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Achso, achso, achso, sie wollen einen mieten.
Als Hellseher bin ich natürlich nicht verkleidet. Na, marschieren wir doch mal
ruhig über.
Tja, und für wie viele Tage soll es denn sein?
Ach, für höchstens drei.
Drei Stunden, meine ich. Drei Stunden?
Da laufen Sie doch viel billiger. Na, bis zum Wald ist es ein bisschen weit.
verstehe. Sie haben ein kleines privates Mittagessen. Ah, na ja, es geht mich ja
nichts an. Entschuldige. Es wäre ganz nett, wenn Sie uns in der Richtung ein
bisschen beraten könnten. Aber Robby, du kannst doch dem Herrn nicht einfacher.
Na, Emma, glaubst du, dir ist auf den Kopf gefallen?
Sind Sie bald nicht, Frau Lahn?
Wir vom fahrenden Volk kennen doch die Nöte unserer Mitmenschen und sind doch
immer bereit zu helfen, nicht wahr?
Ah, Frau Puhvogel, kommen Sie doch mal her. Wir demonstrieren Ihnen jetzt die
verschiedenen Stellungen, ohne Ihnen natürlich zu nahe treten zu wollen.
Ich bin die Puhvogel. Na, wollen wir mal wieder.
Fangen wir doch gleich mit dem Roten an.
Dieser Wagen wurde für diese Stellung extra konstruiert.
Und in der Zitrone ist es auch nicht ohne.
So wird die Hausfrau glücklich.
Dieses Möbel hier birgt natürlich einige Probleme, aber auch die sind zu
bewältigen.
Ja, da bin ich ja ganz platt. Sagen Sie mal, können Sie das nochmal machen?
Beim Missfallen des Partners kann man während des Verkehrs noch einen neuen
Ausschau halten.
Und hier etwas für den gehobenen Mittelstand, damit der Manager aber auch
blinzt.
Und hier meine Herrschaften, ein Weltmeister, wie man ihn auf
Straßen zwar selten trifft, aber sollte es einem doch mal widerfahren, dann
würde ich folgendes empfehlen, was ich gleich mal mit Frau der Puhvogel
vordemonstrieren werde.
Ach, gehen Sie doch mal zum Arzt, Ihre Bandscheibe kracht. Nicht doch so laut.
Na, für welchen der Wegen haben Sie sich entschlossen? Tja, ist eine Frage, wie
viel ich schütten muss.
Nun, in Ihrem speziellen Fall erheben wir neben der Mehrwertsteuer auch noch
Vergnügungssteuer.
Vergnügungssteuer? Tja, wie man so spricht. Wissen Sie, bei den Reitern
man sagen, Sackelgeld.
Naja, also am preiswertesten ist natürlich der Weltmeister unter den
Ja, den werden wir wohl auch nehmen, weil es ist ja unsinnig, auf einer Wiese
reiten, die man sich nicht leisten kann.
Ach, warum müssen wir uns immer heimlich treffen?
Und so selten. Tja, du musst deine Eltern eben mal umziehen.
Ja, was soll ich machen? Die sind so grässlich stur. Ja, bald bist du ja 21.
Ja, und bis dahin? Du musst mal die Sprüche von meinem Alten hören.
Bis zum Tage der Volljährigkeit haben wir für dich die Verantwortung.
Ach, Robby, ich bin immer so froh, wenn wir zusammen sind.
Auf eins kannst du dich verlassen. Wenn ich 21 bin, dann werden wir dem Alten
mal richtig zeigen, wo der Hase langläuft.
Das ist so schön, wie du das machst.
Na, pass mal auf, was ich noch alles Schönes mit dir machen kann.
Ja, meinst du wirklich, dass wir... Wozu haben wir uns denn den Wagen besorgt?
Auch wieder richtig.
Ach, übrigens, das habe ich ja noch gar nicht erzählt.
Ab morgen haben wir unser ganzes Haus für uns.
Sechs herrliche Wochen lang. Ist das nicht toll?
Ja, irre ist das.
Mein Alter muss nach Afrika. Ein Kraftwerk zum Laufen bringen. Und Mutti
mit. Warum bleibt er denn nicht ein Jahr?
Ja, wer weiß. Ich kann es ihm ja mal antragen.
Tja, mein Schatz, da muss ich vorher aber reichlich Vitaminpillen schlucken.
Also so haut es nicht hin. Warte mal.
Die beiden haben es uns doch vorgemacht.
Moment mal, ich glaube, du musst die Beine aus dem Schiebefenster... Quatsch,
aus dem Seitenfenster und ich muss mich dann quer drüberlegen oder so.
Nein, das war bei einer anderen Marke.
Was? Ja, ich glaube, ich muss mich auf den Sitz knien. Ach, und ich von außen
durch die Scheibe, oder wie?
Ach ja.
Nun wird man nicht zappelig. Wir werden Willi schon schaukeln.
Welchen Willi?
Wir hätten uns doch lieber nur die Käferstellung zeigen lassen sollen.
schmeißen wir alles durcheinander.
Mann, jetzt weiß ich es. Die Beine gehören in die Schlaufen.
So, nun gehe ich jetzt mal rüber. Ja.
Vorsicht.
Das ist ja eine größere Bergwanderung hier.
Ob ich diesen Fuß hier jemals wieder rauskriege?
Dann lässt du ihn drin, nicht?
Also, ich weiß nicht. Warte mal.
Was machst du denn da? Na ja, was wohl?
Ich muss doch da... Du bist aber auch,
weißt du.
Wo ist denn mein Bein?
Ach, da.
Einmal im Leben Lilliputaner sein. Ja.
Sag mal, wie machen denn das die Schlangenmännchen? Das weiß ich, wie die
machen. Ich bin keiner.
Eben drum, habe ich es mir doch fast gedacht.
Na, erst mal raus aus der Käsekiste.
War es etwa hier?
Nein, Robby, das geht nicht. Ach, die Hummeln und Fliegen wird es schon nicht
stören. Na los, leg dich auf die Haube.
Ach, je, ach, je.
Da breche ich mir ja das Kreuz. Ivo, du hast doch sowieso ein hohes Kreuz,
Schätzchen. Außerdem bist du ja ein schmiegsam Ding, was du da hast. Halt
am Spiegel fest, ja?
Jetzt bin ich ja gerade auf der Streckbank.
Na, besser als Paul am Galgen.
Na, Zucker ist das.
Schön, ja?
So, mein Liebling, dann kann es ja losgehen.
Na, wenn das bloß gut geht.
Es wird noch besser gehen, als du denkst.
So, Schätzchen, schön locker machen.
Ich werde es jetzt mal versuchen, ja?
Ist der verrückt, unser Bett hat...
Nee, der will nach Hause.
Halt!
Wo will denn der hin?
Ja.
Warte doch.
Nein.
Nein.
Nee, das ist nichts für mich.
Du hast recht. Besonders lustig fand ich es auch nicht.
Weg, verschwinde!
Ich müsste auch längst zu Hause sein. Mein Eltern habe ich gesagt, ich bin im
Gymnastik -Kurs. Weißt du ja auch, mein Schatz, das ist gar nicht so unrichtig.
Liebling, verschieben wir das lieber auf morgen. Dann holen wir alles nach.
Herrliche, lange sechs Wochen.
Was? Du glaubst doch wohl nicht, dass wir dich sechs Wochen allein im Haus
lassen.
Glaub mir, Kind, die Versuchung wäre zu groß.
Bis jetzt haben wir noch über deine Unschuld wachen können. Aber das ginge
weit.
Dankenswerterweise haben sich Herr und Frau Berger bereit erklärt, dich... Ja,
Gabi, wir würden uns freuen, dich für einige Wochen bei uns zu haben.
Aber Vater, andere Mädchen in meinem Alter sind berufstätig oder gar schon
Mütter und haben eine Familie.
Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass du jetzt schon Sehnsucht hast, Mutter zu
sein. Und nun Schluss mit dem Palaver, bis zum Tage der Volljährigkeit.
Schelt, den Satz kenne ich auswendig.
Das darf doch alles nicht wahr sein.
Ich verstehe alle Töchter, die von zu Hause abhauen.
Temperament hat sie jedenfalls. Ich nenne das Bockigkeit und Auflehnung.
Ich übertrage Ihnen alle erzieherischen Vollmachten. Danke, Herr Rottaler.
Wir werden die Kleine nicht aus den Augen lassen.
Nun machen Sie mal nichts im Gesicht. Ich bin ganz sicher, dass Sie sich bei
wohlfühlen werden.
Wir werden uns schon vertragen. Wenn Sie kein Spielverderber sind.
Moment, wie soll ich denn das verstehen?
Zum Wohl.
Hey, hey, Moment mal.
Wenn Sie mir oben einen Witz erzählen, dann brauchen Sie mich doch unten noch
lange nicht zu befummeln.
Okay, warten wir, bis der Haufen komplett ist.
Sag mal, kann es passieren, dass wir heute Abend getrennt werden?
Na klar, Susannchen.
Wie ist es beim Faschingel?
Woanders holt man sich den Appetit, aber gegessen wird zu Hause.
Falls dann der Hunger nicht schon gestillt ist. Na, du bist mir eine.
Heute können Sie beweisen, ob Sie trotz Ihrer Eltern in unsere Zeit waren.
Sagen Sie mal, plaudern Sie doch mal aus, Gevatter, was heute noch alles auf
mich zukommt. Abwarten und ein Schälchen Tee trinken.
Tee? Nie davon kriege ich mal einen Flattermann.
Du,
Evelyn, es klingelt. Das könnte Beate sein.
Hoffentlich bringt sie die zwei Gentlemen mit, die uns noch fehlen. Mach
auf.
Na,
Beate.
Menschenskind, ich bin vielleicht was geschafft. Das war ein Affentater. Beide
Kerle, die ich mitbringen wollte, haben abgesagt. Du machst einen Witz. Ach, nun
lass mal nicht gleich die Ohren fallen. Ich habe schnell einen anderen Typen
mitgebracht. Der sieht zwar ein bisschen bescheuert aus und hat sowas noch nicht
mitgemacht, aber na ja.
Halleluja, hängt er an der Laterne? Was?
Sag mal, wir spielen doch hier nicht in Jana. Was gräbst du dich denn da draußen
ein und lach mal gefälligst, ja?
Tja, guten... Das ist Nicole, Evelyn's Schwester.
Es kann losgehen. Wir beginnen heute unser gemischtes Happening wie immer mit
dem Entkleidungswettbewerb. Für den, der es noch nicht kennt. Die Partner dürfen
nur mit den Zähnen ausgezogen werden.
Wir haben heute bedauerlicherweise ein Mädchen zu viel. Deshalb darf der Mann,
der zuerst sein Mädchen ausgezogen hat, sich der letzten bedienen.
Stefan,
unser Nesthaken zieht als erster. Na los, du Haken.
So, na, wollen wir mal sehen.
Beate.
Na ja, er wird ja auch einen haben.
Komm, Hase.
Du, dass du aber nicht wieder anfängst zu heulen, verstanden?
Ich kann nicht mitmachen. Ich komme mit meiner großen Hand nicht in den Krug.
Nicole. Mein Schwesterchen, das nenne ich Familienzusammenführung. Na, das ist
eine Führung.
Du kannst fesseln sein.
Eigentlich hätte ich ja lieber Gabi gehabt. Du, sei vorsichtig, sonst hänge
dich an deinem edelsten Teil auf.
Axel, hey.
Jawohl, ja.
Blöder Mist.
Evelyn. Mich? Prima. Bleib gleich bei Fuß. Ich halte dich verständlich.
Süß an die Holbe. Ich fliege.
Ah, nicht so stramm. Das bin ich doch schon.
So, ich bin also der Notnagel, ja? Nein, du bist der Sonderpreis für die ganz
schnellen.
Also Aufstellung, bitte.
Au,
Axel. Au.
Von Weißen war aber nicht die Rede.
Ach Gott, ich habe auch schon mal besser gepfiffen.
Du hast jetzt Zähne wie ein Raubtier. Das sagt doch Puma zu mir.
So, ich war der Fixeste. Jetzt hole ich mir das kleine Nuder. Das Kleine.
Na komm, ich helfe dir. Nein, ich habe einen Faden im Mund.
Schmeckt ja wie Plastik.
So eine Blamage.
Die erste Party, wo ich als Letzte ausgezogen bin.
Ah, endlich das fünfte Rad. Komm rein, ich hab schon gewartet.
Ich konnte leider nicht früher, mein Flugzeug wurde entführt. Sag mal, was
denn los hier?
Viermal darfst du raten.
Was? Ich wollte Gabi besuchen. Da, siehst du ja an, die ist gerade in
Ach so, lieber mein Vater, das gibt's doch gar nicht. Doch, das gibt's. Wie,
wie? Sagst du so leicht.
So eine Schweinerei, seid ihr denn verrückt geworden?
Komm, sag ich einfach.
Komm, hau ab. Du kannst dir einen schönen Gruß bestellen, dass ich dir
wünsche.
Schön.
Schade, so ein knuspriges Kerlchen.
So, geschafft.
Das ist ja hier bei dem Trimm dich und so.
Halt, du hast was zu tun.
Der schafft es nicht, der blöde Sacklöw.
So, und jetzt kommen die Männer dran.
Jetzt ein kleines Tänzchen ein. Was schieben wir ein? Ein Tänzchen, du
Also los. Lieber nicht.
Wollen wir beide einschieben?
Nein, ich möchte lieber zusehen. Na, dann gehe ich pullern.
Du bist schon wieder viel zu voreilig. Vom Einschieben eines Tänzchens war die
Rede. Was kann ich denn dafür?
Nein, danke. Nicht nur immer wir beiden.
Dann nehme ich mir jetzt mal den Nachwuchs vor.
Sei mal nicht so steif. Du wirst doch nicht etwa Angst vor mir haben.
Na los, richtig ran, Junge. Sonst wird das dir nie im Kern.
Siehst du, es ist doch richtig lustig bei uns, nicht?
Ja, schon ein bisschen anders als zu Hause.
Gut, dass meine Eltern so weit vom Schutz sind. Denen würden vielleicht die
Augen ausfallen.
Nee, Frau, ein kleiner Verkehr gefällt Ihnen? Nein, erst tanzen.
So Herrschaften weiter in unserem Programm.
Wie wäre es mit der Auslosung der Partner für ein kleines Match? Oh ja.
Mädchen ziehen sich selbst ihre Partner. Beate, du fängst an.
Ja.
Ah, Evelyn.
Mich?
Ist das dein Ernst? Was, zwei Frauen?
Auf Lesbos war ich doch im Urlaub.
Also dann möchte ich aber auch einen Kerl haben.
Der Zettel ist aus Versehen drin geblieben.
Versprochen ist versprochen. Ich bleibe dabei.
Ich mache mir doch nichts aus Frauen, aber auf dich will ich schauen.
Also dann, als Nächste zieht Gabi.
Nicole.
Nicole und Susanne.
Axel. Axel?
Stefan.
Stefan? Das ist doch der, der keinen hat.
Freu dich nicht zu früh. Komm jetzt.
Stefan.
Komm, Junge, jetzt werden wir es den Idioten hier mal ordentlich zeigen.
Und was ist mit mir?
Ich mache Bastelstunde, was?
Komm doch mit, basteln wir uns was zusammen.
So, wir gehen jetzt raus ins Schlafzimmer, da zeige ich dir meinen
Komm mit, ich zeige ihn dir auch.
Und jetzt, husch ins Körbchen.
Wiedersehen, froh sind uns her.
Ich gehe jetzt mal den Kaktus gießen.
Macht Spaß, was?
So, meine Süße, gleich liegst du zwischen Baum und Borke.
Hau mal nicht so auf den Putzgeschlapper, Hahn. Was meinst du,
wenn er hier aus dem Bett rauskommt? Oho.
So, Mädelchen, du hast noch zwei Minuten Feuerpause und dann reiten wir zur
Attacke. Knickknack.
Vorher nimmt der Vater noch ein Schlückchen Zielwasser oder vielleicht
zwei.
Wer hat den ersten Schuss? Herr General, wir knobeln.
Stein, Schere, Papier. Gewonnen.
Stein, Schere, Papier. Gewonnen. Stein, Schere, Papier. Gewonnen.
Unentschieden 3 zu 2. Menschenskind, das gibt einen Doppelschuss.
Besser als ein Doppelkorn.
Menschenskind, die pennt ja.
Das ist der Doppelkorn.
Gabilein. Das ist mir schlecht.
Sie haben seine Knie geschossen.
Und nun?
Ja, was und nun?
Du hast doch das Unentschieden gewonnen. Also lass dir jetzt was einfallen.
Auf jeden Fall ist dir eins ganz klar, mit der können wir nichts mehr anfangen.
Ach was, die liegt mir gerade so schön zu pass.
Also das ist mir hier alles zu trostlos. Ein bisschen mitwackeln muss ich
schließlich, nicht wahr? Also ich verdrück mich jetzt.
So ein schöner Arsch.
Ein Jammertal.
Ist das ein Leidenschmaus oder sowas, weil kein Mensch mit mir spricht?
Evelyn, ich will dir gar keine Vorwürfe machen wegen gestern. Du wolltest mich
halt mit einem Schlag umkrempeln. Ein bisschen schlechtes Gewissen habe ich
schon. Brauchst du nicht.
Schließlich bin ich alt genug. Dir ist ja auch nichts passiert.
Egal, für meine Verhältnisse bin ich viel zu weit gegangen.
Man muss ja nicht gleich von einem Extrem ins andere fallen.
Mach nicht so einen Wind.
Ein bisschen Liebe ist doch eine ganz dufte Sache.
Aber nicht als Massenveranstaltung.
Man merkt, du bist wirklich weltfreund aufgewachsen. Einen fröhlichen Morgen,
die Damen.
Na?
Zur Abwechslung mal angezogen?
Wer ist denn dieser Fliegel?
Robby!
Hast du einen Knall?
Ach, haben sie dir etwa noch gar nicht gesagt, dass ich gestern in eurer
hübschen Massenbumserei geplatzt bin?
Was?
Ich kam noch nicht dazu.
Warum sind sie denn nicht da geblieben? Wir hatten noch Platz für so einen
strammen Kerl wie sie.
Ja, haben sie wohl dein Gehirn zugenagelt.
Ist das wohl für besonders modern, oder was? Ja, ich bin ein bisschen entgleist,
aber nicht so, wie du denkst.
Ach, erzähl doch keine Märchen. Jetzt mach doch keinen Wind, du guvernanten
Ersatz. Ich will dir mal was sagen. Wer sich vor anderen Nacken auszieht, der
bummst auch.
So, der bummst auch.
Hätte ich es doch bloß gemacht, dann hätte ich wenigstens was gehabt von dem
Abend. Wenn es bei dir auf dasselbe rauskommt. Und jetzt verzieh dich, du
blöder, verlogener Anstandsheimi.
Am besten auf ein Immerwiedersehen.
Sie haben gut meckern. Und du lass dich nicht nochmal blicken.
Was hast du nun von deiner Anständigkeit?
Ich glaube, du hast recht. Ich muss wirklich erstmal rauskriegen, wo es lang
sitzt. Na, jetzt habe ich erstmal sechs Wochen Zeit. Da kann ich mich ordentlich
austoben. Wolltest du nicht was arbeiten? Dann guck doch mal in die
Da stehen immer ein paar interessante Jobs drin.
Das hier wäre doch schon was.
Geschäft mit starkem Kundenverkehr sucht Aushilfsverkäuferin.
Oh, schönes Fräulein, darf ich es wagen? Ja, ich komme eigentlich auf Ihr
Inserat, aber ich wusste nicht... Aber dafür darf ich Ihnen versichern, dass
unser Betriebsklima ausgezeichnet ist. Ja, hoffentlich nicht der Ware
Oh, das würden wir uns doch nie erlauben, aber bitte sehen Sie sich doch
einmal um.
Irgendwas nicht in Ordnung. Die Klick -Klacks sind falsch geknüpft. Die
müssen an beiden Kugeln gleich lang sein.
Das sind keine Klicks -Klacks, sondern japanische Freudenspender für Damen mit
Klicks -Klacks.
Würden Sie mir sagen, wozu das gut ist? Ich kenne dich da noch nicht so aus. Das
ist eine Plastikkurrywurst für Herrn, der ein bestes Stück zu kurz geraten
Ich hoffe, Ihr Freund hat sowas nicht nötig.
Die Warnblinkanlagen sind hier aber eigenartig. Sie spinnen.
Sagen Sie mal, Herr Geschäftsführer, wo leuchtet denn die Warnblinkanlage hier?
Doris, zeigen Sie der jungen Dame den Gebrauch des Geräts.
Darf ich Sie in die Kabine bitten?
Tja, es kommt darauf an, an welcher Stelle Sie es am liebsten haben. Sehen
Nein!
Hallo, Fräulein, möchte ich Martrosenbraut. Was fällt Ihnen ein?
Nichts Martrosenbraut. Aber wir sind doch hier kein Bordell.
Entschuldigung.
Unter Martrosenbräuten versteht man aufblasbare Puppen. Also gehen Sie in
Kabine und zeigen Sie dem Herrn unser Sortiment.
Jetzt fällt sie endgültig in Ohnmacht.
Also, dass sie in ihrem Alter noch mit Puppen spielen.
Was soll man machen? Monatelang auf See und so.
Keine Frau.
Das wird mich machen glücklich.
Aber lieber Mann, die kostet 139 D -Mark und die hier kostet bloß 29.
Warum schmeißen Sie um Himmels Willen nur so viel Geld raus?
Nun, sehen Sie sich an.
Deswegen.
Muschi.
Liebes Fräulein, ich bin so unschlüssig. Welcher passt denn am besten zu meinem
Zahn? Ich benutze immer den, na, den Dingsda -Puder. Na, Sie wissen schon.
da stehe ich einfach nicht durch.
Oh, lieber Herr Chef, ich kann den Job nicht übernehmen. Ich bin in
Anforderungen einfach nicht gewachsen.
Na,
das war ja nicht gerade ein erfolgreicher Anfang.
Na also, gegen die Verklemmtheiten der Kunden im Sexladen ist euer Partyclub
direkt ein kerngesunder Verein.
Tröste dich, solche Pleiten hat jede von uns schon mal erlebt. Also Kinder, wenn
ich daran zurückdenke, wie ich als Zeitschriftenwerberin tätig war.
Wollen wir nicht noch ein bisschen ins Wasser?
Nein, mir reicht's für heute.
Nacht? Nacht, Kleine.
Aber du kommst doch noch mit rein, hm?
Du Biest.
Komm doch rein. Es ist herrlich warm. Ab morgen werde ich noch genug im Wasser
sein. Da fängt nämlich mein nächster Job an.
Schwimmbad sucht gute Schwimmerin. Zur Unterstützung des Bademeisters.
Haben Sie nicht was zu tun für mich? Doch, Puppe. Stell mal noch ein paar
Liegestühle auf.
Das verstehe ich auch ohne, dass Sie mich befummeln.
Gabi, was machst du denn hier?
Arbeiten, siehst du doch.
Arbeiten? Ach, sonst hast du mir nichts zu sagen? Ja doch, ich bin ganz froh,
dass ich dich treffe. Ich habe mich, glaube ich, ziemlich blöd benommen.
Gut, dass du es einsiehst.
Naja, ich war natürlich ganz schön geklatscht, als ich dich bei denen
habe. Ist doch zu verstehen.
Ich meine, wenn man ein Mädchen gern hat, hat man das nicht so gern.
Mag sein, aber du hast mir wirklich nichts vorzuwerfen.
Ich muss was tun.
Okay, ich helfe dir.
Weißt du eigentlich, dass ich seit unserem Krach nicht mehr richtig
konnte? Ich saß in der Redaktion rum wie ein Idiot.
Das bist du ja auch. Ach, auch noch frech werden, ja?
Vielleicht war es hinter die Lücke.
Ihr seid voll blödsinnig geworden,
hier stetisches Eigentum zu beschädigen.
Na Schätzchen, sieht ja so aus, als ob jetzt alles wieder okay ist, ja? Ja,
den Idioten nehme ich trotzdem nicht zurück.
Wo habe ich noch?
Na und wie?
Hören Sie, Fräulein Rottaler, Sie sind hier nicht als Delfin beschäftigt.
Zu Befehl, Herr Bademeister.
Schon mal in die Kabine?
Oh ja.
Du hast mir verdammt gefehlt.
Na, wie findest du unser Blockhaus?
Oh, ich weiß nicht recht. Der Bademeister ist sowieso schon sauer auf
Ach was, das merkt er doch überhaupt nicht.
Flucht, ist die Bank schmal. Ich möchte endlich mal mit dir in einem richtigen
Bett liegen.
Schimpf doch nicht immer gleich.
Zur Liebe gehört auch ein bisschen Geduld.
Eine Hitze ist das in der Schachtel hier.
Da holt man sich einen Herzinfarkt.
Warte noch ein Viertelstündchen damit, ja? Hör mal einen Moment auf. Ich
nebenan sind noch zwei am Basteln.
Ja, stimmt. Aber bei denen funktioniert es. Tja, vielleicht sind das Zwerge.
Die sitzt umgekehrt drauf.
Das ist es, da hat man mit den Beinen mehr Platz.
Lass mich doch nicht bloß. Moment mal, ich rutsche hier runter.
Entschuldigung, haben Sie mein Doktor vielleicht gesehen?
Nein, Herr Kirchhofer.
Aber denken Sie, wer ist genau das, der sich mit Ihrem Feind verabredet hat?
Tja, also, vorhin habe ich ein Pärchen in Kabine 1 verschwinden sehen.
Na, warte, du Lule, du Ausgeschammtes.
Dir will ich schon helfen.
Jesus, mein Alter, ich werde verrückt.
Also, mach sie jetzt auf, du.
Du Früchte mit Ratnuss.
Aufmachen, sollst du.
Hörst du mich nicht?
Mach sie jetzt auf.
Entschuldige mich vielmals. Sie sind ja gar nicht meine Tochter.
Ah, wie der Witz, du Verkommenes.
Du Mistkrieg, du vermehrte Weiße.
Du zauberst nicht, was du bist.
Du bist immer noch meine Tochter. Na, warte.
Es ist meine Tochter.
Los, warten wir jetzt.
Entschuldige mich vielmals.
zu wem du willst.
Er muss mich haben.
Hilfe!
Papa, kannst du nicht schwimmen?
Ja, glaubst du, du vielleicht überhaupt zu früh?
Das Lachen wird ihm gleich vergehen. Sie sind entlassen, Frau Leinroth -Thaler.
Also, du Pechvogel, eins steht ja fest, deine Jobs sind wesentlich kürzer als
meines waren. Wenigstens habe ich mich mit Robby wieder versöhnt.
Hast aber die Versöhnung gleich zu flott gefeiert.
Nach zwei Tagen Pause kribbelt es einen eben.
Ich habe damals auch ein paar irre Sachen erlebt.
Ist aber schon ein paar Jährchen her.
Ich war ganz neu hier.
Und kurfte auf dem Fahrrad durch die Stadt auf der Jagd nach Kunden für meine
Zeitschriften.
Übrigens lernte ich bei dieser Gelegenheit auch Beate kennen. Du weißt
die auch auf der Party war. Die hübsche Dunkle, die den schüchternen Dackel
mitbrachte.
Ja, was ist?
Ich wollte... Das können Sie mir erzählen, wenn Sie mir den Rücken
Wir haben Familienillustrierte, aber auch reine Frauenblätter. Sie machen das
auch in Form, ja?
Sie brauchen natürlich kein ganzes Jahr zu abonnieren. Es geht auf ein halbes.
Sehr schön.
Ich habe auch von jedem Heft eine Probennummer.
Probennummer? Ein guter Vorschlag.
Nehmen Sie die Brause.
Lisa und Hertha.
Ach ja.
Ist das schön.
Du ahnst ja nicht, wie schön das ist.
Da gucken ja die lieben Nachbarn zu.
Bist du verrückt?
Scheint Ihnen sehr aufregend zu sein.
Trockne mich ab, bitte. Aber überall schön reiben.
Keine Sorge, es sind sehr nette Jungs.
Kennen Sie die denn näher? Sie sind jeden Tag hier.
Ach, jetzt sind sie Gott sei Dank weg.
Na, schöne Frau?
Wieder mal was zu reparieren?
Ach, hier habe ich schon wieder die Balkontür aufgelassen.
Ich glaube, dass ihr da seid. Wisst ihr, Jungs, mein Apfel, das ist wieder mal
verstopft. Schaut bitte mal nach.
Verstopft? Nicht doch der, du kleines dummes Ferkel, du.
Na ja, das Gerät werden wir mal gründlich untersuchen.
Tja, Sie haben nämlich Glück, weil wir nämlich gerade Mittagspause nehmen.
wieder will ich.
Nein, nein, nämlich...
Ich wollte nur Zeitschriften verkaufen. Ja, das kennen wir.
Du siehst, Liebes, es passt jetzt schlecht. Ich bin viel zu beschäftigt.
Tja, Fräuleinchen, wir können Mittagspause haben, was?
Also, das wird mir zu bunt hier.
Wisst ihr, ich habe mich damals total besoffen. Das erste Mal in meinem Leben.
Und wieso habt ihr noch Kontakt zu diesem Mädchen?
Ein paar Monate später traf ich sie in einem Café, ganz zufällig. Das heißt,
sprach mich an.
Da war ich schon nicht mehr ganz so schreckhaft. Na ja, und dann haben wir
richtig angefreundet.
Erzähl doch mal die Sache mit dem Masochisten. Das war vielleicht ein
ich euch.
Ein paar Monate später versuchte ich mein Glück in einer ganz irren Villa.
Da sind Sie ja endlich.
Verehrter Meister, ich wollte... Das ist es ja gerade. Ich tue doch alles, was
Sie wollen. Oh, Sie, meine Herrin. Ich will schon gar nicht mehr aus.
Da sind wir. Ich habe schon alles vorbereitet. Können wir jetzt... Ja,
mal müssen Sie das hier anziehen. Dann können Sie machen, was Sie wollen.
Sie müssen doch auch den BH ablegen. Kommen Sie von uns, oder was?
Sie sehen doch hier die Löcher. Und da gehören Ihre nackten Kullerchen rein.
Sagen Sie mal, was soll denn das? Bei Ihnen piept es wohl.
Sie glauben doch wohl nicht im Ernst, dass Sie mich hier auf die Schnelle
verzuppeln können.
Wie, was?
Na, hören Sie mal.
Sind Sie denn nicht vom Rein -und -Raus -Service?
Ich bin vom Zeitschriftenverlag Freudiges Lesen. Wollen Sie was
Ach, das ist natürlich was anderes.
Voll Teufel.
Also, Wasser kann ich bestellen.
Hier stehen alle Titel drauf.
Sie nehmen wohl alle. So einen tollen Abschluss habe ich noch nie gemacht.
Was ist denn los?
So bin ich, ganz ungezogen.
Das dürfen Sie sich nicht gefallen lassen.
Sie müssen mich jetzt unbedingt bestrafen.
Ja, das müssen Sie.
Sind Sie denn verhämmert? Den brauche ich doch noch.
Verprügeln Sie mich doch. Warum verprügeln Sie mich da nicht?
Ach, tun Sie es doch. Hier, verfesseln Sie mich an dieses Kreuz. An diese
Eisenringe.
Ja.
Stehen Sie doch nicht so rum. Ich bin ein Trotzköpfchen. Ein Kaputtmacher. Ein
ganz Ungezogener. Sie müssen es mir heimzahlen.
Ketten Sie mich an. Ketten Sie.
Na los doch.
Rasch aufmachen.
Ich komme vor. Sie schickt der Himmel. Quatsch, mich schickt der Rhein -Raut
-Service. Na dann mal los, im Keller wartet einer auf Keile.
Da bist du ja, Herrin.
Hund von einem Sklaven, wer hat dir erlaubt zu sprechen?
Rück von mir, ein Fußabdrehter. Ja, stolze Herren, ich bin ein Fußabdrehter.
Also wirklich, Sachen gibt es nicht.
Guten Tag.
Sie als Künstler werden gewiss Verständnis für mein Anliegen haben. Nur
Ich habe für weibliche Anliegen immer Verständnis.
Meine Geniestreiche sind natürlich schon verkauft.
Zu Höchstpreisen, wie Sie sicher verstehen.
Was ist denn so Ihr Spezialgebiet?
Homo Picturo.
Meine exquisitesten Werke entstehen, wenn ich auf echter Haut malen kann.
Aha, ich verstehe.
Auf gegerbten Tierhäuten?
Nein, auf jungweiblicher Sammethaut.
Ungegerbter.
Der nackte Körper einer Femina inspiriert mich bis zum Kunstexzess.
Oh, wie schal. Ich male dalische Visionen von düsterer Wahrheit. Und so.
Ich lote die tiefsten Tiefen aus. Tiefer geht's nimmer.
Ist denn das zu fassen?
Da müssten Sie ja ganz wild darauf sein, ein paar Kunstzeitschriften zu
bestellen. Zur Inspiration.
Totes Papier. Mich elektrisiert nur etwas, was zucken kann. Der lebe Körper.
Wie zum Beispiel Ihrer.
Meine? Ich nehme doch an, dass Sie zucken können.
Womit?
Womit, womit? Haben Sie noch nie das Gefühl genossen, dass ein Pinsel auf
nackten Haut hervorruft?
Ich habe noch nie so einen Pinsel kennengelernt. Sie sind der Erste. Wenn
Borsten über die sensiblen Stellen Ihres Körpers gleiten, dann zucken Sie mit
allem, was Sie haben. Und das Gemälde ist lebendig.
Das ist Kunst.
Dieses Feeling darf niemand versäumen, der das Leben einmal richtig erleben
will. Das Leben erleben wollte ich eigentlich mit meinem Zeitschriftenjob.
Dieses kommt noch. Erst lassen Sie den Künstler seiner Berufung folgen.
Werfen Sie das lommelige Linnen ab. Ich hole das Werkzeug.
Ja, so ist es hervorragend. Ich treffe Ihnen näher.
Im Spiegeln dort dürfen Sie jetzt die Kreation eines neuen Pfeiferl
-Meisterwerks erlegen.
Ach, Meister des Pinsels, kriegt man das Werk auch wieder ab?
Leider ja.
Es gibt noch keine Farben, die auf die Dauer der Transpiration, dem Regen oder
der Seife widerstehen.
Sehen Sie?
Da zucken Sie.
Jetzt wissen Sie, was ich gemeint habe.
Als ich Ihnen vorhin sagte, das Zucken der Haut.
Drehen Sie sich bitte um.
Drehen Sie sich bitte um.
Ja.
Zuck, zuck.
Zuck, zuck.
Bemalte Haut.
Vollende der Schöpfungsakt. Du bist so schön. Ich habe dich zu meinem Kunstwerk
gemacht. Das bedeutet, dass du jetzt mir gehörst. Komm in meine Arme.
Oh, nein.
Oh,
nein.
Sind Sie denn verrückt geworden?
Oh,
komm mal.
Nein. Oh.
Oh.
Oh.
Sind Sie denn verrückt geworden?
Hund. Jetzt, Banausin! Le femme horrible!
Ich wandre aus!
Wo können Sie doch nicht auf die Straße, Kindchen?
Ich habe ein Bad für Sie eingelassen, meine Liebe, aber Sie brauchen vor einem
so alten Klepper wie mir keine Angst zu haben.
Der Nachwelt geht zwar wieder ein Meisterwerk verloren, aber Sie werden
gemäldige Wiss abwaschen wollen.
Warum tun Sie das?
Mein einziger Wunsch ist, dass ich Sie dabei fotografieren darf.
Wissen Sie, für einen alten Schönheitsfanatiker ist das die einzige
noch mal ein nacktes Mädchen bei sich zu haben.
Sehen Sie... Ist das eine einmalige Sammlung?
Alles Mädchen, die dem Pfeifer nur getürmt sind?
Immer wenn ich höre, dass eine oben ist, lege ich mich auf die Lauer. Ich muss
dem Meister direkt dankbar sein.
Und ich Ihnen. Ich habe ja schon manches erlebt, aber heute hätte ich wirklich
nicht weiter gewusst.
Ich hole Ihre Sachen. Sie schmeißt der große Künstler immer ins Treppenhaus.
Er brauchte mir tatsächlich alle Klamotten samt Aktentasche. Also
Kinder, mit dem habe ich mich prima vertragen.
War schon nur ein Typ, der Alte.
Aber bei allem Spaß, es war ein mühseliger Job.
Eine echte Schufterei.
Also jetzt hatte ich die Schnauze voll. Das ist mein letzter Versuch, sagte ich
mir, als ich an der Nebentür klingelte.
Ja, bitte?
Entschuldigen Sie, ich bin Zeitschriftenwerberin.
Zeitschriftenwerberin? Haben Sie das nötig?
Ich wollte fragen... Süß sind Sie.
Oh, mein Telefon. Kommen Sie doch einen Moment rein.
Oh, Pinsel.
Nein, 15 Uhr ist schlecht.
Nein, um 16 Uhr bin ich auch besetzt. Heute geht es überhaupt nicht mehr.
Oh, ruf mal wieder an. Ciao.
Setzen Sie sich doch.
Findet so ein hübsches Mädchen keinen besseren Job, als mit Zeitschriften zu
hausieren? Ich bin gerade dabei, es hinzuschmeißen. Na prima.
Vielleicht habe ich was Besseres für Sie.
So?
Ja. Ah, Fummler.
Hast du es mal wieder nötig, was?
Nein, 17 Uhr geht nicht.
Und du brauchst doch mindestens eine Stunde.
Und wir wollen es dir doch schön machen, was?
Okay, von 14 bis 16. Fein, Fummler, ich freue mich.
Na, Sie sind ja schwer beschäftigt.
Ja, ich betreibe eine...
Eine Art Kosmetikmassagen, verstehen Sie?
Ach Quatsch, warum soll ich um die Sache rumreden? Ich arbeite als Kolger und
ich bin sehr gefragt.
Was mir fehlt, ist ein Mädchen, das das Telefon bedient, Termine ausmacht und so
weiter, wenn ich unabkömmlich bin.
Und das ist ziemlich oft.
Hättest du was gegen so eine Beschäftigung?
Ich kann es ja mal versuchen.
Aber beim flotten Dreier muss ich doch hoffentlich nicht dabei sein, oder? Bei
mir gibt es nur Zweiernummern. Hin und wieder allerdings brauche ich deine
technische Hilfe.
Wenn ich zum Beispiel im Autoreifen arbeite, mein Kind. Im Autoreifen?
Ja, komm mit.
Und wozu soll das gut sein?
Das wichtigste Stück für meinen Erfolg.
Du wirst den Zweck schon nach Spitz kriegen.
Ah, das werden dick und doof sein.
Weißt du, meine Kunden haben alle Decknamen.
Und merke dir besonders eins, nie darf ein Kunde in der Wohnung einen anderen
begegnen. Na, Tagchen, ihr beiden.
Grüß dich.
Oh, habe ich das nötig? Das ist meine neue Sekretärin. Tag, die Herren.
Hier bei Katja?
Nein, ich bin die neue Sekretärin.
Wer spricht?
Bubi? Moment mal, ich schaue mal nach.
Ja, hier, Bubi.
Sie wollten morgen um 17 Uhr kommen.
Aha, nein.
16 Uhr ist leider besetzt. 18 Uhr ginge.
Hab's notiert.
Wiederhören.
Namen sind das.
Dracula, Flipper, Hirsch, Brombeer. Die treibt's wohl mit einer zoologischen
Handlung, was?
Na nun, wer sind denn Sie? Die neue Sekretärin. Sie wollen zu Katja, nicht?
ja hoffentlich nimmt sie mich noch dran. Ich bin nämlich nicht angemeldet.
Momentan ist sie sowieso besetzt. Sie müssen erst mal mit mir vorliegen. Ja,
bitte. Das ist ein sauberes Mädchen. Hör zu,
ich gebe dir das Gleiche wie der Katja.
So habe ich es nicht gemeint. Cognac oder Whisky?
Cognac, bitte.
Jetzt habt ihr ein Mädchen mit mir.
Ich lege dir noch einen Hunderten dazu.
Ein Hundert, zwei Hundert, drei Hundert. So, zum Ersten.
Zum Zweiten.
Zum... Wo ist ich jetzt?
Prost.
Aber es ist schon toll, wie schnell man als Mädchen zu Geld kommen könnte. Wenn
man so knusprig ist wie du, gehört.
Ich bin doch noch viel zu unerfahren.
Ich hätte mir schon was kosten lassen, mit dir zu üben. Hättest du sofort die
Gelegenheit. Die Liebe ist das einzige Unterrichtsfach, wo der Lehrer auch noch
dafür zahlt, dass er einem Anfängigen was beibringen kann.
Verstehst?
Aha, ich hatte jetzt die Suchhaut.
Na endlich.
Schau nicht so dammisch.
Ich bin scharf wie ein Polizeihund.
Ach, Feierabend. Mehr reicht's für heute.
Ach, Kreisel, nein, bitte heute nicht mehr.
Bitte, Katja, mach eine Ausnahme. Ich will gerade vorbeikommen.
Menschenskind, mir tut schon alles weh. Na ja, okay, dann muss ich den blauen
zulegen. Das mach ich doch, Schatze. Auf geht's. Na los. Und was ist mit der
Unterhose? Ich zieh mich halt nie ganz aus. Ich hab ja ein bisschen ein
Schamgefühl. Sogar ein ganz großes, gell?
Ach, Nicole, diesmal brauche ich dich. Aber warte, bis ich dich rufe.
Nicole?
Wenn du dich von dem Anblick erholt hast.
Das alles ist noch neu für sie.
Dann nimm die Schlaufe und marschier so lang ums Bett herum, bis ich Halt sage.
Nur weiter so.
Wenn das mehr Alte schaffen geht.
Schneller, Nicole. Rennen, bitte.
Und
jetzt
loslassen.
Du bist die Größte.
Das kriegt man nirgendwo so geliefert wie bei dir.
Oh mein Gott, ich habe natürlich einen Krampf. Oh Nicole, ich komme nicht mehr
runter. Was ist denn? Einen Krampf, mein Kind.
Das ist vielleicht eine Bescherung auch.
Das ist ja ein Mordsgau. Sag mal, bleibt das jetzt so? Das muss doch Spaß
machen. Das ist ja herrlich.
Lach nicht, das tickt saumäßig. Ja, bist denn du narrisch? Du zupfst mich das
Ding ab.
Los, hol meine Schüssel aus kaltes Wasser. Los, weih dich rasch.
Ja, du weißt, das ist ja schon ein Mordskaudi, aber ich habe auch noch eine
kleine Nebenbeschäftigung. Glaubst du, ich will mein Leben lang auf dir kleben
bleiben?
Na, los.
Ja, hier rein.
Au,
tatsächlich.
Ja, sagen Sie, Dr. Friedman, da ist ja noch Trank. Der Pinsel, das ist ja eine
Freude.
Das kühlt ja wunderbar. Du hast dich schon prima eingearbeitet. Zieh dich
Schatz.
Ausziehen? Ja, jetzt beginnt das Vergnügen nach dem anstrengenden Tag.
Wie meinen Sie denn das?
Du schläfst natürlich bei mir im Bett.
Was glaubst du, was ich mich nach den vielen Männern auf ein Mädchen freue?
Aber das war doch gar nicht ausgemacht. Das ist doch egal, es wird irre.
Glaub mir. Nein, nicht doch.
Nein, lassen Sie das.
Mach dich schon heiß, warte nur. Nein, ich will nicht. Ich denke, du wolltest
das Leben kennenlernen.
Aber nicht so.
Das schlägt nicht.
Nein, nimm mich nicht.
Bitte, Nicole.
Kannst du denn nicht verstehen, dass ich bei meinem Leben auf ein Mädchen stehe?
Aber nicht bei mir.
Da laufen sie auf eine Tellermine auf.
Du könntest mich unheimlich hochbringen.
Nee, das lassen wir mal lieber. Du hast ja keine Ahnung, wie schön das sein
kann.
Nicole!
Bleib doch!
Das halte ich nicht aus.
Entschuldigen Sie bitte, mir ist gerade die Tür zugefallen, als ich im
Treppenhaus war. Als Sie im Treppenhaus waren, so?
Ja, dürfte ich bitte von Ihrem Balkon auf meinen klettern? Das wäre nett.
Sie schrecken wohl vor nichts zurück, um einen Mann zu verführen.
Und du verkehrst doch noch mit dieser Person.
Komm rein, ab durch die Mitte.
Himmel, was mache ich denn bloß?
Ich benachrichtige die Polizei.
So lange müssen Sie eben frieren.
Scheiße. Ich hätte Ihnen ja gern mein Höschen gepumpt.
Aber Sie haben es ja leider zerfetzt.
Vielen Dank.
Ihr spinnt wohl, ihr beiden. Ist
das
nicht ein herrlicher Blick?
Wundervoll, jetzt fehlt nur noch der Almjodler. Du bist ein Spinner.
Ein Bier, bitte.
Ach du, hör mal.
Moment, ich kann jetzt nicht mehr. Ich muss aufs Klo.
Donnerwetter, ist das eine schnelle Bedienung.
Halt, Fräulein, bringen Sie mir noch eine Brotsuppe.
Als dann zum Wohl, Frau Kohl.
Den zweiten Schluck auf meine nächste Stellung.
Hast du schon was Neues?
Ich muss mich bei einem Anwalt vorstellen. Na, bitte.
Ach, na, hoffentlich hast du mir dann viel zu erzählen.
Mir ist nämlich ein Gedanke gekommen.
Was du mir so alles erzählt hast von dir, Nicole und Evelyn, das wäre eine
Fortsetzungsserie für die Zeitung.
Erlebnisse einer Stellungssuchenden.
Gar nicht schlecht, wirklich.
Die Leser würden sich kringeln.
Ui, haben die ein tolles Klo. Da gehe ich auch mal hin.
Wo bleibt denn mein Bier?
Aber hier steht doch Ihr Bier.
Ich trinke doch kein ausgetrunkenes Bier. Sie haben doch gerade hier
Hier ist Ihre Brotsuppe. Ich will auch keine Brotsuppe. Ich will Käsehappen
haben, ja?
Wo wollen Sie denn mit meiner Brotsuppe hin? Die haben Sie doch gerade
abbestellt. Ich denke, Sie wollen Käse haben.
Ja, nun müssen Sie sich aber mal entscheiden hier. Geben Sie schon die
her. Den Käse bringen Sie hinterher.
Wenn wir so weitermachen, stürzen Sie sich in den Rhein rein.
Huch, die sind ja doppelt.
Sagen Sie mal, wer ist hier eigentlich wer?
Ich bin der Peter und das ist der Paul. Der Paul ist der Bruder von Fritz, der
bin ich.
Ich werde am besten gleich morgen mit dem Boss sprechen. Unser Verlag will
nämlich ein neues Wochenblatt rausbringen.
Sag ihm aber auch, dass deine Freundin den Stoff liefert und was ich dafür
kriege. Ja, weißt du, was du dafür kriegst, mein Schätzchen? Ich will es
flüstern.
Einen Verpasst.
Also du bist wirklich ein Riesenschwein.
Aber damit du es weißt, hunderte von Scheinchen wären mir lieber.
Lügt doch nicht so.
Entschuldige, ich muss mal, ähm, naja.
Ich hörte, dass Sie an neuen Stellungen interessiert sind. Ich könnte Ihnen ein
paar beibringen.
Sie haben wohl einen Hammer, was? Und was für einen.
Wie geschaffen für Sie.
Hey, was ist das?
Ich werde wahnsinnig. Pisst er mich doch glatt an?
Mistköter, Verfluchter. Die passende Antwort.
Der Hund ist mir nur zuvor gekommen.
Uns fehlt ein Kerl. Es ist doch egal, ob es mitten in der Nacht ist.
Alter, okay, aber beeil dich. Du wirst es nicht bereuen.
Und wie war es heute bei dir? Ach, nichts weiter. Ich war heute beim
aber das erzähle ich dir später.
Das ist übrigens Gisela, eine alte Schulfreundin von mir. Dachchen,
mich.
Na?
Immer noch keine Lust? Nein, danke. Bin hundemüde. Freue mich auf mein Bett. Das
kannst du auch.
Was heißt das?
Dass Evelyn dich überhaupt reingelassen hat?
Ach, sie war sehr nett.
Ach, ist das schön.
Zum ersten Mal in einem richtigen Bett.
Kein zu enges Auto, keine harte Badekabine.
Ach, übrigens, mein Schatz, mit meiner See hat es geklappt. Am nächsten Sonntag
erscheint schon mein erster Bericht. Ach ja, du musst mir noch erzählen, was
heute los war. Ich brauche ganz dringend neues Material.
Das hat wohl Zeit bis nachher.
Jetzt haben wir erst mal was anderes vor.
Hast du mich verstanden?
Dir scheint bei mir nicht besonders viel einzufallen. Na, vielleicht stumpft man
ab, wenn man den ganzen Tag Sexgeschichten schreibt, weißt du.
Das ist ja reizend. Ich halte mir dann nicht wegen die ganzen Kerle vom Leib
du spielst hier den impotenten Manager.
Lasst euch nicht stören. Darf ich mich hier irgendwo verstecken?
Habt ihr ein neues Spiel erfunden?
Nennt sich das Haschmichspiel.
Die Mädchen verstecken sich.
Die Männer suchen und dürfen die, die sie finden, für eine halbe Stunde
behalten.
Und rat mal, was die in der halben Stunde mit dem Mädchen machen.
Das hier ist wichtiger.
Also jetzt reicht es mir. Ist das etwa alles, was du mir in unserer ersten
im Bett zu bieten hast?
Du, wahnsinnig, mein Bericht.
Wenn ich morgen nicht die Fortsetzung liefere, dann schmeißt mich mein Chef
raus.
Du Scheusal, du Schuft.
Das wirst du noch mal bereuen.
Werde vom Haus.
Pass auf, ich mache dir einen Vorschlag.
Ich lasse mich von einem Mann finden und du legst dich an meine Stelle dann.
Und wenn Robby mich vernascht?
Was, der? Der weiß anscheinend überhaupt nicht, dass es sowas gibt.
Haben Sie aber ein Glück. Wenn ich hier mitspielen würde, dann wären Sie jetzt
aber fällig.
Schätzchen, du hattest recht.
Hab mich blöd benommen vorhin. Sei mal wieder friedlich, ja?
Ach je, wo ist denn Gabi? Die nimmt an der Party teil.
Sie wollten mal wieder erleben, wie das ist, wenn die Männer wild nach einer
Frau sind.
Was? Willst du etwa sagen, dass Gabi da mitspielt? Ist sie denn noch zu retten?
Hallo? Wen haben wir denn da?
Gestatten. Von Tassen.
Reizend. Noch ein dichter.
Durch das dann unser Party -Eisblock ist aufgetaucht. Stimmt, und der wackere
von Tatten wird dafür sorgen, dass er nicht wieder einfriert.
Moment mal, das ist meine Verlobte, ja? Du meinst wohl Interviewpartnerin? Die
nächste halbe Stunde gehöre ich erst mal von Tatten. So ist das Spiel.
Tja, so ist das Spiel.
Ich höre immer nur Spiel, langsam hört das auf, hier ein Spiel zu sein.
Hör mal, Schätzchen, wir wollen jetzt nicht die Idiotie auf die Spitze
Also ich gebe auch nach.
Und was wird aus Tatten? Der freut sich auf mich. Der kann doch unmöglich leer
ausgehen. Attacke!
Moment, ja?
Greifel weg!
Das ist doch wohl ein vollwertiger Ersatz, oder nicht? Ich sag mal her
Gut, Sturz. Und du willst unser Bett heute Nacht nicht mehr verlassen. Das
möchte ich auch hoffen.
Ach, fabelhaft.
Du wirst immer besser.
Ach, Evelyn, ich danke dir für diese herrliche Nacht. Ich kann mich gar nicht
erinnern, dass wir es miteinander getrieben haben.
Aber von dir haben wir doch das Bett bekommen.
Ist er noch oben? Nein, er muss in die Redaktion. Er hat heute einen schweren
Tag wegen der nächsten Folge.
Ja, und wie war der Knabe so? Erzähl doch mal genauer. Einfach toll.
Unschlagbar. Woher willst du denn das wissen? Hast du schon so viel
Ich wünsche mir jetzt nur eins, dass die Eltern recht, recht lange wegbleiben.
Hoffentlich hält das Bett so lange durch.
Kinder, ich habe einen Mordzunge.
Und wir spielen noch ein bisschen Federball.
Da ist noch einer.
Morgen,
Frau Berger. Morgen, mein Kind.
Na, das ist eine Überraschung, was?
Papa, du bist schon zurück?
Ja, mein Auftrag hat sich schneller erledigt, als wir dachten, mein Kind.
Ja, was wäre damit?
Komm heute Abend, du Mann.
Es ehrt dich zwar, dass du uns den jungen Mann vorstellst, bevor es zu
irgendwelchen engeren Bindungen gekommen ist, vielleicht auch zu Komplikationen,
aber wie können wir als für dich verantwortlich gestatten, dass du dich
einem kleinen Journalisten einlässt, der nichts isst und noch nichts geleistet
hat? Ich meine, das musst du doch verstehen.
Als deine Eltern, meine ich.
So ganz so ist das ja nicht, Herr Rottaler.
Die Samstagrundschau zum Beispiel druckt eine große Fortsetzungsserie von mir.
Wenn Sie mal sehen wollen.
So.
Lass doch mal sehen, Mene.
Was ist denn das?
Die bedauernswerte Kleine hatte Glück.
Ihre vernagelten Eltern... ...mussten zur Einweihung eines Kraftwerks für
Wochen nach Afrika verschwinden.
Mann, oh Mann, daran habe ich überhaupt nicht gedacht.
Aus der Traum!
Raus!
Raus aus meinem Haus, Schmutzfink, Zeitungsschmierer, Brunnenvergifter.
Raus!
Tja.
Und dir verbieten wir jeden Kontakt mit diesem... Ihr werdet mich nicht von
Robby trennen.
Warte, ich begleite dich.
Heute Nacht schlafe ich bei Bergers. Ruft mich an, wenn ihr euch dann
habt.
Du bleibst hier, hast du mich verstanden? Das ist dein Befehl.
Es hat sich ausbefohlen, Herr Feldwebel.
Du...
Donnerwetter, du steigst ja an meiner Achtung, Schätzchen.
Also mal kocht der Topf über. Auf diese Weise können wir noch ein paar Nächte
zusammen sein. Du, ich weiß nicht, ob das so günstig ist. Nimm doch mal an,
Alter kreuzt bei Bergers auf.
Ich finde, wir sollten die Sache nicht übertreiben.
Sieh mal an, du quatschst ja auf einmal wie ein Moralpauker.
Hör mal, du weißt ganz genau, wie gern ich, aber das ist... Ja, ja, hast ja
recht. Außerdem reißen wir die Berger sonst auch noch mit rein.
Bleiben wir heute anständig, okay?
Da besuche ich nächstes Mal morgen was. Vielleicht liebt es dir dann doch noch
ein weiteres Kapitel.
Ach.
Bitte? Sie haben in Syriat hübsche Masseusen gesucht. Laien werden
Sind Sie Frau Lydia? Ja.
Ich zahle 100 Mark pro Tag.
Einverstanden? Oh, so viel?
So, jetzt ziehen Sie sich erstmal um und gehen Sie zu Frau Lambrat -Wilski.
Fräulein Radilski? Ja, Fräulein Radilski ist unsere Chefmatriose. Sie wird Ihnen
alles erklären. So das Ganze drum und dran.
Na ja, Sie sind ja nicht auf den Kopf gefallen.
So hat er das gern.
Fräulein Rottaler, da ist jemand für Sie.
Wie schön, dass du da bist.
Diesmal bin ich mit Pauken und Trompeten reingerastet. Ich dachte, mich lost der
Affe, als mir Eveline von deinem neuen Job erzählt hat.
Nee, nee, also, so weit wollen wir unseren Tatsachenbericht nicht treiben,
du dich als berufsmäßige Entspannerin abstrampelst. Ich zieh mich rasch an und
dann gehen wir, ja? Okay.
Na, Lydia, Schatz, was macht der Laden? Ach, Herbert, auch wieder mal da?
Das ist doch Papas Stimme. Quatsch, ist doch unmöglich.
Doch.
Na ja, meine Liebe.
War ein paar Wochen weg. Hast du was Neues anzubieten?
Gehst du vorher in die Sauna? Ach, wo? Massieren wir gleich.
Ich muss mich setzen.
Es darf doch nicht wahr sein.
So ein scheinheiliger Typ.
Aber ist dir eigentlich klar, dass wir den Burschen jetzt in der Hand haben?
So eine Chance kriegen wir nicht nochmal geboten. Komm, zieh dich schnell an,
ja? Ach, Lydia, du bist wirklich wunderbar.
Ich muss doch sorgen, dass die Kunden wiederkommen.
Sag Papa.
Gabi, nein.
Um Himmels Willen.
Lass mich hier raus.
Ist der übergeschnappt?
Der Kerl darf uns nicht entwischen. Den kriegen wir schon.
Das ist ja das reinste Tollhaus.
In die Sauna.
Feingleister, da habe ich mir was eingebrockt.
Und wenn du dir die Seele aus dem Leib schwimmst.
Gabi, was machst du denn hier in diesem Laden?
Mein sechster Win hat mich hergewernt.
Oh, ich bin ruiniert.
Du bist dir doch im Klaren, dass du verloren hast.
Robby kennst du ja wohl. Guten Abend, Schwiegerpapa.
Hab nicht erwartet, dich so schnell wiederzusehen.
Ich denke, wir machen es kurz.
Ich komme wieder nach Hause zurück.
Weil ich sicher bin, dass du nichts dagegen hast, wenn Robby mich ab und zu
besucht.
Aber bitte, Kind, mach so, dass Mutter nichts merkt. Sie würde meinen
plötzlichen Sinneswandel überhaupt nicht verstehen.
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