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.
(Trommelwirbel)
(Rauschen)
(Tapsende Musik)
(Windrauschen, Vogelrufe)
(Heitere Akkordeonmusik)
Himmel, Arsch ...
(Ruhige Musik, Plätschern)
Dir wird's auch noch vergehen.
(Plätschern)
(Heitere Akkordeonmusik)
(Heitere Akkordeonmusik)
(Donnern)
(Donnern)
(Tapsende Musik)
(Heitere Akkordeonmusik)
(Flotte Akkordeonmusik)
Maria, bist ein Schätzle, machst mir noch eine Piña Colada?
(stöhnend:) Kannst das nicht selber machen?
Nein, da muss ich ja aufstehen.
Also, die spinnt doch.
(Gläser klirren.)
Klara!
Ihr habt sie nicht mehr alle!
Ich bin nicht deiner Mutter ihre Arschkachel.
Das kannst doch nicht bringen!
Und wie ich das bring. - Wo willst du hin?
Heim. - Aber das ist doch daheim.
Eben nicht.
Ich schwätz mit der Mutter. - Wir wissen, wie das ausgeht.
Ich kann keine Wohnung aus dem Hut schütteln.
Das ist eben Pech. - Klara, jetzt ...
Jetzt wart!
(Flotte Musik)
Believe me, kreuz die Sorten.
Meinst? - Yeah.
Absolutely.
Da kriegst du einen Superboy.
Echt? - Ja.
Du meinst, ein Kalifornier und ein Württemberger?
Da denk ich drüber nach.
Howie! - Hi, dear!
Wir gehen heute ins Freilichtkino, gell?
Oh, no. - Oh, yes.
Dear, I'm so sorry.
Du hast es vergessen. - Morgen, okay?
Morgen haben wir Probe.
Dann morgen morgen. - Howie, kommst?
Promise, darling.
Ein Redford ist auch nicht alles. - Lass mich in Ruh.
Maria, wo bleibt meine Piña Colada?
Die hebt nicht den Arsch.
(beide:) Klara?
Was willst du jetzt machen?
Ich zieh da wieder ein.
Dein Zimmer ist besetzt.
Ihr habt mein Zimmer weggegeben?
Hat sich Getrud eingerichtet. - Was?
Kommst nimmer vorbei.
Ich schaff den ganzen Tag, abends fall ich ins Bett.
Hat man davon, wenn man in einen Saustall heiratet.
Ist doch wahr.
Kannst ja zu Maria ins Zimmer.
Zurück geh ich nicht.
Wenn Vater das mitkriegt, ist was los. - Was?
(alle:) Nix.
(Flotte Musik)
(Ein Hahn kräht.)
Häberle. - Wo ist deine Mutter?
Was hast du mit meiner Tochter gemacht?
Nix.
Ich hab nix gemacht.
Wieso ist sie wieder bei mir eingezogen?
Frag doch den Peter. - Ich frag aber dich.
Solange deine Tochter bei mir wohnt, kann sie mitschaffen.
Wenn sie dafür zu geschniegelt ist, muss sie sich wen anders suchen.
Klara ist schwanger. - Ist keine Krankheit.
Ich hab eine halbe Stunde nach der Geburt in der Küche gestanden
und hab Krautwickel gewickelt.
Das merkt man auch. - Halt!
Was willst du damit sagen?
Wenn da was daneben geht, kannst du da übernachten.
Da geht nix daneben.
Was ist los? Bist du müde?
Das war eine Aufregung heut, gell?
Ach, Scheißdreck.
Was? - Wir haben Probe vergessen.
Was für eine Probe? - Samstags haben wir Bandprobe.
Spielst halt morgen bei uns mit.
Ist Vater noch Chef? - Ja.
Dann mag ich nicht. - Wieso?
Ist mir zu altbacken. - Ah, ja?
Seit wann sind die Unterrieslinger modern?
Seit der Karl dirigiert.
(Rockige Musik)
# Nachts um halb elfe (unverständlich),
# weil du mich den ganzen Tag lang schaffen lässt.
# Nie war das genug.
# Nie hat es gereicht.
# Aber jetzt ist mir das alles gleich!
# Jetzt horch einmal:
# Ich war lang, lang, lang nur für dich der Depp.
# Aber ich weiß noch, wie die Freiheit schmeckt.
# Und die schmeckt süß!
# Bau bau bau bau, bau bau bau-bau bau.
# Bau bau bau ... (Rumpeln)
Könntest du dich konzentrieren, oder ist das zu viel verlangt?
Wie soll ich den Oberriesling einstecken,
wenn du im entscheidenden Moment daneben haust?
Ohne Klara hat es eh keinen Sinn.
Dann müsst ihr miteinander schwätzen, zum Donnerwetter!
Also, noch mal.
Und ein bissle mehr Tempo.
Und bitte bei der Bridge nicht so falsch.
Eieiei, wir können nicht immer dem Häberle das Feld überlassen.
Mit seinem Radetzky Marsch.
Hat das schon wieder sein müssen? - Was?
Du warst doch grad erst schwanger.
Der Theo braucht Gesellschaft.
Gesellschaft, dafür keinen Vater.
Was soll ich mit dem Arsch?
Jetzt übertreib nicht.
Wieso, wenn die Elisabeth pfeift, dann springt er.
Das hast du vorher gewusst.
Hab gedacht, der ändert sich.
Männer geben am Anfang immer Gebrauchsanweisungen.
Wenn man die nicht studiert, guckt man blöd.
Was ist mit dir und Karl? - Was soll mit ihm sein?
Aus ist's.
Echt? Davon hat er gar nix erzählt.
Typisch.
Das ist schon etwas lächerlich ohne Klara.
Die wird schon wiederkommen.
Solang ich keine Wohnung hab, nicht. - Such halt eine.
Und der Hof?
Das weiß ich auch nicht. - Kann eure Mutter nicht singen?
Wenn die singt, rollt es den Katzen die Fußnägel hoch.
Das ist schlecht.
Wisst ihr, dass Sabine wieder ins Ländle kommt? - Was?
Der scharfe Feger, wann?
Irgendwann nächste Woche.
Dann haben wir die Lösung.
Das nennst du eine Lösung?
(Lautes Klirren)
Wo ist der Theo? - Der schläft.
Ja, endlich.
Wollte Ruth nicht wieder nach Goa? - Kannst vergessen.
Wieso? - Bei der guckt (unverständlich) aus dem Koffer.
Was hockt ihr dann noch rum? Heidenei.
Muss das heute sein?
Horch mal, natürlich, es ist Sonntag!
Der Theo hat die ganze Nacht gebrüllt.
Da kann ich nix dafür.
Christine, kommst?
Der Howie hängt wieder am Vater.
Der geht mir so auf den Keks. - Ruth, kommst du nicht mit?
Gottfried, wie oft soll ich's noch sagen,
ich hab mit eurem christlichen Verein nichts zu schaffen.
Bin Buddhistin! - Jessas noi.
Vergesst den Schirm nicht, es regnet noch.
Was soll da regnen?
Entweder Buddhist oder Bauer.
Ich bin eben Bauer, und ein Bauer weiß das.
(Schelmische Musik)
(Der Pfarrer spricht Latein.)
(Kirchenglocken)
Fructus ventris tui iesus.
(Er predigt auf Latein.)
Heilig's Bämberle noch mal.
(Er spricht lauter und energischer.)
Das darf doch nicht wahr sein!
(Er predigt weiter.)
(Rumpeln)
(Erschrockene Laute)
(Lautes Stimmengewirr)
(Glockenläuten)
(Schreie)
(Husten)
Da ist bloß der Umzug schuld.
Das war nicht meine Idee. - Was machen wir jetzt?
Eine neue Kirche muss her, ist klar. - Was kostet das?
Wir haben grad kein Geld.
Immer wenn's drauf ankommt, hast du keins.
Zahl's du. - Von was denn?
Versteh ich das richtig, dass ihr den Schaden nicht zahlen wollt?
Ruf halt die Diözese an.
Kirche hockt auf einem Haufen Geld, das weiß jeder.
Wozu brauchen wir überhaupt eine Kirche? - Eben.
Zur Not kann man das Halleluja draußen machen.
Also ihr seid echt ...
Wir haben den Schirm immer dabei. - Sag mal, Schäuble.
Du hast gesammelt für unsere Kirche.
Da muss eigentlich viel Geld da sein.
Stimmt. Wir haben super gespendet.
"Super gespendet" nennst du das?
Ja, ein dünnes Spätzle geb ich dem breiten Arsch.
(Schelmische Musik)
Ihr seid doch nicht mehr sauber.
Schäuble!
Wo willst du hin?
Jessas, der eiert so. Säuft er schon wieder?
Ich möcht dich mal sehen,
wenn dir so ein Backstein auf die Rübe gehagelt wär.
(Motor startet.)
(Ruhige Musik, Vogelrufe)
Was? Das kann ich so nicht bringen.
Das ist nicht meine Schuld.
Und was soll ich in Sachsen-Anhalt, da versteht mich keiner.
Ich kann meine Gemeinde nicht im Stich lassen.
Was? Die sollen nach ... Feine!
Das machen die nie im Leben mit.
Noi, die tanzen mir nicht auf der Nase rum!
Monsignore, bitte, lass mir noch etwas Zeit.
Ich werd die schon zur Vernunft bringen.
Wie? Natürlich schaff ich das.
Wir bauen die Kirche wieder auf.
Ja, klar, spätestens in drei Monaten steht die wieder.
Versprochen!
Noi, noi, ich brauch kein Geld, keine Sorge.
Es tut mir leid, dass ich gefragt hab.
Ja, ich meld mich wieder.
Elender Furzklemmer.
(Er murmelt.)
(Tapsende Musik)
(Heitere Musik)
Schäuble!
Schäuble!
Wie geht's dir? Bist wach?
(Geheimnisvolle Musik)
(Angespannte Musik)
Vater, was rennst denn?
Der Schäuble.
Was ist mit dem Schäuble? - Der Schäuble.
Jetzt verschnauf dich mal. - Was mach ich jetzt?
Was ist mit dem Vater los?
Irgendwas mit dem Schäuble.
Der Kleine macht mich fertig.
Haben wir noch Hefezopf? - Noi.
Scheiße.
Wo ist der Howie?
Der ist schon weg. - Ruf die Feuerwehr.
Wieso Feuerwehr? - Lies halt!
Dürfen wir jetzt endlich auch wissen, was los ist?
Schäuble macht einen Selbstmord.
Kann doch nicht sein.
Zeig mal.
Was machen wir jetzt?
Schäuble? - Schäuble!
Schäuble! - Schäuble!
Vater! - Was?
Da!
Jessas noi.
Schäuble!
Bist du noch ganz bache? Komm sofort runter.
Noi, ich kann nicht!
Was machst denn? Warum willst du da runterhupfen?
Weil ...
Immer die Streiterei.
Guckt euch doch an.
Das nimmt doch nie ein Ende.
Was machen wir?
Was machen wir? - Haben wir ein Seil dabei?
(Sie diskutieren.)
Außerdem ...
Was?
Ich hab ...
Ich hab ... - Ja, was denn?
Ich hab das ganze Geld versoffen.
Wie?
Jessas, der braucht ein Hörgerät.
(lauter:) Ich hab das ganze Geld versoffen!
Das Geld für unsere Kirche?
Ja. - (leise:) So ein Drecksack.
Das macht doch nix. - So eine Blamage!
(weinerlich:) Jetzt muss ich nach Sachsen-Anhalt.
Wo? - Ich glaub, er meint Sachsen.
Was will er denn in Sachsen?
Schäuble, du kommst jetzt sofort da runter.
Übers Geld können wir später schwätzen.
Wenn er runterhupft, gibt es eine Sauerei.
Maria!
Mir langt's jetzt, ich steh da nicht im Bademantel rum.
Schäuble! - Ja?
Du kommst sofort runter, oder ich komm rauf.
Wenn du das machst, spring ich gleich.
Mensch, das war ja wieder super diplomatisch.
Was denn? Ich hab's gut gemeint.
Also, ich hol die Feuerwehr.
Geht nach Feine und lasst mich in Ruh!
(Tapsende Musik)
Ich geh da jetzt rauf. - Wieso?
Von allein hüpft der nicht runter.
Was macht denn der Peter?
Was interessiert dich das?
(Heitere Musik)
Oh, jessas!
Was willst denn du da? - Wir hupfen da jetzt runter.
Nein. - Wir können auch zu Fuß runter.
Noi. - Schäuble, hör auf herumzustrampeln.
Lass mich sofort los!
Karl, auf drei!
(alle:) Eins ... - Nein!
Zwei ... - Ich hupf net!
Drei! - Aaaah!
Schäuble, komm raus.
Na, Schnecke?
Eine gute Sache ist herausgekommen.
Wurscht bist der Klara nicht.
Das bringt mich net weiter.
Wo hast den Theo gelassen? - Bei der Ruth.
Pah. Du hast ja Courage.
Ich will endlich aus dem Bademantel raus.
Was machen wir mit Schäuble? - Weiß nicht.
Da lassen kann man ihn net. - Er kann bei euch einziehen.
Wieso bei uns?
Er hat bei dir mein Geld versoffen, dann kannst du aufpassen.
Ist bloß gerecht.
(Heitere Musik)
Fräulein, mir pressiert's!
Dann machen sie halt mal um. Sie sehen doch, dass ich allein bin.
Dreimal Kässpätzle, zwei Gaisburger Marsch.
Drei Sprudel.
Und einmal Spätzle, jessas noi!
Schäuble.
Jetzt hockst du dich her. - Sag mal, spinnt ihr?
Ihr könnt mich doch nicht allein lassen!
Ich bin im Bademantel. - Wurscht.
Wo ist Theo?
Welcher Theo? - Jetzt kommt's.
Was hast du mit meinem Sohn gemacht?
Der Theo, der ist beim Ami.
Ruth, here is your Gaisburger Marsch.
Wo wart ihr the whole day?
He's such a sweet bubbler.
I must wieder back in the kitchen.
(Ruhige Musik, Grillenzirpen)
Mensch!
Du hast doch gesehen, wo das hinführt.
Sag mal, war das viel Geld?
Wir halten doch zusammen.
Kannst doch sagen.
Helpst ihm halt ein bissle in dem wineyard.
Wir können ja morgen noch schwätzen.
Wo bleibt denn dein Gemächtle?
Die müsst doch längst fertig sein.
So, rauslaufen kann er nicht mehr.
Elektrisierung ist auch vorbei.
Ist das hoch genug?
Sicher.
(Klara stöhnt.)
Mei Ranza. - Stell dich nicht an.
Vergiss deine Schuhbändle net. - Natürlich net.
Sag mal, Maria, hast du noch deine Tröpfle?
Was für Tröpfle?
Die du dem Norddeutschen in sein Bier getan hast.
(leise:) Schäuble.
(Gurgeln)
(Klirren)
So, jetzt könnt ihr ihn hochtragen.
Super Tröpfle.
(Heitere Musik)
(Er ächzt.)
He is a bissle heavy.
Hast recht.
Ich muss vom Hof runter, sonst krieg ich Depressionen.
Ich erleb eine granatenmäßige Wendung.
Wieso? - Steht in meinem Horoskop.
Ich mach eine Reise.
Echt? - Ein neuer Kerle kommt auch.
Bist da so scharf drauf?
(Ruhige Gitarrenmusik)
Seitdem die das Singen angefangen haben, hält man's nicht aus.
Sind die bei euch in der Band?
Leider.
Wie siehst du aus? - Wieso?
Das sind Extensions.
Au! Bist du noch recht?
Die müssen halten bis zum nächsten Monat.
Soll ich das auch probieren?
Würd ich nicht, bei deinen dünnen Fransen.
Der kann singen. - Was willst damit sagen?
Nix.
Ich find das unheimlich, wie der rumhockt und nicht schwätzt.
Gib ihm ein Schnäpsle, vielleicht hilft's.
Ich glaub, dir hakt's. Dadurch haben wir den Salat.
(Handy klingelt.)
Behältst ihn im Aug, ja? - Der macht ja nix.
Und wenn ... gibst ihm von den Tröpfle.
Was sind das für Tröpfle?
Ruth, ja net.
Ja, schon recht.
(Schelmische Musik)
(Sie schnarcht.)
(Schelmische Musik)
(Er lacht auf.)
Dass die sich schon wieder ein Kind hat andrehen lassen.
Klara wollte immer einen Haufen Kinder.
Aber wenn sie so weitermacht,
fällt sie auseinander wie eine Dampfnudel.
(Insektensurren)
Na, endlich.
Was macht denn der da?
Das ist ja der Schäuble. - Jessas.
(Er ächzt.)
(beide:) Schäuble!
(Ächzen)
(Sitarmusik, leiser Gesang)
Gottfried, bist ein Schätzle, machst mir einen Sex on the beach?
Sex on the beach.
Wenn sie so weitermacht, versend ich sie
mit der Paketpost nach Goa.
Wart ihr schwimmen?
Was hast du mit deinen Haaren gemacht?
Wieso kann man sich nie auf euch verlassen?
Ruth!
Ich denk, der Schäuble schläft.
Macht er das net?
Mich einsperren, eine derartige Sauerei.
(Schloss wird aufgesperrt.)
(Er wimmert.)
Immer diese Streiterei. Noi, noi, noi.
"Der große herrliche Wettbewerb der Dorfkapellen
findet heuer in Hamburg statt."
"Dem Gewinner des ersten Platzes winken 50.000 ..." 50.000?
Jessas.
"Dem Zweiten 20.000
und dem Dritten ein bezahltes Engagement auf der Queen Mary."
Das mach ich.
(Schelmische Musik)
Du hast was gemacht?
Ich hab uns angemeldet.
Ich glaub, dir brennt der Kittel.
Kann man einen Haufen Geld gewinnen.
Du willst immer berühmt werden. - Nicht in Hamburg.
Ich find das super. - Ich net.
Sei doch net so spießig.
Ist endlich mal was los.
Also, was meint ihr? - Ich find's auch super.
Das gibt's doch net.
Das ist ein Wettbewerb für Bigbands. - Und?
Wir machen ein kleines Leberwurstblasen einmal die Woche.
Aber was für eins!
Wir sind auf keinen Fall eine Bigband.
Allein natürlich net.
Mit uns brauchst nicht rechnen. - Denk an das viele Geld.
Ich seh ums Verrecken net ein, wieso ich mich zum Affen machen soll,
bloß weil der Schäuble Depressionen hat.
Schämt euch alle, den Schäuble im Stich zu lassen.
Er hat immer zu uns gehalten. - Vor allem unser Geld versoffen.
Was willst machen? Anzeigen, damit wir sonntags nach Feine dürfen?
Verdient hätt er's. - Mutter.
Natürlich net.
Also, was dann?
Wir können es wenigstens probieren.
Wer ist dafür?
Für unseren Schäuble.
Oh, noi, schläft er wieder nicht?
Wie siehst du aus?
Schlangengift gegen Runzeln. - Was für ein Gicht?
Kreuzotter, Schätzle. - Lässt du das über Nacht?
Natürlich net.
Spinnst doch.
(Klackern)
Was war das? - Ich weiß net.
Erwartest du jemanden?
Dein Arsch steht unten. - Mein wer?
Der Eder. - Der Peter?
Was will denn der jetzt?
Was willst? - Du kannst mich net immer ignorieren.
Siehst doch. - Ich will den Theo sehen.
Der schläft. - Ich bin sein Vater.
Ich weiß.
Er muss auf dem Hof wohnen, wenn er ihn haben will.
Wir leben nicht im Mittelalter.
Wo soll ich das Geld für eine Wohnung hernehmen?
Deine Mutter müsst dir was zahlen für die Schafferei auf dem Hof.
Klara, wart!
Der Eder ist und bleibt ein Nanakindle.
Wisch dir das Zeug weg, ich versteh nix.
Ist überhaupt kein Mamakindle.
Die kann was erleben, wenn sie so weitermacht.
Ja, aber, kommst jetzt mit?
Oder willst die ganze Nacht hier rumjaulen?
Ich komm.
Und morgen ... morgen ruf ich die Sabine an.
Weißt du was?
Nein, was? - Das hab ich schon gemacht.
(Sie lachen.)
(Instrumente werden gestimmt.)
So, da hast du's. - Was denn?
Ist mir doch wurscht.
Bin ich zu spät? - Zu früh bist du net.
Was ist das für ein Rüssel?
Das ist ein Alphorn.
Größer ging's net? - Nein.
Kennst du die? - Die Sabine Windelband.
Ich denk, die ist in Berlin. - Wohl net.
Das sind Maria und Klara, die Sängerinnen aus Oberrieslingen.
Sabine, unsere neue Leadsängerin.
Grüß Gott. - Grüß ihn doch selber.
Ich bin einen Tag fort, und ihr habt eine neue Sängerin.
Ja, das hab ich net allein entschieden.
Können wir endlich anfangen? - Von mir aus.
Was spielen wir? - Dust in the wind.
Hör auf mit deinem Flowerpower.
Wir spielen den Radetzky Marsch ... - (alle:) Noi!
(Durcheinanderreden)
Das machen wir net.
Spielen wir den Saitenwürstle-Blues, das kennen alle.
Was ist das? - # Täterää, Täterää.
Das kennst doch. - Ach so des, von mir aus.
Da gibt's nix zum Singen. - Dann hau auf deine Schelle.
Haben alle die Noten?
Eins, zwei ... - Halt, Moment!
Was heißt da "eins, zwei, drei"?
Tust du dich zum Dirigenten aufmanteln, oder was?
Jede Bigband braucht einen Dirigenten,
sonst geht's nach hinten los.
Und warum du? - Warum net?
Das tät dir so passen.
Wenn du mit dem Taktstock rumfuchtelst, bin ich nimmer dabei,
das sag ich dir. - Dann mach du das.
Ich kann des net.
Von mir aus der Karl.
Wenn der dirigiert, sing ich net.
Das wär kein großer Verlust. - Schmalzdackel.
Halt die Goschen. - Da haben wir's.
Wir haben noch nicht angefangen, schon ist Krach.
Elisabeth, bitte. - Noi!
Besorg einen neutralen Dirigenten, und wir sind im Geschäft.
(Ruhige Musik)
Dass sie unbedingt so früh sein müssen. - Ja.
Glotz net. - Hä?
Gib mir lieber einen Zug.
Ruth, wir haben keine Zeit. - Dafür ist immer Zeit.
Willst mal probieren? - Nein, zum Donnerwetter.
Selber schuld.
Können wir den da hinten sprechen?
Von mir aus.
Wir hätten da mal eine Frage.
Wiener Schnitzel ist aus.
Bringst mir halt einen Krautwickel. - Gibt's nur mittwochs.
Hallo. - Wir geben nix.
Ich will nix, ich soll mich hier melden.
Seit wann stehst du auf ungewaschene Typen? - Was?
(Erschrockener Laut)
Oh, jessas.
Damit ist der Vater niemals einverstanden!
Hat sich erst an den Redford gewöhnt.
Essen ist umsonst, schlafen auch, wenn wir gewinnen ... zehn Prozent.
Okay.
Waschen kannst du in der Waschküche, ich zeig dir wo.
Wie bitte? - Waschen kannst dich in der Waschküche.
Die ist von meinem Vater.
Aha. - Und das Gestrüpp muss ab.
Was? - Der Bart.
Ach so.
Christine. - Hinnark.
Wie? - Hinnark.
Ist das ein Name? - Was denn sonst?
Also heut Abend viertel acht. - Nach oder vor?
Nach. - Viertel nach acht.
Noi.
Viertel vor acht? - Viertel nach sieben.
Wie, viertel nach sieben? - Sag ich doch, viertel acht.
Herrje.
(Instrumente werden angespielt.)
Und wo ist der ominöse Dirigent?
Der kommt gleich.
Kennst du den? - Noi.
Der kommt mir bekannt vor. - Guten Abend.
Ich bin Hinnark Krüger. - (alle:) Grüß Gott.
Sind das alle? - Ja, vollzählig.
Das ist ja ein Fischkopf.
Wie bitte? - Kommen Sie aus Norddeutschland?
Ja. - Ein norddeutscher Dackel, bist du noch recht?
Du wolltest was Neutrales. - Seit wann ist Norddeutschland neutral?
Schweiz ist neutral. - Schweizer konnte ich net auftreiben.
Was jetzt, wollen wir diskutieren oder Musik machen?
Wie wär's mit dem Radetzky Marsch? - (alle:) Noi.
Könnt ihr nicht was Moderneres? - Ja, zum Singen.
Gibt es eine Sängerin? - Ja, zwei.
Genau genommen drei, aber ich reiß mich net drum.
Wer singt was? - Wie?
Erster Sopran, zweiter Sopran, Alt.
Ah, ich sing halt. - Eher hoch oder tief?
Tief, glaub ich.
Und du? - Ich hab eine Range von drei Oktaven.
Der range ich ihre Oktave in den Arsch rein.
Lasst uns das Bibberle spielen. - Das was?
(mehrere:) # Bibberle-bap-dua, bibberle-bap-dua.
Find ich gut.
Also, Achtung.
One, two, one, two, three, four.
# Bibberle-bap-dua, bibberle-bap-dua,
# bibberle-bap-dua-bap.
(Sie spielen und singen unrhythmisch.)
# Schubidubidubidubidu.
# Bibberle-bap-dua, bibberle-bap-dua.
# Schubidubidubidu. (Quietschen)
Halt, halt! Halt.
Okay, äh, so geht das nicht.
Wie heißt du? - Sabine Windelband.
Du übernimmst den Solopart. - Und ich?
Du machst den Background. - Was?
Ich soll in den Hintergrund? - Das überlebt er net.
Wie heißt du? - Maria.
Maria, du singst mit ... - Klara.
Mit Klara das Bibberle.
Und Sabine singt das Solo. - Ich bring ihn um.
Siehst. - So.
Noch mal.
One, two, one, two, three, four.
# Bibberle-bap-dua, bibberle-bap-dua,
# bibberle-bap-dua-bap.
# Bibberle-bap-dua, bibberle-bap-dua,
# bibberle-bap-dua-bap.
# Schubidubidubidu, dubidu.
# Bibberle-bap-dua, bibberle-bap-dua,
# bibberle-bap-dua.
# Wenn der Morgen seine Sorgen
# wieder kübelweise über mir vergießt.
(Falsche Töne)
Stopp, stopp, stopp.
Der Rhythmus ist ja auch etwas kompliziert.
Wann ist dieser Wettbewerb in Hamburg? - In vier Wochen.
(Militärische Musik)
Morgen. - (alle:) Morgen.
Zuerst bildet mal bitte eine Reihe. - Eine Reihe, was soll das?
(Kecke Musik)
Wir haben heut noch was anderes zu tun, gell?
Von allein mistet sich der Stall net aus.
Sind wir beim Kindergeburtstag?
Jetzt dreht euch zu eurem Vordermann um.
Was hat das mit Singen zu tun?
(Kecke Musik)
Quetscht den Ballon zwischen euch und eurem Vordermann, so.
Ich glaub, dem hakt's.
Jetzt lauft eine Runde, ohne die Ballons zu verlieren.
Kann nix G'scheites rauskommen.
Wegen deinem dappigen Hosenträger.
Musst halt sensibler drücken.
Sensibel, du kannst mir in die Tasch reinsteigen.
Ihr müsst euch schon Mühe geben. (Platzgeräusch)
Windelband hat einen Ballon kaputt gemacht. - Net wahr!
Musst das Trampel ausgerechnet hinter mir sein?
Ich hab dir gar nix getan. - Doch.
Das hast mit Absicht gemacht. - Was, ich? Noi.
Ich hab's genau gesehen. - Willst mich verpetzen?
Wenn du mich ignorierst, kriegen wir auch keine Wohnung.
Renn net so, ich komm net hinterher.
Hast du wenigstens mit deiner Mutter geschwätzt?
Das gibt's doch gar net.
(Aufgewühltes Durcheinanderreden)
Aua!
Meinst du, wir schaffen das? - Einfach wird's nicht.
Wie ist es, auf der Straße zu leben?
Meistens kalt. - Warum machst du's dann?
Weiß nicht.
Ist auf jeden Fall spannender.
Das hab ich auch schon gedacht. - Würd ich auch drüber nachdenken.
Hi, dear.
Morgen.
Kann ich dir noch was bringen, Sprudel oder Schorle?
(nachäffend:) Sprudel oder Schorle?
# Das Rattern der Räder, eine Meditation.
Der kann super singen. - Find ich gar net.
Bist bloß sauer, weil du das Bibberle singen musst.
Knallt der mir die Windelband vor die Nase, Unverschämtheit.
Aber die kommt hoch, musst du zugeben.
Fällst du mir in den Rücken? - Mein ja bloß.
Ich bin die Leadsängerin.
Und niemand sonst, zum Donnerwetter.
Habt ihr den Schäuble gesehen? - Der wollt zu dir in den Keller.
Bin ich im Keller?
Oh, jessas.
(Klopfen auf Gläsern)
Was macht denn der da?
Schäuble.
Das ist mein bester Lemberger.
Reg dich net auf, ich hab ihn gesammelt, guck.
Du hast ihn zusammengeschüttet?
Ich wollt auch was beitragen.
Warum nimmst keinen Sprudel?
Mit Sprudel funktioniert das net.
Ja, was denn?
Mein Xylophon.
(Verschiedene Instrumente spielen.)
Halt, halt, halt!
So geht das nicht, jeder spielt vor sich hin.
Was sonst? - Musik hat mit Gemeinsamkeit zu tun.
Es langt, dass wir gemeinsam in der Bude vom Häberle hocken.
Na, horch mal.
(Klirren)
Was will denn der da?
Er meint, unsere Rhythmusgruppe wär unterbesetzt.
Was ist das?
Siehst doch, ein Flaschenxylofon.
Mit meinem besten Lemberger.
So was hab ich ewig nicht mehr gesehen.
Kannst das spielen? - Bissle.
Spiel mal was. - Oje.
Für so was haben wir keine Zeit. - Doch, für so was ist immer Zeit.
(Verschiedene sanfte Töne)
(Ruhige Gitarrenklänge)
(Entsprechende Antwort mit dem Flaschenxylofon)
(Gitarrenklänge)
(Gemächliche Melodie zusammen mit dem Flaschenxylofon)
(Jubel, Bravo-Rufe)
(Ruhige Alphornmelodie)
(Motorentuckern)
Pass auf, dass deine Träuble vor Schreck keinen Mehltau kriegen.
Ach, Elisabeth, mach de Has.
Weißt ja, was man über Männer sagt, die zu große Autos fahren, gell?
(Alphorn, jazzig gespielt)
(Alphorn und Geige mit jazziger Melodie)
(Tuba stimmt ein, Muhen)
(Flaschenxylofon kommt hinzu.)
(Dazu fröhliches Chanten des Chors.)
# Bibberle-bap-dua-bap.
# Bibberle-bap-dua, bibberle-bap-dua-bap.
# Bibberle-bap-dua, bibberle-bap-dua, bibberle-bap-dua-bap.
# Bibberle-bap-dua, bibberle-bap-dua, bibberle-bap-dua-bap.
# Schubidubidubidubidu.
# Bibberle-bap-dua, bibberle-bap-dua, bibberle-bap-dua-bap.
# Schubidubidubidubidu.
# Bibberle-bap-dua, bibberle-bap-dua, bibberle-bap-dua-bap.
# Bibberle-bap-dua, bibberle-bap-dua, bibberle-bap-dua-bap.
# Wenn der Morgen seine Sorgen wieder kübelweise über mir vergießt.
# Und der Postbote mit Rechnungen statt mit Liebesbriefen
# meinen Vormittag vermiest.
# Und ich weiß net, wo der Kopf mir stad,
# weil ich so viel zu schaffen hab,
# da gibt's nur ein Gegengift, ein kleines Liedle, das mir hilft.
# Und das geht: (alle:) Schubidubidubidubidu.
# Bibberle-bap-dua, bibberle-bap-dua, bibberle-bap-dua-bap.
# Wir singen: Schubidubidubidubidu.
# Bibberle-bap-dua, bibberle-bap-dua, bibberle-bap-dua-bap.
# Noi, koi, koiner hält mi uff.
# Denn ich sing: Schubidubidubidubidu.
# Bibberle-bap-dua, bibberle-bap-dua, bibberle-bap-dua-bap.
# Bibberle-bap-dua, bibberle-bap-dua, bibberle-bap-dua-bap.
# Wir singen: Schubidubidubidubiduuuuu.
# Bibalebabdubab-duaaaaaa.
# Schubiduuu! - Bab-duaaaaaa.
# Bi-duuuuu. - Ja!
(Jubel, Tamburinrasseln)
Willst du auswandern?
Ich wechsel jeden Tag die Unterwäsch' im Gegensatz zu dir.
Das müssen ja gigantische Unterhosen sein.
Dass nix ausläuft! Die sind grad super gestimmt. - Ich pass auf.
(Lachen)
Griffel weg!
Heidernei, dein Hintern ist für mich nix Neues.
Jesses, der ist alt, der Bus! - Das ist kein Daimler.
Meinst du, der schafft es bis Hamburg? - Im Leben net.
(Flotte Gitarrenmusik, aufgeregtes Stimmengewirr)
Kannst dich net zum Vater hocken? - Why?
Hockst ja sonst auch immer bei ihm rum.
(Ein Baby weint.)
Hockst du net bei der Christine? - Noi.
Warum net? - I don't know.
Kannst gleich einmal dein Beedi ausmachen.
Du lieb's Herrgottle, stell dich net an.
Wir sind da fei net in Mumbai.
Leider.
Och, Maria, jetzt hock net rum, mach dich nützlich!
Was denn? - Dem Theo ist sein Zapfen runterg'hagelt.
Ich seh net ein, warum wir auf deinen Stöpsel aufpassen müssen,
und dein Galan hockt da hinten. - Hast du die Pampers?
Noi, die hast doch du! - Die standen bei dir!
Da standen sie gut. - Die wolltest du einstecken.
(Quengeln) Mensch, Theo, Heilandsak!
Alle da? - (alle:) Ja.
Na, denn, tauen. - Was sagt er?
Keine Ahnung, ich glaub, der meint, es geht los.
(Lautes Motorengeräusch, Abschiedsrufe, fröhliche Musik)
(Auspuffknall)
(Fröhliche Dixiemusik)
(Musik verklingt.)
Halt dein Video woanders hin.
Noi, das ist so authentisch. - Was machst denn?
Einen Dokumentarfilm. - Jessas.
So, jetzt ist's passiert. - Ach, stinkt das.
Feuchttücher hab ich auch vergessen. - Mir langt's.
Oooch ...
(Theo weint.)
Glotz net trübsinnig aus der Wäsch.
Kümmer dich um dein Sprössling. - (leise:) Hey.
Und? Was hat er gesagt? - Nix! Was soll er sagen?
Warum ist die Maria eigentlich immer so sauer?
Nicht beachten, die ist bloß neidisch. - Wegen mir?
Ist doch klar. Du kannst doch singen wie eine Lerche.
Jetzt guck dir den an. - Was?
Was der für Süßholz raspelt.
(Beide lachen.)
Der könnte grad rückwärts vespern. - Lass ihn halt.
Was heißt das? Die Lacher gehen mir auf den Keks.
Ich find, du machst es verkehrt. - Wieso?
Dem Feind muss man direkt ins Auge gucken.
Wie meinst denn das?
Klara, der Theo hat in die Hose geschissen. - Ich weiß.
Wo hast die Pampers? - Vergessen.
Was? - Im Hamburg gibt's auch Pampers.
Wir sind net gleich da. - Kauf welche an der Tankstelle.
Wie teuer die da sind! Klara, echt.
Was heißt da Klara, echt? Ist auch dein Sohn!
Wo ist denn das Klo? - Da gibt's kein Klo.
Ich muss aber mal austreten.
Wir können doch net wegen deinem Konfirmandenbläsle
alle halben Stund' eine Pause machen.
Soll ich mir in die Hos' machen?
(Flotte Akkordeonmusik)
70 Cent! Dafür, dass man da sein Geschäft macht.
Sind die noch ganz bache?
Du zahlst bloß 20 Cent. - Da steht aber 70 Cent.
Dafür kriegst einen Gutschein raus. - Was soll ich damit?
Kauf dir einen Müsliriegel.
Ich will keinen Müsliriegel, ich will aufs Klo, Heilandsak!
Braucht jemand Wechselgeld?
Hätt ich gewusst, dass das so viel wert ist, hätt ich ein Klohäusel,
keinen Saustall. - So, jetzt hab ich dich zum Scheißen eingeladen.
Hast? - Jetzt geh rein zum Donnerwetter!
(Flotte Dixiemusik)
Wo hast denn das gelernt? - Busfahren? Kann doch jeder.
Ich hab's in Afrika gelernt.
In Afrika? Das glaub ich net.
Oh, die ist super. - Sag ich doch.
(Auspuffknall)
(Rasseln, Bremsenquietschen)
(Fauchendes Geräusch)
Der Bus ist kaputt. - Was?
Siehst, ich hab's dir gleich gesagt.
(Gemächliche Klaviermusik)
Immer diese Fummelei!
(Melancholische Akkordeonmusik, Ächzen)
Hätt mir vorher wer gesagt, ich muss mit dir in einem Zimmer übernachten,
wär ich daheim geblieben. - Was kann ich dafür,
dass deine Kerle net mit dir in einem Zimmer schlafen wollen.
Und warum wollte die Maria mit der Sabine in ein Zimmer?
(aus dem Bad:) Was weiß ich. Die werden noch üben wollen.
Das glaubst ja selber net.
(Ruhige Akkordeonmusik)
Das Fenster bleibt offen.
Wird aber kalt heut Nacht. - Sonst krieg ich keine Luft.
(Humorvoll gemächliche Musik)
Gute Nacht.
Gute Nacht. - Was?
(laut:) Gute Nacht!
Hab ich doch gesagt!
(Musik verklingt.)
Are you in love?
Noi, wie kommst denn da drauf?
Sure? - Yes, sure.
Okay.
Where are you going? - Ich hab Durst.
Warum schreit denn der so?
Was weiß ich, wahrscheinlich hat er Hunger.
Dann gib ihm halt etwas.
Das Fläschle hat die Klara im Zimmer. - Na, hol's halt.
Mit der schwätz ich net. - Sag einmal, spinnst du?
Ihr mit eurer Streiterei.
Ich guck mal in der Wirtschaft, ob die Bredle hat.
Was mach ich solang? - Schuckelst halt hin und her.
Hey, wart einmal, Peter!
(Gemächliche Akkordeonmusik)
(Gemächlich humorvolle Dixiemusik)
(Eine Tür fällt zu.)
(Zwei Menschen schreien.)
(Frauenstimme:) Hilfe! So helft mir doch!
Was ist denn da los?
Die Elisabeth hat halt geschnarcht! - Gar net wahr!
Und jetzt tust so, als ob ich dich halb vergewaltigt hätte.
Hast ja auch.
Ich hab dir die Nase zugehalten, du dumme Nuss. - Eben.
(Sie seufzt.)
(Entspannte Jazzmusik)
(ausatmend:) Ha.
(Rhythmische Geräusche)
(zornig:) Mm!
(Ruhige Klarinettenmusik)
(Weibliches Lachen von draußen)
(Ruhige Dixiemusik)
(Lachen)
Lumbersäggel. - Lumbersäggel.
Hey! Lumbersäggel!
Heggebrunser. - Heggabronsa.
Grasdaggn. - Grasdackel.
Du bist a echt's Fässle. - Sehr nett.
So war das doch gar net gemeint.
(Lachen aus dem Bus)
Warum bist du eigentlich damals nach Goa?
Ich bin net nach Goa, ich hab eine Weltreise gemacht.
Warum?
Ich hab schon als kleines Mädle wissen wollen,
was auf der anderen Seite vom Wengart los ist.
Hast du's jemals bereut?
Keine Sekunde.
Warum willst das wissen?
(Leises Knarren der Hollywoodschaukel)
(Beschwingte Dixiemusik, Stimmengewirr)
Geht er wieder? - Wie bitte?
Fährt der Bus? - Ja, der fährt.
Ist ja gut.
(Gemächliche Musik) Dicker Arsch.
Hast gut geschlafen? - Hm! Es geht so.
Scheinheilige Kuh. - Wieso?
Orgelt die halbe Nacht mit dem Karl rum
und tut dann, als wär nix gewesen. - Woher weißt es?
Hab gelauscht. - Der war mit Peter auf dem Zimmer.
Vorm Theo? - Da sieht man es wieder.
Lass mich durch.
Wie kann man bloß so verantwortungs- los sein? - Was ist los?
Klara ... Mach net so ein Theater,
weil ich ihm heut Nacht ein paar Bredle geben hab.
Alle da? - (alle:) Ja.
Damit wir morgen nicht total versanden,
nutzen wir doch die Fahrt für eine Generalprobe.
Wir versanden doch net.
Weil der Hinnark fahren muss, über- nehm ich ausnahmsweise die Probe.
I knew it.
Was? - Nix.
(Flotte Dixiemusik)
Du hast uns ins Rotlichtviertel gesteckt. Bist noch ganz bache?
Das konnt ich doch net wissen.
Ist doch herrlich.
Das war klar, dass du das herrlich findest.
Echt, Christine! - Rutsch mir den Buckel nuff!
Ihr wolltet es so billig wie möglich!
Ist auch richtig!
(Schwungvolle Dixiemusik)
Ich hätt gern ein Einzelzimmer. - Haben wir nicht.
Was? - Wir haben Buden, Kammern und Stuben.
Die Kammern sind für zwei Personen mit Brause und Pott innen
oder auf dem Flur, die Buden und Stuben sind für vier Personen.
Ich kann eine Kammer für Einzel verkaufen, ist aber teurer.
Ich will hoim.
Frühstück von 7 Uhr 30 bis 11 in der Bar.
Da können Sie es sich am Abend kommod machen und sich einen antütern.
Was heißt denn das?
Ich verstand bloß Büsche und Kommode. - Können Sie net deitlicher schwätze?
Bitte? - Was Sie schwätzet, verstaat kei Sau.
Pust dich nicht so auf, du Blubberkopp. - Bitte?
Moment. Wir brauchen nur zwei Kammern als Einzel.
(Beschwingte Akkordeonmusik, Durcheinanderreden)
Müssen wir da lang.
(Musik verklingt.)
(Entspannte Barmusik)
# I get a funny feeling inside.
Hast dich eingelebt? - Lass mich bloß in Ruh.
Ich hätt gern einen Mojito. - Was ist das?
Das hab ich auch vom Hemingway. - Echt?
Probier halt.
(Entspannte Musik im Hintergrund)
Zuerst gehen wir in die Herbertstraße.
Was ist das für eine Straße?
Da hocken die Mädle im Schaufenster. - Und was machen sie da?
Die warten da auf uns. - Das kann ich der Helene net verzähle.
Untersteh dich! Dann erfährt es die Angelika auch.
Also ... Das ist fei koi Wasser, gell?
Noch mal so einen.
Also noch mal: Wir fangen damit an. - Machen mit dem Bibberle weiter.
Dann kommt das Lied von der Sabine.
So machen wir's.
Soll ich das abschreiben? - Das wär super.
Wie sie sich an den ranschmeißt.
Yeah, it shows.
Schamlos. - Yes.
Jetzt guck einmal, ich mein, die spinnt doch!
Yes, you're right.
(Entspannte Jazzmusik)
Wo will er hin? - Weiß net.
"Wir haben keinen Zimmerservice." - Keinen Zimmerservice?
Nicht einmal ein kleines Käsbrödle? - "Nix."
So ein Saftladen!
(Leise Musik von unten.)
Jessas, was die Ruth alles für Krempel dabei hat.
Kann ja keiner brauchen.
Ach, Gott sei Dank!
(Sie seufzt erleichtert.)
(Ruhige Jazzmusik)
(Schlürfgeräusche)
(Jazzmusik:) # I picked you up and we rushed out to the corner
# where ist's decent and cheap.
# You said, ain't you know the owner?
# And it was just there when I first got you over the sun.
Eins sag ich dir ...
Was?
Wenn wir wieder daheim sind, zieh ich aus.
Und der Hof? - Den kannst dann rausschmieren.
# I wish that you would take my hand again.
# But maybe you wish for the same.
# We finally leave after far too much red wine ...
Howie!
Wo willst hin?
# I walked you home and right above of your apartment ...
(Leise Gespräche im Hintergrund)
Jetzt kommt er!
Hey, Sie! No mol so etwas.
Musst aber net übertreiben.
Na, min dern, bist ein bisschen doom?
# I don't want you to say anything more.
Hätten Sie vielleicht ein paar Nüssle?
Nüssle net, aber einen Haufen Büsche kannst haben.
Sag einmal, Christine, weißt du, wo der Howie hin ist?
Noi. Wieso?
Der ist vor fünf Minuten mit seinen Koffern aus dem Hotel raus. - Was?
(Verkehrslärm)
Howie!
Was machst denn?
I'm going home. - Nach Oberrieslingen?
No. New York.
Warum? - What should I stay here for?
Aber das Konzert!
You can manage that without me as well.
Howie, bitte ...
What do you want from me? - Das weißt doch!
No. Actually I don't. (Der Taximotor wird gestartet.)
Go to your bandsmen.
Aber der interessiert mich doch gar net. - Sure.
Howie, bitte! - To the airport, please.
(verzweifelt:) Howie!
(Heitere Musik)
Gute Nacht miteinander.
Haben Sie auch Champagner? - Natürlich.
Hast du etwas vor? - Vielleicht.
Weißt du, wann das morgen losgeht? - Nein.
Da musst den norddeutschen Dackel fragen.
Was machst denn? - Ich sicher my position.
Als was?
Als Leadsängerin.
Wir treffen uns morgen um dreiviertel elf. - Super.
Pass auf, dass du net über deine eigene Intrige stolperst.
(Jazzmusik)
(Hupen)
What do you want from me?
Etwas erleben.
Ich will net, dass du ständig mit meinem Vater rumhängst.
Ich will ein Leben mit dir,
net den weltbesten Schwiegersohn zum Freund.
You wanted me to help you with your father. - Noi!
Ich will in die Welt raus, net in Oberrieslingen versauern.
(Ruhige Gitarrenmusik)
(Ruhige Jazzmusik:) # The stars shine bright.
# In this moonless night.
# I hold you tight.
(Pochen an der Tür)
(verschlafen:) Was ist los?
Da hämmert jemand an unserer Tür.
(Pochen)
(verschlafen:) Ja ...
Warum immer ich?
(Heftigeres Pochen)
Au ...
(kichert:) Meine Fruchtblase ist geplatzt. - Jessas na!
Karl! - Was ist da so lustig?
Klara, verdammt!
Das waren die damischen Bredle von der Ruth. - Was für Bredle?
Ich hab so einen Hunger gehabt und ihre Bredle aufgegessen.
Ich kann mir denken, was das war.
Steh net rum und guck Löcher in die Luft!
(Sie lacht schmerzverzerrt.) Aua.
Wir müssen den Krankenwagen holen. - Aua, aua, aha ...
Ist viel zu spät. Wir nehmen den Bus.
Sonst kriegt deine Frau das Kind im Rotlichtviertel
und deine Mutter einen Herzinfarkt. - Ich bring sie um.
(weinend:) Wen? - Deine Tante.
Aua! - Wir müssen gleich los.
Dalli dalli!
(Klara kichert und schluchzt.)
Wenn der Häberle dich da erwischt.
Ah, das merkt der doch gar net.
Bis morgen früh sind wir wieder daheim, außerdem kann ich's besser.
(lacht:) Stimmt.
(Sie spielen langsamen Jazz.)
(Pfarrer Schäuble übt passend dazu.)
(Sentimentale Jazzmusik)
(Lachen, Schmerzenslaute aus dem Kreißsaal)
(Sentimentale Jazzmusik)
(Lachen und Stöhnen)
(Sentimentale Jazzmusik)
(Musik verklingt langsam.)
(Sie schreit, er schreit.)
Was machst denn du da? - Ich hab da übernachtet.
Wenn du das weitererzählst, bring ich dich um.
Was soll ich da weitererzählen? Ist ja nix passiert.
Net? - Noi.
Ach so.
(Flotte Musik)
(Schwungvolle Jazzmusik)
Als Nächstes sind Sie dran.
Sind Sie alleine? - Nein.
Mein Alphorn ist fort. - Wird sich schon einfinden.
Das sagst du so einfach.
Ich könnt grad brechen.
Hast den Mojito net vertragen?
Wenn du noch einmal Mojito sagst, hau ich dir eins.
Weißt du, wo die anderen sind? - Keine Ahnung.
Ich guck einmal nach dem Peter und dem Karl.
Vielleicht haben ja Ihre Kollegen, Ihre Tröte mitgenommen.
Sind die schon fort? - Woher soll ich das wissen?
Die sind beide net da. - Was?
Weißt du etwas? - Noi.
Vielleicht sind die wirklich schon los.
(vergnügt:) Guten Morgen! - Morgen.
Was steht ihr da rum, wir müssen los?
Wo ist der Schäuble?
(Drumsolo)
Sie haben noch fünf Minuten!
(Dynamischer, rhythmischer Bigband-Jazz)
(Musik endet.)
Ich kann euch doch da net allein lassen.
Uns geht's gut. - Bist sicher?
Die können ohne euch net anfangen.
(Es klopft.) Peter, jetzt komm endlich!
Wenn wir daheim sind, ziehen wir aus. - Und der Hof?
Kann sich die Mutter an den Ranzen stecken. - Echt?
Notfalls zelten wir auf der Wiese.
(Rhythmische Rufe des Publikums)
(Publikum:) Anfangen! Anfangen! Anfangen!
(Pfiffe im Publikum)
(Das Publikum skandiert:) Anfangen! Anfangen! Anfangen!
Ja, wo sind denn jetzt Ihre Mitspieler?
(lallend:) Das ist eine Sau-Bagage! - Wie bitte?
Eine Sauerei, mich derart hängen zu lassen.
Fangen Sie jetzt an oder nicht, sonst muss ich 'ne Ansage machen.
(Getrampel)
Sind wir zu spät?
Ist das die ganze Bigband?
Noi! Schäuble, wo sind die anderen?
(lallt:) Woher soll ich das wissen?
Bist du besoffen? - Ich blas die Sache jetzt ab.
(alle:) Noi!
(Stimmengewirr)
(Tamburinglöckchen)
Sind wir zu spät?
Wegen Ihrer Trödelei haben wir jetzt verloren.
Dein blödes Horn!
Pass bloß auf, du Unterrieslinger Piccolo! - Halt, halt!
Lass ihn in Ruh!
Ohne die blöde Idee deiner dappischen Tochter wären wir schön daheim,
wo wir hingehören und net im nebligen Hamburg!
Jetzt bin ich wieder schuld?
Damit net genug, hast uns auch noch den Fischkopf vor die Nase gesetzt!
Moment mal, ja! - Was willst damit sagen?
Ein Dirigent, der während dem Konzert ein Nickerle macht!
Gar net wahr! Die Maria hat unseren Champagner vergiftet!
Das ist glatt gelogen! - Was hast du gemacht?
Du kannst ruhig sein, mit deinen Leuten, die wieder net da sind.
Ich hau dir gleich eins, du Schnarchzapfen! - Du Wetterhexe!
(Allgemeiner Aufschrei, flotte Musik)
(Stimmengewirr)
Krawallschachtel! - Du blöde Prunzbuschel!
(Sie schreien durcheinander.)
(Heitere Musik)
Au!
Naserubbler!
(Sie schreien durcheinander.)
Der Schuss ist voll nach hinten losgegangen!
(Heitere Musik)
(Stimmen von draußen)
Sag einmal. - Was?
Möchtest du mit einem von denen verwandt sein?
Ich glaub net.
(Heitere Musik)
Schäuble!
Wo willst denn hin?
Ich hab die Nase gestrichen voll!
Was soll ich denn mit so einem zerstrittenen Haufen?
Geht doch woanders hin, wenn ihr zu knickrich seid,
eure eigene Kirche wieder aufzubauen!
Was willst du machen?
Ich mach's wie der Papst, ich hör auf.
Außerdem findest du das vielleicht normal?
Was?
Ja, das mit der Klara und dem Peter.
(Beschwingte Musik)
(Motorengeräusche)
Da kommt einer.
Was willst denn du da?
Habt ihr einen Kaffee für mich? - Eigentlich net.
Klara, bitte.
Was willst?
Wollt ihr net wieder heimkommen? - Nein.
Ihr könnt net den ganzen Winter im Zelt hocken.
Machen wir auch net. - Wir haben bald eine Wohnung in Stuttgart.
Ihr wollt zu den Steffelesrutscher? - Ja.
Und der Vater?
Der kann sich weiter mit den Unterrieslinger streiten.
(Beschwingte Musik)
Wie oft hab ich dir schon gesagt, du sollst drinnen net rauchen?
Hast du schon wieder eine Laune!
Christine hat geschrieben. - Wo sind sie jetzt?
Hongkong.
Waren die net gestern in Rom? - Das ist Jetset.
Mir langt Hamburg.
(Tür wird geöffnet.)
Klara zieht nach Stuttgart. - Was?
Ja. - Zu den Steffelesrutscher?
Wegen dem Streit. - Was machen wir jetzt?
Kann der Schäuble net Vernunft reinschwätzen?
Zu spät. - Wieso?
Der ist auch fort.
(Quieken) Karl?
Wir müssen schwätzen.
Ich wüsst net worüber.
Wir müssen aufhören zu streiten!
Ach, echt?
Wir fallen komplett auseinander!
Das sagt die Richtige.
Das kann dir doch net wurscht sein?
(Belebte Musik)
Was machst denn du da?
Ich wart auf mein Taxi. - Du willst auch fort?
Es ist mir zu depressiv da.
(Belebte Musik)
Vom Saufen wird die Sache net besser. - Schwätz mir kein Geschwür ans Ohr.
Deine Tochter dreht auch durch. - Welche?
Maria.
Was ist jetzt mit der? - Guck halt hinaus.
(Belebte Musik)
Ja, was machst denn? - Siehst doch!
Wo willst denn hin? - In den Wald.
Was willst denn im Wald? - Ich bau die Kirche wieder auf.
Dir gehört doch der Dippel bohrt. - Bäff mich net an.
Wie willst das allein machen? Du kannst das doch gar net!
Das wirst schon sehen. Geh aus dem Weg, sonst fahr ich dich über.
Ich könnt grad auf der Sau rausfahren.
Und du bleibst da!
Mein Taxi kommt gleich.
Das ist mir wurscht. Dein Köfferle kannst reinschleppen.
Was willst? - Die Karre aus dem Dreck ziehen.
Und du hilfst mir jetzt. - Aua! Lass mich los!
Das ist jetzt aber lästig.
Mutter!
Wir müssen jetzt in den Wald. - Warum?
Der Häberle hat angerufen. - Ist mir wurscht.
Maria spielt Holzfäller. - Was?
Das kann die doch gar net. - Eben! Ich fahr.
(Belebte Musik)
Maria! - Maria!
(Kuckuck-Rufe)
Maria!
(Motorsäge)
(Unverständlicher Ruf)
(Peter:) Maria! - (Ruth:) Maria!
(Motorsäge)
Bleibt ja fort!
Maria, sei doch vernünftig!
Will ich net, ich hab keine Lust mehr.
Der Schuss geht ja nach hinten los!
Euch ist eh wurscht, dass alles zum Teufel geht!
Beruhig dich! - Nein!
Die Streiterei hängt mir dermaßen zum Hals raus!
Tu mal net so unschuldig.
Du hast auch ein kleines Wörtle mitgeschwätzt.
Weil ich Sabina ein Tröpfle in den Champagner reingetan hab.
Ich war eifersüchtig, darum muss man net so ein Theater machen!
Wegen dem Hinnark?
Nein, wegen dir, du blöder Seggel!
Wenn ihr so dumm seid und in Hamburg ins Nest steigt
und später net damit zurechtkommt, ist das net mein Problem.
Deswegen muss man den Schäuble net verkraulen!
Maria, hör einmal! - Das musst jetzt net so ...
Die Band hat zum ersten Mal richtig Spaß gemacht,
ohne den dummen Radetzkymarsch.
Aber der Radetzkymarsch kann nix dafür.
Maria, hör auf! - Nein!
Mit irgendwas muss man ja anfangen!
(Sie weint.)
(Vogelzwitschern)
Beruhig dich, Schnecke.
Ich bin net deine Schnecke.
Doch.
Und wir helfen dir jetzt.
Machen wir das?
(Ein Specht klopft.)
Bist du noch echt?
Gefällt's dir net? - Noi!
Das ist eine schöne Farbe fürs Kinderzimmer.
Ich glaub, dir hakt's! - Wieso?
Dann sehen die Kinder aus, als ob sie brechen müssten.
Hellblau wird's net. - Das werden wir sehen.
Jetzt haben sie das Wengerthäusle und sind noch net zufrieden.
Wenn's vor der Hochzeit zu heiß ist, gibt's nachher Gewitter.
Woher willst du das wissen? Du bist net verheiratet.
(Schwungvolle Musik)
Net drücken! Ziehen! - Mach ich doch!
(Schwungvolle Musik)
(Er rülpst.)
(Schwungvolle Musik)
Meinst, der glaubt das?
Das kommt drauf an. - Auf was?
Auf dich!
(Tür wird geöffnet.)
Häberle, was willst?
Ich hab eine Überraschung.
(Vogelzwitschern)
Was ist denn mit euch los?
(beide:) Nix, wieso?
Seid ihr ... da ... jetzt ...
Seid du fort bist, hat sich viel verändert.
Also, verarschen kann ich mich auch selber, gell?
Schäuble, horch einmal!
(Vogelzwitschern)
Wo ist denn die Überraschung?
(Belebte Musik)
Na, gefällt's dir?
Das gibt's doch gar net!
(Belebte Akkordeonmusik)
(Er seufzt.)
(Er lacht.)
(Er murmelt.)
Habt ihr das ganz allein ...
(alle:) Schäuble!
Schäuble, Schäuble, Schäuble!
(Freudige Rufe, dynamische Musik)
(mehrere:) Schäuble, Schäuble, Schäuble,
Schäuble, Schäuble, Schäuble, Schäuble, Schäuble!
(Jubelrufe)
(alle:) Oh-ho!
(Freudige Rufe)
(Heitere Musik)
# Schubidubidubidu.
# Bibberle-bap-dua, bibberle-bap dua, bibberle-bap-dua-pap.
# Wir singen: Schubidubidubidu.
# Bibberle-bap-dua, bibberle-bap dua, bibberle-bap-dua-pap.
# Wir singen: Schubidubidubidu-uuuu.
# Dubi-dubi-dubi-du.
Untertitel: AUDIO2
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