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Signature (2011) dTV - TV5MONDE Europe - 25. April 2012
Die, die man t�tet,
sind die wirklich tot?
Wenn sie nachts wiederkommen, hei�t das, dass sie noch existieren?
Wie oft muss man sie t�ten, damit sie wirklich tot sind?
Ich wei�, du bist nicht da.
Du bist nicht da.
Du bist nicht da, aber sie ist da.
Warum ist sie hierhergekommen?
Was war sie f�r dich? Eine Freundin? Deine Frau?
Was sucht sie?
Ich dachte mir, danach
k�nnten wir...
K�nnten wir was?
K�nnten wir...
Auf mein Zimmer gehen?
Wir haben Sex, trinken einen Kaffee und dann tsch�ss?
Geben Sie sich keine M�he, Sie sind nicht mein Typ.
Was wei� sie? Wei� sie, wer ich bin?
Ich sp�re die Gefahr.
Ich sp�re die Angst.
Nicht an ihr. An mir.
Ihre Haut duftet nach einer roten Blume.
W�rde sie aufwachen,
w�re nichts mehr wie vorher.
Ich beende den Artikel, wenn ich zur�ck bin.
Keine Ahnung. In der n�chsten Ausgabe.
Herv� wei� auf jeden Fall Bescheid.
Ja.
Okay. Bis sp�ter.
Alles in Ordnung?
H�tten Sie nicht ein saubereres?
"Ein saubereres."
Es ist sauber.
Es ist sehr staubig, aber macht nichts.
Ich nehme es.
Willkommen bei Radio Festival in der Sendung
Offenes Herz.
Thema heute: Gewalt.
Unsere Rufnummer: 0262234567.
Die ersten Anrufe sind schon da. Wir begr��en Jimmy. Guten Morgen.
Entschuldigung. Kannst du bitte mal kommen?
Ich suche...
Ich suche eine junge Frau mit langen schwarzen Haaren.
- Lydia, ja. - Kennst du sie gut?
Sie kam heute nicht. Und gestern auch nicht.
Wei�t du, wo ich sie finden kann?
- Was wollen Sie von ihr? - Nur mit ihr reden.
Kennst du Fabrice? Den Sporterzieher.
- Kennen sie sich gut? - Wei� ich nicht.
Sehen sie sich au�erhalb von hier?
Keine Ahnung.
Ich muss wirklich mit Lydia reden.
- Schl�ft sie hier? - Manchmal bleibt sie hier.
- Aber nicht oft. - Wo geht sie hin?
Zu ihrem Freund,
im Chaudron-Viertel.
Er hei�t Jason.
In Ordnung. Vielen Dank.
Mademoiselle!
Mademoiselle!
- Ich rief die Polizei an. - "Die Polizei"?
Ich habe Herrn Ludiccellis Akte �berpr�ft. Er hat keine Schwester.
- Ich bin seine Halbschwester. - Er hat keine Familie.
Weder Geschwister noch Halbschwestern.
- Sie haben kein Recht, hier zu sein. - Ja, genau. "Kein Recht".
Verzeihen Sie.
Ich suche jemanden, der hier im Viertel wohnt. Er hei�t Jason.
Ich suche jemanden, der Jason hei�t.
Das ist f�r Henri, das ist das gr��te.
Alles Gute zum Geburtstag.
Auf dein Wohl!
- Gibt's ein Problem? - Maria.
- Was ist mit Maria? - H�r auf, sie zu v�geln.
Du kennst Maria?
Nach 3 Monaten hier kennst du schon Maria?
Wei�t du, ich gehe zu Maria, wir sehen uns, ich bezahle sie,
wir haben Sex und fertig.
H�r auf, sie zu sehen! Kapierst du?
Sie wird aufh�ren damit. Mit dir und mit den anderen.
Sie geht mit mir weg.
Kannst du mal mit anpacken?
W�rde es dir einen ausrei�en, dich zu bewegen?
- Schluss jetzt! - Beweg deinen Arsch!
- Bleib weg sonst! - He, schaut mal da.
Schon in der Fr�h br�unen die sich den Arsch!
Weg da!
- Guten Tag. - Guten Tag.
Eine Portion Pommes.
- Mit was drauf? - Ketchup.
Bitte.
- Danke. Guten Appetit. - Danke.
Maria?
Maria?
- Ja? - Ah, Maria!
- Wie geht's? - Gut, und dir?
Ich kann jetzt nicht. Ich arbeite.
Kannst du in 15 Minuten wiederkommen?
Kennst du einen gewissen D�sir�?
D�sir�.
Warum?
Er sagt, er w�rde dich kennen.
Er sagt, dass ihr beide zusammen weggehen w�rdet.
Er will, dass du keine Kunden mehr siehst.
Ich wei�.
Wie meinst du das: "Ich wei�?"
- Wirst du mit ihm weggehen? - Ich wei� nicht.
Kannst du das Radio ausmachen?
Darf ich ein bisschen in deinen Armen schlafen?
Mama?
Herr Inspektor!
Er ist im Hotel. Wollen Sie mit ihm sprechen?
Ja, gerne.
Guten Tag.
Wie f�hlen Sie sich?
Wie geht's?
- Wie ist Ihr Vorname? - Eddy.
Eddy. Wie Eddy Merckx?
- Kennen Sie Eddy Merckx? - Nein.
Eddy Merckx, der belgische Radrennfahrer.
Nein?
Sie waren auf Urlaub hier mit Ihren Freunden, stimmt's?
Stimmt.
Kannten Ihre Freunde die Insel schon?
Es war das erste Mal.
Ich mache keine Umschweife.
Vor 2 Jahren gab es schon einen Mord hier.
Der Fall glich diesem hier sehr.
Man fand ein totes Paar auf einem anderen Strand.
Unter �hnlichen Umst�nden.
Und diese Leute geh�rten einem Milieu an...
Sie waren Swinger.
Und?
Damals dachte man, der M�rder w�rde auch solche Clubs besuchen.
Aber leider waren die Ermittlungen erfolglos.
Pflegten Ihre Freunde
eine solche Art von Beziehungen?
Nein. Sie machten keinen Partnertausch.
Mensch, ich bin doch bei der Arbeit!
Gib ihn mir.
Na, Herr Zorro, was ist los?
Mama hat Recht.
Na klar, auch Zorro muss Hausaufgaben machen.
Sag Mama, es wird nicht sp�t.
Na, du?
Bist du schon lange hier?
Hast du was gesehen?
Wer hat sie umgebracht?
Wer war es?
F�r dich, mein Schatz.
Wie kamst du darauf?
Ich wei�, was du magst.
Alles Gute zum Geburtstag.
- War der Tag lang, Nachbar? - Ja.
- Es ist nett hier. - Ja.
- Wohnen Sie schon lange hier? - Seit ein paar Jahren.
- Und Sie, wo kommen Sie her? - Aus Belgien. Ostende.
Seit meiner Kindheit komme ich auf die Insel hier.
Als ich nach einem Ort suchte, wo ich bleiben k�nnte,
folgte ich den Schwingungen.
"Den Schwingungen"?
Das habe ich von meinem Gro�vater, der Engl�nder war.
Er war viel gereist und sagte mir immer:
"Justin", sagte er,
"one thing you got to know, follow the flow."
Folge der Str�mung. Und das tat ich.
Und so kam ich hierher.
Oh, Entschuldigung.
Sag meiner Frau nichts, sie will nicht, dass ich es zuhause trage.
Na, Zorro! Was ist hier los?
Angriff von hinten?
Oh, H�l�ne!
- Wie geht's? - Gut. Sie sehen toll aus.
Danke.
Man plaudert mit dem Nachbarn?
Ja.
Anscheinend ist er Polizist.
Er ist der Ermittler f�r das Paar, das man am Strand fand.
Wissen Sie?
Das "Paar"?
Sie wurden beide erw�rgt.
Caro hatte Angst, sie w�rden heute Abend nicht kommen.
Na, ich bin hier, wie Sie sehen.
Was ist los, Toman?
Nichts, ich habe...
- Ich habe etwas Kopfweh. - Kommen Sie.
Entschuldigung.
Es ist mein Ernst.
Sie werden sehen, ich hab alles, was man braucht.
Das ist mein Berufstick.
Haben Sie das oft?
- Was? - Migr�ne.
Nein, gar nicht.
- Danke. - Bitte sch�n.
Und Sie? Geht es vorw�rts?
Mit dem Unterricht?
Die Pr�fung wird wohl etwas zu schwierig f�r mich.
Vor allem habe ich im Moment keinen Kopf dazu.
Nein?
Und Sie, abgesehen vom Kopfweh?
Oh weh, Sie sind aber angespannt!
Setzen sie sich hin.
Sie sind ein seltsamer Kerl, Toman.
Sie sind immer alleine.
Haben Sie keine Freunde, keine Freundin?
- Ich bin gerne alleine. - Ja.
Im Krankenhaus sind viele, die gerne alleine sind.
Und eines Tages sterben sie so. Es stimmt nicht.
Keiner ist gerne alleine, Toman.
Mama...
Lesen wir eine Geschichte?
Nein, nicht jetzt. Ich bin m�de.
Darf ich dich mal besuchen kommen?
Nat�rlich.
Wenn ich alles aufger�umt und dekoriert habe.
Wie denn?
Mach die Augen zu.
Stell es dir vor. Es wird wundersch�n sein.
All deine Lieblingsfarben,
rosa, gelb, gr�n, lila
werden die W�nde bedecken.
Ganz viele V�gel werden da sein und nur f�r mich singen.
- L�dst du Mama ein? - Na klar.
Du bist klasse.
Guten Tag.
Guten Tag.
Verzeihung, Madame.
Wo versteckt man sich im Gebirge?
Sie kam, um dich zu suchen.
Trotz allem, was du getan hast, kam sie f�r dich.
Aber sie kann dich hier unm�glich finden.
Nicht in diesem unzug�nglichen Loch.
Sie kann dich hier nie finden.
Sie kann nicht, aber sie sucht.
Wer sucht, der findet.
Guten Tag.
Ich muss Sie sehen.
- K�ssen Sie meine Wange. - Wie bitte?
K�ssen Sie meine Wange. Hier, jetzt.
Bei uns sind es vier.
- Ich tr�ume wohl! - Das ist gut f�r meine Karriere.
- Die was? - Jasons.
Alle Jasons des Chaudron-Viertels. Das muss doch gehen.
Es gibt sicher irgendwelche Listen.
Bei der Polizei, im Rathaus.
Ich bin Journalist und nicht James Bond.
Diese Lydia wei� etwas �ber Fabrice Ludiccelli.
Und sie lebt mit diesem Jason.
Ich werde sehen, was ich tun kann. Wollen Sie das Gebirge erkunden?
Ja.
Er versteckt sich sicher an einem einsamen Ort.
Es gibt haufenweise solcher Orte auf der Insel.
- Haben Sie jemanden gefunden? - Vielleicht.
Ein Kletter-Profi, aber auch ein gro�er Aufrei�er.
Egal. Ich bin's gewohnt.
- Sie machen also gern Sport? - Ja.
- Welche Art von Sport? - Gut. H�ren Sie zu.
Mein Bruder hatte eigene Routen.
Ich fand Karten.
Karten seiner Lieblingsrouten. K�nnten wir damit anfangen?
- Mal sehen. - Genau. "Mal sehen."
Ja, mein Schatz.
Ich komme etwas sp�ter zur�ck.
Ich wei� nicht, n�chste Woche.
Gut, aber danach h�rst du auf Oma und machst Mittagsschlaf. OK?
Welche Geschichte willst du? Der Rabe und der Fuchs?
Wieso hast du genug von den Fabeln von La Fontaine?
Die sind doch toll. Kennst du Der Wolf und das Lamm?
"Du wagst es, mir meinen Trank zu tr�ben",
rief er w�tend.
Daf�r musst du bestraft werden.
Und dann packte der Wolf das Lamm,
schleppte es in den Wald
und fra� es einfach auf.
Das war's.
Wieso ist sie nicht sch�n?
Ich komme!
Ich muss auflegen. Ich geb dir einen dicken Kuss.
Ja?
- Guten Tag. - Guten Tag.
Wir haben uns vor 3 Tagen am Strand getroffen, bei Henri.
Ja, ja, ich erinnere mich.
- Ich wollte Sie sehen. - Ja?
Ich hab's mir anders �berlegt.
Aber ich habe schon jemand anderen gefunden.
Wen denn?
Das geht Sie nichts an.
Niemand kennt das Gebirge so gut wie ich.
Warten Sie unten auf mich. Ich komme.
Danke. Auf Wiedersehen.
Warum?
Warum was?
Warum dieser Umschwung?
Ich wei� nicht.
Und?
Es ist zu sp�t.
Nein, das stimmt nicht.
Sonst w�ren Sie ja nicht hier, um mit mir zu reden.
Wenn der, den Sie suchen, im Gebirge ist, kann nur ich ihn finden.
Glauben Sie mir nicht?
Warum haben Sie Ihre Meinung ge�ndert?
- Wegen des Geldes. - Nein.
Das ist nicht der Grund.
Ab wann sind Sie frei?
- Wann Sie wollen. - Gut. Jetzt, sofort.
In Ordnung.
Wissen Sie, wie man in Belgien einen Aufzug ruft?
Man dr�ckt auf den Knopf.
Wie macht ihr es denn?
He, Brandon!
- Wie geht's? - Ganz gut.
Das ist echt mein Auto.
Ich habe es seit 10 Jahren.
Einwandfrei.
- Herzlich Willkommen bei uns. - Danke.
- Stimmt das, was man so h�rt? - Was?
Dass Sie einen Posten im Mutterland abgelehnt haben.
Ja. Das stimmt. In Paris.
Na und? Ist es hier nicht sch�n?
�berhaupt brauche ich das Meer.
- Man h�rt Dinge �ber Sie. - Was?
Geschichten �ber Zauberei, Schwingungen und solches Zeug...
Kollegen erz�hlen das �berall.
Das ist Quatsch, oder?
Na klar. Nat�rlich ist das Quatsch.
- Und? - Nichts.
Es war geschlossen gestern fr�h.
Irgendjemand muss etwas gesehen haben.
Es gibt immer jemanden.
Ich wei�, dass Sie im Hotel nicht rauchen d�rfen,
aber ich stelle mir vor, Sie machen ab und zu Pausen,
um drau�en zu rauchen. Wo gehen Sie hin?
An den Strand? Au�er Sichtweite? In den Schatten einer Palme?
Ich wollte Ihnen sagen,
dass falls jemand etwas gesehen hat,
von dem was gestern fr�h am Strand passiert ist,
er zu mir kommen muss.
Es ist zu wichtig.
Es ist zu wichtig.
H�ren Sie, ich setze mich hier in den Sand
und warte auf Sie.
Danke f�r Ihre Aufmerksamkeit.
- Guten Tag. - Guten Tag.
Kann ich mit Ihnen dar�ber reden, was Sie vorhin sagten?
Nat�rlich. Setzen Sie sich.
Ich habe gestern etwas gesehen.
Gestern Morgen kam ich fr�h und da sah ich einen Mann.
Nahe an den Leichen. Er starrte sie an.
Wie meinen Sie das?
Wie ein Tier, das zum Jagen ansetzt.
- Sind Sie bereit? - Ja.
- Und Sie? - Ja. Auf geht's.
He, warten Sie auf mich.
Sind Sie schon lange Bergf�hrer?
Fr�her machte ich das oft, aber jetzt nicht mehr.
- Warum? - Ich habe keine Lust mehr.
- Und wo wohnen Sie? - Warum?
Ich wei� nicht, ich frage nur so.
Wie machen es die Leute in dem kleinen Dorf da unten?
Wie machen sie was?
Ich wei� nicht, nach Saint-Denis oder zur Arbeit gehen.
Zu Fu� oder per Hubschrauber. Es gibt keine Autos.
Da unten gibt es Leute, die noch nie das Meer gesehen haben.
Sie haben Fabrice nicht gesehen.
Das muss aber nicht hei�en, dass er nicht in der Gegend ist.
Wir k�nnen zu dem Aussichtspunkt dort gehen.
Jetzt?
Wir k�nnen noch vor Nacht dort sein.
K�nnen wir auch wieder hochkommen?
"Wieder hochkommen"? Heute?
Nach Saint-Denis zur�ckkehren?
Nein, unm�glich.
Wir schlafen dort und gehen morgen zur�ck.
Ich kenne einen Ort, wo Sie sich ausruhen k�nnen.
- Ich nehme Ihren Rucksack. - Danke.
Glauben Sie, er kommt hierher?
Laut den Karten, die Sie mir gezeigt haben,
l�uft er oft eine Route dort oben.
Rechts dr�ben.
Sehen Sie den schwarzen Felsen?
Er zieht sich �ber den S�dhang und dann rechts r�ber.
Klettert er dort, kennt er sicher den Ort, wo ich Sie hinf�hre.
Kommen Sie.
- Ist es noch weit? - Nein, nicht mehr sehr weit.
Kommen Sie, Daphn�.
Sie haben mir nicht geantwortet.
Warum sollte der Mann sich verstecken wollen?
Wenn er gefallen w�re?
Wenn er tot w�re?
Er h�tte fallen und tagelang hier im Sterben liegen k�nnen.
Ja, das w�re m�glich.
- Alles klar? - Ja, ja.
Es ist nicht mehr weit.
Es ist h�rter, als ich dachte.
Untertitel: Ines Stauss f�r T�L�TOTA
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