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Original subtitles

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Jetzt geht mal etwas zur Seite und schart euch um das Brautpaar.

Und nun seht in die Kamera. Daran werdet ihr euch noch lange erinnern.

Es war der Wunsch meiner Nichte.

Nur ihre Freunde sollten bei der Vermählung dabei sein, alles junge Leute.

Das war eine gute Idee. Nicht wackeln.

So, jetzt...

Sagen Sie, Kommissar, warum schickt man Sie von Rom nach Genua?

Ich glaube, es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Mord an der Braut...

...und der Entführung eines römischen Bankiers, der hier verschwunden ist.

Willkommen, Kommissar Terzi.

Hallo. Guten Tag.

Ich hole Ihr Gepäck. Vielen Dank.

Hatten Sie einen guten Flug? Ja, es ging, er war etwas unruhig.

Ich schätze, Sie wollen sich sofort an die Arbeit machen.

Hier steht unser Wagen.

Ich habe den Auftrag, Sie ins Polizeipräsidium zu bringen, Kommissar.

Später, später, das hat noch Zeit. Der Polizeichef will Sie gleich sprechen.

Gut, fahren Sie schon los, ich komme später nach.

Na schön, Kommissar, wie Sie wollen. Bis später.

Und passen Sie auf den Hund auf.

Guten Tag, Herr Kommissar. Hallo.

Sie hatten Recht, der Bankier Benzi wird von den Entführern in Genua festgehalten.

Das Versteck war nicht leicht zu finden. Schluss, wo ist er?

Erzähl mir was, komm. Er ist auf einem Schiff im Containerhafen.

Hast du das gehört? Das sind die Ratten.

Was ist denn?

Du passt auf den Alten auf.

Wenn irgendwas schief geht, bring ihn um. Gut.

Sieh mal einer an.

Ist denn das zu glauben.

Wie komisch, ausgerechnet Sie befreien mich.

Seien Sie still.

Da ist noch jemand.

Ich brauche den Wagen, steigen Sie aus.

Nehmen Sie sich einen anderen, ich muss nach Rom.

Sie bekommen ihn ja wieder. Sie können ihn im Polizeipräsidium wieder abholen.

Aber mein ganzes Gepäck ist doch noch im Wagen, bitte passen Sie gut darauf auf.

Sie bekommen alles schon heil wieder.

Das gibt's doch nicht.

Wo ist hier ein Telefon? Dort ist eine Telefonzelle.

Danke.

Mir ist egal, mit wem er verhandelt, hol ihn da raus!

In 30 Minuten muss er bei mir sein.

Haltet ihn auf!

Wollt ihr Ärger?

Wir haben was gegen Leute, die sich in fremde Angelegenheiten mischen.

Ich rate dir verschwinde und lass dich hier nie wieder blicken.

Also, wenn das so ist...

Erzähl mir keine Geschichten.

Mir ist egal, was schiefgelaufen ist, finde heraus, wer dafür verantwortlich war.

Außerdem ist mir dieser Bulle auf den Fersen.

Ich hatte ihn in Rom abgeschüttelt, doch jetzt habe ich ihn wieder am Hals.

Ja, dieser Terzi!

Er soll mir nicht in die Quere kommen, verstanden?

Ist Ghini da? Ja, er erwartet dich.

Einverstanden, wie du willst.

Warum nicht...

Du musst mich entschuldigen, ich habe jetzt geschäftlich zu tun.

Bis heute Abend.

Der Alte ist wieder frei. Ich weiß, man spricht im Hafen darüber.

Wir müssen uns jetzt um Morini Gedanken machen, er darf nicht reden.

Wie du es machst, überlasse ich dir, aber ich will keinen Ärger deswegen.

Und dann triffst du dich heute noch mit unserem Doktor.

Du gibst ihm den Umschlag...

...und sagst ihm, er soll die Sache zuende bringen, die er angefangen hat.

Ja? Wo treffe ich den Doktor?

Wenn du den Irrenarzt meinst, in der Galleria Boccardo.

Da ist er meistens morgens anzutreffen. Ist gut.

Mein Gott, töte mir nicht den Nerv mit dieser Geschichte.

Das ist dann die Angelegenheit der Versicherung.

Im übrigen erledigt das mein Hauptbuchhalter.

Manchmal bedauere ich, dass ich nicht Fischer geblieben bin wie mein Vater.

Im Ernst? Das verstehst du nicht, du Idiot.

Als Fischer siehst du, was du mit deinen Händen schaffst.

Das Fischerleben ist nicht übel, auch wenn du Hunger hast und arm bist.

Aber was wisst ihr Lackaffen schon davon?

Ihr lebt von der Pistole, peng, und kassiert.

Das nennt ihr Arbeit.

Denkst du, mir gefällt der Job hier?

Ich tue scheußliche Dinge, weil die anderen auch nur scheußliche Dinge tun.

Ich muss mich meiner Haut wehren.

Du dagegen bringst Menschen um, weil du Spaß am Töten hast.

Signore Ghini.

Was ist?

Ich habe einen Tipp bekommen, dass der Zoll uns einen Besuch abstatten will.

Mach dir keinen Sorgen. Sag Mario, er soll die Ware in Sicherheit bringen.

Gut.

Sie machen mir Sorgen, Terzi.

Seit zwei Stunden sind Sie erst in Genua.

Und in der kurzen Zeit richten Sie bereits ein riesiges Verkehrschaos an.

Was sollte ich denn tun? Natürlich, ich kenne Ihre Erklärungen.

Sie tauchen auf und befreien Benzi, zugegeben.

Aber hätten Sie mich verständigt oder einen Streifenwagen angefordert...

...hätte Morini Ihnen nicht entkommen können.

Laufen Sie immer so angezogen rum?

Ja, es sei denn, Sie geben mir eine Gehaltszulage.

Sie sind doch nicht etwa einer von denen, die eine Polizisten-Gewerkschaft fordern?

Nein, im Moment hänge ich noch an meinem Job.

Das ist vernünftig, Terzi.

Kommen Sie, kommen Sie.

Fühlen Sie sich wie zu Hause.

Setzen Sie sich.

Also...

Versuchen wir zu rekapitulieren.

Erstens hatten Sie für das Schiff keinen Durchsuchungsbefehl vom Richter.

Zweitens haben Sie den Verkehr in der Stadt für eine Stunde lahmgelegt.

Drittens haben Sie Benzi befreit...

...um ihn in Gesellschaft der Leiche eines Gangsters zurückzulassen.

Und als ob das nicht reichen würde, liefern Sie sich eine Prügelei mit einer Gang...

...und anstatt den Anführer zu verhaften, spielen Sie den Helden.

Und das alles, als ob die Arbeit der Polizei nicht schon schwierig genug wäre.

Muss ich fortfahren? Nein, ich habe alles falsch gemacht.

Um Gottes willen, Terzi, so meine ich das nicht.

Wir brauchen Leute wie Sie.

Nur etwas berechenbarer, überlegter und diskreter.

Mein Cholesterinspiegel ist schon höher, als erlaubt

Ich weiß, Sie wollen Morini kriegen.

Aber seien Sie so nett und machen Sie meine Kinder nicht vorzeitig zu Waisen.

Mehr will ich nicht.

Hallo, Doktor. Guten Morgen.

Ghini will, dass Sie ihm einen Gefallen tun, Doktor.

Ich wüsste nicht, was für einen Gefallen. Sie wissen doch, was das ist.

Jetzt haben Sie es sicher verstanden, oder?

Kommissar Terzi! Wohin fahren wir?

Einen Moment.

Bist du nach Genua zurückgekommen?

Ja, ich wurde versetzt. Aber das passiert einem Untersuchungsrichter wohl nicht.

Nein, wie du siehst. Sag mal, kann ich dich irgendwo allein sprechen?

Natürlich, komm mit.

Du glaubst, man will die Ermittlungen über diese Entführung einstellen?

Ich habe den Verdacht, und der ist sehr begründet.

Seltsam ist doch, dass man mir den Fall in dem Moment weggenommen hat...

...als ich fast herausgefunden hatte, an wen die Lösegelder bezahlt worden sind.

Die Spur führt zu Bauspekulationen und zu anderen undurchsichtigen Geschäften.

Es scheint sich um eine Unternehmergruppe zu handeln...

...in der führende Leute engagiert sind.

Unter anderem fließen diese Gelder auch in verschiedene Schmuggelgeschäfte...

...mit Waffen, Zigaretten, Antiquitäten und Rauschgift.

Diese Gruppe finanziert die dunklen Geschäfte der Unterwelt.

Was meinst du, sollen wir tun? Ich tue gar nichts.

Aber du könntest die Ermittlungen weiterführen.

Ich habe einen ihrer Strohmänner gefunden, einen gewissen Sassi.

Er ist Bauer und Analphabet.

Aber Villengrundstücke an der Riviera sind auf seinen Namen eingetragen.

Er hat beim Notar so was wie eine Unterschrift abgegeben.

Über das Katasteramt oder durch die Steuerüberprüfung...

...lässt sich vielleicht der wahre Besitzer finden.

Vielleicht sogar der Kopf der Spekulanten.

Offiziell kann ich nichts mehr in der Sache tun.

Ich würde dir das Aktenbündel gerne übergeben.

Vielleicht hängt dein Fall damit zusammen.

Willst du einen Kaffee? Ja, danke.

Polizeipräsidium, Platz 6.

Es liegt eine Mitteilung für die Polizei in der Telefonkabine am Largo 12 Ottobre.

Bitte, wer spricht denn dort?

Der Mann, der die Braut erschossen hat.

Nur ruhig, Colantuoni, lass dich nicht bei deinem Verdauungsschlaf stören.

Wie kommst du darauf? Ich war noch nicht essen.

Sicher, weil du so hart arbeiten musstest.

Was gibt es Neues über die ermordetet Braut?

Nichts Neues. Ich habe nur die Angaben der Angehörigen, willst du sie sehen?

Hier, bitte.

Und das Gutachten über die Mitteilung.

Das Foto von der Kirche wurde mit einer normalen Polaroidkamera gemacht...

...und die Sphinx ist die Fotokopie einer simplen Grafik, weiter nichts.

Das dachte ich mir schon. Da ist noch etwas anderes gewesen.

Was?

Ich habe es vergessen.

Colantuoni, nicht dass dir dein Verstand im Schlaf abhanden gekommen ist.

Jetzt weiß ich es wieder, so ein großer Kerl, trägt immer schwarze Klamotten...

...mit schwarzem Bart und finsterem Blick.

Sieht aus wie ein Polizist und beschattet die Frau von Morini.

Und wo?

Ich folge ihr. Du gehst rein und fragst, was sie wollte.

Sagen Sie, kann man mit diesem Telefon nach draußen telefonieren?

Ja, bitte sehr. Danke.

Hier ist Terzi, ich bin gerade im Aufzug vom Portello Castelletto.

Schicken Sie mir einen zweiten Mann an den oberen Ausgang.

Ja, gut.

Danke.

Aber ist das nicht sehr gefährlich?

Gefährlich? Warum soll das gefährlich sein mit so einem schnellen Motorboot?

Dann mache ich mit. Ich warte also auf deinen Anruf, ja.

In einigen Tagen.

Du bist ja nervös, Morini.

Dir zittert ja die Hand, was ist denn los?

Das findest du wohl sehr geistreich, du Arsch.

Dem Chef hat es nicht gefallen, wie du deine Arbeit erledigt hast, Morini.

Das war eine schwache Vorstellung.

Ich habe den Eindruck, dass du langsam alt wirst.

Hör zu, du Schwätzer, sag deinem Chef lieber...

...dass ich den Rest meines Geldes will, und zwar bis heute Abend, verstanden?

Du bekommst kein Geld. Du kannst zufrieden sein...

...wenn du die Anzahlung nicht zurückgeben musst.

Also sei friedlich. Es ist nicht leicht für dich, ein Versteck zu finden.

Ich will mein Geld haben. Und zwar bis heute Abend.

Und mein Name ist Morini, vergiss das nicht.

Hör zu, sag deinen Freunden, sie sollen mich in Ruhe lassen...

...sonst blase ich ihnen hiermit den Schädel weg.

So eine Qualität ist heutzutage kaum noch zu finden.

Wirklich, ganz wundervoll.

Und das hier ist ein Ozelot-Mantel.

In einer Sekunde zeigen meine Damen Ihnen drei weitere Modelle...

...aus meiner umfangreichen Kollektion. Also bitte, meine Damen.

Wollen wir mal sehen. Ein Mantel ist schöner als der andere.

Ich kann mich gar nicht entscheiden.

Ich glaube, am besten passt zu dir der Tiger.

Lass dir doch von deinem Mann den Tigermantel schenken.

Die Entführung ist ein wahrer Glücksfall gewesen.

Sie bringt mir eine Menge Stimmen.

Dann werde ich meine treuen Freunde um mich sammeln.

Benzi, ich war immer auf deiner Seite.

Wir sind zusammen aufgewachsen, aber Geschäft ist Geschäft.

Du kannst wirklich nicht von mir erwarten, dass ich den Bau einstelle.

Ich erwarte es nicht nur von dir, ich befehle es dir.

Diese linke Stadtverwaltung muss verschwinden.

Dieser hier ist ganz herrlich. Das finde ich auch.

Die Leute müssen mich anflehen, dann bekommen sie jemand, der durchgreift.

Ich verstehe, aber dann müssen wir...

Dann wird mit allen unseren Gegnern abgerechnet. Du musst lächeln.

Schließlich machen wir einen Einkaufsbummel mit unseren Frauen.

Sehen Sie diese wunderschöne Jacke, sie passt wirklich zu jeder Gelegenheit.

Und dann dieser herrliche Mantel aus Tigerfell.

Wofür hast du dich denn entschieden? Für den Mantel dort.

Hören Sie, Signore, ich nehme den braunen Mantel.

Diese Zwischenwand kommt in den Seitenflügel, diese hierher.

Es gibt eine weitere Mitteilung von Sphinx.

Sie ist im Postfach Nr. 5 der Postfiliale in der Via Assarotti.

Willst du es noch mal hören?

Deine Meinung? Meine Meinung? Was soll ich dir sagen?

Männliche Stimme, circa 40 Jahre alt, mit geringen Anklängen von Dialekt.

Besser gesagt, er spricht mit einem Zungen-R.

Seine Aussprache ist verstellt, als ob er abliest oder seine Stimme tarnen will.

Aber die Mitteilungen sind zu kurz, als dass man die Stimme identifizieren könnte.

Danke sehr, Tommasi. Nichts zu danken.

Hör dir die Mitteilung immer wieder an, vielleicht findest du was.

Schick mir davon eine Kopie in mein Büro. Mache ich.

Bist du es, Colantuoni? Habe ich dich geweckt?

Nein, ich esse gerade. Ich muss doch meine Diät einhalten. Ist denn was?

Gibt es irgendeinen Zusammenhang zwischen der ermordeten Braut...

...und dem Ingenieur auf der Baustelle?

Nein, nur dass der Onkel der Braut ein bekannter Industrieller ist.

Mario Borelli, Zementfabrikant. Und der Ingenieur ist bei ihm angestellt gewesen.

Kommissar...? Terzi von der Kriminalpolizei

Kommissar Terzi, eine Zigarette?

Es handelt sich wahrscheinlich um den Ingenieur Mattei.

Ja, ich kannte ihn, wir sind uns ein paar Mal begegnet.

Immer aus geschäftlichen Gründen.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen seinem Tod und dem meiner Nichte?

Sie wurden von einer Person mit der gleichen Waffe getötet.

Finden Sie nicht, dass das ein Zusammenhang ist?

Ja, ich verstehe. Aber ich versichere Ihnen...

...dass meine Nichte nicht mal von der Existenz Matteis wusste.

Mehr kann ich Ihnen nicht sagen. Aber ich stehe Ihnen immer zur Verfügung.

Rufen Sie mich jederzeit an.

Wiedersehen.

Wagen 27. Wagen 27.

Kommissar Terzi hier, was ist denn? Es kam ein Anruf.

Morini ist bei seiner Frau. Ich wollte es Ihnen gleich sagen.

Danke, Colantuoni, ich geb dir einen aus. Und was ist mit meiner Diät?

Franka, wo bleibt der Kaffee? Beeil dich. Ist schon fertig.

Übrigens habe ich gestern mit einer unseren Bekannten gesprochen.

Sie hat mir eine Möglichkeit genannt, wie wir für eine Weile verschwinden können.

Ich bin sicher, auf Korsika werden sie dich ganz bestimmt nicht suchen.

Auf Korsika? Ja, warum nicht?

Ich finde, dass das eine gute Idee ist.

Wäre das denn so schlecht, wenn wir auch mal Ferien machen?

Nein, nein, das Risiko ist zu groß, wir dürfen nicht zusammen wegfahren.

Was ist denn mit deiner Schwester Angela, kann die uns kein Geld geben?

Das Geld, das sie mir gegeben hat, waren ihre gesamten Ersparnisse.

Das war alles? Kaum zu glauben, 80.000 Lire.

Wer ist das? Ich weiß nicht, keine Ahnung.

Frag aber erst, wer da ist, verstehst du?

Wer ist da? Ich bin ein Nachbar.

Wer sind sie denn? Polizei!

Gehen Sie aus dem Weg!

Sehen Sie, Herr Polizist, Sie haben umsonst gesucht.

Der Commendatore Benzi ist ein Schwein, der es nicht verdient weiterzuleben.

Ich fordere, dass er sich öffentlich das Leben nimmt.

Sonst bin ich gezwungen, weitere Unschuldige zu töten.

Das ist ja absurd. Das habe ich auch schon gesagt.

Aber Sphinx, denke ich, meint das ernst.

Vergessen Sie nicht, er hat schon zwei Menschen getötet.

Melden Sie mich bei Polizeipräsident Spaini an.

Sagen Sie ihm, dass ich ihn heute noch sprechen muss.

Sie dürfen es nicht veröffentlichen.

Die Leute würden in Panik geraten, wenn Sie das in Ihrer Zeitung drucken.

Ich glaube, das kann ich Ihnen nicht versprechen.

Die Presse hat doch allgemein das Recht und die Pflicht zu informieren.

Ja, ich weiß, ich weiß.

Ich bitte Sie, nur 24 Stunden zu schweigen, damit wir einen Vorsprung haben.

Sphinx hat diesen Brief geschrieben, weil er will, dass er veröffentlicht wird...

...und so lange wartet er. Ein Aufschub hilft der Polizei vielleicht, ihn zu fassen.

Ich denke, Sie verstehen das. Bitte, ich bin einverstanden.

Aber nur 24 Stunden.

Ich stehe dabei vor dem Problem, meinen Redakteuren einen Maulkorb anzulegen.

Ich bin sicher, es gelingt Ihnen.

Suchen Sie mir Terzi. Er soll so schnell wie möglich zu mir kommen.

Was kosten die Steine? 300.000 Lire.

Ein bisschen viel. Das würde ich nicht sagen.

Die Smaragde suchen ihresgleichen. Die Verarbeitung ist tadellos...

...und die Fassung ist ein wahres Meisterwerk.

Signore Ghini. Entschuldigung.

Schieß los.

Man hat uns im Hafen eine Lkw-Ladung gestohlen.

Es wäre gut, wenn Sie persönlich kommen könnten.

Und das jetzt, wo bei der Polizei irgendwas im Gange ist.

Verstehe. Du wirst den suchen, der sich seine Finger an meinen Sachen verbrennt.

Um das andere kümmere ich mich schon, mach dir keine Gedanken.

Einverstanden, ich kaufe, Signore Parodi. Die Halskette und den Siegelring.

Schicken Sie alles in mein Haus. Selbstverständlich, Signore Ghini.

Guten Tag, Signore Ghini.

Wiedersehen, Signore Ghini.

Melde dich gleich, wenn du mehr weißt. Sicher.

Polizeipräsidium, ja bitte? Ich will einen Verantwortlichen sprechen.

Wer ist denn da bitte? Unterlassen Sie die dummen Fragen.

Verbinden Sie mich mit Ihrem Vorgesetzten, hier spricht Sphinx.

Ja, wer ist denn dran? Sie wissen, wer ich bin. Wer sind Sie?

Ich bin Kommissar Terzi. Wie finde ich das, der Herr Kommissar.

Hören Sie, ich sage es nicht zweimal, Sie werden jetzt zuhören...

...und unterbrechen mich nicht. Er soll weiter reden, wir nehmen es auf.

Sie haben meine Pressemitteilung nicht drucken lassen.

Ich werde Ihnen beweisen, dass Sie mich unterschätzt haben.

Ich vernichte jetzt diese Zeitung.

Dann seht ihr, was passiert, wenn meine Anordnungen nicht gleich befolgt werden.

Dann gibt es ein Blutbad.

Hören Sie, ich versichere Ihnen, dass wir die Veröffentlichung der Mitteilung...

...nicht verhindert haben. Sie erscheint morgen.

Und? Habt ihr ihn? Telefoniert hat er von Sampierdarena.

Aber wir konnten in der kurzen Zeit nicht den Apparat feststellen.

Die Zeit war zu knapp. Und jetzt?

Sie werden alles andere liegen lassen und sich auf Sphinx konzentrieren.

Und keine Extratour, das ist ein Befehl.

Sorgen Sie dafür, dass die Zeitungsredaktion ständig bewacht wird.

Wenn jemand Polizeischutz braucht, dann ist das eher Benzi.

Und wenn Sphinx Benzi bedroht, gibt es auch eine Beziehung zwischen ihnen.

Vergessen Sie das wieder. Benzi ist der Präsident eines Bankenkonsortiums.

Und der Mann kandidiert für die nächsten Wahlen.

Mit anderen Worten, so erlangt er Immunität.

Der Strippenzieher in solchen Fällen ist immer irgendein hohes Tier.

Terzi, verhalten Sie sich bitte objektiv.

Unterdrücken Sie Ihr Misstrauen gegen alles und jeden.

Ich werde versuchen, ein Gespräch mit Benzi zu arrangieren.

Ich gebe Ihnen dann sofort Bescheid.

Da ist der Chef, in dem Auto auf der anderen Seite.

Beeilen Sie sich, wenn Sie ihn sprechen wollen.

Die Fahndung nach dem Täter, der Gina Borelli erschoss...

...hat sich auf die ganze Stadt ausgebreitet.

Nachdem der Mann, der sich Sphinx nennt, zwei weitere Menschen umgebracht hat.

Polizeipräsident Spaini hat dazu folgende Erklärung abgegeben.

Ich appelliere besonders an die Presse...

...nur Dinge zu veröffentlichen, die auch der Wahrheit entsprechen.

Respektieren Sie dabei bitte die schwerwiegende Dimension des Falles...

...damit kein falscher Alarm ausgelöst wird...

...und keine Panik in der Bevölkerung entsteht.

Was die Ermittlungen der Polizei betrifft, so verfolgen wir mehrere Spuren.

Leider kennen wir den Mann noch nicht, der sich den Namen Sphinx gegeben hat.

Er ist gefährlich, aber ich möchte betonen, dass unsere Beamten...

...schon schwierigere Fälle gelöst haben.

Bewahren Sie die Ruhe und vertrauen Sie den Polizeikräften.

Und jetzt können wir mit unserem bisherigen Plan weitermachen.

Bitte treten Sie ein, Kommissar.

Sie kennen sicherlich unseren Kommissar Terzi.

Der Kommissar und ich sind uns bereits begegnet.

Also, ich habe Sie um diese Zusammenkunft gebeten...

...da wir verschiedene Spuren haben. Eines möchte ich vorher klarstellen...

...ich habe vor dem Verrückten keine Angst, meine Herren.

Hören Sie, welchen Zusammenhang gibt es zwischen Ihrer Entführung und Sphinx?

Terzi möchte wissen...

...ob Sie eine Vermutung haben, wer sich hinter dem Namen Sphinx verbirgt.

In meiner gesellschaftlichen Position ist ein gewisses Risiko nicht auszuschließen...

...und man wird automatisch zur Zielscheibe irgendwelcher Irrer.

Wollen Sie damit sagen, dass Ihnen jemand nach dem Leben trachten könnte?

Ja, ich habe viele politische Gegner...

...aber wahrscheinlich würden die kein Attentat auf mich verüben.

Verzeihen Sie, Commendatore Benzi, aber die Polizei...

...klammert sich an die kleinste Spur bei ihren Ermittlungen.

Jedenfalls scheint mir, dass es gut wäre, Sie für eine Weile zu überwachen.

Diskret natürlich, so weit das geht.

Ich halte das für unnötig. Ich denke, es wird besser sein.

Sie bleiben dann noch und arrangieren wie abgesprochen die Überwachung.

Ich erwarte Sie dann in meinem Büro.

Wiedersehen. Wiedersehen.

Also...

Ich will jetzt nicht gestört werden.

Terzi.

Wie viel verdienen Sie momentan? Eine ganze Menge.

Mehr, als ich ausgeben kann.

Sie gefallen mir.

Sie sind ein kluger Kopf.

Und ich brauche kluge Leute, vor der Wahl und danach.

Ich bin mit Leib und Seele Polizist. Mir müssen Sie nichts erzählen.

Aber Sie können sich mein Angebot noch überlegen. Einen Scotch?

Ich brauche einen Sicherheitsbeauftragten, der sich nur um mich kümmert.

Denn ich komme sicher noch häufiger in solche Situationen.

Wäre es für Sie nicht besser, zu vermeiden, noch auf Sizilien zu landen...

...weil Ihr Vorgesetzter herausfindet, dass Sie ihm unsympathisch sind.

Das wird nicht einfach sein. Aber ich habe gute Beziehungen.

Wer bist du? Lass mich los!

Lass meinen Arm los!

Wie alt bist du? 18.

Findest du nicht, dass du zu jung bist, um Menschen umzubringen?

Warum, muss man dazu alt sein?

Ja, das Alter zählt nicht.

Du hast schon Recht, aber man braucht dennoch ein Motiv.

Und du? Welches Motiv hattest du, meine Schwester umzubringen?

Deine Schwester?!

Wer ist denn deine Schwester? Die Frau von Morini.

Du irrst dich, ich bin es nicht gewesen.

Es war Morini, der geschossen hat, sie hat sich dazwischen geworfen.

Tut mir leid.

Ich hatte ihn bei ihr zu Hause gestellt und er konnte nicht mehr fliehen.

Ich habe einen Augenblick gezögert, aber er hatte keinerlei Skrupel.

Ich glaube dir nicht. Glaube es, oder glaube es nicht.

Ich habe keine Zeit, ein kleines Mädchen zu überzeugen.

Ich bin kein kleines Mädchen und du bist ein Lügner.

Ich weiß, wie es sich abgespielt hat, du hast kaltblütig geschossen wie ein Irrer.

Ich weiß es von Morini!

Wann hast du ihn gesehen?

Also ich...

Wann hast du ihn gesehen?

Red schon.

Du tust mir weh. Erzähl schon.

Vor ein paar Stunden. Und wo?

In Savona im Fitnessklub von Pini.

Hier? Ja.

Kabine 5. Vielen Dank.

Ist der Geschäftsführer da? Ja.

Lassen Sie ihn rufen. Einen Moment bitte.

Herr Direktor, hier ist jemand, der Sie sprechen möchte.

Was wünschen Sie?

Kennen Sie einen gewissen Morini? Nein, tut mir leid, den kenne ich nicht.

Ich zähle bis drei, dann will ich wissen, wo er ist.

Die Tür unten neben dem Spiegel.

Hallo, Ihr Wechselgeld, warten Sie!

Sie können rein.

Rätselraten wie üblich. Er kündigt seine nächsten Schritte an.

Ja, aber welchen.

Er will uns verwirren mit den Symbolen.

Das letzte Mal schickte er ein Foto des Palazzo San Giorgio...

...und das ist der Sitz des Bankenkonsortiums.

Jetzt wissen wir endlich, dass das Symbol sich auf die Entführung Benzis bezog...

...der Präsident der Banken ist.

Ja, dennoch wüsste ich gern, warum er uns diesmal Dante schickt.

Er erwartet doch wohl nicht, dass wir die ganze "Göttliche Komödie" lesen.

Wer weiß, was sich im Kopf dieses Wahnsinnigen abspielt.

Ich glaube auch, dass er verrückt ist, aber es steckt noch mehr dahinter.

Gehen wir.

Er meint eine Schule.

Komm, Whiskey, du kannst mir helfen.

GRUNDSCHULE DANTE ALIGHIERI

Haben Sie gefunden, was Sie suchen, Doktor?

Ja, danke. Diese können Sie mitnehmen, die brauche ich nicht mehr.

ENTWEDER TÖTET BENZI SICH SELBST, ODER ICH JAGE GANZ GENUA IN DIE LUFT.

Hallo? Hallo? Hören Sie mich?

Sie sind doch da und können mich hören.

Dieses Telefon haben wir nicht angezapft.

Sie können frei sprechen, es besteht keine Gefahr für Sie.

Hören Sie mich?

Hören Sie, wenn das ein persönlicher Racheakt sein soll...

...dann handelt es sich um einen der niederträchtigsten dieser Art.

Oder sind Sie nur ein Verrückter, der Leute zum Spaß tötet?

Ein Wahnsinniger und ein Feigling, der nicht den Mut hat, sich zu zeigen.

Du kannst mich nicht beleidigen, Bulle.

Hören Sie, ich kenne Ihre Beweggründe nicht.

Ich kann Sie nur nach dem beurteilen, was Sie tun.

Begreifen Sie nicht, dass das alles vollkommen absurd ist.

Weniger absurd als so manches andere in dieser Stadt.

Aber du bist zu blöd, um das zu verstehen. Gibt es keine andere Lösung?

Doch, wenn sich Benzi bis nächsten Sonntag zwölf Uhr tötet.

Er muss sich selbst umbringen, sonst jage ich die ganze Stadt in die Luft.

Das war die letzte Warnung.

Bravo, bravo, Pino, du wolltest also dein eigenes Geschäft aufmachen.

Ich bewundere Jungs mit Unternehmergeist.

Aber sie dürfen sich dabei nicht auf meine Kosten bereichern.

Es ist wirklich traurig, dass ausgerechnet du mich bestohlen hast.

Hoch mit ihm!

Sieh dir meine Hände an, Pino.

Anfangs habe ich hart mit meinen eigenen Händen arbeiten müssen.

Und ich hielt mich an die Regeln, auch wenn es mir nicht gefiel.

Aber du hast das nicht nötig.

Klaust mir einen Lkw und bist ein reicher Mann, was?

Du müsstest sehen, wie du jetzt zugerichtet bist, armer Pino.

Da ist ein Telefonanruf für dich.

Was machen wir jetzt mit dem? Lasst ihn verschwinden.

Aber ohne Spuren zu hinterlassen. Also die übliche Prozedur.

Ja? Was gibt's?

Nein, entweder heute Abend oder gar nicht.

Gestatten Sie? Ja, kommen Sie rein.

Es dauert nicht lang, es sind nur ein paar Schecks zu unterschreiben.

Zeigen Sie her.

Und wofür? Für den Ankauf von Land an der Riviera...

...und in der Provinz Brianza. Gut.

Und diese? Das ist für die zusätzliche Lieferung.

Noch etwas, und zwar die zwei Milliarden aus dem Geschäft mit Collo.

Soll die Rückführung über Vaduz laufen oder über unsere Schweizer Bank?

Über keine dieser Banken.

Buchen Sie alles auf mein persönliches Konto.

Und was ist mit Ihrem Partner?

Mein Partner hat im Moment andere Sorgen. Das war es, danke.

Da, Whisky, friss, friss doch, friss.

Ich verstehe es nicht, er hat keinen Hunger.

Weil ich eine Fremde bin?

Nein, er ist nur so sehr an mich gewöhnt und dadurch etwas verwöhnt.

Was soll ich denn machen?

Ich habe ihm doch was Feines hingestellt. Ja, das glaube ich.

Gleich wirst du sehen, wie er rennt.

Whisky!

Bravo.

Ich mache uns auch was.

Ja, hier ist Terzi. Hallo, Mark, ich habe den Beweis.

Ja, ich kenne jetzt die Schuldigen an den Entführungen von Collo...

...Calanci und Gandos.

Ich weiß auch, wo die Lösegelder geblieben sind.

Ein Teil ist in den Ankauf von Baugrund investiert worden.

Der Rest in verschiedene andere Geschäfte der Unterwelt.

Wie ich dir schon sagte, Handel mit Waffen, mit Rauschgift...

...Schwarzhandel mit Zigaretten und noch mehr.

Ja, Mark, ich habe das Gefühl, dass ich beobachtet werde.

Bleib zu Hause, ich komme sofort. Ja, gut, ich warte auf dich.

Ja?

Es ist zwecklos, dass Sie zu Guglielmi fahren, ich bin vor Ihnen da.

Hallo? Hallo?

Es gibt eine weitere Mitteilung von Sphinx...

...im Postfach Nr. 51 der Postfiliale in der Via Assarotti.

Es ist zwecklos, dass Sie zu Guglielmi fahren, ich bin vor Ihnen da.

Es gibt eine weitere Mitteilung von Sphinx...

...im Postfach Nr. 51 der Postfiliale in der Via Assarotti.

Ich verstehe nicht, warum Sie nicht damit zufrieden sind, Terzi.

Der Gerichtsmediziner hat festgestellt...

...dass Guglielmi mit demselben Kaliber getötet wurde, das Sphinx benutzt.

Warum bezweifeln Sie, dass auch diesmal Sphinx der Mörder war?

Die Waffe ist aus dem Nato-Arsenal.

Einfach deshalb, weil auf dem Bild von Sphinx diesmal die Pyramide fehlt.

Sie mögen Ihre Zweifel haben, aber warten wir das ballistische Gutachten ab...

...dann sehen Sie, dass der Mord auch auf das Konto von Sphinx geht.

Im übrigen ist heute Freitag. In zwei Tagen läuft das Ultimatum ab.

Und denken Sie daran, dass Benzi in 30 Minuten das neue Krankenhaus einweiht.

Ja, ich werde dort sein. Und noch etwas, Terzi.

Ich bestreite Ihre Hypothese gar nicht.

Durchaus möglich, dass es Sphinx diesmal nicht war...

...und jemand nur so tut, als ob er Sphinx ist.

Aber eines will ich nicht erleben, ich ertrage nicht einmal den Gedanken daran...

...dass Commendatore Benzi oder eine andere Persönlichkeit unserer Stadt...

...ermordet oder vielleicht sogar zum Selbstmord getrieben wird.

Und ich will nicht, dass Bomben auf der Straße explodieren.

Ich will keine Panik und kein Blutbad. Ich will Sphinx und mehr nicht.

Wer immer er ist, oder was immer er repräsentiert, klar?

Also, meine lieben Freunde, das ist nicht nur ein bedeutendes...

...sondern auch ein freudiges Ereignis.

Dieser Bau, den wir heute einweihen, ist nicht nur der modernste...

...und funktionellste Krankenhauskomplex Italiens, sondern von ganz Europa.

Wie Sie wissen, habe ich mich stets und überall dafür eingesetzt...

...dass die Entwicklung unserer geliebten Stadt Genua voranschreitet.

Und weil das so ist, will ich die Gelegenheit nutzen, um Ihnen mitzuteilen, dass...

...ich für unsere Stadt bei den nächsten Bürgermeisterwahlen kandidieren werde.

Ich hoffe dabei auf Ihre Unterstützung.

Bitte kommen Sie.

Signore Benzi, kann ich Sie sprechen? Gern.

Verzeihung.

Gibt es etwas Neues? Nichts konkretes.

Wir befinden uns immer noch im Stadium der falschen Fährten und Hypothesen.

Dieser Verrückte beunruhigt mich.

Er hat bewiesen, dass er es ernst meint. Vielleicht gibt es gar keinen Verrückten.

Vielleicht ist das nur ein Trick, sich hinter einem Irren zu verbergen.

Ich glaube nicht, dass noch etwas anderes dahintersteckt.

Es ist ein Verrückter, der alleine arbeitet.

Das glaube ich nicht.

Und es ist auch unglaubwürdig, wenn ein Mann wie Sie...

...der Meinung ist, es würde nicht mehr dahinter stecken.

Ich komme sofort.

Wer ist das? Ein Fotograf.

Den hat mir mein Teilhaber geschickt.

Publicity. Die ist leider notwendig.

Bei manchen Geschäften ist zu viel Publicity eher schädlich.

So wie damals bei Ihren Geschäften in Mailand.

Die Sache mit dem Rauschgift.

Halten Sie lieber den Mund.

Die Tatsache, dass jemand, den ich nicht kenne...

...meine Firma für seine scheußlichen Geschäfte benutzt hat...

...beweist doch gar nichts. Ich habe davon überhaupt nichts gewusst.

Und vergessen Sie nicht, dass der Richter mich damals freigesprochen hat.

Der Richter, natürlich. Ich erinnere mich noch gut daran.

Aber Ihre Zeit kommt auch noch.

Wiedersehen, Commendatore.

Borelli und Benzi kennen sich sehr gut.

Borelli bedient sich der gleichen Verbrecher wie Benzi.

Guten Tag. Was kann ich für Sie tun, Kommissar?

Welche Beziehung besteht zwischen Ihnen und Signore Benzi?

Mein Geld ist auf seiner Bank, aber das hätte Ihnen mein Buchhalter auch gesagt.

Vor ein paar Jahren waren Sie auf dem Bau nur Meister...

...heute besitzen Sie eine Zementfabrik. Was wollen Sie denn damit sagen?

Ein Anruf genügt und Sie haben eine Menge Unannehmlichkeiten.

Mir würde es schon genügen, wenn ich einen Blick in Ihre Bücher werfen kann.

Außerdem brauchen wir uns doch nicht aufzuregen.

Höchstens über die unnötigen Telefongebühren.

Weshalb sind Sie zu mir gekommen? Benzi.

Benzi! Benzi! Benzi! Das ist ja eine fixe Idee von Ihnen!

Ich kenne ihn aus Mailand.

Er war dort Industrieller. Aber dann habe ich ihn aus den Augen verloren.

Denn ich habe gearbeitet, ich gehöre zu denen, die arbeiten müssen.

Ich auch.

Wir haben uns in Genua wiedergetroffen, in seiner Bank, das ist alles.

Und Mattei?

Was hat der Bauleiter Mattei damit zu tun?

Bezog er von Ihnen den Zement? Ja, durfte er das nicht?

Und seit wann? Wie soll ich mich daran erinnern?

Wenn Sie mir weiter solche Fragen stellen, verlange ich...

...dass mein Anwalt gerufen wird. Und weshalb?

Er kann Ihnen nicht helfen, denn Sie sind ja nicht angeklagt.

Vorläufig noch nicht. Hören Sie, Kommissar...

...ich betrachte unser Gespräch als beendet, würden Sie bitte gehen.

Es war eine Brücke, ich habe es, es war eine Brücke!

Colantuoni, beruhige dich. Ja, ja.

Matteis erster Job für Borelli war eine Straßenüberführung im Auftrag Benzis.

Die Straßenüberführung stürzte acht Wochen nach der Einweihung ein.

Dabei sind drei Personen getötet worden, die zu einer Trauung in die Kirche wollten.

Eine davon ist die Braut gewesen. Die Braut?!

Ja, bei dem Unglück starb meine arme Nichte Maria.

Wir haben den gleichen Namen, Maria Clerici.

Bei dem Unglück starb auch ihr Vater.

Ihre Mutter hat diesen Schicksalsschlag nicht lange überlebt.

Und der Mann, den sie heiraten wollte, was wurde aus ihm?

Andrea?

Der arme Andrea wurde verrückt.

Er landete im Irrenhaus. Dort ist er jetzt noch.

Andrea Gatti.

Andrea Gatti. Andrea Gatti!

35 Jahre alt, wurde vor einigen Jahren hier eingeliefert.

Wenn ich mich recht erinnere, hatten wir nie einen Patienten...

...mit dem Namen Andrea Gatti.

Denn das ist eine Klinik für Wohlhabende.

Wie Sie den Patienten beschreiben, ist er nicht gerade mit Reichtümern gesegnet.

Na schön.

Falls Ihnen doch noch etwas zu dem Patienten einfallen sollte...

...können Sie mich ja anrufen. Selbstverständlich. Auf Wiedersehen.

Haben Sie schon die Kutsche geschickt, um Kommandant D'Annunzio abzuholen?

Selbstverständlich, gnädigste Gräfin, wie Sie es angeordnet haben.

Sie wissen ja, welchen Wert er auf Pünktlichkeit legt.

Geben Sie mir, Ghini! Es ist dringend!

Ja, natürlich sofort, ich warte.

Na bitte, Sie haben Ihr Gedächtnis wiedergefunden.

Also los, wer bezahlt für Gattis Aufenthalt?

Keine Ahnung. Das Geld wird immer pünktlich überwiesen, und zwar monatlich.

Wie es scheint, hat dieser Blödmann in der Klapsmühle der Polizei alles erzählt.

Armando...

Du bringst die Sache wieder in Ordnung.

Ich werde für ein paar Wochen untertauchen.

In der Zwischenzeit versteckt ihr die Ware, die wir gelagert haben.

Wir schaffen sie aus der Zwölf-Meilen-Zone heraus.

Ja, genauso wie sonst, ich verlasse mich auf dich.

Ja? Gut.

Wenn man bedenkt, wie viel der Mistkerl sich in die eigene Tasche gesteckt hat.

Hast du mal Feuer?

Das hier nehme ich mit.

Wir sehen uns nächste Woche in Lugano. Sehr wohl, Signore Ghini.

Dreh um, wir laden wieder auf.

Wir müssen uns beeilen.

Alles zügig wieder aufladen! In Ordnung. Hast du gehört? Beeil dich.

Wer hat da geschossen? Ich habe niemand gesehen.

Du gehst nach oben und kommst von hinten.

Verflucht noch mal.

Hör zu, hol das Maschinengewehr.

Und jetzt erzählst du mir alles.

Ohne etwas auszulassen. Verstanden?

Warten Sie einen Moment, ich frage, ob der Commendatore Sie empfängt.

Danke.

Sie können jetzt reingehen. Danke.

Kommen Sie, Terzi, ich bin hier.

Haben Sie die Zeitung gelesen? Nein, ich hatte anderes zu tun.

Da liegt eine. Lesen Sie.

Das klingt, als ob ich mich zum Wohl der Stadt selbst umbringen muss, nicht wahr?

Das wäre eine schöne Geste.

Das ist ein Wahnsinniger. Kann schon sein.

Aber Ihr Tod, glaube ich, wäre ein genauso spektakuläres Ereignis wie...

...sagen wir mal, der Einsturz einer überfüllten Straßenbrücke.

Ein etwas merkwürdiger Vergleich, wie ich finde.

Es wäre besser, Sie finden den Mann bald. Einverstanden.

Sagen Sie, haben Sie zufälligerweise die Adresse von dem Fotografen...

...der im Krankenhaus auf Sie wartete, der den Ihnen Ihr Partner geschickt hatte.

Luisa!

Luisa!

Nicht zu fassen. Was zum Teufel treibst du denn da?

Alles muss man selber machen.

Bravo, Bulle, ich wusste, dass du mich findest.

Aber bist du clever genug, die Bombe zu finden?

Ich helfe dir. Jemand, der dir nahe steht, hat einen Hinweis für dich.

War was? Der Gasmann brachte das hier.

Sonst nichts? Nein.

Merkwürdig, ich habe die Gasrechnung doch schon bezahlt.

Es ist von Sphinx.

Eine Ansichtskarte von Sanremo.

Und eine Reklame für Orangenlimonade. Zeig mal her! Darf ich?

Vielleicht ein Anschlag auf das Postamt. Gut, aber was ist mit der Limonade?

Das Café an der Post. Nein.

Das Bahnhofscafé. Nein, das ist es auch nicht.

Vielleicht eine Limonadenfabrik oder so was in Sanremo.

Nein, Sphinx drückt sich immer in Symbolen aus, wie du weißt.

Mal sehen, Sanremo ist die Stadt des Sanremo-Musikfestivals.

Da gibt es das Kasino und es ist die Stadt der Blumen.

Was hast du gesagt? Wiederhole das.

Es ist die Stadt der Blumen.

Natürlich. Die Blüten, die Orangenblüten.

Es ist eine Hochzeit. In einer Kirche.

Aber welche? Wo sollte er damals heiraten?

Es sind nur noch wenige Stunden bis zum Ablauf des Ultimatums.

Und wir wissen immer noch nicht, wo er die Bombe deponiert hat.

Entschuldigen Sie, Terzi ist am Telefon, er hat die Bombe gefunden.

Was ist?!

Terzi, wo zum Teufel haben Sie das Ding gefunden?

Der Teufel ist ein gutes Stichwort, die Bombe ist in einer Kirche.

Eine Bombe in einer Kirche? Ja.

Aber Sphinx hat mir ein weiteres Rätsel gestellt.

So bald Sie fertig sind, kommen Sie her. Natürlich.

Ich versammele sehr bald einen Krisenstab.

Ja, das ist vielleicht nützlich, denn die Zeit drängt.

Also bitte, machen Sie weiter. Aber halten Sie Kontakt mit mir.

Ja, ich melde mich.

Ein neues Rätsel. Was steht drin?

Du kannst es dir ansehen.

Und?

Du bist clever, Bulle, aber die nächste Bombe wirst du nicht finden.

Ich habe dir schon alle Hinweise gegeben.

Aber wenn du noch hier bist, hast du sie nicht verstanden.

Deine Bemühungen werden vergeblich gewesen sein.

Leb wohl.

War das alles? Ja, das war alles.

Und was jetzt? Und jetzt...

Jetzt müssen wir wieder von vorne anfangen.

Lassen Sie uns rein, wir sind von der Presse.

Ich habe Nein gesagt, verschwindet.

Aber Sie müssen uns doch eine Erklärung geben.

Ich gebe euch was auf die Fresse, wenn ihr jetzt nicht abhaut.

Wir sind hier, um die Öffentlichkeit zu informieren, das ist unser gutes Recht.

Komm, bei dem Mann hat das keinen Zweck.

Sie kommen hier nicht rein, gehen Sie. Warum denn nicht? Ist Benzi im Haus?

Also gut, dieser Benzi begeht Selbstmord, oder glauben Sie das nicht?

Das denken Sie, der wird sich hüten. Was denn sonst?

Vorhin klingelte der Gasmann und brachte das hier.

Der Gasometer. Was sagst du?

Die Bombe ist im Gasometer!

Hallo, hier ist Terzi, die Bombe ist im Gasometer, ich fahre hin.

Ich gebe es weiter. Gut.

Da ist der Gasometer, wir sind gleich da.

Beweg dich nicht vom Fleck. Ja.

Andrea!

Es ist aus für dich!

Komm runter, sonst bringen sie dich um! Hörst du mich?

Nicht schießen!

Nicht schießen, sonst fliegt hier alles in die Luft!

Ich brauche ein Megaphon.

Niemand gibt ohne meinen Befehl einen Schuss ab.

Alles in Deckung und Ruhe bewahren.

Suchen Sie mir Kommissar Terzi. Ja, sofort.

Die Scharfschützen sind alle bereit. Gut.

Diese Weste ist kugelsicher. Nein, danke.

Ich bin sicher genug, wenn ich im Wagen bleibe.

Das Ultimatum läuft bald ab, in zwölf Minuten.

Viel Zeit haben wir nicht mehr.

Ich kann Kommissar Terzi nicht finden. Was soll das heißen?

Tut mir leid, aber niemand hat ihn bisher gesehen.

Können Sie mich hören? Können Sie mich hören?

Ich kann Ihnen nichts versprechen, aber wenn Sie runterkommen, werde ich...

Wir sind da, Kommissar.

Ich halte die Maschine so lange über dem Gasometer, bis Sie sich ausgeklinkt haben.

Gut, ich bin fertig.

Aber wer ist denn das da oben? Das ist Kommissar Terzi.

Ist der jetzt auch verrückt geworden?

Wir müssen Sphinx ablenken. Die Sirenen einschalten.

Hast du es endlich kapiert, Bulle?

Es wäre viel zu wenig, nur Benzi umzubringen, das wäre zu einfach.

Alle diese Ratten sollte es treffen, für die Verbrechen, die sie begangen haben.

Damals war ich glücklich, ich wartete auf sie, auf meine Braut.

Doch sie kam nicht. Sie konnte nicht, verstehst du?

Sie wird nie mehr kommen.

Und nur, weil sich dieses Schwein bereichern wollte.

Er hat Zement gespart, er hat bei einer Brücke Zement gespart.

Er hat Zement gespart, nur, um mehr Profit zu machen.

Mein Gott, er war doch eh schon wohlhabend.

Auf das bisschen Zement konnte es doch nicht mehr ankommen.

Alle diese Kapitalistenschweine werden reich durch das Elend von anderen.

Aber das Schicksal von Menschen wie mir interessiert sie nicht.

Für so einen ist der Tod zu wenig.

Wie soll er das mit seinem bisschen Leben bezahlen?

Für all die Leute, die er umgebracht hat.

Das ist viel zu wenig. Ich wollte mich rächen.

Ich habe an nichts anderes mehr denken können.

Vielleicht habe ich kein Recht dazu.

Was meinst du, hat denn Benzi das Recht gehabt, sie umzubringen?

Nur, weil er noch reicher sein wollte.

Soll er davonkommen?

Der Mörder mit den sauberen Händen.

Ich kann dich gut verstehen. Komm mit, wir gehen runter.

Es gibt keinen Ausweg für dich.

Kommissar, wir bitten um eine Erklärung. Ich habe keine Erklärung abzugeben.

Kommissar, eine Frage. Nein, ich beantworte keine Fragen.

Nein, nicht, kein Kommentar.

Wir müssen die Öffentlichkeit informieren. Die Presse hat ein Recht darauf.

Reden Sie bitte, Kommissar.

Sie haben sehr viel riskiert, Terzi.

Aber ich bin sehr mit Ihrer Arbeit zufrieden.

Das Gleiche kann ich von Ihnen nicht sagen.

Die Scharfschützen brauchten nicht zu schießen.

Mein Gott, Terzi, Sie sind Polizist, Sie wissen, man hat das nicht in der Hand.

Und das gefällt mir nicht.

Kommissar, geben Sie eine Erklärung ab, wer war der Mann?

Woher wussten Sie, wo die Bombe versteckt war?

Es soll eine Verbindung zu Benzi geben, was wissen Sie darüber?

Mein Kompliment, Kommissar.

Sie haben Grund, sich zu freuen.

Was fällt Ihnen ein? Weißt du, was mir einfällt?

Du denkst wohl, dass du für deine Verbrechen nicht bezahlen musst.

Ich habe nur darauf gewartet, dass ich einen Beweis finde, jetzt ist es so weit.

Terzi, was machen Sie? Sind Sie verrückt?

Ich präsentiere Ihnen den Kopf der Entführer.

Hier, diese Schecks tragen die Unterschrift des höchst ehrenwerten Signore Benzi.

Sie beweisen seine Geschäfte mit Ghini.

Führen Sie ihn ab. Ja, gut.

Der Commendatore Benzi...

Sagen Sie, Terzi, wie kamen Sie darauf... ... dass er hinter allem steckt?

Das ist ein Geheimnis zwischen mir und dem Buchhalter von Ghini.

Alles weitere können Sie in meinem Kündigungsschreiben nachlesen.

Über den Entlassungsgesuch reden wir später, erzählen Sie mir was über Sphinx.

Das war ein armer Teufel, seelisch zerstört war er ein Werkzeug Ghinis...

...der Benzi loswerden wollte.

Kompliment, Terzi.

Was bedeutet das? Ich scheide aus dem Polizeidienst aus.

Meine Güte, Terzi, mir tut es auch leid, dass der arme Teufel sterben musste...

...aber unser Beruf ist hart und nicht immer ist es möglich...

Mark! Und was ist mit mir?

Tut mir leid.

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