All language subtitles for Der.7.Tag.2017.GERMAN

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Original subtitles

Zimmerservice!

- Ja, ja, ja, gleich!

Moment noch!

Wie lange werden die Aufnahmen gespeichert?

Etwa 'n Monat, danach überspielen die sich wieder.

Die vollständige Gästeliste drucken Sie mir auch noch aus? - Ja.

Okay, ich komme jetzt rein.

Moment! Eine Sekunde.

- Ja.

Entschuldigung.

Kollege Warnke. - Wo ist er?

Zimmer 31, Fahrstuhl gleich dahinten um die Ecke.

Bitte ziehen Sie mir eine Kopie,

ein Kollege bringt Ihnen gleich einen USB-Stick. Ja?

Die Videoüberwachung hier, ziemlich old school.

Auch leider nur unten im Eingangsbereich!

Ich hoffe, das bringt was. Bitte, nach Ihnen.

Wer ist der Mann? - Manuel Almeida, hat 'n brasilianischen Reisepass.

Aber irgendwas ist da strange. - Wieso?

Er sprach wohl akzentfrei Deutsch. Außerdem so ein Schnickschnack:

Gefärbte Haare und die Brillengläser ohne Stärke.

EC-Karte? Kreditkarte? - Nee. Aber einen Raubmord?

Glaub ich nicht dran. Im Nachttisch lagen 5.000 Euro cash.

Und ein Flugticket Sao Paulo Richtung Frankfurt.

Von da aus fuhr er mit der Bahn. - Wie lange ist er schon hier?

Hat am 31. August eingecheckt. Heute ist der 7. Tag.

Traf er jemanden? - Wissen die nicht.

Er war unauffällig. Wenn er hier war,

hat er sich mal 'n Sandwich bestellt. Und die Vorhänge die ganze Zeit zu.

Ist die Kriminaltechnik da? - Die sitzen in Kreuzberg fest,

der Gerichtsmediziner auch. Drei, vier Stunden, nicht eher.

Sieht heftig aus, da drinnen. Hohe Affektivität, wenig zielgerichtet,

sieht für mich aus wie ein Intimizid.

Prüften Sie die Leichenstarre? - Sie kennen Arlinghaus!

Wenn ich seinen schönen Tatort kontaminiere, tickt der aus!

Wenn er ein Problem hat, der hat meine Nummer.

Ich kenne den Mann. - Echt?

Thalheim. Michael oder Markus. wenn Sie ihn googeln,

finden Sie ein Foto.

Das Gelenk ist schon fast versteift, vor acht Stunden, würde ich sagen.

Hier.

Einstichwinkel und -tiefe? Wir haben keine drei, vier Stunden Zeit,

auf die Kriminaltechnik zu warten, geht nicht. Nicht in so 'nem Fall!

"Thalheim" sagt mir nichts. - Der hat sich vor anderthalb Jahren etwa

mit 20 Mio. Euro abgesetzt und seine schwangere Frau hier zurückgelassen.

Okay. Das ging an mir vorbei. Winkel von schräg unten,

Einstichtiefe fast 10 cm... Ich würde sagen, 15,

18 Einstiche über den ganzen Oberkörper verteilt.

Die Stiche bis zur Brusthöhe... - Stimmt, das wirkt wie ein Intimizid!

Die Videos!

Ja, danke. Ja.

Entschuldigung.

Ja?

Murat,

kann ich mal telefonieren? - Ja, na klar.

Kanzlei Henke, Leibner mein Name, guten Tag. - "Rita, ich bin's."

Bille?

Hast du ihn gefunden?

Kannst du mich zu Uli durchstellen? Ist dringend.

Der ist in Warschau, auf einem Mandantengespräch.

Der kommt erst morgen wieder rein. Kann ich was tun?

Nein. Sag einfach niemandem, dass ich angerufen habe? - Na klar.

Hast du mit Michael gesprochen?

Ich, ich, ich meld mich wieder!

Rita. - Bille, hallo.

Hey, hatte Michael gestern Abend irgendeinen Termin?

Der wollte gestern nicht mehr weg, er wollte bei dir bleiben.

Ist was passiert? - Bille! Hey.

Michael kam nicht heim. Hatte er 'n Treffen gestern?

Ein spontanes Mandantentreffen, weißt doch, wie das ist.

Du stolperst in einen rein und schon ist der Abend gelaufen.

Dann hätte er sich gemeldet. - Hat er nicht? - Uli!

Setz dich mal hin! - Na, das ist ungefähr das Letzte,

wie du mich ruhig kriegst! - Was soll ich machen?

Na, irgendwas! Du bist das Alphatier!

Gut. Du fährst jetzt heim, ich such ihn

und dann melde ich mich! - Er hatte doch Ärger mit einem Mandanten.

Mandanten und Ärger sind Synonyme. Komm, jetzt zisch ab.

Oder soll ich dir noch einen Pfefferminztee anbieten.

Oder... eine saure Gurke oder so. Mach's gut.

Danke.

- Jetzt ist er wach.

Entschuldigung, Frau Dr. Henke!

Sie hat gesagt, sie hat starke Blutungen. - Wer?

Sie hat ihren Namen nicht genannt!

Einen Moment.

Danke.

Ja. Henke. - "Gabi?"

Bille! Bist du das?

Ich bin hier unten, bei Murat. Im Teeladen.

Kannst du bitte runterkommen?

Ich, ich komme sofort, ja? - "Danke."

Ist dieses Messer aus Ihrer Hotelküche?

Nein, wir haben eine andere Marke.

Gucken Sie mal, war das die Frau?

Ja!

Sybille Thalheim. Die Exfrau des Toten.

Schicken Sie sofort eine Zivilstreife zu ihr,

und schreiben Sie sie zur Fahndung aus! - Jawohl.

Ja, gehen Sie durch.

Braungart, ich brauch 'ne Zivilstreife. - Danke.

Bille? Was ist los?

Telefonierst du heute noch mit Uli?

Der ist in Warschau. Trifft sich da mit seinen Russen.

Hallo, was darf ich dir bringen? - Vielen Dank, nichts. Danke.

Die mögen ihn. Ich glaube nicht, dass er anruft.

Ich brauche ihn. - Was ist passiert? - Michael ist zurück.

Wie, bitte? - Ja.

Er ist tot. - Michael?

Und die Polizei denkt, ich hab ihn umgebracht.

Wie das? - Rita fand ihn zufällig in einem Hotel.

Ich bin dahin und nahm mir ein Zimmer.

Sprachst du mit ihm? - Ich kann nicht glauben, dass er das war.

Wieso meldete er sich nicht bei mir? - Aber er war es? - Ja?

Gestern Abend bin ich hin, ich war so wütend

und ich wollte mit ihm reden. - Sahst du ihn? - Ja.

Aber meine Erinnerung ist total weg! Ich bin in meinem Zimmer aufgewacht,

und da war alles voller Blut. Und ich hatte ein Messer neben mir.

Ein Messer, das war aus meiner Küche.

Die Polizei ist gekommen, und da bin ich abgehauen.

Bille, das ist saudämlich! Ich bringe dich zur Polizei!

Nein! Ich erzählte rum: Wenn ich ihn wiedersehe, töte ich ihn.

Hast du das getan?

Ich weiß es nicht!

Ich kann nicht nach Hause!

Dann komm zu uns. - Spätestens heute Abend ist die Polizei bei euch.

Dann tust du das: Du stellst dich! Verlass dich auf Uli!

Der haut dich da raus! - Hast du nicht ein Versteck?

Ohne Anwalt kann ich nicht zur Polizei!

Dann lass dich einfach abholen. - Ohne Polizei würde mein Baby leben!

Bitte hör auf, so zu reden! - Frag Uli! Er war dabei!

Bitte. - Danke.

Hat Ihr Mann sich bei Ihnen gemeldet? - Nein.

Hatten Sie finanzielle Schwierigkeiten? - Nein.

Eheprobleme? - Nein!

Nein.

Ein Mann ohne Probleme verlässt seine hochschwangere Frau und sagt nix?

Sagt ihr nicht, wo er hinwill. Verspricht ihr nicht,

sie nachzuholen, angeblich war alles bestens... Würden Sie das glauben?

Mir ist nicht gut, können wir ein anderes Mal weiterreden, bitte?

Bitte, mir ist einfach richtig... - Bille?

Uli!

Och, schön, dass du da bist.

Ich muss mich kurz hinlegen. - Ja, entspann dich.

Ulrich Henke ist mein Name. Ich bin der Anwalt.

Rohrbach. - Zeigen Sie mir die Verfügung!

Sie wissen, die brauche ich nicht. Das ist ein informelles Gespräch.

Sie finden das informell? - Das Gespräch ist informell,

die Akten dürfen hier verschwinden!

Gut. Das Gespräch ist hiermit beendet. Meine Mandantin

wird keine weiteren Fragen beantworten. - In Ordnung.

Bille! Bille? Bille, was ist denn? Was ist? - Oh, nein! Oh, nein!

Uli! Scheiße! - Oh, nein!

Hilfe! - Rufen Sie 'n Krankenwagen! Schnell!

Oh, nein!

Wenn du nicht willst, ist voll okay, aber dann sag's mir jetzt!

Bis Uli zurückkommt, keine Stunde länger!

Und dann sprichst du mit ihm, und ihr geht zusammen zur Polizei!

Danke. Ich brauch noch irgendwas zum Anziehen.

Und ein bisschen Geld und ein Handy.

Ich muss noch mal kurz hoch in die Praxis. Warte im Auto auf mich.

Es steht vorne kurz vor der Ampel. Zehn Minuten, okay? - Ja, danke.

Es wird alles gut, ja?

Hey, Bille?

Alles gut. Okay?

Was ist mit dem Kind? - Wir hoffen, dass es überlebt.

Sind Sie der Vater? - Nein. - Ein Angehöriger?

Nein. - Dann warten Sie bitte hier draußen.

Uli?

Was ist denn passiert? - Ich weiß nicht,

sie hat Flüssigkeit verloren.

Du kannst da nicht rein.

Hat sie Blutungen gehabt? - Keine Ahnung, ja, vielleicht.

Ich weiß es nicht. Was wird mit dem Kind?

Ich weiß es nicht. Aber es ist nicht gut.

Wenn Michael jemals wiederkommt, dann bringe ich ihn um.

Die gleiche Serie wie die Tatwaffe.

Soll ich Ihnen helfen? - Ja. Bitte, geben Sie es mir mal.

Ach, nee! "Henke, der Henker"! Den kenn ich ausm Gerichtspraktikum.

Ich fand ihn super, als Strafverteidiger 1A!

Er war in 'ner Bürogemeinschaft mit dem Toten,

die beiden waren eng befreundet. - Sind Sie von der NSA?

Das war kurz nach meinem Unfall, als der Fall durch die Presse ging.

Meine Ex hat mich damals mit dem Zeugs versorgt.

Mehr ging hier oben eh nicht mehr rein.

Wieso "Ex"? Ist die abgehauen?

Können Sie mir 'n Gefallen tun? - Ich behalt's für mich!

Schauen Sie, welcher Kollege von der Wirtschaftskriminalität damals

da ermittelte. Wir brauchen 'n Briefing!

Ich wühl mich nicht durch die Akten! - Ein Messer, drei Liter Blut,

18 Einstiche. Sie wollen 'n Support von der Wirtschaftskriminalität?

Was ist das denn?

Sie setzten sich mit 20 Mio. Euro erfolgreich nach Brasilien ab.

Schön warm, alles dufte.

Hier wartet die Polizei mit Haftbefehl und eine Ex,

die Sie verflucht. Gibt es für Sie irgendeinen Grund, zurückzukommen?

Bikini vergessen?

Und was ist das jetzt?

Ein Teddy.

Ich bin hier Vertrauensärztin.

Sonst kommen hier nur Beleghebammen rein.

Hier vorne ist ein Yoga-Raum.

Aus dem kannst du dir Decken holen.

Hier findet heute kein Kurs statt.

Also, es kommt niemand mehr.

Guck mal, ist was zum Anziehen, ich hoffe, das passt.

Und, ähm, scheiße!

Ninas Geburtstagsgeschenk,

es ist schon angemeldet, aber die Nummer kennt noch niemand.

Wenn Uli sich meldet, geb ich sie ihm.

Danke.

Komm her!

Warum ist Michael zurückgekommen?

Was wollte er hier?

Vielleicht,

vielleicht zu dir? Sich entschuldigen?

Dich holen?

Aber da war kein Anruf, kein Brief, kein gar nichts...

und dann steht er einfach da.

Ich find jemanden für Nina, oder sie schläft bei Carla oder was...

Ich lass dich nicht gerne alleine! - Ich will, dass alles ist wie immer.

Versprich mir, dass du hierbleibst! - Ja.

Uli soll mich anrufen, sobald er da ist, okay? Egal, wann.

Ich brauch ihn!

Bille?

Ah, guck mal,

hier musst du unterschreiben.

Was ist das? - Das ist das Pfändungsprotokoll.

Ich hab's überprüft, stimmt so. Danke.

Und den Hausschlüssel. - Der steckt unten.

Können Sie die abziehen? - Ja.

Brauchen Sie da noch eine Unterschrift? - Ja, hier rechts.

Dann vermerke ich das mal.

So, dann musst du hier noch mal unterschreiben, bitte.

Okay, lass uns abhauen.

Kann ich den mitnehmen? - Ja, klar.

Eigentlich nicht. Aber okay.

Schicken Sie mir das Pfändungsprotokoll in Kopie

an die Kanzlei. Bitte. - Ja, mache ich.

Frau Thalheim?

Was machen Sie jetzt, wo Ihr Mann mit 20 Millionen abgehauen ist?

Wo fahren Sie jetzt hin?

Nina?

Hat Papa sich gemeldet?

Nein.

Guten Tag, mein Name ist Warnke, von der Kriminalpolizei.

Was haben Sie hier zu suchen?

Ich wollte... - Nina, lass uns mal alleine!

Sie wissen, wer mein Mann ist?

Ja. - Dann lassen Sie Ihre Karte hier,

und Ihr Vorgesetzter wird morgen von ihm hören.

Sie wissen, wo sie ist. Nicht wahr?

Wer?

Hat Sie sie angerufen? Haben Sie sie getroffen?

Ich weiß nicht, wovon Sie reden, aber Sie verlassen bitte mein Haus.

Auf jetzt. - Wir durchsuchten Frau Thalheims Wohnung.

Und Sie sind so ziemlich die einzige Freundin.

Ich wüsste nicht, wo sie sonst hin kann!

Sind Sie sicher, dass Sie sie wirklich alleine lassen können?

Ich weiß nicht, wo sie ist.

Das letzte Mal hab ich sie vor einer Woche gesehen.

Ihr Mann ist Strafverteidiger.

Sie wissen, was er ihr raten würde

und ich nehme mal an, Sie haben ihr das Gleiche gesagt.

Lassen Sie los.

Lassen Sie los!

Ah!

Es tut mir leid.

Mama!

Ich muss noch ein bisschen üben. - Warten Sie, ich helfe Ihnen.

Es geht schon.

Was ist mit Ihren Händen? - Die sind wund, vom Rollstuhlfahren.

Ich hab noch keine Hornhaut.

Ich sitze noch nicht so lange im Rollstuhl.

Bitte, komm.

Kommen Sie, bitte.

Geh bitte in dein Zimmer, ich komm gleich zu dir. Ja?

Ich lasse Sie überwachen, Ihr Telefon, Ihre Post und Ihr Internet.

Wenn Sie zur Frau Thalheim Kontakt aufnehmen, werden wir sie finden.

Aber wenn Sie mich zu ihr führen, werde ich das so bewerten,

als hätte sie sich selbst gestellt. Besprechen Sie das mit Ihrem Mann

und lassen Sie sich sagen, wie viel Jahre Knast Sie ihr so ersparen.

Warum sollten Sie ihr helfen?

Weil ich eine Ahnung davon habe, wie es ist, wenn man alles verliert!

Wiedersehen.

Herr Warnke?

Die sind von meinem Mann.

Hornhaut muss man auch wachsen lassen.

Ah! Scheiße!

Rita? - Hi.

Woher weißt du denn meine neue Adresse?

Ah, Uli hat gequatscht?

Einmal... und... zweimal.

Deine Vasen haben Sie dir ja sicher auch unterm Arsch weggegriffen, oder?

Unten an der Ecke ist 'n Bäcker. Kaffee?

Lass uns mal lieber hierbleiben.

Was ist denn los?

Ich hab Michael gesehen.

Was?

Ja. - Wo?

In einem Hotel. Das Hotel Süden in Rudow.

Sicher, dass es Michael war?

Ja, er hatte eine Brille und gefärbte Haare, ich glaub schon.

Hast du mit ihm gesprochen? - Nein, nein.

Ich war total perplex!

Hat er dich gesehen? - Nein, nein.

Hast du Uli und Gabi gesagt, dass du ihn sahst?

Er ist dein Mann! Ganz ehrlich, ich finde,

die wurschteln sowieso zu viel in deinem Leben rum.

Ohne die beiden könntest du mich vom Hof kratzen! Das ist so!

Was hast du jetzt vor?

Ich werde dahin gehen.

Sie hatte sich ein Zimmer in diesem Hotel gebucht für eine Nacht.

Wann genau sie zum Zimmer ihres Mannes ist, ist da nicht drauf.

Das Hotel hat nur die Außenkameras und eine im Eingangsbereich.

Ihr Vorschlag? - Wir müssen Henke und seine Frau überwachen.

Früher oder später taucht die da auf, hundertpro! - Ist sie schon.

Und Frau Henke weiß auch, wo sie ist.

Ich hab ihr gesagt, wir überwachen sie. - Bitte?

Bei der Indizienlage bekommen Sie eine Überwachung eh

bei keinem Richter durch. - Und warum?

Druck ist als Entscheidungshilfe manchmal gut.

Sie will eine gute Freundin sein. Aber was ist eine gute Freundin?

Warum genau hat sich Ihre Frau noch mal von Ihnen scheiden lassen?

Sie fand einen Mann, der mit Windeln durch die Gegend fährt,

wohl irgendwie unsexy.

Erst recht, wenn sie ihm beim Wickeln helfen musste.

Wenn ich rieche, sagen Sie's mir, ja? Ich bekomme das nicht mit.

Hey! Hey!

Micha!

Hallo.

Entschuldigung, ja?

Ja?

Wer sind Sie?

Wer sind Sie?

Sybille Thalheim. Die Exfrau von Michael Thalheim.

Woher haben Sie diese Nummer? - "Bei Michael gefunden."

Warum hat er Sie angerufen? Was wollte er von Ihnen?

Wer war das?

Wollte er nicht sagen.

Brauchst du meine Hilfe?

Jetzt nicht mehr.

Sicher?

Es gibt Mandanten, die wollen nicht verstehen,

dass sie für den Mist, den sie bauen, selber verantwortlich sind.

"The person you have called is temporary not available."

Sie müssen sich das so vorstellen:

Der Notar richtet ein Konto in seinem Namen ein.

Auf dem er das Geld seines Mandanten treuhänderisch verwaltet.

Die Intention ist, dass der Notar sofort liquide ist,

wenn er für seinen Mandanten z. B. ein Haus kaufen soll. Oder so was.

Und wenn ein Notar mit einer gut betuchten Klientel

mehrere solcher Anderkonten eingerichtet hat,

dann können Unsummen zusammenkommen. - Das waren die 20 Mio.? - Genau.

Herr Thalheim hat dann sämtliche Anderkonten

in 15 Minuten leer geräumt.

Und das Geld dann auf Konten in Litauen und Estland überwiesen

und von da aus nach Russland.

Da ist für uns Schluss, da kommen wir nicht ran.

Hatte außer Michael Thalheim jemand Zugriff auf die Konten?

Ausschließlich Thalheim hatte Zugriff auf die Konten.

Außerdem waren alle Überweisungen von Thalheim selbst unterschrieben.

Sie glauben bei dem Mord an 'n wirtschaftlichen Hintergrund?

Wir wissen nicht ganz, was wir glauben sollen!

Ich dachte, der Tatverdacht ist eindeutig?

Die Spurenlage ist eindeutig! Sie war in dem Hotelzimmer,

und an der Tatwaffe waren nur ihre DNA

und Abwehrspuren ihres Mannes. Die Motivlage ist auch klar.

Aber? - Ihr ganzes Vorgehen ist inkonsistent:

Es wirkt alles sehr geplant. Sie mietet sich im Hotel ein,

sie nimmt 'n Messer von zu Hause mit, sie tötet ihren Mann.

Geht in ihr Zimmer und schläft acht Stunden,

bis wir kommen! Sie flieht, lässt aber die Tatwaffe zurück!

Irgendwie... nee! - Ja, wenn sie es nicht war,

müsste ihr jemand den Mord untergeschoben haben.

Ja. Aber wer? Und warum?

Micha?

Micha?

Was?

Einbruch?

Hey?

Hallo!

Hey!

Hallo?

Was?

Ja.

Bille, Bille! Ich bin's! - Uli!

Ich hab mir nur ein Wasser geholt! - Endlich. - Wo warst du denn?

Komm, ich muss dir was zeigen. - Was ist hier los?

Entschuldigung... es hat kurz wehgetan.

Soll ich mal nach Ihnen schauen? - Geht schon wieder!

Im wievielten Monat sind Sie denn? - Im fünften.

Man sieht noch nicht wirklich was. - Fünfter Monat.

Und da sind Sie schon hier? - Frau Dr. Henke brachte mich her.

Sie guckt morgen nach mir!

Ich hatte bei der ersten Schwangerschaft Gestose. Alles gut.

Ich hörte die Mailbox gerade erst vor einer halben Stunde ab.

Was ist los? - Kennst du die Nummer?

Woher hast du die? - Aus Michaels Hotelzimmer.

Die hatte er aufgeschrieben. - Ja, ja,

das ist die Nummer von Ganter, unserem Wirtschaftsprüfer.

Er arbeitete sehr eng mit Michael zusammen.

Wegen dem kam er zurück, bestimmt.

Hast du mit Ganter telefoniert? - Ich rief ihn sofort an.

Er gab sich nicht zu erkennen und legte auf.

Kann das sein, dass er Michael half, die 20 Mio. zu stehlen? - Nein, nein.

Ging nicht. Nur Michael hatte Zugriff auf die Notaranderkonten.

Warum wollte Micha ihn treffen? - Keine Ahnung. - Wo wohnt denn der?

In Dahlem. Soll ich morgen mal mit ihm reden?

Ja, vorher musst du noch was anderes checken. Guck mal, hier, der Mann,

der hat mich betäubt, der hat mich halb umgebracht.

Und mir den Mord in die Schuhe geschoben.

Bille, bist du sicher? - Ganz sicher!

Schuldet dir kein Polizist 'n Gefallen?

Der uns helfen kann. Und ob der eine Verbindung hat

zu Michas Wirtschaftsprüfer. Bevor du mit Ganter redest.

Check seine Mails und check, ob er ihm schrieb. - Nein.

Diesen einen Schritt noch. Wenn ich was hab, stelle ich mich.

Versprochen. Sofort.

Okay. Aber du kannst hier nicht bleiben.

Die Hebamme sah dich. Bald taucht die Polizei hier auf.

Okay. - Ich bringe dich weg.

Komm.

Stopp.

Spulen Sie noch mal zurück.

Stopp. - Das war gestern.

Um 17:35 Uhr. Können wir das mal sehen? - Mhm.

Stopp. Kriegen Sie den größer?

Erinnerst du dich?

Um die Uhrzeit kommt niemand hier raus.

Ich muss jetzt reingehen, mir ist kalt. Ja?

In der Küche ist Mineralwasser. Und Bier auch, wenn du willst.

Danke.

In einer halben Stunde ist es warm.

Morgen früh bringe ich eine frische Gasflasche raus.

Wird schon!

Ja?

Die Fotos,

die findest du, ja?

Klar!

Ich kann die Tür nur von außen absperren.

Danke.

Gute Nacht.

Nicht weglaufen, ja?

Danke.

* Klingelton: Lied von Pippi Langstrumpf. *

# ...und drei macht neune.

Ich mach mir die Welt,

wie, wie, wie sie mir gefällt. #

Okay, hab ihn.

Er hat eine Interpol-Akte.

Arkadi Gruschenko,

35,

russischer Staatsbürger.

Ehemaliger Berufssoldat...

war in Tschetschenien...

Eine Anzeige wegen illegalen Waffenbesitzes in London.

Wohnsitz? - London.

Was macht er hier? - Die Frage ist: Was macht er da?

Der wohnt nicht irgendwo, der wohnt am Piccadilly.

Okay, heißt? - Wenn wir beide unser Geld zusammenschmeißen,

können wir uns da etwa 'n halben Quadratmeter leisten.

Für 'n halben Quadratmeter ist er etwas zu groß.

Die Anzeige gegen ihn wurde gegen Kaution fallen gelassen.

Wer hat bezahlt? -Steht hier nicht. - Wer hat ermittelt?

Der Kollege heißt Taggart... Police District London/Central.

Rufen Sie ihn an! - Um die Zeit?

Da kriegen Sie niemanden mehr! - Dann besorgen Sie die Privatnummer!

Warnke.

Wo?

Fahren Sie nach Hause, ich komme zu Ihnen. Halbe Stunde!

Das war Frau Henke.

Sybille Thalheim ist aus ihrem Versteck verschwunden.

Was für ein Versteck, wo war sie? - In einem Geburtshaus in Neukölln.

Was ist denn mit dir los? Heimlich Pornos gucken?

Schön wäre es, ja.

Das ist so sexy hier, da kriegt man einen mega Ständer!

Was ist denn das?

Banker-Mathematik. Nix für Mädchen mit Deutsch-Englisch-LK!

Entschuldige mal, bitte! Ich weiß zwar, ich bin schwanger.

Aber keine Schonzeit und kein Reservat. Ich bin ganz klar im Kopf.

Was ist denn das? Erklär mal.

Ein penetranter Mandant.

Mit einem penetranten Anwalt, nennen wir es mal "pain in the ass".

Wusste ich es doch, also doch Porno. Hm?

Ja, eigentlich schon.

Ein bisschen dickeres Fell musst du dir zulegen,

sonst bist du in zwei Jahren 'n Tinnitus-Kandidat!

Hm? Ich habe nicht verstanden, was du gesagt hast.

Komm, zu das Ding. Peng. Wir können das ja mal ausprobieren

mit pain in the ass.

Oder?

Komm mit. - Wie war das mit der Schonzeit?

Du hast keine Schonzeit? - Komm mit.

Ich bin der Erste im Bett! - Nee, ich!

Ja.

Hallo, was ist los?

Uli?

Ja! Ich bin gleich bei dir, mein Schatz! Einen Moment.

Stopp!

Ich muss nach Berlin! - Ja, Moment mal. Ja, wohin denn?

Losfahren, losfahren.

Warum rufen Sie mich an?

Ich habe sie verloren.

Dann finden Sie sie!

Kulygin hat gesagt, ich kann mich auf Sie verlassen!

Hören Sie auf, rumzuheulen.

Wo kann sie sein?

Fahren Sie zu Ganter. Vielleicht ist sie bei ihm.

- Es tut mir leid.

Wo warst du? - Viel zu tun.

Was ist denn los?

Komm, gehen wir rein.

Komm mit.

Guten Abend. - Guten Abend.

Danke.

Sind Sie frei? - Ja. - Ich muss nach Dahlem.

Zu Ganter, einem Wirtschaftsprüfer. Ich hab die Adresse nicht.

Könnten Sie das für mich rausfinden? - Ja, mache ich.

Hier, Günter Brand vielleicht.

Hm.

Nach dem Desaster waren plötzlich ihre Freunde und Bekannte

nicht mehr zu sprechen für sie. Versuchen Sie es bei den dreien.

Ich glaub nicht, dass sie da ist. - Ich brauche noch ihre Nummer.

Sie hat kein Handy!

Doch, ich gab ihr das Geburtstagsgeschenk für Nina.

Ach ja, mhm.

Ich schreib Ihnen die Nummer auf.

Was werden Sie jetzt machen?

Wir intensivierten die Fahndung um das Geburtshaus herum.

Wir befragen die Taxifahrer. Schauen die Videoaufnahmen an.

Irgendwie muss sie ja dort weggekommen sein.

Und wenn wir Glück haben, können wir ihr Handy orten.

- Gabi,

warum hast du sie nicht dazu gebracht, dass sie sich stellt!

Was denkst, was ich gemacht habe! Sie kann ein sturer Bock sein!

Du kennst sie doch. - Ich muss los.

Ja, klar.

Ähm, sagen Sie, hatte Herr Thalheim Mandanten in London?

Ja. Aber ich weiß nicht, wer.

Er nahm seine Schweigepflicht sehr ernst. Auch mir gegenüber.

Sagt Ihnen der Name Gruschenko was? Arkadi Gruschenko, lebt in London.

Den Namen kenne ich nicht. - Wer ist denn das?

Der taucht am Rande der Ermittlungen auf.

Ich kann Ihnen da auch gar nicht mehr zu sagen.

Sagen Sie Bescheid, wenn sich Frau Thalheim bei Ihnen meldet? - Klar.

Warte! - Ich will hier raus!

Ich will hier raus! - Warte.

Und jetzt, ab! - Ganz ruhig,

ganz ruhig. - Ganz ruhig? - Ganz ruhig!

Oh, meine Rosen! - Ja, ich bin dran. - Ich hole dir deine Rosen.

Aber Vorsicht! Die pieken! - Alle Dornen abgepult.

Du hast alle abgepult? - 276 Stück. - Wow! - Heldenhaft.

Und niemand da, um den Schmerz wegzublasen? - Wegzupusten.

Stellen Sie es einfach da vorne hin. - Blasen, sagte ich!

Ja, ja ich weiß. - Hilfe!

Was denn?

Ah! Was machst du denn jetzt hier?

Was ist hier los? - Auf drei machst du das Band ab. - Okay!

Hui!

Tada!

Haben wir geerbt? - Hm...

Hast du jemanden umgelegt? - Ja. - Liegt im Garten unter den Rosen.

Das ist unseres? - Ja. - Ich will runter!

Das ist ja Wahnsinn!

Pass auf.

Das ist unser eigenes Haus? - Tada!

Oh! Wo kommt denn die Matratze her? - Nanu! - Nanu!

Endlich was Versautes.

Schön, dass du da bist. Schön, dass du da bist.

50.000 Euro Kaution? Für illegalen Waffenbesitz?

Gruschenko war auch an einer Schießerei beteiligt,

die Engländer hätten ihn fast ausgewiesen.

Wer hat gezahlt? - Er hier:

Andrej...

Kulygin, 53,

ein Oligarch aus der dritten Reihe. Seit drei Jahren lebt er in London.

Gruschenko ist sein Leibwächter und wohnt bei ihm.

In Piccadilly. - Ja.

Seit 2012 hat er auch die deutsche Staatsbürgerschaft,

ein Russlanddeutscher. Und er steht unter Polizeibeobachtung.

Er hat verschiedene Verfahren am Hals, unter anderem Unterschlagung,

Geldwäsche. - Gibt es 'ne Verbindung zu Michael Thalheim?

Der Kollege in London hat den Namen noch nie gehört.

Gut, dann müssen wir die Datenbanken im Fall Thalheim wieder durchgehen.

Ja! Da bin ich ja dran.

Stimmt so.

Hallo?

"Wer sind Sie?" - Sybille Thalheim. Die Frau von Michael.

"Ich sagte Ihnen, dass ich nicht mit Ihnen sprechen werde."

"Oder ich rufe die Polizei. Ich hoffe, wir haben uns verstanden!"

Sie müssen mir helfen!

Mein Mann ist tot! Sie müssen mir helfen. Bitte!

Mein Mann ist tot! Sie müssen mir helfen!

Mein Mann ist tot!

Sie müssen mir helfen! Bitte!

Thalheim ist tot? - Und die Polizei denkt, ich bin die Mörderin.

In vier, fünf Stunden haben die mich!

Aber vorher muss ich wissen, was hier los ist! - Niemand folgte?

Ja. - Kommen Sie rein!

Bitte. - Ich fand Ihre Telefonnummer bei Michael im Hotelzimmer.

Was wollte er von Ihnen?

Er war in den letzten Tagen zweimal bei mir und bat mich um Hilfe.

Was für Hilfe? - Er wollte sein Leben zurück.

Er wollte beweisen, dass er unschuldig ist

und das Geld von den Notaranderkonten nicht veruntreute. - Unschuldig? - Ja.

20 Mio. Euro! Wer hat die?

Ich habe keinen Beweis,

aber eine Vermutung. - Nämlich?

Nach dem Verschwinden Ihres Mannes sind im Laufe von drei Monaten

17 Mio. Euro auf verschiedene Konten von Herrn Henke eingezahlt worden.

Von Uli? - Angeblich für diverse Mandate,

die er in Polen und Moskau annahm. 17 Millionen! In drei Monaten!

Aber warum? Uli ging's doch gut!

Ganz im Gegenteil.

Er stand finanziell mit dem Rücken zur Wand.

Ja, bitte. Nehmen Sie doch Platz.

Das Geld stammt aus 12 verschiedenen Quellen.

Zwei kannte ich. Sie gehören einem früheren Mandanten von Herrn Henke.

Wem? - Kulygin, ehemaliger russischer Oligarch,

nicht grad bestens beleumundet. Herr Henke half ihm,

die deutsche Staatsangehörigkeit zu besorgen.

17 Millionen Euro... und die restlichen drei?

Da kann man nur spekulieren. - Hat der Russe bekommen.

Weil er das Geld gewaschen hat? - Ich vermute es, ja. - Okay.

Aber ich dachte, nur Micha hatte Zugriff auf die Notaranderkonten?

Aber seine damalige Anwaltsgehilfin hat 'n paar Blanko-Überweisungsträger

mit Thalheims Unterschriften.

Um kleinere Zahlungen selbst zu machen.

Dann half sie Uli, die 20 Mio. zu stehlen?

Nein, die war im Urlaub, als das Geld verschwunden ist.

Also nahm Uli die Blankoscheine

und hat das Geld zu den Russen überwiesen?

Ihr Mann hat ihn natürlich zur Rede gestellt. Das war ein Fehler.

Wenn Ihr Mann nicht geflohen wäre,

wäre er vor anderthalb Jahren tot gewesen.

Warum ist er zurückgekommen? Warum jetzt?

Er meldete sich kein einziges Mal. Es war Zufall,

dass Rita ihn sah. - Er wollte Sie nicht in Gefahr bringen.

Er musste seine Unschuld beweisen. Erst dann wären Sie sicher gewesen.

Und wie wollte er das machen?

Er wollte die Quellen der 17 Mio. auf Henkes Konto aufdecken.

Um so zu beweisen, dass es sich nicht um Anwalt-Honorare,

sondern um die gewaschenen Gelder der Notaranderkonten handelte.

Und Sie sollten ihm dabei helfen? - Ich habe ihm sämtliche Kontoauszüge

von vor anderthalb Jahren kopiert.

Morgen wollte er sie abholen.

Ja. Mehr kann ich nicht tun.

Wo sind die Auszüge?

Das ist die einzige Chance, Michaels Unschuld zu beweisen.

Und meine auch! Bitte!

Ich habe Ihren Mann sehr geschätzt.

Er war hoch integer.

Das ist Gruschenko!

Moment.

Und mit dem Auto hier ist er gekommen.

Kriegen Sie das Kennzeichen größer? - Nicht hier.

Ich lasse mir das Material geben. Und jage es durch unsere Computer.

Wenn Sie jetzt aufgeben, dann werde ich Kulygin informieren.

Sie wissen, was das bedeutet!

Hallo?

Es tut mir leid! Die schleppten mich noch ins Brentano.

Jeff wollte mich kennenlernen! - Ah, Jeff?

Der East Coast Sales-Manager!

Du musstest Jeff weswegen kennenlernen?

Weil ich 12 Monate für ihn arbeiten soll.

Was, bitte? Zwölf? Ich dachte, sechs! - Nein!

Geraldine hat mehr Spaß am Windeln wechseln, als wir dachten!

Sagt Jeff. - Sagt Jeff. Der Chef.

Und, und was bedeutet das jetzt? - Das bedeutet, dass wir jetzt

Kondome kaufen müssen, Schatzi! Es wäre schlecht,

wenn die Schwangerschaftsvertretung auch gleich 'ne Beule hätte.

Bevor ihr in die Details geht... gehen wir zwei Mal Zähne putzen.

Komm her, Beule!

Gute Nacht! Gute Nacht, Spatz. - Oh, ist das toll!

Komm, gehen wir beide Zähne putzen? - Oh, Gott! Ein Jahr New York.

Ich fasse es nicht! Ich brauche Alkohol!

Oh, Gott. - Wie ist es mit der Wohnung?

Die haben mir was gemietet. Mittendrin, Fifth Avenue,

26. Stock, zwei Zimmer. - Wow!

Mhm. - Cool!

Ja, nicht schlecht.

Schafft ihr das?

Zwölf Monate?

Schaffen wir das?

Schaffen wir das?

Sechs Stunden Flug.

Ja!

Ich denke, das ist okay. Das schaffen wir.

Kurz nach New York am Wochenende.

Das musst du erst mal reinverdienen! - Ich nehme mir 'n Beispiel an dir!

Alles eine Frage der Risikobereitschaft! - Uli?

Komme! Die Kleene.

Darf ich mal?

Viel Glück. - Danke.

So richtig hat er dich noch nicht ziehen lassen.

Quatsch. - Nix Quatsch.

Vielleicht passt er auch besser. Zu so... - Hm?

Na, Fifth Avenue und das Ganze hier. - Ich bin es!

Ich bin aus Seehausen in der Altmark. Okay?

Lass mich noch ein Jahr rumtoben... joggen im Central Park,

Frühstück in Soho, dann setzen wir die Kondome ab. - Okay. - Okay? - Okay.

Willst du 'n Geheimnis wissen? - Wenn ich es nicht für mich behalten muss.

Du kannst mich gehen lassen. Darum komme ich wieder. Immer.

Was ist denn?

Von links.

Polizei!

Sicherheit?

Sicherheit.

Danke!

Ich bring Nina in die Schule, in einer halben Stunde bin ich zurück.

Wer ist dieser Gruschenko?

Du kennst ihn, oder?

Das ist...

kompliziert. Lass uns nachher sprechen, okay?

Kann ich Nina noch mal tschüs sagen?

Die ist schon im Auto.

Ich glaube, du brauchst 'ne Rasur!

Gabi?

Danke.

Wofür?

Für alles.

Mein Leben.

Ich beeil mich!

'n scheiß Moment, um mir in den Ausschnitt zu glotzen! Entschuldige.

Ich bin sonst auch so!

Ist schon okay, meine Entschädigung hab ich ja schon bekommen.

Was machst du hier? - Ich bin in der Rechtsabteilung. Und du?

Ich brauche die Kohle zum Promovieren... Medizin.

Oh, cool! - Guck mal, was wir hier haben.

Extrafeucht, Himbeer, Waldmeister. Noppen, gefühlsintensiv.

Das sind unsere Giveaways. Wegen der Aidsforschung. Sucht euch was aus.

Meine Freundin Bille. - Ich bin Uli.

Hey, Uli, guck mal, was willst du haben?

Himbeer oder Waldmeister? - Waldmeister. Cool.

Waldmeister, für Kondome. So ein Quatsch.

Du, ich hab gleich Pause, und du? - Sollen wir eine rauchen gehen?

Unbedingt.

Bille?

Ich brauch noch!

Soll ich warten?

Soll sie warten? - Was haben wir noch im Angebot?

Zeig mal.

Himbeer. - Na ja,

Himbeer dauert länger als Erdbeer! - Bille?

Nee, wart mal nicht... wird später bei mir!

Zwei Bahntickets Berlin-Spandau via Warschau nach Moskau...

Ein serbischer Pass...

und das hier.

Ist nur eine Nummer gespeichert.

Wollen wir mal gucken.

Ja.

Hier ist Warnke. Kriminalpolizei. Wer sind Sie?

Herr Henke?

* Musik: Israel Kamakowiwo'ole mit "Over the rainbow" *

Sag mal, ist das nicht zu laut? - Nö.

Das hallt viel zu sehr!

Hallo? Hey, Paul?

Wenn die Gäste kommen, die schlucken den Schall schon!

Paul! Kannst du bitte runterfahren? Danke.

Gabi. Hi!

Wow! - Boah, ist das für uns?

Ja, hab ich gebacken.

Magst du es bitte abstellen? - Ja.

Bille? - Ja? - Ich glaub, ich vergaß die Rede zu Hause!

Nee, die ist im Büro. Guck mal nach. Ich hab die da gesehen, glaube ich.

Okay. - Wow! - Lass mal naschen!

Du musst nicht an allem, was von mir ist, naschen! - Entschuldigung.

Uli? Uli?

Hallo. - Uli ist dahinten. Worum geht es denn? - Ähm, ähm...

ich...

ich habe keine Ahnung, wie man einen Windsorknoten macht!

Ich kann es mal versuchen. - Ich kann einfach Uli fragen.

Ich kann nur so rum. - Ich kann auch Uli fragen.

Garderobe? - Ähm... da.

Ich lasse sie einfach weg. Weil, ich bin eh völlig nervös. - Wieso?

Meine Eltern kommen zur Einweihung. - Warum machen die dich nervös?

Ich hab so 'n Helden-Vater. Der hatte in meinem Alter drei Firmen.

Einser-Abi, Einser-Karriere, Einser-Frau. - Einser-Sohn. - Ja.

Hier ist er. - Können wir schon was vorglühen?

Ich hasse Juristen-Smalltalk.

Du bist keiner, oder? - Doch! Ich bin Ulis Partner.

Das hier wird unsere Kanzlei. - Du bist Micha? - Ja.

Bille! Bille, ich hab die Rede! Gott sei Dank.

Ach, und du bist Bille?

Ja.

Und die hast du vor mir versteckt? - Ja, klar!

Ich liebe Juristen-Smalltalk!

Hab ich was verpasst?

Ach,

ich glaub schon!

Cheers. - Ja. Cheers.

Cheers.

Das kriegen wir doch raus, oder? - Hm.

Wir machen mal den Typenanalysetest. - Na, was?

Wir finden einfach mal heraus... - Ja?

...wofür du schwärmst oder tickst. - Ja. - Wann stehst du morgens auf?

- Halb acht. - Halb acht. - Mhm, meistens.

Kontinuierlich, immer das Gleiche, oder... - Schon.

Was ist? - Entschuldige, wir haben uns verquatscht!

Ich warte seit einer Stunde! - Das ist meine Schuld, tut mir leid,

ich hab sie zugetextet! Sorry. - Können wir jetzt gehen?

Ja, und wohin? - Ins Méditeranée?

Oh, eine sehr gute Wahl, da gibt es einen spitzen Saltimbocca.

Von sehr glücklichen Kälbern und 'n sehr glücklichen Salbei.

Und zwei überglückliche Gäste... let's go! Tschüs! - Viel Spaß!

- Ulrich!

Ulrich!

Warum,

warum hast du das gemacht?

Wir waren ein gutes Paar, Bille.

Bring es zu Ende.

Ich übernachte bei Micha.

Ja.

Ich schick dann jemanden, der meine Sachen abholt.

Okay.

Mit wie vielen deiner Ex hast du noch Kontakt?

Mit niemandem.

Ich werde alles tun, um dich zurückzukriegen.

Hi, Gabi. - "Und?"

Hm.

Kannst du dich ein bisschen um ihn kümmern?

"Scheiße, Bille!"

"Wo ist er?"

Ich glaube, er übernachtet heute im Büro.

Okay. Bring dein Leben in Ordnung, ja?

Darf ich?

Mein Name ist Warnke. Ich führte in Ihrem Fall die Ermittlungen.

Ich muss Ihre Aussage aufnehmen.

Trauen Sie sich das jetzt zu?

Was ist das?

Der Beweis, dass mein Mann unschuldig ist.

Können wir das mit der Aussage woanders machen?

Ja. In meinem Büro? Die Kollegen können uns hinfahren.

Gut.

Es tut mir leid.

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