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Aufgabe des Dorfes Kaitaku in der Nähe von Borton vor einem Jahr
Mani. Wir fahren los!
Ja.
Wir sollen so plötzlich das Dorf aufgeben.
Wir haben doch keinen Ort, an den wir gehen könnten.
Die Finanzen des Dorfs sollen miserabel gewesen sein?
Das ist doch nur, weil der Adel tut, was immer er will.
Und als sie alles aus uns rausgepresst hatten,
haben sie das Dorf zerstört und uns gesagt, wir sollen ins Ausland.
Den Adeligen kann man einfach nicht vertrauen.
Am Ende müssen wir immer alles ausbaden.
Genau wie dein Mann.
Die haben ihn, bis er krank wurde, arbeiten lassen
und ließen ihn nicht mal richtig behandeln.
Die da oben haben ihn quasi umgebracht.
Warum?
Wofür wurde ich wohl geboren?
POSSIBLY THE GREATEST ALCHEMIST OF ALL TIME
POSSIBLY THE GREATEST ALCHEMIST OF ALL TIME
Folge 10 „Takumi versucht sich an Landerschließung“
Zählt man die aus dem Dorf vertriebenen hier
mit denen zusammen, die Graf Roquefort aufgenommen hat,
1 Jahr nach der Dorfaufgabe
sind es knapp 1.000.
Herrje. Diese Adeligen sind wirklich das Letzte.
Sie vertreiben sogar ihre Bürger.
Daran können wir jetzt nichts ändern.
Und wir müssen denen helfen, die keine Bleibe mehr haben.
Es ist ein Jahr seit der Aufnahme der Flüchtigen vergangen.
Graf Roquefort schrieb auch, dass er nicht weiß, wo die Flüchtigen hinsollen.
Bei mehr als 1.000 Personen brauchen sie viel Land.
Das heißt …
Sie können nur hier hin.
Ja, aber dieser Ort …
Dort wimmelt es mittlerweile nur so von Monstern.
Dort werden sie kaum überleben können.
Wir haben keine Wahl. Nur er kann sie aus dieser Notlage retten.
Ich will mich mit euch an einem Dungeon versuchen.
Ich wollte mich schon immer mal an einem Dungeon versuchen.
Wir gingen in den A-Rang-Dungeon Bestienkönig des Waldes.
Es gibt nur einen Rang, der schwieriger ist.
Es ist wirklich seltsam. Hier unter der Erde gibt es einen Himmel und Wald.
Die Monster im Dungeon
waren stärker als die draußen und es gab mehr von ihnen.
Aber Ahorn hat selbst im dichten Wald
jegliche Monster in der Nähe sofort aufgespürt.
Und Titan hat jegliche Monsterangriffe sofort vereitelt.
So besiegten wir einen Ebenenboss nach dem anderen …
und erhielten viele Gegenstände aus den Schatzkisten.
Innerhalb eines Abends kamen wir bis auf die letzte Ebene.
Wenn wir hier durchkommen,
taucht der Endboss auf.
Ich bin so aufgeregt! Komm nur, Endboss!
Wir sind bislang ohne größere Schäden durchgekommen.
Ja. Gab auch keine besonderen Fallen. Es war einfach.
Hä?
Dieser Laut.
Kann es sein?
Oh nein!
Los! Lauft alle weg!
Was eine riesige Kugel!
Ahorn scheint ja Spaß zu haben!
Hier geht es aber um Leben oder Tod!
Titan hätte doch sicher die Kugel zerschmettern können.
Ich hatte ja geschrien, das alle weglaufen sollen.
Titan hat einfach treu auf mich gehört.
Ich muss alle Befehle von Meister befolgen.
Er ist ein wahres Vorbild für Begleittiere!
Wir müssen wohl durch diese Passage.
Wurden wir extra hier reingelockt?
Meister! Da ist was!
Es kommt!
Der Endboss?
Er ist so riesig!
Ein Erddrache.
Der ist vom S-Rang.
Ich hätte Riesentitan mitnehmen sollen.
Meister. Das ist kein Problem!
Ausschwärmen!
Wir haben gar keine Chance, anzugreifen!
Ahorn! Titan! Stoppt seine Aktionen! Wenn auch nur kurz!
Verstanden!
Windschneide!
Fuchsfeuer!
Flammenlanze!
Titan! Urteilslicht!
Urteilslicht!
Es ist geschafft!
Noch nicht!
Titan!
Herr Takumi. Seine Schwachstelle …
ist seine Flanke.
Alles klar.
Kamelie.
Los geht’s!
Ist es geschafft?
Wir haben ihn besiegt, Herr Takumi.
Gut gemacht.
Da ist eine Schatztruhe!
Wir haben den Dungeon abgeschlossen.
Hä? Schon vorbei?
Name
Art
Kamelie (Takumi Irumas Begleittier) Drachenpferd
Kamelie hat sich zu einem Drachenpferd weiterentwickelt.
Damit kann ich sicher einige Drachenmaterialien herstellen.
Du bist eben doch ein Arbeiter, der gerne Dinge herstellt.
Hä? Ach, stimmt wohl.
Direkt nach unserer Rückkehr
wurden wir zu Fürst Godwin gerufen.
Herr Iruma,
kennst du das unerschlossene Gebiet im Süden unseres Landes?
Ja. Es ist ein unbewohnbares Land
mit vielen Monstern, das von keinem benachbarten Land Beachtung findet.
In der Vergangenheit hatte das Königreich Triaria es entwickelt,
aber das ging schief und war wohl ein Grund für den Ruin des Landes.
Aber ich hörte, dass es in dieser Gegend …
noch unerschlossene Erzadern für Adamantit und Mithril gibt.
Du hast also Interesse daran.
So weit würde ich jetzt nicht …
Ich habe eine Bitte an dich!
Eine Bitte?
Könntest du auf diesem Land ein Dorf aufbauen?
Warum denn ich?
Ich habe eine Nachricht von einem unserer Grenzdörfer erhalten.
Du hast in kürzester Zeit dort eine Verteidigungsmauer aufgebaut.
Darum bin ich überzeugt, dass du dies schaffen kannst. Ich bitte dich.
Es ist etwa 100 km südlich von Borton.
Dort gibt es einen Fluss mit Quelle.
Diese Wasserquelle könnte als Zentrum dienen.
Sie ist auch ein wenig von den Monstergebieten entfernt.
Einen Moment.
Jemand trachtet doch derzeit nach Herrn Takumis Leben.
Das wisst …
Es fällt mir wirklich schwer,
ihn darum zu bitten, gerade weil ich darum weiß.
Und trotzdem wollt Ihr,
dass Herr Takumi dies tun soll?
Sofia.
Tut mir leid.
Gibt es dafür einen besonderen Grund,
warum es so schnell geschehen muss?
Vor einem Jahr wurde ein neu erschlossenes Dorf aufgegeben.
Die Erschließung wurde wegen Geldmissbrauchs des Adels aufgegeben.
Die Dorfbewohner konnten nirgends hin
und wurden als Flüchtlinge von Borton und Roquefort aufgenommen.
Flüchtlinge?
Wir möchten schnell einen Ort zum Leben für sie aufbauen.
Das ist eins unserer Ziele.
Gibt es noch andere Gründe?
Verstanden. Ich nehme an.
Herr Takumi!
Ich muss einfach den Leuten helfen,
die ihr Zuhause verloren haben.
Du nimmst den Auftrag an? Ich danke dir!
Ach was.
Ich habe auch einst …
meine Heimat verloren …
und wurde von freundlichen Leuten warm empfangen.
Dafür revanchiere ich mich nun.
Ich lehnte ab, den Ritterorden zu unserem Schutz mitzunehmen,
und wir von Nolyns Flügel begannen allein mit der Landentwicklung.
Sofia und die anderen meinten auch, dass es so einfacher wäre.
Das Land hat genug Wasser
und ist gut geeignet für die Landentwicklung.
Ich errichtete eine Mauer mit meiner Erdmagie …
und erzeugte draußen einen tiefen Graben.
So errichteten wir eine starke Festung.
Wir bauten innen die Straßen auf, …
erzeugten eine Wasserstraße, …
bauten Bauholz ab, …
und jagten Monster.
Jeder hatte seine eigene Aufgabe bei der Landgewinnung.
Wir haben einiges geschafft.
Ja.
Sofia. Tut mir leid,
könntest du in Borton darum bitten, die Flüchtlinge herzuschicken?
Mache ich.
Was?
Nach nur zehn Tagen Arbeit könnt ihr bereits die Flüchtlinge aufnehmen?
Ja. Sie sollten dort jetzt normal leben können.
Das sagte Herr Takumi.
Diesmal also in einem neuen Land im Süden.
Das Land dort soll noch unbewohnt und voller Monster sein.
War ja klar.
Wir werden benutzt und zu Monstern geschickt,
um das Land für sie zu gewinnen.
Wir werden benutzt und zu Monstern geschickt.
Ist doch ohnehin wieder ein Adeliger, der uns zu Tode arbeiten lassen wird.
Wieder so ein furchtbares Leben.
Dürfen wir wirklich kein normales Leben führen?
D-Das ist ja eine riesige Festungsmauer!
Willkommen!
Danke für die weite Reise.
Wir bereiten gerade dort hinten Land für die Landwirtschaft vor.
W-Was hat es hiermit auf sich, Herr Iruma?
Ähm, wir haben eine Mauer errichtet, um Monster abzuwehren
und einen Graben angelegt.
Das sollte ausreichen, solange kein Drache angreift.
Nein, das meine ich nicht.
A-Ach, das Schloss?
Das soll für diejenigen sein, die das Land regieren.
Wir haben auch Häuser für die herziehenden Bürger
und eine Kaserne für die Ritter.
Für das Abwasser haben wir bereits Reinigungsgegenstände vorbereitet.
Ich danke dir für alles.
Aber …
Du hast das hier in der kurzen Zeit gebaut?
Das ist doch kein Dorf mehr, Du hast eine richtige Festung errichtet!
Ist aber doch noch nicht fertig.
Da stimmt doch was nicht. War das alles Magie?
J-Ja. Habe Magie benutzt.
Dürfen wir wirklich hier wohnen?
Echt großartig.
Bist du allein?
Ja. Mein Mann ist im alten Dorf gestorben.
Allein die Landwirtschaft zu betreiben
könnte hart werden.
Nein, das geht schon.
Wie wäre es mit einer anderen Arbeit?
Ich werde meinen Herrn fragen.
Deinen Herrn?
Der Mann, der für dieses Dorf verantwortlich ist.
Derzeit sind alle mit den Arbeiten beschäftigt,
daher dachte ich mir, dass wir jemanden brauchen,
der sich um ihn kümmert.
Sich um ihn kümmert?
Kannst du kochen?
Ja, kann ich schon.
Dann ist alles gut.
Wie wäre es, wenn du meinen Herrn mal triffst?
Ich bringe ihn später her.
Sofia hat mir alles erzählt.
Mani war dein Name, oder?
Ja.
Wenn du willst, könntest du uns beim täglichen Leben helfen.
Du würdest auch genügend entlohnt werden.
Den Adeligen kann man einfach nicht vertrauen.
Genau wie dein Mann.
Die haben ihn, bis er krank wurde, arbeiten lassen.
Es tut mir leid.
Ich muss leider ablehnen.
Aber warum?
Tut mir leid.
Ich … Ich …
Müssen wir in diesem Dorf wieder
von Neuem enttäuscht werden?
Wofür sind wir wohl hergekommen?
Ich kann euch nicht vertrauen.
Herr Takumi würde so was nie tun.
Schon gut, Maria.
Dann lassen wir diese Sache vorerst auf sich ruhen.
Nachdem ich das alles gesagt habe, kann ich nicht hierbleiben.
Die werden es jetzt auf mich abgesehen haben.
Ich darf nicht hier sein.
Dabei ist es gar nicht klar, dass er so ist wie die Adeligen damals.
Habe ich das aus meinem Sinn für Gerechtigkeit gesagt?
Nein.
Ich habe meinen Ärger rausgelassen.
Meinen Ärger auf mich selbst, weil ich nichts tun kann.
Ich ließ den an ihm aus.
Meister!
Es kommen Monster! Ganz viele!
Monster kommen?
Ja, die Ritter sind in heller Aufruhr.
Das wird übel.
Wir werden sicher zum Kampf gegen die Monster rausgeschickt.
Was ist das?
Ein Monster?
Ein Golem!
Herr Iruma!
Holt alle Brücken ein. Wir verschließen das Dorf.
Kümmert ihr euch um die Sicherheit der Flüchtlinge.
Aber …
Es werden keine Monster über die Mauer kommen.
Wir kümmern uns um die draußen.
Ich kann Mani nirgends finden!
Ach ja.
Ich habe sie eben im Süden über die Brücke gehen sehen.
Ist sie etwa nach draußen?
Herr Iruma!
Wir werden nicht zulassen,
dass auch nur einer der Dorfbewohner zu Schaden kommt!
Wofür bin ich nur …
Ja. Ach so.
Ich wurde geboren, um hier zu sterben.
Das ist alles.
Alles gut.
Da kommen noch mehr von hinten.
Das sollte kein Problem sein.
Denke ich.
Herr Takumi!
Die Monster sind alle vernichtet.
Es ist alles gut!
Alles gut!
Die haben nichts ausgehalten.
Gute Arbeit.
Siehst du? Unsere Gruppe ist spitze.
Ah, du bist verletzt!
Oh. Ach, die Kralle eines Buschwolfs hat mich etwas gekratzt.
Alles gut.
Danke.
Du wurdest meinetwegen verletzt.
Es tut mir leid!
Wichtig ist nur, dass du unverletzt bist.
Ich lasse nicht zu, …
dass den Dorfbewohnern etwas passiert.
Sie sollen ein schönes Leben haben.
Nein. Dieser Mann …
Er ist nicht wie die Adeligen, die ich bislang kannte.
Er wirkt größer und wärmer.
Ähm …
Ja?
Es ist vielleicht zu spät …
Aber wegen des Postens als Hausmädchen.
Ist der noch offen?
Natürlich.
Damit ist sie eingestellt.
Wir heißen dich willkommen.
Willkommen bei Nolyns Flügeln.
Ich freue mich schon.
Verstehe. Herr Iruma ist wirklich beeindruckend.
Ja.
Was denkst du?
Kann dieses Dorf oder besser diese Stadt
zu einem Keil für uns werden?
Laut dem Brief ist in einem unentwickelten Gebiet von Barcula …
Heiliges Imperium Sidonia
plötzlich eine Festungsstadt mit einer riesigen Mauer errichtet worden.
So plötzlich eine Festungsmauer?
Die Ritter vor Ort wurden wohl aus Borton dorthin geschickt.
Aus Borton?
Vielleicht hat dieser Alchemist etwas damit zu tun.
Das könnte sein.
Indirekt ist das auch eine Verteidigung gegen uns.
Sie sollen verflucht sein!
Wir müssen Barcula endlich Einhalt gebieten.
Auf diesem Kontinent hat Sidonia das Sagen.
Elizabeth.
Was gibt es?
Freue dich, Vater.
Die Zeit ist reif.
Diese Straße ist auch für den Handel gedacht.
Wir sollten sie noch etwas verbreitern.
Herr Takumi! Hallo zusammen!
Ich habe Essen für euch!
Und zwar eine ganze Menge!
Ich habe richtig Hunger!
Meister! Ich habe fiese Magie gespürt.
Ich habe eine ganz schlechte Vorahnung.
Ein Jahr.
Es ist so …
Als du hergerufen wurdest, habe ich die Zeit beeinflusst.
Ich habe dich in ein Jahr vor der Heldenankunft geschickt.
Es ist genau ein Jahr her, seit ich hergekommen bin.
Es ist also so weit.
Übersetzung: Jochen Schütz Spotting: Daniel Wackenheim
Revision & Typesetting: Van Podzierski Qualitätskontrolle: Corinna Rix Projektleitung: Tobias Philippi
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