Nein, ich traue euch nicht mehr.
Verschwindet beide!
Benno! Komm!
Der Junge meinte es wirklich gut.
Er t�uscht Sie nicht. Er hat Sie gern.
Ich wei� nicht, wie das m�glich ist.
Aber es ist so.
Komm, Benno!
Traurige Musik
Ich habe etwas falsch gemacht, Datschi.
Ob Benno wiederkommt?
Er kommt bestimmt wieder. Er spielt doch so gern mit dir.
Was mache ich jetzt mit der Uhr?
Die Leute lachen sich doch tot dar�ber.
Egal. Ich stelle sie auf die Kommode.
So eine Uhr gibt es wirklich nur einmal.
Merkt das keiner, da� die W�nde hohl sind? Nein.
Was verstecken wir in der Zauber- Kiste? Das wei� ich noch nicht.
�rgerst du dich immer noch �ber die Kalweit?
Die Gift-Nudel.
Sie gibt mir immer die Schuld an allem.
Warum hast du mir nichts gesagt von der Kuckucks-Uhr?
Sei nicht b�se, Oskar! Reg dich nicht auf!
�berla� mir die Gift-Nudel! Ich r�che uns beide.
Ich schlage zur�ck. Nein! Das tust du nicht!
Du schl�gst nicht zur�ck!
Guten Tag, Oskar! Guten Tag!
Hast du der Kalweit die Uhr gebracht? Ja.
Was hat sie gesagt? H�r auf! Ich �rgere mich.
Rache? Ich will nichts von Rache wissen.
Das ist Unsinn. Das ist kein Unsinn.
Ich lasse mich nicht �rgern.
Wir lassen uns nicht �rgern.
Das ist richtig. Aber mit Rache erreicht ihr nichts.
Das gibt nur st�ndigen Streit, nur Unfrieden.
Damit �berzeugt ihr keinen. Das ist das Wichtigste, Benno:
Du mu�t den anderen �berzeugen, da� er im Unrecht ist.
Dazu braucht man Verstand.
Zu einem Streich braucht man auch Verstand.
Viel sogar.
Ihr wollt mich nicht verstehen.
Laute Rock-Musik
Ist der Klotz verr�ckt? Er hat auf volle Lautst�rke gedreht.
Ich habe ihm etwas angedroht. Verflixter Himmel-Hund!
Ich lasse mir meine Nerven nicht kaputtmachen.
Fa�t mit an!
Laute Rock-Musik
Wohin, Oskar? An den Zaun.
Lautes Motoren-Ger�usch
Der L�rm �bert�nt das Gespr�ch.
Die S�ge ist ein bi�chen stumpf. Ja.
St�rt es Sie? Eier-Kopf! Eier-Kopf!
Sind Sie verr�ckt?
Eier-Kopf! Eier-Kopf!
Ich sagte Ihnen schon 100 Mal: Stellen Sie die S�ge nicht an!
Das st�rt meine Bienen.
Sie sind gemein und brutal. Wieso ich?
Beschweren Sie sich bei Klotz. Das geht nicht gegen Sie.
Wenn er sein Radio nicht leiser stellt, s�ge ich weiter. Genau.
Sie haben nicht nur eine Meise im Kopf.
Sie haben einen ganzen Nist-Kasten voll.
(Klotz) Bravo!
Wenn meinen Bienen etwas passiert, verklage ich Sie.
Jawohl! So mu� man sich gegen den Alten wehren!
Aber die laute Musik st�rt Ihre Bienen nicht?
Sie haben keine Ahnung von Bienen. Bienen lieben Musik.
Aber mich st�rt die Musik.
Lautes Motoren-Ger�usch
Weiter so!
Der Hund bellt.
Was soll ich jetzt machen?
Soll ich die Polizei holen?
Der Kl�gere gibt nach.
Er schaltet das Radio aus.
Gott sei Dank!
Garten-Freund Klotz, das vergesse ich Ihnen nie.
Sie haben etwas gut bei mir.
Wir haben gewonnen! Seid mal still!
Oskar, bist du verr�ckt? Was war los? Nur ein kleiner Krieg.
Bringt das Holz weg!
Kollege Fr�seke!
Sagen Sie dem Schrader, er soll ein bi�chen R�cksicht nehmen!
Nicht nur auf meine Bienen, auch auf meine Nerven.
(Sie weint) Ich ertrage das nicht mehr!
Das ging nicht gegen die Kalweit. Der Klotz hat mich aufgeregt.
Fa�t mal mit an! Ich mache das. Geht spielen!
Ich kann das doch selber machen.
Oskar!
Was ist?
Du sagst zu mir: Rache ist Mist. Aber du selber schl�gst zur�ck.
Wirklich?
Sieh mich nicht so vorwurfsvoll an! Ich mache mir selber Vorw�rfe.
Das ist schlimm. Ich habe keine Selbstbeherrschung.
Ich bereue mein Verhalten.
Wenn du so traurig bist, kann ich nicht mit dir schimpfen.
Ich dachte, ich kann mich beherrschen.
Wenn die Kalweit schimpfte, blieb ich ruhig. Und nun das!
Das war ein R�ckfall, wie bei einer Grippe.
Nimm es nicht tragisch! Doch.
Ich versprach den Eltern, ich bringe Benno etwas Ordentliches bei.
(Mutz) Wir �rgern die Kalweit.
Die Kinder lachen.
H�rst du? Ich wette, die beiden denken sich eine Dummheit aus.
Die Idee mit der alten Kalweit ist gut. Nicht so laut!
Wenn sie in den Spiegel sieht, erkennt sie sich nicht wieder.
Was machen wir mit Klotz?
Noch etwas Schlimmeres. Er �rgert sich doof.
Wei�t du, warum? Nein.
Weil er nur 2 H�nde hat. Wie meinst du das?
Das Fl�stern ist nicht zu verstehen.
Sie jubeln.
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.