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Original subtitles

Als Schweizer Gardist muss man einen enormen Willen haben.

Ohne diesen schafft man es nicht, stundenlang reglos dazustehen.

Ich hatte nichts gegen das Warten.

Und da ich im Leben nichts hatte, habe ich mich hier beworben.

Bei der Arbeit kann man nicht viel machen.

Man lässt die Gedanken schweifen, stellt sich Reisen vor.

Manchmal kann man sich auch mit seinen Kollegen unterhalten.

Man spricht über Fußball oder man sieht den Kardinälen zu.

Eines Tages sagte mir einer von ihnen,

dass er mir ein Geheimnis anvertrauen wolle.

Also trafen wir uns in einem Café in Rom.

Zuerst dachte ich, dass er was von mir will.

Dem war nicht so.

Er erzählte mir eine Geschichte.

Ich weiß nicht, wieso er mir das alles erzählt hat.

Vielleicht wusste er, dass irgendwann der Moment kommen würde,

dass ich sie weitertragen werde.

Dieser Moment ist jetzt.

Vielleicht ist sie auch komplett erfunden oder nur halbwahr.

Entscheidet selbst.

Habemus papam!

Papa Bernabeu VI.

Eure Heiligkeit.

Das ist das Papamobil, das wir nach dem Bild eures Pontifikats gestaltet haben.

Schlicht, modern und geländetauglich. Es hat eine hohe Reichweite.

Es ist ein Fahrzeug, das uns zusammenhält, uns vereint, uns inspiriert.

Es hat einen gewissen Glow.

Und was für einen Glow?

Wenn Sie gestatten.

Das ist aber schön.

Wunderschön.

- Schön. - Das ist noch nicht alles.

Und zu guter Letzt noch das.

Sehr originell.

Herzlichen Dank.

Bravo, Eure Heiligkeit.

- Ich gratuliere Ihnen. - Nein, nein, nein.

Das waren die Kardinäle der Kurie, zuständig für die Finanzen des Vatikans.

Von links nach rechts: Choulakis, Parcinkus und Costello.

Ich will, dass du mich weiterhin Barnabé nennst.

Und für dich heißt es immer noch Du, verstanden?

Wir sind mehr als erfreut darüber, einem französischen Papst zu dienen.

Das französische Oberhaupt bringt bestimmt eine Reformation hervor.

Genau die habe ich geplant.

Ich beginne mein Pontifikat mit einer Reise nach Lateinamerika.

Eine sehr gute Idee.

Ich werde die Gelegenheit nutzen,

um der Welt meine Prioritäten zu präsentieren.

Ich bin gegen die Vergötterung des Geldes.

Selbstverständlich.

Die Gefahr des Mammonismus.

- Selbstverständlich. - Wahrhaftig.

Um genau zu sein, wollten wir etwas mit Ihnen besprechen, Eure Heiligkeit.

Besprechen? Was denn?

Das Thema ist etwas heikel.

Also, was gibt es?

Wir haben einige finanzielle Schwierigkeiten.

Bedeutet was?

Das bedeutet, dass es nicht allzu gut aussieht.

Wir sind ruiniert.

Wie ist das gemeint?

Nun, wir sind ruiniert.

So schlimm kann es doch nicht sein.

In den letzten Jahrzehnten traf die Vatikanbank

einige schlechte Entscheidungen.

Wie kann man mit so einem Immobilienvermögen

am Rande des Bankrotts stehen?

Um genau zu sein, wurde in den letzten 30 Jahren unser Vermögen verkauft,

um unsere Schulden zu tilgen.

Es kommen immer weniger Leute in die katholische Kirche.

Die Gehälter der letzten drei Monate wurden noch nicht gezahlt.

Es ist äußerst wichtig, besonders in dieser Situation,

Stillschweigen zu bewahren.

Abgesehen davon wirft es kein gutes Licht auf die Kirche.

Außerdem haben wir mit unseren Geldgebern eine Vertraulichkeitsvereinbarung.

Seht ihr, was geschehen ist?

Das ist eine Botschaft Gottes.

Wenn wir keine Reformen durchführen, wird die Institution verschwinden.

Für die Reise nach Lateinamerika schlage ich vor, einige Spenden zu sammeln.

Am besten über die Geistlichen vor Ort. Ich könnte Sie kontaktieren.

Der macht mir Angst mit seinen Reformen. Furchtbar, diese Franzosen.

Sie kommen und gehen, wir bleiben.

Da bin ich mir nicht sicher, bei ihm habe ich ein schlechtes Gefühl.

CIUDAD JUAREZ MEXIKO

Um die Reise des Papstes zu finanzieren,

wandten sich die Kardinäle an Ciudad Juárez.

Und um ganz genau zu sein, an eine Frau namens Françoise Dumoulin,

eine Französin, die seit zehn Jahren dort lebte

und wohltätige Zwecke förderte.

Sie unterrichtete Französisch an einer Schule in der Nähe von Agen,

bevor sie sich entschloss, gefüllte Pflaumen zu verkaufen

und nach Mexiko zu exportieren.

Sie stellte fest, dass es viel lukrativer war,

sie hier in Mexiko mit lokalen Gewürzen zu verarbeiten.

Seitdem leitet sie eines der beiden größten Drogenkartelle der Region.

Eines für dich und eines für dich.

Comandanta! Guten Tag, Comandanta.

Ich muss mit Ihnen etwas sehr Wichtiges bereden.

Das Ganze wird Sie bestimmt sehr interessieren.

Besuchen Sie mich auf meiner Ranch.

Sehr gerne.

PAPAMOBIL

Françoise hatte sich auf einer Ranch in der Wüste

abseits der Stadt niedergelassen.

Man nannte sie La Comandanta.

Um sich gegenüber dem Douglas-Kartell zu behaupten,

hinterließ sie gerne Botschaften ihrer Grausamkeit.

Sie inszenierte Videos,

in denen sie verkleidet in der Wüste Gerechtigkeit übte.

Die Botschaft war jedes Mal dieselbe.

Aber ihre wahre Leidenschaft

- war der Französischunterricht. - Mit lieben Grüßen.

Mit lieben Grüßen.

- Comandanta. - Ja?

Der Padre ist hier.

Der Geistliche ist hier.

Voilà. Gut gemacht.

Bis dann.

Oh, ist der groß!

Also?

Ja, also der Papst sucht einen Spender, der seine erste Reise finanziert,

die genau hier starten soll, in Mexiko.

Und da hab ich selbstverständlich sofort an Sie...

Wieso hat er für so eine Reise nicht selbst genug Geld?

Der Heilige Vater hat sich dazu entschieden,

die Ressourcen anders einzusetzen, zur Bekämpfung der Armut.

Und für Euch ist dies eine Gelegenheit, in den exklusiven Spenderkreis einzutreten.

Wie viel braucht er?

Fünf Millionen Euro.

Fünf Millionen Euro. Und im Gegenzug?

Sie werden respektiert und anerkannt werden.

Im Gegenzug will ich ein Konto bei der Vatikanbank,

um mein Geld an einem sicheren Ort aufzubewahren.

Das ist nicht verhandelbar.

Hallo, Ramirez aus Mexiko.

Ja, ich bin gerade bei der Comandanta Françoise.

Sie wird uns fünf Millionen Euro spenden.

Ja, und, und...

Sie bittet darum, ein Konto bei der Vatikanbank zu eröffnen.

Ich frage nach.

Wie viel Geld wollen Sie einzahlen, Comandanta?

Etwa 16 Kubikmeter, so in der Richtung.

Sie sagt 16 Kubikmeter.

Eure Heiligkeit!

Eure Heiligkeit!!

Eure Heiligkeit!

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können,

dass Sie Ihre Reise nach Mexiko antreten können.

Es wurde ein Spender gefunden. Genauer gesagt, eine Spenderin.

- Sie ist sehr wohlhabend. - Ah, eine Frau. Umso besser.

Ein weiterer wichtiger Punkt auf meiner Reformenliste.

Wissen Sie was?

Ich werde zu seinen Ehren ein wunderschönes Fest organisieren.

Ich bitte Sie, das zu berücksichtigen.

Die Planung seiner Heiligkeit steht schon.

Ich werde mich darum kümmern und Ihnen eine Bestätigung zukommen lassen.

Na, Sie werden schon sehen, das wird unglaublich.

Aus welcher Branche kommt sie?

Aus dem Import-Export.

Sie handelt mit Pflaumen.

Sie ist im Feld der Pflaumen äußerst erfolgreich.

Und sie investiert auch in neue Technologien.

Und in die regionale Wirtschaft.

Und in die regionale Wirtschaft, genau.

Aber sie hat noch weitere Interessen.

- Ja, noch weitere Interessen. - Ganz genau.

Oh, ja, ja, ja.

Sie unterstützt Kulturprogramme von enormer Qualität.

Oh, das ist schön.

Sie unterstützt Kultur, kurze Lieferketten, artgerechte Haltung.

- Bemerkenswert. - Oh ja.

- Sehr gut. - Und wie bemerkenswert.

Sie werden sehen, Eure Heiligkeit, Sie werden die Reise lieben.

Die Menschen dort sind sehr fromm.

WILLKOMMEN PAPST BARNABÉ

Comandanta.

Sieht gut aus.

WILLKOMMEN PAPST BARNABÉ

Er wird's lieben.

Was für ein wunderschönes Souvenir.

Das ist angekommen.

- Noch eine schlechte Nachricht? - Ich weiß es nicht.

Wir haben sie!

Mit der Bankkarte des Vatikans

hat sie Zugang zum Paradies, also zum Steuerparadies.

Fast dasselbe.

Was kocht ihr denn Feines?

Das riecht gut. Was ist das?

Ein Rammler.

- Was? - Rammler mit Plümchen.

Du meinst Pflaumen mit Kaninchen.

Zwing mich nicht, dich vor dem Papst zu verbessern.

Ja, Comandanta.

Das macht 2.500 Dollar.

Die Karte wurde abgelehnt.

Sie wird leider immer noch abgelehnt.

Sie sollten Ihr Terminal überprüfen.

- Wie teuer war es? - 2.500 Dollar, bitte.

WILLKOMMEN IN CIUDAD JUÁREZ! PABST BARNABÉ

WIR EMPFANGEN SIE MIT OFFENEN ARMEN.

Ramirez, ich habe ein kleines Problem mit der Kreditkarte.

Könnten Sie mich bitte zurückrufen? Danke.

LA COMANDANTA, PERSÖNLICHE FREUNDIN VON PAPST BARNABÉ

Meine Reformen werden den Geist der Armut wieder in die Kirche zurückbringen.

So kommen wir wieder auf den Weg unseres Herren Jesus Christus.

Auf der Ranch liefen die Aktivitäten wie gewohnt weiter.

Und Ramirez bestätigte Françoise die Ankunft des Papstes.

Er versprach ihr auch, dass das kleine Problem

mit der Vatikanbankkarte bald gelöst sein würde.

Aufgrund ihrer extremen Gefühlsausbrüche,

sei es vor Wut oder vor Freude,

wurde Françoise aus dem Staatsdienst entlassen.

Er ist auf dem Weg!

Françoise! Françoise!

Was gibt es denn, Sara?

Kommt der Papst mit dem Helikopter?

Ja, absolut, ja.

Wo fliegt er lang?

Ich glaube, er kommt von dort.

Wir werden denen nicht vergeben, die das Elend ausnutzen.

Denen, die töten und daraus Profit schlagen.

Und denen, die sich dem Drogenhandel verschrieben haben.

Gott wird über sie richten.

Den Sündern, die den Tod vergöttern.

Diejenigen, die einen Pakt schließen

mit dem Teufel.

Barnabé VI hat mit seinen Aussagen über die Veränderungen,

die er im Vatikan anstrebt, Eindruck hinterlassen.

Wir begleiten ihn jetzt live auf dem Weg zum Flughafen,

wo sein Flugzeug bereitsteht, das ihn direkt nach Rom zurückbringen wird.

Die Gläubigen nutzen die letzten Minuten...

Also gut, wieder zurück an die Arbeit. Los, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp!

Was steht ihr hier noch rum?

Kommt der Papst doch nicht?

Doch, er kommt, das verspreche ich dir.

Bringt ihn mir her!

Los!

LA COMANDANTA, PERSÖNLICHE FREUNDIN DES PAPSTES

Vorsicht, die schneiden dir die Eier ab.

Das ist sehr nett. Vielen lieben Dank! Gracias!

Jetzt! Schieß! Schieß!

Um Himmels Willen!

Lasst mich gehen, bitte!

Was für eine Überraschung!

Da seid ihr ja! Eure Heiligkeit!

Eure Heiligkeit!

Ich werde Ihnen alles zeigen!

Willkommen, Eure Heiligkeit.

Welch eine Freude, Sie hier zu haben.

Das ist mein Anwesen, 3000 Hektar.

Ich habe zwei Kirchen, einen See, einen Zoo, ein Gestüt mit 200 Pferden.

Das ist Marguerite, wie Marguerite Duras.

Geht's Ihnen gut, Eure Heiligkeit?

Sie haben uns einen Schreck eingejagt.

Zuerst nehmen Sie eine schöne Dusche und dann wird gegessen.

Im Fernsehen sah er irgendwie lebhafter aus.

Ach, ich bin so hungrig.

Setzen Sie sich.

Bis später.

Heutzutage ist es für alle schwer.

Man sollte sich nicht schämen, finanzielle Schwierigkeiten zu haben.

Ich selbst war auch schon oft auf mich allein gestellt.

Doch jetzt geht es wieder. Alles kommt und geht.

Die Mexikaner haben mich in ihr Herz geschlossen

und dafür möchte ich mich revanchieren.

Auf kulinarischer, literarischer, linguistischer Ebene.

Kaninchen mit Pflümchen.

Rammler mit Pflümchen.

Comandanta, das war keine Absicht. Ich wollte nur für Sie kochen!

Bitte! Bitte! Nein! Nein! Bitte! Bitte!

Ich habe Larven gefunden, die sind äußerst köstlich.

Ich habe keinen Hunger mehr, ich bin satt. Danke.

Dann machen wir jetzt ein Foto.

Danach können Sie sich hinlegen, morgen ist ein großer Tag.

Buenas.

Guten Morgen.

Mögen Sie keine Musik?

Doch, doch, doch. Ich mag Musik.

Danke.

Guten Appetit.

Gracias.

Noch einen schönen Tag.

Die Welt ist in Aufruhr,

denn Papst Barnabé wurde während seiner Reise nach Mexiko entführt.

Ich rufe jeden auf, für ihn zu beten

und für ihn zu spenden, um das hohe Lösegeld zu bezahlen.

Comandanta François und Comandante Douglas

waren an dieser Tat beteiligt.

Es heißt, es handelt sich um eine Art Krieg

oder Kampf zwischen diesen beiden Personen.

Die Französin ist eine Ketzerin.

Sie wagte es, ein Lösegeld zu fordern,

um den Papst freizulassen.

Was für eine Schande!

Comandanta? Er ist da.

Also, wenn Sie mich freilassen würden, Madame,

dann würde ich ein gutes Wort für Sie einlegen.

Was fällt denen ein?

Kommen Sie, davon lassen wir uns das Fest nicht verderben.

Einmal habe ich eine ganze Familie zerstückelt,

den Vater und die Mutter vor ihren drei Kindern,

die ich ebenfalls zerstückelt habe,

aber ich bitte Eure Heiligkeit um Vergebung.

Er hat eine ganze Familie zerstückelt. Erst die Eltern, dann die Kinder.

Dafür bittet er um Vergebung.

Also...

Das ist sehr schlimm, sehr.

Ich weiß, das sagte er auch.

Erhält er Absolution?

Ja.

Er vergibt dir!

Er vergibt dir.

- Hier, für Sie. - Vielen Dank.

Ich habe viele Unschuldige in Säure aufgelöst.

Das war meine Spezialität.

Ich habe es sogar genossen.

Er hat es genossen?

Er sagt, dass er viele unschuldige Menschen in Säure aufgelöst hat.

Man nannte ihn den Koch.

Von mir erhält er auch die Absolution.

Er vergibt dir! Er vergibt ihm!

Ich habe viele Frauen ausgeweidet, die ich beim Verlassen der Fabrik traf.

Und ich habe auch viele junge Mädchen nach dem Tanzen vergewaltigt.

Er sagt, dass er viele Frauen entführt und ausgeweidet hat.

- Und er vergewaltigte auch junge... - Schon gut.

Schon gut. Auch er erhält meine Absolution.

Ihm wird vergeben.

Alle bekommen die Absolution.

Er vergibt dir! Er vergibt allen!

- Oh, ist das für mich? - Ja.

Ja?

Oh, das ist schwer.

Er hat dafür zwei Wochen gebraucht.

Oh, sehr schön. Vielen Dank.

Und aus was sind die Knochen?

Aus den Männern des Douglas-Kartells.

Wann werden Sie mich freilassen?

Sagen Sie bitte nicht, dass Sie sich langweilen.

Das Fest fängt doch gerade erst an und es geht über mehrere Tage, wissen Sie?

Machen Sie sich keine Sorgen.

Sobald das Problem mit meiner Kreditkarte gelöst wurde, werde ich Sie freilassen.

Und in der Zwischenzeit werde ich mich umziehen.

Solange bleiben Sie in bester Gesellschaft.

Ich stell das da mal hin, ja?

Vorsicht.

Ach, wirklich?

Eins, zwei, drei!

Papa!

Verzeihung, können Sie mir bitte sagen, wo die Toilette ist?

Aber natürlich. Ganz nach hinten, und dann links.

Dankeschön. Entschuldigen Sie mich.

Entschuldigen.

Verdammte Scheißkarre!

Barnabé! Barnabé!

Bleiben Sie stehen!

Barnabé!

Oh, Scheiße!

Wie schaltet man diese Scheiße ab?

Was für 'ne Scheißkarre!

Barnabé!

Barnabé!

- Nein! - Was machst du da?

- Was sollte das? - Lassen Sie mich!

Was machst du da?

Runter!

Was sollte das?

Was machen Sie da?

Was geschieht mir gerade?

Nein, aufhören!

Das kitzelt mich.

Die mexikanische Armee hat es schnell geschafft,

den Heiligen Vater zu befreien.

Er ist jetzt bei uns, wohlauf und in Sicherheit.

Ich möchte mich bei der mexikanischen Regierung...

- Hol sie. Schnell! - Ja, ja, ja!

Die Behörden waren sehr... professionell.

Ich will mich bei allen Spendern bedanken,

die dafür gesorgt haben, dass ich freigekommen bin.

Comandanta? Comandanta? Sehen Sie sich das an. Es ist dringend!

Comandanta? Sehen Sie sich das an.

...sind sehr erfreut, dass der Heilige Vater wieder gesund...

Was ist passiert? Wieso kommst du nicht zu uns tanzen?

Comandanta?

Wer ist das?

Das ist der Papst.

Und wer ist das?

Na, das ist der Papst.

Ich will nur sagen, dass meine Entführer mich sehr gut behandeln.

Und natürlich möchte ich mich bei allen von Herzen bedanken,

die für mich gespendet haben.

Warte, wer ist das?

Und für mich gebetet haben.

Ich danke Ihnen.

Was hat das zu bedeuten?

Wir schalten jetzt zu unserem Korrespondenten Fabrice Fritz

- direkt nach Ciudad Juarez. - Wo ist der Papst?

Das kann ich nicht beantworten.

Er hat ein Tattoo einer Frau genau hier.

Das ist meine Mutter.

Bring mir die Kettensäge.

Mein Name ist Slim.

Ich bin das Papst-Double für Gefahrensituationen.

Oh nein!

Das kann nicht wahr sein!

Warum hast du das nicht gesagt?

Du Idiot!

In meinem Vertrag Klausel 27 steht, dass ich nicht sagen darf.

Und stand da auch drin, was wir gestern gemacht haben?

Sie waren es doch, die auf mich draufgesprungen ist, oder nicht?

Außerdem könnte ich deswegen eine Anzeige... Nein! Bitte!

Bitte nicht! Nein!

- Bist du das? - Ja, das bin ich.

Der bin ich.

Und der ist er.

Bist du das?

Nein, das ist er.

PAPST BARNABÉ

- Und der hier? - Ja, das bin ich.

Du siehst ihm sehr ähnlich.

Identisch.

- Igual. - Igual.

Naja, das ist doch das Prinzip eines Doubles.

Oder?

- Ponte esto. - Ponte esto?

- Cabeza. - Cabeza?

Es kann in der Wüste kalt werden.

- Verstanden? - Ja.

- Sehr kalt. - Und danach?

Verfüttert mich die Comandanta dann an die Krokodile?

Nein, noch nicht.

Margarita verdaut gerade noch.

- Digestion? - Digestion, Verdauung. Sie frisst nichts.

- Nein? Sicher? - Sie frisst nichts...

- ...heute. - Nein?

Aber morgen, ja.

Helft mir!

Bitte beeilt euch!

Sie werden an die Öffentlichkeit gehen und die Wahrheit sagen.

Sonst verfüttere ich diesen Pinguin hier an meine Tiere.

Und das live in den sozialen Medien. Arschbacke!

Ist das die Frau, die meine Reise finanziert hat?

Verkauft sie die Pflaumen?

Und noch andere Dinge.

Beeilt euch bitte! Marguerite ist bald fertig mit dem Verdauen.

Tut bitte, was sie sagt!

Wenn das kein gutes Ende nimmt,

dann werde ich sie alle ins Gefängnis bringen und exkommunizieren.

Hey!

Bitte!

Sie werden diesen Kerl befreien.

Bitte beeilt euch! Ich will noch nicht sterben!

Jetzt sind Sie dran, Douglas. Beenden Sie das Ganze.

Wir werden diesen Abschaum loswerden.

Du wirst die scharfe Sauce mögen, du dreckige Schlampe!

Ah! Scheißkopf!

- Vorsicht! - Schieß! Schieß!

Drauf! Drauf!

Hey, ich bin hier!

Ich seh sie nicht, schieß!

Ich glaube, wir können uns bei diesem Mann für sein unglaubliches Opfer bedanken.

GOTT IST LIEBE

Nein, nein!

Schnell! Los!

Margarita, nein!

Komm schon!

Es folgte eine äußerst spektakuläre Verfolgungsjagd.

Beeilung!

Los!

Hey, ich bin hier!

Vielleicht bin ich nicht der beste Erzähler,

aber in Wahrheit war es wirklich spektakulär.

- Eure Heiligkeit! - Eure Heiligkeit!

Eure Heiligkeit!

Eure Heiligkeit!

Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass euer Double befreit wurde.

Slim ist nun bei sich zu Hause.

Er hat sich verpflichtet, Stillschweigen zu bewahren.

Ende gut, alles gut.

Okay.

Okay.

Wir haben elf unserer Männer verloren, Comandanta.

Douglas hat die Ranch. Wir können nicht dorthin zurück.

Hier ist die Rechnung.

Und jetzt?

KARTE ABGELEHNT

Ihre Karte wurde abgelehnt.

Habt ihr Bargeld?

- Padre Ramirez. - Ramirez.

Die Bankkarte, die Sie mir geschickt haben, funktioniert noch immer nicht.

Und ich habe noch keine Bestätigung vom Vatikan wegen des Geldes erhalten.

Rufen Sie mich zurück, sofort!

- Kommen wir hin? - Reicht fürs Trinkgeld.

Entschuldigung.

Sie bringen mich nach Italien,

und dafür bringe ich Sie in die Bank des Vatikans.

Die Kardinäle mögen mich und sie werden mir ganz bestimmt helfen,

eine enorme Entschädigung zu erhalten.

Sie finden bestimmt auch für Sie eine Lösung.

Also...

Danke.

Der Touristeneingang.

Und das ist die Sixtinische Kapelle.

Und da kommen wir durch den...

Eingang, genau hier.

In dem Gebäude lebt der Papst in einer sehr bescheidenen Wohnung.

Und wenn wir mit dem Papamobil reinfahren, wird uns niemand fragen, wer wir sind.

Die Vatikanbank ist genau da, in dem Gebäude.

Nein, danke, wir brauchen nichts. Wir brauchen nichts, danke.

- Vamos. - Wir haben kein Geld.

Ja, lasst uns gehen. - Vamos.

Tut mir leid, aber ich habe kein Geld.

Für Sie ist es gratis.

Danke, vielen Dank!

Ist das für mich?

Haben Sie auch Schuhe? Schuhe?

Ja. Ja, habe ich auch.

Ich habe die mexikanische Regierung

um Milde gegenüber meinen Entführern gebeten.

Ich werde für sie beten.

Also verurteilt Ihr sie nicht?

Ich empfinde Mitgefühl.

Werden Sie Mexiko wieder besuchen?

Ja, das verspreche ich.

Und ich will hinzufügen,

dass mich dieser Vorfall nicht davon abbringen wird,

meine Reformen in der Kirche durchzusetzen.

Vielen Dank. Pardon.

Das ist Euer Zimmer.

Danke.

Wo haben sie dich aufgegabelt?

In Lampedusa.

Ein Pfarrer hat mich entdeckt.

Die haben mir einen Vertrag mit Papieren angeboten.

So war das.

Die nennen mich Papamobil.

Weil ich derjenige bin, der im Papamobil alle Fahrten macht.

Wahrscheinlich, weil es so gefährlich ist.

Ah, da war mein Handy.

Mama, nein, ich hab dir doch gesagt, dass ich einen Auftrag habe.

Geht bald los.

Hä? Aber nein, nein, sie ist nicht meine Verlobte.

Nein, sie ist nicht meine Verlobte.

Nein, wir heiraten nicht.

Also ich hab sie zumindest noch nicht gefragt.

Nein, na gut, ich muss los, man wartet schon.

Bis dann. Ich dich auch.

Meine Mutter.

Deine Mutter soll mich nie wieder deine Verlobte nennen. Kapiert?

Sonst verfüttere ich deine Eier an Marguerite.

Bist du verheiratet?

Was geht dich das an?

- Nichts, alles gut. - Warum willst du das wissen?

Um's zu wissen.

Nur so.

Auch das noch.

Weißt du, was du machen sollst?

Ein bisschen.

Alter Bock.

Vater unser, ich danke dir für diesen Tag, der sich dem Ende neigt.

Noch einmal, los!

Vater Unser, ich danke dir für diesen Tag, der sich dem Ende neigt.

Und für jeden Funken Schönheit, den ich sehen durfte.

Und nochmal.

- Vater Unser, ich danke dir. - Für diesen Tag, der sich dem Ende neigt.

- Noch einmal. - Das ist nicht so mein Ding.

Das ist total bescheuert.

Nein, denn wenn man dich erwischt, dann bin ich auch dran.

Zum U-Boot dauert's noch.

U-Boot?

Was für ein U-Boot?

In der Tiefe der Meere

In meiner Tiefe

Da bist du, da sind wir

Wie ein Sackenbarsch, der tanzt, trunken vor Glück

Alles ging so schnell

Alles ist so verrückt

Ich liebe dich

Ich atme dich ein, wie Sonne und Mond

Ich glaube, das wird eine lange Reise.

Ungeduldig, unsere Leidenschaft zu entfachen

Im Licht des Tages

Hallo, Comandanta! Wie geht's?

Willkommen in Italien! Hatten Sie eine gute Reise?

Wo ist das Papamobil?

War lang, oder? Das Papamobil ist hier.

EIS

So wird es diskreter sein.

Die wollen mich doch sicher verarschen.

Bitte, hier entlang.

Wir haben alles in den Kofferraum gepackt. Alles vom Papst, der Hut...

Du wirst fahren.

Alles gut? Ciao

Auf Wiedersehen, Comandanta.

Eure Heiligkeit, dürfte ich vorstellen,

Victoria und Stefan von High Speed Partners.

Wie geht's Ihnen?

Ich hoffe, es geht Ihnen besser nach dieser doch sehr unglücklichen Reise.

Bitte sprechen Sie nicht mehr darüber.

Also, ich hoffe, dass Sie gute Neuigkeiten für mich haben.

Nun, halten wir's kurz, ja?

Successful ist was anderes.

Success, was?

Sie haben das größte Schuldenloch Europas

und durch die Steuerhinterziehung ist Ihre Wirtschaft verwüstet.

Also...

Ich habe gehört, dass wir eine Steueroase wären.

Panama ist nun viel attraktiver.

Und es gibt noch ein weiteres Problem.

Die Jugendarbeitslosigkeit ist extrem hoch.

Ganz besonders bei den 70 bis 80-Jährigen.

Nein, wir brauchen eine Neupositionierung

mit einer kompletten Änderung des Businessmodels.

Komplett?

Bis... Businessmodel?

Wenn Sie die Marktführung erreichen wollen im Bereich B2C,

dann müssen Sie innovativer werden.

Mit neuen Produkten. Die Jugend ansprechen.

Sie könnten ein Fußball-Team unterstützen.

Kreieren Sie eine Marke für Angstauflöser.

Die Sixtinische Kapelle könnte für Firmen-Events genutzt werden.

Lancieren Sie doch einen Hedgefonds oder eine Kryptowährung.

Genau, und für die Kryptowährung haben wir bereits einen Namen.

Vertrauen Sie uns, der ist marktsicher.

- Der Vaticoin. - Der Vaticoin.

Jetzt gibt es nur noch...

- ...das eigentliche Problem. - Ja.

Wir müssen unbedingt die Lohnkosten senken, okay?

Angesichts Ihrer Finanzen sollten Sie anfangen zu denken wie ein Start-up.

Wir müssen alles von Grund auf neu aufbauen.

So wie es Jesus getan hat, oder?

Der Kerl war ein wahrer Golden Boy.

Genau, eine richtige Inspiration, oder?

Außerdem ist es gut fürs Teambuilding und ein Benefit für alle.

Und wir lieben Benefits.

Das Ganze würde uns auch ermöglichen, Business Angels anzuziehen.

Gut, jetzt reicht's. Hören Sie mir auf mit Ihrem liberalen Katechismus.

Wie Sie wollen, aber das Ganze birgt ein großes Risiko.

A big risk.

A big risk.

Wissen Sie, was ich machen werde? Ich werde die Kurie auflösen

und neue Kardinäle ernennen, ohne die ganzen Privilegien.

Glaubt er echt, dass er uns so absägen kann?

Für wen hält er sich?

Na ja, er ist der Papst, aber er glaubt tatsächlich, er handelt im Namen Gottes.

Der Typ hat einen Knall.

Wenn das so weitergeht, werden nur noch Afrikaner

die Arbeit erledigen, das sag ich dir.

Mach dir doch keine Sorgen.

Seine Tage sind gezählt.

Willst du ein Eis?

Warum nicht?

Ist das heiß.

Also...

Also wir haben...

Ist alles geschmolzen.

Sieht aus wie Schokolade, Erdbeere

- und Vanille. - Schokolade, Schokolade.

Schokolade, kommt sofort.

Voilà, Schokolade.

Warum hast du mich eigentlich vor dem Krokodil gerettet?

Weil du meine Geisel bist. Ich brauch dich noch.

Ich glaube, es gibt noch einen Grund.

- Du gibst es nur nicht zu. - Was soll ich zugeben?

- Ich hätte dich verfüttern sollen. - Ich sag dir was.

Wenn ich mich zwischen dir und Marguerite entscheiden müsste,

dann würde ich mich für dich entscheiden.

Das findest du lustig?

Eis! Eis! Eis!

Eis! Eis!

Hier, für euch. Vanille, Pistazie, Erdbeere.

Was wirst du machen, wenn du dein Geld zurückbekommst?

Weiß ich noch nicht.

Wenn ich meine Dokumente zurückbekomme und meine Abfindung erhalte,

dann werde ich mich selbstständig machen.

Ich bin sehr zielstrebig.

Ich werde nicht ewig ein Double bleiben.

Viele sagen, dass ich ein Macher wäre.

Da sehen die was anderes.

Ach ja?

Na dann.

Und los geht's.

Die werden sich bestimmt freuen.

Mein Zimmer ist nicht groß, aber sehr komfortabel.

Ich muss dir unbedingt Parcinkus vorstellen.

Er hat mich angeheuert.

Er findet bestimmt eine Lösung für dein Problem.

Guten Tag, Schwester.

Könntest du etwas diskreter sein?

Naja, das ist mit denen nicht so einfach.

Der dort.

Wie bitte?

Danke.

Viel besser.

Alles gut?

Der ist nett.

Und wo müssen wir jetzt hin?

Zuerst werde ich dir mein Zimmer zeigen.

Du wirst staunen.

Ist es der Richtige, oder...

Wer sind Sie denn?

Ich bin das neue Double!

Die haben wohl nicht auf dich gewartet.

Warte, was ist mit meinen Sachen?

Herein.

Gütiger Jesus!

- Sie sind's. - Ja, wen haben Sie denn erwartet?

Ich war überzeugt, dass Sie es rausschaffen würden.

Gott ist barmherzig mit seinen Dienern.

Finden Sie?

Ich weiß nicht, was mich davon abhält, Ihnen eine reinzuhauen.

Sie haben mich ersetzt, oder?

- Wo sind meine Sachen? - Die sind da.

Ich bedauere die Vorkommnisse und die Folgen dieser...

Zum Glück geht es Ihnen gut.

Ich hätte nicht auf die Kardinäle hören sollen.

Ich habe viel für Sie gebetet, mein Bruder.

Wissen Sie, Ihr Bruder will Papiere und eine große Abfindung für das alles.

Das ist gerade etwas kompliziert.

Eure Heiligkeit, ich fürchte, wir müssen eine Lösung finden.

Meine Geduld hält sich nämlich in Grenzen.

Was meinen Sie damit, Schwester?

Ich bin keine Schwester. Jedenfalls keine wie die anderen.

Sie ist anders. Sehr anders. Extrem anders, wenn wir ehrlich sind.

Ich bin die Comandanta Françoise.

Die mich entführt hat?

Nein, ich wurde entführt.

Während Sie gemütlich in Ihrem Samtsessel gesessen haben,

- wurde ich an Marguerite verfüttert. - Slim, das reicht.

Sie begleiten mich jetzt zur Bank und lösen das Problem mit meiner Karte.

Aber ich habe in 20 Minuten eine Zeremonie.

Zuerst will ich mein Geld.

Schalter 3, bitte.

Schalter 4, bitte.

Eure Heiligkeit, was kann ich für Sie tun?

Sie will prüfen, ob Sie eine Überweisung erhalten haben.

Guten Tag, Schwester. Haben Sie die Kontonummer für mich?

Das ist seltsam.

Diese Nummer scheint mit keinem Konto verknüpft zu sein.

Wie kann das sein?

Wie viel haben Sie denn überwiesen?

328 Millionen Euro.

Sind Sie sich da sicher?

So eine Summe ist beträchtlich,

wenn man bedenkt, dass die Kassen des Vatikans...

Ja, ich bin mir sicher. Und sie ist beträchtlich.

Um genau zu sein sind das 328.232.000 Euro.

Nein, nein, beruhigen Sie sich. Wir werden Ihr Geld schon finden.

Es handelt sich bestimmt nur um einen Buchungsfehler.

Bestimmt.

- Gehen wir auf die andere Seite. - Hier entlang.

Die Vatikanbank informiert ihre geschätzte Kundschaft,

dass sie in dreißig Minuten schließen wird.

Die ist gefälscht.

Da steht "Banca del Vatico".

Bei uns steht "Banca del Vaticano".

Wollen Sie mich verarschen?

Was soll das? Was hat das zu bedeuten?

- Eure Heiligkeit! - Ich bespreche das mit Parcinkus.

Warten Sie kurz.

Hochverehrter Kardinal.

Gibt es ein Problem, eure Heiligkeit?

Nein, alles gut. Alles gut.

- Con la Banca del Vaticano i vostri... - Ich mache euch alle fertig!

Der Typ muss doch einen Pass haben.

Ich bin bereit. Wollen wir Barnabé?

- Man wartet schon. - Nein, ich bin beschäftigt, hab keine Zeit.

Das ist nicht der Moment, um diese Leute warten zu lassen. Das wisst Ihr.

Ich werde da nicht hingehen.

Ah, da.

Das Ganze wird auch sehr schnell gehen.

Sonst werden die noch auf die Idee kommen, euch zu holen.

- Ach, wirklich? - Ja.

Das ist eine Zeremonie, die sie ganz besonders schätzen.

Ah ja? Und was ist das für eine Zeremonie?

Eine, die sie lieben werden.

Na dann los.

Oh, ja! Ja, ja, ja!

Zelebrieren wir diese Zusammenkunft,

die uns helfen soll, die Kirche zu sanieren.

Prost!

Das ist gut! Was ist das?

Eine von unseren Spezialitäten.

Man nennt sie auch "Die verbotene Frucht".

Oder "Johannes Paul I".

Oder auch..

"Das Lächeln des Engels", wie man will.

Auf den mexikanischen Markt.

Und auf alle anderen.

Wo ist er hin?

Wo bist du, cabrón?

Gloria

Patri

et Filio

et Spiritu Sanctus

Sic-sicut

cat, cud

sicöt

erat in prinsipio

et nunc

nonc

et sember

Ah, uno momento.

Hallo, Mama.

Ich ruf zurück.

Ich weiß, du wartest auf deine Überweisung.

Mach dir keine Sorgen.

Ich bin zu etwas Geld gekommen.

Ja, Mama, ich komm zurecht.

Mama, ich muss auflegen. Ich bin bei der Arbeit.

Et

in saecula

Oh Gott!

Vater Unser, ich danke Dir für diesen Tag, der sich dem Ende neigt,

Und für jeden Funken...

Schönheit, den ich sehen durfte.

Deine Herrlichkeit ist unermesslich.

Und überwältigt mich.

- Sua Santita? - Ja, bitte?

Il bacile.

Das Becken für die Füße.

- Für die Füße. - Füße?

- Wessen Füße? - Deren Füße.

Für die Fuß... Fußwaschung.

Ah ja, dafür ist das Becken also.

Er ist der beste Papst, den es je gab.

Er wusch jeden, einen nach dem anderen.

Was für ein Genuss!

Oh, welch eine Leidenschaft!

Bist du sicher, dass das Papamobil zerstört wurde?

Ja, natürlich.

Wieso?

Ich habe die Vermutung, dass er es ist.

Was ist?

- Gab es Komplikationen? - Komplikationen?

Wie kann man so ein Sadist sein?

Ich bin zurück und soll die Drecksarbeit machen.

Warum fragen Sie nicht den anderen?

Der, der jetzt in meinem Zimmer sitzt. Sie wollen mich doch nur fertig machen!

Ich will eine normale Arbeit! Haben Sie verstanden?

Wenn man in ein neues Land kommt,

dann nimmt man, was man kriegen kann und ist nicht wählerisch.

Das hier ist was anderes. Das ist Folter!

Es ist ein echter Fluch, Ihr Gesicht zu haben!

Warum sehe ich nicht aus wie Lady Gaga?

Also, wir werden uns um die beiden kümmern, dann ist die Sache erledigt.

Genau das sollten wir machen, das ist eine gute Idee.

Entschuldigung, wo finde ich die Schwestern?

- Ich glaube, in der Küche da drüben. - Danke.

Eure Heiligkeit, ich bewundere euch!

Sie haben mich erschreckt.

Sie tun alles, was in Ihrer Macht steht,

um das Gleichgewicht zwischen Reich und Arm wiederherzustellen.

- Na ja, ich habe keine andere Wahl. - Sie sind ein Vorbild für uns alle.

Ehrlich gesagt habe ich eine Tracht Prügel verdient.

Wenn ich die Zeit hätte, würde ich mir selbst eine reinhauen.

Sie sind wirklich wunderbar.

- Genau, ganz wie Sie sagen. - Ein Vorbild für die Menschheit.

Auf Wiedersehen.

Die, die können die hier nicht ausstehen.

Aber die hier sind Feinde von denen dort schon lange.

Die hier sind befeindet mit denen hier, aber sie sind befreundet mit denen dort.

Und die dort sind befeindet mit denen da,

aber sie sind befreundet mit denen hier.

Ja, aber es gibt auch noch welche von denen hier, die die nicht mögen.

Und die da und die...

- Das ist viel komplizierter als bei mir. - Gar nicht so einfach.

Es gibt jedoch eine Person, die sie alle hassen, den Papst.

- Ja, die hassen ihn! - Sowas von!

Es heißt sogar, dass Sie den Papst eliminieren wollen.

Und dass Sie einen Auftragskiller haben kommen lassen, um das zu erledigen.

Habt ihr nichts Besseres zu tun, als wie Waschweiber hier rumzustehen?

An die Arbeit! Los jetzt!

Los, gehen wir.

Eure Heiligkeit, wir müssen verschwinden.

Die haben einen Attentat auf Sie vor.

Ich bin sowieso am Gehen und genau das solltest du auch tun.

Nicht solange ich mein Geld nicht zurückbekommen habe.

Guck mal hier.

Ich habe eine ordentliche Abfindung bekommen.

- Können wir zu Geld machen. - Das ist ja falsch.

Wo willst du denn hin? Der Ausgang ist da.

Ich werde keine Füße mehr lecken.

Er wird die Woche niemals überleben.

Ich wette 100 Euro.

1024.

...dazu addieren wir...

Sie sind ja zurück.

- Die wollen Sie töten. - Was?

Dann werden sie versuchen, mir die Schuld zu geben.

Das ist ein Albtraum.

Der fängt bei Ihnen jetzt erst an, aber bei mir dauert er schon einen Monat.

Wir brauchen Hilfe. Ich rufe meine Männer.

Ihre Männer?

Ich werde alt.

Douglas?

Kann ich eine Banane?

Lass uns abhauen!

Das ist alles nicht unser Problem.

Ich habe alles verloren.

Ich kann nicht einfach so nach Hause zurück.

Wir werden zu Geld kommen. Und zwar, wenn wir Businesspartner werden.

Weißt du, wir beide könnten etwas kreieren.

Etwas Schönes, Françoise.

Ich spür's.

Alles klar. Schon kapiert.

Es ist, weil ich arm bin, oder?

Wirst schon sehen.

Was ist los, Eure Heiligkeit?

Die Drogenhändlerin ist hier.

Wenn wir sie bis morgen nicht bezahlen,

wird sie alle Geiseln hinrichten,

Pater Ramirez und alle Kardinäle der Kurie.

- Bitte. - Und wie hoch ist das Lösegeld?

Wie hoch das ist, das weiß ich nicht mehr.

Nur, dass es sehr viel war.

Zwei Millionen?

- In Dinar? - Nein, nein, in Euro natürlich.

Ja, genau.

Zwei Millionen Euro. Jetzt fällt es mir wieder ein.

Sie brauchen das Geld bis morgen früh in bar.

Gut, in Ordnung. Ich werde das Geld bis morgen früh bereitstellen.

Das wäre perfekt.

Und verraten Sie es keinem, nicht mal mir dürfen Sie es sagen.

Ich will von diesem Vorfall nichts mehr hören.

Gut, dann werde ich das Geld morgen früh selbst abholen.

- Gut. - Ich zähle auf Sie.

Ja.

Mamma mia!

Françoise!

Françoise!

Ich hab eine Lösung gefunden. Wach doch auf, wir können jetzt gehen.

Hier bin ich aber in Sicherheit.

Françoise, komm schon.

Wir können hier verschwinden. Sofort!

Wach doch auf.

Ich hab...

Françoise!

Es ist Sieben Uhr. Möge dieser Tag strahlend und voller Freude für euch sein.

- Guten Morgen, Eure Heiligkeit. - Guten Morgen.

Heute ist der Tag Eurer Predigt.

Mir brummt der Kopf.

Habt Ihr nicht gut geschlafen?

Nein, denn ich hatte einen Albtraum.

Will er auch einen Kaffee?

- Wer? - Na, er.

Ich weiß nicht, wer das ist.

Sie?

- Ich weiß nicht, wer das ist. - Ich auch nicht.

Du Dreckskerl!

Keine Ahnung, wer die ist.

Eurer Heiligkeit, habt ihr schon das neueste Gerücht gehört?

Es heißt, die Drogenhändlerin hätte ein Lösegeld gefordert.

Und wenn versäumt wird, es zu zahlen,

dann wird sie alle im Vatikan als Geisel nehmen.

Ist das nicht beunruhigend?

Wo ist er hin?

- Guten Morgen, Eure Heiligkeit. - Guten Morgen.

Setzt euch.

Hier ist alles drin.

- Zwei Millionen. - Oh, ja.

Sollen wir nachzählen?

Aber nein, da kann ich Ihnen doch vertrauen, oder?

- Wundervoll, oder? - Sowas von wundervoll.

Es gibt nur einen Gott,

- und er ist barmherzig. - Barmherzig.

Und wie! Nun denn, vielen Dank.

Los geht's.

Schwester, was ist los mit Ihnen?

Du gehst nirgendwo hin, Papamobil!

Es ist eine ziemlich geringe Dosis. Dadurch wird das Ganze viel länger dauern.

Ich weiß genau, dass du nicht sterben willst.

Hör zu.

Ich möchte dir ein Angebot unterbreiten.

Wir werden den Papst töten und du wirst seinen Platz einnehmen.

Nein, nein, nein! Nicht runterschlucken! Spuck das aus!

Guten Morgen und auf Wiedersehen!

Aleikum salam?

Was?

Aleikum salam?

Was?

Guten Morgen, eure Heiligkeit.

- Ramirez. - Guten Morgen.

Comandanta.

Ab diesem Moment fragte sich Barnabé,

ob es überhaupt noch der Mühe wert war, sich für die Menschheit einzusetzen.

Guten Morgen. Können Sie mir sagen, ob ich heute schon hier war?

Habt ihr euch verlaufen, Eure Heiligkeit?

Nein, ich will wissen, ob ich heute schon hier war.

- Also ich... - Haben Sie mich gesehen?

- Ja, Sie stehen doch vor mir. - Schön, aber haben Sie mich davor gesehen?

Ah, vergessen Sie's.

Jede einzelne Frau wird an deinen Lippen hängen.

Deine Mama wird die glücklichste Mama auf der ganzen Welt sein.

Und denk an die Frauen.

Wirklich, alle Frauen werden an deinen Lippen hängen.

- Slim! - Lasst ihn gehen!

Parcinkus!

Du bist die Ausgeburt des Teufels und eine Schande für die Kirche!

Du bist wirklich nicht sehr nett, das muss ich sagen.

Wo ist mein Geld?

Es ist hier!

Hier! Es ist hier!

Parciskus!

Françoise!

Sie dürfen nicht auf ihn schießen!

- Das war sowieso schmutziges Geld. - Nein, das ist es nicht.

Ich bin schwanger, eure Heiligkeit.

Und zwar von Ihnen, weil ich bei Ihnen geschlafen hatte.

Das zählt nicht, auf keinen Fall.

Doch, davon können Sie ausgehen, dass es zählt.

Vater, Sie werden Papa.

Der Heilige Vater war über diesen großen Wirbel sehr beunruhigt.

Würde das bedeuten, dass dieser Wirbel nun über die Welt herrschen würde?

Slim hatte jetzt einen befristeten Vertrag.

Mein lieber Slim,

ich muss meine Batterien wieder aufladen,

um nach alledem wieder einen Sinn zu finden.

Meintest du es ernst, als du sagtest,

dass du mich von Zeit zu Zeit vertreten wirst?

Ja, dich meine ich.

Sag mal, wann kommt er zurück?

- In sechs Monaten. - Na wunderbar.

Weiß er über das Kind Bescheid?

- Was hat er gesagt? - Wir teilen das Sorgerecht.

Gib her.

Versau es nicht.

Sechs Monate später kam sie ihn in der mexikanischen Wüste abholen.

Angeblich hatte Slim ein Burnout.

Françoise hatte im Vatikan gründlich aufgeräumt

und Böses mit Bösem bekämpft.

Sie versprach, dass das Muttersein sie für immer verändern würde.

Naja, wir werden sehen.

Jedenfalls konnte der Heilige Vater nun endlich nach Hause.

Und das war auch gut so.

So konnte er zu seinen Überzeugungen zurückkehren.

Großzügigkeit, Wohlwollen, Nächstenliebe.

Sein Businessmodell sozusagen.

Und vielleicht würde er auch bald päpstlicher werden als der Papst.

Und was mich betrifft?

Ich hatte nach all dem immer noch meinen Glauben.

Und das grenzt fast an ein Wunder.

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