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Hallo und herzlich willkommen zu Deutschlands größter Backshow.
Mit zehn grandiosen Kandidaten sind wir gestartet, doch jetzt haben nur noch
sechs weiterhin die Chance, bester Hobbybäcker des Landes zu werden. Jetzt
bei Das große Backen hier in Sat.1.
Letzte Woche in der größten Backshow der Welt.
Bei Das große Backen treten nur die besten Hobbybäcker Deutschlands
gegeneinander an.
Die Konkurrenz ist groß, aber ich werde alles geben, weil ich will ins Finale.
Sie gaben alles.
Ich zeige es allen, dass ich in die Finale gehöre.
Und sie alle haben nur ein Ziel.
Ein eigenes Backbuch und 10.000 Euro.
Auf die Plätzchen.
Fertig. Backt.
Schokolade ist Gottes Antwort auf Brokkoli.
Mit außergewöhnlichen Rezepten und süßen Verführungen zeigten die acht
Hobbybäcker, was in ihnen steckt.
Ich will dich ja nicht unter Druck setzen, aber es ist immer noch eine
halbe Stunde. Alles gut, kriegen wir hin.
Oh, fuck.
Grenzenlose Leidenschaft.
Ich hab keinen Bock, morgen zu gehen.
Und unermüdlicher Einsatz.
Ich sag ja, heute ist echt ein Scheißtag. Ich hab keine Lust mehr, echt
nicht.
Ich habe keine Lust mehr. forderten ihren Tribut.
Es gab schonungslose Kritik und ehrliche Worte.
Das schmeckt nicht gut.
Der Supergau.
Sieht mehr aus wie eine kalte Hundeschnauze. Ich bin da sprachlos.
Und für zwei Kandidaten zerplatzte der Traum vom eigenen Backbuch und 10.000
Euro. Schaleen.
Sechs Hobbybäcker kämpfen nun weiter um den Einzug ins Finale.
Und um den Titel bester Hobbybäcker Deutschlands.
Der grenzenlose Siegeswille hinterlässt seine Spuren.
Wie sieht's hier aus? Das ist eine Katastrophe. Ja, ich hab keinen Platz.
Ist das ein Oktopus?
Nee, ein Sextopus.
Fuck!
Für den Arsch.
Die Luft wird dünner, die Emotionen größer und der Druck steigt.
Ich bin sehr sprachlos und frage mich, was soll das sein?
Auf Schloss Löhrsfeld steigt die Spannung.
Um ins Finale einzuziehen, müssen die verbliebenen sechs Hobbybäcker jetzt in
Runde drei erneut ihr Können zum Besten geben.
Von den sechs können nur vier Leute ins Finale. Zwei müssen gehen und das wird
echt schwierig für uns alle.
Als Bäcker der Woche jetzt in Runde drei zu stehen, ist natürlich schon was
Besonderes. Man hat Leistung gebracht, wird dafür belohnt und möchte es jetzt
halt auch halten.
Es sind nur noch so Nuancen dazwischen und die entscheiden und das macht mir
ein bisschen Angst.
Das ist jetzt purer Ernst und man muss halt wirklich richtig Gas geben und ich
hoffe einfach, dass ich das hinkriege.
Jetzt muss ich nur noch Katastrophen vermeiden und zeigen, dass ich schöne
Kuchen backen kann und damit auch in die Finale komme.
Mein Puls ist erst Und wenn jetzt ein
Missgeschick passiert, kickt man sich automatisch raus.
Deswegen ist es jetzt umso wichtiger, Nerven zu behalten.
Aufgabe 1 beginnt.
Die sechs Kandidaten haben bereits ihre Backplätze in Beschlag genommen.
Angespannt, aber hochmotiviert warten sie auf den Startschuss. Bis zu vier
Aufgaben müssen die Hobbybäcker mit Bravour meistern.
Doch nur vier von ihnen werden heute ins Finale einziehen.
Liebe Kandidaten, herzlich willkommen im Zelt. Ihr seid die sechs besten
Hobbybäcker Deutschlands. Ihr habt immer noch die Chance auf ein eigenes Backbuch
und auf 10.000 Euro.
Derjenige, der hier gewinnen möchte von euch, der muss allerdings an der
gnadenlosen Jury vorbei.
Willkommen Konditorenweltmeisterin Andrea Schirrmeier-Huber und Patissier
des Jahres 2014 Christian Hüms.
In der ersten Aufgabe möchten wir von euch ein Brot. Aber nicht irgendein
Brot. Kreiert eure eigene Brotsorte, ob deftig oder süß. Lasst euren Fantasie
freien Lauf und überrascht uns. Wichtig ist beim Brot...
Das Aroma, der Duft, wenn ich es anschneide und gleichzeitig zum ersten
Mal auch das Geräusch einer schön gebackenen Krume.
Mit jeder Aufgabe kommt ihr jetzt eurem Traum ein Stückchen näher. Also strengt
euch an. Ihr habt für diese Aufgabe drei Stunden Zeit.
Auf die Plätzchen.
Fertig. Backt.
Diese Aufgabe fordert den sechs Hobbybäckern alles ab.
Nach nur drei Stunden müssen die Juroren mit dem perfekten Brot verzaubert
werden. Von unseren Kandidaten erwarte ich jetzt, dass sie Konkurrenten werden.
Es geht um 10.000 Euro, ums eigene Backbuch, keine Rücksicht mehr auf die
anderen. Und jetzt werden die Ärmel hochgekrempelt.
Nur mit außergewöhnlichen und perfekt aufeinander abgestimmten Gewürzen,
luftigem Teig, ordentlicher Kruste und dem perfekten Dip können die Kandidaten
hier punkten.
Es ist halt einfach jetzt wirklich ein riesen Druck, weil die Hälfte von uns
muss halt einfach in die letzte Chance. Es ist wirklich, wirklich krass. Es gibt
kein Mittelfeld mehr und dadurch ist der Druck halt jetzt auch viel, viel höher.
Das ist keine Aufgabe, die du einfach mal so aus dem Ärmel schüttelst.
Wer das noch gar nicht gemacht hat.
Der ist natürlich aufgeschmissen und da habe ich so ein paar Bedenken bei
Maximilian. Ich würde Jana auch mit reinnehmen. Das sind die beiden Küken
aus der Gruppe jetzt und da bin ich gespannt. Ich denke nicht, dass sie
vorher schon mal Brot gebacken haben.
Meine Erfahrungen in Sachen Brot sind sehr, sehr schlecht. Also wir haben
früher so Stockbrot und sowas beim Grillen. Das haben wir schon gemacht,
aber ansonsten sieht es wirklich eher schlecht aus.
Aber naja.
Seine herzhaften Brotmuffins spickt Maximilian mit kleinen Wiener Würstchen.
Zusätzlich sollen Croutons für den richtigen Crunch sorgen.
Als Dip zu dieser bayerischen Picknick-Leckerei serviert er eine
Sauerrahm-Senfcreme mit Lauchzwiebeln.
Im Gegensatz zu Max' bayerischer Brotvariante setzt Immobilienkaufmann
Michael auf das Nachbarland Italien.
Mein Brot wird heißen All Over Italy.
Das wird ein geflochtener Brotzopf mit verschiedenen Füllungen wie getrocknete
Tomaten, Mozzarella, Parmesan, Prosciutto.
Also ganz viele verschiedene italienische Spezialitäten.
Der Effekt soll sein, dass wenn man das Brot aufschneidet, dass man in jeder
Scheibe ein bisschen was von der Füllung später hat.
Wichtig ist halt, dass der Strang gut geschlossen ist gleich.
Dass die Füllung nicht rausplatzt, dann wäre es doof.
Brot ist für mich eine Philosophie, eine ganz eigene Thematik. Ganz wichtig für
mich ist die Krume, das Knistern. Wie hört es sich wirklich an, wenn ich es
anschneide?
Maria kommen in dieser Prüfung ihre über 30-jährige Backerfahrung und unzählige
selbstgemachte Brote zugute. Die Bayerin möchte die Juroren mit einem rustikalen
Gewürzlaib überzeugen.
Ich muss jetzt ja noch einen Tipp machen, dauert keine zwei Stunden, dann
gehe ich ein bisschen shoppen.
Ihre Freizeit verbringt die 49-jährige Maria am liebsten mit Mann Werner im
örtlichen Schützenhaus.
Die Verwaltungsangestellte schießt für ihr Leben gern.
Im Schützenverein, da bin ich schon seit ich 15 oder 16 Jahre alt bin, also weit
über 30 Jahre.
Schau mal, das ist jetzt wieder gar nix.
Es kann bloß noch besser werden.
Die Toten werden ja auch besser.
Das bedeutet mir viel, dass man einfach wohin gehen kann, wo Menschen sind, mit
denen man gut auskommt, wo eine gute Gemeinschaft da ist.
Und das ist beim Schützenverein durchaus so.
Hallo, Schützenheim.
Marias Backwerke sind auch bei ihren Schützenfreunden heiß begehrt. Jeder
weiß, dass die Maria einen super Schwarzwälder Kirsch macht und der ist
am ersten weg. Da gibt es dann keinen mehr, weil sie im Dorf, kann man so
sagen, die Beste ist.
Das rustikale Zwiebelschinkenbrot hat es in sich. Mit grünem Pfeffer, Mohn, Sesam
und Kümmelsamen gibt Maria dem Brot eine besondere Würze. Dazu setzt die 49
-Jährige auf einen Frischkäse-Dip mit Schnittlauch und Petersilie.
Liebe Brotbäcker, ihr habt jetzt noch anderthalb Stunden, es ist Halbzeit.
Für das perfekte Brot bleiben nur noch 90 Minuten.
Während bereits einige Meisterwerke im Ofen backen, kümmert sich Alice immer
noch um ihren Teig.
Was ist jetzt da drin, dass der so lila ist?
Rotwein. Ich habe auch einen Weißweintag. Ich werde sie dann zusammen
zopfen, weben, dass ein zweifarbiges Zopf entsteht.
Na dann, viel Glück.
Dankeschön. Hoffentlich ist es keine Enttäuschung.
Auf der anderen Zeltseite fügt Studentin Jana ihre einzelnen Zutaten
sorgfältig zusammen.
Das ist jetzt die Käsecreme, die da drin ist und das wird jetzt eingepackt.
In knapp eineinhalb Stunden muss der Brotzopf der Hobbybäckerin fertig sein.
Ich mache vier Baguettes, davon einmal Kräuterbaguette und einmal mit Oliven.
Da werden sie schon froh sein, dass ich auch hier mit Kräutern mal arbeite, weil
ich ja nicht so bekannt bin, mit Kräutern zu hantieren.
Jill setzt auf Baguette.
Beim Geschmack möchte sie mit Oliven und mediterranen Kräutern punkten. Passend
dazu kreiert Jill ein aromatisches Basilikum-Pesto, das durch getrocknete
Tomaten eine fruchtige Note bekommt.
Im Norden Luxemburgs lebt die 23-jährige Jill mit ihrem Freund Kim im alten Haus
seiner Oma.
Meine zweite Leidenschaft ist mein Auto, mein Schmuckstück. Und immer wenn gutes
Wetter ist, dann waschen Kim und ich die Autos und da haben wir auch immer viel
Spaß dabei.
Ich liebe Jill, da sie sehr kreativ ist und ich liebe auch die Perfektion an
ihr. Diese Perfektion soll Jill bei Das große Backen zum Sieg führen.
Ich wünsche Jill, dass sie das Ganze schafft, dass sie bis zum Schluss dabei
ist und dann die Krönung wäre natürlich halt dann auch zu gewinnen.
Für ihre außergewöhnlichen Brote mit Dip haben die Kandidaten insgesamt drei
Stunden Zeit.
Nur wer den perfekten Geschmack und Teig kreiert, kann bei der Jury punkten und
ist somit den 10.000 Euro und seinem eigenen Backbuch einen Schritt näher.
Ich bin gar nicht zufrieden. Normalerweise ist es tausendmal besser
als das. Das ist einfach... Alice!
Das geht gar nicht.
Das ist ein Oktopus.
Nee, ein Sechstopus. Hat nur sechs Beine. Und jetzt faltest du ihn quasi?
Normalerweise mache ich diesen Zopf einfach so, ohne mehr daran zu denken.
Ich lasse dich mal alleine mit deiner Flechtkunst und schaue dir später, wenn
es dann fertig gebacken ist, nochmal vorbei.
Dankeschön.
Scheiße.
Ist total schief geworden.
Ich hätte so gehofft, mit dem Aussehen zu beeindrucken heute.
Es wird wieder nichts. Bin gar nicht zufrieden.
Hoffentlich wird es beim Backen so wunderbar gehen, dass es alles
wunderschön ist.
Liebe Kandidaten, es sind jetzt nur noch 20 Minuten.
Ihr müsst euch beeilen, es sind nur noch 20 Minuten.
Die letzten 20 Minuten werden von den sechs Hobbybäckern bestmöglich für Brot
und Dip genutzt.
Aber nicht nur die Aufgabenstellung ist eine echte Herausforderung. Hoffentlich
ist es nicht zu kompliziert. Es gibt zu viele Funktionen. Ich habe es auf der
falschen Funktion gehabt.
Hoffentlich geht es aber.
Die Form hat es jetzt nicht ganz gekriegt, die es kriegen hätte sollen.
Das habe ich aber erwartet.
Also das passt schon. Ich bin zufrieden. Schaut lecker aus. Ich hoffe, es
schmeckt auch gut.
In den verbleibenden drei Minuten bekommen die Backwaren ihren letzten
optischen Schliff. Denn auch das Aussehen wird bewertet. Nur Alice zeigt
sich wenig optimistisch.
Hallo. Wie lange braucht es noch?
So lange wie es braucht. Es ist alles schief gegangen.
Ich bin auf diese Prüfung gefreut. Es wird normalerweise viel größer.
Der hat noch zwei Minuten.
Liebe Kandidaten, ihr habt noch zwei Minuten.
Guckt, dass alles perfekt ist. Die Jury kennt jetzt keine Gnade mehr.
Also wir haben ja noch zwei Minuten und vielleicht kriegt sie es noch hin. Das
wäre ganz gut.
Ja, ich hoffe natürlich für sie, dass es raschzeitig fertig wird, aber es wird
knapp, glaube ich.
Liebe Kandidaten, die letzten Sekunden brechen an. Guckt, dass alles perfekt
ist. Zehn.
Neun.
7, 6, 5, 4,
3, 2, 1 und
Stopp.
Stellt eure Werke ans Ende der Arbeitsplatte und gleich geht die Jury
rum und verkostet.
Also das war jetzt mal eine Aufgabe, da war man nicht ständig am Rennen, am
Rödeln, dass man es schafft. Außer bei Alisa, also sie hat wirklich so auf die
letzte Sekunde ihr Brot dann aus dem Ofen geholt.
Ich bin sehr enttäuscht. Brot habe ich immer als eine meiner Stärker gesehen,
aber heute ist mir irgendwie viel schiefgelaufen. Es ist ein bisschen
matschig im Mund sein.
Die Baguettes gefallen mir gut, wie sie erst von innen sind. Das ist halt immer
so eine Überraschung, so wie beim Kuchenessen. Da weiß man auch nicht, wie
sieht es jetzt innen aus.
Hoffen natürlich, dass es genau auf dem Punkt ist.
Ich glaube, heute lief es für einige richtig gut. Es sieht alles super lecker
aus. Also ich hoffe, dass ich wieder bei den Forderungsplätzen bin.
Ich könnte mir schon vorstellen, dass mein eigenes Brot es sehr schwer haben
wird. Nicht jeder mag Ziegenkäse und nicht jeder mag die Kombination Salz
-Schokolade. Aber es bleibt abzuwarten. Vielleicht finden Sie ja eine neue
Geschmacksrichtung, die Sie begeistern kann.
Alle Brote sind wirklich kleine Meisterwerke geworden. Es sieht alles
toll aus und ich glaube, es sind halt jetzt die feinen Unterschiede, die jetzt
zählen.
Für mich sehr heimisch aus, die bayerischen Rauten. Es ist ein
Zwiebelbrot mit Bacon.
Innendrin ist ein Würstchen mit eingebacken und dazu gibt es einen Dip
aus süßem und scharfem Senf mit Lauch, Zwiebeln und ein bisschen Ei.
Wirklich der Geruch? Es riecht sehr schön nach Zwiebel und Bacon. Also der
Geruch ist wirklich, der steigt einem richtig in die Nase.
Ist sehr toll. Bei der Challenge geht es natürlich auch um die Geräuschkulisse.
Das heißt, wenn ich es anschneide, dann muss genau dieses Geräusch kommen. Dann
ist von außen die Farbe genau das, was wir haben wollen.
Auch nicht schon mal knusprig.
Du hast halt, während du das Brot isst, die ganze Zeit diesen Crunch, was für
mich persönlich perfekt ist bei Brot.
Der Dip passt perfekt dazu. Von daher finde ich es sehr gelungen.
Und für mich wäre das eigentlich mein ideales Biergartengebäck, was ich
nächstes Mal mitnehmen werde.
Also ich finde es fantastisch.
Alice, du schaust ja nicht so glücklich.
Ne, ich hatte ein paar Schwierigkeiten.
Was hast du gemacht?
Rotwein, Weißwein, Zopf mit Walnüsse und dazu ein Dip mit französischem
Himmelkäse und Zwiebelkonfit.
Bei der Optik muss ich sagen, ich kann nicht ganz zuordnen, ob das gewollt ist.
Es ist sehr unruhig. Finde ich jetzt nicht so ansprechend. Die Farbe ist
leider Rotwein. Es hat einfach diese Farbe, da kann man nicht viel dran
ändern. Aber das finde ich nicht schön.
Nicht schön.
Also es knackt ja nicht so.
Das heißt, es war ein bisschen kurz im Ofen.
Der Dip hast du alles richtig gemacht, was man richtig machen kann. Du hast das
Herbe, das Salzige, das Würzige durch den Käse dort drin.
Zwiebel in Kombination ist sensationell. Also das passt schon mal richtig.
Beim Brot ist es ein bisschen neutral.
Also es riecht mehr, als es schmeckt. Aber das Brot alleine ist mir zu fahl.
Du kannst noch aufholen. Nicht so traurig sein.
Da strahlt aber jemand.
Meine Güte.
Es ist immer wieder schön, euch zu sehen.
Das hören wir gerne, oder?
Ich habe euch vier Baguettes gemacht.
Einmal mit Oliven und einmal mit Kräutern der Provence.
So, ich glaube, jeder knackt mal.
Kein Knacken.
Einmal sagen, Struktur ist sehr schön bei beiden.
Und ich hatte ja schon das Olive und auch jetzt das...
Kräuter der Provence. Da war ich mir nicht ganz sicher, weil du ein Kräuter.
Aber ich glaube, wir haben es gefunden, deine Dosis.
Das Brot ist für mich super, bis auf die krumme Außen. Okay, gut.
Das ist mal richtiger Leibbrot.
Mit der Gitterstruktur obendrauf finde ich schon sehr, sehr gelungen und auch
die Farbe.
Verleitet halt zum Kaufen.
Mal sehen, ob es knackt.
Ja, sowas ist schön. Da leuchten unsere Augen. Das ist halt großes Kino für die
Ohren.
Ganz lau ist es noch innen drin, aber schöne Feuchtigkeit.
Das riecht fantastisch. Das will ich hören.
Ich muss es noch ein bisschen genießen.
Diesen Augenblick.
Also für mich ist das Brot absolut sensationell. Das einzige, der Dip ist
sehr, sehr frisch, aber du hattest ja ein bisschen Zeit. Da hättest du noch
ein bisschen mehr rausholen können aus dem Dip. Den Dip kann ich theoretisch
komplett ausblenden, weil dieses Brot ist so perfekt.
Konsistenz, Außen, Krüme, Innen, dass ich eigentlich gar keinen Dip dazu
brauche, nicht mal Butter.
Und das macht ein gutes Brot für mich aus, wenn ich nichts drauf brauche.
Schön
angerichtet,
es sieht nach...
Italien aus?
Das soll der italienische Stiefel sein, also die Landkarte.
Ja. Wenn man es weiß.
Die Farbe ist wunderschön, es hat auch dieses schöne Geräusch von
durchgebackenem Brot. Vom Optischen her, es ist wirklich schwer, jetzt
verschiedene Stränge mit verschiedenen Konsistenzen zu pflechten. Da muss man
auch schauen, dass man sagt, okay, man weiß wie hier, es wird wahrscheinlich
Tomate mit irgendwas im Markt gewesen sein.
Getrocknete Tomaten, ja.
Da wird der...
Teig weicher. Das ist natürlich auch eine gefährliche Geschichte und ist von
der Optik her nicht so gleichmäßig und so schön.
Auch da wieder, es hört sich wieder sehr, sehr schön an. Hier die Kräuter,
Tomate, den Serrano-Schinken, das finde ich sehr, sehr schön.
Es lässt sich schöner schneiden als essen. Das heißt, du hast halt diesen
stumpfen Klang, aber es fehlt noch ein bisschen so dieses richtig Aufbrechen,
dass du halt eine...
Wahnsinnig schöne Krume hast.
Ansonsten auch da fand ich es sehr schön geworden, sehr gut.
Das ist ein Dinkelbrot. Innen drin ist eine Käsecreme.
Und als Dip gibt es einen Schokodip mit ein bisschen Chilinote. Ich hoffe es
schmeckt. Die Optik finde ich originell. Und für ein Dinkelbrot hat es eine sehr,
sehr attraktive braune Farbe.
Es duftet.
Es fehlt noch ein bisschen dieser Knack von außen.
Ganz ungewöhnlicher Geruch für mich bei Brot.
Die Kombination mit dem Kern drin finde ich wahnsinnig interessant, zusammen mit
diesem außergewöhnlichen Dip. Das Einzige ist natürlich, das kann man
schön erkennen, es ist sehr, sehr schwer mit Kern zu backen, weil an der Stelle
geht das Brot anders als an der Stelle, wo der Dip nicht ist.
Und von daher ist das so ein paar Abzüge für mich in der B-Note. Aber
grundsätzlich bin ich sehr begeistert von der Kombination.
Danke.
Wer konnte mit seiner Brotkreation am meisten überzeugen? Und wer ist seinem
Traum von 10.000 Euro und dem eigenen Backbuch einen Schritt näher?
Aufgabe war es ja, originelle Brotsorten zu kreieren. Das ist einigen von euch
sehr gut gelungen, anderen weniger.
Weniger. Und diese Kreation war von
Alice.
Leider Gottes war es bei dir nicht ganz rund. Es hat uns nicht begeistert. Du
hast halt da so ein bisschen an Leidenschaft vermissen lassen.
Alice ist nicht ganz so rund gelaufen. Sie war auch nicht so überzeugt davon.
Sie saß da relativ eingefallen. Sie hat ein trauriges Gesicht gemacht. Sie war
von dem, was sie präsentiert hat, nicht selbst überzeugt. Und wenn ich diese
Überzeugung nicht habe, wirkt sich das natürlich ganz klar auch auf das aus,
was sie uns präsentiert hat. Das Brot war halt einfach nicht schön.
Es gab eine Brotkreation, die hat uns begeistert.
Die war perfekt.
Und der Dip dazu war sehr harmonisch. Sehr harmonisch.
Und das war... Maria.
Danke.
Ja, das war ja für mich das erste Mal Platz 1. Das ist gigantisch, das ist
super, besser geht's nicht. Und deswegen, es ist ein unbeschreiblich
tolles Gefühl und ich bin total glücklich.
Ja, es ist irgendwie schief gelaufen. Ich muss noch versuchen, so relativ
positiv zu bleiben, was schwierig ist.
Und in den nächsten zwei Aufgaben top sein.
Auch die nächste Prüfung verlangt den sechs Kandidaten alles ab.
In der technischen Prüfung zählt ausschließlich klassisches Handwerk. Mit
identischen Zutaten müssen alle Kandidaten ein und dasselbe Rezept zum
Besten geben.
Es ist alles wieder offen, ich bin im Spiel und wir schauen, was die
technische Prüfung überhaupt erfordert. Ich weiß es nicht.
Doch welche technische Prüfung müssen die sechs Hobbybäcker mit diesen Zutaten
bewältigen?
Ich habe keine Ahnung, was auf uns zukommt und ich habe so ein bisschen
Angst.
Liebe Kandidaten, wir kommen jetzt zur technischen Prüfung. Wir wollen
natürlich sehen, wie gut ihr euer Handwerk beherrscht und ihr sollt etwas
backen, was ihr so vielleicht noch nie gebacken habt.
Ihr bekommt alle die gleichen Zutaten.
Ihr backt alle dasselbe Rezept und ihr bekommt auch einen kleinen Tipp von mir.
Dreht euer Rezept jetzt um.
Ich habe keine riesen Angst vor den technischen Aufgaben. Wir kriegen das
Rezept. Wir wissen genau eigentlich, was zu tun ist. Und wenn man das einfach
befolgt, haut es auch hin.
Die technischen Prüfungen sind ja schon immer ziemlich schwierig und man muss
halt auch wirklich sehr, sehr genau arbeiten.
Aber die technischen gehören eigentlich zu den Sachen, die bisher immer am
besten funktioniert haben.
Wir möchten von euch die Heiligen Drei Könige aus
Brandsheik, die gleich groß sind, aber unterschiedlich dekoriert. Ihr habt für
diese Aufgabe nur 90 Minuten Zeit.
Und jetzt heißt es für euch, auf die Plätzchen, fertig, backt!
Nur 90 Minuten für anspruchsvollen Brandteig. Ein wahrer Schock für unsere
Hobbybäcker. Die Basis bereitet man in einem heißen Topf unter ständigem Rühren
zu. Hier kann schnell was anbrennen.
Ich finde die Aufwärme scheiße.
Also ich freue mich nicht darüber, aber ich glaube, das freut sich gerade keiner
drüber.
Hört sich super toll an das Rezept und sieht auch echt klasse aus.
Aber es ist halt in der Zeit echt sportlich.
90 Minuten Zeit.
Es ist sportlich.
Das Rezept, die Anforderungen, das alles und die Zeit. Es ist unglaublich.
Während Max mit seiner Nervosität kämpft, prüft Alice die Konsistenz ihres
Brandteiges, bevor er im Topf abgebrannt werden kann.
Ich bin super froh, beim Brot auf Platz 1 gelandet zu sein, weil das
Rezept schon heftig ist. Also sehr viel in kurzer Zeit. Ich bin gespannt, wie es
funktioniert und ob es funktioniert.
Das Besondere bei meiner Aufgabe des Herstellens dieser drei heiligen Könige
ist der Brandteig. Brandteig ist nicht ganz einfach, sondern es kommt dabei
darauf an, dass ich den Teig, den ich am Anfang im Topf habe, vernünftig
abbrenne. Umso schöner ist nachher natürlich das Backergebnis. Das heißt,
die gehen richtig schön auf und fallen noch nicht wieder zusammen. Was ganz
wichtig ist, um diese schöne Optik der heiligen drei Könige zu erhalten.
Christian, wo kommt dein Gebäck her?
Mein Gebäck ist ein Hommage an meinen Kollegen aus Frankreich, Cyril Lignac,
dem Juror von Das große Backen in Frankreich. Eine persönliche Note ist
die Mascarpone-Karamellcreme. Damit sind die nämlich gefüllt. Und ich finde
einfach diese Symbiose von Mascarpone und Karamell zusammen mit dem Brandteig
ist für mich eine perfekte Verbindung. Und das Ganze in dieser Form der
Heiligen Drei Könige ist halt Wahnsinn. Eine sehr schöne Idee, wirklich.
Wo siehst du jetzt die Schwierigkeit hier bei den Kandidaten?
Also die Schwierigkeit liegt einerseits natürlich im Teig, gleichzeitig die
Creme, dass sie schön cremig ist, nicht zu flüssig ist und es damit gefüllt
wird. Und das Temperieren. Du musst die Materie Schokolade perfekt beherrschen,
sonst wird sie dir grau, du hast Schlieren, dann sieht es natürlich nicht
schön aus. Das heißt, da kommt auch nochmal Anspruch an die Kandidaten. Ich
bin gespannt, was dabei rumkommt.
Ich auch besonders.
Drei Kuvertüren in einer Zeit zu temperieren, das ist echt schwer.
Der Anspruch der Juroren ist hoch. Und um diesen zu erfüllen, brauchen die
sechs Hobbybäcker einen perfekten Brandteig.
Das muss jetzt aufkochen und da muss direkt das ganze Mehl in einem Schub
rein. Und dann muss man so lange rühren, bis es ein bisschen abbrennt.
In ihrer Heimat verbringt Studentin Jana ihre Freizeit am liebsten mit ihrem
sechs Jahre jüngeren Bruder Nils und Hündin Paula.
Die
21
-Jährige hat eine enge Bindung zu ihrem kleinen Bruder und ihrer Familie.
Meine Familie steht immer voll hinter mir, gerade auch mein Bruder, der isst
halt auch sehr gerne Kuchen.
Ich bin davon wirklich überzeugt, dass sie es schaffen wird, weil es ist
einfach ausgefallen, was sie macht und das macht auch wirklich nicht jeder.
Nicht nur Janas Familie kommt in den Genuss ihrer Backkreationen. Auch ihre
Kommilitonen freuen sich immer über ein Stück Kuchen.
Jana kann einfach die geilsten Bilder von uns allen zeichnen und so viel Liebe
steckt sie rein, so viel Liebe investiert sie auch in den Kuchen rein
und versüßt uns das Leben damit.
Für ihre Freunde steht Jana bereits ganz oben auf dem Siegertreppchen.
Ich glaube einfach, dass sie mit ihrer jungen, frischen Kreativität richtig
einen rausholen kann.
Stimmt irgendwas nicht. Bei mir zieht ja auch keine Flüssigkeit raus. Das ist
total ätzend. So muss der.
Der ist irgendwie nicht so gumminemäßig.
Fängst du nochmal neu an?
Soll ich dir irgendwas holen? Ich baue einen Topf.
Topf ist da.
Dankeschön.
Während Jana 60 Minuten vor Schluss noch einmal neu beginnt, spritzen die anderen
Kandidaten ihre Brandmasse bereits auf.
Hobbybäcker Maximilian beginnt bereits mit der Deko.
Das ist dieser Vanille-Knusperteig, der auf die Bällchen draufgesetzt werden
soll, damit es irgendeinen Knusper gibt.
Ich hab noch nie davon gehört.
Aber ... Wie
läuft's? Ich hab keine Ahnung, wie man zeitlich ...
Ich muss erst mal schauen, wie groß sie überhaupt werden sollen.
6 und 3,5 müssen sie fertig sein.
Also soll ich immer sagen, es ist noch eine halbe Stunde Zeit.
Liebe Kandidaten, ihr habt jetzt noch 30 Minuten.
Die Zeit läuft.
Nur wenn mehrere Arbeitsschritte gleichzeitig erledigt werden, ist die
Prüfung machbar.
Wie habe ich den Eindruck, Sie haben uns nur diese Chance gegeben, um zu zeigen,
wo unsere Grenzen liegen.
Neben den temperierten Schokoladenhäubchen muss auch die
Mascarpone-Füllung vorbereitet werden.
Ich bereite schon die Füllung vor, weil die kühlen muss.
Und ich möchte, dass die mir auf jeden Fall anzieht.
Für eine Kuvertüre benötigt man durchschnittlich 10 Minuten.
Maximilian stößt schon bei der ersten an seine Grenzen.
Ich bin da voll überfordert. Das muss noch alles temperiert werden. Ich muss
die Kakaobutter noch färben. Ich muss schauen, dass die fertig werden. Ich
muss die Füllung noch reinspringen. Das schafft man nie.
Auch in seiner Heimatstadt Augsburg nimmt Rezeptionist Maximilian mit seinen
Freunden immer gerne neue Herausforderungen an.
Für mich neue Sachen auszuprobieren ist immer was Tolles und ich bin sehr froh,
dass die Steffi und der Dani mit dabei sind, weil wenn es peinlich wird, dann
habe ich jemanden mit dabei, der mit mir darüber lachen kann, das passt schon.
Zu Hause meistert der 23-Jährige mit Elan, Mut und Zuversicht stets jede
Aufgabe.
Also ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es so leicht ist. Ich habe sehr,
sehr viel Spaß und es ist super.
Ich bin sehr stolz auf Max, dass er weitergekommen ist im Casting und dass
er jetzt so weit gekommen ist, bis in die Show.
Also ich find's super.
Oh, super.
Sieht toll aus.
Ich glaube wirklich daran,
dass der Max die Show gewinnt, weil ihm macht's Spaß und das alles kommt vom
Herzen. Ist gelungen. Ja, finde ich schon.
Ganz, ganz super.
Schmeckt toll.
Danke.
Im Backzelt haben sich zehn Minuten vor Aufgabenende Mut und Zuversicht jedoch
bereits in Luft aufgelöst.
Wie bringe ich das da raus?
Weißt du, wie das rausgeht aus dieser Form?
Rausdrücken?
Nee, dann bricht es doch, wenn ich hier drauf drücke.
Oh! So geht's auch.
Das war ziemlich cool.
Für
das
Zusammensetzen der Heiligen Drei Könige haben die Hobbybäcker nur noch fünf
Minuten Zeit.
Blöde Zeug.
Scheiße Kacke, die sind mir eingefangen.
Sie sind viel zu klein geworden.
Die Creme ist flüssig geblieben.
Die Schokolade ist nicht kalt genug. Ich krieg sie nicht aus der Form. Temporiert
ist was anderes. Darauf hab ich gar nicht mehr geachtet.
Der letzte Platz ist entschieden.
Und das ist scheiße.
Liebe Bäckerinnen und Bäcker, ihr habt nur noch eine Minute.
Schere, Schere, Schere. Ich brauche eine Schere.
Fuck!
Sie glänzt.
Ich bin froh, wenn es mit dieser Challenge vorbei ist.
Bringt jetzt bitte eure Könige hier vorne auf den Tisch und stellt sie
hinter euer Foto.
Das war mit Abstand die schwierigste Aufgabe.
Das war von der Zeit her einfach so verdammt knapp.
Es war purer Stress, es war pure Hektik und diese Kombination aus Hektik und
Konzentration war wirklich sehr, sehr schwierig.
Das war für mich die schlimmste Prüfung wegen der Zeit, weil 90 Minuten einfach
viel zu wenig ist.
Wir waren alle so am Schwitzen, am Rudern, am Kämpfen. Einfach nur, dass
wir irgendwas hinstellen können.
Ich habe das Gefühl, sie wollten wirklich sehen, was in uns steckt.
Meine Könige haben kein Kleid an und sind jetzt Bauern mit einem komischen
Hut.
Es ist alles schief gegangen.
Ja, das nervt mich jetzt total.
Ihr habt in den letzten 90 Minuten wirklich alles gegeben.
Ich habe gesehen, ihr kamt ins Straucheln.
Jetzt wird die Jury urteilen, welche sind gelungen und welche sind so gar
nichts. Hier ist die Jury, Christian und Andrea.
Also ich für meinen Teil bin sehr sprachlos und frage mich, was soll das
sein?
Also teils kann man die Vorgabe schon einigermaßen erkennen und erahnen. Ich
glaube, wenn ich aus allen einen zusammenbauen würde, dann wäre der schon
wirklich fast wie das Original.
Es wird nicht besser. Wir fagen auf der Seite einfach mal an.
Das kann man schon erkennen.
würde ich sagen, als das, was es eigentlich mal sein sollte.
Die Rundung ist zu erkennen, also man hat kein Viereck gebacken. Die sind alle
so platt. Die Chips da drauf, hätte man sich sparen können.
Ich hoffe, sie sind innen besser wie außen.
Ich nehme das Hütchen mal vorsichtig ab. Darf ich das mal aufbrechen?
Also es ist mal ganz eindeutig hohl gebacken. Das möchte ich nicht haben.
Die Creme gleicht einer Vanillesoße. Die läuft wirklich raus.
Also vom Backen her hätte es noch ein, zwei Minuten gebraucht. Also ich finde
ihn einfach labbrig.
Das ist sehr klein und die Schokolade ist kaum vorhanden.
Ganz komische Struktur, nicht aufgegangen. Ich glaube, da wusste einer
gar nicht, was er machen sollte.
Ist auch wieder so flüssig, gell? Ja, die ist sehr weich. Das ist ja Wahnsinn.
Die Füllung lässt sich nur erahnen.
Das Schöne ist, du kannst fast ein Gans auf einmal essen.
Was ich bei dem aber jetzt schön habe, ist diese karamellisierte Oberschicht.
Die gibt dem Ganzen halt nochmal so einen kleinen Kick.
Nichtsdestotrotz ist es natürlich sehr klein und dem Vorbild überhaupt nicht
getreu.
Ich kann hier nicht mal eine Struktur erkennen. So klein ist es und das, wo
was drin gewesen wäre.
Da ist diese flüssige Vanillecreme drin. Also das war für mich eigentlich gar
nichts.
Ist für mich eine schöne Backfarbe. Die sind auch runder. Man kann schön
erkennen, die Kuvertüre glänzt.
Also von da ist da auf jeden Fall schon mal alles richtig gemacht worden.
Auch das Hütchen, dass es oben drauf passt. Also es soll ja wie so eine Art
Mantel darstellen in der Heiligen Drei Könige. Das kann man halt schon schön
erkennen.
Bei ihm ist hier so ein bisschen wahrscheinlich so die Zeit weggerannt.
Die Creme ist auf jeden Fall in dem Fall eine Creme.
Vom Backen her lässt sie sich sehr, sehr schön essen. Wie gesagt, noch so ein
ganz klein wenig mehr Mühe und dann wäre es halt auch wirklich sehr, sehr schön
geworden. Optisch können wir den eigentlich vergessen, aber dafür sind
die anderen zwei mit Mühe gemacht worden. Ich habe sie ja stehen lassen,
extra an der ist er gegessen. Da fällt es jetzt gar nicht mehr so auf.
Die finde ich von der Optik her schwierig.
Backfarbe, top.
Der da, da ist die Kuvertüre gebrochen. In sich ein sehr unruhiges Bild für
mich.
Diese Profiteroles sind aufgebrochen beim Backen. Das kann man hier sehr,
sehr schön erkennen.
Das ist auf jeden Fall ein Backfehler.
Die Creme ist schön kompakt.
Also du hast während des Essens die ganze Zeit dieses Knistern durch die
Karamellschicht obendrauf, was ich sehr, sehr angenehm finde.
Optisch ein paar Abzüge bei der B-Note und bei dem Filigran, aber es kommt der
Vorgabe schon nahe.
Die erinnern mich an kleine Badeentchen.
Ich glaube, so hast du es dir nicht vorgestellt.
Nee, etwas weit weg von dem, was als Vorgabe auf dem Tisch lag.
Such dir ein quietsche Entchen aus.
Es ist eigentlich innen von der Struktur ganz schön. Also ich frage mich, was da
schief gelaufen ist.
Creme ist genau das, was ich mir darunter vorgestellt habe. Sie ist sehr
leicht, sehr fluffig. Rein optisch sind sie leider durchgefallen.
Das Beste an dem Ding ist eigentlich...
Die Backfarbe und die Creme.
Ihr seht, Andrea.
Ihr könnt die hinstellen, wie ihr wollt. Ich sehe alles.
Also das ist mehr als grau. Ich habe hier einen richtigen grauen Schleier von
der Kuvertüre.
Wenn ich weiße Kuvertüre habe, klebe ich die schlauerweise nicht mit Vollmilch
zusammen. Ist eigentlich logisch.
Hier kann man auch wunderbar erkennen, es hätte noch ein, zwei Minuten
gebraucht. Es ist leider ein bisschen eingefallen.
Sehr flüssig. Ich habe wieder Vanillesoße.
Die Creme ist leider wirklich sehr, sehr flüssig geworden.
Und es hätte noch zwei, drei Minuten im Ofen gebraucht.
Eingefallenes Gebäck, das sieht nicht schön aus und lässt sich auch gar nicht
schön essen.
Eineinhalb Stunden Zeit hatten die sechs Hobbybäcker für diese anspruchsvolle
technische Prüfung. Nur die wenigsten konnten die Juroren zufriedenstellen.
Wer hat die Prüfung am besten gemeistert und wer hat auf ganzer Linie versagt?
Ich weiß jetzt nicht, ob Andreas selber das in 90 Minuten schon mal gemacht hat.
Also das war keiner dabei, der auch nur drei Minuten nichts zu tun hatte.
Das war nichts.
Das war zerschmetternd, ja.
Jeder hatte seine Schwierigkeiten und es ist keiner, der die Aufgabe perfekt
gelöst hat.
Die Jury war sehr streng und wahrscheinlich war diese Aufgabe für
euch mit nur 90 Minuten doch sehr anspruchsvoll. Ich bin gespannt, wie sie
jetzt entscheiden.
Unser Flop. Die Nummer 6 ist der hier.
Wer hat das gebacken?
Nicht ehrlich, oder?
Doch. Gilles, das war außen wie innen eine Katastrophe.
Katastrophe.
Jana belegt Platz 5.
Maria Position 4.
Drittplatzierter ist Michael.
Jetzt zum Zweitplatzierten.
Maximilian, sehr schön.
Da war wirklich nicht viel Abstand zu Platz 1. Und Platz 1, da stehe ich
natürlich jetzt direkt davor.
Alice wuchs bei dieser Aufgabe über sich selbst hinaus.
Nach ihrem letzten Platz in der ersten Prüfung erreicht sie nun Platz 1.
Ich bin so zufrieden. Ich hatte so viel Angst wegen dem Brot,
wie schief es gegangen ist. Ich kann doch backen, das ist schön.
Ich finde es schade, dass nicht gewürdigt wurde, dass ich komplett alles
hatte. Also ich habe mit dem Bogen und komplett, so wie es sein soll, halt
unsauber, was ich vollkommen verstehe, aber ich war halt komplett fertig.
Finde ich ein bisschen schade, dass es so ein bisschen untergegangen ist.
Nach einer kurzen Nacht geht es für unsere Hobbybäcker nun um alles.
Wer zieht ins Finale ein?
Heute ist die große Chance, ins Finale zu kommen.
Die ersten zwei Runden liefen ja eigentlich ganz gut für mich. Jetzt
kommt es ganz darauf an, ob die letzte auch noch gut läuft und ob es klappt,
dass ich weiterkomme.
In der Finale zu sein wäre eigentlich so schön.
Ich werde mich bemühen, es zu schaffen.
Die größte Sorge ist, in die letzte Chance zu müssen.
Ich möchte nicht eine der drei sein, die da dabei ist.
Wenn man einmal verkackt, fängt alles wieder von vorne an. Es sortiert sich
alles neu.
Meine Strategie ist gelassen bleiben und nicht daran denken, was danach kommt.
Jetzt wird nochmal ordentlich Gas gegeben, damit das mit dem Finale auch
hoffentlich klappt.
Kandidaten, wir kommen zur dritten Aufgabe, unserem Highlight.
Mobilisiert nochmal all eure Kräfte und überzeugt uns von euren Backkünsten,
denn es geht um ein eigenes Backbuch und um 10.000 Euro.
Unsere Highlightaufgabe, Macarons à Trois.
Wir möchten von euch 60 Macarons.
In drei unterschiedlichen Farben und mit drei unterschiedlichen Füllungen. Die
Aufgabe verlangt viel Kreativität, deshalb habt ihr auch fünf Stunden Zeit.
Und jetzt heißt es für euch, auf die Plätzchen, fertig, backt!
Das filigrane französische Baisergebäck gehört zur Königsdisziplin eines jeden
Bäckers.
Beim Macarons au Trois ist das Wichtigste der Teig, also das Gebäck
Macarons. Hier muss ich den Mandelgrieß ganz, ganz fein sieben, weil der ist oft
zu grob und ich brauche eine ganz feine Struktur.
Ich denke, dass die Macarons zusammenfallen, wenn Klümpchen drin
sind, dass das alles nicht richtig aufgeht. Ich siebe es jetzt ein zweites
Mal.
Macarons ist glaube ich so das feinste, sensibelste und schönste Gebäck, was
Frankreich je hervorgebracht hat, wenn ich das so aus meiner Leidenschaft her
sagen darf.
Es kann wahnsinnig viel schief gehen. Es ist temperaturabhängig, es ist
wetterabhängig. Schon alleine in der Rezeptur, wenn du dich um zwei, drei
Gramm verwiegst, kann schon was schief gehen.
In dieser fünfstündigen Aufgabe zählt jeder noch so kleine Handgriff.
Hobbybäcker Michael will deshalb nichts dem Zufall überlassen.
Es ist halt ganz wichtig, dass die Eiweißmengen beim Macarons stimmen. Also
da ist jedes Gramm entscheidend.
Deswegen finde ich das sehr genau mit dem Eiweiß.
Michael inszeniert seine Macarons als kostbare Juwelen. Die verschiedenen
Sorten haben edle Füllungen aus dunkler Ganache mit frischer Minze, Macadamia
-Nuss mit Salzkaramell und Champagnercreme mit Himbeer-Gelékern.
In Wiesbaden lässt sich Immobilienkaufmann Michael regelmäßig
von seiner Frau Anne-Eva die Haare schneiden. Auch hier legt er viel Wert
auf Perfektion.
Geht? Ja.
Meine Frau und ich haben uns kennengelernt und das war jetzt vor
knapp sechs Jahren.
Jetzt haben wir letztes Jahr noch geheiratet, um das Ganze noch perfekt zu
machen. Cool, super.
Ja? Ja. Okay. Danke.
Gerne.
Er ist sehr perfektionistisch und sein Äußeres ist ihm schon wichtig.
Allerdings nur, wenn er unterwegs ist beruflich. Privat ist er da auch eher
mal sehr leger.
Beruflich bin ich Kaufmann der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft.
Da habe ich auch sehr viel mit Zahlen zu tun, wo man auch wiederum sehr genau und
sehr präzise arbeiten muss.
Und mein Hobby gibt mir dann den perfekten Ausgleich zu meinem Büro.
Im Backzelt wird mittlerweile die Macaronteigmasse aufgespritzt.
Na dann.
Und meinst du, die werden gut, weil die sehen so dünn aus?
Sehen sie zu dünn aus? Ich weiß es nicht. Die müssen ja noch ein bisschen
nach oben wachsen in einem Ofen. Hast du das schon mal gemacht zu Hause? Ich
hab's auch zu Hause und da waren sie auch so.
Das wird schon werden.
Bin ich gespannt, weil die sehen jetzt schon sehr flach aus. Ich mach die immer
so ein bisschen dicker.
Eni bringt Maximilian ins Grübeln.
Ich hoffe einfach, dass ich so viel Glück habe, dass es diesmal wieder
funktioniert. Ich mache einfach weiter. Ich will mich jetzt nicht rausbringen
lassen oder irgendwie verrückt machen lassen, weil sonst führt es wieder ins
Nichts. Das Macaron muss perfekt sein. Die müssen exakt auftressiert sein.
Haargenau, immer die gleiche Größe, weil das Gebäck wirkt für sich.
Und gerade das Aufspritzen bereitet nicht nur Maximilian Schwierigkeiten.
Auch Jana ist verzweifelt. Guck mal, so muss das nicht sein, gell? Das wird nix,
das musst du nochmal machen.
Scheiße. Komm, rühr an, wir haben so viel Zeit, Jana.
Der Teig war zu hart, ich konnte ihn nicht richtig aufs Backpapier spritzen
und dadurch sind die dann nicht so schön geworden und ein bisschen klebrig und
ich weiß nicht genau, was schiefgegangen ist. Drei Stunden vor Schluss fällt Jana
eine Entscheidung.
Sie beginnt von Neuem mit der roten Makaron-Grundmasse.
Inspiriert von den drei ayurvedischen Lebensenergien möchte Jana mit bunten
Kombinationen aus Aprikose-Chili, Nougat-Thymian und Mohn-Feigensenf die
Gaumen der Jury verzaubern.
Liebe Kandidaten, es ist Halbzeit. Ihr habt noch zweieinhalb Stunden.
Insgesamt 60 doppelte Macarons muss jeder Kandidat präsentieren.
Dafür braucht man eine ruhige Hand, denn die Schalen müssen perfekt aufeinander
passen.
Um die Nupsis wegzugehen, hilfst du immer unten? Ja, unten. Und wenn die gar
nicht wegkommen, dann finger ich ein bisschen ein, dann bin ich zu viel, weil
sonst gehen die sich kaputt.
Und dann so ein bisschen platt machen.
Du weißt, ich erwarte von dir ganz viel. Ich weiß, alle denken, ich bin
Französin. Je voudrais des macarons avec des chocolats et des ganz viel davon.
Ich versuch's.
In dieser Aufgabe kreiert Alice britische Geschmackskompositionen.
Mit Lemon Curd und Ingwer, Beeren mit Schlagsahne und Mocaccino mit
Walnussfüllung will sie die Jury um den Finger wickeln.
Machst du mit?
Hat einer sich schon dünn geworden?
Einer hat immer ein bisschen.
Machst du mit?
Nach und nach sind alle Macaronhälften auf dem Blech. Nach kurzer Anziehphase
der obersten Schicht wandern sie für 15 Minuten in den Ofen.
Ja, also man sieht jetzt hier, sie kriegen diese Füße. Die kommen jetzt so
leicht hoch und kriegen unten so einen Fuß, so einen Absatz.
Ja, ich bin momentan sehr zufrieden.
Ja, die sind, denk ich mal, relativ perfekt.
Und drum schmeiß ich die jetzt dann runter.
Der ist nix.
Hey, was machst du?
Was macht die kaputt? Die hat nix Sinn.
Guck mal die Form.
Ach Gott.
Michael, mach mal kaputt.
Nee, ich lass jetzt erst noch mal kurz stehen.
Michaels Halbschalen sehen nahezu perfekt aus.
Aber Jana scheint ihren Fehler einfach nicht zu finden.
Das gibt es nicht, das ist schon wieder so hart. Ich halte mich komplett ans
Rezept, komplett.
Spritze auf und versuchst mit dem feuchten Finger so ein bisschen
runterzudrücken. Nur noch 120 Minuten bis Prüfungsende.
Ich weiß nicht, was ich falsch gemacht habe. Ich habe mich jetzt zweimal ans
Rezept komplett gehalten.
Ich kann mir das ehrlich gesagt gerade nicht erklären, was das Problem ist.
Keine Ahnung, ich kann ja auch nicht permanent gucken und kriege das ja auch
nicht mit.
Jana klammert sich jetzt an den letzten Strohhalm und versucht mit dem Finger
die richtige Form zu bekommen.
Auch Maximilian hat zu kämpfen.
Das war nichts.
Erste Runde für den Arsch.
Die Füßchen sind zwar außen gekommen, aber es war nicht so ganz richtig.
Darum fangen wir jetzt nochmal an.
In weiser Voraussicht hat Maximilian genug Teig vorbereitet und setzt zum
nächsten Versuch an.
Der Zeitdruck für die Kandidaten wird immer größer.
Zwischendurch war ich schon ziemlich stinkig, weil es hat alles nicht so
funktioniert.
Nicht sehr praktisch in dem Moment.
Oh mein Gott.
Wie sieht es hier aus? Das ist eine mittlere Katastrophe. Was soll das?
Ja, ich habe keinen Platz.
Du stellst die Gefälligste jetzt dahinter zum Kronleuchter.
Räumst sie auf die Seite, weil man geht hier. Es wird ja auch Staub
aufgewirbelt. Und machst dann einen schönen Platz.
Ja. Und dann machst du eine anständige Füllung. Also wenn es optisch außen
schon so kacke läuft, dann Punkte mit der Füllung. Jawohl. Ich hasse
euch alle so sehr, so sehr.
Auch Jana ist voller Verzweiflung.
Ich habe die dreimal gemacht, dreimal.
Es ist nicht geklappt. Ich weiß nicht, was los ist. Keine Ahnung.
Es ist viel zu fest.
Obwohl ich mich wirklich an die Angaben halte. Ich habe nichts anders gemacht.
Gar nichts.
Mein Teig ist total missraten. Meine Höhlen sehen aus, als hätte das ein
Kleinkind gekleckst. Das Einzige, womit ich jetzt punkten kann, ist mit den
Füllungen.
Allerhöchstens.
Ich glaube, die Garnasch wird sensationell. Ich habe noch nie mit
Maracuja drin gearbeitet, aber ich glaube, ich muss meine ganze Torte damit
bestreichen und füllen.
Die riecht total lecker.
Missratene Makarons hier, tolle Füllungen dort.
Glück und Leid liegen im Backzelthalt dicht beieinander. Aber an Aufgeben
denkt keiner.
Liebe Bäckerinnen und Bäcker, ihr habt jetzt noch genau eine Stunde Zeit.
Ihr müsst einen Zahn zulegen.
In 60 Minuten entscheidet die Jury über die ersten Finalisten.
Ich habe hier Saatbieter-Coupature mit frischer Minze und habe noch
abgeschmeckt mit Minzlikör.
Es ist Lemon Curd mit ein bisschen kandiertes Ingwer.
Ich stech die Ananas jetzt aus, beträufel die damit rum und dann kommen
die in die Macarons rein. Und obendrauf eine Kokos-Sahne, sodass man halt den
Pinakulada hat.
Der eine ist jetzt Mascarpone-Magerquark mit Feigensenf drin. Die andere, die ich
eben schon gemacht habe, da war Aprikose-Chili drin.
Also es ist schon ein ganz schöner Aufwand für einen in Habs.
Kandidaten, ihr habt nur noch eine Minute.
10, 9, 8, 7, 6, 5, 4,
3, 2, 1 und...
Ich habe halt noch nie Makarons gemacht. Das ist mein eigenes Pech. Jetzt ist es
halt schief gegangen.
Irgendwie ist nicht mein Tag heute.
Ich denke mal, Übung macht den Meister. Das hätte man ein paar Mal öfter üben
sollen.
Es hat alles nicht so funktioniert.
Dann kommt noch die Jury an und sagt dir, hey, das, was du tust, ist ein
bisschen scheiße. Und das führt halt zum allgemeinen Unzufriedensein einfach.
Die Verkostung ist sehr wichtig heute.
Es entscheidet, ob ich in die Filare komme.
Und ich glaube, alle sind sehr nervös.
Ich bin sehr gespannt, weil ich glaube, gerade der Christian ist ja sehr, sehr
streng, weil das ja wirklich was ist aus dem Patisserie-Bereich Makarons.
Deswegen bin ich echt gespannt, wie er es bewerten wird.
Wir sind nur noch sechs.
Die Hälfte muss in die letzte Chance.
Deshalb wird es eins.
Saccharin à trois.
Ihr hattet fünf Stunden Zeit.
Reicht es bei euch, die Jury zu überzeugen?
Bringt jetzt bitte einzeln eure Inszenierungen nach vorne.
Captain Jack.
In den Grünen ganz vorne haben wir einmal Zitrone Basilikum.
In den Orangen ist orange Contour und in den helleren ist frische Ananas in Rum
getränkt mit einer Kokossahne. Viel Alkohol.
Backfarbe beim Macaron.
Fehl am Platz.
Auch das Grün, die Farbe dürfte mehr rauskommen. Sie strahlen nicht. Ich
glaube, das waren nicht gerade reine Freunde.
Füllungen, da bist du stark.
Es ist bei mir wirklich Pina Colada auf der Zunge. Das einzige ist halt, das
Gebäck ist eingefallen, nicht richtig durchgebacken und von daher lässt es
sich nicht ganz so schön essen.
Wir gehen zum Grün. Das sind meine Lieblinge.
Also willst du uns quasi deine Lieblinge ein bisschen vorenthalten?
Ja, ich habe schon ziemlich viel selber gegessen.
Ja, das ist natürlich extrem schade.
Wenn du vorher deine sensationell angepriesene Creme selbst isst, beim
nächsten Mal mir so ein bisschen Creme noch übrig lassen, das wäre der absolute
Oberknaller.
Oh, jeder wird nicht besser.
Also entweder deine Schatzkiste Würmer. Ich glaube, das suppt so ein bisschen
durch. Du hast ja keinen Kanasch, sondern ein Gelee gewählt. Und Gelee,
Feuchtigkeit, sehr gefährlich. Als Kern, ja. Als komplette Füllung zugewagt.
Okay. Ja.
Danke dir.
Ich habe
mich
von Getränken inspiriert. Eine Smoothie mit frischem Obst. In der Mitte ist eine
heiße Zitrone.
Und der letzte ist ein Walnuss-Mocha.
Von der Konsistenz her wunderschön auf der Zunge.
Also mir ist ganz warm geworden. Ich glaube, das war der Hintergedanke dazu.
Und für mich ist das einfach völlig rund.
Da hast du es mit uns sehr gut gemeint, weil die sind jetzt echt schon riesig.
Ich finde es interessant mit der frischen Frucht von ihnen, weil du
hattest nochmal einen ganz anderen Knack.
Mit der Nuss schön kombiniert, sehr elegant auf der Zunge, nur sie glänzt
nicht ganz so.
Das habe ich in Paris gelernt, und zwar in Handumdrehen.
Es sieht aus wie so eine kleine Patisserie.
Die Farben sind für mich leuchtend ansprechend. Es sieht sehr frisch aus,
also es ist wirklich, wo ich sage, es leuchtet.
Von der Struktur finde ich sie etwas unruhig.
So ein kleines Gebäck kann einen wirklich zum Verzweifeln bringen.
Da sind auch Stücke drin.
Ich finde es super, dass du nochmal so einen kleinen Crunch
drin hast. Interessant zu essen.
Sehr fein. Ist gut, wenn ich sowas rieche.
Ich hätte mir ein bisschen mehr Säure gewünscht, weil das zeichnet Maracuja
aus.
Bisschen mehr die Minze, ansonsten sehr gelungen.
Oben ist echt glatt, also ich bin wirklich bei dir da überrascht.
Ich nehme als erstes den Karamell.
Also der ist dir geschmacklich schon gelungen.
Danke, jetzt bin ich gespannt.
Also ich denke, ich stehe zwischen lauter Orangenbäumen.
Das ist ein phänomenaler Duft.
Ganz kleines bisschen mehr Säure, weil diese Säure fehlt so ein bisschen.
Und auf diesen Orangengeschmack jetzt den Kaffee.
Toll.
Also da ist ein doppelter Espresso drin.
Halleluja.
Ich bin wirklich überrascht und es freut mich, dass du so eine Kreation uns
hingestellt hast.
Dankeschön.
Du
weißt,
wie man Frauen beeindruckt.
Das ist ein ganz besonderer Schmuck. Die Kette ist die Kette, die meine Frau bei
der Hochzeit getragen hat letztes Jahr. Und was ganz Persönliches.
Wenn ich das sehe, dann strahlen nicht nur die Diamanten, sondern auch meine
Augen und mein Herz.
Die Füße sind gleichmäßig hoch. Du hast wunderbar überall eine schöne glatte
Oberfläche. Und es glänzt sogar. Alleine vom Anblick her geht das schon in
Richtung Perfektion.
Wow. Das ist Wahnsinn. Ich habe wirklich zwei Flungen da drin.
Perfekt rein dressiert.
Kanasch glänzt.
Ich schwelge gerade. Also ich schwelge und genieße.
Das kommt sehr selten vor.
Es ist für mich ein Feuerwerk auf der Zunge.
Traum.
Vielen Dank.
Ich
glaube,
der Buddha war dir nicht so hold beim Backen. Nein.
Also von der Form eines Macarons ist da leider nur... das Runde für mich zu
erkennen. Und gerade hier das Grün ist für mich eine Farbe, wo ich nicht
reinbeißen möchte.
Du kaust so lange.
Ja, ich würde sagen, aber das ist eher negativ, dass man lange kaut. Das
bedeutet, dass die Masse sehr zäh ist. Das lässt sich natürlich überhaupt nicht
strickelnd essen.
Also ich rieche das Gewürz nicht raus, sonst weiß ich bei dir, es riecht nach
Curry und nach allem. Ich rieche einfach nichts.
Also ich habe jetzt alle einmal durch. Ich muss sagen, der Blauer von der Creme
her ist für mich sehr, sehr gelungen, weil es wieder was anderes ist, also mit
dem Senf zu arbeiten.
Nichtsdestotrotz lassen sich halt alle drei Farben sehr schwer runterschlucken.
An sich muss ich ganz ehrlich sagen, das war nichts.
War das, glaube ich, nicht dein Tag.
Die Entscheidung ist gefallen.
Wer hat brilliert und wer hat versagt?
Im Großen und Ganzen waren sie laut Andrea sehr überrascht von mir, so
gleichmäßige Macarons präsentiert zu kriegen. Ich kann das gar nicht
verstehen. Es klang so, als hätte ich bisher noch nichts Vernünftiges
abgeliefert.
Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit der Verkostung.
Aber egal, wie ich jetzt raschen und raschen und raschen, ich glaube, es wird
nicht räuschen.
Es ist ganz furchtbar.
Also ich habe, glaube ich, die schlechteste Kritik von allen bekommen.
Und es war schon sehr peinlich, weil ich die selber wahrscheinlich noch nicht mal
essen würde. Und dann haben die die Gesichter so verzogen. Das ist dann
schon so, dass man denkt, oh Gott.
Drei verschiedene Farben.
Drei verschiedene Füllungen.
Aber nur einer von euch konnte die Jury überzeugen. Einer von euch hat Macarons
gebacken. Die waren eine Gaumenfreude und für uns eine wahre
Geschmacksexplosion. Und ich würde die so in den Laden stellen.
Und dieser Beste war... Michael.
War total geil. War hammermäßig.
Also die Kritik, ich glaube, das war bis jetzt die beste Kritik, die ich bekommen
habe. Und ich bin natürlich voll krass froh. Ich habe es verdient. Voll
verdient.
Leider war eine von euren Makaro-Inszenierungen nicht zu unseren
Wünschen und es war auch keine Freude. Und diese Inszenierung war von...
Diana. Obwohl deine Crèmes und deine Geschichte drumherum ganz schön gewesen
sind, ließ sich der Macaron selbst nicht schön essen. Er war sehr schwer, er war
sehr zäh im Mund und blieb dort auch eine ganze Zeit lang. Es war halt
einfach nicht harmonisch. Beim Macaron ist mir von vornherein klar, dass ich
das nicht gut machen werde und das sehr in den Sand setzen werde.
Von daher war es abzusehen irgendwo.
Jetzt trennt sich die Spreu vom Weizen.
Wer wird Bäcker der Woche? Wer bekommt schon jetzt das Ticket ins Finale? Und
wer muss in die letzte Chance?
Ich glaube, in die letzte Chance muss Diana.
Und der Rest ist völlig offen. Aber ich habe das Gefühl, dass ich auch mit rein
muss.
Ich bin mir da sehr sicher, dass ich halt nochmal ran muss.
um eine Chance zu haben, in die nächste Woche zu starten.
Ich habe sehr große Angst vor der letzten Chance, ja.
Ich hoffe, ich darf die Schürze behalten und bleibe weiterhin Bäcker der Woche.
Ich muss in die letzte Chance, auf jeden Fall.
Und bei dem Rest ist es so unsicher, weil wir unsere Platzierungen gar nicht
wissen. Es könnte sein, dass Jill noch muss. Es könnte sein, dass Max muss.
Aber das ist alles nur Spekulation.
Also, wer auf jeden Fall nicht muss, ist der Micha. Das ist klar.
Liebe Kandidaten, Drei Aufgaben liegen hinter euch und einer von euch hat sich
in dieser Woche die Ehre als Bäcker der Woche erarbeitet.
Und der Bäcker der Woche ist Michael.
Du bist der Erste, der ins Finale zieht.
Ja, ich bin total perplex. Ich bin total glücklich.
Ich habe die Macarons gewonnen.
Bleib bei Bäcker der Woche und jetzt auch noch direkt ins Finale.
Ich bin total perplex gerade.
Es gab noch einen, der diese Woche sehr, sehr fleißig war und der auch eine
Wahnsinnssteigerung hingelegt hat. Und das ist der Zweite, der sich freuen
darf. Denn auch er wird schon ins Finale einziehen.
Und das ist Maria.
Das Finale erreicht zu haben ist so eine Leistung, da bin ich richtig stolz drauf
und ich freue mich absolut.
Ihr beide habt schon euren Platz sicher.
Allerdings gibt es auch wieder Kandidaten, die leider noch mal ran
müssen.
Der Erste, der in die letzte Chance muss, ist Jill.
Ja, gedacht habe ich es mir schon, aber ich muss halt nochmal ran und dann, ja,
ich werde probieren halt die Jury nochmal von mir zu überzeugen, weil ich
kann ja mehr.
Wer in dieser Woche auch große Schwierigkeiten hatte?
Bayana.
Auch du musst in die letzte Chance.
Mir war das klar, weil ich heute nicht abgeliefert habe und auch schon bei
diesen drei Königen total versagt habe.
Ja, damit stehen jetzt noch zwei zur Wahl.
Es gibt noch einen Finalplatz und es gibt noch einen, der nochmal backen
muss.
Und backen muss nochmal Maximilian.
Und somit ist Alice weiter im Finale.
Ich bin so froh, dass ich in die Finale bin und dass ich dafür noch nicht mehr
wieder backen muss.
Nachbacken die zweite.
Ist halt so.
Also ich bin jetzt erledigt. Ich muss jetzt nochmal alle meine Kräfte sammeln
für die letzte Chance.
Nur wenige Stunden bleiben den Wackelkandidaten, um neuen Mut und Kraft
zu sammeln. Es ist die letzte Chance für drei Hobbybäcker, um ins Finale
einzuziehen. Und nur einer gewinnt 10.000 Euro und ein eigenes Backbuch.
Die letzte Chance wird meiner Meinung nach ein ganz offenes Rennen werden. Wir
haben drei verschiedene Charaktere. Von daher wird es ein richtiges Potpourri an
Möglichkeiten, auch ein Potpourri, glaube ich, an Kreativität.
Ich schätze, dass meine Chancen ganz okay sind, weil wir alle wieder auf Null
sind. Und deswegen denke ich, dass wenn ich mich jetzt mal bemühe, dass ich das
auch schaffen könnte.
Janas Trumpf sind die Gewürze. Das ist ihre absolute Stärke. Bloß sie muss das
Innere nach außen bringen, um uns zu überraschen.
Ich bin natürlich sehr gespannt, was jetzt als Aufgabe kommt und hoffe
natürlich, dass es mein Gebiet ist.
Was mit Dekorieren ist. Jill ist handwerklich und optisch perfekt.
Das liegt ihr filigran fein. Aber sie muss es innen rein verpacken. Ihr fehlt
vom Geschmack her so ein kleines Müh, damit sie uns begeistert mit einer
traumhaften Geschmackswelt.
Max ist der Wibbelige, der Aufgeregte. Sein Platz sieht immer aus wie das
kontrollierte Chaos.
Ich bin gespannt, was er aus diesem Chaos einfach zaubert und uns letztlich
dann präsentieren wird.
Ich glaube, es wird heute wirklich schwer, nochmal weiterzukommen.
Ihr drei habt jetzt die letzte Chance.
Nutzt sie, denn bei dieser Aufgabe wird nachher nur einer weiterkommen. Einer
hat weiterhin die Chance auf ein eigenes Backbuch und auf 10.000 Euro.
10.000 Euro.
Die zwei anderen werden uns verlassen müssen und kurz vorm Ziel die Koffer
packen. Hier ist eure Aufgabe.
Wir möchten von euch weihnachtliche Cakepops, diese kleinen leckeren
Kuchenlollis. Und wir möchten insgesamt von jedem zwei Sorten a sechs Stück.
Hier vorne auf dem Tisch sind wahnsinnig viele Zutaten, Gewürze. Lasst euch
inspirieren. Für diese Aufgabe habt ihr zwei Stunden Zeit. Gebt nochmal alles.
Denn für zwei heißt es leider zum letzten Mal.
Auf die Plätzchen, fertig, backt!
Zwei Stunden Zeit, um die rigorose Jury zu überzeugen. Doch um ins Finale
einzuziehen, müssen Jana, Jill und Maximilian ihre Zutaten wohl überlegt
auswählen. Denn nur feinste Geschmacksvariationen, perfekter Teig
und atemberaubende Optik haben hier eine Chance.
Das Schwierige bei Cakepops wird der Teig sein.
Du hast eine kleine Kugel, die steckst du auf einen Stab drauf. Das Ganze muss
stabil sein, weil du willst es danach ja noch verzieren, designen. Das wird die
größte Herausforderung, glaube ich, für unsere Kandidaten sein.
Studentin Jana setzt auf exotische Gewürze und verarbeitet neben Tonkabohne
frischen Rosmarin.
Maximilian entscheidet sich für die klassische Variante. Ich versuche schlau
anzustellen, mache einen Teig für alle und teile diesen dann auf.
Maximilians Cakepop Blühende Weihnachten enthält einen Cointreau- und Kakaoteig
mit Orangenblütenwasser.
Die zweite Variante soll die Jury mit Lebkuchengewürz und Krokant im Amaretto
-Teig begeistern.
Innerhalb von zwei Stunden müssen die Hobbybäcker den perfekten Weihnachtslook
zaubern. Maximilian setzt hierbei auf Zuckermasse, genannt Deko-Fondant.
Also ich muss jetzt wohl oder übel anfangen mit der Deko, damit das alles
so funktioniert von der Zeit her.
Dafür sticht Maximilian filigrane Blüten aus.
Die finden später ihren Platz auf den kleinen Stielkuchen.
Ich bocke halt in Muffinform, weil die gehen nur 25 Minuten.
Ich will damit schon etwas Zeit sparen.
Christbäumchen aus Muffin-Johannisbeerteig mit
Frischkäsefrosting sollen Jill zum Einzug ins Finale verhelfen. Mit einer
starken, muntermachenden Mischung aus Kaffee, Schokolade und Tonkabohne soll
die zweite Sorte begeistern.
Die 21-jährige Jana geht aufs Ganze.
Sie setzt auf ihr Gespür für außergewöhnliche Gewürzkreationen.
Ich habe Tonkabohnen, Lebkuchengewürz und Kardamom im Teig.
Und ich habe gedacht, so jetzt, wo ich eh schon kurz vorm Ende quasi bin, haue
ich nochmal so richtig in die Gewürztasche.
Mit ihrem Rentierrudel aus Schokoteig, würziger Nougat-Ganasch und einem
versteckten, gesalzenen Cashew-Kern will Jana ins Finale einziehen.
Cakepop Nummer 2 enthält frisches Limettenaroma und wird gekrönt von einem
Mistelzweig und Pistazienkrokant.
Julian und Jill, ihr habt jetzt Halbzeit. Es ist nur noch eine Stunde
Zeit.
Wir müssen ja auch Sex
machen. So viel.
Wenn wir dann noch Deko machen wollen.
Ich hasse Deko.
Aus ihrem Grundteig, gemischt mit Garnasch oder Frosting, formen die
Wackelkandidaten ihre Cakepops.
Die normale Größe für einen Cakepop ist so 30 Gramm. Deshalb wiege ich den Teig
halt ab, weil ich sie gerne gleichmäßig mache.
Maximilian setzt hingegen ganz auf sein Bauchgefühl.
Es ist meinen Fähigkeiten entsprechend.
Ja, es bricht halt die ganze Zeit. Ich hoffe jetzt einfach, dass ich
irgendwas...
Oh,
scheiße.
Er ist zu.
Scheiße.
Oh, scheiße.
Ich weiß nicht, woran es liegt.
Ich habe keine Ahnung. Ich habe die noch nie gemacht.
Hat mich nie wirklich damit auseinandergesetzt.
Und jetzt kommt die Zeitung.
Liebe Kandidaten, ihr habt jetzt nur noch 10 Minuten.
Es sind nur noch 10 Minuten.
Haltet euch ran.
Oh nee, ich schaff's nicht in 10 Minuten.
Es ist halt alles los.
Schau, es läuft.
Es ist vorbei.
Eigentlich kann ich meine Sachen packen.
Und vorbei.
Das hier ist leider rum.
Die letzten Sekunden brechen an. 10, 9,
8, 7, 6, 5,
4, 3, 2, 1
und Stopp. Alles aus der Hand legen.
Ja, es lief nicht und es ist nicht meine Aufgabe gewesen.
C'est la vie.
Habt ihr eure letzte Chance genutzt?
Das werden wir jetzt feststellen. Bitte bringt eure Cakepops zu uns vor auf den
Tisch.
Es ist sehr unterschiedlich.
Was mir besonders ins Auge sticht, sind die da, wo eigentlich über die
Hälfte fehlt.
Wir haben sehr große.
mittelgroß, klein.
Wir haben bei allen aber auf jeden Fall ein weihnachtliches Thema von der
Dekoration her.
Ich würde sagen, wir fangen mit den Kleinsten an. Ja.
Was erwartet uns in deinem Weihnachtskörbchen?
In den Weihnachtsbäumchen sind Johannisbeeren und Johannisbeergelee und
Frischkäse Butterfrosting und in den
Schokoladenkugeln sind Zartbittergarnasch, Instantkaffee und
Zonkabohne. Süß präsentiert. Die Bäumchen kann man sehr schön erkennen.
Auch oben dressiert sind sie auch relativ gleichmäßig.
Die Schokolade, da fehlt so ein Fickenglanz. Aber oben ganz nett klein
modelliert ist ganz wichtig bei Cakepops, weil das ist so sehr filigran.
Die Kügelchen haben auch alle dasselbe Gewicht, oder?
Ja, ich habe sie extra abgemessen, auch die Tonnenbäume.
Also die Aufgabenstellung Gleichmäßigkeit hat sie natürlich damit
komplett erfüllt für mich. Auf alle Fälle.
Schokolade ist leider sehr, sehr dominant.
Zartbitterschokolade vor allen Dingen.
Tonkabohne ist für mich fast gar nicht da. Vom Kaffee her merke ich leider auch
nichts.
Hättest du ein bisschen mutiger sein müssen, dann wäre es sehr gelungen.
Sie bleiben schon mal auf dem Stiel.
Frosting kann oft sehr süß sein und sehr klebrig. Das finde ich schön frisch. Und
auch das mit der Johannisbeere ist meines Erachtens nach die perfekte Wahl,
weil die Johannisbeere eine schöne Säure mitbringt und das, was eigentlich immer
sehr schwer im Magen liegt, gleich wieder ein bisschen nach oben bringt.
Das ist wunderbar.
Vielen Dank.
Ja, Anna.
Was ist denn da so, also wirklich so schief gelaufen? Drei Stück
für zwei Stunden, das geht nicht.
Ja, um den Kern rum ist wirklich Luft.
Das sieht man also, da hat auch die Masse nicht gegriffen.
Wenn dir das gelungen wäre, uns da sechs von zu präsentieren, dann wäre es
geschmacklich genau mein Ding gewesen.
Ich schmecke die Würze, ich finde das mit dem salzigen Cashewkern genial.
Der Teig ist relativ kompakt.
Der ist sehr bröselig. Vielleicht sind sie auch insgesamt zu schwer.
Er ist sehr bröselig.
Da fehlt Bindung.
Kanasch, Frosting.
Optisch brauchen wir, glaube ich, gar nicht reden.
Schneeflocken bei den super glitzernden ist innen drinne Amaretto mit Marzipan,
Kirsche, Krokant.
Und bei den dunklen sind zwei verschiedene Teige drin, einmal mit
Cointreau und einmal mit Kakao.
Du meinst es immer gut mit uns. Es ist sehr groß.
Und bunt.
Von der Optik her finde ich die schöner, weil die einfach gleichmäßiger aussehen
als da mit den Blüten und da laufen hier überall die Zacken runter.
Du machst die auch einfach.
Weil in etwas wälzen ist natürlich relativ simpel. Es kann natürlich
dadurch, dass du mit diesen Farben und den Glitzertönen spielst, spektakulär
ausschauen. Allerdings ist natürlich was modelliertes schon eine ganz andere
Liga.
Ach du meine Güte. Da ist was drin.
Der biegt sich sogar. Das ist einfach zu groß und zu schwer.
Ich glaube, alle deine Körperteile essen da natürlich mit. Das ist wahnsinnig
faszinierend. Sehr schön abgeschmeckt. Für mich hätte es noch ein bisschen mehr
Sprit sein dürfen.
Das ist nicht ladylike.
Das hätte es auch nicht wahrscheinlich. Das sieht sehr gut aus.
Der Glitzer hat den Nachteil, der saugt die ganze Flüssigkeit auf, die man hat.
Und es ist sehr schwer zu essen.
Es ist sehr schade, weil innen drin...
Schmeckt es wirklich?
Kornroh, Tonkabohne, die schmeckt man wunderbar raus, auch die Konsistenz.
Aber diese Streusel finde ich unmöglich.
Die Jury hat jetzt alles verkostet.
Wir müssen uns jetzt nochmal beratschlagen, wer denn ins Finale darf.
Und dafür bitte ich euch, das Zelt zu verlassen.
Es war auch klar, wo wir deine gesehen haben, dass es super war.
Ja, stimmt. Die sind toll.
Tu nicht so.
Super tolle Bäume, super tolle Kugeln.
Ja, von der Größe her waren sie gut.
Bisschen abgewogen. Es kann sein, dass es geklappt hat. Ich bin mir aber nicht
sicher.
Die Verkostung war unangenehm.
Macarons, Cakepops oder diese kleinen Brandteige, die wir gemacht haben, das
ist nicht mein Ding.
Die Jury wird natürlich immer krasser. Ich meine, es geht um das Einzug ins
Finale, um den letzten Platz, der noch mit rein kann. Und deswegen ist ganz
klar, dass die Jury ziemlich streng ist.
Liebe Kandidaten.
Wer von euch hat die letzte Chance jetzt noch einmal genutzt und sich das letzte
Ticket fürs Finale erkämpft?
Und wessen Traum wird gleich platzen?
Einer ist dieser Aufgabe gar nicht gerecht geworden.
Er hat die Aufgabe leider nicht erfüllt.
und sein Soll nicht geschafft.
Jana, von dir müssen wir uns leider verabschieden.
Jill, deine K-Props sind Tannenbaum-Optik. Mit der Johannisbeere
waren sie sehr leicht und sehr schön.
Allerdings bei den Schokoladen-Cake-Pops hat uns ein bisschen der Kaffee und auch
die Tonka-Bohne gefehlt. Das hat uns noch nicht so richtig mitgenommen.
Hier sehr groß, handwerklich sehr unsauber gearbeitet und sehr mächtig.
Innendrin raffiniert, die Konsistenz war sehr, sehr gut, aber sehr schwer.
Ihr beide habt nochmal alles gegeben.
Ihr habt wirklich gekämpft und ihr wollt gerne ins Finale.
Aber wir können leider nur einen mitnehmen.
Und der eine, der noch mitkommen darf, ist Jill.
Ich bin total begeistert, bin total geflasht. Ich bin super glücklich, jetzt
in der finalen Sendung zu sein. Ich hatte nie gedacht, dass ich so weit
schaffe unter die besten vier. Und ich kriege das Lachen nicht mehr aus dem
Gesicht. Also mir geht es super gut jetzt.
Es waren wirklich drei ganz, ganz tolle Wochen. Ich hatte sehr, sehr viel Spaß.
Ich habe versucht, mein Bestes zu geben. Es ist schade, dass ich es jetzt nicht
ins Finale geschafft habe. Ich bin trotzdem sehr zufrieden und glücklich.
Ich werde vielleicht nicht erhoben in Hauptsicht hoch verlassen, aber ich
werde auf jeden Fall mit Stolz gehen.
Ich bin weit gekommen, es ist okay.
Die vier Kandidaten fürs große Finale stehen fest. Doch wer von ihnen wird
Deutschlands bester Hobbybäcker? Das sehen Sie nächste Woche bei das große
Backen hier in Sat.1.
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