All language subtitles for 8.A.South.African.Horror.Story.2019.720p.WEBRip.x264.AAC-.YTS.MX

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Original subtitles

Hilfe. Hilfe. Hilfe.

Ich bin der Wanderer, stets auf der Suche.

Du bist in mir und ich in dir.

Und wir werden uns wiedersehen.

Man kann mich nicht t�uschen.

Man kann mich nicht narren.

Ich bin der Wanderer.

Und du geh�rst mir, f�r immer.

Diese Berge sehen so gruselig aus.

Man sagt, die Berge seien der R�cken einer Schlange.

Sie liegt schlafend auf dem Bauch.

Nach dem Regen kann man die Reflexion ihrer Schuppen sehen.

Und so entstehen Regenbogen.

Und zwischendurch hebt die Schlange mal ihren Kopf;

wenn man genau hinguckt, kann man es sehen.

H�r doch auf, dem Kind solche Angst einzujagen.

Ich hab keine Angst. Schlangen sind nicht b�se.

Viele Kulturen sehen sie als Gl�cksbringer an.

Was f�r Kulturen sollen das sein?

Einige afrikanische.

Schlangen sollen die Seelen ins Jenseits geleiten.

Wo hat sie das her?

Das hab ich in 'nem Buch gelesen.

Kluges M�dchen.

Du bist nahe.

Tja, da w�ren wir.

Seht euch das an. Lang, lang ist�s her.

Es ist ganz sch�n dunkel.

William?

William!

Darf ich die Kerzen halten? Bitte!

Mary, Schei�e. - Mary!

Mary!

Die Kerzen sind ausgegangen.

Wieso bist du einfach so weggegangen? Du hast mir Angst gemacht!

Na, komm. Gehen wir zur�ck zum Auto und warten, wo es sicher ist.

W�rdest du uns ein Zimmer fertig machen? - Ja.

Du bist zur�ck.

Das ist also die Farm meines Opas, von der ich immer erz�hle.

Und, was sagst du?

Ich find's klasse. Wie war es, hier zu leben?

Wie auf jeder anderen Farm auch.

Mein Vater ist zum Arbeiten immer fr�h aufgestanden, vor Sonnenaufgang.

Manchmal sah ich ihn nicht vor Sonnenuntergang wieder.

Hattest du Freunde hier?

Ja, manchmal kamen Jungs aus dem Dorf zum Spielen vorbei.

Das Dorf ist ganz in der N�he.

Einige der V�ter haben hier gearbeitet.

Da war vor allem dieser eine Junge,

ich glaube, er hie� Siya oder so �hnlich.

Sein Vater war eine Art Medizinmann.

Ein Sangoma?

Woher wei�t du davon?

Aus der Schule.

Sangomas sind in der Lage, die Ahnen zu beschw�ren.

Sie sind wie Gespenster, nur freundlich.

Wobei sie manchmal w�tend werden k�nnen.

Das ist nur Aberglaube, Mary.

Das ist nicht nur Aberglaube, Tante Sarah, das ist wirklich so.

Genug von Gespenstern und Sangomas, bevor wir noch alle Albtr�ume kriegen.

Wir haben morgen viel vor, geh also bitte schlafen.

Ich w�rde gern... - Nein, nein, daf�r ist morgen genug Zeit.

Na gut.

Sieh mal, was ich gefunden hab.

Was ist das?

Die alten Stiefel meines Vaters. Sind nur bisschen gro�.

Gut gemacht. Endlich trittst du in die Fu�stapfen deines Vaters.

Ich werd mich dann mal etwas umsehen.

Mal sehen, ob der Generator noch geht. Wird Zeit, dass wir Strom haben.

Kann ich mitkommen?

Bleib hier und hilf Sarah. Ich werde dir nachher alles zeigen, okay?

Versprochen?

Versprochen.

Mary?

Mary!

Das Zimmer meiner Mutter.

Wow. Das waren alles ihre Sachen? Was f�r ein Schatz.

Heute Nacht m�chte ich hier schlafen. Darf ich?

Bitte!

Also, das Haus ist wahnsinnig gro�, wei�t du?

Kommst du hier auch klar, so ganz allein?

Ach, sieh dich an. Komm her. Lass mich das wegmachen.

Pssst. Pssst.

Wenn ich dieses bl�de Ding blo� zum Laufen kriegen w�rde.

Was wissen Sie denn �ber Maschinerie, Herr Buchhalter?

Ich gebe mein bestes.

Was ist in dem Schuppen da?

Will?

Keine Ahnung, er ist verschlossen.

Sich an Leute heranzuschleichen, ist nicht sehr nett.

Hast du dich verlaufen, kleines Fr�ulein?

Tun Sie ihnen nicht weh. Bitte, Sir.

Ich werde sie nur f�ttern.

Vielen Dank, Sir.

Ist der tot?

Oh ja, kleines Fr�ulein, und das schon eine ganze Weile.

Sieh genauer hin.

In Wahrheit ist er voller Leben.

Da, �berall, siehst du?

Der Tod ist Leben, und das Leben ist Tod.

Diese Maden, die du hier siehst, brauchen einen Kadaver, um zu �berleben.

Sie unterscheiden sich kaum von deinen Raupen.

Sie ern�hren sich von etwas, um sich dann in etwas zu verwandeln.

Meine Raupen verwandeln sich in Motten.

Mein Name ist Lazarus.

Ich bin Mary.

Oh, welch eine Freude, dich kennenzulernen, Mary.

Also, was tust du hier, mitten in diesem Wald, und das ganz allein?

Ich bin gerade auf eine Farm in der N�he gezogen.

Ich hab mich nach Futter f�r meine Raupen umgesehen.

Soll ich sie dir vorstellen? - Ach ja, bitte.

Dies sind meine Raupen.

Der hier hei�t Tiger, wegen der Streifen auf dem R�cken.

Oh, hallo Tiger.

Der gro�e da ist Mr. Grummel, weil er immer so grummelig guckt.

Hier sind Toto, William und Sarah.

Und jetzt weben sie sich bald Kokons...

und verwandeln sich in Motten.

Ja, aber sie werden mich nie verlassen, weil wir Freunde f�rs Leben sind.

Kannst du mir helfen, zur�ck zur Farm zu kommen? Ich habe mich wohl verlaufen.

Willliam.

Hey! Mary, komm hierher.

Wer sind Sie?

- Er hei�t Lazarus... - Still, Mary.

Es tut mir leid, Ma'am.

Ich, ich wollte sie nicht in Unruhe versetzen.

Ich habe f�r Master Ziel gearbeitet. Ist er da?

- Kann ich Ihnen helfen? - Guten Tag, Sir.

Mein Name ist Lazarus. Ich habe f�r Ihren Vater gearbeitet, Master Ziel.

Ja, aber er ist gestorben, was wollen Sie?

Nun ja, ich fand die Kleine hier mitten im Wald.

Was? Lauf niemals so weit weg, das ist gef�hrlich.

Tut mir leid, meine Raupen hatten Hunger.

Wie bereits gesagt, fr�her habe ich f�r Ihren Vater gearbeitet.

Nun ja, falls Sie Hilfe m�chten, bin ich gerne...

Vielen Dank, Mr.

- Lazarus. - Lazarus, Verzeihung.

Wir ben�tigen derzeit niemanden.

Ja, es ist etwas zu fr�h, wir sind grad erst eingezogen,

danke, dass Sie Mary zur�ckgebracht haben.

Hier, f�r dich, Lazarus.

Danke, Sir.

Ma'am, es tut mir so leid.

Ich wollte Sie wirklich nicht beunruhigen.

Es hat mich gefreut, dich kennenzulernen, Mary.

Mach�s gut, Lazarus.

Mary, wenn du nochmal Fremde herbringst, gibt's richtig �rger.

Das n�chste Polizeirevier ist Meilen entfernt.

Ruhig. Er hat sie zur�ckgebracht und hier gearbeitet.

Er ist nur ein freundlicher Mann.

Es reicht, Mary. Geh rein.

Wieso bist du nur immer so streng zu ihr?

Und Hilfe k�nnten wir echt gebrauchen.

Du hast es repariert.

Seltsam.

Ich werd mal kurz was nachgucken. Wartet hier.

He! Was ist da los?

�hm, Sir...

Ohne Strom ist nicht gut, Sir.

Ich habe ein paar Probleme bemerkt und dachte mir, ich k�nnte helfen.

Was haben Sie getan?

Der Dieselfilter, Sir...

er war verschmutzt.

Und deshalb, konnte kein Diesel in den Zylinder gelangen, Sir.

Also hab ich ihn saubergemacht.

Das hab ich doch auch gemacht.

Naja, jetzt funktioniert es, Sir.

Danke, Lazarus.

Keine Ursache, Sir.

Eine gute Nacht f�r Sie, Sir.

Lazarus! Sie haben also f�r meinen Vater gearbeitet?

Ich lasse ihn im Schuppen schlafen. - Du machst was?

Er hat den Generator repariert, Sarah.

Wer l�sst denn jemanden im Dunklen gehen?

Hier ist viel zu tun, ich brauch Hilfe.

Nein, Er verschwindet noch heute Nacht.

Was ist mit dir los, Sarah?

Er hat Mary zur�ckgebracht.

Er hat mal hier gearbeitet und hat Geschick.

Etwas an ihm ist nicht vertrauensw�rdig.

Bitte, Sarah!

Mary m�chte im Zimmer ihrer Mutter schlafen.

Das Licht ist kaputt. Stelle 'ne Kerze in den Flur.

- Denkst du, sie schafft das? - Sie kommt klar.

Tr�um was Sch�nes, meine Kleine.

Du wei�t ja, wo wir sind.

Du kannst jederzeit zu uns kommen, okay?

Keine Sorge. In Mamas Zimmer f�hle ich mich sicher.

Tut mir leid, dass ich dich angeschrien hab, Mary.

Meine Mutter hat mir immer eingebl�ut, nie mit Fremden zu reden.

Und als ich dich mit diesem Mann sah... - Lazarus?

Lazarus.

Bekam ich Panik.

Ich besch�tze dich.

Alles in Ordnung?

Sarah?

Es ist nichts. Ich hab getr�umt.

Alles okay?

Ja, sicher. Schlaf ruhig weiter.

Er ist zur�ck und er ist gef�hrlich...

Fragt sich nur, wann er zuschlagen wird.

Obara, bei allem Respekt,

ich kann dir nicht folgen.

Sollen wir im K�fig sitzen wie Schweine,

und darauf warten, dass die Schlange zuschl�gt?

Und morgen wachen wir auf und es hat den n�chsten erwischt?

Ich verstehe das nicht.

Eine Schlange f�ngt man mit Geduld.

Man muss jede ihrer Bewegungen vorausahnen.

Verstehen wie sie denkt.

So bereitet man den eigenen Angriff vor.

Bewegt man sich zu fr�h, verliert man ein Auge...

Er ist aber keine Schlange, er ist ein D�mon.

Ein D�mon, der die Seelen unserer Liebsten verspeist.

Die Seelen unserer M�tter und Kinder.

Lazarus ist auch nur ein Mensch, getrieben von Schmerz und Leid.

Kein Mensch sollte je solchen Schmerz zu durchleiden haben.

In seiner Verzweiflung hat er dem Teufel Eintritt gew�hrt.

Und wir m�ssen die Konsequenzen tragen.

Das hat man davon, wenn man versucht, die Toten aufzuwecken...

Warum versuchst du dann nicht, ihn aufzuhalten?

Lazarus.

Lazarus.

Wer ist da?

Zeige dich!

Ich kann dich nicht sehen.

Was willst du, Lazarus? Sag mir, was du willst...

Ich will meine Tochter zur�ck.

Ich will mein kleines M�dchen im Arm halten.

Es war zu sp�t.

Es muss einen Weg geben, dem Einhalt zu gebieten.

Lazarus war einfach nur ein Vater, der seine Tochter geliebt hat.

Vuyiswa.

Mary, ist das Mr. Grummel?

Ja. Er ist letzte Nacht gestorben.

Oh. Mary. Mary, das tut mir so leid.

Ich m�chte ihn begraben. Aber er ist nur eine Raupe.

Ich schmei� ihn einfach weg.

Nein, Mary.

Wei�t du, diese kleine Raupe, so winzig und unbedeutend,

hat eine Seele, genau wie du.

In ihr war etwas, das niemals stirbt.

Aber alles stirbt. Meine Eltern sind gestorben.

Ich sah sie sterben.

Ja, Mary, aber etwas lebt weiter.

Und dieses Etwas...

schwebt umher wie eine kleine Motte, die schlie�lich vom Wind fortgetragen wird;

irgendwohin.

Irgendwohin,sehr weit weg.

Mary, m�chtest du ihn begraben?

In Ordnung.

Gib ihn mir.

Das hat gutgetan.

Manchmal vermisse ich meine Eltern.

Mary, ich m�chte dir etwas zeigen.

Komm mit.

Sei vorsichtig.

Warte hier.

Oh.

Diese beiden sind meine Lieblinge.

Ich fand sie, wie sie ganz allein am Stra�enrand umherflogen.

Die Sonne ging gerade unter. Und die Luft war kristallklar.

Ich bin Ihnen lange hinterhergejagt.

Ich m�chte, dass du sie nimmst.

Ehrlich? Ich darf sie behalten?

Sie geh�ren dir.

Mary?

Ich muss gehen.

Versteck sie. Das ist unser kleines Geheimnis, ja?

Wo bist du gewesen?

Nirgendwo. Ich muss ganz dringend auf Toilette.

- Will, William. - Was denn?

Da ist ein Mann, der mich beobachtet.

Der muss aus dem Dorf sein.

Lazarus, wer ist dieser Mann?

Ich wei� nicht, Sir.

Es gibt eine kleine Siedlung am Rand des Farmlands, wo damals Leute wohnten.

Wohl einer von denen.

Mir missf�llt, dass sie abhauen, sobald sie uns sehen.

Vielleicht solltest du ins Dorf gehen und dich vorstellen.

Ich glaube, es ist wichtig.

Ich nehme Lazarus mit. Er kann helfen.

Okay, du wartest hier. Ich rede mit ihnen.

Ja, Sir.

Guten Tag.

Wie geht es Ihnen?

Ihnen allen?

Gut, danke. Und Ihnen?

Wie hei�en Sie?

Mein Name ist Obara.

Wie geht es Ihnen?

Sehr gut, danke.

Ich bin auf der Suche... nach Mbu... und...

Zanemvula. Wohnen sie noch hier?

Wir haben zusammen gespielt, auf der Farm.

Nebenan. Ich hei�e William.

Sie sind beide tot.

Du warst das! Wie bist du so schnell hierhergekommen?

Wieso spionierst du die Farm aus?

Nein, nein...

Sein Name lautet Suno. Er ist unser Sp�her.

Er war blo� neugierig auf unsere neuen Nachbarn.

Sie stellen viele Fragen.

Sie sind hier nicht willkommen.

Verschwinden Sie!

Ich verstehe nicht...

Ich glaube sie sollten besser gehen, sofort.

Wir kommen in Frieden.

Steigen Sie ins Auto, Sir. Das ist sicherer.

Ich rede mit ihnen.

Was hast du hier zu suchen? Weiche, D�mon.

Was glaubst du, wer du bist, Junge, dass du es wagst, mich zu bedrohen?

Verschwinde!

Sei gewarnt, schlafe besser mit offenen Augen.

K�mmere dich um deine Angelegenheiten mit dem wei�en Mann.

Wir werden uns nicht einmischen. Halt dich von uns fern,

und wir halten uns aus deinem teuflischen Treiben heraus.

Verschwinde!

Verschwinde endlich!

H�rt auf den Ein�ugigen.

Er wei�, was jenen widerf�hrt, die nicht gehorchen.

Eure Augen w�ren nicht das Einzige, was ihr verlieren w�rdet.

Verschwinde.

Verschwindet!

Fahren wir, Sir.

Was zum Teufel war das?

Aberglaube, Master William.

Womit habe ich ihren Unmut erregt?

Ich wei� es nicht. Sie sprachen dauernd von Ihrem Vater.

Von meinem Vater? Was ist mit ihm.

Das wei� ich nicht, Sir. Diese Leute sie haben was gegen Eindringlinge.

Sie bef�rchten, dass Sie ihnen ihr Land wegnehmen wollen.

Wir k�nnen uns gegenseitig helfen, zusammenarbeiten.

Kommen Sie ihnen nicht zu nah, Sir.

Die w�rden Sie ausnutzen.

Wir sollten Sarah lieber nichts davon erz�hlen, okay?

Ja, Sir.

Gef�llt es dir hier?

Ja. Ist sch�n hier.

Du und Lazarus, ihr scheint euch gut zu verstehen.

Er ist sehr freundlich.

Und wor�ber redet ihre Beiden so?

Sachen...

Was f�r Sachen?

Er wei� viel �ber die Natur.

�ber Raupen und Schmetterlinge und so.

Ah ja.

Er sagte, dass Motten und Schmetterlinge die Seelen der Toten forttragen.

Er sagte, Moms und Dads Seele bef�nde sich in zwei wundersch�nen Motten.

Und wo sollen diese Motten sein?

Kann ich nicht sagen.

Glaubst du daran?

Ja, vielleicht.

Nun gut...

h�chste Zeit f�r kleine M�dchen.

Hast du dich je gefragt, wieso?

Wieso was?

Wieso wir keine Eigenen haben k�nnen.

Ich denke lieber nicht dar�ber nach. Ich akzeptier's einfach.

Naja, also, ich finde es schon sehr belastend,

dass ich dir kein Kind schenken kann.

Ich bin wie ein toter Baum, ohne Sinn und Zweck.

Bitte, nicht.

Es ist doch so.

Wieso hat Gott mir das angetan?

Mich mit einem verrotteten Leib gestraft. - Sarah, bitte.

Ich will ein eigenes Kind?

Du hast ein Kind.

Eine wundervolle Tochter.

Sie ist nicht meins.

Und das wird sie auch nie sein.

Du wirst v�llig verbittern, wenn du so stur bleibst.

Ich habe Hunger.

Es ist noch nicht an der Zeit.

Du und das M�dchen, ihr kommt euch n�her.

Du beginnst mich zu �bergehen.

Auf diese Weise gewinne ich ihr Vertrauen.

Ich brauche sie jetzt.

Du wei�t, dass es noch zu fr�h ist.

Gib mir etwas, um meinen Hunger zu stillen.

Hier ist niemand.

Dann geh ins Dorf.

Du verlangst zu viel.

Du liebst mich nicht mehr.

H�r auf damit! Sei still!

Ich werde ins Dorf gehen. Ich besorge dir etwas zu essen.

Was ist los?

Da drau�en ist irgendwas. Irgendwas Merkw�rdiges.

Nein, da ist nichts. Vielleicht ein Schakal oder sowas.

Nein, es ist etwas anderes.

Das sitzt zu fest. Wir sollten ne Pause machen.

Ja.

Wo kommst du eigentlich her, Lazarus?

Ganz aus der N�he.

Aus einem Dorf am Fu�e des Berges.

Und hast du eine Frau, Familie, Kinder?

Ich hatte eine Frau und eine kleine Tochter.

Sie sind beide tot. Meine Frau starb unter der Geburt.

Und dann war da dieses Feuer.

Ich konnte meine kleine Tochter nicht retten.

Seitdem wandere ich umher.

Und so kamst du nach Hemel-op-Aarde?

Hemel-op-Aarde, wie du sagst, ist eine ganz besondere Gegend.

Es hei�t, es bef�nde sich eine Art Schnittpunkt hier.

In meiner Kultur...

glaubt man, dass man an dieser Stelle mit den Ahnen in Kontakt treten kann.

Soll das hei�en, du kannst mit Toten reden?

Wir alle haben Vorfahren, Master William.

Die Vorfahren scheinen euch sehr wichtig zu sein.

Dann muss dieser Ort euch viel bedeuten.

Wissen das Viele?

Nein, nicht viele.

Nur jene, die von den Ahnen auserw�hlt wurden.

Bist du auserw�hlt?

In meinem Dorf galt ich als Heiler.

Ein Mann, der imstande ist, mit dem Unbekannten zu kommunizieren.

Ich habe eine seltene Gabe, Master William.

Nach dem Tod meiner Tochter wurde aus dieser Gabe eine B�rde.

Ihr werdet ja immer gr��er.

Wenn ihr weiter so viel fresst, werdet ihr bald zu Motten.

Wie die, die Lazarus mir geschenkt hat.

Er ist ein sehr freundlicher Mann.

- Ruh dich aus, Lazarus. - Ja, Sir.

Sei still, Mutter.

Sei ganz still.

Hiermit begleiche ich meine Schuld.

Ganz ruhig, Mutter,

es ist vorbei.

Es ist vollbracht.

Ich habe immer noch Hunger.

Ich sagte doch, es ist noch zu fr�h. H�r auf zu lamentieren.

Du hast mich im Haus zur�ckgelassen.

Ich habe dich nicht zur�ckgelassen.

Du hast mich vergessen. Weshalb, Vater?

Du bist nicht meine Tochter. Meine Tochter weilt nicht mehr unter uns.

Entschuldige, Kleines. Vergib mir.

Ich kann dir geben, wonach du dich sehnst, Lazarus.

Bring mir das M�dchen.

Die Frau hat mich im Verdacht.

Ich k�mmere mich um sie.

Sarah, kann ich reinkommen?

Sarah!

Was hast du? Sarah!

Etwas hat versucht, mich umzubringen.

- Nichts versucht, dich zu umzubringen.. - Etwas hat versucht...

Nichts versucht, dich zu umzubringen. Du bist nur gestresst.

Das ist nur in deinem Kopf...

Nicht in meinem Kopf, es ist wahr...

Hallo?

Ich muss die Wasserpumpe heute zum Laufen kriegen.

Wir k�nnen nicht immer Wasser vom Damm herholen.

Ja, so k�nnen wir das Haus jedenfalls nicht verkaufen.

Also, ich wei� nicht, mir beginnt's zu gefallen. Wir k�nnten ganz herziehen.

Mach dich nicht l�cherlich.

Was? Ein paar K�he, ein paar H�hner.

Du melkst morgens die K�he, Mary holt die Eier...

Du hast das alles schon durchgeplant, oder?

Ja. Jedenfalls rein theoretisch.

H�r auf mit der Tagtr�umerei und reparier die Pumpe.

Mary h�lt's f�r eine gute Idee. Oder Mary?

Ich finde die Idee gro�artig.

Sch�n!

Okay.

Heute krieg ich die Pumpe zum Laufen. Entschuldigt mich.

Ich geh und besorg Futter f�r meine Seidenraupen.

Er war es.

Ich habe gestern seine Gegenwart gesp�rt.

Wir haben ihn gewarnt.

Warnungen halten das B�se nicht fern.

Das ist mir egal. B�se oder nicht b�se, es muss einfach aufh�ren.

Ich habe einen Plan.

Er tr�gt diesen Beutel mit sich herum.

Wir schnappen ihn uns, packen ihn,

zerst�ren den Sack und dann ihn.

Ganz einfach.

Du spielst mit dem Feuer.

Wir m�ssen auf den richtigen Zeitpunkt warten.

Ich habe lange genug auf dich geh�rt.

Sag mir nicht, was zu tun ist.

Ich brauch deine Erlaubnis nicht. Es ist meine Mutter.

Meine Mutter.

Mutter.

Schlafe.

Schlafe, Mutter.

Ich werde...

Ich werde deinen Tod r�chen.

Ja, r�chen.

Schlaf jetzt, Mutter.

Schlaf.

Pssssst.

M�chtest du gern meine Raupen sehen?

Mary?

Toto ist da dr�ben in der Ecke. Ich hatte noch eine, Mr. Grummel.

Er ist vor ein paar Tagen gestorben. Aber das ist schon okay.

Hab ihn drau�en im Feld begraben. - Hey! Mit wem sprichst du?

Was bist du?

Hab keine Angst.

Komm her.

Komm doch her.

Komm her, du Satansbrut.

Komm her!

Sieh, wozu du mich getrieben hast.

Du hattest keine andere Wahl. Er h�tte mich umgebracht.

Vielleicht h�tte ich es zulassen sollen.

Wenn du vorhast, mich zu t�ten, musst du dir...

mehr M�he geben.

Du D�mon! - Ich bin kein D�mon,

sondern der Geist eines Vaters.

Du tr�gst keine Schuld an ihrem Tod. Ich kann dir Frieden schenken.

Frieden? Niemals.

All deine Fl�che lassen sich aufheben.

Verbrenn mich, verbrenne alles.

Dich verbrennen...

Du hast einen M�rder aus mir gemacht.

Ich kann so nicht mehr weitermachen. Kann es nicht jemand anderes tun?

Es muss das M�dchen sein.

Sie muss diejenige sein...

Dann also heute Nacht.

William!

Ich hab dir gesagt, dass etwas mit Lazarus nicht stimmt.

Und zwar gar nicht.

Ich sagte doch, du sollst damit aufh�ren.

Lazarus hat ein M�dchen in dem Beutel.

Will, vertrau mir! Du musst ihn entlassen, da stimmt was nicht.

Es gibt sicher eine Erkl�rung f�r alles.

Er ist ein M�rder und ein b�ser Mensch.

Du solltest dich ausruhen.

Ich brauche ihn. Wir brauchen ihn hier.

William, du wirst es ihm jetzt sagen.

So wahr mir Gott helfe. Sonst hole ich Mary.

Und du siehst uns nie wieder.

Wovon redet ihr da? Lazarus ist kein M�rder.

Ich wei�, was ich gesehen habe.

Nein! Endlich kann ich mit jemandem reden!

Jemand, der zuh�rt! - Mary, es reicht.

Du solltest ihr zuh�ren.

William, geh runter und sag's ihm.

Mary, du bleibst bei mir.

Ich warne dich. H�r auf, dich l�cherlich zu machen.

Und �bernimm Verantwortung f�r deine Taten.

Lazarus, tut mir leid, aber ich muss dich entlassen.

Es passt einfach nicht so richtig.

Einen Versuch war's wert.

Ich habe... Ich hab da noch noch ein bisschen Geld. Nur...

Bitte nimm's. Vielleicht hilft es dir, wieder auf die Beine zu kommen.

Du hast dich geschnitten.

Ja, aber ist schon gut, Sir...

Master.

Vielen Dank, dass Sie mir diese Chance gegeben haben.

Aber Sir, ich will kein Geld von Ihnen.

D�rfte ich Sie nur bitten, noch eine Nacht zu bleiben?

Nat�rlich, bleib noch eine Nacht.

Ich wollte mich nur pers�nlich f�r die gute Arbeit bedanken.

Lazarus, ich hasse die Frage, aber darf ich in deinen Beutel gucken?

Ich bin nur neugierig.

Nat�rlich, Sir.

Der Diesel ist alle, Sir.

Ich wollte grad los und neuen besorgen.

Nein, bleib hier. Bleib diese Nacht.

Du hattest einen harten Tag. K�mmer dich um den Schnitt und ich hol den Diesel.

Das ist kein Grund, Sir. Die Familie steht �ber allem.

Seine Hand, Sarah!

Er hat einen verdammten Schnitt!

Hast du ne Ahnung, wie peinlich das f�r mich war?

Er bleibt �ber Nacht und geht morgen Fr�h.

Das reicht nicht. Er muss jetzt gehen.

Dann mach du das! Ich mach deine Paranoia nicht mehr mit.

Ich hol Diesel f�r den Generator.

Dann tue ich es.

Mary! Mary, bist du da?

Lazarus? Bist du das?

Mary, komm mit.

Ich m�chte dir etwas zeigen.

Wo sind denn alle?

Sie wollen Treibstoff f�r den Generator holen.

Sie werden bald zur�ck sein.

Komm mit mir. Und nimm deine Seidenraupen mit.

Hallo Leute!

Wo seid ihr?

Mary?

Sarah?

Was hast du mit ihnen gemacht?

Wo sind sie?

H�rt auf zu singen.

H�rt mit dem Singen auf!

H�rt mit dem Singen auf!

H�rt auf zu singen!

Er hat sie. Jener, den du Lazarus nennst.

Wovon redest du? Was ist hier los? Sarah?

Sarah!

Was ist los? Sarah, sieh mich an.

Sprich mit mir!

Verdammt.

Es tut mir leid. Das ist alles meine Schuld.

Sarah... Sarah!

Sir. Sie m�ssen mir zuh�ren.

Wo ist Mary!

Es gilt, keine Zeit zu verlieren.

Ihre Familie hat es mit einem D�mon zu tun.

Namens Uthuli.

Er fordert Seelen.

Mit Lazarus' Hilfe.

Mary befindet sich in gro�er Gefahr.

Was ist Uthuli?

Folgen Sie unserem F�hrtenleser.

Und holt Mary hierher zur�ck.

Ich bleibe hier bei Ihrer Frau.

Gehen Sie! Jetzt!

Wo ist sie?

Wo ist sie?

Sie wurde geholt.

Sag mir, wo sie jetzt ist, oder ich verteil dein Gehirn auf meinem Grundst�ck.

Wenn Sie den Abzug bet�tigen, ist der Rest Ihrer Familie verloren.

Mary braucht Sie, William.

Sie m�ssen gehen.

Wenn du mich bel�gst, alter Mann...

Ich komme wieder.

Es tut mir so leid, Sarah. Ich bin bald wieder da.

Bringt mir die Ziege.

Woher kennst du dieses Lied?

Das Lied?

Du summst es st�ndig.

Ich habe es meiner Tochter zum Einschlafen vorgesungen.

Wo ist sie jetzt?

Sie schl�ft.

Ich habe sie vor einer ganzen Weile verloren.

Du brauchst anscheinend eine Tochter und ich einen Elternteil.

Gib mir deine Hand.

Und jetzt mach so.

Nun sprich mir nach.

Ich verspreche, mich um dich zu k�mmern, wenn ich kann.

Und dir niemals weh zu tun.

Das ist ein gro�es Versprechen.

Ich glaube nicht, dass ich dieses Versprechen halten kann.

Ich verspreche, mich um dich zu k�mmern, wenn ich es kann.

Und dir niemals weh zu tun.

Und jetzt sch�tteln.

Nun geh�ren wir f�r immer zusammen.

Trink es aus.

Wir werden die Sterne in dieser Nacht in ihrer hellsten Form sehen.

Es weiche die Dunkelheit und das Licht erscheine.

Seid bereit.

Es hei�t, die Sterne seien die Seelen von Menschen,

die vor uns gehen mussten.

So blicken sie auf uns herab,

und sp�hen durch den dunklen Vorhang.

Und sie erinnern uns daran, dass sie noch unter uns weilen.

Schlafe nun, mein Kind.

Dein hiesiges Werk...

ist vollbracht.

Vergib mir.

Ich bin hier.

Haltet die Ziege bereit.

Warum h�ltst du an? - Pssst!

Haltet sie fest.

Halten.

Vorbei.

Genug?

So ist es.

Ich danke euch, meine Ahnen, seid bedankt.

Dunkler, vergifteter Geist!

Du geh�rst nicht hierher. Geh und zeige nie wieder dein Angesicht!

Hinfort mit dir, b�ser Geist!

Du geh�rst nicht hierher. Verschwinde, oder wir t�ten dich!

Uthuli.

Meine Schuld ist beglichen.

Was hast du getan?

Entschuldigung.

Wach auf!

Wach auf!

Sarah.

Sarah.

Mein Kopf tut weh.

Mach dir keine Sorgen.

Das h�rt bald wieder auf.

Das ist nicht unser Hof.

Da hast du recht.

Dies ist nicht dein Zuhause.

Wo sind wir?

Wir sind irgendwo und nirgendwo.

In einer Welt zwischen den Welten.

An einem Ort der Leere und Isolation.

Ich verstehe das nicht.

Ich sa� am Feuer...

und ich schlief ein.

Ja, so war es.

Du bist in der einen Welt eingeschlafen, um in dieser zu erwachen.

Komm her.

Ich m�chte dir jemanden zeigen, da dr�ben.

Mom? Dad!

Was passiert hier?

Mom! Dad! - Beruhige dich...

Wo seid ihr? Kommt zur�ck! Nein!

Beruhige dich. Beruhige dich.

Lass mich los. - H�r zu, h�r auf meine Stimme.

H�r auf meine Stimme.

Schlie� deine Augen.

Schlie� deine Augen.

H�r auf meine Stimme.

Schlie�e deine Augen.

Was siehst du?

Unser altes Haus.

Ich erinnere mich an diesen Tag.

Tante Sarah?

Mary? Du musst jetzt eine Entscheidung treffen.

Das bist du, Mary.

Das ist deine Seele.

Jetzt hast du die M�glichkeit, zu deinen Eltern zu gehen,

oder in die echte Welt zur�ckzukehren.

Wieso hast du mir das angetan?

Es tut mir leid.

Entschuldige, Mary.

Dies war der einzige Weg, meine Tochter Vuyiswa zu retten.

Es tut mir leid. Ich habe dich verraten.

Entschuldige.

Ich habe unseren Schwur gebrochen.

Es tut mir leid.

Ich habe dein Versprechen missachtet.

Was geschieht jetzt mit dir?

Vielleicht werden diese Felsen Mitleid haben, mit einem alten Mann.

Hab keine Angst, Lazarus.

Mary.

Du hast einem alten Mann ein wundervolles Geschenk gemacht, mein Kind.

Gib mir deine Hand.

Sprich mir nach.

Ich verspreche, dich niemals zu vergessen.

Ich verspreche, dich niemals zu vergessen.

Ich verspreche, dass wir uns eines Tages wiedersehen werden.

Ich verspreche, dass wir uns eines Tages wiedersehen werden.

Und jetzt sch�tteln.

Vielen Dank.

Ich bin schwanger.

Was?

Wie das? - Ich wei� es nicht.

Ich bin schwanger.

Sch�nen guten Tag.

Ja.

Mir scheint, Sie werden hier Hilfe brauchen.

Danke Ihnen. Wir kommen schon klar.

Es tut mir leid, das mit ihrer Tochter.

Sie ist nicht meine Tochter.

Wir werden klarkommen, und wir werden sie vermissen.

Aber mit eurer Hilfe erschaffen wir hier ein Paradies.

Der gesunde Baum, er bringt faule Fr�chte hervor.

Ich bin der Wanderer,

stets auf der Suche.

Du bist in mir und ich in dir.

Und wir werden uns wiedersehen.

Man kann mich nicht t�uschen.

Man kann mich nicht narren.

Ich bin der Wanderer. Und du geh�rst mir.

F�r immer.

Untertitel: Manuel Warnecke � 2020 Spirit Media GmbH

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