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Original subtitles

Bisher bei...

Ich habe leider schlechte Nachrichten. Dein Onkel, der Papst, er ist...

-Medici-Schwein. -Er ist tot.

Wenn die Mitgift unbezahlt ist und Ihr kein Kind bekommt,

werden wir alle nach Italien geschickt.

Vielleicht kann ich zu Diensten sein, wenn Euer Mann anderweitig zu tun hat.

Wenn Catherine nicht schwanger wird, musst du eine neue Frau heiraten.

Aber du bist alt.

Es heißt, Prinzessin Adelaide hat eine wohlgestalte kleine Schwester.

Wenn sich das Leben gegen dich verschwört,

musst du einen Weg finden, es zu deinen Gunsten zu ändern.

Mein Mann, der Herzog von Orléans,

bittet um ein Bündnis zwischen unseren Völkern.

Ich habe gewisse Ambitionen, bei denen Ihr mir helfen könnt.

Du kannst ein echter Soldat sein und zurückholen, was dir gehört.

Wenn Henri auf dieser Mission von dir stirbt, mache ich dir das Leben zur Hölle.

Wenn Henri stirbt, behalte ich meinen Titel, kinderlos oder nicht.

Sag mir, Kusine, was bist du dann?

Es hat es getan. Das weiß ich genau.

Und was hast du dazu zu sagen?

Vielleicht weiß sie nicht, wie man den Ofen benutzt.

-Und ich heiße Rahima. -Sie ist eine Lügnerin.

Unfälle kommen vor.

Übrigens muss die Wunde sauber gehalten werden.

Vielen Dank, Herr Doktor.

Das war's? Was ist mit ihr? Sie hat mir ein scheiß Auge ausgeschlagen!

Na schön.

Sie bekommt sechs Peitschenhiebe und fertig.

-Was? -Stopp.

Heißt das, dass mein Frühstück deshalb zu spät kommt?

Euer Majestät, das Mädchen hat eine Explosion in der Küche verursacht

und eins meiner Mädchen verstümmelt.

Unfälle kommen vor.

Ab jetzt soll sich jeder,

der Hand an mein Zofe anlegt, vor mir verantworten.

-Ist das klar? -Ja, Eure Majestät.

Ich dachte, vielleicht willst du etwas Neues zum Anziehen.

-Wie wäre es damit? -Für mich?

Ich habe noch nie etwas so Schönes gesehen.

Dann sollst du es haben.

Und genieß deinen Sieg.

Wie fühlt es sich an, ihnen eine Lektion zu erteilen?

Es fühlt sich gut an.

Natürlich.

Wenn du nicht für dich selbst einstehst, tut es auch kein anderer.

Und dazu die Aufmerksamkeit eines gut aussehenden jungen Mannes.

Achte darauf, dass das nicht dein Urteil trübt.

Man ist nie sicher, wenn man verliebt ist.

Ich wünschte, das hätte mir jemand gesagt, als ich in deinem Alter war.

Meine liebste Catherine, ich denke an dich,

wenn ich die toskanischen Felder sehe.

Hier fühle ich mich frei, fast wiedergeboren.

Es hat mit dem Licht zu tun, das so anders ist als in Frankreich.

Wärmer und doch subtiler, wie das Volk, dein Volk.

Ich fühle mich dir so nahe, bin geehrt, für dein Patrimonium zu kämpfen.

Es war fast ein Jahr vergangen, seit ich meinen Mann gesehen hatte.

Ein Jahr voller Briefe.

Die Liebe, da war ich mir sicher, wächst mit der Entfernung,

und seine Rückkehr würde mein Glück besiegeln.

Sucht Ihr mich?

-Nein. -Ganz sicher nicht?

Der Spiegel zeigt Euch meist, was Ihr sehen wollt.

Wollt Ihr das Gesicht Euren toten Mutter sehen?

Du würdest mir meines zeigen und mir sagen, es sei ihres.

Ach, das kennt Ihr schon, ja?

Ich weiß, dass Ihr den Leichnam des Jungen im Wald gefunden habt.

-Hast du das getan? -Ich?

-Warum sollte ich einen Jungen töten? -Um deinen Zauber zu wirken.

Oh, hab ich etwa seine Eltern umgebracht,

die ihn im Wald sich selbst überlassen haben?

Als ich ihn zuletzt sah, lebte er noch.

Ich gab ihm ein Püppchen und etwas zu essen.

Was ihm danach passiert ist, kann ich nicht sagen.

-Vielleicht haben ihn Tiere angegriffen. -Ja, vielleicht.

Ihr habt um einen Gefallen gebeten. Ich sagte, hat das seinen Preis,

und Ihr dürft diesen Preis nicht bestimmen.

Oder vielleicht wollt Ihr mich um einen anderen Gefallen bitten.

Ich sollte zurückgehen.

Er ist wieder da.

Beeilung.

Beeilung!

Da sind sie, ja!

Montmorency, du hast meinen Sohn heil zurückgebracht, was?

Er war es, der mich heil zurückgebracht hat.

Na, das kann man von Francois nicht behaupten.

Ein Zoll weiter links, und wir hätten ihn verloren.

Ich hoffe, er hat's dem schmierigen Spanier gezeigt, ja?

Der vergisst das nicht so bald.

Ich hoffe, du hast dir die italienische Venusseuche geholt.

-Na schön. Da sind wir ja quitt. -Oh, gut. Ja. Das ist gut.

Madame. Prinzessin.

Ihr habt mir beide so gefehlt.

Ich will euch jemanden vorstellen.

Das ist Filippa, und das ist... meine Tochter.

Ich habe sie Diane getauft, nach Euch, Madame.

Ich dachte, es wäre lustig, wenn Ihr mit jemandem Italienisch sprechen könnt.

Buongiorno.

Na, das war sehr... aufmerksam von Euch.

Ja. Na ja... Sieh dich an, was?

Verstreust da draußen deinen königlichen Samen, du Schlitzohr, du.

Kommt und esst was!

Männer suchen Trost, wenn sie im Krieg sind. Das hat nichts zu bedeuten.

Henris Siege waren zahlreich. Sein Heldenmut auf dem Feld unerreicht.

Und er hat nicht nur tapfer gekämpft, er war auch ein vorzüglicher Anführer,

der seine Loyalität auf dem Schlachtfeld bewies

sowie einen unfehlbaren Instinkt für Militärstrategie.

-Offen gesagt, der Typ hat Eier aus Stahl. -Oh, ho!

Oh, ich könnte nicht stolzer auf dich sein, mein Sohn.

Baby, lass mich sie nehmen. Komm.

Komm her.

Ich dachte immer, der Bruder wäre der Killer,

aber wie sich herausstellt, bist du es, was? Kein Muttersöhnchen mehr.

-Oh, Henri. Henri! -Nimm.

Deinetwegen wurden alle meine Ambitionen in Italien erfüllt.

Euer Majestät, wir sollten noch einen Geschäftspunkt besprechen.

Was denn?

Es ist meine Meinung, jetzt, da Frankreich seine Stärke gezeigt hat...

...wäre es weise, dem heiligen römischen Kaiser die Hälfte der Gebiete,

die Henri in der Schlacht gewann, abzutreten.

Sie zurückgeben? Bist du wahnsinnig?

Es klingt schmerzlich, aber es sichert den größeren Frieden in Europa.

Euer Majestät, ich dränge euch, nicht auf das zu verzichten,

wofür unsere Söhne so tapfer gekämpft haben,

während andere zurückblieben und Frieden predigten.

Nicht Frieden, sondern Profit.

Auch wenn die neuen Gebiete Steuereinkommen erzielen,

wird das die Kosten der Besatzung nicht decken.

Wer soll denn die ganzen Steuern überhaupt eintreiben?

Charles hat durchaus recht. Braucht Frankreich wirklich noch mehr Italiener?

Auch wenn der Dauphin seine übliche Raffinesse

in Bezug auf Außenpolitik an den Tag legt,

können wir uns keinen langen Krieg leisten,

bis wir die Probleme im Inland lösen.

Na gut, na gut.

Schickt einen Abgesandten mit einer Botschaft zum heiligen römischen Kaiser.

Ich verzichte auf einige meiner italienischen Gebiete...

nicht auf die Hälfte! Um des Friedens willen.

Und wenn ihm das nicht reicht, kann er mich mal.

-Willst du Salz in meine Wunden streuen? -Dafür ist keine Zeit.

-Hast du geweint? -Nein.

Richte dein Gesicht her.

Verstehst du nicht? Filippa ist nichts.

Aber sie wird nicht die Letzte sein, und wenn Henri den Mumm hatte,

sich an eine süditalienische Bäuerin zu binden,

könnte er genauso leicht jemanden mit königlichem Blut finden.

Und wenn das passiert, sind wir beide raus. Es sei denn, du wirst schwanger.

Er kommt nicht mal in mein Zimmer.

Das lässt sich leicht beheben, wenn du nur Sex willst.

Aber du willst nicht nur Sex.

-Ach nein? -Du willst schwanger werden.

Ich habe alles versucht!

Nein, hast du nicht.

Weißt du nicht, was Freiheit ist?

Macht.

Dass man sich sein Leben aussuchen kann.

Nichts anderes hat Wert.

Wenn du dem König einen Sohn schenkst, bist du frei, zu leben, wie du willst,

kannst im Wald rumlaufen und Geister jagen.

Ganz wie du willst.

Aber du musst ihm einen Sohn schenken.

Lässt du dir von mir helfen?

Warum? Warum hast du das getan?

-Ich wollte eines aufheben. -Man sollte nicht wegen Männern weinen.

-Und jetzt schlaf. -Was ist mit Filippa?

Um die kümmere ich mich.

Was das betraf, wusste ich wenigstens, dass ich ihr trauen konnte.

Danke.

Was für ein schönes Baby.

Henri sagte mir, Ihr werdet wie eine Großmutter für sie sein.

Ja.

Henri hat recht.

Ich möchte gern für die Ausbildung von Baby Diane sorgen,

und ich möchte auch dir helfen.

Einen Platz in einem stillen Kloster finden... vielleicht irgendwo im Süden.

-Wo dich keine Männer plagen. -Henri plagt mich nicht.

Ja, ja.

Aber wir wissen, Henri wird das Interesse verlieren. Er ist ein schlichter Junge.

Er braucht jemanden mit vielen Ressourcen, um ihn zu halten.

Du hast keine Ressourcen, meine Liebe.

-Oder doch? -Und wenn ich mich weigere?

-Es ist sehr warm hier drin, oder? -Bitte seid vorsichtig.

Weißt du, ich verstehe Rührseligkeit in Bezug auf Kinder nicht.

Ds sind einfach kleine Menschen

mit allen enttäuschenden Eigenschaften von Erwachstenen.

Ich hab zwei verloren, bevor sie drei Jahre alt waren.

Man kommt drüber weg.

Auch du reitest gern früh aus, wie ich sehe.

Mit dem Baby im Haus fühle ich mich wieder jung.

Wir reiten zusammen, ja?

Du reitest gut, ist mir aufgefallen.

Das überrascht mich nicht. Du kannst die meisten Dinge gut, nicht wahr?

Da bin ich mir nicht so sicher.

Ich weiß, es war deine Idee, dass Henri sich mit dem Sultan verbünden sollte,

im Kampf um die italienischen Gebiete. So klug wäre er niemals von allein.

Er braucht dich, und das weiß er auch.

Ich frage mich, wo die heute Morgen so schnell hinwollen.

-Juhu, Mylord! -Wein, bitte.

Und Wasser für mich.

-Du hast mich gewinnen lassen. -Du hast es nicht mal versucht.

-Alles in Ordnung? -Oh, Gott.

-Mir geht's gut. -Du siehst scheiße aus.

Fühlt sich gut an, Dads Liebling zu sein, was?

-Ging mir immer so. -Ich bin nicht sein Liebling.

Kann man ihm nicht verübeln. Willst du einen Tipp?

Wenn du weiter gut dastehen willst, gib ihm einen Prinz, keinen Bastard.

Vielleicht ist es Zeit für eine... eine neue Frau?

-Die Medicis werden spät schwanger. -Oh ja.

Außerdem werden die Kinder von der Frau, die du heiratest,

-viel wichtiger sein als meine. -Mir tut meine Zukünftige leid.

Zweifellos werde ich sie genauso unglücklich machen wie mich.

Henri.

-Oh! Teuerste Mutter. -Halt dein blödes Maul.

-Du kannst echt ein Arschloch sein. -Ich weiß. Das ist das Tragische.

Du musst etwas für mich tun.

Es wird nicht angenehm sein, aber du wirst es für mich tun.

Natürlich.

Ich dachte nicht, dass es noch schlimmer werden kann.

-Da lag ich falsch. -Bedeckt sie.

Nach einer gründlichen Untersuchung des Herzogs und der Herzogin von Orléans

kann ich sagen, dass beide völlig gesund sind

und Kinder zeugen und bekommen können.

-Aber... lasst mich das demonstrieren. -Um Gottes willen.

Ja. Bitte beeilen Sie sich, Herr Doktor.

Da beide für sich gesund und zeugungs- beziehungsweise gebärfähig sind,

besteht hier eine... wie soll ich das sagen? Eine Fehlpaarung.

Die Reproduktionsorgane zweier gut gepaarter Personen passen,

aber die Reproduktionsorgane bei einer Fehlpaarung...

die... nicht.

Deshalb schlage ich vor, das Paar macht Liebe... à levrette.

-Macht Sinn. -Ausgezeichnet.

Damit sollte es klappen, was?

Ich konnte nur warten.

-Bist du nervös? -Ich verstehe nicht, warum es nötig ist.

-Du musst einen Erben zeugen. -Ich habe eine Tochter.

-Sei nicht bockig. Einen königlichen. -Und wenn ich nicht kann?

Mit mir kannst du immer.

Weil du mich verstehst.

Ich werde im Geiste bei dir sein.

Sollen wir Inspiration in der Bibel suchen?

Ja, bitte.

-Welchen Vers sollen wir lesen? -Johannes 15.

Den magst du.

"Jesus sagte zu seinem Jünger..."

"Zeig mir einen Mann, der sich noch nie versündigt hat."

-Henri? -Sollen wir?

Ach ja. Verstehe.

Hoffen wir, dass es geklappt hat.

Hoffen wir es.

Weißt du, du hast mal gesagt... dass deine Träume manchmal wahr werden.

Manchmal.

Träumst du je von uns?

Nein.

Tut mir leid.

Also, tut mir leid, dass wir nicht passen. Also, wenn es an mir liegt.

Gute Nacht.

Auch als wir zusammen eingesperrt waren, misshandelten die Spanier vor allem mich.

Zuerst waren sie nett zu uns.

Spielten Spiele mit uns.

Als klar war, dass mein Dad kein Lösegeld bezahlt, waren sie weniger nett.

Manche Wachen mochten Henri. Ich war zu klein, um sie abzuwehren, aber...

ich versuchte, es ihnen schwer zu machen.

Da war so ein kleiner Mann, der...

der kam immer und brachte uns Spanisch bei und...

-Der war anders. -Ficken wir deshalb?

-Kann schon sein. -Soll mir recht sein.

Waren deine Eltern nett zu dir?

Weiß ich nicht.

Sie schickten mich weg, als sie merkten, dass ich nicht normal bin.

-Ich erinnere mich nicht an sie. -Schweine.

Die Menschen akzeptieren selten das Einmalige an sich,

und noch weniger bei anderen.

Also betrinkt man sich im Grunde den ganzen Tag.

Das ist der Plan.

-Wo willst du hin? -Der König hat nach mir geschickt.

Alles klar.

Mach mir den Rücken.

Und wenn er ruft, springst du. Funktioniert das so?

Er ist der König.

Außerdem, wenn es mit Catherine nicht klappt,

brauche ich eine Option.

Ich gehe nicht zurück, damit mein Bruder mich verkauft,

an einen zahnlosen Ziegenhirten.

-Hast du größere Pläne? -Du nicht?

Ich nehme jeden Tag, wie er kommt. Alles andere ist Torheit.

Wenn ich du wäre, würde ich mir eine Fähigkeit aneignen,

die nichts mit Männern zu tun hat.

Meiner Erfahrung nach schwindet ihr Interesse, wenn der Busen erst mal hängt.

Rein da. Schnell.

-Warum muss ich mich verstecken? -Komm schon.

Mach einfach, was ich sage.

Bitte.

-Euer Gnaden. -Charlie.

-Ein Drink? -Nein danke. Lieber nicht.

Ja. Du bist jetzt... Protestant.

Na, vielleicht nur einen Schluck.

Was verdanke ich die Ehre eines Besuches des Cousins meines Vaters?

Nach der Staatsratssitzung hatte ich den Eindruck, es gäbe...

-Synergien unserer Interessen. -Synergien?

-Danke. -Prost.

Die Besessenheit von Italien des Königs

bestand natürlich schon vor der Ankunft deiner Schwägerin,

aber was hat sie uns gebracht? Kein Geld. Keine Mitgift. Kein Baby.

Aber sie hat uns das Leben von Franzosen gekostet.

Und das ist erst der Anfang. Lass dir gesagt sein, da kommt noch mehr.

Seit wann sind die Franzosen wichtig?

Bist du jetzt Patriot oder...

Krieg in Europa wirkt sich direkt

auf unsere Geschäfte mit unseren Nachbarn aus.

-Zum Beispiel mit den Engländern. -Es geht also um Geld?

Schau her. Das könnte man so sagen, aber da wäre die Frage der Wahrnehmung.

Der militärische Erfolg deines Bruders

hat ihn in den Augen des französischen Volkes erhöht.

Vielleicht sogar über ihren Dauphin gestellt.

Wenn der König seine italienischen Gebiete nicht aufgibt

und Henri auf weitere militärische Heldentaten ausgeschickt wird...

Weißt du...

...Francois, du musst eines Tages regieren.

Das könnte schwierig werden, wenn deine Untertanen lieber einen anderen hätten.

Also...

...sollte Catherine einen Unfall haben...

Gott. Gott behüte.

Na, das wäre wahrscheinlich...

...besser für uns beide.

Weniger katholische Franzosen, und weniger Lorbeeren für Henri.

Siehst du?

Redest du davon, die Frau meines Bruders umzubringen?

-Das habe ich nicht so gesagt. -Was sagst du denn dann?

Mein Vater mag sie, falls du es nicht bemerkt hast.

Ich schlage vor, du gehst und hoffst, dass ich ihm das nicht weitersage.

Verzeiht. Ich habe mich versprochen. Ihr seid sehr großzügig.

Danke, Euer Gnaden.

Ist das zu fassen? Sie wollen eure Herrin umbringen.

Keine Sorge. Dazu fehlen ihnen die Eier.

Ihr scheint heute anders, Principessa. Glücklich.

Es verspätet sich.

Gott sei Dank.

Gratuliere, Duchessina.

Abschließend: Der heilige römische Kaiser weiß Euer Angebot zu schätzen,

aber für Frieden reicht es nicht.

Verstehe. Und was würde denn reichen?

Schwer zu sagen.

-Versucht es. -Sollten wir etwa über Umbrien reden?

Es liegt weit weg von Frankreich und wird Euch viel Unterhalt kosten.

Vielleicht können wir uns die Steuern teilen.

-Keine üble Idee. -Was?

Feilschen wir jetzt? Um die Mitgift musste es erst Krieg geben.

Wir wollten die italienische Zicke ja gar nicht erst.

Sie hat uns von Anfang an nur Ärger gemacht.

Sie sieht aus wie... das Hinterteil eines Esels,

und schafft es nicht mal, sich fremdbestäuben zu lassen.

Wir werden in ganz Europa beleidigt von... solchen Clowns.

Vielleicht sollten wir das ein andermal fortsetzen,

wenn es dem Dauphin besser geht.

-Mir geht's gut. -Ihr seid betrunken.

Wann seht Ihr, dass sie wie ein Fluch auf diesem Haus lastet,

-seit sie hier ankam? -Mein Sohn vergisst sich.

Du kannst jetzt gehen.

Ich muss mich mit meinem Staatsrat zu dieser Sache beraten.

Du kleines Arschloch!

Wenn du nochmal so mit mir sprichst, egal, vor wem,

schneid ich dir die Kehle durch.

-Hast du verstanden? -Tut mir leid.

Dein Bruder gewinnt einen Krieg.

Dein Bruder hat eine Frau, die einen klugen Kopf auf den Schultern hat.

Und was hast du?

-Hm? Glaubst du, du kannst König werden? -Bitte. Bitte.

Ein König ist nie verbittert.

Ein König lässt seine Feinde nie wissen, was er denkt.

Und ein König ist kein kleinlicher,

eifersüchtiger Säufer.

Oh, weg von mir!

Ich blute.

Dein Körper wird nicht kooperieren, wenn du ihn zwingst.

Du musst Ruhe bewahren.

Du musst Frieden finden.

Als Mädchen war ich ein Spätzünder.

Das war ein Problem,

da ich zu meinem 14. Geburtstag verheiratet werden sollte.

Beim Schlafengehen betete ich, dass ich als Frau aufwachte.

Und dann, eines Tages, dachte ich bei mir: Vielleicht bin ich gesegnet.

Vielleicht lebe ich als Mann mit dem Verstand einer Frau.

Ich werde etwas Besonderes sein. Allmächtig.

Da hörte ich auf zu beten.

Und dann ging natürlich mein Wunsch in Erfüllung. Ich wurde eine Frau...

Ich wurde mit einem Mann verheiratet, älter als mein Vater,

der mich in der Hochzeitsnacht vergewaltigte.

Wünsch dir nichts zu Schweres.

Das hält einen zurück, finde ich.

Ich kümmere mich um das.

Das wird nicht helfen.

Was weißt du darüber?

Seid still und lasst mich Euch saubermachen, ja?

-Fass mich nicht an. -Ich will nur helfen.

Du? Mir helfen?

Du bist eine... eine Dienerin.

Und ein Freak.

Ein König fickt keine Freaks.

-Ich räume das weg. -Nein. Du gehst.

Du bist nur zu meiner Unterhaltung hier, und ich bin nicht mehr unterhalten.

Du widerst mich an.

Dann lag ich wohl falsch in Bezug auf Euch. Schade.

Ich versuchte, Dianes Rat zu befolgen,

aber es war schwer, nicht zu wünschen, dass alles anders sei,

und ich war völlig allein.

Ich suchte Anleitung, wo ich konnte.

Scheiße.

-Nein... -Hey, hey!

Ich bin's. Catherine, ich... Hey! Lass das.

Lass das. Ich bin's. Es ist alles in Ordnung.

Ich bin's. Okay? Alles okay.

-Alles ist okay. -Du bist mich holen gekommen.

Natürlich.

Du bist meine Frau.

Ist alles okay?

Es besteht kein Zweifel, dass jemand meiner Frau Böses will.

Ich glaube, dass mein Bruder, der Dauphin,

und Prinz Charles von Bourbon, verantwortlich sind.

Nein. Du machst mich traurig, von allem

-anderen abgesehen. Du... -Schweig.

Was ist die Grundlage für diese Anschuldigung?

-Das Personal hat einen Plan mitgehört. -Dann lasst die Dienerin herholen.

-Das werde ich nicht. -Weil sie nicht existiert.

-Wieso glaubt Ihr, dass es eine Sie ist? -Du hast schlechte Laune, was?

Hast du deine Blutung?

-Nein, habe ich nicht. -Tut mir leid. Ich bin verwirrt.

Warum sollte ich deine Frau umbringen wollen?

Um meines Vaters Anspruch auf Italien zu beenden.

Das klingt allerdings nach dir.

Ich finde das schwer zu glauben, aus mehreren Gründen.

Henri, glaubst du wirklich, dein Bruder würde so etwas tun,

nach allem, was ihr durchgemacht habt?

Ich glaube, meine Frau wurde überfallen.

Ja, von gewöhnlichen Dieben. Das stimmt doch, oder, Montmorency?

Das leuchtet ein. Es ist bekannt, dass hier Banditen unterwegs sind.

Da hätten wir es, hm?

Du darfst in Zukunft nicht mehr ohne Begleitung ausreiten, meine Liebe.

Verstanden?

Was hat sie denn?

Ich konnte nicht erwarten, dass Henri mich versorgte.

Er kam kaum selbst klar.

Dachte mir, dass ich Euch heute sehe. Ich hörte, Ihr hattet Ärger.

Ich muss schwanger werden. Ich zahle den nötigen Preis.

Seid Ihr Euch da sicher?

Wir werden sehen.

Wen die Zeit kommt, werdet ihr die Wahl haben,

einen Preis, den Ihr vielleicht nicht zahlen wollt. Aber wenn Ihr ihn bezahlt,

bekommt Ihr, was Ihr wollt.

Ist das alles?

Es gibt viele gefährliche Dinge im Wald.

Achtet darauf, dass Ihr nicht die falschen Pilze sammelt.

Und nehmt das. Könnte sich als nützlich erweisen.

Sebastio?

Ich frage mich, ob das der teuerste Gegenstand

-aller Zeiten ist. -Der teuerste?

Das ist wirklich das Zeug, dessen Beschaffung am längsten dauert.

Da sind ein paar Knöpfe, du wirst überrascht sein... Principessa.

Ah, welch Überraschung.

Hallo, Liebling. Ich hörte, du bist gestürzt. Geht's dir besser?

Ja. Sebastio, du bist in letzter Zeit nicht in mein Zimmer gekommen.

Ich dachte, ich komme zu dir.

Würdet Ihr mich einen Moment entschuldigen, Euer Majestät?

Genau genommen brauche ich ein wenig mehr Zeit.

Ich warte.

Ja, entschuldigt. Noch einen Moment.

Okay. Ich muss wirklich mit dir reden.

-Später. -Nein. Jetzt.

Die Königin wartet auf mich. Das könnte etwas Gutes für mich bedeuten.

Kannst du bitte gehen? Bitte? Warte.

-Komme ich nicht ungelegen? -Nein. Nein.

Sie hat immer irgendwas. Furchtbar eitel.

Da gehen sie.

Punkt. Mein Aufschlag.

Punkt. Mein Aufschlag.

Punkt. Mein Aufschlag.

-Ich brauche kurz Zeit. -Nein, stimmt nicht.

-Lass die Spielchen, du Säufer! -Ich sagte, ich bin nicht soweit.

Ich brauche Wasser.

-Jemand soll ihm Wasser bringen. -Ich mach das nicht.

Sebastio.

-Francois. -Ich kann nicht aufstehen.

Komm schon.

-Spielt weiter! -Gott...

Komm schon!

Hey, Freund, komm schon. Francois, steh auf. Komm schon.

Hey. Lass die Mätzchen. Komm schon.

Hey, er atmet nicht. Holt den Arzt!

Hey, was steht ihr da so herum? Geht den scheiß Arzt holen!

Henri sagte, er atmet nicht.

Meine Liebe, ich bin mir sicher, das Dauphin wird wieder.

Er ist stark, wie du.

-Also? -Euer Majestät...

Es tut mir sehr leid.

Ich glaube, dass sein Tod Herzversagen geschuldet ist,

das durch exzessive Stimulierung hervorgerufen wurde.

Im Vergleich zu normalen Herzen war das Herz des Dauphins stark vergrößert.

Wahrscheinlich schon, seit der Kindheit.

Und seine Haut war verfärbt und wies eine bläuliche Farbe auf.

-Er wurde vergiftet. -Was?

Aber es gab keine Verbrennung an der Speiseröhre, wie Gift verursachen kann,

und wir konnten auch in seinem Magen nichts anderes finden.

Ja, weil sie ihre Spuren verwischen.

Mein Sohn ist nicht an einem Stimulans gestorben. Habt ihr mich verstanden?

-Euer Majestät. -Aber wer macht so was?

Der verdammte Undankbare in Madrid!

-Dein Bruder. So sieht's aus. -Nein.

Wenn er einen Krieg haben will, kriegt er einen.

Euer Majestät, Ihr habt gehört, was der Doktor gesagt hat.

Ist mir egal, was der Doktor gesagt hat!

Dieser Arsch in Madrid hat meinen Sohn vergiftet.

Ich werde umfassend ermitteln, wenn es Anlass für Verdacht gibt.

Mein Sohn ist tot. Was brauchst du noch für einen Anlass?

Vielleicht jemand mit persönlichem Groll, nicht mit politischem.

Findet den Mann, der meinen Sohn getötet hat... damit ich ihn sterben sehen kann.

Wisst Ihr...

die Italiener sind bekannter Giftmischer.

Und wenn man ihre kürzlichen Vorwürfe gegen den Dauphin bedenkt...

Na, das wäre doch ein Motiv, oder?

Ich tat alles, was sie sagten.

Man sagte mir, ich müsse schwanger werden. Ich ließ mich untersuchen.

Man versuchte, mich umzubringen. Ich wurde im Hof des Königs zurückgelassen.

Nichts funktionierte.

Jetzt will man mich für den Mord am Dauphin hängen.

Das werden sie nicht. Beruhigt Euch. Alles wird gut.

Nein. Wir sind nicht sicher. Siehst du das nicht? Wir werden nie in Sicherheit sein.

-Habt Ihr es getan? Ihn vergiftet? -Natürlich nicht.

Ihr wart bei Ruggieri.

Ich hab keine Ahnung, wovon du redest.

Ist der Mann Euer Schneider, Prinzessin?

Wir fanden dieses Buch in seiner Werkstatt.

Anscheinend hat er den Gebrauch von Giftpilzen studiert.

Ich habe dieses Buch noch nie im Leben gesehen.

Sagt es ihnen, Principessa.

Habt Ihr etwas zu sagen, Prinzessin?

Principessa?

Finger weg...

Hört her.

Hört her.

Ihr seht doch, was hier passiert, oder?

Der König hat beschlossen, dass ein feindlicher Agent seinen Sohn ermordete.

Das heißt, es wird Krieg geben,

wenn wir ihn nicht davon überzeugen, dass es ein persönlicher Groll war.

Deshalb... meine Frage.

Wart Ihr es oder Euer Schneider?

Nicht. Tut es nicht.

Mir ist nämlich nicht nach einem weiteren Krieg.

Jemand muss sterben.

Nicht!

Verzeiht ihm.

Nicht. Bitte. Bitte! Ihr wisst, ich war's nicht...

Seid verdammt!

Nein! Nein!

-Das musste sein. -Ich war's nicht!

Principessa, nein!

Nein!

Hab alles getan, was ich konnte.

Ach ja?

Der heilige römische Kaiser bedankt sich und kondoliert.

Eine weise Entscheidung, Eure Hoheit, und welch Erleichterung, dass der Kaiser

nicht so tief sinkt und Euren Sohn verletzt.

-Mein Sohn würde das anders sehen. -Euer Sohn ist nicht immer vernünftig.

Gott sei seiner Seele gnädig.

Du glaubst, es ist falsch, wenn ich den Mann für seinen Mord zum Tode verurteile?

Ich glaube, Ihr seid ein Vater in Trauer.

Was weißt du schon davon?

Du hast ihn immer gehasst!

Nein. Euer Majestät, ich bin Euer bescheidener Diener.

Ich würde alles tun, um Eure Kinder zu beschützen

wie meine eigenen. Ihr habt mein Wort.

Wenn ich mich recht erinnere,

hast du deine Kinder verlassen, um meine zu betreuen.

-Welchen Wert hat dein Wort? -Ihr stellt meine Loyalität infrage?

Ich tue sogar noch mehr. Ich will, dass du den Hof heute noch verlässt.

Ich will dein Gesicht nie wieder sehen! Ist das klar?

Ich habe Euch mein Leben gewidmet.

Was für eine Verschwendung.

Hü!

Es ist zu eng. Ich kriege keine Luft.

Alles tut weh.

Ruggieri hat immer seinen Preis. Jetzt wisst Ihr, was Ihr gekauft habt.

Ihr seid schwanger.

Darf ich den neuen Dauphin und die Dauphine präsentieren,

die ein Kind erwartet.

Ihr wisst, was das heißt.

Wenn sie sogar Sebastio aufgibt, ist keiner von uns in Sicherheit.

Oh. Hallo.

Rahima.

Meine liebe Schwiegertochter, Königin Maria.

Maria.

Maria.

Maria.

Maria.

Die Königin hat darauf bestanden, dass alle ihre Zofen auch Maria heißen,

zweifellos, um Verwirrung zu vermeiden. Wie wohlüberlegt.

Zu Ehren der Jungfrau Maria, Mutter unseres Erlösers.

Sicherlich wäre sie geschmeichelt.

-Was für ein hübsches Kleid. -Ja.

Ich dachte, du vermisst es nicht, da du jetzt um meinen lieben Sohn trauerst.

-Wie auch ich. -Ja.

Aber manche von uns weniger demonstrativ.

Behalte es. Es steht dir ohnehin besser.

Ignoriere ihre Eifersucht.

Wisst ihr, wenn Charles IX König wird,

müssen wir alle vor der italienischen Hexe das Knie beugen.

Ich werde alles tun, was in meiner Macht steht, um das zu verhindern.

Als der Witwe des Königs gehört der Thron rechtmäßig mir.

Untertitel von: Stephanie Geiges

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