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NEW YORK WEIHNACHTEN 1947
DIE HAUPTEREIGNISSE DIESES FILMS HABEN WIRKLICH STATTGEFUNDEN.
MANCHE DAUERN NOCH BIS HEUTE AN.
DIE HAUPTFIGUREN HABEN WIRKLICH GELEBT.
MANCHE LEBEN IMMER NOCH, OBWOHL SIE ES NICHT LEICHT HATTEN.
Wir müssen ins Gericht. Unser größter Fall seit Monaten.
Fast unser einziger Fall.
Kommen Sie.
DIE HEILSARMEE WÜNSCHT IHNEN FROHE WEIHNACHTEN
HELFEN SIE UNS, ANDERE GLÜCKLICH ZU MACHEN
Kommen Sie.
- Was ist denn? - Wir werden verfolgt.
- Oh, toll. - Hier rein. Schnell.
- Wer war es denn? - Ach, irgendein Amateur.
- Vielleicht ein Gerichtsdiener. - Oder ein Verwandter, der Geld will.
Ich habe Emma versprochen, weniger großzügig zu sein.
- Colonel Marcus? - Frohe Weihnachten.
Ich heiße Safir. Ich habe ein persönliches Anliegen.
Bert Harrison, mein Partner.
Mr. Safir, der persönliche Dinge bei Macy's bespricht.
Major Safir von der Haganah,
der Untergrundarmee der provisorischen Regierung Palästinas.
Ich wollte Sie nicht im Büro aufsuchen.
- Wollen Sie wirklich mit mir reden? - Ja, sicher.
Ich gehöre der jüngsten, am schlechtesten ausgebildeten
und ausgerüsteten Armee der Welt an.
Am 15. Mai ziehen die Briten ab und wir erklären unsere Unabhängigkeit...
Und sechs Nationen wollen Sie ins Meer treiben.
- Ja, ich lese auch Zeitung. - Haben Sie genau gelesen?
König Ibn Saud: "Es gibt 50 Millionen Araber."
"Wenn wir alle Juden töten und 10 Millionen von uns sterben, lohnt es sich."
Der Großmufti von Jerusalem erklärt den heiligen Krieg.
"Tötet sie. Tötet sie alle."
Wir werden kämpfen. Wir können sonst nirgendwo hin.
Wir kämpfen nicht nur bis zum letzten Mann, sondern bis zum letzten Kind.
Unsere Kinder glauben nicht an den Weihnachtsmann, nicht mehr.
Wir brauchen sofort einen erfahrenen Militärberater.
Wir wenden uns an Sie, weil sonst niemand den Job will.
Wenigstens sind Sie ehrlich, aber ich habe
gerade einen Krieg hinter mir.
Der nächste Krieg gehört meiner Frau.
Wenn ich noch mal wegfahre, finde ich sicher meinen Pyjama vor der Tür.
Würden Sie alles aufgeben, um einen irrsinnigen Krieg
für ein Land zu führen, das doch zerstört wird?
Wenn es mein Land wäre.
- Es mag Ihres sein, aber nicht meins. - Aber Sie sind Jude.
Ich bin Amerikaner, Major. Das ist meine Religion.
Ich war mit 13 zuletzt in der Synagoge, hielt eine Rede und bekam 42 Füller.
Ich habe genug Füller.
Kommen Sie, wir sind spät dran.
Bitte.
Colonel, ich frage Sie als Amerikaner.
Wenn Sie Ihrer Fahne salutieren, fordern Sie Freiheit und Gerechtigkeit.
- Nur für Amerikaner? - Belehren Sie mich nicht!
Sechs Millionen unseres Volkes wurden ermordet.
Sollen daraus sieben werden?
Hi!
Ich bin Emma. Und Sie?
Der Weihnachtsmann.
- Warum bist du noch wach? - So kann ich mir besser Sorgen machen.
Danke.
Und was ist meine andere Überraschung?
Also, ich weiß, ich breche ein Versprechen,
aber ich fliege nächsten Monat nach Palästina.
Nach Palästina?
Ja, als militärischer Berater für die Untergrundarmee.
Aber warum dort und warum du?
Ich kenne mich nun mal mit dem Geschäft des Tötens aus...
Die Juden wurden von Experten vernichtet. Jemand muss ihnen helfen.
Ich sollte wohl stolz auf dich sein.
Aber ich habe es so satt, stolz auf dich zu sein.
Glaub mir, Emma, ich wollte nicht, aber ich konnte nicht ablehnen.
- Nicht bei diesen Leuten, jetzt wo sie... - Sei ehrlich.
Sei wenigstens ehrlich.
Du bist seit sechs Monaten in Zivil.
Wenn sie nicht zu dir gekommen wären, hättest du selbst einen Krieg angezettelt.
Du musst zugeben,
dieses Land und diesen Krieg kann man nicht so einfach ablehnen.
Warte, bis ich den Herrscher der Welt in die Finger kriege.
Ich dachte, das wäre deine Mutter.
Denkst du, ich weiß nicht, was in Palästina passieren wird?
Es ist das Ende der Welt, Mickey.
Sie haben nicht die geringste Chance.
Sie werden zu Tausenden umkommen... und du mit ihnen.
Und das Schreckliche daran ist,
dass es das ist, was du willst.
Du willst nicht mich. Sondern das.
Emma... He.
Weinst du etwa?
Du weinst doch nie.
Es geht mir schon wieder besser.
Ich hatte nur das schreckliche Gefühl, das alles schon mal erlebt zu haben.
Damals im Krieg in dem Nachtklub in Washington.
Da wusste ich, du würdest nie zurückkehren.
Genauso wie ich es jetzt weiß.
Vielleicht ging es da um dieses Mal.
Vielleicht ist es alles eins.
Vielleicht passiert es dieses Mal.
(Emma) Das war ein lauter Krieg.
Alle tanzten viel und tranken viel
und liebten viel.
Einige liebten sogar ihre eigenen Frauen.
Das waren die Schlimmsten.
Wenn was schief geht, habe ich es freiwillig getan.
- Niemand hat mich gezwungen. - Das war ihr erster Fehler.
(Schluckauf)
Was hat dich dieses Mal dazu verleitet, Mickey?
Hat jemand gesagt, du versteckst dich hinterm Schreibtisch?
- So was Ähnliches. - Nein.
Ich glaube nicht, dass das alles ist.
Es passiert zu häufig.
Vielleicht ist es... Vielleicht ist es...
Wie geht noch das alte Gedicht?
"Ich habe ein Rendezvous mit dem Tod
(Schluckauf) An einer umkämpften Barrikade
Wenn der... Wenn der raschelnde Frühling naht...
(beide) Wenn der raschelnde
Frühling naht
Und Blütenduft die Luft erfüllt."
In der Schule sagten wir immer, er hatte einfach Heuschnupfen.
Was für eine Krankheit hast du?
Wann fliegst du?
Morgen.
Nicht General Sherman sagte, Krieg sei die Hölle, sondern seine Frau.
Auf Mrs. Sherman.
Einige Tage später kam deine Nachricht:
"Sicher in England gelandet. Keine Sorge."
Ich sorgte mich nicht. Ich wusste, sie würden nicht ohne dich anfangen!
General Randolph? Colonel Marcus, Sir.
Auf Befehl des Pentagon erbitte ich Transport über den Ärmelkanal.
Denkt man in Washington, ich leite einen Taxiservice nach Frankreich?
Nein, aber ich muss so schnell wie möglich auf den Kontinent.
Wir bereiten eine Invasion vor. Wer gibt so blöde Befehle?
Es ist unleserlich, aber die Unterschrift erkennen Sie sicher.
Also, ich... (räuspert sich)
In Ordnung, Colonel Marcus.
Nächste Woche, wenn der Brückenkopf gesichert ist,
sage ich Major Foley im Stabshauptquartier,
- er soll Sie als Ehrengast behandeln. - Ich dachte...
Schiffstour nach Frankreich, die Jungs an der Front besuchen und so.
Danke, Sir.
Und Marcus. Ich kenne Sie noch aus dem Manöver in Tennessee.
Versuchen Sie nicht, den General zu fangen.
Der hier heißt Rommel. Er macht sicher nicht die gleichen Fehler wie ich.
Und er benutzt keine Platzpatronen.
In Ordnung, Männer. Es geht los.
Stehen Sie auf.
Haken Sie sich ein.
Stellen Sie sich in die Tür.
OK, los!
Was ist los, Soldat? Sind Sie noch nie gesprungen?
Wir sind die ersten alliierten Soldaten hier.
Lächeln und winken Sie, sonst denken sie, die Nazis sind zurück.
Willkommen in unserem Land!
Halten Sie den Jeep an! Anhalten!
Zurück. Fahren Sie zurück!
Willkommen, General.
Schönen Dank für die Blumen, Colonel. Was zum Teufel machen Sie hier?
- Sie kennen meinen Befehl. - Ja. Ich habe ihn überprüft.
Sie sollten längst zurück sein.
Ich habe vier Meldungen aus dem Pentagon erhalten.
Ich soll Sie sofort nach Hause schicken.
- Wie sind Sie hergekommen? - Ich bin gesprungen.
- Schlecht gesprungen. - Das wette ich!
Wer hat Ihnen das erlaubt?
Ich habe nur Ihren Befehl wiederholt, dass ich als Ehrengast zu behandeln sei.
Colonel Marcus, würden Sie mir bitte erklären,
wie Sie vor der gesamten US-Armee in dieses Areal vorgedrungen sind?
Wir verfehlten den Landepunkt und waren in den Hügeln, als die Nazis abzogen.
Wir haben viele sterben sehen und ich dachte, hier gäbe es was zu trinken.
- Haben Sie genug? - Nein.
Wir haben die getötet, die aus meinen Verwandten Seife machten.
Nie wieder an den Schreibtisch...
- (Frauen schreien) - Runter! Er ist bei der Uhr!
- (1. Soldat) Wir haben ihn. - (2. Soldat) Verdammter Kraut!
Holt ihn runter. Captain Billings!
- Ja, Sir. - Durchsuchen Sie alle Häuser am Platz.
- Ja, Sir. - Das war knapp.
Haben Sie hier irgendwo was zu trinken gefunden?
Wasser meine ich nicht.
Ich auch nicht.
Sie hatten Recht. Danke.
Corporal, verhaften Sie ihn.
Moment mal! Machen Sie Witze?
Wenn ich im Pentagon was zu sagen hätte, ließe ich Sie an die Wand stellen.
Aber Sie kriegen sicher einen Orden.
Haben Sie jemals was von Disziplin gehört?
Ein Cowboy und Indianer spielender Offizier als Vorbild
könnte Tausende von Leben kosten.
Was wollen Sie beweisen, Marcus?
Wenn ich das nur wüsste, Sir.
Wenn ich das nur wüsste, Sir.
Wenn ich das nur wüsste.
Wenn ich das nur wüsste.
Mickey?
Mickey, warum lassen wir uns nicht scheiden?
Was?
Ich will keine Scheidung, aber ich habe auch meinen Stolz.
Was redest du denn da?
Wir führen doch gar keine richtige Ehe.
Es ist eher die längste Affäre der Welt.
Warum beenden wir sie nicht einfach?
Wir schlafen miteinander, wenn du in New York bist.
Ein tolles Angebot von der eigenen Frau.
Emma. Ich habe es dir gesagt.
Unsere Ehe fängt jetzt richtig an.
Ich bleibe hier.
Nein, du gehst weg.
Ich muss dich wieder in den Krieg schicken.
Er erregt dich mehr als ich, nicht wahr?
Wie kannst du so was nur sagen?
Es ist die Wahrheit.
Wenn ich dich fest halte, hat unsere Ehe keine Chance -
wenn sie überhaupt noch eine hat.
Ich sperre dich nicht in einen Käfig, wo die Verwandten dir Erdnüsse zuwerfen.
Der Held der Familie.
Du würdest mich hassen, wenn ich verhindere, dass du getötet wirst.
Ich liebe dich zu sehr.
Irgendwann wirst du finden, wonach du suchst.
Dann kommst du wirklich nach Hause.
He.
Ist dir aufgefallen, dass wir keine Kinder haben?
Nur mich.
Ich hätte so gern ein Kind.
Ich wurde als einziges Mädchen aus Brooklyn im Krieg nicht schwanger.
Meine Mutter hat Statistiken geführt.
Was für ein Vater wäre ich denn momentan?
- Vielleicht wenn alles stimmt... - Nie wird alles stimmen -
für niemanden.
Aber andere haben trotzdem Kinder.
Und ich will deins... Unseres.
Jetzt.
Es gibt doch noch eine Chance? Vielleicht sehe ich dich nie wieder.
Sie stürmen immer ins Pentagon,
stellen eine lebenswichtige Frage und wollen sofort eine Antwort.
Ich würde nur als Berater fungieren.
Sie würden selbst bei einem Kindergeburtstag Ärger machen.
Ich weiß, es ist problematisch.
Wie ist unsere offizielle Politik im Nahen Osten?
Heute Nachmittag oder heute Morgen?
Wir haben gute Gründe, den Arabern freundlich gesinnt zu sein,
und keinen Grund, einen Militärberater
in ein kleines Land zu schicken, das am 15. Mai sowieso ausradiert wird.
Sie können nicht alle Feuer löschen.
- Wenn ich als Zivilist gehe? - Ziehen Sie uns nicht rein.
Benutzen Sie weder Ihren Dienstgrad noch Ihren Namen.
Darf ich mein richtiges Geschlecht angeben?
Colonel, ich bitte Sie nicht, hier zu bleiben,
ich befehle es Ihnen.
Das ist der beste Grund hinzufliegen.
Mickey, irgendwann bringen Sie sich noch um,
wenn Sie immer Ihren Hals riskieren.
Ich kann es kaum erwarten.
Danke, General.
FLUGHAFEN LOD - PALÄSTINA
PASSKONTROLLE
Ist der Pass wirklich in Ordnung?
Klar. Sie sind schon der Vierte, der ihn benutzt.
- Mr. Michael Stone? - Ja, Sir.
Warum kommen Sie nach Palästina?
Zum Vergnügen.
Im Moment kein vergnügliches Land. Ein seltsamer Zeitpunkt.
Es gibt auch seltsame Vergnügen.
Wo werden Sie wohnen?
Bei Verwandten in Tel Aviv. Jemand sollte mich hier abholen.
Ach ja?
Michael! Michael! Oh, Mike!
Schön, dich endlich wieder zu sehen.
- Ich bin etwas zu spät. Wie geht's? - Wie sehe ich denn aus?
Müde. Als hättest du alle Amerikanerinnen verführt.
Es ist schön, zurück zu sein.
Willkommen im Gelobten Land, Colonel Marcus.
Danke.
ZOLL
Er wusste es und hat nichts getan.
Manche Briten sind Engel, der Rest Mistkerle.
Er ist wahrscheinlich einer von uns.
Ist das ein Bus oder ein Panzer?
Ein bisschen von beidem.
- Eli! - Shalom, David.
- Shalom, Yaakov. - Shalom, Magda.
Wie heißen Sie eigentlich?
- Magda Simon. - Magda...
Sie wohnen bei uns, falls die Briten Fragen stellen.
Von jetzt an bin ich Ihre Schwester.
Hm, nett. Wie ist hier die Haltung zum Inzest?
Äußerst biblisch.
Zumal ich auch verheiratet bin. Mein Mann ist Offizier der Palmach.
Aber Sie können es zum Spaß versuchen.
- Shalom, Magda. - Shalom, Rona.
(sprechen hebräisch)
(singt auf Hebräisch)
(Männer und Frauen stimmen ein)
Hier, so.
- (spricht hebräisch) - Was hat sie gesagt?
Egal. Sie würden es doch nicht machen.
(spricht hebräisch)
(spricht hebräisch)
Rona! Sie ist getroffen worden!
Geben Sie mir einen Verband.
- Wieso kämpfen Mädchen meinen Krieg? - Sie kämpft nicht für Sie!
- Es ist auch nicht Ihr Krieg! - Sie legen alles auf die Goldwaage.
Sie verstehen mich nicht, aber es tut mir Leid.
Zum Teufel mit Ihnen!
- Warum lassen Sie sich das bieten? - Was?
Löschen Sie die Stadt aus. Vom Bus aus können Sie nicht gewinnen!
Die Briten haben uns den Waffenbesitz verboten.
- Darauf steht die Todesstrafe. - Dann sterben Sie aufrecht.
Das tun wir manchmal.
In der Negev-Wüste stehen kampfbereite ägyptische Tanker an der Grenze.
Die Anzahl ist nicht bekannt.
Jerusalem steht unter Beschuss von 4.000 Leuten des Großmuftis.
Sie wollen die Straße nach Tel Aviv abschneiden.
Unsere Konvois leiden schwere Verluste.
Irgendwo in Jordanien... die arabische Legion.
Mit britischen Waffen und Offizieren.
Die bestgerüstete Armee der Region, außer der Familie meiner Frau.
Seit die UNO für eine Teilung gestimmt hat,
ziehen die Briten langsam ab
und überlassen ihre befestigten Stellungen den Arabern,
- die uns nicht mögen. - Sie sind uns 60:1 überlegen.
Verzeihung. 60:2, jetzt wo Sie da sind.
Was würde das Pentagon vorschlagen, Mr. Stone?
Machen Sie sich bei ihnen beliebt!
Moment mal.
Sie haben nicht erzählt, was ich wissen will:
Wie steht es um die Truppen Ihrer eigenen Armee?
Mit denen ist nicht zu spaßen. Das haben Sie sicher gehört.
Sie wollen mir also nichts sagen?
Wozu brauchen Sie weitere Informationen?
Sie arbeiten bei der US-Armee als Anwalt
in einem Büro, wenn ich mich nicht irre.
Asher... Ist das Ihr richtiger Vorname? "Asher"?
Ja, das ist mein richtiger Vorname.
Wenn Sie so viel über mich wissen,
wissen Sie auch, dass ich nach dem Krieg in dieser Region war.
Die arabischen Führer hassen einander mehr als Sie.
Ihre Soldaten haben kein Ziel und misstrauen einander.
Wenn Sie sich zusammenraufen, haben Sie eine reelle Chance.
Aber Sie müssen sich organisieren und einen Schlachtplan erstellen.
Ich war beim Generalstab der größten westlichen Armee.
Was ich im Büro gelernt habe, könnte Ihnen nützen.
Also, soll ich gehen oder bleiben?
- Ich habe nicht ausgepackt. - Haben Sie Hunger? Es ist fast drei.
Tut mir Leid. Gemüse mit saurer Sahne.
Die meisten unserer Leute sind Vegetarier.
Sie haben zu viel Blut gesehen.
- Sie haben meine Frage nicht beantwortet. - Doch.
Wir können jede Hilfe brauchen.
In Ordnung, Asher.
Sie und die Haganah können die Schlacht nicht von einem Keller aus gewinnen.
Soviel ich weiß, greift die Palmach schon an.
Ihre Anführer sind zu impulsiv und ihre Ausbildung ein Witz.
Machen wir Inventur. Sie haben keine Uniformen, keine Waffen
und weniger Manövererfahrung als Pfadfinder.
Palmach und Haganah hassen einander.
In drei Monaten ist hier die Hölle los.
Was haben Sie 50 Jahre lang gemacht? Wo ist Ihre Armee?
Asher! Asher! Sie haben die Ashkelon entdeckt!
Britische Flieger sind auf dem Weg zum Strand, um sie abzufangen.
- Die Ashkelon? - Das Schiff meines Mannes.
Es ist mit Immigranten beladen.
Sie haben in der Nacht die Blockade durchbrochen.
Sie landen am Palmachim-Strand. Sag den Mädchen Bescheid.
Mr. Stone, wenn Sie mitkommen, zeigen wir Ihnen die Unsichtbaren.
(spricht hebräisch)
(Mann) Magda!
- André! - Magda! Magda!
- Mr. Stone, André, mein Mann. - Hallo, wie geht's?
- Die vierte Ladung, die er durchbringt. - Nicht ich allein.
- Mr. Stone wohnt bei uns. - Niemand verlässt den Strand!
Wir sind nicht die Gestapo,
aber wir müssen die Einreisebestimmungen durchsetzen.
Wir wollen nicht schießen, aber
illegal Einreisende müssen zurück und auf ihre Einreiseerlaubnis warten.
Ein Ansturm wie bei einem Fußballspiel.
Wir werden sie nie auseinander halten können.
Halt! He, Sie, die Zivilisten, die den Strand runterkommen.
Halten Sie und gehen Sie zurück!
Halt!
Alle Schiffspassagiere fordere ich auf,
sich von den anderen getrennt zu halten.
Tauschen wir die Kleidung!
Tauscht eure Kleidung.
So sollen sie uns mal auseinander halten.
(Mann) Tauscht die Kleidung!
Alle Passagiere der Ashkelon treten sofort vor
oder ich muss Befehl geben, das Feuer zu eröffnen.
Die erste Salve zur Warnung.
Wenn Sie sich nicht bewegen, folgt die zweite Salve in genau zehn Sekunden.
Gewehr anlegen.
Feuer!
(Baby schreit)
Eins,
zwei,
drei,
vier,
fünf,
sechs...
sieben,
acht,
neun,
zehn!
Jetzt stellt sich heraus, ob wir verdammte Nazis sind oder nicht.
So ein stures Volk.
In Ordnung, Männer. Rührt euch.
(Jubel)
(Menge singt "Hava Nagila")
Jetzt fangen sie sicher an zu tanzen.
Sehen Sie? Das ist meine Armee.
- Das Lager der Palmach... - Ihrer Kommandos.
...ist im Gebirge beim Berg Kanaan.
Selbst ich kenne es nicht.
Ein wirkliches Geheimnis.
Denken Sie dran, wenn die Briten uns anhalten,
wir fahren übers Wochenende aufs Land.
Und Sie sind meine Schwester.
Ist der Sex mit Ihrer Frau gut?
Was geht in Ihrem hübschen Köpfchen nur vor?
André ist nicht sehr gut im Bett.
Machen Sie die Augen zu und erzählen Sie dem Doktor alles.
Unser Treffpunkt ist Madj el-Kurum, zehn Kilometer von hier.
André ist vorgefahren und warnt uns, falls es Probleme gibt.
Sie sind ein sehr wichtiger Mann.
- Das passt Ihnen nicht. - Nein.
Mein Mann riskiert sein Leben für einen Fremden.
- Ich hoffe, Sie genießen Ihr kleines Abenteuer. - Ja.
André hat genug getan.
Es ist in diesem Land nicht ungewöhnlich,
aber er hat eine Nummer auf den Arm tätowiert.
Er ist einer der wenigen, die entkamen.
Ich traf ihn auf der Flucht aus Wien.
Er hatte überhaupt keine Hoffnung mehr.
Ich ließ ihn wenigstens an meiner Hoffnung teilhaben.
Verstehe.
Wie könnten Sie als Amerikaner all die Gräuel verstehen?
Für Sie ist eine Außentoilette ein Gräuel.
Ihr Land ist so reich.
Selbst Ihre Kriege sind reiche Kriege.
Große Waffen, große Flugzeuge.
Saubere, sehr saubere Kriege.
(Magda) Saubere, sehr saubere Kriege.
Wozu diese Fahrt und wozu wollen Sie 500 Laster?
Weil Sie mir keine 500 Krankenwagen geben.
Ich weiß nicht, wie Sie es geschafft haben, nach Deutschland zu kommen,
aber da Sie da sind, machen Sie Ihre Arbeit.
- Niemand könnte diese Arbeit machen. - Warum nicht?
Ich sollte mit einem Bataillon das erste Lager befreien, das wir sahen.
Richtig. Geben Sie ihnen was zu essen und lassen Sie sie raus.
Sie haben vergessen, wie man isst,
und sie können nicht mal laufen.
Ich kenne die Geschichten, aber ich habe nichts gesehen.
General, steigen Sie bitte kurz aus?
Ist das ein Befehl, Colonel?
Nein, Sir. Es ist ein Gebet.
Achtung!
Die Überlebenden wiegen im Schnitt 39 kg.
Da drüben ist ein Gebäude. Die Öfen sind noch warm.
Aber da wurde nie Brot gebacken.
Hier liegen 3.200 Leichen, soweit wir gezählt haben.
Sie hatten keine Zeit, sie zu vergraben.
- Macreedy? - Ja, Sir.
Geben Sie diesem aufsässigen Kerl alle Laster und Decken, die Sie finden.
Und mir ist egal, wo Sie sie stehlen.
Ja, Sir.
(Magda) Saubere, sehr saubere Kriege.
Wie könnten Sie es je verstehen?
Sie könnten es niemals verstehen, oder, Mr. Stone?
Sie haben Recht.
Ich könnte es nicht verstehen.
Das konnte ich nie.
Da ist André.
André! Ich habe mir Sorgen gemacht.
- Magda! Shalom! - Alles in Ordnung?
- Keine Probleme bis jetzt. - Hallo.
- Shalom. - Wer sind Ihre Freunde?
Ram Oren befiehlt eine Brigade der Palmach.
- Hallo, Ram. - Nein, das ist sein Fahrer Yussuff.
Das ist Ram.
Bei dieser Armee erkennt man die Offiziere nicht.
(spricht hebräisch)
Bei der Übersetzung muss was verloren gegangen sein.
(singen auf Hebräisch)
Sie tanzen gut. Aber wann exerzieren Sie?
Das überlassen wir der Haganah. Wir kämpfen.
(Magda) Die Palmach wurde noch nie besiegt.
Glückwunsch. Die Party hat noch nicht begonnen.
Sehen Sie, Araber!
(Magda) Das sind unsere. Sie gehen verkleidet hinter die Linien.
Das ist eine verrückte Armee!
Schließen wir uns der Armee an!
Ram! Ram!
(spricht hebräisch)
Mr. Stone, kann ich mit Ihnen reden?
Keine schlechte Art der Ausbildung!
Im Tal gibt es einen alten Beduinenhäuptling,
der gehört hat, ein großer Amerikaner sei uns zu Hilfe gekommen.
- General Eisenhower. - Ich habe nicht die gleiche Frisur...
Wir haben gesagt, Sie seien ein hochrangiger Offizier.
- Er will Sie sehen. - Mich?
Er überlegt, auf unserer Seite zu kämpfen.
Dann müssen wir zu ihm.
Ich sollte Sie nicht bitten mitzukommen.
Er ist Araber. Es könnte eine Falle sein.
Die Araber zu überzeugen ist mein geringstes Problem.
(spricht arabisch)
♪ I'm the sheik of Araby
♪ Your love belongs to me
♪ At night when you're asleep
♪ Into your tent I'll creep
- Die Stimme seines Herrn. - Pst!
Warum belügen Sie mich? Ich bin nicht dumm.
Sie wollen ein Offizier der US-Armee sein?
Können Sie das beweisen?
Und du bist der Kommandant der Yiftach-Brigade der Palmach?
Ein kleiner Junge wie du?
- Ich bin der zweite Kommandant. - Du lügst!
Du bist Ram Oren, der Kommandant.
Er dachte, er wäre zu jung, um Sie zu beeindrucken.
Wie dumm von ihm. In meinem Alter beeindruckt mich nur die Jugend.
Weißt du nicht, wer Saman Abou Kader ist?
Als du drei warst, stahl ich Vieh von deinem Vater. Das war ein Mann!
Wie ein Löwe!
Er hat mich zweimal angeschossen und wir wurden uns einig.
Du hast auf meinem Knie gesessen.
Du hast deine und meine Hosen nass gemacht. Du bist unwürdig.
Vater hatte einen Beduinen zum Freund. Ich hielt ihn für tot.
Noch lange nicht. Frag die fette Bauchtänzerin.
Ich riskiere mein Leben, weil ich deinem Vater vertraute.
Ich habe gehofft, sein Sohn wäre wie er.
Und warum sind Sie in dieses Land gekommen?
- Um zu kämpfen. - Womit?
- Haben Sie Waffen dabei? - Die kommen noch.
Kommen Sie zurück, wenn sie da sind.
Einen Moment.
Sie riskieren nicht so viel, um uns einfach wegzuschicken. Woran denken Sie?
An Kaffee.
Warum nehmt ihr uns unsere Heimat?
Wir leben seit Tausenden von Jahren in dieser Wüste.
Mit welchem Recht? Wegen der Bibel, in der nur Märchen stehen?
Aus Damaskus, Amman und Kairo kommen Gesandte,
die mir erzählen, ihr wollt unser Land zerstören,
- die Frauen schänden. - Wie...
Ich soll alle meine Männer zur Armee des Großmuftis schicken.
- Was sagst du dazu? - Sehen Sie doch selbst.
Die Juden zerstören Ihr Land nicht. Die Wüste blüht zum ersten Mal.
Ihre Frauen schänden? Sie gefallen ihnen nicht mal.
Das heißt nichts. Ihre eigenen Frauen mögen sie auch nicht.
Hören Sie.
50 Jahre haben Sie ohne Hass an unserer Seite gelebt.
- Warum ein heiliger Krieg? - Ich sage es Ihnen.
Weil der Großmufti und die Husseinis
Macht, Geld und Land wollen. Sie streiten sich schon darum.
- Stimmt. - Dann krieg ich auch was.
Die lassen Ihnen nicht mal ein Kamel. Sie kennen sie doch.
Sie kämpfen für sie und wenn es vorbei ist,
haben Sie weniger als vorher oder Sie sind tot.
Ich mag die Husseini-Familie nicht.
Ich helfe dir mit allen Männern,
wenn du beweist, dass du so stark wie dein Vater bist.
- Dann gewinnt ihr. - Wie kann ich Ihnen glauben?
- Ich brauche auch Beweise. - (spricht arabisch)
Einen Moment. (spricht arabisch)
(sprechen arabisch)
Jenseits der Grenze in Mishmar Hayarden sammeln
die Syrier Waffen für einen Angriff nächste Woche.
- (arabisch) - (Scheich) 800 Gewehre.
Mörser, zwei Zoll, 21.
Vier Tankwagen mit je 2.000 Litern Benzin.
Drei 75mm-Kanonen.
(sprechen arabisch)
Das ist alles. Jetzt euer Beweis.
Die Waffen werden zerstört.
- Sie setzen meine Männer ein. - Es ist notwendig.
Wir sollen eine internationale Grenze verletzen? Es ist in Syrien!
Mit diesen Waffen nehmen sie Galiläa in einer Woche ein.
Also, Kommandant?
Alles wird innerhalb von 24 Stunden zerstört.
Schauen Sie in Richtung Mishmar Hayarden.
Gute Nacht.
- Ein kluger Kerl. - Ram Oren!
Mach dir nicht wieder in die Hose.
Runter. Sie hätten nicht kommen sollen.
- Ich habe strikte Befehle. - Ich bin als Berater da.
Eine Schwadron ist nicht genug. Sie haben Artillerie.
- Ihr habt keine Panzer. - Wir haben Dynamit,
- die Nacht ist unser Panzer. - Und der Herr ist mein Hirte.
Vielleicht auch ihr Hirte, dann gibt es viele verwirrte Schafe.
- André! - Uri!
André! André!
(spricht hebräisch) André!
André!
(Rufe auf Arabisch)
(Alarm)
Holt das Gewehr!
Holt das Gewehr!
Zusammen!
(Morsezeichen)
- Die Munition ist detoniert. - Geschafft!
(spricht hebräisch)
- Wir haben drei Tote. - Drei Tote? Wer?
Eli... Tov...
André.
André. Dein Mann?
Magda, alles in Ordnung?
Ja. Ja, mir geht es gut.
Ich bin nicht hier, um Ihnen zu erzählen, die Lage sei rosig.
- Es sieht nicht gut aus. - Wie schlimm ist es?
Wenn die Araber geschickt planen und morgen angreifen,
nehmen sie Tel Aviv in zehn Tagen ein.
- Noch so ein Experte. - Aber er hat einen Plan...
Alle sagen mir, der Patient stirbt.
Aber er lebte noch 2.000 Jahre, nachdem man ihn aufgab.
Aber er lebt kein Jahr mehr, wenn er nicht auf den Doktor hört.
Ich kann Ihnen ein Handbuch schreiben.
Aber Ihre Offiziere müssen es lesen und wieder exerzieren.
Schreiben Sie. Ich rede mit ihnen.
Wissen Sie, was Ihre stärkste Waffe ist?
Ihr Mut.
Der Mut dieser jungen Leute in zerrissenen Pullis und Sandalen.
Warum bekommen sie dann schlechte Waffen oder gar keine?
Weil USA und UNO die Waffenlieferungen
an uns blockieren und die Briten unsere Feinde aufrüsten.
- Wir sind froh, überhaupt was zu haben. - Mit Ausreden siegt man nicht.
Man hat Ihnen doch gesagt, dass ich Choleriker bin?
Ich habe unter General Patton gedient.
Gegen den sind Sie ein Waisenkind.
Niemand sollte in Lumpen sterben.
Die Palmach kämpft barfuß und in der Allenby Road ist Schlussverkauf!
Als Minister einer nicht anerkannten Regierung
kann ich keinen Nachschub kaufen.
Dann stehlen Sie, was Sie brauchen.
Die Welt hat kein Mitleid mit den Opfern.
- Wer kämpft, wird respektiert. - Haben wir nicht gekämpft?
Nicht für den Sieg.
Sie haben die Palmach, Haganah, Irgun, Sternbande und die Regierung.
Es gibt keine Koordination.
Wenn Sie sie unter ein Kommando bringen,
haben Sie eine schnelle, starke Armee.
- Können Sie uns helfen? - Ich weiß nicht.
Es bleibt nicht mehr viel Zeit.
Aber wenn Sie darauf setzen, dass ich weiß, was ich tue,
geben Sie mir freie Hand, Ihre Streitkräfte zu vereinen.
- Ist das alles, was Sie wollen? - Ja.
Wir sind noch neu in dem Geschäft.
Haganah und Palmach bestehen aus wunderbaren jungen Leuten,
aber sie sind eifersüchtig aufeinander.
- Was ist mit den anderen? - Die Irgun ist auch sehr tapfer.
Sie führt ihren Privatkrieg gegen die Briten.
Die Sternbande ist tapfer und beschießt uns gelegentlich.
Wir könnten auch ohne die Araber Krieg führen.
Und ich soll Ihnen Befehlsgewalt über sie alle geben?
- Ja. - Wenn Sie das schaffen,
sagen Sie mir bitte Bescheid, Colonel Marcus,
denn wenn was schief geht, kann ich es dann auf einen Amerikaner schieben.
Damit ist das Gespräch wohl vorbei.
Nein, verstehen Sie doch. Wir sind im Importgeschäft.
Wir importieren Menschen. Wir kämpfen nur, weil wir müssen.
Wir haben keinen Streit mit den Arabern, nur mit den Führern.
Wir hoffen auf eine Einigung.
Der traditionelle Gruß dieses Landes lautet "Shalom" - "Frieden".
Shalom, Colonel.
Seit Noahs Zeiten hat der Olivenzweig hier seine Wirkung verfehlt.
Colonel Marcus.
Halten Sie uns nicht für undankbar.
Schreiben Sie das Handbuch.
Inspizieren Sie die Negev. Fahren Sie mit den Konvois nach Jerusalem.
Da ist es besonders gefährlich.
Schreiben Sie Berichte und machen Sie Vorschläge.
OK. Ich mache es auf Ihre Weise.
Aber Sie brauchen mehr als gute Ratschläge.
Sonst stehen Sie am 15. Mai bis zum Hintern im Meer.
Mag sein oder auch nicht.
Vielleicht sind wir ja stärker, als man glaubt.
Wir werden es ja sehen.
Er war auf Inspektion in der Negev-Wüste.
Nächste Woche fährt er mit einem Konvoi nach Jerusalem.
Und er diktiert aus dem Kopf jedes Militärhandbuch, das er kennt.
Er sagt, sie sind wichtiger als die Bibel.
Hat er auch gesagt, wem er das Hohe Lied Salomons diktiert?
- Was meinst du damit? - Ich will keine Gerüchte verbreiten.
Plötzlich nicht mehr?
Da du fragst: Eine gute Freundin von mir hat einen Brief
von einer guten Freundin aus Palästina erhalten.
Er wurde überall mit dieser Frau gesehen, deren Mann gefallen ist.
Magda Simon. Mickey hat mir von ihr geschrieben.
Sie wurde zu ihm abkommandiert.
Anstelle von Sold? Nette Armee.
Ach, Mutter. Sei nicht so mütterlich.
Übrigens haben Mickey und ich...
- Was ist los? - Ich weiß nicht.
Ich habe höllische Schmerzen.
- Ich hole das Bicarbonat. - Nein. Ruf den Arzt.
- Was für Schmerzen? - Rede nicht lange. Ich glaube...
Ich verliere das Baby.
- Shalom, Magda. - Shalom.
(Hühner gackern)
Für meine Familie sind Hühner Gold wert.
Warum lassen Sie Frauen mit den Konvois fahren?
- Sie ist freiwillig hier. - Sie hat viel mitgemacht,
ihren Mann verloren...
Die Briten durchsuchen uns nach Waffen.
Aber sie trauen sich nicht, die Frauen zu durchsuchen.
Gut, dass es keine Franzosen sind.
(sprechen hebräisch)
Yaakov!
Können Sie Magda sehen?
Nein.
- Halten Sie an. - Hier geht es nicht.
(Schüsse)
(Hupen)
- Das Schlimmste ist vorbei. - Können Sie Magda sehen?
- Ich glaube, sie hat angehalten. - Halten Sie an.
(Hupen)
Magda! Kommen Sie!
Kommen Sie, Magda!
Magda! Kommen Sie!
(Araber) Kommen Sie, Magda! (lacht)
(Araber) Kommen Sie, Magda!
(Schuss)
(Echo) Kommen Sie, Magda!
Geben Sie mir Deckung.
(Schüsse)
Rücken Sie rüber. Nehmen Sie das.
Magda. Magda!
- Magda! - Helfen Sie mir, Mickey!
(schluchzt hysterisch)
- Doktor! Können Sie ihr helfen? - (spricht hebräisch)
Ich verstehe kein Hebräisch. Asher!
Asher, helfen Sie mir. Er versteht mich nicht.
- Sie hat einen Schock. - Die Verletzten gehen vor.
- Wir haben keine Zeit. - Sie braucht Medikamente.
- Sie haben es doch gesehen! - Tut mir Leid.
Ich weise nicht gern auf meinen Rang hin,
aber ich unterstehe dem Minister.
Mr. Stone, hier gilt Ihr Rang nichts.
Der Verteidigungsminister ist weit. Ich bin hier verantwortlich.
Vielleicht machen Sie es in West Point anders.
Also schreiben Sie mir ein Handbuch. Das können Sie ja so gut.
- Sie verlassen uns also. - Meine Frau hat geschrieben.
Ich soll mich nicht sorgen, aber sie ist im Krankenhaus
und ich glaube, es ist ernster, als sie sagt.
Das tut mir Leid.
Sie braucht mich mehr als Sie.
- Wir brauchen Sie dringender. - Unsinn.
Ihr Haganah-Kommandant hätte mich
in Jerusalem am liebsten ans Kreuz genagelt.
Ich habe die Handbücher vor einer Woche abgegeben.
Sie liegen im Büro Ihrer Sekretärin unter einem Paket Käse.
Meine Empfehlungen für die Vereinigung
von Palmach und Haganah zu einer Armee.
- Lachen Sie nicht zu laut. - Wir haben auch Probleme.
Die UNO hat noch Zweifel in Bezug auf unsere Unabhängigkeit.
Wir sollen sie um einen Monat, ein Jahr oder für immer verschieben.
- Das machen Sie doch nicht? - Nein.
Nicht wenn das Kind
mindestens einen Freund auf der Welt hat.
Mickey, wenn die Vereinigten Staaten...
Politik ist nicht mein Geschäft.
Nicht mehr.
Meine Arbeit im Büro ist beendet.
Da Sie mir sonst keine Arbeit erlauben,
ist es besser, wenn ich nach Hause fahre.
Tut mir Leid, dass Sie abreisen, aber...
Shalom.
- Frieden. - Wenn wir den noch erleben.
Sie reisen wirklich ab?
He, Sie sollten schlafen.
Mrs. Martinson gab Ihnen eine Spritze.
Die wirken bei mir nicht mehr. Bitte.
- Das wird Sie umhauen. - Das wäre ein Segen.
Oh. Als ich packte, fiel das aus einer Tasche.
Mein Band für besondere Verdienste.
Aber Sie verlassen uns trotzdem.
Meine Frau hat geschrieben und niemand braucht mich hier.
Ich will keine Bänder! Ich wollte den Laster nicht starten!
Ich wollte weglaufen! Und jetzt laufen Sie weg! Feigling!
- Magda! - "Kommen Sie, Magda!"
(schluchzt) "Kommen Sie, Magda! Kommen Sie, Magda!"
Oh, es tut mir Leid!
Sie haben das Recht abzureisen. Es ist nicht Ihr Land.
Armer André. Er hatte nur dieses Land.
Und um ihn konnte ich nicht weinen.
Gehen Sie nicht. Bleiben Sie.
Sind Sie blind, Sie dummer, verheirateter Amerikaner?
Ich kann kein Blut mehr ertragen.
Ich ertrage das Schießen nicht mehr.
Ich bin es leid, nicht zu bekommen, was ich will.
Seid Sie herkamen...
Oh, nein, nicht jetzt.
Es ist nicht fair.
Ich will... (gähnt)
Zum Teufel mit Ihnen, Mrs. Martinson.
Shalom.
Der Rest ist für Sie.
- Was ist los? - Sie werden schon sehen.
Wenn das nicht Errol Flynn ist!
Ein Willkommensfest, Mickey. Mit allen Verwandten.
Mickey!
Emma.
Emma, ich dachte, du wärst im Krankenhaus.
Ich bin so froh, dass du wieder da bist.
- Ich möchte mit dir reden. - OK.
Mickey! Mickey!
Ein Brief für dich von der britischen Botschaft.
- Vertraulich. - Was steht drin?
Sie wollen dir einen Orden verleihen... Ich rate nur.
Es tut mir so Leid um das Baby.
Mir auch.
Ich schrieb, als es mir besser ging. Ich wusste, du sorgst dich.
Natürlich. Es ist schließlich auch mein Baby.
- Ich weiß. - Hättest du sofort geschrieben,
wäre ich zurückgekommen, als es noch wichtig war.
Bist du böse, weil ich nicht todkrank bin?
Du hättest mir telegrafieren können, dass es dir gut geht.
- Ich habe alles stehen und liegen lassen. - Schon gut, Mickey.
Meine Krankheit hatte natürlich auch mit dir zu tun.
Ich wollte dich wiederhaben.
Ich habe so viele Geschichten gehört...
Hast du sie geglaubt?
Ich weiß nicht, jetzt, wo du da bist.
Mickey?
Warum bist du nach Hause gekommen?
Ich habe mich nach deiner Mutter gesehnt.
Hass mich nicht für meine Liebe zu dir.
Seine Majestät verleiht Colonel David Marcus für seine
hervorragenden Dienste in der gemeinsamen Planung
und Militärregierung, die dem anglo- amerikanischen Abkommen den Weg
bereitete, den Rang eines Ehrenoffiziers der Militärabteilung.
Der höchste Orden des britischen Empires.
Danke, Sir.
- Glückwunsch. - Darauf müssen wir anstoßen.
- Herr Botschafter, meine Frau. - Freut mich.
- Sie trinkt auch. - Sie sind so braun, Colonel.
- Woher haben Sie diese Bräune? - Von Reisen, Herr Botschafter.
Waren Sie an einem Ort, der mich interessiert?
Sie interessiert jeder Ort. "Die Sonne geht im Empire nie unter."
Nicht, wenn es nach uns geht.
Manchmal geht es nicht nach Ihnen.
Aber diesmal, Mr. Stone,
sollten Ihre Freunde verstehen, dass wir nur helfen wollen.
Eine britische Militärbasis im Nahen Osten ist für die freie Welt unabdingbar.
Wenn wir abziehen, sind Ihre Freunde
schrecklichen und mächtigen Feinden ausgeliefert,
die Anspruch auf das Land haben
und genug Waffen, sie in ein paar Tagen niederzumachen.
Und sie werden überrascht sein,
plötzlich allein und ohne Freunde dazustehen.
Kein Land wird riskieren, eine so schwache
und umstrittene Regierung anzuerkennen.
Sie sind, wie es in der Bibel heißt,
ein halsstarriges Volk.
Vielleicht können Sie sie überreden,
sich ein bisschen zu beugen,
wenn sie ihren Hals retten wollen.
Entschuldigen Sie mich.
Wovon hat er geredet?
Ich habe den Orden bekommen, weil sie dem Bündnis nicht trauen.
Ich soll eine Botschaft überbringen.
Glauben Sie, die USA werden den neuen Staat anerkennen,
- wenn er proklamiert wird? - Wozu denn?
Das bringt uns doch nur Ärger.
Die Bibel mag auf Seiten Ihrer Freunde sein, aber die Araber haben das Öl.
Für wen wird sich das Außenministerium wohl entscheiden?
Sie haben Recht.
Sie üben schon Druck aus, damit der Unabhängigkeitstag verschoben wird.
Was sind für die schon ein paar Jahre oder Jahrhunderte?
Ich bin froh, dass Sie so vernünftig waren, rechtzeitig zurückzukommen.
Hören Sie, Sie ignoranter, scheinheiliger...
Ich versuche, es Ihnen zu erklären, denn Sie wissen nicht, wie es dort steht.
Sie sind von fünf arabischen Nationen umgeben,
die sie ins Meer treiben wollen.
Keine Waffen, keine Freunde. Sie kämpfen mit bloßen Händen
um ein Stück Wüste, den letzten Ort, der ihnen bleibt.
Warum sind Sie dann zurückgekommen?
Durften Sie nicht Kapitän spielen?
Sie kennen mich einfach zu gut.
Und Sie kennen mich gar nicht.
Sie gestehen uns anderen nicht zu, dass wir auch Menschen sind.
Ich war auch in Dachau.
Und wenn jemandem für seine Tapferkeit eine Heimat zusteht,
dann den armen Teufeln aus den Lagern.
Auch Sie haben Freunde, auch wenn Sie die Vorstellung erschreckt.
Die klingeln an jeder Tür in Washington, um Ihnen zu helfen.
Und ich mache den Leuten im Außenministerium Feuer unterm Hintern.
Und Sie? Sind Sie zu stolz, Ihren eigenen Leuten zu helfen,
solange sie sich nicht vor Ihnen verbeugen?
Lassen Sie mich in Ruhe.
Was ist aus dem aufsässigen Kerl geworden,
der über der Normandie aus dem Flugzeug sprang
und den Verdienstorden bekam?
Würden Sie sich etwa für den Davidstern schämen?
Stehen Sie auf, Mickey, und viele von uns stehen mit auf.
Lechaim.
Sie sollten sich von uns fern halten. Niemand würde es Ihnen abnehmen.
Lechaim.
(spricht hebräisch)
(spricht hebräisch)
- Stone! - Hallo, Asher. Was gibt's?
- Was für eine Überraschung. - Für uns beide.
Entschuldigung für den Flughafen. Die Araber haben Lod eingenommen.
Kann ich mir denken.
Warum sind Sie zurückgekommen?
Ach, egal. Wir freuen uns darüber.
Ist das ernst gemeint?
- Denn ich bleibe so oder so. - Haben Sie es nicht gehört?
Palmach und Haganah haben Ihre Vorschläge angenommen.
Wir sollen Ihr Ausbildungsprogramm befolgen.
Sie haben doch alle meine Vorschläge runtergemacht.
Wissen Sie nicht, wie wir sind?
Wir tun, als wüssten wir alles, weil wir so wenig wissen.
- Und jetzt wird alles anders? - Natürlich nicht!
Wir werden alle Ihre Vorschläge kritisieren und befolgen sie trotzdem.
Wenn Moses wiederkäme, würde die Palmach fünf Gebote ablehnen,
damit Gott nicht zu eingebildet wird!
Behüten Sie das gut.
Der einzige Bourbon bis zur nächsten Oase.
Der Pilot ist aus New Jersey, das Flugzeug aus Burbank
und die Waffen aus der Tschechoslowakei.
Vince Raimondi aus Passaic, Asher Gonen aus Tel Aviv.
Meinem Flugplan nach sind wir in Mexico City, also buenas noches.
Ich habe das Flugzeug verbeult.
Sie sind trotzdem willkommen.
Kein gutes Geschäft. Es verliert Öl.
- Und ich fliege für jeden, der bezahlt. - Für uns sind Sie ein Held.
Vielleicht sind wir deshalb alle hier.
Außerdem wurde uns gesagt, wenn wir unseren Plan weiterverfolgen,
werde Tel Aviv heute Nacht von feindlichen Flugzeugen bombardiert.
Es kann ein massiver Angriff werden,
für den wir nicht gewappnet sind.
Wir haben auch gehört, dass die UNO
ihre Entscheidung, uns Unabhängigkeit zu garantieren,
revidieren möchte.
Wir haben alle betroffenen Nationen informiert,
dass wir die ursprüngliche Entscheidung als unwiderruflich betrachten!
Deshalb rufen die Mitglieder der Volksvertretung
am Tag der Beendigung des britischen Mandats
aufgrund unseres natürlichen und historischen Rechts
und kraft der Resolution der UN-Vollversammlung
hiermit die Gründung des Staates Israel aus!
(singen israelische Nationalhymne)
Ein Telegramm. Ein Telegramm!
"Die Vereinigten Staaten von Amerika sind stolz, als erste Nation
den neuen Staat Israel anzuerkennen..."
(Applaus im Radio)
Haben Sie das gehört? Was ist mit dem Außenministerium los?
Jemand muss dem Weißen Haus ihre Telefonnummer gegeben haben.
Jetzt hilf ihnen Gott, denn mehr Hilfe bekommen sie von uns nicht.
(Menge singt auf Hebräisch)
Halten Sie hier. Wie wär's mit Wein?
Bitte. Kommt und holt ihn euch.
Ich steige hier aus, um eine Freundin zu besuchen.
Lassen Sie mich nicht allein. Ich bin Antisemit.
Propaganda!
Lassen Sie mich raus.
He, Magda!
Magda! Hier drüben!
Ich wusste, dass du hier bist, aber du bist jetzt so wichtig,
dass du nur noch Zeit für Minister hast. Wenn ich gewählt werde...
- Warum weinst du denn jetzt? - Du bist zurückgekommen!
Darüber sollen nur die Araber weinen.
Ich dachte, wir Feiglinge halten alle zusammen.
- Ich war dumm. Du hasst mich sicher. - Nein.
Heute Abend liebe ich die ganze Welt.
He!
Ich habe lange gewartet. Ich habe gehofft. Ich wusste nicht...
(Sirene)
(Explosion)
(Asher) Jetzt schickt die ägyptische Armee Panzer durch die Wüste.
Fünf andere arabische Armeen haben die Grenze
- aus vier Richtungen überschritten. - Wir haben weder Panzer
noch Artillerie und kaum Flugzeuge.
Wir bekommen bald Waffen. Halten Sie sie eine Woche lang auf.
Aufhalten? Was soll das? Sie denken wie Verlierer.
Angriff ist die beste Verteidigung!
Panzer angreifen? Womit, mit Nudelsuppe?
Ich habe mir die neue Ladung Jeeps angesehen und...
Jeeps ohne Anti-Panzer-Waffen!
Sie bekommen Waffen
und in Tel Aviv haben wir vier Flakgeschütze.
- Wie sollen wir sie verwenden? - Auf Fahrzeuge montiert,
- um geradeaus feuern zu können. - Und Jerusalem?
Sie können die Stadt nicht halten.
Wir sollten uns zurückziehen. Es kostet uns mehr, als die Stadt wert ist.
Wie viel ist Jerusalem wert, Asher? Wie viel bringt es an der Wall Street?
Welchen Marktwert hat Salomons Tempel?
Nichts, wenn die Wüste von Panzern wimmelt
und Sie die Waffen falsch einsetzen.
Es wird genug Waffen für alles geben!
- Glauben Sie an Wunder? - Sie sind doch zurückgekommen, oder?
Sie und Stone bringen die Jeeps in die Negev
und versuchen, die Panzer aufzuhalten.
Asher, Sie und Ram bewegen die besten Einheiten zur Straße nach Jerusalem
und finden heraus, wie man zur Stadt durchbrechen kann.
Sie berichten mir alle, was zu tun ist,
dann erklärt Asher, warum das unmöglich ist,
und dann tun wir es!
ÄGYPTISCHE GRENZE
Wir schlagen hier ein Lager auf, schlafen tagsüber und fahren nachts weiter.
David! David!
David! (spricht hebräisch)
- (spricht hebräisch) - Was ist los?
Sie hören den ägyptischen Funk ab.
Sie wissen nicht, dass wir ihren Code geknackt haben.
Sie dringen schnell vor, um den Kibbuz Har Safid auszuschalten.
- Was haben sie in Har Safid? - Dort ist Yussuff
- mit 20 Mann der Palmach. - Was noch?
Draht, Schützenlöcher, Molotowcocktails...
- Kinder. - Und Funkgeräte?
Keine Kommunikationsmittel.
- Ein Angriff käme unvorbereitet. - Wann können wir da sein?
Nicht vor Tagesanbruch. Der Plan war für einen Nachtangriff gedacht.
Na ja, ich bin nur Berater.
- Dann beraten Sie. - Beschießen Sie die Panzer mit allem.
- Die ganze Armee riskieren? - Das wissen die nicht.
Der größte Bluff seit der Erfindung gepolsterter BHs.
Verlieren wir, sind sie Samstag in Tel Aviv.
Wenn Sie nicht zuschlagen, sind sie Freitagabend da.
Das ist unsere einzige Truppe in der Negev!
Da hinten ist dieser Berg...
Masada. Die letzte Bastion im Aufstand gegen die Römer.
Ja. Sie hatten auch einen Berater. Nach drei Jahren
riet er ihnen aufzugeben.
960 Leute begingen auf dem Berg Selbstmord.
- Stimmt. - Seid ihr etwa stolz darauf?
- Natürlich. - Was wollt ihr dann von mir?
Eine Rede, und dann bringt ihr euch um?
David, angreifen!
Dieses Land hat genug Masadas erlebt.
(spricht hebräisch)
- Die Luftwaffe ist in Jerusalem. - Alle drei Flugzeuge?
Ja. Sie können nur eine Piper Cub entbehren.
Keine Piloten und keine Bomben.
Sie sollen alles abwerfen, was sie finden, alles, was kracht.
Vince hat mal halb leere Limoflaschen über Neuguinea abgeworfen.
- Was? - Ja.
Beim Aufprall explodieren sie mit lautem Knall.
Sagen Sie nicht, es gibt kein Soda in Tel Aviv.
(spricht hebräisch)
Sie halten uns für verrückt.
Wir trennen uns und greifen von verschiedenen Seiten an.
Ich habe Befehl, Sie nicht mitkämpfen zu lassen.
Aber... wollen Sie eine Kolonne beraten?
Ich hatte schon Angst, Sie würden nicht fragen.
Mickey...
Ich und meine Männer haben noch nie gegen Panzer gekämpft.
Schon gut. Die Ägypter sind noch nie mit Soda beschossen worden.
He, Sie. Wir tauschen.
Wir sind im Krieg. Schnell!
Los! Schnell!
- Wozu ist das gut? - Ein Trick der Stukas.
Im Fallen macht es ein schrilles Geräusch.
Großartig. Ich auch.
Stell es da auf den Sitz, Junge.
Wo kann ich eine Wette auf den Gegner abschließen?
Fliehen wir, damit sie uns verfolgen.
Sie kommen hinter uns her.
Ich habe Sie aus der Wüste zurückgeholt, weil...
es nicht so gut läuft.
Die Panzer wurden aufgehalten, Sie haben Jaffa, Haifa, Akko...
Keine Angst, so schlimm ist es nicht.
Mickey, es gab eine furchtbare Katastrophe.
Die Legion ist in Latrun einmarschiert
und hat die Straße nach Jerusalem abgeschnitten.
Die Legion?
Unsere Jungs wollten durchbrechen und wurden vernichtet.
Der Boden ist mit ihrem Blut getränkt.
Eine richtige Ministerrede. Was ist passiert?
Kaum Artillerie, nicht genug Männer, und vor allen Dingen
keine zentrale Führung.
Wir haben kein Oberkommando, sondern ein Komitee.
- Wissen Sie von der Waffenruhe? - Hm?
Die UNO bittet um einen Waffenstillstand,
der am Morgen des 11. Juni beginnen soll.
Haben Sie akzeptiert?
Wir wollen auf beiden Seiten kein Blutvergießen mehr.
Die Araber werden akzeptieren.
Sie kommen nicht nach Jerusalem.
Bei Waffenruhe bleiben die Fronten bestehen
und die Stadt muss sich ergeben oder verhungern.
Wir haben nicht mal zwei Wochen.
Wir hatten das schon mal. Warum ist Jerusalem so wichtig?
Die halbe Stadt ist gefallen.
Es macht keinen Sinn, für den Rest alles zu riskieren.
Machte es Sinn, dass jemand, der Pyramiden baute,
mit seinen Freunden ins Rote Meer lief?
Mickey, Jerusalem verhungert!
Drei Stücke Brot pro Kind pro Woche und kaum Wasser.
Nebukadnezar und Kaiser Titus haben Jerusalem zerstört...
Nicht noch mal. Nicht noch mal!
Ohne Jerusalem gibt es kein Israel!
Wieder eine typische Ministerrede.
Mich interessiert, wie Sie es retten wollen.
In der Bibel gibt es ein besonderes hebräisches Wort.
Das Wort ist "aluf'".
Es bedeutet "Kommandant" oder eher noch "Anführer".
Ich gebe das Kommando aller Streitkräfte an der Front in Jerusalem
in die Hände des Aluf Michael Stone.
Moment! Als ich um das Kommando bat,
war noch Zeit zur Vorbereitung. Jetzt ist die Party vorbei.
- Ich glaube nicht an Wunder. - Von Wundern weiß ich nichts,
aber der letzte Aluf, den die Bibel erwähnt, war Josua in Jericho.
Ich habe allen Brigadekommandanten Ihre neue Position angekündigt.
Nun?
Wollen Sie nicht der erste israelische General seit 2000 Jahren werden?
Aluf.
- Wie lange ist der Konvoi schon hier? - Seit zwei Tagen.
Gibt es Hoffnung?
Sie sollen die Motoren nicht laufen lassen.
Und ich?
Dein Motor läuft immer.
(spricht hebräisch)
Hm?
Das heißt: "Ich liebe dich", Aluf Stone.
So viel Hebräisch sollte ein General lernen.
Nach dieser Schlacht wird mich niemand lieben, kein Lebender jedenfalls.
Dann werde ich wohl tot sein.
"Stirb nicht, denn alle Frauen werd' ich hassen, bist du fort."
Was für ein Moment, daran zu denken.
Die Luft riecht nach Kuhdung und Blut.
Asher!
- Mickey. - Hallo, Ram.
Ich habe was vom alten Mann.
- Höchste Zeit. - Sie gaben schnell auf.
Es muss ja schlimm stehen.
Beim ersten Angriff sind 600 Leute gefallen.
600?
Wir mussten die Einwanderer aus Zypern direkt
von den Booten an die Front schicken.
Wo werden sie ausgebildet? Im Bus?
- Wenn sie Glück haben. - Die meisten haben keine Hoffnung.
Kein Wunder, wo die Legion die Höhen kontrolliert.
Asher, Sie werden Latrun einnehmen.
Wenn nicht, macht es jemand anderes.
Ja... Aluf Stone.
Treffen in 30 Minuten. Ich will mich waschen.
- Wo ist das Waldorf Astoria? - Da lang.
Das ist die Polizeifestung von Latrun, von der Legion besetzt.
Das ist die Straße nach Jerusalem.
Hinter den Bäumen hat die Legion schwere Artillerie aufgestellt.
Kann man nach Jerusalem kommen, ohne die Straße zu benutzen?
Nein, alles lässt sich von dieser Stellung aus übersehen.
Der einzige Weg ist der Bab el-Wad.
Da wurde unser Konvoi angegriffen.
Der Rest ist nicht passierbar, nur wildes Land und Felsen.
Wir greifen die Festung aus dieser Richtung an.
Wir greifen frontal von den Feldern aus an
und attackieren ihre Stellungen hier.
- Heute Nacht? - Keine Chance.
- Morgen? - Vielleicht.
Mit "vielleicht" verliert man leicht.
Wir könnten es versuchen. Aber der Plan selbst?
Sehr professionell.
- In West Point bekämen Sie eine Eins. - (Ram) Danke.
Ein Vorschlag. Ich möchte, dass eine Infanterieeinheit die Stellung umgeht
und durch das Dorf dahinter stürmt.
Dann muss die Legion abziehen, um nicht abgeschnitten zu werden.
- Vielleicht. - Was meinen Sie?
Sie wollen vier Aktionen zeitgleich koordinieren.
Das ist kein Sandkastenspiel. Es geht ums Ganze.
Das Hauptgefecht muss bei Tagesanbruch vorbei sein.
- Das ganze? - Es muss präzise koordiniert werden.
Gewöhnen Sie sich besser jetzt schon daran.
Stimmen Sie Ihre Uhren auf meine ab.
Wenn ich "jetzt" sage, ist es genau 11:05.
Fertig?
Drei... zwei... eins...
- Jetzt! - Aluf Stone?
Entschuldigen Sie, aber wir haben keine Uhren.
Wir hatten technische Probleme, aber jetzt sind wir bereit.
Die Legion auch. Bald ist es hell genug, dass Sie Ihren Nachruf lesen können.
- Wir haben keine Wahl. - Wir müssen angreifen.
(spricht hebräisch)
Gibt es Neues vom Petach-Bataillon?
Versuchen wir's?
Unsere einzige Chance ist, dass die Einheit die Festung umgeht.
(spricht hebräisch)
(spricht hebräisch)
Sie befinden sich bei Imwas, hinter dem Feind.
- Bis jetzt wurden sie nicht entdeckt. - Gut.
- Danke. Was ist das? - (spricht hebräisch)
Was?
Ram hatte Streit mit Leuten, die nicht glaubten, dass er Kommandant ist.
Darum bekommen die Offiziere Bänder.
- Und der General? - Wir haben kein Band mehr.
Die Geschichte meines Lebens.
(Ram schreit auf Hebräisch)
Ram!
Moment. Jetzt, wo Sie das Band haben,
sollte ich Ihnen befehlen, im Hauptquartier zu bleiben.
Sie haben meine Befehle auch nie befolgt.
OK.
(schreit auf Hebräisch)
Aluf Stone! Aluf Stone!
Aluf Stone, erinnern Sie sich an mich?
- Ich weiß nicht. - Im Bus vom Flughafen Lod.
Ich schickte Sie zum Teufel!
Oh!
- Jetzt erinnere ich mich. - Besser nicht.
(Soldaten singen auf Hebräisch)
Wo kommen die her?
Aus Bergen-Belsen, Auschwitz,
Buchenwald... über Zypern.
Was singen sie?
Das Lied, das sie auch auf dem Weg in die Gaskammer sangen.
Wie die meisten unserer Lieder beginnt es mit: "Nächstes Jahr in Jerusalem".
"Nächstes Jahr in Jerusalem"...
(Schüsse)
Gafna Blau, hier Petach Rot. Hören Sie mich? Ende.
- Wir sind im Weizenfeld. - Hatten sie Kontakt zur Legion?
- Hatten Sie Kontakt zur Legion? - Wir können sie sehen.
Die haben die Flammenwerfer für uns gebaut und sie funktionieren!
- Was ist mit dem Dynamit? - Unsere Jungs legen es aus.
Wir sind drin! Innerhalb der Mauern! Drei von uns!
- Nein, vier Wagen! - Sie haben es geschafft!
Wo zum Teufel steckt die Palmach?
Sie sollten von hinten angreifen! Sollen wir gegrillt werden?
Magda! Magda, hörst du mich? Gafna Blau, hier Petach Rot!
(spricht hebräisch)
- Was hat sie gesagt? - Das Zweite hat eine Mine erwischt.
- Die Artillerie ist in Schussweite. - Wo ist die Infanterie?
- Sie sollte die Stadt einnehmen. - Hallo?
(spricht hebräisch)
- Sie wollen abziehen. - Abziehen? Wie zum Teufel...
OK. Was ist schief gelaufen? Wie viele Verluste?
- Zwei. Zwei Tote. - Zwei?
Das ganze Bataillon stammt aus derselben Gegend.
- 18 Familien verloren bereits Söhne. - Jetzt zwei aus einer dieser Familien.
- Sie ziehen ab. - Das wär's.
- (Schüsse) - (spricht hebräisch)
Unser Wagen brennt! Wir brauchen Mörser!
Nicht nur Mörser. Wir brauchen Gottes Hilfe.
Hörst du mich, Gott? Hier Petach Rot. Hier Rona.
Rona! Hörst du mich, Rona?
Rona?
Jetzt können sie keine Generäle gebrauchen.
Ram! He, Ram!
Es tut mir Leid.
Die siebte Brigade hat 200 Männer verloren.
Die dritte über 300.
(sprechen hebräisch)
Die Einwanderer hat es böse erwischt.
Wir haben sieben Sprachen gesprochen und viele verstanden doch nicht.
- Aber sie sind vorgerückt. - Die Leichen lagen im Weizen,
die Gewehre noch gesichert.
- Sie wussten nicht, wie man entsichert. - Aber sie sind vorgerückt.
Aber sie wollten nach Latrun. "Nächstes Jahr in Jerusalem"...
Wollen Sie, dass ich heule?
Ihre Ausbildung ist unzureichend. Sie verschwenden Menschenleben!
Sie wollen kämpfen. Wissen Sie, wie wichtig das ist?
- Wir müssen noch mal angreifen. - Sie wollten kämpfen.
Aber die Legion wartet auf den Waffenstillstand.
Sie müssen sich neu formieren und wieder angreifen!
Ich muss an meine Männer denken.
Sie haben gesehen, dass sie erschöpft sind.
Wir sind alle erschöpft, aber wir werden es tun.
Wir haben auch das Rote Meer überquert, oder?
Mickey...
Ich habe Sie zum ersten Mal "wir" sagen hören.
Ja...
Ihr Leute.
Ein kleines Land und eine Blechdosen- armee, die mit Sodaflaschen kämpft.
Wir...
Mein ganzes Leben habe ich meine Heimat gesucht.
Und ich finde sie hier.
Die Catskill-Berge mit Arabern!
Ich war so wütend auf die Welt,
seit ich unfreiwillig beschnitten wurde,
und plötzlich finde ich heraus, dass ich gar nichts Besonderes bin.
Wir sitzen alle im selben Boot und niemand beschwert sich.
OK.
Stehen Sie auf, hat er gesagt.
"Werden Sie erwachsen", wäre besser.
Ich kämpfe nicht mehr, weil ich mich schäme, Jude zu sein.
Ich kämpfe, weil ich halsstarrig und stolz darauf bin.
Nächste Woche, Asher. Nächste Woche in Jerusalem!
Aluf Stone, ein alter Freund möchte Sie sehen.
- Salaam aleikum. - Shalom.
Ich bringe ein Geschenk.
- Was ist das denn? - Kamele.
Ihre Laster sollen Probleme mit der Straße haben.
Danke für das Geschenk. Wir wissen Ihre Hilfe zu schätzen,
aber ich zeige Ihnen das Problem.
Die schwere Artillerie da oben kontrolliert das ganze Tal.
Weder Laster noch Kamele kommen da vorbei.
Ich stehle nicht die besten Kamele in der ganzen Wüste,
um sie abschlachten zu lassen.
Vielleicht kennen Sie die Gegend nicht gut...
Was sagst du da?
Ich hatte dort schon Frauen, als dein Vater noch Milch nuckelte
- und deine Mutter... - Sehen Sie sich das an.
Das ist eine Reliefansicht von Latrun.
- Latrun? - Da die Festung, da die Straße...
- Latrun... Hulda... - Stimmt.
Bayt Jiz... Bab el-Wad...
- Abu Ghosh. - Jerusalem.
Genau.
- Welches Kind hat das gebaut? - Wieso?
- Diesen Hügel gibt es nicht. - Lass ihn.
Dieser Hügel ist hier drüben.
Und hier geht ein Wadi durch, das man
- von Latrun aus nicht sieht. - Hören Sie zu.
Da Sie Bayt Jiz eingenommen haben,
können meine Kamele hier durch.
Es gibt noch einen Weg durch die Hügel.
Die Palmach hat das Wadi schon gefunden.
Es ist zu schmal für Jeeps und endet am Fuß eines Felsens.
(spricht arabisch)
Und sie kommen auf der anderen Seite von Bab el-Wad heraus.
50 Kamele können nicht genug tragen,
- um Jerusalem zu ernähren. - Wer ist der Idiot?
Ist das Wadi groß genug, um eine Straße für Laster darin zu bauen?
- Ja. - Innerhalb einer Woche?
Die Felsen dort sind an die 100m hoch.
Wenn einer meiner Männer so zu mir spräche,
- würde ich ihn zum Eunuchen machen! - Sehen wir uns das Wadi an.
Aber vielleicht ist es schon passiert.
Wir sollten es uns wenigstens ansehen.
Halt! Halt!
Sehen Sie?
Die Straße nach Jerusalem ist nur 1 km hinter diesem kleinen Buckel.
Fahren wir näher ran.
Schieben wir.
OK, alle zusammen.
Verschwenden Sie nicht Ihre Zeit.
Selbst wenn Sie eine Straße bauen, kommen Sie hier nie hoch.
Sie müssten Serpentinen bauen. Das dauert ein Jahr.
- Wer sind Sie? - Captain MacAfee.
Er ist von den Scots Guards.
- Unser bester Ingenieur. - Und ein schlechter Prophet.
Im 14. Jahrhundert haben
die Spanier in einer Nacht 200 Stufen in einen Felsen gehauen.
Aber unsere Wagen steigen keine Treppen. OK, zurück.
- Wenn einer meiner Männer so... - Lieber nicht. Mr. MacAfee?
Kommen Sie bitte?
(Scheich murmelt auf Arabisch)
Wir bauen auf diesem kleinen Buckel eine Straße.
Ich fange jetzt damit an.
Sie bauen sie fertig,
sonst kommt auf einen Stein Ihr Name und das morgige Datum.
Halten Sie mich für einen Einfaltspinsel?
Wer soll hier in einer Woche eine Straße bauen?
Die Einfaltspinsel, Captain MacAfee.
Die Armee der Einfaltspinsel.
Wenn die arabische Legion was merkt,
wird sie sie in Grund und Boden schießen.
Wissen sie das?
Sie wissen es.
Warum kommen sie dann her?
Ich überlege noch, warum Sie hier sind.
OK, arbeitet schön. Spuckt in die Hände.
So ist gut. Arbeitet weiter.
Wir müssen schneller arbeiten.
Dieser Buckel ist sehr groß!
Aber die da drüben verhungern!
(Explosion)
Macht das verdammte Licht aus!
Sie kommen Hügel 49 hoch, 800m von unserer Straße entfernt.
Die Legion hat zum ersten Mal Nachtpatrouillen losgeschickt.
- Die Legion weicht zurück. - Hoffentlich bleibt sie weg.
In vier Tagen setzt die UNO die Frontlinie fest.
Wir müssen auch tagsüber arbeiten.
Von deiner Frau?
Ich kenne die Handschrift. Sie lässt mein Herz gefrieren.
Emma hat in der Zeitung über die Kämpfe gelesen.
Sie weiß nicht, wo ich bin oder was ich tue.
Aber sie will mir nicht noch mehr Probleme bereiten.
Sie will sich scheiden lassen.
Mickey...
(spricht hebräisch)
Falls du es vergessen hast, es heißt: "Ich liebe dich."
Hass mich nicht für meine Liebe zu dir.
Hass mich nicht für meine Liebe zu dir.
Willkommen!
- Tut mir Leid, ich bin spät. - Morgen.
- Wie gefällt Ihnen die Straße? - Straße?
Wie viele Wagen sind hochgefahren?
- Ich weiß nicht genau... - Mit eigenem Antrieb.
- Was? - Sie haben schon verstanden.
Sie sind gut informiert.
Wir haben sie hochgezogen. Aber das letzte Stück ist fertig.
Ich könnte selbst hochfahren.
Und wie erklären Sie dann das?
Ich will nicht zu skeptisch sein,
aber es wird für die UNO schwierig,
sich international Respekt zu bewahren.
Wenn die Strecke passierbar ist, ist die Belagerung Jerusalems vorbei.
- Richtig. - Und ist sie passierbar?
Natürlich. Entschuldigung. Mr. MacAfee!
Sie steigen eben keine Treppen.
Keiner der Fahrer möchte es gern noch mal versuchen.
- Wie lange, bis der Wagen weiterfährt? - Ein, zwei Stunden.
Der Bulldozer soll ihn runterschieben.
- Aber... - Schieben Sie ihn runter.
Schiebt den Laster mit dem Bulldozer über die Felskante.
OK. Fahren Sie den Jeep zurück.
- Bringen wir Bewegung in die Sache! - Zurück...
Gut. Aufschließen da hinten. Bewegung.
Hierher. Los!
Was macht er denn? Ist doch nichts dabei. Ein kleiner Ausflug.
Jerusalem.
Sie verstehen doch. Wir haben keine Wahl. Los.
Machen Sie meine Straße nicht kaputt!
Sie haben reichlich Platz.
Solange wir keinen Gegenverkehr haben.
(Jubel)
(spricht hebräisch)
Meinen Sie, ich verstehe plötzlich Hebräisch?
Ist das die richtige Sprache für ein Kloster?
Tut mir Leid, ich habe Sie nicht erkannt.
Es sind ja nur noch zwei Stunden bis zur Waffenruhe.
Vorsicht. Die Araber könnten trotzdem noch vorher angreifen.
Sollen sie ruhig versuchen.
- Wie heißen Sie? - Chaim.
Sagen Sie allen, wir marschieren am Morgen in Jerusalem ein.
Durch die Hintertür, aber wir schaffen es.
Wenn jemand fragt, wie, sagen Sie, Sie waren es.
Das ist ein Befehl.
OK, Mickey.
Sie sind ziemlich aufsässig. Sie werden es weit bringen.
- Chaim! - (spricht hebräisch)
Es war schwer, an den Wachen vorbeizukommen.
Wir haben jetzt eine richtige Armee.
Irgendwas stimmt nicht.
Magda...
Ich habe mich verliebt.
Deine Frau. Ich weiß.
Was hat das mit uns zu tun?
- Du verhältst dich europäisch. - Ich bin europäisch.
Ich lebe im Hier und Jetzt, nicht in einer Traumwelt.
Ich kann so nicht mehr leben.
Als Emma mich freigab,
wusste ich, ich durfte nicht mehr Krieg und Aufregung suchen.
Sei still. Ich weiß, was du sagen willst!
(sagt "ich liebe dich" auf Hebräisch)
Wusstest du das auch?
- Du hast es mir nie gesagt. - Doch, jetzt.
Ich sage es jetzt und hier im Kloster von Abu Ghosh,
auf der Straße nach Jerusalem.
Du stehst im Mondlicht vor einem Rosenstrauch,
aber was würdest du in Brooklyn tun?
Was?
Ich fahre nach Hause, Magda. Für immer.
Für alle Ewigkeit.
Ich war wohl immer in Emma verliebt und wollte es nicht wahrhaben.
Aber jetzt pflücke ich ihr eine Rose.
Ich bringe sie ihr wie der Einfaltspinsel, den sie sich wünscht.
Lauf um dein Leben, Magda.
Die Einfaltspinsel übernehmen die Welt.
Shalom, Mickey.
Du Mistkerl.
(spricht hebräisch)
Meinen Sie,
ich habe so schnell Hebräisch gelernt?
Ich will nicht mehr kämpfen. Ich will ins Bett und dann nach Hause.
(Frau singt auf Hebräisch)
(Soldaten singen)
(Mann) Mrs. David Marcus,
482 Westminster Road, Brooklyn, New York.
Ihr Mann ist letzte Nacht in den Hügeln bei Jerusalem gefallen.
Der letzte Gefallene vor dem Waffenstillstand.
Er war nur kurze Zeit bei uns,
aber alle, die ihn gekannt haben,
haben ihn als Mensch und Kommandant lieb gewonnen.
Sein Name wird in die Annalen unseres Volkes eingehen.
Emma, er war unser bester Mann.
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