All language subtitles for Wei s1e3 Alles für die Liebe.Ger

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Original subtitles

WEISSENSEE

Hey, hey Julia!

Du musst ihr helfen!

Das ganze hat keine Zukunft.

Fr�ulein Hausmann, ich m�chte mit ihnen �ber ihre geplante Republikflucht sprechen.

Julia Hausmann kann gehen.

wir m�ssen es hinbekommen so ist

Sie wollte die DDR nie verlassen.

Ich mach mir solche Sorgen um Robert.

Die Lampe immer sch�n an und aus an und aus.

Herr Schnyder.

Alles f�r die Liebe

Wie sp�t ist es?

Kurz nach Acht.

Oh, ich hab Sp�tdienst.

Wir haben noch 2 Stunden.

Martin, ich habe nachgedacht.

Wir sollten uns nicht mehr treffen.

Ja das m�ssen wir jetzt auch nicht mehr.

Wir sind ab jetzt immer zusammen.

Das war ein Fehler.

Das wirst du bald auch so sehen.

Ich glaub ich...

...ich glaube ich komm nicht ganz mit.

Und diese ganze Ungewissheit mit Robert. Wir, das

steht einfach Alles unter keinem guten Stern.

Was willst du mir denn damit sagen?

ich glaube dass das was ich f�r dich empfinde, dass meine Gef�hl einfach nicht stark

genug sind um diese ganzen Schwierigkeiten auszuhalten

ich denke es lohnt sich f�r mich einfach nicht.

Es lohnt sich nicht?

Wir lieben uns doch.

Dann ist es eben keine Liebe.

Es tut mir leid.

Es ist mir jetzt egal was du von mir denkst. Du kannst mich hassen oder verfluchen.

Aber melde dich nie wieder, es ist sinnlos.

Schau mich an

Du l�gst doch.

Lass mich gehen, lass mich gehen!

Julia!

War ich nicht deutlich genug?

Ich will dich nicht!

Warum hast du Angst?

Die sind doch alle st�rker wie wir.

Ich dachte jetzt tut's vielleicht noch nicht so weh.

Wir d�rfen keine Angst haben.

Nur keine Angst.

so starten wir beide zusammen kann keiner sein

Klose m�sse

so lassen sich auch Lieder Schumanns

morgens in alle Richtungen

Wie geht es Rober Schnyder?

Ich komme eben aus dem Haftkrankenhaus

Dr. Scharnhorst sagt, es sei ein Zuckerschock gewesen.

Reparabel?

Es steht 60 zu 40, dass er durchkommt.

Sie haben die Vernehmung geleitet?

Jawohl.

Menschenskind Kupfer!

Von Ihnen h�tte ich ein sensibleres Verhalten erwartet!

Der Mann ist Amerikaner!

Es war zu keinem Zeitpunkt ersichtlich,

dass der Beschuldigte in einer schlechten gesundheitlichen Verfassung war.

Was glauben sie, dass das f�r Wellen schl�gt!

Das wir verdammt unangenehm!

Das ZK sitzt mir im Nacken!

Das Au�enministerium!

Amerikanische Botschafter!

Die bem�hen sich um Entspannung

und Sie bauen so einen Bock!

Ich bedauere das sehr.

Ihnen ist klar, wir m�ssen diesen Vorgang genau �berpr�fen.

Und da wird ein Kopf rollen!

Rollen m�ssen! Das kann ich ihnen jetzt schon versprechen.

Also, halten sie sich zu weiteren Gespr�chen bereit, Genosse Kupfer.

Jawohl Genosse General Leutnant.

Ja.

Ja versuchen sie es noch Mal beim Au�enministerium.

Wieso denn, ich habe ein Vorrecht auf Wohnraum.

Wieso das denn?

Ich bin Polizist, ich bin wertvolles Mitglied unserer Gesellschaft!

Woha nein lass mich sofort runter du Mitglied.

Verheiratet?

Noch nicht.

Kinder?

Ja mindestens drei.

Drei?

Sie kennen sich wohl noch nicht lange.

Doch, schon immer eigentlich.

Wie bei meinem Mann und mir.

Nach drei Wochen haben wir uns verlobt.

Und wir haben es nie bereut, obwohl uns alle abgeraten haben.

Denken Sie, wir haben eine Chance?

Sie sind unverheiratet, sie haben beide eine Wohnung.

Sie k�nnen ja nichtmal einen Antrag stellen.

Siehste.

Frau Sonneberg.

Sie haben doch sicher noch ein Ass im �rmel.

Wenn �berhaupt dann geht h�chstens eine Ausbauwohnung.

Das macht nichts ich bin handwerklich begabt.

Naja, ich werd sehen was ich machen kann.

Morgen.

Morgen Martin.

Tut mir leid, wegen gestern Abend.

Dass ich dir nicht aushelfen konnte.

Aber du wei�t ja, Gitta hat Westverwandtschaft.

Und sie sagt, da m�ssen wir aufpassen, wen wir in unsere Wohnung lassen.

Ist kein Problem

Wenn du Lust hast kannst du am Wochenende zu uns in die Datscha kommen.

Da feiern wir Gittas Geburtstag nach

mit Grillen und allen Schikanen.

Was liegt denn Heute an?

Beim Spielplatz am Weissensee soll sich seit ein paar Tagen so ein Kerl rumdr�cken.

Also nach der aktuelle Personenbeschreibung

suchen wir einen Mann mit ende 30,

dunkle Haare,

mittelgro�.

Hat er auch Kinder angesprochen?

Ja, er hat einem M�dchen Himbeerbonbons versprochen, dass es mitkommt.

Aber dann kam die Mutter dazu

und dann hatte er sich verkr�melt.

G�nther ich w�re doch zu dir gekommen.

Der Arzt hat mir gesagt, ich muss mich mehr bewegen.

Der Amerikaner den dein Sohn in Haft genommen,

der ist immer noch nicht ansprechbar.

Es tut mir Leid.

Da ist dein Sohn Falk wohl etwas �bers Ziel hinausgeschossen.

Der Arzt hat mir gesagt, dass so ein Schock bei pr�destinierten Personen

also unter starkem Stress auftreten kann.

Ja wer hat denn diesen Stress verursacht?

Ja wie du wei�t, bin ich in die operativen Vorg�nge meines Sohnes nicht eingeweiht.

Ja ist alles ein bisschen peinlich vor dem Minister.

Aber sowas kann im Eifer des Gefechts schon mal passieren.

Dein Sohn ist ein Hei�sporn, macht Fehler,

Aber, wenn der k�hl bleibt,

ist er einer unserer f�higsten M�nner.

Jetzt mal unter uns Kegelbr�dern.

Wir haben immer noch keinen neuen Leiter f�r die Abteilung 6.

Ich erwarte im Prinzip st�ndlich, dass du mir den Falk vorschl�gst.

Ich dachte an Kohlfeld.

Och der is doch ein Wackelpudding.

Er ist besonnen.

Wei�t was dein Problem ist.

Du willst ein Tschekist sein

und ein guter Mensch dazu.

Und das geht auf die Dauer nicht.

Irgendwann st�rzt du �ber dein gro�es Herz.

War das jetzt ein Tadel oder schon ein Verweis?

Apropos Herz,

was die Verirrung deines zweiten Sohnes betrifft...

Hab ich im Griff, Martin habe ich im Griff.

Ich erwarte von dir, dass du nicht nur unser Land

sondern auch deine Familie sauber h�ltst.

Das ist f�r mich selbstverst�ndlich.

Ich habe geh�rt, die Erfurter Kollegen haben beim Ministerium f�r Kultur

f�r den Abbruch der Hausmann-Tournee gesorgt.

Du kennst meine Meinung.

Ich halte das f�r einen gro�en Fehler.

Also ich schick den Erfurtern mal 'nen sch�n Kasten Bier runter.

Du, das haben sie verdient.

War n�mlich l�ngst �berf�llig!

Wei�t du was wir brauchen

das sind kritische,

kluge K�pfe

an unserer Seite.

Dunja Hausmann

ist eine Sozialistin der ersten Stunde.

Diese Person

f�llt ab sofort nicht mehr in deinen Verantwortungsbereich!

Ich finds gro�artig dass wir uns endlich kennenlernen.

Ich verfolgen sie und ihre Musiker ja schon seit Jahrzehnten.

Ja, ja als ich jung war,

da gab's auch noch Dinosaurier.

Ne, wirklich ich komm fast zu jedem ihrer Konzerte r�ber.

Na jetzt lassen Sie mal den Honig im Topf, Meigold.

Mir geht es um folgendes.

Die machen mir die Arbeit hier im Moment ein bisschen schwer.

Haben Sie auch Probleme mit Ungeziefer?

Nein.

Ich habe einen Schutzheiligen

und der bewahrt mich vor dem Schlimmsten.

Sind sie katholisch?

Aber trotzdem habe ich Auftrittsverbot

und Platten darf ich auch keine machen.

Und da ich ohne Arbeit verr�ckt werde

habe ich sie angerufen.

Also ich bin sicher dass eine Ver�ffentlichung ihrer Lieder im Westen

ein gro�er Erfolg w�rde.

Haben sie dann schon eine Titelauswahl getroffen?

Ja nat�rlich!

Aber sollten wir nicht erstmal �ber die Bedingungen reden?

An welchen Vertrieb haben sie denn getan?

Ja, ich habe vorgef�hlt: Volumina h�tte Interesse Tonstudio 5 auch.

Aha und was kriegen sie?

Mein Anteil betr�gt 20 Prozent.

Oh, 15 sind �blich.

Die f�nf Prozent sing Gefahrenzulage.

Ich muss die B�ndern irgendwie �ber die Grenze kriegen.

Wenn ich dabei erwischt werde

komm ich in den Knast.

Das ist einem Freund von mir gerade passiert.

Und warum machen sie das dann?

Wie gesagt ich finde sie toll.

Aber eigentlich wollen sie ein Held werden.

Sagen wir es mal so.

Ich glaube an unsere Wiedervereinigung

durch die Kraft der Musik.

Ich mag Helden.

Kommt mal wieder zu sp�t dein Papa.

Der trifft sich bestimmt mit seiner neuen Dame.

Was denn f�r eine Dame?

Sie hei�t Julia und ist doof.

Lisa

Komm mal her.

Komm mal her.

Komm mal her, es gibt auch Schokolade.

Ach kleine Maus.

Und wo ist die Schokolade?

Heute gibt�s nur Schokoladenersatz.

Warum l�sst du mich eigentlich immer warten?

Entschuldige.

Wer ist eigentlich Julia?

Meine Freundin.

Ist es was ernstes?

Das klingt ein bisschen so, als wenn du nach einer Krankheit fragst.

Du wei�t doch was ich meine.

Ja, aber du musst auch verstehen,

wenn ich mit dir dar�ber nicht sprechen m�chte.

Ich will dass du Lisa da raush�lst; klar!

Bringst sie gegen 7 nach Hause.

Mach ich.

Ja nat�rlich um jedes Wort muss man k�mpfen, um jedes Wort.

Das ist oft so absurd.

Warum kommst du nicht r�ber zu uns?

Tja, weil das hier mein Land ist.

Mein Land und meine Leute.

Und weil hier irgendwie noch ein Geist einer guten Idee in der Luft schwebt.

Also f�r mich stinkts

nach �berwachung

und Unfreiheiten.

Ja, das stimmt ja auch aber

es regt sich irgendwie Widerstand in den Leuten.

Gegen diese ganze Perversion

Die muss einfach nur rausgekitzelt werden.

Hallo

Entschuldigung das ist meine Tochter.

Hallo

Ist der da drin deine n�chste �Erfahrung�?

Nein, wir machen eine Platte zusammen.

Du willst im Westen ver�ffentlichten?

Tja w�re ja nicht die Erste leider.

Julchen

Wo warst'n du heute Nacht?

Du hast Martin unm�glich behandelt.

Ja, aber ich kann hier keinen Vopo gebrauchen.

Kannst du das nicht verstehen?

Keine Angst, es wird nie wieder vorkommen.

Braves L�del.

Mama, ich will ausziehen.

Aha

naja, dann viel Gl�ck.

Das ist ja scharf.

Ich werde mit Julia zusammenziehen.

Vera, ich sehe Roman hat aufgegessen.

Nein.

Roman komm.

Komm!

Sag das nochmal Martin.

Ich finde jeder muss die Freiheit haben mit dem Menschen zu leben, den er liebt.

Wei�t du was deine gro�e Liebe wirklich ist?

Chemie, Biologie, Hormone!

Das ist ja eine traurige Weltsicht, Vater.

Das sind Fakten Martin!

Dein Geschlecht steuert dein Hirn.

Das hat mit Freiheit nichts zu tun.

Freiheit, das ist unser h�chstes Gut.

Jeder von uns will frei sein!

Ohne Angst Leben in Frieden das ist der Sinn des Sozialismus.

Nur der Weg dorthin,

der ist steinig, weit.

Und solche romantischen Brocken wie du,

liegen uns im Weg!

Gef�hlsduslerisch,

egoistisch,

kurzsichtig,

verliebt.

Faseln von Freiheit

und wollen nur bumsen.

Hans!

Ich bin dir nicht mehr im Weg.

Wenn du mit dieser Frau zusammenziehst,

hab ich keinen Sohn mehr!

Entschuldige Vater, aber da w�re ja noch immer ich.

Was hast du gesagt?

Hausmann

Ja guten Abend Frau Hausmann

hier ist Martin Kupfer. Ich wollte...

Hallo?

Julia?

Martin.

Meine Mutter ist richtig geschockt.

Ich wollte dir nur sagen

uns kann nichts passieren

war machen das richtig.

Ja.

Ja, ich bin davon �berzeugt.

Ich auch.

Ich hol dich Morgen von der Arbeit ab ja.

Ist gut.

Gute Nacht.

Gute Nacht.

Bist du f�r M�rchen nicht langsam zu alt Roman?

Wenn er sie doch so gerne h�rt.

Und dabei kann ich mein Russisch verbessern.

Habe ich als kleiner Junge auch gelesen.

Kommst du.

Wir wollen noch ein bisschen lesen. - Kommst du!

Gute Nacht.

Papa ist das nicht toll, dass ich in die Leistungsgruppe komme?

Ich bin sehr stolz auf dich.

Vielleicht kann ich es schaffen nach den Sommerferien der Beste auf dem Reck zu sein.

Wei�t du was Roman

eigentlich bist du der einzige Mensch auf der Welt, der mir wirklich etwas bedeutet.

Das darfst du nie vergessen.

Das ist doch bei Eltern und Kindern immer so oder?

Jaja meistens ja.

Was hat denn Onkel Martin eigentlich gemacht?

Schlaf gut, Roman.

Du bist wundersch�n.

Ich verstehe dich nicht.

Was gibt es daran nicht zu verstehen?

Ich habe meiner Frau ein Kompliment gemacht.

Zuerst bist du gegen diese Verbindung von Martin.

Und ich mein, jetzt wollen die auch noch zusammenziehen.

Und du, du hast beste Laune?

Wei�t du, wie lange mein Vater gebraucht hat, bis er so weit oben war?

31 Jahre harte Arbeit

K�mpfe,

R�ckschl�ge, Verletzungen, Sieges

Bis der Name Kupfer etwas galt!

Kannst sicher sein Vera,

ich werde nicht zulassen, dass Martin die Stellung unserer Familie

mit seiner sch�bigen Aff�re kaputt macht.

Klingt nicht gut.

Am Ende werdet ihr mir alle dankbar sein.

... entschuldige, ich...

Ich konnte nicht schlafen, ich

ich hab mir einen warmen Kakao gemacht.

Das wollte ich auch grade machen

Ich hab blos keine Milch mehr.

Hier bitte.

Danke.

Das wird deinen Vater umbringen.

Ich lasse mir keine Schuldgef�hle machen.

Wenn er dran stirbt, ist es nicht mein Problem.

Das meinst du ja nicht so.

Du bist gar nicht so sicher, wie du tust. Oder?

Ich bitte dich, Martin, geh nicht weg, geh nicht zu dieser, nicht zu dieser Frau.

Was hast du denn mit Julia zu tun?

Keine Sterne.

Wie in der Nacht, als dein Vater und ich beschlossen haben zu heiraten.

Wei�t du, wir haben nicht aus Liebe geheiratet.

Ich meine, ich war schon furchtbar verliebt in deinen Vater.

Aber er hat mich nur aus Pflichtgef�hl geheiratet.

Weil ich schwanger war mit Falk.

Ja, aber ihr habt euch doch zusammengerauft.

Hans hat mich betrogen.

Ne, das glaube ich jetzt nicht.

Er hatte ein Verh�ltnis.

Das ging schon �ber viele Monate.

Und ich wei�, er hat ernsthaft �berlegt uns zu verlassen.

Wann war das denn?

Vor fast 30 Jahren du warst noch ganz klein.

Hans hat keine Ahnung davon

dass ich die ganze Zeit bescheid wusste.

Das tut mir leid Mama.

Aber das ganze ist ewig her.

Was hat das mit mir zu tun?

Die Frau war Dunja Hausmann.

Ich glaube dass dein Vater sie noch immer liebt.

Damals war sie noch in der Partei.

Unsere Familie ist ihretwegen beinahe kaputt gegangen Martin!

Und jetzt kommt der Albtraum zur�ck.

Das ist ein Albtraum.

Du bist ein echter Freund.

Ja, eine Stunde.

Aber wirklich nur eine Stunde. Ich verlasse mich auf dich.

Ja.

Langweile mich ja zu Tode, da alleine Zivil am Spielplatz.

Kannst ja im Sandkasten ein paar Kuchen backen.

Ich bring dann ein K�nnchen Kaffee mit.

Sehr witzig.

- Tag. - Hey!

Ist was passiert?

Ne, ich hab mir was �berlegt f�rs Wochenende.

Wir fahren mit Lisa an den M�ggelsee.

Ich m�chte, dass ihr euch besser kennenlernt.

Deine Tochter kann mich nicht leiden.

Hast du Lust?

Ja nat�rlich!

Aber deshalb bist du extra mitten in deinem Dienst gekommen?

Ich hab Post vom Wohnungsamt.

Nein!

Ja, wir kriegen vielleicht eine Ausbauwohnung.

Wirklich!

Nicht weit von hier.

Die Schl�ssel kriegen wir bei der KWV.

Jetzt?

Ja!

Da muss es sein oder? Erster Stock rechts.

Gott bin ich aufgeregt.

Guten Tag. Verbinden sie mich bitte mit Peter Sch�ssler.

Der vom ZK?

Nein, vom Wohnungsamt Prenzlauer Berg.

Ja, danke.

Peter!

Ja, Hans Kupfer hier.

Jaja, man tut was man kann.

Du sagmal, ihr habt einen Wohnungsantrag vorliegen

auf den Namen Martin Kupfer.

Willkommen Zuhause.

Naja, es ist nicht so schlimm wie ich dachte.

Ich mag die Wohnung auch.

Kuck mal hinten scheint sogar deine Morgensonne rein.

Da kriegst du was davon ab.

Mensch Martin ist die K�che gro�!

Da k�nnen wir ja mit 6 Mann zusammen kochen.

Du sollst keine anderen M�nner neben mir haben.

Aber einen Herd m�ssen wir besorgen.

Martin kuck mal!

Wei�t du Julia, irgendwann haben sie es geschluckt.

Und dann beruhigen sie sich, und dann laden wir alle zusammen ein.

Und dann feiern wir hier so ein riesiges Fest,

wei�t du an so einem langen Tisch

Und alle sind da.

Deine Mutter, meine Eltern,

mein Bruder.

Dein Bruder auch?

Ja,

ja ich liebe meinen Bruder.

Ich will alles was du willst.

Dann werde ich das jetzt gnadenlos ausnutzen.

Falk Guten Tag.

Tag Marion.

Kann ich reinkommen?

H�r mal die Glocken.

Ist das nicht sch�n?

Wer holt denn eigentlich Schrippen, du oder ich?

Wie sp�t ist es denn eigentlich?

Oh Gott ich muss zur�ck ins Gesch�ft.

Ich hab gesagt, ich bin in einer Stunde wieder da.

Frau Sonneberg!

Herr Kupfer.

Ja.

Ja, die Wohnung gef�llt uns sehr!

Ja, toll dass sie noch frei ist.

Es tut mir leid, es gab ein Missverst�ndnis.

Was denn f�r ein Missverst�ndnis?

Die Wohnung ist bereits vergeben.

Achso.

Den Schl�ssel.

Sie l�gen uns doch an Frau Sonneberg.

Was f�llt ihnen ein!

Sie haben Anweisung von ganz oben.

Oder?

Sie d�rfen uns keine Wohnung geben.

Ich habe ihnen gleich gesagt, sie haben keine Chance.

Denkst du, da hat dein Vater dran gedreht?

Niemand kriegt uns auseinander!

H�rst du niemand!

Du hast ja alles genauso gelassen wie es war?

Naja, das Haus und der Garten haben mir w�hrend meiner Ehe gefallen.

Warum sollte ich nach der Scheidung alles �ndern?

Kingt logisch.

Wie geht's dir denn?

Was willst du hier Falk?

Du bist doch nicht gekommen, dich nach meinem Befinden zu erkundigen.

Du wei�t, dass Martin eine neue Freundin hat.

Er kann tun und lassen was er will.

Mach mir doch nichts vor, Marion. Du liebst ihn immer noch.

Ich habe immer gedacht, dass ich ihn ummodeln kann.

Nach meinen Erwartungen und Formen.

Aber das geht mit Martin nicht.

Erst jetzt habe ich begriffen, dass ich ihn genau deswegen...

Martin spricht viel von dir

von Lisa

auch von Fr�her

Das kann ich ja kaum glauben?

Ihm ist doch eine heile Familie so wichtig.

Und was ist mit dieser Julia?

Er ist verknallt, ja, aber mehr nicht, das ist irgendeine Biene.

Noch dazu aus dem v�llig falschen Stock.

Inwiefern?

Ich w�sste ja, wie du ihn dir zur�ckberobern kannst.

Ich w�sste ja ganz gern, was f�r ein Interesse du daran hast?

Ich will meinem Vater einen Gefallen tun.

Ich mach das auch f�r ihn.

Wie soll das gehen?

Kannst ihn ja schlecht dazu zwingen, dass er mich wieder zur�ck will.

Martin liebt dich noch, Marion, ich wei� es.

Er ist mein Bruder, ich kenne ihn doch in und auswendig.

Was soll ich denn machen?

Es ist ganz einfach, du hast doch alle Macht.

Du hast Lisa.

Eine Stunde is ja bei dir ganz sch�n lang!

Einmal hat mich sogar der Chef angefunkt, ich musste l�gen!

Tut mir leid.

Und war was?

Nichts verd�chtiges.

Ich glaube sogar, die Mutti war einfach nur hysterisch.

Glaube ich nicht.

Und hat's mit deiner Wohnung geklappt?

Nein.

War ja zu erwarten.

Tut mir Leid.

Martin!

Guten Abend.

Willst du was essen?

Ich habe mir einen Broiler mitgebracht.

Gef�llt dir unsere Gesellschaft nicht mehr?

Ja kann sein.

Vater, es ist armselig, was du da treibst.

Was meinst du?

Was kommt denn als n�chstes?

Werde ich degradiert?

Darf ich dann nur noch Streifenwagen putzen?

Martin bitte setz dich doch und lass uns in Ruhe dar�ber reden.

Ich sag dir eins.

Du erreichst mit deinem Strippenzieher genau das Gegenteil!

Der ist Innerlich schon weg.

Woher willst du das wissen?

Ich kenne diesen Blick

Hans, ich verstehe dich nicht.

Du hast doch alle M�glichkeiten, diese Beziehung zu zersetzen.

Ich hoffe, du meinst das nicht ernst.

Robert Schnyder ist heute morgen nach West-Berlin �berf�hrt worden.

Er ist gesundheitlich wieder hergestellt und wird keine Sch�den zur�ckbehalten.

Trotzdem war es sehr schwierig die Amerikaner zu beruhigen.

Der Genosse Minister musste sein ganzes diplomatisches Geschick einsetzen.

Wir haben der amerikanischen Botschaft zugesagt den Verantwortlichen

unverz�glich aus dem Dienst zu entlassen.

Es ist nur verst�ndlich.

Hauptmann Sch�fer.

Sch�fer?

Als Diensthabender Offizier der Haftanstalt,

hat er die Aufsichtspflicht f�r die Insassen

und im Fall Robert Schnyder

hat er eine grobe Pflichtverletzung begangen.

Oder sehen sie das anders?

Ich gehe da ganz mit ihnen.

Davon konnte ich letztlich auch den Minister �berzeugen.

Gute L�sung.

Danke Genosse General Leutnant.

H�ren sie.

Trinken sie einen Kaffee?

Setzen sie sich.

Sehr gerne.

Ich habe immer noch keinen Vorschlag

von ihrem Vater wegen der Abteilungsleitung.

Ach nein?

Er ist da ein bisschen Entscheidungsschwach

ein bisschen unsicher.

Woran liegt denn das?

Ist es das Alter oder

ist er nicht mehr ganz bei der Sache?

Ich glaube er favourisiert im Moment Kohlfeld

Kohlfeld?

Bei dem ist doch nichts los.

Was spukt Ihnen denn so im Kopf herum?

Was meinen Sie?

Was haben Sie f�r Konzepte?

Ideen?

Verbesserungsvorschl�ge?

Sprechen Sie mal frei von der Leber weg.

Wo w�rden Sie den Hebel ansetzen?

Wo sehen Sie Gefahren?

Was haben wir noch nicht unter Kontrolle?

Wo willstn du hin?

Bei Koch in der Wohnung ist eine Ausstellungser�ffnung.

Ich singe ein paar von meinen Granaten.

Kommst du mit?

Ich fahre mit Martin und seiner Tochter an den M�ggelsee.

Achso, Martin und seiner Tochter.

Deine neue Familie ja.

Viel Spa�.

Wir k�nnen rein.

Fotografieren sie das hier auch.

Soll ich mitkommen?

Nicht, ist keine gute Idee.

Dauert drei Minuten.

Und wehe du gehst an den Fresskorb.

Tag Martin.

Tag Marion.

Kommst du kurz rein.

Ne, wir wollten eigentlich gleich weiter.

Bitte.

Wo ist denn Lisa? Ist sie noch nicht fertig?

Lisa ist nicht da.

Die ist bei meiner Schwester.

Was soll denn das?

Wir waren doch verabredet?

Ich will nicht lange drum herum reden.

Solange du dich mit dieser Frau triffst, wirst du Lisa nicht mehr sehen.

Bitte?

Ich muss meine Tochter vor diesem feindlich negativen Umgang sch�tzen.

Das wirst du wohl verstehen.

Martin, die wollte abhauen!

Ich verstehe nur, dass du hier ein ganz mieses Spiel treibst!

Spinnst du eigentlich?

Du kannst mir Lisa nicht vorenthalten!

Es ist mein Recht, mein Kind zu sehen!

Solange du dich derart verantwortungslos zeigst, nicht.

Wo ist Lisa?

Sie war nicht da.

Was ist denn passiert?

Warum regst du dich so auf?

Ach Marion, die

die hat es vergessen deshalb rege ich mich so auf.

Wenn mir was wichtig ist, dann vergisst sie es absichtlich.

Was machen wir jetzt?

Wir fahren an diesen verdammten M�ggelsee.

Irgendjemand muss ja die Brote essen.

Warum hast du dich in sie verliebt?

Wir kennen uns schon ewig

Marion kann sehr charmant sein und witzig und sie ist h�bsch.

Meine Familie hat sie angebetet

beziehungsweise ihren Onkel

er ist ein hohes Tier im Politb�ro.

Dann f�hrst du ja jetzt das totale Gegenprogramm.

Marion wollte mich immer als Chef der Volkspolizei sehen.

Aber als Offizier muss du in der Partei sein.

Sie hat mir immer wieder gedroht

wenn du nicht aufsteigst, dann verlasse ich dich.

Eines Tages habe ich dann gesagt, ich gehe.

Damit hat sie �berhaupt nicht gerechnet.

Das nimmt sie mir bis heute �bel.

Bereust du manchmal, dass du gegangen bist?

Nein.

Nein.

Komm jetzt gehen wir schwimmen.

Sofort komm!

Ich hab dir das gesagt, das gibt nur �rger.

Der Anwalt will mein Besuchsrecht erst mal schriftlich anmahnen.

Sag ich doch, Marion kann nicht einfach...

Sag mal, ist das nicht unser Mann da?

Los, den holen wir uns.

Hey!

Hey, Sie da!

Halt Polizei bleiben sie stehen!

Ist alles in Ordnung?

Stehen bleiben!

Was wollte denn der Mann von dir?

Bonbons schenken.

Ist das Ihre Tochter?

Sind sie die Erziehungsberechtigte?

Obermeister G�rlitz.

Ich muss Sie darauf hinweisen,

dass Sie Ihrer Aufsichtspflicht nicht nachgekommen sind.

Halten sie immer ihr Kind im Auge!

Stehen bleiben!

Und?

Himbeerbonbons.

Das M�dchen sagte

man wollte ihr Bonbons schenken.

Dann war er das.

Und ich hab ihn laufen lassen.

G�rlitz, wir brauchen hier die gesamte Einheit.

Die sollen alles auf den Kopf stellen.

Und die Hausbewohner m�ssen wir alle �berpr�fen.

Mach mal Meldung, ich fang schonmal an.

Ja, ja die gesamte Einheit.

Gut, legen wir los.

Ja.

Wenn die Stadt hinter Mauern versinkt,

das graue Leben zu sterben beginnt.

keine Worte mehr, keine Herzen mehr.

Die Kinder der Liebe werden ausgesetzt.

Ja, hier ist Martin ich m�chte gerne mit Lisa sprechen.

Du hast gesagt ich darf sie nicht sehen

aber sprechen kann ich sie ja wohl!

Marion komm doch zu dir!

Marion!

Lisa?

Julia.

Ja, ich wollte dich gerade anrufen.

Sehen wir uns heute noch?

Nein, tut mir leid, ich hatte einen ziemlich anstrengenden Tag.

Ist was mit dir?

Nein.

Du klingst irgendwie komisch

so weit weg.

Ist vielleicht die Verbindung

Ja vielleicht.

Ich hol dich morgen am Gesch�ft ab ja.

Ja.

Bis Morgen.

Tsch��

Hat Papa immer noch nicht angerufen?

Du musst jetzt schlafen Lisa.

Ich kann aber erst schlafen, wenn Papa mir was vorliest!

Er wollte mir doch verraten, wie aus einem Frosch ein Prinz wird!

Ja, aber nicht heute Abend.

Wann sehe ich Papa?

Bald bestimmt.

Papa hat einfach viel zu tun im Moment.

Und du musst jetzt schlafen.

Gute Nacht mein Schatz.

Ja.

Isst du gar nicht mehr mit uns?

Ich m�chte gerne allein sein.

Schade.

Falk hat was zu feiern.

Hat er wieder jemanden zersetzt.

Gaucke hat ihm heute mitgeteilt,

dass er in K�rze zum Leiter seiner Abteilung ernannt wird.

Also normalerweise ist die Ernennung meine Aufgabe.

Das haben die beiden hinter meinem R�cken entschieden.

Was sagst du dazu?

Soll das noch lange so gehen?

Reden wir jetzt nicht mal mehr miteinander?

Martin, ich m�chte, dass es zwischen uns wieder gut wird.

Wie machen wir das?

Da sehe ich schwarz Vater.

Ich habe keinen Respekt mehr vor dir.

Interessant.

Womit habe ich mir das verdient?

Diese Wohnungnummer war sch�big. Aber das jetzt hier ist...

Was, wovon redest du?

Du hast doch Marion auf die Idee gebracht, stimmt�s?

Dass ich Lisa nicht mehr sehen darf.

Das traust du mir zu?

Ja klar.

Das ist doch euer Tagesgesch�ft.

...sagt ruhig schon mal Oberstleutnant Kupfer zu mir, nur so zum Vorwand.

So, Roman

Und du auch ein Tr�pfchen, wenigstens zum Ansto�en...

Kommt er nicht?

Nein.

Alles wird gut, Vater. Vertrau mir.

St��t du nicht mit mir an Vater?

Darf ich den Grund erfahren?

Morgen Martin.

Morgen.

Ich gehe hier grade die Liste von den Hausbewohner durch.

Die ich von unserem Abschiedsbevollm�chtigten

bekommen habe.

Da ist niemand dabei der auf die Beschreibung von unseren Kinderfreund passt.

Der ist durch irgendeinen Hinterausgang raus.

Ich war gerade noch mal beim Anwalt.

Der hat sich die Sache genauer angesehen und hat nur einen Satz gesagt.

Bei der Verwandtschaft ihrer Frau k�nnen Sie Ihren v�terlichen Anspruch vergessen.

War doch klar.

Marions Onkel ist ja im Politb�ro.

Was denkst du denn wie so etwas l�uft.

Ich habe �berhaupt keine Chance. Was ist denn das f�r eine Schweinerei!

Ja

Da muss du dich entscheiden.

Wer ist dir wichtiger, deine Tochter oder der Hausmann?

Die Wohnung ist bei mir im Hinterhaus

Linke Seite Hochparterre.

Ich kuck da direkt rein.

Die steht seit mindestens einem Jahr leer.

Die sehen wir uns mal an. Vielleicht besetzen wir sie einfach...

Da ist ja dein Bulle.

Oh, der sieht heute aber tr�be aus.

Na, hau schon ab. Ich schlie�e zu.

Tag Julia.

Ich wei� vielleicht eine Wohnung.

Wollen wir da mal hinfahren?

Ja

Ja warum nicht.

Nur mal ankucken.

Da oben muss es sein.

Sieht doch gut aus

und die Lage ist auch gut.

Ja.

Was hast du?

Nichts.

Das ist nicht fair Martin.

Wir sind doch zusammen. Du gehst mich was an.

Wenn du ungl�cklich bist, will ich wissen warum.

Hey, wir d�rfen keine Angst haben

nur keine Angst.

So stark wie wir zusammen kann keiner sein.

Darum geht's nicht.

Was dann?

Ich glaube wir k�nnen uns nicht mehr sehen.

Ok gut, dann wei� ich jetzt bescheid.

F�hrst du mich noch nach Hause?

Ne.

Ich gehe zu Fu�.

Ist ja nicht so weit.

Julia

Ist Lisa noch drin?

Lisa ist schon vor einer halben Stunde nach Hause gegangen.

Sie hatten heute fr�her aus und sie wollte noch zu ihrem Papa.

Was machst'n du hier so alleine?

Hast du dich verlaufen?

Wei�t du wie aus einem Frosch ein Prinz wird?

Na klar.

Komm.

Ich erz�hl es dir.

Und dann bringe ich dich nach Hause.

Martin!

Ist Lisa bei dir?

Ne wieso?

Ich wollte sie vor einer Stunde vom Hort abholen, aber sie war nicht mehr da.

Ist was passiert?

Sie hat sich allein auf den Weg gemacht aber Zuhaus ist sie nicht angekommen.

Vielleicht wollte sie zu dir.

G�rlitz!

Gut dass du noch da bist.

Pass auf.

Pass auf! Es geht um ein vermisstes M�dchen.

Blond sechs Jahre.

Informiere sofort alle Streifenwagen

Was?

Es ist meine Tochter!

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