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Hallo und herzlich willkommen zur größten Backshow der Welt. Hier ist die
Crème de la Crème angetreten, um Deutschlands bester Hobbybäcker zu
werden. Für zwei Kandidaten ist dieser Traum bereits zerplatzt. Auf die anderen
acht warten heute wieder knallharte Aufgaben unter enormem Zeitdruck. Und
die Jury ist streng, denn nur einer kann gewinnen. Jetzt beim großen Backen in
Sat.1.
Es ist wieder soweit. Schloss Lörsfeld wird Mittelpunkt zauberhafter
Backkunst und außergewöhnlicher Geschmackserlebnisse.
Die größte Backshow der Welt startet in Woche zwei.
Zu Beginn traten zehn Kandidaten gegeneinander an.
Dabeisein zu dürfen, das finde ich phänomenal. Also das ist Wahnsinn.
Dabeisein ist nicht alles für mich, sondern Gewinn.
Für alle Kandidaten gibt es nur ein Ziel.
Ein eigenes Backbuch.
Und 10.000 Euro.
Doch um zu gewinnen, muss die härteste Jury Deutschlands überzeugt werden.
Konditorenweltmeisterin Andrea Schürmeier-Huber und Patissier des
Jahres 2014 Christian Hüms.
Letztes Jahr war es hart, dieses Jahr wird es härter. Und die Kandidaten
können sich ganz warm anziehen.
Auf die Plätzchen, fertig, packt!
In vier anspruchsvollen Runden wurde den zehn Hobbybäckern alles abverlangt.
Ich habe Angst.
Ach nee, das macht mir keine Angst.
Hoppla. Aber nicht jeder konnte dem Druck standhalten.
Ich brauch bitte die Küchen, die Rolle, Mann.
Ich hasse 3D-Torten, ehrlich.
Nur die außergewöhnlichsten Kreationen konnten punkten. Absoluten Respekt und
Meisterleistung. Nicht jeder erfüllte die Ansprüche der rigorosen Jury. Ach du
Scheiße. Bei dir ist wohl alles schiefgelaufen, was schieflaufen kann.
Deutliche Worte und schonungslose Kritik. Es ist nicht wirklich lecker.
Bereits nach einer Woche platzte der Traum vom Sieg für zwei
Hobbybäckerinnen.
Uschi.
Martina.
Jetzt kämpfen noch acht Kandidaten in der größten Backshow der Welt um 10.000
Euro und ein eigenes Backbuch.
Schokolade ist Gottes Antwort auf Brokkoli. Auch in dieser Woche müssen
die ehrgeizigen Hobbybäcker in den härtesten Prüfungen ihr Talent unter
Beweis stellen und Ruhe bewahren.
Ich will dich ja nicht unter Druck setzen, aber es ist nur noch eine halbe
Stunde. Alles gut, kriegen wir hin.
Es sieht scheiße aus, es sieht scheiße aus und es sieht scheiße aus.
Brammte Scheiße.
Ich habe keinen Bock, morgen zu gehen.
Ihr könnt ja backen, sonst wärt ihr ja nicht hier.
Also dann wirklich auf gut bayerisch die Arschbacken zusammen und hier
ordentliche Sachen abliefern.
Vorhang auf für Runde 2 im größten Backwettstreit Deutschlands.
Wir sind nur acht Leute und die Anspannung steigt jetzt von Mal zu Mal.
Und ja, es wird spannend.
Der Druck wird auch etwas höher, weil man weiß, es ist ja nicht nur einer, der
geht, es sind echt zwei und das haut schon ganz schön rein.
Wer kann in dieser Woche die härteste Jury Deutschlands überzeugen?
Der Konkurrenzdruck ist sehr, sehr hoch. Man muss wirklich, wirklich richtig Gas
geben.
Die Juroren wollen immer mehr und bessere Sachen sehen, um dann auch sagen
zu können, wer ist wirklich Finalkandidat.
Liebe Kandidaten, ihr seid die acht besten Hobbybäcker Deutschlands und ihr
habt noch die Chance auf ein eigenes Backbuch und auf 10.000 Euro.
Aber um hier zu gewinnen, das wisst ihr, müsst ihr die knallharte Jury
überzeugen. Und die besteht aus Konditorenweltmeisterin Andrea
Schirrmeier-Huber und dem Patissier des Jahres 2014 Christian Hüms.
Das Motto der ersten Aufgabe heute lautet Schokolade. Aber backt uns keinen
stinknormalen Schokokuchen, sondern... Ich erwarte von euch originelle und
kreative Kreationen mit meiner absoluten Lieblingszutat, der Schokolade.
Verzaubert mich und bringt uns zum Schmelzen. Ich wünsche mir Dekorelemente
aus feinster Kuvertüre, die temperiert ist... glänzt und beim Verkosten knackt.
Für diese Aufgabe habt ihr zwei Stunden Zeit und jetzt heißt es auf die
Plätzchen, fertig, backt.
Die Hobbybäcker sollten jetzt nervenstark sein.
Denn mit dieser ersten zweistündigen Aufgabe müssen sie von Anfang an kreativ
begeistern. Schokolade ist so unfassbar vielseitig. Du kannst es herzhaft
machen, du kannst es lieblich machen, du kannst es süß machen.
Die Kandidaten haben wahnsinnig viele Möglichkeiten zu kombinieren mit
verschiedenen Geschmäckern.
Die acht Hobbybäcker müssen geschmackliches Backneuland entdecken.
Und sie alle wollen nur eins.
Den Sieg.
Es wird in der nächsten Runde noch.
Schwieriger und härter, glaube ich, weil alle Inspiration voneinander gezogen
haben und neue Ideen und noch kreativer geworden sind und auch natürlich Lust
haben, da zu bleiben.
Hallo!
Was wird denn hier gebaut?
Mein Kuchen ist das süße Sarkophag, die letzte Ruhestätte für die schlanke
Linie. Dann solltet ihr den als letztes verkosten. Man weiß ja nicht, ob man
dann nochmal aufsteht. Schokolade ist Gottes Antwort auf Brokkoli.
Der 47-jährige Tom wohnt in Stuttgart und arbeitet als Architekt.
Den notwendigen Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag findet er im Backen.
Die Verbindung zwischen Architektur und Backen für mich sind natürlich die
Kreativität in beidem. Beim Bauen braucht man natürlich auch Zutaten, um
daraus was Sinnvolles zu kreieren. Genauso ist es beim Backen. Und wenn man
mir das Backen verbieten würde, dann würde einfach ein großer Teil von mir
fehlen. Von meiner Leidenschaft, von meinem Hobby, von meiner Kreativität.
Sitz.
So ist fein und Platz.
Wuff ist mein Hund.
Er ist mein ständiger Begleiter. Er darf dann auch mit mir Motorrad fahren, sitzt
dann im Beiwagen und die Autofahrer gucken dann ganz entgeistert, was da im
Beiwagen so sitzt.
Tom hat sein Ziel fest im Blick. Ein eigenes Backbuch und 10.000 Euro.
Meine Geheimwaffe, um den Sieg nach Hause zu fahren, wird sein, wirklich
strukturiert arbeiten zu können. Und damit möchte ich natürlich gewinnen.
Ein im Kasten gebackenes Haselnussbiskuit ist die Basis für Toms
süßen Sarkophag. Die endgültige Form soll durch das schichtweise Aufspritzen
einer dunklen Minzganasch entstehen. Eine Technik, für die man
Geschicklichkeit und Geduld braucht.
Schokolade lässt sich vielseitig und mit außergewöhnlichen Zutaten kombinieren.
Diesen Ratschlag nehmen sich die Hobbybäcker zu Herzen.
Ich spiele öfter mal so mit Basilikum und Safran und hier ein bisschen Kräuter
und da und Rosmarin und Thymian und dann hat man das halt einfach so ein bisschen
mit durchprobiert.
Persönlich mag ich es nicht, wenn es zu krass schokoladig ist und deshalb mache
ich auch Waldfrüchte rein und außenrum mache ich dann kleine Bäume aus
temperierter Schokolade.
Rosa Pfeffer kommt in den Kuchen, weil es eher süß ist. Es schmeckt nicht so
wirklich nach dem typischen schwarzen Pfeffer, den man kennt. Und das kann
ganz lecker sein.
Ich stehe auf Gewürze, ja.
Oh Gott.
Während einige Kandidaten schon ihre Dekoration vorbereiten, rührt Charlene
90 Minuten vor Schluss immer noch den Bodenteig an.
Nicht nervös werden. Ganz in Ruhe.
Ja, ja, klar. Und?
Geht jetzt der Kuchen erst in den Ofen? Ja.
Zeitlich gesehen bin ich ganz schlecht dran. Ganz hinten dran?
Nein. Wie versuchst du es zu retten?
Ich werde es auf mich zukommen lassen. Ich habe nie einen Plan.
Aber der Ofen läuft schon auf Hochtouren. Ja, der ist schon mal an,
immerhin. Aber du hast ja Unterstützung.
Die beiden sind ja da.
Ja.
Wahnsinn. Ich hoffe, die drücken mir auch kräftig die Daumen.
Im niedersächsischen Celle lebt die zweifache Mutter Charlene mit ihrem Mann
Misha. Die sportliche 27-Jährige blickt auf bewegte Jahre zurück. Jetzt ist es
passiert.
Okay, weiter.
In meiner Vergangenheit war ich einfach nur total rebellisch. Schule war egal,
arbeiten, was ich werden will, war mir auch egal.
Trotzdem habe ich noch einen Ausbildungsplatz dann irgendwann
bekommen, bin dann aber mit meinem Sohn schwanger geworden, mit meinem ersten.
Charlene sieht in der Teilnahme bei Das große Backen nicht nur einen Wettbewerb,
sondern auch eine berufliche Perspektive.
Ich bin schon sehr zufrieden mit meinem Leben, wie es ist, aber es fehlt halt
noch das i-Tüpfelchen.
Seit vier Jahren ist das Backen Charlenes absolute Leidenschaft.
Das große Backen ist für mich eine riesen Chance und ist definitiv ein
Licht am Berufstunnel zu sehen. Aber ich muss jetzt erst mal nur noch dahin
kommen. In den Genuss ihrer süßen Kreationen kommen besonders die beiden
Kinder, ihre Eltern und Charlene's Mann Misha.
So.
Hat jeder?
Ja.
Ich freue mich total für sie. Also ich fieber auch total mit. Sie hat es
wirklich verdient nach dem allen, was sie jetzt für uns so gesehen getan hat.
Charlenes Schokoschock hält, was der Name verspricht. In diesem Kuchen steckt
ein halbes Kilo Schokolade.
Orangenabrieb soll der Mousse eine fruchtige Note verleihen. Ein
goldfarbenes Schokoladengitter veredelt den schlichten Look der Torte.
Nach 60 Minuten kommen die fertiggebackenen Teige aus ihren Formen.
Überall scheint es nach Plan zu laufen. Nur Architekt Tom ist schon jetzt mit
seinem Werk äußerst unzufrieden. Das ist heute das Ende.
Da habe ich ja wohl voll abgelost heute.
Mist!
Es war eine einzige Katastrophe. Es hat nichts funktioniert, wie ich mir das
vorgestellt hatte. Der Biskuit ist zu weich. Ich habe den kaum rübergekriegt
in die Form.
Die Ganache ist zu fest geworden.
Ab da war es aus. Dann waren die Nerven weg.
Er sollte viel höher sein.
Aber nicht so klebrig.
Es sieht scheiße aus.
Es sieht scheiße aus und sieht scheiße aus.
Eigentlich sollte die Torte ja ein süßer Sarkophag werden.
Die letzte Ruhestätte für die schlanke Linie. Aber es ist wohl eher mein
Sargnagel geworden.
Maximilian! Hallo!
Wie läuft's? Was machst du, du, der Leckeres?
Maracuja, Mascarpone, Creme mit weißer Schokolade und Majorana.
Oh! Also man darf natürlich noch nicht so viel sagen, aber wenn wir beide hier
stehen und uns zunicken und Eni die ganze Zeit dann ist schon ganz guter. In
knapp 20 Minuten müssen die Kandidaten ihre Meisterwerke der Jury präsentieren.
Zuckerblumenkünstler Michael hat sich etwas schaurig Schönes überlegt. Mit
einem Totenkopf will er bei der Jury punkten. Das kommt jetzt in den
Kühlschrank und soll sich dann ganz locker und leicht aus der Form lösen
nachher.
So ist der Plan.
Ich bin schon etwas nervös.
Ich habe die Creme jetzt gemacht, ich habe mein Gelee gemacht. Der Kuchen ist
jetzt auch gleich fertig. Also ich muss mich jetzt eigentlich nur noch ums Dekor
kümmern. Nur noch. Wir haben im Casting die zehn besten Hobbybäcker Deutschlands
gefunden. Aber nicht jeder kann diesem Druck überhaupt standhalten.
Jetzt langsam trennt sich die Spreu vom Weizen.
Liebe Hobbybäcker, ihr habt noch fünf Minuten.
Gebt ein bisschen Gas.
Fünf Minuten.
Nichts Gutes. Es läuft alles aus.
Ich mache jetzt einfach die Ganache drüber.
Na, die ist steinhart. Das ist das nächste Problem.
Ich kühle meine Hände ab. Sie sind viel zu warm. Und sobald ich nur in ein Meter
Naht Schokolade komme, schmelzt alles.
Doch nicht nur Maximilian und Alice haben mit Problemen zu kämpfen.
Die Deko wird nichts. Und genau das ist eigentlich das Wichtigste. Die
temperierte Schokolade, die gelingen muss.
Oh, scheiße.
Ist ein bisschen gebrochen.
Wahrscheinlich, wie ich es eben aufgeklopft habe.
Ich halte meinen Arm fest, damit ich weniger zitter, weil mein Zeitdruck ist
gerade enorm.
Und gerade sogar ich, die eigentlich echt ruhig ist, ein bisschen aus der
Fassung.
In Trier, einer der ältesten Städte der Republik, wohnt Jana auf 36
Quadratmetern. Ich bin 21 Jahre alt und studiere an der Hochschule in Trier
Kommunikationsdesign. Für die jüngste Teilnehmerin im Backwettkampf steht
Kreativität an erster Stelle.
Was für mich die Leidenschaft ist, ist auch das Backen. Weil zum einen ist beim
Backen das halt so, dass...
Du immer wieder kreativ sein musst, auch nach Regeln arbeiten musst und das ist
beim Zeichnen auch so. Also wenn ich zum Beispiel nicht zeichne, dann backe ich,
um das auszugleichen und andersrum.
Das oftmals stressige Studentenleben sieht die 21-Jährige als großen
Wettbewerbsvorteil.
Dadurch, dass ich an der Uni jeden Tag mit Prüfungsdruck konfrontiert werde,
denke ich schon, dass das für mich kein Problem in der Show sein wird. Und ich
könnte die Show gewinnen, weil ich zielstrebig bin, einfach Freude am
Backen habe. Und diese Freude ist, glaube ich, auch immer irgendwie zu
spüren in meinen Backwerken.
In Janas verlockendem Rezept treffen sich süßer Schokoladenkuchen, fruchtiges
Orangengelee und feuriger Rosapfeffer auf einem knusprigen Haferkeksboden.
Umrundet wird die Pink Pepper Torte mit einem dekorativen Zaun aus
Schokostäbchen.
Liebe Backfreunde, ihr habt jetzt nur noch eine Minute.
Und was hast du jetzt? Ich hab gar nichts. Na freilich.
Was freilich?
Du hast doch gesagt, du hast schon was fertig.
Hä? Was war fertig?
Ach nee, das ist jetzt die fertige. Der Kuchen und die Mousse war fertig.
Es brechen die letzten Sekunden an.
10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3,
2,
1 und Stopp.
Alle acht Hobbybäcker haben zwei Stunden ihr Bestes gegeben.
Doch ob die schokoladigen Werke den Anforderungen der Jury genügen, zeigt
sich jetzt.
Bei der Verkostung.
Also ich weiß jetzt diesmal, wenn ich die Erste bin.
Ich bewundere die Leute, die zeitlich echt gut hingekommen sind, aber ich
bin's nicht.
Also ich bin noch nicht sehr, sehr zufrieden.
Hab das Beste draus gemacht.
Maximilian, du bist aufgeregt, du bist fix und fertig, ne? Ja, schon ein
bisschen. Ich seh das.
Was ist das?
Dein Kanasch, wie auch immer, der grieselt nicht nur, sondern der zersetzt
sich. Das Blatt ist unsauber und überall ist was abgebrochen.
Ich dreh's mal um. Aber das sind Herbstblätter.
Es gibt auch schöne Herbstblätter.
Wir waren ja schon heute einmal bei dir, da haben wir das natürlich schon
hervorgehoben. Da war die Creme halt wirklich sensationell. Also das mit dem
Majoran ist auch so eine Verbindung gewesen, die ich noch gar nicht so
kannte. Was dann daraus geworden ist, dass es dann so ein bisschen
abgeschissen, sagt man.
Ich weiß gar nicht, wie ich das irgendwie runterkriege. So war jetzt
dieses Mundgefühl.
Da war die Creme ein Erlebnis dagegen, aber nur gegen diesen Kakao, der sehr,
sehr, sehr schlecht ist.
Es war jetzt nicht dein Startgrad.
Ich hatte gerade eben das Gefühl, dass es eigentlich bisher so das
Beste war, weil die erste Woche ja schon nicht so gut war und jetzt bin ich schon
ziemlich niedergeschlagen. Ist jetzt nicht so gut.
So, die Blätter sind...
Ganz schön, weil wenn es so dünn ist, ist es angenehm. Es ist ein kurzer
Schmelzpunkt, Aroma im Mund und dann ist es weg.
Für
mich
ist ein ganz klein wenig zu viel Creme.
Das ist mir wirklich einen Ticken zu süß. Wenn du da Johannisbeeren einfach
reinstreust, dann ist das...
was Saures und dann hebt sich das wieder auf.
Ein bisschen weniger Creme und dann ist es perfekt.
Es ist ein Schokoladen-Nuss-Biskuit mit gelbem Apfelgelee und einer Minz
-Ganache. Sieht mehr aus als eine kalte Hundeschnauze.
Da fehlt ein Eck, hier ist ein Loch, da ist es leicht grau, da oben ist es
uneben. Fingertappe habe ich auch. Ich weiß nicht, was da bei dir los ist.
Was ich auf jeden Fall sofort merke und was auf jeden Fall die ganze Zeit auch
im Mund ist, ist die Minze. Die bringt auch eine gewisse Frische.
Allerdings ist natürlich das Schwere und das sehr Kompakte immer da. Das heißt,
es lässt sich leider echt schwer essen. Es ist leider Gottes wirklich ein Grab.
Ich bin schon auf mich sauer letztendlich, klar, weil es nicht
geklappt hat, aber wie es halt immer so ist, wenn ein Schritt schief geht, dann
zieht sich das durch bis hinten durch und wenn mal was schief geht, dann geht
alles schief.
Da sind schon kleine weiße Tannen zu sehen, Jill.
Hat schon geschneit.
Optisch finde ich hier ganz witzig, du hast hier gewollt außenrum, so mit der
Palette, das ein bisschen wild zu gestalten, wahrscheinlich wie einen
Waldboden. Ja.
Und die Bäumchen finde ich auch ganz gelungen. Die Kuvertüre glänzt auch
leicht. Also es ist da auf jeden Fall beim Temperieren alles richtig gewesen.
Ich bin jetzt glücklich, weil dieser Boden auf der Zunge zergeht.
So ein ganz klein wenig mehr Pepp und dann...
begeisterst du uns, glaube ich. Also mich auf jeden Fall vollkommen. Der
Geschmack ist gut, aber es ist so wieder so ein Klassiker, wo man sicher läuft.
Und wir wollen von euch mehr. Also beim nächsten Mal wirklich, ihr habt Gewürze,
ihr habt Kräuter, ihr habt jeglichen Alkohol, nehmt es her.
Alice. Hi.
Schicke Schürze.
Ja, würde ich gerne behalten, aber...
Wird Alice ihren Titel Bäcker der Woche und die dazugehörige rote Schürze
behalten? Nur wer eine durchweg gute Leistung abliefert, ist dieser
Auszeichnung würdig.
Es sieht so ein bisschen aus wie die Wüste Gobi. Also Vogelwild, ein bisschen
Sand. Ab und zu geht es rauf und runter.
Keine saubere Kante. Es sollte gerade werden, wurde es nicht. Also nächstes
Mal dann lieber mit der Palette ganz schlecht drüber.
Dann sieht es so gewollt aus. Und dann sage ich, schön.
Der Karamellkern läuft da gerade raus.
Das ist total geil.
Also wenn du mir danach das Rezept geben könntest, wäre ich dir extrem dankbar.
Ich glaube, mehr brauche ich dazu nicht sagen.
Sensationell.
Du bist außen optisch immer so handwerklich so ganz nett.
Aber deine Füllungen sind traumhaft. Also wirklich perfekt.
Ich war mir ziemlich sicher, das ist... dass diese Torte mein Downfall, mein
Ende wäre.
Aber zum Glück ist es nicht der Fall gewesen.
Ich bin sehr erleichtert.
Es ist optisch der Supergau.
Die Creme kommt raus, der Überzug ist nix, der Boden ist schief, dass da oben
das Ornament hätte wahrscheinlich auch anders aussehen sollen. Ist
rausgebrochen einfach nur.
Ich tu mir da echt schwer, irgendwas zu finden, was mir jetzt optisch gefällt.
Du hast noch Sahneflocken drin, das ist sicherlich nicht so optimal.
Hättest du leicht ein bisschen mehr unterheben müssen.
Ihr könnt ja backen, sonst wärt ihr ja nicht hier.
Also dann wirklich auf gut bayerisch die Arschbacken zusammen und hier
ordentliche Sachen abliefern.
Also Chapeau, also das in zwei Stunden sowas schon hinzustellen, das ist schon
wirklich sehr, sehr, sehr ordentlich. Hier beim Kanasch möchte ich bei dir
einen schönen Überzug sehen.
Auch die Risse beim Totenkopf, der ist ja schon tot, aber die Risse will ich
trotzdem nicht sehen.
Hier die Pünktchen, da hätte ich sie lieber weggelassen, als da noch
irgendwelche, das sieht aus wie Fliegenkacker hier.
Das ist nicht schön. Also ich weiß, was du kannst und von dir hätte ich es gern
noch ordentlicher, weil du hast die Messlatte dir selber hochgelegt.
Es gehe sicherlich immer noch in Nuancen besser.
Aber für das, was wir an Zeit vorgeben, ist das absolut für mich einwandfrei.
Und da verzeihe ich auch kleine Fehler, zum Beispiel beim Überziehen der Torte.
Letztendlich kommt es auf das Gesamtobjekt an. Und das ist für mich
eine rundum gelungene Geschichte.
Von der Optik finde ich es witzig.
Wirklich witzig, weil es einfach so kunterbunt ist.
Kuvertüre stimmt, das sehe ich von hier, die glänzt. Auch, dass da der Pfeffer so
drauf ist. Ich hoffe, ich kriege nicht das Stück mit dem vollen Pfeffer. Ja,
das wollte ich schon sagen. Es wäre schade, wenn ich danach nichts mehr
schmecke.
Der sieht schön saftig aus. Der sieht schön saftig aus. Bin ich echt mal
gespannt auf diese Kombi.
Das ist der Wahnsinn.
Du hast halt einen super saftigen Biskuit, zum Schluss kommt der rosa
Pfeffer und der Oberburner für mich bei dem Ganzen ist halt unten der Boden.
Weil wenn du diese Saftigkeit hast, dazu die Säure kommt durch die Orange und
gleichzeitig das leicht Scharfe durch den Pfeffer und du hast dann noch den
Crunch, dann gibt es, also für mich gibt es da nichts mehr, was man wahnsinnig
verbessern muss. Da bin ich dann einfach happy.
Ich esse nicht gerne scharf.
Aber das hat so einen angenehmen, schönen Geschmack und du wartest immer
von jeder Schicht zu jeder Schicht, wo du dich durchisst auf den nächsten
Effekt. Und ich muss sagen, so wie es da steht, perfekt.
Dankeschön.
Alle Torten wurden von der Jury auf Geschmack und Optik überprüft. Nun
erfahren die Hobbybäcker, welchen Platz sie im Ranking einnehmen.
Also drei von euch haben uns wirklich wahrlich überzeugt. Nicht nur optisch,
auch geschmacklich mit dem Thema Schokolade.
Der oder diejenige, die bei uns auf Platz 3 gewählt worden ist, ist Alice.
Auf Platz 2 der Michael.
Und der Platz 1, der uns alle wirklich total begeistert und mitgerissen hat,
ist Diana.
Mit ihren Schoko-Lieblingskuchen ins Schwarze getroffen haben Jana,
Michael und Alice.
Ich habe mit diesem Urteil überhaupt nicht gerechnet, weil es war zeitlich so
eng alles und ich habe mir so viel vorgenommen gehabt.
Und das ist doch so gut geklappt und vor allem, dass es mit der Kombination so
klasse war anscheinend, ist ein Traum. Die drei Flops, die optisch wie auch vom
Geschmack. uns nicht begeistert haben. Wo wir uns denken, gehören die
eigentlich hierher.
Platz 6, Maximilian.
Platz 7, etwas schlechter, Tom.
Und Platz 8, Charlene.
Das war eine Katastrophe.
Jeden geht mal was schief, denke ich mir einfach.
Man ist ja nur Mensch und keine Maschine.
Finde ich jetzt.
Die Jury nicht begeistern konnten Maximilian, Tom
und Charlene.
In der größten Backshow der Welt wird den Hobbybäckern weiterhin alles
abverlangt. Jetzt trennt sich erneut die Spreu vom Weizen. Wir kommen jetzt zu
der Aufgabe, vor der ihr zu Recht jede Woche zittert.
Der technischen Prüfung.
Wir möchten nämlich überprüfen, ob ihr das Backhandwerk wirklich beherrscht.
Ihr müsst alle dasselbe backen, ihr bekommt dasselbe Rezept und dafür auch
alle die gleichen Zutaten.
Dreht euer Rezept jetzt um.
Wir möchten von euch Savarins. Das sind kleine ringförmige Kuchen aus einem
gerührten Hefeteig.
Kneten ist nicht erlaubt. Und das Rezept kommt von unserer Konditoren
-Weltmeisterin Andrea.
Wichtig ist die Gehzeit, da es ein gerührter Hefeteig ist und die richtige
Menge von der Tränke, damit er perfekt schmeckt.
Ihr habt alle drei Förmchen.
Das heißt, wir erwarten drei Savarens.
Ihr bekommt für diese schwierige Aufgabe zwei Stunden.
Und da die Jury ja nachher blind verkosten wird, bitte ich euch beide
jetzt schon mal aus dem Zelt.
Auf die Plätzchen.
Fertig. Akt.
Diese technische Prüfung ist für alle Kandidaten eine große Hürde.
Die französische Gebäckspezialität wurde bisher von keinem der acht jemals zuvor
gebacken.
Jetzt in der technischen Prüfung müssen Tom und Charlene wirklich richtig Gas
geben, denn sie konnten uns in der ersten Aufgabe nicht wirklich
überzeugen. Und ich bin mir nicht ganz sicher, ob dieser Druck, der auf ihren
Schultern jetzt lastet, ob sie dem überhaupt standhalten können.
Wenn man was zum allerersten Mal macht, was man noch nicht mal gegessen hat,
noch nicht mal gesehen hat.
Man gar keine Vorstellung davon hat, außer dass es rund ist und gefüllt ist.
Dann hat man da die gewisse Skepsis und weiß halt nicht, was da jetzt kommt.
Andrea, warum hast du den Savaran überhaupt ausgewählt? Was ist das
Besondere dabei? Es ist ein gerührter Hefeteig. Du musst ihn rühren und dann
gehen lassen. Also nicht zu viel, sonst übergeht er. Und dann kommt die große
und eigentliche Spezialität des Savaras in den...
Die Tränke. Und diese ist mit Rum-Orange. Und wenn du draufpasst, die
ganze schöne Tränke kommt raus. Und es ist wirklich ein Geschmackserlebnis.
Wo, glaubst du, liegen die Schwierigkeiten nachher für unsere
Kandidaten? Viele werden sich nicht trauen, den richtig zu tränken.
Ich denke, er wird bei einigen viel zu trocken.
Und wenn ich das jetzt hier probiert habe, dann muss ich sagen, die Messlatte
liegt schon verdammt hoch.
Wie aufwendig gerührter Hefeteig sein kann, bekommt insbesondere Max zu
spüren.
Das ist jetzt der gerührte Hefeteig, der meiner Meinung nach auch sehr, sehr
flüssig ist.
Das ist komisch.
Ich lasse mich jetzt einfach mal drauf ein. Unten läuft es halt immer wieder
raus.
Ich habe es verschissen. Bei mir ist es flüssig.
Der ist flüssig. Ja, das war fest. Ich habe es aufgehen lassen. Hast du genug
Mehl reingemischt? Da waren 113 Gramm Mehl und nochmal 110 Gramm Mehl. Habe
ich nicht rein.
Ich kann es einfach raus holen und wieder mit einrühren, oder? Ja, hol es
raus.
Oh, fuck.
Ja, ich bin ein bisschen doof, wie immer halt.
Ich habe so eine ganz kleine Kleinigkeit vergessen, und zwar die anderen Gramm
Mehl.
Jetzt muss ich halt eigentlich nochmal anfangen und das alles nochmal
rauskratzen.
Solch einen Ausrutscher darf sich Tom nach seinem vorletzten Platz in der
ersten Prüfung nicht erlauben.
Die letzte Aufgabe lief ja nicht so rund, von daher bin ich jetzt wirklich
froh, dass diese Aufgabe genau mein Ding ist. Hefeteig ist meine Paradedisziplin.
Ich sehe mich mit einigermaßen großer Arroganz ziemlich weit vorne.
Ob Tom seine selbstgesteckten Erwartungen erfüllen kann, wird sich
noch zeigen.
An anderer Stelle bahnt sich unterdessen neues Unheil an.
Ja, und dann denkt man einfach nur, warum? Warum läuft das hier heute so
scheiße? Warum sind die so dick und meine sind so dünn?
Weiß ich nicht.
Hast du die vorher nicht richtig gehen lassen?
Und vor allem, du musst jetzt dann den Herd vorheizen auf 170 Grad. Nimm sie
dann mal raus, sonst werden sie ja nicht fertig. Die gehen auch noch unheimlich
auf beim Backen.
Ja, aber meins ist flüssig. Es geht auf, aber es ist irgendwie flüssiger.
Ach so, ja, vielleicht ist meins richtig.
Ich weiß es nicht.
Ja, wenn es aufgeht, ist ja alles gut.
Ja, der ist sehr flüssig. Ich glaube, da läuft ja was schief.
Sorry.
Nicht ausrutschen. Was ist denn hier passiert?
Du weißt schon, hier oben wird gebacken, nicht da unten.
Wie sehen deine Ringe aus?
Die sind ja halb so groß wie die anderen.
Aber die gehen doch beim Backen nochmal auf, oder nicht?
Wenn da noch was passiert, wäre es toll.
Wenn die Scheiße ein Problem war.
Dann hilft nur die doppelte Ladung Alkohol da rein. Ja, oder einfach eine
Flasche gleich. Und ganz viel Sahne in die Mitte.
Nach 90 Minuten ist der erste Arbeitsabschnitt vollbracht.
Jetzt müssen die Savarins nur noch aus der Form geholt werden.
Aha, wer hat's denn gesagt?
Oh nein, was ist passiert? Weiß ich nicht. Es geht nicht raus.
Hast du die gebuttert und gemählt, die Form? Gebuttert und gemählt.
Hab ich.
Ich sag ja, heute ist echt ein Scheißtag. Ich hab keine Lust mehr, echt
nicht. Ich hab keine Lust mehr.
Ich habe mitbekommen, dass es bei Charlene gerade nicht so gut läuft. Und
das tut mir auch furchtbar leid, weil wir uns ja eigentlich richtig gut
verstehen.
Aber ich kann gerade selber nicht.
Also so ein bisschen Konkurrenzgedanke muss man halt haben.
Wir haben die besten Hobbybäcker Deutschlands.
Und die Kandidaten müssen auf den Punkt abliefern. Keine Minute mehr.
Oder weniger.
Zu Hause kann man Pausen machen, aber hier ist es nicht die eigene Küche.
Hektik. Sie sind aufgeregt und da kann einiges schief gehen.
Das nervt, ey.
Ich brauch einfach mal meine fünf Minuten, weil ich die Schnauze voll hab.
Ich hab da keinen Bock drauf.
Während Charlens Himmel voller Wolken hängt, kümmern sich die anderen
Kandidaten bereits um das exakte Maß an Läuterzucker und Alkohol, damit ihre
Heferinge schön saftig werden.
Beeilt euch, es sind nur noch 10 Minuten.
Zum Schluss werden die Savarins mit flüssigem Fondant, Sahne und Früchten
garniert. Auch hier ist die Kreativität der Kandidaten gefragt.
Es ist alles wunderbar.
Himbeeren, ich liebe Himbeeren.
Fertig werden die letzten Sekundenbrechen an.
Fünf, vier, drei, zwei, eins und Stopp.
Bringt jetzt eure Savarons auf den Tortenplatten vorsichtig nach vorne und
stellt sie jeweils hinter euer Foto.
Das war so ein Blackout, dass ich eigentlich gar nichts mehr machen
wollte. Ich hoffe, dass das nicht ganz so schlimm ist.
Ich glaube, es sind viele, die sehen alle gut aus.
Panik habe ich jetzt nicht. Ich bin eigentlich damit relativ zufrieden. Ich
habe andere gesehen, die vielleicht nicht so toll waren.
Die Anspannung steigt.
Gleich wird die Jury entscheiden, welche Kandidaten das größte technische Können
vorweisen.
Die beiden wissen ja jetzt nicht, wer was gebacken hat. Und sie werden jetzt
blind verkosten.
Früchte sind ganz schön.
Und auch der Fondant glänzt mal.
Für mich geschmacklich ist er sehr gelungen. Er hätte für mich noch ein
bisschen mehr getränkt sein können. Das ist halt quasi, also das Wichtigste für
mich ist dabei, dass er richtig schön sapsig ist. Die Sahne innen drin ist
schön dezent und die Früchte finde ich auch schön platziert.
Hier hat sich einer sehr wild ausgetobt.
Hier ist zu viel in der Form gewesen. Also rausquillen soll es nicht.
Davon hat es auch ein bisschen dick, oder?
Ein bisschen arg dick.
Also für mich persönlich ist auch dabei wieder mehr Trinken und in dem Fall
sogar noch ein bisschen mehr Alkohol. Es soll kein Schnäppchen sein, aber es darf
ruhig schon ordentlich Wumms haben.
Diesen Kringel finde ich eine nette Idee.
Obst, muss ich sagen, entweder viel Obst oder wie da halt...
Ein Smiley ist süß, aber eigentlich ist der Savara relativ voll mit Obst.
Ja, der müsste von der Tränke ganz gut sein. Oh ja.
Schwibbs.
Vom Tränken her und vom Backen her ist der für mich sehr gelungen.
Von den Früchten her finde ich es wirklich schön, weil da viel Früchte
sind und auch die Erdbeeren aufgeschnitten. Den finde ich von den
Früchten für die Optik sehr schön.
Ui, der ist mal saftig.
Der hat mehr eine schöne Orangennote. Die Orange ist hier stärker. Ein Ticken
mehr trinken. Das Wichtigste ist halt der Alkohol.
Vielleicht werden wir bis zum Schluss milder mit dem Urteil.
Optisch bis jetzt, würde ich sagen, mit der Kreativste. Von der Farbe her, vom
Backen her, auch vom Aufgehen her bis jetzt sehr, sehr gut.
Bei den Tränken wart ihr sehr vorsichtig.
Da fehlt mir auch ein Tickchen. Ein Tickchen tränke ich mir. Ein kleiner
Tick, dann wäre der sehr, sehr, sehr schön.
Ja, diesmal sehen ja alle sehr gut aus. Bis auf einen, der fällt hier ja
wirklich auf.
Ich grabe mal ein bisschen, wenn ich darf.
Der ist echt wie Beton da drin.
Die Sahne ist auch über dem Punkt, die ist schon gelblich, also die geht schon
zur Butter hin.
Und da schmeckt auch alles andere nur nicht gut.
Ich finde die Idee zu glasieren und oben so einen Rand zu machen sehr schön.
Was ich nicht so gerne mag, ich weiß nicht, wie es dir geht, aber wenn man
oben die Vanille drauf tut, auf den ersten Blick denkt man, huch, da kam
einer mit einem Grillasche vorbei.
So viel Mühe gegeben beim Ausgarnieren. Es sieht aber auf den ersten Blick aus
wie ein Aschenbecher dann.
Also geschmacklich für mich ist der wirklich auch einwandfrei.
Mir fehlt da so diese Orangen-Rum-Note. Also er ist getränkt, aber erinnert mich
mehr an so einen Läuterzucker, Zuckerwasser.
Da finde ich jetzt die Optik sehr fragwürdig. Das ist irgendwie so, als
wäre da irgendwas ausgegangen und ihr hattet ja eigentlich viel Obst.
Er ist schön getränkt, auch die Sahne ist schön abgeschneckt.
Optisch muss ich sagen, entweder viel Früchte oder wenig und die gleich.
Die gnadenlose Jury hat alle Savaras getestet. Zeit für ein Urteil.
Wer konnte punkten? Wer hat auf ganzer Linie versagt?
Komplett durchgefallen ist diesmal, glaube ich, Charlene.
Weil sie ja die Aufgabe nicht erfüllt hatte. Wir sollten ja drei Stück machen.
Das hat sie ja leider nicht geschafft.
Also für sie wird es, denke ich, eng.
Ich bete und bippere, dass ich auf die ersten drei komme, dass ich so einen
extremen Sprung machen kann. Weil letztes Mal war es ja nur Mittelfeld die
letzte Woche und jetzt dann eben von unten nach oben. Das wäre wirklich
schön. Jetzt sind wir mal aufs Urteil der Jury gespannt.
Fangen wir an mit Platz drei, unserem Aschenbecher. Wer war das?
Hier,
wirklich, der war sehr gut.
Saftig, schön glasiert, Bohrung schön.
Platz 2.
Der hier, wer war das?
Michael. Aber es gab noch eine Steigerung. Platz 1.
Tom, bei dir freut mich das riesig. Da muss ich auch klatschen.
Ich bin sprachlos. Ich bin absolut happy.
Vom letzten Platz auf den ersten Platz.
Unglaublich. Somit erzielt Tom Platz 1.
Michael landet auf Position 2 und Jana holt sich den dritten Rang.
Kommen wir nun zu den drei, die nicht an Andreas Vorstellungen, Vorgaben und
Wünsche herangekommen sind.
Und der Platz 6 ist dieser.
Jill, unser Platz 7 ist...
Dieser hier.
Maria.
Unser Platz 8.
Wer war denn das?
Charlene. Was war los?
Ich denke, ich habe eine Blockade heute.
Geht nicht anders. Kann ich mich anders erklären.
Ah ja.
Damit seid ihr leider die Flop 3.
Jill enttäuscht auf dem sechsten Platz.
Maria belegt den vorletzten Rang und abgeschlagen als letzte Charlene.
Das kann nicht sein. Das bin nicht ich. Ich kann backen. Selbst wenn ich zu
Hause mich ausprobiere, geht mir nie sowas dermaßen daneben wie heute.
Also ich schätze mal, ich habe so eine ganz arge Blockade heute einfach.
Und ich hoffe, dass die morgen vorbei ist.
Ich brauche ein Bier.
Die Highlight-Prüfung entscheidet endgültig darüber, wer heute Bäcker der
Woche wird und wer in die letzte Chance gehen muss.
Liebe Kandidaten, wir kommen jetzt zu unserem Highlight. Geht jetzt nochmal
aufs Ganze, denn mit eurem Backwerk könnt ihr jetzt punkten, um in die
nächste Sendung zu kommen.
Wir möchten gerne von euch eine Crazy Topsy Turvy. Das heißt eine verrückte,
schiefe, schräge Torte, so wie diese hier.
Sie sollte zwei Stockwerke haben und in einem richtig durchgeknallten Inhalt.
Crazy bezieht sich auf den Geschmack.
Kombinationen, die außergewöhnlich sind, originell sind, vielleicht sogar mit
Zutaten, die ihr so zuvor noch gar nicht verarbeitet habt.
Und diese außergewöhnliche Zutat soll sich im Dekor widerspiegeln. Verrückt,
ausgefallen, schrill, bunt. Also lasst es richtig krachen.
Auf die Plätzchen.
Fertig. Backt. Fünf Stunden für ein optisches und kulinarisches Feuerwerk.
Besonderer Druck lastet nun auf Charlene. Die 27-Jährige hat die ersten
beiden Prüfungen in den Sand gesetzt.
Ich habe etwas Sorgen, ob dann auch alles so glatt läuft, wie es laufen
soll. Ob mein Biskuit heute nett zu mir ist und ob die Creme schmeckt.
Deswegen ist es so ein Jein. Also ich freue mich schon, aber keine Lust auf
Überraschungen heute.
Die Aufgabenstellung, verrücktes Aussehen trifft außergewöhnlichen
Geschmack. Meine Crazy Topsy Turvy wird eine Torte mit Lavendel und Rosmarin.
Ich versuche das Ganze dann auch außenoptisch in den Farben des Lavendel,
also lila und weiß, zu halten.
Ich mache einen Guinness-Kuchen, weil mein Thema ist Irland.
Und ja,
ich bin mal gespannt, ob das für die Jury kreativ genug ist.
Zu wenig Einfallsreichtum und Mut bei der Zutatenwahl kann man Max schon mal
nicht vorwerfen.
Bei dir sieht es spannend aus.
Was ist da drin?
Goronzola.
Goronzola? Ja.
Ich mache das zusammen. Du liebst Goronzola, oder?
Ich hasse Goronzola.
Als zu meinem Verständnis. Du backst mit was, was du hast.
Das Schöne ist, ich mag auch kein Grönsola.
Das ist prima.
Sehr skurril, Sachen hernehmen, die du nicht gerne isst.
Ich bin gespannt. Ich auch. Toi, toi, toi. Danke.
Der 23-jährige Bayer Maximilian ist in Augsburg zu Hause. Nach einigen
beruflichen Veränderungen hat er als Rezeptionist hier seinen Traumjob
gefunden.
Gut, Ihre Zimmernummer ist dann einmal die 212 und dann komme ich kurz rum und
bringe Sie noch zum Aufzug.
Kleinen Moment.
Ich habe doch meine Arbeit schon viel erreicht, ich habe doch meine Arbeit
viel gesehen. Man lernt viele Leute kennen und man hat einfach sehr, sehr
viel Spaß.
Maximilian ist ein wahrer Globetrotter.
Und das kommt auch seinem größten Hobby, dem Backen, zugute.
Von den Reisen bringe ich die landestypischen Ideen mit. Oder was ist
landesüblich, was dort gebacken wird oder was sind die Süßspeisen dort. Also
wichtig ist mir eigentlich, dass ich sehr, sehr viel von verschiedenen
Kulturen habe.
Wenn ich jetzt wieder aufhören müsste zu backen oder aus irgendeinem Grund nicht
mehr backen könnte, ich wüsste nicht, was ich tue. Wahrscheinlich kriege ich
so eine Wochenbett-Depression.
Ich kann es nicht sagen.
Ich bin wegen dem großen Backen natürlich sehr, sehr nervös. Das ist wie
eine Fußball-Weltmeisterschaft. Es treffen sich die Besten von überall und
zeigen, was sie können. Und zum Schluss kommt nur einer raus, der der Beste
natürlich ist.
Maximilians ungewöhnliche Zutat ist Gorgonzola, der sich in einer Creme mit
Birnen, Orange und karamellisierten Walnüssen zu einem lieblich würzigen
Aroma verbindet. Sein Topsy Turvy wird zum Käseberg mit Mäusen.
Noch zweieinhalb Stunden bis zur Präsentation.
Im Backzelt nehmen die Crazy Topsy Turvys langsam Form an.
Und Tom zieht mit seiner außergewöhnlichen Zutatenauswahl alle
Blicke und Nasen auf sich.
Also ich finde jetzt, dass roher Mett sich nicht nach einem fantastischen
Kuchen anhört, weil ich das absolut nicht esse.
Was mich besonders freut, ist, dass hinter den Kulissen alle ziemlich heiß
auf die Mett-Horte sind und sagen, wir können nichts Süßes mehr sehen.
Mhh, Tom!
Hallo, Inim!
Kriegt das Mett dann auch noch eine Sahne oder wird das so reingestopft?
Frischkäse.
Frischkäse, Mett und ein paar exotische Gewürze.
Da machst du ja fast eigentlich schon eine Pastete.
Wird ja nicht mehr gebacken.
Das Mett ist roh drin?
Mett ist immer roh.
Das bleibt Mett, das wird gar nicht hack?
Ich habe ein bisschen Angst.
Ehrlich? Ist das dann wie ein Mettigel mit Mantel?
Ja, ist ein Mettbrötchen, aber nur in groß.
Insgesamt haben die acht Hobbybäcker fünf Stunden Zeit, um eine schräge Torte
mit verrücktem Inhalt zu zaubern. Das Gestalten der asymmetrischen Kunstwerke
erfordert immer hundertprozentige Konzentration.
Er hat überlebt, ja.
Wenn man das aus meiner Lage betrachtet, ohne dass ich jetzt der Böse sein will.
Bei ihm gab es halt noch nichts, was irgendwie fehlerhaft war.
Und ich bin derjenige, wo die ganze Zeit irgendwie rudert.
Und ich bin derjenige, der jetzt wirklich aufholen muss.
Ansonsten hat man ein bisschen Probleme. Und aus so einer Situation heraus ist es
zwar scheiße, aber es ist so ein kleines Yes in einem drin.
Michael lässt sich durch den Schockmoment jedoch nicht aus der Ruhe
bringen.
Aber auch Alice fokussiert sich auf ihre schräge Torte.
Ich mache meine Buttercreme rein und ein paar frische Himbeeren und dann werde
ich meinen Kuchen haben.
Sieht spannend aus.
Die Sahne wird hoffentlich nicht fest genug werden.
Hast du Sahne oder Buttercreme? Es ist Buttercreme, Entschuldigung.
Buttercreme wird immer fest.
Es wird jetzt quasi wie beim Fleisch mariniert. Da wickele ich das auch immer
so ein.
Und dann zieht das wunderbar durch.
Ja, es ist schön saftig. Also das ist wie so ein Kissen. Fühlt sich sehr schön
an.
Im Herzen der Hauptstadt Berlin ist Studentin Alice zu Hause.
Ich komme aus Frankreich, obwohl meine Mutter Engländerin ist. Und ich bin
jetzt in Berlin seit einem Jahr.
Ich glaube, diese Interkulturalität, diese Deutsch-Französisch-Englischkeit,
will mich helfen, mich von den anderen Kandidaten zu unterscheiden.
Die 27-Jährige hat ein ausgeprägtes Durchsetzungsvermögen und scheut keine
Herausforderung.
Beim Karate ist Selbstwahrnehmung sehr wichtig. Man muss wirklich sehr präzise
bewegen und Techniken nacheinander machen.
Und ich glaube, beim Backen ist es auch ähnlich.
Beim Backen finde ich es besonders schön, wie man wirklich aus dem Nichts,
so wie Zauber, plötzlich eine Torte machen kann.
Ich will wirklich es so weit wie möglich schaffen, hoffentlich bis zum Ende.
Und die Leute zeigen, was für Schönes ich alles backen kann.
Alis märchenhafte Torte hat schwarzen Pfeffer als ungewöhnliche Zutat. In
Kombination mit französischem Biskuit, Schokobuttercreme und Himbeerpüree formt
sie die beiden schrägen Etagen in einer originellen Rouladentechnik.
In 60 Minuten müssen die Hobbybäcker mit ihren Torten fertig sein.
Dekomazipan und Fondant in knalligen Farben geben den Crazy Topsy Turvy
Torten ihr unvergleichliches Aussehen.
Es wurde auch mal Zeit, jetzt nach den letzten zwei ganz, ganz miserablen
Aufgaben, wo ich echt nicht weiß, was zur Hölle da los war, wurde es für mich
echt Zeit, dass ich jetzt auch mal wieder hier ein bisschen zeigen kann,
dass ich backen kann.
Mit der fünfstündigen Highlight-Prüfung will die Jury die Kandidaten auf
Belastbarkeit, Effektivität, Kreativität und Qualität testen. Denn genau diese
Eigenschaften braucht Deutschlands bester Hobbybäcker.
Während Jill die Vorbereitung der Deko leicht von der Hand geht, kämpft
Maximilian mit den Tücken des Fondant-Eindeckens.
Ich sollte es einfach lassen.
Liebe Hobbybäcker, ihr müsst das Tempo anziehen. Ihr habt genau noch 15
Minuten. Noch eine Viertelstunde.
Der Zeitdruck bringt Immobilienkaufmann Michael nicht aus der Ruhe. Seine
verrückte Torte wird überpünktlich fertig. Mit bemalten Fondantplatten
zaubert der 31-Jährige im Handumdrehen ein Joker-Gesicht und vollendet sein
Werk mit einer detailgetreuen Bombe.
Auf der anderen Zeltseite hingegen sieht es düster aus.
Was soll das denn sein?
Fuck, fuck, fuck.
Das sieht so beschissen aus. Das sieht so scheiß aus.
Ich hatte am Ende ja ein bisschen Zeit, weil ich...
Als erstes fertig war, hat dann auch noch Alice geholfen.
Kann ich irgendwas machen? Ich weiß nicht wie.
Ich weiß wirklich nicht wie. Ich habe keinen Morgen zu gehen.
Du musst nicht gehen.
Nimm dich zusammen.
Hast du eine Idee? Vielleicht können wir Kreise ausstechen. Weiße Kreise und
drauf.
Kannst du bitte?
Ja. Oh, dann ist sie so gut aus.
Ich mache hier noch die Küche.
Wie viel Zeit haben wir noch?
Ich weiß es nicht.
Zehn Minuten vor Ende der Aufgabe unterstützt Michael Konkurrentin Alice
tatkräftig. Das stößt jedoch nicht bei allen auf Verständnis.
Ich habe meine Torte alleine gemacht. Ich weiß noch nicht so ganz, wie meine
Gefühlslage darüber ist, dass plötzlich zwei Leute sich zusammen helfen und das
dann trotzdem wirklich jetzt ganz gut ausschaut. Ich hoffe, dass es so ein
bisschen berücksichtigt wird. Ich weiß nicht.
Die Kandidaten biegen auf die Zielgerade ein.
Brechen an.
10, 9, 8, 7, 6, 5,
4, 3, 2, 1 und Stopp. Hände
von den Torten.
Nach 5 Stunden ist die Highlight-Prüfung beendet.
Doch welcher Kandidat kann mit seiner Crazy-Tapsi-Turvy sowohl gestalterisch
als auch geschmacklich die Jury von sich überzeugen? In den letzten Minuten habe
ich einfach versucht zu machen, ohne zu denken.
Ohne Michael hätte ich bestimmt nicht so etwas Schönes gemacht.
Es ist hier eine Show, wo es darum geht, selber zu zeigen, was man kann und was
nicht.
dass man es selber hinkriegen muss. Ich meine, wenn es kleine Handgriffe wie
Sachen umsetzen sind oder irgendwas, finde ich das vollkommen in Ordnung.
Aber wenn es dann wirklich um das komplette Ausgarnieren dann geht, wenn
man zu zweit dann noch 20 Minuten dasteht und das irgendwie fertig macht,
das geht schon ein bisschen weit.
Bringt eure Crazy Topsy Turvy jetzt einzeln nach vorne, präsentiert sie der
Jury. Wir sind gespannt auf eure verrückte Seite, denn eins sollte
Deutschlands bester Hobbybäcker ja nicht sein, langweilig.
Los geht's!
Wir sind in Indien, richtig?
Das ist der Gott der Hindernisse, aber gleichzeitig der Gott des Neuanfangs und
der bringt sehr viel Glück. Wie ist denn Indien innen drin?
Innen drin ist ein Kurkuma-Garam-Masala-Teig.
und als Creme eine Tahin-Creme und der untere ist in einer Mango-Kokoscreme
getränkt. Ein bisschen fehlt mir hier diese Steigung, die hätte stärker
ausgearbeitet werden können.
Ansonsten finde ich es eigentlich eine ganz schöne Geschichte.
In beiden Torten ist für mich halt einfach Indien pur.
Für mich schmeckt es nach einem lieblichen oder nach einem süßen Curry.
Hier so einen dunklen Boden nächstes Mal abschneiden, weil das ist schon schwarz.
Es ist die Welt von Eilish in Wunderland. Insbesondere das Kapitel aus
dem Buch, was heißt Pagan Pepper, also Pfeffer und Schwein.
Das Schwein ist oben, das Pfeffer ist drinnen.
Hier finde ich die Torte sehr schön von den Farben, sei das rot, das schöne
weiß. Und hier hättest du für meinen Geschmack eine Farbe wählen sollen, die
auch ganz schön leuchtet. Wenn du jetzt hier zum Beispiel ein dunkles Blau
gehabt hättest, nur in dunkellila, hätte die Sache noch mehr geleuchtet.
Die Böden sind top. Die sind saftig, fluffig, weich auf der Zunge.
Auch die Creme mit der Himbeere eine schöne Kombi. Wo ich mir schwer tue, ist
diesen grauen Teig zu essen. Grau ist für mich so eine Farbe, die ich nicht
essen möchte in einem Teig. Das ist für mich sehr, sehr schwer von den Sinnen
her.
Optisch finde ich hier, du hast dir da Mühe gegeben. Da hinten sind die so ein
bisschen Gasse gegangen, deine Blüten. Ich glaube, die haben ein bisschen zu
wenig Wasser bekommen.
Und hier, die hast du schön ausgestochen.
Nächstes Mal so einen Ticken dünner.
Dann wird es gleich eleganter.
Beim Lavendel auch ein Touch mehr.
Du hast mehr den Lavendelduft von außen als von innen. Der geht so ein bisschen
unter. Genial finde ich die Preiselbeermarmelade. Die hat so eine
schöne Bitternis, die sie mitbringt. Von daher hast du da eine Kombination, die
ich so in der Form noch nicht kannte.
Dankeschön.
Ich schocke euch mit einer Twacker-Torte.
Unten sind es Pizzaböden mit Füllung und oben ist es eine Essiggurkencreme.
Ich glaube, das wäre sicherlich auf jeder Geburtstagsfeier so um den 50.
herum das absolute Highlight.
Ich schneide es mal an.
Also das ist wirklich für Männer.
Ich fange mal mit dem hier an.
Ich hätte selbst im Leben nicht daran gedacht, dass du oder dass überhaupt
irgendeiner mal auf sowas kommt.
Ich habe auch sowas vorher noch nie zuvor gesehen. Ich glaube, du hast das
Thema Crazy dir, ich glaube, zu 90 Prozent auf die Fahne geschrieben und 10
Prozent zu dem, was wir so auch eigentlich haben wollten. Ich bin da
sprachlos.
Dankeschön. Gut, danke.
Von der Aufgabenstellung lag ich daneben, weil die Form natürlich nicht
gestimmt hat. Die Formvorgabe war eine ganz andere.
Von daher ist es schon gerechtfertigt.
Also ich finde jetzt, außen ist es super schön.
Vom Weiten denke ich, das wäre ein Fotodruck. Handwerklich wirklich top.
Du hast einen absoluten Schokoladenflash. Optisch, astrein,
geschmacklich. Ein sehr, sehr schöner und saftiger Schokoladenbiskuit.
Dankeschön.
Die kleine Käseplatte. Alles Käse.
Ich habe hier so eine kleine Käseplatte, die bei einer Gartenparty wohl ein
bisschen lange in der Sonne gestanden ist.
Und darum roch es so nach Käse. Und dann sind die Mäuse gekommen und haben sich
daran ein bisschen zu schaffen gemacht.
Also du hast die Form getroffen. Die Käselöcher hättest du auch schöner
ausstechen können. Dann wären die nicht so aufgeplatzt. Da sehe ich, die sind
relativ trocken geworden.
Und die Maus, ja, ich glaube, die ist vollgefressen, weil die zieht ziemlich
fertig aus.
Es ist natürlich eine clevere Lösung, Fehler, die man gemacht hat, zu
verkleiden.
Gorgonzola ist nicht mein Fall.
Ich bin nicht umsonst Patissier, weil ich diesen Käse umgehen will. Aber die
Kombination in dieser Torte ist wirklich sehr, sehr gut, sodass ich sie auch als
Torte verkaufen kann, was ja natürlich bei Gorgonzola nicht ganz einfach ist,
weil Du kannst natürlich ganz schnell da auch, sage ich mal, in Richtung herzhaft
rutschen. Hut ab.
Na, wenn dir dieses Motiv mal kein Glück bringt, ne? Ich hoffe es.
Ist er Ihnen auch irisch? Ich vermute... Ja, ich habe Guinness-Kuchen gemacht.
Mit einer Zartbitterschokogarnasch und Thymian, mit Thymian verfeinert.
Optisch finde ich es sehr, sehr schön, weil man sieht den Regenbogen, man sieht
die Goldnuggets. Mir fehlt eigentlich nur noch dieser kleine Kobold, der
diesen Kessel hält und sich riesig freut. Auch die Kleeblätter, die du
hochgearbeitet hast, finde ich wirklich sehr gelungen. Und es ist so ein
fröhlicher Kuchen, finde ich sehr, sehr schön.
Schön herb.
Man merkt auf jeden Fall, dass das dein Lieblingskuchen ist, weil ich glaube,
das sitzt wie eine Eins.
Manche Sachen unterstützen dieses Bittere, dieses Herbe dieser Schokolade
so wahnsinnig. Das Guinness ist halt perfekt dazu, weil das halt einfach
diese Schokolade noch mehr unterstützt. Ich bin da schwer begeistert.
Danke, Christian.
Außen und innen passt perfekt zusammen.
Vielen Dank.
Ich bin sehr erleichtert, ich bin fertig geworden und es sieht mal nicht wie ein
Trümmerhaufen aus.
Es kann sich sehen lassen und mir fällt ein Stein vom Herzen.
Ich habe eine Zeit lang gedacht, du gibst auf und dass du wirklich zurück
bist und sagst, du stellst jetzt hier wirklich so etwas Schönes hin. Ich finde
gerade die Unterschiede sind sehr schön.
Es ist ein einfacher Dekor, aber ein schöner Dekor. Ist auch sehr sauber
gearbeitet. Was versteckt sich darunter?
Erdbeer, Basilikum, Mascarpone, Creme de Couture.
Der Basilikum ist wunderbar, die Biscuits sind schön fluffig und von
außen ist von meiner Seite auch alles gesagt.
Weiter so.
Welche Torten haben die strengen Juroren am meisten beeindruckt?
Die Torten der Hobbybäcker waren geschmacklich wie auch optisch sehr nah
beieinander. Es wird schwer, eine Entscheidung zu fällen. Die
Platzierungen haben Gewicht, ob man Bäcker der Woche wird oder in die letzte
Chance muss.
Die Jury hat entschieden und ihr werdet jetzt erfahren, wie ihr mit eurer Topsy
-Turvy die Jury überzeugen konntet.
Drei haben das Thema perfekt aufgegriffen.
und umgesetzt, optisch wie innen drin vom Geschmack.
Auf Platz 3, Charlene.
Jetzt lächelst du endlich.
Auf Platz 2, Michael.
Und unser Platz 1 ist Jill.
Es war ein Traum. Danke.
Am besten haben die Aufgabe Jill, Michael und Charlene bewältigt.
Drei von euch sind auf den hinteren Plätzen gelandet. Auf Platz sechs
bist du, Jana.
Auf Platz sieben Maximilian.
Und auf Platz 8, Tom.
Zur großen Enttäuschung für die Jury wurden die Torten von Jana, Maximilian
und Tom.
Die Platzierungen stehen fest.
Nach drei unterschiedlichen Herausforderungen muss sich die Jury
entscheiden.
Welche Kandidaten müssen in die letzte Chance?
Wer hat konstant gute Leistung abgeliefert und wird Bäcker der Woche?
Die drei Aufgaben, die hinter euch liegen, waren alles andere als leicht.
Ein mancher ist daran verzweifelt, andere haben sich daran schwer getan,
aber es gab auch einen unter euch, der hat sie mit Bravour gemeistert und der
wird unser Bäcker der Woche.
Alice, du musst leider deine Schürze abgeben.
Und diese Schürze geht dann an... Michael!
Naja,
ich habe, denke ich, kontinuierlich eine gute Leistung gebracht, auch wenn es
jetzt nicht immer Platz 1 war, was ja nicht unbedingt sein muss. Ich denke,
Kontinuität ist auch immer ein wichtiger Aspekt.
Von daher könnte ich sie mir gerade auch selbst.
Leider haben nicht alle Glanzleistungen gezeigt.
Drei von euch bekommen noch einmal eine letzte Chance.
Allerdings kann nur einer weiterkommen.
Die anderen beiden müssen ihre Koffer packen.
Diese drei, die in die letzte Chance kommen, sind
Charlene.
Der nächste, der auch in die letzte Chance muss, ist Tom.
Und der dritte im Bunde ist Maximilian.
Da ich mich mit dem Max sehr gut verstehe, es wird nur einer von uns
sein, so oder so, oder wir beide werden gehen.
Das wird man letztendlich sehen, aber das ist halt für mich gerade so ein
bisschen das Schwierigste an der ganzen Sache.
Also in die letzte Chance zu rutschen war absehbar. Ich habe einmal den
letzten, einmal den vorletzten gemacht. Gut, ich habe auch einmal den ersten
gemacht, aber...
Im Schnitt oder in der Summe reicht es halt nicht und von daher muss ich morgen
entsprechend Gas geben.
Es war zu erwarten und ich habe es auch so im Vornherein gewusst, aber wenn man
es dann wirklich hört und feststellt, dass es dann wirklich so ist, ist es
immer ein bisschen was anderes.
Ich bin ein bisschen geknickt, muss ich sagen, aber naja.
Die letzte Chance steht an.
Für Maximilian, Tom und Charlene geht es jetzt um alles.
Für welchen Hobbybäcker platzt der Traum und wer bekommt nochmals eine Chance?
Ihr drei müsst jetzt nochmal alles geben. Es geht um euren Traum vom
eigenen Backbuch und um den Gewinn von 10.000 Euro.
Für euch heißt es jetzt Hopp oder Topp. Zwei werden uns verlassen müssen.
Wichtig ist...
Für die Entscheidung zählt gleich nur die Leistung, die ihr jetzt erbringt.
Eure Aufgabe?
Wir möchten von euch zwei verschiedene herzhafte Tatlets. Sie sollen sich im
Geschmack deutlich unterscheiden.
Ihr habt hier einen Tisch mit zahlreichen Zutaten. Lasst euch
inspirieren, seid kreativ und kredenzt uns hier was ganz, ganz Feines.
Für die Aufgabe habt ihr zwei Stunden Zeit. Und jetzt heißt es für zwei von
euch zum letzten Mal.
Auf die Plätzchen.
Fertig.
Backt.
Die Kandidaten müssen nun voll auf ihre Erfahrung und ihr Talent vertrauen.
Die Aufgabe ist der Knüller.
Habe ich noch nie gemacht.
Wie des Öfteren werde ich versuchen. Ich habe schon so einen ganz groben Plan,
was ich da so reinmachen werde, wie ich hier einen Teig machen werde.
Das heißt mal wieder mal schauen.
Aus den angebotenen Zutaten dürfen die drei Kandidaten ihre Gewinner
-Geschmackskombinationen frei wählen.
Ich habe am meisten Respekt vor Tom, weil mit den herzhaften Sachen kann er,
glaube ich, gut punkten.
Und ich glaube, das ist der größere Konkurrent von den beiden.
Ja, mit der Methode bin ich jetzt ein bisschen auf die Schnauze gefallen, weil
es einfach am Thema vorbei war.
Geschmacklich hat sie eigentlich ganz gut überzeugt und daher denke ich, bin
ich nach wie vor meisterherzhaft und werde es jetzt auch unter Beweis
stellen.
Um zu gewinnen, gibt Tom seinen Süßkartoffel-Tartlets mit Ingwer,
Kreuzkümmel, Sesam und frittiertem Gemüse als Topping einen exotischen
Touch. Bei der zweiten Sorte backen Schinken und Ziegenfrischkäse unter
einem Teigdeckel, den Tom mit Honig glasiert und mit Pinienkernen verziert.
Auch Charlene geht konzentriert ans Werk und mischt eine ganz spezielle
Teigvariation an.
Ich habe mich jetzt hier für ein Dinkelmehl entschieden für meinen
Mürbeteig, weil das etwas herber im Geschmack ist.
Ich schätze, das kommt ganz gut an.
Charlene setzt auf Sieg mit einer französischen Tatlet-Version. Hier
treffen sich Birne, Ziegenkäse, Walnüsse und Kräuter der Provence. Ihre
italienische Komposition besteht aus Zwiebelkonfit, karamellisierten
Kirschtomaten, Parmaschinken und Rucola-Pesto.
Wie läuft's?
Ja, einigermaßen gut.
Was ist denn da in deinem Teig drin?
Ähm, Walnüsse habe ich da reingemacht. Oh, lecker.
Was war das hier?
Da habe ich einmal die Zwiebeln drinnen angebraten und den Knoblauch und die
Tomaten angebraten. Das ist natürlich schon, alleine das ist schon... Oh, es
duftet, ne? Das hört sich sehr gut an.
Das ist schon sehr, sehr lecker.
Ich weiß jetzt nicht, wie Christian es sieht, aber ich würde die, also ich
finde Silikonform immer ein bisschen schwieriger. Ich würde ein bisschen mehr
Fett ruhig in die Rillen machen. Dass du es hier so ein bisschen siehst, weil
dann kriegst du es wesentlich leichter raus. Weil der Boden ist ja nachher
nicht so dick und dann bricht er dir vielleicht.
Okay, gut, dann werde ich das direkt mal so machen.
Ich drück dir die Däumchen.
Dankeschön, kann ich gebrauchen.
Max' größter Gegner ist die Nervosität.
In den zurückliegenden Prüfungen wurde ihm diese oftmals zum Verhängnis. Vor
dem 23-Jährigen liegen zwei Stunden, in denen er über sich hinaus wachsen muss.
Was wollte ich? Was wollte ich? Sesam, wo sind alle meine Schüsseln?
Maximilian ist meines Erachtens nach bei der letzten Chance, weil er sich ab und
zu auch einfach nicht konzentriert. Er ist da nicht ganz bei der Sache und wenn
du hier nicht dich wirklich zu 120 Prozent auf diese Sache versteifst, dann
bist du schnell mal in der letzten Chance.
Das sieht ja schon sehr gut aus, Maximilian.
Maximilian will die Konkurrenz mit einem originellen Gemüsetatlett ausstechen.
Zucchini und Aubergine drehen sich hier auf einer delikaten Sesampaste im Kreis.
Seine Birnen-Fenchel-Variante soll die Jury mit Rosmarin-Honig und Walnüssen in
Salzkaramell begeistern.
Das hört sich ja ganz lecker an. Hast du sowas vorher schon mal gemacht?
Süßetat letztes Jahr, herzhaft nein.
Aubergine und die Kombination schon, bloß die Sesampaste, schauen wir jetzt
auch mal, ob das so...
ob ich so kreativ bin. Also in der letzten Chance auf Risiko. In der
letzten Chance auf Risiko.
Respekt. Er ist Wahnsinn. Also immer voll aufgeregt, aber wenn er noch
richtig voll ist, Risiko.
Heute darf nichts schief gehen. Jetzt ist kein Spiel mehr. Jetzt darf nichts
passieren. Zeitlich wird es hoffentlich hinhauen.
Nach dem Teig sind die herzhaften Füllungen dran.
Hier greifen Tom und Maximilian zu außergewöhnlichen Zutaten.
Nur Chalain bleibt bodenständig.
Ah, das ist ein bisschen zu dick vielleicht.
Weg.
Junge, junge, junge.
Ihr drei, ihr habt jetzt noch genau eine
halbe Stunde Zeit.
30 Minuten sind noch.
Und bei dir sieht es ganz schön wüst aus. Ich schaff das.
Eine halbe Stunde.
Nicht verseiten.
Alles gut, alles gut. Ich will dich ja nicht unter Druck setzen, aber es ist
nur noch eine halbe Stunde. Alles gut, kriegen wir hin.
Mein Puls ist ungefähr, ich weiß nicht, was ist das Süßeste, was ein Mensch
kriegen kann und das doppelt so viel.
Tom, wie schaut's aus?
Katastrophe, mein Teig taugt nix.
Mir läuft die Zeit weg. Der Backofen hat nicht die Temperatur, die er haben soll.
Scheiße. Charlene?
Ja? Wie läuft's?
Gut.
Scheiße. Das freut mich.
Und bei dir?
Ja, ich hänge ein bisschen arg hinterher.
20 Minuten vor Schluss haben die drei Konkurrenten noch gut lachen.
Noch.
Oh je.
Ist gebrochen.
Der ist hinüber. Ne, die sind kaputt. Mist, das war's. Und tschüss.
Die sind hinüber. Ne.
Da brauche ich nichts mehr retten.
Der ist auch hinüber.
Ich habe nur den einen Ofen, ich habe keinen Teig mehr.
Dumm gelaufen, Pech gehabt.
Lief nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte.
Diesen Mürbeteig, und da ist immer die Gefahr, dass er zumürbt, ist
geschmacklich sicher sensationell, aber ist halt sehr brüchig. Ja, ist jetzt
schief gegangen.
Jetzt gucken wir mal, was dabei rauskommt.
Auch an anderer Stelle läuft es eher durch Wachsen.
Die Herzen sind so scheiße.
Die Form ist nicht schön.
Es ist passiert.
Verdammte Scheiße.
Es ist sehr ärgerlich, dass mit die Herz...
In wenigen Minuten werden die Tatlets von der Jury verkostet. Und es wird noch
versucht zu retten, was zu retten ist.
Für euch brechen jetzt die letzten Sekunden an.
10, 9, 8, 7, 6, 5, 4,
3, 2, 1 und Stopp.
Nach einem langen, harten Tag ist für die drei Wackelkandidaten der Moment der
Wahrheit gekommen.
Wer kämpft sich in die nächste Runde?
Wer muss gehen?
Bringt eure Tabletts bitte hier vorne auf den Tisch.
So, jetzt werden wir gleich sehen, wer von euch über sich hinausgewachsen ist
und seine letzte Chance genutzt hat.
Alles, was man anbieten kann, ist auch präsentiert worden, sowohl als positiv
vom Optischen wie auch negativ.
Am meisten hätte ich davor Angst, dass die Jury sagt, dass es überhaupt nicht
schmeckt, was ich mir dabei gedacht habe.
Und dass sie sehr bemängeln, dass die beiden doch kaputt gegangen ist.
Charlene. Ja.
Von außen da, das ist einfach gebrochen. Da kann ich auch nicht irgendwas
herzaubern. Das ist einfach kaputt. Und ein Tartelette sollte ganz sein.
Mein Teig sieht schön dünn aus.
Und farblich finde ich die eigentlich ganz schön. Da hätte ich so ein grünes
Zweigerl noch gern gehabt.
Also man kann sehr schön sehen, die Walnuss glänzt wahnsinnig. Das heißt,
die sind auf jeden Fall karamellisiert.
Und das gibt auf jeden Fall gleich den...
Also Boden ist schön dünn hier, der ist auch durch.
Riecht sehr lecker nach Bier, wirklich sehr fein.
Das zweite versuche ich mal so.
Gut, es geht.
Andrea, du guckst so unzufrieden.
Ich versuche den Teig zuzuordnen.
Also der Teig, da habe ich gar nicht so einen schönen Biss, sondern der bröselt
wie Sand so weg.
Füllung finde ich super.
Aber der Teig, das ist bei mir, das macht wie bei so einer Sandburg.
Also das war für mich ganz komisch.
Ich weiß nicht, was du da gemacht hast.
Die Birne geht völlig unter. Du hast leicht den Crunch noch ein bisschen,
aber auch nicht so, dass du es quasi dadurch irgendwie retten kannst.
Und der Rucola obendrauf, der dieses Kernige, dieses Nussige nochmal
wiedergibt. Wenn dir da das gelungen wäre, dass du die schön rausgeholt
hättest, dann wäre das Tartlette auf jeden Fall 1A gewesen.
Dadurch, dass es kaputt ist, ist es natürlich echt schade.
Ich bin natürlich schon gespannt, wie jetzt die Verkostung ausgeht, ob ich
geschmacklich punkten kann.
Optisch sind sie eigentlich auch gut, zumindest die drei, die funktioniert
haben. Das eine, klar, das brauchen wir nicht wegdiskutieren, das ist noch in
der Form.
Aber mit den anderen drei hoffe ich dann doch, gut punkten zu können.
Das sieht sehr spannend aus.
Das eine ist ja sehr bunt und das andere eher schlicht. Eins hat noch das Hütchen
drum. Ja, ich hatte Probleme mit dem Teig.
Der war zu bröselig.
Es sieht als Bild schön aus, weil viele da stehen, aber zerbröselt, zerbröselt,
ist kaputt. Braucht man nicht wegdiskutieren.
Also Ziege finde ich in dem Fall sehr, sehr schön. Also ich schmecke auf jeden
Fall. ganz klar die Ziege raus.
Die Pinienkerne haben leider so ein bisschen den Crunch verloren.
Also da ruhig in Frankreich karamellisiert man richtig auf Farbe.
Also das heißt, das ist schon wirklich richtig dunkel. Also es soll nicht
schwarz sein. Klar, Röststoffe will dann kein Mensch dabei haben, aber es kann
ruhig richtig Farbe haben.
Ich finde das Süßkartoffelpüree sensationell, also sehr, sehr schön. Der
Ingwer geht leider unter und bei dem frittierten Gemüse
Es ist dir nicht ganz gelungen. Also wenn dann richtig kross oder trocknen.
Bei den Süßkartoffeln.
Da ist es bei mir so, das koche ich meiner Tochter auch. Man kann auch in
Süßkartoffel Würze reinbringen.
Ja.
Ich hoffe, dass ich es in die nächste Runde schaffe, weil ich finde, dass
meine Leistung ziemlich gut war, dass ich mich im Gesamten wirklich
gesteigert, wenn nicht sogar verdreifacht habe. Es war wirklich gut.
Und also ich bete wirklich, dass es klappt.
Maximilian.
Unser kleines Nervenbündel.
Was ich schön finde, alle vier sind ganz.
Aber die sind mir einen Ticken zu niedrig irgendwie.
Und die sind schon die Farbe, es hätte nicht dunkler werden dürfen.
Den finde ich optisch sehr schön. Also sowas spricht mich ja an. Finde ich
wirklich, also optisch finde ich die schön.
Du freust dich auf die Walnüsse, gell? Das hat mir gerade schon den Mund leicht
wässrig gemacht.
Also bei der ersten geschmacklich finde ich sie sehr, sehr gut. Ich finde vor
allen Dingen dieses mit den gesalzenen und karamellisierten Walnüssen auch eine
sehr geckige Idee.
Finde ich sehr, sehr schön.
Die Sesampaste unten drin finde ich sensationell. Also geschmacklich der
absolute Burner.
Natürlich kennt man das, dass man die Schale von der Aubergine mitverarbeitet.
Allerdings, du hast nur wenig Zeit im Ofen und Schale an sich braucht halt
einen kleinen Augenblick, bis sie überhaupt durch ist.
Dass man die mitessen kann, überhaupt gar keine Frage, aber es lässt sich
nicht schön essen.
Den finde ich sehr fein, elegant, eine schöne Note.
Auch die Birne mit dem Fenchel gemischt. Und wie gesagt, du siehst ja bei den
Nüssen, die sind wirklich schön und der Karamell knackt.
Also er hat auch keine Feuchtigkeit gezogen.
Hier, der schmeckt wirklich sehr, sehr gut. Aber wenn das ein bisschen weniger
Salz wäre, dann wäre die für mich phänomenal.
Ihr habt das Urteil jetzt gehört.
Wir müssen uns beratschlagen. Deshalb bitte ich euch jetzt, das Zelt zu
verlassen.
Eine Form ist kaputt gegangen bei mir, aber ich war halt gespannt auf den
Geschmack, wie der ankommt. Und ich denke, damit habe ich dann doch noch
gebrutet. Aber ob das reicht, das sehen wir gleich.
Allgemein war die Beurteilung eigentlich nicht schlimm, oder? Von uns?
Von allen. Jeder hatte viele gute Aspekte.
Du auch.
Nur eine Füllung war nett, die andere war nicht. Mit deinen Tomaten und alles.
Also ich meine, vom Prinzip her war es nicht schlecht.
Ich habe ein ganz gutes Gefühl, weil die Andrea benutzt eher selten Wörter wie
phänomenal oder sowas. Wir werden sehen, was passiert, aber ich fühle mich gut.
Doch welcher Hobbybäcker darf in die nächste Runde?
Einer von euch dreien bekommt gleich das Ticket in die nächste Sendung und hat
somit weiterhin die Chance auf ein eigenes Backbuch und auf 10.000 Euro.
Zwei müssen uns gleich verlassen.
Charlene, bei dir war leider die Aufgabenstellung...
Stellt uns vier dorthin. Es waren leider nicht ganz vier.
Zwei davon sind sehr kaputt. Das andere war ein bisschen trocken. Dafür war die
Füllung bei dem anderen sensationell.
Tom, bei dir ist auch einer gebrochen, aber das Gemüse vom Dekor her sehr schön
eingerollt und du hast dir viel Mühe gegeben.
Beim anderen innen schön cremig, aber oben die Pinienkerne hätten ruhig ein
bisschen Farbe bekommen können.
Maximilian. Du hast vier Tatlets komplett und sauber hingestellt.
Beide Tatlets geschmacklich sehr, sehr schön. Aber bei dem einen, die Schale,
lässt sich leider nicht sehr, sehr schön essen.
Die Jury hat entschieden.
Und der erste, der gehen muss, ist Charlene.
Ja,
ich wäre schon natürlich gerne noch hier geblieben und hätte mich noch mal ein
bisschen bemüht und gerne noch gezeigt, was ich noch so kann.
Und somit bleiben jetzt erst mal zwei Männer da stehen.
Maximilian und Tom.
Die Jury hatte bei euch beiden positive.
Argumente, aber es gab auch Negatives.
Ihr habt beide versucht, die letzte Chance wirklich zu nutzen, alles zu
geben, aber einer von euch beiden war einfach ein Quäntchen besser.
Einer darf weiter mit uns backen.
Und das ist
Maximilian.
Als ich dann gehört habe, dass ich weiterkomme, ist mir ungefähr so ein
Stein vom Herzen gefallen. Ich bin sehr, sehr erleichtert, ich bin sehr, sehr
glücklich und ich kann es noch gar nicht so ganz glauben, dass ich jetzt unter
den besten sechs bin. Das ist schon ziemlich krass.
Ich denke, ich habe mich ganz gut geschlagen und ja gut, Max war einfach
besser. Und ich gönne es ihm.
Du hast es geschafft.
Vielen Dank.
Liebe Zuschauer, das war sie, die zweite Ausgabe von Das große Backen. Nächste
Woche kämpfen fünf Kandidaten und unser Max, um ihr Ziel, Deutschlands bester
Hobbybäcker zu werden. Und die Aufgaben werden nicht leichter.
Also, bis nächste Woche. Tschüss beim großen Backen hier in Sat.1.
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