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(Getranscribeerd door TurboScribe. Upgrade naar Onbeperkt om dit bericht te verwijderen.) Es ist das Jahr 1776.
In Hessen dröhnt die Kriegstrommel.
Landgraf Friedrich verkauft seine Untertanen für den Krieg
der Englischen Krone gegen die Befreiungsbewegung ihrer amerikanischen
Kolonien.
Der Küchenjunge Kaspar Schmeck sehnt sich nach einem
besseren Leben.
Mit seinem Freund Emmerich, einem ehemaligen Offizier, entflieht
er dem elenden Dasein bei Gastwirt Hempel und
landet freiwillig bei den Soldaten.
Vieles muss geschehen, ehe Kaspar in Emmerich den
Feind erkennt.
Gute Freunde gewonnen aber hat Kaspar inzwischen in
Anselm, Schmelzel, Rübenkönig und den anderen.
Er lernt Lesen und Schreiben und er verliebt
sich in Gundel.
Eines Tages liegt das fremde Amerika vor den
hessischen Soldaten.
Es geht um den
Krieg
der Englischen Krone.
Hilfe!
Gundel, noch nicht!
Mir ist als wäre ich betrunken.
Alles schwankt.
Und ist doch fester Boden.
Was für eine Erde.
Fetter Boden.
Der macht euch ganz Hessen satt.
Mein Auge flemmt für zwei Studenten und ich
schäme mich nicht.
Männer, hier bleibe ich.
Ohne Montur ist der Mensch ein Dreck.
Morgen ist alles trocken.
Dann wird exerziert, dass die Kerls im Gnade
winseln.
Halt!
Der da!
Kerl, sieht er nicht?
Verdammt, Feldwebel.
Das heißt, er treibt sich Gesindel herum.
Du schläfst nicht.
Sind wir jetzt wirklich auf der anderen Seite
der Welt?
In Kassel sagt man sich gerade guten Morgen.
Dann steht Mama vielleicht auf dem Markt.
Vater sitzt auf dem Schuster Scheme.
Früher ist er nämlich immer noch nicht betrunken,
weißt du.
Vom Nageln bin ich immer munter geworden.
Psst!
Wenn wir das jede Nacht machen, vergeht dem
Feldwebel am Ende das Exerzieren.
Schmelze!
Psst!
Bist du verrückt?
Weg!
Überfall!
Da drüben drin!
Da drüben!
Das ist ja gut.
Los, komm, komm, komm!
Mit dem Major wären wir jetzt los, Dummkopf.
Aber ich dachte doch, im Wagen ist Gundel.
Habe!
Acht!
Kerls, ihr habt euch brav gehalten.
Da vergesse ich, dass ihr wie die Hammel
an Land gegangen seid.
Wie die Hammel aussehen.
Regt euch diese Visagen genau ein.
Diese heruntergerissenen rebellischen Lumpen erledigen wir im Handumdrehen.
Für uns Hessen ist der Marsch nach Philadelphia
ein Spaziergang.
Das sind wir unserer Landesfahne und unserem Landesfürsten
schuldig.
Ab sofort werden alle Wagen verdoppelt, damit jeder
begreift, wir sind ein Feindesland.
Und dass ihr seht, ich habe ein Herz
für taffere Burschen, bekommt jeder, der Pulver in
den Händen hält, ein Quart Freischmerz.
Hurra!
Und eine Sonderration Fleisch.
Hurra!
Es leben unsere Glieder, Landesfürst!
Hurra, hurra, hurra!
Wo ist mein Diener?
Hat er mich so zugeregt?
Schenk ihn dir.
Weiter geht's dir an den Kragen.
Der hat euer Major das Leben gerettet.
Ihr seht, ich bin dankbar.
Probier mal, ob er gehorcht.
Denk den Befehl aus, dass wir Spaß haben.
Los, hoch mit dir, zieh deinem Herrn die
Schuhe aus.
Halt die Schnauze, das ist mein Gefangener.
Na, los!
Nur zu, Kaspar.
Da hat ja der Major deinen Freund erreicht,
was er will.
Halt dich da raus, Alter!
Ausziehen.
Putzen.
Putzen.
Schneller, du fauler Sack!
Langputzen, ich will mich doch nicht spiegeln.
Hey, du, wo habt ihr denn euer Kanon?
Wie viel von uns hast du schon heimlich
abgerutscht, hä?
Wenn du willst, sag ich ihm, er soll
sich um eure Pferde kümmern, striegeln und füttern
und alles.
Für die bist du nicht studiert genug.
Frag mal Ansem, wo die sich heute Nacht
rumgetrieben hat.
Komm!
Na, der ist ja noch gar nicht fertig.
Hey, hey, hey, was soll denn das?
Lass ihn doch hier!
Na, bist du jetzt Sklavenhalter oder noch unser
Kamerad?
Ich bin ich, aber du bist ein Lump!
Kaspar!
Ich lass mir nichts wegnehmen und schon gar
nicht von einem Spinner.
Also, rede.
Tu bloß nicht so scheinheimlich, stinkt der Studiertes.
Die wollte bitte, lass uns allein.
Hm.
Weißt du, manchmal tut man etwas Unrechtes und
ist sich das nicht bewusst.
Wie du mit deinem Sklaven und ich.
Na, sag's mir!
Wo warst du heute Nacht?
Also, wegen Gundel, ja?
Komm mit, ich zeig dir was.
Hau bloß ab, du mieses Stück!
Komm!
Komm!
Das sind die Früchte, die hier wachsen.
Gundel hat ihn zu trinken gebracht und ihm
die Käfer und Ameisen aus den Augen gewischt.
Die Wachposten haben freundlich beiseite gesehen, weil sie
ein Mädchen ist.
Diepot und ich haben die ganze Nacht vom
Bachwasser geschleppt.
Hey!
Kaspar, schnell!
Ansim schickt mich!
Es geht in die Schlacht!
Meine Tante hat Order erhalten, alles fest zu
verschnüren.
Am Wagen steht sogar eine Wache.
Ein großer Teil des englischen Korps ist schon
auf und davon.
Ansim sagt, ich soll dich und deinen Gefangenen
warnen.
Ach, lass mich mit deinem Ansim zufrieden, verdammt!
Kaspar!
Hey, Stummer!
Hello, boy!
Einen Schritt weiter und ich schieße.
Eure langen Flitten sind sehr komisch.
Dauernd bleibt ihr an den Bäumen hängen.
Du sprichst ja unsere Sprache.
Jörg Resse, aus Arnstadt, im Thüringischen.
Übers Meer zu kommen, das hat viel gekostet.
Meinem Vater das Leben.
Auf seinem Kreuz steht, miserables Englisch, vielleicht aber,
gestorben in Würde.
Ihr wollt mich erschießen oder zum Sklaven machen,
wenn ihr doch begreift.
Ihr oder ich, so steht's.
So ähnlich sagt es Ansim auch.
Red nicht.
Ist das der schmale Dunkle, der Student?
Mit dem müsste ich mal sprechen.
Wohin geht euer Marsch?
Ist der Name Brooklyn gefallen?
Ich weiß nichts.
Das soll Kaspar erst herauskriegen.
Er ist Diener beim Herr Major.
Und der Major hat befohlen, alle Gefangenen zu
erschießen, bevor wir abmarschieren.
Ihn auch?
Alles, Schwindel, alles.
Ansim wird das Gras wachsen, der Wichtigtur, der
Verdammte.
Hier ist Brot.
Bist du verrückt?
Ansim sagt, du kannst Major von Emmerich nicht
leiden und die Rebellen auch nicht.
Und du musst dich entscheiden oder du bist
noch ein Kind, damit du's weißt.
Streitet nicht.
Und jetzt?
Gott befohlen.
Stehen bleiben!
Weg da!
Aus dem Weg, sag ich, weg da!
Du hast geschossen!
Du hast auf ihn geschossen!
Hab ich nicht!
Wollte ich nicht!
Komm zurück, Mensch, zurück!
Er soll wiederkommen.
Ich bin doch Soldat.
Wir sagen einfach, er ist auf den See
hinausgeschwommen und da hast du geschossen.
Wenn ich bloß wüsste, was richtig ist.
Frau, how do you do?
Ich koch, Major.
Ich Butter, Eier, Hühnchen.
Die versteht nichts.
Bleib auf Prüsten.
Mist.
Los, komm!
Washington, meine Herren, ist ein gefährlicher Gegner.
Ich wollte, er sitzt hier am Tisch und
wird auf unserer Seite fechten.
Seine Kampftechnik macht uns zu schaffen.
Diese Bande nützt jeden Baum, jeden Busch als
Deckung und knallt unsere Linearangriffe zusammen.
Ein verflucht tückisches Volk.
Ob tückisch oder nicht, diese Rebellen wissen, wofür
sie kämpfen.
Wir werfen nichts als ein Haufen gepresstes Gesindel
ins Feuer.
Und diese Bande nun, eine Gesinnung.
Und Gesinnung, meine Herren, ist eine böse Waffe.
Mit Verlaub, Oberstral, unsere Hessen sind dem Feind
gewachsen.
Mein Diener hat einen erschossen auf der Flucht
durch den See.
Wie zur Entenjagd.
Idiot!
Seid ihr verletzt?
Alles vorbei.
Die Sache hat sie.
Dann zur Sache.
Darf ich zur Karte bitten, meine Herren?
Brooklyn, meine Herren, wird als erstes in unsere
Hände fallen.
Haben wir Brooklyn, sperren wir mit Hilfe unserer
Flotte den East River und setzen hinüber nach
New York.
Haben wir erst New York, ist auch der
Weg nach Süden frei.
Trenton, Philadelphia.
Und dann, meine Herren, hängt das Gesindel.
Oh, Brooklyn also.
Wenn wir jetzt nicht weggehen, wird mancher von
uns nicht mehr in der Sonne sitzen.
Weg, weg, wohin?
Auf die andere Seite?
Das ist, als würde man den Reiter wechseln.
Das Ross bleibt sich gleich.
Bei Washington wird auch muskelkämpft, geschossen, totgeschlagen.
Ich will ein stilles Dorf und eine gute
Schmiede, in der ich meine Dampfmaschine bauen kann.
Und darauf kann ich warten.
Alter Mann, Medicus, kannst kaum noch schnaufen, das
liegt dir.
Mir?
Bist du toll?
Dafür sollte ich dir ein Dutzend Köstiere jeden
Tag zahlen.
Ja, ja.
Was steht ihr hier rum?
Vorwärts, angepasst!
Rübenkönig, du bist ein guter Kerl, aber die
Fleischköpfe sind hier.
Hier, verstehst du?
Warum gehst du nicht einfach?
Jetzt, ich verstehe dich ganz gewiss nicht.
Würdest du denn mitkommen?
Siehst du, du willst Gundel nicht allein lassen.
Was soll ich denn da, solange ich euch
hier weiß?
Ich kann dich gut leiden, Anselm.
Schau, was ich hier habe.
Ein Zimmermannsnagel.
Pass auf!
Na, niemand weiß, dass ich es kann, bloß
du.
Alle haben Tatsachen.
Wenn sie jetzt kämen.
Ihre Speer waren längst hier, so kurz vor
der Schlacht.
Die Schlacht wird schlimm, was?
Das Leben ist so schwer.
Ach, das Leben ist schön.
Dummkopf.
Ich möchte lange leben.
Lange.
Lange.
Irgendwo werde ich dich finden.
Auf dieser Welt muss es für uns eine
Chance geben.
Bei diesem Washington?
Vielleicht, Kaspar.
Vielleicht doch erst irgendwo und irgendwann.
Vielleicht, vielleicht, vielleicht.
Das ist verdammt wenig und verdammt weit weg.
Weißt du noch, wie dich jeder verprügeln konnte,
weil du so ein Hipfer warst?
Und jetzt biegst du Nägel krumm.
So schnell geht es mit der Zukunft.
Ich will es erleben, Anselm.
Schraubing!
Geh!
Weiter!
Und fahr!
Es lebe Hessen!
Mama!
Mama!
Hurra!
Na du!
Wieder munter!
Unser Land ist für's Erlebe!
Hurra!
Hurra!
Hurra!
Hallo Soldaten!
Kauft und tauscht!
Macht euren Schnitt mit der Beute von Brückli!
Zeig her!
Gemacht!
Bundel den Schnaps dem Guten!
Bist du in Ordnung?
Komm!
Hier nimm!
An der Schulter!
Kommst nach Hause, Jüngchen!
Hieb ihm den Fuß!
Freu dich!
Trink!
Kräftig festhalten!
Jetzt!
Das tut weh....
Anselm bij Sankt Joseph....
Beifall.
Er hat nicht mithalten wollen.
Da hat ihn der Major in den Rücken.
Bei meiner Seele ich hab gedacht, die Welt
steht still.
Schweinekerle, putzen weg!
Ja, ein vertraunes Schweigerbeer.
Lasst mich nicht auf meiner Ware sitzen, Männer.
Kauft und tauscht, ich liebe euch nicht.
Da zieht sie hin, die amerikanische Freiheit.
Ich hab es gesehen.
You, come on.
Da tut der Sehner, der ist doch besürft.
Und er betributiert gleich.
Maternisiert ihr mit den Rebellischen.
Ausrotten sollt ihr sie, merkt euch das.
Du Vieh, du widerliches Vieh.
Vieh!
Ich hab heute Laune, das ist ein Glück.
Eingraben!
Drei volle Tage wegen Verletzung der Subordination.
Vorwärts!
Major!
Lass mir den Jungen, Major.
Und den daneben wegen Fraternisieren.
Zeigt mir den Pak.
Vorwärts!
Warum sind wir damals nicht mit ihm gegangen?
Wenn Platz ist, Diebold, schneid ins Holz.
Gestorben in Würde.
Ist recht.
Ein schönes Wort.
Ich hab's von Kasper.
Verzeih uns, Anselm.
Schläfst du, Junge?
Nicht so fest wie Anselm.
Wie weit weg der Himmel ist.
Steh!
Von weitem seht ihr aus wie Kohlköppe.
In gut hessischem Boden.
Die Mariketänderin, das Luderchen.
Die würzt ihn mit Pfeffer.
Kein Topfen daneben.
Das Zeug hat mich ein paar Stiefel gekostet.
Na sauf, das hält die Würmer ab.
Danke, Säbisch.
Aschit!
Danke.
Du, das nächste Mal hältst du die Hand
vor's Maul.
Na, langweilt euch nicht.
Und grüßt die Würmer vom Lotterie-Hilfsschreiber Säbisch
aus Kassel.
Sagt ihm, ich komme demnächst.
Er hat die Flinte in Anschlag gebracht.
Als sein Major dich niedersäbeln wollte.
Wenn ich hier rauskomm, Schmelzel, bring ich Emmerich
um.
Und dann?
Und dann und dann.
Es gibt kein und dann.
Ich bring ihn um.
Du bringst seinen Emmerich um.
Und die anderen Offiziere fressen dir aus der
Hand.
Wie?
Ach, Kasper.
Du bist blöd.
Du enttäuschst mich.
Versuch's.
Die sind putzmunter.
Ich hab mir das liebe Amerika auch anders
vorgestellt.
Das sind der arme Teufel.
Diese Männer von Washington.
Fast wie die unseren daheim.
Es muss wohl so sein.
Die Hoffnung geht in Luppen.
Schweig endlich.
Schone dich, Alter.
Gleich, gleich.
Mach, dass du hinüberkommst.
Kasper, sie werden nicht gerade auf dich warten,
Idiot.
Aber, wohin willst du sonst?
Und die anderen, nimm sie mit, die Brüte.
Den dicken Seekatz.
Jetzt, wo uns Anselm abhanden gekommen ist.
Und ich, und ich.
Schmelzel, hey.
Mir ist so kalt.
Ich freu mich auf die Hölle.
Ich sing dir was.
Eins von zu Hause.
Das wärmt wie wohl ein Tuch.
Geh aus mein Herz und suche Freude in
dieser schönen Sommerzeit.
Die sind besoffen, hört ihr?
Halt's Maul, Mensch.
Gottesgaben, schau an der schönen Gärten.
Sie bescheißt
dich, Schwindel.
Führ dich nieder.
Du wirst sehen, der Amerika.
Krallen.
Schumi, Schumi.
Du musst folgen, Kaspar.
Dein Kopf schwindelt.
Folg's.
Krallen.
Na, bist du wieder da?
Ist dir
kalt?
Woraus besteht
die Welt?
Hm?
Aus uns.
Du hast ja einen Bart bekommen.
Zurück da, Kerls!
Anschließen!
In Trenton kommen ruhige Tage.
Hauptsache, du bist auf den Beinen.
Meine Beine, Rübenkönig, marschieren straks zu Washington.
Psst.
Sag's doch gleich dem Feldweben.
Auf die Seite der Verlierer, Kaspar.
Das überleg.
Du schonst dich, hm?
Bin ich Dreck, oder bist du maulfaul?
Was willst du?
Ach, der Medikus hat's jetzt leichter.
Den drückt nichts mehr.
Anselm ist hin.
Knichtel.
Bloß wir sind wie Katzen.
Fallen auf alle Viere.
Raubkatzen.
Raubkatzen mit Kartätschen.
Die Rebellen haben wir weggebissen.
Erst Brooklyn, dann über den East River nach
New York.
Die ganze Stadt hat gebrannt.
Meine Fresse, das war ein Feuer.
Ich hab allein drei Garnituren Silberschalen, zwei Tafeltücher,
einen spanischen Taler und fünf Yorkschillinge an Beute
gemacht.
Du hast viel verschlafen.
Sonst nichts.
Sonst nichts?
Kleinpaul, der Hunsvott, hat drei Sackuhren aus Silber
und ein Dutzend weiße Weiberstrümpfe.
Die trägt er jetzt unter seinen Hosen gegen
die Kälte.
Ein General heißt es, hat sich ergeben mit
seiner Armee.
Sieht trüb aus für die Amerikaner.
Dieser Washington liegt mit ganzen 4000 erfrorenen Nasen
auf der anderen Seite des Delaware.
Das neue Jahr feiern wir in Trenton.
Die Freiheit ist rund um die Erde gehetzt.
Nehmt den Flüchtling auf und bereitet der Menschheit
ein Asyl.
Du und ich und alle übrigen, warum sind
wir Sklaven, wenn wir frei sein können?
Eine traurige Melodie, Kaspar.
Wenn ich daran denke, wer Sie damals auf
dem Schiff gesungen hat, dann sing jetzt du.
Das Eis ist dünn auf dem Delaware, glaubt
mir.
Erst gestern ist einer von den Jägern aufs
Nimmerwiedersehen eingebrochen.
Ach was, nach unserer hessischen Hungerkuda schweben wir
wie die Engel.
Hm?
Aber ob wir diesen Washington finden?
Meiner Seele, der ist vielleicht schon über alle
Berge.
Ja, dann marschieren wir eben über alle Berge.
Ist aber eine schöne Ecke.
Was willst du hier?
Hört mal!
Das Eis bricht!
Was für ein Spaziergang!
Ich hab an der Tür gehorcht.
Na ja, wir spinnen hier und du denkst.
Ich will nicht zurückbleiben.
Nicht alleine.
Dummes Zeug.
Hast du vergessen, dass drüben alles verloren ist?
Weiß ich, was hier ist.
Wenn du uns verpfiffst.
Na, es war.
Ich habe Dreck am Steppenwedde nicht.
Du, Rübenkönig, bist ein Heiliger, wie?
Gib mir all dem Stinkbock noch eine Chance.
Kaspar, ich schäme mich für manches.
Nimm mich mit, bitte.
Herrgott, wir wissen nichts.
Das ist ein Marsch, vielleicht ins Verderben.
Gibt's denn diese Amerikaner überhaupt noch?
Wo steckt der Washington?
Dieser Thomas Paine?
Ach so.
Na ja.
4.000 Mann sind verspurlos verschwunden, wie?
Zugeschnallt, verhext, auf dem Besen davon geritten.
1, 2, 3, 4, 5.
Macht zusammen 4.005. Und ich und Washington
und dann dieser Schreiber, dieser Thomas, das macht
verdammt nochmal 4.007. Und 8.
Na guck, gewinnen wir immer mehr.
Also, wenn ich was zu sagen hätte, ohne
Waffen und ohne Gepäck, das Eis trägt uns
sonst nicht.
Dann schwimmen wir am Ende noch als Leichen
zum Herrn Washington.
Aber wir sind nicht um dich sämeln.
Nein, nein, die ist für unterwegs.
Es lebe Landkraft Friedrich II.
von Hessen-Kassel.
Dreh er weiter.
Trinken wir, meine Damen.
Auf die Damen.
Noch ein halbes Stündchen.
Was wünschen Sie sich für's nächste Jahr?
Wünschen, meine Damen?
Gewisser Major.
Das weiß doch jedes Kind.
Auf den Glocken Schlag 12 hat man einen
Wunschfang.
Schlag 12, sorgfältig.
Sonst geht er nicht in Erfüllung.
Gut, gut.
Dann wünsche ich mir den Sieg und einen
neuen Krieg.
Hey, hey, hey, ruhen Sie auf!
Ja, aber los!
Was ist?
Kasper!
Einfach, sie hat ...
Was denn?
Ausgeflogen, sie ist weggestiegen!
Kein Aufsehen!
Kommst du?
Major, gibt's was?
Nein, Privatangelegenheit.
Dann halten Sie unsere Zeit nicht auf.
Vergebung, Herr Uhr.
Na los, weiter.
Nicht so
dicht hintereinander.
Immer fünf Schritte Abstand.
Schuri, schuri!
Die sind abgesoffen.
Oder mit dem Teufel im Bund.
Nicht der Speck.
Erdspur.
Mitternacht, Herr Major.
Wünsche ein gutes neues Jahr.
Das Hölle ist geschweckt.
Hinterher!
Worauf wartet ihr noch?
Weit sind die nicht, vorwärts!
Los doch!
Na los!
Mit Dornpähen, wir Tech-Trenten.
Im Morgengrauenpähen greifen wir Trenten an.
Vielleicht wird es unser letzter Kampf.
Sir, was immer ich für unser Land und
für Washington tun kann...
Danke, Payne.
Mich lasst aus dem Spiel.
Gestern Nacht sind 27 Männer erfroren.
Uns fehlen Decken, Waffen, Lebensmittel, Kleidung, Schuhwerk.
Und ein Sieg.
I know how well you're fighting, Payne.
But right now we need your voice.
Ich weiß, wie gut sie kämpfen.
Aber jetzt brauchen wir ihre Stimme.
Schreiben Sie für die Armee.
Machen Sie den Männern Mut.
Wir sind dem Ende nahe.
Entweder gibt es morgen einen Sieg, oder hier
am Delaware wird unser Land um seine Freiheit
gebracht.
Säbelst den Schnaps!
Los, weiter!
Stehenbleiben!
Hoch mit euch!
Komm her!
Es geht schon wieder!
Jasper, hilf doch!
Ein Freund!
Jasper!
Soldaten, dies sind Zeiten, die der Menschenseelen auf
die Probe stellen.
Ebenso wenig wie die Hölle lässt sich die
Tyrannei mühelos besiegen.
Und wenn es der Not und Unheil geben
muss, lasst es zu unserer Zeit sein, auf
das unsere Kinder in Frieden leben.
Ich wende mich nicht an wenige, sondern an
alle.
Auf und helft uns.
Stemmt eure Schultern in die Speichen.
Besser zu viel Kraft als zu wenig, wenn
ein so hoher Preis auf dem Spiel steht.
Lasst eine künftige Welt wissen, dass im Winter,
als bloß noch Hoffnung und Tugend überlebte, Stadt
und Land alarmiert von einer einzigen Gefahr hervortraten,
um sich ihr entgegenzustellen und sie zurückzuschlagen.
Ich danke Gott, dass ich keine Furcht habe.
Mr. Payne, look, over there.
Die sind aus Hessen und wollen zu Washington.
Aus Hessen?
Da müssen euch verdammt die Beine weh tun.
They come from Hessen.
Their legs must be damn painful.
SWR 2021
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