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Hey, hey! Sachte, Muchacho. Sachte, sachte.
Befeuchte erst deine Handgelenke und den Kopf.
So, wie du zugerichtet bist, ziehst du dir womöglich noch was zu.
Na los.
Muchacho, es ist wohl überflüssig zu fragen, wo das Bein ist, das hier drin steckte.
Danke.
Sturköpfe.
Ich sagte ihnen, sie würden es nicht schaffen. Und es nicht zu versuchen.
Manuel!
Wir hatten es fast geschafft, José. Wir hatten es fast geschafft.
Dann plötzlich haben sie sich aus dem Nichts auf uns gestürzt. Wie Bestien!
Und sie schossen. Sie schossen wie ein Haufen Verrückter. Es waren so viele.
- So viele! Es waren so viele! - Ich weiß, Paquito.
Ich weiß.
- Es sind immer viele. - Und wie hast du dich retten können?
Ich habe mich tot gestellt.
Muchacho, ich weiß, wonach du suchst.
Aber es ist überflüssig. Hier gibt es keine Waffen.
Keiner von uns besitzt mehr welche, seit vielen Jahren.
Seitdem sie gekommen sind.
Du kannst dich waschen.
„Euch Bergmännern reicht ein Stock und eine Spitzhacke“, sagen sie.
„Wozu braucht ihr Waffen?
Wir kümmern uns darum, euch zu verteidigen“, sagen sie.
„Auch das Gold verkaufen wir euch“, sagen sie.
„Wieso wollt ihr das Risiko eingehen, es bis nach Tucson zu bringen...
...mit all den Banditen in den Bergen? “
Sagen sie.
Und ich habe nicht auf sie hören wollen. Ich habe das Gold bei mir behalten.
Ich habe es nicht diesen Jungs anvertraut, um es dann in Tucson zu verkaufen.
Du konntest selbst mit ansehen, was daraus geworden wäre.
Ich könnte es jetzt auch der Bank verkaufen.
Aber...
...ich bevorzuge, es dir zu geben.
Wieso, alter Mann?
Eine Investition.
Ich weiß nicht wieso, aber ich hab das Gefühl, dass das eine richtig gute Investition ist.
Hey Opa.
Wo ist der Barbier?
Drinnen. Man gelangt über den Saloon hinein.
Aber solltest du wegen dem Bart hin wollen, ist es besser, du rasiert ihn dir mit der Pistole.
Das ist mit Sicherheit weniger schmerzvoll.
- Hey Bill, bring uns was zu trinken. - Aber sicher.
Ich bin bereit, 10 Dollar darauf zu wetten...
Hier bitte...
Bist ein Fremder, huh?
Kommst du von sehr weit weg?
- Du bist Manolo, nicht wahr? - Erraten, ich bin in der Tat Manolo.
- Aber woher weißt du das? - Das hat mir ein Freund verraten.
- Ein Freund? - Ja.
Jemand, der dich gut gekannt hat.
Er hat mir auch gesagt, ich soll dich grüßen.
- Und wer ist dieser Freund? - Jemand.
Er hieß...
...Emiliano.
- Wo ist Lawrence? - Drinnen.
- 2,75 Dollar. - Aber das ist weniger als die anderen Male.
- „Weniger, weniger“. Ihr jammert nur rum! - Weil wir Hunger haben.
Mit dem, was Sie uns geben, decken wir gerade mal die Spesen.
Und die Spesen der Bank? Wer bezahlt die Spesen der Bank?
Und wer bezahlt die Soldateneskorte für den Transport nach Tucson?
Sofern denn alles glatt läuft und nicht die Geier in den Bergen alles abgreifen.
Zumindest geht ihr bei uns keine Risiken ein.
Zugegeben, es ist wenig, dafür geben wir es euch bar auf die Hand.
Also, wie sieht's aus?
Endlich ein Vernünftiger!
- Guten Tag, Señor Lawrence. - Guten Tag.
- Guten Tag, Señor. - Guten Tag.
Also, wo waren wir stehen geblieben?
Geh ruhig.
Bitte, Señor.
Können wir dann gehen?
Alles in Ordnung. Die Ladung ist fertig.
Geht!
Gute Reise!
Redfield!
- Redfield! - Was tust du hier?
Im Dorf ist etwas passiert. Ein Fremder...
Jessica, geh nach drüben.
- Also? - Es ist etwas Seltsames passiert.
- Inwiefern seltsam? - Ein Fremder hat Manolo umgebracht.
Den Barbier? Nicht mit dessen Rasiermesser, hoffe ich.
Nein, mit einer Kugel in die Stirn.
- Schon gut, und was ist das Seltsame daran? - Dass Manolo als Erster geschossen hat.
- Wer hat es gesehen? - Ich!
Mit einem Gewehr, während der andere in Ruhe darauf wartete, rasiert zu werden.
- Was ist das für ein Typ? - Nie zuvor gesehen.
Er schießt aber flink.
Zu flink. Es ist besser, dem nachzugehen.
- Hast du Mortimer verständigt? - Nein, ich bin sofort her gerannt.
Und das war schlecht von dir. Das Gehirn...
Hin und wieder tätest du gut daran, das Gehirn ein wenig einzuschalten.
- Er könnte ja zurückgehen. - Und wieso ich?
Ich denke, er hat Recht.
Jemand, der so flink ist, einen kaltzumachen, der von hinten auf ihn schießt...
...ist einer mit langen Augen. Sehr langen Augen.
Und sicherlich hat er gesehen, wie Lawrence, der Idiot, hergeeilt ist.
Dich hingegen kennt er nicht, folglich...
Ich geh ja schon. Aber die Drecksarbeit bleibt immer an mir hängen.
Alan!
Woran erinnerst du dich? War etwas, bevor der eine draufging?
Nein, sie haben nur miteinander gequatscht, als Manolo plötzlich verrückt geworden ist.
Burt!
Die übliche Nerverei. Gehen wir.
Hey, wir sehen uns später.
- Du widerst mich an! - Na und?
Du widerst mich an.
Ich will, dass du dich permanent daran erinnerst!
Ich werde nie aufhören, es zu wiederholen: Du widerst mich an!
- Auch wenn ich dich erdulden muss. - Sei still!
Sei still! Du musst dir eintrichtern, dass du nur eine Sache bist!
- Meine ebenso wie seine. - Ich sollte Newman alles erzählen.
Aber ich weiß, dass du und der andere nicht den Mut habt, zu sterben.
- Wo rennst du hin? Komm her! - Hör auf...
Du wehrst dich, mein Schätzchen?
Du weißt genau, je mehr du dich wehrst, desto mehr gefällt es mir.
Na, Schnuckel, was ist? Ziehst du jetzt den Schwanz ein?
Ich bin doch nicht verrückt. Aber warte mal eine Sekunde.
Das ist ein Typ, der's eilig hat. Er kommt, schießt und verschwindet.
Alan, er kommt.
Guten Tag, Mr. Newman.
- Und, hast du Mortimer gefunden? - Nein.
Hat sich wohl wie üblich in einem Loch verkrochen.
Bist du zum Saloon gegangen?
Ja.
- Was sagst du? - Ich sage, es war Notwehr.
- Das ist nicht das, was ich wissen wollte. - Keiner weiß etwas.
Es gibt nur eine durchlöcherte Wand und ein Loch in der Stirn des Barbiers.
Genau hier. Ein schöner Schuss. Wirklich ein echter Profi.
- Und der Fremde? - Spurlos verschwunden.
Man weiß weder wer er ist, noch woher er kommt.
Und wir wissen auch nicht, wieso ein feiger Mexikaner wie Manolo...
...den Mut hat, als erster auf einen zu schießen, den er nie zuvor gesehen hat.
Zurück! Zurück! Los!
Da wird geschossen! Da wird geschossen! Dort beim Canyon!
- Francisco, was ist los? - Dort beim Canyon! Joselito! Pedro!
Es wird geschossen! In den Bergen! Joselito! Pedro! Es wird geschossen!
Los, lasst uns schnell gehen! Sammelt alle Waffen ein!
Los, Muchachos! Lasst uns gehen!
Na los, auf geht's!
Los, hier entlang!
Pedro, keine Waffen.
Das sind die, die das Gold der Bank eskortieren.
Das der Bank, Francisco? Du meinst wohl unseres.
Ich gehe pissen. Verputzt nicht alles, wie üblich.
Hey Buddy, wenn du noch länger pisst, lassen die dir nicht mal die Reste mehr übrig.
Beeil dich! Komm was essen!
Buddy hat schon gegessen.
Gold. Viel Gold.
So viel wie du in deinem Leben noch nicht gesehen hast.
Alles dort, griffbereit.
Man muss nur den Mut haben, es sich zu holen.
Hey, ihr von der Bank! Was macht ihr? Schlaft ihr?
Wenn die Katze schläft, tanzen die Mäuse!
Heute Nacht ist ein Unglück passiert!
Ihr habt eine Ladung Gold verloren!
Aber ihr habt Glück.
Die Mäuse haben eine Katze vorgefunden, die nicht geschlafen hat.
Redfield!
Newman!
- Lawrence! Hört ihr mich? - Das ist er!
- Der Fremde, der Manolo umgelegt hat. - Gehen wir!
- Hört ihr? Er kennt uns. - Er uns ja, wir ihn leider nicht.
Kommt und holt euch euer Gold zurück! Es ist alles hier!
- Redfield, was hat das alles zu bedeuten? - Ich weiß es nicht.
Ich weiß es absolut nicht.
Aber der Typ fängt an, sich zu sehr in unseren Kram einzumischen.
Dann ist es an der Zeit, ihm das mal zu sagen.
Nicht wir, Lawrence. Nicht wir.
Mortimer.
Wir bewahren immer unsere sauberen Hände.
Wir bezahlen ihn ja dafür, den Straßenfeger des Dorfs.
Es ist seine Aufgabe, das zu erledigen.
Und sagt ihm, er soll dieses Mal das Blechding mitnehmen.
Ich bin erst seit kurzem hier.
Ich komme aus der Stadt und habe mich daher noch nicht so gut eingelebt.
- Woher? - Aus New Orleans. Kennst du es?
Ja, ich war schon mal dort. Eine schöne Stadt.
15.
- Plus 15, das sind 30. - Ich passe.
Ich will sehen. Zwei Asse.
Drei Neunen.
Verzeihen Sie, die Herren.
Macht es Ihnen etwas aus, wenn ich einige Hände allein mit dem Fremden spiele?
Wieso machst du dich nicht aus dem Staub, Opa?
Karten?
- Eine Information. - Das ist ein Spiel, das ich nicht kenne.
Es ist ziemlich einfach. Ich frage, du antwortest.
- Und was kann man gewinnen? - Hängt von den Antworten ab.
Oder von den Fragen.
Du hast gestern früh einen Mann getötet. Den Barbier.
Er hat versucht, mich von hinten zu erschießen.
- Wieso? - Aus Notwehr.
Nein, nein, ich will wissen, wieso er auf dich geschossen hat.
Erste Frage, erste Antwort.
Weil ich ihm Grüße von einem alten Freund überbracht habe.
Dieses Spiel fängt an, mir zu gefallen. 1:0 für mich.
- Na los, die zweite Frage. - Was für ein Freund?
Zweite Frage, zweite Antwort.
Er hieß...
Emiliano.
- Zwei Bier. - Ja, Señor.
- Auf seine Rechnung. - Ja.
- Eins gibst du ihm. - Sofort, Señor.
Also, Fremder...
Darf man erfahren, was du willst?
Schmeckt gut.
- Ihr macht gutes Bier in dieser Gegend. - Was willst du?
Sagst du's uns?
Etwas Gold.
Es fließt ein Fluss davon durch dieses Dorf.
Ich möchte mir nur den Hintern darin etwas nass machen.
Du hattest eine gesamte Ladung an dich gerissen.
Wieso hast du es nicht behalten?
Ich hab sogar einen Moment daran gedacht. Aber es wäre ein Fehler gewesen.
Statt dem Gold hätte ich dann euch an der Backe gehabt. Ein Leben lang.
- Darauf kannst du wetten. - Eben.
Es war richtig, es euch zurückzubringen. Ich suche Arbeit, und was finde ich vor?
- Nur Leute, die versuchen, mich zu töten. - Oder sich töten zu lassen.
Nimm das und verschwinde! Hier brauchen wir dich nicht!
Auch nicht nach dem Verlust von Mortimer?
Hast eine komische Art, dich um eine Stelle zu bewerben.
Aber du hast nicht Unrecht.
Nach heute Nacht sind drei Stellen frei. Wenn wir einen wie dich nehmen...
...machen wir sogar Gewinn.
Danke.
Bitte.
Du glotzt ihr nach, huh? Sie gefällt dir! Du hättest lieber sie als die Suppe!
Da hast du sie. Hier!
Nimm sie dir!
Seit geraumer Zeit verschlingst du sie schon mit den Augen.
Was ist, antwortest du nicht?
Machst du dir in die Hose? Du weißt, dass sie mir gehört!
Ich habe sie abgekriegt!
Hier, nimm die hier und richte dir daran deinen Buckel gerade!
Und wieso lachst du nicht?
Das ist ein Scherz.
Es ist ein Scherz zum Lachen, so wie es die anderen tun.
Lach!
Ich sagte, du sollst lachen!
Lach! Lach, gottverdammt!
Lach!
Wir haben alle zur Genüge gelacht, nicht wahr?
Hör jetzt auf.
Paco, mit diesen Beuteln führst du unseren monatelangen Schweiß mit dir mit.
Aber so habe ich endlich die Möglichkeit, Waffen zu kaufen.
Ich weiß, Muchacho. Aber diesen Versuch hast du schon einmal unternommen.
- Ihr schafft es nie bis nach Tucson. - Diesmal schon. Wir schaffen es.
Da bin ich mir sicher. Sie können uns nicht überraschen.
Wir nehmen einen anderen Weg. Ohne Maulesel. Diesmal gehen wir zu Fuß.
Die Berge hinauf, so wie die Ziegen, mit den Säcken auf den Schultern.
Begleite ihn nach draußen. Dass ihn ja niemand sieht.
Danke, Señor.
Alan! Schieb Wache.
- Wo willst du hin? - Lass mich!
- Du widerst mich an, du dreckiger Buckliger! - Halt jetzt still! Du Nutte!
Das soll dir eine Lehre sein, aufzubegehren.
Nein! Nein...
Verschwinde!
Nein! Nein, lass mich! Lass mich...
Nein!
Und weitere fünf.
Full House.
Trink. Das wird eine lange Nacht.
Diesmal werden sie länger brauchen, um diese dreckigen Affen zu finden.
Auf geht's, folgt mir!
Hey, hier ist der Schweinehund, der immer so tut als sei er tot.
Wie ist seine Darbietung?
Nicht schlecht.
- Jetzt ist sie perfekt. - Gut!
Was können wir tun?
Nichts.
Das Schaf ist kein Wolf.
Seit jeher lässt es sich scheren.
Und was macht das Schaf?
Nichts.
Es wartet bis ihm die Wolle nachwächst.
Oder es wird zum Wolf.
Jessica!
Jessica, mach auf!
Jessica!
Du verdammter Buckliger! Ich reiß dich in Stücke!
Ich mach dich platt!
- Wo willst du hin? - Lass mich.
Wie mutig...
Ist es etwa Newmans Tod, der dieses Wunder bewirkt hat?
Nicht sein Tod, sondern der Ekel, den ich für euch empfinde.
Ich hasse dich. Ich hasse euch beide!
Hass und Liebe. Was macht das für einen Unterschied?
- Es sind die Seiten derselben Medaille. - Du bist dreckig. Dreckig im Innern.
- Lass mich gehen! - Du weißt, dass du nicht gehen kannst.
Du gehörst diesem Haus. Uns anderen.
Fernab von hier findest du nichts. Du findest keinen, der dir Freund ist.
Deine Leute verachten dich. Für sie bist du nur noch eine Hure.
Seit jener Nacht ist dein Schicksal mit unserem verknüpft. Für immer.
- Chris, komm. - Hier bin ich.
Er verläuft komplett hier, der Fluss, in dem du dir den Po nass machen wolltest.
Kommt mir nicht so vor, dass er hier verläuft. Vielmehr würde ich meinen, er mündet hier.
Und es ist nicht leicht, sich darin nass zu machen.
Du sagst es, mein Freund. Es ist viel leichter, darin zu ertrinken.
- Nur ein Verrückter würde es versuchen. - Bravo, du hast es begriffen.
Nicht mal der Teufel würde es von hier herausbekommen.
Weder er, noch sonst jemand.
Na, sieh mal an, wer da ist.
Hör mal, Opa, ich müsste ein Telegramm aufgeben.
Klar doch. Deswegen bin ich ja hier.
Aber kein abgehendes.
Ach, nein?
Nein. Ein eingehendes.
Ein eingehendes.
„Tötung unserer Soldaten der leichten Kavallerie und Verschwinden der Goldladung...
...sind Gegenstand der Untersuchung seitens dieses Kommandos. Stop.
Die örtlichen Behörden stehen unserem Oberstinspektor Richard Wolff zur Verfügung.
Stop.
Gezeichnet: Generalkommando.“ Und so weiter und so fort.
Bist du etwa das Generalkommando?
Du bist es.
Eingehend, huh?
- Und wem soll ich es übersenden? - Wem würdest du es denn übersenden?
Dem Sheriff. Aber den hast du ja umgelegt.
Und in Abwesenheit des Sheriffs?
- Nun, ja... Denen von der Bank. - Sehr gut.
Und du wirst ihnen alles schön verklickern. Du verstehst es doch zu lügen, was, Opa?
Wenn es sein muss, ja, Roy Greenford.
Überrascht, Muchacho?
Wie hast du das herausbekommen?
Ich habe das hier erhalten.
- Wann ist das gekommen? - Am selben Tag, an dem du eingetroffen bist.
Wieso hast du es nicht Mortimer gegeben?
Weil zusätzlich zu dem da auch dieses hier eingetrudelt ist.
Emiliano, der alte Freund.
Nun ja...
Diese Sache gefällt mir nicht.
Ich denke, es ist an der Zeit, das Gold zu verlegen.
Und wieso?
Du bist hoffnungslos verblödet.
Leider bist es nicht du, der die Untersuchung leitet...
...sondern ein gewisser Oberst Wolff, wie hier geschrieben steht.
- Du bringst das Gold nach Tucson. - Und wann?
Wenn es aufgeladen ist.
Und such dir eine gute Eskorte aus, unter den Leuten, die wir haben.
Natürlich Alan und der Fremde. Wie zum Teufel heißt der noch gleich?
- War er dir nicht unsympathisch? - Ja, aber er geht gut mit der Pistole um.
An deiner Stelle würde ich ihm nicht trauen.
- Aber du hast ihn doch eingestellt. - Ich sagte auch „an deiner Stelle“.
Was hat dir Alan nach Newmans Unfall erzählt?
Dass sie nur eine bauchige Flasche zu zweit getrunken hätten.
- Er hat gelogen, was? - Nein.
Was weißt du denn darüber?
Wieso sagst du mir das erst jetzt?
- Welches Spiel treibst du hier? - Ich spiele nicht, Lawrence.
Ich denke.
Und wenn du das hin und wieder auch tätest, würdest du weniger impulsiv sein.
Dafür aber neugieriger.
Gib Acht, Lawrence. Das ist wertvoll.
Die Indianer verwenden es, um die Geister der Toten heraufzubeschwören.
Und auch, um die Lebenden zu verblöden. Wieso hast du das getan?
- Ich bin es nicht gewesen, Lawrence. - Nein, huh?
Wer dann? Lass mal hören.
Hast du keine anderen Feinde, Lawrence? Denk mal darüber nach.
Wer hätte deinen Tod denn gewollt? Newman? Nein.
Ebenso wenig Redfield. Die sind deine Komplizen.
Vielleicht Jessica? Sie vielleicht schon. Aber sie war ja bei dir.
Denk darüber nach, Lawrence.
Ein alter Feind.
Ich sagte dir ja, dass dieses Gras die Geister der Toten heraufbeschwört.
- Wer? - Emiliano.
Alle versuchen dich zu töten. Aber es gelingt dir, stets zuerst zu schießen.
Und immer nach einer langen Konversation.
Aber mich interessiert nicht, wie du redest. Mich interessiert viel mehr, wie du schießt.
Komm.
Ich verlege das Gold nach Tucson, sobald es fertig aufgeladen ist.
Aber nicht du wirst den Wagen eskortieren.
Diese Säckchen kennst du sehr gut, was?
Es sind exakt dieselben wie die, die du mir zurückgebracht hast.
Von außen genau gleich wie von innen.
Du hingegen wirst die Maulesel dort über die Berge eskortieren.
Du willst die Banditen auf einen Wagen voller Sand hetzen?
- Wie beim letzten Mal. - Ich hab gewusst, dass du's bemerkt hattest.
- Ach ja? Was springt für mich dabei raus? - Der Anteil von Lawrence.
Wieso soll ich dir vertrauen?
Weil ich dir die Möglichkeit biete, nach der du immer gesucht hast:
- Dir etwas von dem Gold zu verdienen. - Die Maulesel sind beladen.
Er wird die Karawane anführen.
Weiß Alan, was er zu tun hat?
Ja, und er kann es kaum erwarten, Lawrence zu rächen.
- Ich will keine Fehler. - Sei unbesorgt, Alan weiß Bescheid.
Wenn jemand zu schnell ist, wird ihm in den Rücken geschossen.
Ich dachte, du bist unterwegs nach Tucson. Wie kommt es, dass du hier bist?
Es muss ein Verräter unter deinen Männern sein.
Anstatt den Wagen mit dem Sand...
...haben die Banditen die Maulesel mit dem Gold überfallen.
Die Banditen, huh? Waren es viele?
Mindestens um die zwanzig.
- Und du hast scheinbar als Einziger überlebt. - Du hast es erraten.
Daher bist du der Einzige, der die Banditen wiedererkennen würde, was?
Schau mal, ob es die hier sind.
Also?
Verrätst du mit jetzt, wo du es versteckt hast?
Dabei warst du mir so dienlich.
Erst Mortimer.
Dann Newman. Das war ein echtes Meisterstück.
Und schließlich Lawrence.
Ich hätte darauf wetten können, dass du viel aufgeweckter bist als er.
Ich schickte sie dir und du hast sie für mich erledigt.
Einen nach dem anderen.
Auf geht's, alter Mann. Du musst es schaffen.
Verstehst du es jetzt? Du hast immer das gemacht, was ich wollte.
Ich habe seit langem auf einen wie dich gewartet.
Ein Aufgeweckter, der flink mit der Pistole ist, damit ich mit keinem mehr teilen muss.
Nichts mehr teilen zu müssen.
Und alles lief glatt.
Dann aber...
...musstest du die Dinge auf eigene Faust machen.
Das ist wirklich schade.
Aber du wirst reden. Du wirst mir sagen, wo du es versteckt hast.
Chris.
Er hat deinen Liebhaber getötet.
Möchtest du das Schauspiel nicht genießen?
Es wird dir gefallen.
Nach und nach wird es dir gefallen.
Es reicht! Es reicht!
Ich sagte, es reicht.
Hier. Nimm es.
Na los, doch! Mach es mit deinen eigenen Händen.
Mach du es! Schlag ihn! Hast du Angst?
Du kannst doch nur zuschauen.
Du hast nur den Mut zuzuschauen!
Verschwindet. Verschwindet alle!
Du bleibst hier zur Bewachung meines Goldes.
Ich habe es nicht eilig.
Aber Redfield...
Lawrence hatte keine Angst vor ihm.
Du musst ein Pferd nehmen und ins Dorf reiten.
Im Postamt ist...
Da ist ein alter Mann. Sag ihm...
Wozu brauchst du ein Pferd um diese Zeit? Antworte!
Muchacho...
Heilige Mutter Gottes, wie hat man dich nur zugerichtet?
Ich fange an zu glauben, dass du keine gute Investition mehr bist.
Sie ist es gewesen. Nein, nein! Nicht schießen! Nein!
Alle aufs Pferd!
Ich sagte, alle aufs Pferd!
Na los, ihr! Runter! Alle runter, ihr Dreckschweine! Auf geht's!
Miguel!
Miguel!
Wo ist Miguel?
Wo ist er?
Komm her.
Geh.
Jetzt beweg dich!
Also, hast du mir nichts zu sagen, Miguel?
Wo sind sie?
- Wo habt ihr sie versteckt? - Wen, Señor?
- Jessica und den Fremden. - Wieso fragen Sie ausgerechnet mich?
Ich weiß nichts, Señor.
Sie können Joselito fragen.
Wo ist Joselito?
Taugst du nur dazu, mein Geld zu nehmen?
Wo ist er?
Joselito kennt Jessica, Señor, ich nicht. Ich habe sie nie gesehen.
- Was weißt du über den Fremden? - Nichts, ich schwör's.
Er ist ein Freund von Joselito. Er hat in seiner Hütte geschlafen.
In der Nacht, als er ankam. Er hat ihn hergebracht. Ich schwör's, Señor.
Glauben Sie mir. Ich schwör's.
Wo hast du sie versteckt?
- Wen, Señor? - Jessica und deinen Freund, der Bastard.
Ich weiß von nichts, Señor.
Entschließt du dich zu reden?
Oder hoffst du, dir wachsen Kiemen, wie den Fischen?
Auf geht's. Ich sagte, auf geht's!
Runter. Runter mit ihm!
Gehen wir!
Haltet es fest.
Hört mir zu!
Ich gebe demjenigen 1.000 Dollar, der mir das Mädchen und den Bastard bringt.
Aber ich garantiere euch, ich werde jeden, der ihnen hilft, wie einen Köter töten.
Gehen wir!
Nehmen Sie mich mit, Señor! Ich bitte Sie, nehmen Sie mich mit!
Nehmen Sie mich mit...
Nehmt mich mit! Helft mir! Ihr könnt mich nicht hier zurücklassen!
Ihr könnt nicht!
Um Gottes Willen!
Wieso schaut ihr mich so an? Was kann ich dafür?
Ich wollte das nicht. Sie haben mich dazu gezwungen.
Sie haben gedroht, mich zu töten. Ich konnte nichts tun, versteht ihr das?
Was hättet ihr an meiner Stelle getan?
Was habt ihr vor? Sie haben gedroht, mich zu töten!
Ich habe versucht, euch daran zu hindern, das Gold nach Tucson zu bringen.
Ich hab euch immer gesagt, nicht zu gehen! Ich hab es immer gesagt!
Erinnert ihr euch? Ich hab's immer gesagt. Lasst mich gehen! Bitte, lasst mich gehen.
Lasst mich gehen!
Ich habe nichts getan! Tut mir nichts! Nein! Mutter Gottes!
Nein! Um Himmels Willen! Nein! Erbarmen! Nein! Lasst mich!
Das war hart, alter Mann.
Sie hätten ihn fast getötet und du hast keinen Finger gerührt.
Das war auch gut so.
Bravo! Du bist wertvoll.
Ich habe mein gesamtes Kapital in dich investiert.
Erinnerst du dich?
Nein! Nein! Lasst mich gehen! Lasst mich! Lasst mich!
Er ist es! Er ist es, den sie haben möchten! Der Fremde! Was haben wir mit ihm am Hut?
Schnappt ihn! Er ist es, den sie haben möchten!
Joselito, ich wollte es nicht tun. Ich bin gezwungen worden.
Joselito, ich bitte um Gnade.
Ich bin einer von euch, das weißt du.
Auch Paco war einer von uns.
Die armen Jungs waren es auch.
Nein, Joselito!
Ich will nicht sterben...
Joselito, ich will nicht...
Ich will nicht sterben, Joselito!
Es ist das erste Mal, dass sie den Mut aufbringen, Selbstjustiz zu üben.
Sucht überall und findet sie! Bei Gott, ich will sie lebend haben!
- Lebend! - Ja, Jack.
Lebend!
Lebend!
Hey Söhnchen, du wirst immer anspruchsvoller.
Es fing damit an, dass du mich um ein Telegramm gebeten hast.
Jetzt willst du gar einen Wagen und nächstes Mal willst du womöglich ein...
Oje, dich haben sie aber ganz schön übel zugerichtet.
Hattest wohl einen Zusammenprall mit ein paar deftigen Schlägen, huh?
Jessica?
Jessica...
Jessica...
Du bist zurückgekommen.
- Ich warte seit vielen Jahren auf dich. - Ich hatte nicht den Mut.
Ich weiß. Man verliert ihn mit der Zeit.
Das ist bei uns allen so. Bei uns Alten noch mehr als bei dir, Jessica.
- Ich hätte mich lieber umbringen sollen. - Nein. Nein, du darfst so etwas nicht sagen.
Nichts ist wertvoller als das Leben.
Hey Burt!
Sieh mal.
Mach auf.
- Sicher, dass es das Gold ist? - Wir haben sie nicht geöffnet, aber...
Schon gut, lass uns gehen.
Sag den Anderen, sie sollen sich bereit halten.
Es ist Gold, Redfield!
Es ist Gold und kein Sand!
Diesmal ist es Gold!
Mann, du hast sie alle erschossen. Wäre ich du, würde ich es nicht versuchen.
Diesmal würde es dir nicht gelingen, schnell genug zu sein.
Du wolltest es noch einmal auf eigene Faust machen. Wie schade.
Dies ist eine Falle, aus der du nicht mehr entkommst.
Schade, in Grunde warst du mir gar nicht unsympathisch.
Das Einzige, das ich an dir nicht begreife, sind deine ganzen Reden bevor du schießt.
Also...
Da ich es jetzt bin, der schießen wird, willst du da auch eine Rede schwingen?
Sagst du mir auch, weshalb du sie alle getötet hast?
Was ist mit dir?
Ist deine Zunge ausgetrocknet?
Sprichst du nicht mehr?
Willst du mir den Grund denn nicht sagen?
Ich nenne dir den Grund.
Ich nenne ihn dir!
Wenn das Gold alle ist, Redfield. Wenn das Gold alle ist.
Ich kann nicht mehr.
Ich bin nur noch überschüssige Last. Für mich ist es zu Ende.
Aber denk daran, wenn du dieses Gold willst, musst du sie alle töten.
Papa! Papa!
Es tut mir leid, alter Mann, aber ich muss es tun.
- Ist heute etwa ein Feiertag? - Ja, die Wiederauferstehung.
Was habt ihr für 'nen komischen Kalender?
Ostern war vor drei Monaten, als ich das letzte Mal vorbeigekommen bin.
Willst du also wirklich gehen?
Ja, alter Mann.
Es ist besser. Sonst wäre ich versucht, es wieder an mich zu reißen.
Emiliano hat mich mit dem Vorwand des Goldes hergelockt und mich reingelegt.
Für euch war ich nur eine gute Investition.
Muchacho...
Vielleicht ist es zu früh, um fortzugehen.
Gold bedeutet nicht die Freiheit.
Keiner kann sie euch schenken. Ihr müsst sie euch verdienen.
Man hat mir gesagt, es gibt in diesem Dorf so viel Gold...
...dass man nur den Arm ausstrecken muss, um es sich zu holen.
Stimmt das?
Da hat man dir was Falsches gesagt. Etwas äußerst Falsches.
Geht. Na, geht schon!
Steigt auf!
Hey Söhnchen!
Beim ersten Mal hast du mich um ein Telegramm gebeten.
Dann sogar um einen Wagen.
Jetzt bitte ich dich um einen Gefallen. Nimmst du dieses Pferd mit dir?
Bis bald!
Wiedersehen, Amigo!
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