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Bisher bei The Serpent Queen...
-Hat Maria Anspruch auf den Thron? -Es waren 15 Jahre vergangen.
Maria war bei uns, weil sie mit unserem ältesten Sohn vermählt war.
Ruggieri war aus meinem Leben verschwunden.
Montmorency war viele Jahre lang nicht mehr gesehen worden.
Ihr kennt Antoinette von Guise?
Sie kehrte nach dem frühen Tod ihres Mannes zum Hofe zurück.
Scheiße!
Meine lieben Cousins beschlagnahmen die Häuser prominenter Protestanten.
Kardinal Guise nimmt Chenonceau für sich in Anspruch.
Sicherlich können wir einen gegenseitigen Nutzen finden.
Ich dachte, das mit euch sei zu Ende.
Gold kann den Verstand vergiften, aber nur ein wenig davon erhält die Jugend.
Wenn du König bist, wirst du Catherine in den Staatsrat aufnehmen.
-Führe eine Garnison Männer an die Grenze. -Wird das reichen?
Ich gebe euch euren König.
Ich habe etwas vom heiligen römischen Kaiser.
Ihr seid heute so still.
Der Brief von gestern Abend enthält Beweise dafür,
dass Königin Maria ein Komplott gegen mich schmiedet,
-mit Königin Elizabeth von England. -Aber ich dachte, die hassen sich.
Anscheinend hassen beide den Gedanken an mich noch mehr,
eine Bürgerliche auf einem Thron Europas.
In Marias Räumen könnte noch mehr Korrespondenz versteckt sein.
Ich würde sie ja selbst suchen, aber man würde Verdacht schöpfen.
Vielleicht kannst du mir helfen.
Ihr wollt, dass ich Marias Räume durchsuche?
Ich würde nicht bitten, wenn die Lage nicht so ernst wäre.
Da beobachtet uns ein Mann.
-Wo? -Da, in den Bäumen.
-Ich sehe niemanden. -Ich bin mir aber sicher.
Der Wald ist voller Kreaturen. Vielleicht verwechselst du was.
Ich bitte dich nur, dass du meine Bitte in Betracht ziehst.
Das Schicksal des Landes steht auf dem Spiel,
ganz zu schweigen von meinem und deinem.
Unsere Schicksale sind miteinander verwoben.
Soll ich mit meiner Geschichte fortfahren?
Obwohl mich der Tod von König Francis zur Königin machte, war es nur ein Titel.
Euer Majestät, soll ich Euch Frühstück bringen?
Geht es Euch gut?
Siehst du das? Ein paar Cs, für Catherine.
Darüber ein H für Henry. Ist doch romantisch, oder?
Aber wenn man es so betrachtet, wird aus den Cs ein D, für Diane.
Ich würde nicht so respektlos behandelt, wenn Ruggieri da wäre.
Er ist der Einzige, der mich nie unterschätzt hat.
Weil er Euch auch sagt, was Ihr hören wollt. Das ist sein einziges Talent.
Vielleicht.
Und vielleicht wurde ich rein zufällig schwanger.
-Und du hast deins auch so verloren. -Das spielt keine Rolle.
Der Mann verlangt zu viel für das, was er dafür gibt.
Nicht, wenn es das wert ist.
Ich möchte mit der Königin allein sein.
Du hattest doch recht in Bezug auf den heiligen römischen Kaiser.
Die Garnison reichte nicht aus, um ihn von seiner Aggression abzuhalten.
Auch da hattest du recht.
Ich reite morgen früh an der Spitze meiner Truppen los.
Möge Gott dich beschützen.
Ich brauche jemanden, der so lange alles übernimmt.
Das ist nicht viel, nur...
jemand muss die Regierungsfunktionen überwachen,
also habe ich dich zur Regentin erklärt.
Aber der eigentliche Regent ist Antoine von Bourbon.
Wenn man die Thronfolge beachtet, schon, aber du bist mir lieber.
Und ich habe die Macht, diese Entscheidungen zu treffen, also...
bist du die oberste Autorität im Lande.
Nur bis ich wieder da bin.
Weil ich weiß, dass ich dir vertrauen kann.
Er hatte recht. Er konnte mir das Regieren anvertrauen.
Auch wenn er mich als Ehefrau nicht lieben konnte.
Ihr habt mich gerufen, Madame?
-Ich brauche noch mehr. -Wie Ihr wünscht.
Lass die Flasche stehen.
Ich sagte doch, zu viel treibt den Menschen in den Wahnsinn.
-Ließ meinen Vater Unaussprechliches tun. -Dir antun?
-Bis ich es ihm abgewöhnte. -Du kannst auf dich aufpassen.
Das bewundere ich.
Ja. Deshalb komme ich nicht mehr.
Oh?
Die Königin könnte davon erfahren. Ihre Strafe wäre hart.
Du musst auf ein Pferd setzen. Es gibt nur einen Sieger.
Ich hab die Regeln nicht gemacht. Ich verachte sie sogar.
Aber sie sind so, wie sie sind.
Ist nicht persönlich.
-Zweimal am Tag, nicht mehr. -Ich bin dir sehr dankbar.
Ich brauche mehr Gold, wenn ich Euch weiter versorgen soll.
Ich beschaffe dir mehr, wann immer du es brauchst.
Gemeinsam können wir Großes erreichen, Angelica.
Danke, dass du mit der Regentschaft einverstanden bist.
Ja, es ist gut, dass Ihr... einspringt.
Komm zu uns zurück.
Ich werde mein Äußerstes geben.
Ich will, dass ihr eure Differenzen hintanstellt
und eurer Regentin dient, während ich im Krieg bin, ja?
-Wir bleiben Eure treuen Diener. -Gut.
-Arsch. -Schwanz.
-Kinderschänder. -Schweineficker.
-Werdet erwachsen. -Danke.
Du ziehst als Nächster in den Krieg.
Maria sagt, konzentrier dich auf deine Stärken.
Und was sind die laut Maria?
Das Studium von Schriften.
Wie die meisten körperlich beeinträchtigten Menschen
steht Francis Gott sehr nahe.
Was für andere Schwäche ist, sehe ich als Stärke an. Euer Majestät.
Na, das kann ja nicht schaden.
Zeig unseren Feinden keine Gnade, Vater.
Wir werden für dich beten.
Diane, was tust du da?
Ich habe beschlossen, dich zur Front zu begleiten und dir Glück zu bringen.
-Diane... -Ich reite besser als die meisten Männer.
Soll ich zu Hause sitzen und mich nach dir sehnen, wenn ich nützlich sein kann?
Ich hoffe nur, der Herzog von Guise kann mithalten.
Ich werde es jedenfalls versuchen.
Na gut.
-Darf ich dich was fragen, Bruder? -Natürlich, Bruder.
Warum hast du zugestimmt,
Catherine deine Regentschaft zu überlassen, solange der König weg ist?
Der König hat mich gebeten. Was sollte ich denn machen?
Du hättest nein sagen sollen.
Es war mir egal, dass mein Mann Diane mit in den Krieg nahm.
Mit etwas Glück würde man sie gefangen nehmen,
ein Lösegeld fordern, und ich würde mich zieren, es zu bezahlen.
Wichtig war nur, dass ich jetzt regieren konnte.
Regentin von ganz Frankreich. Nicht schlecht für eine Bürgerliche.
Seht, der heilige römische Kaiser, sein Bataillon ist viel größer als unseres.
Unser einziger Vorteil ist die Geographie.
Wir sollten sie überraschen, vor Tagesanbruch von oben angreifen.
-Ja? -Und sie in den Wald treiben.
Ja, das würden sie nicht erwarten.
Wenn du die Hälfte deiner Männer zu Fuß ins Dickicht des Waldes schickst
und dann mit einer Finte angreifst,
reagieren sie, als wäre es nicht so und täten das, was du sagst, oder?
Ja, wenn unsere Reiter auf dem Weg nach unten ordentlich Krach machen,
träfen sie unsere Männer in Gräben, die wir gegraben haben.
-Und drauf warten, den Feind zu zerhacken. -Genau.
-Genau wie Madame sagte. -Hervorragender Plan, Euer Majestät.
Montmorency wäre stolz.
Na ja, das hat er uns doch beigebracht, oder?
Ahne die Reaktion des Feindes voraus und nutze sie.
-Dass du sogar aufpasst... -Immer.
-Seid Ihr die Schneiderin der Königin? -Was schert es dich?
-Ich hab Hunger. -Dann geh in die Küche.
Ich war mal der Lehrling einer Schneiderin.
Vielleicht könnte ich für Euch arbeiten. Ich will nur einen Schlafplatz.
Ich brauche keine Hilfe. Und jetzt verpiss dich.
-Catherine fragt nach dir. -Ach ja?
Du bist diese Tage nie da, wo du angeblich sein wolltest.
Ich hatte zu tun.
Was hast du da in der Hand?
-Nichts. -Nichts?
Zeig her.
Das sollte ein Geschenk für dich sein. Jetzt hast du die Überraschung ruiniert.
Du hast ihnen gesagt, dass ich den Staatsrat einberufe?
Natürlich.
Wo willst du hin?
Die Regentin beruft eine Staatsratssitzung ein.
Du meinst die Kaufmannstochter?
Ein Guise kommt nicht gerannt, wenn so jemand ruft.
Oder bist du ihr Hund?
Okay, Mutter. Was soll ich denn tun?
Ich gehöre dem Staatsrat des Königs an.
Ja, dem Staatsrat des Königs. Lass sie zu dir kommen.
Sag ihr, ich bin verhindert.
-Staatsratssitzung. -Setz dich, Antoine.
-Geht der Kardinal hin? -Er wurde einberufen.
Das heißt nicht, dass er hingeht. Finde es raus.
Wir hängen da nicht rum wie ein paar große Titten und warten auf ihn.
Nein. Das würde ihm so passen, nicht wahr?
Ja, denn dann würden wir schwach aussehen und nicht kriegen, was wir wollen.
Ja. Natürlich.
Und was genau wollen wir?
Unser Mahl beenden, ohne belästigt zu werden
von den Launen von einer, die nicht regieren dürfte.
Ja.
Es ist nur, dass...
Na ja, das kommt mir sinnlos vor, wenn wir ihr doch regieren helfen.
Sinnlos oder nicht, es ist das Familiengeschäft.
Wenn's dir nicht gefällt, geh und hilf Vater, Mutters Garten zu pflegen.
Ich wusste, ich würde auf die Probe gestellt,
aber ich wusste nicht, dass es so bald passieren würde.
Ah, Euer Majestät. Kommt Ihr zur Beichte?
Ich habe nichts zu beichten.
Bitte.
Ich habe Euch bei der Staatsratssitzung vermisst.
-Ja, eins meiner Schäfchen war in Not. -Ich hatte eine Nachricht vom König.
Er braucht mehr Mittel, wenn er weiter kämpfen soll.
Leider zeigt Ihr Eure Unerfahrenheit.
Der Staatsrat kann Euch nicht geben, was Ihr braucht.
Dafür müsst Ihr zur Schatzkammer.
Danke.
Ihr werdet aber sehen, dass sie leer ist.
Wie kann sie denn leer sein?
Euer Majestät, seht Ihr nicht, wie die genügsamen Protestanten Geld ausgeben?
Ihr könntet natürlich Mittel vom Parlament anfordern,
aber leider besteht die Mehrheit
nicht aus Adel oder Geistlichen, sondern aus der Kaufmannsschicht.
-Ihr solltet gut mit ihnen zurechtkommen. -Soll heißen?
Heißt, dass Ihr sehr sympathisch seid.
Nicht, was sie meinte.
Wie schlagt Ihr vor, soll ich ihre Unterstützung gewinnen?
Der dritte Stand ist gleichmäßig unter den Katholiken aufgeteilt,
die immer so wählen, wie ich es ihnen sage,
und Vertretern der neuen Religion, von denen nur Verrat
-und Untreue erwarten kann. -Darf ich auf Eure Unterstützung zählen?
Das hängt davon ab, was Ihr willens seid, für mich zu tun.
Es sind derzeit gewisse Immobilien in Protestantenhänden,
von denen ich glaube, sie wären bei der katholischen Kirche besser aufgehoben.
Euer eigener Bruder ist in Gefahr, und doch feilscht Ihr.
Wir sorgen uns nicht um Francois. Francois kann auf sich aufpassen.
Das hat er immer. Oder, Mutter?
Ich habe für meine Söhne noch nie eine Sonderbehandlung gutgeheißen.
-Das Land muss vorgehen. -Ich bewundere Ihren Patriotismus.
-Es gibt keinen höheren Zweck. -Bis auf meine Linie.
Ich bin bereit, das Geld vorzustrecken,
aber ich brauche Schutz vor diesem üblen Kardinal und seinem Bruder.
Ich baue solche Schiffe nicht,
damit ein erwachsener Mann im Rock sie mir wegnimmt.
Zeigt mir die Skizzen noch einmal?
Ja. Faszinierend, nicht wahr, Antoine?
-Was? -Die da.
-Ja, absolut. -Und was können wir im Gegenzug erwarten?
25 Prozent der Gewinne.
-Sagen wir 50. -50?
Ihr braucht unseren Schutz. Der hat seinen Preis.
Ihr seid so schlimm wie die anderen.
Ah, Euer Majestät.
Euer Majestät, ich präsentiere Pierre Marques.
-Es ist mir eine Ehre. -Ich hoffe, ich störe nicht.
Nein, wir wollten gerade gehen. Wir melden uns.
Euer Majestät.
Tut uns furchtbar leid, dass wir nicht zur Staatsratssitzung kommen konnten.
Im Moment ist einfach so viel los. nicht wahr, Antoine?
Ja, natürlich. Es ist wirklich erschöpfend, und endlos. Immer was los.
-Ihr wisst sicher, warum ich hier bin. -Der Krieg. Hab's gehört. Furchtbar.
Wir helfen gern, protestantische Hilfe zu sichern,
aber noch mehr Zahlungen in die Schatzkammer...
sind im Moment eine bittere Pille.
Dem Mann eben wurde sein Haus weggenommen,
nur weil er Protestant ist.
Andererseits könnte ich die Stimmen liefern,
-wenn Ihr zu einer Geste bereit wärt. -Zu was für einer Geste?
Ich finde, ein Mitglied der katholischen Geistlichkeit
im Staatsrat ist ein wenig... überholt, findet Ihr nicht?
Ihr wollt, dass ich Kardinal Guise aus dem Staatsrat entferne?
Das wäre ein Anfang.
Die Protestanten interessieren sich nicht für alten Groll und Kriege.
Ihnen geht es um fleißige Arbeit und Geld machen. So wie mir.
Wirklich?
Ständig auf Eurem ererbten Status herumzureiten,
scheint mir eine genauere Beschreibung Eurer Agenda zu sein.
Ah, ein faires Argument.
Lasst alles stehen und liegen. Zeit, ein paar Spanier umzulegen.
Wie charmant.
-Es regnet immer noch. -Ach ja?
-Wir dürfen nicht mehr warten. -Warum nicht heute sterben?
Na schön.
Seine Majestät beabsichtigt nicht zu kämpfen, hoffe ich.
Natürlich. Ich bin der Anführer.
Ich reite vor meinen Männern in die Schlacht.
Du bist mehr als das. Du bist der König.
Was wird aus dem französischen Volk, wenn dir etwas passiert?
Diane, mein Vater führte von der Front.
Verzeih, aber dein Vater hatte nicht deinen Intellekt.
Ich liebte ihn genauso wie du, aber...
der Herzog stimmt mir zu, dass er kein Stratege war.
Als er bei Pavia in Gefangenschaft geriet, schickte er dich und deinen Bruder vor.
Meinst du, dein Sohn überlebt dieses Schicksal?
Ich würde meinem Sohn niemals so etwas zumuten.
Natürlich nicht.
Aber du wolltest doch aus den Fehlern deines Vaters lernen.
Blut an deinem Schwert macht aus dir keinen großen König.
-Diane... Diane. -Krieg ist kein Spiel...
in dem du dich beweisen musst. Menschenleben stehen auf dem Spiel.
Ich bitte dich nicht, an mich zu denken.
Ich bitte dich nicht, zu bedenken, was aus mir wird,
wenn dir etwas passiert. Ich bitte dich, an Frankreich zu denken.
Francois.
Was meinst du?
Ich finde, Madame sieht die Situation sehr klar.
Ich reite in die Schlacht und trage deine Farben mit Stolz.
Er hält mich für einen Feigling!
Um ein großer König zu sein, muss man willens sein, Entscheidungen zu treffen,
die weder populär noch schmeichelnd sind.
Francois wäre eines solchen Opfers niemals fähig.
Er wird nie ein Anführer sein.
Diese Weisheit besitzt nur du.
Ich wusste, ich konnte von den Guises oder den Bourbons keine Hilfe erwarten,
also musste ich einen anderen Weg finden.
Ich weiß nicht, warum ich je einwilligte, ins Parlament einzuziehen.
Dabei kommt nie etwas Gutes heraus.
Na, es gibt doch immer ein erstes Mal, nicht wahr?
So wie ich das sehe, ist die Regentin eine unabhängige Frau.
Niemand ist je unabhängig. Schon gar nicht eine Frau.
Das machst du gut... zeigst ein subtiles Verständnis
für die Launen des Hofes, die dein Vater nie begriffen hat.
Mutter...
...hast du je daran gedacht, dass deine ständige Unterbewertung des Mannes
sein Selbstvertrauen unterminiert haben könnte?
Wenn du ihn richtig geliebt hättest, wäre er zu mehr fähig gewesen.
Nein. Die Wahrheit ist, er war ein Dummkopf. Der arme Mann.
Du andererseits, scheinst mehr nach meiner Seite der Familie zu kommen.
Ich bin fast stolz auf dich.
Glaubt ihr wirklich, sie geht darauf ein?
-Welche Wahl hat sie denn? -Sie ist die Königin.
Ich denke, sie hat unendlich viele Möglichkeiten.
Glaubst du denn, sie will dem König erklären,
warum sie ihm nicht geschickt hat, was er zum Sieg brauchte?
Im Schlafgemach wurde sie bereits ersetzt.
Natürlich nicht.
Um die Menschen zu verstehen, muss man ihre Wünsche und Ängste kennen.
So hat man Druckmittel, Antoine. So funktioniert die Welt.
Sie sind bereit für Euch.
Ich stehe heute vor euch, weil unser geliebtes Frankreich im Krieg ist.
Jetzt im Moment riskieren König Henri und seine Soldaten
ihr Leben im Kampf für die Souveränität Frankreichs.
Für den Erfolg brauchen sie Nahrungsmittel,
Waffen, Pferde und Rüstungen,
was alles Geld kostet.
Die katholischen Mitglieder sollten wissen,
dass die Krone eure Loyalität immer zu schätzen wusste.
für die protestantischen Mitglieder
gibt es keinen Grund, warum ihr nicht so frei seid, florieren zu können.
Niemand sollte euch wegnehmen, was ihr allein aufgebaut habt.
Im Gegenzug für eure Unterstützung wird ein Vertreter eurer Wahl
eine Privataudienz mit dem König erhalten,
bei dem ihr euren ganzen Kummer erklären dürft,
ohne, dass Mittelmänner daraus Profit schlagen können.
Es ist der Wunsch des Königs, dass das Landrecht wieder gilt.
Das schlummert im Herzen des Königs.
Und wenn ihr ihn so kennen würdet, wie ich ihn kenne...
seine Großzügigkeit, seine Güte, seine Loyalität...
hättet ihr keine Wahl, als dem Ruf eures Souveräns zu folgen,
wenn Frankreich in Not ist.
Das Militär hat unsere Unterstützung, Euer Majestät,
-wenn wir das Ohr das Königs bekommen. -Ach, Scheiße.
Die Leute wollen immer nur gehört werden.
Sie ist ein Naturtalent, findet Ihr nicht?
Sie ist ein verficktes Problem, Antoine, nichts anderes.
Sie hat die Unterstützung der Protestanten ohne unsere Hilfe
und ohne uns dafür etwas zu geben. Weißt du, was das aus uns macht?
-Arschlöcher? -Ganz genau.
-Du kommst nach Hause. -Ja, dank dir.
Diane.
Ich freue mich, dass es dir gut geht.
Gab es Ärger, als ich weg war?
-Nichts von Bedeutung. -Bruder, keine neuen Löcher in dir?
-Nicht, dass ich wüsste. -Bitte.
Zu Ehren Eures Sieges, Herzog.
Danke, mein Kind. Übergib sie doch unserem König.
Nein, nein.
Nein, du solltest deinen Triumph feiern, Francois.
Das war Euer Triumph, Euer Majestät. Na, Euer und... Madames.
Francis.
Warum kämpfte dein Vater gegen den Kaiser?
Sagte ich doch. Für die Souveränität Frankreichs.
Ja, aber sie beten den gleichen Gott an. Wäre es nicht besser gewesen,
sich zu verbünden und gegen die zu kämpfen, die das nicht tun?
-Mein Vater weiß das am besten. -Ja. Natürlich tut er das.
-Vorsicht, verdammt noch mal. -Hör dich an.
Reitest herum, kämpfst mit jedem, den du in die Finger kriegst.
-In Wahrheit bist du nur ein Baby. -Wenn du fertig bist, zeig ich dir,
wie man mit Höhergestellten spricht.
Ja? Das möchte ich ja sehen.
-Hallo, Mutter. Ich komme gleich. -Keine Eile.
-Ich hoffe, ich störe nicht. -Natürlich nicht.
-Je mehr, desto besser. -Hast du mir ein Geschenk mitgebracht?
Ich wollte dir eine vollbusige Belgierin besorgen,
die dich in langen Nächten tröstet,
aber dann fiel mir dein Zölibatseid ein.
Mehr eine Andeutung als ein Eid. Und rate mal, was?
Wenn ich ihn breche, kann ich mir das verzeihen.
Nein, dein Bruder hatte viel zu viel zu tun,
als dass er sich gegrämt hätte, während du weg warst.
Stimmt doch, Charles? Du kannst gehen.
-Nein, er ist gleich fertig. -Ich kann doch meinen Sohn baden, oder?
Nein, dein Bruder ließ sich ausmanövrieren
von diesem langsamen Tollpatsch, der mit dem König verheiratet ist,
während du die Farben des Königs
aufs Schlachtfeld getragen hast, während er daneben stand und zusah.
-Mit Dianes Hilfe. -Ja, das wird sie noch bereuen.
Wir sollten lieber Catherine im Auge behalten.
-Ok. Ist das wirklich nötig? -Tut mir leid. Bin ich etwa unfair?
Habe ich etwas Unwahres gesagt? Die Königin wollte etwas von dir,
und anstatt deinen Preis zu nennen, hast du dich umgehen lassen.
Was macht das aus dir?
Na los. Sag es. Das macht dich...
-Unbedeutend. -Ganz genau.
Anders als dein großer, starker Bruder.
Warum tust du ihm das an? Du weißt doch, dass er das nicht mag.
Na, das ist sein Problem. Er war schon immer so geradeheraus.
Anders als du und deinen hübschen Röckchen.
-Du weißt, das war nicht meine Wahl. -Schade.
Möchtest du dich ausheulen, weil das Leben so unfair sein kann?
Weißt du, es gibt zwei Denkrichtungen, was Elternsein angeht.
Die eine ist, man soll sein Kind bedingungslos lieben,
damit sie dem Trugbild erliegen, dass die Welt das auch tun wird.
Die andere besagt, man soll es brechen, bevor die Welt das noch grausamer tut.
Ich frage mich, welcher Dankrichtung du angehörst.
Ich habe euch auf das Leben vorbereitet, so wie es ist,
und nicht, wie es sich eine Mutter wünscht.
Du musst dich für die Regierung des Landes unentbehrlich machen.
-Und wie soll ich das tun? -Das weißt du nicht?
Du hast doch alles bereits in der Hand.
Deine Nichte, Maria Stuart, glaubt, sie sei auf Gottes Mission.
Eine solche einzigartige Zielsetzung kann man nicht kaufen.
Du musst dich nur zum Leitkanal ihrer Berufung machen,
dann schenkt sie dir den Thron.
-Der König will nicht gestört werden. -Von mir schon.
Von niemandem, Madame.
-Hat er das gesagt? -Ausdrücklich.
Verstehe.
-Begrüßt man so seinen König? -Euer Hoheit.
-Ich sage der Königin, dass Ihr da seid. -Ja, tu das.
-Guten Morgen. -Guten Morgen.
Wärst du so nett und würdest mit mir ausreiten?
Du da.
Ich habe eine Aufgabe für dich.
-Was? -Ich will, dass du jemandem folgst.
Noch eins.
-Nein. -Nein?
Ihr nehmt zu viel.
Du hast ja keine Ahnung.
-Ich weiß, wo du warst. -Bist du eifersüchtig?
-Du weißt, was Catherine sagen würde. -Ist mir egal, was sie sagen würde.
Man muss auf ein Pferd setzen. Ist doch nichts Persönliches.
Die beiden rennen dich über den Haufen, wenn es um sie geht.
-Ja, wenigstens ist Diane dabei ehrlich. -Willst du wissen, was ich glaube?
Ich glaube, du weißt, dass...
die kleine Chance besteht, dass du von mir geliebt werden könntest.
Also tust du alles, um das zu verhindern.
Jemand hat mir einmal gesagt,
wenn man in dieser Welt etwas liebt, kann man niemals frei sein.
Also ist mir Gold lieber als die Liebe.
Dann wirst du das zurückwollen.
Wunderschön, nicht wahr?
Das ist das Haus, das die Guises einem Protestanten geklaut haben, was?
Ich kenne den Mann.
Anscheinend gehört es jetzt mir. Ein Geschenk.
Ein Geschenk, um sich beim neuen König einzuschmeicheln. Was soll ich tun?
Annehmen? Damit jeder weiß, wie leicht man mich kaufen kann?
Oder ablehnen und damit den... Zorn der Guises riskieren?
-Du wirst richtig entscheiden. -Vielleicht.
Ich glaube, du hast immer in etwas gesehen, von dem es mir...
schwerfällt zu glauben, dass es existiert.
Genau wie Diane.
Darf ich dich etwas fragen?
Ist es zu spät für uns?
Es ist nie zu spät.
Wieder... glaubte ich, dass er mich lieben könnte.
Als ich an der Front war und die Rolle des Spielzeugsoldaten in Watte spielte,
warst du ein echter Regent.
Ich will, dass du es bekommst.
Als Dankbarkeit für das, was du getan hast.
Ich brauche keinen Anreiz.
Aber ich bitte dich um einen kleinen Gefallen.
-Ihr habt Euer Wort gehalten. -Was hätte ich sonst?
Ich bin beeindruckt. Darf ich frei sprechen.
Ihr dürft.
Meine Familie hat sich wie Eure hochgearbeitet. Mit Fleiß und Handel.
Ihr könnt mir vertrauen.
Endlich war meine Position gesichert,
und ich wollte jemandem helfen, der es nötiger hatte als ich.
Euer Majestät, ich gratuliere Euch zum Sieg.
Wie ich höre, haben wir dir viel zu verdanken.
-Deine Treue bleibt nicht unbemerkt. -Dafür haben wir Eurer Gemahlin zu danken.
-Sie kann sehr überzeugend sein. -Das ist wohl wahr.
Ich glaube, du hast mir etwas zu sagen?
Ja.
Ich habe als Schneiderlehrling angefangen. War nie in der Schule.
Ich habe mich hochgearbeitet, bis mir das Geschäft gehörte.
Ich habe mir nie etwas von anderen erbeten.
Aber immer, wenn ich zwei Pfennige übrig habe,
werden sie mir von Respektpersonen weggenommen.
So, wie mir mein Haus genommen wurde.
Sie sagen, das sei, weil ich den falschen Gott verehre.
Das stimmt nicht. Sondern, weil ich ein Bürgerlicher bin.
Und wenn ich zu denen gehe, die doch meine Verbündeten sein sollten,
nehmen sie mir noch mehr weg. Weil... ich ein Bürgerlicher bin.
Ich sollte dich daran erinnern, mit wem du hier sprichst.
Ich weiß, ich bin ungehobelt, aber Ihr müsst das hören,
denn wenn freie Männer in diesem Lande nichts erreichen können,
lasst Euch das gesagt sein, werden sie Euch früher oder später holen kommen.
Euch alle.
Und dann stecken sie Eure hübschen Köpfe auf Pfähle.
Das wisst Ihr so gut wie ich.
Ihr hofft nur, dass das nicht passiert, solange Ihr regiert.
Denn Ihr könnt Euch mit Ritualen und Geschmeide produzieren,
aber Ihr wisst, dass das nicht ewig andauern kann.
Früher oder später holen sie auf
und sehen, dass Ihr nicht anders seid als der Rest von uns!
Wie kannst du es wagen!
Der König gewährt dir eine Audienz und du kommt ihm mit Drohungen?
Oh, mit einer Warnung.
-Nicht mit Drohungen. -Schon gut.
-Schon gut. -Nein, das ist es nicht!
Wenn Euer Vater Eure Schwäche sehen würde, würde er sich schämen!
Ein Schneider, der glaubt, er kann dem König seine Meinung sagen?
Ich sollte dich auspeitschen lassen,
dann erinnerst du dich eher daran, wo dein Platz ist!
Wer bist du, dass du mir das sagen willst?
Die Mätresse des Königs sollte unsichtbar sein, weder gesehen noch gehört werden.
Aber du stolzierst hier herum, ohne dass du dich je schämen würdest!
Und wie du dich bei der Krönung benommen hast. Meinst du, man hat dir zugejubelt?
Die Leute lachten!
-Das reicht. -Über euch beide!
Ein König kämpft nicht mit seinen Mannen?
-Ich sagte, das reicht! -Weil er lieber
-seine Hure fickt! -Er ist dein König!
Von Gott gewählt! Damit bin auch ich Gottes Wahl!
-Oder Gottes Hure, wenn du meinst. -Das ist nicht mein Gott.
Bitte entschuldigt mich jetzt...
Ich glaube, mir reicht's.
Schnell, schnell!
Verzeih mir.
Ich habe es für dich getan. Es musste sein.
Du bist mein König.
Natürlich.
Natürlich, natürlich. Dir sei verziehen.
Dir sei verziehen.
Ich versuchte, vor dem Aufruhr bei Hofe Zuflucht in Chenonceau zu finden,
dem Haus, mit dem alles begann.
Hallo, Kusine.
Kusine.
Henri und ich wollen Chenonceau zu unserem Landsitz machen,
anstatt Chaumont. Ist doch reizend, nicht wahr?
Wer befreit mich von dieser Frau?
-Ihr kommt mir bekannt vor. -Ich höre, du kannst wahrsagen.
Das ist doch nur ein billiger Trick.
Sag mir wahr.
In ein paar Stunden seid Ihr stockbesoffen. Noch besoffener als jetzt.
Sicher fangt ihr Streit an,
aber Ihr kommt schon zurecht, also wird alles gut.
Das heißt, heute noch.
Denn Ihr werdet älter und ihr werdet langsamer.
Und irgendwann liegt Ihr tot in einem Graben.
-Schweinefraß. -Wie ich.
Trotz der Tatsache, dass Ihr Euer ganzes Leben
einem König und einem Lebensstil gewidmet habt, denen Ihr egal wart.
Das ist kein Trick.
Wie es aussieht, kannst du wahrsagen.
Ist alles in Ordnung, mein Junge?
Mir geht's gut.
-Kann ich dir irgendwie helfen? -Ich sagte, mir geht's gut.
Vielleicht einen Schlafplatz für die Nacht. Schutz.
-Ihr bietet mir ein Almosen an? -Das tun Christen doch.
Wie viel für das Mädchen?
-Sie ist meine Tochter. -Na und? Wie viel?
Du beleidigst mich.
Reicht das?
Ich rede mit ihr. Sie ist noch jung, aber sie kann lernen.
Irgendwann gibt sie eine gute Ehefrau ab.
Was für ein Mann verkauft seine eigene Tochter?
-Ein Missverständnis... -Ich hab dich nicht missverstanden.
Ich will glauben, sie ist nicht dein Fleisch und Blut.
Dass du sie aufgegabelt hast und als deine Tochter ausgibst,
aber die Welt ist nicht so, wie ich sie gerne hätte, oder?
Sag mir, wie fühlt es sich an zu wissen, dass im nächsten Moment,
wenn deine Existenz zu Ende ist, keiner Einspruch erheben wird,
keiner trauern wird, keiner es überhaupt bemerken wird?
-Ich bitte Euch. -Mach dir nicht die Mühe.
Ich habe für den König getötet und für Geld.
Nichts macht mir so viel Vergnügen wie das Töten aus reiner Abscheu.
Verschont ihn!
Er ist die Luft, die er atmet, nicht wert.
Ich widerspreche nicht.
-Aber er ist mein Vater. -Willst du das wirklich?
Ich will noch mehr.
Ich bin nicht dazu da, Wünsche zu erfüllen.
Ich will, dass Ihr mich mitnehmt.
-Ich weiß nicht mal, wo ich hingehe. -Ich weiß.
Rückblickend hat mich eine Gefahr nur für die nächste vorbereitet.
Ich werde tun, was Ihr verlangt. Ich werde Marias Kammern für Euch durchsuchen.
Du bist eine wahre Freundin.
Letztendlich muss man ein Fuchs sein, um die Fallen zu finden,
und ein Löwe, um die Wölfe einzuschüchtern.
Meine liebe Schwiegermutter, ich hörte, Ihr wollt mit mir ein Stück gehen?
Ja.
Ich möchte ein Detail aus der Bibel mit dir teilen.
Es ist eine Passage, die mir
bei meinem Kummer über den Tod von König Francis geholfen hat.
Wie aufmerksam.
"Ihr werdet traurig sein,
doch eure Traurigkeit soll in Freude verkehrt werden.
Ihr werdet weinen und heulen, aber die Welt wird sich freuen,
ihr werdet traurig sein, doch eure Traurigkeit wird in Freude verkehrt."
Ja. Johannes, Kapitel 16, Vers 20.
Ganz genau.
Ich verstehe, warum Ihr glaubt, dass mich das trösten würde.
Meine Liebe, dir ist doch kalt.
-Mir geht es gut. -Unsinn.
Geh deiner Herrin einen Schal holen.
Was zum Teufel hast du hier zu suchen?
Untertitel von: Stephanie Geiges
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