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« Le fait que la guerre était finie, je pensais que je ne ai vu quand je,
ont été capturés soldats allemands par les Russes ".
« Ils ont joué la musique et chantés
et nous étions si heureux ".
"Es war der 8. Mai."
« Theresienstadt a été libéré. »
« Nous avons été libérés. »
« On m'a dit qu'il allait en Angleterre. »
«C'était bon. »
« Tout était mieux que l'endroit où nous sommes arrivés. »
« Nous avons été les premiers 300 gars qui ont été autorisés à venir. »
« Ils nous ont emmenés à Prague. »
« Le gouvernement britannique avait envoyé vieux avions bombardier,
herzubringen autour de nous ".
« Je ne connaissais rien de l'Angleterre, ne parlait pas un mot d'anglais. »
"Ich kam mit nichts, hatte nicht einmal eigene Kleider."
"Ich wusste nicht,
wo es hinging und was wir dort tun würden."
"Wir waren frei."
"Wir konnten tun, was immer wir wollten."
"Wir konnten sagen, was immer wir wollten."
"Ich dachte, ich sei im Himmel."
"Dass ich überlebt hatte, dass ich an diesen Ort gelangen würde."
Oscar Friedmann Jock Lawrence
Marie Paneth
* getragene Musik *
Die führen mich unter anderem Namen.
Das hab ich erfahren, als ich das Flugzeug verließ.
Männlich oder weiblich? - Männlich.
Dann ist doch alles gut. - Das ist nicht mein Name.
Wie heißt du denn jetzt? - Ephraim Minsburg.
Ephraim, das war mein Freund. Ein feiner Kerl war das.
Ich heiße aber Chaim Olmer.
Hast du vielleicht mehr Glück als Ephraim.
* Er spricht Polnisch. *
* getragene Streichmusik *
Das ist die letzte Gruppe. Es war ein langer Tag.
Versuchen wir, dass sie rasch in ihre Unterkünfte kommen.
Willkommen! Drinnen ist es warm.
Die Dame.
Kommt bitte hierher, Kinder.
Kommt hier durch, Kinder. - Willkommen.
Steigt aus. * Englisch: *
Hier entlang. Hier entlang.
Keine Angst. Geht bitte weiter, Kinder.
Willkommen in Windermere. * Er würgt. *
Ah! Ah!
Bitte, mein Herr, das, das keine Absicht.
Der Flug schon so wackelig und der Bus auch wackelig.
Mit einem feuchten Lappen ist das schnell behoben.
Geht bitte weiter. Folge deinen Freunden.
Bitte geht rein. Willkommen.
Geht bitte weiter, Kinder. * Polnisch: *
Jungen nach links. Mädchen nach rechts.
Zieht eure Kleider aus.
Nehmt alle Wertgegenstände und steckt sie in eure Koffer.
Werft die Sachen auf den Haufen.
Sie werden wegen Typhus-Gefahr verbrannt.
Keine Sorge, wir erwarten bereits morgen neue Kleider für euch.
Kommt mir so bekannt vor.
Morgen hat er gesagt. Also: Entspann dich.
* Polnisch: *
Reiht euch anschließend ein für die medizinische Untersuchung.
Ihr bekommt morgen was zum Anziehen.
Was meinst du? Wieder eine Selektion? - Hey, jetzt sind wir in England.
Hey, egal, wo wir sind, sind wir immer noch Juden.
* Stimmengewirr, unbehagliche Musik *
Werft alles auf den Haufen da.
Der Nächste bitte.
Oscar!
Ah, ähm, ich möchte dir gern Edith und Georg Lauer vorstellen.
Sie waren mit einigen der Kinder in Theresienstadt interniert.
Edith, Georg, darf ich vorstellen,
der hochverehrte Direktor unseres Projekts Oscar Friedmann.
Den ganzen Tag unterwegs. Sie müssen erschöpft sein.
Wir sind froh, dass wir endlich angekommen sind.
Bevor er hierherkam, leitete Oscar in Deutschland
ein Heim für verhaltensauffällige traumatisierte Jungen.
Aufgrund dieser Erfahrung ist er geradezu prädestiniert
für die Arbeit mit unseren Schützlingen.
Deshalb habe ich ihn gebeten, dieses Projekt zu leiten.
Die Kinder werden hier vier Monate bleiben?
Ja. Und im Anschluss?
Wir kümmern uns bereits intensiv darum,
was mit ihnen nach Windermere passiert.
Hier entlang.
Kommen Sie, Sie sehen müde aus.
* Er seufzt. *
Herr Friedmann. Einer der Jungen weigert sich, auszusteigen.
Er weigert sich? Ich habe ihm gesagt,
er hat hier nichts zu befürchten, aber er will nicht raus.
* Schritte *
Salek, richtig?
Ich könnte dir jetzt erzählen, dass du hier in Sicherheit bist.
Nur: Warum solltest du mir glauben?
Hier sitzen zu bleiben, macht gewissermaßen Sinn.
Auf der anderen Seite: Es gibt zwei Dinge, die du weißt.
Die Nazis sind besiegt.
Und du kannst nicht auf ewig hier sitzen.
Wie auch immer, es wird dich hier keiner rauszerren.
Wie lief es?
Wir haben geredet. Jetzt warten wir.
Und wie lange wollen w... * Schritte *
Nehmen Sie ihn mit rein, Jock. In Ordnung?
Komm mit mir, Salek. Wir gehen rein.
Hier passiert dir nichts. Wir sind bei dir. Alles wird gut.
Komm hier entlang. Ja?
Wir lassen dich schnell untersuchen. Schwester?
Komm her. Keine Angst, Salek.
Mein Name ist, äh, ich heiße Jock Lawrence. Und wie heißt du?
B – sieben – sechs – null – acht.
Nein. Sag deinen richtigen Namen.
Dieser Herr möchte wissen, wie du heißt.
Arek. Arek Herszlikowicz.
Arek. Und woher kommst du, Junge? Erzähl uns, woher du kommst.
Otoschno. Auschwitz. Buchenwald. Theresienstadt.
Er ist in vier Lagern gewesen?
Wie gesagt, kleiner als man für sein Alter erwarten würde.
Diverse Narben auf Rücken und Armen. Äh, Brandwunden.
Verletzungen an den Fingern - verheilt, aber schlecht.
Mach bitte den Mund auf, Junge.
Bitte mach den Mund auf.
Vier Zähne fehlen. Ein paar sind kariös.
Das hat mit der Mangelernährung zu tun.
Noch ein Kandidat für den Zahnarzt.
Ich werde hier geführt als Ephraim Minsburg.
Die Papiere müssen korrekt sein. Wir soll mich meine Schwester finden,
wenn ich da als jemand anderer stehe? - Wieso beschwert er sich?
In letzter Minute wollte ein anderer Junge doch nach Polen zurück.
Er nahm seinen Platz ein, aber die Namensliste wurde nicht korrigiert.
Mein Name ist Chaim Olmer.
Ich muss hier unter meinem eigenen Namen sein.
Mein lieber Junge, beruhige dich.
Wir werden das so schnell wie möglich klären, ja?
Und bis dahin: willkommen in England.
Versuche geduldig zu sein, das wird bald in Ordnung gebracht.
Hier in Calgarth wurden während des Krieges Wasserflugzeuge gebaut.
Ihr werdet in den ehemaligen Arbeiterunterkünften wohnen.
Muss ich denken sofort an Buchenwald.
Aber kein Suchscheinwerfer, kein elektrischer Zaun, kein Wachtürme.
Kein Krematorium.
Entschuldigung, mein Herr?
Unsere Familien, wann wir etwas über sie erfahren?
Sobald das Rote Kreuz Informationen hat,
leiten sie sie sofort an uns weiter.
Und wann ist das?
Ich wünschte, ich könnte dir die Frage beantworten.
Aber bald, hoffe ich, bald.
Also, hier sind eure Schlafräume.
Stockbetten? - Stockbetten?
Jeder hat sein eigenes Zimmer.
* dumpfe Klänge *
* Stimmengewirr *
Schlaf gut, Ben.
Gleich seid ihr da.
Verglichen mit den Überlebenden aus den Wochenschauen
sehen sie normaler aus, als ich es erwartet hätte.
Noch vor drei Monaten
hätten Sie kein einziges von den Kindern wiedererkannt.
Hier entlang, bitte.
Herr Friedmann hat ganz klar angeordnet:
Mädchen und Jungen müssen getrennt schlafen.
Aber diese Jungen und Mädchen sind unzertrennlich.
Ohne Strukturen werden sie das Chaos ihres bisherigen Lebens
nie hinter sich lassen können. Ich verstehe das. Sie aber nicht.
Dann müssen wir es ihnen eben erklären.
Darf ich vorschlagen, es ihnen morgen nahezubringen?
Nachdem sie und ich geschlafen haben?
* getragene Musik *
Soll ich nicht ... Danke, ich mach das schon.
Morgen kannst du in den Jungsbereich und bei den anderen Jungs sein.
Die Mädchen gehen in den Mädchenbereich
zu den anderen Mädchen. * Spucken *
Nach den meisten schlägt er. Ich glaub, er mag Sie.
* Marie atmet zittrig. *
Ich hatte nicht erwartet, dass so kleine Kinder überleben.
Das kam auch selten vor, sie hatten sich versteckt.
Lebten von Abfall, wie die Ratten.
Ich bin gespannt, wie sich das alles auf sie ausgewirkt hat.
Drehen Sie sich um.
Sie folgen Bela, wohin sie auch geht.
Sie sind immer zusammen.
Die Lauers denken, dass vier Monate bei Weitem nicht genug sind.
Jedenfalls wirst du viel zu tun haben.
Einer der Jungen hat zu mir gesagt:
"Der Grund, warum ich am Leben bin, ist, weil ich stark genug war,
einem anderen das Brot wegzunehmen, der zu schwach war, es zu essen."
Sie haben in den Lagern gelernt,
um jeden Preis zu überleben, verstehst du?
Vier Monate.
Nicht viel Zeit, um sie wieder in die Gesellschaft einzugliedern.
Sie an einen gemeinsamen Ort zu bringen
war deine Idee, das haben wir erreicht.
Ich hab so viel Geld besorgt, wie ich konnte.
Ich wünschte, ich könnte dir mehr Zeit geben.
* Tragische Klänge steigen an und verklingen. *
* leises Vogelzwitschern *
* leises Schnarchen *
* Feuerzeug klickt. *
* zittriges Atmen *
* sanfte Musik *
* Er lacht. *
* emotionale Musik *
* Er jubelt. *
* andächtige Musik *
* Er lacht ausgelassen. *
"Guten Morgen euch allen. Ich freue mich, euch zu sehen."
"Mein Name ist Oscar Friedmann
und gemeinsam mit meinen wundervollen Mitarbeitern
werde ich in den nächsten vier Monaten für euch da sein
und euch zur Seite stehen."
Dass wir hier sein dürfen,
verdanken wir dem Mitgefühl der britischen Regierung.
Solltet ihr Ärger spüren, euch traurig fühlen
oder mit euren schlimmen Erfahrungen nicht gut zurechtkommen,
dann sprecht mich gerne an.
Denn natürlich steht auch die Tür zu meinem Büro jederzeit offen.
Um die versäumten Schuljahre nachzuholen ...
* Polnisch: *
Oscar, wenn Sie mich fragen, hängt ihnen allen der Magen sonst wo.
Rabbi Weiss wird nun den Segen über das Brot sprechen.
Baruch atah Adonai ...
* wildes Stimmengewirr *
Hertha, mehr Brot! Mehr Brot! Sie sollen sehen, dass es nicht ausgeht.
* beklemmende Musik *
Glauben Sie, die Mahlzeiten laufen jetzt immer so ab?
Ich hoffe, nicht.
Haben Sie schon eine Idee, wie Sie sie zähmen wollen?
Sie "zähmen"?
Jock, das sind doch keine Tiere.
* beklemmende Klänge *
Der Nächste. Bleib da stehen bitte.
* Sprühen *
Der Nächste. * Husten *
Augen zu. * Polnisch: *
Der Nächste.
* englische Gesprächsfetzen, Gelächter *
* Englisch: *
* Jubel, Gelächter *
* Sprühen *
Wah! Wah! * Gelächter *
Wah! Wah!
* emotionale Musik *
* Jubel *
* Fahrradklingel *
* Fahrradklingel, Jubel *
* Emotionale Musik verklingt. *
Oh, Frau Lauer?
Guten Morgen.
Ich wollte mich für die unpassenden Äußerungen,
die ich gestern in Bezug auf die kleinen Kinder gemacht habe,
entschuldigen. Das müssen Sie nicht.
Schon in Ordnung.
Ich würde die Kleinen gern besser verstehen.
Deshalb wollte ich Sie fragen, ob Sie sie vielleicht
in mein Klassenzimmer zum Malen bringen könnten?
Zum Malen?
Ich habe eine Therapie entwickelt,
bei der wir Kinder einladen zu malen,
ohne sie irgendwie anzuleiten oder zu kritisieren.
Die Kinder entscheiden alles selber: die Farben, die Motive.
Wie ich feststellen konnte,
erlaubt diese Freiheit ihrem Unterbewusstsein,
sich auf dem Papier zu offenbaren.
Es wäre absolut faszinierend herauszufinden,
was die, die kleine Anführerin ... Bela.
Eine bildliche Darstellung ihrer Psychologie analysieren zu können,
wäre einfach großartig.
Ich wollte mit ihnen einen Spaziergang machen.
Kommen Sie mit.
* leise Gesprächsfetzen *
* Icek spricht polnisch. *
* Englisch: *
* Polnisch: *
Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder, meine Damen.
* Englisch: *
* Polnisch: *
* Hund bellt, Kinder schreien schrill. *
Aber er tut doch gar nichts.
Es ist nicht Ihr Hund - es ist jeder Hund.
Kinder!
Sind das die jüdischen Kinder, von denen uns erzählt wurde?
Einige davon, ja.
Uns wurde versprochen, dass das Land nach dem Krieg
an die Gemeinden zurückkäme.
Warum nehmen ihre eigenen Leute sie nicht auf?
Die meisten jüdischen Gemeinden
befinden sich nun mal in den Städten.
Dann schicken Sie sie in die Städte.
Das ist der Plan, sobald wir sie mit fürsorglicher Betreuung
wieder aufgepäppelt haben.
Das ist doch nicht fair,
dass wir jetzt all die Fremden hier aufnehmen sollen, oder?
Madam.
Wissen Sie überhaupt, was diese Kinder alles durchmachen mussten?
Der Krieg war für jeden schrecklich.
Nicht nur für die Juden, verstehen Sie?
Kinder!
Bela?
Kinder!
Bela!
Da seid ihr ja.
Bela. Ihr könnt wieder aufstehen, ihr Lieben.
Er ist weg.
Der Hund ist weg.
* Polnisch: *
* Stimmengewirr *
* Polnisch: *
Was gibt's 'n da so?
* Stimmengewirr, Rufe, Lachen *
Wer braucht noch Schuhe?
* dynamische Musik *
* Englisch: *
Ohne Zigaretten tätet ihr euch wirklich leichter.
* Englisch: *
* Rufe von draußen *
Entschuldigt, meine Herren:
Gibt es etwas, worüber ihr lieber sprechen möchtet?
Die Mädchen hier?
Er mag die Mädchen hier?
Sala? Bitte komm. Bitte.
Seht mich an und hört genau zu.
Ephraim Minsburg.
* ruhige Musik *
Mama.
* leidendes Stöhnen *
* Rufe *
* Schreie *
* Wimmern *
Ich frage mich, ob sie je frei von Alpträumen sein werden?
Darüber zu sprechen, wird ihnen helfen.
Ständiger Hunger, Schläge,
Erschießungen, Erhängen, Vergasung. Das war in ihrem Leben ganz normal.
Was wollen Sie ihnen sagen?
"Ihr müsst das vergessen, euch auf die Zukunft konzentrieren?"
Zunächst will ich zuhören.
Ein beliebtes Spiel der Wärter war es,
Glassplitter in unsere Suppe zu tun und zuzusehen,
wie einige von uns langsam von innen zu Tode bluteten.
Wer sich an ein Leben davor erinnern konnte,
für den war das alles grauenhaft.
Aber diese Kinder, sie sind mit diesem Horror aufgewachsen.
Für sie war es normal.
Fragt man sie, wie es ihnen geht,
zucken sie wahrscheinlich mit den Schultern.
Ich habe den Eindruck, die meisten wollen nicht darüber reden.
Sie sind vielmehr besessen vom Schicksal ihrer Verwandten.
Jeden Tag fragen sie, wann das Rote Kreuz mit Neuigkeiten kommt.
* düstere Klänge *
Sehr hübsch.
Schön.
* Rufe von draußen *
* Trillerpfeife *
Kommt, Jungs. Hängt euch 'n bisschen mehr rein.
Hier, ich bin frei!
Los, hier!
Ist er sehr gut oder der Rest einfach nur sehr, sehr schlecht?
Es fehlt ihm an Technik, aber seine Schnelligkeit,
seine Balance, seine Kraft - er ist eindeutig der geborene Athlet
Eigentlich erstaunlich. Ja, super!
Was war das denn? - Komm schon!
Oscar, mich hat der Trainer eines Teams
hier in Windermere angesprochen.
Sie würden gern mal ein Freundschaftsspiel mit uns machen.
Ein Freundschaftsspiel? Mhm.
Genau, gemeint als Geste der Freundschaft
der lokalen Gemeinde gegenüber den Kindern.
Ist das Team gut? Ja, ziemlich gut.
Na ja, wenn Sie elf von ihm hätten vielleicht.
Ich finde nur, was sie nicht umbringt, macht sie stärker.
Ich denke, sie sollten etwas machen, was sie können,
und nicht, was sie nicht können.
Sagen Sie dem Trainer danke, aber nein.
Stoppt den Ball!
* ruhige Musik *
Hello, love.
* Englisch: *
Georg. Da rein.
Jetzt reicht's. Bleibt ihr bei den Kindern?
Das ist wirklich gut, danke.
* triste Musik *
Du machst das gut, danke.
* lauter Gesang im Film *
* vereinzeltes Gelächter *
* Gelächter *
* Die Frau redet englisch. *
* Gesang im Film *
* Gelächter *
Komm mit, Ben.
Junge, ich arbeite nun schon seit vielen Jahren als Sportlehrer,
unterrichte alle möglichen Sportarten.
Das Höchste, was ich erwarte, sind ein Fünkchen Enthusiasmus
und die Fähigkeit, die Sportschuh richtig anzuziehen.
Die Gruppe derer, die über echte körperliche Fähigkeiten verfügen,
ist meistens verschwindend klein.
Hast du was verstanden, von dem, was ich sage?
Sportschuh.
Du bist ein richtiges Naturtalent.
Wie bei jeder natürlichen Begabung musst du aber,
um was draus zu machen, hart arbeiten.
Ich gebe dir ein Buch, darin sind Übungen,
die du dir ansehen kannst, wenn du Interesse hast.
* Gelächter *
Nein, das ist für dich, Junge.
Vielen, vielen Dank.
* Gelächter *
Vergiss das Konzept von Begabung.
Ob das Kind ein guter oder schlechter Künstler ist,
das spielt jetzt keine Rolle.
Mein Interesse gilt allein dem, was sie malen.
Kann man sie mit denen
der Überlebenden der Bombenangriffe vergleichen?
Trotz der Bombardierungen drückten sich diese Kinder aus,
wie erwartbar bei jemandem mit guter seelischer Verfassung.
Äh, kräftige Farben,
klare blaue Himmel, strahlende Sonnen,
fröhliche Gesichter, sie haben glückliche Zeiten gemalt.
Unsere Kinder hingegen malen ihre schmerzhaftesten Erinnerungen
vom Verlust ihrer Familie und ihrer Identität.
Und von extremer Gewalt.
Es ist, als hätten sie zu den glücklichen Erinnerungen
keinen Zugang mehr, verstehst du?
"Jedem das seine" stand ... Auf dem Tor in Buchenwald, ich weiß.
Ich sitze den ganzen Tag hier und warte,
dass sie mit mir sprechen.
Und hier schreien sie es aus sich heraus.
* Oscar seufzt. *
* Marie seufzt. *
Bevor ich hier herkam, hatte ich mir vorgenommen,
ihre Erlebnisse von mir fernzuhalten,
um ... um mich davor zu schützen.
Aber wie kann man denn sonst diese Bilder verstehen?
Wie kann man das Leid,
das man auf jedem dieser Bilder sieht, ignorieren?
Und genau das sehe ich Woche für Woche.
Als ich das gesehen habe, hat mich eine solche Traurigkeit erfasst,
dass ich etwas getan habe, das mir noch nie passiert war.
Instinktiv bin ich hin und habe diesen Jungen umarmt.
Ach, Marie.
Wir fühlen uns verpflichtet, so zu reagieren,
als ob es unsere eigenen Kinder wären.
Nur hilft ihnen nicht, was wir fühlen.
* leises Wimmern *
* düstere Chormusik *
* Er stöhnt im Schlaf. *
* Er schnappt nach Luft. *
* Regen prasselt, leise Rufe von innen. *
Schmuel?
* melancholische Streicher *
* Vögel zwitschern, Regen *
* entferntes Donnergrollen *
* Englisch: *
* Regenprasseln *
* Polnisch: *
* Englisch: *
* Autos nähern sich, Hupen. *
* hoher Pfeifton *
* dumpfes Dröhnen *
"Sehr geehrter Herr Falinower,
in Bezug auf unsere vorherige Benachrichtigung an Sie
müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass Sie ...
... dass es laut weiteren Informationen,
die die britischen Behörden erhalten haben ..."
* Polnisch: *
"Wir bedauern außerordentlich,
diese traurigen Nachrichten an Sie weiterleiten zu müssen,
und möchten Ihnen unsere Anteilnahme und unser herzliches Beileid
zu diesem tragischen Verlust aussprechen.
Mit freundlichen Grüßen ..."
* bedrückte Klänge *
* Schrei *
Was steht da über meinen Bruder?
Dein Bruder wird hier gar nicht erwähnt.
Weil er noch lebt.
Sie erwähnen deinen Bruder nicht,
weil sie keine Nachrichten von ihm haben.
Mein Bruder ist am Leben.
Ich fürchte, das ist unwahrscheinlich.
Sie können nicht alles wissen.
Salek.
Er lebt.
* Polnisch: *
* Wasser plätschert. *
* völlige Stille *
* Er holt tief Luft. *
* Stühlerücken *
* hebräisches Totengebet *
* Gebet, getragene Streichmusik *
* Polnisch: *
* Schnelle Schritte, Tür schlägt zu. *
* Schluchzen *
Sala?
* bedrückende Musik *
* Vogelzwitschern *
* leise rauschendes Wasser *
Ich hab nachgedacht, wie lange wir bleiben sollen.
Ich dachte, wir waren uns darüber einig,
so lange zu bleiben wie die Kinder auch.
Außerdem,
wohin sollten wir denn gehen?
Einfach weg von hier.
Europa ist ein Friedhof.
Ich kann in Amerika ein Labor finden und forschen
und du könntest ... - Pscht.
Wer ist denn da?
Salek?
Salek!
Was machst du denn hier?
Ich warte.
Auf wen denn, mein Lieber?
Ich weiß, dass meine Eltern tot sind, und meine Schwester auch.
Aber nicht mein Bruder.
Hör mal zu, Salek ... - Er wird mich finden, ich weiß es.
Und ich will ihn nicht verpassen, wenn er kommt.
* rauschendes Wasser *
* melancholische Musik *
Sala?
Sala, schon bald,
wenn du wieder voll bei Kräften bist,
wenn du wieder dein eigenes Leben lebst,
dann wirst du jemanden finden, der dich so sehr liebt wie du ihn.
* leises Schluchzen *
Zu mir! Was war das denn? Konzentriert euch auf das Spiel.
Kannst du mir einmal im Leben den Ball zuspielen?
Wozu? Du weißt nicht, was man damit macht.
Aber du weißt es? In die Mitte! Alle, sofort! Kommt!
* Trillerpfeife * Runter. Und Liegestützen.
Jetzt, bitte.
Los, 20.
* angestrengte Laute *
Noch mal von vorn, mit Ben.
Muss das so schnell sein? - Ist mein normales Tempo.
Das ist das Problem.
Du musst dich nach unserem normalen Tempo richten.
* Trillerpfeife *
Ich haben genug, ich aufhören.
Zurück auf den Boden. Du hast nicht mal fünf geschafft.
Sie sind wie ein Wärter, ich gekannt.
Sie aussehen wie er, Sie Stimme wie er, Sie ...
Pfeife. - Pfeife wie er.
Zurück auf den Boden, Junge.
Was willst du von mir, Junge?
Willst du, dass ich dich schone? Aus Mitleid?
Willst du so draußen dein Leben führen? Hm?
Wie lange, glaubst du, hält das Mitleid an?
"Arme Flüchtlingskinder"...
Sie sind nicht nur Flüchtlings... Ersparen Sie mir die Predigt, Rabbi.
Ich weiß, was sie sind. Denkt ihr, in sechs Monaten
schert sich jemand da draußen noch darum?
Jeder hat im Krieg gelitten. Aber nicht so wie sie.
Leute vergleichen nicht Verlust und Elend.
Das mir noch gefehlt: Dass wieder ein Goi mir Vorschriften macht.
Arek!
Gott ist das völlig egal, Rabbi. Glauben Sie mir.
Vielleicht aufhören, zu schreien?
Ich habe nicht geschrien. Jeder spricht so in Schottland.
Ben! Lassen Sie ihn in Ruhe.
Kümmern Sie sich um Ihre Angelegenheiten, Rabbi. Ben!
Ich hab für dich einen neuen Trainingsplan,
jetzt wo du mehr Kraft hast.
Du musst dich immer wieder selbst anspornen, mein Sohn.
Ich bin Sohn von Moishe Helfgott.
Erschossen, als er wollte Todesmarsch entfliehen.
Alter 37.
Ich sage das nicht für Mitleid.
Für Wahrheit.
Das sagt man bei uns so.
Das sage ich zu jedem.
Ich will nicht, Sie sagen zu mir.
Bitte.
Verstanden.
Der Krieg ist vorbei, Berish.
Höchste Zeit, nach vorn zu sehen.
Nicht so einfach,
wenn alle, die du liebst, in der Vergangenheit sind.
* ruhige Klaviermusik, Vogelzwitschern *
* Polnisch: *
* Er atmet tief durch. *
* energische Musik *
* leises Quietschen *
* gedämpftes Rascheln *
* Tür fällt quietschend zu. *
* Jubelruf *
* angestrengte Atemzüge *
* unruhige Laute *
* erschrockener Laut *
* Brutzeln *
Ich nehme an, dass Ihnen die Eier gemundet haben, meine Herren.
Und auch die anderen Lebensmittel, die fehlen.
Wir vermissen auch Messer, Gabeln,
Löffel, Teller, Schüsseln,
Fahrräder, sogar eine Bratpfanne aus dem Speisesaal.
Alles, was nicht festgenagelt oder weggesperrt ist,
droht hier zu verschwinden.
* Es klopft. * Ja?
Eine Frau ist da, aus Windermere. Es geht um einen Hund.
Was für einen Hund?
Einen verschwundenen Hund.
Die Bewohner dieser Gemeinde sind immer gut zu uns gewesen.
Sie zu bestehlen, ist vollkommen inakzeptabel.
Es erwartet euch keine Strafe.
Im Gegenteil: Ich habe großen Respekt vor dem,
der sich seiner Verantwortung stellt.
Hast du den Hund genommen?
Dann bring ihn bitte her.
Statt ihm die Rute zu geben, wird das Kind verzogen.
Anders als bei Teppichen, meine Dame,
erzielen Sie bei Kindern keine Besserung mit Schlägen.
* Schritte *
* leises Jaulen *
Danke, Junge.
Es tut mir leid,
meine Dame.
* leises Bellen *
Danke, Juliusz.
* Autotür schlägt zu. *
* Motor startet. *
Die Einladung zum Fußball-Freundschaftsspiel
zwischen uns und den Einheimischen zur Förderung guter Beziehungen ...
Jetzt sollte man vielleicht noch mal drüber nachdenken.
* Bellen *
* hebräischer Gesang *
* Englisch: *
* Trillerpfeife * Kommt zu mir. Dreißig Liegestützen.
* Vogelzwitschern, melancholische Musik *
* Gebet *
* Musik läuft weiter. *
Sehr schön.
* Rufe *
* Gesang *
Viel Glück in Amerika.
* Musik endet. *
Wir alle wussten, dass dieser Moment kommen würde.
Wir haben alles dafür getan,
damit der Übergang für die Zeit nach Windermere
so sanft wie möglich vonstattengeht.
Jeder von uns hat sich bemüht,
jedem Kind die Voraussetzung
für ein erfülltes und produktives Leben zu geben.
Und wir haben sichergestellt,
dass jedes Kind einen Ort hat, wo es hingehen kann.
Mehr können wir wirklich nicht tun.
Ich wünschte, ich könnte sagen, dass alle schon so weit sind.
Mir geht es genauso.
Welche Eltern glauben schon, sie hätten ihre Kinder gut genug
auf das Verlassen des Nests vorbereitet?
Stimmt.
Und doch sind die Wälder voller toter junger Vögel,
die zu früh rausgestoßen wurden.
Wir stoßen sie nicht raus.
Ihr Weggang ist sorgfältig geplant
und sie werden genauso sorgfältig dabei unterstützt.
Verglichen mit ihrer Ankunft sind sie wie verwandelt.
Äußerlich schon, ja.
Sie sind dicker, fitter,
haben die Sprache gut gelernt, aber ...
... aber da oben?
Wer weiß?
Hätte ich das ursprüngliche Angebot der Regierung angenommen,
säßen wir jetzt auf Milchkästen in einer Halle in einem Londoner Vorort
und sprächen über zehn Kinder, nicht über 300.
Wir müssen akzeptieren,
dass sowohl die finanziellen Mittel der Gemeinde begrenzt sind,
als auch die Geduld
und die Bereitschaft der britischen Regierung.
Ich würde auch gern mehr für sie tun.
* Er seufzt. *
Vor sechs Monaten
haben sie noch von einem schimmligen Stück Brot zum nächsten gelebt.
Viele hatten die Hoffnung aufgegeben.
Euer Mitgefühl hat sie wieder aufleben lassen.
Euch haben sie es zu verdanken,
dass sie jetzt das Rüstzeug besitzen,
um voller Zuversicht und Hoffnung in die Zukunft blicken zu können.
Wir sehen jeden Tag,
wie neue Beziehungen entstehen.
Und wieder zerbrechen. Ja. Aber das ist normal.
Sie benehmen sich endlich wie normale Kinder in ihrem Alter.
In nur vier Monaten.
Das ist außerordentlich.
Ich applaudiere.
Ich applaudiere euch allen.
* sanfte Musik *
* Fahrradklingel *
* leise Gespräche *
Aufwärmen, Jungs. Sammelt euch.
Schön weiterdehnen.
Mr Montefiore?
Mr Montefiore? Gibt es Neues zu meinen Papieren?
Ja, mein lieber Junge. Ich habe längst den Ball angestoßen.
Den Ball? - Der Ball ist in Bewegung
und die Räder drehen sich.
Wenn der Wind weiter gut steht und wir beharrlich dranbleiben,
dann solltest du deine Papiere bald bekommen.
Wann?
Das kann ich dir nicht sagen.
Aber ich kann dir sagen:
Es wird so sein.
Willkommen in England.
* Englisch: *
Family.
Family.
* Schluchzen *
* hoffnungsvolle Musik *
* Stimmengewirr *
* Pfiff *
* Jubel *
Schieß!
* Aufseufzen *
Ah! * Pfiff *
Einwurf Calgarth.
Den Notfallkoffer haben Sie dabei? - Im Auto.
* Stimmengewirr *
* Englisch: *
* beschwingte Musik *
* Pfiff *
* Musik steigert sich. *
* Pfiff *
Halbzeit!
1:1. Gut gespielt, Jungs.
Ihre Jungs sind ziemlich brutal, aber effektiv.
Das kann man wohl sagen.
Ihr macht das großartig, Jungs, wirklich großartig.
Einzeln seid ihr beide ein paar fußballspielende Clowns,
aber wenn ihr zusammenspielt, seid ihr tödlich. Macht weiter so.
Das gilt auch für den Rest von euch, geht weiter so in die Zweikämpfe.
Darf ich etwas einwerfen? Natürlich.
Großartig, wie ihr euch präsentiert.
Jedoch, dieses Team, dem ihr so effektiv Paroli bietet,
das sind alles Kinder dieser wunderbaren Menschen.
Und ohne sie wäre euer Aufenthalt in Windermere niemals möglich gewesen.
Also vielleicht, das ist nur ein Vorschlag,
Mr Lawrence ist euer Trainer, nicht ich,
aber vielleicht versucht ihr,
niemandem das Bein zu brechen in der zweiten Halbzeit?
Im Geiste der Freundschaft.
Was meinen Sie, Mr Lawrence?
Ja, wäre denkbar.
Ausgezeichnet.
Sie machen das schon.
Also, Jungs: Was auch immer passiert, ich bin sicher, ihr macht uns stolz.
Er sagt, wir verlieren Spiel? Nein, nein. Nein.
Was er sagen wollte, ist, dass es manchmal weniger wichtig ist,
schlecht zu gewinnen, als gut zu verlieren.
Gut zu verlieren?
Und damit etwas viel Größeres zu gewinnen als ein Fußballspiel.
Verstehst du?
Gut, dann sag es dem Team.
* Pfiff *
Did you see that? He just gave the ball up.
* Stimmengewirr *
Is this a Jewish thing?
* lauter Motor *
* Stimmengewirr *
* Englisch: *
Salek.
* leise, ruhige Musik *
Das glaub ich nicht.
Salek!
Chiel?
* Er lacht auf. *
* ruhige Musik *
* Lachen *
* Sie lachen und weinen. *
* Polnisch: *
Brot ist Leben. Niemand versteht das besser als ihr.
* Er betet auf Hebräisch. *
Amen.
Danke, Rabbi.
* Stühlerücken *
Meine Damen und Herren, verehrter Gast.
Nach allem, was ihr verloren habt, gibt es niemanden,
der es mehr verdient hat als ihr, dass ihm die Welt zu Füßen liegt.
Aber: Wenn ihr von hier weggeht, bitte erwartet nichts.
Und greift euch nicht alles, was ihr wollt,
weil ihr das Gefühl habt, euer Schicksal gäbe euch das Recht dazu.
Verdient euch euren Platz in der Welt,
so wie ihr euch die Freundschaften hier verdient habt.
In Calgarth habt ihr euch eine neue Familie geschaffen,
mit Brüdern und Schwestern,
die euch den Rest eures Lebens begleiten werden.
Passt gut aufeinander auf.
Seid stolz darauf, wer ihr seid und was ihr überstanden habt.
* emotionale Musik *
"Und auch in den dunkelsten Momenten seid offen für die Wunder,
die das Leben bieten kann."
Ganz besonders dann.
Auf euch, meine lieben Kinder. L'Chaim!
L'Chaim!
* Eine Kinderstimme summt die Melodie mit. *
"Ich lebte wieder."
Alles öffnete sich wieder für mich.
Ich fühlte mich wieder wie ein Mensch.
Das verdanke ich Windermere.
"Die Erinnerungen sind unbeschreiblich."
"Nach all dem Elend, dem Hunger, den Krankheiten"
begann das Gute in Windermere.
Ich habe dort viele Freunde gewonnen.
Das war das Wichtigste: Ich war nicht mehr allein.
"Windermere war mein erstes Zuhause in England."
"Ich werde mich dem Ort immer zugehörig fühlen."
Ich bin Bürger eines Staates, darauf bin ich stolz.
Wenn ich meinen britischen Pass zeige, weiß ich, wer ich bin.
"Vor allem sind wir der britischen Regierung ewig dankbar,
dass sie uns die Chance gegeben hat,"
wieder ein Leben zu führen.
Die Chance, hier zu arbeiten.
"Wir konnten über die Vergangenheit sprechen,
unsere Erlebnisse, besser als mit jedem anderen."
Auch wenn wir uns immer mal wieder in die Haare kriegten.
Je suis une personne heureuse.
De plus, j'essayer d'aider mon prochain, je peux.
* Musique émotionnelle *
* La voix de l'enfant continue. *
* Musique Die verklingt. *
Sous-titres pour ZDF, 2020
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