All language subtitles for Das Letzte Schweigen

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Original subtitles

Hallo?

Ich habe eine Frage.

Hilf mir doch!

Hilf mir doch!

Wasch den weg!

Wasch den weg!

Bring den Kamerad die Tür auf, bitte.

Doch, doch, ich hab ihn geschenkt.

Lüg uns nicht an.

Ich hab ihn geschenkt. Ja, und das Lied?

Die Lügen in der Schule.

Ach ja, die Lügen in der Schule. Pass auf, der...

Und

wo willst du denn bitte schön hin?

Zum Tennis.

Ja, Tennis. Du bleibst heute Abend hier.

Fährst du mich?

Nein, schade ich nicht.

Warum denn nicht?

Weil ich noch zu arbeiten habe. Und überhaupt ist das Thema hier noch gar

nicht vergessen.

Das ist doch scheiße.

Ja, das ist scheiße.

Oh, leck mich.

Sie hat leck mich gesagt.

Ich bin so stressig mit meinen Eltern.

Echt? Philipp kommt auch?

David! Hast du meine Einladung doch gekriegt.

Das ist ja gut.

Das habe ich mitgebracht.

Danke, danke.

David.

Schön, dass du da bist.

Hallo.

Komm mal mit jetzt.

Hier gibt es ekligen Kartoffelsalat.

Was war das denn?

Das war David Jahn. Er hat seine Frau verurteilt.

Meine Herren, nehmen wir noch einen?

Komm rein, wir geben uns ein Auge. Komm!

Lars.

Nein,

aber es passt.

Bin viel zu besoffen, hör doch auf.

Wartet so eine Ausrede, du musst schon, du musst schon.

Nach 44 Jahren.

Nach 44 Jahren war es vorbei.

Noch ehe es angefangen hatte, richtig.

Aber so ist es eben in der Polizei.

Ich freue mich, wieder hier zu sein. Ich freue mich, wieder hier zu sein.

Ich bin voll ansatzbereit.

Ich habe beantragt, dass das neue

System auf die Rechner kommt.

Ich freue mich an Zuschauern mehr.

Viel Glück.

Das habe ich letztes Jahr auch schon versucht.

Und nicht in den Gehirn.

Na klar, was für Arschlige er immer.

Mir ist schon klar, dass du so denkst.

Ich weiß ganz genau, dass du gegen meine Befragung warst.

Ja, dann mach mal, ich laufe.

Weißt du was?

Kein Wunder, dass dein Sohn in der Klapsmühle ist. Mit dem Arschloch als

Vater.

Hau ab!

Hau ab, du!

Also mir geht sie schon langsam ganz schön auf die Nerven.

An einem Tag ist sie ganz nett, am nächsten Tag ist sie ein totaler

Kotzbrocken. Komm, Elke, der Elf, da waren wir auch nicht besser.

Vielleicht. Das ändert nicht dran.

dass ich unsere Tochter im Moment zum Kotzen finde.

Haben Sie Kinder?

Ich hatte eine Tochter.

Oh, das tut mir leid. Ich wusste ja nicht.

Sie ist ermordet worden.

Das ist schon lange her.

Sie war damals auch elf Jahre und ein ziemlicher Kotzbrocken.

Sag mal, was denkt sie sich eigentlich?

Ich rufe diese Marie an. Wie alt ist sie noch?

Lass dir doch den Spaß.

Quatsch. Du hättest es auch gehabt, wenn dein Vater angerufen hätte.

Nein.

Letzte Minute jetzt hier. Kommt!

Mensch Marie, melde dich endlich.

Wo seid ihr denn?

Mann, das ist doch scheiße.

Dann fahren wir jetzt wieder nach Hause. Danke.

Scheiße. Das muss doch irgendwo sein.

Mann, ich wollte dir das doch zum Abschied noch zeigen.

Scheiße, war doch nicht damals meine Ehe gekostet.

Und die hast du einfach weggeschmissen.

So schlimm.

Ist es das?

Ja, das ist es.

Sie hieß Pia.

War erst elf.

Wurde in dem Feld da vergewaltigt und getötet.

Ganz in der Nähe ihres Elternhauses.

Die Leiche haben wir erst viel später gefunden.

In einem See.

Den Täter haben wir nie erwischt.

Ein Junge hat an dem Tag dort ein rotes Auto gesehen.

Das haben wir natürlich nie gefunden.

Keine Ahnung, ob da was dran war.

Als wir die Leiche aus dem See geborgen haben, die war schon zu lange im Wasser.

Ich muss das der Mutter sagen.

8. Juli?

Heute ist der 8.

Ja, wirklich?

Alles okay?

Alles okay, ja. Sorry.

Schlaf weiter.

Das hat aber heute lang gedauert.

Warst du wieder bei deiner Geliebten?

Nee.

Heute nicht.

Ich habe eine Überraschung für Malte.

Was denn?

Sie ist im Morgen.

Jana? Das ist kein Problem. Was gibt's?

Komm mal vorbei, Mensch.

Okay, vielen Dank.

Was macht der denn hier?

Das ist der einzige, den ich erreicht habe.

Ja, ist ja toll.

Und, was habt ihr bisher?

Nicht viel.

Ein Bauer hat ein Fahrrad gefunden.

Das liegt da. Und daneben ein Sportwasser. Und hier bei David ein

Stein mit Blut und ein Haarwäsche.

Warum?

Ja, hier wurde ja schon mal ein Mädchen erwartet. Ja, das weiß ich auch.

Okay, Schwachsinn.

Warum sollte nach so vielen Jahren das Gleiche passieren und hier an derselben

Stelle?

Das kann doch nur ein Zufall sein.

Zinnika geht nicht ran.

Schlecht wahrscheinlich noch.

Karl?

Hm?

Oh, nein.

Hilfe,

Hilfe, Hilfe.

Lass ihn runter.

Lass ihn runter.

Nein. Lass ihn runter.

Komm mal.

Und?

Ich bin nicht witzig.

Exakt 23 Jahre. Am 8.

Juli 1986 wurde in diesem Feld die elfjährige Pia vergewaltigt und

ermordet. Ein Junge hat damals einen roten Kleinwagen.

Aber der Täter wurde nie gefasst.

An derselben Stelle fand die Polizei heute Morgen ein Mädchenfahrrad und eine

Sporttasche. Die Blutburen am Fundort deuten auf ein Gewaltverbrechen hin.

Auf verblüffende Weise stimmen die Indizien mit dem alten Fall überein.

Auch damals gab es zunächst kein Opfer.

Erst Wochen nach der Tat wurde die Leiche des Mädchens in einem See

gefunden. Der Täter konnte bis heute nicht gefragt werden.

Trotzdem geht die Polizei im Moment noch von einem vermissten Fall aus.

Wenn Sie sachdienliche Hinweise haben, wenden Sie sich bitte an Ihre nächste

Polizeistation.

Das war es für heute.

Komm gleich raus.

Okay.

Nein, ich dachte, das könnte uns vielleicht irgendwie weiterhelfen.

Ja, vielleicht lässt sich das ja dadurch schneller identifizieren.

Nein, das habe ich nicht gedacht.

Ja.

Dicht. Im fünften Gericht.

Dann müssen wir weitersuchen.

Okay.

Was machen wir hier eigentlich?

Bloß weil die hier versenkt wurde, das ist doch Schwachsinn. Da wollen uns

scheiß Kinder verarschen und lachen sich jetzt hier irgendwo schlapp.

Vielleicht kann uns Kischan weiterhelfen.

Was ist den alten Sack?

Wir haben sie gefunden!

Was? Wo?

Ich meine, wir wissen, wer sie ist. Der Vater hat sich bei uns gemeldet, hat ihr

Fahrrad identifiziert.

Und wie bist du mit ihnen verblieben?

Scheiße, ich hatte so was.

Das kann ich doch machen.

Wie heißt das Mädchen?

Seneca, willkommen.

Okay, bis später.

Hallo, Christian.

Hallo.

Nein,

leider.

Christian.

Ich weiß, es ist bescheuert, aber ich darf dich hier nicht durchlassen.

Keine Zivilisten. Es tut mir leid.

Es tut mir leid.

Das ist eine Ansage von Grimma.

Das wird sicherlich was ganz harmloses sein.

Sowas erleben wir ja immer wieder.

Auf einmal sind sie weg.

Ja, und dann stehen sie am nächsten Morgen wieder auf der Matte.

Hatten sie denn oft Streit?

Nein.

Hat sie vielleicht einen Freund, von dem sie nichts wissen, mit dem sie

durchbrennen würde?

Nein. Ja, ich denke, es ist das Beste, wenn Sie jetzt hier zu Hause warten, bis

sie dann wieder auftaucht. Sie kommt sicher zurück. Verarschen Sie uns nicht!

Ich weiß, dass das schwer ist für Sie.

Wir können Ihnen noch psychologische Hilfe zur Seite stellen, wenn Sie das

wollen.

Es ist ganz wichtig, dass Sie jetzt ruhig bleiben.

Alles in Ordnung?

Ja, alles in Ordnung.

War schön heute.

Mir ist nur ein bisschen schlecht.

Bisschen heiß heute.

Du hast Mathe?

Ohne Versuch.

Ich will mal sprechen, Mann.

Ich auch.

Sie sind hier der Hausmeister, oder? Ja.

Der Sommer.

Sommer wie Winter. Okay.

Sie sind aber nicht von hier, oder?

Nee, aus Dänemark.

Ich bin acht Jahre hergezogen.

Ich heiße übrigens Timo.

Hallo Timo.

Vielen Dank.

Ich gehe schon.

Ja, hallo Georg, ich bin's.

Ja, ich spreche.

Nee, Sommergrippe.

Nee, nee.

Ich glaube, ich bleibe morgen noch mal zu Hause.

Ja, danke.

Okay, bis dann.

Wir fahren!

Wir fahren!

Wir fahren!

Es war Georg. Es gibt irgendwie Ärger auf der Baustelle. Ich muss noch mal

weg. Aber du hast mir versprochen, dass wir heute Abend ein Spiel spielen.

Tut mir leid. Es dauert nicht lange, versprochen. Komm, dann spielen wir halt

was anderes. Nö!

Malte, es tut mir leid.

Okay.

Tschüss zusammen.

Es ist so toll.

Wir kennen uns von damals, vom Fall Ihrer Tochter.

Christian Mittig mein Name. Ich war der Kommissar.

Darf ich für einen Moment sprechen?

Dürfte ich vielleicht einen Moment reinkommen?

Vielen Dank.

Ist alles in Ordnung.

Da war eine Spinne.

Ich weiß auch nicht. Manchmal überkommt es mich.

Es tut mir leid.

Ich bin da ganz schlecht in sowas.

Ich bin da der total Falsche.

Du suchst dir jemanden, der sowas kann. Jemanden Professionelles.

Die lag noch bei mir auf dem Schreibtisch.

Vielleicht geht sie noch mal durch.

Vielleicht, vielleicht machst du heute mal früher Schluss.

Die sagen...

Finica würde wieder auftauchen.

Schwachsinn.

Es ist alles wie damals.

Alles. Ja.

Aber warum?

Ja, wir brauchen mal einen KLB-Kampf.

Ich wollte fragen, ob es was Neues gibt.

Kann ich Herrn Grimma sprechen?

Oder Herrn Jahr?

Lass das doch.

Es sind die Karten morgen.

Friseurtermin.

Ich hoffe, ich kann den noch absagen.

Wo gehst du hin?

Sie haben doch gesagt, wir sollen hier warten.

Hallo, David.

Und?

Habt ihr schon was Neues?

Nee.

Also.

Und ihr Arschlöcher, verpisst euch!

Sonst hole ich die Polizei!

Haut ab!

Mein Name ist David Jan. Ich bin von der Polizei.

Habe ich kurz bei?

Wissen Sie noch, worüber Pia so gelacht hat?

Keine Ahnung.

Das hat mein Ex-Mann gemacht.

Das hat mich noch nie jemand gefragt.

Im Fernsehen hat sie immer nur Seneca.

Das war bei Pia auch so.

Zinniger Wehkampf.

Kriegen Sie ihn diesmal?

Oder wird er wieder davon kommen?

Ich wollte immer wissen, wie er aussieht.

Ich habe eine Frage.

Ich weiß nicht, ob das hierhin passt.

Ihre Tochter, die ist seit 23 Jahren weg.

Und trotzdem leben sie noch in diesem Haus.

Dieses Zimmer mit all ihren Sachen.

Als ob es gestern gewesen wäre.

Ich habe seitdem nicht geweint.

Das ist nicht normal, oder?

Sie wollen wissen, warum ich hier

noch lebe, ja?

So.

Bitte melde dich, wenn du das hörst.

Wir machen uns so Sorgen.

Wenn du mir böse bist, dann... Es tut mir leid.

Bitte.

Bitte, komm nach Hause.

Hallo? Hallo?

Hallo!

Sagen Sie doch was!

Bitte reden Sie doch mit mir!

Bitte!

Navi! Mann, mach auf! Navi!

Ja.

Navi! Ja.

Ich hab was für dich.

Hier. Das hab ich damals.

Einfach nach Hause mitgenommen.

Scheiße.

Aber irgendwas habe ich damals übersehen.

Ich weiß nicht was.

Aber irgendwas habe ich übersehen.

Das ist derselbe.

Da bin ich ganz sicher.

Christian, wir haben noch nicht mal eine Leiche.

Mach dir doch nichts vor.

Sie ist tot.

Bisher gilt sie als vermisst.

Ihr habt sie wohl schon alle abgeschrieben.

Was ist, wenn sie wirklich noch lebt? Wir haben damals auch immer gesagt, dass

sie nur vermisst ist.

Sie nicht, da ist sie tot.

Irgendwo da draußen liegt ihre Leiche. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann ihr

sie findet.

Mensch.

Ich schaffe das doch nicht alleine.

wenn ich davon komme.

Wie lief die Klausur eigentlich?

Voll durchgerasselt.

Mathe ist irgendwie nicht mein Ding.

Möchte mir nicht gefallen.

Gefällt dir das Mädchen auf dem siebten Stock?

Was denn für ein Mädchen?

Na ja, das Mädchen im grünen Badeanzug, wie du ihn beim Pool beobachtest.

Stimmt überhaupt nicht.

Ach so.

Ich dachte... Seit wann ist es

so bei dir?

Was denn?

Ich sehe nur manchmal deinen Blick.

Ich dachte, ich kenne dich nicht mehr.

Ich habe eine gefunden, wenn du die reinschauen möchtest.

Binst du?

Timo, tut mir leid.

Warum hast du sie nicht zum Tennis gefahren?

Ja? Herr Mittig?

Nein, nein, Sie hören mich.

Was?

Was haben Sie gesagt?

Nein.

Nein, auf gar keinen Fall. Ich will das nicht.

Nein, ich will das nicht.

Wann?

Ich verstehe das nicht. Das kann doch nicht sein. Irgendwo muss die doch sein.

Und was sagen wir den Eltern?

Dass wir langsam Fortschritte machen.

Solange wir keine Leiche haben, gehen sie offiziell einfach mit.

Wir machen jetzt alles streng nach Protokoll. Wir drehen hier bloß nicht

durch. Die beiden müssen sich noch gedulden.

Vielleicht haben wir doch was.

Keine Ahnung, ob uns das weiterhilft. Aber wir...

Martina Bene ist verschwunden am 8.

Mai 1982 auf dem Weg von der Schule nach Hause.

Und hier hat auch jemand in der Nähe vom Tatort einen roten Kleinwagen gesehen.

Die Marke kann sich der Zeuge natürlich nicht erinnern.

Was soll ich Ihnen jetzt damit anfangen? Damals wurde eine Liste von roten Autos

erstellt. 500 drauf.

500? Ja, vielleicht auch mehr.

Ich habe auch eine Liste von 86.

Also die von Pia.

Damals wurden die Fahrzeughalter befragt ohne Ergebnis, waren zu viele.

Aber wenn man jetzt die Namen auf beiden Listen miteinander vergleicht, also nur

die Autos markiert, die auf beiden Listen vorkommen, dann...

Entschuldigung, wo hast du das denn her?

Von Christian.

Wieso hast du das denn von Christian?

Soll ich mich ransetzen oder nicht?

Das ist doch Zeitverschwendung.

Ja, dann bitte, dann mach doch viel Spaß. Da wirst du sicherlich noch bis

nächste Woche dran sitzen.

Timo? Hallo.

Mensch.

Wirklich lange her.

Ich bin gerade wirklich eine Überraschung.

Willst du was trinken?

Ja?

Komm.

Lass uns was trinken.

Komm doch.

Es ist alles wie früher.

Also... Es ist wirklich toll, dich wiederzusehen.

Wie geht es dir?

Warum hast du das getan?

Warum habe ich was getan?

Das mit dem Mädchen.

Das verschwunden ist.

Ach so.

Das habe ich nicht getan.

Ehrlich.

Genau wie damals.

Das muss ein Zufall sein.

Wie viele Mädchen hast du seitdem?

Bist du deswegen damals aus Dänemark weggezogen?

Aus Dänemark?

Das ist doch Unsinn.

Das war damals mir leer das einzige Mal.

Warum soll ich sowas nochmal machen?

Ich habe außer dich gedacht.

Weißt du, du bist einfach verschwunden.

Ich hatte mir Sorgen gemacht.

Ich habe dich überall gesucht.

Du warst in keinem Telefonbuch zu finden, nirgends.

Ich habe immer gehofft, dass du eines Tages wieder vorbeikommen würdest.

Sag doch was.

Hast du Familie oder so?

Ich geh jetzt.

Warum denn? Bleib doch.

Timo.

Warte!

Ich hab was für dich.

Dein Lieblingsfilm.

Ich hab ihn einfach abgefilmt.

Das Mädchen mit den dunklen Haaren.

Ich weiß es nicht mehr, das sagte ich doch schon.

Wahrscheinlich so um 42 Uhr.

Wir müssen nur ganz sicher gehen, deshalb frage ich immer wieder. Nach

vier Monaten, da vergisst man sowas doch.

Schalt es nicht mal auf, diese ewige Fragerei.

Ständig sagen sie uns, unsere Tochter ist nur verschwunden. Aber keiner sagt

uns, was wirklich los ist.

Sagen sie uns, wo unsere Tochter ist.

Was ist mit diesem roten Auto?

Warum findet das keiner?

Bitte begrüßen Sie jetzt mit mir die Mutter der kleinen Pia, die vor 23

Jahren ermordet worden ist.

Und den Polizisten, der damals die Ermittlungen geleitet hat.

Vor 23 Jahren wurde die damals elfjährige Pia auf dem Nachhauseweg

brutal ermordet. Ich habe nur das Auto gesehen.

Da stand er einen Moment.

Dann ist es losgefahren. Und dann hat er was aus dem Fenster geworfen. Ja, der

Kopfhörer.

Aber hast du wirklich nicht den Täter gesehen?

Kannst du mir sagen, welche Marke er gefahren ist? Ein Mercedes, ein BMW?

Welche Form hat er jetzt denn?

David, David!

Ja,

das hast du... Das war alles im Wahnsinn, das musst du sehen, mit der

zusammen. Komm, schnell, schnell!

Die Leiche fand man erst Tage später in einem Seen. Nun verschwindet nach fast

einem Vierteljahrhundert erneut ein Mädchen.

Zufall? Nein, das ist kein Zufall. Das ist ganz sicher derselbe Täter. Das sind

dieselben Muster. Was bildet dieser Idiot sich da eigentlich ein?

Der Täter muss damit gerechnet haben... Misch dich hier mal tief in der

laufenden Ermittlung ein. Hat der mal schon mal was vom Schutz der Angehörigen

gehört?

Dieser Idiot.

Lass ihn doch vom Geruch.

Ja.

...den Eltern was vorgelogen und ihnen Hoffnung gemacht mit der Lüge, das

Mädchen sei nur verschwunden. Und das Mädchen ist tot.

Es traut sich nur niemand, das auszusprechen.

Frau Lange, wie geht man als Mutter mit dem Verlust um?

Ich kann das nicht.

Frau Lange, es tut mir leid.

Ich kann das nicht.

Wenn der Täter das sieht, dann möchte ich ihm sagen, geben Sie auf und stellen

Sie sich. Sie sind ein Arschloch. Sie haben doch noch nicht mal eine Leiche.

Macht die Scheiße aus.

Liebe Gäste, liebe Zuschauer.

Jeder, der ein Kind hat, kann sicherlich nachvollziehen, wie furchtbar es sein

muss, in dieser Ungewissheit zu leben.

Hallo, ich bin's.

Ich habe gerade klein gesehen und da war was über diese vermisste Mädchen.

Und diese Frau, die hat mich irgendwie traurig gemacht.

Naja, ich habe den ganzen Tag versucht, dich zu erreichen.

Nenn dich doch mal auf, wenn es spät wird.

Es tut mir leid, dass... War das Ihre Idee, Sie Arschloch?

Die ganze Zeit sitzen wir rum und warten, bis uns jemand anruft. Aber

nichts, keine scheiß Information.

Sie tun so, als würden Sie sie suchen, aber Sie unternehmen gar nichts.

Und wir müssen über das Wahnsinn erfahren, dass unsere Tochter tot ist.

Wissen Sie eigentlich, wie sich das anfühlt? Sie müssen sich beruhigen, Herr

Wegner. Ich will mich aber nicht mehr beruhigen! Hey, Herr Wegner!

Wir gehen ins Büro.

Wohnst du hier?

Ich habe hier mal gewohnt.

Da drüben.

Ich wohne da.

Wollen wir schauen, wer am höchsten kommt?

Los, schneller!

Herr Sonder, bitte, kümmern Sie sich doch endlich mal um die Glitz in der

Schaukel. Das ist nervtötend.

Ja, dann mache ich.

Schönen Tag noch.

Hallo,

Timo.

Hey. Hallo.

Schön, dass du wieder da bist.

Ich habe gerade eingekauft.

Willst du vielleicht mehr essen?

Wir können nachher einen Film schauen oder irgendwas.

Was immer du willst.

Ich will auch einen Film schauen.

Dann musst du erst älter werden.

Wir müssen es gehen.

Komm rein.

Na komm schon.

Na komm schon.

Ich weiß, es ist vage, aber ich möchte später nicht feststellen, dass der Täter

auf diesen Listen hier war.

Hier sind alle Fahrzeuge angekreuzt, die sich auf den Listen von 82 und 86

wiederfinden.

Wir haben bis jetzt 104 Namen.

Davon sind nur 78 Männer.

Zwölf davon sind Gott sei Dank schon tot.

Bleiben noch 66.

Bis heute Abend, da will ich Ergebnisse sehen.

Wir schaffen das hier auch ohne dich.

Immer nach Hause und dusch dich.

Kann man ja nicht mehr mit ansehen.

Scheiß auf Krimmer.

Wir können auch zusammen fallen.

Komm.

Ich soll duschen.

Sorry wegen vorhin.

Ich schlafe nach dem Tennis bei Marie und morgen gehen wir dann an sie. Ich

komme dann so nachmittags. Macht euch keine Sorgen.

Und nicht sauer sein.

Ich habe euch ganz doll lieb.

Sind Sie von der Polizei?

Hat man das Mädchen gefunden?

Hier ist ja schon alles abgebaut.

Uns haben Ihre Kollegen ja auch schon befragt, aber wir haben nichts gesehen.

Wir wohnen da hinten.

Gleich neben der Frau Lange? Ja.

Der Mutter? Von der Pia.

Die Arme. Dass die jetzt nochmal durchmachen muss. Komm, lass uns gehen.

Schönen Tag noch.

Guten Tag.

Entschuldigen Sie die Störung.

Sagen Sie, das Haus nebenan, wissen Sie zufällig, ob es zum Verkauf steht?

Nein.

Ich dachte nur, es sieht so aus, als ob es leer steht.

Wohnen Sie schon lange hier?

Ja.

Meine Frau und ich würden so gerne in diese Gegend ziehen.

Aber wir wissen nicht, ob sie für unsere Kinder richtig ist.

Wollen Sie in einen Moment reinkommen?

Gerne.

Sehr freundlich.

Ist das Ihre Tochter?

Ja.

Ich habe auch zwei Kinder.

Meine sind 36, ein Junge und ein Mädchen.

Walter und Laura.

Wie heißt Ihre Tochter?

Pia.

Pia.

Das ist kein schöner Name.

Und Sie suchen also ein Haus hier in der Gegend, ja?

Ja, richtig.

Ich verändere mich beruflich.

Wissen Sie, ob ich mal in der Nähe wegziehen will?

Aber ich kann mich ja mal umhören, wenn Sie wollen.

Ja, gerne.

Das wäre nett.

Ihr Kuchen schmeckt sehr lecker.

Danke.

Ich lasse Ihnen mal meine Karte da.

Falls sich was ergeben sollte.

Da haben Sie auch meine Angriffe.

Hat Ihre Tochter, ich dachte

gerade, vielleicht ist mein Sohn etwa im selben Alter wie

die Kinder Ihrer Tochter?

Meine Tochter hat keine Kinder.

Sie ist tot.

Das tut mir wirklich sehr leid.

Das ist lange her.

Dennoch, es tut mir leid.

Ich wollte nicht.

Sie haben ja meine Karte.

Ich glaube, ich muss jetzt los.

Das mit Ihrer Tochter tut mir wirklich leid.

Hoffentlich haben wir hier mehr Glück.

Jana, ich wollte noch mal sagen, wie es gestern war. Wieso?

Sag ich dir was?

Das kann doch jetzt nicht wahr sein. Das zwei wollen einen Witz sein.

Wer ist denn der Nächste?

Sommer.

Vielen Dank.

Entschuldige, in der Stadt war die Hölle los.

Wer ist

hier gewesen?

Also, wenn der jetzt auch nicht zu Hause ist, dann schleppe ich aus.

Ja?

Wann? Nein, warte, ich hole dich ab.

Nein, ich hole dich ab, okay?

Ja, bis gleich.

Ciao. Was ist denn los?

Ich muss los.

Ich muss los.

Und was wird der Liste?

Guten Tag, Herr Sommer?

Ja. Herr Per Sommer?

Ja, wenig.

Sommer wie Winter.

Schön. Ich bin Jana Gläser von der Polizei. Ich würde Ihnen gerne ein paar

Fragen stellen.

Kann ich kurz reinkommen?

Ja, kommen Sie rein.

Natürlich.

Ja. Mann, endlich erreiche ich dich. Seit drei Tagen rufe ich dich an. Wo

bist du denn?

Probleme mit dem Fundament.

Es kann noch dauern. Wie dauern? Was dauern? Ich verstehe dich nicht. Was ist

denn los?

Falls es dich interessiert, Malte hat sich wehgetan. Und dieses scheiß

Trampolin ist einfach in zwei Teile gebrochen. Ich habe ja gleich gesagt,

dass es eine kacke Idee war.

Ist ja auch egal.

Wann kommst du denn jetzt?

Ich weiß nicht.

Heute Nacht.

Warum erst heute Nacht? Wo bist du denn überhaupt?

Ich bin an einem See.

Wie an einem See?

Ich denke, du bist auf der Baustelle.

Kann ich Laura und Malte sprechen, bitte?

Laura ist nicht da und Malte spielt drauf.

Ich lege jetzt auf. Bis heute Abend oder auch nicht.

Julia.

Guten Tag, Frau Friedrich. Mein Name ist David Jahn.

Das ist Fischer und Mittig. Wir sind von der Polizei.

Ist was mit meiner Tochter?

Nein, nein. Wir ermitteln in einem vermissten Fall und benötigen ein paar

Öffnungen. Ja, dann kommen Sie rein.

Nimm sie.

Ich habe sie selber gebacken.

Gut.

Ich müsste Ihnen jetzt ein paar Fragen stellen, wenn das für Sie okay ist.

Ja, ja, natürlich, wenn ich helfen kann.

Für unsere Untersuchung brauchen wir Aufschluss über einen roten Kleinwagen.

Und Sie haben einen solchen besessen in den Jahren 82 bis 86, stimmt das?

Ja, ich hatte damals einen roten Audi.

78 habe ich ihn gekauft, nachdem ich aus Dänemark hierher gezogen bin.

Ich muss ihn dann leider verschrotten.

Wann war denn das?

Ja, wann war das?

Das war im Sommer 86.

Und was fahren Sie jetzt für einen Wagen?

Ich habe kein Auto mehr. Zu teuer.

Ich fahre nur auf Fahrrad.

Ist auch gesünder.

Worum geht's, wenn ich fragen darf?

Was glauben Sie?

Keine Ahnung.

Was machen Sie so beruflich?

Ich bin hier der Hausmeister.

Seit mehr als 30 Jahren.

Gut, Sie haben sicher von dem Fall des verschwundenen Mädchens gehört. Ja.

Schlimm. Können Sie mir sagen, wo Sie letzten Freitag waren, möglichst

lückenlos, zwischen 12 und 23 Uhr?

Ja, natürlich.

Ich musste mal was holen.

Frau Friedrich, wir wollten eigentlich ein paar Fragen an Ihren Mann stellen.

Ihr Mann ist nicht da?

Nein, er ist unterwegs, geschäftlich.

Er ist Architekt.

Er hat die Tage außerhalb zu tun, auf einer seiner Baustellen.

In einem Hotel?

Kennen Sie die Adresse?

Ja, er ist in einem Hotel, aber ich weiß nicht in welchem.

Wann erwarten Sie ihn denn zurück?

Heute Abend, zum Essen.

Sie müssen sich überhaupt keine Sorgen machen. Wir wollen einfach ein paar

Dinge erfragen. Dürfte ich mal Ihre Toilette benutzen?

Links neben der Eingangstür.

Danke. Die Karte von meinem Mann.

Wo haben wir die denn her?

Was hat denn das alles zu bedeuten?

Wir...

Es ist schwer zu erklären.

Also, morgens habe ich rasend gemäht, von zehn bis halb eins.

Das dauert immer so lange.

13 Uhr war ich bei Maria, habe ihren Fernseher repariert. Das muss ich

eigentlich nicht tun, aber das mag ich gerne.

Dann habe ich Schaukel geölt, einkaufen, kochen.

Also ich bin den ganzen Tag bis um 19 Uhr beschäftigt gewesen.

Und dann...

Habe ich alleine hier gegessen und bis um jetzt nach DVDs geschaut.

Darf ich mal sehen?

Ja, Mann.

Hat der zufällig vor langer Zeit in Walden gelebt?

So in den 80ern?

Ja, er hat ja studiert.

Mathematik. Er hat aber das Studium abgebrochen und ist dann hierher

gezogen.

Damals hieß er noch nicht Friedrich.

Mein Mann hat meinen Nachnamen angenommen, weil er schöner klingt und

er wollte seinen Alpen nicht behalten.

Und

wissen Sie,

wann er hierher gezogen ist?

Ja. Im Sommer 86.

Da haben wir uns kennengelernt.

Und dann haben wir auch gleich geheiratet.

Wo bleibt denn mein Kollege?

Wo ich gewesen bin und was ich gemacht habe.

Dann

gehe

ich jetzt mal.

Was machen wir hier?

Das ist hier wohl Papas Arbeitszimmer, was?

Wie bitte?

Der Rechner ist voll von dem Zeug.

Wo ist ihr Mann?

Wo ist ihr Mann?

Dieser Rechner wird von niemandem angepasst. Ist das klar?

Und vielen Dank nochmal für Ihren Eistee. Der war heute wirklich meine

letzte Rettung.

Natürlich.

Wenn ich noch ein paar Fragen habe, dann melde ich mich bei Ihnen. Sind Sie hier

zu erreichen?

Ja, ja, natürlich.

Gut, na dann.

Tschüss. Wiedersehen.

Wiedersehen.

Ja, Gläser?

Wie, wir haben ihn?

Wo denn?

Okay, gut, ich komme.

Oh nein, scheiße, ihr müsst mich abholen. Bitte.

Okay, ich nehme ein Taxi.

Sehr witzig.

David!

Die Ermittler gehen davon aus, dass der mitmantelige Täter selbst vorbegangen

hat. Seine DNA-Spuren sind auf dem Kopfhörer der 1986 ermordeten Pia

gefunden worden.

Inzwischen ist sich die Polizei sicher, dass der Täter neben Pia und Seneca

Anfang der 80er Jahre ein weiteres Mädchen umgebracht hat. Die damals

zwölfjährige Martina B. wurde seit 1982 vermisst. Von Seneca fehlt weiterhin

jede Spur.

Die Filme auf deinem Rechner werden gerade ausgewertet.

Das Laptop ist leider im Arsch.

Na, es war egal.

Mir reicht die DVD.

Und die Liste mit den roten Autos?

Keine Ergebnisse.

Ich habe ihn auf unseren Parkplatz gesehen.

Was?

Timo Friedrich.

Vielleicht wollte er sich erstellen.

Ja, meine Herren, wir geben um 11 Uhr eine Pressekonferenz und informieren die

Öffentlichkeit. Jetzt freu dich doch mal.

Ja.

Ja,

heute noch Lenz.

Ich glaube, er ist verbrüstet.

Hey du Witz, ich darf noch ein paar Tage wegfahren.

Ich hab Freunde am Gardasee.

Die haben da ein Haus.

Da könnte ich ja mal anrufen. Was meinst du?

Es tut mir leid.

Ich wollte dich nicht.

Wir können natürlich einfach hierbleiben. Ich meine... Ich rede zu

viel. Viel zu viel.

Das hier... Das funktioniert nicht.

Aussage 13.

August 1906.

Dann hat er was aus dem Fenster geworfen. Ja, der Kopfhörer.

Aber hast du wirklich nicht den Täter gesehen?

Dann hat er was aus dem Fenster geworfen. Ja, der Kopfhörer.

Aber hast du wirklich nicht den Täter gesehen?

Kannst du mir sagen, welche Marke er gefahren ist?

Mercedes, ein Wert wie... Welche Form hatte es denn?

Es war rot.

Ja, das hatten wir schon.

Es waren zwei!

Bist du noch da?

Willigenfalls, es waren damals zwei.

Was soll das denn jetzt heißen? Der Junge, der damals den Wagen gesehen hat.

Der hat gesagt, dass der Täter was auf dem Fenster geschmissen hat.

Ja, ja, den Kopfhörer. Ja, so.

Er hat gesehen, wie der Wagen so stand, also Richtung Norden.

Aber der Kopfhörer, der lag hier, der lag rechts.

Und?

Ja, wenn der Täter den Wagen nach Norden weggefahren hat, dann saß er doch da,

auf der linken Seite. Dann hätte der Kopfhörer auf der linken Seite sein

müssen. Er war aber rechts auf der Beifahrerseite. Es war jemand auf der

Beifahrerseite.

Der Fahrtwind.

Der Fahrtwind mit dem Kopfhörer auf die andere Seite geschleudert.

Was denn für ein Fahrtwind?

Die Jungs sind angefahren. Es gab keinen Fahrtwind.

Der Junge war hier.

Der hatte nur Einsicht in die Beifahrerseite. Es war ein zweiter Mann

im Wagen.

Entschuldigung, aber was ist denn das für eine Schwachsinnstheorie?

Der Typ hat eine DVD von Martina in seinem Auto und jede Menge Kinderpornos

auf seinem Rechner.

Jetzt fährt doch mal eins und eins zusammen.

Es waren zwei.

Ja, vielleicht waren es ja sogar fünf.

So viele passen nämlich gesetzlich in ein Auto.

Ich weiß es einfach.

Es waren zwei in dem Auto. Da läuft noch einer draußen rum. Ach komm, David, das

ist doch jetzt wirklich lächerlich. Wir haben doch den Fall längst

weitergeleitet. Der Vogt von der Zentralstelle, der guckt da jetzt drauf.

Und der wird dir genau dasselbe sagen wie ich. Der Arsch hat den Mädchennamen

seiner Frau angenommen.

Unmittelbar nach Pias Ermordung.

Dass ich da schlechter gefunden werden kann.

Was ist mit Spermaspuren bei Sineka?

Keine. Keine Spuren von Vergewaltigung.

Keine Spuren von Ver... Keine Vergewaltigung? Dann erklären wir mal

bitte Folgendes.

Warum bringt ein Pädophiler ein Mädchen um, ohne sie vorher zu vergewaltigen?

Das macht überhaupt keinen Sinn.

Es sei denn, die Tat war als Botschaft gedacht.

Was, wenn unsere Tat, unser Mord, jetzt nicht die Tat eines Pädophilen, sondern

eines verzweifelten, einsamen Menschen gewesen ist?

Und Pädophile sind einsam.

Sie haben die Tat 86 gemeinsam begangen. Aber danach ist Timo Friedrich

verschwunden. Spurlos.

Er ist aus Weidenberg gezogen. Er hat die Frau geheiratet, eine Familie

gegründet. Er hat sogar einen neuen Namen angenommen.

Und dieser Typ, der sucht ihn, verzweifelt. 23 Jahre lang.

Ohne Erfolg.

Was macht er?

Er inszeniert die Tat haarklein nach. Bis ins kleinste Detail.

Der Einzige, der Einzige, der diese Botschaft verstehen kann, ist Timo

Friedrich.

Er sieht das im Fernsehen, er macht sich auf den Weg und reißt ihn nach. Das

Schwachsinn.

Timo Friedrich war das ganz allein.

Auf ihrem scheiß Kopfhörer. Da haben wir sogar seine DNA-Spuren gefunden.

Das ist doch Schwachsinn.

Ja sicher habt ihr seine DNA-Spuren gesehen, weil er den Kopfhörer

rausgeschmissen hat. Er saß doch auf der Beifahrerseite, Mensch.

Außerdem hatte Timo Friedrich kein rotes Auto.

Das heißt doch nicht, so unerheblich.

Vielleicht hat er sich ja einen Wagen geliehen. Vielleicht gab es ja überhaupt

kein rotes Auto.

Mann, das war eine Aussage von einem Jungen von vor 23 Jahren.

Vielleicht hat er ja sogar Norden mit Süden verwechselt.

Warum hat Timo Friedrich sich umgebracht?

Gewissensbisse.

Gewissensbisse. Da gebe ich dir ausnahmsweise mal recht.

Aber nach 23 Jahren?

Und davor bringt er doch schnell ein Mädchen um, oder was?

Einfach so.

Und inszeniert diese ganze Scheiße nochmal nach.

Wem soll diese Botschaft gelten? David, du interpretierst da zu viel hinein.

Was denn für eine Botschaft? Soll ich dir sagen, was der für eine

Scheißbotschaft hat? Der wollte das Mädchen töten, einfach nur... Das ist

doch Schwachsinn!

David, David, du bist übermüdet.

Glaub mir, ich weiß, wie du dich jetzt fühlst.

Halt deine Fresse.

Halt einfach deine scheiß Fresse.

So, und jetzt hältst du mal deine Fresse. Ich bin nämlich dein scheiß

Vorgesetzter. Und da sind wir gerade eine Pressekonferenz.

Der Fall ist erledigt. Ende.

Das ist das Schlechtste. Das ist das Schlechtste.

Lass mich jetzt alle in Ruhe!

Lass mich einfach in Ruhe!

So, jetzt trauer du mal über deine Frau zu Ende.

Vorher können wir die hier nämlich nicht gebrauchen.

Du bist suspendiert.

Ja?

Vielen Dank.

Wir haben sie in Ica gefunden.

Ich musste es den Eltern sagen.

Meine Frau.

Jede Sekunde.

Jede Stunde eigentlich.

Irgendwie immer.

One hat his own.

Please.

Liar.

Ach, Herr Sommer.

Schön, dass Sie die Zeit gefunden haben.

Die Schaukel zu ihm, die gibt ja keinen Ton mehr von sich. Keine Ursache.

Der Wagenschlüssel.

Dann kann auch mal alles.

Aber immer doch.

Brauchen Sie ihn die Woche wieder?

Nee, nee.

Ah ja, der Typ hat sich umgebracht. War Familienvater mit zwei Kindern.

Alles in Ordnung?

Neulich war ein Herr bei Ihnen.

War das ein Verwandter?

Nein.

Das war ein Verwandter.

Ich habe ihn lange nicht gesehen.

Ich habe ihn deswegen an Nachrichten gesendet.

Hat er Sie bekommen?

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