All language subtitles for Mi Amiga Eva.2025.German.DL.1080p.WEB.H264-SiXTYNiNE

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Original subtitles

Meine Damen und Herren, wir befinden uns im Anflug auf Rom.

Bitte stellen Sie Ihre Rückenlehne senkrecht

und klappen Sie die Tische hoch.

Stellen Sie sicher, dass Sie angeschnallt sind

und alles Gepäck unter dem Vordersitz oder im Locker über Ihnen verstaut ist.

Danke.

Danke.

Ciao.

Hey, hey!

Sorry, sorry!

Ich hatte keine...

Ja, Samuel, ja. Ich komm gleich runter.

Gehen wir zum Mittagessen? -Okay, lass uns gehen.

Nimm ihn nicht zu ernst, okay?

Ja.

Eva, ich hab dich gesucht. Kommst du gerade erst?

Ja, ja. Letzten Endes...

ist es spät geworden.

Okay. Sofia und ich gehen essen. Willst du mitkommen?

Um ehrlich zu sein, nein. Ich bin müde und esse was auf dem Zimmer.

Sicher? Es kommt noch ein befreundetes Pärchen.

Wir sind sehr früh aufgestanden und ich bin durch.

Viel Spaß. -Wir sehen uns. -Ciao, Sofia.

Hallo. -Hallo.

Spanierin, stimmt's? -Ja.

Ich hab Sie eben reden hören.

Ich bin Argentinier, aber...

lebe schon lange in Spanien, mal in Madrid, mal in Barcelona.

Ah, so was. Ich auch. -Auch mal in Madrid, mal in Barcelona?

Nein, nein. Nur in Barcelona. Ja.

Entschuldigen Sie das heute früh. -Ich habe mich zu entschuldigen.

Nein, mein Schrei hat Sie erschreckt. -Nein, Sie müssen mir verzeihen.

Ich habe die offene Tür gesehen und bin einfach reinspaziert.

Ich hätte dasselbe getan, keine Sorge.

Dann haben wir jetzt eine Reiseanekdote zu erzählen.

Ja, das stimmt.

Um die Ecke gibt's ein gutes Lokal, an dem kleinen Platz.

Dort isst man...

Nein, ich... -Ich meinte damit nicht, dass wir...

zusammen hingehen.

Nein, nein. -Ah, okay, okay.

Ich hab nur vorhin gehört... -Ja.

dass Sie im Zimmer essen, falls Sie darauf keine Lust haben...

Das Essen ist sehr gut. -Okay, da lang?

Ja, da lang, gleich um die Ecke. -Sehr gut.

Da ist mein Taxi. Tschüss. -Okay.

Eva, im Schrank ist es nicht.

Da sollte es auch nicht sein, sondern im Flur.

Ich weiß nicht, da habe ich es hingetan. -Also, wann hattest du es das letzte Mal?

Ich bin müde, Víctor. -Schatz...

sonst kaufe ich einen zu kleinen Teppich und du bist sauer.

Mama, du hast neulich mit der Hippiefrau von nebenan geredet, ich glaube...

Sie hat es, Víctor. Das Maßband und den Flaschenöffner.

Wir wollten ihr nichts mehr leihen. -Ich weiß.

Mama, wo bist du? -In Rom, was dachtest du denn?

Hey, hallo. -Hi.

Guten Morgen. -Hallo, guten Morgen.

Wie geht's? -Gut.

Ich bin Álex, freut mich. -Und ich bin Eva.

Waren Sie in dem Restaurant? -Ja, ja, ja.

Hat's Ihnen gefallen?

Ja. -Ist ja nicht schlimm, wenn nicht.

Nein... in Wirklichkeit war ich nicht dort.

Ich war nicht dort.

Ich war müde und hab mir ein Sandwich aufs Zimmer bestellt.

Ich weiß nicht, warum ich Ja gesagt habe. -Mach ich auch manchmal.

Was? -Lügen.

Sachen sagen, um gut dazustehen. -Ja, oder? - Ja, sicher.

Heute Abend gehe ich. -Kein Ding, ist ja nicht mein Restaurant.

Sicher.

Der Roman eines südamerikanischen Autors, ein Landsmann.

Er lebt hier in Rom.

Sie machen eine Serie daraus, deswegen treffe ich ihn.

Heutzutage machen sie viele Serien. -Gut für mich, ich bin Drehbuchautor.

Drehbuchautor? Interessant, oder? -Ja.

Na ja, es kommt auf das Projekt an und die Bezahlung.

Aber seit ich in Spanien lebe, kann ich nicht klagen.

Eine meiner besten Freundinnen ist Argentinierin.

Vielleicht kennen Sie sie ja... Wohl eher nicht.

Es gibt viele von uns dort.

Eine Plage, die Argentinier in Barcelona. -Ja, stimmt.

Vielleicht kenne ich sie... -Ja, aber...

Was machen Sie hier, wenn ich fragen darf?

Ich arbeite für eine Literaturagentur und habe ein paar Termine.

Verzeihung. -Gehen Sie ran.

Nein, nein, es ist zu früh zum Streiten.

Meine Ex.

Bleiben Sie länger in Rom? -Bis morgen.

Aber ich werde nicht viel Zeit haben.

Den ganzen Tag Meetings. -Uff, ja.

Arbeit eben. -Ja.

Nächstes Mal bringe ich etwas Zeit mit. -Rom ist es wirklich wert. -Ja.

Es ist eine bezaubernde Stadt. -Eva!

Da, ich muss los!

Dann noch einen schönen Tag und...

Und frohes Schaffen. -Ja, ebenfalls. Danke.

Ciao, Eva. -Tschüss.

Es ist da drüben.

Entschuldigung.

Zimmerservice, wie kann ich helfen?

Zimmerservice, wie kann ich helfen?

Entschuldigen Sie.

Danke.

Hallo, Eva.

Hallo, Álex.

Sie sind also meiner Empfehlung gefolgt. -Ja.

Am Ende, ja.

Ich wollte gerade ein Taxi nehmen und...

Dann hab ich Sie gesehen. Und...

da kam mir die Idee, Sie einzuladen.

Wohin? -Zu Freunden nach Hause.

Sagen Sie ja, dann müssen Sie nicht alleine essen.

Haben Sie schon bestellt? -Noch nicht.

Ein Freund hat Geburtstag.

Verstehe. -Es wird ein entspannter Abend.

Danke, Álex, aber nein. -Was für eine Entschuldigung kommt jetzt?

Keine... -Na dann?

Es ist mir unangenehm. -Aber warum?

Weil wir uns nicht kennen und ich verheiratet bin, vermutlich.

Ich wollte Sie keinesfalls in Verlegenheit bringen.

Ich hatte nicht vor...

Sie sind allein und wir sind Nachbarn...

Bitte. -Nein, danke.

Dann lasse ich Sie mal in Ruhe, Eva.

Es ist nicht weit von hier, oder?

Nein, nein, es ist ganz nah.

Und wenn Sie gehen wollen, gehen wir.

Ich finde selbst heim. Ich bin verheiratet, aber nicht dumm.

Den Satz würde ich gerne mal in einem Drehbuch verwenden.

Álex! Wie geht's? -Hallo! Und dir, Claudia?

Gut, und dir? -Gut.

Eva, Claudia.

Freut mich. -Ebenfalls. -Pietro!

Hey, mein Freund. -Guten Abend.

Wie geht's? -Super, ich dachte, du kommst nicht.

Ich hab gesagt, ich komme, und hier bin ich.

Und sie? -Das ist Eva.

Álex' Freundin.

Sehr erfreut. Kommt rein! -Julia!

Was hat sie gesagt, wer ich bin?

Sie dachte wohl, wir wären zusammen.

Ich dachte, es wäre ein ruhiges Abendessen.

Ich bin auch überrascht.

Möchten Sie was trinken? -Einen Weißwein.

Einen Weißwein? Okay.

Sie tanzen nicht gerne, oder? -Nein.

Es ist mir unangenehm. -Warum?

Ich weiß nie, wohin mit meinen Armen.

Mit den Armen?

Ja.

Nein, nein, nein.

Auf geht's! -Nein.

Los! Nur einen Song.

Du zuerst. -Nein, du.

Na gut. Ladies first.

Gute Nacht. -Eva, wo willst du hin?

Wie?

Es ist da. -Ach, ja.

Denk nicht, ich wäre betrunken. -Ich auch nicht.

Also dann.

Gute Nacht. -Gute Nacht.

Vielleicht ist er im Zimmer.

Was ist?

Was ist los?

Ich finde den Schlüssel nicht.

Eva, geh einfach durch mein Zimmer.

Kein Problem.

Los.

Okay. Ja, weil...

Du bist aber unordentlich! -Erst recht, wenn ich alleine bin.

Hier lang.

Du hast abgesperrt. Traust du mir nicht?

Na ja, verheiratete Frauen sind unberechenbar.

Ich hatte einen sehr schönen Abend. -Ich auch.

Danke für die Einladung.

War mir eine Freude.

Gute Nacht, Álex. -Gute Nacht, Eva.

Samuel.

Guten Morgen. Ja, ich komme gleich runter.

Frühstücke schon mal. Bis gleich.

Entschuldigung. -Ja.

Es wurde etwas für Sie abgegeben. -Für mich? - Ja.

Danke.

OKTOBER

"Mein Flug war früh, ich wollte dich nicht wecken.

Gestern war es sehr schön.

Meine Nummer, falls du mal einen Drehbuchautor brauchst."

Schatz, ich hab dir Teppichmuster hingelegt

aus dem Laden, den Julian empfohlen hat.

Schaust du sie dir an?

Eva?

Ja. -Du wolltest einen neuen Teppich.

Papa, ich komme zu spät.

Ja, ich komm schon.

Kaufst du Wein für das Abendessen? -Ja.

Okay, ciao.

Eva. -Hallo.

Das ist für dich gekommen.

Guten Morgen.

Isst du schon zu Mittag?

Warum sagst du nichts?

Was ist los?

Nichts, warum? -Weil du in letzter Zeit so...

Ich weiß nicht, wo du in Gedanken bist, Eva.

Sitzt hier alleine mit einem langweiligen Salat.

Was ist das? -Brokkoli.

Brokkoli... also bitte.

Ich wollte was essen gehen.

Ich habe für Marina was gekocht und...

Und wie war's in Rom? Du hast gar nichts erzählt.

Gut. Gut, ja.

Entschuldigung.

Habt ihr vielleicht einen Tampon? -Nein, nicht hier.

Ich auch nicht.

Ich brauche keine mehr.

Ah, du hast keine Regel mehr? -Nein.

Was ist mit ihr? -Nichts, alles gut.

Stimmt es, dass die Libido nachlässt? -Also!

Haben wir ein Buch zu dem Thema im Programm?

Verzeihung, welches Thema? -Liebe, Sex und Menopause.

Es wäre gut, so was zu haben. Ich schaue gleich mal.

Also, ich geh dann mal Tampons kaufen. Braucht ihr was? -Nein.

Doch. Etwas Solidarität mit den Altgedienten...

wäre angebracht.

Also, ich geh essen und lass dich hier allein

mit deinem Brokkoli und deinen Angelegenheiten.

Hallo.

Es war egal.

Und wo hast du ihn gesehen?

Auf der Straße, sie haben auf ein Taxi gewartet.

Und du hast nichts gesagt? -Nein, sie haben sich geküsst...

Ich hätte ihn fast eingeladen. -Wen?

Roberto, Schatz. Roberto.

Wenn du mal dein Telefon weglegst, würdest du vielleicht...

Das geht nicht. -Warum nicht?

Weil man sich für einen entscheiden muss, wenn ein Paar sich trennt. So ist das.

Daher sollten wir uns nicht trennen, ich würde sicher verlieren.

Wir kannten Mamen, bevor sie ein Paar waren...

Und wie ist sie?

Sehr hübsch. Und jünger.

Was für eine Überraschung!

Er schien wie ausgewechselt.

Wer? -Roberto.

Wie ein anderer Mensch. -Roberto sah aus wie ein anderer?

Ja, er hat gelächelt, er sah glücklich aus.

Ich war ganz neidisch, sie so zu sehen. So verliebt.

Was soll das heißen? -Was?

Dass du neidisch warst, sie so verliebt zu sehen.

Na, eben das...

Dass ich neidisch war.

Neidisch, worauf genau?

Vorsicht... Vorsicht...

Na ja, sie so zu sehen.

So verliebt.

Klar.

Nicht wie wir, meinst du?

Das habe ich nicht gesagt.

Genau das hast du gesagt.

Ich glaube, das reicht. Es ist doch klar, was sie meint.

Genug. -Noch etwas Salat?

Eva meint, dass es nicht dasselbe ist wie am Anfang.

Lass sie selbst reden. Ihr müsst sie nicht verteidigen.

Macht ja nichts, dass meine Frau nicht mehr in mich verliebt ist.

Zumindest nicht so wie Roberto in seine Freundin. Oder was?

Nach so langer Zeit...

ist es eben anders.

Natürlich.

Wie anders?

Also, Víctor... das...

ist ein bisschen wie ein Polizeiverhör.

Es geht einfach mehr...

ums Zusammenleben.

Ums Zusammenleben.

Oder nicht? Doch.

Gut, das zu wissen.

Es hört sich schrecklich an, aber es ist gut, es zu wissen.

Bist du heute etwas empfindlich, Víctor? -Das liegt daran, dass wir Männer jetzt

Kontakt mit unserer femininen Seite aufgenommen haben.

Was für ein dämlicher Kommentar, echt!

Und wir Frauen sind hysterisch? -Nein. -Doch.

Bitte. Streitet nicht.

Ich weiß nicht...

In letzter Zeit sage ich manchmal Sachen und weiß gar nicht, warum.

Gut, dass sie es gesagt hat, einer von uns hätte dafür

auf der Straße geschlafen. -Jetzt fängt der auch noch an!

Was soll das heißen?

Das würde passieren, wenn ich sage, dass ich nicht mehr in dich verliebt bin.

Oder nicht? -Das hat Eva nicht gesagt.

Keiner ist so verliebt und vögelt so viel oder genauso

wie am Anfang, nach 20 Jahren.

Das wollte Eva sagen. Oder? -Ich bin immer noch verliebt in dich.

Sei du mal ganz still.

Siehst du, Julián ist noch in Marga verliebt.

Und ich übrigens auch noch in dich.

Jetzt ist dir zum Heulen, oder?

Nein, nein.

Alles in Ordnung.

Schatz.

Es tut mir leid.

Ich bin zu weit gegangen. Tut mir leid.

Ich mach mal Musik an. -Ja, Schatz, bitte.

Alles in Ordnung? -Ja, ja.

Ich geh mal kurz aufs Klo.

Tut mir leid.

"Barcelona, Madrid, die Welt Drehbuchautor und Bücherfreund"

Eva, wir können dann.

Ah, ja.

"Álex, ich habe mich noch gar nicht für das Buch bedankt, ich mochte es sehr.

Ich hoffe, dir geht es gut und dass die Serie ein Erfolg wird.

Deine italienische Freundin."

Es ist fast drei Stunden lang.

Drei Stunden! Hab ich eben gelesen.

Wir könnten essen gehen und am Schluss kommen und Hallo sagen.

Mamen wird es nicht merken... Gute Idee?

Ich tu, als hätte ich das nicht gehört, Dani.

Eva! Wie war dein Tag? -Hey.

Ich hab dich gar nicht gesehen. -Ich war... -Hast du Hunger?

Ach, du nervst. -Was ist?

Er mag keine Musicals. -Ah, es ist ein Musical?

Nur, wenn sie nicht singen. -Ah, verstehe.

Wollen wir rein? -Klar. -Ja.

Eva!

Ewig nicht gesehen. -Wie geht's?

Mamen hat gesagt, dass ihr kommt. -Ich wollte nicht, aber...

Wie geht's dir? -Sehr gut.

Toll, dass wir sie sehen werden. -Und wie!

Wir sehen uns nie und diese Woche gleich zweimal.

Ja, was für ein Zufall? -Ehrlich.

Hat dir die Wohnung gefallen? -Welche Wohnung?

Ein bisschen teuer, oder? -Allerdings.

Ja, ja, ja. -Warst du noch mal mit Víctor dort?

Nein, mit Víctor nicht. Sie war zu dunkel.

Ich wusste, dass sie ihm nicht gefallen würde... Nein.

Und du? -Was für eine Wohnung?

Ich auch nicht.

Wir haben eine gefunden, die uns gut gefällt und haben sie genommen.

Unsere... also die alte, war winzig.

Aber wenn ihr jemanden wisst...

Wir denken darüber nach, oder? -Ja, machen wir.

Wir sehen uns später. -Ja, bis später.

Hör mal... -Sorry, ich bin spät dran.

Ich wusste nicht, dass ihr umziehen wollt.

Wer will umziehen? -Eva anscheinend.

Aber ihr habt eure doch erst gekauft. -Also, ich mag eure Wohnung.

Und warum wollt ihr raus? -Was?

Warum wollt ihr umziehen?

Nein, wir wollen nicht umziehen. Das ist Unsinn.

Aber du hast eine Wohnung besichtigt. -Ja.

Ja, das schon. -Also?

Das hab ich Teresa gesagt,

weil ich nicht die Wahrheit sagen wollte.

Die Wahrheit worüber?

Dass ich allein da war, um mir die Wohnung anzuschauen.

Du warst allein bei der Besichtigung. -Und warum?

Das ist komisch. -Allerdings.

Ich wollte mir vorstellen, wie es wäre, dort ohne Víctor zu leben.

Du schaust eine Wohnung an, um dir vorzustellen, wie es ohne Víctor wäre?

Aber willst du Víctor verlassen?

Eva?

Ich habe den Eindruck, dass will sie uns so nebenbei mitteilen.

Nicht jetzt. Es geht gleich los.

Was ist passiert? -Nichts.

Was soll das heißen "nichts"?

Eva, warum erzählst du eigentlich nie was?

Du bist eine schlechte Freundin. -Das hätte ich noch.

Wären wir doch essen gegangen. Los! Hier ist ein guter Mexikaner.

Du bist unerträglich.

Reg dich nicht auf. -Doch.

Sie sagt beiläufig... und nur, weil Teresa dazukam...

Dass sie dort war, um sich ein Leben ohne Víctor vorzustellen.

Weil sie scheinbar erwägt, sich nach 25 Jahren zu trennen.

Ohne uns je vorher von einer Krise oder irgendwas zu erzählen.

Schon komisch. Man trennt sich nicht einfach so.

Ich weiß. -Entschuldigung,

das sind unsere Plätze.

Oh, Verzeihung. -Verzeihung.

Hat Víctor eine Geliebte? -Nein, nein.

Was dann? Schlägt er dich oder macht komische Sachen?

Was für komische Sachen? -Ich weiß nicht, dich anpinkeln?

So sonderbar ist es auch nicht. -Wieso sollte er?

Nein, nein, es geht um mich.

Er ahnt nicht mal was davon, der Arme. -Also hast du einen Liebhaber?

Nein! Hör doch auf.

Wenn du einen Liebhaber willst, nimm einen von meinen,

ihr vögelt ein paar Mal, dann geht das vorbei.

Raquel hat recht. Kein Grund, sich zu trennen.

So machen das die zivilisierten Leute.

Aber ich will gar keinen Liebhaber.

Was dann?

Ich will mich wieder verlieben. -Ach, bitte!

Ich wusste, dass ihr mich auslacht.

Nein, mich bewegt das. Solche Sachen...

Es geht nicht um einen Liebhaber.

Es ist komplizierter, es ist... alles.

Hallo, guten Abend.

Was meinst du mit "alles"?

Na, alles eben.

Víctor und ich sind seit 25 Jahren zusammen.

Wir haben uns ganz jung kennengelernt. Das war's schon.

Das war's? -Ja, genau, mehr nicht.

Ich verstehe sie. Das ganze Leben ist ziemlich lang.

Es fehlt eben...

das Eine.

Das Eine?

Ja, Raquel.

Okay, okay.

Ich habe mich lange nicht getraut, über Veränderung nachzudenken.

Aber jetzt sind die Kinder größer. Meine Tochter kauft Kondome.

Raquel, schau mich nicht so an.

Tut mir leid, so schaut eine empathische Freundin.

Ich vermisse sie.

Was? -Die Liebe.

Ich bitte dich!

Ich mochte das Spiel der Liebe sehr.

Das mögen wir alle. -Hat sie "Spiel der Liebe" gesagt? -Ja.

Mir geht es genauso. Wir sind eben Romantiker.

Das geht vielen so, das ist nicht seltsam.

Das stimmt nicht. -Doch.

Bevor die Leute sich trennen, verlieben sie sich in jemanden,

gehen miteinander ins Bett, es kommt raus und sie trennen sich.

So bin ich eben nicht.

Das würde ich Víctor nie antun.

Und... ich kann nicht lügen, ich bin schlecht darin.

Und was sagst du ihm?

Na ja, die Wahrheit.

Dass ich jemand anderen kennenlernen will.

Vielleicht... gehen wir?

Auf keinen Fall. Ich verpasse nicht das Stück,

weil du eine Überdosis Brokkoli genommen hast.

Oje, jetzt kommen dir wieder die Tränen. -Nein, nein.

Neulich habe ich auch nicht geweint. -Neulich?

Was war denn neulich? -Ach, nichts.

Damit hätte ich bei mir auch nicht gerechnet.

Geht's dir besser? Wir waren etwas geschockt.

Nachdem, was du erzählt hast, entschuldige.

Versprich uns, dass du es dir gut überlegst.

Vor allem, nichts überstürzen. Ja?

Und hör auf, Wohnungen zu besichtigen.

Na ja, bisher waren es nur drei.

Alle in unserem Viertel. -Drei Wohnungen in einer Woche?

Nein, die erste...

letztes Jahr, als mein Vater gestorben ist.

Eva, seit wann denkst du schon darüber nach?

Okay, das war's. Lasst uns was trinken gehen.

Das Stück läuft, wir können nicht wieder rein.

"Das Spiel der Liebe." -Ja, ich weiß.

Eins von diesen Spielen. Tennis oder Tischtennis.

Wenn ich das nächste Mal in Paris bin, komme ich ohne Vorwarnung zum Club.

Du wirst schon sehen.

Ich weiß nicht, wohl nächsten Monat, dann sehen wir weiter.

Schläft Marina? -Nein, sie sind beide schon weg.

Und du gehst schon? -Ja, warum?

Ach, nichts... Ich dachte, wir könnten ins Bett gehen.

Wo wir allein sind.

Ich bin auf dem Sprung.

Aber...

du hast doch morgens nie...

Hast du Lust? -Nein, aber...

Warum willst du mit mir schlafen, wenn du keine Lust hast?

Ich weiß nicht.

Geht's dir gut?

Ich weiß nicht.

Schatz, ich hab's eilig. Heute Abend, wenn du willst.

Ja, ja, ja. Heute Abend.

"Eva, hier Álex... Freut mich, dass dir das Buch gefällt!

Wie läuft's?

Übrigens, das ist deiner, oder?"

Das Übliche? -Ja, genau.

Salat, Fisch und ein Glas Weißwein. -Gern.

"Hallo, Álex. Ja, das ist mein Schal."

Danke.

"Wo hast du ihn gefunden?"

Ja?

Eva, ich habe grad schon angerufen.

Ach, ja? Tut mir leid, ich war nur...

Wo bist du?

Ich bin in der Nähe, hast du schon gegessen?

Ja, ich hab mir heute was mitgenommen.

Víctor, ich muss jetzt auflegen, ich habe ein wichtiges Meeting.

Denk dran, dass Marga und Julián zum Essen kommen.

Gut, dann sehen wir uns später. -Okay, Kuss.

"In meiner Jacke.

Ich verreise, wenn ich zurück bin, verabreden wir uns und ich geb ihn dir."

"Okay... vergiss mich nicht."

"Unmöglich."

Möchten Sie essen? -Nein, ich glaube nicht.

Du warst nicht im Büro.

Ich habe dort von der Ecke angerufen.

Wenn du nicht mit mir essen willst, sag das doch und lüg nicht.

Etwas schäbig, oder?

Willst du was dazu sagen?

Nein?

Was ist los?

Du willst es mir nicht sagen?

Du bist heute...

Auf die Teppich-Fotos hast du auch nicht geantwortet.

Bist du sauer?

Nein, gar nicht. Es ist einfach kein guter Zeitpunkt.

Wofür? -Um den Teppich zu wechseln.

Kein guter Moment, um den Teppich zu wechseln? -Nein.

Und warum nicht?

Weil ich einen Liebhaber habe.

Einen Liebhaber?

Ich höre Sie nicht gut. Sie haben einen Liebhaber?

Nein, nein, hab ich nicht.

Aber das haben Sie Ihrem Mann gesagt?

Ja, dass ich sehr verliebt bin und total durcheinander.

Und warum haben Sie ihm das gesagt?

Wegen eines Films.

Welcher Film?

Wegen eines Films, den ich gesehen habe. Eine romantische Komödie.

Es geht um eine Frau, die sich von ihrem Mann trennen will.

Und der nimmt sie nicht ernst.

Und so erfindet sie einen Liebhaber.

Und am Ende erreicht sie, dass der Ehemann sie rauswirft.

Es ist wohl leichter zu verstehen, wenn es einen anderen gibt.

Kann sein. -Ja, das kann sein.

Und Ihr Mann, wie hat er reagiert?

Nicht gut, der Arme.

Es hat ihm die Sprache verschlagen.

Vor allem, als ich sagte, er sei Portugiese.

Wer?

Mein Liebhaber. Ich habe gesagt, er sei ein portugiesischer Koch.

Ihr erfundener Liebhaber ist ein portugiesischer Koch?

Ja. Ja, weil ich...

Ich habe einen Kochkurs gemacht und habe mich an den Dozenten erinnert.

Ich weiß nicht. Ich hätte auch an irgendeinen anderen Mann denken können.

Haben Sie sich gestritten? -Nein, im Gegenteil.

Víctor ist sehr verständnisvoll, er hat gesagt

er würde mir verzeihen und dass man darüber wegkommt.

Ich weiß nicht, wie, aber immer hat er die Kontrolle über die Situation.

Das war ja schon immer so, oder?

Ja, schon immer.

Vielleicht sollten Sie es diesmal nicht zulassen.

Ja, und wie macht man das?

Wir haben heute Freunde zum Essen da, denen musste er es schon erzählen.

Hören Sie, Eva, mir scheint, Sie sollten ihm die Wahrheit sagen.

Die Wahrheit, ja. -Erzählen Sie, wie Sie sich fühlen.

Ah, sieh da.

Ja, ja, ja.

Es gibt ein Lied von Leonhard Cohen, das heißt "Ain't no cure for love".

Der fehlt gerade noch. Sind wir jetzt schon bei den Zitaten?

"Ain't no cure for love" also: Liebe kann man nicht heilen.

Auch noch Englisch.

Liebe kann man nicht heilen, aber sie ist das einzige Heilmittel gegen alles Übel.

Soll ich's mal auflegen? -Nein, Schatz.

Nicht nötig. Ich wollte es auch nicht, als du mich betrogen hast.

Ich wollte dir einen Besen in den Arsch schieben.

Singt Cohen auch, wie man Ehebrechern einen Besen in den Arsch schiebt?

Aber es war sie, die Víctor betrogen hat.

Du?

Na ja, mehr oder weniger.

Mit wem?

Mit einem portugiesischen Koch.

Ja.

Ich dachte andersrum. -Nein.

Du hast mir wohl mal wieder nicht zugehört. Hm?

Okay, toll, Eva, echt toll.

Gut, denn "die Zeiten ändern sich", wie Bob Dylan singt.

Kennst du den Dylan-Song? -Den kennst du doch durch mich.

Hey, Víctor... ich pinkle gerade.

Wo warst du?

Ich hab mich verfahren.

Du hast dich verfahren. -Ja.

Ja, weil ich nicht mehr genau wusste, wo das Lokal ist.

Welches Lokal? -Das von deinem portugiesischen Koch.

Ach, du warst bei ihm? -Ja. -Warum?

Ich weiß es nicht, Eva. Ich bin einfach ins Auto gestiegen.

Habt ihr gestritten?

Nein, ganz im Gegenteil.

Wir haben uns unterhalten, er ist sympathisch. -Ja, das ist er.

Aber am Anfang war es etwas seltsam.

Nun ja, das kann ich mir vorstellen.

Ja und zwar, weil er völlig ruhig war.

Er hat mich erkannt, weil ich dich mal abgeholt habe.

Stimmt, du warst mal da.

Dann kam sein Partner.

Und wir haben uns zu dritt unterhalten, eine ganze Weile.

Er ist Informatiker, wie ich

Sein Freund? -Ja.

Ja, Eva, der Freund deines Liebhabers.

Das wusste ich nicht.

Das habe ich gemerkt.

Nun ja...

Víctor...

Was?

Bitte verzeih mir. -Ja, wenn du aufhörst, mich anzulügen.

Es fällt mir einfach so schwer, das zu tun.

Und die richtigen Worte zu finden.

Ich habe das Gefühl, ich kenne dich nicht. -Ehrlich?

Was ist los? -Ich möchte mich trennen.

Dich trennen?

Ja, jetzt habe ich's gesagt. -Ja, jetzt hast du's gesagt.

Ich dachte, es wäre leichter zu verstehen für dich,

wenn ich einen Liebhaber hätte. Verstehst du?

Das habe ich aus einem französischen Film.

Aus einem französischen Film? -Ja.

Damit ich es verstehe. -Okay.

Du hast keinen Liebhaber? -Nein.

Aber du willst dich von mir trennen. -Ja.

Und warum?

Du wirst lachen. -Nein, werde ich nicht.

Ich finde es gar nicht lustig, dass du mich verlassen willst.

Weißt du noch, neulich bei Julián?

Als du von Roberto und seiner Freundin erzählt hast. -Ja.

Was du gesagt hast, hat mir nicht gefallen.

Ich mag uns zusammen. -Ich auch.

Aber ich will mich noch mal verlieben.

Dich noch mal verlieben? Okay. Schön.

Was hältst du davon, wenn wir erst mal essen und morgen weiterreden?

Ich habe schon eine Wohnung gefunden.

Dein Ernst?

Ja, von meiner Freundin Teresa.

Ich weiß nicht, ob du sie kennst. Eine kleine Wohnung...

Die Kinder hätten nicht viel Platz, aber sie ist nah.

Und es wäre wichtig, dass wir in der Nähe sind, oder?

Das habe ich nicht verdient. -Víctor, es tut mir so leid.

Seid ihr da drin?

Stört es euch, wenn ich rauche? -Nein.

Entschuldige, Eva, hast du vielleicht ein Paracetamol?

Streitet ihr?

Nein, nein, wir reden nur.

Ah, das ist gut.

Genau das müsst ihr machen. Viel reden. Oder, Schatz?

Können wir uns eine Pizza bestellen? -Mmh.

Ja.

Weinst du? -Nein, nein.

Doch. -Nein.

Was hat sie?

Nichts, sie macht sich nur Sorgen. -Warum?

Wo ist dein Bruder?

Er raucht draußen mit seinen Freunden. -Ich geh ihn holen.

Hier. -Danke.

Und wie geht's dir?

Du wirst es bereuen.

Aber du musst wissen, was du tust.

Wir schaffen es schon, schau, wir haben noch 10 Minuten.

Wie waren die Prüfungen?

Jetzt sei nicht sauer, Teo. -Wer zu spät kommt, darf nicht spielen.

Ich habe die Schlüssel nicht gefunden.

Ich will, dass Papa mich fährt.

Hey! -Hey! -Und wo ist Víctor?

Wollte er lieber im Bett bleiben?

Víctor und Eva haben sich getrennt, Diego.

Aber beim letzten Spiel wart ihr doch noch zusammen da?

Wann habt ihr euch getrennt?

Es ist noch nicht lange her.

Aber warum? -Was geht dich das an?

Keine Ahnung, ich frage nur, weil es mir leidtut.

Du weißt, dass ich euch beide gerne mag.

Danke, Diego.

Es muss weitergehen. -Es muss weitergehen?

Na, ich meine das Leben,

das geht weiter.

Ja, das Leben geht weiter. Zum Glück.

Okay. -Kopf hoch! -Danke.

Du bist es sicher leid, dass alle über euch reden.

Vor allem über dich.

Wie geht es dir damit?

Gut.

Das kennt man doch.

So ist das Leben.

Und, wie ist das Leben?

Kompliziert.

Das Leben ist nicht kompliziert, Eva.

Das Leben ist Verbindlichkeit.

Hör nicht auf sie, ihr Mann hat sie verlassen.

Kopf hoch! Wir sehen uns bald.

Krieg ich keinen Kuss?

Eine schöne Woche. Ruf mich an, wenn du mich vermisst.

Hey. Hallo, Omar! -Hallo, Eva.

Wie geht's? -Sehr gut.

Dein Bruder ist sehr ernst. -Er ist traurig.

Ja.

Und du?

Bist du auf Tinder?

Einer Dating-App. -Ich weiß schon, was das ist.

Nein, ich habe mich bei keiner dieser Apps angemeldet.

Dann tu es bitte auch nicht. -Okay.

Joels Mutter ist da und die ganze Schule lacht. -Klar.

Die haben ein sexy Foto von ihr heruntergeladen. -Oh, nein.

Doch, ich hab's gesehen. -Es wäre so peinlich, wenn du das wärst.

Okay. Mach dir keine Sorgen, das mache ich nicht.

Okay, also wir gehen dann mal. -Tschüss, Mama.

Ruf du mich auch an, ja? -Ja.

Alles Gute! -Tschüss, Omar.

"Bist du schon von der Reise zurück? Ich kann ohne meinen Schal nicht leben."

Ich hatte was bestellt, auf Eva.

Ja, noch zwei Minuten. -Danke.

Eva? -Ja.

Du bist Eva, stimmt's? Erinnerst du dich?

Klar. -Claudia.

Ich wusste nicht gleich, woher ich dich kenne.

Von Álex, aus Rom, natürlich.

So ein Zufall. -Echt.

Ich warte draußen. -Ich komm gleich. Meine Schwester.

Ich besuche sie manchmal am Wochenende.

Bist du zum Essen hier?

Ja, ich warte auf eine Freundin, sie kommt dazu.

Ich bin morgen mit Álex verabredet.

Ist er zurück? Wie geht's ihm? -Gut. Sehr gut.

Also, ich hab ihn länger nicht gesehen.

Er ist gerade mit Paula von einer Reise zurück.

Mit Paula, seiner Freundin? -Paula.

Paula, ach ja.

Ja, am Ende sind sie wieder zusammengekommen und haben sich versöhnt.

Sieh an.

Und sie sind schwanger.

Also, Paula ist...

Ach, schwanger. -Schwanger, genau.

Da ist er sicher sehr glücklich, oder?

Überglücklich. -Wie schön.

Wenn man es am wenigsten erwartet, überrascht einen das Leben.

Stimmt, wenn man am wenigsten damit rechnet,

wird man überrascht.

Danke. Eigentlich essen wir zu Hause, ist genauso gut.

Okay, ich gehe dann mal. -Okay.

Ich sage ihm, dass wir uns getroffen haben. -Ja, egal.

Richte ihm meine Glückwünsche aus zum...

Ja, sicher.

Ciao. -Ciao. Wie schön.

Hast du ein Taschentuch?

Es tut mir so leid. -Danke.

Was?

Nun ja, ich glaube, du nimmst dir das etwas zu sehr zu Herzen.

Ach ja? -Viel zu sehr.

Du scheinst trauriger als die Tochter.

Ehrlich? Okay.

Beerdigungen gehen mir... -Ja, Beerdigungen. Gehen wir mal raus.

Bist du mit dem Umzug fertig?

Wir sehen dich gar nicht mehr. Du schreibst nicht...

Ja, ich habe viel um die Ohren...

Und wie geht's dir und den Kindern?

Alles in Ordnung. Wirklich gut.

Schritt für Schritt... -Eva...

mach dich mal ein bisschen zurecht. -Was?

Ich möchte dir jemanden vorstellen.

Jetzt? Wen?

Fede. -Fede.

Ein Freund, Rechtsanwalt. -Okay.

Ich habe ihn ewig nicht gesehen. Er ist Single.

Dani, das ist kein guter Moment. -Warum nicht?

Na ja, wir sind bei einer Beerdigung.

Na und?

Der Augenblick passt nicht.

Und ich bin noch nicht bereit.

Eva, ich weiß nicht, worauf du wartest.

Stimmt, du musst anfangen.

Und er scheint vielversprechend. Ein Anwalt.

Was willst du damit sagen? -Was wohl?

Dass er zumindest kein Loser ist.

Dani. Ein andermal.

Ja, ein andermal.

Dich soll mal einer verstehen.

Hast du dich nur getrennt, damit dein Ex heulend in der Ecke steht?

Wo? -In der Ecke der gebrochenen Herzen.

Wer heult? -Niemand heult.

Lern ihn doch erst mal kennen.

Du musst ja nicht gleich mit ihm ins Bett.

Eva, oder doch?

Mach, auch wenn du keine Lust hast.

Auch, wenn ich keine Lust habe? -Ich sag doch, es wird nicht einfach.

Ich stelle ihn dir nur kurz vor, ganz diskret.

Und du hörst auf dein Gefühl. -Willkommen im Spiel der Liebe.

Gleich wieder da.

Lass uns eine rauchen.

Hey, hallo. Wie geht's? -Sehr gut.

Ich sitze nicht gerne ganz vorne, und hinten auch nicht.

Oh, Popcorn.

Was? -Die essen Popcorn.

Ich halte den Geruch nicht aus.

Setzen wir uns um?

Ja. -Da rüber.

Okay.

Ziehst du die Jacke nicht aus? -Bitte?

Deine Jacke? -Nein, alles okay.

Hör auf mich, ich helfe dir.

Na gut... okay.

Hat's dir geschmeckt?

Ja. -Nicht schlecht, oder?

Beim Japaner um die Ecke gab's leider keinen Platz. -Okay.

Ich habe angerufen, weil ich immer vorher reserviere.

Ich warte nicht gerne auf einen Tisch.

Ich bin sehr perfektionistisch.

Vielleicht etwas zu sehr, wie mein Psychiater meint.

Was soll man machen?

Entschuldigung?

Haben Sie uns Oliven berechnet? -Oh, nicht...

Die Oliven...

Und was ist das Teure?

Die Drinks der Dame. -Ach. -Ja.

Würden Sie die bitte prüfen und dann wieder bringen?

Danke.

Man muss einfach...

immer auf der Hut sein, sonst wird man abgezogen.

Also, ich habe gehört, dass du nichts Ernstes suchst

und dich nur etwas amüsieren willst.

Ich gehe mal zur Toilette, bin gleich zurück.

Tut mir leid, am Klo standen sie Schlange...

Also...

Möchtest du noch was trinken? -Nein, wenn du nichts... -Nein.

Und woher kennst du Cris?

Eigentlich kenne ich Raul, ihren Partner. -Ach, Raul.

Er meint, wir würden gut zusammenpassen. -Ah, ja?

Ich weiß nicht, was du erwartet hast. -Na ja...

Hallo.

Hallo. -Du bist Claudio?

Ja. -Ich bin Diana.

Oh Mann!

Tut mir leid, ich bin etwas früh.

Macht nichts. -Ich warte da drüben.

Ja. Ja, ich bin gleich da.

Wir haben's gleich. -Okay.

Tut mir leid.

Ich wohne außerhalb und wenn ich komme, nutze ich die Chance für mehrere Dates.

Das mache ich auch.

Natürlich. -Ja, sicher.

Also, Eva... Dann texten wir...

Oder nicht? -War's das?

Ja, das war's... okay.

Okay, also dann...

Ja. -Ja.

Also... -Genau.

Also, wir sehen uns. -Ja, genau... -Ja. Tschüss.

Okay.

Schau! Eva. Diego. Ich weiß nicht, ob... -Ah, hallo.

Ja.

Hallo!

Ah, hallo.

So früh? Wolltet ihr nicht mittags kommen?

Ja, aber Papa hatte was am Laufen...

Funktioniert das WLAN schon? -Ja.

Wollt ihr unten am Platz frühstücken gehen?

Kommt, da gibt es ein Lokal. -Eva?

Ah, hallo.

Hallo, Teo. -Hallo.

Das ist Lucas' Vater. -Ich bin Diego.

Lucas... der mit Teo Handball spielt.

Seid ihr zusammen?

Nein, nein, nein. Wir...

sind nur Freunde. -Ja, ja, ja.

Weiß Lucas' Mama davon?

Okay, äh... ich bin spät dran.

Ich ziehe mich mal an und... Ach, da.

Es tut mir leid, dass ihr das mitkriegen musstet. Sorry.

Entschuldigt.

Mama.

Hast du schon gefrühstückt? -Nein.

Sollen wir Pancakes machen?

Ja.

DIE LIEBE FINDEN

Eva!

Hallo, Cris!

Ich bin spät, oder? -Nein, der Termin ist um halb.

Danke, Cris. -Hast du Angst?

Sonst hat mich Víctor immer zum Arzt begleitet.

Und, was hast du da versteckt? -Was?

Das Buch in deiner Tasche.

Geheim, was?

Okay.

"Die Liebe finden: Ein Praxisratgeber für ein Happy End."

Eva!

Was? Erbärmlich, oder? -Nein, bist du nicht.

Das war gerade ein mitleidiger Blick. -Nein, ein mitfühlender Blick.

Nein... ich tue dir leid, weil ich erbärmlich bin.

Weißt du, dass mir Raul am Anfang gar nicht so gut gefallen hat?

Nein, das hast du nie gesagt.

Ja, nein. Er sah gut aus, war in mich verliebt, sehr zärtlich...

Ich fühlte mich wohl... Aber es fehlte was.

Ja.

Dann war er zwei Wochen verreist ...

Und fehlte mir sehr.

Ehrlich? -Ja.

Und ich merkte, dass ich verliebt war.

Ja. Und was willst du mir damit sagen?

Ich soll den nehmen, der mir nicht gefällt?

Den, der am verrücktesten nach dir ist. -Okay.

Eva. -Hallo. -Hallo.

Ich hab eine Freundin dabei, okay? -Klar.

Setzen Sie sich bitte. -Ja.

Die Biopsie war unauffällig.

Es ist eine gutartige Zyste, die man im Auge behalten sollte.

Siehst du? -Ja.

Sie war etwas nervös, die Ärmste. -Ihr Anruf hat mich erschreckt.

Sie müssen regelmäßiger zur Mammografie. -Ja, ich weiß. Es waren...

Und sonst? Schlafen Sie besser? Letztes Mal hatten Sie Schlafprobleme.

Alles okay? -Ja. Alles okay.

Na dann, wunderbar.

Hier ist der Bericht. -Ja.

Ich wollte noch nach Hormonen fragen.

Hormone?

Liebeshormone.

"Liebeshormone"?

Ja, ich weiß, es klingt ein bisschen...

Es ist nur so, dass ich seit einiger Zeit...

Seit meiner Trennung von Víctor hatte ich ab und zu was.

Ich bin mit ein paar Männern ausgegangen.

Mit einigen sogar.

Aber am Ende...

springt der Funke nie über. Ich verliebe mich nicht.

Ich hab ein paar Sachen darüber gelesen und einen Podcast gehört.

Sie sagen idiotische Sachen,

zum Beispiel, dass man Schokolade essen soll.

Stimmt, du isst in letzter Zeit viel Schokolade.

Ja, ich hab immer welche in der Tasche dabei.

Ja, weil sie viel Phenylethylamin enthält.

Phenylethylamin.

Wie ich sehe, sind Sie gut informiert.

Ja, ich habe recherchiert.

Ich wollte Sie nach...

nach diesen Liebeshormonen fragen.

Sie heißen echt so, das hab ich nicht erfunden.

Was möchten Sie darüber wissen? -Na ja.

Ob man sie sich verschreiben lassen kann wie Vitamine.

Wie Vitamine?

Ja, weil ich glaube, dass mir das passiert...

was mir passiert, weil ich einen Mangel daran habe.

Ich glaube, das, was Sie suchen, hat nichts mit Hormonen zu tun.

Nein. -Nein?

Sondern?

Mit Glück vermutlich.

Einem Menschen zu begegnen, zu dem man einen Draht hat, und es funkt.

Funken gibt es,

aber das hilft nicht. -Zu viele Funken.

Ja, aber was, wenn es nie passiert?

Dann... die doppelte Portion Schokolade.

Wie erbärmlich. -Nein, nein...

Das denkt sie nur. -Danke.

Keine Ursache. -Auf geht's.

Und wo wohnst du jetzt? -In Gracia.

Ja, in der Wohnung einer alten Freundin.

Eine Single-Wohnung? -Ja.

Toll, Eva. -Ja.

Hast du schon einen Neuen? -Noch nicht.

Ich habe keine Eile oder keine Lust.

Alleinsein kann auch toll sein.

Super, ja.

Eva?

Kommst du mal kurz?

Was ist?

Tante und Onkel wollen mit dir reden.

Setz dich, setz dich.

Eva.

In letzter Zeit hat deine Mutter erzählt, wie es dir geht.

Von deiner neuen Wohnung und all dem.

Du bist vor über einem Jahr zu Hause ausgezogen, oder?

Ja, schon vor einem Jahr. Ja, ja.

Wir sind sehr stolz darauf,

wie du die schwere Zeit durchgestanden hast.

Sehr stolz. -Danke.

Wir wissen alle, warum du damals ausgezogen bist.

Und wir konnten es alle verstehen.

Dein Mann hat dich betrogen und das ist sehr schlimm.

Aber...

Aber manchmal muss man im Leben verzeihen.

Und einlenken.

Genau. Einlenken.

Wie wir von deiner Mutter wissen,

liebt er dich und bereut es.

Er hat mich am Geburtstag angerufen, wie immer. Der Arme.

Vergib ihm und geh nach Hause zurück.

Wir wollen uns nicht in dein Leben einmischen

aber ich musste deinem Vater versprechen, dass ich immer für dich da wäre.

Denkst du darüber nach? -Natürlich denkt sie darüber nach.

Wer möchte Nachtisch?

Das sieht köstlich aus.

Hallo. -Hallo.

Passt es gerade? Du meintest, ich soll morgens kommen.

Ja, ja. Ich komme gerade aus dem Fitness-Studio.

Ich hoffe, meine Schuhe sind hier. Ich finde sie nicht.

Wir gehen zu einer Hochzeit. -Hat Marina schon erzählt.

Entschuldige, komm rein.

Hast du sie gefunden? -Ja.

Schöner Teppich.

Du hättest den dunkleren bevorzugt, oder? -Ja, vielleicht.

Ich hab ein paar deiner Sachen eingepackt.

Perfekt. -Ich dachte, du vermisst sie.

Okay. Danke.

Anscheinend hast du sie nicht vermisst.

Du bist gut in Form.

Na ja...

Du siehst echt gut aus. -Du auch.

Du siehst sehr gut aus. -Na ja...

Ich frühstücke gerade. Willst du was?

Nein, nein. Danke.

Es freut mich, dich so zu sehen, Víctor.

Es...

Es tut mir sehr leid, was ich dir zugemutet habe.

Auch wenn ich es schon oft gesagt habe. -Ja, das stimmt. -Ich weiß.

Aber irgendwann findet sich alles. Und alles wird gut.

Okay...

Ich wollte mich einfach bedanken. -Nicht nötig.

Doch, ist es.

Weil du es für uns alle leicht gemacht hast.

Obwohl...

du ein gebrochenes Herz hattest.

Du hast immer zuerst an die Kinder gedacht.

Dafür habe ich dir nie genug gedankt.

Na gut.

Nun...

Ich will dir auch danken.

Ehrlich?

Weil...

Weil du recht hattest.

Und erst wenn man es fühlt, merkt man...

wie sehr man es vermisst hat.

Was?

Wie du gesagt hast.

Jemand kennenzulernen, sich zu verlieben.

Ich dachte, Marina hat es dir erzählt. -Marina... Was?

Hat sie dir gar nichts erzählt?

Doch, doch, ein bisschen was.

Jetzt, wo du es erwähnst... -Dass ich jemanden getroffen habe.

Vor zwei Monaten.

Es ist noch ganz neu. -Klar, es ist nur...

Aber... wir sind gerade in der Phase, wo wir...

nicht genug voneinander bekommen können.

Und im Grunde verdanke ich das dir.

Und wer ist es?

Du kennst sie nicht. Eine Arbeitskollegin.

Sie hat mir wohl immer schon irgendwie gefallen.

Ich muss los. Mein Auto ist wirklich schlecht geparkt.

Sicher? -Ja, ja.

Schaffst du das? -Ja.

Schaff ich.

Soll ich dir helfen? -Nein, geht schon.

Wir bleiben in Kontakt? -Ja.

Viel Spaß bei der Hochzeit. -Danke.

Ich bin schon da, Schatz.

Weil ich früher Schluss gemacht hab.

Ja, dann komme ich besser hoch, Víctor.

Nein, nein, schon gut.

Ich mach schon.

Fertig.

Musik?

Was? Happy Birthday? -Weiß nicht, such auf YouTube.

Zum Geburtstag, liebe Eva! -Mama.

Zum Geburtstag viel Glück.

Danke. Guten Morgen.

Danke, mein Kleiner.

Ich gehe dann. -Wolltest du mir nicht helfen?

Ja... aber ich bin mit Omar verabredet.

Morgen ganz sicher. -Okay.

Tomás.

Ich rufe ihn zurück. -Okay.

Tschüss. -Tschüss.

Papa. Er ist schon unten.

Schon?

Ruf mich an, hm?

Hey, alles Gute. -Danke.

Alles Gute. -Danke.

Gehst du mit deiner Mutter essen? -Nein.

Sie ist heute beschäftigt, also wann anders.

Aber du isst nicht allein, oder? -Nein.

Du kannst auch mit uns essen. -Nein, ich bin verabredet.

Ich bin verabredet.

Teo, hoffentlich gewinnt ihr heute.

Ruf mich an.

Ciao. -Ciao.

Eva, du brauchst ein paar Margaritas.

Nicht schon wieder! Warum?

Wie "warum"? Weil du allein lebst

und deinen Geburtstag nicht feiern willst, deshalb.

Eva, komm, wir trinken was bei Iván. -Genau.

Nur wir, keine Party. Du musst irgendwas machen!

Ich treffe heute Tomás, wir gehen ins Kino.

Wer ist Tomás? -Der Zahnarzt?

Ja, der Zahnarzt.

Okay, dann geh erst ins Kino

und komm dann in die Bar, dann können wir ihn treffen.

Es wird langsam Zeit.

Cris hat erzählt, dass es ernst ist. -Ja, ich bin ihrem Rat gefolgt.

Der, den ich am wenigsten mochte. -Was soll das heißen?

Eine Beziehung, die nur besser werden kann.

Was ist das? Eine Reise?

Eine Weinreise. Ja. -Ah, eine Weinreise.

Ein Wochenende in La Rioja. Zu verschiedenen Weingütern.

Ein Wochenende... Wie toll...

Im Hotel gibt's ein Spa und sie machen Massagen.

Vielen Dank, Tomás. Danke.

Wie schön.

Ich gehe kurz zur Toilette.

Wie geht's dir? -Gut, und dir?

Ich weiß nie, ob ich verheiratete Frauen begrüßen soll.

Wie geht's dir?

Gut, sehr gut. -Wie schön, dich zu sehen.

Was für ein Zufall!

Ich hab dich am Anfang gar nicht erkannt, du hast dich verändert.

Vielleicht ein wenig. -Ja.

Rom ist lange her. -Ja, sehr lange.

Ich freue mich so, dich zu sehen. -Ja?

Ich mich auch.

Und du? Erzähl mal. Was machst du hier?

Ich gehe ins Kino. -Was schaust du an?

Den Film mit Meryl Streep. -Ich habe ihn eben gesehen.

Nein! -Ich bin gerade rausgekommen.

Was für ein Zufall! -Ehrlich wahr.

Wir sind...

vielleicht sollte es so sein.

Ja, oder?

Du bist sicher sauer auf mich.

Ich? Warum?

Ich hab deinen Schal nicht gebracht und nicht geschrieben.

Ehrlich gesagt, habe ich ihn verloren.

Du hast meinen Seidenschal verloren?

Er ist verschwunden. Beim letzten Umzug.

Daher hab ich mich nicht getraut anzurufen.

Ich dachte, du wirst den Schal und mich vergessen.

Ich habe mich endgültig von Paula, meiner Ex, getrennt.

Und irgendwie... ist er zwischen all den Kisten verloren gegangen.

Du hast dich getrennt?

Ja.

Okay...

Wann? Wann?

Wann hast du dich getrennt? Ich habe Claudia getroffen,

deine Freundin aus Rom. -Ja.

Sie hat erzählt, dass ihr ein Kind kriegt.

Haben wir auch.

Aber es ist nicht so gelaufen,

wie man sich das vorstellt.

Es wurde kompliziert. Aber was ist mit dir?

Wie läuft es im Leben, was machst du? Du siehst gut aus.

Ehrlich? Na ja...

Ich...

Hallo. -Hallo.

Ach, hallo.

Wie geht's? -Das ist Tomás und Álex.

Ein befreundeter Drehbuchautor aus Argentinien. -Freut mich.

Wir sollten los. -Ich wollte auch grad gehen.

Okay. -Okay.

Genießt den Film. Hat mich sehr gefreut, dich wiederzusehen. -Mich auch.

Und wer weiß...

Vielleicht führt uns das Schicksal wieder zusammen.

Ciao, pass auf dich auf. -Ciao.

Ich weiß nicht, ob es Popcorn gibt. Manchmal bringe ich welches mit.

Ich liebe es, im Kino Popcorn zu essen.

Du auch? -Was?

Popcorn. -Ach, Popcorn.

Okay, ich hab welches.

Eva.

Ich muss gehen.

Warum?

Weinst du? -Ja.

Der Film hat noch nicht mal angefangen. -Nein, ja.

Es ist nur... -Was?

Ich hab meinen Schirm verloren. -Welchen Schirm?

Du hattest keinen dabei. -Doch einen ganz kleinen.

Er war ein Geschenk...

Aber du wirst doch deshalb nicht weinen!

Ich muss gehen.

Ich hab ihn vielleicht auf der Straße verloren.

Oder ihn im Café gelassen.

Wir gehen später. Sonst verpasst du den Anfang.

Ich weiß, aber...

Es tut mir leid, das hast du nicht verdient.

Aber es ist kompliziert.

Ich hoffe, du verzeihst mir.

Und dass wir eines Tages Freunde sein können.

Oder nicht. Verzeih mir.

Ich gehe.

Was machst du denn hier, Eva?

Gefällt dir der Film nicht? -Doch.

Aber ich hatte meinen Schi.. Mein Handy vergessen.

Ich bin so neben der Spur... -Ja.

Also bin ich raus, um es im Café zu suchen.

Und jetzt war ich auf dem Weg zurück.

Dann hab ich dich gesehen. Suchst du ein Buch?

Nein, einfach nur ein bisschen stöbern.

Hast du deinen Mann im Kino gelassen?

Er ist nicht mein Mann.

Ein Freund, ein Zahnarzt, ein Date.

Seit wann datest du?

Seit ich mich getrennt habe.

Ja. -Das wusste ich nicht.

Natürlich, woher auch. Woher solltest du das wissen?

Aber... schon lange?

Ja, relativ lange.

Das tut mir leid, ich weiß nicht, was ich sagen soll.

Nein, so was passiert. Wie bei dir? -Nun ja.

Und wie heißt dein Kind? -Leo.

Aber am Ende war er nicht mein Sohn.

Wie bitte?

Ja, daher haben wir uns getrennt. -Klar, wenn er nicht von dir war.

Lachst du? -Nein. -Lach ruhig.

Alle scheinen es lustig zu finden. -Nein, das ist es nicht.

Lach ruhig. -Also dann.

Also...

Warum...

Wo gehst du jetzt hin? Hast du...

Hast du was vor?

Nein... ich bin später mit Freunden verabredet.

Weil ich heute Geburtstag habe.

Du hast Geburtstag? -Ja.

Ich werde 50.

Was du nicht sagst! Herzlichen Glückwunsch, Eva!

So viele Überraschungen heute, oder?

Hast du Hunger?

Wir könnten vorher essen gehen, wenn du Zeit hast.

Hab ich.

Na los. Ich lade dich ein.

Ja? Okay. -Okay.

Nach dir.

Dort bin ich mit ihnen verabredet.

Die Bar eines Freundes. -Ah, sieht nett aus.

Fährst du weiter? -Ja, klar.

Ich fahr weiter zur Gran Via.

Ich wohne bei einem Freund, bis ich was finde. Weil ich...

Also dann. Danke für die Einladung.

Es war mir eine Freude.

Wir sehen uns. -Ja, wir telefonieren.

Und schreiben. -Klar.

Also dann. -Ciao.

Pass auf dich auf.

Hast...

Hast du Lust, mitzukommen? Ich treffe nur ein paar Freunde.

Aber vielleicht hast du's eilig? -Nein, nein.

Aber bist du dir sicher?

Jetzt bin ich dran mit einladen.

Okay, zu einem Drink sage ich nicht Nein.

Ja.

Okay. -Dann los.

Oje. -Was ist?

Da sind gerade meine Kinder reingegangen. -Deine Kinder?

Puh!

Sie haben eine Überraschungsparty organisiert.

Ich mag keine Überraschungspartys.

Na ja, immerhin wirst du 50, da ist das okay, ja?

Lass uns fahren!

Nein, das ist keine gute Idee. Ich glaube, sie warten auf dich.

Mit Geschenken, Torte, Luftballons und allem.

Ich denke, du musst da rein.

Ja, du hast recht.

Dann sehen wir uns ein andermal. -Ja, ein andermal.

In aller Ruhe. -Ja.

Außerdem bin ich total nervös und weiß nicht, warum.

Alles gut, jetzt geh. -Ein andermal?

Ja. -Ja?

Klar. -Okay. -Ciao.

Genieß die Party, Eva.

Ich weiß es doch...

Was?

Warum ich nervös bin, das weiß ich.

Warum?

Weil ich dachte, dass ich dich nie wiedersehe.

Und die letzten Monate waren...

nicht gerade einfach.

Aber ich bin glücklich. -Okay, umso besser.

Denn ich hatte heute Glück.

Es gibt so viele Filme, die man anschauen kann.

Und dann...

Ja.

Ich weiß auch nicht, ob wir...

Wir werden sehen, ja?

Verstehst du?

Hallo.

Wir warten schon ewig. Wo warst du so lange?

Wir machen eine Überraschungsparty.

Das sehe ich. Meine Tochter, Marina.

Freut mich.

Ein Freund, Álex. -Ja, Álex.

Kommst du nicht rein? -Doch, ich komme.

Also dann, wir...

Wir sprechen uns. -Ja.

Ciao. -Ciao.

Tomás!

Du bist Tomás, oder?

Ich habe gesehen, dass du gehst.

Vergib ihr, sie ist eine Idiotin. -Wer?

Eva. Meine Freundin Eva.

Es ist ihr peinlich, dass wir dich kennenlernen.

Ach so? -Dabei hat sie so viel erzählt.

Komm rein. -Sicher? -Ja.

Sie wird sich sicher freuen. -Meinst du?

Na gut, dann...

Ja? -Ja.

Ich bin übrigens Dani. -Freut mich.

Dann stelle ich dich mal allen vor. Eva hat erzählt, dass du Zahnarzt bist.

Na ja, mehr oder weniger...

BABELFISCH TRANSLATIONS Henrike Bauer - Ursula Bachhausen

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