All language subtitles for Queen.of.Spades.Through.the.Looking.Glass.2019.German.1080p.BluRay.x264-PL3X

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Original subtitles

Hey, Mann.

Artyom, mach die Musik leiser.

- Du sollst es leiser machen, Stinker. - Mama, sie hat wieder Stinker gesagt.

Ich schreibe morgen einen Test.

- Olya, sei nett zu deinem Bruder. - Ich bin nicht sein Kindermädchen.

- Es reicht, Schluss mit dem Krach. - Her damit!

- Game over. - Gib's wieder her!

- Ich hau' dir gleich eine runter. - Aus, hört auf! Schluss jetzt!

- Mama! - Mama!

Tatjana kämpfte bis zum Ende um das Leben ihrer Kinder.

Sie gewann, aber bezahlte mit ihrem eigenen Leben.

Wir werden ihre Hingabe und Aufopferung immer in Erinnerung behalten.

Sie starb im ultimativen Akt der Mutterliebe,

aber ihr Vermächtnis wird in unserem Gedächtnis weiterleben.

- Tatjana ist eine Heldin... - Der Vater lebt im Ausland.

- Er hat sie und die Kinder verlassen. - Also wirklich, wie kann er nur?

- Die armen Kinder. Was wird aus ihnen? - Sie kommen wohl ins Internat.

- Schluss jetzt, aufhören! - Ihre Stimme werden wir nie wieder hören,

ihr liebendes Herz tat den letzten Schlag.

Tatjana, du hast dein Leben nicht umsonst gegeben...

- Artyom, mein Sohn. - ...deine Kinder sind noch hier...

Hilf mir, mein Sohn.

- Artyom, rette mich. - Mama?

- Rette mich, mein Sohn! Artyom! - Mama!

- Artyom! - Mama! Sie ist da drin, lass mich zu ihr!

- Lass mich! - Beruhig' dich!

Mama!

Schlecht geträumt?

Unsere Schulpsychologin ist sehr gut.

Wir brauchen keinen Rat von einem Fahrer.

Ich wollte euch nur helfen.

Können Sie nicht einfach fahren ohne zu reden?

Mehr wird von Ihnen nicht verlangt.

Verstehe. Ich werde still sein.

Und da sind wir.

...bis dann bleibt es bei kleineren Gruppen.

Entschuldigen Sie, die Neuen kommen gerade an.

- Guten Tag. - Hallo.

- Wie war die Reise? - Keine Vorkommnisse.

- Kinder, die Geschäftsführerin hier. - Ich heiße Valentina.

Und ihr kennt ja schon euren Schulleiter, er wird euch auch unterrichten.

Freut mich sehr. Ich heiße Igor.

Ich führe euch in der Schule herum. Folgt mir.

- Na los. - Verpiss dich!

Warte! Bleib stehen.

- Sei nicht so frech zu ihr. - Sie ist nur eine deiner Nutten!

- Das habe ich jetzt nicht gehört. - Ich bin gleich wieder bei euch.

Gehen wir.

- Beleidige sie nicht noch mal. - Wer holt mich am Freitag ab?

Mama.

- Sie kommt mit dem Bus, - Kauf ihr doch ein Auto,

schon mal daran gedacht? Du hast dich nie für deine Nutten bei ihr entschuldigt.

Bitte, Verzeihung. Ich freue mich, Sie zu sehen, Gleb.

Ich möchte mich im Namen der Schulleitung für Ihre erneute Spende bedanken.

Nun können wir endlich den linken Flügel renovieren.

- Ich tue alles für die Kinder. - Schatz, dauert das noch lange?

Einen Moment noch. Also dann,

- wir sehen uns nächste Woche. - Bis dann, "Schatz".

"Schatz"...

Wir erwarten die Dokumente am Freitag, aber unser Vertrieb...

- Steht der mir? - Ja, ja.

- Das Meeting muss stattfinden. - Nächst Woche klappt es. Tut mir so leid.

- Na gut,... - Oh, Mama, siehst du den Typen da?

- ...aber keine Ausreden mehr. - Toll, danke für Ihr Verständnis.

- Den will ich mal ficken. - Alisa, ich telefoniere, Ruhe!

- Ja, Verzeihung, ich höre. - Soll ich später anrufen?

- Schon gut. - Das muss diesmal klappen.

Bei einer weiteren Verzögerung wird es schwierig...

- Hallo, Igor! - Tag, Alisa.

Dann mal los.

Igor, sind das Ihre Kinder?

Nein, das sind neue Schüler. Olya wird in deine Klasse kommen.

Wirklich? Ist ja cool. In meinem Zimmer ist noch ein Bett frei.

Alisa, ich bitte dich. Wisch dir die Kriegsbemalung vom Gesicht.

- Zimmer 42. - Komm, Olya. Na komm schon, komm mit.

Nur zu, folgt mir.

Unser privates Internat wurde erst kürzlich eröffnet,

aber es ist schon jetzt das Beste, was es gibt. Hier entlang, bitte.

Wir wollen unseren Schülern umfassende Kenntnisse vermitteln,

durch die qualifiziertesten Lehrer im ganzen Land.

Und das natürlich in einer angenehmen Atmosphäre,

weiter unterstützt durch Fortbildungsangebote.

Hier entlang, bitte.

Hier drüben sind die Zimmer der Mädchen, da hinten sind die Unterrichtsräume.

Um acht Uhr beginnt der Unterricht, um halb sieben stehen alle auf,

pünktlich um 22 Uhr geht das Licht aus.

Bitte beachtet, dass ihr diesen Flügel nicht betretet.

Hier wird gebaut. Dieser Teil ist aus dem 19. Jahrhundert.

Da drüben ist unsere Aula,

im Freizeitbereich könnt ihr euch erholen oder Schularbeiten machen.

Und ganz hinten sind die Spielzimmer für die jüngsten Schüler.

Ausnahmsweise dürft ihr euch ein Zimmer teilen.

Das will ich nicht.

- Aber dein Vater bat darum... - Er ist nicht mein Vater.

- Komm, Kleiner, weiter. - Na gut.

Artyoms Vater, dein Stiefvater und euer Erziehungsberechtigter,

- hat gewünscht, dass ihr zusammen wohnt. - Ich bin nicht die Mutter des Kleinen.

Vorhin meinte eine, bei ihr ist ein Bett frei. Das nehme ich.

Sehr entzückend.

Führen Sie ihn zu den anderen Jungen.

Na komm.

- Sonya, iss dein Kleie-Knäckebrot. - Tue ich doch.

Deine Freundin ist so schlank und hübsch, sei doch ein bisschen mehr wie sie.

- Danke und hallo, Marina. - Hallo, Alisa.

- Bis später, Mama. - Und nichts mehr nach 19:00 Uhr essen!

Chips!

Danke, beste Freundin.

Das mache ich nur, um eine fette Freundin zu haben.

Schon klar. Ich weiß, du liebst mich.

Wollten deine Eltern dich auch loswerden?

Ja, so ähnlich.

Und dabei habe ich überhaupt nichts gemacht.

- Gib das her! - Meine Titten sind aber größer.

Erstens ist es noch nicht fertig und zweitens bist du das nicht.

Und der da gehört zum Inventar des Internats, unser Dobby.

- Am Wochenende bewacht er hier alles. - Ich heiße Eugene, ich wohne immer hier.

- Hallo, zusammen. - Hey!

- Hausaufgaben fertig? - Ja.

Und das, Kirill, ist unsere neue Zimmergenossin Olya.

Physik und Geometrie.

Sehr gut.

Ich hole mir Tee.

Wir müssten das nochmal besprechen.

- Gerne, heute Nachmittag? - Gut. Olya?

Artyom ist bei den Jungs untergebracht, in Saal 10.

Mir doch egal.

Alisa, aufpassen. Deine neue Freundin schnappt dir Igor weg.

Igor ist doch kein Idiot. Er braucht ein erfahrenes Weib.

Verzeihung.

Wieso soll die bei uns wohnen, wenn du sie nicht magst?

Iss einfach weiter.

Artyom.

Liebling.

Artyom.

- Ich hätte fast eingeschissen. - Still, ihr weckt noch alle auf!

Wieso seid ihr im Bett? Habt ihr's vergessen?

- Hallo. - Oder schwänzt ihr die Party?

Hoch, hoch, hoch! Aufstehen!

- Wolltest du etwa weglaufen? - Nein, Sherlock, sie geht zum Unterricht.

Jetzt entscheide dich endlich, was denn nun?

- Trink was mit uns, dann geh. - Oha!

Ja, braves Mädchen.

Keine gute Idee, in der Nacht wegzulaufen. Besser geht es am frühen Morgen.

Das Beste ist, überhaupt nicht wegzulaufen.

Dobby, sie hat ihre Gründe, und wir müssen ihr helfen.

Ich würde auch weglaufen.

Könntest du dich nur durchs Fenster quetschen.

- Doofe Kuh. - Selber.

Sonya, Schatz, wir würden alle gerne weg - nur einer von uns nicht.

Der liebe Dobby.

Ich habe bei 'nem Wettbewerb ein Stipendium gewonnen.

- Also bist du freiwillig hier? - Das ist eine hervorragende Schule.

Einige schätzen einfach nicht die hier gebotenen Möglichkeiten.

Dobby, quatsch sie nicht voll. Olya, sag Bescheid, wenn er zu langweilig wird.

Wieso ist früh morgens besser?

Da liefert ein Lastwagen Waren an.

Für einen Blowjob fährt der Fahrer dich wohin du willst.

Ein Scherz. Du kannst dich im Lastwagen verstecken.

Artyom.

- Schätzchen. - Mama?

Hilf mir.

Du musst mich retten, Artyom.

Mama. Mama!

- Hilf mir... - Mama!

Artyom.

Ich bin hier hinten.

Schätzchen.

Hilf mir.

Mein Liebling. Artyom, rette mich!

- Mama. - Rette mich, Schätzchen! Schnell, komm!

Mama! Mama, Mama! Mama!

Scheiße.

- Olya! - Wieso schläfst du nicht?

- Mama lebt! - Halt die Klappe!

- Ich habe sie gesehen! - Ruhe!

- Mama, sie lebt! - Du sollst still sein!

Ich bringe ihn zurück.

- Mama wartet! - Wo ist Saal 10?

- Ich zeig's dir. - Du musst mitkommen, ich habe sie gesehen!

- Ich komme mit. - Du gehst sofort zurück in dein Bett,

- hast du verstanden? - Los jetzt, leise.

Ich gehe auch mit.

- Olya, Mama ist da. - Sei doch leise, still.

- Sie ist da hinten. - Ruhe, habe ich gesagt!

- Aber da ist Mama. Ich will zu ihr! - Artyom!

Bleib hier, komm zurück!

Was ist hier los?

Sag mal, spinnst du jetzt?

- Dahinter ist Mama! - Komm mit!

- Was ist? - Los, sehen wir nach.

- Mama! - Da dürfen wir nicht rein.

Hier drin ist sie.

Hier drin ist sie.

- Du gehst jetzt schlafen, sofort! Hör auf! - Mama ist da drin!

- Still, still! - Mama, sie ist da drin!

- Sehen wir nach! - Beruhig sich.

Wow. Das ist cool.

- Blöder Idiot. - Dein Bruder ist durchgeknallt.

Ich weiß.

Wow.

Der helle Wahnsinn.

Wozu man das alles wohl gebraucht hat?

Hier stinkt es.

Dobby, pass doch auf, verdammt!

Alisa, mach ein Foto von mir.

Artyom, du kleiner Idiot, ich renne nicht noch mal hinter dir her. Komm jetzt!

- Mama ist da. - Hör auf!

Olya, unsere Mama ist da!

- Ich sagte, wir gehen. - Aber Mama lebt!

- Der Knirps hat den Verstand verloren. - Seht mal!

'Ne Zeichnung von einer Treppe.

- Kennst du das nicht? - Nein.

So beschwörst du die Pik Dame.

Zu viel Puschkin gelesen.

- Sie erfüllt dir Träume. - Sie schneidet dein Haar und tötet dich.

Geht nur ein Buzzcut oder auch was anderes?

- Dann rufen wir sie her. - Lieber nicht. Das ist Geisterbeschwörung.

- Sei nicht so feige, Dobby. - Er hat schon eingestrullt.

- Ist die Hose nass? - Ich bin nicht feige!

Also, wie funktioniert das?

Du zündest eine Kerze an

und sagst dreimal

- "Pik Dame, erscheine,..." - Schon kapiert.

Äh, Pik Dame, erscheine,

Pik Dame, erscheine, Pik Dame, erscheine.

- Jetzt wünsch dir was. - Ah...

- Ich will Millionär werden. - Wie originell.

- Oh, ich will, dass die Schule brennt. - Gib mir die Kerze.

Ich will, dass meine geliebte Stiefmutter einen brutalen Tod stirbt.

Originell genug? Jetzt du.

- Nein, vielen Dank. Artyom, wir gehen. - Ach, komm, ist doch nur Spaß.

- Dann bleib eben hier. - Hast du denn gar keine Wünsche, Olya?

- Ich habe einen. - Gut, dann auf die Bühne, Sonya.

- Aber haltet euch alle die Ohren zu. - Wir wissen doch eh, was du dir wünschst.

- Und was? - Dass du dünner wirst.

- Nein, ganz falsch. - Dann vielleicht ein Sandwich?

Blöde Kuh.

Ich wünsche mir,

mit dem Fressen aufzuhören.

Jetzt du.

Leute, ich habe einen sehr unanständigen Wunsch.

Ich will, dass mich Igor, der heißeste Lehrer hier, mal richtig...

- Alisa, stopp. - Wieso?

- Hier sind Kinder. - Na gut...

Ich wünsche mir,

von Igor geküsst zu werden, mehr nicht.

Was tust du hier?

Ich wünsche,

dass es meiner Oma wieder gut geht.

Hey...

Ich werde euch alle holen.

- Scheiße! - Idiot!

- Weg hier! - Lauft!

Ich will, dass meine Mama zurückkommt.

Und sie soll immer bei mir bleiben.

Bitte.

Hör auf zu schnarchen, Sonya!

Wie wir wissen, war die vorherrschende Religion in Mesopotamien der Polytheismus.

Hierin versammelten sich die Glauben und Kulte

der Assyrer, Akkader, Sumerer und...?

Weiß einer, von welchem Volk noch?

Nun? Nicht einer?

Natürlich der Babylonier.

- Sonya! - Jedes dieser Völker hatte seinen eigenen

Götterpantheon

und eigene religiöse Traditionen.

Entschuldigen Sie!

- Sonya, alles in Ordnung? - Tut mir leid, ich muss raus!

Tut mir leid, ich bin zu spät.

Die Mesopotamier glaubten aber auch an Dämonen und böse Geister.

Du bist erledigt.

Sie hatten verschiedene Riten und Zaubersprüche zu ihrem Schutz.

Kirill,

- worüber habe ich gesprochen? - Äh, über nackte Frauen?

- Olya, steh bitte auf. - Ist alles okay?

Du läufst nachts in der Schule herum?

- Ich wollte an die Luft. - Warst du allein?

Ja, war ich.

Weil du noch neu hier bist, werde ich von einer Bestrafung absehen.

Ich erinnere dich aber daran, dass du nach 22 Uhr im Zimmer zu bleiben hast.

Ist das klar?

Habe ich mich klar ausgedrückt?

Danke sehr.

Planst du einen kleinen Ausflug?

Mist.

Ja, vielleicht.

Ich denke, du willst nach Moskau fahren. Wo wohnst du da?

Bei einem Freund.

Was ist mit Artyom?

Ist mir scheißegal.

Olya, deine Mutter würde sicher nicht...

Meine Mutter...ist tot.

- Keine Ahnung, was sie hier denken würde. - Ja, das tut weh.

Aber vergiss nicht, das Artyom genau wie du unter ihrem Tod leidet.

Igor, ich dachte, Sie sind Lehrer und nicht Psychologe.

Nimm es.

Vielen Dank. Ich zahle es zurück.

Schick dem Kleinen mal eine Postkarte.

Mama?

Artyom.

Artyom!

Artyom! Stopp!

Was machst du denn da? Komm her!

Da ist Mama. Ich will bei ihr sein.

Du hast den Verstand verloren. Komm aus dem Wasser raus!

Ich zähle bis drei. Eins.

Zwei.

Dr...

Alles wird gut, Kleiner.

Ich wiederhole die Frage: Wieso hast du ihn unter Wasser gezogen?

Wie schon gesagt, da war eine Frau, ganz in Schwarz. Die hat das gemacht.

Sie war es also, die Artyom ertränken wollte?

- Ich war es nicht! - Wir alle haben mehr als einmal miterlebt,

wie hartherzig du zu deinem Bruder gewesen bist.

Das ist doch was ganz anderes. Artyom, komm, erzähl es ihnen!

Olya, ich habe es gesehen.

Wolltest du ihn erschrecken? Sei ehrlich, lüg nicht!

- Aber Artyom... - Olya.

Artyom, s-sag es. Sag ihnen, dass ich ins Wasser gesprungen bin, um dich zu retten.

Erzähl von der Frau, die du gesehen hast.

Wieso lügst du, wieso?

- Olya, hör auf. - Wieso lügst du, Artyom?

- Olya, lass das! - Warum?

Beruhige dich jetzt.

Hör gut zu. Ab sofort gilt, dass du dich deinem Bruder nicht mehr nähern darfst.

Und außerdem werde ich euren Vater über diesen Vorfall informieren.

Ich sollte zurückrufen?

Kirill, mein Junge, du weißt doch, dass ich dich liebe, oder?

Bist du betrunken?

Deine Mama auch.

Bitte verzeiht mir.

Papa, wieso liegt Diana da?

Ich habe einen Fehler gemacht.

Ich dachte, ich würde glücklicher mit ihr sein.

- Was ist mit Diana? - Alles ist im Safe.

Was zum Teufel ist da los, was redest du da?

Der Code dafür ist dein Geburtstag.

- Mir tut es so leid. - Papa!

Was hast du vor, Papa? Bitte tu's nicht. Papa!

Olya...

Oh, Verzeihung.

Was willst du?

Olya, ich glaube dir. Ich denke nicht, dass du deinen Bruder...

...ertränken wolltest? Vielen Dank, wenigstens einer, der mir glaubt.

- Wegen dieser Frau in Schwarz... - Woher weißt du das?

Igor hat es mir erzählt. Olya,

hatte sie eine Glatze?

Man sagt, dass die Pik Dame eine Glatze hat.

- Was glotzt ihr mich alle so an? - Kirill, beruhige dich!

- Was wollte ihr von mir? - Kirill! Kirill!

Lasst mich, ihr Arschlöcher! Ich hasse euch! Los, aus dem Weg!

- Beruhige dich! - Aus dem Weg!

Ruhig. Morgen holt dich deine Mutter ab. Alles wird gut, hörst du? Hörst du?

- Gut, steh auf. - Steht nicht herum. Auf eure Zimmer, los!

- Geht schon, hört auf zu gaffen! - Los, los, bewegt euch!

- Ruhig, tief einatmen. - Was hat er?

- Das geht dich nichts an. - Was ist denn los?

Sein Vater hat seine Freundin getötet und dann Selbstmord begangen.

Das hat er sich von der Pik Dame gewünscht.

- Spinnst du jetzt, Dobby? - Das ist Blödsinn!

- Vollidiot. - Ich muss Artyom finden.

Olya, genau das hat Kirill sich wirklich gewünscht.

- Los, lass uns draußen Fußball spielen! - Artyom?

Artyom, wieso hast du ihnen nichts über die Frau im See erzählt?

Sie hat es verboten.

Wer ist sie?

Wirst du bald sehen.

Artyom, hast du dir gestern Nacht auch etwas von der Pik Dame gewünscht?

Entschuldigung,

ich soll dafür sorgen, dass du dich von Artyom fern hältst.

- Befehl der Schulleitung. - Aber er ist mein Bruder.

- Ich weiß, aber du musst jetzt gehen. - Tun wir das.

Na komm, komm.

Ich habe etwas über dieses Anwesen rausbekommen.

Die erste Besitzerin war die Gräfin Obolenskaya,

eine bankrotte Jungfer, alleinstehend.

1888 hat sie ein Waisenhaus in ihrem Schloss eröffnet

und dann über zwei Jahre hinweg 19 Kinder umgebracht.

In der offiziellen Version hat sie das wegen der Zulagen getan.

Doch es gibt auch eine andere.

Keine Angst.

Ich opfere diese Seele für eine andere. Der Teufel ist mein Herr, er ist ewiglich.

Nehme er das Opfer an, nehme er das Opfer an, nehme er das Opfer an.

Satan, erhöre mich, nimm Ivans Seele und bring mir meinen Nikolai zurück!

Ich opfere seine Seele für eine andere im Gegenzug.

Gib mir meinen Nikolai zurück, gib mir meinen Nikolai zurück!

Satan, ich tue alles für Nikolai! Gib ihn mir zurück und nimm dafür Ivan!

Sie ist eine Hexe! Tötet sie!

- Stirb, du Monster! - Tötet die Hexe! Schneidet ihre Haare ab!

Ihre Rituale führte sie in einem geheimen Saal durch.

Es heißt, sie betete den Teufel an.

Die Bauern rissen ihr die Zunge raus, rasierten ihren Kopf und schlugen sie tot.

Wenn man der Legende glaubt, verfluchte sie alle und schwor Rache.

Sie fand einen Weg, ihre Seele in einen Spiegel zu zaubern.

Für alle Ewigkeit.

Und jetzt rate, wie man die Gräfin Obolenskaya seitdem nennt.

- Pik Dame. - Und wir sind in ihrem Schloss.

Viele Bauern und ihre Kinder starben ein halbes Jahr nach dem Tod der Gräfin.

Sie starben, nachdem ihnen eine kahl geschorene Frau im Spiegel erschienen war.

Hey.

Wieso seid ihr beiden nicht im Bett?

Ich...helfe Olya bei einem Referat.

Es ist Mitternacht, hilf ihr morgen. Geht in eure Zimmer.

Pik Dame,

ich weiß nicht, ob du existierst oder nicht.

Aber wenn es dich gibt,

dann bring mir meinen Papa zurück.

Ich wollte nicht, dass das passiert, ehrlich.

So etwas wollte ich mir nicht wünschen.

Bitte bring mir meinen Vater zurück.

Papa!

Pa...Papa.

Bitte verzeih mir, was ich getan habe.

Ich wollte nicht, dass das passiert.

Papa, bitte, verzeih mir. Ich schwöre, so etwas habe ich nicht gewollt.

Ich wollte nicht, dass durch meinen Wunsch so etwas Furchtbares geschieht.

Verzeih mir, Papa. Bitte, verzeih mir.

Was ist los?

Schüler und Schülerinnen, alle herhören!

Der Unterricht fällt heute für alle Klassen aus.

- Ruhe! - Seid still.

Ihr werdet alle in den Wald gehen, um dort den Schüler Kirill Makshanov zu suchen.

Er wird vermisst.

Was hast du?

Tut mir leid.

Kirill!

Kirill!

- Kirill! - Kirill!

Kirill!

- Kirill! - Kirill!

- Ein bisschen schneller, Leute. - In den Sechzigern war das ein Sommercamp.

- Drei Kinder wurden vermisst. - Kirill!

In den Neunzigern wurde es ein Kurzentrum. Drei tote Kinder, zwei vermisste.

Sonya, bist du krank?

Nein, ich muss nur heute Morgen was Schlechtes gegessen haben.

Kirill!

Kirill!

Kirill!

Kirill!

Kirill!

Helft mir! Helft mir!

- Was ist passiert? - Da...

- Was ist da, Sonya? - Da war eine Frau, ganz in Schwarz!

Gut. Alisa, bring sie in euer Zimmer. Mach schon!

- Ganz ruhig. - Und ihr sucht weiter.

Na los!

Ich habe sie gesehen, ehrlich.

Ja, klar. Da braucht jemand einen Snack.

Sonya, wo war sie genau?

16, 17, 18, 19.

Genau so viele Kinder hat die Gräfin umgebracht.

Eugene, komm mal her.

"N. Obolensky". Ihr Sohn?

Hat sie ihren eigenen Sohn getötet?

- Er sieht aus wie ein kleiner Matrose. - Den habe ich schon mal gesehen.

Sie hat ihn nicht getötet.

Andere Kinder waren das. Sie haben seine Lieblingspuppe in den See geworfen.

Er ist hinterhergeschwommen und ertrunken.

Sie hat ihre Seele dem Teufel verkauft, um sich zu rächen?

Alle diese Geschichten wurden von den ansässigen Bauern erfunden.

Sie dienten als Vorwand, dass sie sie ermordet und ihren Besitz gestohlen haben.

Sie war eine Mutter, die ihr Kind verloren hat.

Das hat ihr das Herz gebrochen.

Traurig.

Geht jetzt wieder zu den anderen. Na los.

Beeilt euch.

Woher kennt sie die Gräfin?

Hey, warte. Ist das die Puppe?

Artyom, sind das du und deine Schwester?

Nein, ich und meine Mama.

Wie schön.

- Darf ich dein Bild sehen, Gosha? - Ist noch nicht fertig.

Dann warte ich, bis du soweit bist. Masha, das sieht toll aus, wie du...

Wieso malst du sie, wenn sie doch tot ist?

Da hast du aber schöne Farben ausgesucht...

W-Was ist denn passiert?

Was ist denn, Gosha? Zeig mir, wo es weh tut!

Ich habe Gosha Bescheid gesagt, dass du ihn bestrafst.

Er hat selbst Schuld.

Mama, wann wirst du mich holen?

- Mama? Mama? - Artyom?

- Mit wem hast du gesprochen? - Mit Mama.

Artyom,

Mama ist tot, und das weißt du.

Mama sagt, du bist böse.

Du hast mich nicht lieb, sagt sie.

Mama würde so etwas nie sagen.

Wieso hast du Gosha wehgetan?

- Woher hast du die Puppe? - Die ist von Mama.

- Zeig mal. - Fass sie nicht an!

Mama sagt, sie wird euch alle zu sich holen.

Das bringt dich auf andere Gedanken.

- Danke. - Wie fühlst du dich?

Ich weiß nicht. Ich...

- Ich mag nichts mehr essen. - Süße, wenn du abnimmst,

wäre das nicht nett von dir. Dann muss ich mir 'ne neue fette Freundin suchen.

Alisa!

Alisa!

Weißt du was? Deine dämlichen Scherze machen mir überhaupt keine Angst.

Ich will ab sofort nicht mehr abnehmen.

Ich liebe es, mich vollzufressen, also fresse ich mich voll.

Nun? Was willst du jetzt dagegen machen, du Hexe?

- Der zweite Wunsch wurde erfüllt. - Dobby, hör auf damit!

Deinetwegen hat Sonya an den Quatsch geglaubt.

Das ist kein Quatsch. Sonyas und Kirills Wünsche wurden erfüllt.

Ein vermisster Junge, Glasscherben und ein Stich in die Backe.

Wann greifen Sie ein?

Wollen Sie etwa, dass unsere Sponsoren erfahren, was hier los ist?

Wenn das Internat schließen muss, können Sie als Lehrer einpacken.

Das garantiere ich Ihnen.

Stehen Sie hier nicht herum und gaffen!

Kommen Sie, Igor, wir müssen Ihnen dringend etwas zeigen.

Ein Keller voller Müll, das ist alles.

Sehen Sie hier, die Zeichnungen an der Wand.

Sieht so aus, als zeigen sie rituelle Opfer-Zeremonien.

- Das stellt den Übergang einer Seele dar. - Das Symbol der Pik Dame,

- da ist es. - Igor, die sind doch verrückt, oder?

Nein.

Das ist ein uraltes Symbol: die umgedrehte Jakobsleiter.

Nun führt sie geradewegs in die Hölle.

Wie kann man ihn rückgängig machen, einen Pakt mit dem Teufel?

Laut einigen Legenden gibt es ein Ritual, um einen Handel rückgängig zu machen.

- Man gibt zurück, was man wollte. - Und wie ist's mit einem Wunsch?

- Leute, ihr seid besorgt, aber... - Was wissen Sie über dieses Ritual?

Na gut. Ihr sagt also, dass im Keller hier Kinder ertränkt worden sind.

Dann muss ja irgendwo ein Wasserbecken sein, ein Bassin oder so.

Igor, sehen Sie.

Helft mir mal.

Halte mal.

Wer ist noch im Keller gewesen?

Unsere Freundin, Sonya...Gracheva.

Sie ist vor einer Stunde verstorben.

Es war Selbstmord, sie war wohl in Kirill verliebt.

- Vertrauen Sie uns, das war kein Zufall. - Ja, ich erinnere mich - diese Spielkarte.

- Sie müssen jetzt mitkommen. - Warum?

- Zur weiteren Befragung. - Ich muss doch jetzt in die Schule...

- Die Schule wird erstmal geschlossen. - Das ist besser so.

Der Elternrat ist informiert, die Kinder werden abgeholt.

- Was? - Die Sicherheit der Kinder ist gefährdet.

Kommen Sie mit.

Was ist mit uns?

Ich rufe jetzt meine Mutter an.

Ihr könnt erst mal bei mir bleiben.

Sag Artyom Bescheid.

- Hast du irgendwelche Verwandte? - Meine Oma,

aber sie wohnt weit weg.

- Gosha, dein Vater will dich abholen. - Papa, Papa!

- Papa, hier war echt was los! - Komm, Schatz, wir fahren heim.

- Ist es dringend, Alisa? - Hallo, Mama. Wo steckst du?

- Ich kann jetzt nicht reden, Alisa. - Was heißt das?

- Ich rufe später zurück. - Du arbeitest noch?

- Ich rufe dich an. - Ich warte hier seit zwei Stunden!

Tut mir leid, bis dann.

Ich freue mich so auf Zuhause.

Scheiße.

- Hast du alles? - Ja.

Igor, warten Sie.

- Darf ich auch zu Ihnen? - Kommt deine Mutter nicht?

- Lass mich los! - Hör auf.

Lass mich los, ich will nicht weg! Mama ist hier, ich bleibe bei Mama!

- Was hat er? - Ich bleibe hier! Lasst mich!

- Ganz ruhig. - Loslassen!

- Komm. - Ich gehe nicht weg!

- Ruhig, alles wird gut. - Ich bleibe bei Mama!

Ruhig, ruhig...

- Artyom, halt! - Artyom!

Dobby, geh nicht weg, bitte!

Geh ins Auto, ich bin gleich zurück.

Artyom?

Artyom?

Bleib da stehen!

Artyom, warte!

Ich weiß, wo er ist.

Eugene.

Eugene.

Eugene.

Oma?

Eugene, mein Liebling.

Ich bin so froh, dass du es noch geschafft hast.

- Wie kommst du denn hierher? - Ich spüre es, meine Zeit ist gekommen.

- Nein. - Doch, so ist es.

- Nein, liebe Oma. - Ich muss...Abschied nehmen.

- Nein, Oma. - Du bist jetzt auf dich allein gestellt.

- Nein, Oma! - Ich gehe...

- Stirb nicht! - Sei...stark.

Bitte nicht. Du darfst nicht sterben, Oma!

Bitte sterbe nicht! Oma, nein!

- Artyom. - Olya!

Olya, er soll seinen Wunsch zurücknehmen, sonst lässt sie euch nicht frei.

Mama kommt.

Artyom, du musst deinen Wunsch zurücknehmen.

Mama ist tot.

Das ist nicht Mutter.

Artyom! Artyom!

Lass ihn los!

Artyom! Artyom! Nein! Nicht!

Lass ihn frei! Nimm deinen Wunsch zurück, Artyom! Tu es!

Artyom!

Ich liebe dich.

Artyom! Nein!

Tu's nicht! Lass ihn frei, du Ungeheuer!

Artyom, Artyom...

Ich bin da...

- Gib ihn zurück, du Monster! - Warte!

Du kannst Artyom noch retten.

Igor meinte, dass ihr Symbol für den Übergang der Seele in die Hölle steht.

Das ist nicht wahr. Ich bin da gewesen.

Artyom ist jetzt in der Spiegelwelt.

Er hat ein Portal geöffnet.

Das Portal hinein kann auch wieder heraus führen. Hilf mir!

- Es ist kalt, das ist gut. - Warum?

Ohne Sauerstoff überlebt das Gehirn vier Minuten, in kaltem Wasser bis zu acht.

Woher weißt du das?

Meiner Mutter fehlte eine Minute. Komm her!

Ich muss hier ins Wasser und ertrinken.

Hol mich in sieben Minuten zurück.

Mach es!

Ich schaffe das nicht.

Ich bin drin.

Eugene?

Eugene, kannst du mich hören?

Kirill?

Sonya?

Sonya?

Sie hat ihn mitgenommen und sie sind dort lang gegangen.

Sie hat ihn mit sich genommen. Geh dort lang!

Mama.

Mama, rette mich. Mama!

- Mama, bitte. - Hilf mir, Mama!

Alisa?

- Hilf mir, hilf mir! - Hol uns hier raus!

- Hilfe! Hilfe! - Hilf mir bitte!

- Hilf mir, Hilfe! - Hilf mir, Olya, rette mich!

Ich habe solche Angst!

- Mir ist so kalt, sie ist böse! - Hol mich hier raus!

Olya, sie wird dich auch holen!

Es tut mir so leid.

Eugene, was ist passiert?

- Bleiben Sie weg! - Wieso denn?

Nicht näherkommen!

Sie hat mich dazu gezwungen.

Und sie hat gesagt, wenn ich Olya in die Spiegelwelt locke,

- wird meine Oma leben! - Ganz ruhig! Beruhige dich.

- Noch ist nicht alles verloren. - Den anderen sind ihre Familien egal,

aber mir nicht!

- Eugene! - Kommen Sie nicht näher!

Eugene!

Sei ruhig und hör mir zu!

Du kannst kein Leben retten, indem du ein anderes vernichtest!

Dämonen halten nie ihre tollen Versprechungen.

Wir können Olya und Artyom noch retten. Na komm, lass die Stange los!

Gut so, braver Junge.

Komm hoch! Hör zu: Du musst jetzt deinen Wunsch zurücknehmen.

Tu es!

Ich...

wünsche nicht mehr,

dass es meiner Oma wieder gut geht.

Hey?

Artyom?

Artyom, raus da.

Wir haben nicht mehr viel Zeit. Komm jetzt!

Wir müssen zurückgehen.

Ich bleibe hier.

Bei Mama.

Wir sind wieder zusammen. Für ewig.

Eins, zwei, drei.

Vier, fünf.

Du hast mich nicht lieb.

Doch, klar. Du bist mein Bruder.

Du hasst mich.

Du hast mich nie lieb gehabt.

Bitte verzeih mir. Ich vermisse Mama auch, sogar sehr.

Erinnere dich an unsere echte Mama.

Bitte verzeih mir!

Eins, zwei, drei, vier.

Eins, zwei, drei, vier.

Ich hab' dich richtig lieb.

Ich hab' dich auch lieb.

Jetzt raus hier.

Lass sie los!

- Du musst dir sofort was wünschen,... - Olya, nein!

...von ganzem Herzen.

Pik Dame, erscheine, Pik Dame erscheine.

- Ich wünsche mir... - Nein!

Artyom, geht es dir gut?

Olya! Olya! Olya, wach auf!

- Wach auf, Olya, los! - Warte doch.

Olya, bitte wach auf, bitte. Bitte, Olya, wach doch auf!

- Bitte, Schwester, wach auf. - Eins, zwei, drei, vier.

Olya, ich will, dass du aufwachst.

Bitte, Olya. Bitte...

Olya!

- Zerstört den Spiegel, sofort! - Eugene, mach es!

- Alles okay? Geht es dir gut? - Ja.

- Artyom. Olya, alles gut? - Da drüben waren Sonya und Kirill.

Alisa auch.

- Olya, es tut mir so leid. - Lasst uns schnell hier verschwinden.

- Geht ihr zu eurem Stiefvater? - Nein.

Nächstes Jahr werde ich 18 und kann Artyoms Vormund werden.

Dann suchen wir euch bis dahin ein Zuhause.

Ich möchte mich von meiner Oma verabschieden.

Natürlich, wir helfen dir. Wir bezahlen die Fahrt und setzen dich in einen Zug.

Olya.

Danke fürs Zurückholen.

Wie hast du sie besiegt?

Das ist ein Geheimnis, Stinker.

Artyom!

Artyom!

Artyom!

Artyom!

Artyom!

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