All language subtitles for Fascination (2004)_Ger

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Original subtitles

(hingebungsvolles Stöhnen im Lied)

♪ They told me it was accidental

♪ So strange the way my father died

♪ And then there was the day l met her

♪ lt was the first day of our love

♪ The sun aflame

♪ The sky ablaze

♪ The air white-hot

♪ On my skin

♪ Just her, only her

♪ Always her

♪ Fascination

♪ l was burning alive

♪ Then l was melting

♪ l was burning alive

♪ Then l was melting

♪ l was burning alive

♪ Fascination ♪

Ich wollte...

..Ich wollte mich viel öfter bei dir blicken lassen, Papa.

Um dir zu sagen, wie sehr ich dich lieb habe...

...wie viel du mir bedeutest.

Aber es gab immer was zu tun und ich hatte nie Zeit.

Und jetzt ist es zu spät.

Es tut mir Leid.

Ich dachte, du hättest aufgehört.

Habe ich auch.

- Was ist, Scott? - Mama, es macht einfach keinen Sinn.

Er war ein Weltklasse-Schwimmer. Er ist tausendmal zur Insel rübergeschwommen.

Irgendwas stimmt hier nicht.

Es gibt viel zu erledigen.

Wie Sie alle wissen, war Patricks Nachlass umfangreich und weit verzweigt.

Ich möchte vorab erwähnen, dass alles seine Ordnung hat.

Es gibt keine Überraschungen.

Der Großteil des Nachlasses geht an Patricks Gattin Maureen.

Zwei Drittel, um genau zu sein.

Das verbleibende Drittel geht an seinen Sohn Scott. Beginnen wir?

♪ Cover me

♪ With thoughts of you

♪ Hold me close

I‘ll hold you true

♪ One by one

♪ We come alive

♪ Colours that won‘t ever die

♪ Faithful only

♪ You and l

♪ An angel's fallen

♪ From the sky

♪ Closer than

♪ I've ever been

♪ To all the things

♪ You mean to me

♪ One by one

♪ We come alive

♪ Colours that won‘t ever die

♪ Faithful only

♪ You and l

♪ An angel's fallen

♪ From the sky

♪ One by one

♪ We come alive

♪ Colours that won‘t ever die

♪ Faithful only

♪ You and l

♪ An angel's fallen

♪ From the sky ♪

- (Mann) Komm her. - (Frau) Vielen Dank. Danke.

Hallo! Wie geht's, Liebling?

- Willkommen zu Hause. - Hier, die Taschen.

Willkommen. Du siehst fantastisch aus. Umwerfend.

Einfach umwerfend! Das wär's?

Äh, da ist noch...

- Dies ist mein Sohn, Scott. - Oliver Vance.

Nett, Sie kennen zu lernen. Maureen hat mir von Ihnen berichtet.

Ich hab Oliver eingeladen, ein paar Tage bei uns zu bleiben.

- Hast du genug Platz, mein Schatz? - Schon gut, ihr sollt euch kennen lernen.

- Ihre Mutter sagte, dass Sie Komponist sind? - Ja.

Keine schlechte Kombination: gut aussehender Junge, ernster Komponist.

Wahrscheinlich kann er sich die Mädchen kaum vom Hals halten.

Er ist unmöglich. Du hättest ihn auf dem Schiff erleben sollen.

Die Leute wussten nicht, ob sie lachen oder ihn umbringen sollten.

Das Problem hatte Ihre Mutter nicht. Sie lachte mich vom ersten Augenblick an aus.

Nein, ich lachte dich an.

(Maureen lacht)

(leises Stöhnen)

(Maureen stöhnt)

(räuspert sich)

Sieht aus, als hätten wir beide das gleiche Ziel.

Und wenn ich Sie verlasse?

Wenn ich gewinne, darf ich Sie dann zum Essen einladen?

- Tut mir Leid. Ich habe schon etwas vor. - Verstehe.

- Bis dann. - Was?

- Ich habe gewonnen. - OK.

- Sie haben also schon etwas vor? - Ja, das habe ich.

Ich bin Kelly Vance. Hallo.

Schön hier, nicht? Scott spielte manchmal in der Band mit.

- Ach ja? - Ja. Er war damals erst acht.

- Ein Wunderkind. - Guten Abend.

- Mein Beileid, Mrs. Doherty. - Oh, vielen Dank.

- Mr. Doherty. - Danke.

(flüstert) Wir müssen es ihnen sagen.

- Sie leben in New York? - Ja. Bis jetzt.

Einer der Gründe, warum wir uns solange nicht gesehen haben, ist,

- dass wir beide viel unterwegs sind. - Stimmt.

Tja‚ und als ich diese Nachricht erhielt, war ich auch ziemlich überrascht.

Diese Nachricht, so schnell wie möglich nach Florida zu kommen,

weil er mir etwas Wichtiges mitzuteilen hatte.

Sagte jemand etwas vom Tanzen?

Willst du uns vielleicht aufklären, Dad‚ oder sollen wir abwarten?

- Zeig mir die neuen Schritte... - Liebling, ich glaube nicht...

- Komm schon. - Wir können es nicht hinausschieben.

- Hinausschieben? - Komm schon.

Was hinausschieben?

Wir sollten es ihnen sagen.

Ich... äh... wir... Wir, das heißt, Oliver und ich...

Wir haben euch hergebeten...

..um euch zu sagen, dass... äh...

Also, was Maureen zu sagen versucht, ist, dass wir ineinander verliebt sind und...

- Und wie... - Ich weiß, es kommt ziemlich überraschend...

Das kann man wohl sagen.

Wir werden heiraten.

(Kelly) Glückwunsch.

Es ist ein Schock. Klar.

Aber da Oliver in London wohnt, müsste er sein ganzes Leben umstellen, und...

Also, er braucht... Gewissheit. Es ist nicht fair, ihn hängen zu lassen.

Ich "hänge" nicht direkt.

Wenn wir es hinausschieben und er nach London zurückgeht...

..kann viel passieren.

Dinge, über die wir keine Kontrolle haben.

Wir möchten uns einfach nicht verlieren, das ist alles.

Scott, warte doch.

Ich gehe schon.

Bist du verrückt geworden?

Tut mir Leid, Scott.

Ich wollte es dir noch nicht sagen, aber Oliver hat Recht.

Unsere Beziehung geheim zu halten hat die Sache nur noch schlimmer gemacht.

Wir beide bedauern das. Deshalb wollten wir ehrlich mit dir sein.

Toll. Wie hab ich das verdient?

- Bitte versteh doch. Versuche es. - Verstehen?

Ich verstehe schon.

Ich glaube nicht.

Du meinst, ich sei verrückt geworden.

Vielleicht bin ich es. Vielleicht hätte ich es schon längst sein sollen.

Ich möchte nicht schlecht über deinen Vater reden. Ihr standet euch sehr nahe.

Er war ein guter Mann.

Wir liebten uns... irgendwann.

Aber schon lange nicht mehr.

Es kann keiner etwas dafür, Scott.

Vielleicht hatten wir beide Schuld, ich weiß es nicht.

Ich war unglücklich, furchtbar unglücklich.

Ich wusste nicht, wie unglücklich und wie einsam ich war,...

..bis ich Oliver kennen lernte.

Ich habe es nicht gewollt.

Es passierte einfach.

Ich kann mich nicht länger hinter einer Wand verstecken.

Ich habe schon zu viele Jahre so vergeudet.

Schwimmen bei Nacht. Du liebst Risiken, nicht wahr?

An deiner Stelle hätte ich dasselbe gemacht.

Tut mir Leid. Ich lass dich in Ruhe.

Nein, ist schon OK.

Ziemlich merkwürdig, oder?

Wenn man bedenkt, dass sie sich drei, vielleicht vier Wochen kennen...

...und schon stehen sie vor dem Altar.

Das muss an diesen Kreuzfahrten liegen.

Tun sie da vielleicht etwas ins Wasser?

Liebe auf den ersten Blick ist wundervoll.

Das passiert mir ständig... im Traum.

Dir auch?

Nein.

Ich hege wohl noch Hoffnung.

Vielleicht solltest du auch eine Reise auf dem Traumschiff buchen.

Und deine Traumfrau kennen lernen.

Kennst du ein gutes Reisebüro?

- Schon besser! - Wie meinst du das?

Du lächelst.

Zum ersten Mal, seit...

..seit ich hier bin.

Das Warten darauf hat sich gelohnt.

Übrigens... Es tut mir Leid, das mit deinem Dad.

Danke.

- Er war wohl selbst ein guter Schwimmer. - Ja.

Silbermedaille bei der Olympiade von 1964.

Super.

Und er kommt beim Schwimmen um. Sehr merkwürdig.

Ja. Das kann man wohl sagen.

Weißt du, was noch komischer ist?

Sieht so aus, als würden wir Bruder und Schwester.

Oder Stief... oder so was. Stimmt's?

Ja. Was ist mit...?

- Was ist mit deiner Mutter? - Sie ist auch tot.

- Tut mir Leid. Das wusste ich nicht. - Schon gut.

Ist schon lange her, als ich noch klein war.

Sie war Diabetikerin. Sie musste täglich Insulin spritzen.

Eines Tages... ich weiß nicht.

Sie vergaß es oder konnte es nicht finden oder nicht bekommen und...

..bekam einen Zuckerschock.

Das tut mir Leid.

Das Seltsamste war, dass mein Dad im Haus war.

Aber er hätte ihr auch nicht helfen können. Er wusste ja nicht...

Es hat lange gedauert, bis ich darüber hinweg war.

Also weiß ich, was du jetzt mit deiner Mutter durchmachst.

- Wie das? - Mein Vater hatte auch eine Freundin.

Noch nicht mal einen Monat, nachdem meine Mutter starb.

Sie haben nie geheiratet, aber sie zog bei uns ein...

Tja‚ sieht so aus, als hätten wir einiges gemeinsam.

Ich vermisse meine Mutter auch.

Jeden Tag.

Alte Geschichten, Scott. Ich weiß davon.

Er hat es dir also erzählt?

Das mit dem Insulin?

Dass er im Haus war, während die arme Frau sich quälte?

Ein tragischer Unfall, Scott.

Oliver hat sehr darunter gelitten.

Erzählte er dir auch, dass seine Freundin knapp einen Monat später einzog?

Du überrascht mich.

Für jemanden, der so jung und so künstlerisch veranlagt ist wie du,

hast du sehr viele Vorurteile.

OK.

- (Frau) Rechtsabteilung. - (Scott) Phil Shields, bitte.

Hör zu, tu mir einen Gefallen.

Nein. Ich brauche eine Auskunft über jemanden,

und ich möchte es nicht an die große Glocke hängen.

Ja.

Jawohl. Der Name ist Vance.

Oliver Vance.

Was machst du da? Wonach suchst du?

Weil ich dir gestern das sagte?

So ist es.

Ich wollte dir keine Angst machen. Ich wollte dich trösten.

Beide Sachen haben nichts miteinander zu tun.

Ich hatte guten Grund, meinen Vater zu verdächtigen.

Aber du hast keinen Grund, deine Mutter zu verdächtigen.

Wer hat was von meiner Mutter gesagt? Was soll sie getan haben?

Nichts. Ich wollte niemanden anklagen.

Ich weiß nicht, was ich glauben soll.

Es tut mir Leid.

Ich möchte nicht, dass dir das Gleiche passiert.

Ich habe meinen Vater lange Zeit gehasst.

Ich wollte ihn manchmal sogar umbringen.

Ich möchte einfach nicht, dass du auch so anfängst.

Das hast du also die ganze Zeit gemacht.

- Du hast viel geschafft. Ich hatte keine Ahnung. - Offensichtlich nicht.

- Hi. - Machen Sie sich nicht die Hände schmutzig.

Was für ein Plätzchen. Kaum zu glauben, dass es noch nicht bebaut wurde.

- Wie widerstand Ihr Vater nur der Versuchung? - Die gab es für ihn nicht.

Mein Vater liebte diese Insel, wie sie ist. Er hätte sie nie ändern wollen.

Das muss das einzige unerschlossene Land hier sein.

Ja. Und so bleibt es auch.

Spekulanten haben die Erde halb zerstört. Sie sollen uns in Ruhe lassen.

Fang du nicht an. Meine Tochter, die Umweltschützerin.

Ich finde es wunderschön hier. Dein Vater hatte Recht.

Es sollte so bleiben, wie es ist... für immer.

- Hallo, Phil. - Hallo, Kumpel.

- Hast du etwas für mich? - Nicht viel.

Oliver Vance, geboren in Großbritannien.

War dort an verschiedenen Firmen beteiligt.

Verteilt sein Geld ausgesprochen clever auf Auslandskonten.

Ziemlich gut gestellt.

Sieh an!

Ich bin beeindruckt.

Ich dachte mir, dass du hier bist.

Ich kann mir keinen besseren Ort vorstellen, um nachzudenken.

- Ein magischer Ort. - Ja.

Du machst es für ihn, nicht? Für deinen Vater.

Für ihn und mich.

Es war sein Traum, dass wir es zusammen aufbauen.

Wir fingen damit an, aber ich hatte die Schule und die Musik.

Ich habe mich sozusagen verdrückt.

Er fing selbst wieder mit dem Bau an, um mich zu überraschen.

Wenn ich es jetzt beende, dann...

..zahle ich ihm eine Schuld zurück.

Ich finde das wunderschön.

Als ich klein war,...

...hatte ich eine Zeit lang mit Skoliose zu kämpfen.

Ich war im Krankenhaus. Ich trug eine Stütze. Die anderen Kids waren fies.

Dann...

..erzählte mir mein Vater diese Geschichte, eine Legende.

Danach kann jeder, der bis zur Insel schwimmen kann, seine Krankheit heilen.

- Wow. - Geisterfische.

Fabeltiere.

Ja. So nannte er sie. Ich glaubte ihm.

Also fingen wir gemeinsam an zu trainieren,

und es dauerte fünf Jahre, bis ich es hierher schaffte.

Aber bis dahin waren mein Rücken,

meine Arme und Beine so stark, dass ich die Skoliose überwand.

- Also stimmte die Legende. - Die Legende stimmte.

- Der Zauber war wahr. - Er war wahr.

Wow.

Er war mein Vater, aber auch mein bester Freund.

Ich weiß, was du meinst.

Wir haben uns hier versammelt, die Bande der Freundschaft zu feiern,

und um Maureens und Olivers Bund zu segnen.

Manchmal trifft das Leben eine uns nahe stehende Person hart,

und wenn sich in einem solchen Moment eine neue Möglichkeit des Glücks eröffnet,

so sollten wir uns alle im Namen der Betroffenen freuen.

Und so war es für unsere lieben Freunde.

Oliver, nehmen Sie Maureen zu Ihrer Frau?

Maureen‚ mit diesem Ring nehme ich dich zu meiner Frau.

Weißt du, es gibt eine alte ägyptische Weisheit,

die geht so: Wenn eine Frau wütend ist,

presst ihr Liebster seine Lippen gegen ihre,

..bis die Wut vorüber ist...

...und sich in Leidenschaft umwandelt.

Das klappt auch von Frau zu Mann.

Lass mich dich durch deinen Schmerz küssen.

♪ We're all alone

♪ No prying eyes

♪ There to make you turn

♪ And think l'm telling you lies

♪ Come on, just feel your way

♪ And you Could find me

♪ l got something

♪ Something that you'll beg to believe in

♪ That's all l want

♪ All l need

♪ That's all l want

♪ Oh

♪ Can you trust me?

♪ Can you trust me?

♪ Can you trust me?

♪ Can you trust me?

♪ Can you trust me? ♪

Au! Nein!

Beinahe!

- So spürt man, dass man lebt, nicht? - Ja.

Du bist wunderbar.

- Auf die Frau, die ich liebe. - Oh.

Und die Familie.

- Und auf Paris. - Auf Paris.

(Tanzmusik)

♪ I'm giving my heart up completely

♪ l know you‘re the one that can free me

♪ Say it's true

♪ Say you feel the way

♪ The way l do

♪ The slimmest thread

♪ And the softest breath

♪ A touch of Summer

♪ And a taste of rain

♪ The rush of blood

♪ Running through my veins

♪ My secret lover

♪ Love me again

♪ I'm giving myself up completely

♪ l know you‘re the one that can free me

♪ Say it's true

♪ Say you feel the way

♪ The way l do

♪ I'm giving my heart up completely... ♪

(langsame Musik)

Ich fühle mich dir so nahe.

Du bist so frei. Du gehst Risiken ein. Ich bin dabei, mich in dich zu verlieben.

Sollen wir gehen?

Wir treffen uns beim Auto.

-OK? -OK.

(Tanzmusik)

Ich möchte durch. Entschuldigung.

Autsch!

Was zum Teufel ist passiert?

Manche Typen glauben, sie könnten sich einfach alles nehmen.

Vergiss es.

OK.

- Bist du verrückt? - Ja.

(Stöhnen)

Ah!

Kelly?

Kelly?

Kleines, was ist los? Was ist? Dein Bauch?

Nicht zu fassen.

Hoher Blutdruck in deinem Alter. Ziemlich besorgniserregend.

Du hast gehört, was der Arzt sagte. Zu viel Aufregung.

Im Moment könnte ich die gerade gebrauchen.

Du hast mir Angst gemacht.

Nett, dass du dich sorgst.

Deine Mutter sollte einmal ihren Blutdruck messen lassen.

- Warum? - Es waren ihre Pillen.

Was meinst du, ihre Pillen?

Vor etwa zwei Wochen sprachen wir über Schlaflosigkeit,

über Schlaftabletten und so,

und sie sagte, sie hätte diese tollen Kräutertabletten.

Scott, warte. Scott.

Was machst du da?

- Das sieht wie ein Rezept aus. - Ist es auch... so eine An.

Von einem Naturheiler.

- Scott, was ist los? - Mein Vater hatte hohen Blutdruck.

Ja. Und?

Wir sind immer sehr um unsere Kunden bemüht.

Da bin ich sicher. Es gibt keine Anzeichen von Missbrauch?

Missbrauch? Nein. Worum geht es?

Keine andere Kapsel wurde geöffnet. Na und?

Eine würde ausreichen.

Mein Vater hatte immer dieselbe Routine.

Mit der gefälschten Kapsel war es nur eine Frage der Zeit, bis er...

Was willst du damit sagen? Bist du nicht etwas voreilig?

Es besteht kein Grund zur Annahme, dass deine Mutter...

Außerdem hast du gesagt, dein Vater hätte viele Feinde gehabt.

Das hier sagt nichts darüber, wie er umgekommen ist.

Du hast Recht. Es gibt nur einen Weg, das herauszufinden.

Du willst was?

Ich möchte, dass du das Grab meines Vaters aushebst und die Leiche auf Giftstoffe prüfst.

Das ist nicht sein Ernst, oder?

- Was ist los? - Vielleicht nichts.

Wenn er unter Drogen gestanden hat, so würde das auch nichts ändern.

Das tat er nicht, jedenfalls nicht bewusst. Ganz sicher.

Denkst du an Mord? Weißt du, wie schwer es ist, Genehmigung zu kriegen?

Was meint deine Mutter dazu?

Nein. Du willst mir doch nicht erzählen...

Ich möchte nicht, dass sie es erfährt.

Verdammt! Auf keinen Fall. Kein Richterwürde...

- Ich dachte nicht an einen Richter. - Ich könnte meine Lizenz verlieren.

(Schaufelgeräusche und Ächzen)

Wenn du das nächste Mal ein unvergessliches Rendezvous planst,

erinnere mich bitte hieran.

(Phil) Habe ich etwa gelogen?

So. Jetzt schaffe ich es allein. Warum vertrittst du dir nicht die Beine?

Hier ist alles voller Fotos.

Ja. Meine Mutter kann es nicht lassen, Aufnahmen zu machen.

- Sie war in London. - Ja.

Vor etwa sechs Monaten zur Hochzeit eines Bekannten.

Mein Gott, sieh dir das an.

Das ist das Lieblingshotel meines Dads in Brighton. Da steigt er immer ab.

Sie hatte also eine Affäre mit ihm.

Sie hatte seit Monaten eine Affäre. Sie hat verdammt noch mal gelogen.

Das weißt du nicht.

Sie hat meinen Vater mit deinem betrogen.

Deshalb wollten sie ihn töten!

Du solltest nicht überreagieren.

Überreagieren?

Was hattest du vor, als du deinen Vater hasstest?

Was hattest du vor, als du ihn in Verdacht hattest, deine Mutter getötet zu haben?

Vielleicht hat er das auch!

Vielleicht haben deine Mutter und mein Vater deinen Vater getötet...

...und vielleicht war es nicht das erste Mal,

aber wenn das so ist, Scott, was kann ich denn dafür?

Was zum Teufel kann ich daran andern?

Es tut mir Leid.

(sanfte Klaviermusik)

Erinnerst du dich, als ich dir erzählte, wie toll mein Vater war?

Ja.

Das war er nicht. Jedenfalls nicht immer.

Bevor ich fünf oder sechs Jahre alt war...

..sah ihn höchst selten.

Er trieb sich ständig in der Weltgeschichte herum, um Geschäfte zu machen.

Und er trank viel. Selbst wenn er hier war, war er es eigentlich nicht.

- Und wieso hat er sich geändert? - Also...

Er hatte einen ziemlich schweren Unfall.

Er war geschäftlich in Südafrika.

Er kehrte mit einer der Sekretärinnen von einer Party zurück.

Er verlor die Kontrolle über das Auto und stürzte in einen Fluss.

Er war betrunken.

Es hatte einen Sturm gegeben und die Straße war nicht beleuchtet.

Und er hatte getrunken, obwohl er schwor, nicht betrunken gewesen zu sein.

Aber es war vielleicht ausreichend, um seine...

..Reaktionen, um seine Reaktionsfähigkeit einzuschränken.

Er konnte sich befreien, aber sie war eingeklemmt.

Er tauchte immer wieder ins Wasser...

...und versuchte, sie zu retten, aber...

..das Wasser war zu dunkel, zu tief. Die Strömung war zu stark.

Es haute ihn um. Er hat monatelang nur getrunken,

und schließlich landete er im Krankenhaus.

Aber nach einer Entziehungskur hat er nie wieder Alkohol angerührt.

- Gut für ihn. - Gut für mich.

- Nur leider nicht für die Sekretärin. - Stimmt.

Ich weiß, dass ihn ihr Tod sein ganzes Leben lang peinigte.

Er versuchte, die Familie ausfindig zu machen, um es wieder gutzumachen,

aber sie waren weggezogen.

Hatte er eine Affäre mit ihr?

- Mit der Sekretärin? - Ja.

Nein.

Mein Vater verlor seine Mutter, als er noch klein war und kannte seinen Vater kaum,

also bedeutete die Familie Patrick Doherty alles.

Er hätte seine oder eine andere Familie nie verletzt,

nur wegen einer Affäre. Es ist... (Stimme lässt nach).

(Schreie)

Hilf mir, bitte! Bitte, hilf!

(schreit)

Hilfe!

Hilfe!

Bitte! Hilfe!

Hilfe! Hilfe!

- Ah! - Was ist?

Was ist? Bist du OK?

Was ist? Du hattest nur einen schlimmen Traum.

Du bist hier sicher.

(Autotür schlägt zu)

Na, toll! Ausgezeichnet.

Bitte jetzt nicht.

- Schon gut. Ich geh. - Alles OK?

Ja.

Ja. Schon gut.

Es war fantastisch. Wo ist denn mein lieber Sohn?

Er ist nicht hier. Wir wussten nicht genau, wann ihr zurückkommt.

Wir hätten anrufen sollen, aber wir haben uns so toll amüsiert.

Lasst uns zusammen essen. Dann erzählen wir euch alles.

He, du hast mir gefehlt. Gib mir einen Kuss.

Daddy ist wieder da.

Hallo.

- Störe ich dich? - Nein, nein.

- Nein. Ich bin froh, dass du da bist. - Was ist das?

Das ist für dich.

"Meine Liebe zu dir

Ist größer als das unendliche Meer.

Meine Liebe zu dir

Ist stärker als die Gezeiten

Meine Liebe zu dir..."

(sie weint)

Pst.

♪ My love rushes over you

♪ And l can't feel the ground below

♪ The world is so distant now

♪ Now that l love you so

♪ l need to feel

♪ Your fingertips

♪ Your taste is on my lips

♪ This is where l fear to tread

♪ You know everything

♪ Everything l never

♪ Said

♪ l never said

♪ Everything l never

♪ Said

♪ l never said ♪

- Ich liebe dich. - Ich werde dich immer lieben.

Montmartre. Der Louvre.

Die Antiquitätenhändler. Ach, und das Essen!

- Und der Wein... - Als ob du noch nie da warst.

Ich war damals zu jung, um es richtig zu genießen.

Das stimmt nicht. In Paris ist jeder jung, der verliebt ist.

Ich wollte dieses fürchterliche Kraut im Urlaub aufgeben,

aber... wer kann schon in Paris mit dem Rauchen aufhören?

- Sir? - Stimmt so, danke.

- (Handy klingelt) - Moment bitte.

-Ja? - Ich mach das, danke.

Möchtest du wirklich nicht?

- Also gut. Warum nicht? - OK.

- Also zum Wohl. - Zum Wohl. Zum Wohl.

- Prost. - Auf das glückliche Paar.

Oh.

Wir haben ja viel nachzuholen.

- Du bist es nicht gewöhnt... - Ich bin vieles nicht gewöhnt.

Vielleicht ist es jetzt an der Zeit.

Deine Mutter meint wohl, man sollte ihn Schluck für Schluck genießen.

Hör mal, alter... Kumpel.

Nur weil du meine Mutter bumst, bist du noch lange nicht mein Vater, OK?

Scott? Vielleicht... vielleicht solltest du...

Meine Drinks allein bezahlen?

- Du meine Güte. - Schon gut. Ich kümmere mich darum.

Worüber regt er sich so auf?

- Ich weiß nicht. - Soll ich ihm nachgehen?

- Nein. - Sicher?

Scott, warte.

Man hat Gift im Körper gefunden.

Es tut mir Leid. Tut mir Leid.

Er hasst mich, nicht wahr?

Mein Sohn, mein einziges Kind, hasst mich.

Er ist im Moment sehr verwirrt, Maureen.

- Er leidet sehr. - Ich habe versucht, es zu erklären.

Ich weiß. Er weiß es auch. Ich glaube, er versucht es zu verstehen.

Ach ja? Tut er das wirklich?

Ja, bestimmt.

Aber er hat eine solche Wut. Ich habe ihn noch nie so gesehen.

Ich weiß. Aber es ist auch eine bizarre Situation.

- Ich glaube, er braucht Zeit. - Er bedeutet mir alles.

Ich würde mein Leben für ihn geben...

..aber muss ich die letzte Chance aufgeben, die mir das Glück bringt?

Er braucht dich, Kelly. Du tust ihm gut.

Ich weiß nicht. Vielleicht haben wir einen Fehler gemacht.

Zu heiraten? Du wirst mich so leicht nicht mehr los.

Ich meine, dass wir nicht die volle Wahrheit gesagt haben.

Wir hätten das mit der Kreuzfahrt nicht vorgeben sollen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Wahrheit etwas geändert hätte.

Deine Mutter denkt, du hasst sie.

Vielleicht war es nicht allein ihre Schuld.

Mord? Untreue? Meinst du vielleicht, sie wusste nicht, was sie tat?

Das wissen wir nicht.

Ich ja. Du nicht.

Ich muss dir etwas sagen.

Was?

- Was gibt's ? - Ich habe Angst.

Wovor? Vor der Wahrheit?

Das auch. Aber am meisten davor, dich zu verlieren.

Wovon redest du?

- Ich habe gelogen. - Worüber?

Darüber, wie meine Mutter starb.

Sie starb nicht an einem Zuckerschock?

Wie starb sie dann?

Wurde sie etwa ermordet?

Kelly?

- Wurde sie getötet? - Ja, sozusagen.

Von wem?

Wer?

Wer?

Wer tötete sie? Kelly, ich muss es wissen. War es dein Vater?

- Dein Vater? - Versprich mir, dass du mich nicht verlässt.

- Sag, dass du mich nicht verlässt. - Wer hat deine Mutter getötet?

- Sag, dass du mich nicht verlässt. - Kelly, wer hat deine Mutter getötet?

Ich liebe dich.

- Wer? - Es war dein Vater.

Was?

Sie war die Frau im Auto. Die Sekretärin.

Scott.

Scott.

Scott...

Als mein Vater sagte, er hätte eine Frau kennen gelernt, wusste ich nicht, wen.

Und später, als ich es erfuhr, konnte ich es nicht fassen.

- Ich war total im Schock. - Dein Vater wusste es.

Ich hab mein ganzes Leben lang deinen Vater gehasst, weil er mir meine Mutter nahm.

- Er war die Ursache für all mein Leid. - Er wusste es die ganze Zeit.

Aber dann lernte ich dich kennen, und du sprachst über Patrick,

und mir wurde klar, dass ich mich vielleicht geirrt hatte.

- Es war von Anfang an abgekartetes Spiel. - Es war ein Unfall.

Aber war meine Mutter auch von Anfang an dabei?

Es war ein Unfall. Unfälle passieren nun mal.

So wie bei uns.

Wir sind wie ein Unfall. Wie wir uns trafen — das war Schicksal.

Ich hasste deinen Vater so lange und so sehr... und jetzt liebe ich seinen Sohn so sehr.

Und ob auch du mit drin steckst.

- Ist es so, Kelly? - Was?

- steckst du auch mit drin? - Ich sitze vor dir und gestehe alles.

- Spielst du das Spiel auch mit? - Ich offenbare dir meine Seele.

Ich riskiere das Wichtigste, was es je in meinem Leben gab - dich.

Sag mir die Wahrheit.

Verdammt noch mal! Ich will es wissen. steckst du auch mit drin?

Oh, mein Gott. Oh Gott!

Es tut mir so Leid. Es tut mir Leid, Scott.

Es tut mir Leid. Was hab ich getan? Bitte, komm her.

Es tut mir Leid, Scott.

Ich weiß, du vertraust mir nicht, aber ich werde dir alles erklären.

Ich verspreche es dir. Lass mir Zeit. Lass mir Zeit, Scott, bitte.

Bitte. Bitte, vertraue mir. Ich liebe dich.

Ich lieb dich so sehr. Bitte.

Bitte, vertrau mir.

(verzücktes Stöhnen im Lied)

♪ It's all l could

♪ All like me

♪ That's all l would

♪ Oh ♪

(Duschgeräusche)

(Oliver) Ja. Ja...

Ich hatte das wirklich gern bald unter Dach und Fach. Ja.

Das ist nicht früh genug. Sie sagten, dass jemand...

Ich verstehe, aber wir möchten, dass Sie sich die Insel so bald wie möglich ansehen.

Meine Frau und ich planen einige längere Reisen, dann stehen wir nicht zur Verfügung.

Also müssen wir den Verkauf und den Bebauungsplan in die Wege leiten.

Auf keinen Fall später als Anfang nächster Woche.

OK.

In Ordnung. Sie rufen zurück. Danke. Wiederhören.

- Morgen. - Wo ist meine Mutter?

Ich weiß nicht genau. Ich glaube, sie fuhr zum Einkaufen in die Stadt.

- Kann ich etwas für dich tun? - Ja.

Stehen Sie auf und stecken Sie sich die Zigarre in den Arsch.

Herrje, wir haben aber heute eine feine Laune.

- Du verkaufst die Insel. - He.

Du und dieses Miststück, ihr glaubt, dass ihr die Insel verkaufen könnt?

- Mach keine Szene. - Nur weil du den Nachlass hast...

Sei gefälligst ruhig und sprich nicht so mit mir.

Wie möchtest du denn, dass ich mit dir spreche, liebste Mutter?

Was soll das Gerede von der Insel? Ich verkaufe nicht.

Hör auf zu lügen. Ich hörte heute Morgen deinen liebsten Gatten am Telefon.

Ach, Liebling. Was du für Ideen hast!

Wir lassen nur den Wen der Insel schätzen.

Ach, so nennt ihr das also? Ich werde dir mal was sagen.

Diese Insel ist nicht zum Verkauf, und ich lasse sie nicht zerstören. Ist das klar?

Was ist bloß in letzter Zeit mit dir los?

Ich weiß von der Affäre. Ich sah das Bild von euch beiden in London.

Was fällt dir ein, hinter dem Rücken meines Vaters?

Oh Gott, kein Wunder, dass du dich seit unserer Rückkehr so seltsam benimmst.

Ich habe einen Fehler gemacht. Ich gebe es zu.

Hör zu... Ich weiß alles.

- Was? - Deinen Plan, meinen Vater zu ermorden.

Warst du es oder dein Geliebter, der dazu im Stande wäre?

(stammelt) Ich deinen Vater umbringen?

Ich ließ die Leiche auf Giftrückstände untersuchen.

Man fand das Zeug, das dir nachts schlafen hilft.

Ist das nicht interessant? Ob das wohl auch die Polizei interessiert?

- Ich weiß nicht, wovon du sprichst. - Du wirst dafür büßen. Warte nur ab.

(spielt Beethovens Mondscheinsonate)

He, da bist du also.

Wir müssen miteinander reden.

Ja, ich weiß, tut mir Leid. Es war etwas schwierig, Zeit für uns zu finden.

Setz dich, nur wir beide. Komm schon.

Möchtest du nichts trinken?

Ich vermisse dich.

Es muss aufhören.

Was muss aufhören?

Ich kann das nicht langer mitmachen.

Schade. Ich war im Begriff zu sagen, wie gut du deine Sache machst.

Deine Mutter ertrank wegen dem Vater dieses Jungen.

Er machte sich einfach aus dem Staub. Hast du das vielleicht vergessen?

Ich habe nichts vergessen.

Ich möchte einfach damit aufhören.

Wir haben genug getan.

Warum können wir die Dinge nicht einfach so belassen?

Weil wir zu nahe dran sind.

Zu nahe an allem, über das wir geredet und wovon wir geträumt haben.

Wir können jetzt nicht aufhören.

Ich dachte, du wolltest es so.

Ich will keine Rache mehr.

Oh, verstehe.

Du bist zu weit gegangen, nicht wahr?

Du hast deine Rolle zu gut gespielt.

Du hast dich in ihn verliebt.

Es tut mir Leid.

Es war nicht so beabsichtigt.

Oh.

Nein, ganz bestimmt nicht.

Du hast...

..keinen blassen Schimmer, wie sehr ich dich liebe, was?

Absolut nicht.

Es war kein Unfall, nicht wahr?

Du hast Patrick getötet.

Ach ja?

Tja... das war für dich.

Ich würde noch immer alles für dich tun, alles, was du willst.

OK.

Dann hör auf damit.

Wir lassen alles so, wie es ist.

OK?

OK.

Unter einer Bedingung.

Und die wäre?

Tanz mit mir.

Was?

Ich möchte dich ein letztes Mal spüren. Tanz mit mir.

Komm.

Wie in alten Zeiten.

(Gas zischt)

Na, großartig. Super.

Ich weiß nicht, was wir hier sollen.

Wir haben viel zu bereden‚ und hier ist es viel abgeschiedener.

Außerdem ist es romantisch. Ich hatte gehofft, wir könnten...

Er hat das toll eingerichtet, findest du nicht?

Verdammt. Ich hab den Champagner im Boot vergessen.

- Ich dachte, du hast aufgegeben. - Hatte ich auch.

Verstehe.

Also, komm. Gib schon her.

Das Feuerzeug auch.

Wie ungezogen.

Bin gleich wieder da.

(Telefon klingelt)

Liebling, wo steckst du?

Ich bin es leider nur. Ich muss mit dir sprechen.

Worüber?

Das sage ich dir dann. Wir müssen uns treffen.

Im Café in der Stadt?

Moment mal. Gestern hast du gesagt...

Egal, komm so schnell wie möglich hierher.

Warte, Oliver... Oliver?

(Donner)

Hier, bitte. Schön kalt.

Voilà.

Salut.

(trommelnder Regen)

- Mein Sohn hält uns für Mörder. - Was?

Du hast mich schon gehört.

Du meine Güte. Er hat wirklich eine lebhafte Fantasie.

Es scheint, dass es mehr als nur Fantasie ist.

Ach ja? Inwiefern?

Es ist ihm irgendwie gelungen, Patricks Leiche auszugraben

und einen Gifttest durchzuführen.

Ist das dein Ernst? Unglaublich.

Das Unglaubliche daran ist, dass das Ergebnis positiv war.

Man fand Spuren des Kräutermittels, das ich benutze, in Patricks Leiche.

Der Arzt meinte, jemand mit hohem Blutdruck konnte davon Krämpfe bekommen.

Ach.

Aber er denkt, dass wir...

Du, Oliver, du... und ich...

..dass wir gemeinsam eine Art Komplott

ausgeheckt haben, um den Nachlass und die Insel in die Hände zu bekommen.

Total lächerlich. Völlig absurd.

Mein Gott, kein Wunder, dass du so angespannt bist.

- Ich muss dich etwas fragen. - Was immer du willst.

Bleib bei dem Gedanken. Ich muss schnell mal austreten.

Hier, rauch eine.

Hilft zur Entspannung.

Die letzte.

Tja, was soll's.

Hoch

Nein!

(Sirene)

Guten Abend. Den Führerschein und die Papiere, bitte.

(Telefon klingelt)

Ja?

(Zentrale) An alle Einheiten der Hafenpolizei.

Explosion auf dem Doherty-Grundstück. Voraussichtlich zwei Opfer.

Du Dreckskerl. Du hast mich belogen. Darüber, wie meine Mutter starb.

Du sagtest, Patrick sei einfach weggelaufen.

Du sagtest, du würdest aufhören, dann hast du Maureen getötet.

Worüber hast du mich sonst noch angelogen?

Ich hätte dir etwas bedeutet. Du wolltest für mich sorgen.

Du warst so eifersüchtig.

Ich hasste Scott. Ich hasste ihn so sehr.

Ich hasste ihn für all das, was ich nicht hatte - eine Familie, eine glückliche Kindheit.

Ich hätte ihn jederzeit töten können während der letzten Wochen, einfach so!

Weißt du, was wir machten, als du mit Maureen vor dem Altar standest?

Ich hätte ihn töten können, aber du sagtest, ich solle abwarten.

- Das hab ich getan. - (Maschine piept)

- (würgt) - Und jetzt bumsen wir nicht nur.

Jetzt lieben wir uns.

(Oliver würgt)

(Piepton wird lauter)

Maureen Doherty. Ich bin Scott Doherty.

Bedaure, Mr. Doherty, sie ist soeben verstorben.

Wie das Leben so spielt.

(Oliver würgt)

- (durchgehender Piepton) - Nein!

Du darfst nicht sterben, du Scheißkerl! Ich muss es wissen.

Zimmer 14. Akute Lebensgefahr.

He! Was machen Sie denn da?

- Ich... ich... - Wache!

He, Sie! Stopp!

Südöstlicher Korridor!

(Sirenen)

Steigen Sie aus.

Die Hände hinter den Kopf. Drehen Sie sich um.

Auf die Knie.

Sie sind also hereingekommen und fanden den Beatmungsschlauch auf dem Bett?

- War es so? - Das sagte ich bereits. Sechs Mal schon.

Was geht hier vor? Er hat das Recht...

Moment. Er hat es so gewollt.

- Schon OK, Phil. Ich habe nichts getan. - Erheben Sie Anklage oder entlassen Sie ihn.

Warum unterhalten Sie sich nicht einen Augenblick mit Ihrem Klienten?

- Hast du etwas gesagt? - Nein. Ist Kelly hier?

Klar. Sie wartet draußen.

Phil, auf wen ginge die Erbschaft des Grundstücks meines Vaters über,

wenn mir jetzt etwas zustoßen würde?

Wenn ich einen tödlichen Unfall hätte oder des Mordes überführt würde?

- An Vance? - Oder an meiner Mutter.

Das wäre beides Mal dasselbe. Sobald du weg bist,

geht die Erbschaft von deiner Mutter an Vance oder seine Erben über.

- Kelly. - Oh, verdammt.

- Also, wir hörten uns bei Leuten um. - Was für Leute?

In der Drogerie, bei den Leuten auf dem Markt.

Sie installierten einen neuen Gasofen in der Hütte?

Ja. Na und?

Sie wollten sie damit töten, weil Sie dachten, sie hätten Ihren Vater ermordet.

Vance mussten Sie dann im Krankenhaus kaltmachen.

Ich verhafte Sie wegen Mordes an Maureen Doherty und Oliver Vance.

Unglaublich. Sie haben keine Beweise.

- Scott, keine Angst. - Das ist ja wohl lächerlich.

(Phil) Ich rufe beim Staatsanwalt an. Sprechen Sie mit Kelly Vance.

- Sie haben Recht auf Aussageverweigerung... - Halt!

Er hat nichts getan. Es ist nicht seine Schuld.

Ich muss etwas berichten.

Als ich im Krankenhaus eintraf, höne ich den Alarm.

In diesem Moment sah ich, wie Scott hineinging.

- Ich wollte nach, bekam aber Panik. - OK.

- Warum sind Sie weggerannt? - Weil er Angst hatte...

Ich fragte Scott, wenn es Ihnen nichts ausmacht.

Scott?

Es sah so aus, als wäre ich auf frischer Tat ertappt...

..also bin ich ausgeflippt und rannte weg.

Warum kommen Sie erst jetzt mit dieser Aussage?

Weil ich in einem Schockzustand war. Ich hatte gerade erfahren, dass Oliver...

Moment. Was wollen Sie damit sagen?

All das war Schuld Ihres Vaters, Oliver Vance?

Er ist nicht mein Vater.

Ich bin adoptiert worden.

Als meine Mutter starb, drehte mein Vater durch.

Er wollte nicht mehr leben. Er packte es nicht.

Als ich etwa fünf Jahre alt war,...

..kam ich in sein Zimmer und fand ihn von einem Deckenbalken hängen.

Sie steckten mich in ein Heim. Ich rebellierte.

Im Alter von 14 lebte ich

praktisch auf den Straßen von Johannesburg,

und dort traf ich Oliver.

Er war Spezialagent beim englischen Geheimdienst MI6 gewesen.

Äh... er nahm mich auf, kümmerte sich um mich.

Schließlich nahm er mich mit nach England.

Er war total von der Idee besessen,

dass Patrick Doherty für den Tod meiner Mutter verantwortlich war.

Ich war froh, dass sich zum ersten Mal jemand um mich kümmerte.

Aber er kam immer wieder mit Rache.

Also entschlossen Sie sich, ihm zu helfen?

Es war mir nicht klar, was er mit Rache meinte.

Als er mir von Maureen erzählte,

fand ich es aufregend, nach Florida zu fahren und seine Familie zu treffen.

Zumal ich so viel von Scott und Maureen gehört hatte.

Und was war mit dem Mord an Maureen Doherty?

(stammelt) Ich weiß nur, was Oliver gesagt hat, und zwar...

Er sagte, es war ein Unfall... Patricks Tod war ein Unfall.

Ich glaubte ihm. Ich hatte keinen Grund zum Verdacht,

bis Scott anfing, herumzuschnüffeln und den Beweis fand.

Moment. Welchen Beweis?

Die Autopsie, die wir bereits erwähnten.

Und weiter.

Gestern stellte ich Oliver zur Rede...

...und er gab zu, Patrick Doherty getötet zu haben.

- Deine Mutter hatte nichts damit zu tun. - Das reicht. Sie können gehen.

Mr. Shields‚ wenn Sie einen Augenblick dableiben könnten.

Scott. Scott!

Was ist die Wahrheit, Kelly? War das die Wahrheit?

Was Oliver sagte? Hat er meinen Vater getötet?

- Ja. - Also ist meine Mutter unschuldig.

Ja.

Warum hast du das nicht gesagt? Warum bist du nicht zur Polizei?

Ich hatte schreckliche Angst. Er war ein sehr gefährlicher Mann.

Ich wusste nicht, was er dir antun würde, wenn ich zur Polizei ginge.

Meine Mutter ist unschuldig. Warum gabst du vor, nichts von der Affäre zu wissen?

Ich wusste es nicht. Als wir die Fotos fanden, war ich so überrascht wie du.

Und die Geschichte mit dem Insulin?

Ich weiß. Das habe ich dir am Anfang erzählt, weil...

...weil ich Oliver helfen wollte.

Er hat mein Leben gerettet. Ich sagte es nur, um dich zu warnen.

Ich hatte Angst um dich. Ich wollte nicht riskieren, dich zu verlieren.

Ich habe mich in dich verliebt.

Das war bös. Bis auf weiteres kannst du gehen.

Es bestehen keine handfesten Beweise, und bei deinem Einfluss nehmen sie an,

dass du dir sowieso den besten Verteidiger holen wirst.

Ihr seid beide noch mal davongekommen.

- (Scott) Wo hast du gesteckt? - (Kelly) Ich fuhr in die Stadt.

Hab sogar einen Strafzettel bekommen.

Einen Strafzettel.

Kein schlechtes Alibi für eine Explosion.

Alibi?

- Wozu bräuchte ich ein Alibi? - Ich weiß nicht.

- Das hätte ich auch gern gewusst. - Scott, ich verstehe nicht.

Was hat sich wirklich im Krankenhauszimmer abgespielt?

Du warst vor mir da. Du warst die ganze Zeit über da, oder?

Willst du mir etwas anhängen? Ich hab ihn nicht angerührt.

Ist dir klar, dass er dich getötet hätte?

Wie könnte ich so was zulassen? Ich liebe dich doch.

Das weißt du doch. Mehr als alles andere.

Sag mir die Wahrheit, Kelly.

Du vertraust mir nicht, stimmt's?

Nach allem, was ich für dich getan habe, vertraust du mir nicht.

Nach allem, was du getan hast? Was hast du getan, Kelly?

Meine Familie ist tot. Ich will wissen, war das alles eine abgekartete Sache?

Tja, es gibt keine Liebe ohne Vertrauen.

Ich liebe dich und werde dich immer, immer lieben.

- Scott! - Nein! Verdammt!

Scott... komm schon.

Komm.

Komm, Schatz.

OK. Scott, wo bist du verletzt? Bist du hier verletzt?

Es tut mir so Leid...

Er musste sterben. Er musste sterben.

Er war so gefährlich. Er war so eifersüchtig.

Ich sagte die Wahrheit über meine Mutter. Ich sagte der Polizei die Wahrheit.

Es ist die Wahrheit. Ich liebe dich so sehr. Ich liebe dich so sehr.

- Ich möchte, dass wir zusammen bleiben. - Kelly, ich verzeihe dir.

Ich bin nicht perfekt,...

..aber ich liebe dich.

♪ And when you go

♪ To sleep

♪ Tonight

♪ And say a prayer

♪ For the one you love

♪ 'Cause it's a dark

♪ And lonely world

♪ And love's

♪ So hard

♪ To find ♪

(Telefon klingelt)

(Mann) Hallo, Scott, hab gerade deine neuen Songs gehört.

Komm sofort rüber nach New York. Du hast einen Hit.

(hingebungsvolles Stöhnen im Lied)

♪ Fascination

♪ That letter to my father from my mother

♪ Igniting my mind

♪ lnflaming my heart

♪ A love so wrong

♪ A love now my love

♪ A love forbidden

♪ Fascination

♪ A woman too close

♪ Close as a sister

♪ Our love is so wrong

♪ My love, our love

♪ Burning alive

♪ Scorching my soul

♪ Together forever old fashioned ♪

GESCHICHTE EINER VERBOTENEN LIEBE ZWISCHEN BRUDER UND SCHWESTER

♪ We're all alone

♪ No prying eyes

♪ There to make you turn

♪ And think l'm telling you lies

♪ Come on, just feel your way

♪ And you could find me

♪ l got something

♪ Something that you'll beg to believe in

♪ That's all l want

♪ All l need

♪ That's all l want

♪ Oh

♪ Can you trust me?

♪ Can you trust me?

♪ Can you trust me?

♪ Can you trust me?

♪ Can you trust me? ♪

Untertitel: Monika Dörre wwwbroadcasttext.com

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