All language subtitles for umwege.zum.glück.(detours.to.happiness).1939-odysee(potz.blitz)

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Original subtitles

เฮ

Ja.

เฮ

เ เฮ

Haben Sie sich nach den Münchner Zügen

erkundigt?

Nach dem letzten Wienerzug kommt nur

noch einer aus München gegen 10:30 Uhr.

Knche Frau,

bitte rufen Sie den Franz. sofort nicht.

Sie müssen sich zusammennehmen. Hanna,

es muss ein unglück geschehen sein. Es

gibt keine andere Erklärung.

Han

die Premiere in Wien war vorgestern.

Gestern Abend hätte er hier sein müssen,

spätestens heute von, sonst hät er doch

telefoniert oder ein Telegramm

geschickt. Franz, fahren Sie zum

Anhalterbahnhof und warten Sie den

Wiener Zug ab und den letzten aus

München. Und wenn Verspätungen sein

sollten oder sonst etwas, rufen Sie

gleich an.

Jawohl. Die Frau,

was machen Sie für unsinnige Sachen? Han

Ich muss doch irgendwas tun.

Ich habe Angst.

Aber Hanna, wir kennen doch unseren

Thomas. Es gibt 100 harmlose Erklärungen

für sein Ausbleiben. Wahrscheinlich hat

er die ganze musikalische

Abendgesellschaft vergessen in

seinem eigenen Hause.

Aber wir kennen doch unseren Thomas

Brach. Sowas passt ganz zu seiner

genialischen Sausigkeit, die wir doch

alle an ihm lieben. Der Leibtragende ist

der arme Komponist darin, der sich die

Seele aus dem Leiber musiziert und genau

weiß, der einzige, auf den es ankommt,

ist Thomas.

schon zu Ende.

Das dürfen sie aber nicht laut sein,

sonst werden sie hier nie wieder

eingeladen.

Nee, Frau, ich bin ein Ketzer in allen

künstlerischen Dingen.

Ach, ich dachte, Herr Bracht wäre

endlich gekommen. Leider nein, Herr

Doktor. Ich fürchte, wir dürfen ihn

heute nicht mehr erwarten.

Besonders bei Ihnen muss ich meinen Mann

entschuldigen. Es wird ihm unendlich

leid tun.

Schade. Ja, gerade an seinem Urteil wä

mir so sehr viel gelegen.

Bisschen seltsam, dass er bracht seine

neudeckung so völlig ignoriert.

Vielleicht hat er in Wien etwas

entdeckt, dass ihn mehr interessiert.

Wirklich? Sie machen sich doch

hoffentlich keine Sorgen, um ihren Mann.

Wieso? Ist was passiert?

Mein Mann ist so viel unterwegs.

Ach, die Premiere in Wien ist wohl

verschoben worden.

Wie kommen Sie darauf? Na,

na ja, weil Herr Bracht noch nicht da

ist.

Es war ein großer Erfolg, nicht wahr?

Ja, Thomas hat ja gleich telegrafiert.

Wo ist er denn dann noch hingefahren?

Aber das wissen Sie gar nicht. Bitte.

So, hört sie doch endlich damit auf.

Warum denn? Ist die Operette

durchgefallen?

Wie gefrau,

entschuldigen Sie bitte.

Kopf hoch, Hanna,

ich kann nicht mehr.

Ich hal einfach nicht mehr aus.

Ist

das Fernam?

Sie werden dringend aus Berlin verlangt.

Von wem?

Frau Hanna Bracht.

Ja, ich spreche Fräulein, das heißt ich

warte.

Sie fragt, ob der Herr Thomas Fracht

schon abgereist wä und wann und ob er

nicht wissen wohin.

Na, was habe ich gesagt? Kommens mit.

Ja, bitte.

Ja, gewissenjährige Frau der Herrgemal

ist abgereist.

Ja, wann?

Ja, so viel ich mich erinnere,

vielleicht noch der Premiere. Ja, ist er

denn nicht angekommen?

So. Ach, da fallt man aber eben ein. Er

hat was gesagt von einer geschäftlichen

Unterredung in München. Halt doch die

Goschi.

Verzeihen Sie bitte, G Frau, ich

telefoniere nämlich vom Bühnengang aus.

Wie bitte? Ein Unfall.

Da können die Frau ganz beruhigt sein.

Also, das ist sicher nicht der faljähige

Frag.

Woher wissen Sie das? So genau

verflst noch mal. Jetzt habe ich einem

Blödsin gesagt. Na, ich meine nur Frau,

also wirklich, das ist kein Grund zur

Beunruhigung. Das ist kein Gnad.

Herr Direktor.

Ja, ja, ich komme schon, ich komme

gleich. Ja, bitte entschuldigen Sie

gedige Frau,

aber bitte natürlich, ich bin ja jetzt

im Bilde. Entschuldigen Sie die Störung.

Oh, sie wollen doch nicht schon gehen.

Doch, es ist wirklich Zeit für uns.

Schade,

gemütlich wieder und Wiedersehen.

Haben Sie irgendeine Nachricht?

Ja,

beruhigend

sehr.

Sie sollten mal ein paar Wochen zu uns

nach Innsbruck kommen, in die Berge, um

sich richtig zu erholen. Meine Frau wird

sich immer sehr freuen, wenn sie unser

Gast seht.

Danke schön.

Tut mir furchtbar leid, dass es zu spät

gekommen ist. Bleib doch wenigstens eine

Flasche wein.

Nein, nein, nein, heute nicht mehr.

Hanna ist auch sehr müde.

Ach ja, natürlich.

Dann auf Wiedersehen.

Auf Wiedersehen.

Wiedersehen.

Auf Wiedersehen.

Wiedersehen.

Nein. Pin

ist verdammt spät geworden.

Entschuldige.

Ein riesen Erfolg in Wien. Schade, dass

du nicht dabei warst. Eine sehr hübsche

witzige Inszenierung, die Szene der Lucy

ganz tänzerisch aufgelöst. Du erinnerst

dich an das Motiv.

Ja. Und dann das Duett

mit blitzschneller Verwandlung offener

Szene mit dem Tanz im Hintergrund ist

wirklich am Tanzend. München hat

angenommen. Ich bin natürlich sofort

dahin, um die Sache in Ordnung zu

bringen. Köln und Berlin kommen auch mal

in diesem Jahr. Toller Trupel. Du kennst

das ja.

Ja, ich bin da mit einem Bekannten im

Auto von München hergekommen. Es ergab

sich so.

Es ist eine Empfehlung des Direktors in

Wien. Kommt vielleicht für die Münchener

Aufhörung im Betracht.

Aha,

deshalb hast du sie auch nach München

mitgenommen.

Na ja.

Hanna, ich bitte dich, liebe Hanna,

bitte. Du brauchst nicht zu sagen. Ich

weiß auswendig, was jetzt kommt. Du

liebst mich und immer nur mich, aber

dein Temperament geht mit dir durch dein

Gegenwartsgefühl und ich muss verstehen,

stillhalten und verzeihen.

Aber nein.

Ja, ja, ja, ja. Und ich habe es getan

immer wieder. Immer wieder. Aber ich

will es nicht mehr. Ich will nicht und

ich kann nicht.

Auch der größte Schatz von Liebe ist

einmal ausgegeben.

Ich habe nichts mehr. Ich bin leer.

Du liebst mich nicht mehr. Nein, nein,

nein, nein.

Luise, bitte bringen Sie mir meinen

Schrankkoffer herauf, den kleinen und

meinen Handkoffer. Ich verreise morgen

früh gegen 8. Sagen auch Franz bescheid.

Jawohl, gnädig.

Was soll das?

Nee, Frau verreist doch.

Ach ja, richtig.

Hier sind die Kraft. Danke schön. Bü

stellen Sie sich nur hierher. So. Ja,

wünschen Sie Frau sonst Leute? Nein,

vorerst ich hin?

Kannst ruhig die Augen aufmachen.

Die Welt kann ja nichts dafür, dass dir

nicht gefällt.

Bin noch müde, Vater. Dann ermund dich

mal ein Kind und erzähle

für Fröwe brauchst du den nicht zu

generieren. Also den fter ja nicht. Was?

Rem,

fri du nicht an die Ohren?

Excellence. Die Luft ist ja sehr mile.

Aber du frähst doch an die Ohren.

Zu mir Befehle.

Also schieß mal los.

Aha, die Seufze kenne ich. Bum bum.

Große Tragödie. Habe ich alles selber

erlebt. Es gibt nichts Neues in der

Welt, besonders nicht in der Liebe.

So kann ich nicht mit dir reden.

N gewinnst do mal an. Wenn man die Dinge

beim rechten Namen nennt, geht alles

viel leichter.

Regen haben wir in dem Jahr genug

gehabt.

Wollen wir zu Fuß durch den Park oder

ist das zu kalt?

Fre anhalten.

Frebe,

bist du taub?

Fröbe

anhalten.

So, mein Kind, komm.

Also nur mal los. Brauch mit der

Sprache.

Ich lass mich von Thomas scheiden.

Scheiden.

Hat er sich wie ein Lumpf benommen?

Aber nein,

er hat sich jedenfalls so benommen, dass

ich es mir auf keinen Fall länger

gefallen lassen kann.

Marchen, Mariechen,

ist natürlich unmöglich,

weißt du, er kann sich nicht im Zaum

halten. Er lässt sich eben verführen,

ohne daran zu denken, wie er mich

kränkt.

Wonderwetter, so lange schon verheiratet

und immer noch dies über die Ohren

verliebt in den Mann.

Den letzten Rest von Liebe hat er in mir

zertreten.

Bildest du dir ein, du entschuldigst den

ja mit jedem Wort.

Ach, du verstehst mich nicht.

Meinst du, ich verstehe dich besser als

du selbst?

Ach, liebe Frau, sie uns auch mal

besuchen. Frau

die Koffer sind schon oben in ihrem

Zimmer.

Ich habe alles zurecht gemacht, wie

früher. Götter. Guten Tag, Frau.

Nein,

es wird nicht so heiß gegessen. Na ja,

wir sprechen noch drüber. Los. Exenz,

der Tummacher Metzkris draußen wie in

der beiden Ochsen. Ah, das ist wirklich

äh na ja,

Exzellenz, das ist ja ein Witz, da zahle

ich ja nicht im Frühjahr 42 zwe

ausgewachsene Tiere.

Ja, da lassen s es bleiben.

Aber Excellenz ist do Mann von Welt, man

will doch auch leben.

Eine Voranmeldung aus Berlin.

Habe ich mir gedacht. Ich komme.

275 bei Stick Excellenz

bring die Stall.

Anna,

Thomas ruft an aus Berlin.

Was? Thomas, bitte sag ihm nicht, dass

ich hier bin.

Warum denn nicht?

Weil ich es nicht will.

Ach so, du willst es nicht. Ach was?

Nein.

Ja.

Ah, du alter Ster, was macht ihr denn

für Zicken?

Natürlich ist sie da eben angekommen.

Ja, mein Junge, diesmal jetzt nicht zu

lachen. Sie ist wild wie ein Puder. Ob

du herkommen sollst?

Auf gar keinen Fall. Ich will die nicht.

Ja, selbstverständlich sollst du kommen.

Was für eine dumme Frage. Natürlich.

Warum bist du nicht schon unterwegs?

Hör mal, wenn du brav bist, darfst du

ein Keiler schießen. H liegt nicht dran.

Schade, ich habe so einen alten Bchen im

Revier. Me ist gut.

Wenn Thomas kommt, rei ich mit dem

nächsten Zug wieder ab.

Das wirst du nicht tun, verstanden.

Konflikte werden ausgefochten und nicht

vermuschelt.

Entweder seid ihr Mann und Frau und da

scheint mir der Fall zu sein, dann wird

der Krach durchgestanden, Auge in Auge.

Oder ihr habt euch wirklich satt, da

besteht jetzt recht keinen Grund, sich

das nicht klipp und klar zu sagen.

Ich lass mich von dir nicht zwingen.

Den Kopf jetzt anstecken, die kranke

Seele hätchen. Ne, sowas gibt's bei mir

nicht.

300 Stück Exzellent auf dem Tisch.

Laden Sie biester auf und ziehen sie ab.

Ich will sie nicht mehr sehen.

Du kannst jetzt machen, was du willst.

Vertragt euch oder lasst euch scheiden.

Aber auskneifen und sich drücken, das

verbete ich mir. Das tut meine Tochter

nicht.

Rübe, Röbe, spannen Sie wieder an. Ich

fahre zur Bahn

jetzt gleich.

Ja, ich muss den nächsten Zug erreichen.

Da hätten wir ja noch zwei bis d Stunden

Zeit.

Ich will aber sofort zur Station, also

bitte beeilen Sie sich.

Ja.

Ach, sie sind schon fertig.

Komme gleich. Ja, ich

ne Frau, das ist nämlich nicht so

einfach, weil doch äh

hat man nämlich ja gesagt.

Sie haben doch gehört, dass ich es

wünsche.

Ja, wisst nicht ab

schön, aber

wenn Exzellenz mir nicht selber den

Befehl gibt, dann darf ich nicht

anspannen.

Danke.

Ist gut.

Das werden wir doch mal sehen.

Sie fahren Sie nach Tumbach zur Station.

Jawohl, da komme ich vorbei.

Können Sie mich mitnehmen?

Warum denn nicht? Wenn ich in meine

Freud da nicht zu dreckig ist?

Bitte holen Sie meine Koffer.

Jawohl.

Bringen Sie das sofort meinem Vater?

Bist hier

das sind aber die letzten die Alte

verguckt hat. W ich dann e nicht

verdient

diese drei Stück bitte.

Jawohl.

auch wiedersehen. Wiedersehen.

Los gehen.

Bitte schön. Erster Kat.

Du ja ein bisschen, aber hin kommen wir

schon

in tiefb betrübt über dich, mein Sohn.

Warum weiser Vater?

Weil du deinen Urlaub auf so lasterhafte

Weise vergolden willst.

Ich weiß nicht, was lasterhafter ist,

diese drei Monate zu verfaulenzen und

den chordileren ersparten Mammon wie ein

Märchenprinz, um das Volk zu streuen.

Oder dein satanischer Geist?

Na na na.

Ach, Mensch, wieder gewonnen. Geit ist

eine Frechheit.

Kratst du etwa nicht jedenfig zusammen,

um dir das lächerliche Radieschenbet am

schönen Strand ist mein zu kaufen?

Also, erstens hat er meinen bei Bamberg

keinen Strand. Zweitens ist kein

Rassistenb, sondern ein sehr hübscher

Bauerhof. Man kann schon direkt sagen,

ein Gütchen.

Jedenfalls sparst du wie ein alter

Buucher und ich beabsichtige drei Monate

zu verschwenden und das sogenannte Leben

zu genießen, worauf ich mir nach diesen

zwei Jahren am Popokat Battle ein Recht

zu haben einbilde.

Also, du gibst ganz schamlos zu, dass du

überhaupt nichts zu tun gedenkst. Ja,

wieso? Ich habe die feste Absicht so

angenehm gesund wie möglich zu leben.

Ist doch sehr viel.

Übrigens siehst du ja, ich folge dir

Gehorsam wie ein Lamm nach Bamberg auf

dein zukünftiges Ritterg. Lamm, apropos

Lamm, Moment, erinnere mich doch daran,

dass ich fragen muss, ob man dort Schafe

züchten kann.

Wenn du heiratest, ist doch die Frage

beantwortet.

Du lach nicht.

Lach ja gar nicht.

Du willst lachen.

Lachen. Wer zuletzt lacht, lach am

besten.

Wo sind wir eigentlich?

Ich weiß es nicht.

Guck mal nach.

13.

Du sieh mal

hier zu sehen. H sagen sich die Füchse

gute Nacht.

Du Schlafmütz eine zauberhafte Frau.

Ach steigt in unserem Waren.

Ich komme gleich.

Check.

Hey, was ist denn? Es wird

weitergespielt.

Schön würfeln wir um die Dame. Wer

gewinnt darf sich an sie machen.

Wie der Har der Kühne Springer?

Nee, nee, da bist du Spezialist. Wir

spielen ein Wächterblä vom Turm.

17.

Sagte, sagte

18. Danke

Verzeih, ist der Fensterplatz frei?

Bitte.

Danke.

Was denn? Was denn?

bezaubern. Es wäre ein Verbrechen, sie

alleine reisen zu lassen. Hört, wer

spielt denn jetzt mit mir?

18.

Hoffentlich störe ich sie nicht gefragt,

aber ich saß in einem völlig überfülltem

Abteilten mit lauter unangenehmen

Leuten. H

Trostlose Gegend, wenn Sie Lektüre

wünschen.

Nein, danke schön.

Bitte.

Sehr liebenswö, dass sie mir gestatten,

ihnen nützlich zu sein. อ

jemand zugestiegen?

Ich saß weiterfahren.

Richtig. Ja.

In München umsteigen.

Habe ich gleich Anschluss

über Kstein haben sie gleich Anschluss.

Sie können auch über Mittenwald nach

Innsbruck fahren. Da haben Sie in

München eine Stunde Aufenthalt.

Danke schön.

Bitte sehr.

Vielen Dank

dafür, dass er mir Ihr Reiseziel

verraten hat. Sein Sie ihm nicht böse,

der Mann kann nichts dafür. Ich fahre

nämlich auch nach Insbruck. Ich finde es

nicht so erschütternd, dass außer mir

noch andere Leute nach Insbruck fahren.

Aber dass gerade sie nach Innsbruck

fahren, erschüttert mich, weil es nun

schon der dritte Wink des Schicksals

ist. Der erste war, dass sie auf diesen

Gottverlassernness zusteigen mussten und

der zweite

also sagen sie es schon, damit die arme

Seele Ruhe hat.

Sie finden mich vor sehr aufdränglich.

Sehr. Dabei habe ich ein gewisses Recht

auf einen freundlichen Blick von ihnen.

Es scheint mir ein angemaistes Recht zu

sein.

Keineswegs. Ich habe sie doch gewonnen.

Mich?

Ja. Als sie einstiegen, habe ich mit

einem Freund gewürfelt. Wer von uns

beiden meinen freundlichen Blick von

Ihnen werben darf? Das Glück hat für

mich entschieden.

Woher wissen Sie, dass es ein Glück war?

Der Schaffen hat es mir eben bestätigt.

Also hier haben Sie den freundlichen

Blick. Ihre Forderung an mich ist

beglichen. Sie können also ruhig wieder

würfeln gehen, wobei ich sie bitte, mich

aus dem Spiel zu lassen.

Wenn Sie das zur Bedingung machen,

bleibe ich viel lieber hier. Darf ich

mich vorstellen?

Nein, nein, ich lege nicht den

geringsten Wert darauf.

Wunderbar. Was bedeutet schon ein Name?

Gar nichts. Und dabei behaupten, die

meisten Menschen eininander zu kennen,

wenn sie ihren Namen wissen.

Und bitte legen Sie das Buch weg. Es ist

doch eine so wunderbare Unterhaltung im

Fluss. Finden Sie es nicht

interessanter, in Gesichtern zu lesen,

anstatt den Büchern?

Hören Sie, erst würfeln sie um mich und

dann soll ich Ihnen als Reiselektüre

dienen.

Also bitte machen Sie mit mir den

Anfang.

Jetzt kommen sie an die Reihe. Ich

fürchte, ich werde mich entsetzlich

blamieren.

Das fürchte ich auch. Also versuchen Sie

es gar nicht erst.

Schade. Soll es wirklich bei dem einen

Satz bleiben? Eine bezaubernde Frau mit

rätselhaftem Lächeln weist alleine nach

Innsbruck.

Eine hübsche Überschrift. Ich würde mich

damit begnügen.

Ein bisschen wenig für eine so lange

Reise.

Das Kapitel ist sehr alltäglich und gar

nicht amüsam.

Wollen Sie mir nicht erlauben, ein klein

wenig hineinzupuschen?

Glauben Sie, dass Sie es verbessern

können?

Vielleicht.

Was sind Sie für ein großes Kind?

Was sind Sie für eine entzückende Frau?

Weiß einer von den Herrschaften

vielleicht welches die nächste Station

ist? bedauere.

Ich fürchte nämlich es ist Bamberg.

Das interessiert uns offen gestanden

nicht.

Kennen Sie den Herrn?

Ich nein.

Warum fragt er eigentlich nicht den

Schaffner?

Komisch. Ja, es gibt so sonderbare

Leute.

Ich muss noch mal stören. Es ist

wirklich Bamberg.

Ja, und

da steige ich nämlich aus. Bitte.

Du hast unsere Fahrkarten.

Ja, richtig.

Auf Wiedersehen.

Was? Ach so, auf Wiedersehen.

Wiedersehen.

Wiedersehen.

So einer sind Sie also verleugnen ihre

Freunde und lassen Sie im Stich.

Manchmal muss man den Mut haben, alles

im Stich zu lassen.

Für eine bloße Laune?

meiner großen Hoffnung bilden.

Platz nehmen zu Mittagessen.

Bamberg.

Ihr arme verlassener Freund.

Hallo.

Vergiss nicht zu fragen, ob du Schafe

züchten kannst. Zigaretten.

Was machen Sie für sinnlose Sachen?

Was man so gerne tut, kann nicht sinnlos

sein.

Was versprechen Sie sich eigentlich

davon?

Noch ein paar Stunden in ihrer

Gesellschaft.

Kennen Sie Wien?

Flüchtig. Warum?

Da scheint eine Menge los zu sein.

Nürnberg Richtung Passaubin umsteigen.

Stürnberg Richtung Passain umsteigen.

Ach, jetzt habe ich meine Handschuhe im

Speisewagen liegen lassen.

Ich hole sie Ihnen.

Danke schön.

Nürnberg Richtung Passauin umsteigen.

Es tut mir leid. Sie werden jetzt doch

allein nach Innsburg fahren müssen. Ich

habe mich entschlossen, zunächst nach

Wien zu fahren. Ich steige hier um.

Ja, aber gnädige Frau

wohl.

Wen Westbahnhof aussteigen bitte.

Frau,

wo kommen Sie denn her?

Aus München. Ich habe das Flugzeug

genommen. Darf ich Sie bis zu ihrem

Hotel begleiten?

Hotelan.

Hotelanz.

Bit schön.

Was wollen sie eigentlich von mir? gar

nichts.

Aber ich habe gemerkt, dass sie den

Menschen brauchen. Und da ich nichts

Besseres zu tun habe, möchte ich dieser

Mensch sein, den sie brauchen.

Bitte wundern Sie sich nicht. Ich steck

nicht das mindeste dahinter. Außer einem

natürlich, dass ich ihnen gleich vorwegs

sagen möchte. Ich bin in sie verliebt,

völlig vorbehaltlos bis über beide Ohren

in sie verliebt. Darüber hinaus habe ich

es weder auf ihr Geld noch auf ihre

Juwelen, noch auf sonst was abgesehen.

Als ich mich Ihnen vorstellen wollte,

haben Sie es abgelehnt und darf ich es

jetzt tun? Nein. Also bitte bleiben wir

bei unserer wunderbaren Anonymität.

Vielleicht erleichtert sie es Ihnen

meine Hilfe anzunehmen.

Es gibt Fälle im Leben, in denen man

sich eher wildfremden anvertraut als

seinem besten Freund.

Bitte, wenn Sie wünschen, dass ich

aussteige, tu ich esse Fahrt.

Aber es würde mich sehr schmerzen, sie

nicht wiederzusehen.

Wollen Sie mich in einer Stunde

hinterher?

Gern.

Hallo.

Ja, ja, ich bin's wirklich

schön.

Ich möchte irgendwohin, wo viele

Menschen sind und Musik. Ich möchte

einmal wieder tanzen.

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

ich muss Sie jetzt auf ein

ungewöhnliches Ereignis vorbereiten.

Also hier soll ein philosophischer

Vortrag stattfinden mit dem heiklen

Thema Erkenne dich selbst. Dieser

Vortrag wird nicht doziert, sondern

getanzt werden. Natürlich nicht von

einem Professor der Philosophie mit so

einem Bart und einer Brille. Nein,

sondern von einer schönen Frau. Arasa

Makarova tanzt. Erkenne dich selbst.

เ เฮ

เ

Ah. เฮ

Warum klatschen sie denn nicht? Hat es

ihnen nicht gefallen?

Doch, schon deshalb, weil es sie so

zauber hat er, ich wusste gar nicht,

dass sie so heiter sein können, so

selbst vergessen.

Was wissen Sie denn überhaupt von mir?

Na also, meine Herrschaften, war gar

nicht so schlimm mit der Philosophie.

Was sehen Sie? Man soll mir schrecken,

bevor der Schuss fällt. Aber jetzt

heraus aus dem Tiefen der Philosophie

und hinauf zum flimmernden Firmament der

heiteren Muse der heitersten der leicht

beschwindesten. Dort erscheint Ihnen die

Venus in Gestalt von Jeanette Danieli.

Über große Liebe lässt sich streiten.

Ich persönlich glaube nicht daran.

Und auch du, mein Freund, lernst noch

bei Zeiten, wie die Liebe dich

enttäuschen kann. Mich z.B. wollte sie

nicht schonen. Enttäuschungen kamen am

laufenden Band

und so traten meine Illusionen

langsam in den Ruhe stand.

Keiner kann mir mehr die Treue brechen,

weil ich keinem Glaub, der sie

verspricht.

Deshalb sollst auch du kein Glück

versprechen. Etwas Sympathie vielleicht

mehr nicht.

Schenk mir 24 Stunden Liebe

und frag nicht nach morgen. Wir werden

ja sehen. Schenk wir 24 Stunden Liebe.

Das Leben geht weiter. Auch du wirst

gehen. Nur wenn eine Chä bei mir

blieben,

dann vergesse ich vielleicht die Zeit

und das 24 Stunden Liebe für deine

kleine kleine Ewigkeit.

Du sollst mich nicht lang mit Schwören

quälen, die du eines Tages doch nicht

hältst. Du sollst nicht so viel vom

Glück erzählen. Wichtig ist, dass du mir

heute gefällst.

Wenn wir später mal telefonieren

in vier Wochen oder einem Jahr

werden wir dann Lächeln konstatieren,

dass es doch bezaubernd war.

Weil wir heute uns durch Zufall fanden,

gehen wir jetzt zu zweien ein kleines

Stück.

Falls du findest, dass wir uns

verstanden, denke später mal an mich

zurück.

Schwenk 24 Stunden Liebe und frag nicht

nach morgen. Wir werden ja sehen. Schenk

mir 24 Stunden Liebe.

Das Leben geht weiter. Auch du wirst

gehen. Nur wenn einer bei mir bliebe,

dann vergesse ich vielleicht die Zeit.

Und das 24 Stunden Liebe für deine

kleine kleine Ewigkeit.

Wie gefällt Ihnen?

Ich hatte kaum zugehört.

Lügen Sie doch nicht. Das ist doch das,

was allen Männern gefällt.

Zur Zeiten vielleicht, wenn man keine

bestimmte Frau im Kopf hat und die

Allgemeine sucht.

Ist sehr gewöhnlich, aber reizen.

Entschuldigen Sie mich ein paar Minuten.

Geht es hier zu den Garderoben der

Künstlerin?

Ja, bitte schön, Hilfe. Danke schön.

Ich

bekomme Besuch von Danilii.

So, wer gibt mir denn die Ehre? Bitte

schön.

Bitte Sie wünschen,

ich bringe Ihnen Grüße von einer

Bekannten aus Berlin.

Berlin?

Ach ja, von diesen, na, wie heißt denn

bloß? Richtig, Thomas Pracht. Ja, mein

lieber Junge, wie geht es ihm denn? Oh,

sehr gut.

Sind Sie seine Frau?

Ja.

Und jetzt wollen Sie mir wohl eine Szene

machen. Nein, ich denke nicht daran.

Ich wollte Sie nur kennenlernen.

Und warum? Es würde sie im umgekehrten

Fallen nicht interessieren. Keine Spur,

aber nehmen Sie doch Platz, bitte. Danke

schön. Zigarette?

Sind Sie extra deswegen nach Wien

gekommen? Ja,

das hätten Sie sich sparen können. Ich

bin nämlich in einem Monat in Berlin,

aber sein Sie völlig unbesorgt. Ich habe

gar keine Absicht mit mehremal. Das

ganze kam überhaupt bloß durch diesen

verrückten Otto. Das ist so ein

Onkelchen von mir, der mich mit zu der

Premiere nah. Das war so komisch. Also

Thomas hat sich durchaus in den Kopf

gesetzt mit dem auszuspannen, ne? Und

das ist mir schließlich auch gelungen.

Darf ich Sie etwas fragen, ohne dass sie

Aber bitte, bitte, ich nehme nicht übel.

Sie hängen den Männern nicht an, mit

denen sie zu tun haben.

Ich bin ja nicht blöd, aber was hat man

schließlich sonst vom Leben? Ich meine,

wenn Ihnen nun der eine oder der andere

besonders gefällt?

Liebe gnäige Frau,

ich will Ihnen etwas sagen. Wenn man

sich verliebt, ist man schon verloren.

Es gibt keinen Mann, der das nicht

ausnutzt. So oder so.

Ist eine alte Geschichte. Wer mehr

liebt, kleidet mehr. Und das ist

meistens die Frau. Der umgekehrte Fall

ist so selten und kommt bloß in Romanen

vor. Sie wissen viel bei ihrer Jugend.

Ich habe auch genug Lehrgeld dafür

bezahlt. Das können Sie mir glauben.

Tja,

da muss man wohl irgendwie durch. Sie

haben die Sache doch nicht etwa ernst

genommen. Die Sache, die Sie meinen,

nicht aber meine Ehe sozusagen. Ja, also

da kann ich nicht mitdrehen. Also davon

verstehe ich nicht.

Aber wenn ich fühle, dass ich einen

nicht entfernen kann, dann mache ich

lieber gleich Schluss und suche mir

einen anderen.

Das hilft am leichtesten darüber hinweg.

Die sind beneidenswert robust.

Ach was, wie lange lebt man denn schon?

Und mit Wechseln auf die Zukunft

verpatzt man sich die schönsten Tage.

Es war mir sehr interessant mit ihnen zu

sprechen und lassen Sie sich nicht

unterkriegen, auch nicht von ihren Mann.

Wo waren Sie denn so lange? Ich hab mir

wahr sagen lassen.

Sie schwindeln. Ja.

Nein, wirklich von einer jungen hübschen

Hexe.

Was hat sie Ihnen denn prophezeit?

Glück.

Wann will ich das Hächslein für

belohnen?

Wofür?

Sie glücklich zu sehen wäre doch mein

Glück.

Haben Sie eigentlich Zeit?

Ungemessen,

Tagen, Wochen,

das Leben, wenn Sie wollen.

Das wäre viel zu viel. zu wenig mit

ihnen.

Vielleicht sind ein paar Tage mehr.

Oh Romeo, warum denn Romeo? Verleugne

deinen Vater, deinen Namen. Willst du

das nicht? Schwö dich zu meinem Liebsten

und ich bin länger keine Kapule.

Höre ich doch länger oder soll ich

reden?

Was ist ein Name? Was uns Rosa heißt,

wie es auch hieße würde lieblich duften.

So Romeo, wenn er auch anders hieße. Er

würde doch den köstlichen Gehalt

bewahren, welcher sein ist ohne Titel.

Romo,

leg deinen Namen ab und für den Namen,

der dein selbst nicht ist,

nimm meines

ganz.

Ich nehme dich beim Wort. Nenn liebst du

mich, so bin ich neu getauft und will in

fort nicht Romeo mehr sein.

Wer bist du, der du von der Nacht

beschirmst dich drängst in meines

Herzens Rat und so weiter. Sind sie auch

Schauspiele? Wie man es nimmt, Julia

sagen wir Statisten aus dem

Wintermärchen.

Da wir keine Strickleiter zur Hand

haben, dürfen wir durch die Tür kommen.

Bitte schön.

Guten Tag. Bitte schön. Kommen Sie rein.

Bitte nach.

Oh, danke.

Hier gemütlich.

Ja, und schön warm ist es hier.

Am besten wohnt man in der goldenen

Sonne.

In der Sonne? Was sagst du? Hoffentlich

ist trotzdem geheilt.

Fragen Sie doch gleich dort an. Das

Telefon hängt draußen neben der Tür.

Dank, Holde Julia.

Oh, bitte sehr.

Ja, Mann, ist aber lustig, nicht wah?

Ja, bitte nehmen Sie doch Platz.

Danke schön.

Sie sind Schauspielerin?

Ja, ich heiße Marianne Schlüter.

Wahrscheinlich haben Sie noch nichts von

mir gehört. Ich fange erst an, aber ich

nehme es sehr ernst. Ja, das haben wir

bemerkt.

Klang sehr albern,

aber nein, im Gegenteil.

Ich sollte nämlich die Julia spielen als

erste Rolle in Hildesheim. Auf der

dritten Probe habe ich mir im Fuß

verknackst. Sehr bös.

So ein Pech.

Ja, jetzt bin ich hier zur Erholung. Der

Fürste ist nämlich mein Onkel.

Ach so, das ist ja aber auch herrlich

hier.

Ja, wunderbar. Aber ohne Arbeit halte

ich es nur nicht länger mehr aus.

Nächste Woche fahre ich nach Berlin. Ah,

sind Sie aus Berlin? Ja,

da muss ich Leben und Theater spielen.

Sie sind wohl mit Leib und Seele dabei.

Ja, es gibt do nichts Schöneres.

Na, haben Sie Wohnung gefunden?

In der Sonne mit allem Komfort. Der

Mondschein ist umson.

Gratuliere.

Darf ich bitten?

Auf Julia dank für Rat und Telefon.

Hel euch droben. So ist das für mein L.

Zur Sonne. Zur Sonne.

Ich da fleißig. Keine Wange. Vielen Dank

und hoffentlich mal auf Wiedersehen.

Wiedersehen. Komm mal auf. Sehr nett.

Ja.

Auf Wiedersehen.

Wiedersehen.

Und grüßen Sie ihren Romeo.

Es ist gar keiner da. Gott sei Dank.

Wenn man arbeiten will, dann stören die

Männer bloß. Na kein Jul wird des Lebens

jemals froh. Sie braucht dazu nun mal

den Romeo.

Bitte Hotel zur Sonne.

Ja.

Hallo Herr Wein hier ist Marianne

Schlüter. Soeben hat sich doch

telefonisch bei Ihnen angemeldet.

Jawohin Herr Dr. Holberg mit Frage

Malin.

Also, wenn dieser Dr. Holberg kommt,

dann geben Sie ihm sofort einen Zettel

und schreiben Sie drauf.

Momentel,

es was soll ich schreiben

für Adam?

Ich habe geglaubt, der heißt Holberg.

Ja, schreiben Sie mal.

Für Adam war die Welt kein Paradies,

bis jemand nettes kam, der Eva hieß.

Der Eva hieß.

Die Männer stehen zwar überlegen da,

das letzte Wort hat trotzdem

Julia.

Julia,

das ist alles. Ja, gut. Wird besorgt.

Figan

sowas. Die hat das Theaterspiel völlig

verrückt gemacht.

Kommst du bald?

Nein.

Ist dir die Musik recht, ich dir aus dem

Ether greife oder willst du etwas

Fächeres?

Was hast du denn da gezaubert?

Ein Fest?

Natürlich.

Jede Stunde muss ein Fest sein, die du

mir schenkst. Ich

verstehe es nicht. Sie muss längst

angekommen sein, wenn sie nach Innsburg

gefahren ist.

Kennst du eigentlich diese Familie

Wismane?

Das sind unsere besten Freunde sozusagen

und Hana hat sich auch dort angemeldet,

aber das hast du ja selbst am Telefon

gehört.

Wahrscheinlich hat sie sich unterwegs

anders überlegt.

Was sagst du mit deiner Ruhe? Soll ich

mich vielleicht auch aufregen?

Nerventänze auen wie ihr junges Gemüse.

Was sind denn das überhaupt für

Geschichten? Erst amierst du dich da

seelenruhig mit einem Flittchen,

lässt die Frau beinahe krepieren vor

Angst und Eifersucht. Und wenn sie den

Spieß mal umdreht, da gehst du gleich

aus den Fugen.

Schrei mich nicht an. Ich weiß, dass ich

an Han gemein und unverantwortlich

gehandelt habe.

So, das weißt du, das hast du erlebt.

Was? So nennt man das ja.

Tradition und Grundsätze. Das sind alles

nur konventionelle Beschränktheiten. Das

existiert gar nicht für euch. Ihr müsst

alles erst erleben. Na ja, nur hast du

es erlebt. Junge, Junge, Junge.

Gutes Pferd, das kriegt erstur und hohe

Schule und dann schickt man ins Turnier.

Nicht umgekehrt.

Das hat gar keinen Zweck, dass wir uns

streiten. Wir müssen Han finden.

Auch wieder falsch.

Wir können nichts tun als abwarten, ob

sie die Gnade haben wird, sich überhaupt

finden zu lassen.

Und wenn er etwas zugestoßen ist

oder sie hat die Nerven verloren.

Hör mal, mein Junge, nicht wahr?

Schließlich ist Anna ja mein einziges

Kind.

Wenn wir sie nun heil wieder kriegen,

sowas tust du ja nicht wieder. Na ja,

ist schon gut, was nicht zu sagen.

Wollen wir noch eine Pulle trinken? H,

das hilft immer.

Ob du mir es nun glaubst oder nicht. Ich

weiß erst seit heute, wie sehr mir Hanna

ans Herz gewachsen ist

und dass ein großer Teil meines Lebens

überhaupt aus ihr besteht.

Als sie in Wien zu mir ins Auto stiegen,

sagten sie, dass ich einen Menschen

brauche. Ja, ich brauche ihn immer

unablässig wie die Luft zum Atmen.

Aber das ist er.

Ich habe mich selbst belogen, als ich

von Hause fortlief. Ich war beleidigt

und empfört. Mein Stolz war verwundet.

Ich wollte ihn vergessen.

Aber was nutzt das alles?

Ich liebe ihn.

Ich schäme mich vor ihnen, vor ihm und

vor mir selber.

Es ist unverzeih, wie ich gehandelt

habe, auch Ihnen gegenüber.

Denken Sie jetzt nicht an mich. Ich

wollte auch einmal über meinen Schatten

springen und das Leben leichten Herzens

um meine Köstlichkeit bestehlen.

Es ist mir nicht gelungen.

Ich habe mich rettungslos in Sie

verliebt.

Das sagen Sie jetzt aus Zartheit. Danke.

Nein, ich nehme kein Wahlzeug von meinem

ersten Geständnis in Wien. Ich will

nicht wiederholen, was ich damals sagte.

Aber ich bitte Sie um eins. Lassen Sie

sich Zeit.

Übereilen Sie ihre Entscheidung nicht.

Sie dürfen nie in die Lage kommen, sie

zu bereuen.

Ich hoffe auf nichts. Ich erwarte

nichts. Was sollte ich also bereuen?

Nehmen Sie dem Leben nichts vorweg. Sie

haben ja erfahren, wohin es führt.

Und etwas, das wenigstens den Schein von

Dauer hat, müsste uns doch bleiben,

meine ich, aus diesen Stunden, die wir

zusammen waren.

Sie sollen wissen, dass sie mich

jederzeit rufen können oder zu mir

kommen

als meine Frau, wenn sie wollen.

Oder wie man zu einem guten Freunde

geht, der einem unter allen Umständen

hilft. Oder sagen wir Onkel, wenn es

ihnen Liebe ist.

Oder sagen wir gleich Großvater mit Bart

und Brille, indem sich eine Frau

anvertraut, weil sie genau weiß, dass er

blind ist und taub.

Ich verspreche es ihm.

Wie können Sie das versprechen? Sie

wissen ja nicht einmal, wie ich heiße.

Darf ich Ihnen wenigstens jetzt?

Nein, nein, nein. Bitte bleiben Sie mein

unbekannter Freund.

Ja, damit nehmen Sie mir jede Hoffnung.

Aber mit einem Namen wäre alles viel

mehr Wirklichkeit.

Ich verstehe.

Morgen schlagen sie die Augen auf und

sagen, was für ein dummes verwirrtes

Zeug habe ich geträumt und nichts mehr

ist davon da.

Darf ich armer Namenloser wenigstens für

ihr Frühstück sorgen?

Es wird schon hell.

Ja.

Wie spät ist es denn?

Bald 8 Uhr.

Was werden Sie tun?

Ich weiß nicht. Ich

will nichts.

Ich bin müde.

Pröve

Götze Wollmanche altes RF. Mein Kind ist

wieder da. Die Hanna in Berlin bei ihrem

Mann.

Die Hanna ist wieder da. Diese

dickhöpfige Person. Wisst ihr noch, wie

sie mir durchging? Auf dem Rumpelkarren

mit dem Tumbacher Met.

Ja. Ich wusste, dass ich recht behalte.

Ein gutes Pferd findet immer seinen

Stall. Ach

ja, das ist richtig.

Morgen wir der Koffer gepackt. B manche,

ich muss eh nach Berlin. Sowas muss

gefeiert werden.

Jawohl. Soll ich telegrafieren?

Untersteh dich, Halter. Ich will sie

überraschen. Du besäuchst eine

Weinkiste. Ich suche mal was ganz

besonderes raus aus dem Keller und dann

vielleicht fällt mir noch was ein, was

ich ihnen schenken kann. Zur Versöhnung,

diesen beiden.

Du verwöhnst mich so,

wie sich der Hert in einer jungen Ehe.

Wo sind wir denn hier?

Ja, ich habe etwas ausgesucht für dich.

Tu mir die Liebe und nehm es an. Mann,

das ist zu viel.

Guten Tag, Dr. Brach.

Ach, bitte nehmen Sie doch ein zwen

Platz. Ach Thomas, diese herrlichen

Sachen.

Guten Tag.

Guten Tag. Ist mein Ring fertig?

Er war zur Reinigung hier.

Bitte

Frau Dr. Holberg, wie wunderbar, dass

ich sie hier treffe. Wie geht es ihrem

Mann?

Sie irrt sich,

aber gnädige Frau. Am 3. Februar ein

Abgenau.

Nein, nein, sie irren sich wirklich. Ich

bin nicht vorwerk.

Ach,

diese Ähnlichkeit.

Entschuldigen Sie vielmals. Oh,

bitte. Das kommt vor.

Bitte. Si Ja.

Me bitte

guten Tag

ich bitte Sie Frau, das war

selbständlich ein Vergnügen. Immer gern

zu ihren Diensten. Auf Wiedersehen neu

Wiedersehen.

So bitte Sie um Entschuldigung, dass ich

Hermerzen ließ bitte. Ne Frau,

das ist ja wunderbar.

Entspricht das ihren Wünschen?

Gefällt es dir?

Wunderschön.

Was hast du denn?

Ich?

Warum weinst du?

Ich wein doch nicht.

Ich freue mich so.

Dein Vater hat gar nicht geantwortet auf

mein Telegram. Vielleicht ist es

verspätet bestellt worden. Was kommt vor

auf dem Land?

Ja, ist möglich.

Willst du nachmittags in die Stadt?

Nein. Wozu?

Na, ich hätte dir dann den Wagen

daagelassen.

Danke schön. Es ist wirklich nicht

nötig.

Willst du Kaffee? Nein, nein, es wird zu

spät werden. Ich muss gleich in den

Verlag. Ich lasse mir deine Tasse

machen. Entschuldig.

Hätte ich es doch nur gesagt.

Hallo, ist dort die Theateragentur

Lorenz? Ja, bitte. Als wir heute morgen

den Schmuck abholten, kam eine junge

Dame herein und fragte an einem Ring.

Wissen Sie zufällig, wer sie ist?

Freund Schlitter.

Ja, die wohnt hier, aber sie ist nicht

zu Hause.

Ach, es ist sehr dringend.

Da klingel mal unten im Parter vorne

links.

Könnten Sie sie nicht heraufrufen? Ich

Frau die vier Treppen. Außerdem wird sie

jetzt ja nicht können. ist nämlich bei

der Sandstunde.

So, stopp schande

hier.

Könnte ich sie wohl mal einen Augenblick

sprechen?

Ich bitte Sie darum.

Was ist denn

die Adresse der Dame, die ich

feststellen sollte?

So, danke schön.

Bitte.

Mein Wagen, bitte. Äh nein, lassen Sie

mir ein Taxi kommen.

Ja,

sie können mich vielleicht nicht

verstehen. Sie sind eine andere

Generation. Sie haben einen Beruf, ein

Ziel, das ihnen Halt und Richtung gibt.

Für mich war, seit ich Frau geworden

bin, die Liebe zu meinem Mann, der ganze

Inhalt meines Lebens. Umso mehr hätten

Sie ihm gleich alles sagen müssen. Ich

wollte es. Glauben Sie mir,

ich konnte es nicht in der ersten

Stunde. Er hat mir selbst den Mund

verschlossen und dann war es zu spät.

Dieses unverhoffte neue Glück,

alles andere versank davor und wurde ein

nebelhafter,

unwirklicher Schatten. Ja, ja, ich

verstehe.

Da kam ich, der Nebel war weg und die

katastrophale Wirklichkeit stand da. Sie

können natürlich nicht das geringste

dafür. Natürlich nicht. Aber glauben

Sie, es ist ein angenehmes Gefühl, ein

Knüppel zu sein, den das Schicksal einem

anderen Menschen zwischen die Beine

schmeißt?

Was soll ich sagen, wenn ihr Mann mich

zur Rede stellt? Schwinde?

Ich finde das scheußlich.

Entschuldigen Sie, dass ich so grobb,

aber ich mache mir nicht gerne was vor.

Es ist doch gar nicht sicher, dass es

dazu kommt.

Nur für den Notfall bitte ich Sie.

Na ja, ich verstehe schon, aber ich muss

mir doch darüber klar sein. So oder so.

Ein Wort von ihnen genügt vielleicht.

Er liebt mich. Ja,

also ich muss mir das vorstellen, wie

eine Rolle, die ich spielen soll. Anders

kann ich das gar nicht. Sie werden mir

helfen.

Natürlich werde ich Ihnen helfen. Ich

kann sie doch nicht in dieser Patsche

sitzen lassen. Ach, danke schön.

Schlüter. Ein Herr wartet auf sie.

Bitte.

Mein Name ist Bracht. Ich war heute

morgen mit meiner Frau bei dem Juwelier

Merkel, als sie einen Ring dort

abholten. Sie verwechselten meine Frau

mit einer Frau Dr. Holberg.

Richtig, ich erinnere mich. Bitte nehmen

Sie doch Platz.

Bitte schön.

Wollen sie rauchen?

Gern. Danke.

Danke.

Ich war nämlich einmal vor Jahren mit

einem Dr. Holberg befreundet und der

dann aus meinem Gesichtskreis

verschwand.

Sie können sich denken, wie betroffen

ich war, diesen Namen plötzlich

wiederzuhören und noch dazu in

Verbindung mit meiner Frau.

Mein lieber Herr

richtig, mein lieber Herr Bracht, sie

kommen sich jetzt sicherlich ungeheuer

geschickt vor und wollen ihr mittels

eines Märchens, dass sie mir hier

auftischen, sozusagen auf die Sprünge

kommen.

Ich bitte Sie

doch, doch, aber sie können ganz offen

mit mir sprechen. Ich bin Schauspielerin

und gar nicht prügel. Die Sache ist mir

völlig klar. Sie glaubten ihrer Frau

nicht, als sie heute früh unsere

Bekanntschaft leugnete und denken jetzt,

ich habe aus Höflichkeit einen Irrtdum

vorgetäuscht. Wahrscheinlich betrügt

Ihre Frau sie gelegentlich und sie

glauben sie wieder einmal erwischt zu

haben. Bitte kommen Sie jetzt nicht mit

der Phrase, sie verbeten es sich so von

Ihrer Frau zu sprechen. Durch ihren

Besuch hier bei mir haben sie sie

bereits auf das Empfindlichste

beleidigt.

Sie bleiben also dabei, meine Frau

verwechselt zu haben.

Es ist erschütternd, was die Eifersucht

aus einem Menschen macht. Ich will Ihnen

die Geschichte ganz genau erzählen,

damit sie beruhigt sind.

Es war Sonntag vor 8 Tagen, glaube ich.

Ich war mit meinem Onkel bei einer

Wildfütterung draußen. Er ist nämlich

Firstster in Abdenau.

Da kommt plötzlich ein kleiner Junge

über den Steck gelaufen, rutscht aus und

fällt in den halbvereisten Bach. Wir

gleich hin, aber schon sind die Eltern

da. Der Vater holt den Bengel raus. Es

war nichts passiert weiter. Er war nur

pitchnass. Aber immerhin bei 5° Kälte

stellen Sie sich das vor. Wir haben ihn

dann gleich bei uns ins Bett gepackt.

Der Onkel braut einen kräftigen Grock.

Für den Jungen.

Nein, für uns natürlich. Dr. Holberg

hatte doch auch nasse Füße. Also kurz um

es wurde ein reizender Abend. Wir

machten Musik, wir tanzten sogar. Diese

Holws waren entzückende Leute. Offenbar

sehr glücklich verheiratet. besonders

der Mann, was ihn übrigens nicht

hinderte, mir mächtig den Hof zu machen.

Und diese Dame sieht also meiner Frau

zum Verwechseln ähnlich.

Fantastisch. Etwas kleiner und etwas

breiter im Gesicht, aber auf den ersten

Blick einfach täuschend.

So war das also.

Ja.

Ja. Sie haben mir da wirklich eine

schwere Last von der Seele genommen.

Ich wüsste auch nicht, warum sie mich

belügen sollten.

Ich lüge nie.

Und in welchem Hotel sagten Sie, wohnten

Herr und Frau Dr. Holberg in Ablau?

Im Hotel zur Sonne.

Danke schön. Ja, es ist eigentlich

alles, was ich wissen wollte.

Hoffentlich haben sie ihre Geschichte

ebenso plastisch meiner Frau erzählt,

als sie vorhin bei Ihnen war. Guten Tag.

Darf ich hier mal telefonieren? Bitte

schön.

Danke

Karlige Frau,

ich muss noch einmal in die Stadt.

Sollte mein Mann kommen oder anrufen.

Sagen Sie ihm bitte, dass ich spätestens

um 6 zurück bin. Jawohl, ne Frau.

Kaffee.

Jetzt haben wir die Bescherung.

Er hat mich schwindeln lassen, dass ich

die Balken bogen. Dabei wusste er längst

alles. Offenbar hat er sie bei mir aus

dem Haus kommen sehen. Es war ganz

töricht von mir, sie überhaupt zu

behelligen.

Ich hatte den Kopf verloren. Ich musste

selbstverständlich zu meinem Mann gehen

und ihm alles sagen, auf jede Gefahr

hin. Es war auch nicht Freigheit.

Ich wollte es immer sparen,

diesen Schlag.

Nun weiden Sie sich bitte nicht noch an

Ihrem Schmerz. Machen Sie sofort reinen

Tisch, damit nicht noch die Männer

hintereinander kommen.

Wieso?

Na, in meiner Blödheit ist mir doch

herausgewischt, wo sie mit Dr. Holberg

in Abdtenau gewohnt haben. Am Ende hat

dieser reine Tor doch seine Adresse

hinterlassen.

Und mein Mann erfährt sie und sucht ihn

auf.

Ja, ich muss Dr. Holberg sprechen.

Soll ich versuchen ihn den Abtenu zu

erreichen? Vielleicht ist er noch da.

Ach ja, bitte, bitte.

Gut, ich rufe sofort an.

Lassen Sie sofort ein dringendes

Ferngespräch nach Abgenau anmelden.

Hotel zur Sonne.

Verlangen Sie Herrn Dr. Holberg. Wenn

verreist, fragen Sie nach der Adresse.

Jawohl.

Er ist in Berlin.

In Berlin? Savoi Hotel.

Wollen Sie mich gleich dort anrufen?

Nein.

Ach, bitte fahren Sie hin. Holen Sie

ihn. Ich warte hier.

Ja, gut.

Seien Sie vorsichtig. Ja, sagen Sie

nicht zu viel. Nein, nein, bis gleich.

Hallo, haben Sie Geld fürs Auto?

Richtig. Nein.

Gut. Ja.

Sei doch nicht alber, Matthias. Lass den

damp versausen. Nimm den nächsten. Der

fährt in 14 Tagen.

Nichts zu machen, mein Lieber. Ich habe

völlig genug von diesem Urlaub.

Verstehe ich gar nicht. Wir haben doch

eigentlich beide erreicht, was wir

wollten. Du dein Abenteuer und ich meine

Klitsche.

Wenn du noch ein Wort sagst,

zerschmettere ich dich mit der

Kogjakflasse.

Gottes Willen, beraube nicht mein neues

Rittergut deines Herrn.

Brotze nicht mit deinen dreieinhalb

Hühnern.

Dreieinhalb Hühner, sechs Legenden,

bitte. Ein prima Han, zwei Schweine, ein

Schaf und wenn ich anbaue, Platz für

eine Kuh. Werde glücklich damit und lass

mich fahren.

Also, dass dich die Liebe kindisch

machen würde, das hätte ich nie gedacht.

Ich auch nicht. Deshalb ist es beste.

Ich kriere mich so schnell wie möglich.

Das einzige, was hilft, ist Arbeit.

Arbeit und Wiederarbeit.

Hollberg.

Ja. Schlüter kenne ich nicht.

Wer?

Julia.

Julia? Ja. Ja.

Oh,

natürlich.

Mensch.

Ja. Ich komme sofort.

Diese jungen Leute,

der Herr ist nicht im Hotel.

Rufen Sie jede Stunde wieder.

Wann reisen Sie?

Morgen nach Hamburg. Mein Schiff geht

übermorgen.

Fahren Sie nur heute mit dem nächsten

Zug?

Es wäre doch möglich, dass mein Mann

versucht, sie zu sprechen, nicht im

Bösen. Nur um sich bestätigen zu lassen,

dass nichts an der Geschichte ist, um

diesen kleinen Schatten wegzumischen.

In dieser Winzigkeit kann alles hängen.

Müssen Sie noch einmal in ihr Hotel,

um mein Gepäck zu holen, ich kann doch

nicht einfach durchbrennen.

Machen Sie es ganz kurz, bitte.

Sie verlangen viel.

Wann wird in diesem seltsamen Haushalt

eigentlich zu Abend gegessen? Das ist

sehr verschieden. Manchmal spät,

manchmal gar nicht.

Sind ja reizende Aussichten bei dem

Wolfshunger, den ich habe.

Nee, Frau wollte um 6 Uhr zurück sein

und jetzt ist 8.

Da denken wir bei uns in Türkshof schon

an schlafen gehen. Da liegen wir schon

im Bett.

Die großen Koffer werden morgen

rechtzeitig nachgeschickt.

Der Doktor, wünsche Glück rein.

Danke schön.

Komm.

Ja.

Leerter Bahnhof Zug nach Hamburg 9:50

Uhr.

Dann müssen wir uns aber beeilen.

Ja. Ja.

Na, ein Tempo legst du vor, als ob du

Wechselgefälschstest.

So ist mir auch zumute.

Vielleicht langweilst du dich auf der

Reise.

Schenk dir zum Andenken.

Danke.

Damit fing's an. Ich habe leider zu viel

Glück in diesem Spiel.

Wann ist denn mein Vater gekommen?

Kurz nachdem gedige Frau fortgegangen

war.

Und mein Mann

Herr Bracht hat sagen lassen, er käte

sehr spät und lässt bitten, nicht auf

ihn zu warten.

Danke schön.

Na, du dummes Ding, du, du nichts

Nutziges. Was machst du uns denn für

Kummer?

Ja, nun ist wieder Eidel Sononnenschein.

Was hast du mir einen ordentlichen

Denkzettel gegeben? wird sich hinter die

Ohren schreiben. Der Hallod, wo steckt

er denn? Seid ihr nicht

zusammengekommen?

Thomas kommt erst spät nach Hause, aber

wir wollen essen.

Du wirst doch Hunger haben.

Das finde ich aber recht ungemütlich.

Ich dachte, wir brechen zur dritten

guten Plein alt. Versöhnung muss doch

gefeiert werden. Was hat den jetzt noch

zu tun?

Besprechungen und Diktat.

Er arbeitet jetzt oft bis spät in die

Nacht.

Aber aber was sind das für Sitten? Der

Mensch arbeitet doch um zu leben, nicht

umgekehrt.

Aber ich freue mich doch, dass ich recht

behalten habe.

Ich hatte das gleich angemerkt damals,

was los war.

Ihr nehmt euch beide immer noch selbst

viel zu wichtig, samt euren Gefühlen.

Die Stube voller Kindern, das wäre die

beste Medizin. Na, schwamm drüber. ist

ja schließlich eure Sache, die

Hauptsache, dass das Innenwendige in

Ordnung ist und sauber und über allen

Kleinkram hinweg

das letzte Vertrauen füreinander. Darauf

kommt's an.

Das hast du ja selbst gemerkt, als du

Khrt machtest. Zurück. Masch massch.

Dahin, wo du hing gehörst.

Na, na, na, no.

Ja, was ist denn jetzt wieder los?

Ja, aber na komm mal her. N was was ist

denn? Nach komm. Na komm. N was denn? N

was ist denn? Anna spricht dich mal aus.

Ich habe doch noch immer Rat gewusst.

Na was dann?

Du weißt doch,

ich wollte von Thomas loskommen um jeden

Preis

und da habe ich

was

da habe ich jemand im Z kennengelernt

und

und

ich kann es dir nicht sagen.

Nein, nein, nein, nein, nein.

Was war denn?

Ich wusste mir doch überhaupt nicht mehr

zu helfen.

Also, sprech mal.

Und da habe ich

da hast du

da habe ich eine große Schuld auf mich

geladen.

Na, um wie viel handelt sich es denn?

Vater, man kann mit dir nicht sprechen.

Es scheint sich doch um eine sehr große

Sommer zu handeln.

Darf ich ein paar Schritte begleiten?

Bitte.

Warum haben Sie vorhin versucht mich zu

belügen? Ich war im Hotel, um diesen Dr.

Holberg zu sprechen. Hat es vorgezogen

Hals über Kopf abzureisen und sich zu

drücken. Was ich jetzt von Ihnen wissen

will, ist wer Sie veranlasst hat, mich

zu belügen. Dieser Dr. Holberg oder

meine Frau? Antworten Sie.

Erstens verbitte ich mir diesen Ton.

Wie kommen Sie überhaupt dazu, mich zur

Rechenschaft zu ziehen?

Wie kommen Sie dazu, mit meiner Frau und

ihrem Liebhaber zusammen gegen mich zu

intrigieren? Weil ich durch einen blöden

Zufall in ihre Ehe geraten bin, haben

sie noch kein Recht, mich zu

beschimpfen.

Was wollen Sie überhaupt? Nur aus Liebe

zu ihnen hat ihre Frau geschwiegen und

nur aus Liebe zu ihnen hat sie diesen

Dr. Holberg veranlasst zu verschwinden,

bevor es Mocht und Totschlag gibt.

Aha, sie hatte Angst um ihn mit Recht.

Anstatt ihr mit mir herumzuschnauben,

sollten sie lieber nach Hause gehen,

damit Ihre Frau ihnen endlich sagen

kann, was zu sagen ist.

Und das hätte sie früher tun sollen.

Richtig. Und das ist das einzige, was

sie ihr vorzuwerfen haben. Denn was die

Sache selbst betrifft, so wäre es

vielleicht richtiger. Sie kehrten

zunächst einmal vor ihrer eigenen Türe.

Wem verdanken sie es denn überhaupt,

dass sie ihre Frau wieder haben? Na,

hören Sie?

Jawohl. Und genauso wie Ihre Frau es

getan hat, sollten sie endlich in sich

gehen und bedingungslos ja sagen zu

ihrem Gefühl. Sie gehören doch beide zu

der Generation, die die Liebe wichtig

nimmt. Also verbocken Sie sich nicht in

ihre männliche Eidelkeit. Das wäre die

lächerlichste Rolle, die Sie in dieser

Komödie spielen können.

Gute Nacht,

Exellenz,

meine Tochter auf ihrem Zimmer.

Jawohl. Ex

heult was oder haben sie nicht gehört?

Meiner Zeit hten die Leute an den Türen,

wenn was los war.

Na, ist gut.

Noch eine Flasche von dem, aber besser

temperiert.

Barbarisch, wie hier der Wein behandelt

wird.

Zu Befehlenz.

Trostlos.

Traurig, was ich hier erleben muss. Ich

bin gekommen, um mich zu freuen.

Wo ist Hanna?

Auf ihrem Zimmer, glaube ich.

Sie haben deine Geschichte erzählt, aus

der ich nicht recht klug geworden bin.

Was denn für eine Geschichte?

Offenbar hat sie unterwegs Schulden

gemacht, irgendjemand angepumpt.

Das hat sie dir erzählt?

Na, ich habe ihr Gestammel jedenfalls so

verstanden.

Ach so.

Tja, furchtbar.

Ich verurteile das natürlich genauso wie

du. Eine Frau macht keine Schulden, noch

dazu bei wildfremden Menschen.

Jetzt ist sie natürlich ganz

verzweifelt.

Scheint sich um eine ziemelig habiche

Summe zu handeln. Ich bin natürlich

bereit einzuspringen.

Nein, nein, lass nur. Ist gut.

Wahrscheinlich schämt sie sich mit dir

darüber zu reden. Da hat sie ein paar

Zeilen geschrieben. Vielleicht liest du

sie gleich, damit völliche Klarheit

zwischen uns herrscht.

Anna,

willst du noch was?

Entschuldige,

es ist heute wieder sehr spät geworden.

Ach so,

der Hut kleidet dich sehr.

Nur der Schleier passt nicht ganz zur

Farbe deiner Augen.

Oh Mann,

wir wollen morgen einen neuen kaufen.

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