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Original subtitles

Danke, Maggie. Wir machen fünf Minuten Pause. Bis gleich.

Deine Stimme ist sehr schön. - Was?

Deine Stimme ist sehr schön. - Ja. Danke.

Willst du was trinken? - Wie bitte?

Willst du was trinken? - Nein, ich bin mit meinen Freunden hier.

Ich würde mich gern mit dir unterhalten. Warum trinken wir nicht was?

Nur fünf Minuten. Es dauert auch nicht lang.

Es ist sowieso schon spät.

Na gut, einen Drink, aber nur einen. Ich hole kurz meine Tasche.

Was willst du trinken? - Ein Bier, wenn es okay ist.

Gehen wir da rüber? Da haben wir mehr Ruhe. Okay.

Oh mein Gott! - Wer war das?

Ich glaube, ich habe mir Julio Iglesias geangelt.

Mach langsam und lass dein Höschen an. - Geht klar.

Wo sitzen wir? - Hier drüben.

Wie heißt du eigentlich? - Ich heiße Jorge.

Hu... Huhai? - Jorge.

J-O-R-G-E. Jorge.

Huhai... Ich kann das nicht. - Komm, das ist doch einfach.

J-O-R-G-E. Jorge.

Das hört sich an wie George. - Es ist George.

Kann ich dich nicht George nennen? - Ja.

Ich bin übrigens Maggie.

Hallo, Maggie. - Hi.

Wo kommst du her? - Aus Paraguay.

Paraguay? - Das ist in Südamerika.

Nimm, meine liegen hier. - Okay, danke.

Na klar.

Dein Lied hat mir gut gefallen. - Mein Lied? Danke, George.

Aber...

Du hast traurig geklungen.

Ich, traurig? Nein, ich bin nicht traurig. - Aber du hast so ausgesehen.

Vielleicht hab ich meine Gründe, wer weiß.

Hast du Probleme? - Wir alle haben Probleme.

Vielleicht kann ich dir helfen. - Mir helfen?

Das wäre ja gelacht. Ich glaub nicht. - Na ja...

Vielleicht könnte ich dir helfen. - Nein.

Hast du Kinder, George? - Nein.

Ich schon. Vier.

Vier süße kleine Kinder, aber sie sind nicht bei mir.

Das Jugendamt hat sie.

Ich bin viel gereist.

Ich war in Spanien, den USA, Manchester, Liverpool...

In Liverpool? Dort bin ich geboren! - Wirklich?

Ich war ewig nicht mehr da. Gott, wie sehr ich es vermisse.

Ich wohne schon lange hier.

Aber in Liverpool bin ich geboren. - Okay.

Ich war schon ewig nicht mehr da.

Du musst ein hübsches Kind gewesen sein.

Bestimmt.

Gott, es ist so lange her, dass ich klein war...

Kommt her.

Los, höher.

Ich kann mich nicht an viel erinnern.

Ich kann mich erst erinnern, als ich ungefähr fünf war.

Komm her, dumme Schlampe!

Du beschissene Fotze!

Scheiße!

Dumme Schlampe! - Ich hab nichts...

Ich hasse dich! Du kannst was erleben!

Ich hab nichts getan! - Fotze!

Sag ihr, sie soll verdammt noch mal aufräumen!

Heul nicht! Sie soll aufräumen!

Maggie, Süße, komm. - Sie soll aufhören zu heulen!

Mami! - Blöde Schlampe!

Ich rede nicht so gern darüber, um ehrlich zu sein.

Ich würde dich gern kennenlernen. - Mich kennenlernen? Warum?

Also...

Warum haben sie dir die Kinder genommen? - Die müssen sich ja mit was beschäftigen.

Die mischen sich eben gern ein.

Weißt du, was Sozialarbeiter sind? - Nein.

Also...

Sozialarbeiter kümmern sich um meine Kinder.

Vielleicht kriege ich sie nicht zurück.

Das sind Sean und Mary.

Das ist Serena.

Und das ist Mickey.

Vier Kinder von vier verschiedenen Vätern.

Ich sollte es auf mein T-Shirt schreiben. Dann erspare ich mir die Fragen.

Ich glaube, du hattest Pech. - Pech?

Mairead würde sagen, ich war dumm.

Sie sagt, ich zieh Probleme magisch an.

Was ist das?

Das machen Kinder für Touristen.

Wirklich? Es ist sehr hübsch. - Ja.

Maggie? Wir gehen! - Das ist Mairead. Ich muss gehen.

Komm, wir verpassen den Bus. - Ich komme schon.

Bleib noch kurz. - Nein. Danke für das Bier.

Wir sehen uns bald. - Maggie, warte!

Ich muss weg.

Sie musste weg. - Was ist los mit ihr?

Schon wieder?

Ich hab zwei, die draußen warten.

Ihr Portemonnaie...

Willst du hinterher? - Ich laufe ihr nach.

Soll ich hier warten? - Ist gut.

Maggie!

Maggie!

Hier ist es.

Schmeckt es dir?

Schmeckt es dir? - Ist ganz gut.

Ich verrate dir mal was. - Schieß los.

Weißt du, wo es die beste Pizza gibt? - Wo man die beste Pizza kriegt?

Am Ypacaraí See in Paraguay. - Erzähl keinen Quatsch!

Pass auf.

Du hast ein Glas Wein und sitzt am See. - Ja.

Das reinste Paradies.

Da gibt es Bäume, Vögel und Berge. Das kriegst du nicht mal in Italien.

Bist du Reiseberater oder so?

Nein. Ich bin Poet.

Was bist du? - Poet.

Los, sag mir ein Gedicht auf.

Mal sehen...

Was zum Teufel heißt das?

Es bedeutet, Kerzen zünden neue Kerzen an.

Kerzen, die ausgehen, können neue Kerzen anzünden.

Die Hoffnung kommt und geht, wie Kerzen, die brennen und wieder ausgehen.

Das war sehr schön. - Ja.

Wunderschön. Ist das von dir? - Es ist nicht von mir.

Hat es dir gefallen? - Es war schön.

Du verarschst mich doch. Du bist überhaupt gar kein Poet.

Also, im Moment reise ich eigentlich.

Ich war in Mexiko, den USA und Spanien.

Ich wollte das Gleiche machen wie zu Hause...

...Bedürftigen ein Zuhause geben.

Jetzt bin ich hier. Es ist schwer, und ich bin allein.

Ich muss von vorne anfangen und mache alles, was ich kriege.

Das ist doch traurig, oder?

Kommst du mit zu mir nach Hause?

Gib her, ich werde klitschnass!

Komm rein. - Mann, ist das kalt.

Wir sind da.

Da wären wir.

Gott, ist das kalt.

Tut mir leid, dass es so unordentlich ist.

Setz dich irgendwo hin.

Ich glaube, ich gehe lieber. Es ist schon spät und so...

Ich hätte zum Frauenhaus gehen sollen. - Du musst nicht gehen.

Tut mir leid, sei nicht böse, aber ich hätte nicht herkommen sollen.

Ich versteh dich nicht.

Der Bus ist weg, es ist spät.

Es ist gefährlich und nass. Warum willst du denn gehen?

Trinken wir erst mal einen Kaffee. Ich meine, die fünf Minuten...

Na gut, einen Kaffee und dann gehe ich.

Ich helfe dir. - Nein, du machst Kaffee. Ich komme klar.

Ist das kalt.

Sind das alles Fotos von deiner Familie?

Ja.

Du hast es echt nett hier. - Ja, ich mag es.

Meine Wohnung ist eher wie ein Schrank.

Milch und Zucker? - Ja, gerne, danke.

Hier ist dein Kaffee. - Danke.

Man nimmt den Lärm gar nicht wahr, bis es still um einen wird.

Warum haben sie deine Kinder weggenommen?

Weil...

Ich hatte diesen Typen und...

Am Anfang lief alles blendend. Wir haben viel gelacht und alles war gut.

Er folgte mir immer in den Supermarkt und flirtete mit mir.

Ich tat, als wäre es mir egal.

Mickey, Finger weg vom Wagen. Geh und hol Wackelpudding für uns.

Kommst du dran?

Hoch mit dir. - Wie nett.

Welchen willst du?

Den da? Was ist das? - Zitrone.

Den mag ich am liebsten.

Gehört der zu dir? - Ja.

Wo warst du gestern?

Wieso? - Ich wollte was mit dir trinken.

Wo ist das Familienoberhaupt? - Sean hier. Er ist der Mann im Haus.

Na dann... Freut mich, dich kennenzulernen.

Dir hätten die Kinder gefallen.

Mary ist die Kleinste und lacht viel. Ihr Charme ist unglaublich.

Und Serena.

Sie ist launisch und heult, wenn man sie nur schief anguckt.

Mit Mickey hatte ich total viel Spaß.

Er ist eine Frohnatur.

Ich habe ihn gefragt, was er werden will, und er sagte: "Alles".

Das ist doch toll. Einer, der nichts hat, will alles werden.

Was wohl in seinem Kopf vorgeht.

Er war immer der Letzte, hat immer gebummelt.

Und Sean.

Er war der Älteste.

Er hat uns immer viel geholfen und mir Kraft gegeben.

Sean, hol die Kleine aus dem Kinderwagen. Hallo, mein Lieber.

Stell das da weg.

Simon, möchtest du eine Tasse Tee?

Simon? - Die Tassen sind hier.

Hat dich jemand vergessen?

Machst du dich lustig über mich? - Was?

Was ist los?

Wo zum Teufel warst du?

Ich sitze seit zwei Stunden hier. - Ich hab nicht...

Bin ich ein Stück Scheiße oder was? - Nein, tut mir leid.

Ich hab zwei beschissene Stunden auf dich gewartet.

Tut mir leid, ich war einkaufen.

Wieso stehst du da so rum? - Ich hab nur...

Halt den Mund. - Der Tee...

Halt den Mund. - Aber...

Fotze!

Fotze! Ich drehe durch wegen dir!

Zwei beschissene Stunden, zwei Stunden!

Nicht... - Fotze!

Miese Schlampe! Beschissene zwei Stunden, zwei Stunden!

Zwei Stunden!

Zwei verfluchte Stunden! Immer die gleiche Scheiße, du Fotze!

Du warst zwei beschissene Stunden weg!

Du Fotze, was soll die Scheiße? Ich hab gewartet, dass du kommst!

Fick dich! Fick dich und die Kinder!

Ich war zwei Tage im Krankenhaus. Dann kam ich zurück.

Seitdem kamen sie öfter vorbei.

Sie haben mir alles Mögliche unterstellt.

Wenn er mir das antut, was macht er erst mit den Kindern.

Aber trotz allem, er hat sie nie angefasst.

Das muss man ihm lassen.

Das Schlimmste aber war...

Ich habe ihn geliebt.

Ich konnte nicht anders. Ich liebte ihn.

Wer bin ich, der so jemanden liebt?

Gehst du raus mit den Kindern spielen?

Nein?

Sean, hier geht's lang.

Komm, Serena. Mickey, mach schneller.

Du stehst schon davor. Mach einfach auf.

Gleich da, ja.

Ihr seid das erste Mal hier, oder? - Los, weiter.

Ja.

Gar nicht schlecht.

Als ich Frauenhaus gehört habe, hab ich mir Schlimmeres vorgestellt.

Aber es ist nicht schlecht. - Jeder kriegt ein Bett.

Das kommt dahin.

Das ist mein Bett.

Lasst das, hört auf zu streiten.

Sean, du schläfst hier. Mickey schläft da. Auf geht's.

Willst du da mit Serena schlafen? - Mein Bett federt viel besser.

Und außerdem musst du immer die Vorhänge zumachen.

Das Dach ist undicht. - Bei mir kam das Wasser durch die Wände.

Verglichen mit meiner Wohnung ist das ein richtiger Palast.

Passen Sie auf die Kabel auf. Sie sind kaputt.

War Gary hier?

Raus! Was hab ich dir über andere Zimmer gesagt?

Gary!

Passen Sie auf Ihre Kinder auf. Die Bengel hier sind ziemlich frech.

Es sind eben Kinder. - Das Jugendamt hat nach Ihnen gefragt.

Ich dachte, Sie kämen heute Morgen.

Ich will mit denen nichts zu tun haben. Die helfen mir eh nicht.

Wir brauchen die nicht, oder, mein Junge?

Die haben nichts für uns getan.

Was tue ich? Ich sollte nicht hier sein.

Ich gehe. - Was ist los?

Rauf, runter... Wie eine Achterbahn. Setz dich. Es ist alles gut.

Was auch immer du im Schilde führst, mit mir geht das nicht.

Ich will dich doch nur kennenlernen. - Also, danke für den Kaffee, bis bald.

Tschüs.

Warte, warte.

Warte.

Ich mach dir auf.

Lass mich in Ruhe.

Lass mich einfach in Ruhe.

Du bist sehr verletzt. Ich kenne das.

Ja, klar! So kriegst du sie ins Bett, oder?

Bei den Samaritern ist eine Stelle frei. Warum gehst du da nicht hin?

Es kommt immer wieder hoch, jeden beschissenen Tag.

Es hört einfach nicht auf. - Tu das nicht, bitte.

Das bringt dich nicht weiter. - Es sind meine Kinder!

Warum geben sie sie mir nicht zurück? Sie gehören nicht ihnen, sondern mir!

Einmal habe ich sie allein gelassen, nur einmal!

Und sie haben sie mir weggenommen. Oh, meine Kinder, ich liebe sie so sehr.

Maggie!

Maggie!

Maggie!

Ein Typ hat angerufen! Klang nach Ärger. - Wer war es?

Irgendein Typ. Du solltest schnell nach Hause.

Stopp! Stopp!

Stopp!

Sean! - Maggie! Es ist alles okay!

Oh mein Gott!

Es ist alles okay. - Oh Gott! Nein!

Was hab ich nur getan? Oh nein! - Es ist alles in Ordnung, Maggie!

Kommen Sie. Beruhigen Sie sich!

Alles okay! - Meine Kinder!

Wer ist sie? - Sie ist die Mutter.

Sie sind die Mutter? - Ja.

Kommen Sie, wir fahren ins Krankenhaus. - Sie sind nicht da drin!

Wir bringen Sie zu Ihren Kindern.

Alles okay? Maggie, geht es Ihnen gut? - Ja.

Sind wir bald da? - Seien Sie unbesorgt.

Kann ich Ihnen helfen?

Es gab einen schrecklichen Unfall. - Ihr Name?

Conlan. - Okay. Einen Augenblick, bitte.

Schwester! - Meine Kinder...

Sie können sie sehen. - Oh Gott, meine Kinder...

Darf ich sie sehen? Ich will sie sehen. - Kommen Sie.

Da ist die Kleine. Es geht ihr gut.

Es geht ihr gut.

Was ist passiert? Was ist ihm passiert? - Es geht ihm gut.

Was ist passiert? - Es geht ihm gut.

Oh mein Gott! - Der Doktor kümmert sich um ihn.

Was habe ich bloß getan?

Oh Gott, was habe ich nur getan?

Wird er wieder gesund? - Es geht ihm gut.

Sie haben also die Kinder im Zimmer allein gelassen.

Warten Sie...

Sie haben abgeschlossen

und Sarah die Schlüssel gegeben, die im Haus wohnt.

Nein, ich habe die Schlüssel nicht Sarah gegeben.

Ich habe Jill die Schlüssel gegeben.

Jill, mit J. Nicht Sarah.

Jill erinnert sich nicht daran, dass Sie ihr den Schlüssel gegeben haben.

Verdammt, Sie hören mir nicht zu! Ich habe Jill den Schlüssel gegeben!

Ich habe Jill den Schlüssel gegeben! Nicht Sarah!

Maggie, setzten Sie sich. Sie stehen unter Schock.

Ich hätte sie nicht alleine lassen sollen! Das hab ich noch nie getan!

Jill hatte den Schlüssel. - Warum haben Sie die Tür abgeschlossen?

Ich wollte die Kinder nicht einschließen, sondern die anderen Kinder ausschließen.

Da hat alles angefangen.

Nach dem Krankenhaus kam er zur Pflegemutter.

Ich hab sie nach und nach alle verloren.

Es wird nie wieder so sein wie früher.

Hallo, Maggie. Ich habe nicht mehr mit Ihnen gerechnet.

Ich hab noch drei andere Kinder, und der Weg hierher ist weit.

Ich dachte, Sie wollten nachmittags kommen.

Sean kommt gut voran. Er hat sich mit Kevin angefreundet.

Er war ein paar Mal bei Kevin zu Hause, und Kevin war auch schon hier.

So so. Und wo ist Sean jetzt?

Er liegt im Bett. - Um die Uhrzeit? Es ist erst halb neun!

Hier, trinken Sie eine Tasse Kaffee und beruhigen Sie sich.

Dann können Sie hochgehen.

Stört es Sie, wenn ich rauche? - Nein.

Hier, bitte.

Ich wollte mit Ihnen reden. Es beschäftigt mich seit ein paar Tagen.

Sean hat erzählt, Sie tun Soße auf seine Pommes.

Wie bitte?

Na Soße, Tomatensoße. Ich will nicht, dass er das isst.

Es ist schon schwer genug, Mary, sie mit wenig Geld satt zu kriegen.

Sie sollen nicht verwöhnt werden, und außerdem ist das Zeug ungesund.

Ich will das nicht.

Außerdem, wenn er damit anfängt, wollen es die drei anderen auch.

Na gut.

Wie sieht seine Haut aus? Verheilt sie? - Es verheilt gut.

Cremen Sie ihn mit der Salbe ein? - Natürlich.

Haben Sie eben schon eingecremt? - Nein, das ich wollte gleich tun.

Ich creme ihn vorm Schlafengehen ein. - Kann ich das gleich machen?

Von mir aus, aber trinken Sie erst den Kaffee.

Das hat Zeit.

Das hat Zeit? Bei allem Respekt, Mary...

Ich bin nicht hier, um Kaffee zu trinken. Ich will meinen Sohn sehen.

Ich meine... - Beruhigen Sie sich, Maggie.

Ich soll mich beruhigen?

Was soll das Zeug da an der Wand?

Mich beruhigen... Er ist mein Sohn.

Was soll das da? Feuer...

Es wäre besser, ihn nicht aufzuregen. - Ihn aufregen? Was soll das?

Schauen Sie, wo Sean ist. Er ist mitten im Feuer.

Und wo bin ich? Ich bin draußen!

Ich verstehe Sie. - Sie verstehen gar nichts!

Ich bin auch Mutter. - Ja, aber nicht von meinem Sohn.

Und wissen Sie was? Ich durchschaue Ihre Spielchen.

Sie verdrehen alles, damit er seine Mama vergisst.

Aber das geht nicht! - Nein...

Sie werden ihn nicht behalten. Er gehört mir!

Ich durchschaue Sie.

Ich bin seine Mutter und nicht hier, um Scheißkaffee zu trinken,

sondern wegen ihm.

Wenn Sie ihn nicht eincremen, mache ich es eben.

Ich will nicht bloß hier rumsitzen.

Hallo, mein Junge! Wie geht es dir?

Du hast mir gefehlt.

Wie geht es dir?

Ach Gott.

Wie geht's Mickey? - Super. Zeig mal her, wie es dir geht.

Hat er meine Rollschuhe genommen? - Ja.

Als kleine Überraschung mach ich das... Ich kriege das schon hin.

Dir ist es doch lieber, wenn ich das mache, nicht?

Halt still. Halt still.

Ich weiß, das tut weh, aber...

Es tut mir leid, dir wehzutun, aber lass mich machen.

Scheiße!

Tut mir leid. Tut mir leid, Sean.

Ich weiß, es tut weh. Tut mir leid, tut mir leid.

Was haben sie uns angetan?

Was haben sie uns nur angetan, Sean?

Hier... Nimm, bitte.

Nicht.

Ich dachte, wir hatten das geklärt.

Sie kriegen Sean nur unter gewissen Voraussetzungen.

Seien Sie froh, dass der Pflegeantrag noch nicht gestellt wurde.

Ich gehe in kein Gefängnis, ist das klar?

Auf keinen Fall. - Maggie, es ist kein Gefängnis.

Es ist ein Familienzentrum.

Wir helfen Ihnen, die Lage wieder in den Griff zu bekommen.

Wir wollen Sie nicht bestrafen.

In dem Zentrum wird man Ihnen helfen.

Wir wollen Ihre Fortschritte beobachten. - Ich gehe nicht.

Ich gehe nicht ins Gefängnis.

Helfen Sie mir und besorgen Sie mir eine Wohnung.

Wir wollen sichergehen, dass Sie alles in den Griff bekommen.

Ich kriege das hin, wenn ich meinen Sohn wiederbekomme.

Letztes Mal wollte er nicht zu mir, weil Sie ihn gegen mich aufbringen.

Ich kenne Ihre Spielchen. - Maggie, Sean wäre fast gestorben.

Ich weiß das. Was glauben Sie, wie ich mich fühle?

Reiten Sie ruhig darauf herum! - Maggie!

Ihre Kinder sind bei uns als "gefährdet" gemeldet.

Wir müssen sichergehen, dass Sie mit uns daran arbeiten.

Sie sind wegen Ihnen gefährdet. Lassen Sie mich in Ruhe.

Geben Sie mir einfach meinen Sohn wieder!

Aber nein! Das geht ja nicht! - Nein.

Wir sind gesetzlich verpflichtet,

Sie und die Kinder sicher unterzubringen.

Wir wollen nur das Beste für Ihre Kinder.

Das Beste für sie ist, dass ihr Bruder zurückkommt.

Das Beste für mich ist, dass mein Sohn wiederkommt.

Das Beste für meinen Sohn ist, bei uns zu sein

und nicht bei irgendwelchen Fremden!

Sie sollen Sean zurückbekommen,

aber das Gesetz schreibt vor, dass Sie ins Familienzentrum müssen.

Wenn Sie nicht gehen, kommen Ihre Kinder alle in Pflegefamilien.

Wir haben ein paar Regeln.

Sie dürfen keinen Alkohol im Haus trinken und keinen Besuch im Zimmer haben.

Nachts schließen wir die Tür ab.

Haben Sie Babymilch? Ich habe keine mehr bekommen.

Leider nicht. - Sie kriegt bestimmt gleich Hunger.

Wir hatten lange keine Babys hier.

Mir reicht es langsam!

Hören Sie, es tut mir leid. Ich muss das kurz klären. Warten Sie.

Mir egal, was er will! Er soll reinkommen!

Ihr geht mir auf die Nerven! Macht euch hier rein!

Kommt, Kinder. Los. Das tun wir uns nicht an.

Kommt, Kinder. Komm mit, Süße. Los.

Du solltest zurück ins Frauenhaus. - Mann, Mairead. Ich bin abgehauen.

Das Frauenhaus ist der erste Ort, wo sie mich suchen.

Zu uns kannst du nicht. Ihr zwei versteht euch nicht.

Ich kann nicht mehr. Echt nicht. Weißt du, wie schlimm das alles ist?

Ich kann mit den Kindern nicht auf der Straße schlafen.

Halte die Tür auf, Mickey. Los, kommt.

Beeil dich, Mickey.

Wir sind da.

Stell die Taschen hin und geh rein.

Stell sie ab.

Gib mir einen Kuss.

Hallo, mein Junge.

Hi, Maggs.

Kommst du zurück? - Ja.

Hallo, Mary, mein Liebes.

Hallo, mein Schatz.

Du hast mir gefehlt. Komm her.

Mickey, los, wir müssen uns beeilen.

Die Taschen sind aber schwer.

Haben wir alles? Die Babyfläschchen? - Ja.

Wir hätten nicht so lange schlafen dürfen.

Maggie! - Nein!

Maggie! - Renn! Lassen Sie ihn in Ruhe!

Gehen Sie! - Maggie! Maggie!

Hauen Sie ab! Bring ihn in den Wagen.

Machen Sie keinen Fehler, Maggie! - Nein...

Wenn sie geht, verliert sie alles.

Wir gehen nur einkaufen. Schließ die Tür. - Maggie, bleiben Sie! Reden Sie mit mir!

Wenn Sie gehen, verlieren Sie die Kinder für immer.

Ich will Ihnen helfen! - Fahr!

Wenn Sie gehen, verlieren Sie die Kinder für immer!

Scheiße, Simon! Guck auf die Straße!

Hast du ihr Gesicht gesehen?

Sie will uns helfen... Einen Scheiß kann sie.

Vielleicht irre ich mich, aber heute bekommst du Geld, oder?

Hab ich recht?

Ja, warum? - Wir könnten vorbeifahren und es abholen.

Aber wir können nicht anhalten. Was, wenn sie uns verfolgen?

Wir sind fast bei deiner Schwester. - Jetzt hole es halt einfach.

Wie soll ich das machen?

Wir sind im Handumdrehen da, ehrlich. Bitte halt nicht an.

Maggie... Jetzt. - Bitte nicht, wir müssen weiter.

Steig aus.

Was ist los mit dir? Was ist los?

Fängst du schon wieder damit an? Geht das schon wieder los?

Was ist nur mit dir los?

Warum fängst du... Verdammt, warum fängst du an?

Ständig fängst du damit an, dumme Kuh!

Warum fängst du an?

Warum tust du das, he? Verflucht, warum tust du das?

Mach dich zum beschissenen Postamt! Los!

Mach hin, blöde Kuh!

Los! Steh auf!

Rein da!

Ich sah sie nie wieder.

Ich lief in die Stadt,

rief die Polizei an

und sagte, dass mein Ex meine Kinder hat und sie mir nicht gibt.

Sie kamen und nahmen sie mit. Ich sah sie nie wieder.

Maggie, du kriegst sie bestimmt wieder. - Nein.

Nächsten Monat gehe ich vor Gericht. - Na siehst du, du kriegst sie wieder.

Jetzt wollen sie mir anhängen, dass mein Ex die Kinder angefasst hat.

Das hätte ich nicht zugelassen. Vorher hätte ich ihn umgebracht.

Es ist besser, wenn ich jetzt gehe.

Hast du einen Fünfer fürs Taxi?

Warte mal, ich hab einen Kuchen da.

Einen was? - Einen Kuchen.

Einen Kuchen? - Ja.

Um die Uhrzeit isst du Kuchen? - Na ja, wir essen ihn.

Du kannst doch keinen Kuchen abschlagen. - Ein Kuchen!

Ein Stück Kuchen... - Und einen Kaffee.

Okay? - Na gut.

Wir hatten früher ein Stück Land, nicht besonders groß.

Ja. - Und...

Wir haben Mais angepflanzt, Kürbis und anderes Gemüse.

Und wer sind die? Ist das deine Familie?

Ja, das sind meine Onkel.

Einer starb zu Hause, der andere wurde erhängt.

Erhängt? Warum?

Sie haben das Land besessen. Es war ein Stück gutes Land.

Aber die anderen, also die Reichen und Mächtigen,

wollten das Land haben.

Also haben sie ein paar von ihnen getötet, um es zu bekommen.

Ein paar Leute in meinem Land...

wollen mich umbringen.

Dich umbringen? - Ja, ich habe Probleme mit der Regierung.

Und was bedeutet das?

Es ist gefährlich,

dem Leiden ein Ende setzen zu wollen.

Denn das Leiden dient der Regierung für einen Zweck.

Du lässt alles so, wie es ist, und hängst dich nicht rein.

So wie ich.

Ich habe mich um Kinder gekümmert, deren Eltern ermordet wurden.

Und darüber habe ich einen Artikel in einer Zeitschrift geschrieben.

Dann kamen die Probleme.

Darum wollen sie dich umbringen?

Ja. - Wer ist das? Bist du das da oben?

Ja, das bin ich. - Ist das deine Schwester?

Nein, meine Frau.

Deine Frau? - Ja.

Das erzählst du mir jetzt!

Seid ihr geschieden? - Weiß nicht. Vielleicht.

Es ist sehr lange her.

Manchmal...

...will ich nicht in meinem Land geboren sein.

Ich will es nicht vermissen.

Ich will es nicht lieben,

weil ich die Hoffnung aufgegeben habe.

Aber...

Irgendetwas muss man lieben,

sonst hat nichts Bedeutung.

Aber egal, lassen wir das.

Wir sind hier.

Wir haben uns getroffen.

Wir haben viel geredet heute Nacht. - Ja.

In der Tat. - Wir könnten...

Wir könnten uns nahe sein und Freunde werden, findest du nicht?

Ja.

Das können wir.

Ich muss los.

Hast du einen Fünfer für das Taxi?

Sie wollten das Frauenhaus verlassen. - Ja.

Sie haben kein wildes Leben geführt. - Nein.

Es gibt keine Männer in Ihrem Leben? - Nein.

Wirklich nicht?

Dr. Marsden, mein Kollege hat noch ein paar Fragen.

Dr. Marsden, ich habe Ihren Ergänzungsbericht gelesen.

Sagen Sie darin nicht, dass meine Mandantin eine gute Mutter ist?

Es bestehen keine Zweifel, dass Sie ihre Kinder liebt,

aber ich habe Bedenken an ihrer Fähigkeit, für sie zu sorgen.

Finden Sie das nicht widersprüchlich? - Nein.

Aber Sie bestreiten nicht, dass sie ihre Kinder liebt,

und zwar sogar sehr?

Ja, aber Kinder brauchen nicht nur Liebe. Sie brauchen Halt und Sicherheit.

Haben Sie Beweise, dass meine Mandantin diesen Aufgaben unzureichend nachkommt?

Mr. Anderson, heute wurde uns eine Vielzahl solcher Beweise vorgelegt.

Mir geht es darum, dass meine Mandantin imstande ist,

eine fürsorgliche Mutter zu sein,

wenn sie nicht in einer negativen Umgebung und in einer gewalttätigen Beziehung lebt.

Dr. Marsden, sind Sie sicher,

dass Maggie Conlans Unzulänglichkeit nicht Umständen unterlag,

die sie teilweise nicht beeinflussen konnte?

Ihre Partnerwahl kann sie beeinflussen. - Ich habe keinen Partner.

Diese Kinder sind sehr klein und waren oft Gewaltszenen ausgesetzt.

Mrs. Conlan macht auf mich den Eindruck, diesem Beziehungsmuster zu folgen.

Ich bin Single!

Und ich erinnere Sie an das Feuer. - Welche Rolle spielt das?

Maggie!

George? Wo ist George?

Maggie! - Sie haben gelogen!

Es tut mir leid. - Ich habe Ihnen geglaubt.

Sie sagten, ich kriege sie wieder! - Das weiß man nie.

Sie Lügnerin! Da ist George.

George!

Sie haben mir die Kinder weggenommen! Ich kriege sie nicht wieder.

Was ist passiert? - Sie haben sie mir weggenommen!

Wein doch nicht.

Oh Gott.

Hier sind Tee und Kekse für dich. - Nein, danke.

Du solltest was essen.

Iss was.

Es ist jetzt einen Monat her.

Ich weiß, dass es immer noch weh tut. Du kannst nicht klar denken.

Aber du musst etwas essen.

Iss und trink ein bisschen was.

Und in einem Monat geht es dir schon besser.

Und danach den Monat noch ein bisschen besser.

Und irgendwann wirst du auch wieder lächeln können.

Und ich werde bei dir sein.

Komm schon, iss was.

Weißt du...

Mein Visum ist diese Woche abgelaufen. - Das wusste ich nicht.

Wenn ich hierbleibe, bin ich ein illegaler Ausländer.

Ich will dich nicht aufhalten. Sag ruhig, wenn ich gehen soll.

Ich kann nach Hause gehen.

Weißt du, was das ist?

Das ist ein Ticket nach Madrid.

Ein verfluchtes Ticket nach Südamerika.

Setz dich.

Nimm es.

Pass auf.

Auch wenn du mich nicht willst, ich bin hier.

Wenn du mich willst, bin ich da für dich.

Ich will mit dir zusammenbleiben.

Wenn du mich nicht sehen willst, ist das okay.

Ist schon gut.

Ich lass dich in Ruhe. Aber ich bleibe hier.

Aber warum? - Weil ich dich liebe.

Weil ich dir helfen will.

Weil du ein Grund bist zu lieben.

Ich brauche das. Ich brauche dich.

Hier...

Der Fünfer für das Taxi.

Ich will dein Geld nicht.

Ich wollte nie dein Geld.

Ich wollte nur einmal nicht der Verlierer sein.

Glaubst du, dass ich dich liebe? - Ich glaube nicht an die Liebe.

Die gibt's doch nur im Märchen.

Na dann...

Ich liebe dich, ob du es glaubst oder nicht.

Und ich werde für dich da sein.

Aber ich bin es nicht wert.

Ich bin es einfach nicht wert.

Da ist der Kopf und der Körper.

Sehen Sie das Herz, wie es schlägt? - Ja.

Hier oben sehen wir die Wirbelsäule.

Hier unten sind seine kleinen Beine.

Es ist ungefähr 14 Wochen alt.

Es wird ein Mädchen.

Wie willst du das wissen? Das kann man noch gar nicht sehen.

Sagen Sie es ihm. Er nervt. - Nein.

Genau genommen ist das der Kopf. - Siehst du, der Kopf, nicht der Hintern.

Jetzt werden wir den Kopf messen.

Ist das Ihr erstes Kind?

Es ist unser erstes. - Wirklich.

Jetzt messen wir seinen Kopf.

Wir sind gleich da. Hör auf, dich zu beschweren.

Was machen die da?

Hört auf.

Lasst das.

Los, lasst das.

Was wollen Sie? - Gebt her.

Was treibt ihr?

Der gehört der alten Schachtel. - Er hat Hunger.

Soll ich euch mal da reinstecken? - Ach, hau ab.

Warum zieht ihr nicht Leine? - Und du, warum haust du nicht ab?

Alles gut, Kleiner.

Was machen Sie mit meinem Hund? Geben Sie her!

Die Jungs wollten ihn... - Ich habe keine Ahnung, wer Sie sind.

Die wollten Ihren Hund... - Mein Hund geht Sie nichts an.

Hören Sie zu. - Ich kenne Sie nicht. Gehen Sie!

Sonst hole ich die Polizei. Gehen Sie!

Nachbarn... Komm, lass uns rein.

Schön, die Nachbarn kennenzulernen.

Rein mit dir.

Ist doch nett, oder?

Und die Küche?

Ein Palast im Vergleich zur alten Wohnung.

Das wäre ja zu schön. Guck, der Fleck.

Irgendwas ist ja immer. - Wir können da was dran machen.

Aber das kommt wieder.

Werden wir alle genug Platz haben? - Ja, gut möglich.

Und das da draußen? - Schauen wir mal.

Sieh nur!

Guck mal, wie groß das ist! Es ist riesig.

Hier passen viele Pflanzen hin.

Hi, Peter.

Das ist mein Freund.

Und wer bist du? - Jorge.

Freut mich. Wann kannst du anfangen?

Sofort. - Wunderbar.

Hast du Erfahrung? - Ja, ein bisschen.

Fang gleich an. Ab morgen bezahl ich dich. - Ist okay.

Hast du Papiere? - Nein, leider nicht.

Ich mach dir einen Vorschlag.

Ich stell keine Fragen, und du kriegst zwei Mäuse die Stunde.

Zwei Mäuse die Stunde... - Sag Ja oder lass es.

"Ich habe wenig Liebe bekommen. Geben Sie mir welche?"

Sieh mal.

Gefällt dir das?

Maggie?

Schweine...

Ich finde den ziemlich hübsch. Fühl mal.

Genau die richtige Größe. Ich könnte gleich mit meinem Baby tanzen.

Gefällt er dir?

Da ist das Baby.

Und da ist sein Strampler. - Ich bin traurig.

Was ist los?

Steht was in der Zeitung?

Scheiße.

Ach du Scheiße!

Ich kann nicht mehr.

Jetzt reicht es mir.

Räum diese beschissenen Sachen weg. Ich will sie nicht sehen!

Ich hab die Schnauze gestrichen voll!

Die lassen mich nicht in Frieden! Die sind erst zufrieden, wenn ich tot bin.

Du lebst in einer Fantasiewelt! Es ist ja alles in bester Ordnung!

Was macht dich wütend? Was denkst du dir?

Aber die Wut bringt dich noch um.

Wie soll das gehen? Ich bin doch sowieso längst am Ende!

Sieh sie dir an, wie sie mich anlächeln! Und was kann ich machen? Nichts!

Maggie, bitte.

Bitte.

Und ich soll Hoffnung haben! Wie denn, wenn sich eh nichts ändern wird?

Maggie... - Ich bin nicht wütend, George!

Ich habe Angst!

Ich will die Kinder! Ich will das Baby! Ich will dich!

Dich!

Ich habe Angst. - Bitte, Maggie.

Ich kann nicht noch mehr verkraften. - Aber du bist nicht mehr allein, weißt du.

Ich bin da für dich. - Oh Gott.

Ich weiß.

Hey, du dreckige Schlampe!

Hey, Schlampe!

Was zum Teufel ist hier los?

Hey! Ich hab die Nase voll. - Klappe!

George? - Ja?

Ich gehe waschen. Es dauert nicht lange. - Lass nur, ich mach das später.

Ich gehe sowieso runter, also kann ich das erledigen.

Es ist nicht viel.

Regt sie sich schon wieder auf?

Dass sie sich immer mit den Jungs anlegen muss.

Beachte sie einfach nicht. Lass sie und häng dich da nicht rein.

Schlimm. - ...besonders die da.

Was glotzen Sie so, blöde Kuh?

Mit wem reden Sie? - Mit Ihnen.

Ich kann doch auf meinem Balkon stehen! - Lass sie.

Wollen Sie mich davon abhalten? - Jeden Abend hören wir Sie streiten.

Und dann dieser Ausländer. - Lassen Sie ihn in Ruhe!

Er kann die Sprache besser als Sie!

Sie können nicht mal reden, ohne ständig zu fluchen!

Und Sie kennen nur "Verpiss dich!" - Lass sie.

Und der? Hör dir den an! Hey, ich rede mit dem alten Sack da!

Wenigstens bezahlt meine Miete nicht das Sozialamt!

Halten Sie die Klappe! - Gehen Sie zurück und nehmen Sie ihn mit.

Lass sie doch. - Darf Sie so über dich reden?

Die freut sich, wenn du dich aufregst, und du spielst mit.

Scampy ist drin.

Geht's ihm gut? - Ja, danke.

Ist er gut durchs Fenster gekommen? - Ihr Idioten. Wart ihr das?

Idioten! - Klappe!

Unser Leben spielt sich hier ab. Lass die doch.

Ich sag nichts, ich stehe nur hier. - Ignoriere sie einfach.

Ihr macht immer nur Ärger, nichts als Ärger.

Warum macht ihr um Himmels Willen nicht einfach die Fliege?

Wie mies von denen.

Geh da mal kurz weg, bitte. Entschuldige. - Los, spritz sie nass.

Jawohl!

Was soll der Scheiß? Schaff den Gorilla hier weg!

Sperr ihn in wieder in seinen Käfig, dieses Schwein!

Wie gefällt euch das?

Okay, geh rein oder du bist die Nächste. - Wehe! Ich geh aber nicht rein.

Du wirst noch das Bett in Brand setzen. - Ich dachte, du schläfst schon.

Pass auf.

Das ist nicht gut für dich und das Baby. Mach sie aus.

Was ist los?

Maggie?

Wir fahren ins Krankenhaus. - Nein, ich will noch nicht.

Ich wasche Sie kurz untenrum.

Wenn Sie bei der nächsten Wehe pressen, atmen Sie tief ein

und pressen Sie schön nach unten.

Das ist einfach. - Weiter, weiter so. Gut.

Okay, und aufhören.

Die Wehe ist vorbei. Atmen Sie in den Schmerz.

Du Dreckskerl, George.

Sie machen das sehr gut.

Das Baby ist fast draußen. - Es ist gleich vorbei.

Ich presse jetzt. - Ja, pressen Sie fest.

Pressen Sie fest nach unten.

Super. Pressen Sie weiter. Weiter. Weiter.

Pressen. Pressen.

Lassen Sie meinen Arm los.

Genau so.

Ist gut, jetzt nicht mehr pressen. Aufhören. Aufhören.

Okay, den Kopf kann man schon sehen.

Gleich ist das Baby draußen.

Okay? - Was...

Was ist mit ihm los? - Wir säubern nur die Atemwege.

Kommt die nächste Wehe?

Kommt die nächste Wehe? Nein?

Es ist draußen.

Es ist ein Mädchen. - Es ist ein Mädchen, George.

Du hast ein Mädchen.

Du Dreckskerl, George.

Sie haben ein kleines Mädchen.

Kommst du klar?

Sind wir hier bei einem Casting? Wo warst du eigentlich gestern?

Ich war im Krankenhaus. Ich hab jetzt eine Tochter.

Dann Glückwunsch. Ich ziehe dir zwei Tage Lohn ab.

Aber es war nur ein Tag.

Du gehst mir echt auf die Nerven. Im Ernst.

Der ist sauer. - Was hat der?

Hallo? - Wer ist da?

Ich bin die Pflegerin, Frau Modegwa.

Hallo, Frau Modegwa? - Nein.

Entschuldigung.

Ich bin auf der Suche nach Maggie Modegwa.

Da sind Sie sieben Jahre zu spät. Er ist zurück nach Kenia.

Ihre Akten sind wohl schon was älter. - Darf ich das Baby sehen?

Ich würde gern das Baby sehen.

Sie wird genauso verrückt wie du.

Gefällt dir das Lied? - Schön.

Hör zu, ich singe nur für dich.

Ich singe dir was vor.

Pass auf.

Sieh mal, da sind Vögel.

Willst du mal sehen?

Die Vögel, der Himmel... - Die Kleine kann dich nicht hören.

Doch, doch, doch.

Wer ist da? - Moira Denning, die zuständige Pflegerin.

Was wollen Sie? - Ich will nur nach dem Rechten sehen.

Ich komme zurecht.

Darf ich reinkommen? - Wofür?

Um nach dem Baby zu schauen. - Ihr geht's gut.

Es ist reine Routine. Ich will nur nach dem Rechten sehen.

Wenn Sie mich nicht reinlassen wollen... - Das hab ich nicht gesagt.

Kommen Sie ruhig rein.

Ich wollte gleich los. Das Baby ist auf dem Sofa.

Hallo.

Hallo. Die ist ja süß!

Können Sie sie rausholen? - Ich hab sie gerade gestillt.

Hat sie guten Appetit? - Ja.

Schläft sie gut? - Ja.

Und wie geht es Ihnen?

Warum wollen Sie wissen, wie es mir geht? Sie sind wegen des Babys hier.

Setzen Sie sich, damit wir reden können. - Ich wollte gerade gehen.

Das ist Ihr fünftes Kind. Ist das richtig, Maggie?

Ja. - Und wie geht es den anderen vier?

Gut. Sie sind bei meiner Schwester. Sie passt ein paar Wochen auf sie auf.

Ich weiß, dass die anderen Kinder in Pflege sind.

Ich kenne Ihre Geschichte, das Feuer und all das.

Aber meinem Namen kannten Sie letzte Woche nicht.

Wir waren nicht sicher, wer der Vater ist.

Es ist völlig klar, wer der Vater ist.

Wie geht es Ihnen? - Mir geht's gut, warum?

Mir ginge es besser, wenn Sie nicht alle fünf Minuten hier antanzen würden.

Woher haben Sie die Narbe im Gesicht?

Mein Gott, Sie haben ja wirklich Adleraugen, was?

Ich zeig es Ihnen.

Daher habe ich es.

Okay.

Sie gehen jetzt besser, denn ich wollte raus.

Ich bin zufrieden, was das Baby angeht.

War das Jugendamt schon da? - Nein, und ich will sie nicht hier haben.

Können Sie sie am Dienstag in die Klinik bringen?

Warum? Ich war letzte Woche da.

Ist da Ihr Schlafzimmer? - Ja, aber Sie können da nicht rein.

Na gut.

Wir sehen uns am Dienstag. - Ja.

Bringen Sie sie mit. - Mach ich.

Danke. - Super.

Scheiße.

George, was machst du? - Ist sie weg?

Ja, aber sie hat dich gehört. Was machst du denn?

Warum liegt das Zeug da? Bei meiner Mutter wäre das...

Du Sack! Das ist alles dein Scheiß!

Wohin soll ich das denn packen?

Schieb's dir eben in den Hintern.

Steck es dir selbst in den Hintern! Und außerdem bin ich nicht deine Mutter!

Lass mich raus!

Erst, wenn du dich entschuldigst. - Lass mich raus.

Er ist wieder weg.

Er ist weg.

Oh nein.

Nicht die alte Schachtel.

Weißt du noch, wie die heißen? - Ja.

Na los.

Sean, Nicky, Serena und Mary.

Genau, aber er heißt Mickey mit M, nicht Nicky.

Wo sind sie jetzt? - Sie mussten weg.

Warum? - Darum.

Wann?

Katy, hilf uns mal. - Vor einer Weile.

Komm her. - Sie will Cola.

Soll Tante Maggie dir Cola holen? - Ja.

Wer will noch Tee? - Ich.

Wollt ihr Tee? Kinder, wollt ihr Cola?

Ja. - Kommt mit, ich gebe euch Cola.

Ich mach auf. - Nein, mach nicht auf.

Ich mach schon. - Nein.

Halt den Mund, ja?

Guten Tag. - Ist Maggie Conlan da?

Nein, sie ist nicht da, warum? - Ich muss mit ihr reden.

Sie ist nicht da.

Sind Sie Maggie Conlan? - Nein.

Darf ich reinkommen? - Hören Sie schlecht? Sie ist nicht da.

Was ist hier los? - Wem gehört dieses Baby?

Es gehört mir. - In welchem Krankenhaus wurde es geboren?

Im Royal Krankenhaus.

Ist das Ihr Baby? - Ich bin Maggie Conlan. Was ist los?

Wir haben die Anweisung, das Baby mitzunehmen.

Wie bitte? - Verstehen Sie?

Was hab ich getan? - Ich muss das Baby mitnehmen.

Sie können die einstweilige Anordnung binnen 72 Stunden anfechten.

Ich muss es mitnehmen. - Es ist nichts passiert.

Sie können bei Gericht vorsprechen und dürfen das Baby auch sehen.

Nein, ich kenne Sie nicht mal. Sie müssen sich geirrt haben.

Ich nehme das Baby mit. - Bitte, tun Sie das nicht.

Sie können das Baby sehen. - Nein, diesmal ist alles anders.

Nimm sie und zeig sie ihm.

Sie irren sich. - Ich muss sie mitnehmen.

Bitte nicht.

Es gibt eine Besprechung zu dem Fall. Sie können auch dahin, aber...

Bitte, Sie irren sich. Ich bin nicht Maggie Conlan.

Holt George her. - Maggie.

Bitte nicht. Warten Sie, bis ihr Vater kommt.

Tun Sie das nicht. Sie irren sich. - Beruhigen Sie sich.

Bitte nicht! Sie können nicht... - Ich bitte Sie...

Sie können das Baby sehen. - Holen Sie George! Gehen Sie!

Ist ja schon gut! Schon gut!

Lassen Sie sie! Sie ist gerade Mutter geworden!

Scheiße, was tun Sie? Sie ist gerade Mutter geworden!

Sie bringen Sie um!

Bitte gib... Gib mir das Baby. - Warum nehmen Sie mir mein Baby weg?

Gebt mir verdammt noch mal mein Baby zurück!

Beruhigen Sie sich. - Bleiben Sie hier!

Warum tun Sie ihr das an?

Machen Sie es nicht schlimmer!

Maggie, hören Sie!

Hören Sie!

Haut ab!

Beruhigen Sie sie. - Lassen Sie sie los.

Finger weg von ihr! - Hören Sie auf.

Lassen Sie die Finger von ihr! - Verpisst euch!

Lassen Sie sie los! Lassen Sie sie los! - Geht.

Geh und hol George! - Okay.

Ich hole ihn. Ich hole ihn.

Nein!

Nein! Nein! - Beruhigen Sie sie.

Wo ist George?

Er ist hinten. - George?

Was ist passiert? - Sie haben das Baby abgeholt.

Was soll das heißen? - Das Jugendamt hat Zoe mitgenommen!

Um Himmels Willen! - Hey! Hey! Komm zurück!

Hey! - Ich komm zurück!

Wie können sie uns das antun?

Wie können sie uns das nur antun? - Sie haben es einfach getan.

Du kannst nicht hingehen und mit ihnen reden.

Wir sagen ihnen...

Es ist gefährlich für dich. - Wir reden mit ihnen, ohne zu schreien.

Sie dürfen uns nicht für verrückt halten.

Sie werden schon einsehen, dass sie sich geirrt haben.

Wir müssen nett zu ihnen sein.

Ich soll nett sein, nachdem sie mir fünf Kinder weggenommen haben?

Wie soll ich das machen?

Soll ich da hingehen und lächeln? Ich will nicht wieder zu denen zurück.

Du darfst sie nicht anschreien. Du musst nett zu ihnen sein.

Erklär es ihnen. Lass uns nett sein. Was weiß ich?

Aber du musst mit ihnen reden.

Wir müssen... - Ich kann das nicht.

Warst du brav? Hast du viel geschrien?

Hast du?

Sie erkennt uns, sieh nur.

Ja, sie erkennt unsere Stimmen. - Echt.

Sie weiß, wie wir sie anfassen und wie wir riechen.

Riechen... Hör ihn dir an. Er redet von sich selbst.

Klar erinnert sie sich. Sie ist unser Kind.

Ihre Nase läuft.

Wie kann sie sich erkälten, wenn auf sie aufgepasst wird?

Willst du sie mal halten? - Ja.

Wie geht es dir? Vermisst du uns?

Ist ja gut. Schon gut.

Wir kommen schon bald wieder.

Maggie, Ihre Zeit ist vorüber.

Komm schon, meine Kleine.

Wie ich schon sagte...

Nehmen Sie. Wollen Sie Zucker?

Hier, Liebling. Nimm einen Keks. - Vielen Dank.

Wie ich schon sagte, er ist in Ordnung.

Sehen Sie ihn an. Er ist ruhig und nett.

Danke. - Ist doch wahr.

Wenn jemand die große Klappe hat, dann ich.

Ich habe die Nase voll, dass uns die Leute angucken,

als ob er mich verprügelt, dabei tut er es nicht.

Man könnte ihm eine Bombe reinschieben, und er würde sich nicht wehren.

Ich verliere manchmal die Geduld, da will ich ehrlich sein.

So ist es eben.

Ich werde eben sauer und verdammt...

Ich meine...

Schon wieder. Ich wollte nicht fluchen.

Ich werd manchmal sauer, da lüge ich Sie nicht an.

Meine große Klappe ist mein Verhängnis,

und ich rede meistens, bevor ich denke.

Aber so bin ich halt.

Wir wollen nur das Baby wieder. Sie kann nichts dafür, George auch nicht.

Und ich kann auch nichts dafür.

Wollen Sie einen Keks, Mary?

Ich heiße May. - May? Tut mir leid.

Wie ich schon sagte,

selbst, wenn es wahr wäre, was alle über mich sagen.

Was ist dann mit George?

Er ist Zoes Vater.

Alle haben mit dem Finger auf ihn gezeigt,

dabei ist er unschuldig.

Ich verkrafte das, aber es ist nicht fair gegenüber George.

Er ist nicht so ein Mensch, der...

Keks? - Danke, nein.

Nehmen Sie, ich habe dafür Umwege gemacht.

Danke.

Wie verstehen Sie sich? - Gut.

Sprechen Sie Spanisch? - Ich habe schon mit Englisch zu kämpfen.

Er redet die ganzen Sprachen. Sag ihr, wie viele Sprachen du sprichst.

Also, ich spreche Portugiesisch, Deutsch, Französisch, etwas Italienisch...

und Spanisch, meine Muttersprache.

Er ist der Schlaue. - Wir kommen klar mit Englisch.

Wenn Sie Kommunikationsprobleme haben,

frustriert es Sie dann manchmal, dass Missverständnisse passieren?

Nein. - Verstehen Sie?

- Kommt drauf an... - Was denken Sie, wie er kommuniziert?

Mit beschissenen Trommeln oder so was?

Es kommt drauf an,

aber mit Menschen, die man liebt, versteht man sich nicht nur durch Sprache.

Also finden Sie Ihre Beziehung stabil.

Ja, uns fehlt nur unser Kind.

Eine stärkende Beziehung.

Also, ich kann den Arsch nicht ab! Wollten Sie das hören?

Reden Sie so mit Ihren Kindern? - Nein, tue ich nicht!

Wegen Ihnen kann ich nicht mal Guten Morgen zu ihnen sagen.

Vielleicht haben Sie es nie versucht. - Woher wollen Sie das wissen?

Beruhige dich. - Warte mal!

Sie denkt, du bist ein Außerirdischer, verdammt!

Aber wir müssen mit ihnen reden. - Darum sind Sie hier, was?

Das Jugendamt nimmt Ihnen nicht gern die Kinder weg.

Die tun doch alles, um Leute um den Verstand zu bringen!

Ach, wirklich? - Ja!

Sie wollen ihnen helfen.

Wenn Sie sich Mühe geben würden, würde Ihnen und Zoe geholfen werden!

Wenn Sie ihm oder Zoe helfen würden, würden Sie sie herbringen.

Sehen Sie nicht ihren Schmerz? Es ist ihr Schmerz.

Ich... - Das gehört dazu.

Unser Herz wurde gebrochen, als Sie unser Baby mitgenommen haben.

Wir haben Sie, weil... - Hören Sie, Sie Scheiß-Sozialtussi!

Hören Sie auch mal mir zu!

Wo waren Sie, als ich klein war?

Mein Vater hat mich missbraucht!

War das etwa ein sicherer Ort für ein Kind?

Nein! Und ihr? Ihr habt mich in ein Heim gebracht!

Das hat mir einen Scheiß gebracht!

Kein Wunder, dass ich so beknackt bin! Die waren das und tun es schon wieder!

Nehmen Sie es in die rechte Hand und schwören Sie.

Ich schwöre, dass ich die Wahrheit sage,

die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit.

Möge es ein fairer Prozess werden.

Mrs. Higgs, nennen Sie dem Gericht Ihren vollen Namen und Adresse.

Pamela Higgs, 35 Marlborough Court. - Mrs. Higgs...

In Ihrer Erklärung steht, dass Sie der Meinung sind,

dass die Beziehung von Mrs. Conlan und Mr. Arrellano gewalttätig ist.

Ja. - Warum?

Ich höre sie immer schreien und um Hilfe rufen.

Er schlägt sie immer. - Sie lügt!

Sie... - Wie kommen Sie dazu, dass zu sagen?

Sie schreit und brüllt jede Nacht, während er sie schlägt.

Die schreien so laut, dass man einfach hinschauen muss.

Was haben Sie gesehen? - Er hat sie festgehalten, und sie schrie.

Vor ein paar Monaten hatte sie ein dickes blaues Auge.

- Sie lügt. - Maggie!

Das kam davon, weil ich über ihre Scheiß-Whiskeyflaschen gestolpert bin.

Sie Scheusal!

Mr. Anderson, ihre Mandantin verhält sich inakzeptabel.

Ich hätte mir fast das Genick gebrochen.

Mal sehen, ob er es ist.

Kann ich mal sehen?

Er lässt sich einen Bart wachsen. - Ja, er ist es.

Mr. Arellano, warum können Sie nicht in Ihr Land zurück?

Ich bin offenbar ein Feind der Regierung, das wird jedenfalls behauptet.

Um welches Land handelt es sich? - Um Paraguay.

Mr. Arellano,

haben Sie direkt oder indirekt an einer gewalttätigen Aktion

gegen die paraguayische Regierung teilgenommen?

Nein.

Das Land selbst übt Gewalt aus.

Ich will das erklären.

Es gab einen kleinen Jungen, der ungefähr sechs Jahre alt war.

Er war in dem Haus in Paraguay, in dem ich gearbeitet habe.

Er versuchte jeden Tag, sich zu ertränken.

Er füllte Wasser in eine kleine Badewanne und schaute es an.

Er suchte einen Fluss. Er wollte seinen Kopf ins Wasser stecken.

Er suchte seine Mutter.

Er war dabei, als Soldaten seine Mutter ertränkten.

Also suchte er seine Mutter im Wasser.

Ich sagte, das ist verkehrt.

Ich habe das den Leuten gesagt, mit denen ich geredet habe.

Ich bin kein gewalttätiger Mensch. Ich tue keinem weh.

Ich fand das falsch.

Ich bin nicht gewalttätig und werde es nie sein.

Okay, Mr. Arellano. Fahren wir fort.

Mr. Arrellano, sind Sie verheiratet?

Was? - Haben Sie eine Frau in Paraguay?

Ich...

Das weiß ich nicht.

Ich habe keine Ahnung.

Sie wissen nicht, ob Sie eine Frau haben.

Es ist sehr lange her, dass ich gegangen bin.

Ich weiß es nicht.

Ich habe keine weiteren Fragen an den Zeugen.

Mr. Anderson, haben Sie noch Fragen? - Nein.

Danke, Mr. Arellano.

Ich gehe vor die Tür. - Alles okay?

Nur kurz.

Mr. Arellano? - Ja?

Jorge Arellano? - Ja, das bin ich.

Gegen Sie liegt ein Antrag auf Ausweisung vor,

da Sie keine Aufenthaltserlaubnis haben.

Was heißt das? Habe ich etwas angestellt?

Sie haben keine Arbeitserlaubnis, um bei Southern Chicken zu arbeiten.

Ich muss eine schwierige Entscheidung fällen.

Ich habe Verständnis für die Mutter,

aber ich stehe in der Pflicht, für das Wohl des Kindes zu entscheiden.

Die Beweislage im Bezug auf die ersten vier Kinder ist erdrückend.

Die Mutter war außerstande, Ihren Kindern stabile Verhältnisse zu bieten.

Die Beweise deuten auf Mangel an Intellekt und Selbstbeherrschung hin,

wie dem Gericht bereits zuvor dargelegt wurde.

Sie hatte eine Vielzahl von Partnern.

Sie hat ihre Kinder und nun ihr Baby einem Gewaltrisiko ausgesetzt.

Das stimmt nicht.

Ihre eigene Ungehaltenheit und die Weigerung,

zahlreiche Bemühungen und Hilfsangebote anzunehmen,

die das Jugendamt ihr auferlegte,

sprechen für die Hoffnungslosigkeit des Falles.

Sie beteuert, ihr Leben habe sich seit der Begegnung mit Mr. Arellano verändert.

Dafür sprechen nur wenige Tatsachen.

Aufgrund des Werdegangs der Angeklagten habe ich keine Zuversicht,

dass sie sich jemals ändern wird.

Ms. Moore-Davis.

Ich befürworte, dass das Kind in Vormundschaft der Behörden verweilt,

ohne Besuchsrecht für beide Angeklagte.

Die Behörden werden beauftragt, das Kind in eine Pflegefamilie zu geben.

Ihr Schweine! Ihr beschissenen Schweine!

Lass mich!

Schweine! Es ist alles eure Schuld! Lass mich!

Hau ab! Ich bringe Mrs. Higgs um! Ich bringe sie um!

Maggie?

Maggie?

Maggie, sieh mal.

Was ist das? - Ich habe meinen Pass wieder.

Ich darf bleiben.

Der Richter meinte:

"Mr. Arellano hat einen guten Charakter und stellt keine Bedrohung dar."

Und jetzt bin ich hier.

Also sitzt du jetzt hier fest. - Eigentlich nicht.

Ich kann bleiben oder gehen. Ich bin frei. - Und, wann bist du weg?

Ich wollte dir nur sagen, dass ich bleiben kann.

Ich werde nicht abgeschoben.

Du hättest mitkommen sollen.

Vielleicht würdest du es glauben, wenn du es selbst gehört hättest.

Wieso hängst du hier mit mir rum, wenn du gehen kannst?

Du musst verrückt sein hierzubleiben. Du kannst gehen.

Hier hält dich eh nichts mehr. - Doch, du.

Du bist hier, meine Tochter ist hier. - Sie ist aber nicht hier!

Hast du nicht gemerkt, dass sie weg ist?

Hier hält dich nichts. Also hau ab, genau wie die anderen.

Aber das hier ist mein Haus, mein Zuhause.

Und sie ist meine Tochter.

Wie könnte ich gehen?

Ich will nicht, dass du hierbleibst. Ich will, dass du gehst.

Früher oder später haust du eh ab, also kannst du auch gleich gehen

und es uns beiden einfach machen.

Oh Gott, Maggie, bitte.

Hör mir nur einmal richtig zu.

Denkst du, dass ich dich verlassen will? Glaubst du das wirklich?

Wie oft habe ich es dir gesagt?

Ich bin hier! Ich werde dich nicht verlassen!

Bist du bescheuert? Bist du verdammt noch mal taub?

Ich will dich hier nicht! Verpiss dich!

Willst du irgendwas schlagen? Nimm das. - Hau einfach ab.

Raus hier! Raus hier, verdammt! Raus!

Ich will, dass du dich verpisst! Da ist die Tür, also hau ab!

Hau ab!

Scher dich weg!

Hau verdammt noch mal ab!

Scheiße!

Geburtsvorbereitungskurs

Alles klar? - Ja.

Sicher? - Ja.

Geht es ihr gut? - Alles okay?

Ja, mir ist nur etwas schlecht. - Sicher?

Was ist los?

Gib mir wenigstens die schweren.

Lass das. - Du verkraftest das Baby nicht.

Das sollte ich aber besser. Es ist schon zu spät.

Meinst du wirklich, du kannst es vor ihnen verheimlichen?

Ich behalte es. - Wo willst du es hintun? In den Schrank?

Ich behalte es, klar? - Du willst ins gleiche Krankenhaus.

Ja, und? Sie stecken mich da sowieso rein.

Hast du nicht schon genug durchgemacht?

Was denkst du dir dabei, noch eins zu kriegen?

George und ich wollen eine Familie haben.

Und wenn wir unser ganzes Leben dafür brauchen.

Du hast Kinder, wir haben keine.

Wir werden es bekommen, ob es dir gefällt oder nicht.

Ich gehe jetzt nach Hause. - Maggie!

Maggie?

Nein! - Maggie, machen Sie mit!

Nein, sag ihnen, dass ich es dieses Mal nicht hergebe!

Ich nehme es mit. Es bleibt bei mir.

Mach es nicht so schwer. - Nein!

Bitte, Maggie. - Nein!

Bitte, Maggie. Kommen Sie! - Nein!

Maggie, hilf ihnen bitte! - Machen Sie mit, Maggie.

Machen Sie schon.

Hören Sie, Maggie. Das Baby muss raus!

Es bleibt da, wo es ist! - Es muss raus.

Gehen Sie weg!

Los, Maggie. - Nein!

Es muss raus. - Nein!

Es kann nicht drin bleiben. - Nein, George!

Es kann nicht drin bleiben. Los!

Der Kopf ist schon draußen. - Bleiben Sie liegen.

Der Kopf ist da. - Nein!

Maggie, pressen Sie. - Nein.

Los, pressen. Pressen Sie.

Genauso. Das machen Sie gut.

Los, pressen.

Pressen. - Gut, sehr schön.

Nur noch einmal. - Noch einmal.

Pressen! - Und es ist draußen. Gut gemacht.

Sehr schön. - Gut gemacht.

Es ist ein Mädchen.

Gut gemacht.

Sie sieht genauso aus wie du. - Sie sieht aus wie Sean.

Sieh ihre kleinen...

Du hast Auas, was?

Braves Mädchen.

Du machst jetzt heia.

Ja, fein.

Mein braves Mädchen.

Maggie.

Bin ich froh, dass du da bist. - Bist du okay?

Warum halten sie uns hier fest? Hast du den Anwalt gesehen?

Dazu kam ich nicht.

Da sind zwei Leute, die mit mir reden wollen.

Und...

Sie haben mir gesagt, sie wollen mit uns reden.

Mit uns beiden. - Wer?

Sie wollen mit uns reden. - Wer?

Die kommen vom Jugendamt.

Sie wollen nur reden.

Sie wollen einfach nur mit uns reden.

Nach allem, was sie uns angetan haben... - Hör mal...

Hallo, Maggie.

Wenigstens... - Ich will nur Temperatur messen.

Wenigstens wollen sie mit uns reden. Du bist diesmal nicht allein.

Wir werden zusammen mit ihnen reden.

Ich meine, sie sagten...

Maggie Conlan, ich bin Kevin McNally vom Jugendamt.

Das ist meine Kollegin... - Sarah Thompson.

Sie wissen, dass wir uns über eins, zwei Dinge Sorgen machen.

Wir haben uns letzte Woche entschieden...

Wir müssen... - Nein.

...das Baby an einen sicheren Ort bringen.

Welcher Ort ist sicherer für das Baby als dieser?

Sie haben kein Recht... Wir können es dem Gericht vorzeigen.

Aber sie müssen es nicht mitnehmen. - Sie können nicht...

Gehen Sie in Ihr Büro! - Es ist amtlich.

Lassen Sie uns in Ruhe. Gehen Sie! - Gehen Sie!

Gehen Sie weg! Hauen Sie ab!

Ihr Schweine! Verpisst euch! - Weg von meinem Baby!

Verpisst euch! Sie können nicht...

Gebt mir mein Baby wieder! - Mein Baby!

Mein Baby!

Haut ab!

Nein! - Maggie!

Maggie! Maggie! - Sie dürfen nicht gehen!

Maggie, bitte lass das! Maggie! - George, bitte nicht.

Maggie! - Kommen Sie.

Helfen Sie ihr! - Ihr Schweine!

Maggie! - Lasst mich! Lasst mich in Ruhe!

Nein! - Sie wollte aus dem Fenster springen.

Sagen Sie dem Arzt Bescheid. - Haut ab!

Halten Sie sie. - Nein!

Maggie! - Halten Sie ihren Arm fest.

Nein! - Halten Sie ihren Arm fest.

Nein! - Ziehen Sie ihren Ärmel hoch.

Bitte, Maggie! - Maggie, beruhigen Sie sich.

Halten Sie ihren Arm flach. Halten Sie ihn fest.

Okay, Maggie. - Weg da!

Sie müssen ihn fester halten. - Das ist nicht fair!

Nein! - Maggie, es ist gleich vorbei.

Drücken Sie hier drauf. - Weg da!

Geht weg! - Es ist alles okay. Beruhigen Sie sich.

Es ist alles okay. - Sie müssen sich beruhigen.

Nein! Nein! - Ihr Schweine!

Sie sollte sich gleich beruhigen.

Aber vielleicht braucht sie noch mehr... - Maggie!

Hör auf, mit der Tasse zu klimpern.

Lass mich in Ruhe.

Das macht mich kirre, hör auf. - Lass mich einfach, okay?

Hör auf, mit der Scheißtasse zu klimpern!

Schlag mich nicht, okay?

Was bist du so empfindlich? Haben sie es geschafft?

Du bist ja eine richtige Mimose.

Du sollst mich nur nicht schlagen, das ist alles.

Warum lässt du mich dann? Kein Mann lässt sich schlagen.

Kein Mann würde zulassen,

dass das Jugendamt mit seinem Kind rausspaziert.

Was sollte ich machen? Ich hab dir gesagt, dass sie da waren.

Ich hab nur an dich gedacht.

Klar! Du hast nur an mich gedacht.

Du hättest was tun können, aber nein.

Was denn? Sie hätten mich abgeschoben.

Dann wärst du jetzt allein. - Besser, als hier mit dir rumzuhängen!

Du beschissener Arschkriecher!

Du warst da und hast dich bei ihnen entschuldigt, oder?

Nach allem, was sie uns angetan haben!

Weißt du, was dein Problem ist? - Arschkriecher.

Wegen dir halten sie uns für verrückt. Du schreist, fluchst, hörst keinem zu.

Was hörst du denen noch zu, du Arschkriecher?

Fehlt nur noch, dass du ihnen das Essen bringst.

Ach, hau ab!

Ich habe nichts falsch gemacht.

Ich fasse es nicht, dass du mich festgehalten hast,

als sie mit dem Baby gegangen sind.

Ich kann es nicht fassen.

Kein Wunder, dass dich deine Frau verlassen hat!

Du bist ja auch ein feiges und rückgratloses Arschloch,

der die Mutter seines Kindes festhält, während sie mit ihm hinausspazieren!

Was hätte ich denn tun sollen?

Hau ab! - Nach Paraguay verschwinden oder so was?

Alles, außer mich festhalten! - Du bringst mich um den Verstand.

Wärst du lieber abgehauen, statt mich festzuhalten.

Verdammt, das ging nicht!

Was soll ich denn machen?

Wäre es dir lieber, wenn ich dich verdreschen würde?

Wie der Kerl, mit dem du unbedingt in die Kiste musstet?

So unbedingt, dass das Amt dir wegen dem die Kinder wegnimmt?

Wegen dir! Weil du Sex mit Tieren hast! - Wegen mir?

Jetzt halten sie mich auch für ein Tier. - Wenigstens verteidigen Tiere ihr Nest.

Beruhige dich einfach, okay?

Beruhigen? Beruhigen! - Dann können wir reden.

Reden? Reden!

Du hättest das Baby raustragen können, aber nein.

Du hast mich festgehalten. Was hast du dir dabei gedacht?

Sie wollten nicht mich, sondern sie.

Und ich hasse dich dafür. Ich hasse dich.

Du Arschloch. Du hättest verdammt noch mal was unternehmen müssen.

Du hasst mich? - Ja, verdammt noch mal.

Willst du, dass ich tot bin? - Ja!

Na schön...

Hau ab! - Lass mich los!

Raus hier! - Lass mich in Ruhe!

Verpiss dich!

Ich würde mich am liebsten umbringen und aus dem Fenster springen.

Ich würde mich am liebsten umbringen.

Ich will sterben...

...nur noch sterben.

Sie haben meine Kinder weggenommen. Meine Töchter sind weg.

Sie haben sie uns geraubt!

Ich will einfach nur noch sterben.

Ich will nur...

Maggie und Jorge bekamen drei weitere Kinder,

die bei ihnen bleiben durften.

Für ihre ersten beiden Töchter erhielten sie kein Besuchsrecht.

Maggie sagt, sie muss jeden Tag an ihre verlorenen Kinder denken.

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