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Original subtitles

Ja, meine Damen und Herren,

lang erwartet kommen wir jetzt zu der Verleihung des "Bogensch�tzen",

der jedes Jahr f�r das erfolgreichste neue Produkt vergeben wird.

Darf ich zu mir auf die B�hne bitten:

Karl Blomwald!

Vielen Dank!

Versicherungsschutz f�r bis zu 200 Neuwagen

w�hrend der Kurzfahrten zwischen Servicestation und Parkhaus.

Das Problem: Die Fahrer kommen fast ausschlie�lich vom Arbeitsamt.

Fazit: Negative Risikoselektion.

(Naumann) Also, L�sungen gibt es immer. Wenn man sie nicht findet, hei�t das nicht,

dass es keine gibt. Sondern nur, dass wir noch nicht genug wissen.

Der Autovermieter am Flughafen m�chte versichert werden. Ist doch gut.

Lernen wir ihn kennen. Was wir brauchen, ist Feindber�hrung.

Ich schlage vor, jemand sollte mal einfach einen Tag lang dort arbeiten. Als Fahrer,

Kaffeekocher, was wei� ich.

Eindruck gewinnen, wie die Arbeitsabl�ufe da sind. Karl, �bernehmen Sie das doch bitte.

Herr Templin, Sie setzen sich bitte mit Cornelius zusammen und arbeiten

eine ordentliche Wettbewerbsanalyse aus. - Herr Naumann, ich verstehe nicht ganz.

Ich soll jetzt einfach einen Tag lang Autos �berf�hren? - Ja.

Vielleicht sollten Sie das einfach einen Tag lang machen.

Wir kommen zum neuen Kfz-Steuer... Jetzt brauche ich schon eine Brille.

...Kfz-Steuersystem. Herr Chorin, bitte.

Hey, alles gut?

Wenn du das wirklich durchziehen willst, musst du dich jetzt auf den Weg machen.

Ich hab da gerade mal beim Arbeitsamt angerufen.

Bei dem einen Subunternehmer kannst du um zwei vorbeikommen.

Aber Alter, ich w�rd"s nicht machen. Du hast hier gestern den "Bogensch�tzen" abgeholt.

Jetzt undercover in der Tiefgarage zu arbeiten, das ist doch total schwul.

(Durchsage) Terminal C Bitte aussteigen, die Fahrt endet hier

Terminal C Please leave this train, this is the end of the line

(Motorenl�rm im Parkhaus, Reifen quietschen) - (Fernandez) Stell den da ordentlich hin!

Ja, komm ran, hier!

Ei!

Der ist Luxery, der geht ungewaschen zur�ck, das wei�t du doch! Na, komm!

(Fernandez) Was willst du hier? - Ich w�rde gerne Autos �berf�hren.

Warum?

Ich brauche Geld.

Glaub ich nicht.

Ich habe mein Studium f�r ein Semester ausgesetzt und ich h�tte einfach gerne Ruhe.

Was studierst du?

Theologie.

Wirklich?

Sehr gut. Die Lehre Gottes.

Sing mal was. Was Eigenes.

Tut mir leid, ich glaube, ich... - Okay, keine Sorge, alles bestens! Fernandez.

Ich bin der Chef hier. Wer singt, hat keine Chance.

Ich suche keinen Superstar, sondern verl�ssliche Fahrer.

Zwei Jobs f�r uns alle hier.

Aber du kannst hier die geilsten Karren fahren: 7 er BMW, S-Klasse...

Ich hab geh�rt, die sollen sogar zwei Lamborghini haben.

Was machen die denn da? Muss man da etwa singen?

Du darfst auf gar keinen Fall singen.

Sag ihm, dass du jeden Abend vor dem Schlafengehen mit Gott redest.

- Dem Dicken? - Mhm.

Danke!

(Fernandez) Tsch�s!

Ach, der Mann Gottes! Ab morgen ein kleines bisschen schneller, ja?

Und zieh dir ruhig R�uberklamotten an. - Okay. - (Telefon klingelt)

Hallo, gr�� dich! Luxusklasse hab ich noch.

(Zu Karl) F�r heute war"s okay. Tsch�s.

(ln den H�rer) Zwei? Heute Abend noch bei dir? Du machst mich fertig!

Pass auf, ich schicke dir zwei Fahrer, du zahlst die R�ckfl�ge!

Ist mir egal! Ich will, dass die Jungs heute Abend noch zur�ck sind!

Karl!

Wo bleibst du denn? Ich hab doch mit Fernandez vor 4 Stunden gesprochen!

Der andere Wagen steht schon seit einer halben Stunde "ready-for-rent".

Hier ist dein Ticket f�r den R�ckflug, der geht auch schon gleich. Um genau zu sein,

in 45 Minuten. Danke. Tsch�s!

Geil!

Wei�t du, warum so ein riesig fettes St�ck aus Metall und Plastik und was wei� ich...

Teekannen, Sitzen und Stewardessen und so �berhaupt fliegen kann?

Weil der Weg der Luft �ber den Fl�gel l�nger ist als unten hindurch.

Verstehst du? Der Wind kommt von vorne. Und weil dieser Fl�gel so gew�lbt ist,

beschleunigt die Luft obenrum schneller als untenrum, obwohl der Wind ja

mit der gleichen Geschwindigkeit ankommt. Und deswegen entsteht so ein Sog.

Pfft!

Und deswegen fliegen wir! Ist doch voll geil, oder?

Genauso ist es �brigens beim Segeln. Wei�t du, es ist ja nicht so,

dass wir nur segeln, weil der Wind von hinten so in das Segel reinbl�st, �berhaupt nicht.

Der Wind, der zieht das Segel so!

Weil die Luft ja auch dran vorbeigeht und das erzeugt so "nen Sog. Und dann, pfft.

Das ist aber nur, wenn man gegen den Wind segelt. - Genau!

Man kann ja gegen den Wind segeln! Das ist doch voll cool, oder?

Kannst du mich kurz mal in Ruhe lassen?

Na klar.

Hast du Flugangst?

Nee.

So Angsterkrankungen, das sind verdr�ngte Erinnerungen. Die l�sen so Panik aus.

Wei�t du, Atemnot, Herzrasen. Du denkst, dein Kreislaufsystem funktioniert nicht mehr.

Dabei sind das alles verdr�ngte traumatische Erinnerungen. Alles Bilder, Assoziationen.

Und die fahren dann ganz unterbewusst dein Alarmsystem hoch.

Ja. Ich habe aber keine Flugangst.

Glaubst du an Gott?

N�o.

Fernandez hat gesagt, du bist ein Mann Gottes. - Ach so.

�hm... ja, nein... Ich habe mal Theologie studiert, aber...

Dann darfst du ja nicht mit Frauen schlafen? - Was?

Du darfst sie nicht mal ber�hren, oder? Also nicht mal so ein bisschen anfassen

oder ein bisschen t�tscheln oder so? Geht gar nicht, ne? - �hm...

Nein? Das geht �berhaupt nicht, oder? - Doch, doch, doch.

Ich... ich hab es ja nur studiert, okay? Ich darf alles.

Du darfst alles? - Ja. - Alles, worauf du Bock hast? - Ja!

Und du glaubst nicht an Gott? - Nein.

Geil.

Glaubst du an Gott? - Ja, klar!

Bist du gl�cklich?

Ich wei� es nicht. - Warum?

Weil ich das nicht einfach so sagen kann: "Bist du gl�cklich?"

Bist du gl�cklich? - Klar, Mann. Richtig!

Was ist los? Karre kaputt? - Nein, nein...

Komm, steig ein. Ich nehme dich mit. - Nee, ist in Ordnung. Ich nehme einfach ein Taxi.

Komm, steig ein, Mann! Das macht Spa�! Yippie! Komm!

Wo soll"s hingehen? Zu"ner Freundin oder mit Kumpels noch "n bisschen was saufen?

Nach Hause. K�nnen wir einfach mal kurz nicht reden?

Klar, kein Problem.

Hallo? Hallo?

Hallo!

Oh Gott!

Hast du dich erschrocken?

K�nnen wir das Dach irgendwie zumachen? - Siehst du, du bist genau wie ich!

Du kannst deine Klappe auch nicht halten! Oder? - Nein, mir ist einfach nur kalt...

Ach so, sag das doch! Hier. M�tze, Decke. Schiebedach geht leider nicht mehr.

Aber daf�r f�hrt die Karre r�ckw�rts genauso schnell wie vorw�rts. Eine Variomatic!

Ist ein Getriebe, das kannst du dir gar nicht vorstellen, so klasse ist das.

Wer wartet eigentlich auf dich zu Hause? Deine Freundin?

Niemand. - Ah, Niemand hei�t sie.

Hallo Niemand, mein Schatz, na?

Du wolltest wissen, warum ich gl�cklich bin, oder? Gib mir mal "ne halbe Stunde.

Kannst auf deine komische Uhr gucken. Dann zeig ich"s dir.

Zehn Minuten. - Sag mal genau. - Neuneinhalb.

Neuneinhalb Minuten mit so "nem DAF 66, Baujahr "72, 620 Kilogramm.

Von 0 auf 50 in 8 Sekunden. Variomatic, vorw�rts wie r�ckw�rts.

9,5 Minuten. Das hei�t, mir bleiben noch genau 20,5 Minuten Zeit.

(Frauenstimme) Hallo?

Du siehst gut aus! - Hallo, mein Hansimann!

Sag mal, kannst du uns nicht so "n bisschen verheiraten oder so? Du kannst doch so was?

Hallo! Nicht erschrecken, das ist mein Freund Karl.

Er ist Pastor, also er hat studiert. Glaubt zwar nicht an Gott, aber egal.

Hallo Karl. - Hallo.

Hallo, meine K�nigin.

Und? Hab ich dir zu viel versprochen? - Nee, ja... Also nee, nee.

Ich hab Kuchen. - Kuchen? Kuchen ist top, oder?

Geht rein! - Mjam, mjam! Komm!

Ich schw�re dir, ich werde sie heiraten! Meine K�nigin, ich muss sie heiraten!

Kannst du mir nicht irgendwie helfen dabei?

Ich meine, du bist doch so "ne Art Pastor, oder? - (Stelle) Kuchen.

Danke dir. Lecker! Hier, probier mal.

Hmm! Super!

(Stelle) Tee? - Tee? Tee ist klasse! Top!

Na, ist sie nicht eine kleine geile Sau, hm? Eine richtig kleine geile Sau? - H�r auf!

Sag doch mal! Sag, sie ist "ne richtig kleine geile Sau! - Lass das, Hans!

Nun sag, dass sie eine kleine Sau ist! Ja! Ja, sie ist "ne kleine Sau...

Ja, sie ist "ne kleine Sau! - Ach so! Wie lange noch?

Wie viele Minuten hab ich noch? Guck auf deine Uhr. - Dreizehn.

Dreizehn, okay! Und du bist sicher, dass du uns nicht verheiraten kannst, ja?

Du hast "nen Knall, Hans. - Okay, Plan B.

Hey, und wo ist Hans? - Keine Ahnung.

Explodiert? - Ne, ne. Der ist duschen.

Das ist meine Tasse. - Oh.

Nee, ist okay. - (Hans ruft) Stelle!

Komm mal ganz kurz her, ich bin in der Dusche.

Stelle, bitte!

(Stelle) Nein! Ich will jetzt nicht!

Das ist mein Kumpel. Der h�ngt den ganzen Tag in der Bude rum. Der hat nichts zu tun.

(Frank) Hallo.

Was machst du denn hier?

Frank. Das ist Karl.

Karl ist ein Freund von mir.

Ja, ja. Nee, klar.

Wir sind ja auch total gute Freunde geblieben. Oder?

Ich wusste nicht, dass du noch "nen Schl�ssel hast.

Deswegen bin ich ja auch hier.

Um den Schl�ssel f�r die Wohnung abzugeben, die wir zusammen gesucht haben.

Aber meinen B�rostuhl, den darf ich schon mitnehmen, oder?

Willst du ein St�ck Kuchen?

Bist hier schon richtig der Chef, oder?

Dein DAF, da drau�en? - Hm? - Der DAF da drau�en, ist das deiner?

Ja, ist meiner. - Wei�t du noch nicht mal, welchen Wagen du f�hrst, oder was?

Ach so, der DAF 66. Baujahr "72, 620 Kilo. Von null auf 50 in 18 Sekunden.

Er f�hrt vorw�rts so schnell wie r�ckw�rts, hat ein Variomatic-Getriebe.

Das ist meiner. Ja, genau.

Da w�rde ich mal das Dach zumachen. Es regnet.

Ach so, ja.

Mach die Schei�t�r auf! - Ist offen.

Wo ist der verdammte Schl�ssel? - Steckt.

Sag mal, bist du eigentlich komplett bescheuert? Bist du wahnsinnig geworden?

Mich da einfach so sitzen zu lassen! Mit diesem Schei�typ!

Und h�r auf, mich so beschissen anzugrinsen!

Was w�re denn gewesen, wenn der Typ dich gesehen h�tte, h�?

Was w�re dann gewesen? F�r Stelle, deine K�nigin!

Bist du eigentlich sauer, weil du auch duschen wolltest?

Oder wolltest du mit mir zusammen duschen? Ich wei� ja auch nicht.

So lange kennen wir uns ja nicht. Bin mir nicht sicher, ob ich dich nackt sehen wollte.

Du sagst kein Wort, bis wir bei mir sind!

Gute Nacht. - Ja, gute Nacht.

Vielen Dank f�r das Nachhausefahren. - Gern geschehen.

Frau Schwarz? Guten Morgen, Karl Blomwald hier.

Folgendes: Herr Naumann hat mir gestern eine Sache anvertraut. Richten Sie ihm aus,

dass ich wahrscheinlich auch heute den ganzen Tag damit besch�ftigt sein werde.

(Hans) Wusstest du, dass die Erde gar keine Kugel ist?

Sondern ein abgeflachtes Rotationsellipsoid.

Hier. Kleine Erfindung von mir.

Und, gef�llt es dir? Meine Erfindung.

Schmeckt riesig.

M�dchen warten auf den Bus.

Richtig!

Das sind nicht nur M�dchen. Das sind M�dchen, die auf den Bus warten.

Huhu! Wink mal!

Huhu! Na los!

(Mit hoher Stimme) Guck mal diese toppen Typen da mit diesem toppen Golf Kombi.

(Mit hoher Stimme) Der Golf ist echt top. Der wiegt bestimmt 1100 Kilo.

Genau, und der eine da, ist das nicht der geile Hans, der den Kaffee erfunden hat?

Ja, aber der andere sieht total s�� aus.

Der ist irgendwie so... geheimnisvoll.

Geheimnisvoll? - Ja, was wei� ich. Hat die doch gesagt!

(Ein Mann ruft) Hey! Fernandez will euch dr�ben im Parkhaus sehen. Bisschen flott!

Okay, ihr beide holt zwei Neuwagen ab. Los geht"s!

Mann, Hans, hast du den Arsch offen? - Ich wollte einfach nur schnell sein.

Ich zeig dir gleich, wie schnell das geht, dass du keinen Job mehr hast.

Nicht nur, dass wir die geilsten Karren wie die besengten S�ue fahren,

wir d�rfen es auch noch, und das in so "nem Land, in dem fast gar nichts erlaubt ist.

�berhaupt nichts. Wir haben ja auch nichts, keine Pyramiden, keine Eifelt�rme oder so!

So was kannst du auch nicht im Museum sehen, so was kannst du wirklich nur f�hlen.

Nach meiner Meinung ist das eines der gr��ten Erfindungen �berhaupt:

Die Sch�nheit der Geschwindigkeit.

(Theo) Hier ist Stau, Junge! Siehst du das nicht? Blindes Huhn, du!

D-AD 9779.

Das ist eine palindromische Zahl. - (Theo) Was f�r ein Ding?

Das ist wie Anna oder Otto, kannst vorw�rts und r�ckw�rts lesen.

Oder wie Reliefpfeiler.

Reliefpfeiler?

Und 9779 ist eine palindromische Zahl.

Weil wenn n�mlich die alternierende Quersumme,

also nicht die Quersumme 9 + 7 + 7 + 9,

sondern 9 - 7 + 7 - 9 durch 11 teilbar ist,

dann ist auch die Zahl selber durch 11 teilbar.

Und...

eins...

...und eins...

...sind eins.

Warte.

W�rde es dir was ausmachen, wenn ich mit dem silbernen fahre?

Die sind doch beide silber! - Ne, ne. Der ist silber und der ist anthrazit.

Warte!

Bist du �berhaupt schon mal Porsche gefahren? - Nee.

Du bist noch nie Porsche gefahren? - Nein.

Oh Gott, dann ist das ja was ganz anderes. Mann, das ist ein Porsche!

Das sind noch Jungfrauen, die sind noch nie gefahren worden! Ein Porsche!

Der toppeste Sportwagen von der ganzen Welt.

Okay, pass auf: Wenn du vom Autofahren tr�umst, okay, welche Farbe haben die?

Eher so silber oder anthrazit? - Wei� ich nicht.

Mann, hast du noch nie vom Autofahren getr�umt?

Okay, ich nehme einfach den grauen. - Warte, warte!

Lass uns darum spielen. Okay? Wer gewinnt, darf den silbernen fahren. Oder nee...

Wer gewinnt, darf es sich aussuchen. Nee, den silbernen fahren. Okay?

Schnick schnack schnuck. Welche Zeichen?

Stein, Schere, Papier und Brunnen. - Okay. Und Feuer und Wasser.

Wie, was denn? Feuer? - Na, Feuer. Wasser.

(Beide) Schnick schnack schnuck!

Feuer! - Durch Feuer geht doch "ne Schere nicht kaputt.

Aber die verbiegt sich, Mann!

(Ein Mann ruft) Hey, was macht ihr denn da? Setzt eure �rsche in Bewegung!

Warte, warte, kann ich doch den fahren? - Du kannst mich mal am Arsch lecken.

Daf�r ist mein Topspeed h�her. - Was?

Na, du warst zwar eher hier, aber meine H�chstgeschwindigkeit ist h�her.

Sehr witzig. Deswegen bist du auch Letzter geworden, was?

(Hans) So, jetzt zeig mal, was du kannst, Dicker. 20!

Komm, komm, komm, komm, komm! 30!

Komm, komm! 30! Weiter, weiter, das schaffst du!

Komm, weiter! Das letzte noch! Karl! Karl!

31! Gut!

20!

Zieh, Hans! Zieh!

31!

Nun komm!

33!

35!

Jaa! - Wahnsinn!

Jaa!

35!

Das gibt"s nicht!

(Au�er Atem) Jetzt hab ich gewonnen. Jetzt hab ich aber "nen Wunsch frei.

(Karl schreit) Aaah!

Aaah!

Wie sp�t ist es denn?

Neun. - Neun? Neun ist geil!

Hey!

Hans!

Schei�e.

Was machst du denn da?

Mir ist was runtergefallen.

In den Fu�raum? - Richtig.

Und warum hast du dich ausgezogen?

Nur so.

Stelle ist gerade aus London gekommen. Ich dachte, wir gehen ein K�ffchen trinken.

Gerne.

Hans? - Ja.

Kannst du mir deine Sachen borgen, solange du meine anhast? - Ja, klar.

Bis gleich. - Ja.

Kann ich deine Uniform auch mal anprobieren? - Ja.

Probiert mal! Ist "ne Erfindung von mir. - Neu?

Brandneu!

Das ist von dir, ja? - Ja.

Und, wie schmeckt es?

Super.

Ist "n Traum. - Richtig.

Ich kann erfinden. Was kannst du?

Ich kann Gedanken lesen. - Gedanken lesen?

Ja, von jedem Menschen. - Okay.

Was denkt der da?

Das ist Boris Lepowski.

Den gesamten Flug aus seiner Heimat Kamtschatka war er sich sicher,

dass eine der Stewardessen seine gro�e Jugendliebe aus der Schulzeit ist.

12 Stunden hat er dar�ber nachgedacht, ob er sie ansprechen soll, und es nicht getan.

Jetzt g�nnt sich Hasenb�rchen erst mal einen Kaffee. - "Hasenb�rchen"?

Das ist der sehr sch�ne Kosename, den sich seine Frau f�r ihn ausgesucht hat.

Und wie nennt er sie? - Bernd!

Stimmt.

Lasst uns mal eine Minute gar nichts sagen. Nur h�ren.

Augen zu.

Augen zu.

(Stelle singt leise) Ich bin der Welt

abhanden gekommen

Mit der ich sonst

so viel Zeit verdorben

Sie hat so lange

nichts von mir vernommen

Sie mag wohl glauben,

ich sei gestorben

Tsch�s, Bernd.

Tsch�s.

Wie sieht"s in der Firma da aus?

Was haben Sie f�r einen Eindruck?

Wie sind die Abl�ufe da?

Ich glaube, ich habe im Moment ein bisschen den �berblick verloren. - Bitte?

Ich kann Ihnen nichts vorlegen. - Verstehe ich nicht.

Sie haben mit dem von Ihnen entwickelten Kfz-Produkt hier eine ganz und gar

beachtliche Leistung hinterlassen. In seinem ganzen Entwurf aufs Wesentliche reduziert.

Klug, einfach, klar. Glauben Sie, irgendeiner lhrer jungen Kollegen hier

k�nnte Ihnen das Wasser reichen? Und meinen Sie, ich w�sste das nicht?

Aber sobald es um eine Pr�sentation oder Arbeit im Team geht,

schalten Sie komplett ab! Dann sind Sie �berhaupt nicht mehr da!

Alleine f�r sich leisten Sie Beachtliches, aber hier in der Abteilung laufen Sie rum,

als seien Sie nur zu Besuch!

Sie da, bei irgend so einem Subunternehmer Autos putzen zu lassen,

war eine Provokation! Eine Beleidigung, damit bei Ihnen mal was passiert.

Damit Sie sich wehren, mir widersprechen, sonst was!

Doch ich muss leider feststellen, gar nichts ist passiert.

Karl.

Legen Sie los! Wachen Sie auf, Mensch!

Oder sagen Sie mir, was Sie wollen.

Aber ich verspreche Ihnen: Wenn nichts von Ihnen kommt, werden Sie von mir h�ren.

Haben Sie mich verstanden? - Ja.

Guck dir den genau an, die Felgen allein kosten 1000 Euro!

Verdammte H�tte.

Paulo!

Wo ist der Schl�ssel von dem Phaeton? - Den hab ich.

Wieso hast du den Schl�ssel von dem Phaeton?

Bei der Wagenabgabe hast du �berhaupt nichts zu suchen!

Ist hier die Wagenabgabe? - Ja, ja, ich fahre den Wagen kurz hoch.

Getankt? Irgendwelche Probleme? Sch�den? - Nein. Was? Alles in Ordnung.

Wo geht"s hier zum Terminal 2? - Da vorne.

Karl, ich sterbe!

Lass mich zur�ck! Du wirst es auch alleine schaffen!

Fahr! Lass mich zur�ck!

Du schaffst es. Ich schaffe es nicht...

Ich schaffe es nicht!

Ich glaube, wenn ich "ne Frau w�re, dann h�tte ich richtig gute Titten.

Also klein, aber ziemlich geil!

Du h�ttest bestimmt "nen guten Arsch!

Sind wir eigentlich Freunde? - Klar!

Wieso, wegen dem Arsch?

Bist du in Stelle verliebt? - (z�gernd) J�... Jein!

Ich dachte, du willst sie heiraten? - Sag mal, was ist denn mit dir los?

Mach mal nicht so auf Kirche. Ich liebe sie halt irgendwie alle. Ich habe nicht gesagt,

dass ich nur sie heiraten will. Au�erdem hat sie sowieso keine Zeit, sie... ist bald weg.

Sie will irgendwie nach Madrid oder so. - Und was macht sie da?

Na, Stewardess eben. Das ist schon echt ein scharfer Beruf, ey.

Die fliegen den ganzen Tag durch den Himmel und haben diese unglaublichen Kost�me an.

Wenn ich ein M�dchen w�re, dann w�re ich Stewardess. Und du?

Nonne?

Oder Arschmodel?

Ich habe den Wagen hier noch nicht eingecheckt.

Wollen wir kurz zu Stelle fahren?

Geil!

Okay? - Noch mal!

Zack! - Zack!

Zack! - Zack! - Zack!

Boing! - Boing! - Boing! - Boing!

Zack! - Boi... �h, Boing.

Etwas schneller.

Zack! - Boing! - Boing. - Boing.

Zack. - Zack. - Zack.

Boing. - Boing. - Boing.

Zack. - Zack. - Zack.

Hans hat gesagt, du gehst nach Madrid.

Nein. Ich gehe nach Barcelona.

Mein Vater wohnt da.

Wie lange willst du da bleiben?

Ich dachte, so zwei Monate.

Mein Vater arbeitet da in einem Museum.

Vielleicht kann ich da so ein bisschen arbeiten.

(Spanisch)

(Spanisch)

(Spanisch)

(Spanisch)

(Spanisch)

(Spanisch)

(Spanisch)

(Spanisch) Ich bin ein Genie.

Lhr sprecht Spanisch? Das finde ich top! Sag mal was!

Was soll ich denn jetzt sagen?

Okay, passt auf, ihr streitet euch. Lhr streitet euch auf Spanisch!

Okay, sag mal "n Schimpfwort auf Spanisch.

(Spanisch)

(Spanisch)

(Spanisch)

(Spanisch)

(Spanisch)

(Spanisch)

(Spanisch)

(Spanisch)

(Spanisch)

(Spanisch)

(Spanisch)

(Spanisch)

(Spanisch)

Burico? Burico

Was soll das sein?

Und jetzt... Jetzt sag ihr mal was total Nettes.

Ich lasse euch mal allein, ja?

Was willst du von mir? - Was?

Was du von mir willst?

Findest du es geil oder top, wie ich deine Freundin k�sse?

Was soll das?

Du hast dich verknallt?

Aber ein ganz klitzekleines bisschen hast du dich auch in mich verknallt, oder?

Karl! Vergiss nicht dein geklautes Auto!

Das steht da!

(Hans) Aha.

Ja...

Das ist sch�n. Und f�r diesen Teppich wollen Sie eine Abl�se haben?

Der Blick ist nat�rlich fantastisch. Gleich hier so "n Bett, das ist nat�rlich praktisch.

Ja, gef�llt mir! Ehrlich! Richtig gut!

Die K�che. Alles ist eher so modern, das k�nnte ich direkt so �bernehmen, oder?

Sch�n! Und das ist so praktisch, dass man hier direkt so durchgehen kann. Es ist so...

Irgendwie so... so ger�umig.

Mann, Alter, jetzt lass dich mal in den Arm nehmen!

Du hast dich in meine K�nigin verliebt. Das ist in Ordnung. Ehrlich!

Sie mag dich, du magst sie, du magst mich und ich dich.

Das ist okay! H�?

Soll ich dir mal was zeigen? - Ja. Gern!

(Hans) Geile Luft! - Fahr mal hier rein.

Hier? - Ja!

Und jetzt?

(Hans) Wow!

Das ist mein B�ro.

Ich arbeite hier in der Versicherung.

Den Job als Fahrer habe ich nur gemacht, weil mein Chef mich damit provozieren wollte,

dass ich einen Tag lang f�r weniger als 6 Euro die Stunde Autos saubermache.

Du bist lustig, Hans.

Aber du siehst die Welt nicht, wie sie ist.

Ich bin nicht so ulkig, aber daf�r habe ich "nen klaren Blick auf die Dinge.

Ich hab "nen richtigen Job, ein richtiges Leben.

Es war Zufall, dass wir uns am gleichen Tag f�r diesen bl�den Job beworben haben.

Aber wir kennen uns �berhaupt nicht. Wir sind auch keine Freunde.

(Karl) Welchen Wagen fahren Sie? - VW Passat.

(Karl) Welchen Wagen fahren Sie? - VW Passat.

Und du? - (Cornelius) Audi TT.

Und Sie, Herr Naumann? - Alfa Romeo. Ein Privatwagen.

Sehr sch�n. Und jetzt geben Sie mir bitte lhre Schl�ssel.

Ich m�chte runter in die Tiefgarage gehen und mir einen aussuchen.

Was ich dann genau mit welchem Wagen mache, wei� ich noch nicht.

Vielleicht mit dem Alfa eine Runde drehen, den Passat verkaufen

oder den TT gegen eine Wand fahren. Warum? Weil ich einfach Lust darauf hab.

Und weil sowieso keiner wei�, dass ich es war. Geht nicht?

Weil Sie mir nie im Leben lhren Schl�ssel geben w�rden? Doch. W�rden Sie.

Stellt mich mit dieser Weste,

wie sie von Mitarbeitern bei der Wagen- annahme getragen werden, in ein Parkhaus,

in dem Mietwagen zur�ckgebracht werden,

dass der Kunde mir einfach seinen Wagen �berl�sst, ohne eine einzige Frage zu stellen.

(Naumann) Entschuldigung, ist hier noch frei? - Ja.

Na ja, �ber lhren neuen Dresscode k�nnten wir ja bei Gelegenheit noch mal diskutieren,

aber lhre Arbeit hat mir sehr gut gefallen!

K�nnen Sie ruhig mal ein bisschen stolz auf sich sein.

Ja.

Karl?

Ich hab den Wagen genommen.

Und ich hab auch nicht Theologie studiert.

Was ist los? - Hast du Hans gesehen?

Na, der ist doch gefeuert worden. - Was?

Ja! Da war irgendwas mit "nem geklauten Auto.

Ich glaub, der hat irgendeinen neuen Job am Flughafen oder so.

(Hans) Vorsicht, sch�ne Frau!

Hans?

Ist das nicht zu sch�n? Lass uns einfach gar nichts machen, nicht r�bergehen,

nicht anquatschen, einfach nur hier stehen und den Moment genie�en.

Gott, sind Frauen nicht das Allergr��te?

Ich liebe sie. Ich liebe sie alle! Wei�t du, was das Beste ist?

Das hast du hier jeden Tag! Das ist der allergeilste Job �berhaupt!

Darf ich dir mal was zeigen? - Du willst mir was zeigen? Klar, zeig mal was!

Ist f�r dich.

Hast du die Karre geklaut? - Ich hab ihn f�r eine Woche gemietet.

Sag mal, bist du bescheuert? Ist das alles, was dir dazu einf�llt?

Glaubst du, es ist mein Traum, mit so einer beschissenen Karre rumzufahren?

Du hast �berhaupt nichts kapiert!

Na los!

Fahr mal hier runter.

W�nsch dir mal was.

Wenn das Schiff tutet, dann geht dein Wunsch in Erf�llung.

(Ein Schiff tutet) - Alter, geil!

Ich war als Kind �fter hier und hab mir vorgestellt: Wenn das Schiff tutet,

dann geht der Wunsch in Erf�llung.

Irgendwann mit 15 hab ich dann kapiert, dass die Schiffe immer an der Stelle tuten.

Wie alt bist du noch mal? - Du gehst mir so auf den Z�nder, ehrlich!

Ich kann"s gar nicht fassen, dass ich dich erst "n paar Tage kenne, ey! Es ist so,

als wenn du mich schon jahrelang nervst. Du bist n�mlich die Nervens�ge!

Du! Du, nicht ich!

Entschuldigung! Wusste ja nicht, dass der Wunsch dir so wichtig ist.

Blo� weil die Schiffe hier immer tuten, hei�t das ja nicht,

dass der Wunsch nicht trotzdem in Erf�llung geht. - Na, hoffentlich!

Willst du mit mir nach Barcelona?

Warum?

Weil ich Stelle wiedersehen will.

Und weil du mein Freund bist.

Bist du dann gl�cklich?

Ja.

Gut.

Oder warte mal. Wenn in den n�chsten drei Minuten einer hupt,

dann f�hrst du allein, und zwar mit meinem DAF. Und wenn nicht,

dann fahren wir zusammen. Okay?

Okay.

Gut, holst du zwei Kaffee?

Aaah!

Ey, burico!

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