All language subtitles for Prinzessin.Julia.1987.GERMAN.dTV

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Original subtitles

(schwungvolle klassische Musik)

(Pferdegetrappel)

(Pferdegetrappel)

Die Boten des Prinzen Hubertus!

Diplomaten!

Oh, die Boten des Prinzen!

Der hat's aber eilig mit der Brautschau!

Die Boten des Prinzen Hubertus!

Majestät, Prinzessin!

Die Boten des Prinzen kommen zur Brautschau!

Oh, Schatz, sieh doch mal!

Den Mantel, schnell!

Gib sie ihm nicht, überleg noch einmal, Schatz.

Schau, wie er aussieht.

Anuschka, die Politik erfordert ...

Das drückt schon wieder! Aber jetzt nicht, lass das!

Sicher, schön ist er nicht.

Doch vergiss nicht seine Ersparnisse.

Majestät ... - Die Perücke!

Oh, Schätzchen.

Majestät!

Was ist?

Majestät, die Botschafter sind hier.

Und Ihre Hoheit, die Prinzessin, ist wie vom Erdboden verschluckt.

Führe die Herren in die Schnapsbrennerei

und serviere einen Klaren.

Prinzessin!

(Vogelgezwitscher)

Prinzessin, wo seid Ihr?

(laute Schritte)

Julia! Anastasia!

Wo steckt die den bloß?

Danke, genug. - Ein Hoch dem köstlichen Trunk!

Prosit!

Na, und?

Ich bin voller Eifer überall rumgerannt, sie ist nicht zu finden!

Wo ist sie, komm zur Sache!

Bitte.

Bedient euch nur. - Nein, danke. Zum Wohl.

(Gelächter, Pferdegetrappel)

Brrr!

Julia!

Julia!

Wie siehst du aus?

Die Boten von Prinz Hubertus sind zur Brautschau gekommen!

Und du wälzt dich in der Schweinepfütze!

Marsch!

Hubertus nehme ich nicht. - Ich will es aber!

Der ist blöd wie ein leerer Futtertrog. - Sei nicht frech!

Hubertus nie!

Da übertreiben Sie aber. - Er ist ein alter Schmeichler.

Die Gunst eures Prinzen Hubertus erfüllt unser Herz mit Freuden.

Überbringt als Dank für das Bild des erlauchten Prinzen

mit den besten Wünschen von mir, das Porträt meiner Tochter,

Julia Anastasia Katharina, die unsere Hoffnung trägt.

Als Erbin unseres Thrones.

(majestätische Cembalomusik)

(Gelächter)

Oh! Oh! Oooh!

Beherrsch dich, Alter.

Julia! - Papi, das war doch nur Spaß.

Warte, wenn ich dich kriege!

Schätzelchen ...

Ich protestiere. Also wirklich.

Herrschaften. Ich erlaube mir, Sie zu einem Festmahl einzuladen,

zu Ehren unseres edlen Freundes Prinz Hubertus.

Es ist uns eine Ehre.

Puh, ich hab 'nen Krebs!

Sei still!

Hier, ich hab auch einen! - Hier gibt es viele.

Zeig mal!

He, Mulisák.

Spuke!

(entfernter Gesang)

Das sind doch Kinder.

Hört ihr? - He, der Kramosta kommt schon wieder.

♪ Da wachsen drei Rosen, die eine ist blau

Was nun? - Verstecken wir uns, macht schnell!

Und leise, pssst, sonst merkt er es. - Ja, er soll doch erschrecken.

♪ Die andere ist weiß, lalala

Oh!

(Surren) Irrlichter!

Irrlichter!

Oh! Höllengeister!

Seid verflucht, ihr verflixten Irrlichter!

So, ich werde verschwinden.

Jetzt könnt ihr meinen Hintern erschrecken, der hat keine Angst.

Er ist unter den Trog gekrochen.

Alle!

(lautes Gejohle und Geheule)

(erschrecktes Weinen)

Onkel, du kannst rauskommen, die Gespenster sind weg.

Jetzt machen uns schon die Kinder Konkurrenz. Spuke!

Wir sind nicht mehr im Geschäft, begreif das.

Er entkommt uns. - Lass ihn doch.

Was geht's mich an, ich bin pensioniert.

Du hast einen guten Ruf zu verlieren.

In den Schlössern und Burgen kennt man mich.

Ich geistere nicht ohne Bezahlung.

Das ist lange her. Auch ein Gespenst hat seinen Ehrgeiz.

Er läuft weg! - Ich hab einen Strich gezogen, basta.

Na, jetzt ist er weg.

Aber bitte, was wird dann aus dir? - Was nur wird?

Ich genieße mein ruhiges Alter.

Du kannst sagen, was du willst, du brauchst die tägliche Arbeit.

Das kannst du an mir sehen, ich bin als Rentner noch topfit.

Weil ich trotzdem weiter spuke. - Seit du pensioniert bist?

Ja ja! All die 400 Jahre ziehe ich herum und geistere.

Ich hab's satt.

Willst du ein alter Opa werden? - Nein nein, nein.

Gut, gut, ich werde ...

(Gelächter)

Wenn du spukst ... - Kommst du nun mit?

Ja. - Na, dann gehen wir.

Meine Tochter entschuldigt sich, da ihr nicht ganz wohl ist.

Nein nein, danke schön, nein.

Ist das Fräulein oft kränklich? - Nein.

Und nahm sie schon eine Medizin?

Nein.

Ich sorg dafür, dass sie eine nimmt.

Ich...

Wohl bekomm's!

Bitte sehr.

Fangt an.

Die Gäste.

Danke. - Bitte.

Sei mal freundlich, die Nase putzen.

Majestät, Käfer, scheußliche Käfer!

(entsetztes Schreien)

Ist das schön, meine Damen.

Das sind sehr schöne Exemplare, wundervoll!

Jetzt hab ich's aber satt!

Der Kelch meiner königlichen Freundlichkeit ist übervoll!

Ich bitte dich um Verzeihung. Ich werde artig sein.

Ich versprech's.

Hirschwitz!

Zu Diensten, Majestät.

Verzeiht.

Was ist denn los? - Arrest!

Aber ... Na bitte.

Nur Brot und Wasser!

(Hahnenruf)

Julia?

Julia!

Du heiratest den Hubertus, oder es ist aus!

Nein und Nein und Nein!

Überdenke es noch.

(Hahnenschrei)

(Holzklappern)

(ruhige, melancholische Musik)

Schätzchen, mit Julia geht es nur im Guten.

Anuschka, ich bitte dich!

Sie kommt ganz nach dir.

Sie hat dein Temperament und deinen Dickkopf.

Majestät!

Ich ... Eure ...

Eure Majestät, ich ...

Ich hab getan, was Ihr gesagt habt.

Hab sie eingesperrt und nur hartes Brot und ...

Nur Wasser und nur Brot, hartes Brot ...

Raus jetzt! - Danke!

"Meine königlichen Eltern, seid nicht böse auf mich.

Ich muss leider von euch weggehen.

Hubertus nehme ich nicht, eher werde ich sterben.

Es umarmt euch und küsst euch ein letztes Mal, eure Tochter Julia."

Du sagtest "im Guten". Das hast du davon.

Unsere Julia ist futsch!

Wondra! Doleza!

(spannungsvolle Musik)

Marschbereit? - Marschbereit!

Marschbereit.

Hüa.

Einen Vorbeimarsch könnt ihr euch heute sparen.

Beeilt euch, sie ist flink!

Ihr müsst hinter allen Büschen suchen, in Richtung Horzerat!

Fußtruppe, Gleichschritt, Marsch!

(rhythmisches Trommeln)

(Schafslaut)

Vorsicht, der Bock!

(lautes Geschrei)

Beeilt euch! - Schnell! Sonst erwischt er dich!

Vacek!

Vacek! Wo seid ihr? - Julia, Vorsicht!

Der Schafbock, er stößt, pass auf!

Ruf nicht Vacek! Ist ein wildes Tier!

Lauf weg, Prinzessin!

Au!

Bleiben liegen, stell dich tot! - Liegen bleiben!

Stell dich tot, Prinzessin!

Vonda? Ferda? Kasparek?

Du musst Vacek rufen. - Er heißt Vacek!

Wenn du Vacek rufst, dann kommt er.

Dann also Vacek. Vacek!

Vacek! Na, komm!

Oh! - Hmm, war einwandfrei.

Ich sehe, Eure Prinzessin ist nicht kaputtgegangen.

Sie kann jetzt wieder runter. - Ich komme runter, wenn ich will.

Pardon.

Komödiant, ganz klar.

Was machst denn du hier? - Ach, ich musste verschwinden.

Von zu Hause verschwinden? - Hat Kramosta gepetzt?

Nein, aber Prinz Hubertus will mich zur Frau.

Bei einem alten Kerl will ich nicht Königin sein.

(rhythmisches Trommeln)

Jetzt! - Terculum, Perculum!

(rhythmisches Trommeln, Blasmusik)

(rhythmisches Trommeln, Blasmusik, Gesang)

Sapperlot auch!

Das tut doch weh!

Terculum, Perculum!

Oh, oooh! - Was ist denn mit dir?

Was ist, Mulisák, alter Freund?

Ist es das Bäckchen, das weh tut? Zeig doch mal.

Das ist mein schlimmer Zahn,

und auf den muss er mir einen Fußtritt geben.

Es tut so weh! - Die sind weg.

(rhythmisches Trommeln, Blasmusik, Gesang)

Ich werde gesucht.

Da, du brauchst was zu essen.

Hier, noch ein bisschen Geld dazu.

Danke euch.

Von mir, und vergiss uns nicht.

Werde ich nicht, ich denk an euch.

Hey, Kinder! Guten Tag!

Wir suchen die Prinzessin, wo ist sie?

Dort lang! - Da hin! - Da lang! - Rechts weg, marsch!

(Kinder reden durcheinander)

Juhuu! - Den haben wir aber angeschmiert.

Der ist schön drauf reingefallen. - So ein Blödian!

(Gelächter)

(rhythmisches Trommeln, Blasmusik, Gesang)

So, gleich hätten wir's.

Was macht ihr hier, ein Manöver?

Das ist ein Geheimnis.

Und da schicken sie ein Regiment, das von Solverino zurückgekommen ist

ohne seine Regimentsfahne.

Wer hat das gesagt? - Gebe uns Gott einen guten Tag.

Wer war der Kerl? - Ich wünschte Guten Tag.

Halt dich da raus. - Dass ihr von Solverino

ohne Regimentsfahne zurückgekommen seid, das hab ich gesagt.

Das ist die reine Wahrheit!

Fass mich nicht an, oder ich schlag zurück!

Keinen Streit! - Mir reicht's!

He, was soll das? - Zum Fenster!

Hört auf, nein! - Hepp!

Ihr wollt Christen sein und treibt so etwas auch am Sonntag?

Schämt ihr euch nicht? - Ihr steht auf meinem Freund!

Auuu! - Was hat er?

Ein Zahn tut weh.

Gegen starke Zahnschmerzen ist Kamille gut.

Misch du dich nicht auch noch ein.

Vielleicht sollte er Spinnweben drauflegen.

Ein kranker Zahn muss gezogen werden. - Das wissen wir selbst.

Das wäre was für Budacek. - Unsinn.

Dafür brauchen wir unbedingt den Meister Nebuc. - Recht hat er.

Ist hier jemand?

He! Ist jemand da?

Was schreit ihr hier rum wie im Walde?

Verzeihung, bitte.

Zu dir schickt uns der ... - Red nicht so viel.

Zeig her, setz dich auf den Klotz.

Das Maul aufsperren.

Ja, der muss schnell raus. - Halt dich tapfer, Mulisák.

Mach's Maul auf!

(schmerzerfülltes Geschrei)

Du hast es gleich hinter dir!

(schmerzerfülltes Geschrei)

Und brüll nicht so, ich sage, brüll nicht!

Jetzt vorwärts.

Achtung, gleich kommt er.

Mist!

(Gelächter)

Alter Freund, nun bist du ihn los.

Julika!

Julika, bleib stehen.

Meister, was zahlen wir?

Julia!

Julika!

Ach ja, wenn ich besinne, was du für ein Wiesel warst.

Wie ein Ofenwesen bist du durch den Kamin geflogen,

um dich in einen winselnden Wind zu verwandeln.

Huhi!

So schrecklich zu winseln hat der Nachwuchs bisher nicht gelernt.

Hoch als Feuerpferd warst du fürchterlich.

Das mit 3 m langen Flammen schoss.

Pu, pu, pu!

Jetzt kannst du dich nicht einmal in ein Pferd verwandeln.

Was verlangst du alles von einem Kranken?

Sei nicht so wehleidig. - Wenn es doch weh tut.

Larifari!

Bereite lieber was zu essen vor.

Ich hole jetzt Reisig.

Was essen wir nun?

Ja, das ginge.

Ich glaube, dass feine Fresschen gefällt ihm sehr.

Ja ja.

So.

So.

So.

Und so.

Perculum, Perculum.

Süßer Quark mit Spargel.

Apfelreis mit Kirschen, belegt mit Speck.

Namme Fleisch mit Honig oder ...

Oohhh!

Wenn's weh tut, ja wenn's weh tut, nimmt man zumeist Eis,

das betäubt den Schmerz.

Eis, ja.

Verzeihung.

Oh je, wo kommst du auf einmal her.

So ein Kind im Wald allein.

Habe Ärger mit Vater.

Ich musste weg, sonst hätte er mich verheiratet.

Wie alt bist du denn,

dass sie mit dem Heiraten gar nicht mehr warten können?

Erst 14. - Du? - 15.

Aber Onkelchen, ich möchte mit dir mitgehen.

Ich bin doch noch nie woanders gewesen, immer nur zu Hause.

Kannst du denn etwas?

Ich? Ich kann fast alles.

Onkelchen!

Na dann komm.

Horrido, horrido! Hoppa!

Mach ein Pferd, hilf mir Knecht Ruprecht.

Ich kann mich wirklich nicht verwandeln.

Bercom, Bercom! Strudeldrecke!

Es muss doch mal werden.

Horidom, Capito!

Capito!

Kruzifix!

Ich bin eine Ross.

Ich hab's nicht verlernt.

Hey, tolle Sachen gibt s hier.

Hast du ein schönes Pony, Onkelelchen. - Was?

Er hat es doch nicht verlernt.

Wie heißt es, Onkel?

Nennen wir es einfach Mulisák.

Wenn du Hunger hast, zier dich nicht, greift zu.

Bist du es? - Ja ja.

Was war das für ein Einfall?

Los, mach schon, verwandle dich zurück.

Ich habe die Zauberformel vergessen.

Dann spukst du nie mehr auf Schlössern, es ist aus.

Du bleibst immer ein Ross. Ich werde dich verkaufen.

Nein, tu das nicht.

Das Pony kann sogar sprechen? - Naja ...

Onkelchen, bitte verkaufe es nicht. - Ich muss.

Es ist doch so nett und klug. Onkelchen?

Bei meiner Ehre als Schlossgespenst verspreche ich dir,

ich mache keinen Ärger mehr.

Da bin ich aber sehr gespannt, ab geht s schlafen.

(friedvolle Musik)

Mit uns brauchst du dich nicht zu fürchten.

(friedvolle Musik)

(Vogelgezwitscher)

Ach, ihr verhungert schon nicht.

Bei mir doch nicht.

Und raus mit euch und schön brav sein.

Schön, schön, schön.

Wem gehören die Katzen? - Das sind natürlich meine.

Sie sollten ertränkt werden.

Ich konnte sie retten. Ich war für euch ein guter Geist.

Onkel, wieso ein Geist? - Ich soll ein Gespenst sein?

Ich bin ein ...

Hep!

Na komm!

Du bist ein Komödiant. - Ja.

(Bärengebrüll)

Hilfe!

Hilfe, Onkel, ein Bär! Hilfe!

Ein Bär, Onkel!

Ich komme!

Onkel, komm schnell, ein Bär!

Julinka?

Du sagst ...

Hey, Mulisák.

Dass du nicht aufhören kannst, Schluss jetzt!

Werde endlich wieder, was du bist. Wir sind nicht im Zirkus.

Vorsicht, der es echt.

Mulisák, du sagst, das wäre ein echter Bär?

Oh, oh, Hilfe!

Hilfe, Hilfe!

Mischka, Mischka!

Na warte!

Immer wieder läuft er weg, der Rumtreiber.

Ist das euer Bär?

Was macht ihr denn da auf dem Baum?

Ist das auch wirklich euer Bär? - Nein, der von Kuldan.

Der Prinzipal vom Zirkus, hinterm Wald? - Ja.

Und wir haben ein Pferd und Katzen, die haben wir dressiert.

Und der Onkel ist ein Komödiant. - Ja.

Und wir wollen arbeiten.

Dann komm doch mit. Ihr könnt ja mal fragen

Ja, warum eigentlich nicht?

Na dann gehen wir doch, kommt Kinder.

Mulisák, wir gehen!

Hoffentlich ist der Bär brav.

Und jetzt aufpassen.

Guten Tag.

Das ist nicht guten Tag.

Guten Tag. - (Papagei) Lass mich in Ruhe!

Mischka! Papa, sie sind da.

Wo treibt ihr euch rum?

Proben solltet ihr jetzt, sonst wird der Papa böse.

Das war ganz und gar unsere Schuld, weil wir vor Bären Angst hatten.

Seid mir gegrüßt.

Zu wem wollt ihr? - Zum Herren Prinzipal.

Guten Tag. - Guten Tag.

Prinzipal?

Die wollen Sie sprechen.

Wir wollen hier arbeiten, wenn das möglich ist.

Und was könnt ihr? Nun ...

Sie mal, sie rennen weg. Vielleicht kommen sie wieder.

(Gelächter)

Eine Katzendressur. - Wenn das was wird, dann wird es fantastisch.

Bravo!

Das ist eine großartige Dressur.

Die Hand her und ihr steht unter Vertrag. - Abgemacht.

(Fanfare)

Und nun zur Probe, Kinder. Vater ...

Ja ja, ich weiß, los kommt!

Was ist Mädchen, hast du Hunger? - Danke vielmals.

Hier nennen mich alle ganz einfach Mama.

Ich wohne in dem grünen Wagen.

Komm zu mir, wenn du was brauchst.

Gefällt es dir hier bei uns? - Ja und wie.

Darfst ihn streicheln.

Da freut er sich.

Sie wissen genau, kein Fremder darf die Tiere anfassen.

Na komm, komm.

Was soll das? Verfluchtes Vieh, du!

Mein Herr, das gehört uns.

Das ist der Katzenbaron, unsere neue Nummer.

Das sind sein Pferd und seine Nichte Julia.

Darf ich vorstellen, das ist Herr Dejmor, unsere Parade-Nummer.

Ich werde mir gerne von Ihnen etwas absehen.

Das mag ich nicht so sehr.

Sei so freundlich, Nánin, weis ihnen ihr Plätzchen zu.

Dem Baron Princal und seinem Pferd.

Und du ziehst natürlich zu uns.

Na, jetzt sind wir bei Zirkus.

Franta, kommt schnell!

Warum?

Wir haben eine neue Nummer. - Ein Katzenbaron. - Franta, neue!

Mit der tollen Dressur.

Sie gehört auch dazu. - Sie kam gerade an.

(beide) Das bist du?

Wo hast du denn deine Kavaliere, Prinzessin?

Nenn mich bitte hier nur Julia.

Wenn Julia, dann Julia. Ich bin Franta Kuldan.

Dieser Zirkus, der gehört uns.

Kannst du gut reiten? - Ja.

Wir werden sehen.

(er pfeift)

Traust du dich auf Herkules? - Tu es besser nicht.

Psst!

Lieber Corina?

(Pferdewiehern)

Dann schon lieber Herkules.

Bitteschön.

Bercum, Bercum.

Was ist, was hast du gesagt? - Ich? Überhaupt nichts.

Kinder!

Hütet ihr die Pferde? - Ja, wird gemacht!

(romantische Musik)

(romantische Musik)

(romantische Musik)

Ich habe gewonnen!

Ich bin Champion!

Du reitest wirklich sehr gut, Prinzessin.

Ich habe noch nie ein Mädchen so reiten gesehen.

Die Prinzessin lass bitte weg. - Versprochen, Julinka.

So, lauf schon, sieh es dir an.

Aber nicht vergessen, stehe nicht im Weg.

Das ist unsere beste Nummer. - Halt jetzt einen Mund.

(Trompetenfanfare und Trommelwirbel)

Ein höllischer Schwachsinn und es stinkt bestialisch.

Lass dir nichts einfallen, es wird nichts. - Doch!

Ich muss nur wütend sein. - Lass es!

Es wird dir bestimmt misslingen und wenn das passiert,

dann blamierte du uns alle.

Nein, der Kerl ärgert mich.

(Zirkusmusik)

Pfui, Pfui!

(Applaus und Gelächter)

Vorsicht.

(Katzenmusik)

(Katzenmusik)

(Katzenmusik)

(Katzenmusik)

(Applaus)

Onkelchen.

Das war wirklich ein Erfolg.

Als würde es wieder aufwärtsgehen, was meinst du Vater?

Ich glaube schon.

Aus dir Julia, machen wir eine Prinzessin der Manege.

Wie kommen Sie auf Prinzessin?

Weil du für eine Königin noch etwas zu jung sein würdest.

Franta sagt, dass du besser reitest als er.

Oder willst du die Kartenkunst erlernen?

Ja, natürlich, das gehört auch mit zum Zirkus.

(Gelächter)

Macht nichts, es dauert, bis du ein Meister wirst.

Erlaube?

Die hast du versteckt.

Guten Abend. - Komm rein.

(höhnisches Lachen)

Du solltest dich schämen, ein Tier so zu quälen.

Ich würde an deiner Stelle viel netter sein.

Oder willst du deine Schulden bezahlen?

Ich wollte fragen, ob du mir noch einmal aushelfen kannst?

Ich muss wieder Futter für die Tiere kaufen.

Du musst? Ich müsste, denn der Besitzer bin ich.

Ich zahle doch, die heutige Vorstellung war gut.

Ich fühle, jetzt geht s aufwärts.

Auf dein Gefühl.

Das letzte Mal, merke dir s

(Ausritt Musik)

Psssst!

Ich müsste mal mit Ihnen sprechen,

wegen der entlaufenen Julika und der Belohnung.

Ja, ja, die bewusste Entlaufene klebt bereits am Spitzenrock.

Klebt? Ist sie denn so verdreckt?

Wir haben einen Spezialleim genommen.

Die Belohnung wird fällig werden,

wenn sie wieder bei ihren Eltern ist.

Die sie dann erkennen müssen.

Wieso erkennen müssen und welche Eltern denn?

Ich frage mich, wozu sie erst suchen, Julia kenne ich doch.

Und wegen der Eltern, ich weiß doch nicht, ob sie geschlachtet sind.

Ihr Bande, wenn ich euch kriege, dann ...

Bande, passt nur auf!

Wenn ich in Wut komme, dann werde ich ein Satan.

Bande!

Glauben Sie, die sieht aus wie die Ziege?

Vorsicht, Nebuc, dein vorlautes Mundwerk.

Vergiss nicht, über wen du so laut redest.

Wir suchen die Prinzessin Julia.

Die arrestiert wurde und entfloh.

Die Prinzessin, hören Sie, ist eine Dame.

Meine Julia ist eine Ziege. Das Vieh ist mir abgehauen.

Belohnung zahle ich nicht für eure Prinzessin.

Ja, was denn?

Wenn ihr Zahn wehtut, suchen Sie Hilfe nicht bei mir.

Ich würde ihnen sonst ihr Maul ausräumen.

Wie einen Schrank beim Frühjahrsputz.

Hey!

Hey!

Hey!

Hey!

Kräftig!

Fester!

Fester!

Guten Morgen. - Guten Morgen.

Guten Morgen. - Morgen.

Guten Morgen. - Guten Morgen.

Guten Morgen, hier, du bist spät aufgewacht.

Die Kinder waren längst bei Tisch.

Gehe zu ihnen.

Achtung, ich komme!

Allez hopp!

Platz machen!

Guten Morgen.

Los komm, hier wirst du wie ins Federbett fallen.

Hopp!

Versuche es mal, keine Angst.

Komm schon, wird schon gut gehen.

Du musst einfach springen.

Das war gar nichts. - Und was nun?

Noch einmal, Pepico, zeige es ihr.

Und du wirst aufpassen.

Du machst das!

Du musst Schwung holen. Verstehst du?

Du musst keine Angst haben. - Julia, du kannst es.

Schwung holen! - Dir passiert nichts!

Komm! - Los! - Schwung holen!

Hopp!

Wenn du es nicht kannst, dann lass es eben.

Was ihr könnt, das will ich auch können.

(Papagei) Kikeriki!

Sie kommen, sie kommen!

Steh!

Wo sind die Frauen?

Da Monsieur, sie waschen.

Hü!

Alois, komm mal, du hast Besuch.

Wen denn? - Herren vom Militär.

Uns ging ihre Hoheit, Prinzessin Julia Anastasia Katharina verloren.

Wir müssen ihren Zirkus inspizieren. Wir kontrollieren alle Weiber.

Sind das hier alle? Dort im Heu gibt es auch Röcke.

Das sind unsere Kinder.

Leutnant, ich befehle, kontrolliere!

Ja, los, hü!

Was suchen die hier?

Er sagte, es wäre nach einer Prinzessin.

Was denn, bei uns?

Keine Angst.

Sofort aufhören!

Und etwas näher kommen.

Ja, jetzt sperrt die Ohren auf.

Ist bei euch eine Prinzessin?

Oh, wir haben genug davon. Ihr könnt euch eine aussuchen.

Ach, hü!

Hier ist nichts.

Aufsitzen!

So, jetzt hoch mit euch, probieren.

Immer arbeiten.

Allez hopp!

Bravo.

Jetzt du, Julia!

Ich mache Platz. - Aber ohne Angst.

Immerhin etwas.

Artistik ist nichts für sie, sie wird nie eine Kunstreiterin.

Wer reitet denn besser, du oder ich?

Wenn du Mut hast, komm in die Manege.

Komme ich sofort. - Gut.

Ich nehme sie lieber in die Lounge.

Besser sie baumelt, als ein gebrochenes Genick.

Wohin wollt ihr denn?

Er will, dass sie par de deux reitet.

An Mut fehlt es ihr nicht.

Besorgt euch eine Lounge und das mir ja dem Pferd nichts geschieht.

Viel Glück - Gut. - Gehen wir.

Kinder, kommt essen.

Ordentlich abstoßen, ja!

Ruhig Herkules, ruhig.

Schön, schön.

Ach, du musst dich nicht fürchten.

Jetzt kann ich nicht mehr.

Du willst doch eine Artistin werden.

Na los! - Herkules, lauf!

Du musst dich richtig festhalten. Und hopp, ja!

Und jetzt guten Sitz! Schön, sehr schön.

Ja, schön, schön und hopp.

Und Balance halten.

So geht das nicht.

Ich werde es sowieso niemals lernen. - Doch, du wirst.

Und noch einmal.

(fröhliche Musik)

Hilfe, Armata ertrinkt!

Hilfe!

Sie ertrinkt, Hilfe!

Armata ertrinkt, Hilfe!

Helft uns, sie ist am Ertrinken!

Onkel, hörst du nicht?

Jetzt ist der Baron auch ertrunken.

(Musik Akzent)

Sie lebt doch noch. - Und der Baron auch.

Er hat sie gerettet.

Ist das ein fantastischer Schwimmer!

Onkel, du bist ja noch trocken?

Aber es tropft aus deinem Rockschoß.

Aha.

Ah ja.

Holst Katzen aus dem Wasser und rettest auch Kinder.

Kann es vielleicht sein, dass du ein Wassermann bist?

Wenn es so wäre, bitte erzähle es nicht gleich allen.

Ich lebe schon gut 400 Jahre in Pension.

Ich habe dich so oder so lieb, Onkelchen, das wird nie aufhören.

Und jetzt ganz locker. Federnd aufspringen und hopp!

Hopp!

Schön, schön.

Hercules, schön!

Ja!

Sehr schön.

Bravo, bravo!

Bravo!

Bravo!

Franta, wir fahren nach Woderat einkaufen.

Führe Hercules in seinen Stand.

Danke dir, Nanin. Du bist ein Mordskerl.

(romantischer Musik Akzent)

Ja, hier, das ist doch ...

Praxis, Gabsis, Pipidor!

Praxis, Gabsis, Pipidor! Verflucht, wie ging das nur?

Babero, Capito, Kruzifix!

Na endlich.

Ich bin wieder ich.

Das ist doch Franta.

Oh je, naja.

(militärischer Trommelwirbel)

Allen zur Kenntnisnahme:

Verloren gegangen sind des Königs Tochter

und die Ziege von Nebuc.

Wer sie findet, der bekommt sie zur Frau.

Zu diesem Glück bekommt er auch noch einen Batzen Geld.

(militärischer Trommelwirbel)

Allen zur Kenntnisnahme:

Verloren gegangen sind des Königs Tochter

und die Ziege von Nebuc.

Da staune ich aber, das hattest du um.

Wer sie findet, der bekommt sie zur Frau.

Zu diesem Glück bekommt er auch noch einen Batzen Geld.

Vorsicht, sie sind hier!

Wir wollen essen.

Kinder, kommt erst einmal essen. - Wir kommen.

Aber alle noch einen Salto.

Desto besser schmeckt das Essen.

Allez hopp!

Immer in Bewegung bleiben.

Franta? Du musst noch die Tiere füttern.

(Papagei) Ist das ein Wetter.

Na komm.

Wo ist sie hin?

Dieses Vieh klaut wie ein Rabe.

Der Affe ist weg, hilf mir ihn suchen.

Ich male doch. Die Wagen brauchen das mal.

Ja, muss wohl sein.

Bist du hier?

Jetzt habe ich dich.

Komm schon raus.

Au!

Du beißt auch noch, dir werde ich es zeigen.

Ich muss dich nur noch kriegen.

Wenn ein Zirkus nicht bunt ist, was ist das dann für ein Zirkus?

Ein trauriger und auch die Clowns sind dann traurig.

(Pferdewiehern)

(sie pfeift)

Fresst nicht das Zeug.

Julia?

In Zislow führt der Gendarm Verhöre durch.

Sie suchen eine Prinzessin.

Ich weiß, deshalb waren wir schon hier im Zirkus.

Ich werde sie finden.

Nein, du wirst sie nicht finden.

Die ist leicht zu finden, in Woderat hängt ihr Bild.

Stimmt das wirklich?

Nein, es ist abgerissen.

Aber es wurde ausgerufen und jener, der sie findet, darf sie heiraten.

Ich werde das sein.

Du weißt ja nicht mal, wie sie aussieht und wie sie so ist.

Sie kann hässlich sein und dich quälen,

bis sie dich zu Tode gequält hat.

Mich wird niemand so quälen, das glaubt mir.

(starker Wind)

Julinka!

Treibe die Pferde unter die Plane!

Nimm das, es bringt Glück.

Vielleicht findest du deine Prinzessin.

Bretal, alter Freund! - Was ist?

Bist du kein Pferd mehr? - Julia ist eine Prinzessin.

Wie, Julia?

Franta hat das Bild abgerissen.

Was redest du für einen Blödsinn? - Ich komme erst mal runter.

Da bin ich aber neugierig.

Beeilte dich schon und erzähle. - Sei nicht so aufgeregt.

Julinka, das ist doch die verlorene Prinzessin, verstehst du mich?

Deswegen wollte sie mitgehen. - Ja.

Sie wollten sie verheiraten. - So ein kleines Frischlein.

Ja!

Wir müssen sie beschützen! Blitz, Donner und Schabendreck!

Ich meine, wir sind immer noch irgendwer.

Setz dich auf mich, ich galoppiere.

Braten mit Schwalbenquark, Kruzifix und stampft mit dem rechten Fuß!

Na, wie gefalle ich dir? - Ooh!

Ja, ich habe etwas verwechselt. Watikapito, Kruzifix!

Na, das ist etwas anderes. Also, es geht doch.

Was befiehlt der Herr dem Pferd? - Nichts mehr verwechseln!

Steig endlich auf.

Hochverehrte Majestät,

die holde Prinzessin Julia Anastasia Katharina

versteckt sich im Wanderzirkus Kuldan.

Ich, mit Namen ...

(Explosion)

(Explosion)

Es ist zu spät dafür.

Du wirst sogleich mit mir in die Hölle fahren.

Nein!

Jetzt noch nicht.

Du weißt, so war unser Kontrakt.

Du warst König der Manege, bekamst viel Geld, wie es dein Wunsch war.

Stimmt das nicht?

Aber die Zeit ist vergangen.

Jetzt fordern wir von dir.

Ich will ja bezahlen, aber warte noch.

Es muss doch nicht gleich sein. - Gewährt.

Ein Aufschub wäre möglich bis zur ersten Vollmondnacht.

Dann sei bereit.

(Explosion, höhnisches Lachen)

(ruhige Musik)

Wenn wir in diesem Dorf Station machen, kommst du ins Programm.

Wirklich, ich habe Premiere? - Ja.

Juhu, juhu! - Ja, natürlich, warum nicht.

So ganz verstehe ich das nicht.

Alle im Zirkus helfen sich, arbeiten ohne zu murren.

Der Bursche tut nichts.

Ich kann mich noch erinnern, dass er Stallknecht war und faul.

Der Prinzipal wollte ihn schon davonjagen.

Auf einmal stellte er sich vor mit seiner Extra-Nummer.

Das sind so die rätselhaften Wege des Schicksals.

Hurra, rätselhaft. - Was sagst du da?

Ich habe gar nichts gesagt. - Aha.

Ja, heute hast du also Premiere, nicht wahr?

Das ist für jeden Komödianten ein unvergesslicher Tag.

Ich bin schon ganz aufgeregt.

Bald kennt dich die ganze Welt, du wirst sehen.

Ich kann aber gar nicht auftreten. - Und warum nicht?

Du kannst doch jetzt alles. - Ich habe kein Kostüm.

Huhi!

Zum Ehrentag deiner Premiere habe ich ein Glückspräsent für dich.

Ich wünsche dir, dass du große Erfolge hast.

Dankeschön.

Ich habe es bekommen, als ich ungefähr so alt war wie du.

Ah, ja.

Das ist reizend.

Schau dich an. - Wunderschön.

Wunderschön, bravo.

Eine echte Zirkusprinzessin.

Das steht dir.

Und hier ist der Schleier dazu. Es ist ein türkisches Kostüm.

(Gelächter)

Frau Prinzipalin, der Zirkus ist bis zum letzten Platz besetzt.

Kinder, da kann ich nichts ändern, heute geht es nicht.

(Kinder) Und morgen?

Sicher, sicher, aber ihr müsst zeitig kommen.

Ist das schade. - Kommt morgen wieder.

Vater fragt, ob es Ihnen immer noch so schlecht geht

oder ob sie auftreten?

Nein, nein, tritt näher, komm Junge.

Mit mir geht es aufs Armen.

Könntest du vielleicht meine Nummer übernehmen? - Ich?

Ich erkläre dir meine Tricks.

Sie werden mir doch nicht verraten, womit sie so viel Geld verdienen?

Kann ich es ins Grab mitnehmen?

Na also, passt gut auf.

Sie mal, das hier ist das Kostüm.

Dazu gehört diese Perücke.

Aber erst muss das hier getrunken werden.

Das musst du wie eine Salbe auftragen.

Ja?

(Zirkusmusik)

Mulisák, ich habe den Mantel vergessen, verstehst du mich?

Dann hole ihn doch.

Was ist denn mit dir los?

Ich bitte dich, Baron, stelle keine Fragen.

Wozu dann noch fragen?

Dejmor liegt im Bett und ist krank.

Und du willst für ihn auftreten. - Ja.

Wie du meinst. Hol s der Teufel.

Na dann, viel Spaß.

(Zirkusmusik)

(Applaus)

(Trompetenfanfare)

Dejmor!

Jetzt gehts ab in die Hölle.

(Publikum schreit) Er hat seine Seele geholt!

Dieser Ort ist verflucht!

Schrecklich, das war der Leibhaftige!

Herrschaften, die Vorstellung geht noch weiter!

Bleiben Sie sitzen!

Wo ist Franta?

Hat er meinen Auftritt gesehen?

Was ist passiert? Wo ist Franta?

In der Hölle, der Teufel hielt ihn für Dejmor.

Wir werden ihn doch zurückholen? - Naja.

Ponychen? - Wir holen ihn.

Onkel?

Du kannst ihn nicht in der Hölle lassen.

(Rabenkrächzen)

(Rabenkrächzen)

Aber welcher Weg führt in die Hölle? - Tja, welcher?

Ich denke nach.

Denk schnell, wir haben's eilig. - Schnell gedacht, würde ich meinen.

Würde ich meinen? Da lang.

Nein, ich bin eher der Meinung, dass wir das beide nicht wissen.

(Ziegengemecker) Mulisák, nicht meckern.

Ich meckere doch überhaupt nicht. - Na, ich auch nicht.

Jetzt würde ich sagen, da lang.

Onkel!

Eine Ziege. - Eine Ziege?

Das ist Julka. - Das ist Julka.

Was sollen wir da machen, wir müssen sie zu Nepuc bringen.

(Rabenkrächzen)

Was denn, ist das etwa der Teufel?

Satan, hebe dich hinweg, verschwinde, hau ab.

Das ist doch ihre Ziege. (Ziegengemecker)

Julinka!

Julinka!

Du bist es wirklich.

Du bist zurückgekehrt. Komm her, du mein Goldmädchen.

Ich habe mich so nach dir gesehnt, Komm her, du kleine Rumtreiberin.

Ich habe mich nicht vor dir erschrocken.

Ich dachte, es wäre der Gehörnte. Er war schon einmal hier.

Er flog dann weiter in Richtung Burgruine.

In Richtung Burgruine?

Ja.

Gehen wir.

Liebe Leute, wie kann ich mich bei euch bedanken?

Wo seid ihr denn? (Rabenkrächzen)

(mystische Musik)

Nehmt jetzt den Verstand zusammen.

Das ist eine hübsch hinterlistige Bagage.

Ja, da hast du recht, aber wir zeigen keine Angst.

Wenn einem die Angst überkommt, ist alles gleich hin.

Wenn ich doch Angst habe, was tue ich?

In diesem Fall esse ich immer.

Wenn ich Angst habe, fange ich immer an zu lachen.

(ängstlich) Haha. - Haha.

Wer von uns als erster das Höllentor finden wird, der pfeift laut.

Du da!

Ich gehe hier hoch. - Ist es bequemer?

(Rabenkrächzen)

(Rabenkrächzen)

(bedrohliche Musik)

(bedrohliche Musik)

(Explosion)

Was führt dich zu uns, Mädchen?

Ich suche Franta, er ist zu Unrecht in der Hölle.

(höhnisches Lachen)

Führe mich zu Luzifer!

(Donnergrollen)

Euer Ungnaden. Dieses Mädchen meint,

wir hätten anstelle von Dejmor einen gewissen Franta hier.

Das haben sie auch und ich will ihn abholen.

Gnädigste, es scheint, wir haben da wirklich einen Fehler gemacht.

Oh je, oh je.

Doch die Höllenpforten sind verschlossen, ich bedauere.

Aber wir sind keine Unmenschen, liebes Fräulein.

Wir werden des Fräuleinchens Wunsch erfüllen.

Wenn sie bereit ist, drei Aufgaben zu lösen.

(höhnisches Gelächter)

Und gelingt es mir nicht, dann?

Dann ist auch in der Hölle für dich ein Plätzchen frei.

Also, gilt es?

- Es gilt!

(höhnisches Gelächter)

Kommen wir zur Ersten, Fräulein.

Du wirst in dieser Nacht am Burgtor wachen,

um die aufdringlichen Kerle zu verjagen,

die in jeder dunklen Nacht Räuber spielen.

Und wie!

(höhnisches Gelächter)

(bedrohliche Musik)

(bedrohliche Musik)

Das nennt ihr spuken?

Bist du noch nicht weg!

Berculum, Berculum!

(bedrohliche Musik)

(bedrohliche Musik)

(er hustet)

Du bist Mulisák? - Ja, ich, Julinka.

Ja, ich bin s.

Du bist das beste Gespenst auf der ganzen Welt.

Wo ist der Baron?

(Donnerknall) Er darf mich nicht sehen.

Deine zweite Aufgabe:

Versiegle Haramaschmidts Karten.

(höhnisches Lachen)

Komm mit in den Spielsaal, Fräulein.

Bitte!

Mulisák? - Ja.

Wo ist Julinka? - Vielleicht da hin.

Julinka!

Julinka!

Julinka!

Sie ist verschwunden, sie haben uns reingelegt.

Ich dachte es mir schon.

Was nützt die Jammerei, wir müssen sie zu finden.

Aber wo? - Dalli!

Bist du schon bereit?

Ja.

Bitte.

Bitte.

Verflucht!

Pfui Deibel!

Ein bisschen schärfer!

Bitte, mein Fräulein.

Zeug und Schwefel.

Hitze flucht, Teufel furzt.

Ihr Ebenbild.

Fräulein.

(Gelächter)

Und hier Ihrs, mein Herr.

(dramatischer Musikakzent)

Haranal!

(er wimmert) Ich verspreche, mich zu bessern.

Du meldest dich morgen am Kessel.

(er wimmert) Ich vertrage ...

... diese hohen Temperaturen nicht.

Franta Kuldan!

Fräulein!

Ihre dritte Aufgabe ist es, ihn dort zu finden.

(höhnisches Lachen)

Julinka!

Der da ist mein Franta!

Franta! - Julinka!

(Donnergrollen)

(höhnisches Lachen)

Wer erst einmal in der Hölle ist, der wird sie nie wieder verlassen.

Aber Sie haben es mir versprochen! - Bitte!

(höhnisches Lachen)

Wasser in der Hölle, das ist eine Schweinerei!

Hebt euch schnell hinweg, oder ich werde euch verfluchen.

Wer sein Wort nicht halten will, den trifft der Fluch.

Ach was, ein Teufel hat noch nie sein Wort gehalten.

Nur der groben Gewalt weiche ich jetzt!

Er kommt bestimmt wieder.

Sonst gibt es auf dieser Welt gar keine Gerechtigkeit mehr.

Ihm passiert es, der so ein guter Junge war.

Und was hatte er für ein gutes Herz.

Wenn er wieder da ist, wird gleich alles besser.

Niemand wird uns mehr rumkommandieren.

Was wird da wieder geschwätzt?

Ihr müsstet doch auf dem Dorfplatz sein.

Ich ernähre euch doch nicht, damit ihr faul seid.

Und sie, Hulahopová,

stecken Sie Ihre Nase nicht immer in fremde Angelegenheiten.

Schreit herum und was tut er? So gut wie nichts!

Wo ist ihre Extra-Nummer? Wo?

Sie können überhaupt nichts ohne die Hilfe der Hölle!

Ich schmeiße euch alle raus!

An die Arbeit!

Jagen Sie uns doch weg, überall gibt es Brot mit zwei Rinden.

Sensationen der Manege.

Der furchterregende Bär Mischka mit Kind!

Die stärkste Frau in der ganzen Welt!

Unsere Jongleure und Gaukler!

Eine schöne Frau auf einem schönen Pferd!

All das wird Ihnen dargeboten werden, für nur, ich wiederhole,

diese Schau der Zirkuskunst ist einmalig

und wir bieten Sie für nur fünf Kreuzer.

Diese Gelegenheit sollten Sie sich nicht entgehen.

Seht doch mal, da kommen sie!

Franta!

Mama!

Willkommen, Vater. - Tut das nie wieder.

Franta, du hast wohl allerhand erlebt.

Und wer ist das dort?

Das ist Mulisák.

Hatier und Capito, Kruzifix!

Matier und Capito, Kruzifix!

Das ist ja wirklich unser Mulisák.

Dann herzlich willkommen, Gevatter.

Das ist eine Freude.

Matier und Capito, Kruzi ... - Nix!

Er kann's doch.

(fröhliche Musik)

Ich habe einen Zirkus und mein Name ist Dejmor.

Und eure Tochter wird in meinem Zirkus versteckt.

Von einem Katzenbaron.

(sie schluchzt) Nicht aufregen.

Eure Majestät, dieser Zirkus Dejmor

ist momentan bei uns in ihrem königlichen Schloss.

Den Zirkus einschließen, aber unauffällige Taktik!

Pysvejc mit seinen Leuten soll helfen.

Und haltet ihr euer königliches Wort?

Schätzelchen?

Ich bin immer noch ein König.

(sie schluchzt) Oh, oh!

Jawohl!

(Katzenmusik)

Stürmen! - Nein, ankriechen!

Und?

Die Komödianten sitzen fest. - Na, prächtig.

Abmarsch!

(Zirkusmusik)

(Zirkusmusik)

(Zirkusmusik)

(Zirkusmusik)

(Applaus)

(Zirkusmusik)

(Zirkusmusik)

Gut machst du es, bravo!

(Zirkusmusik)

(Zirkusmusik)

(Applaus)

Julia!

Wo ist der Prinzipal?

Eure königliche Majestät,

erlaubt mir bitte vorzustellen: Das ist unser junger Herr Prinzipal.

Franta Kuldan.

Das ist hier der Prinzipal?

Ha, von wegen, Prinzipal!

Der ganze Zirkus gehört doch schon lange mir, eure Majestät.

Mir gehört auch die Prinzessin, eure Tochter, ich habe sie gefunden.

Das habt ihr mir mit eurem königlichen Wort versprochen.

Papilein, ich will aber mein Franta.

Gilt euer Wort nicht, Majestät?

(Pferdewiehern)

Und dein Wort gilt gar nichts?

Dejmor, du fährst jetzt mit mir in die Hölle.

Aaaahhhh!

Das war die beste Nummer, die ich je im Leben sah.

Julia, ab ins Schloss!

Und gleich!

Aber Schatz! - Ich sagte gleich!

Ihr guten Leute, ich erwarte euch an der königlichen Tafel.

Sie ist ganz anders, als andere Prinzessinnen. - Ja ja.

(höfische Musik)

(höfische Musik)

Hab keine Angst, der königliche Vater gibt sie dir.

Du trinkst nicht, du rauchst nicht und spielst nicht Karten.

Na lauf schon.

Zeig, was für ein flotter Bursche du bist.

Tanzt du mal mit mir? - Ja.

(höfische Musik)

Ich begrüße die Freunde meiner Tochter,

denen wir ihre Rettung verdanken.

Ich ernenne hiermit Havadil Prigal zu unserem Leibwassermann.

Und sein Freund Mulisák wird mit Gehalt und Titel Schlossgespenst.

Aber, ich verlange von euch Niveau und Qualität beim Spuken.

Sicher, sicher, ist Ehrensache.

Meiner ungeratenen Tochter empfehle ich nachzudenken,

über eine Heirat mit dem Prinzen ...

Papilein!

Prinzipal, meine ich.

Franta Kuldan.

(Gelächter)

Julinka!

Die Krone trägst du weiter, auch im Zirkus.

Man wird uns sonst nachsagen,

wir schämen uns für die ehrliche Arbeit unserer Tochter.

Denn wer Können vorweist und gute Freunde hat,

der besitzt manchmal mehr als ein Königreich.

(höfische Musik)

Untertitel: rbb

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