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Wir treffen uns vor Jenkins' Haus. Los jetzt!
Und wenn ich dich um die ganze Welt jage, Ölprinz, ich bringe dich um.
Mathews!
Haben Sie ihn gesehen, Mathews? - Kommen Sie, Mr. Jenkins.
Sie dürfen nicht hier bleiben. - Er hat mich ruiniert,
weil ich nicht verkaufen wollte.
Jetzt muss Jenkins verkaufen.
Wir wollen keine Zeit verlieren. In Chinla wartet man schon auf uns.
(Musik)
(Musik)
(Musik)
Mr. Kowacz, bitte haben Sie Verständnis für meine Situation! Ich bin ruiniert,
wenn Sie mir nicht helfen! - Der Präsident unserer Bank trifft erst
morgen ein. Ich kann's nicht entscheiden. - Nur einen kurzfristigen Kredit.
Ich muss alles wieder neu aufbauen. - Ich kann Ihnen nicht helfen.
Den Koffer oben auch. - Ölprinz!
Jetzt kriegst du, was du haben wolltest. Ich verkaufe. Doch der Preis ist hoch!
Zahl, Ölprinz! Zahl!
Papa! Die haben einen Mann umgebracht! Die haben ihn mit'm Messer erstochen!
Oh mein Gott! Ich begreife nicht, warum wir noch immer in Chinla rumsitzen.
Was ist denn nun schon wieder passiert? - Da ist jemand umgebracht worden.
Warum fahren wir nicht weiter? Jetzt! - Surehand will uns einen Scout schicken,
so lange müssen wir aushalten. So, nun steht hier nicht länger rum.
Surehand lässt uns schon nicht im Stich.
(Schnarcht)
Hey!
Hey!
Entschuldige, aber hast du nicht Wache?
Brauchst keine Angst zu haben. Friedlich rieselt der Bach.
Ich weiß nicht.
Surehand! Kannst ruhig weiterschlafen, Winnetou muss sich verspätet haben.
Ah ja.
Das muss ich mir mal merken, machst du das eigentlich immer so? - Ja.
Ah!
Winnetou weiß, nichts kann seinen Freund Old Wabble erschrecken.
Ich wusste, du verspätest dich nicht. - Sei gegrüßt, mein weißer Bruder.
Stampft Winnetou wie eine Herde Büffel? Hört man seine Schritte auch im Schlaf?
Wer könnte dich hören? Wenn Wabble auf Posten steht, kenne ich keinen Schlaf.
Ist es nicht so, alter Junge?
Das ist Bill Forner. Er soll den Siedlertreck zum Chinla-See führen.
Sind die Utahs und die Navajos vernünftig, überlassen sie den Siedlern das Land...
um den Chinla-See. - Es wird nicht leicht,
einen guten Preis mit ihnen auszuhandeln. - Wieso Preis? Die besitzen keinen Cent.
So arm sind die?
Dann wird mein weißer Bruder aber weise Worte finden müssen.
Wir reiten nach Norden weiter. - Pass auf.
Das ist der Brief für meinen alten Freund Campbell. Bring den Treck wohlbehalten...
zum Chinla-See. Und mach's gut, Junge. - Ich mach das schon. Auf Wiedersehen.
Wiedersehen! - Hüa!
Die Ölquelle liegt hier. - Also direkt am Chinla-See.
Die Siedler werden den See nie erreichen.
Und was ist mit der Besitzurkunde? - Ach!
Mr. Duncan zahlt nicht, bevor die Indianer ihnen das Land nicht abgetreten haben.
Überlassen Sie das mir. - Und wenn die Siedler am See ankommen?
Tun sie nicht. Der Scout, der sie führt, bringt sie nämlich zum Prescott-See.
Man erzählt sich, dass der Scout heut schon eintrifft. Was machen Sie dann?
Dummes Zeug. Der, den Sie meinen, kommt nie an.
(Spannende Musik)
(Schuss)
Brrr! - Der Schuss kam vom Felskamm.
Du Idiot! Warum warst du nicht schneller? Was, wenn Surehand den Schuss gehört hat?
So, hier ist der Brief. Dein Name ist Bill Forner, hast du verstanden?
Merk dir: Bill Forner. Los jetzt!
Warte! Hier sind seine Spuren. Der Schuss muss aus dieser Richtung gekommen sein.
Die Spuren führen weiter nach oben. - Ich seh mich hier mal um.
Ach, die hab ich längst gesehen, ganz alte Spuren.
Für die Eintagsfliege sind 100 Herzschläge so viel wie ein Teil ihrer Kindheit.
Winnetou!
Wir haben einen Schuss gehört, aber der Junge ist erstochen worden.
Für wen ist sein Tod von Nutzen? - Keine Ahnung. Aber ich finde es heraus.
Den Brief haben sie ihm abgenommen. Also hat jemand dafür Verwendung.
Ich muss die Siedler in Chinla warnen. - Winnetou reitet zu den Navajos.
Nitsas-Ini begleitet mich zu den Utahs. Dort warten wir auf Old Surehand,
für die Verhandlung mit Mokaschi. - Ist gut. Hier.
Ah, ist mir ein Vergnügen! - Endlich lerne ich den Mann kennen,
der einem Duncan 50.000 Dollar abknöpfen konnte, ohne dass er auch nur...
einen Fingerhut voll Öl gesehen hat. - Und Sie sind ein Mann, Mr. Duncan,
der mutig in ein Geschäft einsteigen will. Aber andere interessieren sich auch dafür.
Aber das war doch nur Spaß. Ich mache ein Angebot. Den Preis kennen Sie.
Sie verkaufen an mich. - Ihr Preis ist gut, aber ich will mehr.
Ich bin nicht die Bank von Amerika! Für was halten Sie mich eigentlich?
50.000 sind doch ein stolzer Preis. - 75.000 Dollar, mein letztes Wort.
Vergessen Sie nicht, wie bald Sie Ihr Geld damit verdoppeln können. - Na gut.
Aber das ist Erpressung! Einverstanden. Wenn das Öl erst sprudelt, sehen Sie,
wie großzügig Duncan ist. Richtig, Kowacz? - Mr. Duncan ist ein sehr generöser Mann.
Nach Besichtigung wird per Scheck gezahlt. - Der Scheck ist sogar gedeckt.
Morgen früh reiten wir.
Mein Gott, ist das ein Whisky! Das reinste Rattengift!
Parfüm ist nicht zum Saufen, sondern zum Riechen. Stell's wieder hin.
Ich bin nervös. Der Gorilla guckt wieder so glasig. Was der uns wohl sagen würde,
wenn er reden könnte? Wann geht's los? Wann machen wir die Siedler fertig?
Was redest du immer von "fertig machen"? Wir vermiesen ihnen etwas die Gegend,
damit sie endlich verduften. - Was sucht ihr hier oben?
Seid ihr verrückt, auf mein Zimmer zu kommen? Schert euch runter vom Bett!
Und dass wir uns richtig verstehen: Ein Toter ist genug!
Was denn? Das war eine Art Notwehr. - Halt's Maul! Du sorgst nur dafür,
dass die Siedler den Chinla-See nicht erreichen. Kein Blutvergießen, klar?
Wir sind nun mal keine Sonntagsschüler. Und wenn die Siedler uns Ärger machen,
dann ist es nichts weiter als Notwehr. - Ich bezahl dich, Butler!
Du tust, was ich dir sage! Jetzt schert euch raus.
Wissen Sie, wo ich Mr. Campbell finde? - Ja, das bin ich. Ich bin Campbell.
Ist das für mich? - Ja, von Old Surehand. Ich bin der Scout.
Bill Forner heiße ich.
Hallo, Schätzchen!
Willst du wirklich noch Wäscheaufhängen? Die wird doch nicht mehr trocken.
Der Scout kommt heute. Der letzte Ritter von Chinla wirft sich dir zu Füßen.
Übernimm dich nicht. Das ist Frauenarbeit. - Aber wenn wir erst verheiratet sind...
Na gut. Ich warn dich, das wird schlimmer als lebenslänglich Zuchthaus.
Letzten Monat trieb ich über 1.000 Rinder nach Kalifornien. Keine Angst,
'ne Handvoll Siedler sind 'ne Kleinigkeit. - Wir sind kein Rindvieh!
Wir brauchen 'n Scout, keinen Viehtreiber. - Darf ich Ihnen unseren Scout vorstellen?
Danke, das hat er schon selbst getan. - Wozu schickte Old Surehand mich wohl?
Was Ihren Freund Mr. Surehand anbelangt: Ich bin jetzt nicht mehr neugierig,
ihn kennen zu lernen. - Lizzy, das ist...
Komm, mein Schatz, das ist nicht der richtige Umgang für dich.
Sie ist sehr streng und legt Wert auf gute Manieren. Sie ist eine Deutsche.
Aber sie meint's nicht so ernst, wie sich's anhört. Es ist nur...
Ihr Vater war Pastor, und ihr Bruder ist wohl so 'ne Art...
Wissen Sie, er kann Orgel spielen. Eine sehr ehrbare Familie.
Wo willst du denn hin, Aurelius? - Oh, nur ein bisschen gucken.
Wieder 'n kleinen? Du weißt schon. - 'n kleinen Frühschoppen.
Aber doch nicht auf nüchternen Magen! - Dann bin ich ja nicht mehr nüchtern.
Ah, Professor Hampel! Darf ich vorstellen? Unser neuer Scout, Bill Forner.
Sieh mal einer an. Die Natur steckt voller Wunder.
Also zwischen uns ist ja nun alles klar. Sie führen uns zum Chinla-See.
Hey, ihr drei, kommt mal her!
Das hier sind meine drei Jungs: John, Jim und Jack.
Hallo!
Eure Pfoten sind wohl mächtig dreckig, dass ihr sie in den Taschen versteckt.
So, meine Herren, Sie hören als Erstes die Ouvertüre aus meiner neusten Oper.
(Kinder) Professor Hampel! - Aurelius!
Willst du jetzt stundenlang rumklimpern? - Ja, ich komm ja schon!
Entschuldigen Sie mich bitte, meine Herren. Ist was?
Du wirst uns jetzt was vorspielen, vielleicht singen wir sogar mit.
Aber bitte, die Herren, ich muss zu Anna! - Los, spiel!
Ich wusste gar nicht, dass Sie solche Opernliebhaber sind.
Halt's Maul und spiel! - Aber meine Oper ist noch nicht fertig.
Ich kann höchstens die Ouvertüre spielen, aber die ist lang. Sehr lang.
Der ist wohl mal vom Pferd gefallen. - Nee, das kann mir nicht passieren.
Ich bin Nichtreiter. - Komm, fang an, die Tasten zu kitzeln,
Klimperheini! - Wie wär's mit einem Wiegenlied?
Spiel oder Anna wird Witwe! - Schießen Sie ruhig, Witwe ist sie schon.
Ich bin nur der Bruder. Also 'n Wiegenlied.
Der hat Pfoten wie 'n Klavierspieler. - Wieso hast du immer die Asse,
Windelkacker? Wieso eigentlich? - Wie belieben?
Es beliebt uns nicht, dass du immer die Asse kriegst und wir dauernd...
in die Röhre gucken, Rastelli! - Das ist mir auch schon überaus peinlich.
Old Surehand kommt. Old Surehand kommt nach Chinla.
Er bringt einen Toten mit. - Wo ist er jetzt?
Bei der Cross-Ranch hab ich ihn überholt.
Geh rüber zu den Siedlern. Wenn sie schon wissen, dass Surehand kommt,
muss Paddy gleich verschwinden. Verschwinden! Komm dann wieder zurück.
Wir bereiten Surehand einen kleinen Empfang, draußen beim Wasserturm.
Wie lang brauchen wir bis zum Chinla-See? - Noch zweimal müssen Sie aufstehen.
Und zweimal müssen Sie schlafen gehen. - Dann haben wir's ja bald hinter uns.
Keine Sorge, ich verspreche Ihnen, Sie haben es bald genug hinter sich.
Was ist, Lizzy? Was suchst du da? - Nichts. Ich tu nur was rein, Vater.
Ich will das nicht. Ich kümmere mich selbst um meine Sachen.
Das lange Warten hier. Er meint's nicht so, ist 'ne Art Koller.
Gott sei Dank hat Surehand Sie rechtzeitig geschickt.
Ist alles in Ordnung, Madam? - Danke. Ihre Jungs halfen mir sehr.
Ach, das ist doch selbstverständlich. Ich kann mir übrigens gut vorstellen,
dass unsere Familien Nachbarn werden am Chinla-See. Ich meine, mein Jüngster,
der Jacky, bewundert Sie so sehr. Natürlich bewundere ich Sie auch sehr,
genauso wie ich Ihren Bruder sehr bewundere. Er ist ein großer Künstler!
Und wenn wir erst mal Nachbarn sind, wir 4 Männer, wir könnten für Sie...
Bei den Verehrern brauch ich einen Zaun. - Genau das wollte ich sagen!
Wir bauen einen ganz, ganz kleinen Zaun.
Sieh doch mal, wer da kommt. - Ich hatte gehofft, ein lindes Lüftchen
schaukelt ihn längst an einem Ast. - Ja.
Was für eine Überraschung: Old Surehand!
Was wollen Sie hier? Ärger? - Genau das.
Wen hat's da erwischt? - Ein Freund von mir wurde umgebracht,
aber damit haben Sie sicher nichts zu tun? - Es sind üble Zeiten für brave Leute.
Ja. Mit Ihnen meint's das Leben besonders gut.
Der alte Witzbold Surehand. - Was für 'n Geschäft treibt Sie denn her?
Dreimal dürfen Sie raten. - Ich weiß, Sie verkaufen wieder Ölrechte.
Wenn die Ölquellen, die Sie verkaufen, nicht sprudeln, liegt das nicht am Öl.
Vielmehr daran, dass Sie ein Schuft sind.
Sie machen sich unbeliebt, Surehand. - Los, ziehen Sie.
Warum nicht? Das erspart uns 'ne Menge Ärger.
Kümmern Sie sich nicht um meine Geschäfte, das erspart Ihnen Ärger, Surehand.
Der Mörder dieses Jungen kriegt aber Ärger.
Adios.
Paddy muss verschwinden. Und komm dann ins Hotel.
Hallo, das nenn ich ja eine Überraschung.
Aber was ist denn los?
Wo steckt eigentlich Ihr Scout? - Bill Forner?
Bill!
Bill Forner!
Der da ist der richtige Bill Forner.
Da ist dieser... dieser Lump! - Hey, du! Stehen bleiben!
Komm her!
So, Freundchen, jetzt guck dir den hier mal an.
Sein Name ist Bill Forner.
Und wer bist du? Oder heißt du auch Bill Forner?
Na, was ist? Red schon!
Ich hab ihn nicht umgebracht, Surehand. - Wer war es dann? Wer war's?
Es war... es war...
Sag mal, welches Zimmer hat der Ölprinz?
Das geht dich einen Dreck an!
Scher dich hier raus! - Na schön, dann eben nicht.
Wir möchten hier keinen Ärger haben.
Wer möchte schon Ärger haben?
Oder wollt ihr euch mit mir anlegen, Gentlemen? - Nein.
Ist auch besser so, glaubt mir.
Oh, ich wollte nicht stören.
Versteck dich hinter der Tür. Mach kurzen Prozess, nicht lange fackeln.
Von Anklopfen halten Sie wohl nichts? - Hier nicht.
Oder stör ich etwa? - Sie werden mich nie stören, Surehand.
Was für einen schönen Ausblick Sie von hier haben.
Sie sind doch sicher nicht gekommen, um sich die Landschaft anzusehen?
Nein. Genau der Platz, um jemandem ein Zeichen zu geben.
Ich weiß nicht, wovon Sie sprechen. - Wissen Sie, ich könnte schwören,
dass jemand dem Mann auf dem Dach von hier aus ein Zeichen gegeben hat.
Was für einem Mann? - Das wissen Sie nicht?
Gerade, als der Rothaarige mir sagen wollte, wer Bill Forner getötet hat,
in dem Augenblick hat man ihn erschossen. Aber wie ich Sie kenne,
Sie sind es nicht gewesen, hm? - Nein. Aber jetzt fangen Sie doch an,
mich zu stören. Sie fallen mir geradezu auf die Nerven. Sie reden zu viel.
Hinaus.
Ja.
Wie Sie wollen.
Ich verschwinde.
Wer ist das denn? Warum der wohl hinter der Tür gestanden hat?
Bill Forner wurde mit so was getötet.
Vielleicht mit diesem Messer. - Beweisen Sie es.
Sie sind doch so ein Überschlauer. - Irgendwann tu ich's, mein Freund.
Es dauert nicht mehr lange.
Das hättest du nicht tun sollen, Surehand.
Um Gutes zu erfahren, muss man Gutes tun.
Wir sollten den Siedlern das Land geben. Sie wissen viel, was uns noch fremd ist.
Die Siedler wissen aus Steppe urbares Land zu machen. Sie geben uns zurück,
was wir ihnen geben werden, also müssen wir Vertrauen schenken. Und Liebe.
Und wenn sie unser Vertrauen missbrauchen? - Überall an den Lagerfeuern...
rühmt man die Freundschaft zwischen Winnetou und Old Surehand.
So lange ihr mir vertraut, vertraut ihm. Und wir bürgen für die Siedler.
Nitsas-Ini wird Winnetou zu Mokaschi, dem Häuptling der Utahs, begleiten.
Mit ihm beraten wir.
Winnetou und ich werden mit den Häuptlingen der beiden Stämme verhandeln.
Vielleicht schenken sie euch das Gebiet. - Surehand, falls du nicht klarkommst,
ich schaff das schon. - Ich nehme die Sache selbst in die Hand,
ist besser so. Ich wiederhole noch mal: Ihr erzählt überall in der Stadt herum,
dass ich in drei Tagen zurück bin und euch dann zum Chinla-See führe,
aber in Wirklichkeit packt ihr. Ihr brecht nämlich heute Nacht heimlich auf,
so dass keiner etwas merkt. - Das ist unnütz, die finden uns doch.
Sie sind hier raus, das ist viel wert. - Sind die denn so gefährlich?
Gefährlich genug, Madam. Die Ratten kommen nachts und brennen Ihre Wagen nieder.
Chinla ist fest in ihrer Hand. Hier können Sie sich nicht mal verteidigen.
Die "Finders" sind schlimmer als Rothäute. - Was wissen Sie eigentlich...
über die Finders-Banditen, hm? - Als sie eine Postkutsche ausraubten,
war ich Zeuge. Alle wurden erschossen. Ich war der einzige Überlebende.
Und was für Erfahrungen haben Sie mit Rothäuten? - Wenn ich...
Keine. Tut mir Leid, Mr. Surehand.
Die Indianer schenken euch vielleicht einen Teil ihres Landes.
Dafür wünschen sie sich eure Freundschaft. - Sie können wohl keine aufrichtigeren...
Freunde finden als uns. - Und wegen der Finders-Banditen:
Keine Aufregung, Sie haben ja mich!
Also, in drei Tagen bin ich wieder zurück. - Er reitet alleine weg.
Pass auf dich auf!
Schick deine besten Leute hinter ihm her und sorg dafür, dass er mir nicht wieder
über den Weg läuft. Du bleibst hier! Ich hab was anderes mit dir vor.
Ich weiß nur, dass Old Surehand kein Stümper ist wie Bill Forner.
Ich denk dabei an eine Art Gefahrenzulage. - Deine Sorgen möchte ich haben.
Ich werde eine Prämie aussetzen. - Nimm Harry, Totenauge und den Mexikaner.
Und kein Wort über die Prämie! - Quatscht draußen darüber weiter.
Lasst mich allein, ich muss nachdenken.
Du bleibst hier!
So, und jetzt erzähl weiter. Du bist ganz sicher, dass es Gold ist?
Wie viel meinst du wohl? 10?
Ungefähr 10.000?
In einem Geldsack der Arizona Commercial Bank?
Nein, das wär noch zu früh. Das können wir uns immer noch holen.
Man hat drüben im Treck keine Ahnung, dass der Bursche so reich ist.
Der Sack Gold bringt uns viel Zinsen. (Poltern)
Was ist das?
Du verdammter Falschspieler!
Aufhören! Aufhören, hab ich gesagt!
Bring den Mann rauf, Butler.
Du!
Hey, was soll das? Benimm dich, mein Freundchen.
Kein Risiko eingehen. Wenn ich geschossen habe,
dann feuert ihr eure Knarren ab, mit allem, was ihr auf der Pfanne habt.
Hey, Nachbarn, wenn ihr zu mir wollt, ich bin hier!
Der fasst erst mal kein Gewehr mehr an. 'n schönen Gruß an den Ölprinzen,
er soll das nächste Mal nicht solche Stümper schicken!
Immer, wenn ich dich brauche, bist du da. Gut, dass ich mich darauf verlassen kann.
Winnetou verlässt sich auch auf dich. Dort kommt Nitsas-Ini.
Er begleitet uns zu den Utahs. Er will mit Mokaschi...
Wenn die meine Stiefel durchlöchert haben, dann können sie was erleben!
Seht mal!
Ha!
Ich... habe ja heute Morgen schon mal das Vergnügen gehabt.
Ich bin Ihnen meine Ouvertüre schuldig. - Lass das! Wir spielen!
Vierhändig? - Wir pokern.
Nee, ich kann nur "Schwarzer Peter". Ich hab nur drei Dollar,
meine Schwester hält mich knapp. - Geld allein macht nicht glücklich.
Und die Doofen gewinnen immer, was? - Los, setz dich!
Also, erst mal um einen Dollar. - Ein Dollar.
Na, wo ist dein Dollar? - Ach so. Bitte.
So ist brav. Kannst ruhig ansehen. - Nee, den kenn ich schon.
Die Karten! - Ach so.
Also? Wie viel? - Wie bitte?
Wie viel Karten du kaufen willst. - Nee, nee, die fünf genügen mir.
Ja... und ihr?
Passe. - Passe auch.
Ich setze zwei Dollar. - Was ist mit dir?
Ach! - Aber...
Marschierst du mit? - Wohin bitte?
Möchte einer der Herren mitmarschieren?
Hose runter!
Ich bin ja zu jedem Scherz bereit, jedoch...
Vier Könige!
Mach dir nichts draus, alter Junge.
Ist das vielleicht "Schwarzer Peter"?
Bist du der Alte von dem Falschspieler da oben?
Du weißt also, was du zu tun hast? Vergiss nicht, du wirst sonst aufgehängt.
Wir finden dich überall. - So jung und schon so versaut.
Die Siedler haben sicher Mitleid mit dir. Die päppeln dich schon wieder hoch.
Du mieser Falschspieler!
Bitte mehr Ehrfurcht vor der Kunst, möchte ich bitten! Das ist mein Gewinn!
Meine Uhr! Mein Geld! - Aurelius!
Hallo, Anna. - Schämst du dich gar nicht, du Spieler?
Aber Anna, lass dir doch erklären.
Wer hat das gewonnen? Mein Bruder, nicht wahr, meine Herren?
Euch werd ich helfen! Um Geld spielen! - Moment mal.
So geht das aber auch nicht. - Pfoten weg!
Er kann doch hier nicht so liegen bleiben. - Na los, fass an, Aurelius!
Ja, ja, ich fasse mich.
Ja, was ist denn das?
Ha! Fünf Asse.
So'n Schelm.
Wenn wir den südlichen Kurs nehmen, sparen wir mindestens 10 Meilen ein.
Old Surehand wollte aber doch... - Old Surehand! Der schießt 'ner Fliege...
die Wimpern ab, aber der Pfadfinder bin immer noch ich: Old Wabble!
Ah! Mein Kopf! Mein Kopf!
Ich muss ihn noch mal ins Wasser stecken.
'n Falschspieler fehlt uns gerade noch.
(Musik)
Na, Professor, zufrieden? Bald haben wir Chinla vergessen.
Ich hab mir das mit dem Zaun überlegt. Ich finde so'n Zaun überflüssig.
Sie klopfen an, wenn Sie mich besuchen? - Ich geb Ihnen mein Wort.
Wenn ich Sie besuche, dann sicher nur, wenn Sie mich vorher eingeladen haben.
Sie sind schon eingeladen mit Ihren Jungs. Ich gründe einen Männer-Gesangsverein.
Wo ich singe, werde ich nicht mehr eingeladen.
Ich kam nie raus aus St. Louis. Aber mein Vater war schon in Tuscon.
Ist es nicht für so ein hübsches Mädchen sehr einsam draußen am Chinla-See?
Ich hab mich noch nie gelangweilt. Ich leg einen Garten an.
Mit schönen Blumen und seltenen Pflanzen. - Falls Sie einen Gärtner brauchen...
Jemand, der Karten zinkt, versteht meistens auch was von Blüten.
Gut, dass Sie kommen, da kann ich Ihnen gleich mal meine Ouvertüre vorträllern.
Später, jetzt bin ich im Dienst. - Nur eine Frage: Ist Winnetou Tenor?
Nee, Indianer. Wollen Sie ihn beleidigen?
Ströme von Blut sind geflossen, darum meiden die Utahs...
die Stätte des Unheils. - Und auch Navajo-Blut ist geflossen.
Sie färbten den Chinla-See rot. - Würden Mokaschi und Nitsas-Ini...
meinem Freund Old Surehand vertrauen, dann könnte das fruchtbare Tal allen
Nutzen bringen, euch und den Siedlern. - Mokaschi weiß wohl, Old Surehand...
spricht nicht mit gespaltener Zunge. Aber wer weiß, ob er die Hand,
die den Flug seiner Kugel bestimmt, ins Feuer legt für seine Freunde?
Ich versprech's. Ich verbürge mich für ihre friedlichen Absichten.
Sie werden dankbar eure Freundschaft erwidern und euren Großmut belohnen,
indem sie euch liefern Mais, Fleisch und Milch. Denn ihr müsst wissen:
Sie sind arm und haben kein Geld. Aber ich verbürge mich für ihre Redlichkeit.
Die Siedler sind willkommen. Sie sollen Rinder züchten und das Land bebauen.
Die Utahs werden sie beschützen. - Auch die Navajos gewähren ihnen Schutz.
Ich danke meinen roten Brüdern.
Winnetou und ich werden den Siedlern die frohe Nachricht überbringen.
(Gesang) Wisst ihr, wie im Waldesgrund ich den Bären fange?
Schmier ihm Honig um den Mund, dann ziert er sich nicht lange.
Wisst ihr, wie zur Mitternacht ich frische Fische fische? - Mr. Hampel!
Da wirft sein Silbernetz der Mond und bringt sie mir zu Tische.
Seid doch mal ruhig! Wissen Sie nicht, dass wir die Finders-Banditen erwarten?
Zum Tee? - Nein.
Erinnern Sie sich nicht an die Banditen, die um das Hotel herumlungerten?
Ach, die Männer aus dem Hotel in Chinla. Und die kommen hierher?
Jetzt haben Sie's erfasst. - Denen bin ich meine Ouvertüre schuldig.
Ja. Haben Sie was?
Wabble! Wabble, Sie müssen mir helfen. Was fang ich nur mit dem Professor an?
Der macht mich fix und fertig. - Der ist bis auf einen kleinen Fimmel...
ganz in Ordnung. Ich singe übrigens den Buffalo in seiner neuen Oper.
Buffo, mein lieber Wabble, Buffo! Kommt.
Mr. Hampel, wo gehen Sie hin? - Eindrücke sammeln!
Hier können Künstler doch nicht arbeiten.
Wisst ihr, wie ich's machen kann, zu fliegen wie die Vögel?
Ich baue mir aus Wind ein Boot... - Die schaffen mich auch noch!
Was ist denn nun schon wieder? - Wir gehen lieber nicht ins Blockhaus.
Der Falschspieler kommt erst, wenn es dunkel wird, so lang warten wir hier.
Absitzen!
Oh, Wabble! Wabble! Das alte Haus von New Orleans!
Diese Kulisse! Welch Einfall der Natur.
Die Muse lässt die ihren nicht im Stich.
Von rechts wankt der Chor der Gesetzlosen auf die Bühne, und von links kommt...
Ich natürlich! Ich komm im gestreckten Galopp, hoppla-hopp und rufe: Hey!
Aber nicht doch, lieber Wabble. Die singen eine Arie in C-Dur!
Was, erst um 10 Uhr?
Oh.
Ah, eine Gitarre!
Hören Sie mal!
Ich denke, Sie können spielen?
Hinter jedem zweiten Wagen wird ein Doppelposten aufgestellt.
Die Posten werden alle 2 Stunden abgelöst.
Habt ihr verstanden? - Ja.
Jeder weiß, worauf's ankommt. Die Freiwachen können sich...
noch 'n Augenblick aufs Ohr legen.
Ist mein Bruder gerade auf Wache? - Nein, ich dachte, er ist im Wagen.
Aber nein. Als ich ihn zuletzt sah, ging er mit Old Wabble fort.
Wenn Old Wabble bei ihm ist, müssen Sie sich keine Sorgen machen.
Er hat auch erst die letzte Wache. Also, machen Sie sich keine Sorgen...
und legen Sie sich schlafen. - Ja. Vielleicht bleibt ja alles ruhig.
Na, Lizzy? Wir wollen dir deinen Kostgänger abliefern. Aber pass auf,
dass er immer seinen Nuckel hat, sonst schnarcht er im Schlaf.
Es tut mir Leid, Lizzy.
Wie kann man sich von solchen Flegeln beleidigen lassen? Mich beleidigt man...
doch damit auch! - Lizzy, ich verspreche Ihnen,
dass sie es nie wieder tun werden.
Zuerst erscheint Winnetou. Hier, Winnetou.
Er erscheint auf dem Felsen und singt eine grandiose Hymne.
Dann wird es still. Man hört direkt, wie es still wird.
Und leise Schritte. Und dann kommt... - Reiter kommen.
Wer kommt? Sie kommen, Mr. Wabble! - Pst!
Die Finders-Banditen.
Wir kommen hier nicht mehr raus. Nach oben. Nach oben auf 'n Boden.
Ich muss schnell wieder ins Lager zurück, sie haben mich zur Wache eingeteilt.
Die hängen mich auf, wenn sie rauskriegen, dass ich sie verrate.
Ist Surehand schon zurück, diese Ratte? - Nein, er verhandelt mit den Utahs.
Die Siedler haben kein Geld, um das Land zu kaufen und...
Los, kommt raus!
Du zuerst.
Es zieht nur ein bisschen. - Der reinste Gespensterschuppen.
Macht mal Licht. - Wann kommt der Ölprinz?
Um Mitternacht, mit dem Bankier aus Chinla. Wie viel Wachen sind im Lager?
Zwei. Die glauben, wenn überhaupt, dann greift Ihr erst im Morgengrauen an.
Wie sind sie bewaffnet? - Nur ein paar Gewehre.
Haben die ein Lagerfeuer? - Das haben sie ausgehen lassen.
Wir brauchen Büchsenlicht. Steck ein paar Wagen in Brand, wenn wir kommen.
Auf was für ein Zeichen? - Dreimal hintereinander ein Käuzchenruf.
In einer Stunde. Dass dem Klimperheini nichts passiert, der soll noch pokern.
Wie heißt der überhaupt? - Aurelius Ham...
Was war das?
Falschspieler, guck nach!
Los, rauf.
Es wimmelt hier nur so von Ratten.
Verdammter Dreck! - Pass auf deine Fingerchen auf, Akrobat,
die brauchst du noch zum Kartenzinken für unser nächstes Spielchen.
Es ist Zeit für mich. Sonst wird nichts aus unserem Spiel.
Also, dreimal Käuzchenruf in einer Stunde.
Wir müssen sofort die Siedler warnen. - Aber wie denn?
Sieh mal einer an, Besuch!
Was willst du hier? - Ich muss Ihnen was Wichtiges erzählen.
Los, komm mit.
Puff! Das war aber ein Drecksspiel mit den Patronen! - Moment! Winnetou.
Die Winnetou-Patrone. Hier. - Schnell!
Passt nicht. Aua!
Ach, von hinten.
(Käuzchenruf)
(Käuzchenruf)
So, lauf zurück!
(Käuzchenruf)
Bringt die Munitionskisten in Sicherheit! Los, die Frauen helfen löschen!
Passt auf die Pferde auf! So, weg da! Ihr geht auch mit zum Löschen!
Holen Sie neue Munition! Ich hab noch 'ne Überraschung für die Burschen.
Zurück! Wir sammeln uns in der Schlucht!
Hey!
Haltet die Pferde auf! - Die klauen unsere Gäule!
Aufhalten!
Brrr! - Winnetou!
Für heute Nacht haben wir Ruhe. Die haben ihren Denkzettel weg.
Hallo, Surehand! Keine Angst, wir haben die Banditen in die Flucht geschl...
Das mag ich. Eine Oper dichten und schon bei der Ouvertüre die Hosen voll machen.
Jetzt, wo die Hälfte tot ist, kriegt Ihr doch den doppelten Anteil.
Daran ist Ihr Falschspieler schuld! - Die Idee war gut, ich verdanke dem Kerl
eine wertvolle Information. - Sie meinen, dass das Land am Chinla-See
den Siedlern noch gar nicht gehört? - Ja. Surehand muss es den Indianern...
erst abbetteln, weil sie so "arm" sind. - Ich hab noch nie so ein armseliges...
Siedlerpack gesehen. Und ausgerechnet die machen uns fertig.
Der Präsident der Arizona Commercial Bank will dich kennen lernen. Benimm dich.
Und sprudelt das Öl noch so, heute kriegen mich keine 10 Pferde auf einen Gaul.
Ohne Fleiß kein Preis! Der ist unser Held. Mr. Butler ist der Anführer der Männer,
die ich zu Ihrem Schutz bestellt hab. Er räumte unter den Finders-Banditen auf.
An die 20 Tote haben die, aber leider habe ich auch Verluste.
Mr. Duncan wird sich erkenntlich zeigen. - Ich bin Ihnen sehr verpflichtet.
Inzwischen sind Sie bei Mr. Butler und seiner Schutztruppe gut aufgehoben.
Wollen Sie weg? - Ja, ich muss zu Mokaschi,
die Besitzurkunde der Ölquelle signieren. - Kommen Sie bestimmt mit ihm klar?
Er ist mein Blutsbruder.
An allen Lagerfeuern wird man von Mokaschis Großmut sprechen.
Aber man wird auch erzählen, dass Mokaschi auf die gefälligen Worte eines Betrügers...
reingefallen ist. Denn die Siedler sind nicht arm, sie sind reich.
Sie haben mir ihr Wort gegeben. Und darum glaub ich ihnen auch.
Ist ein Sack voll Gold, den sie vor dir verbergen, ein Beweis ihrer Ehrlichkeit?
Old Surehand hat für die Siedler gebürgt, das genügt mir.
Du behauptest also, dass Leute, die einen großen Sack voll Gold besitzen, arm sind?
Wir reiten zu den Siedlern!
Jetzt musst du beweisen, was du behauptet hast.
Haben Sie sich von den Aufregungen erholt? - Immer dieses Schießen.
Ich kann das Knallen nicht vertragen. - Mr. Wabble kränkte meinen Bruder sehr.
Ja, der eine kann das andere, der andere kann das eine. Ich kann auch was!
Aber man lässt mich nicht. Ich biete mich an wie Sauerbier, um euch meine Oper...
vorzuspielen, aber keiner hat Zeit, mal zuzuhören. Schießen können, das zählt.
Sie haben Recht. Ein Mann ist nicht immer ein Mann, nur weil er ein Gewehr hat.
Übrigens, was Old Wabble gesagt hat über...
über die volle Hose... Er entschuldigt sich bei Ihnen.
Braucht man auch Mut, um ein Lied zu spielen? Sie haben sicher Mut.
Ich hör zu.
Tag, Professor. Wenn Sie wollen, dann blättere ich Ihnen die Noten um.
Ist schon gut. Ist ja schon gut.
Weißt du, Richard, ich bin ganz furchtbar stolz auf dich.
Dazu hast du gar keinen Grund. Ich wollte wirklich nur meine Haut retten.
Ihr wart nett zu mir, und ich wollte euch an die Banditen verraten.
Aber das war doch nicht deine Idee. - Aber ich wollte euch nun mal verraten.
Aber du hast es nicht. - Ich würde sehr gern bei euch bleiben.
Dann tu's doch. - Ich mach ein Hotel auf!
Jeder braucht irgendwann mal einen Whisky oder sonst 'n Schluck.
Und dann auch Tanz. Am Samstag. - Über den Eingang hängen wir ein Schild
und schreiben darauf: - "Hier sind Pokerspieler unerwünscht."
Indianer kommen! Durch die Schlucht! - Ist ja schon gut, mein Junge.
Keine Aufregung, das sind unsere Freunde.
Mokaschi! Es ist uns eine Freude, dass der große Häuptling uns besucht.
Winnetou ist glücklich über den Besuch des großen Häuptlings Mokaschi.
Hey, Leute! Das ist der große Häuptling Mokaschi. Er überlässt euch das Land.
Wir alle hier danken Ihnen, Häuptling. Wir werden gute Nachbarn und Freunde.
Die Sonne scheint, aber ich sehe Wolken auf Mokaschis Gesicht.
Die Wahrheit kann die Wolken vertreiben. - Dann zwingen Sie sie,
die Wahrheit zu sagen.
Da ist ja unser Ölprinz wieder. Ich kann nicht behaupten, dass Mokaschi...
sich in guter Gesellschaft befindet. - Das tun Sie selbst nicht, Surehand.
Also los, dann packen Sie mal aus. - Der Ölprinz sagt, Surehand lügt.
Er betrügt uns um unser Land. Die Siedler sind nicht arm, sie sind reich.
Old Surehand lügt niemals. Wenn er sein Wort gibt, bricht er es nicht. Niemals!
Ich glaub das einfach nicht. Du willst mir doch nicht etwa einreden,
du glaubst diesen Unsinn? - Der Ölprinz sagt, die Siedler haben...
viel Gold in ihren Wagen. - Gold?
Wir alle hier können keine500 Dollar zusammenkratzen.
Mr. Surehand, wir haben wirklich kein Geld, sagen Sie's ihm!
Diese Frau lügt, Mokaschi! Lass deinen Sohn die Wagen durchsuchen.
Na los, schick deinen Sohn.
Was versteckst du da? Du hast das Gold! - Nein, das ist nicht wahr!
Das Gold gehört mir allein!
(Schrei)
Die gespaltene Zunge von Old Surehand hat meinem Sohn den Tod gebracht.
Gibt es noch mehr arme weiße Männer wie diese Kreatur?
Ich hab das nicht gewusst. Mokaschi, ich geb dir mein Wort,
dass ich davon nichts wusste. - Eure Gebote sagen: Auge um Auge!
Mokaschi sagt: 50 Leben für das meines Sohnes!
Winnetous Herz ist voll Trauer um den Tod deines Sohnes.
Winnetou verhöhnt meinen Schmerz.
Das Blut meines Sohnes tränkt heute die Erde.
Doch morgen wird die Erde rot gefärbt sein vom Blut der Siedler.
Mokaschi hat gesprochen.
50 Leben für ein Leben! Agga tachi tunga.
An Ihrer Stelle würde ich verschwinden, Surehand. Dann haben Sie die Chance,
ein paar Tage länger zu leben.
Sie habgieriger, erbärmlicher Hund! Wissen Sie, was Sie getan haben, Bergmann?
Ich sollte Sie umbringen! Wissen Sie, dass die morgen kommen und uns töten?
Hey, aufhören! Er kann's nicht getan haben.
Winnetou.
Guck mal. Und hier.
Jemand war in großer Eile. Diese Zweige wurden nicht von einem Tier geknickt.
Wabble, hol unsere Pferde her. Ich weiß, wer's getan hat.
Ich hab das Messer wiedererkannt. Bergmann? Dass Sieden Häuptlingssohn...
nicht getötet haben, weiß ich jetzt. Aber woher kommt das Gold?
Das müssen Sie doch geraubt haben! - Ich war doch in der Postkutsche,
die damals von den Finders-Banditen überfallen wurde. Dann ritten sie davon.
Ein Beutel mit Gold war vom Packpferd gefallen. Ich war der Einzige,
der mit dem Leben davongekommen war. Ich nahm das Gold.
Es ist einfach über mich gekommen. - Jetzt wird wieder was über Sie kommen.
Das Gold kostet Sie vielleicht Ihr Leben. Und das Leben aller Unschuldigen hier,
wenn ich nicht bald den Mörder finde. - Die Sonne wandert schnell.
Mein weißer Bruder wird auch gegen die Zeit kämpfen müssen.
Wo der Ölprinz hin reitet, dort finde ich auch den Mörder.
Er glaubt, er braucht ihren Schutz nicht, sonst hätte er sich nicht...
von ihnen getrennt. - Wir warten auf Old Surehands Rückkehr.
Wir wissen, du wirst den Mörder finden. - Ja. Auf Wiedersehen. - Viel Glück.
Es wär gut, die Frauen und Kinder auf die andere Seite des Flusses zu bringen.
Ja.
Los, Wabble. - Hüa!
Hüa!
Winnetou weiß, wie gefährlich die Strömung ist. Wir brauchen tapfere Männer,
um den Fluss zu überqueren. - Es gibt wohl keine andere Möglichkeit,
die Frauen und Kinder in Sicherheit zu bringen.
Das Gepäck bringen wir später rüber.
Spielt da nicht rum, Jungs, packt mit an! Richard! Das vordere Ruder nehm ich.
John, hol das lange Seil aus dem Wagen.
Immer nur drei Frauen und drei Kinder. - Komm, gib mir das Baby.
Na, komm schon, Jack, steh da nicht rum, fass mit an!
(Panische Schreie)
Richard, das Ruder!
Das Floß!
Holt die Seile! Lauft am Ufer entlang! In der Biegung fangen wir sie ab!
An den Felsen ran, sonst schaffen wir's nicht! Gegenhalten!
Wenn wir's nicht aufhalten, treibt es auf die Wasserfälle zu!
Ich schaff's nicht! - Hey, Wabble! Das Floß!
Steig ab!
Festhalten!
So, jetzt Tobby und du! - Lizzy, komm! Tobby, spring doch rauf!
Hier! Lizzy!
Tobby!
Lizzy! Tobby!
Winnetou!
Sie treiben auf die Wasserfälle zu! - Wir nehmen die Abkürzung über den Pass.
Geh du auf die erste Trasse, ich versuch's von der zweiten!
Festhalten!
(Spannende Musik)
Richard! Lizzy! - Winnetou!
Los, Richard!
Los, halt dich!
Öl! - Öl!
Nur etwas dürftig. Sie sagten doch, das ist die größte Ölquelle Arizonas!
Würde ich verkaufen, wenn ich mir leisten könnte, 'n stärkeren Bohrturm zu bauen?
Wo Sie gehen und stehen ist Öl, nur Öl! Es quillt ja geradezu überall raus!
Sehen Sie den Eingang zur Höhle? Wenn Sie lebensmüde sind,
müssen Sie nur ein Streichholz reinwerfen. Die Explosion ist fabelhaft! Nur Öl! Nanu!
Pumpen sollst du und nicht pennen!
Wie das sprudelt und sprudelt. - Was ist denn mit der Besitzurkunde?
Was ist mit dem Scheck? - Erst die Urkunde, dann der Scheck.
Ach, Moment. Darf ich mal sehen? - Nur eine Formalität, der Ordnung halber.
Wirklich interessant, mit allem, was dazugehört. Sogar mit Unterschrift.
Die ist echt. - So echt wie die Ölquelle?
Ist was nicht in Ordnung? - Nein, nein, alles bestens, Mr. Duncan.
Dann bleibt mir wohl nichts anderes übrig.
So.
Ich möchte den Herren empfehlen, einen Blick in die Höhle zu werfen.
Sie werden eine Überraschung erleben. Öl! - Der Springbrunnen da unten war dürftig.
Kommen Sie.
Einen Scheck kann man auch sperren lassen. - So was nennt sich nun Partner.
Kommen Sie, Kowacz! - Der Ölprinz kommt mit dem Fettwanst.
Was, hierher? Der Blitz soll ihn treffen!
Wir wär's, wenn wir ehrlich teilen? - Ich hab eine bessere Idee,
die wird Sie geradezu begeistern. Passen Sie auf.
Ich finde, das war keine gute Idee. Mit Mord will ich nichts zu tun haben!
Wirklich nicht? Je weniger Partner, umso mehr Gewinn. Ist das keine gute Idee?
Diesen Gewinn teilen Sie mit mir! - Nein, Sie Narr!
Ich hab keinen Partner mehr.
Jetzt auf nach Texas! Man weiß nie, was Surehand...
Los, rauf zur Brücke!
Ihr geht doch den falschen Weg, Jungs.
Ich... ich geb dir Feuerschutz. Hab keine Angst, alter Junge. Vorwärts.
Ah ja. Der kann mal losgehen.
Also, vorwärts.
Beeilt euch! Wir haben eine Verabredung mit Mokaschi!
Ich würde es nicht übertreiben! Ich glaub, das hält die Brücke nicht lange aus.
Wir kommen ja, Surehand! Nicht schießen! Wir kommen! Nicht schießen!
Ich wusste, du würdest vernünftig werden!
So, Wabble, die Luft ist rein.
Das hättet ihr Halunken wohl nicht geglaubt, dass ich euch so schnell fasse!
Hey, Wabble. Fang ihre Pferde ein. - Wirst du mit denen ohne mich fertig?
Keine Angst, wenn sie frech werden, ruf ich dich.
Surehand!
Über alles lässt sich reden. Ich hab Geld.
Wir finden dann schon einen Weg. - Natürlich finden wir einen Weg.
Zu Mokaschi. Der hat solche Sehnsucht nach euch.
Darf ich bitten, Gentlemen? Vorwärts!
Hinter den Hügeln wartet Mokaschi mit seinen Kriegern.
Können wir nicht irgendwas unternehmen?
Wir werden noch eine lange Nacht warten. Was ist, wenn Surehand es nicht schafft?
Lizzy, ich hätte gern mit deinem Vater allein gesprochen.
Mr. Bergmann, haben Sie sich mal Gedanken über die Frauen und Kinder hier gemacht?
Ihr Gold reicht nicht aus, um auch nur ein einziges Leben aufzuwiegen.
Was kann ich tun? Es ist alles sinnlos. - Vielleicht ist es nicht sinnlos,
wenn Sie sich den Indianern stellen. - Mein weißer Freund!
Alles, was wir tun können, ist warten.
Hey, Wabble!
Hey!
Brav. Brav.
Es hat keinen Sinn, ohne Pause halten die Pferde nicht mehr lange durch.
Wir geben ihnen ein Stündchen Ruhe. - Ich brauch auch 'ne Mütze Schlaf.
Da drüben seh ich was für uns.
Schaffst du's allein, Wabble? - Ja. Ich mach 'n doppelten Knoten.
Der Messerpiekser trickst mich nicht aus. - Mach lieber einen vierfachen Knoten.
Vierfach? Fängst du Krach mit mir an? - Das würde ich nie wagen.
Ich suche 'n paar Zweige und mach Feuer. Und pass auf die beiden auf, ja?
Wabble.
Komm mal her. Komm her.
Na, was ist?
Ich möchte ein Geschäft mit dir machen, Wabble. Ich hab viel Geld.
Du bist ein Witzbold. - Binde mich los,
dann geb ich dir 10.000 Dollar. - Spar dir deinen Atem!
Den brauchst du, wenn man dich aufhängt! - Unsinn! Willst du dein Leben lang...
Surehands Stiefel putzen? - Quatsch, wo ich nicht mal meine putze.
Knife! Komm zurück! Was ist mit mir? Komm zurück, Knife!
Hey!
Was ist passiert? - Der ist weg!
Ja, das seh ich auch. - Ich versteh nicht, wie er bei dem Knoten
rausgekommen ist. Die Burschen arbeiten ja heute mit ganz gemeinen Tricks!
Das war nicht dein Fehler. Ich hätte wissen müssen, dass er ein Messer hat.
Glaubst du etwa, den siehst du wieder? Lass mich frei, ich bring ihn dir.
Wir werden deinen Gorilla bald haben. Er wird neben dir hängen.
Richard? Was ist nun, wenn Surehand es nicht schaffen sollte?
Wenn wir... vier Gastzimmer hätten... ja, das müsste eigentlich ausreichen.
Kannst du gut kochen? - Ich bin die beste Köchin von der Welt.
Aber ich will nun wissen: Was tun wir, wenn die Indianer angreifen?
Ich hab eine Idee! Ich kenne den besten chinesischen Koch aus Tucson.
Richard, ich will über was anderes reden. - Eines Tages besitzt Ihr...
das schönste Hotel am ganzen Chinla-See.
Hab keine Angst. Ich pass auf dich auf.
Dieses Warten! Ich sollte noch mal mit diesem verdammten Bergmann reden.
Morgen schämen Sie sich, dass Sie auch nur daran gedacht haben.
Ach, morgen. Wenn's noch ein Morgen gibt. - Old Surehand bringt den Mörder.
Ja, Old Surehand wird ihn bringen. Es gehört oft sehr viel Mut dazu,
Vertrauen zu haben.
Ja, ich schreib's mir hinter die Ohren. (Heulen)
Was ist das?
Das ist ein Coyote.
Nur ein Coyote, weiter nichts.
(Heulen)
Wieder ein Coyote?
Viele Tiere schreien nachts.
Auch Coyoten schreien nachts. Die Krieger der Utahs schreien heute Nacht.
Ah. Da.
Hier muss er irgendwo stecken. Aus dieser Schlucht kommt er nicht raus.
Und wenn er da oben raufgeklettert ist? - Dann kommt er zurück,
die Felsen fallen steil ab. Ich kenn hier die Gegend. Los, komm.
Vater! Wo willst du hin?
Mit Winnetou sprechen.
(Heulen)
Der hat uns die ganze Sache eingebrockt. - Wir sollten ihn zwingen,
sich den Indianern zu stellen. - Oder wir geben ihm einen Revolver,
dass er sich selbst erschießt. - Ja, dann können sie ihn nicht martern.
Winnetou, ich möchte mit Ihnen sprechen. - Sprechen Sie.
Kann ich irgendetwas tun, was uns helfen würde?
Sind Sie bereit, sich den Utahs auszuliefern?
Es ist ein Weg, von dem es kein Zurück gibt.
Er bedeutet Ihren Tod.
Sind Sie bereit?
Wenn es die anderen rettet... dann tu ich es.
Es gehört viel Mut dazu, diesen Weg zu gehen, denn er ist voller Schmerzen.
Aber es würde niemandem helfen, denn Mokaschi will ein größeres Opfer.
Vertrauen wir auf Old Surehand.
(Heulen)
Die Zeit wird knapp. Die Siedler warten und Mokaschi greift im Morgengrauen an.
Ich hol ihn mir lebendig raus. Bleib hier. - Nein, ich geb dir Feuerschutz.
Stopp! Du gehorchst, Alterchen.
(Spannende Musik)
Na, komm schon!
Na, was ist?
Bursche! Damit wirst du jetzt nicht länger Unheil anrichten!
Auwei!
Ich geb's auf.
'n bisschen Feuerschutz, was? Hast dich gelangweilt, so allein.
Weißt du, ich hatte Angst. Natürlich deinetwegen. Surehand, pass auf!
Ich bewundere Ihren Bruder. Wenn er in seine Arbeit vertieft ist,
kann ihn nichts aus der Ruhe bringen. - Luther hat einmal gesagt:
"Und wüsste ich, dass morgen die Welt untergeht,
so würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen."
Und dieses Bäumchen habe ich eben gepflanzt.
(Trommeln)
(Trommeln)
Wird Mokaschi, Häuptling der Utahs, Winnetou anhören?
Mokaschi wird hören, was Winnetou, Häuptling der Apachen, zu sagen hat!
Winnetou bietet dir sein eigenes Leben an, als Sühne für den Tod deines Sohnes!
Nimm mein Leben! Aber schenk meinen Freunden, den Siedlern, die Freiheit!
Das Volk der Apachen muss stolz auf seinen Häuptling sein!
Aber Mokaschis Wort gilt! Darum werden die Bleichgesichter jetzt sterben!
Mein Platz ist bei meinen weißen Freunden! So musst du Winnetou auch töten!
Dann werden wir also kämpfen? - Einen Kampf wird es nicht geben.
Bringt Surehand den Mörder jetzt nicht, findet er keinen von uns mehr am Leben.
(Trommeln verstummen)
Los, alles in Deckung! - Runter zum Fluss!
Mama!
Hüa! Hüa!
Hüa!
Die Männer rauf, an die Gewehre!
Munition aus den Wagen raus!
Mokaschi! Hey!
Halt!
Will Mokaschi, Häuptling der Utahs, den Mörder seines Sohnes sehen?
Die Utahs können ihn haben!
Das war in letzter Sekunde, nicht? - Winnetou konnte einfach nicht glauben,
dass Old Surehand zu spät kommt. - Hüa!
Surehand grüßt den großen Häuptling Mokaschi.
Ich konnte nicht früher kommen.
Pass jetzt auf. Das wird dich auch interessieren.
Hier.
Mokaschi hat das Messer, das seinen Sohn getötet hat.
Das ist das Messer, mit dem er mich töten wollte. Pass auf.
Du siehst: Der hier ist der Mörder.
Wird Winnetou Mokaschi verzeihen? - Wir werden jetzt wieder Freunde sein.
Mokaschi dankt Surehand. Ich war blind vor Hass und wollte in meinem Schmerz...
viele unschuldige Menschen töten. - Wird Mokaschi sein Wort einlösen...
und das Land am Chinla-See den weißen Siedlern schenken?
Mokaschi wird die weißen Siedler als Nachbarn und Freunde empfangen.
Ich hab den Mörder deines Sohnes gebracht.
Da liegt er, tot. Aber der Mann, der ihn dazu angestiftet hat,
der lebt.
Sie haben mir auch einen großen Dienst erwiesen. Ja, wirklich.
Wie konnte ich denn ahnen, dass der Mann ein Mörder war? Er war mein Leibwächter,
das stimmt schon. Aber ich hatte keine Ahnung, dass er ein Mörder war.
Sie wissen, wie es in meinem Geschäft ist, da braucht man einen Schutz.
Danke, dass Sie mich von ihm befreiten. Ich möchte mit jedem gut Freund sein.
Ich bin ein Geschäftsmann.
Mokaschi, seien wir froh, dass Surehand uns von diesem Fuchs befreit hat.
Von diesem Mordbuben!
Warum sehen Sie mich so an? Ich hab doch keinen umgebracht.
Der da hat's getan! Ich hab doch von alldem nichts gewusst.
Mokaschi, du weißt doch ganz genau, ich bin immer euer Freund gewesen.
Warum, glaubst du, kam ich sonst zu dir, gestern? Ich wollte nicht,
dass man dich betrügt. - Du lügst! Du warst nie unser Freund.
Ich sagte: 50 Leben für 1 Leben! Jetzt sage ich:
Du wirst 50-mal für meinen Sohn sterben! Agga tachi!
Surehand! Winnetou! Ihr wisst, was die mit mir machen, wenn...
Ihr dürft mich denen nicht ausliefern!
Surehand!
Worauf warten wir? Wir haben noch einen weiten Weg vor uns! Auf zum Chinla-See!
Frau Ebersbach!
Ein schönes Plätzchen, nicht? - Ja.
Könnten Sie sich vorstellen, dass das eine gute Idee ist,
wenn wir nur ein Haus hätten statt zwei? Dann könnten wir uns den Zaun sparen.
Sie meinen... - Ja.
Aurelius! Mr. Campbell möchte dir etwas sagen! Etwas furchtbar Aufregendes!
Über was amüsiert ihr beide euch so? - Ich glaube, wir sagen's ihm.
Ja.
Was würden Sie davon halten, wenn wir Sie zum Brautführer auswählen?
Wirklich? Ich hab's noch nie getan, aber ich lern es schon.
Herzlichen Glückwunsch, Madam. - Mr. Surehand, haben Sie mal kurz Zeit?
Was ist denn? - Richard und ich wollen bald heiraten!
Was?
Ich muss mich nun von euch verabschieden. Ich weiß, ihr habt Furchtbares erlebt.
Ihr habt tapfer gekämpft. Aber viel mehr als das zählt, dass ihr jetzt hier seid.
Das andere vergesst ihr. Hier sind eure Nachbarn, eure Freunde.
Und jetzt lebt in Frieden. - Wir haben denen noch was zu sagen.
Was denn? - Auf Wiedersehen!
Auf Wiedersehen! - Auf Wiedersehen!
Leb wohl, mein weißer Bruder. Möge der Mond nicht zu oft wechseln,
bevor wir uns wiedersehen. Möge Manitou dich beschützen.
Hey! Hey! - Auf Wiedersehen! - Auf Wiedersehen!
Auf Wiedersehen!
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