All language subtitles for Mere.rosii.1976_DE

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Original subtitles

ROTE ÄPFEL

- Nelu, gehst Du den Teppich kaufen? - Ja, ich gehe...

- Wann gehst Du? - Ich werde später gehen...

So sagst Du jeden Tag...

... dabei ist so viel Zeit vergangen und ich habe noch keinen Teppich.

Lass mich meine Arbeit im Garten beenden und ich werde gehen.

- Wirst Du Dein Wort halten? - Ja, das werde ich.

Ich werde ihn kaufen...

Narcisa!

- Guten Morgen! - Guten Morgen!

Heute ist es schön...

Aber es wird regnen...

Wenn ich vom Regen höre, höre ich vom Tod.

- Ist meine weiße Katze bei Ihnen? - Nein.

Wo könnte sie sein? Sie kam nicht einmal zum Fressen.

- Guten Morgen! - Guten Morgen!

- Ich will Ihre Wäsche mitnehmen. - Meine Wäsche?

- Warum, Frau Maria? - Um sie zu waschen.

Wieso? Habe ich Sie etwa gebeten, sie zu waschen?

- Mein Gott! - Warten Sie, Frau Maria!

- Nicht rauskommen! - Ich komme nicht!

Warum wollen Sie, meine Wäsche waschen, Frau Maria?

Mein Mann sagte mir, es zu tun.

Sie haben ihm den Nierenstein entfernt.

Sie wollten von uns weder Geld, noch Wein nehmen.

Ich wasche sowieso und so könnten wir unsere Dankbarkeit zeigen.

- Das muss nicht sein. - Wie können Sie das sagen?

Hier ist Bukarest - Rumänien

Die Zeit

Es war sieben Uhr

Hallo, Johnny. Sofort.

Wir wechseln den Verband.

Du sollst brav sein! Ja?

Wenn Du brav bist, tut es nicht weh.

Ich habe Hühnchenknochen. Kann ich sie dem Hund geben?

Geben Sie ihm nichts. Er ist operiert und hält Diät.

Der Arme...

- Knochen will er auch keine... - Dann eben nicht...

Wir sehen uns heute Abend.

Du hast wieder Puiu's Sachen an?

- Ich sagte Dir, es nicht mehr zu tun. - Die trägt er schon lange nicht mehr.

- Marius! - Ja?

Auf Wiedersehen!

Verdammt noch mal!

Schaust Du nicht, wohin Du gehst?

- Mach die Augen auf! - Halt's Maul, Du Klugscheißer!

- 'Tag. Ich bin Brezoi. - Brezoi?

Meine Frau ist bei Ihnen, mit der Gallenblase.

Sie haben sie gestern operiert.

Bitte, den Brief, Genosse Doktor!

Genosse Doktor!

- Wie war die Operation? - Ihre Frau hat keine Blase mehr.

Wieso hat sie keine Blase mehr?

Was werde ich tun? Ich habe zwei Kinder, habe keine Verwandten.

- Was ist wenn sie stirbt? - Sie stirbt nicht.

Garantieren Sie, dass sie nicht stirbt?

Ich garantiere es.

Vorausgesetzt, sie bleibt noch zwei Wochen im Spital,

hält ihr Leben lang Diät und darf nicht mehr arbeiten.

Gott soll Ihnen Gesundheit geben, so wie Sie sie anderen schenken.

Die Leute suchen Sie auf, wie den Petrache Lupu.

Wenn Sie meine Frau heilen, retten Sie auch meine Kinder...

Ich bin Ober bei "Miorita"...

Vielleicht kommen Sie mal vorbei. Wir haben Spezialitäten.

- Was soll das? - Eine kleine Aufmerksamkeit.

- Nehmen Sie es, bitte... - Nimm Dein Geld und verschwinde...

- Wer sagt, dass ich Geld nehme? - So ist es üblich.

- Vielleicht dort, bei Ihnen... - Doktor Mitroi, er nimmt...

Letzte Nacht war ein einziger Notfall.

Ein Magengeschwülst. Er wurde operiert.

Was die besonderen Fälle betrifft...

Der Kranke, dem Dr. Irod eine Nephrektomie machte, ist wohlauf.

Eine schwierige Operation, die bei uns bisher nicht gemacht wurde.

Solche Fälle schicken wir gewöhnlich nach Bukarest.

Die Operation war ein Erfolg.

Die Wunde blutet nicht mehr und der Kranke hat kein Fieber.

Mitica ist ein echtes Talent.

Ich stimme zu,

aber solche Operationen sind hier noch ein Wagnis.

- Wieso ein Wagnis? - Muss ich das noch sagen?

Wir haben keine spezialisierte Abteilung.

Wir haben nicht die Bedingungen einer Urologieabteilung.

Mitica mag begabt sein... Er hat noch nicht genug Erfahrung.

Was ist, wenn die Operation misslungen

und der Kranke gestorben wäre?

Wir dürfen nicht alles wagen, improvisieren.

So etwas ist in der Medizin nicht erlaubt.

Mir wäre es lieber, Mitica wäre disziplinierter.

Sprecht mit ihm wie unter Kollegen.

Er soll vernünftiger, gemäßigter, weniger stur sein.

Sonst muss ich Maßnahmen treffen und das gefällt mir gar nicht.

Ich bin davon überzeugt.

- Bitte? - Ich bin überzeugt, dass...

Noch was?

Der Patient mit gastrischer Neoplasma.

Heute Nacht hat er stark gebrochen.

Er verträgt gar nichts mehr.

- Hier? - Ja, es schmerzt!

Es ist kein Tumor.

Es ist ein Eitergeschwür als Folge eines perforierten Magengeschwürs.

Nehmt eine Punktion vor und dann operieren wir ihn.

Du hast nichts. Es wird gut sein.

- Es ist kein Krebs? - Woher dieser Gedanke?

In ein paar Tagen bist Du zu Hause.

- Nun, wie geht's? - Schlecht.

- Zieh's an, damit... - Es passt besser zu dieser Farbe...

Ich habe Ihre Milch angebrannt. Es wird neue gebracht.

Was gibt's Neues?

Dr. Mitroi verjagte einen Ihrer Patienten.

Warum?

Er sagte, wir haben keine Urologieabteilung

und die Patienten sollen nach Bukarest fahren.

- Ja? - Ehrenwort.

- Guten Morgen! - Guten Morgen!

- Seid ihr alle noch am Leben? - Ja.

Ja? Trinkst Du schon wieder Wasser?

- Gica? - Ja.

- Du hast wieder Salami gegessen. - Ich hatte Hunger.

Bist Du hier auf der Hochzeit oder im Krankenhaus?

Wie kann ich gesund werden wenn ich nicht esse?

So also? Wie Du willst...

Ich schicke Dich "in Stücke geteilt" nach Hause.

Ich habe Sie hereingelegt. Ich habe nur Kompott gegessen.

- Hast Du gepinkelt? - Ziemlich oft.

Wenn das bis Mittag nicht aufhört, operiere ich Dich.

Bleib ruhig. Entspanne Dich.

Onkel Nae hat heute Nacht eine Frau ins Bett gebra...

- Ist das wahr, Großväterchen? - Es ist wahr.

Ich konnte nicht schlafen, da kam ein Vamp zu mir ins Bett.

Sie sagte: "Nae, komm mit mir, ich mach Dich zu meinem Geliebten".

Vielleicht bricht die Nadel...

"Du musst nichts anderes tun, als täglich meine Sense schärfen."

Ich sagte: "Gerne, Madam, aber ich kann nicht weggehen".

"Herr Doktor hat mir nicht gestattet, wegzugehen."

Opa, es ist ganz ernst!

- Wie fühlen Sie sich, Priester? - Danke, gut.

Es wäre besser, Sie gehorchen mir.

Es war kein schlechtes Weib. Es war fleißig, brav.

- Und dann? - Die Eltern kamen dazwischen.

- Gica?! - Ja?

Hast Du Angst vor'm Messer? Es ist nicht schlimm.

Ich muss Dich operieren.

- Meinen Sie, dass... - Sei brav, es passiert nichts.

Gen. Doktor, ein Notfall für Sie.

Susi!

Keiner geht hinaus und niemand raucht.

Sei brav...

Prüfe, ob der OP frei ist.

Woher kommst Du, Opa?

Aus Buzau. Ich suchte meinen Neffen...

- Wie alt bist Du? - Ich wollte meinen Neffen...

- Nein. Wie alt bist Du? - Über 70...

Wenn ich auch so lange leben würde...

- Hast Du Angst vor'm Messer? - Hab ich nicht.

Ich war im Krieg. War zweimal verwundet.

Der Major liebte mich... Er nannte mich "Junge".

Er schickte mich wo's im Kampf am schwersten war.

Ist's schlimm?

- Wir operieren Dich, ja? - In Ordnung.

- Es lohnt sich, ihn zu operieren? - Ja, warum nicht?

Er hält's nicht aus, er ist zu alt.

Man ist nicht zu alt, wenn man leben will.

- Können Sie ihn retten? - Ja.

Ich muss es versuchen.

Ich hörte, es gibt einen Notfall. Ich will dabei sein.

- Warum kontrolliert Dich der Chef? - Weil er ein Chef ist.

Der Alte ist hin. Wir sollten ihn nach Bukarest schicken.

Er hält's nicht aus bis dorthin.

Vielleicht hier weniger.

Was tust Du, wenn er während der Operation stirbt?

Seine einzige Chance ist die Operation.

Warum so unruhig?

Haben Sie Angst, dass er hier stirbt?

Ich schätze Dich zu sehr um Dich unüberlegt handeln zu lassen.

Danke. Hat der Mann auch nur eine Chance, muss ich's versuchen.

- Das ist meine Meinung. - Nun, tu wie Du willst.

Nusa!

- Schicke mir das Gesundheitsblatt. - Ja, ich schicke es.

Wir brauchen ein Zimmer und machen abwechselnd Dienst.

Ich kann heute Nacht nicht bleiben.

- Bist Du müde? - Nein.

Sei nicht mehr bedrückt.

Was willst Du in diesem Alter?

- Hast Du ein freies Zimmer? - Ja, Zimmer 2.

Da kommt der Mann hinein, den ich soeben operiert habe.

Es ist für Dr. Mitroi freigehalten.

Wieso freigehalten?

Soll das hier etwa ein Hotel sein?

- Warum bist Du nicht brav, Mitica? - Weil ich keine Zeit habe.

Mitroi hat Macht und Beziehungen.

- Er kann Dir schaden. - Wieso sollte er das tun?

- Ich habe ihm nichts getan. - Du solltest den Mund halten.

Er kann Deinen Erfolg nicht dulden. Du wirst Ärger mit ihm haben.

Sie hatten auch?

Nein, aber ich kenne ihn gut.

Alle zurück in den Krankensaal!

- Entschuldigen Sie! - Mitica!

Dieser Wagen soll in 2 Minuten von hier verschwinden.

Wie lange dauert diese Arbeit noch?

Macht schneller.

- Hallo! Ich fahre! - Wir verspäten uns.

Ich habe ja keine Lust hinzugehen, um Dich zu unterstützen...

Entschuldigung! Guten Tag.

Ich hörte, Sie haben Zimmer 2 für sich freigehalten.

Ja. Entschuldige, ich habe Dich nicht um Erlaubnis gebeten.

Morgen habe ich eine sehr schwere Operation.

Kann der Mann, den ich heute operiert habe, bis morgen...

Der Alte hat die Operation überlebt?

Ja.

- Gibt es noch Hoffnung? - Es gibt immer eine Hoffnung.

Sehr schön gesagt. Medizin ist aber keine Poesie.

Hoffnung bringt einen nicht weit.

Ich habe keine Zeit, über Medizin zu reden.

Schade. Es würde Dir nicht schaden.

- Kann ich das Zimmer haben? - Selbstverständlich.

- Ich hab Dir immer geholfen. - Ich weiß. In Sitzungen.

Küss die Hand.

- Was ist passiert? - Er geht mir auf die Nerven.

- Ich werde ihn los. - Warum?

Gehst Du?

Gehen Sie auch, essen Sie was und ruhen Sie sich aus.

Ich hab hier noch zu tun.

- Kommst Du zurück? - Nein. Ich gehe ins Kino.

Guten Tag!

- Susi! - Ja?

Vor einer Stunde ist er...

Guten Tag!

Grüß Sie. Ich freue mich, Sie zu sehen, Doktor.

Ich gratuliere Ihnen.

Ich habe Ihren Artikel gelesen. Er ist sehr interessant.

Danke.

- Irgendwann sollten wir reden. - Sicher. Gerne.

- Grüß Sie. - Grüß Sie, Doktor.

Guten Tag, Doktor!

Puiu kam in die Nationalmannschaft. Wollen wir einen trinken?

Danke, ich kann nicht. Ich gehe zurück ins Spital.

Schon gut.

Die Wissenschaft und die Technik...

Wohin hast Du meine Brille getan?

Ich fragte, wo Du die Brille hingetan hast?

Suche sie auf den Nachttisch.

- Hast Du sauber gemacht? - Ja.

- Deshalb finde ich sie nicht. - Wenn Du sie überall liegen lässt.

Es tut mir leid, Johnny, dass ich Dich stechen muss.

Du bist brav, oder?

Ich weiß, es tut weh.

Es wird vergehen und Du fühlst Dich wieder wohl.

Nachher kriegst Du einen Knochen und darfst laufen.

- Hast Du gesehen? - Komm wenigstens etwas zu essen.

Ich würde mich sehr freuen.

Danke sehr, aber Sie sehen...

- Herr Doktor! - Was ist?

Der Alte ist aufgewacht und will mit Ihnen reden.

- Mit mir? - Ja.

Wie fühlt sich Johnny?

Sehr gut. Du wirst, wie er, eine neue Blase erhalten.

Ja?

- Wie fühlst Du Dich, Opa? - Nun, ich fühle mich gut.

Wie kommst Du aus Buzau ausgerechnet hier?

Ich bin zu einem Neffen gekommen.

Er heißt wie ich - Gheghe Ion.

- Er arbeitet hier. Kennen Sie ihn? - Nein, es tut mir leid.

Ich bin gekommen, um ihn zu sehen.

Sprich nicht mehr. Versuch zu schlafen.

- Sie haben einen Notfall. - Gut.

Bleib hier, bis ich zurückkomme.

Macht ihr eine Röntgenaufnahme.

- Doktor! - Ja?

- Ich werde sterben. - Wirst Du nicht.

Ich werde sterben.

Mein Neffe ist gemein und ein Taugenichts.

Vor ein paar Jahren kam er mit einem Kind zu mir.

Es sollte ein paar Monate bleiben,

bis er sich mit seiner Frau versöhnt.

Seither sind Jahre vergangen und er hat nicht einmal geschrieben.

Nachdem meine Alte starb, habe ich es allein erzogen.

Es ist fast 5 Jahre alt. Es ist so brav und gescheit.

Man kann ihm ganz vertrauen.

Er füttert die Hühner, spaltet Holz. Ich dachte an etwas.

Was passiert mit dem Kind wenn ich eines Tages sterbe?

Ich kam, um seinen Vater zu suchen.

Sprich langsamer.

Ich erfuhr, dass er hier, beim Gesundheitsdienst, arbeitet.

Also, ich bitte Sie, mich für einige Stunden gesund zu machen,

zumindest bis ich das Kind zu seinem Vater bringe.

Ich ließ ihm Essen nur für zwei Tage.

- Beruhige Dich, Opa! - Er ist allein, der Arme.

Wir bringen alles in Ordnung... das Kind... alles.

Wein nicht mehr, sonst steigt das Fieber.

- Geh nicht weg, Doktor! - Ich gehe nicht weg.

Wo soll ich hingehen? Versuch zu schlafen.

Ich verlängerte das Leben des Alten nur um einige Stunden.

Eine Stunde im Leben eines Menschen ist ungeheuer viel.

Auch ein Augenblick ist ungeheuer viel.

- Ich musste mehr tun. - Sie konnten nicht mehr tun.

Das sagst Du immer.

Ich hätte mehr tun können.

So oft ein Patient stirbt, werde ich wahnsinnig.

Hier im Spital ist der Tod so normal, so natürlich.

Es ist wie im Krieg aber ich kann mich nicht daran gewöhnen.

Ich möchte alle retten können und ich kann's nicht.

- Susi! - Ja?

- Gefällt Dir das Leben? - Es gefällt mir.

- Wie? - Es gefällt mir alles was ich tue.

Mir auch!

- Gefällt es Dir zu arbeiten? - Ja.

- Sehr gern? - Sehr gern.

Susi, hast Du nicht gemerkt, dass ich Dich liebe?

Ich habe etwas gemerkt.

Ich wusste nicht, dass Sie mich wirklich lieben.

Mir ist kalt.

Susi, Du hast meine Frage nicht beantwortet.

Begreifst Du, wie sehr ich Dich liebe?

Ich liebe Sie aber nicht.

- Überhaupt nicht? - Ich ehre Sie, ich mag Sie.

Das bedeutet nichts.

Ich könnte es nicht. Ich liebe Sie auf eine andere Weise.

- Weil ich hässlich bin? - Das hab ich nicht gemerkt.

- Bin ich etwa schön? - Du bist es.

Warum meinst Du, dass Du mich nicht lieben kannst?

Eine Frau wie Dich, finde ich nie mehr, Susi.

Nicht traurig sein. Sie werden eine schönere Frau finden.

Eine Frau wie Dich gibt es nicht mehr!

Lass uns gehen!

Wenn Sie wüssten, wie es mir leid tut.

Ich sagte Dir, Du musst mir einen Sohn schenken.

Ich werde Dich prügeln. Sohn, Sohn, Sohn!

- Genosse Doktor! - Was ist geschehen?

Sie hat weibliche Zwillinge bekommen.

Er schlug sie, weil es kein Junge war.

Sie hat sich so sehr gequält.

Sie hatte 24 Stunden lang Wehen.

Sie ist so zart und er schlägt sie noch... der verdammte Schuft...

Bringt sie in den Krankensaal, sie soll sich ausruhen.

Soll ich die Miliz rufen?

- Warum? - Damit sie ihn verhaftet.

Lass das. Ich hab doch als erster zugeschlagen.

Ab heute, keine Urologie mehr sondern nur allgemeine Chirurgie.

Die zwei Krankensäle gehören Dir nicht mehr.

Die Spitalleitung gab sie mir. Gen. Dragoi persönlich.

Gen. Direktor, Dr. Dragoi, fehlt für einige Zeit.

Ich bin für die Leitung des Spitals verantwortlich.

Im neuen Gebäude wird es auch eine Urologieabteilung geben.

Bis dahin, werden die Fälle nach Bukarest geschickt.

Das wollte ich Dir mitteilen. Guten Tag!

Sie hindern mich daran, zu arbeiten?

Nein.

- Was dann? - Du machst Allgemeinchirurgie.

Da wir noch keine spezialisierte Abteilung haben,

können wir nicht riskieren.

Besonders nach dem letzten Fiasko.

Ich sagte Dir, den Alten nach Bukarest zu schicken.

Du hast nicht gehorcht, das ist Dein Bier.

Ich schätze Dein Talent, helfe Dir, aber Ordnung muss sein.

Du operierst nur was Dir passt, verspätest Dich, fehlst vom Bericht.

Du hinterlässt den Eindruck, dass Du uns herausforderst.

Das ist überhaupt nicht gut.

Leider kann ich das nicht mehr übersehen und Dich nicht verteidigen.

Der Tod des Alten hat sehr schwere Konsequenzen.

Versetz Dich in meine Lage.

Ich bin für's Spital verantwortlich, bin verpflichtet, Dich zu warnen.

Wenn's Dir nicht passt, kannst Du in ein anderes Spital,

in eine andere Stadt gehen, wo es eine Urologieabteilung gibt.

Ich habe gehört, Du machst auch wissenschaftliche Forschungen.

Du hast zu Hause ein kleines Labor, einen Hund als Versuchskaninchen.

Nun, das alles ist sehr schön.

Stimmt es, dass Du ihm Essen aus der Ration der Kranken bringst?

Guten Tag.

Ich kann Ihnen alle Fragen offen beantworten.

Ich bin ein offener, ehrlicher Mann. Ich hoffe Sie sind mir nicht böse.

Ich kam als Urologe hierher, um die neue Abteilung vorzubereiten.

Ich werde weiterarbeiten, egal was Sie glauben, denken oder wollen.

Ich arbeite weder für Geld, noch für Erfolg sondern weil's mir gefällt.

Werde weiterhin alle Fälle operieren,

die in meiner Kompetenz sind.

Die beiden Säle gebe ich nicht her, auch wenn Sie mit der Miliz kommen.

Ich habe zu Hause ein Labor und einen Hund. Wenn Sie beweisen,

dass ich vom Essen der Kranken gestohlen habe, ist's in Ordnung.

Sagen Sie das aber nie wieder, denn ich kann boxen

und werde Sie entstellen.

- Bitte? - Ich habe sie bloß gewarnt.

Mitica! Entschuldigung! Ich schulde Dir etwas...

Ja. Danke.

- Fertig, Ionel? - Genau, Herr Direktor!

- Ich bin noch nicht fertig. - Mach schneller.

Der Mann, den ich brüskierte, wollte mich bestechen.

Sie haben sie daran gewöhnt. Ich weiß, Sie nehmen Geld

und andere Aufmerksamkeiten von den Patienten.

Ich hab niemals etwas genommen, nicht einmal ein Bonbon.

- Ich nehme Geld von den Kranken? - Ja, ich bin überzeugt.

Sind die Villa, das Auto, von dem Gehalt?

Wie wär's, wenn ich Dich für diese Beleidigung ohrfeige?

Ich rate Ihnen davon ab. Ich habe Box gemacht.

- Genosse Doktor! - Was ist los?

- Es schmerzt hier. - Geh auf das Krankenzimmer.

Nach diesem Gespräch, wo Deine Maske fiel, gibt es nur eins:

Du akzeptierst die Versetzung und gehst.

- Warum soll ich gehen? - Weil Du frech und aggressiv bist.

Nun ja...

Weil Du hässlich bist.

So... so...

Unglücklich... Und ohne Privatleben.

Du bildest Dir die Aureole eines Gelehrten,

der sich für Beruf und Forschung aufopfert.

Ja. Im Vergleich zu Ihnen,

bin ich begabter, weil ich die Medizin besser kenne.

Ich will nur arbeiten. Das ist alles, was ich will.

In diesem Spital wird's nicht mehr der Fall sein.

Ich gebe Dir eine Chance:

Die Versetzung, sonst vernichte ich Dich.

- Sie vernichten mich? - Ja, ich vernichte Dich.

Tust Du das nicht bis Mittag, liquidiere ich Dich!

Viel Erfolg!

Grüß Sie, Genosse Direktor!

Hier war ich, hier auch... Fertig. Ihr seid tot...

Ich träume nur von Krähen und toten Ziegen.

Ich fürchte, dass ich sterbe. Ich habe Kinder.

Du stirbst wenn ich's sage, nicht wann Du willst.

Und, morgen Abend darfst Du nicht mehr träumen.

Stimmt es oder hab ich Recht?

Hört mal was er sagt... Er träumt von Krähen...

- Wen suchen Sie? - Genossen Gheghe, bitte.

- Wer sucht ihn? - Ich.

Nelu, steh auf! Es sucht Dich jemand.

- Was? Wer? - Ich glaub es ist die Miliz.

Er wollte nicht sagen wer er ist.

Ich sagte Dir,

Du kommst in den Knast, denn Du hörst nicht auf.

Wenn's um Mehl geht, verneinst Du alles...

- Wo ist der Scheck? - Bei Mutter.

Ausgezeichnet.

Bitte, kommen Sie herein.

Nein... Nicht dort... Kommen Sie hier herein.

Entschuldigen Sie die Unordnung. Wir hatten gestern Abend Gäste.

Was kann ich Ihnen anbieten? Einen Kaffee... einen Likör?

Nichts.

- Mit wem habe ich die Ehre? - Doktor Irod vom Spital.

Ich habe von Ihnen gehört.

- Was kann ich Ihnen anbieten? - Nichts.

Es handelt sich um Ihren Onkel.

- Was für ein Onkel? - Gheghe Ion.

So heiße ich. Vielleicht ist's ein Irrtum.

Kein Irrtum. Es ist Ihr Onkel aus Buzau.

Es wurde ihm schlecht, er wurde ins Spital eingeliefert und ist tot.

- Er ist tot? - Ja, er starb heute Morgen.

Ich habe keinen Onkel in Buzau.

Oder wer weiß...

Wann immer kann ein Onkel, ein Neffe, auftauchen.

Was soll ich mit diesem verstorbenen Onkel anfangen?

Wollen Sie ihn nicht begraben?

Wenn Du den Toten hierher bringst, ist es aus mit uns.

Woher kam dieses Unheil, mein lieber Gott?

Mein Gott, woher kam es.

Halt den Mund!

Das Problem ist das Kind.

- Was für ein Kind? - Das Sie dem Onkel gebracht haben.

Meine Frau soll nichts hören. Sie weiß nichts vom Kind.

- Es ist aus der ersten Ehe. - Gut... gut...

Sie verlässt mich. Geht's ihm nicht gut?

- Was ist los mit dem Kind? - Es ist in Buzau. Allein.

Nein...

- Du musst hingehen, es abholen. - Selbstverständlich.

- In ein Heim bringen. - Ich habe keine Beziehungen.

- Komm, die Formalitäten zu... - Kein Problem, Herr Doktor.

Es handelte sich um einen Gheghe vom Versicherungsamt.

Wohnt Familie Gheghe hier?

- Wo schaust Du hin, Mitica? - Küss die Hand.

- Was machen Sie? - Ich habe zwei Stunden frei.

Ich wusste nicht, dass Sie mich riefen.

Es gibt so viele Mitica auf der Welt...

Ich sah einen Boxsack hier und...

Meinst Du, das hilft?

Stimmt's, dass Dir Mitroi die Operationen verboten hat?

Im Gegenteil, er hat mir alle Blinddarmentzündungen zugeteilt.

- Und was wirst Du tun? - Nichts. Ich werde arbeiten.

Ich wünschte, es sei so, aber ich bezweifle es.

Weißt Du, was seltsam ist?

Diese ganze Geschichte hat mich dazu getrieben,

eine Entscheidung zu treffen, und zwar, wegzugehen.

- Wohin gehen Sie? - Ich verlasse die Stadt...

... das Spital... Ich gehe weg von hier.

- Ich heirate. - Bravo.

Er ist ein guter Junge. Er ähnelt Dir ein bisschen.

Ach... so...

Ich muss von Mitroi weg, so weit wie möglich.

Alle wissen, ich kann ihn nicht leiden.

- Ich rate auch Dir, zu gehen. - Eben das wünscht sich Mitroi.

Ich gehe nicht weg.

- Ich habe hier noch Vieles zu tun. - Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei.

Fräulein, Ihre Äpfel...

Stell den auch dorthin.

Guten Tag, Doktor!

- Meinen Sie mich? - Ja.

Sprechen Sie mit mir?

- Haben Sie Äpfel gekauft? - Ja, das habe ich.

- Woher kennen Sie mich? - Vom Markt.

Alle kennen Sie hier. Sie sind eine lokale Berühmtheit.

- Übertreiben Sie nicht. - Doch, es ist wahr.

- Und Sie? - Bin Psychologielehrerin im Lyzeum.

Ich hab eine Gruppe ausgezeichneter Kinder

und mache einen Test mit ihnen.

Wenn Sie Zeit haben, können Sie einmal zu uns kommen.

Einen Augenblick.

Fertig.

Es sind ausgezeichnete Kinder.

Frühreife Kinder. Sind 8 Jahre alt,

können Algebra, literarische Analyse.

Interessant. Wirklich?

Ja, ich mache Separatstunden mit ihnen. Sie sind frühreif.

Ich mache mein Doktordiplom und gehe in ein Forschungsinstitut.

Sie verlassen uns also?

Warum gehen Sie nicht nach Bukarest?

- Haben Sie es nicht versucht? - Nein.

Ich erhielt den Vorschlag, im Fundeni-Spital zu arbeiten.

Es interessiert mich nicht. Hier arbeite ich so viel ich will.

Es gefällt mir nicht, "zweite Hand" zu sein.

Manchmal sind Provinzkollegen schlecht und neidisch.

Ja. Meinst Du in Bukarest gibt es keinen Neid?

Dort gibt es andere Bedingungen.

Hier auch, wenn das neue Spital fertig ist,

wird es gleiche Bedingungen geben.

Verfolgt Dich der Provinzialismus?

Ja, manchmal.

Eine Mutter will ihr Kind von der Schule zurückziehen,

damit es nicht wahnsinnig wird, von so viel Lernen.

- Ist das nicht Provinzialismus? - Doch.

Was hast Du an der Stirn?

Einer warf mich zum Fenster hinaus.

Ich hörte Dir einmal während einer Vorlesung im Kulturheim zu.

Seit damals wollte ich Dich kennenlernen.

Du machst den Eindruck eines unglücklichen Menschen.

Bist Du unglücklich?

Alles in meinem Leben ist normal, dazu habe ich keinen Grund.

Solange ich arbeite, bin ich glücklich.

Könnte ich 24 Stunden am Tag arbeiten, wäre ich zufrieden.

Du hast schöne Augen. Warum versteckst Du sie?

Ich habe Angst, ich mache Opfer.

- Welchen willst Du? - Den roten.

Was sagtest Du?

Im Allgemeinen wird sehr viel Zeit vergeudet.

Die Zeit, dieses wertvolle Kapital.

Ein interessantes Thema, für Dich, um es zu studieren.

Für Dich und für Deine Schüler.

Wieviel Zeit die Leute vergeuden und warum. Als Psychologe...

Meinst Du wir vergeuden Zeit, weil wir spazieren gehen und sprechen?

- Nein. Gut Dich kennengelernt zu... - Danke.

Ich komme eines Tages ins Spital...

Bitte?

Um Dich abzuholen...

Wir sehen uns auf den Markt.

Onkel! Warum hast Du mich verlassen, Onkel?

Was hast Du im Spital gesucht, dass Dich der Mörder tötet?

Mein lieber Onkel!

Ich verstehe Ihren Schmerz, aber verhalten Sie sich vernünftiger.

Das Gesetz wird Ihnen Gerechtigkeit bringen.

Lass uns jetzt gehen. Kommen Sie, bitte!

Au weh, mein lieber Onkel!

Angela! Die Oberschwester ruft Dich.

Seien Sie mir, bitte, nicht böse. Das ist die Situation.

Ich habe Sie in die Enge getrieben und...

Sie wissen nicht, was dieser Onkel für mich bedeutet hat...

Er hat mir so viel geholfen.

Er war meine einzige Stütze.

So ist das Leben. Man nützt jede Gelegenheit aus.

Nun habe ich niemanden mehr auf dieser Welt.

Ihn allein habe ich bei Schwierigkeiten aufgesucht...

Meine Eltern sind tot, er allein war meine...

Mag sein, dass er nicht mehr viel hatte, vielleicht auch nicht...

Wenn die Kommission meint, ich wurde verletzt...

Was hättest Du getan, hättest Du einen Onkel verloren,

der Dir mehr als ein Vater war?

Ich mach mir keine Sorgen um Dich... Du kriegst Geld, Zigaretten, Essen...

Du gibst mir 20.000 Lei und wir bleiben Freunde.

Wie gesagt, wenn Du gibst... dann hast Du auch...

Verschwinde!

Gica! Komm her!

- Wir tun es. Was meinst Du? - Gut.

- Hast Du keine Angst? - Nein.

Mit Ihnen habe ich keine Angst.

Hier ist mein Geständnis, falls ein Unglück passiert.

Ich wollte Sie nicht beleidigen.

Hör auf. Es wird gut sein.

Ich mach Dir eine neue Blase. Du wirst 100 Jahre damit leben.

- Was ist, Gica? - Nun, ich werde operiert.

Lass nur, es wird gut sein.

- Was fühlst Du? - Etwas was ich nicht erklären kann.

Passiert was... schickt sie der Mutter.

Lass den Unsinn!

Ich werde für Dich beten, Gica.

Halt die Ohren steif!

Bewege Dich nicht, atme nicht. So ist es sehr gut.

Sie kann in den Krankensaal gebracht werden.

Ich helf Dir.

Die Untersuchung bestätigt, was auf der Aufnahme zu sehen ist.

Ja... Aber sie ist zu jung. Ich versteh das nicht.

Der Blasentumor ist ziemlich ausgebreitet.

- Sehen Sie die Infiltrationen... - Aber mit 20 ist so was nicht...

- Guten Tag. - Guten Tag.

Der Gen. Staatsanwalt will mit Dir einige Probleme besprechen.

Sei so nett...

- Entschuldigen Sie mich, bitte! - Bitte.

Ich bin Staatsanwalt Popovici. Können wir miteinander sprechen?

- Ich hoffe, ich störe nicht... - Wenn es nicht lange dauert...

Gheghe Ion hat gegen Sie eine Klage eingereicht.

- Gheghe Ion ist tot. - Es handelt sich um seinen Neffen.

Ja, ich höre.

Man sagt, er wurde ohne Erlaubnis der Familie und des Kranken operiert.

Und nicht unter den normalsten Bedingungen.

- Kennen Sie sich aus in Medizin? - Nein. Ich nicht.

Aber eine Kommission von Spezialisten untersucht den Fall.

Die Familie will Sie anzeigen und Schadenersatz fordern.

Selbstverständlich können Sie sich verteidigen.

Ich verteidige mich nicht.

- Warum? Sie haben dieses Recht. - Mir fehlt die Zeit dafür.

Mag sein, sie hat noch einige Monate zu leben, und ist erst 20 Jahre alt.

Nur Schwache und Schuldige brauchen Verteidigung. Ich bin's nicht.

Und, außerdem, traue ich der Justiz.

Ihre Haltung ist ziemlich merkwürdig.

- Sind Sie Parteimitglied? - Ja. Warum fragen Sie?

Wenn ja, so sind Sie auch als solches verantwortlich.

Ich weiß es seit ich mit 18 Jahren Parteimitglied wurde.

- Ja? - Ja.

Ich war FDJ-ler auf dem Land,

schlief auf Bänken, aß Kekse dreimal die Woche.

Ich kenne meine Pflicht sowohl als Arzt als auch als Parteimitglied.

Wollen Sie etwas Gutes tun, dann kümmern Sie sich um das Kind.

Es ist allein und nur 5 Jahre alt.

Was für ein Kind?

Fragen Sie den Kläger, er kann alles erklären.

- Entschuldigung, ich habe zu tun. - Bitte.

- Er will Sie vernichten. - Wer will mich vernichten?

Doktor Mitroi.

Alle im Spital reden darüber. Er rief die Staatsanwaltschaft.

Ich sagte ihnen, ihn nicht zu operieren.

Susi, das interessiert mich nicht.

- Wenigstens sein Einverständnis... - Es interessiert mich nicht.

Ist Gica vorbereitet?

- Operieren Sie ihn? - Selbstverständlich.

Mitroi verhaftet Sie, wenn Sie's tun.

Susi, tu was ich Dir sage.

Ich nehme an der Operation nicht teil.

Dr. Mitroi sagte, er entlässt mich, falls ich noch mit Ihnen arbeite.

Erlaubst Du mir, dass ich mich setze?

Sicher. Bitte.

- Was gibt's Neues? - Nichts.

Ich hörte über die Inszenierung mit dem Alten aus Buzau.

Nun... Bis Du aufgetaucht bist...

... war Mitroi der lokale Glorreiche...

Jetzt ist er auf dem zweiten Platz.

Du sagst alles Nötige und Unnötige und das reizt ihn noch mehr.

- Du solltest taktvoller sein. - Ja. Aber ich habe keine Zeit...

... mich zu ändern. Vielleicht wenn ich älter werde, aber bis dahin...

Ich war in Deinem Alter auch so hartnäckig.

Und?

Leider kämpfte ich nicht weiter. Jetzt bedauere ich es.

Ich habe ein mittelmäßiges Leben gelebt.

Wir, Ärzte, haben einen einzigen Gegner: Den Tod.

- Der Rest ist unwesentlich. - Ja.

Ich wollte etwas anderes sagen. Ich habe eine Idee, die...

Wir sollten sie besprechen und zusammenarbeiten.

Sicher, nachdem das neue Spital fertig ist.

Genieren Sie sich nicht, weil ich älter als Du bin.

Ich gebe zu, ich habe von Dir zu lernen.

Ich habe keine Vorurteile.

Würde mich freuen, zusammenzuarbeiten.

Heute habe ich eine schwere Operation.

- Willst Du mir helfen? - Gerne.

- Worum geht es? - Eine Blasenplastik.

- Wagst Du es? - Selbstverständlich.

Das bedeutet, auch Du wirst in den Konflikt

mit Mitroi verwickelt.

Du warst es, der sagte, unser einziger Feind sei der Tod.

Mehr Aufmerksamkeit dem Aussehen der Kranken schenken.

Ich will dieses alte Spital so ändern, dass wir hier,

in einem Jahr, zwei neue und moderne Spitäler haben werden.

Ein Flügel wurde schon renoviert. Die Zentralheizung wird jetzt...

Sie haben die Verbindung mit der Staatsanwaltschaft.

Hier?

Man sagte mir, es sei sehr dringend.

Gut. Danke.

Ist diese Geschichte noch nicht aus?

Ich grüße Sie. Ich bin's, der Sie stört.

Mit dem gleichen Problem.

Ja. Ich auch.

Ja. Ja.

Verzeihen Sie einen Augenblick.

Ihr seid frei. Das war alles. Ihr könnt gehen.

Ja, ich höre.

Ja. Ja.

Es ist nicht nur unser Problem, sondern auch Ihres.

Ich kann damit nicht einverstanden sein.

Es ist nicht Dr. Irod's persönliches Krankenhaus.

Soll ich ihn tun lassen, was er will?

Er spielt mit dem Leben der Kranken.

Es ist unglaublich, wie Sie handeln.

Ich rufe Sie in 10 Minuten an, Genosse Staatsanwalt.

Ich bin jetzt in einer Sitzung... Danke.

- Sagten Sie etwas, Gen. Doktor? - Es ist unerhört.

- Was ist unerhört? - Wie Sie handeln ist unmoralisch.

Warum sollen wir die Staatsanwalt

in unsere Angelegenheiten einmischen?

So... So...

Ich bin für das Spital verantwortlich

und im Falle einer Untersuchung wird nicht Dr. Irod

zur Verantwortung gezogen sondern ich.

So ein Schuft...

Warum hast Du's ihm nicht ins Gesicht gesagt?

- Hast die ganze Zeit geschwiegen. - Hast Du's nicht auch getan?

Ich schlage vor, er soll versetzt werden.

Gehen Sie nicht hinein, Gen. Doktor!

Ich hätte Dich nicht für so niederträchtig gehalten.

- Bitte? - Du fällst ihm in den Rücken.

Tust Du's nur aus Neid oder bist Du ein skrupelloser Schuft?

Ich hätt's nie geglaubt...

Ich kannte Dich nicht als hysterisch...

Weißt Du was in dieser Geschichte so komisch ist?

Du meinst Mitica denkt so wie Du und will Deine Stelle.

Beruhige Dich. Er will nur sehr gut arbeiten.

Er ist bloß begabt und leidenschaftlich.

Das ist alles. Und alle denken wie ich.

Susi!

Danke Dir, dass Du gekommen bist.

Geh nach Hause, Du bist müde.

Und Sie? Sie haben auch letzte Nacht nicht geschlafen.

Lass mich. Morgen brauche ich Dich ausgeruht. Klar? Geh schon!

Gica, hör auf.

Gica, hör auf mit dem Unsinn.

Gica, mach keine Flausen.

Los, atme! Los, Gica!

Gica, mach die Augen auf, wenn ich's Dir sage...

Spiel mir nicht den Toten, sonst kriegst Du zwei Ohrfeigen...

- Was ist, Doktor? Gibt's Ärger? - Es ist gut.

Der Blutdruck?

Er hatte einen Blutdruckabfall, aber nun ist es gut.

Ich denke, er hat den kritischen Punkt hinter sich.

Gica?

- Wasser. - Sofort.

Bitte. So...

- Fertig? - Fertig.

Du hättest fast "abgekratzt".

Warte, Mensch...

Wie war's?

Anfangs gut, dann hast Du aber den Star gespielt.

- Ich? - Ja, Du...

Ich?

Ich hätte Dich fast geohrfeigt.

Du zeigst mir Deine Augäpfel?

Gica... Gica...

Hallo! Bravo!

- Wie geht's ihm? - Es geht ihm gut.

- Sie sehen nicht gut aus! - Wieso?

- Sie haben Fieber. - Fieber?

- Halten Sie das Thermometer. - Nein, nein...

- Tun Sie es... - Schau, Gica, was sie mir antut...

38 mit 2...

- Mein gewöhnliches Fieber. - Gehen Sie sofort nach Hause.

Sie haben zwei Nächte nicht geschlafen.

Ich bleibe hier.

Gehen Sie. Sie sehen sehr schlecht aus.

- Nach Hause? - Nach Hause.

Gut, ich gehe.

Morgen operieren wir das Mädchen.

- Los, schneller! - Sofort.

Ich hoffe, Sie sind mir nicht böse.

Nein. Warum?

Ich freue mich, einen Menschen wie Sie kennengelernt zu haben.

Ich würde Ihnen einen Rat geben.

Seien Sie künftig vorsichtiger.

- Vorsichtig? - Doktor Mitroi...

- Was ist los mit ihm? - Ich sprach mit Leuten...

... hier im Spital. Wie soll ich das sagen?

Es ist Ihre Sache, sich um ihn zu kümmern.

Ich kümmere mich um Gheghe.

Ich verspreche Ihnen, ein Schuft wie er wird es nicht leicht haben.

Das wär's.

- Was geschah mit dem Kind? - Es ist in einem Heim.

Gut.

- Ich hoffe, wir bleiben Freunde. - Ja, wir bleiben es.

Ich grüße Sie.

Nicht lästig sein. Niemand kommt herein.

Danke.

Du bist blass. Was ist geschehen?

Es gelang mir eine Operation, die ich zum ersten Mal machte.

Ich bin sehr glücklich. Ehrenwort!

- Wir sollten feiern. - Ja, das sollten wir.

Kann nicht weiter gehen. Ich bin sehr müde. Ich schlafe hier ein...

Gut. Auf Wiedersehen!

Auf Wiedersehen! Wir sehen uns morgen, bei den Äpfeln und...

Narcisa...

Kommt zur Mutter...

- Gehst Du den Teppich kaufen? - Ich gehe... ich gehe...

- Wann gehst Du? - Ich gehe... später...

Das sagst Du jeden Tag.

... dabei ist so viel Zeit vergangen und ich habe noch keinen Teppich.

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