All language subtitles for 1997_Ihre Majest+nt Mrs. Brown.deu

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Original subtitles

Untertitel-Studio Rhein-Main w�nscht Ihnen gute Unterhaltung.

* Klaviermusik *

K�nigin Victoria bestieg den Thron 1837,

im Alter von 18 Jahren.

Als Zwanzigj�hrige heiratete sie Prinz Albert von Sachsen-Coburg.

Es war eine der gl�cklichsten k�niglichen Ehen der Geschichte.

Als er 1861 an Typhus verstarb, war sie untr�stlich.

K�nigin Victoria

John Brown

IHRE MAJEST�T MRS. BROWN

* Melancholische Musik *

Ministerpr�sident Benjamin Disraeli

Henry Ponsonby

Dr. Jenner

Bertie, Prinz of Wales

* Krachen und Klirren *

* Brown hechelt. *

* Gewitter *

* Donnern *

(Brown) Ah!

* Hecheln *

* Aufschrei *

* Brown atmet schwer. *

Gott sch�tze die K�nigin!

* Schuss hallt. *

* Bl�tter rauschen. *

* Musik *

(Ponsonby off) Ich habe nach Mr. John Brown aus Balmoral geschickt.

Ihre Majest�t hat ihn schon lobend erw�hnt-

-als �u�erst aufopfernden Diener Prinz Alberts-

-in dessen letzten Tagen f�r Dienste au�erhalb des Hauses.

Die K�nigin ist in ihrer tiefen Trauer f�r niemanden erreichbar.

Sie hat sich eine Lebensweise innerer Einkehr verordnet.

Wir sind alle mit unserer Weisheit am Ende.

Die Hofhaltung h�lt an den t�glichen Gewohnheiten fest,

die ihr vertraut waren.

In dem fruchtlosen Versuch, alles am Leben zu erhalten,

welches niemals wieder lebendig werden kann.

Die Familie und das Personal geben sich M�he,

sie aus diesem Zustand ungehemmter Morbidit�t herauszuholen,

aber ohne Erfolg.

Wir m�ssen hoffen,

dass Mr. Brown die sentimentale Ansicht der K�nigin verst�rkt,

danach alle Highlander gut f�r die Gesundheit seien.

* St�hnen * Verzeihung, Ma'am.

* Musik *

(Off) Er trifft heute zusammen mit dem Pferd der K�nigin hier ein.

Wir hoffen, dass es der Zustand Ihrer Majest�t erlauben wird,

einen Ausritt in Betracht zu ziehen.

Was diese Entscheidung betrifft, wie auch alle anderen,

bleiben wir nach wie vor Gefangene der k�niglichen Trauer.

Dein Dir auf ewig ergebener Gatte Henry.

Nach Windsor.

* Melancholische Musik *

* Klackern der Schuhe *

(Jenner) Herzlichen Gl�ckwunsch, K�nigliche Hoheit! Ein Junge.

(Bertie) Ja. (J) Sehr gut, sehr gut.

(B) Albert Victor.

Kurz Eddie.

Was halten Sie davon? Eine vortreffliche Wahl, Sir.

(J) Sehr gut.

* Rascheln der Kleider *

(Victoria) Wie viele?

(Lady Ely) Die k�nigliche Familie und rangh�here Mitglieder des Hofes.

Nur sie? Ja, Ma'am.

* Uhr l�utet. *

* Getrappel *

* Besteck klappert. *

* Klirren *

* Besteck klappert. *

* Dr. Jenner r�uspert sich. *

(J) Wir erwarten heute Nachmittag Brown, Ma'am.

Wen?

* Ticken *

Du tr�gst eine sehr h�bsche Stola, Alex. Die Farbe steht dir.

Aber du isst nicht genug.

Man darf der Eitelkeit nicht den Vorrang vor dem Appetit geben.

(A) Ja, Ma'am.

* Getrappel *

Um 13.15 h�tten wir hier sein sollen, Sie waren zu langsam.

* Wiehern *

Ihrer Majest�t Tagesablauf hat sich hier stark ver�ndert.

Der Hofstaat befindet sich weiter in Trauer.

Niemand darf die Stimme erheben.

Fr�hst�ck halb zehn, Mittagessen halb zwei. Halb sechs Tee.

Um viertel vor neun Abendessen.

Ist die K�nigin au�er Haus, d�rfen Sie um Genehmigung ersuchen,

sich von hier zu entfernen. Stehen Sie ab 10 Uhr zur Verf�gung.

Sie sind f�r die Reitausr�stung zust�ndig.

Sowie f�r alle anderen Aufgaben, wie es Ihre Hoheit w�nscht.

Wie soll ich das wissen?

Wie bitte?

Wie soll ich wissen, was die K�nigin w�nscht?

Durch eine Nachricht. Wer �berbringt sie mir?

Der Stallmeister.

Jemand, der wei�, wo ich bin.

Nicht schwierig, Sie zu finden. Das reicht aber nicht.

Wir m�ssen sehen, wie wir das in die Wege leiten.

Ja, sehen Sie zu!

Wie in Balmoral �u�ern Sie sich in Anwesenheit Ihrer Majest�t nicht.

Es sei denn, Ihre Majest�t spricht Sie direkt an.

* Musik *

Mr. Brown, Ma'am.

(Lady Ely) Mr. Brown ist da, Ma'am.

* Klimpern der Kette *

* Kratzen der Feder *

* Knistern *

Mr. Brown. Ma'am.

Sind Sie gut angekommen? Ja, Ma'am.

Sie sind wohlauf? Bin ich.

Und das Pferd? Es ist auch wohlauf.

Ihre Familie hat Beileidskarten geschickt.

Wir wissen das sehr zu sch�tzen. Das freut mich.

Ich erinnere mich, dass mein Gemahl Sie immer schmeichelhaft erw�hnte.

Er h�tte es gut gehei�en, dass ich Ihre Dienste in Anspruch nehme.

Ich hoffe, es bereitet Ihnen keine Unannehmlichkeiten.

Ich habe keine Familie, nur meine Geschwister.

Ja.

Sie haben einen Bruder, der hier im Dienste steht oder nicht?

Ich habe vergessen, wie er hei�t. Archie.

Ja.

So werden Sie Gesellschaft haben. Ja.

* Seufzer *

Lieber Gott! Ich h�tte nie gedacht, Sie in solchem Zustand anzutreffen.

Sie m�ssen ihn ja furchtbar vermissen.

Sie haben nicht an die...

Er...

Schafft ihn raus!

(Schreit) Schafft ihn raus! Schafft ihn raus! Schafft ihn raus!

* Beklemmende Musik *

* Browns Schritte hallen. *

(Archie) Sie hat kaum ein Wort f�r den Sultan und seine Familie �brig.

Sie begibt sich sofort in ihre Schlafkammer.

Der Sultan wartet in der Halle, dass ihm jemand sagt, was er tun soll.

Es ist untersagt, auf dem Flur zu reden.

Also hat niemand mit ihm gesprochen.

Dann kommt das Abendessen. Jeder steht schweigend um den Tisch.

Alle warten auf Ihre Majest�t.

Nach zwei Stunden wirkt der Sultan etwas gereizt.

Schlie�lich stopft sich sein kleiner Sohn Wurst in den Mund.

War das ein Theater, als sie das h�rte,

als h�tte jemand die Kronjuwelen gestohlen.

Und?

Es gibt Vorschriften. Dinge, die man tut und nicht tut.

Du liebe G�te, ich hab der Frau nur gesagt, was ich empfinde.

Das sagt man Ihrer Majest�t nicht. Ich spreche, wie es mir passt.

Hier unten im S�den eben nicht.

Und was hat Ponsonby gemacht, als sie zu schreien anfing?

Ich hatte Angst, es sprengt ihm das Bruchband.

Prinz Leopold, blutet der nicht den ganzen Tag vor sich hin?

* Archie lacht. *

Wringt sein Diener ihm den Verband aus?

Besser als Pferdeschei�e zu schaufeln.

F�r eine Bef�rderung w�re ein Ges�nderer besser.

(Archie) Sie ist auch nicht das bl�hende Leben.

Das hat nur der Kummer aus ihr gemacht.

Drei Jahre. Ein bisschen lange Trauer.

Sie hat ihn geliebt. Ach, h�r doch auf.

Es gibt Liebe-

-und es gibt... Was?

Du wei�t, was ich meine. Nein, ich glaube nicht, Archie.

Es gibt Liebe und ein Benehmen, das man nur an den Tag legt,

weil niemand sagt, dass man es lassen soll.

Wem von uns wollte die nun sch�ne Augen machen?

Dem gut aussehenden.

Offensichtlich hat sie nicht genug zu tun.

Du k�nntest sie selbst fragen.

Sei froh, dass du nicht zum Hofstaat geh�rst.

Den l�sst sie nie aus den Augen.

So kleine Wichte wie wir schl�pfen ihr leicht durch das Netz.

Ich bin kein kleiner Wicht, Archie.

* Stimmengewirr *

(Nanny) Nicht rennen!

* Kinder lachen. *

* Musik *

* Schnauben *

* Klackern der Schuhe *

* Musik *

* Vogelgezwitscher *

* Rascheln der Kleider *

* Rauschen *

Wer ist das?

(Lady Ely) Das ist Mr. Brown, Ma'am. Was macht er da?

Er steht mit seinem Pferd bereit.

Ich habe nicht verlangt, auszureiten.

Wie lang steht er bereits da? Das ist mir leider unbekannt.

Er wurde dort schon fr�her beobachtet.

Sir Henry!

Mr. Brown steht im Schlossgarten. Ich m�chte nicht ausreiten.

Es tut mir sehr leid, ich kann mir nicht...

Er hat keine Anweisung erhalten.

Bitte sorgen Sie daf�r, dass das nicht mehr vorkommt.

Aber nat�rlich. Unverz�glich.

* Musik *

Was haben Sie sich dabei gedacht? Ich wartete auf Anordnungen.

Sie melden sich nur zum Dienst, wenn die K�nigin es verlangt.

Ich habe nicht den weiten Weg gemacht,

um auf meinem Arsch zu hocken. Sie warten die Anweisungen ab.

Oder ist es Ihnen lieber, dass sich die Aufregung wiederholt?

Nein.

Wie bitte? Ich versteh nicht.

* Musik *

Sie haben Ihr Zimmer nicht zu verlassen, bis Ihre Majest�t...

Bestellen Sie ihr, w�re Ihr Mann noch unter uns,

h�tte er sie l�ngst herausgeholt, damit sie an die Luft kommt.

Wozu bin ich sonst hier?

Gehen Sie auf der Stelle ins Haus! Ist das der Wunsch der K�nigin?

Ja, da bin ich mir sicher.

* Schnauben *

* Musik *

* Pferd wiehert. *

Mr. Brown.

* Wiehern *

Ja, Ma'am.

Man hat Ihnen wiederholt gesagt, nicht im Schlossgarten zu stehen.

Au�er, Sie werden dazu angewiesen. Ja, Ma'am.

Wieso bestehen Sie darauf, es zu tun Ich glaube, Majest�t irren sich.

Wenn eine Menschenseele frische Luft n�tig hat, dann Sie.

Die K�nigin reitet aus, wenn sie es w�nscht.

Ich will zur Stelle sein, wenn sie soweit ist.

* Vogelgezwitscher *

* Musik *

Prinz Albert wollte hier eine Bank bauen lassen.

Er hielt es f�r eine der sch�nsten Aussichten.

Es ist ein sch�nes Fleckchen, Ma'am. Das meinte er, ja.

In allem, was ich tue und was ich sage,

versuche ich, daran zu denken, was er tun oder sagen w�rde.

* Pferd schnaubt. *

Mein Sekret�r w�nscht, dass ich mich wieder meinen Pflichten zuwende.

W�re Prinz Albert da, w�rde er dem einiges erz�hlen.

Sir Henry steht damit nicht allein. Sie alle w�nschen es.

* Schnauben *

Dieselben Menschen, die sich weigerten, meinem Gemahl,

den K�nigstitel zuzugestehen,

weil man seinen Rang als ungen�gend erachtete.

Ich habe Briefe in meiner Satteltasche. Die m�chte ich lesen.

So kann ich sie nicht lesen.

* M�wen kreischen. *

Sie haben sie mir, auf mein Verlangen hin, einzeln zu reichen.

* Knistern *

* Stimmengewirr und Lachen *

* Klacken *

Mr. Carter, der Chefbutler, sitzt da. Nein, jetzt bestimmt nicht mehr.

Jetzt ist es mein Platz. (Diener) Auf wessen Anordnung hin?

Meine eigene.

Die Sitzordnung wird von der K�nigin selbst pers�nlich bestimmt.

Das war eine Tautologie.

Wenn du sagst, dass die K�nigin etwas anordnete,

ist es nicht n�tig zu sagen, dass sie es pers�nlich tat.

* Stimmengewirr *

* Geschirr klappert. *

Sie sind wohl die Ankleidedame der K�nigin?

Die Gehilfin, Sir. Ja. Wie hei�en Sie?

Mary Taylor, Sir. Habe ich Sie in Balmoral gesehen?

Ich hoffe, ich darf n�chstes Jahr hin.

Was liest die K�nigin zur Entspannung?

Lord Tennyson, Sir.

* Gespr�che enden. *

* Quietschen *

* Gluckern *

* Seufzer *

Bin ich der Einzige, der hier isst?

Lord Clarendon trifft um 11 Uhr hier ein.

Zum Geburtstag von Prinzessin Alice findet um 12 ein Picknick statt.

Der Lordkanzler schreibt, dass er dieses Wochenende in Cowes ist.

Er l�sst fragen, ob Ihre Majest�t ihm eine Audienz gew�hren.

Wieso?

Er dachte,

Eure Majest�t interessieren sich f�r Entwicklungen der Regierungsarbeit.

Nein, da gehe ich gerade spazieren. Dann erachten es Ihre Majest�t-

-f�r angebracht, wenn der Prinz von Wales sich mit ihm tr�fe?

Nein, das kommt nicht in Frage.

(Bertie) Mama, es w�re langsam an der Zeit,

ein klein wenig verf�gbarer zu sein.

Wir m�ssen zugeben,

dass unser Ansehen nicht g�nzlich unabh�ngig ist-

-von der dauerhaften Abwesenheit der Monarchie in der �ffentlichkeit.

Wir k�nnten eine kleine Geste in Betracht ziehen.

Eine Geste? Ein Diner f�r unsere Botschafter?

Keine Diners, Bertie.

Wieso bist du f�rs Freie angezogen? Weil es hier h�llisch kalt ist.

K�lte ist gesund.

Hab ich nicht recht, Dr. Jenner?

Verzeihung, Ma'am. K�lte ist gesund!

Oh, sehr gesund, Ma'am.

M�glicherweise m�chten Ihre Majest�t in Betracht ziehen,

ihre k�rperliche Kraft mit geistiger Aktivit�t einhergehen zu lassen.

Eine Standpauke nach der anderen, was soll das?

Oh, verzeihen Sie...

Ich dulde keine Standpauken �ber die Verantwortung der Monarchie.

Mutter! Am wenigsten von meinem Sohn.

Seine Verantwortungslosigkeit brachte meinen Mann ins Grab.

(B) Wenn all dies Ihrer Majest�t Unannehmlichkeiten bereiten...

Ich glaube, sie schicken mir die Depeschen, um mich zu verspotten.

Dr. Jenner l�sst verlauten, meine Nerven sind sehr angegriffen.

(Laut) Trotzdem schicken Sie mir Depesche um Depesche auf den Hals!

* Sie st�hnt. *

Ich m�chte mit den Prinzessinnen schwimmen gehen.

Die Ausritte haben sich f�r mich als wohltuend erwiesen.

Brown findet, dass mir Salzwasser guttun wird.

* Rattern *

* Musik *

* Atmer *

* Pl�tschern *

Nicht rumtr�deln, Kinder! Schwimmt!

* Pl�tschern *

* Musik *

W�rde man die beiden als Gipsfiguren kaufen,

bek�me man von 10 Guinee noch was raus.

Fu� hoch, Frau!

(Off) Vorw�rts!

* Musik *

(Disraeli off) Diese Nation kann sich gl�cklich sch�tzen,

weil sie nicht von Gewalt regiert wird, sondern von Traditionen,

die weitergegeben wurden von Generation zu Generation.

(Abgeordnete) H�rt, h�rt!

Denn in unseren Traditionen sind all jene Gesetze verk�rpert,

die uns bef�higt haben,

das gr��te Imperium der Moderne zu schaffen.

* Stimmengewirr *

Obwohl wir ungeheure Kapitalmengen angeh�uft und

obwohl wir eine Industrie aufgebaut haben, die ihresgleichen sucht,

sind doch alle diese m�chtigen Werke so viel wie nichts-

-im Vergleich zu den unsichtbaren Gepflogenheiten,

die unser Leben formen.

* Stimmengewirr *

Jenen Gentlemen der Opposition, die danach trachten,

die Grundfeste dieses Landes zu zerst�ren,

denen sage ich, sie sollen vor allem eines nicht vergessen,

England kann nicht noch mal von vorne anfangen.

* Aufgeregtes Stimmengewirr *

(Lord Stanley) Haben Sie das schon gesehen?

(Speaker) Zur Ordnung! Wo ist Britannia?

(Lord) Sollten wir das ernst nehmen? Die Karikatur oder

Ihrer Majest�t h�ufiges Fehlen? Beides.

Die Frage lautet, brauchen wir sie? Gl�ckwunsch.

Danke. Sie wollen nicht andeuten,

ohne die Monarchie... Stanley,

ein Premierminister muss die �ffentliche Meinung achten.

Danke.

Glauben Sie mir, Klatsch z�hlt. Lord Aberdeen hatte recht.

Dieses Land wird nicht von Weisheit regiert, sondern von Gerede.

Es w�re nicht schwer, das alte M�dchen aus der Trauer zu locken,

aber ist die �ffentliche Meinung gegen sie, ist es nicht gut,

ihr allzu nahe zu stehen. Warten wir ab, von wo der Wind bl�st.

* Meeresrauschen *

* Brown und Archie schreien und lachen. *

* Lachen und Jauchzen *

Mein Herz ist in den Highlands, mein Herz ist nicht hier.

Mein Herz ist in den Highlands und jagt ein Tier.

Eine Schachtel Kekse, eine Schachtel Bonbonpastillen und Pralinen,

16 Schokoladenkuchen. Dieselbe Bestellung jede Woche.

K�mmert sich einer von ihnen darum?

Die Frau muss morgen nach Balmoral fahren ohne den kleinen Luxus.

(Archie) Tja, irgendwer wird das schon hinschicken.

Na klar, bist du dir sicher?

Ist nicht dein Problem, was sie isst.

Die Frau ist von Idioten umgeben.

Morgen um halb acht soll die Arme zur Abreise bereit stehen.

Aber wenn es nach denen geht, ist sie um acht noch nicht angezogen.

Sie hat viele, die sich k�mmern.

Ich bin der Einzige, dem sie vertraut.

Irgendwann l�sst sie dich fallen, das ist immer so bei ihr.

Du musst vorsichtig sein. Ich krieg 90 Pfund im Jahr.

Dazu noch 70 f�r meinen alten Schottenkaro.

Das ist so viel wie ein Page am Hinteraufgang kriegt.

Eine Stellung f�r feine Pinkel.

Ja, ich bin Ihrer Majest�t-

-Highland Diener.

* Dudelsackmusik * F�r drinnen und drau�en.

Nichts kann mich mehr aufhalten.

* Dudelsackmusik *

* Getrappel *

Dudels�cke! Oh, mein Gott!

* Musik *

Wie hei�en die? Was?

Die da dr�ben, dort. Ah, Craobhan-geanmchno-fhiadhaich.

Craobhan-geanmch... Wie soll ich das aussprechen,

ohne das Gesicht zu verziehen?

Ich habe �berlegt, ob ich meine Highland Tageb�cher ver�ffentliche.

Sind sie lesenswert? Das wurde mir gesagt.

Von wem?

Sir Henry meinte, sie seien charmant.

Was versteht der von den Highlands?

Er f�hrt seit vielen Jahren mit nach Balmoral.

Das macht ihn wohl kaum zum Experten.

Seine Bemerkungen galten eher der Qualit�t des Schreibens,

nicht dem Thema. Ich striegle ein Pferd nicht,

um es von anderen bewundern zu lassen.

Ich mache das auch nicht f�r andere, aber Ponsonby findet sie gut.

Sagen Sie, was Sie zu sagen haben, Frau.

Ich sage immer, was ich sagen will.

Wenn Sie auf Komplimente aus sind,

wird er sich nicht zweimal bitten lassen.

Mr. Ponsonby sch�tzte daran den literarischen Wert.

Eine Kunst ohne Verwandtschaft zu Kenntnissen in Pferdepflege.

Literarischer Geschmack beginnt und endet nicht Tennyson.

Sie finden dort auch Erw�hnung.

Besonders in einer Begebenheit, als Albert noch am Leben war.

Die k�nigliche Kutsche war in einem Gewitter umgekippt.

Und Sie bewiesen �beraus gro�e Loyalit�t,

indem Sie die K�nigin und die Prinzessinnen nach Balmoral brachten

Aus Freundschaft.

Sie wird am Freitag zwischen 8 und 6 Uhr die Familie Grant besuchen.

Damit die Fahrt an einem Tag bew�ltigt werden kann,

darf sie am Abend zuvor keinen Belastungen ausgesetzt sein.

Ich ben�tige noch Unterschriften. Das hat bis zum Wochenende Zeit.

Wichtige... Das kann warten! Sonst noch was?

(Dr.) H�lt Majest�t eine so lange Reise durch?

Sie war stark erk�ltet. Ich w�rde sie kaum fahren lassen.

(Bertie) Die Gentlemen entscheiden, wann sie Schluss machen.

Widerliche Angewohnheit. Ist Mitternacht nicht �bertrieben?

Ich finde das sp�t genug.

Dieses Zimmer ist traditionsgem�� ein Rauchsalon, seit Vater veranlasste,..

Brown hat bereits viele Verpflichtungen.

Er hat schon tags�ber zu viel zu tun.

Soll er die halbe Nacht warten, dass ihr endlich zu Bett geht?

Im Rauchsalon wird um 24 Uhr das Licht gel�scht.

Mama! Das ist mein letztes Wort.

Unertr�glich, dass ein Bediensteter die Gentlemen herumkommandiert.

Es ist die Entscheidung der K�nigin. Wie bitte?

Mama! Sie sollten gehen.

Sie haben Ihre Mutter genug erm�det.

* Stimmen *

* Zaumzeug klirrt. *

* Zischen *

Das ist doch nicht n�tig. (Grant) So kann sie es nicht betreten

Aber das erwartet sie gar nicht. (Mr. Grant) Ich w�nschte,

sie w�rde ihren Besuch ank�ndigen. Sie wei�, was das zur Folge hat.

(G) Man kann den Frauen den Putzfimmel nicht austreiben.

(G) Na, gut. F�hr sie rein!

Gut.

Sie sind soweit, Ma'am. Hoffentlich keine Umst�nde, John.

Na ja.

Ma'am.

Mr. Grant. Es ist sch�n, Sie wiederzusehen.

Majest�t. Mrs. Grant.

Haben die Schmerzen im Knie nachgelassen?

Es ist nicht mehr so schlimm. Gut.

Oh, da sind ja Douglas und John.

Seid ihr aber gewachsen.

(G) Sie wachsen nur noch, Ma'am.

(G) M�chten Sie Platz nehmen? Danke.

Ah, das kenn ich.

Das ist Cairn Lochan.

Da haben wir mal Picknick gemacht, stimmt's?

Ja, das haben wir in der Tat.

* Stimmengewirr *

Danke. Vielen Dank.

Oh, die Rutschbahn in den Abgrund.

(Mary Ann) Keine Zweideutigkeiten. Deine Position!

Genau daran denke ich.

Ah! (Stanley) Der Prinz von Wales ist da.

Ob er dazu die Erlaubnis seiner Mama hat?

Ah, Lord Salisbury! (S) Madam.

(Lady) Wieso ist die K�nigin sparsam im Kleinen-

-doch im Gro�en verschwenderisch?

Weil sie sich mehr um die Untergebenen k�mmert.

Und die Herrschenden sich selbst �berl�sst.

Ist das von ihr t�richt?

Nun, ich will damit sagen, dass sich das wohl kaum geh�rt oder?

Was?

Na, das mit der K�nigin und Mr. Brown.

(Franz�sisch) Der Aberglaube entflammt die Welt.

Wie bitte? Ich versteh nicht.

Hat ihn schon jemand von Ihnen gesehen, diesen Mr. Brown?

(S) Soweit mir bekannt ist, ist er ihr Leibdiener.

(L) Er folgt ihr, wo immer sie auch hingeht.

Er w�re kein guter Leibdiener, wenn er das nicht t�te, richtig?

Entschuldigen Sie mich! (S) Wenn Sie mich auch entschuldigen.

* Geschirr klappert. *

(Mrs. G) Das ist nicht unser bestes Geschirr.

Das Familienservice wurde uns gestohlen.

Das tut mir leid.

Es war niemand vom k�niglichen Anwesen,

wohl eher einer aus Braemar.

Oder von noch weiter weg.

Ich hole mal das Salz.

* Stimmengewirr *

(Bertie) Mr. Disraeli.

Ma'am. K�nigliche Hoheit,

welch Vergn�gen. Haben Sie Mr. Lyle kennengelernt?

Er macht in Zucker. Ich glaube nicht.

(Mary Ann) Mr. Lyle, das Faszinierende...

(B) Die Ger�chte kennen Sie? Ich k�mmere mich nicht um Klatsch.

Meine Sorge gilt der Reputation der Monarchie.

Aber gewiss.

Ich f�rchte, er nimmt zu viel Einfluss auf sie.

Diesem Mann ist alles zuzutrauen. Ein Empork�mmling von ganz weit unten.

Stellen Sie sich vor, sie l�sst eine B�ste von ihm anfertigen.

Aus schwarzem Markino Marmor.

Ich w�rde ja mit ihr reden, aber sie h�rt nicht auf mich.

Jemand muss sie �berzeugen,

mit dieser l�cherlichen Beg�nstigung aufzuh�ren. Jemand,

den sie respektiert, bevor-

-sich die Situation zuspitzt. Die Situation?

Die Tatsache, dass wir beide nicht Mitglied republikanischer Clubs sind,

sollte uns nicht blind machen-

-gegen�ber der Bedeutung ihrer Existenz.

Die Tory Partei ist immer unsere Partei gewesen.

Es schmeichelt mir, dass Sie so denken.

Wenn wir in dieser Sache nicht zusammenhalten,

dann werden Sie bald 1. Vorsitzender der Opposition sein.

Des Royaum uni.

Ja, durchaus.

Wir k�nnen nicht deutlich genug darauf hinweisen,

wie ernst die Lage ist.

(S) Was hat er denn gewollt? Wissen, wann er K�nig wird.

Grant und ich ritten zum Lochnagar in der denkbar schlimmsten Nacht.

Es goss in Str�men.

Wir hatten nur noch einen Gedanken, nach Hause einen Schluck genehmigen.

Pl�tzlich entdeckte Grant in der Dunkelheit zwei Wilddiebe.

Er zeigte sie mir und dann ging es los.

Wir sind ihnen nachgaloppiert bis zum Ufer des Sees.

Er sprang als erster wie ein Besessener vom Pferd.

Er packte sie an der Kehle und dr�ckte sie gegen die Felsen.

Er schrie und fluchte aus Leibeskr�ften.

Dann fragte er den Kleineren:

Wieso wildert ihr beiden auf k�niglichem Land?

Der Wicht schaut zu ihm auf, vor Schreck au�er sich und

sagt, weil wir es zu etwas gebracht haben in der Welt.

Oh je! Oh je! Oh je!

* Gel�chter *

* Musik *

* Getrappel *

Ho!

(Dr.) Majest�t! Gott sei Dank sind Sie wohlbehalten.

Ich lasse ein Bad herrichten. Ich empfehle Macdonalds Muskeltonikum.

Regen Sie sich ab! Der Frau geht's bestens.

Wir waren ein wenig l�nger bei Grants. Es war h�chst angenehm.

Wir rechneten um 18 Uhr mit Ihrer R�ckkehr.

Tja und jetzt bin ich da. Wir haben uns Whisky genehmigt.

Um die K�lte abzuwehren. Ja.

Danke, John.

* Knirschen *

(Dr.) Sie ist betrunken.

Sie hat eine deutliche R�tung um die Wangen.

Sie hat getrunken, sag ich Ihnen. Nein, das hat sie nicht.

Sicher nicht. Das d�rfen Sie nicht mal denken.

* Kutsche f�hrt weg. *

* Musik *

* Schottische Musik *

* Jauchzen *

* Musik endet. *

* Musik *

(Dr. Jenner) Die B�chse der Pandora.

* Schnarchen *

* Er schnarcht. *

* Dudelsackmusik *

* Rauschen *

* Dudelsackmusik *

* Rauschen *

* St�hnen *

(Lady) Danke.

(Journalist 1) Wer von denen ist es? (Jour 2) Der gro�e. Sehen Sie ihn?

(J 1) Ja.

* Dudelsackmusik *

Was ist denn?

John?

* Rauschen *

Bin gleich wieder da.

* Spannende Musik *

(J 2) Wo ist er? Ich sehe ihn nicht mehr.

* Spannende Musik *

(J 1) Ob es sich lohnt, dar�ber zu schreiben?

(J 2) Schwer zu sagen.

Ist euch das nahe genug, Jungs?

Verschwindet!

Schert euch fort!

Los, macht schon!

Geht dahin, wo ihr hingeh�rt! Schnell, schnell.

Ihr dreckigen Arschgeier!

* Er schreit. *

Lasst sie in Ruhe! Habt ihr geh�rt?

Erwische ich den Verr�ter,

der denen zusteckte, wo die K�nigin sich aufh�lt,

schneide ich ihm die Eier ab und h�nge sie am Dock zum Trocknen auf.

Was mit John Brown geschieht, geht nur ihn etwas an,

aber die Sicherheit der K�nigin darf nie aufs Spiel gesetzt werden.

(Diener) Was ist... Sie halten den Mund,

bis ich ausgeredet habe!

Ein derart unloyales Verhalten wird nicht hingenommen. Ist das klar?

(Schreit) Ist das klar? (Alle) Ja, Mr. Brown.

* Beklemmende Musik *

(Jenner off) Hofnachrichten aus Balmoral.

Am Dienstag hat Mr. Brown dem Desinfizieren von Schafen beigewohnt.

Am Mittwoch-

-vernahm er eine Darbietung von Auld Lang Syne von Mr. Robert Burns.

Am Donnerstag machte Mr. Brown einen Spaziergang �ber die H�gel-

-in Begleitung von Familie und Freunden.

Abends nahm er Haggis zu sich und

besuchte anschlie�end eine Veranstaltung:

Dudelsackmusik im Wandel der Zeiten.

Nach einem leichten Nachtmahl zog sich Mr. John Brown fr�h zur�ck.

Wenn Sie etwas damit zu tun hatten, schmei�e ich Sie raus!

Die Entscheidung liegt doch bei Ihrer Majest�t.

Dazu kann ich sie �berreden.

Die K�nigin war h�chst belustigt dar�ber, ihr gesunder Humor.

Das ist eine Verunglimpfung ihres guten Namens!

Sie sollten sich damit abfinden,

dass die �ffentlichkeit ein Recht auf Interesse an Ihnen hat.

Niemand hat Rechte auf mich!

Wir sind gewissen M�chten untertan, auf die wir keinen Einfluss haben.

Selbst Sie.

Diesen Satz werden Sie bereuen.

* Stimmengewirr *

(Speaker off) Zur Ordnung!

Zur Ordnung! Zur Ordnung!

Zur Ordnung!

Das Ergebnis der Abstimmung zur Entstaatlichung der Kirche von Irland

Zur Ordnung!

(Counter) Es stimmten mit ja 330.

Es stimmten mit nein 265. * Geschrei *

(Dilker) Mr. Speaker!

Zur Unterst�tzung dieses Gesetzes bringe ich folgenden Antrag ein:

Ich beantrage, die Monarchie umzuformen.

* Stimmengewirr *

* Geschrei *

Wir werden verlieren.

Gladstone hat seine Parteimitglieder auf einer Linie.

Wir brauchen Hilfe.

Wo ist das alte M�dchen, wenn man es braucht?

(Stanley) Wer? Mrs. Brown.

Es ist fraglich, ob sich daraus Vorteile ziehen lassen.

Noch nie war sie so wenig beliebt. Bei der Presse vielleicht,

aber sie hat in drei Monaten-

-mehr Exemplare ihres Highland Tagebuchs verkauft-

-als 'Punch' im ganzen Jahr. Es wird Zeit, sie in Bewegung zu setzen.

Sie weigert sich, Balmoral zu verlassen.

Oh, welche Ausrede diesmal?

Prinzessin Louise ist zu krank, um abzureisen.

Die K�nigin ist auch ungehalten �ber die neueste Flut �bler Nachrede.

Dar�ber l�cheln Sie? Nein.

Ich stelle mir dieses Ungehalten vor.

(Dekan) Verzeihung, ich habe mich versp�tet.

Sch�n, dass Sie uns Ihre Zeit widmen.

Ich konnte nicht eher. Sie sahen die Karikatur im Punch?

Wie bitte?

Ein �berm�tiges Mitglied im Unterhaus hat die Umformung-

-der Monarchie verlangt. Gro�er Gott!

(S) Dazu wird es sicher nicht kommen Jeder muss sein Gewissen erforschen.

Es ist wichtig, dass die Nation-

-den sichtbaren Einfluss des Herrscherhauses zu sp�ren bekommt-

-als Erinnerung daran, dass das Parlament und auch mein Ministerium,

abh�ngig ist vom Willen der K�nigin. Ich bin Ihrer Meinung,

aber ich bin nur der Dekan von Windsor, ich verstehe nicht...

Wir haben aus Balmoral geh�rt,

dass Mr. Brown Ihre Majest�t-

-f�r Formen der Gottesverehrung interessiert hat,

die man gemeinhin als, sagen wir,

als 'Low Church Protestantismus' bezeichnen w�rde.

Was k�nnen wir da tun? Oh, ich glaube einiges.

Lesen Sie es!

Noch mal? Lesen Sie es!

* Knistern *

Die Times m�chte ihre gro�e Freude zum Ausdruck bringen,

dass die K�nigin bald ihre Trauer ablegen wird.

Wer hat denen das gesagt? Keine Ahnung.

Warum nicht? Ich... verzeihen Sie,

aber ich bin nicht kl�ger als Sie.

Niemand hat sich f�r kl�ger zu halten als ich.

Es steht keinem zu, Ihrer Majest�t vorzuschreiben,

wann sie ihre Trauer ablegt. Der Schmerz veranlasst sie,

zur�ckgezogen zu leben und

das �berw�ltigende Ma� an Arbeit und Verantwortung.

Arbeit, die ihr das Gef�hl gibt, bald verbraucht zu sein.

Reicht es nicht, dass man sie weder ermuntert noch unterst�tzt?

Soll sie auch noch diese boshaften Ger�chte hinnehmen?

Ich bin keine N�rrin.

Es gibt bedeutende Leute, die sich f�rchten, mich anzugreifen.

Also greifen sie meine treuesten Freunde an.

Bisweilen habe ich das Gef�hl, dass Brown das Einzige ist,

was mir von Albert blieb.

Jetzt greifen sie Brown auch noch an.

Ich geb ihn auf keinen Fall ihretwegen auf.

* Schritte *

* Uhr l�utet leise. *

(Bertie) Ich m�chte zu meiner Mutter. Sie ist besch�ftigt.

�berbringen Sie ihr eine Nachricht. Sprechen Sie in Windsor mit ihr.

Sagen Sie ihr, dass der Prinz of Wales sie dringend sprechen muss,

die Presse betreffend. Sie sind nicht nur dumm,

sondern auch noch taub. Was haben Sie gesagt?

Ich sagte, Sie sind nicht nur dumm, sondern auch noch taub.

Ist Ihnen klar, in wen seiner Anwesenheit Sie sind?

In wessen Anwesenheit.

Gehen Sie aus dem Weg! Warum lassen Sie uns nicht in Ruhe!

* Bertie wimmert. *

* Musik *

* Getrappel *

(Diener) Wohin, Sir? Erst mal rein.

* Musik *

Du, in welcher Eigenschaft bist du hier?

Ich bin Unterpf�rtner. Geh an deinen Arbeitsplatz.

* Musik *

* Pferde wiehern und schnauben. *

* Eine Uhr schl�gt. *

* Wiehern *

Hey, Barney!

(B) Mr. Brown, Sir. Es ist ganz sch�n kalt, was?

Ja, braves M�dchen.

Sieh dir den Huf an, sie hat gelahmt. Vielleicht ein Stein.

Ja, ich hab ihn schon rausgeholt. Gut gemacht. Jetzt geht's wieder?

Ja. Ja, du bist ein braves M�dchen.

Ja, du bist wunderbar.

Wei�t du, dass die K�nigin morgen auf ihr ausreitet?

Ja.

Alles in Ordnung, Barney?

* Wiehern *

Ah, verstehe.

* St�hnen und Kampfger�usche *

* Schreien *

* Brown st�hnt. *

* St�hnen *

(Mann) Komm schon her!

(Mann) Komm, hier kriegst du was.

* Lachen *

* T�re quietscht. *

* Klackern der Schuhe *

Und?

(Lady Ely) Mr. Brown ist es nicht m�glich, anwesend zu sein.

Wieso? Ich glaube,

er f�hlt sich nicht wohl, Ma'am. Nicht wohl?

Soweit ich wei�, gab es Handgreiflichkeiten.

Wurde er verletzt? Ich glaube, nicht.

Soweit ich wei�,

hatte Mr. Brown etwas getrunken.

Sie d�rfen gehen.

* Klackern *

* T�re schl�gt zu. *

* St�hnen * Sie l�sst mir nichts ausrichten?

(Archie) Die haben erz�hlt, du warst betrunken.

Wieso sagst du ihr nicht die Wahrheit?

Dann denkt sie, sie sei schuld, weil sie mich beh�lt.

* St�hnen *

Was machst du da?

Ich ziehe mich an.

Du hast drei gebrochene Rippen, Mensch!

Ich habe meinen Pflichten nachzukommen.

Sei kein Idiot! In dem Zustand kannst du nirgendwohin.

Sie wird sich Sorgen machen. Oh, sie wird es verwinden.

Ich kann sie jetzt nicht im Stich lassen.

Wann hat sie mal einen Finger f�r dich ger�hrt?

John, was immer sie sagt, am Ende bist du doch nur ein Bediensteter.

Ich bin viel mehr als nur das. M�glich, dass sie das sagt.

Aber sie kann 'ne Menge sagen! H�te deine Zunge, Archie!

Ich sag dir nur, was du ohnehin schon wei�t.

Du wei�t gar nichts �ber sie. Du bist ihr schei�egal,

glaub mir ruhig.

Von der K�nigin.

Meine Lippen entb�ten noch besser einen Weihnachtsgru� der Liebe-

-als dieser Brief es vermag. Meinem besten Freund John Brown.

Von seiner besten Freundin Victoria Regina. Beste Freundin!

Klar.

(Schreit) Sie meint das so.

Sie l�sst dich fallen.

Wenn sie dich nicht mehr braucht, l�sst sie dich fallen.

Los, raus! * Archie seufzt. *

Raus!

Scher dich raus! Scher dich raus!

Raus!

* T�re knallt. *

Dann folgt ein Besuch von Lady Bridport.

Sie ist auf eine Stelle f�r ihre Nichte Nelly als Hofdame bedacht.

Ich bin m�de. �hm...

Da w�re aber noch etwas. Was denn?

Ich habe einen Brief f�r Sie. Von wem?

Von Prinzessin Helena und anderen Mitgliedern der k�niglichen Familie.

Meine Familie ist imstande mit der K�nigin pers�nlich zu sprechen.

Und was wollen sie?

Sie verlangen die Entlassung von Mr. Brown aufgrund von Trunkenheit.

* Melancholische Musik *

(Dekan) Sie w�nschen mich zu sprechen, Ma'am.

Mein Mann hat immer versucht, mich dazu zu bewegen,

tiefgr�ndiger zu denken.

Nat�rlich hat er mir sehr viel beigebracht.

Ich werde diese Schuld bei ihm nie gutmachen k�nnen.

Das gilt auch f�r seine Liebe, die ich heute noch f�hle.

Aber in Wahrheit,

denke ich, bin ich ein Mensch,

der nur etwas empfinden kann,

wenn es auch lebendig f�r mich ist.

Aus diesem Grund kann ich wohl auch keinen tiefgr�ndigen Verstand haben.

Das wei� ich.

Aber ich bin flei�ig und ich, ich versuche, meine Pflicht zu tun.

Wie auch immer.

Mir ist in letzter Zeit aufgefallen,

dass-

-meine Gef�hle der Trauer-

* Schniefen *

-nicht mehr so stark sind.

Und ich habe festgestellt, dass ich mich mehr-

-auf die Tr�stung lebender Freunde verlasse.

Freunde, die mir heute nahestehen.

* Weinen *

(Dekan) Majest�t.

Abschied nehmen mit Entschiedenheit-

-ist als Beweis der Zuneigung viel dauerhafter als ewiges Trauern.

Wenn der Herrgott es f�r richtig h�lt, einen mit-

-seelenverwandten Menschen zusammenzuf�hren,

sollte man die eigenen Gef�hle nicht allzu qu�lend untersuchen.

Sich zu gestatten,

von einem anderen Menschen Trost entgegen zu nehmen,

das bedeutet nicht,

die Loyalit�t gegen�ber dem Andenken des geliebten Menschen zu verletzen.

* Klackern der Schuhe *

Sir Henry!

Bitte sagen Sie der Prinzessin und allen Briefunterzeichnern,

dass die K�nigin sich weder zwingen noch sich dazu bewegen lassen wird,

das zu ver�ndern, was ihr Tr�stung spendet.

Habe ich mich klar ausgedr�ckt? Ma'am.

Sie d�rfen gehen.

* Schritte *

* Musik *

Ich m�chte absteigen.

* Schnauben *

* Er st�hnt. *

Sie waren in Handgreiflichkeiten verwickelt?

Ja, Ma'am.

Hat jemand die Verletzungen verarztet?

Ja, Ma'am.

Ma'am.

Ich habe meine Position gr�ndlich durchdacht.

Ich bin �berzeugt, dass es im Interesse Ihrer Majest�t besser ist,

die Stelle aufzugeben.

Das kann ich nicht akzeptieren. Ich habe vorausgesehen,

dass Sie das nicht tun w�rden.

Aber Ihre Majest�t sollten verstehen, dass,

dass ich mich nicht davon abhalten lassen werde.

Das ist ein Verbot der K�nigin.

* Musik *

Ich kann es nicht zulassen,

weil ich ohne Sie nicht leben kann.

Ohne Sie, da finde ich nicht die Kraft,

jener Mensch zu sein, der ich sein muss.

Bitte.

* Melancholische Musik *

Versprechen Sie, nicht zu erlauben, dass man mich zur�ckschickt.

Ich verspreche es.

* Getrappel *

* Musik *

(Off) Gestern hat Gladstone drei Stunden �ber die Gesetzesvorlage-

-zur Kirche Irlands gesprochen. Ich bin so schuldig wie alle anderen-

-im Untersch�tzen seines reformatorischen Eifers.

Die Tage der Tories m�gen gez�hlt sein, aber ich bilde mir ein,

es gibt noch eine letzte Hoffnung auf Rettung.

Bei wem auch immer die Schuld liegen mag, wir m�ssen zusammenhalten und

Mrs. Browns England verteidigen.

Was meine nicht enden wollende Reise in das Land von Calvin,

Haferpl�tzchen und Schwefel betrifft,

so hat kein Premierminister je zuvor gr��ere Opfer gebracht als ich.

In meinem Bem�hen, 600 Meilen n�rdlich aller Zivilisation,

die Regierungsgesch�fte weiterzuf�hren.

* Musik *

* Sie singen 'Highland Lad'. *

# A Highland lad my love was born,

the Lalland laws he held in scorn,

but he still was faithfu' to his clan,

my gallant, braw John Highlandman.

Sing hey my braw John Highlandman!

Sing ho my braw John Highlandman!

There's not a lad in a' the lan'

was match for my John Highlandman.

They banish'd him beyond the sea,

but ere the bud was on the tree,

adown my cheeks the pearls ran,

embracing my... #

Wieso wagen die Iren mit den Anglikanern zu brechen?

Albert h�tte nie zugelassen,

dass die Krone die Schirmherrschaft �ber die Kirche aufgibt.

Nein.

Den Iren muss man klarmachen, dass sie dort zu bleiben haben,

wo sie sind.

Als n�chstes sagen Sie,

dass die Krone nicht mehr die Herrschaft �ber diese Nation hat.

Ihre Majest�t bleiben im Epizentrum der Regierungsgewalt.

Man sollte sich die Verkaufszahlen Ihres Highland Tagebuchs ansehen,

um festzustellen welche Zuneigung die Nation f�r die K�nigin empfindet

Denn Sie, Sie verkaufen mehr Exemplare als Mr. Dickens.

Aber mir fehlt Ihre Wortgewandtheit, Mr. Disraeli.

Na ja, sicher,

ich verstehe Ihre Sorge, sie vermissen Ihr Volk.

Und es vermisst Sie.

Sie k�nnen ja �ber mich lesen. Allerdings.

Daf�r sind sie Ihnen auch undendlich dankbar.

Reicht das denn nicht? In vieler Hinsicht durchaus.

Und doch-

-es ist Ihre Anwesenheit, nach der sie sich sehnen.

Eine Gallionsfigur.

Ich h�tte nicht gedacht, dass auch Sie mich in die Enge treiben.

Bei Ihnen vermutete ich Verst�ndnis f�r die Trauer einer Witwe.

Verzeihen Sie mir, Ma'am.

Ich spreche nicht im Namen der Nation, sondern f�r mich selbst.

Als Premierminister gestehe ich, dass ich Ihre Anwesenheit vermisse.

Aber damit gebe ich nur meinen egoistischen W�nschen Ausdruck.

Ich sollte Ihnen diese Belastung ersparen.

Ich werde bleiben, weil ich hier gl�cklich bin.

Ist das ein furchtbares Verbrechen? Nein, Ma'am.

Zeit f�r Ihren Spaziergang.

Das ist mein braver John Brown.

Ja.

Ich habe ihn gebeten, Ihnen ein bisschen von den Highlands zu zeigen

Was f�hrt Sie hierher?

Ein Mann kann nur eine gewisse Anzahl von Einladungen-

-seiner K�nigin ablehnen.

Es war ein S�umnis, nicht fr�her gekommen zu sein.

Was wissen Sie von den Highlands? Ich bin ein unbeschriebenes Blatt.

Gehen Sie auf die Jagd? Gelegentlich.

Das m�ssten wir Ihnen doch beibringen k�nnen.

Das Schie�en, nicht das T�ten. Man jagt, um zu t�ten.

Nun, dann werde ich mich bem�hen.

* Rascheln *

* Rauschen *

* Musik *

* Regen prasselt. *

* R�hren *

* Lautlos *

Daran m�ssen Sie immer denken, dr�cken Sie es fest an die Schulter!

Dann k�nnen Sie den R�cksto� abfangen.

Zielen Sie auf den Kopf und peng. Stellen Sie sich Gladstone vor.

Ja, in der Tat.

Nein, danke.

Hintereingang Westfl�gel? (Frau) Abgesperrt, Sir.

Seiteneingang Westfl�gel? (Mann) Abgesperrt, Sir.

Vordereingang Westfl�gel? (Frau) Abgesperrt, Sir.

Seiteneingang Ostfl�gel? Abgesperrt.

Lauter, mein Fr�ulein! Abgesperrt, Sir.

K�che und Tiefgeschoss? (Diener) Abgesperrt, Sir.

R�ckgeb�ude und obere Flure? Abgesperrt, Sir.

Vordereingang.

Abgesperrt.

(Diener) Haben Sie irische Attent�ter gesehen, Mr. Brown?

* Gel�chter *

Die Pferde sollen mit der irischen Freiheitsbewegung sympathisieren.

Oder waren es die Hirsche?

Hier gibt es keinen, der sich um die Sicherheit der armen Frau sorgt,

au�er mir. Im Graben l�ge sie, tot.

Wenn ich nicht hier w�re, um auf sie aufzupassen.

* Kichern *

Habt ihr geh�rt?

* Lautes Gel�chter *

* Beide st�hnen. *

* Schuhe klackern. *

(Archie) Was ist das?

Ein Tagebuch.

Pass auf, wer das zu sehen kriegt. F�r wen h�ltst du mich?

Lass dich mal untersuchen. Mir fehlt nichts.

Ich muss mich nur ein bisschen hinlegen.

* Er st�hnt. *

* St�hnen *

Du brauchst nicht zu bleiben. Hier sieht es grauenhaft aus.

Mir tut alles weh, wenn ich aufr�ume.

Daf�r sind Dienstm�dchen da. Ich brauche keine Klatschtante,

die rumschn�ffelt.

Wieso l�sst du's nicht mal ruhiger angehen?

Sie hat viele, die auf sie aufpassen. Sie braucht mich, Archie.

Sie schafft das alles nicht ohne mich. Das hat sie mir gesagt.

Wie kann ich da aufh�ren?

* Er st�hnt. *

* St�hnen *

Sie hatten nach mir geschickt.

Ich wurde zur�ck nach London gerufen. Das ist mein letzter Tag.

Ich dachte, wir k�nnten zum Lochnagar wandern.

* Beklemmende Musik *

* Brown st�hnt. *

* Vogel kreischt. *

* Brown st�hnt. *

Prinzen und Lords sind nur der Atemhauch der K�nige.

Doch ein ehrlicher Mensch ist das edelste Werk Gottes.

Diese herrlichen Ausblicke,

die m�ssen Ihnen sicher fehlen.

Ich denke nicht dar�ber nach. Oh!

Verzeihen Sie bitte, dass ich Sie hierher gezerrt habe.

Sie brauchen noch Erholung. Mir fehlt nichts.

Sie sind verletzt. Nicht weiter schlimm.

Dennoch jemand sollte Sie verarzten.

Ihre Frau h�tte das nicht erlauben d�rfen.

Ich bin nicht verheiratet. Oh.

Das ist der Gipfel.

Ich gebe zu, manchmal kommt es mir so vor,

als w�re ich nicht verheiratet. Ich sehe meine Frau selten.

Da vergisst man das Lobenswerte daran.

Ihren Gesichtsausdruck, wenn man pl�tzlich das Zimmer betritt.

Das verschafft einem ein l�cherliches Gef�hl der Erregung.

Davon verstehe ich nichts. Was ich tue, das tue ich f�r meine K�nigin.

Und Ehrgeiz hat es nie gegeben?

Schon m�glich.

Fr�her mal. Oh!

Ich beneide Sie.

Wieso?

Bis man endlich seinen Ehrgeiz befriedigt hat oder

bereit ist, sich mit den eigenen Grenzen abzufinden,

das braucht ein ganzes Leben.

Ich tue, was ich tue. F�r Ihre Majest�t.

Ja.

Was ist mit Ihnen? Wie steht es um John Brown?

Ich hab's Ihnen gesagt. Ich diene meiner K�nigin.

Es gibt keine anderen Ambitionen?

Allein ihre Sicherheit.

Die Bedrohung, die von den, na ja, Republikanern ausgeht,

die wird ihr nicht unbekannt sein. Deshalb halte ich sie hier zur�ck.

Aber genau das ist das Paradoxe.

Ihre Zur�ckgezogenheit ist Wasser auf die M�hlen der Unzufriedenen.

Je l�nger sie fernbleibt, desto st�rker werden sie.

Wer, ganz ehrlich, kann vor so etwas Sicherheit bieten?

Wie viele T�ren Sie auch verriegeln, irgendjemand kommt hinein.

Selbst hier.

Und?

Die K�nigin w�re viel sicherer,

wenn sie zu ihrem Volk in den S�den zur�ckk�me und ihre Pflicht t�te.

Wir Engl�nder lieben sie.

Die Engl�nder sind auch ihr bester Schutz.

Ihr Entschluss steht fest. Den werden Sie nicht �ndern.

Sie vertraut Ihnen, John.

* Wind pfeift. *

* Er st�hnt. *

Sie sehen sie einfach nicht. Was sehen?

Die Gefahr. Ich rede davon, aber sie sehen sie nicht.

Sie sind nicht so wachsam wie Sie. Sie tun nichts anderes,

als an sich selbst zu denken.

Ich verstehe. Die Rutschbahn.

Keine Loyalit�t. Keine-

-Liebe.

* Wind pfeift. *

Ich habe versprochen, sie zu besch�tzen.

Vor Menschen wie Ihnen. Na ja,

zum ersten Mal geht es hier nicht um mich.

Sie wird es niemals verstehen. Oh, irgendwann schon.

Sie wird mich f�r einen Verr�ter halten.

Andere werden wissen, dass Sie nur zu ihrem Wohl handelten.

* Musik *

* Pl�tschern *

Ich habe heute einen Brief erhalten von Mr. Disraeli.

Das Parlament fordert die R�ckkehr zu meinen �ffentlichen Pflichten.

* Pl�tschern *

Er insistiert, das Land erwarte von mir,

dass ich die Sitzungsperiode er�ffne. Ich hab mich geweigert,

ihm in seiner schw�cher werdenden Position beizustehen.

Sie wissen, wie ich das alles hasse.

Es �ngstigt mich.

John.

Wir k�nnen nicht immer haben, was wir wollen.

Pflicht! Sie reden von Pflicht.

Werden Pflicht und Sicherheit durch das gleiche Mittel erreicht,

dann tue ich das.

Sie sagen das, nach allem, was Sie mir versprachen.

Ich habe kein Versprechen gebrochen. Ich f�rchte mich sehr.

Frau, ich will nur, dass Sie in Sicherheit sind.

Sie haben mir ein Versprechen gegeben und es gebrochen.

Als ich mit Ihnen ausgeritten bin, weil ich dachte, es tut Ihnen gut,

als ich Ihnen die Kinder vom Hals hielt, damit Sie Ruhe finden.

Das Einzige, woran ich st�ndig dachte, waren Sie!

Wieso schicken Sie mich zu denen zur�ck?

Na, weil ich es muss!

Wieso wollen Sie nicht auf mich h�ren, Frau?

Ma�en Sie sich nicht an, derart mit Ihrer K�nigin zu sprechen!

Dr. Jenner,

ich f�hle mich nicht wohl.

Ich ziehe mich zur�ck. Bitte suchen Sie mich unverz�glich auf.

(Dr.) Ma'am.

* T�re schlie�t. *

* Klappern und Quietschen *

* Geschirr klappert. *

Ma'am. (Alle) Ma'am.

Darf ich zum Ausdruck bringen, wie gl�cklich ich bin,

dass Ihre Majest�t sich wieder Ihrer Gesundheit erfreuen?

Wo ist mein Sohn?

(Alexandra) Prinz Albert ist in Winsor.

Wieso ist er nicht hier?

Er ist krank, Ma'am.

Und wieso bist du nicht bei ihm?

Sie w�nschten,

dass alle Mitglieder der Familie Ihnen Gesellschaft leisten.

Und was fehlt ihm?

(Dr. Jenner) Er hat Unterleibstyphus, Ma'am.

* Sie schluckt laut. *

Nein, Sie m�ssen sich irren.

Prinz Albert, mein Gemahl, hatte Unterleibstyphus.

Ich fragte nach der Krankheit meines Sohnes.

(Dr.) Er hat dasselbe, Majest�t.

Wieso wei� ich nichts davon?

Ich hielt es nicht f�r klug, Ihre Nerven noch mehr zu belasten.

Wie schwer krank ist er?

Alex?

(Dr.) Es geht ihm nicht gut, Ma'am.

Ich muss zu ihm.

Wir reisen sofort.

* Musik *

* Stimmengewirr *

* Musik *

* Stimmengewirr *

* Melancholische Musik *

* Musik endet. *

(Dr.) Besser.

* Seufzer *

Wenn der liebe Gott es f�r richtig h�lt, meinen Sohn zu verschonen,

dann w�nsche ich, dass eine Messe gelesen wird in St. George.

Das Volk muss gemeinsam mit der K�nigin beten und

hoffen k�nnen f�r seinen k�nftigen K�nig.

* Schritte *

Die K�nigin wird am F�nften nach St. George fahren.

Ich empfehle eine geschlossene Kutsche mit Garde.

Sollte es zu Zwischenf�llen kommen,...

Nein, ich fahre in einer offenen Kutsche.

Es ist an der Zeit, dass die K�nigin von ihrem Volk gesehen wird.

* Schritte hallen. *

* Musik *

* Stimmen und Wiehern *

* Stimmengewirr *

* Musik *

* Jubel *

* Spannende Musik *

(Schreit) Nein!

(Bertie) Pl�tzlich war dieser Arthur O'Conner da,

der wie ein Verr�ckter durch ein Meer von Gardekavalleristen auf uns zu kam

Er fuchtelte mit etwas wie einem F�llfederhalter herum.

Ich dachte, er ist einer von Mutters Lesern,

der ein k�nigliches Signum will. * Gel�chter *

Ich sah ihn zuerst und habe Brown auf ihn aufmerksam gemacht,

denn ich war nicht sicher, ob er schlief oben auf der Treppe.

* Gel�chter *

Jedenfalls hatten wir den Mann schnell �berw�ltigt.

Brown hat sich sehr wacker gehalten.

Die Waffe war nicht echt, doch er hat seine Sache sehr gut gemacht.

* Allgemeine Zustimmung. *

Ich habe vor, Browns Tat zu w�rdigen mit einem goldenen Orden.

Ich werde ihn als Orden f�r ergebene Dienste bezeichnen.

* Klirren *

(Bertie) Erheben wir das Glas!

Auf Victoria Regina!

(Alle) Auf Victoria Regina!

(Bertie) Ihr Gesicht habe ich dort auch gesehen.

Ich vermute, Sie haben sich heimlich hinter die Kutsche geschmuggelt.

* Musik *

(Off) Das Volk hat auf eine Weise zum Ausdruck gebracht,

die jeden Irrtum ausschlie�t,

dass es eines aufrecht erhalten sehen will,

die uralte Monarchie Englands.

Gehen Sie hinaus in die Welt, sagen Sie den Menschen diese Wahrheit.

Ein Land der Freiheit und des Wohlstands.

Der Macht. Der Macht und des Ruhms.

* Beifall und Jubel *

* Musik *

(Off) Wir sollten nicht in Erwartung der Zufriedenheit leben.

15 Jahre h�chster Umsichtigkeit-

-sind keine Garantie f�r den Frieden der Seele.

Gestern wurden wieder Eindringlinge im S�dfl�gel gemeldet.

Mein rasches Eintreffen k�nnte eine Krise abgewendet haben.

Betrachten wir es dennoch als Mahnung.

Es bereitet mir Trost zu sehen,

dass meine Bem�hungen um die Sicherheit der K�nigin-

-nicht vergeblich waren.

Majest�t l�sst nichts verlauten, dass sie unzufrieden sei.

Ich bin sicher, dass sie, sollte sie unzufrieden sein,

mit mir dar�ber gesprochen h�tte,

wie sie es in der Vergangenheit oft tat.

* Klopfen *

Was ist? (Mann) Im Nordwald, Sir.

* Spannende Musik *

* Brown rennt. *

* Donnern *

* Brown hechelt. *

* Spannende Musik *

* Schnelles Atmen *

(Schreit) Gott sch�tze die K�nigin!

* Rascheln der Bl�tter. *

* Atmer *

* Rascheln der Kleider *

Wie lange ist er so krank? (Lady Ely) Seit einigen Tagen.

Warum hat man mir das nicht fr�her gesagt?

* Lady Ely klopft an. *

Sie h�tten niemals bei so widrigem Wetter rausgehen d�rfen.

Einer muss doch auf Sie aufpassen.

Jemand h�tte dort sein k�nnen.

Das war schon einmal so.

Ja.

Sie haben recht.

Meine Minister sind so impertinent wie eh und je.

Die Depeschen treffen kistenweise bei mir ein.

Manchmal hab ich das Gef�hl, dass das nie aufh�ren wird.

Endlose Briefe.

Glauben Sie mir, ich wei�, dass ich nicht immer die treue Freundin war,

die Sie verdienen, John.

Doch jetzt hier vor Ihnen,

da erf�llt mich tiefste Verzweiflung beim Gedanken, Sie zu verlieren.

Seien Sie nicht kindisch, Frau.

* Seufzer *

* Pl�tschern *

* Musik *

* Schniefen *

Nein, nichts sagen.

* Sie weint. *

* Traurige Musik *

(Dr. Jenner) Die Todesursache war eine Lungenentz�ndung.

Es hat sich hoffentlich nicht zu lange hingezogen.

Ein paar Tage.

Als er es erfuhr,

hat der Prinz von Wales die B�ste �ber die Schlossmauer geworfen.

Vier Stunden dauerte es, bis die Bruchst�cke eingesammelt waren.

Die K�nigin hat vor, ihn �ffentlich zu w�rdigen.

Oh je, oh je!

Wir glauben, wir k�nnen ihr das ausreden.

Haben Sie schon ins Tagebuch gesehen?

Ja.

Gut.

Ich nehme es besser wieder an mich. Oh gewiss.

Wo haben Sie's gefunden?

Ein Page prahlte damit, es gesehen zu haben.

Ein Gl�ck. * Dr. Jenner lacht. *

Tja dann, den Gottlosen schl�gt keine Stunde.

Ja.

In der Tat.

* Musik *

John Browns Tagebuch wurde nie gefunden.

Victoria war beliebter denn je. Sie regierte noch weitere 18 Jahre.

Untertitel-Studio Rhein-Main OMNIMAGO GmbH 2019

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