All language subtitles for Rise.of.the.Scythian.2018.German.720p.BluRay.x264-Pl3X

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Original subtitles

Am Rande eines uralten Landes, hinter hügeligen Steppen und felsigen Buchten,

entlang der Küsten von zwei Meeren lag das Fürstentum Tmutarakan.

Es war zu der Zeit,

als die mächtigen Skythen ihren Niedergang in der Geschichte erlebten.

Als die letzte Skythen verschwanden, und mit ihnen ihre antiken Götter und Helden.

Es begann die Zeit für neue Kriege und neue Helden,

die im Herzen mutig waren und im Geiste stark. Die Zeit, für neue Legenden.

Letztes Jahr habe ich in dieser Taverne den besten Wein getrunken.

Das Gesöff, das wir hier keltern,

bringt den Schädel zum Brummen, trotzdem sind wir dafür berühmt.

Wie lautet dein Name? - Du kannst mich nennen,

wie du willst. Hauptsache, du bist ein zahlender Kunde.

Wo finde ich Kudim? Den Wirt der Taverne.

Der wurde umgebracht. Er tat Wasser in den Wein.

Er prellte die Gäste.

Dann wurde er erwischt, wie er's der Frau eines ansässigen Händlers besorgt hat.

Ist es nicht dein Weib gewesen?

Braten wir diese Ente für unsere Wegzehrung.

Wartet!

Du musst!

Einen Beutel!

Sind die es, die Euch entstellten? - Sie nicht.

Das taten andere Polowetzer, als ich zu Khan Kontschak ritt.

Ich sollte statt Eurer reiten. - Dann wäre Tatiana meine Frau.

Das Leben mit ihr ist kein Honigschlecken.

Wäre mir ihr Starrsinn bekannt gewesen, hätte ich sie nicht gefreit.

Ihr würdet keine Woche mit ihr überleben.

Wir fühlen uns geehrt, Fürst Oleg,

dass Ihr und Euer Sohn uns an der Grenze empfangt.

Fürst Vladimir bietet mir die Herrschaft über Tschernigow an.

Er überlässt seinem Nachbarn, was er nicht bändigen kann.

Ich nehme seine Offerte an.

War er zu beschäftigt, um selbst zu kommen?

Dann seid Ihr, edle Krieger, meine Gäste. - Heute sind sie seine Gäste.

Und morgen sind sie treue Untertanen.

Mein Vater will Kiew für sich selbst erobern.

Der Pfeil kam von der Felsenkuppe!

Sie sind hier. - Schade, lebendig wäre er von Nutzen.

Er tötete sich selbst.

Ich kam zu spät, Hoheit.

Du hast mein Leben gerettet. - Das ist meine Pflicht.

Höret! Lutobor!

Eure Frau ist niedergekommen, sie schrie so laut, es muss ein Krieger werden!

Reite zu ihr, Lutobor!

Ihr dürft noch nicht zu ihr.

Ihr sollt draußen bleiben, so hört doch, Ihr müsst warten, bleibt draußen!

Nicht so hastig, deine Gemahlin wird sich bald erholen, Herr.

Jedes neue Leben beginnt mit Leiden. - Seit wann bist du weise?

Als meine Frau das sechste Kind gebar, habe ich mich in den Rausch getrunken,

so ward das Leiden kleiner.

Alles wird gut werden!

Habe ich einen Sohn? - Würdet Ihr Eure Tochter nicht lieben?

Natürlich nicht, wie kann sie es wagen, vor meinem Sohn da zu sein.

Gib es mir. - Ihr habt einen Sohn, Herr. Seht!

EINE WOCHE SPÄTER

Fürst Oleg ist hier! So hört doch!

Du hast einen Sohn? - Ja, Hoheit.

Darf ich sein Pate sein?

Oder hast du einen besseren? - Ich wagte nur nicht, Euch zu fragen.

Zeig mir deinen Sohn. - Tatiana!

Sieh nur, genau wie der Vater!

In einem Jahr will ich einen Enkelsohn von dir!

Dieses Schwert geht in deine Obhut, bis dein Sohn alt genug ist, es zu schwingen.

Was für eine Ehre! - Du hast es dir verdient, Lutobor!

Zeig deine Schwertkünste.

Das Schwert ist von hoher Schmiedekunst!

Kannst du auch Mann-gegen-Mann so gut kämpfen?

Willst du mein Können auf die Probe stellen, Polowetzer?

Fürchtest du dich? Ich will diesen Boden nicht mit deinem Blut besudeln.

Halt! Keine Schwerter! Ohne Waffen kämpfen.

Verletze den Sohn des Khan nicht sehr, heute ist er noch mein Verbündeter.

Es reicht!

So einen klaren Sieg hat es selten gegeben!

Macht das Gatter auf!

Gut gekämpft!

Du hast mich prächtig unterhalten, aber dir auch einen Feind gemacht.

Dann sei es so. Der Polowetzer hat es so gewollt.

Wie wahr. Nun, ich kehre zurück. - Bleibt doch bis zu den Feierlichkeiten.

Das würde ich gern, doch ich habe meine fürstlichen Pflichten zu erfüllen.

Prov! - Ich eile, Herr!

Schnell.

Auch für die Musiker. Und koch Wasser auf.

Ich will mir den Rotz des Polowetzers abwaschen.

Was ist das? Sieh an.

Nicht so ungestüm, mein Krieger. Spar dir deine Liebkosungen für später auf.

Ist sie zu?

Ich habe die Wunde geschlossen, mit einem Zauber.

Lutobor!

Lutobor!

Lass ihn am Leben, komm.

Ist er noch am Leben? Dieses Vieh!

Was sollen wir mit ihm tun?

In den Schuppen!

Lutobor, mein Freund, ich fühle mit dir, wir werden sie finden, mein Wort drauf!

Ich hörte, was geschehen ist.

Was wirst du jetzt tun?

Was verlangen die Menschenräuber, sollst du sie frei kaufen?

Rede mit mir.

Für Sohn und Frau verlangen sie Euer Leben.

Das ist ein hoher Preis, wie entscheidest du dich?

Ich wähle meine Pflicht zu Euch.

Hab Dank. Behalte das Gift erst einmal.

Auf den Mann meines Vertrauens, Lutobor!

Er... Er hat mich vergiftet!

Gift! Er hatte es noch!

Mein Gemahl wird dich töten!

Man befahl uns, dich nicht anzurühren,

aber ich bin zur Stelle, wenn die Begierde dich packt.

Und wo ist Kunitsa?

Er wurde von Lutobor gemeuchelt.

Wie gefällig für dich,

er wollte dich herausfordern,

um dich als Anführer abzulösen.

Ares wählte mich aus,

als Stärksten unter den Wölfen.

Nur ich führe alle anderen an.

Für wie lange, das bestimmt Ares.

Wieso, Hoheit?

Ich war Euch ergeben! - Das ist mir bekannt.

Aber ich will, dass meine Feinde glauben, dass du mich vergiftet hast, Lutobor!

Ich weiß jetzt, woraus das Gift ist, gemahlener Schierling.

Der Mensch, dem es verabreicht wird, leidet sieben Tage, bevor er stirbt.

Also höre: Du hast sieben Tage Zeit, um Frau und Kind zu suchen,

und du wirst den Mann finden, der meinen Tod wünscht.

Habt Dank, Hoheit. - Danke mir noch nicht.

Ich werde eine Belohnung auf deinen Kopf ausloben,

Und dich verfolgen lassen.

Nur so kann es gehen, sonst würden die Feinde dir nicht glauben.

Verschone meinen Folterknecht, ich brauche ihn noch.

Verzeiht mir, Fürst, sein Leben konnte ich nicht verschonen.

Prov! Prov! Komm hier rüber!

Herr? - Sei still!

Wo ist der Gefangene?

Er ist im Schuppen. Ich glaube, er gehört zu den Wölfen von Perun,

alles gedungene Meuchelmörder.

Bring mir Schwert, Rüstung und frische Kleider, und Wasser zum Waschen, schnell!

Was willst du?

Willst du leben, Wolf?

Ja, vergib mir, ich habe Unrecht an dir begangen, Lutobor.

Schlechte Menschen lockten mich, sie boten mir viel Gold, damit ich böse Dinge tue,

und ich wurde schwach. - Schweig.

Finde mit mir meine Familie und ich lasse dich frei.

Ich werde dir helfen, ich schwöre es bei Gott.

Du glaubst doch gar nicht an meinen Gott.

Aber den Schwur sollst du leisten. Du wiederholst ihn im Tempel.

Vor deinem Götzen Perun. Und?

So soll es sein.

Wo ist dein Herr?

Das weiß ich nicht. Ich sah ihn zuletzt,

als er zum Palast des Fürsten geritten ist.

Wo führst du mich hin?

Ist es ein uralter Tempel?

Ein geheimer Tempel?

Hier, Perun, dein Götze, wiederhole jetzt deinen Schwur.

Perun, Gott des Blitzes, ich schwöre vor deinem Angesicht,

dass ich helfe, dass Lutobor seine Frau und sein Kind zurück bekommt.

Lebendig und wohlauf. - Lebendig und wohlauf.

Sein Schwur ist keinen Furz wert, er glaubt nicht an Perun.

Wer bist du, zeig dich!

Er huldigt einem anderen Gott. Er gehört einem uralten Stamm an,

dessen einstige Größe jetzt verblasst ist.

Die letzten Stammesbrüder überleben nur durch Blutvergießen.

Das ist die Wahrheit, oder, Wolf von Ares?

Ja, das ist wahr, ich huldige Ares.

Aber genauso ehre ich auch euren Gott. - Ich fragte, wer bist du?

Er ist der Wächter von Perun, binde mich los!

Seine Brüder schwören Eide auf ein Schwert,

das im Blut eines Opfers gebadet wurde.

Ist das auch wahr?

Ja, denn ich bin der Hüter allen Wissens aus uralten Zeiten.

Er kann nicht sehen.

Da täuschst du dich, ihr seid es, die nicht sehen können!

Suchst du den Tod, Wächter? - Du hast ihn schon gefunden!

Töte ihn!

Ganz ruhig, er ist tot. Losbinden.

Ihr schwört Eide auf ein Schwert, gebadet im Blut eines Opfers. Schwöre

Ich schwöre.

Es ist gut, dass du mir vertraust, ich werde dich nicht enttäuschen.

Kunitsa. - Was?

Nenn mich Kunitsa, das bedeutet "Marder".

Wieso hast du mich nicht erdrosselt?

Ich werde Ares nicht vor dem Angesicht eines anderen Gottes beschämen.

Ich stehe zu meinem Schwur.

Sagt mir, wie ist das so mit nur einem Weib, wird das nicht langweilig?

Für uns Christen ist das genug. Lass mich dich taufen.

Nein, ein Glaube, der Vielweiberei verbietet, ist nichts für mich.

Wie kann ein einzelner Gott über alles gebieten?

Über die Berge, über all die Wälder, Stürme, Donner und Blitze?

Du denkst doch nur an die Frauen, die Stürme gehen dir ab!

Aber du wirst nicht in den Himmel kommen, denk an meine Worte.

Lutobor?

Der bin ich. Aber an dich erinnere ich mich nicht.

Ich bin Troyan, ein Händler.

Wir haben uns einst getroffen. Ich kenne viele Geschichten über dich.

Was für Geschichten? - Über deine Stärke und deinen Mut.

Sonst noch was?

Fürst Oleg hat eine hohe Belohnung auf deinen Kopf ausgesetzt.

Aber ich werde dich nicht verraten.

Dein Vater hat einst beim Fürsten für mich gebürgt.

Troyans Treue ist unverkäuflich, nicht mal für alles Gold kriegt man sie.

Nicht mal für so viel, dass ein Vater seinen Sohn verkaufen würde.

Hat Troyan zwei Pferde übrig? - Zwei vielleicht. Ich hab nicht viele.

Und ihr bleibt heute Nacht bei uns. Ruht euch aus, esst etwas.

Morgen kriegst du die Pferde. Die Tiere sind auch müde.

Müde Pferde bringen dich nicht weit. - Ganz genau, die Pferde sind sehr müde.

Sag niemandem, dass Troyan sich nicht die Belohnung geholt hat.

Man würde denken, Troyan ist verrückt geworden.

Und keiner würde mehr mit mir handeln.

Liebe Gäste, nehmt teil an unserem bescheidenen Mahl.

Esst so viel ihr mögt.

Wie grausam, du Bestie!

Wieso hast du sie getötet?

Sie gaben uns Schutz.

Der Händler lebt noch.

Verschone mein Leben, ich bitte dich.

Er wollte eine Nachricht zum Fürst schicken und die Belohnung einstreichen.

Im Namen Gottes, töte mich nicht.

Welchen Gott meinst du? Dazhboga, Perun oder vielleicht sogar Swarog?

Im Namen Jesu.

Ich wurde in Versuchung gebracht, vom Teufel selbst, ich wurde habgierig.

Vom Teufel selbst? Sie gaben uns Schutz?

Du kennst die Menschen schlecht, Lutobor. Und die Nichtmenschen.

"Troyans Treue ist unverkäuflich, nicht mal für alles Gold kriegt man sie." Ja?

Los! Los! Los!

Du wirst dem Mann übergeben, der uns für deine Entführung bezahlt hat.

Wer ist das? - Das erfährst du, wenn er dich abholt.

Nur dich, ohne das Kind.

Dein Sohn wird entweder Ares geopfert oder zu einem Wolf ausgebildet.

Unsere Jungs lernen den Umgang mit dem Messer, sobald sie entwöhnt sind.

Die Ausbildung ist hart. Nur ein Welpe von zehn wird zu einem Wolf.

Und dann tötet er Menschen für Gold?

Wölfe morden nicht, Wölfe jagen. Sonst würde mein Rudel umkommen.

Ich werde für meinen Sohn beten, dass ihm so ein Schicksal erspart wird.

Tu das, aber in unserem Land ist dein Gott machtlos.

Du bist ein Tier und kein Mensch. - Ja, ich bin ein Tier.

Wenn ich nicht der Jäger bin, bin ich der Gejagte.

Gerade werden wir gejagt. - Was?

Schnell, weg!

Komm schnell.

Den Berg runter!

Steh auf, los.

Sie werden unseren Spuren folgen.

Dann kämpfen wir gegen sie!

Das wäre unser sicherer Tod.

Wir sind nur zwei. Und sie sind Krieger, keine Bauern mit Forken.

Krieger oder Bauern, ist mir gleichgültig.

Ich schaffe es nicht mit dem Bein.

Kunitsa!

Kunitsa!

Der Hund lässt mich zum Sterben zurück. - Sie müssen da unten sein!

Einer ist entkommen.

Ja, das ist Lutobor!

Drei folgen mir, die anderen dort lang, wir schneiden ihm den Weg ab!

Nettes Wiedersehen. Mach dich bereit für mein Schwert.

Dein Tod wird langsam sein. Ich werde dich zerteilen und an die Tiere verfüttern.

Nur dein Kopf wird übrig bleiben.

Ich finde dein Weib und besorge es ihr. Dein Kopf wird dabei zusehen.

Dein Wechselbalg wird mein Sklave und Eunuch.

Er lebt bei den Hunden und leckt meine Stiefel.

Während ich mit dem Fürsten Wein trinke, aus deinem Schädel.

Schweig und kämpfe. Dein Gerede ist lächerlich.

Guter Kampf, meine Hochachtung.

Verbinde das. Und trink.

Ich fülle die Flasche, Wasser werden wir ab jetzt selten finden.

Lutobor, trink das nicht!

Nehmt nichts von den Lebenden!

Was sind das für Leute? - Waldmenschen. Sie beten Veles an.

Dort ist Berendey, sie werden uns ihm opfern.

Wieso kann ihn keiner besiegen? - Können schon.

Ein Haufen Krieger mit Speeren oder ein anderer Berendey würde ihn überwältigen.

Können wir ihn denn besiegen?

Niemals, nein, aber ihn verletzen.

Ach, ja?

Wir können nicht einfach aufgeben.

War nett, dich kennen gelernt zu haben, Lutobor.

Los, du, was hängt da um seinen Hals?

Schneller! Bring es mir. Schneller! Los!

Alle Waldmenschen höret,

wir opfern keine Anhänger und Diener des gekreuzigten Gottes.

Er wird unser Sklave, gelobt sei Veles!

Masha! - Masha!

Ares!

Ist ja gut.

Wieso freust du dich nicht, Lutobor?

Wir sind dem Tode entronnen, sei glücklich!

Ich soll glücklich sein? Weil ich Unschuldige im Blutrausch umgebracht habe?

Weil eine Gabe in dir offengelegt wurde.

Du kannst dich im Kampf in einen Bären verwandeln.

Die Gabe ist nicht von Gott, sondern vom Teufel. Ich habe eine Sünde begangen,

die man nicht vergeben kann.

Ich sag's nur ungern, aber mit dieser Gabe kannst du viele andere Sünden begehen.

Das werde ich nicht.

Ist der Bär einmal in dir erwacht, kannst du ihn weder bezwingen noch austreiben.

Ich kann das, und ich will das.

Der Bär erwacht nur, wenn der Krieger diesen elenden Trank getrunken hat,

und den werde ich nie wieder anrühren. - Mal sehen.

Ich habe gehört, dass, wenn die Gabe stark ist, der Bär ohne den Trank erwacht.

Du kannst die Bestie sogar zähmen, wenn die Gabe sehr mächtig ist.

Dafür muss dein Geist sehr stark sein.

Nein! Mein Gott ist gnädig. Voller Gnade!

Er wird nicht zu lassen, dass ich noch mehr unschuldiges Blut vergieße.

Lutobor, dein gekreuzigter Gott ist schwach. Ares ist stark.

Ares liebt den Geruch von Blut. - Was ist mit deinem Blut,

wenn es durch einen tückischen Hieb vergossen würde?

Lass gut sein.

Wir sind fast da.

Ich muss dir die Augen verbinden. - Wozu das?

Werden allen Fremden die Augen verbunden, die herkommen?

Bei Einigen braucht man das nicht tun. Sie sind die Opfer für Ares.

Hast du nicht gesagt, Kunitsa wurde getötet? Was sagst du jetzt, Yar?

Ich sag es dir.

Lutobor! - Hab keine Angst mehr, alles wird gut!

Mächtiger Ares, deine getreuen Anhänger treten vor dich, um dir zu huldigen.

Ares, höre mich, hiermit fordere ich Yar heraus.

Und du wirst entscheiden!

Die Herausforderung wurde gestellt.

Ich nehme diese Herausforderung an. Triff deine Wahl.

Yar nahm sie an.

Aganast! Ich habe meinen Teil der Abmachung erfüllt.

Lass meine Frau und meinen Sohn frei.

Wovon redest du?

Das Leben meiner Frau und meines Sohnes gegen das des Fürsten.

Ich habe ihn vergiftet. - Ist das wahr?

Wir haben keine Abmachung mit dir.

Die hast du mit dem Mann, der uns dafür bezahlt hat, deine Frau zu entführen.

Aber was ist dann mit dem Brief und dem Gift?

Welcher Brief denn? Wir können doch noch nicht mal schreiben.

Wer hat euch für die Entführung bezahlt? Name!

Es ist der Teil der Abmachung, seinen Namen nicht zu nennen.

Über dein Schicksal wird später entschieden.

Ares wird entscheiden.

Lutobor.

Du hast geschworen.

Keine Sorge. Ich werde Yar töten. Ich bin stärker als er.

Zweifle nicht an mir, ich halte mein Wort.

Was wird mit dir geschehen?

Ares entscheidet, wer der Anführer ist.

Die anderen werden mich nicht herausfordern, ich bin stärker als alle.

Ohne Leitwolf stirbt das Rudel.

Aganast wird mir vergeben, mich bestrafen, aber ich werde leben.

Ares vergibt mir auch. Schließlich habe ich vor ihm geschworen, dir zu helfen.

Und wenn Yar dich tötet?

Das wäre gar nicht gut.

Du würdest geopfert werden, dein Sohn wird bei einem Wolf aufwachsen.

Und deine Frau wird an den Meistbietenden verkauft.

Keine Sorge, ich töte Yar, ich bin stärker als er.

Sei stark, das entscheidet kein Gott, sondern die Menschen.

Vor Jahren tötete Yar meinen Vater,

euren Anführer.

Aber vom heutigen Tage an,

werden die Wölfe mir folgen, so sei es!

Ist das deine Entscheidung, Ares?

Ich bin der Anführer!

Ares hat seine Wahl getroffen. Fordert noch einer den Anführer heraus?

Will noch einer von euch den Anführer herausfordern?

Ich fordere ihn heraus.

Er kann mich nicht herausfordern, er gehört nicht zu uns.

Da!

Ares hat uns ein Zeichen gegeben.

Die Herausforderung ist gestellt.

Und ich nehme sie an.

Wo ist meine Familie?

Deine Familie ist die Beute des Rudels, sie wurde mit Gold bezahlt.

Ich habe den Anführer getötet, ich bin der neue Anführer, sie gehört auch mir.

Du bist unser Anführer, also gut.

Der Anführer hat jedes Vorrecht, folge mir.

Das Rudel ist nun deine Familie.

Ich werde nicht mit dem Rudel leben.

Es ist nichts Ehrenhaftes, Unschuldige zu töten, Aganast.

Wir erwarten nicht, dass du tötest. - Was erwartet ihr denn von mir?

Du bist ein Krieger.

Selbst wenn die Bestie in dir erwacht, überwiegt deine menschliche Natur.

Wir sind anders. Töten ist unser Handwerk.

Wollt ihr kein Leben in Frieden?

Hm, es gibt keinen, der uns beschützt.

Also werden auch die Letzten von uns bald untergehen.

Ihr geht so oder so unter.

Das wissen wir.

Gib mir meine Familie zurück, Aganast. Wir gehören nicht hierher.

Du kannst nicht zurück, schon vergessen? Du bist der Feind des Fürsten!

Und wenn nicht?

Der Mann, der für die Entführung bezahlt hat, ist der Feind des Fürsten.

Der Fürst lebt. Er ist wohlauf! Er hat nur vorgegeben, krank zu sein.

Ich bin ihm Gefolgsmann und Freund.

Wenn ich herausfinden sollte, wer seinen Tod will, vertraut er mir noch mehr.

Ich werde ein gutes Wort für euch einlegen.

Er wird euch unter seinen Schutz stellen, wenn ihr ihm treu ergeben seid.

Ich muss wissen, wer der Feind ist.

Dabei können wir dir helfen.

Endlich! Ich bin es so leid, auf dem Totenbett zu liegen!

Hoheit, ich tat, wie Ihr geheißen.

Dann sehen wir uns an, wer meinen Tod wünscht. Zeig dich!

Hat dich jemand angestiftet?

Luchezar, der Gesandte des Fürsten von Kiew, er versprach mir deinen Thron.

Vergib mir, Vater, töte mich nicht.

Wie könnte ich?

Du bist mein einziger Sohn.

Der Fürst ist tot.

Heil dem neuen Fürsten von Tmutarakan.

Möge er weise unter der Führung des Fürsten von Kiew herrschen.

Jubiliert nicht zu früh, Luchezar!

Das ist weise von Euch.

Ihr wollt die letzten Skythen unter Euren Schutz stellen.

Sie werden Euch treu ergeben dienen. - Wo sind diese Skythen?

Sie vertrauen in Euer Wort.

Was soll das bedeuten? Nein, warum, Fürst, warum?

Wieso habt Ihr das getan?

In meinem Land gibt es nur ein Volk, meins.

Und nur eine Macht, meine.

Ich war Euch immer treu ergeben, mein ganzes Leben lang.

Wir haben eine Abmachung.

Mit meinen Domestiken pflege ich keine Abmachungen zu treffen.

Sie sind höchstens Bittsteller.

Also diene mir gut.

Ich bin nicht Euer Diener.

Was bist du dann?

Ein Skythe.

Gehabt Euch wohl.

Seit Jahren wollten wir dieses Schurkenvolk zur Strecke bringen.

Wo reitet er jetzt hin?

Er will seine Frau und seinen Sohn holen.

Lutobor hat meinen Sohn getötet.

Sühne es, er gehört dir.

Auf, holt ihn ein!

RISE OF THE SCYTHIAN

Hier, hier, hier, hier, hier!

Komm weiter!

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