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Ihr vermesst wohl was?
Eins, zwei!
Hast du alles drauf? - Ja.
Da drüben ist was.
Kommt da raus! Ihr stört die Dreharbeiten.
Da ist so eine Art Fasan, ein Pfau.
Schau mal, hier.
Wie süß!
Ach, ist das süß!
Ein Welpe? - Ja, guck mal, da!
Die Hände zum Gebet falten und dreimal verbeugen.
Gehen wir mal in Buddhas Körper rein.
Die Gläubigen beten und kleben dabei ein Stück Blattgold an Buddhas Körper.
Mit einem Finger drücken, und mit dem anderen...
So in der Art.
Kommen Sie. Probieren Sie es.
ZUM NEUEN JAHR WÜNSCHEN WIR IHNEN VIEL GLÜCK UND VIEL GELD.
DIE BUDDHISTEN VOM MIRUK TEMPEL
Wir wollen Namhae vor Bränden schützen.
Zur Erhaltung unseres wertvollen Waldes gelten folgende Vorschriften:
Das Betreten der gesperrten Bereiche ist verboten.
Beim Verbrennen von Gräsern oder Feldabfällen
ist ein Mindestabstand von 100 Metern zur Waldgrenze einzuhalten.
Kinder und psychisch Kranke dürfen nicht mit offenem Feuer spielen.
Das gilt auch für alte Menschen.
Eins, zwei, drei!
Eins, zwei!
Das ist unser Haus.
Ich bin ein Paparazzo!
Du bist zu dünn geworden, Bruder.
Dein Bauch ist auch geschrumpft.
Zu dünn geworden! Was kann man da tun? - Aber gut siehst du aus!
Bleib gesund. Viel Glück im neuen Jahr! - Danke.
Alle eure Wünsche sollen dieses Jahr in Erfüllung gehen.
Du warst krank? - Ja, aber es war nicht so schlimm.
Bleib gesund und werd nicht krank!
Ihr seid beide dünn geworden. Hisuk, du wirst ja immer dünner.
Bleib gesund und viel Glück!
Wir wollen alle zusammen glücklich leben.
Soll ich mal den Bruder umarmen?
Ich auch. - Ja, ich will auch umarmt werden.
Gestern, gestern.
Gestern.
Ein Koreaner, angeln.
Mit dem Auto... in den Laden.
Angeln.
Da unten, an der Bucht.
Morgen, übermorgen, überübermorgen.
Im Frühling. Im April. Okay?
Langsam.
Auch wenn ich es kaum ertragen kann
und mir das Herz schwer ist,
kann ich kein Wort sagen,
weil ich eine Frau bin.
Jetzt brauchen wir Schnaps! - Herr Willi isst gern scharf.
Er mag koreanisches Essen sehr.
Herr Willi!
Leben Sie lange, lange!
Herr Theis, Herr Straus, warum sind die nicht mitgekommen?
Theis Young-Sook.
Strauss-Kim. Woo-Za.
Woo-Za? - Woo-Za Kim-Strauss.
Ich krieg Kopfweh.
Das ist deine Schuld, Bürgermeister.
Zur Verwaltung des Deutschen Dorfes gehört es auch, die Sprache zu vermitteln.
Es ist schwer, wirklich sehr schwer.
Sie können gar kein Koreanisch?
Koreanisch, ein bisschen. - Bulgogi, Mulgogi, Soju...
Ja, nur Gerichte und Getränke. - Bier, Fleisch, Wasser.
Wichtig, um nicht zu verhungern. - Kopfsalat.
Hundefleisch.
Wenn man eine Koreanerin geheiratet hat,
sollte man versuchen, Koreanisch zu lernen, auch wenn man Deutscher ist.
Diese Männer leben schon so lange mit Koreanerinnen.
Wahrscheinlich fühlen sie sich als Deutsche überlegen
und geben sich deshalb keine Mühe, Koreanisch zu lernen.
Die deutschen Männer wollen, dass die Frauen ihnen folgen.
Dank ihrer Frauen haben sie keine Verständigungsprobleme.
Aber wenn sie hier leben, sollten sie sich auch mal mit uns unterhalten
und sich bemühen.
In der Ehe soll es keine Hierarchie geben.
Jetzt lernen Sie mal Koreanisch.
Sie gehen ja hier bei uns mit dem Hund spazieren.
Wenn wir uns begegnen, sagen wir "Guten Tag".
Beim nächsten Mal wieder, und später kommen andere Sätze dazu.
So lebt es sich doch gut zusammen, oder?
Herr Willi macht das gut. Die anderen nicht.
Er geht ja jeden Tag spazieren. - Ich sehe ihn jeden Tag,
weil er immer an unserem Haus vorbeiläuft. - Ja, das stimmt.
Schnaps!
Schön.
Eins, zwei, drei!
Ich fliege. Ich fliege! - Guck mal!
Hand, Cha-Cha-Cha.
New York, Cha-Cha-Cha.
Zwei, drei, Cha-Cha-Cha. Schritt und Drehung, Cha-Cha-Cha.
Zwei Hände, Cha-Cha-Cha.
In der Reihe bleiben! Cha-Cha-Cha!
Schritt und Drehung, Cha-Cha-Cha!
In der Reihe bleiben. Willi, die Linie!
Die gelbe Linie!
Bitte bleiben Sie in Ihrer Reihe! Sonst gerät die Formation durcheinander.
Seine Frau hat ihm auf Deutsch nachgeholfen.
Achtung!
Sind alle bereit?
Jetzt mit Musik! Und los!
Falten Sie die Tücher auf!
Auffalten!
Alle zusammen. Eins, zwei, drei!
Sie kriegen nur noch eine Woche die Flasche.
Ich bin 1971 nach Deutschland gegangen.
Davor habe ich in einem Gesundheitsamt gearbeitet.
Ich habe mit meinem Sohn, meiner Tochter und der Schwiegermutter zusammengewohnt.
Unser Lebensstandard
war damals für Korea relativ hoch.
Aber das Geld reichte nicht.
Mit meinem Gehalt konnten wir gerade so überleben.
Aber so etwas wie neue Kleidung konnte man sich nicht leisten.
Ich wollte meinen Kindern etwas Besseres bieten.
Damals gab's in Korea keine guten Ausbildungschancen für meine Kinder.
Also bin ich nach Deutschland geflogen.
Ich musste meine zwei Kinder verlassen.
Ich habe sie meinen Schwägerinnen anvertraut.
Dann war auf einmal von Scheidung die Rede.
Eigentlich hatten wir vorher nie richtig zusammengelebt.
Mein Mann ist zwei Nächte nach der Hochzeit nach Seoul verschwunden.
Ich habe bei den Schwiegereltern gewohnt.
Er ist nur zweimal im Jahr gekommen, zum Erntedankfest und zu Neujahr.
Damals lief ein Film in Korea, der hieß:
"Pech in der Ehe, Pech mit den Kindern".
Man hat mir beim Abschied am Flughafen gesagt:
"Pech mit dem Mann, Pech mit den Kindern.
Du solltest lieber nicht zurückkommen."
In dem Moment hat es mich nicht so stark berührt.
Das kam erst in Deutschland.
Es hat mir das Herz gebrochen. Ich musste doch meine Kinder zurücklassen!
Keiner hat gesagt: "Bleib hier." Sie sagten: "Komm nicht zurück."
Deshalb habe ich mich in Deutschland durchgeboxt.
Wenn ich morgens arbeiten gegangen bin,
habe ich nicht an Korea gedacht, sondern war voller Hoffnung.
Ich freute mich wie ein kleines Kind.
Aber im Schwesternwohnheim wurde ich von Trauer überwältigt.
Ich konnte nicht mal essen. Ich habe nur geweint.
Das ging nicht nur mir so. Es ist uns allen so ergangen.
Nachts weinen, morgens arbeiten gehen.
Die Augen wurden so dick vom Weinen, als hätte man sie geschlossen.
Am Abend, egal ob du 40, 50, oder 60 Jahre alt bist,
wenn die Sonne untergeht, kommt das Heimweh.
Ich dachte, irgendwann würde ich wieder in Korea leben.
Aber jetzt kommt mir Deutschland wie meine Heimat vor.
Die Heimat verloren zu haben, ist die Tragik unseres Lebens.
Es hat mir die Luft zum Atmen genommen.
Da war so ein Gefühl von Leere, obwohl ich wieder in meinem Heimatland lebe.
Seit sechs Jahren bin ich wieder in Korea,
und je länger ich hier bin, desto öfter denke ich an Deutschland. Seltsam.
Meine Heimat von einst
liegt in einem blühenden Tal.
Pfirsichblüten, Aprikosenblüten,
zarte Azaleenblüten.
Ein prunkvoller, kunterbunter Palast
aus Blumen schmückt das Dorf.
Einst spielten wir dort.
Wir sehnen uns danach.
Blütendorf, neues Dorf,
meine alte Heimat.
Wenn der Südwind
übers grüne Feld streicht,
tanzen die Weiden
am Bach im Tal.
Einst lebten wir dort.
Wir sehnen uns danach.
Danke schön. Ach, danke schön.
Schwester, bei dir ist es zu eng.
Du musst die Titten einpacken.
So geht das nicht. Zieh mal höher! - So muss man das machen.
Pack deine Brüste ein.
Lasst uns richtig feiern.
Lasst uns feiern in voller Harmonie.
Gestern, heute und morgen, die Tage vergehen zu schnell.
Lasst uns feiern in voller Harmonie.
Ari, Ari, Arirang.
Sri, Sri, Srirang.
Ari, Ari, Sri, Sri, ich gehe über den Bergpass.
Eins, zwei!
Es blinkt. Guck mal, da.
Das Licht! Es blinkt, es blinkt! - Nicht bewegen!
Nicht bewegen!
Langnasen-Opa!
Langnasen-Opa!
He, komm mal her. Hier ist Deutschland!
Die ist wirklich lustig!
He, Leute! Geht nicht dort raus.
Geht hier durch!
Treten Sie bitte nicht in die Blumenbeete. - Ja.
Gehen Sie durch das Gartentor.
Geh durch das Tor! Nicht irgendwo anders langgehen.
Wie sind Sie reingekommen?
Ich... - Man muss das Tor benutzen.
Gehen Sie durch das Tor raus.
Schließen Sie das Tor! Ein wirklich schlechter Mensch.
Die Polizei soll uns doch beschützen!
Kommen Sie, parken Sie den Wagen da vor unserem Haus.
Kommen Sie hierher, vor unser Haus.
Damit keiner durchkommt.
Die Polizei soll uns doch beschützen. - Was ist das Problem?
Hier sind zu viele Autos, zu viele Leute. - Zu viel Lärm?
Die Leute kommen hier einfach rein! - Einfach so?
Das kommt oft vor. Bitte regeln Sie das.
Das ist nicht nur heute so. Das ist doch krank.
Ich bin hergekommen, um hier zu leben.
Den Koreanern ist es egal, ob wir tot sind oder leben.
Liebe Gemeinde, hier spricht der Bürgermeister.
Eine Mitteilung der Bauerngenossenschaft.
Wenn Sie etwas für den Winter einlagern möchten,
können Sie Samen für Rettich und Chinakohl bei uns erhalten.
Die Bestellung sollte bis morgen beim Bürgerhaus erfolgen.
Gemäß der Warnmeldung bei extremer Hitze
in der Provinz Süd-Kyongsang
gelten folgende Regeln...
Seit ich zurück bin, lebe ich hier gut.
Hier wohnen Menschen
im Alter von... 60 bis 83 Jahren.
Wir haben fast alles erreicht, was wir uns gewünscht haben.
Zurzeit leben wir ganz gut in diesem Dorf.
Was bleibt, ist die Vorbereitung auf das Hinübergehen.
Man nennt es Baumbestattung. Die Asche wird unter den Baum gestreut.
Wenn zum Beispiel hier ein Baum ist,
verstreuen wir hier die Asche.
Hier soll ein deutscher Baum gepflanzt werden, eine Linde.
Das sieht schön aus.
Alle haben schon festgelegt, wo ihr Grab sein soll.
Wir bereiten uns von nun an liebevoll vor. Man weiß doch, dass man stirbt.
Ich glaube, das kostet nicht so viel.
Wir müssen nur Bäume besorgen und einpflanzen.
Und ich glaube, dass das Deutsche Dorf...
in 15 Jahren fast ausgestorben sein wird.
Wir sind sicher nicht alle tot, aber 70 Prozent von uns bestimmt.
Diesen Weg müssen wir alle irgendwann gehen.
Nach dem Tod
möchten wir, die ersten Koreaner in Deutschland,
auch zusammenbleiben.
So wird es dann immer das Deutsche Dorf geben, oder?
Man wird von uns sagen: Sie haben viel geschafft.
Hier ist nun die Endstation, wo sich alle wieder treffen. Das ist schön.
Wir reden im Grab miteinander:
"Ach, das war ein schweres Leben in Deutschland!"
Im Alter werden die Männer dickköpfig, nicht wahr?
Gehen Sie ans Meer?
Warum sind Sie so lange nicht vorbeigekommen?
Mutter, wann sind Sie
nach Deutschland gegangen und wann zurückgekommen?
Gegangen 1973, zurückgekommen 2002. - Ah, 2002 zurückgekommen!
Vielen Dank für die Einladung zur Eröffnung des Restaurants "Hamburg".
Wir alle hoffen, dass das Restaurant gut laufen wird!
Applaus! Jetzt das Lied "Begegnung".
Unsere Begegnung
war kein Zufall.
Sie war das,
wonach wir uns
gesehnt haben.
Ich kann dich nicht vergessen.
Du warst mein Schicksal.
Es liegt nicht in meiner Hand,
aber es ist für die Ewigkeit.
Schau nicht zurück.
Bereue nichts.
Vergieße keine Tränen.
Bitte zeige sie mir nicht.
Ich liebe dich...
Untertitelung: SUBS Hamburg Su-Jin Kim, Silke Nagel
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