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Herzlich willkommen zum Finale der größten Backshow der Welt. Ihr vier seid
die besten Hobbybäcker Deutschlands.
Und in diesem Finale wird euch jetzt noch einmal alles abverlangt. Denn wir
haben uns einige schwierige Backdisziplinen für euch aufgehoben.
Es wird hart, denn nur einer kann gewinnen. Jetzt beim großen Backen hier
in Sat.1.
Zeit fürs Finale bei der größten Backshow der Welt. Vier Wochen haben die
Kandidaten leidenschaftlich gebacken, unermüdlich gekämpft und alles gegeben.
In den schwierigsten Prüfungen konnten die Hobbybäcker nur mit den
geschmackvollsten und außergewöhnlichsten Kreationen
begeistern. Mit einem Ziel.
Ich werde alles geben, weil ich will auch mein Backbuch haben. Und natürlich
die 10.000 Euro.
Es waren Kreativität, perfektes Handwerk und guter Geschmack gefragt.
Gib Gas!
In vier Prüfungen pro Woche wuchsen die Hobbybäcker über sich hinaus.
Für ihren Traum gingen die Kandidaten an ihre absoluten Grenzen.
Fuck.
Warum wird's nicht warmer?
Hoppla.
Ich hab keinen Bock, morgen zu gehen.
Nur vier von ihnen haben es geschafft.
Sie kämpfen immer noch um 10.000 Euro und ein eigenes Badbuch.
Ich bin... Extrem aufgeregt. Ich hoffe nur, dass es nicht eine Hinderung wird.
Das sind jetzt die besten vier.
Das ist schon eine Hausnummer.
Die Siegeshoffnung ist da. Der Siegeswille ist auch da. Aber ob es
wirklich reicht, das vermag ich nicht vorauszusagen.
Ich würde es unbedingt ins Finale schaffen und dann auch gewinnen.
Jetzt geben unsere vier Hobbybäcker noch einmal alles.
Mit vier Kandidaten gehen wir ins Finale. Drei davon werden noch auf der
Strecke bleiben. Nur der, der uns mit seiner Raffinesse, seiner Kreativität
und seiner besonderen Ausstrahlung überzeugt, der gewinnt am Ende des Tages
die 10.000 Euro, das eigene Backbuch und den goldenen Cupcake.
Eine Strategie bleibt immer wieder die gleiche.
Die Nerven ruhig halten, einfach einen Plan haben und das Ding weiter
durchziehen.
Die 10.000 Euro kann sicher jeder von uns auch brauchen, aber die sind
irgendwann weg und das Backbuch bleibt.
Es ist eigentlich unbeschreiblich und unfassbar, dass ich dem Gewinn vom
Backbuch und den 10.000 Euro jetzt so nahe stehe und deshalb werde ich nochmal
alles geben.
Im Finale müssen die Kandidaten jetzt Höchstleistungen bringen.
Ich verzeih keinen einzigen Fehler mehr und nur einer kann Deutschlands bester
Hobbybacker werden.
Der spannende Showdown zur größten Backshow der Welt beginnt.
Finale, das ist einfach mega, mega geil.
Diese Möglichkeit, am Ende der Sendung 10.000 Euro nach Hause zu fahren, das
kann ich mir kaum vorstellen.
Das ist so viel Geld.
So viel habe ich noch nie in meinem Leben gehabt.
Ich werde jetzt voll reinhauen und ich möchte das Ding gewinnen.
Meine Tochter hat schon beim Casting gesagt, Mama, du rockst das und das gilt
nach wie vor.
So wie die Eni immer sagt, auf die Plätzchen, fertig, backt.
Allez, c'est parti pour la finale.
Jetzt geht's los in die Finale.
Ihr Lieben, ihr habt es geschafft. Ihr seid von den zehn besten Hobbybäckern in
Deutschland die vier, die im Finale sind.
Aber am Ende wird nur einer von euch ein eigenes Backbuch bekommen.
Und 10.000 Euro.
Dafür müsst ihr allerdings noch vier schwierige Runden überstehen und noch
viermal Höchstleistung zeigen.
Und vor allem müsst ihr unsere knallharte Jury von euch überzeugen.
Konditoren-Weltmeisterin Andrea Schirrmeier-Huber und Patissier des
Jahres 2014 Christian Hüms.
Als kleine Einstimmung auf unser Finale haben wir jetzt eine Überraschung für
euch. Denn gebacken wird auf der ganzen Welt.
Guten Tag in Allemagne! Wir wissen, dass ihr euch für euer großes Finale
vorbereitet. Hier ist die französische Version von Meilleur Pâtissier. Wir
wollten euch viel Glück geben. Und wie man hier sagt, A vos marques! Prêt?
Pâtissier!
Unsere erste Finalaufgabe lautet weihnachtliches Soufflé.
Und gleich bei dieser ersten Aufgabe gibt es eine kleine Besonderheit, denn
ihr startet zeitversetzt im Abstand von 15 Minuten.
Was ihr beim Soufflé beachten müsst, das verraten uns jetzt Andrea und Christian.
Ja, achtet darauf, was ihr in eure Soufflémassen einrührt, denn ein Soufflé
ist eine sehr filigrane, sehr luftige und schaumige Angelegenheit. Und wir
wollen letztendlich von euch ja Soufflés probieren und keine Brownies.
Die Ofentüre dürft ihr nicht zu früh aufmachen, sonst fällt euch das Soufflé
zusammen. Ihr müsst es uns am richtigen Punkt alle Minuten präsentieren und es
muss innen perfekt sein.
Jeder von euch hat eine Stunde Zeit und jetzt heißt es für den Ersten, für
Alice, auf die Plätzchen, fertig, back!
Alice macht den Anfang.
Vor den Augen der drei Konkurrenten gilt es jetzt, innerhalb von 60 Minuten das
perfekte Weihnachtssoufflé zu zaubern. Und der Anspruch der Juroren ist hoch.
Weihnachtliches Soufflé.
Die Gewürze aus der ganzen Welt kann man da reinbacken und Soufflé hat so viel
wie Hauch, Atem, also ganz luftig und locker. Zum allerersten Mal kommt es
wirklich auf Sekunden an. Wenn du es aus dem Ofen rausholst, kann es dir
zusammenfallen, wenn es zu früh ist. Es kann aber auch viel zu fest sein von der
Struktur her, wenn es zu lange drin ist. Es ist ein Müh von Sekunden. Das kann
schon so eine Katastrophe bei Soufflé werden. Das ist dieser Nervenkitzel,
dieses Besondere, was Soufflé halt einfach so besonders macht.
Alice möchte mit ihrem Talent für Perfekt. Die Gewürzkombinationen
punkten. Eine außergewöhnliche Mischung soll ihre luftigen Törtchen zu etwas
ganz Besonderem machen.
Mein Rezept ist ein bisschen anders.
Ich glaube, dadurch, dass ich Kokosmilch statt normaler Milch und ein bisschen
Kardamom benutze, ich wollte die Wärme der Gewürze noch halten, aber auch ein
bisschen exotisch sein. Und ich glaube, da ist mein Unterschied, mein kleiner
Plus. Alis luftig leichtes Schokosoufflé soll durch Kardamom und sanftes
Kokosaroma eine Prise Exotik in diese weihnachtliche Prüfung bringen.
Ganz alleine da zu stehen, der Erste zu sein, der anfängt, kann schon sein, dass
man da so ein bisschen Stressgefühl bekommt.
Knapp 15 Minuten sind bereits vorbei.
Doch von aufkommender Nervosität ist bei Alice noch nichts zu spüren.
Die erste Aufgabe beginnt jetzt auch für Michael.
So Michael, jetzt heißt es für dich, eine Stunde, auf die Plätzchen, fertig,
backen.
Und auch er hat keine Zeit zu verlieren. Schließlich gilt es, innerhalb von nur
60 Minuten ein köstlich weihnachtliches Soufflé zu backen.
Der perfektionistische Hobbybäcker legt stets großen Wert auf eine strukturierte
Arbeitsweise. In dieser Prüfung setzt er auf Traditionelles.
Da ist Apfelwein drin, ein bisschen Amaretto. Ich will versuchen, so ein
bisschen Bratapfelcharakter zu bekommen.
Bei dieser Aufgabe zündet Michael ein weihnachtliches Gewürzfeuerwerk aus
Zimt, Nelke, Ingwer, Anis, Kardamom, Orange und Amaretto. Durch ein wenig
Apfelwein soll das Soufflé ein besonders traumhaftes Aroma bekommen.
Für seinen Grundteig verwendet Michael zusätzlich frischen Quark.
Um das gewünschte fluffige Backergebnis zu bekommen, muss die Menge genau
abgewogen werden.
Ich habe noch 35 Minuten und das Soufflé muss 17 Minuten vor Ende meiner
Zeit im Ofen sein. Weil ich muss es wirklich sofort rausholen vor dem Jury,
sonst wird es platt werden. Bevor sie es probieren können, das ist ja schade.
Fühlst du dich ein bisschen beobachtet? Maria guckt ja hier so rum, was so
passiert und die Jill ja auch noch. Nee, ich fühle mich eigentlich nicht
beobachtet. Ich versuche mich zu konzentrieren.
Fröhliches Backen, ne? Ja, danke.
Gleich mache ich die nächste Uhr an.
Jill, jetzt heißt es auch für dich, auf die Plätzchen fertig, back!
Danke, Emy.
Aufgeregt, ne?
Ja, schon ein bisschen.
Danke.
Damit geht auch Jill als dritter Hobbybäcker ins Rennen.
Während Alice bereits ihre fertige Schokoladenmasse in die Auflaufformen
füllt, bleiben auch Jill ganze 60 Minuten Zeit, um ein köstliches Soufflé
zu kreieren.
17 Minuten vor Schluss tauchen bei Alice erste Probleme auf.
Der Ofen ist einfach zu warm geworden. Ich habe es zu warm eingestellt. Na,
Material. Es ist so wie zu Hause. So klappt es nicht wirklich.
Obwohl ich meinen Ofen zu Hause kenne, im Gegenteil zu denen hier.
Ja, jetzt steigt schon ein bisschen die Nervosität, weil ich die Letzte bin.
Aber an die 10.000 Euro denke ich gerade gar nicht. Ich hatte eben ganz starke
Magenschmerzen. Aber ich kann vielleicht ein bisschen schauen, wie es die anderen
so machen. Vielleicht sehe ich noch den einen oder anderen Handgriff, den ich
mir abschauen kann.
Die Luxemburgerin Jill setzt bei ihrer Kreation ganz auf Schokolade.
Michael hingegen hofft, mit hochprozentigem Apfelwein punkten zu
können.
Ich mache eine Orangenschokolade mit Zimt-Soufflé.
Dafür nehme ich Edelbitterschokolade mit Orange, wo schon Orange drin ist.
Die schmeckt so schon sehr lecker. Und im Soufflé ist das...
Der Wahnsinn.
Maria, es geht los für dich. Auf die Plätzchen. Bist du bereit? Ja. Fertig?
Back. Danke. Eine Stunde.
Ja.
Ach, viel Glück. Danke.
Auch Maria möchte mit ihrem Weihnachtssoufflé begeistern. Sie hat
ebenfalls 60 Minuten Zeit.
Bei mir wird's ein Brandteigsoufflé.
Noch habe ich keine Hektik. Ich hoffe, das bleibt so.
Fünf Minuten vor der Präsentation kämpft die 27-jährige Alice immer noch mit der
falsch eingestellten Temperatur ihres Backofens.
Das hat Konsequenzen.
Zu Hause so viel über dem Rand. Hier, ich will nicht mal so hoch auf dem Rand
sein. Es ist so viel Platz zwischen meiner Masse und dem Rand.
Ich befürchte, dass es nicht regelmäßig hochkommt.
Aber jetzt kann ich nur warten und sehen, was passiert.
Hoffentlich wird es wieder vom Geschmack überzeugen, weil...
Es kotzt
mich nur an.
Jetzt sind wir bei nicht mal 150, es sollte die ganze Zeit bei 160 sein.
Warum ist der Ofen nicht warm?
Warum wird es nicht wärmer?
Es steht bei 160 und es ist nicht mal mehr als 150.
Und früher war es 200. Ich weiß wirklich nicht, was passiert.
Also der Druck auf unseren Kandidaten im Finale ist natürlich noch enormer als
vorher schon. Und bei Alice war es halt einfach so, dieser Druck war zu stark.
Der muss halt irgendwann raus. Ich kenne das selber.
Und dann wirst du halt auch einfach mal laut. Du rastest aus. Aber genau das
will ich sehen. Das sind Emotionen und die gehören für mich immer mit zum
Backen dazu.
Und Alice hat es halt einfach gezeigt.
Und die sehen scheiße aus. Sie waren total flach oben und am Rand.
Das kotzt mich so an.
Während Alice Sekunden vor Prüfungsende vollkommen verzweifelt, verfolgt
Konkurrent Michael zielorientiert seinen Plan.
Das ist beschissen.
Alice, was ist los? Was bist du so wütend?
Guck mal, die sind doch super hoch gegangen.
Ja, die sind super hoch gegangen. Aber es sieht super luftig aus und fluffig.
Ich weiß nicht. Ach, warte mal. Weil der Ofen war auch komisch. Ich habe es auf
200 gehabt und nicht mal auf 150 erreicht.
Du holst jetzt erstmal ganz tief Luft.
Ja.
Weil vom Backen her, die Konsistenz, es steht sehr schön.
Also es ist nicht eingefallen, es fällt auch nicht ein, man kann es schön sehen,
es steht eine ganze Zeit lang. Das ist das Vorteil von Schokolade.
Ja, sieht es schöner aus, wenn es hochkommt, normalerweise ist es... Über
dem Rand ist... Tut mir leid von der Menge, muss ich mich verrechnen haben,
vielleicht, ich weiß nicht.
Das ist halt immer, man darf das nicht unterschätzen, das ist natürlich die
Wettkampfsituation, der Stress.
Genau, und das kommt immer mit dazu.
Der Geschmack ist mir, dafür, dass du Kokosnuss und Kardamom drin hast, also
den Kardamom merke ich gar nicht.
Echt? Nein.
Und der ist eigentlich sehr intensiv, aber ich weiß, gerade die Füllungen sind
bei dir immer top.
Und das vermisse ich jetzt hier so ein bisschen.
Es hätte noch eine Minute gekonnt, es ist noch leicht weich in der Mitte.
Und es hätte höher sein müssen. Und es hätte höher sein müssen. Aber es fällt
auch jetzt erst zusammen, muss man sagen. Also dafür, dass du so enttäuscht
warst am Anfang, ist das Ergebnis nicht ganz so niederschmetternd, wie dein
Anfangsgesicht gewesen ist. Ja.
Schokolade ist meine Sache. War doch gut.
Danke. Und du hast es hinter dir, die erste Aufgabe.
Ja, aber jetzt zählt jede Aufgabe total viel mehr als vorher.
Ja, natürlich.
Das Finale.
Kampfgeist. Ja.
Für mich war das härteste, dass Andrea die Kardamom nicht stark genug fand.
Ich bin immer darauf sehr stolz, dass meine Kuchen so intensiven Geschmack
sind und interessant.
Es ist besonders schwer, weil ich jetzt nicht weiß, wie die anderen bewertet
werden.
Es ist schlimm. Ich erwarte das Schlimmste. Aber vielleicht werden sie
alle... Ich weiß es einfach nicht.
Während Alice' Enttäuschung groß ist, gelangen Gilles' Schokoträume planmäßig
in den Ofen. Bei Michael steht die Verkostung kurz bevor.
Maria hat noch 30 Minuten Zeit und brennt hochkonzentriert ihre Soufflé
-Masse ab. Du bist fertig? Ich bin fertig.
Hol sie raus, hol sie raus.
Sie stehen.
Na?
Jetzt werden sie finalisiert.
Michael holt seinen Wintertraum sogar drei Minuten vor Ende der Aufgabe aus
dem Ofen. War das die richtige Entscheidung?
Geschafft. Ich bin gespannt, wie sie innen drin sind.
Was hast du reingebacken als Geschmack? Ganz viel verschiedene
weihnachtliche
Gewürze. Ich habe Apfelwein mit
reingebacken. Ein bisschen Amaretto.
Da musst du nicht nach Bratapfel.
Ich werde aus so einem Bratapfel-Charakter versuchen, irgendwie
herzustellen. Ich kann nicht abwarten. Ich hau schon mal rein.
Oh, Wahnsinn.
Gut?
Ich bin schon mal auf deiner Seite.
Du warst vor der Zeit.
Die Zeit hättest du nutzen sollen. Das ist genau das.
Ja.
Das ist ja dieses Fingerspitzengefühl, à la minute fertig zu werden. Das ist das,
was mich immer wahnsinnig daran reizt. Also zum Geschmack. Du wolltest ja
diesen Bratapfel-Flavor erzeugen. Der kommt.
Vollgas nach vorne.
Finde ich super schön. Es ist super leicht.
Wahnsinn. Backfarbe finde ich oben sehr schön. Ich glaube, da hätte ich auch
gehadert, weil das ist, wo du sagst, es könnte innen fertig sein.
Weihnachten auf der Zunge, mehr geht nicht. Also wirklich, wo ich denke an
Kachelofen, Bratapfel, Zimt. Es ist wirklich fantastisch. Super.
Sehr schön.
Andrea lächelt. Sie tut das nie.
Nie bei mir zumindest.
Einzig und alleine.
Ein kleiner Punkt noch in der Mitte. Mich ärgert sowas halt. Ich bin halt nun
mal perfektionistisch und mich ärgert dann sowas, wenn dann so ein kleiner
Punkt noch in der Mitte war, der noch nicht gar war.
Von den Verkostungen lässt sich Maria nicht aus der Ruhe bringen. Sie rührt
ihren Spekulatius-Soufflé-Teig an.
30 Minuten vor Ende gibt es jedoch ein Problem.
Darf da ein bisschen Flöckchen drin sein, Michael, oder ist das schlecht?
Flöckchen? Nicht gut?
Dann schaut es schlecht aus.
Weißt du, muss das so sein?
Füll's mit der Kelle ein. Füll's mit der Kelle ein.
Mit welcher Kelle? Mit der Kelle.
Ach, da. Das schmierst du jetzt in den Rand.
Ah, ja.
In Kürze wird Maria Soufflé bewertet. Gilles wartet derweil auf den richtigen
Zeitpunkt, um ihr Werk aus dem Ofen holen zu können.
Die Luxemburgerin nutzt ihre 60 Minuten bis zur letzten Sekunde.
Aufs Kommando.
Kleine Brote.
Holla die Waldfee.
Wow.
Das ist immer der größte Augenblick für jeden Patissier, wer ist hier draußen.
Es geht zum Gast.
Das riecht sehr schokoladig.
Das sieht sehr, sehr gut aus. Oh, das sieht sehr, das ist perfekt.
Sehr schön.
Was hast du reingebacken? Außer Schokolade kann ich erkennen und sehr
riechen. Ich habe Zimt drin und ich habe Edelbitterschokolade mit
Orangengeschmack.
Ich könnte mich jetzt da reingraben, muss ich jetzt ganz ehrlich sagen. Hast
du auch Orange noch drin?
Orange allein ist nicht drin. Also wie man sehr schön sehen kann, das ist
natürlich genau zum richtigen Zeitpunkt raus. Das ist sehr gelungen.
Ich schmecke die Schokolade.
Und ich glaube, noch leichter kriegt man Schokolade nicht präsentiert.
Nein, also es ist für mich perfekt.
Auch diese schöne Frucht der Orange, das wirklich so blumig ist, die ich ganz
toll auf der Zunge habe. Auch der Zimt richtig dosiert. Es ist ein Traum. Also
danke.
Gib mir fünf.
Da strahlt jemand. Ist doch schön.
Vielen Dank.
Also dem Finale und dem Wackbuch bin ich jetzt natürlich ein Stück näher gerückt
und das gibt einem ein sehr gutes Gefühl.
Ich freue mich natürlich schon immer für die anderen mit, wenn die eine gute
Bewertung bekommen, ganz klar.
Aber ich freue mich natürlich am meisten, wenn meine Sachen am besten
bewertet werden.
Nur noch Maria wartet auf ihre Jurybewertung.
In wenigen Minuten ist es soweit. Ja, sie gehen auf und das ist ja schon was.
Michael und Jill machen sich derweil ihre Gedanken über das Verhalten von
Alice während dieser ersten Prüfung.
Bei Alice
hat man jetzt schon öfter gemerkt, dass ihr Nervenkostüm doch sehr labil an
manchen Stellen, in manchen Situationen ist. Und ich glaube, das wird ihr oder
kann ihr zum Verhängnis werden.
Es hat geklingelt.
Es riecht hier schon wahnsinnig nach Weihnachten.
Oh,
das geht schwer.
Die ziehen sich so schnell immer wieder zusammen.
Aber es sieht noch flockig aus.
Was ist das Besondere?
Das ist Brandteig-Soufflé.
Ein Brandteig-Soufflé?
Mit Spekulatius.
Wahnsinn.
Also der Teig hat natürlich jetzt, wenn man so leicht drauf drückt, hat der Teig
natürlich noch eine wahnsinnige Feuchtigkeit.
Ist bei Soufflé natürlich sehr gefährlich.
Umso mehr Feuchtigkeit ich noch drin habe, umso schneller zieht sich dieses
Soufflé wieder zusammen und bildet natürlich dann dieses nicht wahnsinnig
Schöne.
Also es ist sehr weich.
Von der Optik her ist es nicht so eben.
Das ist natürlich schade.
Der Geschmack mit den Spekulatius, das finde ich irre.
Der Geschmack stimmt mich milde, weil der ist wirklich phänomenal.
Und auch die Kombination mit dem Zimt und allem finde ich wirklich sehr
gelungen.
Es ist auch schnell weg, wenn man es im Mund hat.
Bei mir gab es zum Glück keinen einzigen Minuspunkt und deshalb würde ich mich
schon rasch oben sehen.
Es gibt einem auf jeden Fall so ein bisschen Sicherheit, dass man jetzt die
erste Aufgabe ganz gut gemeistert hat.
Im Moment sehe ich die 10.000 Euro wieder eher schwinden, was ja nicht so
toll war, weil ich zeitlich nicht so gut hingekommen bin.
Aber ja, es ist trotzdem noch alles offen. Ich muss mich für die nächste
Aufgabe gut vorbereiten, obwohl es nicht möglich ist. Natürlich ist es eine
Überraschungsaufgabe.
Und nur hoffen, dass das Wetter klingt.
Oder dass die anderen alle Katastrophen haben.
Bin fies.
Auf dem Weg zum Titel müssen noch drei Aufgaben bewältigt werden.
Dazu gehört auch die nächste, die gefürchtete technische Prüfung.
Und so kurz vor dem Ziel ist nicht jeder dem Druck gewachsen.
Was ist los, Alice?
Willst du kurz vor das Feld?
Sobald ich mich auf etwas konzentrieren kann, wird es alles besser gehen. So ist
es bei mir auch immer.
Vorher habe ich extreme Anspannung. Wenn ich dann das Rezept umschalte, dann
schaltet sich bei mir der Kopf aus und dann geht es los.
Ich schwöre, das Rezept ist so schwer, du wirst nicht zum Nachdenken kommen.
Danke.
Es kommt von mir.
Aber es ist was Schönes. Und du hast wieder die Zutaten, du hast wieder
Zuckermehl um die Nase und das steht dir viel besser als Tränen, weil du mit
deinen schönen Augen, cooler Augen sind schön, aber ohne Tränen.
Ja? Danke.
Keiner der Kandidaten weiß, welches Rezept es jetzt zu backen gilt.
Auch nach dem ersten Blick auf die identischen Zutaten sind alle immer noch
ratlos.
Liebe Hobbybäcker, wir kommen jetzt zu einer Aufgabe, vor der ihr euch immer
ein wenig fürchtet. Und das könnt ihr diesmal zurecht, denn es ist
Finalsendung. Dreht jetzt eure Rezepte um.
Ach du lieber Gott.
Es geht um Baumkuchen. Er wird auch... Der König der Kuchen
genannt. Und Andrea wird euch jetzt mal kurz erläutern, was ihr beachten müsst.
Der Baumkuchen ist ein sehr altes Rezept. Ihr backt es als Stern.
Achtet auf gleichmäßige und saftige Schichten.
Dekorieren dürft ihr es nach traditioneller Art mit
Dickzuckerfrüchten. Arbeitet sehr sauber und gewissenhaft.
Ihr habt gehört, es ist eine schwere Aufgabe. Trotzdem bekommt ihr nur zwei
Stunden Zeit dafür.
Nach dieser Runde wird uns auch schon der erste von euch verlassen müssen.
Die Jury wird blind verkosten und deshalb bitte ich euch beide jetzt, das
Zelt zu verlassen.
Und für euch heißt es jetzt, auf die Plätzchen, fertig.
Normalerweise braucht man für Baumkuchen mehrere Stunden.
Im Finale haben die Hobbybäcker nur 120 Minuten für dieses typische
Weihnachtsrezept. Zeitmanagement ist gefragt.
Ich kann mir gut vorstellen, dass Maria es vielleicht schon gemacht hat.
So deutsch, traditionell.
Baumkuchen habe ich natürlich noch nie gemacht. Das ist eine ganz schwierige
Aufgabe und ich versuche, sie bestmöglich zu bewältigen.
Während sich die Kandidaten ihrer Aufgabe stellen, genießt die Jury den
Anblick eines wahren Baumkuchen-Meisterstücks.
Andrea, warum hast du dir den Baumkuchen für die technische Prüfung ausgesucht?
Der Baumkuchen ist das Wahrzeichen der Konditoren und unser ganzer Stolz, weil
es gibt nichts Schöneres als einen geraden, schönen Baumkuchen zu backen.
Das ist quasi eine Torte, eine Adaption davon, die in einem Ring gebacken wird.
Was glaubst du wohl, in der für unsere Kandidaten nachher die Schwierigkeiten
drin liegen?
Beim Backen!
Da muss ich schauen, dass ich gleichmäßige und saftige Schichten
hinbekomme mit einer schönen Backfarbe, damit ich die Jahresringe genau zählen
kann. Und das ist die Schwierigkeit.
Mein Baum ist zehn Jahre alt.
Keiner der Hobbybäcker hat Erfahrung mit diesem traditionellen Backwerk.
Umso größer sind die Bedenken, denn nach dieser Runde muss schon der erste
Kandidat gehen.
Nee, ich bin schon ein bisschen gestresst, weil die Tasche ist schon
auf, da ist die Zeit immer sehr knapp.
20 Minuten sind bereits vorbei und alle vier haben den Grundteig vorbereitet.
Hier ist besondere Vorsicht geboten, denn die Basis darf keine Klümpchen
enthalten. Diese würde man im fertigen Kuchen nämlich sofort entdecken.
Schließlich muss der Teig Schicht für Schicht gebacken werden.
Ich gebe jetzt mal so fünf Minuten pro Schicht. Ich denke, recht viel länger
sollten wir es nicht, sonst wird es zu trocken, kann ich mir vorstellen.
Aber Wissen ohne es zu wissen.
Vom Gefühl einfach.
Mein Urteil bei der letzten Runde war nicht so gut. Ich muss mich besonders
viel bemühen jetzt, weil nach dieser Aufgabe fliegt eine schon raus.
Und ich habe keinen Bock, dass es ich bin.
Nach wenigen Minuten ist die erste Schicht gebacken.
Jeder der Hobbybäcker setzt bei der Backfarbe aufs Bauchgefühl.
Sobald die erste Schicht abgekühlt ist, muss sofort die zweite folgen.
Insgesamt soll der Baumkuchen zehn Lagen enthalten.
Und zudem als Stern ausgeschnitten werden.
Habt ihr das schräg abschneiden irgendwie verstanden?
Ist nicht so richtig. Ich glaube, wir sollen das Ganze mit der großen Fall.
Schon mal gerade, ne?
Gerade. Und dann schneiden wir die kleine und setzen oben an und zum Rand
vom großen runter, dass das so abgeschrägt ist.
Oben kleiner, unten größer. Unten breiter. Genau, so hätte ich es jetzt
verstanden. Ja, hatte ich auch gedacht, ja.
Hoffen geht nicht.
Der Ofen geht nicht.
Also ist schon seit früher angemacht und jetzt nur bei 150, obwohl es 200 ist.
Das ist bei mir aber auch, weil der so weit unten ist und nur Oberhitze.
Ja, wahrscheinlich ist es so. Okay, ich bin nur paranoid.
Ich werde paranoid, es ist nicht gut, es ist nicht wahr.
Liebe Kandidaten, ihr habt jetzt nur noch eine Stunde. Es sind noch 60
Minuten. Die Zeit für die Hobbybäcker ist knapp.
Noch 60 Minuten bleiben, um 10 Schichten zu backen, den Stern auszuschneiden und
diesen zu garnieren. Für einen der Finalisten bedeutet diese Aufgabe das
aus. Ruhig, alles in Ruhe. Es geht nur ums Backen.
Lässt du das richtig braun werden?
Nein, braun schon, ja.
Ich weiß es nicht, aber ich stelle mir jetzt die Uhr auf fünf Minuten, sonst
wäre ich ja nie fertig.
Kurz vor Prüfungsende steigen Druck und Unsicherheit.
Ich denke mir, dass die Schichten nicht zu lange backen dürfen. Das würde ja
zeitlich gar nicht hinausgehen.
Alice, Jill, Michael und Maria, ihr habt jetzt noch eine halbe Stunde.
Es ist noch eine halbe Stunde Zeit, dann sollen eure Baumkuchen fertig sein, denn
ihr wisst, die Jury verkostet und einer wird uns danach schon verlassen müssen.
Ich will hier keinen Druck aufbauen.
Machst du aber trotzdem.
Nur wer dem Zeitdruck standhält und den Ansprüchen der rigorosen Juroren gerecht
wird, kommt seinem Traum von 10.000 Euro und einem eigenen Backbuch einen Schritt
näher. 15 Minuten vor Schluss werden die Baumkuchenrohlinge zurechtgeschnitten
und mit Aprikotur, einer Masse bestehend aus Marmelade, Wasser und Zucker,
glasiert. Wenn ich mir jetzt Superpowers wünschen könnte, einer wäre das von
Superman, das ist die Geschwindigkeit.
Die letzten Minuten brechen an.
Und selbst Perfektionist Michael stößt bei dieser Aufgabe an seine Grenzen.
Gott, sieht das scheiße aus.
Das sieht richtig scheiße aus.
Ihr vier, ihr habt jetzt noch fünf Minuten.
Das Ausstreichen des flüssigen Fondants und das Garnieren der geforderten
perfekten Dickzuckerfrüchte-Dekoration wird für alle Hobbybäcker zur größten
Qual.
Die Nerven liegen blank.
Zwei Stunden hatten die vier Hobbybäcker für diese technische Prüfung Zeit und
einer von ihnen wird nicht gut genug sein.
Nur drei Kandidaten kommen in die nächste Runde.
Fünf, vier, drei, zwei,
Eins und stopp.
Ja, mich wurmt das insofern, dass ich hätte viel schneller backen müssen.
Aber ich kann es nicht mehr ändern.
Jetzt muss man abwarten und ich drücke mir heute mal selbst die Daumen.
Nehmt bitte euren Baumkuchen und stellt ihn hier vorne hinter euer Foto ab.
Der ist voll schön, bei dir sieht man genau die Schichten, bei mir nicht. Dein
Blumenarrangement sieht sehr schön aus.
Ihr vier, wir kommen jetzt zur letzten Blindverkostung bei Das große Backen
2014.
Und hier ist die Jury Andrea Schumacher-Huber und Christian Hüms.
Die beiden wissen jetzt nicht, wer welchen Baumkuchen hergestellt hat. Das
macht das Ganze spannend.
Denn gleich wird uns ja einer von euch Vieren verlassen.
Es ist doch sehr unterschiedlich.
Der hier fällt mir sehr ins Auge. Aber ich bin gespannt, ob sie saftig sind.
Und das ist das Wichtigste beim Baumkuchen. Und ob dunkle Schichten
dabei sind. Fangen wir vorne an?
Würde ich sagen, ja.
Wichtig ist bei der Baumkuchentorte auf alle Fälle die Anschrägung der Torte.
Das ist schön gelungen.
Die Aprikultur hätte ein Ticken heißer sein können, weil dann wäre sie glatter
geworden.
Und der Stern hätte auch sauberer.
glasiert werden können. Also zum Dekor, ich finde es sehr schön. Manchmal ist
das Schlichte von außen besser, wenn es von innen dann eine Granate wird.
Weich ist er.
Die Schichten sind schön gleichmäßig, schön dünn.
Ich finde, er hat eine...
Sehr schöne Feuchte.
Und umso länger ich kau, erst ein ganz feiner Marzipangeschmack. Und das macht
ja auch so diese Eleganz des Baumkuchens aus. Der ist wirklich perfekt.
Schichtenschön, Konsistenz, Porung.
Der oder diejenige hat das sehr gut gemacht.
Ja, ein wunderbares Exemplar.
Magst du zuerst aus dem Anfang? Ja, der Dekor ist sehr wild, handwerklich nicht
ganz so fein gearbeitet.
Die Marmelade war in dem Fall auch natürlich viel zu kalt. Man kann auf
jeden Fall erkennen, es sind sogar noch Klümpchen drin.
Fondant auch sehr unsauber und eigentlich sollte aus so einem
klassischen Gebäckstück nie die Früchte oder wie hier das Angelika herausragen.
Es ist halt sehr lieblos gearbeitet. Ich bin gespannt aufs Innenleben.
Die sind fast zu hell. Das Schöne bei einem Baumkuchen ist natürlich, dass man
durch diese etwas angeröstete Schicht, also durch dieses etwas Dunkle
zwischendurch, immer wieder diese Ringe sehen kann. Das macht natürlich den
Namen aus, Baumkuchen. Man kann es noch ganz leicht erkennen, aber sehr, sehr
wenig. Deswegen ist es halt, ja.
Es ist für mich vom Geschmack her ein Ticken weniger und es wäre teigig
geworden. Bleibt nicht mehr viel zu sagen. Nee, da ist innen fast wie außen.
Ich finde das irgendwie sehr witzig dekoriert, weil ich habe noch nie
Angelika als Ringerl gesehen.
Das kenne ich so nicht.
Aber es ist auf alle Fälle einigermaßen schön abgekantet. Auch hier die
Aprikatur hätte heißer sein können.
Also ohne dass ich es probiere, hat hier auch einer ganz auf sicher gebacken
gesagt, ich gebe dem Ding kaum Farbe. Wir brauchen Backfarbe. Die fehlt hier
und da weiß ich ganz genau, die wird zwar saftig sein, aber...
Vom Geschmack her ist der sehr gut. Ja. Bis jetzt am besten.
Aber ich möchte Schichten sehen.
Hier hat sich jemand richtig Mühe gegeben, also wie sich wirklich ein
Dekor überlegt. Und auch hier schön die kleinen Mandarinen aufgeschnitten und
gefächert. Der Fondant ist nahezu perfekt.
Aprikatur ist schön, die glänzt.
Und auch ohne, dass ich ihn anschneide, kann ich natürlich jetzt schon auch
durch die Aprikatur sehen. Es sind auf jeden Fall dunkle Schichten zu sehen.
Von daher weiß ich schon vorher, das Baummuster ist definitiv zu erkennen.
Ja, da habe ich Jahresringe.
Sowas freut mich natürlich, weil das ist das, was es ausmacht. Eine dicke Schicht
ist genau hier drin.
Eine relativ dicke.
Hier ist sehr viel Vanille drin. Ja, also vom Geschmack her wunderbar, weil
Baumkuchen selbst ist ja von der Aromatik her eine relativ einfach
gestrickte Sache. Und wenn man dann halt mit so ganz kleinen Tricks und Kniffen
das noch mal ein bisschen raffinierter macht, finde ich es wahnsinnig
interessant. Ein sehr gemischtes Ergebnis, aber im Großen und Ganzen bin
ich relativ zufrieden. Nein, happy bin ich noch lange nicht. Ich bin zufrieden.
Die Jury hat alle Baumkuchen sowohl geschmacklich als auch optisch unter die
Lupe genommen.
Wer konnte Andrea und Christian mit seinem Werk überzeugen?
Und wer ist an dieser Prüfung gescheitert?
Aber Baumkuchen sieht auf keinen Fall so aus, wie die, die ich normalerweise esse
oder auch kaufe. Um Gottes Willen, das ist im Welten sind davon entfernt. Die
Bewertung war viel besser, als ich dachte.
Mal sehen, ich glaube, ich bin zumindest nicht die Letzte.
Eure Bewertung.
Ja, mir gebührt die Ehre, die zweifelhafte Ehre, den vierten Platz zu
verkünden. Ich stehe auch direkt vor dem vierten.
Von wem ist dieser Baumkuchenstern?
Ach du Scheiße.
Gäh. Ja, bei dir ist wohl alles schief gelaufen, was schief laufen kann. Also
ich brauche, glaube ich, die Liste der Fehler nicht aufzuzählen. Die sieht man
offensichtlich. Ist mir auch vollkommen klar.
Von daher ist Baumkuchen, glaube ich, nicht deine Wahnsinnsstärke. Nein.
Ich bin jetzt echt platt, muss ich ganz ehrlich gestehen.
Aber es wird dir nur eine, ein Müh besser.
Nummer drei.
Wer war das? Ich.
Maria? Ja.
Warum backst du so hell? Also der war geschmacklich sehr schön, aber so hell
gebacken. Und die Aprikatur auch nicht sauber. Warum?
Ich weiß nicht.
Also Backfarbe hätte ich mir bei dir schon gewünscht und eigentlich auch
erwartet.
Es geht ja auf jeden Fall besser. Ich mache dann mal Platz 2.
Dürr, freut mich sehr.
Mich auch.
Der Dekor ist sehr schlicht gewählt. Du hast auch den einen oder anderen Fehler
noch, also nicht ganz sauber im Schlussspurt gearbeitet. Deswegen ist es
halt Platz zwei geworden.
Alice, dann bleibst du noch für Platz eins übrig.
Sehr schön gearbeitet, nahezu perfekt.
Und du hast dir wirklich beim Dekor, das ist ja sonst dein Schwachpunkt, es ist
der schönste Dekor von allen.
Vielen Dank.
Danke.
Sie haben gesagt, es wäre nahezu perfekt.
Und ich habe wieder nur die schlechtesten Punkte für mich gesehen.
Ich dachte, es wäre zu trocken, dass die Schichten nicht regelmäßig genug wären.
In wenigen
Augenblicken fällt die erste Entscheidung im Finale.
Welcher Hobbybäcker muss so kurz vor dem Ziel gehen?
Für wen platzt endgültig der Traum von 10.000 Euro und einem eigenen Backbuch?
Für die Maria wird es einglaubisch und auch, ja, ich weiß nicht, ob die Platz 1
für Alice das rausreißen kann.
Es würde mir sehr schwer fallen, jetzt gerade nach Hause fahren zu müssen. Es
waren jetzt wirklich zweimal dieselben Fehler, aber damit, denke ich, gehe ich
heim. Für den Michael wird es auch eng. Ich bin halt nur wirklich am hoffen,
dass es noch weiter geht für mich, weil ich habe echt Bock.
So, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem der erste Traum zerplatzt.
Wir haben uns entschieden, wer uns heute als erster von euch Vieren verlassen
wird.
Der oder diejenige hat nicht mehr die Chance auf ein eigenes Backbuch.
auf 10.000 Euro und er kann auch nicht mehr Deutschlands bester Hobbybäcker
werden.
Aber zuerst kommen wir zu denen, die eine Runde weiter sind.
Der oder diejenige, der als erstes eine Runde weiter kommt, konsequent sehr gute
Leistungen gebracht hat, ist...
Jill, dein Soufflé war ein Traum. Es war handwerklich sehr, sehr schön
ausgearbeitet. Und auch dein Baumkuchen hat uns wirklich überzeugt und auch
begeistert.
Dankeschön.
Es gibt noch jemanden, der uns wirklich überrascht und verzaubert hat.
Das Soufflé innen drin war geschmacklich ein Traum.
Von der Konsistenz her schön luftig.
Der Baumkuchen war perfekt.
Und weiter ist
Alice.
Jetzt haben wir noch zwei.
Michael und Maria.
Derjenige, der uns verlassen muss, der konnte seine kontinuierlich gute
Leistung heute leider nicht abrufen.
Und das ist sehr schade. Wir sind ein wenig traurig.
Und verlassen wird uns Maria.
Ich bin bei dem besten Film. Aber weißt du, was toll ist?
Hier kommen nochmal deine schönsten Momente.
Unter diesen zehn dabei sein zu dürfen, das finde ich phänomenal. Also das ist
Wahnsinn für mich.
Bist du bereit? Ja.
Fertig?
Die sind perfekt.
Und darum schmeiße ich die jetzt dann runter.
Ich dachte immer, Blätterteig kauft man im Supermarkt.
Für mich ist das Brot absolut sensationell.
Dieses Brot ist so...
Perfekt.
Perfekt.
Auch im Finale möchten wir von euch ein gebackenes Highlight.
Das Thema Weihnachten in aller Welt. Das heißt, wir möchten von euch ein
weihnachtliches Motiv als Torte. Was die Schwierigkeiten dabei sind, das
erläutern jetzt Andrea und Christian.
Überrascht uns mit weihnachtlichen Gewürzen. Weihnachten ist eine sehr
gewürzreiche Saison. Also haut uns aus den Socken und überzeugt uns damit.
Achtet auf euer Zeitmanagement, damit ihr was Perfektes präsentiert.
Ihr habt für diese Aufgabe fünf Stunden Zeit. Gebt alles, denn nach dieser Runde
gibt es wieder eine Entscheidung.
Und jetzt heißt es für euch auf die Plätzchen.
Fertig.
Packt's. Mit himmlischen Gewürzen, die das Herz erwärmen, außergewöhnlichen
Kreationen und weihnachtlicher Optik müssen Jill, Alice und Michael die Jury
begeistern. Dafür haben sie fünf Stunden Zeit.
Danach muss einer von ihnen die Heimreise antreten.
Das Thema in dieser Aufgabe könnte überhaupt gar nicht besser auf unsere
Kandidaten zugeschnitten sein, weil wir haben natürlich mit Alice die klassische
Französin, wir haben mit Jill unsere Luxemburgerin und wir haben mit Michael
den klassischen Deutschen.
Das heißt, ich erwarte natürlich ganz verschiedene Interpretationen von dem
Thema Weihnachten. Ich habe entschieden, eine ländliche Weihnachtsgeschichte zu
benutzen.
Ähm, die von einem Trollweib, die auf dem Berg wohnt mit ihren 13
Söhnen.
Kleine isländische Trolle bewachen Alis Kreation.
Einen Zitronenmohn und einen Schokokassiskuchen.
Die Ganache aus Limette und Holunderblütensirup sowie eine
marmorierte Fondantdecke runden das Kunstwerk ab.
Was den Inhalt betrifft, ist nicht traditionell weihnachtlich.
Aber es ist was, was man im Winter machen kann.
Und ich finde, es wäre schade, sich nur an eine Sache zu begrenzen, wenn es so
viel gibt.
Während Michael in Sachen Arbeitsplatz keine Grenzen kennt und einen
zusätzlichen Backplatz in Beschlag nimmt, bereitet Jill die Zutaten für
eine typische Torte aus der Heimat vor.
Bei uns ist es die Tradition, dass man da Biskuitteig mit Mocha-Buttercreme
macht. Und ich habe sofort daran gedacht und das werde ich jetzt umsetzen.
Der Weihnachtsmann und Rudolf das Rentier umarmen Gilles leckere Biskuit
-Torte voll weihnachtlicher Vorfreude. Zwischen den Böden mit Vanilla-Aroma
versteckt sich Gilles Lieblingsfüllung, eine luxemburgische Mocha-Buttercreme.
Nachdem alle Zutaten ausgesucht und miteinander vermengt wurden, gelangen
die ersten Teige der Finalkandidaten in ihre Formen.
Ich will heute einen Adventskranz backen.
Einen Adventskranz, so wie man den kennt, mit Kerzen, auch aus Kuchen. Das
Ganze will ich so im Fondant eindecken, dass es so in Birkenrinde-Optik ist,
ganz so ausverziert mit Mistelzweigen, Beeren.
Wenn ich es schaffe, mache ich noch eine Amaryllis, aber das wird eng.
Mit seinem Kranz in Birkenrinde-Optik will Michael wohlige Weihnachtsstimmung
verbreiten. Eine elegante Komposition aus pochierten Äpfeln, Glühwein-Gelee,
Marzipankrem und karamellisierten Walnüssen soll ihn ins Finale bringen.
Michael, was machst du denn? Das wären aber sehr kleine Kuchen. Das wären
Kerzen. Kerzen?
Ich backe einen Adventskranz und wollte die Kerzen auch aus Kuchen machen.
Toll, dann kann man deine Kerzen sogar essen. Genau.
Aber nicht nur Michaels essbare Kerzen wandern nun in den Ofen. Auch Alice und
Jill kommen gut voran und können 200 Minuten vor Schluss ihre Kuchen zum
Backen in den Herd schieben.
Im nächsten Schritt müssen die Füllungen vorbereitet werden.
Ich mach die Butter immer separat mit der Gabel nochmal ein bisschen weicher.
Die französische Butter kriselt sehr gerne und es ist immer so eine
Glückssache. Ich weiß jetzt auch nicht, ob es jetzt klappt.
Aber wenn die Butter wirklich sehr weich ist, dann klappt es normalerweise immer.
Alice setzt auf schwarze Johannisbeeren, die sie mit Gelatine zu einem festen
Gelee verarbeitet.
Immobilienkaufmann Michael will sich nicht mit wenigen Zutaten zufrieden
geben und komponiert eine Backsymphonie aus zahlreichen weihnachtlichen
Gewürzen.
Und alle Finalisten haben weiterhin nur ein Ziel.
10.000 Euro und ein eigenes Backbuch.
Wenn ich hier gewinne, dann könnte ich auch vielleicht mit einem ewigen Traum
erfüllen, so nach Spanien zu fahren, also durch Spanien zu fahren und über
die ganze Erfahrung ein Backbuch zu schreiben. Das wäre einfach total toll.
Ich habe viel zu tun, weil es viel Füllung macht, aber...
Wenn dann mal alles vorbereitet ist, dann geht's dann schnell mit dem Füllen.
Noch 160 Minuten bis zur Präsentation vor der Jury.
Die Füllungen sind fertig und die weihnachtlichen Torten können in Form
gebracht oder zusammengesetzt werden.
Insgesamt haben die Hobbybäcker fünf Stunden Zeit für ihre weihnachtliche
Highlight-Torte.
Diese Minuten wollen die Kandidaten bis zur letzten Sekunde nutzen.
Liebe Kandidaten, es ist Halbzeit. Ihr habt jetzt noch
zweieinhalb Stunden.
Sehr gut.
Zweieinhalb Stunden.
Sehr gut.
Bei der dritten Aufgabe Weihnachten aus aller Welt müssen uns die Kandidaten
überzeugen. Beim Dekor muss ich erkennen können, welche Geschichte sie uns
erzählen möchten, ohne dass ich lang nachfragen muss.
Und nur die beiden, die das perfekt umsetzen, kommen bei mir ins große
Finale.
Noch knapp eineinhalb Stunden bleiben den drei Finalkandidaten, um sich mit
einer weihnachtlichen Traumtorte das Ticket für die letzte Runde zu sichern.
Dafür wird auf höchstem Niveau gearbeitet und dekoriert.
Während Jill mit weißem Fondant auf Schlichtheit setzt, versucht es Alice
mit einem Marmoreffekt.
Michael nutzt gleich drei verschiedene Farben.
Das soll so ein bisschen aussehen wie Birkenrinde.
Ich habe das irgendwo mal gesehen, das war ein Adventskranz, der war einfach
nur aus Rinde gemacht.
Anstelle aus Tannennadeln, aus Rinde. Und das fand ich total schön.
Alice, Michael und Jill, ihr habt jetzt noch genau eine Stunde Zeit.
Jill? Ja?
Kannst du mir einen Tipp zeigen, wie man am besten so eine Decke hebt?
Hochhebt? Ja, mit der Hand. Hast du nach jedem zweiten Ausrollen immer
gewechselt?
Immer umgedreht. Also es klippt nicht jetzt gerade? Klippt nicht. Klippt gar
nicht. Also ich mache es nie auf die Rolle. Ich mache immer... So mit der
Hand unten oder?
So.
Und dann von hier so.
Okay.
Danke.
Und dann schnell drüber.
Ja, sehr schnell.
Danke.
Die drei Hobbybäcker wissen, um zu gewinnen, muss man über sich hinaus
wachsen.
Nach und nach bekommen die aufwendigen Tortenkreationen ihren ganz persönlichen
Stil.
50 Minuten vor Schluss kann mit der Arbeit an den kleinen filigranen
Dekorationen begonnen werden.
Neben grünen Mistelzweigen zaubert Michael aus Deko-Fondant, einer
Zuckermasse, kleine rote Äpfel, die später in seinen Adventskranz gesteckt
werden.
Und Alis Mut, Neues zu wagen, hat sich gelohnt. Ihre Fondantdecke ist nicht
gerissen. Was passiert?
Ein Wunder.
Ein Weihnachtswunder. Ein Miracle of Christmas.
Wenn es weiter so gehen könnte, ist der perfekt.
Du formst Blümchen?
Was ist das?
Das soll so ein bisschen wie so Weihnachtskugeln nachher werden. Die
werden noch glasiert. Also ich bin gespannt drauf und pass auf beim
Trocknen, weil sonst... Du kannst doch nicht den Schaumstoff da reintun. Ich
habe es doch auf den Rost gelegt.
Oh Gott, ich darf da gar nicht reinschauen, was du da alles da drin
hast. Ein bisschen sieht es aus, wie wenn lauter Fischchen da drin hängen.
Das sind jetzt die Mistel. Das sind die Mistelzweige? Genau, was da drin hängt.
Also die sind schon mal schön.
Sportlich, sportlich und ja, sehr witzig. Vergiss dein Zeug nicht im Ofen.
Viel Glück. Danke.
Dann ist Fingerspitzengefühl gefragt.
Alice, Gilles und Michael beginnen mit dem Ausmodellieren ihrer weihnachtlichen
Torten.
Liebe Kandidaten, ihr habt noch drei Minuten.
Noch ganze drei.
Es ist mir aufgefallen, dass der Weihnachtsmann noch keine Haare und
keine Ohren hat.
Er ist so nackig.
Nur noch 180 Sekunden bleiben den Kandidaten jetzt noch, um letzte kleine
Unsauberkeiten auszumerzen und ihr weihnachtliches Werk zu vollenden.
Die letzten Sekunden brechen an.
Ihr müsst eure Arbeit gleich beenden.
10, 9, 8, 7, 6, 5,
4, 3, 2, 1 und
stopp.
Wie wird die Jury die weihnachtlichen Torten bewerten?
Und welcher Kandidat hat die Erwartungen nicht erfüllt?
Welcher Hobbybäcker kommt in die nächste und allerletzte Runde?
Bei der Verkostung könnte es vielleicht sein, dass die Jury sagt, ah, Julia, du
hattest wieder mehr Gewürze benutzen müssen.
Das ist zu einfach.
Da habe ich ein bisschen Angst vor.
Nach dem Marathon, den ich mir heute da selbst aufgetürmt habe, möchte ich
eigentlich schon unter den ersten zwei jetzt sein.
Ich habe große Angst vor der Beurteilung des Juries jetzt.
Die wird gerade sofort entscheiden, wer in der großen Finale jetzt kommt.
Und es wäre natürlich schön, dabei zu sein.
Jetzt sind wir mal gespannt, welche Torte denn bei uns weihnachtliche
Vorfreude auslöst. Wir werden die jetzt verkosten. Kommt einzeln nach vorne und
Alice fängt an.
Alice, von den Farben her ist es ja nicht sehr weihnachtlich. Aber wie ist
die Geschichte dazu?
Die Geschichte ist die von der Trollweib Grilla, die da oben sitzt und ihre 13
Söhne.
Sechs davon sind schon weg und liefern Geschenke zu den Kindern jetzt.
Und der Rest ist noch da.
Und innen drin?
Innen drin ist oben ein Zitronen-Mohnkuchen mit einer Zitronen
-Buttercreme-Füllung und unten ein Schokoladenkuchen mit Cassis-Creme,
Holunderblütensirup. Am Anfang kann es vielleicht ein bisschen unweihnachtlich
wirken, aber ich finde, im Winter kann man auch so fruchtig essen.
Klar, weihnachtlich ist es jetzt weniger.
Allerdings, es ist natürlich auch immer eine gewisse Eigeninterpretation. Aber
es ist nicht... exakt und nicht sauber gearbeitet. Ich sehe hier Risse,
Kanten, wieder Risse.
Da fehlt es mir absolut an Perfektion.
Ich hingegen, also ich finde die Hexe ist sehr gut rausgearbeitet. Eine Hexe
ist nun mal kein Topmodel, also von daher hat sie Kanten und eine Hexe ist
auch nicht in Louis Vuitton gekleidet. Von daher ist auch so ein zerrissener
Rock für mich schon völlig plausibel.
Ich würde sie jetzt einfach mal anschneiden.
Sehr dunkle Backfarbe, fühlt sich sehr kompakt an.
Also zur oberen, den Mohn schmeckt man schön, man schmeckt auch die Zitrone
schön raus, aber weil der Teig wirklich sehr kompakt ist, lässt er sich auch
nicht wahnsinnig schön essen.
Unten mit dem Cassis und der Holunderblüte finde ich sehr schön. Die
Böden, da bin ich von dir wirklich luftig und ganz was anderes gewöhnt.
Vielen Dank.
Danke dir, Alice.
Außer dem Brot habe ich noch nie solche Kritiken gehört.
Schaut halt nicht gut ausgesehen, hat mir nicht wirklich auch gut geschmeckt.
Ein Adventskranz.
Erzähl mal den Gedanken, der dahinter steckt.
Ich habe das mal gesehen, so ein Adventskranz aus einer Birkenrinde.
Innen drin habe ich eine Glühweinbuttercreme, ein Glühweingelee,
pochierte Äpfel, eine Marzipankreme und kandierte Walnüsse. Und der Teig ist ein
Frankfurter Kranz, ein bisschen abgeschmeckt mit Orange und Zitrone.
Man kann die Birke nicht so wirklich erkennen. Es sieht eher aus wie Marmor.
Was natürlich wieder Wahnsinn ist und ich glaube auch dein Steckenpferd ist
diese Zuckerblume.
Die sieht natürlich auch wieder sehr filigran aus.
Die Birke, das ist dir nicht so genug, aber ich finde es sehr gewagt. Du hast
sehr modern gearbeitet, schön angeordnet.
Hier die Misteln, toll rausgearbeitet, also bis ins Detail. Da bin ich sehr,
sehr begeistert.
Riechen tut das sehr gut. Sehr schöner Apfel.
Für mich hast du geschmacklich wieder alles richtig gemacht, was man richtig
machen kann.
Es ist super saftig, du hast den Glühweingeschmack. Ich finde es zum
Beispiel völlig genial, dass du halt diese Äpfel da drin hast, die halt auch
noch den Biss mitbringen. Ich habe einen saftigen Boden, eine weiche, sehr
aromatische Buttercreme. Finde ich fantastisch und ist für mich leichtes
Weihnachten. Fruchtig, aber ich habe Weihnachten noch auf der Zunge.
Zur Optik, die Birke nächstes Mal noch besser ausarbeiten.
Entweder man trifft von einem den Geschmack oder vom anderen. Aber nie
irgendwie von beiden. Ich glaube, die sind so unterschiedliche Typen, auch
beide, dass man das nicht schaffen kann, wirklich in allem zu überzeugen.
Schild funkelt und strahlt immer, wenn sie nach vorne kommen. Das ist der
Wahnsinn. Aber mindestens genauso.
Wie ihre Torte.
Sag mal was dazu.
Also, ich habe euch einen Biskuitteig gemacht mit Mocha-Buttercreme. Das ist
bei uns in Luxemburg Tradition für Weihnachten. Und optisch habe ich es
etwas kindlicher gehalten, weil es eigentlich eine Widmung an mein
Patenkind ist, der zweieinhalb Jahre hat.
Du arbeitest immer sehr, sehr sauber. Und besonders bei einer weiß
eingedeckten Torte. Ich sehe nicht einen...
Tapsa, kein Riss, keine Naht, ist ein einfaches Motiv. Auch kindlich,
aber es ist exakt gearbeitet. Ganz herzlich.
Danke.
Der Kaffeegeschmack ist da sehr elegant.
Dadurch, dass die Böden so schön feucht sind.
braucht man keine Tränke. Es ist einfach, aber in perfekt gearbeitet.
Ich hätte mir ein ganz klein wenig mehr Kick gewünscht.
Also so ein Kontrapunkt zum Kaffee, weil du hast natürlich immer den Bisfit und
Kaffee mit so ein bisschen, weiß ich nicht, vielleicht Frucht oder so, dass
du halt noch so ein ganz klein wenig noch was anderes mit drin hättest.
Ich bin sehr zufrieden mit der Bewertung.
Optisch hat sie...
Beuden gut gefallen, innen drin Franz Christian, es hat wieder so ein bisschen
was gefehlt.
Die vorletzte Entscheidung steht an.
Welche beiden Hobbybäcker kämpfen sich in die finale Runde von Das große
Button?
Nach der Beurteilung heute würde ich sagen, Alice muss uns leider verlassen,
weil sie hat wohl das Thema Weihnachten nicht so umgesetzt, wie die Jury sich
das gewünscht hätte.
Wenn es mich jetzt doch treffen sollte, würde ich es ehrlich gesagt nicht
verstehen.
Ich bin sehr, sehr gespannt.
Einer muss gehen.
Wenn ich jetzt nach Hause gehen müsste, dann wäre ich schon fast traurig.
Ich bin natürlich enttäuscht. Besonders, dass es nicht geschmeckt hat, ist
normalerweise meine Stärke.
Aber ich bin froh, dass ich schon unter den drei Ersten bin.
Drei Runden habt ihr geschafft.
Zwei konnten von euch die Jury überzeugen und haben weiterhin die
Chance auf ein eigenes Backbuch und auf 10.000 Euro.
Für einen von euch ist die Hoffnung darauf gleich vorbei.
Jill, bei dir außen perfekt handwerklich gearbeitet, innen die
Creme war etwas sehr einfach.
Michael, dein Weihnachtskranz konnte uns optisch nicht überzeugen. Dafür war die
Creme innen drin eine Granate. Mit den frischen Äpfeln absolut einfach nur ein
weihnachtliches Gedicht.
Alice, deine Marmorierung war perfekt, die Figuren etwas einfach, der Boden
etwas zu kompakt, zu trocken.
Aber innen drin deine Creme und der Cassis, ein Traum.
Einer von euch dreien hat es geschafft.
das Thema gestalterisch und geschmacklich am besten umzusetzen.
Das ist auch der Erste, der das Ticket bekommt fürs Finale.
Und das ist von euch dreien... Jill!
Jetzt haben wir noch Michael und Alice.
Bei euren Weihnachtstorten gab es Positives wie Negatives.
Allerdings hat einer von euch beiden es geschafft, also es war wirklich sehr
knapp, die Jury ein bisschen mehr zu überzeugen.
Das ist der Zweite, der ins Finale darf und gegen Jill antreten darf.
Und das ist... Michael.
Wir haben uns das schon gewünscht, dass wir beide das Finale rocken. Ja, wir
haben uns das so vorgestellt, dass wir beide vielleicht im Finale
zusammenstehen und freuen uns jetzt voll, dass es geklappt hat. Ja, also ich
will gewinnen, ne? Das ist ja klar, aber... Ich auch.
Und Alice, für dich ist es leider hier zu Ende.
Das hast du mir auch gedacht.
Diese Erfahrung hier beim Großen Backen hat mir sehr
viel gebracht. Ich habe extrem viel gelernt.
Ich bin nur enttäuscht, dass ich nicht alles zeigen konnte, was ich kann.
Es ist schon traurig, dass es schon vorbei ist.
Aber weißt du, was toll ist?
Du hast es so weit geschafft und die schönsten Momente von dir hier beim
großen Backen, die gucken wir uns jetzt nochmal an. Ach, geil.
Ich zeige es allen, dass ich in die Finale gehöre. Ich weiß, alle denken,
ich bin Französin. Je voudrais des Macarons.
Ich versuche es.
Es sieht so beschissen aus. Ich habe kein Morgen zu gehen.
Ich bin ein wahnsinniger Fan davon.
Danke. Wenn du mir danach das Rezept geben könntest, wäre ich dir extrem
dankbar. Ich glaube, mehr brauche ich dazu nicht sagen.
Bäcker der Woche ist...
Die anspruchsvollste Aufgabe bei Das große Backen entscheidet über Sieg oder
Niederlage. Welcher Kandidat backt die außergewöhnlichste Finaltorte und
verlässt als Sieger das Zelt?
Ihr zwei, ihr kämpft jetzt hier im Finale um den Titel Deutschlands bester
Hobbybäcker. Und wir möchten von euch nichts Geringeres als euer Meisterstück.
Lauft doch mal zur Höchstform auf.
Wir verlangen von euch eine sechsstöckige weihnachtliche Biskuit
-Torte, die mindestens einen halben Meter hoch ist.
Auch geschmacklich wachst du bei euch hinaus, überzeugt uns mit kreativen,
originellen Ideen.
Ich möchte von euch, dass ihr die Torten mit Fondant fein, dünn und glatt
eindeckt. Ohne Risse und ohne Falten.
Aber bevor es losgeht, haben wir für euch eine kleine Überraschung verraten,
als Aufmunterung und zur Motivation.
Mein Schatz, ich wünsche dir viel Glück.
Mach dein Ding.
Und ich weiß, du schaffst alles, wenn du die Ruhe behältst und nicht hektisch
wirst. Und hau rein.
Begeil.
Gilles, wir drücken dir die Daumen.
Wir sind übernäht.
Super,
danke.
must be wondering why we try why do we try
Jill, wie geht's dir?
Es hält mich jetzt ein bisschen schwer, mich ans Backen zu
konzentrieren. Ich denke jetzt an zu Hause und bin froh, wenn
ich wieder alle wiedersehen darf.
Ja, denk dran, die erwarten, dass du gewinnst. Ja.
Und Michael.
Wie geht es dir jetzt? Du hast sie noch mal gesehen.
Ja, das ist natürlich ein emotionaler Moment, wenn man jetzt so die Lieben
einfach nach so einer langen Zeit sehen kann und die einem Glück wünschen. Das
ist was Besonderes auf jeden Fall. Ja, die denken jetzt an dich und die denken
natürlich, dass du jetzt auch gleich was ganz, ganz Tolles hinstellst. Ich werde
alles geben.
Mach das. Viel Glück.
Danke.
Und jetzt kommt der Moment, der zählt. Ihr müsst jetzt alles geben.
Ihr habt vier Wochen darauf hingearbeitet.
Es geht um den Titel Deutschlands bester Hobbybäcker. Und jetzt heißt es ein
letztes Mal für euch beide. Auf die Plätzchen.
Fertig. Packt.
In fünf Stunden ist es entschieden.
Wer wird Deutschlands bester Hobbybäcker? Wer backt die
spektakulärste sechsstöckige Torte?
Wer gewinnt 10.000 Euro und ein eigenes Backbuch?
Also der Tortentower ist sicherlich die größte und höchste Aufgabe, die nun vor
unseren Kandidaten steht.
Von der Filigranität oder von der Aufgabenstellung her geht es, glaube
ich, um Kopf-an-Kopf-Rennen. Also ich lasse mich einfach überraschen und
schaue einfach mal, wer in diesem Finale über sich hinaus wächst.
Es wird eine harte Challenge, aber da haben wir uns ja vier Wochen lang dran
gewöhnen können.
Ich bin natürlich froh, dass wir wieder mit Fondant arbeiten können, weil es
macht mir halt sehr viel Spaß.
Den Sieg will sich Schill mit einem weißen Tortenturm sichern, der mit
seiner silberblauen Verzierung für Winterstimmung sorgt. Das Meisterstück
besticht durch einen Zitronenkuchen mit Thymian-Buttercreme und einen saftigen
Rübli-Kuchen mit Frischkäse-Frosting.
Jill ist meine Überraschungskandidatin, weil die ist am Anfang immer ziemlich
gestresst, liefert aber am Schluss immer ganz tolle Produkte ab, die mich
wirklich begeistern und sie arbeitet sehr sauber und sehr exakt.
Für die beiden riesigen Tortentower müssen jeweils ungefähr 90 Eier, 7
Kilo Butter und 6 Kilo Zucker verarbeitet werden.
Michael setzt dabei auf eine ganz spezielle Taktik. Er verteilt sich bei
der Zubereitung seiner Teige auf gleich drei Backplätze.
Das ist natürlich eine Menge an Teig, die man jetzt anschlagen muss in der
kurzen Zeit. Und wenn ich das jetzt alles in eine Küchenmaschine füllen
würde, würde mir die überlaufen.
Deswegen habe ich das jetzt alles aufgeteilt auf drei Stück und versuche
das alles gleichzeitig irgendwie zu managen.
Michaels Gewinnerkonzept. Ein Eisberg, der in türkisblauem Wasser treibt. Eine
Buttercreme mit Rumrosinen veredelt den Schokoladenkuchen. Im hellen Rührkuchen
sorgt Haselnusskrokant für Biss.
Eisbär und Zuckerblume krönen die Torte.
Michael begeistert mich mit seinen handwerklichen Fähigkeiten. Aber er
verzettelt sich oft von der Zeit und packt zu viel rein.
Ja, also der Michael macht alles irgendwie zeitgleich.
Ich hätte gerne mal einen Kuchen im Ofen, weil ich den nachher dann, man
kann ja nicht alle zusammen eindecken. Das habe ich mir so gedacht.
Während sich Gilles langsam vorarbeitet, setzt Michael auf Schnelligkeit bei der
Bodenherstellung. Es muss mit sogenannten Tortenringen gearbeitet
werden, deren Größe individuell eingestellt werden kann.
Ich stiche den Ring ein bisschen ab.
Und so kann mir die Masse nicht unterm Ring rauslaufen.
Nach 60 Minuten von insgesamt 5 Stunden ist es dann soweit.
Die Teige kommen in die Backringe und dann in den Ofen.
Noch scheint alles nach Plan zu laufen.
Noch.
Bei dir läuft der Teig auch raus, ne?
Ne, das ist halt der Mürbeteig. Bei mir läuft der richtig raus, weil mein Teig
relativ flüssig ist.
Das funktioniert nicht mit dem Mürbeteig. Die laufen alle aus der Form
raus.
Die gehen alles raus aus dem Ofen.
Aber noch einer.
Eins.
Oh Mann.
Scheiße ist das.
Also so viel Schweiß vergossen wie heute habe ich, glaube ich, bei keiner
Aufgabe, die wir jetzt hatten.
Es war der Abschuss. Aber es ist ja auch das Finale.
Und dass das kein Zuckerstecken wird, war von vornherein klar.
Ganz ruhig.
Nimm den Teig, back ihn, wenn du nicht auf die Höhe kommst.
Improvisier, dass du dieses Volumen herkriegst.
Nüsse, irgendwelche Früchte drunter.
Abschmecken und dass du dieses Volumen erreichst.
Dann ist natürlich nicht das optimale Ergebnis, aber das ist die einzige
Möglichkeit, bevor du alles wegmachst. Also es reicht auf keinen Fall, nochmal
Teige zu machen.
Boah, du hast nicht mehr viel Zeit. Also du bist völlig frei. Wir wollen dich in
null beeinflussen in deiner Entscheidung. Du kannst auch nochmal neu
machen, aber wir weisen auf die Zeit hin. In deiner Situation würde ich es so
machen. Wir weisen auf die Zeit hin.
Reiß dich zusammen und...
Konzentrier dich jetzt.
Also ich mag den Mischer hier total.
Also da denke ich gar nicht daran, dass das für mich ein Vorteil sein könnte.
Also absolut nicht.
Ist jetzt halt ein bisschen ärgerlich, aber es ist trotzdem genug Teig in der
Masse. Der wird also hochkommen. Ich muss dann halt ausgleichen mit Creme.
Deswegen zerrscht im Moment gerade ein bisschen das Chaos, aber...
Ich habe mir vorgenommen, ich werde alles geben.
Und das werde ich auch tun.
Mit diesem Totalausfall hat der 31-Jährige nicht gerechnet. Die Zeit
läuft gegen ihn. Nur noch drei Stunden, dann entscheidet sich, wer Deutschlands
bester Hobbybäcker wird.
Jill oder Michael?
Jetzt heißt es nicht aufgeben.
Jill und Michael, es ist Halbzeit. Ihr habt jetzt noch zweieinhalb
Stunden.
Noch zweieinhalb Stunden und dann ist die Zeit vorbei.
Legt den Gang zu.
Nur noch knapp zweieinhalb Stunden bleiben den beiden, um aus ihren
Kuchenrohlingen wahre Meisterwerke zu erschaffen. Die Herausforderung ist
klar. Weihnachtliche Optik trifft auf unvergleichlichen Inhalt.
Es ist natürlich nicht so schön, dass es jetzt schon Hartzeit ist.
Also wir müssen nochmal richtig ran jetzt und Gas geben. Es wird
knapp und man kommt voll ins Schwitzen.
Michael kümmert sich um die nun notwendig gewordene Füllung seiner
Böden. Denn nur damit kann seine sechsstöckige Torte die notwendige Höhe
von einem halben Meter erreichen.
Aus den ausgelaufenen Teigresten mischt er mit Glühwein und Früchten eine
geschmackvolle Masse. Der Finalist hat neuen Mut geschöpft. Muss ja irgendwo
auch noch laufen können.
Es darf jetzt absolut nichts mehr schief gehen.
Und das ist schon ein bisschen so.
Meine Nerven sind angespannt.
Sehr angespannt.
Es ist fast wie eine Herz-OP, obwohl ich noch keine hatte. Aber ich kann mir das
vorstellen, dass es so ist.
Noch 100 Minuten bis zur endgültigen Entscheidung.
Jetzt müssen Jill und Michael nochmal all ihre Kräfte mobilisieren. Die
Tortenböden sind fertig und werden nun mit der Zuckermasse, genannt von Dant,
eingedeckt. Für das Dekorieren der pompösen Weihnachtstorten brauchen die
Finalisten ausreichend Zeit.
Jill und Michael, ihr habt jetzt noch 30 Minuten.
Noch 30 Minuten.
Ach, toll.
Ein allerletztes Mal zeigen Jill und Michael ihr ganzes Talent.
Mit gekonnten Handgriffen setzen die beiden Hobbybäcker ihren Tortentauern
die Krone auf.
So, ihr beiden, die letzten Sekunden brechen an.
10, 9, 8, 7,
6, 5, 4, 3,
2, 1 und stopp.
Oh Gott.
Ich bin wirklich stolz auf mich, dass ich das noch hingekriegt habe, dass da
noch jetzt eine fertige Torte steht. Ich habe zwischenzeitlich echt mal gedacht,
ich schaffe es einfach nicht.
Und deswegen ist es gerade mein persönliches Highlight heute.
Man ist jetzt einfach am Ende mit den Nerven und mit allem körperlich
und ich bin froh, dass es jetzt geschafft ist.
Jill, Michael, ihr habt es jetzt nicht mehr in der Hand. Das war die definitiv
letzte Backrunde und somit für euch auch die letzte Gelegenheit, bei der Jury
Eindruck zu machen.
Kommt jetzt bitte mit euren Torten nach vorn.
Das ist jetzt unsere letzte Verkostung.
Selbst ich bin jetzt aufgeregt.
Definitiv. Fangen wir bei Michael an? Wir fangen bei Michael an.
Ich präsentiere euch einen Eisberg. Einfach mit dem Hintergrund, ein Eisberg
muss nicht immer perfekt sein.
Das heißt, er darf auch mal eine Unebenheit haben und mal keine ganz
gerade Kante. Ich weiß, wie du eine harte Kante machen kannst.
Eisberg ist wirklich, wie gesagt, da kann ich mich schneiden, der ist hart.
Der fehlt mir jetzt hier und ich weiß, du kannst es.
Ja, zur Optik muss ich sagen, dieses Kristallige, dieses Glänzende, finde ich
sehr schön aufgegriffen. Auch dein Motiv, also mit dem Eisberg, finde ich
natürlich der Jahreszeit entsprechend.
Was ist denn drin im Eisberg? Das ist ein dunkler Boden, einmal mit ein
bisschen Kaffeegeschmack und ganz leicht abgeschmeckt mit Amaretto.
Schokoladenbuttercreme mit Krokant und neben den anderen ist eine helle
Buttercreme mit Rumrosin und ein heller Teig.
Der Fondant ist schön sauber gearbeitet, also ich habe nirgends Fingertapsen.
Aber er könnte gerade hier oben zwei Millimeter dünner.
Also vorweg, du warst extrem in der Scheiße. Es gibt Leute, die geben dann
auf, aber das ist halt das Finale und das zeichnet dich halt auch aus, dass du
dann halt kämpfst und dich wieder reinbeißt. Also Chapeau.
Beim oberen, das ist das mit dem Kaffee. Ich habe leicht karamellisierte Nüsse
drin gehabt.
Finde ich sehr gelungen. Die Creme ist sehr...
Weich. Der Kaffee ist fein dosiert. Der Boden ist sehr kompakt. Der untere ist
auch, habe ich lang auf dem Gaumen. Der Biskuit ist sehr fest.
Mit der Buttercreme zusammen hast du dann halt, ist es so ein bisschen wie
Donauwelle.
Ich finde es gut.
Chill. Chill.
Erzähl mal ein bisschen was zu deinem Meisterwerk.
Mein Traum ist es schon mal.
irgendjemandem seine Hochzeitstorte zu machen. Deshalb wollte ich im
Hochzeitstil sein. Ja.
Die Optik.
Sauber eingedeckt, aber da ist es etwas arg dünn. Da sehe ich den Boden durch.
Also die Farben finde ich für den Winter persönlich ansprechend. Es sieht
sensationell aus. Was hast du denn drin?
Einmal einen Zitronenkuchen mit einer deutschen Buttercreme mit Vanillepudding
und noch eine kleine Thymian-Note.
Dann habe ich einen Rübli-Kuchen gemacht und da habe ich einen Frischkäse
-Frosting mit Zitrone gemacht.
Gleichmäßig, aber immer noch zu dick.
Die Zitrone schmecke ich sehr schön raus bei der Creme. Es ist einfach harmonisch
und bei dem Karottenkuchen hast du alles richtig gemacht. Die Struktur.
Deiner Böden ist sehr schön. Sie ist leicht, sie ist gleichmäßig.
Der untere mit Zitrone, da hättest du ein bisschen mehr Säure reinbringen
können. Okay. Bei der ist mir fast zu einfach.
Also ich habe jetzt gerade die Creme probiert mit dem Thymian drin. Der
Burner, leider Gottes, ist zu viel Teig auf zu wenig von der sensationellen
Creme.
Aber ich muss sagen, ich bin sehr stolz, was hier steht und finde das wirklich
beides sehr beeindruckend.
Jill, Michael, wir werden uns jetzt zu einer letzten Beratung zurückziehen.
Und dann werden wir euch gleich verkünden, wer denn Deutschlands bester
Hobbybäcker wird.
Wer ein eigenes Backbuch bekommt und wer 10.000 Euro mit nach Hause nehmen darf.
Und damit ihr nicht alleine zittern müsst, haben wir noch was für euch.
Nach der langen Zeit, wo die Jill dann doch abwesend war, hab ich auch zu Hause
halt doch gefühlt, dass sie mir fehlt.
Und ich bin froh, dass ich heute hier sein konnte, um sie halt dann nochmal
zum Sieg zu unterstützen hat.
Ich habe ja beide Torhüter gesehen.
Ich finde sie beide wunderschön. Aber klar, mein Herz schlägt für meinen Mann.
Natürlich wünsche ich mir, dass er gewinnt.
Ihr beide habt euch gegen acht Kandidaten durchgesetzt.
Und einer von euch beiden darf sich ab heute Abend Deutschlands bester
Hobbybäcker nennen.
Er bekommt sein eigenes Backbuch und 10.000 Euro.
Jill, kommen wir zu deinem Meisterstück. Bei dem unteren Biskuit fehlt uns leider
von dieser sensationellen Creme. Es war zu viel Teig. Es war leider...
Nicht ganz perfekt.
Der Rüblekuchen, der war hingegen sensationell.
Allgemein bist du der Sonnenschein. Ich schaue dir gerne bei der Arbeit zu, weil
wenn du anfängst, fängst du an zu strahlen.
Nichtsdestotrotz ist natürlich auch was in die Hose gegangen.
Ausgerechnet bei meiner Disziplin standen die drei heiligen Könige bei dir
unter überhaupt keinem guten Stern.
Michael, deine Geschichte um dein Meisterwerk war sehr schön.
Die Böden waren aber sehr kompakt, dennoch die Füllung unten eine schöne
Rumnote und oben ein angenehmer Krokantbiss.
Du bist der Perfektionist.
Bei der Fähigkeit, Zuckerblüten zu modellieren, fehlen selbst mir die
Worte. Du bist ein Kämpfer. Selbst wenn dir was schief geht, versuchst du alles
zu retten und möchtest uns noch was Perfektes präsentieren.
Nur einmal hast du mich sehr enttäuscht.
Bei meinem Rezept zur technischen Prüfung, dem Baumkuchen, das war ein
Desaster.
Nun ist der Moment da.
Wir haben uns entschieden.
In den vergangenen vier Wochen habt ihr wirklich alles gegeben.
Und wir wissen, wie schwer es ist, unter Zeitdruck Höchstleistung zu bringen und
uns was Wunderschönes zu zaubern. Aber nur einer von euch hat es geschafft.
Nur einer von euch kann gleich den Titel Deutschlands bester Hobbybäcker tragen,
bekommt sein eigenes Backofen und 10.000 Euro.
Und letztendlich waren es Feinheiten, die den Ausschlag gegeben haben. Und
Deutschlands bester Hobbybäcker ist...
Das war das große Backen 2014.
Danke, dass Sie dabei waren. Wir haben unseren besten Hobbybäcker Deutschlands.
Herzlichen Glückwunsch, Jill. Und vielleicht sehen wir uns nächstes Jahr
wieder. Tschüss und frohe Weihnachten.
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