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Original subtitles

Van der Valk.

Boersma?

Ja, ich komme sofort.

Schubertstraße? Okay.

Ist es was Ernstes?

Hat Boersma niemand anders?

Da gibt's doch genug junge Männer oder nicht?

Vorbei ist die Nachtruhe.

Komm nicht zu spät zurück. - Nein, Schatz.

Die gleichen wie in der Rubensstraße? - Boersma zufolge ja.

Schweine.

Das ist Frau Maris.

Darf ich Ihnen ein paar Fragen stellen?

Nein. Sie wissen, was sie durchgemacht hat.

Aber natürlich.

Mir geht es wieder besser, Bob.

Sie standen plötzlich da.

Sie waren äußerst effizient.

Wir haben keine Feinde.

Nicht dass ich wüsste.

Warum wir?

Wir hatten einen netten Abend.

Wir spielten Bridge wie jede Woche.

Sie wussten also, dass das jeden Donnerstag ist.

Die Gemälde.

Und hier auch.

Wer sind Sie?

Was wollen Sie?

Ich will, dass Sie sagen, wer Sie sind.

Gib ihnen das Geld, Bob. - Welches Geld?

Ich will, dass...

Sie kriegen das ganze Geld.

Nicht übel.

Nein, bitte nicht.

Damit kommen Sie nicht davon.

Ich gebe Ihnen noch eine Chance.

Ich gebe Ihnen das Geld und Sie verschwinden.

Nach einer halben Stunde rufe ich dann die Polizei.

Mach die Beine breit.

Beine breit.

Komm, weiter.

Lasst sie in Ruhe.

Ich konnte nichts tun. Sie hätten mich umgebracht.

Hatten sie Waffen? Pistolen? Messer?

Ja, natürlich.

Bob, so tu doch was.

Ja. Tu doch was, Bob.

He, Bob, deine Frau bittet dich, etwas zu unternehmen.

Du bist dran.

Du schaust gerne zu, was Bob?

Bobbie ist wohl einer von der Sorte, was?

Ich gebe euch das Geld.

Denkst du nur an Geld?

Und nie daran, das Honigfässchen deiner Frau zu verteidigen?

Und du? - Nein.

Dann eben nicht.

Den Katzen wird das nicht gefallen.

Halt's Maul.

Noch irgendwelche Details?

Ihre Stimmen. Sie schienen gut erzogen zu sein.

Studenten? - Gut erzogen, sagt sie.

Das ist möglich.

Die Kerle gehen mir auf die Nerven.

Sie handeln nach einem Muster. Es geht nicht nur ums Geld.

Eher im Gegenteil.

Vielleicht ist es was Politisches.

Vier Einbrüche, sinnlose Zerstörung. Und nun Vergewaltigung zu fünft.

Ich denke, dass sie nicht aus Amsterdam kommen.

Das ist nicht unsere Art von Abschaum.

Wir müssen in den Vorstädten anfangen.

Dazu brauchen Sie sicher einen Monat.

Boersma, können Sie mich denn einen Monat entbehren?

Das muss ich wohl. Ich hab genug von denen.

Ja, gut erzogen. Absolut. Zu sechst.

Wo stiegen sie aus? - Bloemendaal.

Sicher? - Ich hab schon mal mit Ihnen gearbeitet.

Im Fall F, wissen Sie? Die Witwe F.

In meinem Zug. - Hatten sie Rückfahrkarten?

Ja, ab Bloemendaal. - Können Sie sie beschreiben?

Darin bin ich nicht besonders gut. Schaffner müssten 'ne Kamera haben.

Klick und man hat sie erfasst.

Aber woher weiß man, ob es Verbrecher sind?

Was haben sie angestellt?

Vergewaltigung.

Alle sechs? - Fünf.

Ein Bier, bitte.

Oh Gott, da ist er.

Tschüs.

Bis bald. - Vielleicht, on ne sait jamais.

Ja, man kann nie wissen.

Nicht übel.

Sie ist eine Freundin von mir, sie ist hier Stammkundin.

Kommen Sie morgen Abend, dann sehen Sie sie wieder.

Siehst du auch, was ich sehe?

Wo?

Bei dem Ölfass.

Ich sehe es auch.

Hört doch auf.

Komm her, du Blödmann.

Was machst du da, du Arsch? - Hast du dir einen runtergeholt?

Ich hab geschlafen. Ich hörte euch schießen.

Darf ich mal? Ich habe geübt.

Mit 'ner Spielzeugpistole?

Nein, mein Onkel Max hat eine 44-er Magnum.

Wenn sie gefallen wäre, hätte ich dir die Zähne einzeln ausgeschlagen.

Schaut hin.

Dann schlag mir jetzt die Zähne einzeln aus.

Sagt mir Bescheid, wenn ich eingeweiht werden soll.

Nicht im Gleichschritt.

Sonst brecht ihr seine Rippen.

Sorgt für sein Wohlbefinden.

Nicht im Gleichschritt. Weitermachen.

So ist's gut.

Denn wir sind zur Leere verdammt, wenn wir uns nicht vereinen...

um diese Welt voller Möglichkeiten zu erforschen.

Kommunikation ist kein leeres Wort.

Wir sind, was wir essen.

Wenn wir unreine, vergiftete Nahrung zu uns nehmen...

werden unser Verstand und somit unsere Taten verschmutzt.

Unsere Urteilsfähigkeit lässt nach.

Nein, danke.

Schmeckt es Ihnen nicht? - Doch, ich bin bloß nicht so hungrig.

Wir müssen essen, um zu leben.

Leben heißt: in Harmonie sein mit den Gesetzen der Natur.

On ne sait jamais.

Sie erinnern sich an mich.

Klar. Ich habe seither kein Auge zugetan.

Vor allen Dingen.

Eine Praline? - Non, merci.

Wieviel verlangst du?

Für eine Nacht?

250 Gulden.

So viel habe ich nicht bei mir.

Warte, noch Reis.

Reicht das?

Ist es salzig genug?

Ich nehm wenig Salz. Man kann ja nachsalzen.

Es schmeckt sehr gut so.

Arbeitest du bei einer Bank?

Du könntest ein Handelsreisender sein.

Ich bin Inspektor.

Von der Sitte?

Das ist mein Fach.

Was hältst du von 5 oder 6 Jungs, so um die 20...

die zum Spaß irgendwo einbrechen...

und alles verwüsten.

Wenn sie von den Bewohnern überrascht werden...

vergewaltigen sie alle die Frau.

Zum Spaß.

Eine Frau, die ihre Mutter sein könnte.

Das kommt vor.

Kommen sie aus Bloemendaal? - Ich glaube ja.

Klar, die Jugendlichen hier haben Geld. - Wer sind sie?

Es ist dein Job, das herauszufinden.

Ja, da hast du Recht.

Du bist mein erster Polizist.

Inspektor Van der Valk?

Kommissar Marcousis will Sie sprechen. Kommen Sie bitte mit.

Sie sollten sich melden, sobald Sie hier eintrafen.

Warum haben Sie das nicht getan?

Ich ermittle nicht offiziell. Ich wollte Sie da raushalten.

Sie haben genug zu tun. - Lassen Sie das meine Sorge sein.

Sie hatten sicher Ihre Gründe, diese Prostituierte aufzusuchen.

Ein tolles Ding. Italienisch?

Ja. Martinelli.

In Amsterdam glaubt man also...

dass es in Bloemendaal eine organisierte Einbrecherbande gibt.

Wenn das so wäre, wüsste ich es.

Pfefferminzbonbon? - Nein, ich rauche.

Üble Angewohnheit.

Ich werde Ihnen helfen, weil Boersma darum gebeten hat.

Aber ich verlange eines, und das ist Takt.

Sie kennen die Menschen hier nicht. - Ich kenne diesen Schlag.

Sie brechen ein, verwüsten, vergewaltigen.

Ich will sie finden.

Wenn sie in Bloemendaal sind, helfe ich Ihnen.

Aber da es auch gut sein kann, dass sie nicht hier sind...

verlange ich von Ihnen Diskretion.

In Ordnung. Dann lassen Sie mich auch nicht mehr abholen.

Das ist nämlich nicht nur indiskret, sondern irritant.

Wollen Sie eine Kabine? Oder einen Sonnenschirm?

Ich seh mich nur mal um.

Wo ist Herr Jansen?

Bei dem Wetter ist er drinnen. - In der Diskothek?

Na ja, da steht eine Musikbox. Es ist eher eine Art Eisdiele.

Für junge Leute, Sie wissen, was ich meine.

Die würde ich gerne sehen.

Prima, ich esse gern Eis.

7 von 10. Ein Scharfschütze.

Ich hatte mal 8. - Du wirst niemals ein Rabe.

Ein was? - Ein Rabe.

Wie viele Punkte braucht man dazu? - 10 von 10.

Das ist viel.

Die Raben schießen Bierdosen aus der Luft.

Komm, das Autospiel ist frei.

Eine Cola, bitte.

Ihre Cola.

Nehmen Sie einen Drink. - He, hallo.

So begrüßt er jeden neuen Kunden.

Was darf's denn sein?

Gibt's Alkohol? - Nicht für die Jugend.

Aber er ist nicht minderjährig.

Nehmen Sie sich vor den Katzen in Acht.

Vorsicht vor den Katzen.

Katzen. - Mögen Sie Gin?

Ja, gern.

Hallo. - Hast du Kees gesehen?

Er schwimmt wahrscheinlich. - Bei dem Wetter? Ach, was.

Was sagte er über Katzen? - Er redet immer von Katzen, die jagt er.

Irgendwann kratzen sie ihm die Augen aus.

Prost. - Prost.

Was macht das? - Oh nein, das geht aufs Haus.

Vielen Dank.

Kommen Sie mal in mein Restaurant "L'ange Gabriel."

Das werde ich sicher tun, da ich nun den Weg kenne.

Hallo, mein Junge.

Sprachst du nicht von den Raben?

Kennst du sie? - Klar.

Michel Carnavalet, 18 Jahre alt...

Sohn des Architekten, der die neuen Viertel von Bloemendaal entwarf.

Bekommt ein großzügiges Taschengeld.

Erik Mierle, 20, Sohn eines Multimillionärs und Plastikherstellers.

Seine Mutter starb vor 2 Jahren.

Das Haus von Wagenveld. Ingenieur, Manager eines Bauunternehmens.

Ebenfalls reich.

Sohn Bert, 18 Jahre alt.

Wim Brinkman, 19, Sohn des Exportchefs von Mierles Plastikfabrik.

Der Ärmste der Bande.

Aber besser dran als der Sohn eines Inspektors.

Frank Kieft, 20...

Sohn des EU-Direktors eines US-Herausgebers.

Nicht reich, braucht aber auf nichts zu verzichten.

Kees van Sonneveld, 19...

Sohn des Direktors einer Werbeagentur.

Das neue Bandenmitglied.

Prost. - Ich danke dir.

Wem dankst du?

Ich danke dir, Feodora.

Da ist eindeutig etwas Merkwürdiges an den Jungs.

Ich bin noch nicht dahinter gekommen...

aber irgendwas stimmt da nicht.

Wo gehen sie hin, um ihre Mädels zu lieben?

Sie lieben sich doch noch die jungen Leute?

Meistens in den Dünen.

Nein, sie gehen mit den Mädels nicht in die Dünen.

Sie gehen nirgendwohin.

Niemand zu Hause.

Freunde, Römer und Mitbürger.

Schenkt mir Gehör.

Ich komme, um Cäsar zu begraben, nicht um ihn zu preisen.

Die Anordnungen lauteten: kein Alkohol.

Ein alter russischer Brauch.

Ein alter holländischer Brauch.

Er sieht aus wie mein Cousin Michael.

He, fang.

Hast du Spaß gehabt?

Warum bist du noch wach?

Es ist fast 4 Uhr. - Ich habe alle Puzzel gelöst.

Und Vater?

Der kam wie immer bis an den Rand abgefüllt nach Hause.

Mach die Augen zu.

Warum?

Na gut.

Oh, das ist fantastisch.

Vater sagte, erst zum Geburtstag.

Er war in guter Stimmung. Wegen einer Prämie oder eines Bonus.

Soll ich mich bei ihm bedanken? - Lieber nicht.

Er hat kurz auf dich gewartet. Aber dann ergriff der Whisky Oberhand.

Wie hoch schätzen Sie den Schaden?

Letztes Jahr wurde ein Reynolds versteigert für 110.000...

Gulden?

Britische Pfund. - Pech für die Versicherung.

Es verwundert Sie sicher, aber den Verlust meines Reynolds...

und den Schaden ertrage ich eher...

als diese sinnlose Tat von Robbie.

Warum?

Wieso hasst er mich so?

Ihm wurde all meine Liebe und Zuneigung zu Teil.

Wie die eines Vater.

Verzeihen Sie.

Ich möchte Anzeige erstatten gegen Robbie Verkerk.

Von mir aus kann es ruhig in der Zeitung erscheinen.

Warten Sie besser, bis wir in der Sache ermittelt haben.

Wenn das in die Zeitung kommt... - Aber ich habe mich entschieden.

Vergiss deine Tasche nicht.

Moment, John.

Was wollen Sie hier?

Sie sprechen. - Hat das nicht Zeit?

Nein, hat es nicht.

Dann warten Sie auf der Clubhaus-Terrasse.

Wieso? Ich genieße es, Sie spielen zu sehen.

Sie haben eine feine Rückhand. - Komm, Louis. Nicht quatschen, spielen.

Sie wissen doch wohl, was Sie tun.

Wenn sie unschuldig sind, kein Problem.

Es ist lächerlich, das ist das Problem.

Boersma hat um Ihre Zusammenarbeit gebeten.

Ich arbeite mit Ihnen zusammen oder etwa nicht?

Soll ich etwa jubeln, wenn Sie die ganze Polizei lächerlich machen?

Ich werde den Betroffenen mitteilen, dass Sie zu Ihnen nach Hause kommen.

Mehr kann ich nicht tun. - Um mehr bitte ich Sie auch nicht.

Zieh dich an. - Ich will ihn nicht sprechen.

Deine Mutter hat's versprochen.

Sie sollte nicht einfach so etwas versprechen.

Wozu Angst, wenn du nichts getan hast?

Ich habe keine Angst, aber ich will nicht verhört werden.

Dies ist kein Polizeistaat. Noch nicht.

Sag das dem Inspektor.

Ich sag ihm gar nichts.

Ich werde heute nicht zu Hause sein.

Es gab mehrere Einbrüche.

Es wurde Eigentum im Wert von Tausenden von Gulden verwüstet.

Von jungen Leuten im Alter Ihres Sohnes.

Freunde von Frank? - Das ist gut möglich, ja.

Ist Frank einer der Verdächtigen?

Nicht offiziell, noch nicht.

Das ist ein Inspektor aus Amsterdam.

Er will dir ein paar Fragen stellen. - An einem Sonntag?

Wir essen um halb zwei zu Mittag.

Brauchen Sie länger als zehn Minuten?

Wegen meines gigot d'agneau.

Höchstens fünf Minuten.

Sehr nett von Ihnen.

Wiedersehen.

Muss ich antworten? - Wenn du willst.

Der Inspektor steht rechtlich aber nicht so gut da.

Gut genug, um Frank sofort zu verhaften.

Und ihn nach Amsterdam zu bringen. In einem Panzerwagen.

Ein wenig Kooperation wäre angebracht.

Wessen Idee war die Vergewaltigung?

Ich weiß nicht, wovon Sie reden.

Sie haben sie alle gefickt. Wer zuerst?

Achten Sie auf Ihre Wortwahl. - Auf so Vulgäres antworte ich nicht.

Dann belassen wir es hierbei, vorläufig.

Sehen Sie sich Frank an.

Denken Sie beim Genuss des gigot d'agneau...

daran, dass er eine Frau vergewaltigt hat.

Scotch? - Gern.

Was hat Erik getan? - Das hoffe ich von ihm zu hören.

Eine Bande? Machen sie sich an Mädchen ran?

Sozusagen. Unter anderem.

Das haben wir doch alle mal gemacht.

Milchflaschen zertrümmert, Mädchen auf der Straße gekniffen.

Aber keine Einbrüche.

Keine kaltblütige Vergewaltigung einer 40-jährigen Frau.

Und Erik war dabei?

Komm nach unten, mein Junge.

Das ist Inspektor Van der Valk.

Erzählen Sie von den Katzen.

Den Katzen?

Einer sagte ganz deutlich: Den Katzen wird es nicht gefallen.

Welchen Katzen?

Es war in einer Wohnung in Amsterdam.

Am Donnerstag, den 28. Juli.

Das hörte die Frau, die Sie vergewaltigt haben.

Ich weiß nichts darüber.

Sie brauchen die anderen nicht zu decken. Ich kenne sie.

Vater, ich weiß nicht, wovon er redet.

Warum schwitzt du dann?

Er hatte furchtbare Angst.

Überlassen Sie es mir.

Ich finde es schon heraus.

Einer der sechs wird schon weich werden.

Jemand wie Kees van Sonneveld, zum Beispiel.

Den kenne ich kaum. - Er ist neu bei den Raben.

Durfte er letzte Woche mit? Zum Antikhändler?

Ich habe keine Ahnung, wovon Sie reden.

Es klingt für mich auch recht vage.

"Den Katzen wird es nicht gefallen." - Was wissen Sie darüber?

Mehr als Sie denken. Das wird den Katzen auch nicht gefallen.

Was hat Kees erzählt? - Wer und was sind die Katzen?

Inspektor, diese Einschüchterung verbitte ich mir.

Ich hoffe, Sie helfen ihm auch vor Gericht. Da wird er Sie brauchen.

Nein.

Warum nicht?

Ich habe keine Lust.

Was missfällt dir an mir?

Ich will dich nicht.

Mich hat man besser nicht zum Feind. - Ich weiß.

Ich kann dir das Leben schwer machen.

Ich weiß.

Und dennoch will ich es so.

Es muss Kees van Sonneveld gewesen sein.

Der Bulle hat's gesagt. Warum konnte er das Maul nicht halten?

Hätten wir ihn bloß nie aufgenommen.

Er ist der einzige, der nicht verhört wurde.

Ah, die Jugend.

Ja, die Jugend.

Ich werde nächste Woche 72 und ich hab mich noch nie beklagt.

Ich habe alle meine Zähne noch.

Sie kommen bei uns essen. Auf Kosten des Hauses, Fritz.

Oder sind Sie dienstlich hier?

So könnte man's nennen.

Ich habe schon so ein Vermuten, worum es geht.

Ich hörte, dass ein paar Jungs Probleme hatten.

Sie wurden wegen irgendwas von der Polizei verhört.

Vielleicht von Ihnen.

Ja, von mir. - Setzen Sie sich.

Haben sie Ihnen gesagt, worum es ging?

Jugendliche haben ihre Geheimnisse. - Aber sie vertrauen Ihnen.

Manchmal schon.

Waren Sie überrascht, als Sie von den Ermittlungen erfuhren?

Ich wäre überrascht zu hören, dass es was Ernstes ist.

Ist das der Fall?

Dazu habe ich meine eigene Meinung.

Entschuldigen Sie, bitte.

Eins interessiert mich. Vielleicht können Sie mir helfen.

Gerne. Worum geht es denn? - Die Katzen.

Die Katzen. Was ist mit ihnen?

Wissen Sie, wer das ist?

Es gibt hier im Club viele Mädchen.

Ich glaube, die Katzen sind eine Art Elite genau wie die Raben.

Sie verwenden gern Namen. - Ja, das tun sie.

Und schlafen diese Katzen mit den Raben?

Wie soll ich denn das wissen?

Sie meinen doch nicht etwa, ich gebe...

Inspektor, ich betreibe kein Bordell.

Rauchen sie viel?

Sicher nicht mehr als in Amsterdam.

Keine anderen Drogen?

Ich fürchte, Sie werden hier alles sehr bürgerlich und langweilig finden.

Lassen wir ihn laufen.

Wir kriegen ihn morgen schon.

Hjalmar, du musst den Raben sagen, dass sie aufhören sollen.

Sie sind brutal und gemein.

Sie wollen mich umbringen.

Wieso sollten sie, Kees?

Sie glauben, ich hätte der Polizei von den Raben erzählt.

Und das ist nicht so? - Natürlich nicht.

Woher weißt du das, Schatz?

Nur weil Kees es dir sagte?

Kannst du für ihn bürgen?

Ja, wenn du das von mir verlangst.

Dann müssen sie ihn in Ruhe lassen.

Ich bin nicht euer Anführer.

Alles wird im Kollektiv entschieden.

Sie denken, ich habe ausgepackt.

Das musst du ihnen ausreden.

Was tust du hier?

Und was tust du hier?

Ich halte Wache.

Was ist bloß mit euch allen los? Erik?

Warst du dabei, als das mit meinen Katzen passierte?

Wie konntest du nur, Erik.

Wie konntest du so etwas zulassen?

Ich verstehe euch nicht.

Nein, du wirst uns nie verstehen.

Aber eines solltest du verstehen.

Ich bin nicht wie mein Vater.

Komm nie wieder hierher. Höre auf meinen Rat.

Und lass meinen Vater in Ruhe.

Ich habe dich nicht gesehen.

"Konnte mit Tauchgerät nicht umgehen...

bekam einen Krampf Todesursache: Unfall."

Das wäre immerhin möglich.

Das wäre immerhin möglich?

Sie Arschloch.

Wir fanden seine Kleidung.

Sie wird im Labor analysiert und dann hierher gebracht.

Soll ich Ihren Mann anrufen?

Er musste weg.

Er hat wichtige Termine im Büro.

Was soll ich jetzt mit den Sachen machen?

Einfach alles so lassen?

Und ein Museum daraus machen?

Das Kees-van-Sonneveld-Museum.

Ich konnte das Ding noch nie ausstehen.

Wissen Sie, wo die herkommt?

Indonesien vielleicht? - Haben Sie sie schon mal gesehen?

Sie wurde bei einem Antikhändler in Amsterdam gestohlen.

Vor kurzem? - Ja.

Bei einem der Einbrüche, für die die Jungs verantwortlich sein sollen?

Das Ding ist völlig in Ordnung.

Ich weiß. Die Dinger gehen gut.

Konnte Kees gut schwimmen?

Hervorragend sogar.

Doktor, hatte er einen Krampf?

Hat er die Maske in Panik abgesetzt?

Dafür gibt's keine Anzeichen. Der Junge war bei bester Gesundheit.

Wie kam dann Sand in die Lungen? - Bei Meerwasser weiß man's nie.

Wir bekommen den medizinischen Bericht heute Abend.

Es scheinen noch einige Testergebnisse zu fehlen.

Und das Wetter? - Normale Gezeiten, ruhiges Wasser.

Er konnte also nicht weit abtreiben? - Richtig.

Also kein Krampf...

kein Defekt am Tauchgerät.

Kein ungewöhnliches Wetter.

Also kein Unfall.

Schöner Tag heute.

Nicht übel. - Frische Luft...

Meereswind, Sonnenschein.

Genießen Sie es aus vollen Zügen.

Bringen Sie ihn rein.

Ich habe nichts zu sagen.

Name, Adresse, Telefonnummer, sonst nichts.

Wenn der Affe seine Finger nicht von mir lässt, ist was los.

Ach wirklich?

Ich bin keine Frau, die ihr euch zu fünft vornehmt. Denk daran.

So geht das nicht. Ich werde...

Es der Presse erzählen?

Oder den Freunden Ihres Vaters?

Polizeiliche Gewalt, was? - Sie sind Zeuge.

Ich hasse reiche Söhnchen in Wildlederschuhen.

Ich kann alle verteidigen, wenn Sie das wünschen.

Und wenn die Geschichte nun stimmt?

Das glauben Sie doch nicht etwa? - Ich will erst beide Seiten hören.

Hannie Troost war also auch am Strand?

Gut. Das macht 5.

Und Lies? War sie nicht dabei?

Was war mit Lies?

Sie war auch dabei.

Na schön, die ganze Gruppe also.

Nein, Sie waren nicht da. Sie hörten nur die anderen darüber reden.

Sie haben noch immer Angst vor mir.

Warum denn um Himmels willen?

Wir sollen was gestehen, was wir nicht getan haben.

Wir gingen bloß baden.

Na schön, Sie gingen also bloß baden.

Ist das nicht erlaubt? - Doch, doch.

Warum sagen Sie das nicht gleich?

Weil Sie das nichts angeht. Ich kann baden gehen, wann ich will.

Warum gingen Sie dann so weit weg...

wenn Sie bloß baden wollten?

Da sieht einen niemand.

Die Leute verstehen nicht, dass wir nachts baden.

Und auch nicht, dass Sie ohne Badeanzug baden.

Genau.

Sie waren also alle splitternackt?

Schockiert Sie das?

War Kees dabei? Bei all den hübschen nackten Mädels?

Er zog sich ein Stück entfernt aus. - Ein Stück entfernt.

Er kam also erst im Wasser zu Ihnen?

Er hielt einen gewissen Abstand.

Was für einen Abstand?

10 Meter, 2 Meter?

Er kam sicher näher ran. - Warum?

Um wenigstens ein Mädel zu ficken. - Unsinn.

Schockiert Sie das?

Ich bin nicht schockiert.

Wissen Sie was über Biologie, Lina?

Was ich in der Schule gelernt habe.

Im Autopsiebericht zum Tod von Kees steht:

Spuren von Spermatozoiden.

Und das heißt? - Er hatte einen Samenerguss.

Um einen Samenerguss zu bekommen, wie Sie so schön sagen...

hatte er Geschlechtsverkehr.

Nicht unbedingt.

Wie meinen Sie das?

Er kann es selbst gemacht haben. Alleine, ohne Frau.

Machte er das oft?

Nachts, im Wasser? Mit einem Tauchgerät?

Vielleicht. - Nein, und das wissen Sie.

Wer war es? - Ich jedenfalls nicht, Sie Arschloch.

Regen Sie sich ab.

Terlaan, gehen Sie mal in die Kantine.

Hannie.

Es hatten keinen Zweck, es weiterhin...

Weiterhin was?

Es für mich zu behalten, nichts zu sagen.

Nein, das hat absolut keinen Zweck.

Wer würde mir glauben?

Ich habe ihn geliebt.

Ich liebe ihn.

Sie wollten, dass ich es tue.

Ich wollte es nicht, aber ich konnte nichts machen.

Ich musste es tun.

Warum mussten Sie es tun, Hannie?

Warum?

Sperren Sie sie ein.

Herzensbrecher.

Was hat man mit ihr gemacht? - Nicht zu fassen.

Räumen Sie sofort den Flur.

Als Widerstandskämpfer weiß ich, dass sogar die Gestapo nicht so verhörte.

Ich werde diese Methoden beim Prozess zur Sprache bringen.

Herr Rechtsanwalt...

bevor Sie noch etwas Dummes sagen...

sollten Sie wissen: die Anklage lautet auf Mord...

individuell und kollektiv.

Komm, Hannie. Sei vernünftig.

Verhaftet sie alle.

So, das wär's.

Ich gehe nach Hause.

Komm, Minou. Du musst das lernen.

Minou, tu was ich sage.

So ist's gut, Minou.

Boersma?

Können Sie Erik freilassen?

Erik Mierle.

Ja, heute Abend.

Ich weiß genau, was ich tue.

Nein, wir sind noch längst nicht fertig.

Fe, ich verstehe nicht. Was geht denn hier vor sich?

Vater, hast du mich rausgeholt?

Was ist mit den anderen?

Die sind weiterhin eingesperrt.

Hinter Gitter.

Warum wurde ich freigelassen?

Weil Sie der einzige dieser miesen Bande sind...

der den Tatsachen ins Auge sieht. - Ich verpfeife niemanden.

Es geht mir nicht um Sie und Ihre Freunde oder Freundinnen.

Der Richter wird sich alle vornehmen. Verlassen Sie sich darauf.

Aber wieso schützen Sie Hjalmar Jansen?

Er ist ein korrupter, gemeiner Perverser...

der nichts für Sie getan hat.

Und er wird Sie alle verraten, wenn's drauf ankommt.

Wir waren keine Bande.

Eher eine Gemeinschaft, eine Zelle, eine Art Familie.

Aber wir waren diszipliniert.

Hjalmar merkte, dass wir ab und zu Dinge stahlen...

und zum Spaß mal was anstellten. Da ging's um den Kick.

Aber er hat uns organisiert.

Er sagte, das sei befriedigender und man würde nicht geschnappt.

Ich bin kein Kommunist oder Sozialist.

Das sind oberflächliche Begriffe.

Mein System...

ist tiefgründiger.

Alle Regierungen sind korrupt.

Das ist das Basisprinzip.

Gibt es etwas Groteskeres als Demokratie?

Oder etwas Absurderes als Kommunismus?

Der einzige Weg zu persönlicher Freiheit ist frei sein.

Wir...

wir selbst sind die Gesellschaft.

Je kleiner die Gemeinschaft, je wichtiger die Regeln...

je strenger die Disziplin.

Ein Geheimbund mit einem soliden harten Kern.

Ein Prozent der Bevölkerung ist dazu in der Lage...

die ganze Gesellschaft zu verändern, sagte Lenin.

Ich sage: einer von Tausend.

Weniger noch.

Einer von Zehntausend.

Solange der Kern solide ist.

Disziplin. Wie will man andere steuern...

wenn man sich selbst nicht völlig beherrscht?

Die meisten Menschen weigern sich, kaltblütig zu handeln.

Die meisten brauchen ein Ideal, eine Religion, einen Mythos.

Nur starke Emotionen sind lohnenswert.

Und die stärkste Emotion ist Selbstbeherrschung.

Das Selbst.

Ich.

Wir.

Der harte Kern.

Soll ich dich nach Hause bringen?

Bitte bleib, Feodora.

Hier, darauf wirst du eine Weile verzichten müssen.

Danke, Vater.

Und dann kamen die Katzen ins Spiel.

Sie waren wirklich diszipliniert.

Niemand verdächtigte sie.

Lies möchte gern nach Kuba.

Oder Israel.

Ein Bett ist die bessere Waffe der Frau als ein Maschinengewehr.

Alles wissen heißt alles wollen.

Alles wissen heißt sich alles trauen.

Sich alles nehmen, alles.

Verrat heißt Tod.

Verrat heißt Tod.

Gehen Sie ins Bett.

In 3 Stunden sperren wir Sie wieder ein.

Ich schäme mich so, Vater.

All dieser Unsinn.

Dieser Unsinn tötete einen Jungen.

Es tut mir Leid, Fe.

Offiziell bin ich nicht im Dienst.

Bringst du mich nach Hause?

Geh nicht zu ihm. Er ist gefährlich.

Soll ich darum mit dir kommen?

Wann kommst du zurück? - On ne sait jamais.

Herr Jansen erwartet Sie.

Er bat mich, auf Sie zu warten und Sie zu ihm zu bringen.

Du kannst schlafen gehen.

Dies ist also der Ort.

Ja, dies ist der Ort.

Hier bekamen Eltern zu essen, wurden verwöhnt...

Söhne vernichtet, Töchter verdorben.

Ein-Mann-Revolution.

Haben Sie etwas gegen mich in der Hand?

Jede Menge.

Das hat der Richter zu entscheiden, oder?

Sie haben natürlich die besten Anwälte, die es gibt.

Wie kommen Sie darauf?

Das Komische beim Pokern ist...

dass man sich nie ganz sicher sein kann...

ob nicht plötzlich jemand den Tisch umwirft.

Wenn man mit den falschen Leuten spielt.

So wie jetzt.

Sie sind nicht von der falschen Sorte.

Sie sind durch und durch ein Produkt des Systems.

Ob Sie's wollen oder nicht.

Seltsamerweise bin ich auch ein Produkt...

aber eines anderen Systems.

Eines Systems, das ich selbst geschaffen habe.

Courvoisier? - Nein, danke.

Ihr System verbietet Ihnen zu tun, was Sie am liebsten tun würden.

Was Sie, im tiefsten Innern, verdammt gerne tun würden...

Nämlich mich zu Grunde richten.

Aber im Gegenteil.

Sie müssen mich sogar vor sich selbst schützen...

mit Hilfe der gesetzlichen Beweggründe.

Hab ich Recht?

Und wie wollten Sie mich verhaften?

Sie erwarten doch sicher nicht, dass Ihre Argumente mich überzeugen.

Oder Ihre Drohungen.

Inspektor Van der Valk...

soll ich Ihnen mal zeigen, was ich an Ihrer Stelle tun würde?

Was Sie an mir hassen ist Ihr eigenes Verlangen.

Die brutale Kraft der Zerstörung.

Passen Sie auf.

Kommen Sie nur.

Das habe ich in Birma gelernt.

Jetzt breche ich Ihre Rippen. Alle 24.

Und zwar so.

Schieß nicht mehr.

Ich will ihn lebend.

Ich wollte dich doch bloß ficken.

Ist die angemeldet?

Wer gibt einer Hure einen Waffenschein?

Geh nach Hause.

Und du?

Ich rufe Boersma an.

Geht's?

Ich stand hier. Geh weg. Fahr in Urlaub.

Und du? - Ich berufe mich auf Notwehr.

Wann werde ich dich wiedersehen? Irgendwann?

Ja, vielleicht. Tschüs.

Kann ich etwas für Sie tun?

Nein.

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