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Zulu
[musik] Krems. Kennen Sie Krems? Eine
kleine Stadt an der Donau am Beginn der
[musik] wunderschönen Wachau. Eine sehr
charmante Stadt, friedlich, fast ein
wenig verschlafen und mit einer
erstaunlich niedrigen
Kriminalitätswarte.
Das war mir wichtig, als ich beschloss,
hierherzuziehen.
Zu meinem Ferdinand. Ich will nämlich
ein neues Leben beginnen und mir hier
mein na ja, also sagen wir einziges
Laster abgewöhnen.
Das ist das eigenmächtige ermitteln in
Kriminalfällen, die mich eigentlich
nicht so angehen.
Auf den Geschmack gebracht hat mich da
mein verstorbener Gatte. Der war ein
sehr [musik] erfolgreicher
Kriminalkommissar bei der Wiener
Polizei.
Und wo funktioniert so ein Entzug besser
als an einem Ort? an dem man mit größter
[musik] Wahrscheinlichkeit nie wieder in
Versuchung geführt wird.
H
mein Gott Ferd hast du mich jetzt
erschreckt.
Was machst du mit de Messe in der Hand
um 6:30 in der Fü?
Mir ist die Farbe da umgefallen.
Ich wollte dir das Kastel daher richten
als Überraschung.
Also den Boden kriege ich wieder hin,
aber der Teppich ist hinüber.
Und wenn ich damit fertig bin, kann ich
dir den Sessel dann neu beziehen.
Aber warum denn?
Na, also schau dir doch an die Risse,
der abgewetzte Stoff, das Holz.
Findest du nicht, dass er Scharm hat?
Bist ein liebenswürdiger Besitzer
und genauso schöne Ohren.
Bei deinen Ohren kann doch kein
Ohrensessel mithalten.
Komm nicht.
Wohin?
Ich wohne ja jetzt auch da.
Ja, seit 24 Stunden und schon zerlegst
du die halbe Wohnung. Frag mich, was
machst du erst in einer Wochen?
Und
deswegen setzt du mich auf die Straße im
Pyjama.
Komm,
mach die Augen zu.
So.
Mhm.
Guten Morgen.
Weißt du was das ist?
Dein Übungsraum.
Falsch. [schnauben]
Das ist deine Werkstatt. Eine
Kunstrestauratorin braucht doch eine
Werkstatt oder?
Ich bin im Ruhestand.
Man merkt's.
Gefällt's dir?
Gefallen. Ich liebe es.
Aber wo übst du denn dann jetzt?
Na, wir finden uns schon was. Meine
Bocken und ich sind ja kleine
unauffällige Kärlchen. Wir brauchen
nicht viel Platz.
[musik]
[musik]
[musik]
Ja, bitte.
Hallo, ich wohne direkt gegenüber.
Fröhlich Caroline Fröhlich in Riette
frei. Ich bin
die Wienerin. So nennt man sie
wenigstens im ganzen Haus.
Kann ich was für Sie tun? Ferdeland ist
schon außer Haus. Wissen Sie, mein
Freund hat seine Akentasche vergessen.
Ich nehme an, dass er gleich
zurückkommt, um sie zu holen, aber ich
muss los und Schlüssel ist in der
Tasche.
Ich wollte ihn anrufen und
sein Handy ist in der Tasche. Geben Sie
ruhig her. Ich bin die nächste Zeit zu
Hause. Wunderbar. Dann hänge ich ein
Zettel an seine Tür, dass er bei ihnen
klingeln kann. Wenn Sie es einig haben,
kann ich das auch erledigen.
Was ist den Engel? Vielen Dank. Ich
schuld ihn was. Auf Wiedersehen.
Wiedersehen.
Wernh Herrn.
Hallo. Ferd.
Du hast doch irgendwas vor Fer. Das
[musik] höre ich
[gelächter] natürlich. Hole ich dich ab.
Caroline,
Entschuldigung. Ist es meine Tasche?
Wenn sie wenn sie der Freund von
Caroline fröhlich sind.
Ja, ich wollte gerade
ich wollte gerade die Werkstatt.
Wer sind Sie überhaupt? Die Putzfrau vom
Stern. Meine geht mir wahnsinnig auf die
Nerven mit seinem Gepauke. Das können
Sie ihm ausrichten.
Ja, Schnee, was gibt's? Ich bin auf dem
Weg. Ja, jetzt jetzt
meine Herren an den Kontrabessen. Wozu
denken Sie hebe und senke ich diesen
Stock? Heben senken mit mir bitte.
[musik]
[musik]
[musik]
Na, wie war ich? Was sagst du?
Schön. Sehr schön.
Schön langsam wird's.
Also sagt schon, was hast du vor?
Also schau,
du hast deine Werkstatt
deine Werkzeuge, deine Materialien.
Na ja, was fehlt dir jetzt noch zum
Glück?
Ein gemütliches Abendessen mit dir.
Aufträge, Henny, Aufträge?
Hast du Angst, dass mir Fahrt wird?
Ja, ein bisschen schon.
Krems ist nicht wie
aber nur in Krems gibt es so charmante
Paisten mit so schönen Ohren
und der charmanteste
aller Paisten,
der führt dich jetzt in die Kremse
Autolle an. Wir gehen zu einer Weine
sag.
Ah ja
ja Galerist ist ein Freund von mir.
Bitte
ein Katalog auch für Sie. Willkommen in
der Galerie Ille. Darf ich Ihnen den
Katalog überreichen? Danke. Und ein Glas
Champagne anbieten.
Haben Sie auch Bier?
Tut mir leid.
Na, was sagt dein Fachmänches Auge? Na,
mein Geschmack ist es nicht unbedingt.
Kein neuer Foch.
So viele Ohren kann sich der gar nicht
abschneiden.
Weißt du, wie der Künstler heißt?
Robertus Kreitschik
und sie sind
frei.
Servus Rmut.
Servus
Frau Professor Frei. Entschuldigen Sie
bitte, ich ich hatte ja keine Ahnung.
Ich bin ein großer Bewunderer ihrer
Kunst.
Oh, ich bin keine Künstlerin. Ich
bewahre nur Kunst.
Ich bitte Sie, sie haben wahre
Wunderdinge an den beiden Barmers
vollbracht, die letztes Jahr in
Amsterdam zu sehen waren. Ille. Dr.
Hartmut. Ille. der Besitzer dieser
Galerie. Sie äh leben jetzt in Krems
seit einem Tag.
Eine Restauratorin ihres Kalibers ist
natürlich ein großer Glücksfall für
unsere kleine Spadt. Warum treffen wir
uns nicht morgen früh, sagen wir 10 Uhr
hier in der Galerie?
Sehr gerne.
Dann bitte ich sie mich jetzt zu
entschuldigen. Ich muss mich um meine
anderen Gäste kümmern.
Ich schaue, ob es ein Buffet gibt. Ja,
magst du was?
Gern.
Oh, Entschuldigung, nichts passiert.
Du Arschloch
sind. Nimm deine Finger von mir. Was
glaubt ihr so blöd? La, lach mich. Geh
zu deiner [ __ ] Sie ist doch hier,
oder? Welche von denen ist es denn? H,
du kannst ihn haben. Hörst du? Ich
schenke ihn dir.
Dann geh doch.
Ja, hau doch ab.
Entschuldigen Sie bitte die Aufregung,
meine Damen und Herren. Temperament und
Leidenschaft sind Vorrechte der Jugend
und der Kunst. Begrüßen Sie mit mir den
Mann dieses Abends, den Mann, auf den
Sie alle gewartet haben, den neuen Stern
an Österreichs Maler Himmel, Hubertus
Krchsik. [applaus]
Wir beide sprechen
Ich glaube, das gehört ihnen. Das können
Sie behalten.
Scheiß Männer, ganz alle vergessen.
Die sind nicht von hier aus Berlin. Was
soll ich denn jetzt machen? Wo soll ich
denn schlafen? Soll ich mich da zu dem
Penner dazu legen?
Wir haben ein Gästezimmer, wenn Sie
wollen. Für eine Nacht wird das bestimmt
gehen. Nein, ein vielen Dank. Mir fällt
schon irgendwas ein. Wen Sie ihre
Meinung ändern? Sie sind die erste, die
meine neue Visitenkarte kriegt. Danke.
[schnauben]
Mein Angebot steht
da versteckst du dich. Alles okay?
Was war denn da los?
Nichts, gar nichts.
Magst du?
Gehen wir nach Hause
zu dir oder zu mir?
Komm.
Hätten Sie vielleicht ein Euro für
mntiger her? Schöne Frau
und vergötz gut eine Frau. Ich könnte
davor sagen, wie spät es z.B. gerade in
Singapur ist oder in Ravalpindi
schön.
Danke. Ist aber auch was Besonderes
diese Kommode.
Also, der kommt auch noch dran.
Das ist absolut überflüssig
ein Bier.
Oh ja.
Hast du dir weh getan?
[musik]
[musik]
Hallo,
hier spricht Henriette frei. Ich möchte
den Fund einer Leiche melden
in der Galerie Ille am Hoch
rühre ich nichts an. Was denken Sie?
Gut, bis dann. [musik]
[musik]
Ich [musik]
geht hier kann behalten.
[musik]
[musik]
Mhm. Linkshänder.
[musik]
[musik]
Das ist jetzt
komm
Oh Gott.
Frau Professor Frei,
was haben Sie getan?
Ja, es sind nicht die glücklichsten
Umstände, aber vielleicht sollten wir
uns vorstellen. Frei.
Wo sind meine Manieren? Frau Professor
Frei Herr Kommerzialrat Zickler,
gremsbekanntester Kunstsammler, ich habe
Herrn Zickler gebeten, an unserem Termin
heute vormittag teilzunehmen. Bitte
ja, Chef.
Und wann?
Okay, sie warte jetzt hier seit einer
halben Stunde in der Kälte. Ich habe
absolut nichts zur Aufklärung dieser
Geschichte beizutragen. Bestehe drauf,
dass Sie mich jetzt gehen lassen.
Herr Kommzial, es tut mir leid, aber das
kann nur der Kommissar entscheiden.
Ja, wo ist der Kommissar?
Ist gleich da.
Na, wo ist der Chef?
Ist gleich da. Ich bin fürs erste
fertig.
Okay.
Todesursache ist der Sturz über das
Geländer aller Wahrscheinlichkeit nach
und er hat eine Platzwunde am Kopf, aber
die war nicht tödlich. Ja. Unfall oder
Mord
ist doch euer Job.
Koline
Henriette, was machen Sie denn hier?
Frau Frei hat den Toten gefunden. Sie
steht damit in die Tat verbracht.
Todeszeitpunkt ist irgendwas zwischen
Mitternacht und 4 Uhr morgens und da
haben sie die ganze Nacht hier gewartet,
damit man sie auf frischer Tat er
attapt. Ich hatte zwischendurch ein paar
Dinge zu erledigen, aber sie wissen ja,
wie das ist. Den Täter zieht es immer
wieder an den Tatort zurück.
Chef
Vors
guten Morgen, Herr Chefinspektor.
Morgen, Frau Dr. Fröhlich. Und was hab
wir?
Das Opfer heißt Hubertus Kreitsik, 27
Jahre alt, Todeszeitpunkt irgendwann
zwischen Mitternacht und
4: Aber genaueres nach der Opption.
Zeugen
keine, aber diese Dame hat ihn gefunden.
Frau
frei. Herr Chefinspektor,
so schnell sieht man sich wieder.
Evon.
Kommerzialrad ist im Salon.
Ivon,
komm, sprich mit mir.
Komm.
Sag was.
Na, Frau Frei bitte.
Also, sie marschieren ganz zufällig in
die Galerie und finden eine Leiche.
Was wollten Sie dort? Putzen Sie auf
Elle.
Ich bin Restauratorin, Herr Anzengrober.
Sie renovieren Häuser.
Ich restauriere
Kunstgegenstände
für
Ele und Sternheim.
Weder noch. Ich lebe mit Herrn Stern und
ich hatte mich heute mit Herrn Dr. Ilie
verabredet, um mit ihm möglicherweise in
Zukunft zu arbeiten.
Schauen Sie, Herr Chefinspektor, ich
habe meine Aussage zu Protokoll gegeben.
Sie verlieren nur wertvolle Zeit, wenn
Sie mich weiter verhören.
Wo waren Sie zur Tatzeit? Also zwischen
Mitternacht und 4 Uhr früh
im Bett. Herr Sternheim kann das
bestätigen.
Ich war nur wenige Meter Luftlinie von
Ihnen entfernt.
Aber keine Angst,
ich werde Sie nicht verraten.
Haben Sie einen Laptop gefunden? Frau
Frei, nur damit keine Missverständnisse
aufkommen, ich stelle hier die Fragen.
Sie haben also keinen gefunden. Es muss
aber einen gegeben haben.
Wie ich in das Atelier gekommen bin, lag
ein Beamer auf dem Boden. Da war ein
Betrieb, aber nirgends angeschlossen.
Kein Receiver, kein Computer. Haben Sie
Lena schon verommen?
Wir fahren nach hier.
Lenas Jag lag heute morgen am Tatort,
obwohl sie gestern mitgenommen hat.
Dann geh doch.
Sie muss also in der Zwischenzeit in der
Galerie gewesen sein.
Caroline hat angedeutet, dass das Opfer
über das Geländer geworfen wurde.
Ich bezweifel, dass Lena dazu in der
Lage ist.
Es reicht.
Was denn?
Sie stehen da wie eine schwer verwirrte
Brabbeln vor sich hin und mischen sich
in meinen Fall ein. Ich brable nicht vor
mich hin. Mein verstorbener Mann Max war
Oberinspektor bei der Wiener
Mordkommission.
Ach wirklich?
Nun,
Krems ist natürlich nicht Wien, aber
auch hier ist ein toter Ehemann leider
keine Qualifikation für den gehobenen
Polizeidienst. Wir werden den Fall also
ohne ihre Expertise lösen müssen.
Ich kann einfach besser nachdenken, wenn
ich mir vorstelle mit ihm zu reden. Ich
habe ihm oft bei seinen Fällen geholfen.
Können Sie sich an diesen Sexstäter
erinnern, der den Frauen zuerst den
Bauch aufgeschlitzt und sie dann erst
vergewaltigt hat? Das sind ganz rührende
Erinnerungen, da bin ich mir sicher.
Friede seine Asche unter Wedershen.
Wiedersehen.
Also das Gesicht wäre
[musik]
ich das war
here
rein.
St.
Nein, komm rein. Ich freue mich doch,
dass du da bist.
Keine Angst, ich tue ihm nicht weh.
Das will ich hoffen.
Bitte nur nicht neu beziehen. Ja,
also wenn schon, denn schon. Na,
aber es reicht doch, wenn ich wieder
drauf sitzen kann.
Ich
und du
auf meinem Schoß.
Was hast du heute gemacht? Oh, nichts
besonderes.
Hast du nicht Hartmut getroffen?
Wir treffen uns morgen. Heute ist was
dazwischen gekommen.
Woher kennst du ihn eigentlich?
Der war in unserer Tarockpartie
als vierter Mann neben Triangle und
Kontrapass.
Ist auch aus Krems
schon.
Der hat dann in Köln studiert. Malerei
vor 15 Jahren zurückgekommen, hat die
Galerie hier eröffnet.
Was er in der Zwischenzeit gemacht hat,
keine Ahnung.
Und die Galerie läuft gut?
Ja, sehr. Kunden aus ganz Österreich,
Schweiz, Deutschland.
Erwartest du noch jemand?
Nein.
Bitte.
Frau da.
Der junge Künstler ist tot. Hast du das
gewusst? Ich
habe ihn gefunden. [musik]
Du hast ihn gefunden?
Na wunderbar. [musik]
Und warum erzählst du mir das nicht? Ich
frage dich, was du gemacht hast und du
sagst nichts Besonderes.
Ich weiß, aber
Lena, was machen Sie hier?
Können Sie mir helfen? Ich weiß nicht,
was ich machen soll.
Was will denn von dir? [musik]
Das will ich ja gerade herausfinden.
Kannst du uns ein paar Minuten alleine
lassen?
Ja, gut. Ich bin neben an, wenn du was
brauchst.
Mm. Das riecht aber gut. Was ist das
denn?
Schöbelsuppe.
Die Polizei sucht nach ihnen. Lena,
weiß ich.
Wie soll ich Ihnen denn helfen?
Ich trau der scheiß Polizei nicht. Glaub
mir doch nie.
Was denn genau?
Dass ich Bert nicht umgebracht habe.
Ich habe ihn doch geliebt.
Woher kannten Sie denn eigentlich Bert?
Also Hubertus.
Habe mich in dem Kaffee fotografiert,
dem ich hier zwischendurch gearbeitet
habe. Einfach so, weil er mich so schön
fand.
Meine Haare
ist nicht sehr originell. Was?
So, bitte.
Glauben Sie, dass ich sein Laptop haben
könnte?
wegen der Fotos.
Das glaube ich nicht. Der ist
verschwunden.
Wissen Sie, wozu Hubertus den Beamer
verwendet hat? Für seine Fotos. Die hat
er manchmal an die Wand projiziert zur
Inspiration.
Ich wollte ihm immer [räuspern] mal
bemalen zuschauen, aber das hat er nie
erlaubt.
Warum sieht sie eigentlich gestern nach
ihrem Krach mit Hobertus später noch
einmal in die Galerie zurückgekommen?
Wollte noch mal mit ihm reden. Mich
entschuldigen, dass ich ihn so angemacht
habe vor allen Leuten.
Hab mit Champagner und Rosen gewartet,
aber nicht auf sie.
Das Arschloch, der hat gesagt, dass ich
sofort verschwinden soll für immer.
Und auf wen hat er denn gewartet?
Wegend so eine reiche Trulla.
Hat sie jemand beim Rausgehen gesehen?
Doch, klar.
Da war dieser Penner, der lag darum. Ich
bin raus aus der Galerie und direkt auf
ihn drauf gefallen.
Hat zu mir gesagt, schöne Frau, ich bin
schon glücklich verheiratet.
Und der muss auf Bert gesehen haben,
dass der noch gelebt hat. Der hat mich
ja rausgeschmissen.
Aber morgen begleiten Sie mich zur
Polizei.
Bitte,
ich richte Ihnen jetzt die Couch her.
Und
was? Und
was wollte das Mel?
Einen Schlafplatz
bei uns.
Ja, ich kann sie doch nicht auf der
Straße schlafen lassen.
Henriette, ich bin noch nicht ganz
deppert.
Also pass auf, die Lena, also ganz sagt
sie nicht die Wahrheit, aber umgebracht
hat sie den Kreitschig auch nicht. Das
aber glaubt der Anzen. Gruber.
Das Mädel hat wen umgebracht? Ermordet.
Ferdinand, beruhige die.
Nein, nein, nein, nein. Die bringen wir
sofort zur Polizei. Ich möchte da nicht
in irgendetwas hineingezogen werden. Das
ist gleich bei Hilfe zu sonst was.
Geh doch eh morgen mit dir zur Polizei.
Morgen? Morgen, das geht so nicht.
Hallo, ist da wer?
Na bravo, sie haben was getan.
Frau Setzler ist vor meiner Türe
gestanden und hat mich um Hilfe gebeten.
Ich habe ihr nur eine Schöbelsuppe
gekocht und die Couch angeboten.
Eine Schöbelsuppe gekocht?
Sie kochte eine Schöbelsuppe.
Lena Setzler ist die Hauptverdächtige in
einem Mordfall,
aber sie war es nicht.
Bitte komm jetzt erzähle ich ihnen mal
was über die Feine Frau Setzler. Die ist
nämlich vorbestraft wegen Einbruch und
Diebstahl und dank ihrer großmütigen
Withilfe hat sie jetzt Geld, mit dem sie
sich absetzen kann.
Mit 100 € kommt ihr nicht weit. Außerdem
hat sie mir versprochen, dass sie morgen
mit mir zur Polizei geht.
Tatsächlich hat sie das. Na, da bin ich
aber beruhigt.
Die kommt zurück. Da bin ich sicher.
Ah ja, warum denn? Hat ihn das der
verstaubene Gatze geflüstert?
Moment, siefried.
Hallo.
Entschuldigung
bitte. Wovon redet der?
Was soll ein verstorberer Mann flüstern?
Ist aber auch ein Zornwinkel Tanzen
Gruber. Kein sehr angenehmer Nachbar
oder?
Der wohnt doch hier überhaupt nicht. Der
übernachtet nur hin und wieder. Fröhlich
frisch verliebt.
Ah ja,
also seinen Ärger kann ich schon
verstehen. So wie du dem in seine Arbeit
hinein pfuscht.
Ich pfusche, er pfuscht. Er hört nicht
zu und lässt sich nicht sagen.
Schau, vielleicht macht der Anzugruber
seinen Job anders als de Max, aber das
heiß doch noch lange nicht ein deswegen
schlechter.
Provinzpolizist
Dorfan
geht das eigentlich noch ab [räuspern]
dann Max
wie kommst du jetzt darauf?
Weil du dich so hineinsteigerst
ein Blödsinn. [musik]
Aber wir waren 40 Jahre verheiratet.
Natürlich geht er mir noch ab. [musik]
Sowas löst sich ja nicht in Luft auf.
Geht dir deine Sonja nicht auch manchmal
ab?
Schon nur dein Max Polizist und du gehst
hin und ermittelst in Kriminalfäen.
Die Sonja war Tierärztin. Schnappe ich
mir deswegen [musik] den nächst besten
Hamster und schneid ihm dem Handeln
heraus.
Ich hoffe nicht.
Na eben. อ
[musik]
Frau Frei,
darf ich?
Ja, bitte
einen Kaffee bitte mit Zucker. Viel
Zucker.
Wie geht es Ihnen?
weiß gar nicht, was ich sagen soll.
Wenn so ein junger Mensch so ein Talent
auf diese Art und Weise
aus dem Leben gerissen wird,
kannst sogar nicht fassen.
Sie haben sehr gemacht oder
wie einen Sohn. Ja, ich habe ihn
entdeckt. Können Sie sich das
vorstellen? Der Bursche hat in einer
Cateringfirma gearbeitet.
Ohne mich wäre er noch immer dort.
Ein Blick auf seine Skizzen hat mir
genügt und ich wusste es.
Eine Hund Genie, danke. Ich habe ihn vom
Fleck weg engagiert
und im Atelier wohnen und arbeiten
lassen.
Was glauben Sie denn, wer es war? Uns
zwei ausgenommen?
Diese Berlinerin vielleicht.
Lena,
die hatto se richtig gehend gestockt,
völlig durchgeknallt und unberechenbar.
Der trage ich alles zu.
Hubertus hat die Frauen verrückt gemacht
und die Kunstwelt
wäre jetzt auch seinem Sockerlegen.
Jung, sexy, genial.
Und die Frau auf den Skizen
war die auch seinem Soglegen?
Na, in seinem Atelier lagen Skizzen.
Aktzeichnungen,
vielleicht Entwürfe für ein neues Werk.
Ah, Herr Kugler. Morgen, Herr Kugler.
Bitte setzen Sie sich. Ich möchte Ihnen
eine Kollegin von Ihnen vorstellen. Das
ist
Frau Professor Frei.
Wir kennen einander.
Ich würde gerne direkt zum Punkt kommen.
Der Herr Kommerzialrat Zickler verfügt
über eine ganz wundervolle Sammlung
mittelalterlicher Bilder, die
restauriert werden sollen. Sie können
Frau Frei bei einem davon unterstützen.
Aber
den Auftrag haben Sie mir versprochen.
Mir allein. Das mag sein, aber damals
war Frau Professorfrei noch nicht in
Krems.
So war das nicht ausgemacht.
Herr Kugler, sie haben zweifellos großes
Talent, aber Frau Professor Frei ist
eine international anerkannte Chorif.
Ich berate Herrn Zickler und habe ihm
diese Lösung vorgeschlagen.
Würde mich freuen, wenn wir
zusammenarbeiten.
Wann soll es denn losgehen?
Es besteht ein gewisser Zeitdruck, wenn
Sie vielleicht noch heute
auf jeden Fall.
oder
[musik]
waren Sie mal Student bei mir oder woher
kennen Sie mich?
Ist das jetzt die Rache für eine
schlechte [musik] Note?
[musik]
Na, das hät ja lustig.
Sie mich durchfallen lassen bei der
Aufnahmsprüfung.
Ich habe mich für ihre
Restaurationsklasse beworben.
Stimmt, jetzt erinnere ich mich. Das
Rumpelstillschen.
Und sich geht, ich bin doch Restaurator
geworden.
Ja, das sehe ich.
Sie werden aber garantiert ein besserer
Maler. Ja.
[musik]
Sie wünschen
Herr Dr. Ille hat uns angemeldet.
Bitte.
Bitte.
Der Herr Kommerzialrat ist gleich bei
Ihnen.
Danke.
Spätes 15. Jahrhundert ältere fränkische
Schule. Sehr schön. Ich will mir genau
hier einen fetten Bartisch reinstellen.
Frau Professor Frei,
es freut mich, sie unter weniger
tragischen Umständen wiederzusehen.
Ich hoffe, die Polizei hat sie nicht zu
lange in Anspruch genommen.
Ein Mensch wurde ermordet. Die Polizei
macht nur ihre Arbeit.
Ja, natürlich.
Mein Partner Jonas Kugler.
Grüß Sie, angenehm.
Ihre Sammlung ist wundervoll.
[seufzt]
Ja, ich kann mich vor Anfragen von
Museen kaum retten. Genau, das ist das
Problem.
Der Transport.
Ja, eines meiner Bilder kam beschädigt
aus Sao Paulo zurück. Meine Frau manager
die Sammlung. Wir waren darüber sehr
verärgert.
Wo ist der Schaden?
Links unten.
Ach, da ist Farbe abgesplittert.
Das ist Blattgold.
Sieht man an der Bruchkante. Sehen Sie
hier?
Der Fnis ist schon sehr vergilbt. Sollen
wir den erneuern?
Ja, unbedingt.
Es ist nur so, dass ein gewisser
Zeitdruck besteht. Ich begehe in einer
Woche meinen 65. Geburtstag, zu dem ich
Gäste erwarte und den ich natürlich
meine Sammlung in einwandfreien Zustand
präsentieren möchte.
Das ist zu schaffen, wenn ich es in
meine eigene Werkstatt mitnehmen kann.
Ich lasse Ihnen das Bild einpacken.
Blattgold. Dafür hätte ich eine
chemische Analyse gebraucht.
Ich auch. Ich habe nur geraten.
Ach, so macht man das,
wenn man den Auftrag haben will.
[musik]
Dank,
guten Tag, Josef.
Freiatus
hätte ich jetzt nicht gedacht.
Was denn?
Sie auf Frauen stehen.
Einen Maler haben sie aber erstaunlich
wenig Vorstellungskraft.
Ich bin kein Maler.
Wir fahren jetzt noch zur Galerie. Hat
die nicht geschlossen wegen Mordes.
Die hat sicher wieder offen.
Kann ich dir helfen?
Ja.
Du könntest mir sagen, wo du in der
Mordnacht warst.
Wie oft soll ich es dir noch sagen? Ich
war hier
genau wie du.
Ich habe Schluss gemacht, Karl. Ich habe
ihm gesagt, dass ich ihn nie wiedersehen
werde. Ich habe alles getan, was du
verlangt hast.
Wo warst du?
เฮ
Ja, na bitte, wie ich gesagt habe, noch
immer polizeilich versiegelt.
Halten Sie mal.
Was haben Sie vor? Brechen Sie jetzt
ein?
Großartig. Lösungsmittel.
Was wollen Sie denn da drin? Hat das
irgendwas mit unserem Auftrag zu tun?
Wissen Sie, was für einen guten
Restaurator noch wichtiger ist als eine
ruhige Hand und ein gutes Auge? Ein
guter Strafverteidiger.
Neugier.
Ein guter Restaurator muss vor allem
neugierig sein.
Er möchte immer noch ein bisschen mehr
wissen, denn nur so
kann er gut arbeiten.
Was machen Sie denn jetzt? Das kriegen
Sie nie auf sein Sicherheitsschluss.
Ja, kommen Sie. Sie können da draußen
nicht herumstehen.
Was wollen Sie denn hier?
Zickler, [musik]
ich glaube, ich habe hier Aktfotos von
ihr gesehen.
Finden Sie wirklich so hübsch, dass sich
dafür ein Einbruch lohnt?
Sie nicht.
Was würden Sie machen, wenn Sie als
Amateur ein Portrait malen müssen?
Mal kurz.
Sie würden Fotos von der Person machen,
die sie portrettieren wollen und dann
mit einem Beamer an die Wand projizieren
und abmalen.
Von welchem Amateur reden Sie?
Kreitschig. [musik]
Kreitschig war kein Amateur.
Vollkommen richtig, Herr Kugler.
Kreitschig war ein Genie.
Haben Sie das gehört?
Jedenfalls haben Sie einen kleinen
Finger mehr Talent als der in der ganzen
Hand.
Danke.
Halt.
Ja. Kugler. Oh mein Gott, haben Sie sich
weh getan?
Geht schon. Die Brille ist in Ordnung.
Aber jetzt sollten wir wirklich die
Polizei rufen.
Erste Fotos.
Welche Fotos? und die Vorlagen für die
Skizzen.
Kommen Sie
Frau frei. Warum wundere ich mich nicht,
sie hier zu treffen?
Und wen haben wir denn da?
Das ist mein Partner Jonas Kugler. Wir
arbeiten zusammen.
Sie befinden sich hier an einem
polizeilich versiegelten Tatort. Wie
erklären Sie sich das?
Es ist nicht so, wie es aussieht.
Nein,
nein,
Chef.
Das Mädel ist weg. Es mir entwischt
irgendwie.
Ich habe nichts getan. Es geht hier nur
um Frau Freis seltsames Bedürfnis an
Aktfotos von Frau Zickler zu kommen.
Herr Kugler bitte.
Frau Frei die viel Facetten ihrer
Persönlichkeit verwirren mich.
Herr Kugler hat nichts mit der Sache zu
tun.
Natürlich nicht.
Einen Augenblick bitte.
Entschuldigen Sie.
Entschuldigen Sie bitte.
Erkennen Sie mich? Ich habe Ihnen
vorgestern Abend Geld gegeben. Wissen
Sie noch?
Frau Frei, wenn Sie jetzt nicht sofort
in dieses Auto ist der Mann, Herr
Chefinspektor, das ist der Mann, von dem
Lena Setzlav gesprochen hat. Er hat
gesehen, wie sie die Galerie verlassen
hat und dass Hobertus Kreitsching zu der
Zeit noch am Leben war.
Also gut.
Kennen Sie diese Frau?
Bitte ist über mit drüber geflogen.
Wahrscheinlich w was von mir, aber ich
kann ja nicht um alle schönen Frauen
kümmern, oder?
Wann ist die Frau über sie gestolpert?
Ja,
an dem Abend, da wo sie mir das Geld
geben haben, da war sie da und der Typ
der Tode
gleich gesagt, dass nichts lauft
zwischen uns, ne? Genauso hat es mir
auch Lena Setzler verzählt. Und wenn
Kreitsig noch gelebt hat, dass Lena die
Galerie verließ, dann ist es doch höchst
unwahrscheinlich, dass ihn umgebracht
hat, oder? Können Sie sich noch
erinnern, wann die Frau über Sie
gestolpert hat? Hier die Fragen.
Also, wann ist die Frau über Sie
gestolpert? Die Uhrzeit wenigstens
ungefähr 1:21 Uhr, also nach
mitteleuropäischer Sommerzeit, ne? Nach
UTC ist es ja erst 23:21
Uhr, aber ich kann i auch die genaue
Uhrzeit von Shanghai oder von Tokio
sagen oder Kiripati. Das ist sehr
interessant, weil d ist ja schon dann
die Datumsgrenz irgendwo. Gut. Kiri
Partiti haben wir jetzt.
K B
steht. geht.
[musik]
[musik]
[musik]
[musik]
[musik]
Da werden wir also wieder
Frau Frei,
sie erweitern ständig ihr Repertoire.
Wiederrecht ist das Eröffnen eines
amtlichen Siegels. Einbruch, Widerstand
gegen die Staatsgewalt.
Lena wusste, dass Kreitschig sie
betrügt. Sie wusste nur nicht mit wem.
Vielleicht hat sie nach einer Adresse
gesucht oder nach Fotos.
Jetzt geht das wieder los.
Den Laptop hat der Mörder mitgenommen.
Was sagt unser toter Max denn?
Vielleicht wegen der Fotos. Vielleicht
enthielt er aber auch Hinweise auf den
Mörder.
Haben Sie eine Kamera gefunden
oder eine Speicherkarte? Womit habe ich
das verdient?
Momentan geht es darum, dass Sie in die
Galerie eingebrochen sind, einen
versiegelten Tatort.
Verstehen Sie, dass Sie eine
strafrechtlich relevante Tat begangen
haben?
Hallo, hören Sie mich?
Lena muss nach den Fotos gesucht haben.
In meinem Büro finden keine Gespräche
mit toten Stadt. Sind sie nicht
kindisch. Ich rede nicht mit Toten. Ich
stelle mir nur vor, was mein Mann sagen
würde.
Wozu braucht Lena Fotos? Rache,
Abpressung.
Sie wissen nicht, was Frau Setzlauf
gestohlen hat. Sie wissen nicht einmal,
ob sie etwas gestohlen hat. Sie wissen
gar nichts. Wenn sie sie nicht mit
Schöersuppe abgefüllt und abhauen hätten
lassen, dann werden wir jetzt weiter.
Vielleicht hat Lena Angst. Vielleicht
weiß sie, wer der Mörder ist.
Was wissen Sie über die Zikas?
Die beiden waren gemeinsam zu Hause im
Bett. Alles andere sind wilde
Spekulationen. Frau Frei. Tolles AD.
Sie dürfen gehen, Frau Fre. Ich möchte
eine ältere, offensichtlich verwirrte
Dame nicht dem Untersuchungsrichter
vorführen lassen. Aber ich warne Sie,
wenn Sie noch einmal meine Ermittlungen
behindern, dann lasse ich sie eisperren.
Und Jonas,
das ist der Herr Kugler.
Den betrachten wir in diesem Fallerier
Opfer. Nehmen mit. Danke, arme
Schwein.
Tag Herr Dr.
Frau Professor Frei, sagen Sie, stimmt
es, dass Lena in meine Galerie
eingebrochen ist? Chefinspektor Ansten
Gruber wird Ihnen alles erklären.
Herr Dr. Ille,
war Kreitschig eigentlich Linkshänder?
Nein, nein, nein. [schnauben]
Warum?
Nur so.
Herr Dr. Bitte.
[musik]
[musik]
Herr Kugler,
wir haben sie wirklich rausgelassen.
Wie sie sehen,
können wir jetzt endlich anfangen?
Womit?
Mit der Arbeit an dem Bild vom Zickler.
Ach so, ja, gleich
[musik]
kommen Sie.
Was heißt gleich bei Ihnen? [musik]
Gleich morgen, gleich übermorgen.
[musik]
Am Ende des Ganges sind die Aufzüge. Da
fahren Sie in den Keller.
Danke.
Was wollen Sie in der Pathologie?
Eine Freundin besuchen.
Dafür nicht ein ganz klein bisschen zu
spät.
[schreien]
Was machen wir wirklich hier?
Wir versuchen Tathergang und
Todeszeitpunkt herauszufinden.
Wir tun was
herin
Henriette.
Hallo Caroline, das ist mein Kollege
Jonas Kugler.
Sehr erfreut. Wir waren gerade zufällig
in der Nähe und da dachte ich,
vielleicht könnten wir gemeinsam einen
Kaffee trinken.
Das ist die schlechteste Ausrede, die
ich hier gehört habe.
Bitte. [gelächter]
Siegfried hat mich vor 10 Minuten
angerufen, mich gewarnt, dass sie hier
aufreuzen werden.
Mich
überlassen Sie den Fall der
Polizeiinräte.
Sie ist wä nicht der höflichste Mensch
der Welt, aber er ist ein erstklassiger
Polizist. Darauf können Sie sich
verlassen.
Sie haben vollkommen recht. Ich
läs das nur nicht los. Ist Kreitschig
zuerst mit der Flasche niedergeschlagen
und dann über das Geländer geworfen
worden? Das darf ich Ihnen nicht sagen.
Hallo,
das Bild was 500.000 € in meiner
Schrottkiste.
Wenn es gestohlen wird, bin ich dran und
zwar für den Rest meines Lebens.
Schauen Sie Caroline, ich frage Sie ganz
offen. Sie können doch sicher den
Todeszeitpunkt eingrenzen. Ist das immer
noch zwischen Mitternacht und 4 Uhr
früh? Ja, da wäre ich doch ziemlich
schlecht, wenn ich das nicht näher
eingrenzen könnte. Aber von mir erfahren
Sie nichts, aber wir können gern Kaffee
trinken. Todeszeitpunkt zwischen 1:30
Uhr und 2:30 Uhr in der Frühgang,
stumpfe Gewaltanwegung auf den
Hinterkopf und danach Genickbruch
durchsturz aus großer Höhe. So, kom
bitte gehen.
Es tut mir furchtbar leid, Karoline.
Entschuldigen Sie.
[musik]
[musik]
Vielen Dank. Und was ist damit?
Gott sei Dank.
Na schauen Sie, nichts ist passiert.
Kommen Sie, Herr Kugler.
hier auf dem Tisch.
Sorpresa, heute gibt es gefüllte Paprika
aller Ferdinand. Bitte Platz zu nehmen.
Da bin ich aber jetzt neugierig.
Voila, sehr heiß.
Danke.
Du wirst das nicht glauben, aber heute
hat unser Dirigent seinen Taktstock
nach den Kontrabessen geworfen, weil die
ein paar mal den Einsatz verpasst haben,
den Rest der Probe damit zugebracht,
sein Zauberstabel zu suchen. Das war wie
vom Erdboden verschluckt.
Und habt ihr es wiedergefunden?
Nein. Komisch, ne?
Und die erste Geige kriegt ein Kind von
der Piccoloöte. Na, da spielt sich ja
was ab bei euch.
Was war bei dir? Hast du dich nicht mit
Hartmut getroffen?
Über seine Vermittlung restauriere ich
ein Bild für einen Herrn Dr. Zickler.
Karl Zickler von der Zickler.
Das ist einer der Hauptsponsoren unseres
Orchesters.
Du kennst ihn?
Nein, nicht persönlich. Lass es gut
schmecken.
Danke.
Aber die Kollegen erzählen, dass seine
Frau extrem gut aussehen soll.
Tatsächlich.
Was erzählen die Kollegen noch?
Warum habe ich das Gefühl, dass wir
schon wieder bei deinem toten Maler
sind? Du,
das schmeckt fantastisch.
Da ist irgendwas drin, da komme ich
nicht drauf. Irgendein Gewürz. War sag
nichtx, ich komme drauf.
Zimt.
Zimt ist drinnen, oder?
Ich
muss
Sig,
[hecheln]
Frau Frei.
Ah, guten Morgen, Herr.
Ich weiß alles über Ihre Nummer in der
Pathologie.
Also bitte, der Herr Kugler und ich habe
mich außerdem dafür bei Carolina
entschuldigt. Haben Sie eigentlich schon
das Alied von?
Wie soll ich es sagen, damit Sie es
endlich kapieren? Lösen Sie von mir aus
Kreuzboardrätsel, kleistern Sie an Ihren
Bildern rum oder kochen Sie Schöber
Suppe. Aber halten Sie sich aus meinen
Ermittlungen raus.
Verstanden?
Haben Sie schon mal an einem so alten
Bild gearbeitet?
Ja,
trotzdem ist es jedes Mal aufregend.
Ich stelle mir dann immer den Maler vor
und die Zeit, in der er gelebt hat,
aber ein schönes Leben gehabt hat.
Das Bild hat so eine Kraft,
so eine Klarheit.
Das habe ich mir bei den Bildern aus
Ihrer Bewerbungsmappe auch gedacht.
Warum sträuben sie sich eigentlich so
dagegen, dass sie Maler sind?
Als Maler muss man schleimen können.
Bin kein Schleimer, also bin ich auch
kein Maler.
Haben Sie es je versucht,
das Schleimen
ihre Bilder einem Galeristen zu zeigen?
Bei Ille
hat gesagt, er schaut sich keine Bilder
von einem Restaurator an
und Ille ist ja auch der einzige
Galerist auf Gottes Erde.
Wissen Sie es eigentlich schon, wer der
Mörder vom Kreitsig ist?
Ich bin mir noch nicht ganz sicher.
Diese Aktbilder von der Zigel haben auch
was mit dem Mord zu tun, nicht?
Sie stehen gar nicht wirklich auf
Frauen, oder?
Hätten Sie damit ein Problem?
Ich muss jetzt noch einmal zu den
Ziklers.
Wollen Sie mitkommen oder hier bleiben?
[musik]
[musik]
Warum müssen wir noch mal herkommen?
Was würden Sie ihrem 65-jährigen Ehemann
zum Geburtstag schenken, dessen
Leidenschaft Gemälde sind?
Einen Gutschein.
[glocke]
Was? Schicke mal Gutschein.
Die Herrschaften sind leider aus der
Haus, Frau, Professor.
Tatsächlich. Es gibt ein Problem mit dem
Bild. Wir müssen die Klimasituation des
Raums analysieren und die
Luftfeuchtigkeit messen.
Man nennt das ein Monitoring. Wir müssen
ganz sicher gehen, die ganze Sammlung
ist in Gefahr.
Ja,
bitte.
Wann erwarten Sie die Herrschaften
zurück?
Das kann ich Ihnen leider nicht sagen.
Was machen Sie da,
Frau? frei.
Sie bleiben hier und passen auf. Ich
schaue mich oben um.
Aber
[musik]
Josef,
wem gehört der Wagen?
Die [musik] Restauratoren sind in der
Galerie. scheint ein Problem mit der
Luftfeuchtigkeit zu geben.
Die wird doch voll automatisch
reguliert. Wozu haben wir denn die teure
Anlage?
Josef, wo sind diese Restauratoren?
Frau Frei, die Zickler,
was machen Sie hier?
Mein Name ist frei. Hte frei. Freut mich
sehr.
Josef sagt, es gibt ein Problem mit der
Luftfeuchtigkeit in meinem Schlafzimmer.
Ich weiß alles.
Was wollen Sie von mir? Geben Sie mir
die Fotos.
Ach, hier sind Sie, Frau Frei, wir
können gehen. Das Monitoring ist
komplett.
So, aus jetzt. Ich rufe die Polizei. Sie
waren in der Mordnacht in der Galerie
und sie haben Kreitschig als letzte
Lebend gesehen und sie hatten eine
Affäre mit ihm. Das wird die Polizei
sehr interessieren,
gnädige Frau.
Es ist alles in Ordnung. Danke.
Sagen Sie mir, was in der Nacht passiert
ist.
Was haben Sie mit der Geschichte zu tun?
Warum interessiert Sie das so?
Wollen Sie nicht wissen, wer kreitschig
ermordet hat? Doch, aber das ist ja wohl
Sache der Polizei.
Ich begleite sie gerne zur Polizei.
Sie wollten ihren Mann zum Geburtstag
ein Portrait von sich schenken und sie
haben Kreitschig damit beauftragt. Sie
haben sich ineinander verliebt und jetzt
liegt der Tod in der Pathologie. Da
fällt was dazwischen.
Er hat sich verliebt und geglaubt, dass
ich meinen Mann für ihn verlasse. Da
habe ich die Affäre beendet.
Wusste ihr Mann von ihrer Beziehung zu
kreitschig?
Wer hat es erraten? Ich
ich liebe meinen Mann.
Warum waren Sie dann noch bei der
Wernissage?
Ich wollte die Fotos zurück. Hubertus
hat versprochen, sie mir danach zu
geben.
Ich habe oben auf ihn gewartet, bis alle
Gäste weg waren.
Er hat mich angefleht zu bleiben, fing
an zu heulen, wollte mit mir weglaufen,
als wären wir Schulkinder.
Das ist ein Grund, mit der
Champagnerflasche niederzustflasche?
Nein, ich habe die Fotos genommen und
bin gegangen. Ich wollte noch nicht,
dass er sie irgendwo herum.
Wohin sind sie gegangen?
Raus, einfach weg. Ich bin draußen noch
über einen Sandler gestolpert. Ich,
Robertus ist mir noch nah. Ich habe ihn
angeschrienen und habe ihm gedroht, die
Polizei zu holen. Hat er noch was
gesagt, der Sandler?
Dass, dass er schon eine Frau hat oder
schon verheiratet ist? Irgendsowas.
Was? Was ist? Glauben Sie mir nicht?
Doch, doch, jedes Wort.
[musik]
Sie entschuldigen mich.
Wiedersehen.
Irgendwie kenne ich mich jetzt überhaupt
nicht mehr aus.
Also was ihr Mann?
Wir fahren jetzt doch einmal zur
Galerie.
Wieso? Weil dort die Beweise sind, mit
denen wir den Mörder überführen können.
Aha.
[musik]
Was ist denn das? Macht die Feierw
schon.
W wo passiert ist.
Was ist denn da los?
Das ist Zaswagen.
Il Was ist passiert? Was ist los? Rufen
Sie an den Krankenwagen. Ist unterwegs.
Auch Herr Zickler, ist er noch im Haus?
Jolas. Nein Jonas
hat mich angegriffen. Du musst mich
verteidigen.
Ich habe ihn in der Nacht gesehen. Ja,
hat um gemacht und jetzt [hecheln]
wollte er mich umbringen. Hat die
Galerie im Brand gesteckt.
Na, das sind zwei Menschen in der
Galerie.
[musik]
Jonas, Jonas, sind in Ordnung
hier, hierher
hierher [musik] hier.
Sie mich durch. Das ist mein W. Das ist
mein W. Nein.
Nein.
[weinen]
Warum habt ihr aufgehört?
Wir nehmen ihren Kollegen mit ins
Krankenhaus. Nur zur Sicherheit. Machen
Sie sich keine Sorgen.
Vielen Dank. Alles Gute.
Was ist mit Elle?
Er
hat eine leichte Rauchgasvergiftung,
nichts Schlimmes, aber sie klar.
Schaut nach Herzinfarkt aus.
Die haben den Laptop gefunden.
War der ein Zuswagen?
Woher?
Sie bitte.
Wieso glauben Sie das?
Der Obdachlose hat sich übrigens geehrt.
Die Frau, die in der Mordnacht über ihn
gestolpert ist, war Frau Ziegler nicht
Lena.
Lassen Sie es gut sein, Fall frei. Der
Fall ist gelöst.
Sie glauben, dass es zicklerbar, nur
weil sie den Laptop von Kreitschig bei
ihm gefunden haben.
Das sind jede Menge Aktfotos von Fre
Segner drauf,
wenn das kein Motiv ist.
Jedenfalls ist alles verbrannt, was das
Gegenteil beweisen könnte. Gute Nacht.
Habe ich doch direkt zurück.
Ferdinand.
Komm rein,
ich habe dich schlafen lassen.
Weil du gestern so spät vom Konzert
gekommen bist. Kaffee.
Lena,
würden Sie vielleicht jetzt doch mit mir
zur Polizei gehen?
Das wollte ich schon einmal.
Und was hatte ich davon?
Es tut mir leid. Sie kriegen ihr Geld
auch bestimmt zurück.
Das Geld ist nicht der springende Punkt.
Der springende Punkt ist, dass Sie mich
angelogen haben und dass Sie das Alibi
von Frau Zigler gestohlen haben. Warum?
Ich
bin in der Nacht zurück zur Galerie. Da
habe ich gesehen, wie die Zickler über
den Penner gestolpert ist. Blöde
[ __ ]
Warum hat der Obdachlose sie nicht
bemerkt?
Musste wohl mal pinkeln gehen. Da bin
ich in die Galerie zu Bert.
Er war total fertig,
geheult wie wegen ein kleines Kind, weil
diese Zickler nichts mehr von ihm wissen
wollte. Z mir gesagt, dass ich ein
billiges Stück bin, dass ich
verschwinden soll.
Ist auf mich los. Ich habe die Flasche
gepackt.
Plötzlich lager da.
Ich bin dann einfach abgehauen.
Und warum sind Sie am nächsten Tag in
die Galerie eingebrochen?
Ich wollte zumindest die Fotos haben,
die Bert von mir gemacht [musik] hat.
Er hat immer alles auf einem USB-Stick
gesichert. Den habe ich mir geholt.
Wissen Sie, was ich so furchtbar finde,
ist, dass nichts vom Bert geblieben ist.
Gar nichts.
Alle seine Bilder sind verbrannt.
Ich hätte so gerne [musik] eins zur
Erinnerung gehabt.
Wissen Sie was?
Genau das machen wir jetzt.
Ein Bild hat den Brand überstanden und
wird in der Galerie gefunden. Viel jetzt
ein Bild, das Bert von ihnen gemalt hat.
Jetzt denken Sie doch nach. Welche der
beiden ist über Sie gestolpert? Die oder
die?
Ist das nicht dieselbe Frau?
Ja.
Chef. Anrufe Sie Frau Dr. Fröhlich.
Ja. Was gibt's denn? Häschen.
Mhm.
Ich muss Sie leider enttäuschen, Herr
Chefinspektor. Hier spricht Henriette
frei.
Was?
Ehrlich? Wären Sie zum Telefon gekommen,
wenn Sie gewusst hätten, dass ich es
bin?
Sind Sie jetzt völlig wahnsinnig
geworden? Verschwinden Sie aus meinem
Leben.
Würden Sie mir jetzt bitte zuhören?
Warum bitteschön sollte ich das tun?
Weil ich weiß, wie man den Mörder von
Kreisch überführt.
Sind Sie noch da?
Herr Anzengrub?
Ja, natürlich bin ich da.
Ich rufe Sie gleich zurück, Herr
Chefinspektor.
Fertig.
Abflug.
Ich
warte draußen.
Du kannst es einfach nicht lassen.
Dieses ermitteln, das sitzt zu [musik]
tief.
Ich kann einfach nicht wegsehen, wenn
Unrecht passiert. Ferdinand,
Unrecht? Da geht es um Mord. Hy. Mert,
du verstehst es nicht, aber das [musik]
bin ich, Ferdi. Ich kann einfach nicht
anders.
Das hast du gewusst, wie du mich gebeten
hast, mit dir zu leben, [musik]
dass das meine Welt ist.
Aber du bist jetzt auch Teil meiner
Welt.
Findest du das [musik] eine gute Lösung,
dass du mir so absolut gar nichts
erzählst?
Und wenn ich dir von jetzt ab
alles erzähle?
Und dieses Mädel hät die immer noch
polizeilisch gesucht.
Ja, aber ich bin mir inzwischen sicher,
dass sie es nicht wah. Das ist einfach
nur ein junges Mädel, das ein paar
Schwierigkeiten hat. Ich gehe jetzt mit
ihr zum Anzengruber.
Mhm. Zu seiner seelischen Erbauung.
Ja, das muss er verkraften.
[musik]
Warten Sie hier. [musik]
Ja, aber das kann ich jedoch nicht so
sagen.
Doch, das können Abgang.
Herr Schlesinger,
Frau Frei,
ist der Herr Anzengruber zu sprechen?
Ich habe mit ihm telefoniert.
Herr Anzengruber bat mich ihnen
auszurichten, dass er heute leider keine
Zeit mehr für Sie hat.
Er bat mich ihnen auszurichten. Also,
ich soll Ihnen sagen, dass er für die
Frau frei, die ältere verwirrte Dame,
die besser in einer Anstalt für Leute
mit psychischen Problemen äh aufgehoben
wäre, heute nicht mehr erreichbar ist.
Und da steht da noch Saonara, goodbee
und tschüss.
Das ganz reizend von ihm.
Dann sagen Sie doch bitte dem Herrn
Chefinspektor einen ganz lieben Gruß und
ich melde mich wieder, sobald ich den
Mörder überführt habe.
Ja, das mache ich.
Jonas, wie geht es Ihnen?
Mal jetzt bei ein Anzengrup meine
Aussage zum Brand und danach sehen Sie
mich nie wieder.
Sehr schön. Und Ihnen, Herr Elle,
wie soll es mir gehen? Zle versucht mich
umzubringen, hat die Galerie in Brand
gesteckt, alle Bilder vernichtet,
Kreitschigcks gesamtes Werk für immer
verloren.
Bullshit.
Was Frau Setzler sagen möchte, ist, dass
wir gute Nachrichten haben. Es gibt
tatsächlich ein Bild, das den Brand
unbeschadet überstanden hat.
Es ist mein Bild. Wert hat's für mich
gemalt.
Darüber haben wir ja schon gesprochen,
Frau Setzler. Rein rechtlich gesehen
gehört das Bild Herrn Dr. Ille.
Aber Bert hat es für mich gemalt.
Was für ein Bild? Von welchem Bild?
Reden Sie.
Dieses Bild ist vollkommen anders. Es
hat Explosivität und beeindruckende
Tiefe. Sie hatten recht, Herr Dr. Ille.
Kreitschig war ein Genie. Ein
Ausnahmetalent.
Ja. Ja. Aber von welchem Bild reden Sie?
Von der Frau auf dem Sofa. Kreitschik
muss seinen Stil bin kürzester Zeit
extrem weiterentwickelt haben.
Einerseits die Bilder von der Wernissage
und andererseits dieses Meisterwerk.
Er muss sie sehr geliebt haben.
Wo ist das Bild?
In der Galerie.
Die Galerie ist abgebrannt.
W es oben im Atelier versteckt. Er
wollte nicht, dass Sie es finden. Er
hatte Angst, sie würden es verkaufen.
Freuen Sie sich nicht, ein Bild hat den
Brand überstanden. Treffen wir uns in
einer Viertelstunde in der Galerie,
Heile? Ich möchte das Bild unbedingt
kaufen,
aber ich warte noch auf meine
Vernehmung. Später vielleicht. Ich rufe
Sie an.
Fr. Setzl.
Was machen Sie da?
Sie kommen mit und Sie gehen jetzt bitte
endlich. Wenn der Chef sie sieht, bin
ich dran.
Ja, natürlich. Alles Gute für Sie, Lena,
passen Sie auf mein Bild auf.
Wie war es im Krankenhaus?
Ich soll mich schonen.
Dann kommen Sie mit.
Ich muss jetzt meine Aussage machen.
Das hat Zeit.
Also jetzt ken ich mich wirklich nicht
mehr aus. Zikla hat Kreitschick nicht
umgebracht.
Dafür können Sie jetzt Herrn Ille
beweisen, dass sie doch ein Maler sind.
Bitte. Ja. Und was soll ich zeichnen?
Das letzte Bild von Kreitschick. Lena,
das Mädel von vorher vom Präsidium.
Stellen Sie sich nackt auf einem Sofa
vor.
Mhm. Mhm. Was für ein Sofa?
Ja, Kugler, darum geht's doch nicht. Es
geht um Exklusivität und beeindruckende
Tiefe. Ich verstehe schon.
[musik]
[musik]
Aber eine Menge Lösungsmittel brauchen.
Pap,
zeigen uns mal her.
Ich bin noch nicht fertig.
Perfekt. Sie haben wirklich Talent. Und
jetzt noch ein bisschen Farbe.
Kreide auf Leinwand.
Ja. Ölfarbe würde nicht weit trock sein.
Ich schätze, sie haben noch eine knappe
Minute, dann wird da sein.
Aber wozu brauchen wir das Bild?
Damit Ille es vernichten kann.
Herr Inne, wir haben das Bild gefunden.
Na, ist es nicht großartig? Nicht war,
Jonas. Die sichere Strichführung, der
sparsame Umgang mit Farbe.
Ich verstehe das nicht.
Freuen Sie sich nicht. Der letzte und
einzige Kreitschick.
Kitschig war ein Genie. Das begreife ich
erst jetzt.
Begnadet.
Das kön nicht sein.
Ein Leonardo.
Es sollte neben der Monalisa hängen.
Ich verstehe das nicht.
Was? Verstehen Sie nicht? Das Bild ist
wunderbar.
Er war kein Genie.
Er konnte keinen Strich malen.
War ein erfolgloser Schauspieler, der
sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser
hält. Ich habe die Bilder gemalt,
bin das Gen
Aber wozu haben Sie dann Kreitschig
gebraucht?
Bin ich jung, sexig oder ein Fressen für
die Medien? Nein, Kitchick war der
perfekte Frontmann von so jemanden.
Will man ein Bild zu Hause haben. Ich
Betrug.
Die Welt Die Welt will betrogen sein.
Sie hat es nicht anders verdient.
Jahrelang habe ich gemalt
und keinen hat meine Arbeit
interessiert.
Und wissen Sie warum?
Weil ich ein zurückhaltender,
unauffälliger Mensch bin.
Wissen Sie, was die Leute jetzt für
meine Bilder zahlen?
Wenn sie nicht verbrannt werden.
Ich werde nur h malen.
Wenn Kreitschick der perfekte Frontmann
war,
warum haben sie ihn dann umgebracht?
Wollte er sie auflegen lassen?
Werde neue Bilder malen. Jede Menge neue
Bilder.
Glaube, wir sollten jetzt gehen.
Das glaube ich nicht.
Es wird Ihnen niemand zu Hilfe kommen.
In 2 Sekunden sind sie tot.
Wie wollen Sie damit durchkommen?
Zwei Leichen mit ihrer Waffe erschossen
in ihrer Galerie.
Man wird sie nicht finden.
Ich verstehe immer noch nicht, warum
Kreitschig sterben musste.
Kreitig war mein Geschöpf. Meine
Erfindung.
Da wollte er mich auf einmal erpressen,
mich aufliegen lassen, wenn ich ihn kein
Geld gebe, damit er der Zikler ein
schönes Leben bieten kann. 500.000 €?
Woher soll ich 500.000 € nehmen?
Natürlich habe ich die Gelegenheit beim
Shop vergriffen, als er bewusstlos da
lag und ihn über die Galerie geworfen.
Ja. Ja.
Sie hätten recht mit ihrem Verdacht,
Frau Frei.
Leider werden sie keine Gelegenheit mehr
haben, mit der Polizei darüber zu reden.
Das habe ich aber schon.
Sind Sie noch dran, Herr Chefinspektor?
Sie haben alles mitgehört.
Wunderbar.
Half runter.
Schläsinger.
Keine Sekunde zu früh. Herr
Chefinspektor,
sind Sie wahnsinnig?
Was hätten sie ja nicht gemacht, wenn
wir nicht gekommen wären? Wieso hätten
Sie nicht kommen sollen? Sie haben doch
alles mitgehört. H
wie
sie waren gar nicht am Telefon. Anem
Telefon?
Ich bin hier, weil mir Frau Setzler von
Frau Freies idiotischen Plan erzählt
hat.
Und ich hätte bestimmt kein Wort
geglaubt, wenn ich plötzlich alle Zeugen
verschwunden wären.
Du ein Glück.
Zu ihnen komme ich gleich.
Herr Ille, ich verhafte Sie wegen Mordes
an Robertus Kreitschick.
Und warum? Um alles in der Welt musste
Zickler auch noch sterben.
Frau Frei
Ziggler kam in der Mordnacht in die
Galerie unmittelbar, nachdem ich
Krilschig über die Rüstung geworfen
habe.
Ich konnte mich gerade noch verstecken.
Als er die Leiche sah, hat er vielleicht
geglaubt, dass seine Frau kreitschig
umgebracht hat.
Er hat [schnauben] sie ja offensichtlich
bei ihm gesucht,
aber ich
habe mit Zickler den idealen Mörder
gefunden.
E versucht sein starkes Motiv.
Ja bestellte ihn zu sich und schob im
Kreitschigs Laptop runter.
Ich hätte ihn schießen lassen sollen.
Frau Frei Herr Ille ist an der Reihe.
Ich schlug ih nieder, steckte die
Galerie in Brand und fand sein
Geständnis. Es war ein perfekter Plan.
So perfekt nun auch wieder nicht.
Ab.
[schnauben]
Und ich hatte die ganze Zeit recht,
nicht wahr? Geben Sie es zu.
Lassen Sie mich dann [musik] in Ruhe.
เฮ
[musik]
[musik]
Danke Herr Kugler.
Jonas.
Jonas, wollen Sie mir nicht ein paar von
ihren Bildern zeigen? Ich kenne einige
Galeristen.
Und wen geben Sie meine Bilder dann? Zum
drauf herumtrampeln.
Wiedersehen, Henriette. Wiedersehen.
Ferdig.
Also, den hast du wirklich wunderbar
hingekriegt. Kompliment.
Der ist doch noch gar nicht fertig.
Ich muss ihn doch noch neu beziehen.
Absolut überflüssig.
Sch,
er kracht fast nicht mehr.
So,
bringen wir es hinter uns.
Was hast du heute gemacht?
Also, ich habe ille eine Falle gestellt.
Er hat mich mit der Waffe bedroht. Ich
habe fürchterliche Angst gekriegt. Anzen
Grube ist gerade noch rechtzeitig
gekommen und hat verhaftet.
So, pass auf, ich wärme dir jetzt
gefühlte Paprika allerferdinand auf und
dann erzählst du mir das Ganze noch
einmal in Ruhe.
Gefüllte Paprika mit einem Hauch von
Zint. Nein, da hat dich dein Spürsinn
verlassen.
Es ist Nelkenpfeffer. Super.
[musik]
[musik]
[musik]
[musik]
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