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Das tiefe Tal (1947) dTV - MDR - 30. Juli 2012
Musik
Musik
Libby, Libby.
H�rst du mich?
Libby.
Bellen
Libby, bist du auf?
Libby.
Libby?
Bring ihn sofort raus.
Wie oft habe ich gesagt, du sollst den K�ter nicht mit reinbringen?
Der riecht nach Hund.
Dein Vater muss zeitig weggegangen sein.
Ich sp�rs, wenn er im Hause ist.
Wovon hat er gestern gesprochen? Ich hab ihn geh�rt.
Hast du nicht zugeh�rt? - Nein, Ma.
Nein, Mutter, hei�t es.
Muss ich dich immer ermahnen,
dass du dich wie eine Dame benehmen sollst?
Wie du aussiehst.
Ich versteh nicht, wie du so rumlaufen kannst.
Du meinst wohl, weil dich hier niemand sieht.
Ich sehe dich.
Und wie deine Haare aussehen.
Er wird dir gesagt haben, dass er das Haus verkaufen will.
Wie kann er das machen, wo ich ans Bett gefesselt bin.
Und dann du, du kannst kaum einen Satz normal aussprechen.
Vielleicht hat er dir erz�hlt, ich k�nnte aufstehen, wenn ich wollte.
Vielleicht hat der Arzt das auch gesagt.
Die �rzte, was die schon wissen.
Warum f�ngt er nichts anderes an?
Er wei�, dass niemand die Farm kaufen w�rde.
Wir h�tten uns in Kalifornien niederlassen sollen.
Aber er musste sich einen Platz aussuchen,
wo sich die F�chse gute Nacht sagen.
Hier ist man lebendig begraben.
Du h�ttest den Teig aufheben sollen,
dann h�tte ich Pfannkuchen haben k�nnen.
Denn eben nicht.
Es macht ja nichts, ob ich Essen kriege.
Mit Honig?
Musik
Was soll das werden? Pfannkuchen?
F�r die?
Ich ess ein paar Spiegeleier.
Ein St�ck Fleisch, wenn du nicht alles deinem K�ter gegeben hast.
Man kann auch mit weniger gutes Fressen machen.
Manchmal muss man sich an den Kopf fassen.
Da hat man ne Frau und ne gesunde Tochter,
und man muss selber aufstehen und melken.
Wo warst du denn?
(stottert) Ich bin nicht wach geworden.
(�fft Stottern nach)
Du wachst meistens nicht auf.
Und wenn du wach bist, schl�fst du noch halb.
Sicher bin ich an allem schuld.
Es ist auch meine Schuld, dass du nicht richtig sprechen kannst.
Das Abflussrohr ist kaputt.
Na wenn schon. Was macht das?
Ich bin gleich wieder unten und mach deine Eier.
Warum setzt du dich nicht hin und isst wie ein normaler Mensch?
Ich glaube, es ist verrostet und an einer Stelle gebrochen.
Was ist gebrochen? - Das Abflussrohr.
Der Laden von Mas Fenster ist locker.
Das ist deine Sache.
Ich wei� nicht, wie ichs... - Du meinst, du bist zu faul dazu.
Du stromerst lieber den ganzen Tag im Wald rum wie ein Indianer.
Ich liebe den Wald. Da ist es ruhig und friedlich.
Das ist alles dummes Zeug.
F�r mich sind B�ume nur Brennholz.
Komm, Strolch.
Musik
Bellen
Nein, Strolch, heute nicht. Wir gehen nicht zu unserem Platz.
Bellen
Da gehen wir ein andermal hin.
Komm schon, Strolch.
Bellen
Pfeifen
Tag Schnuppi. Was hab ich denn hier?
N�sse.
Das hab ich extra f�r dich mitgebracht.
Komm. Hols dir.
Ich kann auch mit wenig ein gutes Fressen machen.
Strolch. Komm, Strolch.
Tag Jeff. Ein bisschen Luft schnappen?
Hast du welche? Hier gibts doch nur Hitze.
Mehr als genug. Ist ein hartes Land. - Da hast du recht.
Ich hab noch nie so viel Felsen und Wald gesehen wie hier.
Ist schon ne Leistung, hier ne Stra�e zu bauen.
Die gr��te Strecke haben wir hinter uns.
Aber die n�chsten 2 km machen mir Kopfzerbrechen.
Stimmt da was nicht?
Es sah so aus, als ob die Trasse zu weit nach links kommt.
Los, Jungs. Ran an die Arbeit.
Da ist wieder die Blonde. Die beobachtet uns schon seit Tagen.
Die hat sicher auf meine Figur ein Auge geworfen.
Glaubst du, dir w�rde eine nachlaufen,
wenn du die Schwindsucht h�ttest?
Bewegt euch. Oder habt ihrs Pfeifen geh�rt?
Vielleicht hat er so laut geschnarcht.
Was war das, Gefangener? Was hast du da gesagt?
Sag das noch mal.
Ich habs nicht so gemeint.
Du riskierst hier ein gro�es Maul, was?
H�ren Sie, ich hab nur... - Und? Ich h�re.
Vergessen Sies bitte.
Dr�ck ein Auge zu, die arbeiten doch sehr ordentlich.
Das wagst du nicht noch mal, verstanden?
Marsch, an die Arbeit.
Und du gehst da rauf und rasierst die B�sche weg.
Pfeifen
Seht mal, was hier drin ist. - Beeren.
Tuten
Kommt, wir m�ssen hier weg, es wird gesprengt.
Der H�gel? - Ja.
Wir sind so weit, Mr. Barker. - Ist das Gebiet auch ger�umt?
Ja, Sir. Wir sprengen den mittleren H�gel.
Kann losgehen.
Explosion
Musik
Sie waren wundersch�n gekleidet.
Jede so, wie es f�r ihr Alter am vorteilhaftesten war.
Die 1. in Silbergrau, die 2. in dieser zarten blassgelben Farbe.
Komm Libby, lies noch mal. Farbe.
... blassgelben Farbe, die gut zu einer dunklen Hautfarbe passt.
Ma, erz�hl mir, was du anhattest bei deinem 1. Tanzabend.
Es war ein rosa Kleid.
�ber und �ber mit Gl�ckskleebl�ttern bestickt.
Es hatte gr�ne Schleifen am Ausschnitt und an den �rmeln.
Ich trug eine rosa Blume im Haar.
Die jungen Damen hatten alle sch�ne Kleider an.
Aber ich glaube, meins war das sch�nste.
Ich hatte immer sch�ne Sachen. Ich legte Wert darauf.
Das wei�t du doch noch, nicht wahr? Erinnerst du dich an das Buffet?
Nein, ich erinnere mich an nichts.
Auch nicht an mein Klavier im Wohnzimmer?
Er hats verkauft. Alles, was mir geh�rt hat.
Ihm wars egal.
Besinnst du dich nicht? Du warst alt genug.
Bis dahin hast du ganz normal gesprochen.
Er hat mich geschlagen. Das hast du gesehen.
Ich erinnere mich nicht, Ma.
Bitte sprich nicht davon.
Ich muss aber mit jemandem dar�ber sprechen.
Was ist denn?
Mir war, als h�tte ich jemanden auf der Trappe geh�rt.
Das w�rde er nie wagen.
Seit 7 Jahren ist er die Treppe nicht raufgegangen.
Das wird er auch nie mehr tun.
Und ich werde nie mehr �ber diese Schwelle gehen
in seine gemeine Welt.
Und wenn das Haus brennen w�rde. Es muss so weitergehen.
Es hilft nichts.
Du hast ja mich, Libby.
Du hast doch deine Ma lieb, nicht wahr?
Ich glaube, ich habe niemanden lieb.
Manchmal hab ich Mitleid mit Pa. - Das brauchst du nicht.
Und ich mach mir Sorgen, wenn du dein Essen nicht bekommst.
Ma, wird es immer so bleiben wie jetzt?
Was kannst du schon erwarten?
Anst�ndige Menschen werden um so einen Hof einen Bogen machen.
Ich wei�, Ma. Aber immer? - Ich kanns dir nicht sagen.
Hier gibts seit Jahren kein Leben mehr.
Dieser Ort ist tot.
Eingeschlossen vom Meer und den Bergen.
Es f�hrt kein Weg hier rein und keiner raus.
Das wei�t du doch besser als ich.
Musik
Diese Bauern lassen wirklich alles verfallen.
Hier scheint niemand zu wohnen. - Vielleicht doch. Ich seh mal nach.
Da ist ne Pumpe, fahrt hier rein.
Guten Tag Miss. Die Filterpumpe in unserem Camp ist kaputt.
Ich wollte fragen,
ob ich Trinkwasser aus Ihrem Brunnen haben kann.
Ich hab jemand reden h�ren.
W�r nie drauf gekommen, dass Sie es sind.
Was wollen Sie haben? Trinkwasser?
Ja, Sir. Unsere Filterpumpe macht nicht mehr mit.
Ich denke, das wird sich machen lassen.
Man soll nicht glauben, wie wertvoll eine einfache Sache wie Wasser ist.
Sie m�ssten die Arbeiten abbrechen
und w�rden einen ganzen Tag verlieren.
Das w�r m�glich. - Das w�rde ne h�bsche Summe kosten.
Es dient einem guten Zweck, Sir.
Die Stra�e f�hrt direkt an Ihrem Haus vorbei.
Direkt �ber meine Weide.
Sie benutzen ja die Weide nicht und haben Sie bezahlt bekommen.
Ist das Doppelte wert.
Au�erdem hab ich nicht damit gerechnet,
dass so einer auf meinem Hof frei ruml�uft.
Hey. Lass das. H�r auf, mit dem Hund zu spielen.
Musik
Wenn das Wasser so kostbar ist, m�ssten Sie mir was daf�r bezahlen.
Vielen Dank, schon erledigt.
Warten Sie.
Sie k�nnen sich so viel Wasser nehmen, wie Sie wollen.
Das war nur ein Scherz. - Das hat sich nicht so angeh�rt.
Verstehen Sie keinen Spa�? - Okay. Macht die Tanks voll.
Tut mir leid.
Ich muss Sie falsch verstanden haben.
Rauchen wir eine?
Mein Name ist Cliff Saul. Ich bin schon �ber 25 Jahre hier.
Jeff Barker ist mein Name. Ich bin der Ingenieur von da unten.
Das ist meine Tochter, Libby.
Guten Tag.
Sie redet nicht viel.
Was glauben Sie, wie alt sie ist? Noch keine 20.
Vielleicht haben Sie Lust,
nach Feierabend ein paar redliche Menschen zu besuchen.
Dann kommen Sie bei uns vorbei.
Wir haben so viel Arbeit, ich... - War nur ein Vorschlag.
Wir k�nnten Karten spielen, und ich habe eine Flasche Bier f�r Sie.
Vielleicht nehm ich Sie beim Wort. Ich bin vom Milit�r entlassen.
Ich hab nicht gedacht, dass ich so schnell in ein Lager kommen w�rde.
Den letzten Krieg hab ich auch mitgemacht.
Wollen Sie nicht heute vorbeikommen?
Ich bring euch ins Lager und sperr euch ein.
Dann dusch ich mich, zieh mir einen Anzug an und geh sch�n aus.
Und ihr Viecher bleibt nachts in eurem K�fig.
Steh auf, du Schwein.
Daf�r kriegst du 20 Jahre.
Ich hab dir gesagt, du sollst das sein lassen.
H�nde hoch, oder du kriegst das zwischen die Rippen.
Lassen Sie den Quatsch. - Mischen Sie sich nicht ein.
Schluss jetzt.
Nimm die H�nde lieber hoch. Der Kerl ist verr�ckt geworden.
Das Schwein behandelt uns wie den letzten Dreck,
nur weil wir mal ein M�dchen ansehen.
Dir werd ichs zeigen. Auf den Laster.
Musik
Donnern
Kannst du nicht 1 min stillhalten?
Immer l�cheln. Dann wirkst du am besten.
Rede nicht mehr, als sein muss.
Vielleicht f�llts ihm dann nicht so auf.
Du musst l�cheln.
Kannst du nicht ein bisschen mithelfen?
Du tust, als ob dich das nichts angeht.
Jetzt, wo die Stra�e hier ist, wird alles anders.
Dann kommen junge M�nner.
Einer Frau darf das nicht gleichg�ltig sein.
Du tust jetzt so, als ob du in die K�che wolltest.
Du tust sehr �berrascht.
Dann l�chelst du, als ob du gl�cklich w�rst und sagst:
Guten Abend, Mr. Barker. Nein, da wirst du stottern.
Sag, ich h�tte nicht gedacht,
dass Sie bei solchem Wetter kommen w�rden.
Dann l�chelst du Mr. Saul an und sagst:
Soll ich etwas Bier und Brot bringen, Vater?
Soll ich euch etwas Bier und Brot bringen, V...
Nein, Vater l�sst du weg. Und jetzt mach deine Sache gut.
Vergiss nicht, du bist gl�cklich. L�chle.
Donnern und Stimmen im Hintergrund
Guten Abend...
Guten Abend, Miss Libby. - Guten A...
Er bringt mir Gin-Romme bei. Ich kanns schon.
Ein bisschen Poker, ein bisschen Black Jack und einfaches Romme.
Der Sturm hat fast meinen Jeep von der Stra�e gefegt.
Ich dachte nicht, das Sie bei so einem Wetter kommen w�rden.
Der Weg hat sich schon gelohnt, um Sie in diesem Kleid zu sehen.
Ja, h�tte nie gedacht, dass Libby so h�bsch ist,
also wenn man sie nicht in ihren Hosen herumlaufen sieht.
Das ist das einzige Kleid, das ich habe.
Libby ist bestimmt eine gro�e Hilfe f�r Sie.
Sie sind Witwer, nicht wahr?
Nein, meine Frau f�hlt sich heute nicht besonders.
Wie gehts deiner Mutter, Libby? - Es geht ihr wie immer.
Soll ich euch Bier und Brote bringen, Vater?
Wir haben nichts dagegen. - Nein, das w�re gro�artig.
Merkw�rdig. Mal ist es so wie jetzt, und mal macht sies gar nicht.
Was denn? - Das "�h"-Getue.
Ich hab schon von Leuten geh�rt, bei denen man das geheilt hat.
Das st�rt Sie nicht? - Nein.
Ich hab nicht gro� dr�ber nachgedacht.
Sie sind in Ordnung, Barker.
Ich sch�tze einen Mann, der einem M�dchen so was nicht �bel nimmt.
Sie macht hier den ganzen Haushalt.
Ich glaub, sie wird ne gute...
Wer ist denn dran mit Geben? - Sie.
Was ist das? - Da ist ein Fensterladen locker.
Ich reparier ihn lieber gleich. Bevor er ganz auseinanderf�llt.
Kann ich Ihnen das nicht abnehmen? - Nein, danke.
Ich mach das schon.
Bleiben Sie hier, und unterhalten Sie sich mit Libby.
Donnern
Mann, sieht das gut aus.
Kommen Sie, ich helf Ihnen. - Wo ist Vater?
Er macht drau�en einen Fensterladen fest.
Ich hab seit Wochen kein Bier mehr gesehen.
(stottert)
Was... - Wollten Sie was sagen?
Setzen Sie sich, und erz�hlen Sie mir was.
Was haben Sie mit dem Mann gemacht?
Sie meinen den Mann von heute Nachmittag.
Den haben sie in den Werkzeugschuppen gesperrt.
Er wird morgen ins Gef�ngnis zur�ckgeschickt.
Und was dann?
Mit guter F�hrung ist Essig. Jetzt muss er noch 5 Jahre brummen.
Sonst w�re er schon nach 2 Jahren rausgekommen.
5 Jahre? - Tja.
Tut mir leid, dass Sie das mit ansehen mussten.
Er ist einer von denen, die zuschlagen, ohne zu �berlegen.
Er will alle Probleme mit der Faust l�sen.
Als sie ihn wegbrachten, hatte ich das Gef�hl, als ob ich er w�re.
H�mmern im Hintergrund
Ich verstehe. Wollen wir nicht was essen?
Was halten Sie davon, wenn ich das n�chste Mal Sie besuche
und nicht Ihren Vater?
Wir k�nnten vielleicht tanzen gehen. - Ich kann nicht tanzen.
Ich brings Ihnen bei. - Nein, ich hab Angst.
Angst wovor? Vor den Leuten?
Aber vor mir haben Sie doch keine Angst.
Doch.
Das brauchen Sie nicht, Libby. Ich mag Sie wirklich gerne.
Musik
Was ist denn? Wo ist Libby?
Sie ist in die K�che gegangen.
Ich glaube, sie h�lt nicht viel von mir.
Der werd ich was erz�hlen.
Es war nicht ihre Schuld.
Ich wollte sowieso gehen. Der Sturm wird immer schlimmer.
Bleiben Sie noch ein bisschen.
Wir m�ssen unser Spiel zu Ende spielen.
Ich komm ein andermal. Sie haben mir heute zu viel Gl�ck.
Auf Wiedersehen.
Du hast dich ja fein benommen. Du hast meinen Gast beleidigt.
Was hab ich blo� f�r Frauen im Haus?
Die, die sich einbildet, sie w�r was Besseres,
und du mit deinem ewigen Gejammere.
Bitte red nicht so, Pa. Es tut mir leid.
Da bem�ht man sich und will nur dein Bestes,
und du benimmst dich wie ne dumme Gans.
Da sieht man, was f�r feine Manieren sie dir beigebracht hat.
Man muss sich in Grund und Boden sch�men, wie du dich auff�hrst.
H�r auf.
(die Mutter ruft)
Libby, Libby. - Geh nur rauf.
Lass dich noch mehr von ihr verderben.
Heckt nur wieder was aus. Ich wei�, was gespielt wird.
Nacht f�r Nacht hockt ihr zusammen und tuschelt und fl�stert.
Nein, Pa. Bitte lass mich los.
Du hasst sie. Ihr hasst euch gegenseitig.
Euer Hass kriecht die Treppe rauf und runter.
Ich habs nie anders gekannt. - Halt den Mund.
Du hast sie geschlagen. - Du sollst den Mund halten.
Das hast du getan. Ich habs gesehen. - Du sollst den Mund halten.
Lautes Donnern
Was war das?
Libby.
Libby.
Das ist ein Erdrutsch.
H�rt sich an, als ob ein Berg ins Meer st�rzt.
Musik
Libby. Warum antwortest du nicht?
Hast du meine Streichh�lzer? Ich m�chte die Lampe anz�nden.
Libby. Libby.
Donnern
Libby. - Ja, Ma?
Was war das f�r ein furchtbares Gepolter?
Das ganze Haus hat gezittert. - Ich glaube, es war ein Erdrutsch.
Hast du meine Streichh�lzer gefunden?
Warum steckst du nicht die Lampe an? - Ich mach schon, Ma.
Was war mit ihm los? Bis hierher hab ich ihn schreien h�ren.
Er hat mich geschlagen. - Was?
Er hat mich geschlagen. - Warum hast du nen Mantel an?
Du willst doch nicht etwa bei dem Sturm raus.
Doch, Ma. - Wohin?
Ich geh fort, Ma.
Libby, du darfst nicht fortgehen. Das kannst du mir nicht antun.
Was soll denn aus mir werden, Libby?
Ich w�rde sterben.
So grausam kannst du doch nicht sein.
Bitte geh nicht.
Du kannst mich nicht so hilflos liegen lassen.
Ans Bett gefesselt. Allein mit dem im Haus.
Du bist nicht hilflos.
Du l�ufst dauernd hier im Zimmer rum.
Du denkst nie an andere.
Dir ist nicht zu helfen. Bleib hier oben und hasse ihn.
Hasse alle.
Wenn ich bleibe, w�rd ich auch noch da hinkommen.
Deshalb geh ich fort.
Libby, nein. Libby.
Es wird anders werden. Das versprech ich dir.
Er soll auch wieder raufkommen.
Libby.
Libby, komm zur�ck.
Hey, kommt da runter und helft uns.
Was ist denn das? - Der Werkzeugschuppen.
Da haben wir gestern einen eingesperrt.
Es wird kein sch�ner Anblick sein.
Wie viele? - 15 Tote.
Die 2 Wachm�nner nicht mitgerechnet.
Da haben wir also 3 noch nicht gefunden.
Ich f�rchte, die hat die Steinlawine unter sich begraben.
Die k�nnen Sie ruhig dazuz�hlen, Sheriff.
Erst muss ich sie gesehen haben.
Er ist nicht drin. - Bist du verr�ckt?
Tats�chlich. Das muss ich sofort melden.
Wir haben den Werkzeugschuppen freigelegt.
Er ist nicht drin. - Also noch einer mehr.
Ich muss Sie alle bei der Fahndung mit einsetzen.
Ist ja niemand im Lande sicher, wenn solche V�gel frei rumlaufen.
Sagen Sie Ihren M�nnern Bescheid, sie sollen den Strand absuchen.
Wir m�ssen Streifen aufstellen. - Was ist mit dem Wald?
Da k�mmern wir uns drum.
Wir k�mmen sie durch, und wenn wir auf jeden Baum klettern m�ssen.
Musik
Libby.
Libby.
Musik
Musik
Bellen
Ah, Strolch. Wir sind zu Hause.
Musik
Wollen wir schwimmen gehen? Komm mit.
Musik
Bellen
Musik
Musik
Bellen
Komm, Strolch. Komm, mein Kerlchen.
Machen Sie das nicht noch mal.
Erschie�en Sie ihn nicht. - Mach, dass du wegkommst.
Musik
Machen Sie lieber das Feuer aus. Es k�nnte jemand den Rauch sehen.
Wo sind wir hier? Wie weit ist es vom Camp bis hierher?
Die w�rden den ganzen Tag brauchen, wenn sie den Weg nicht kennen.
Kommt hier manchmal jemand rauf? - Nein.
Hier oben war noch niemand. Sie sind der Erste.
Wie sind Sie entwischt? Haben Sie jemanden erschossen?
Nein, das hier hab ich ner Wache weggenommen.
Der ganze Berg muss auf uns gefallen sein.
Au�er mir sind bestimmt alle umgekommen.
Sobald sie merken, dass ich get�rmt bin, werden sie hinter mir her sein.
Die werden Sie nicht finden. - Und ob.
Ein Str�fling kommt nicht mal in 1 zu 100 F�llen durch.
Ich helf Ihnen.
Wollen Sie mich auf den Arm nehmen?
Wenn ich mich umdrehe, laufen Sie weg und verraten mich.
Sie k�nnten nach Norden durch die Castro-Schlucht gehen.
Ich zeig Ihnen den Weg.
Warum sollten Sie mir helfen?
Bellen
Augenblick. Wo wollen Sie hin? - Ich wollte ihn nur reinlassen.
Den lassen Sie da, wo er ist. Wir bleiben hier.
Das hier ist ein gutes Versteck.
Sollten Sie versuchen wegzulaufen, dann knallts.
Haben Sie verstanden? - Nein.
Ist das so schwer? - Warum sollten Sie mir was tun?
Wo ich Ihnen doch helfen will.
Vielleicht verraten Sie mir mal, warum.
Weil ich wei�, wie es ist, wenn man eingesperrt ist
und ferngehalten wird von allen, die sich lieb haben und gl�cklich sind.
Nein, das wissen Sie nicht.
Das wei� nur einer, der da gewesen ist, wo ich war.
Doch, ich wei� es. Ich bin ausgerissen.
Ich bin auch weggelaufen.
Ich hol uns was zu essen.
Bellen
Na, komm schon rein.
Musik
So, das h�tten wir. Jetzt pass auf. Ne Spezial-Anfertigung.
Toll, wie du das kannst.
Mein Vater hat mir gezeigt, wie man Fischreusen macht.
Er hatte in Los Angeles ne Autowerkstatt.
Als Junge bin ich oft mit ihm in den Wald gegangen.
Haben dein Vater und deine Mutter sich geliebt?
Ich nehme es an. Sie waren immer lustig.
Oft hab ich sie mitten in der Nacht lachen h�ren.
Als Mutter gestorben war, gings mit Vater bergab.
Er hats auch nicht mehr lange gemacht.
Ich bin froh dar�ber.
Das darfst du nicht sagen, Barry. - Es ist aber so.
Was aus mir geworden ist, h�tte er sowieso nicht �berlebt.
Oh, pscht.
Weg is er. - Ja.
Zu dumm, dass du keine Str�mpfe anhast.
Ich habe keine Str�mpfe.
Sonst h�tten wir ein Netz machen k�nnen.
Hast du auch den Wald so gern? - Nicht so sehr wie das Meer.
Ich war immer am liebsten auf dem Wasser.
Ich hatte mein eigenes Segelboot.
Du kannst dir nicht vorstellen, wie sch�n das ist.
Diese unendliche Weite, und nichts als Wasser.
So weit man sehen kann. Sogar so weit man denken kann.
Ich liebe den Wald. Die gro�en B�ume sind meine Freunde.
Das ist meine Welt.
H�rst du?
Nein, ich meine, du sollst den B�umen zuh�ren.
H�rst du nicht?
Ich h�re den Wind, und mehr m�chte ich gar nicht h�ren.
Ich h�re noch viel mehr als den Wind.
Ich h�re, wie sie fl�stern und lachen.
Du bist das komischste M�dchen, das ich kenne.
Manchmal klettere ich auf den Berg und seh in die Ferne.
Dann laufe ich schnell wieder runter ins Tal zu den B�umen.
Das find ich zu sch�n. - Ich nicht.
Offenes Meer und fahren und fahren. Ich war im Krieg bei der Navy.
Wirklich? - Ja. Ich war bei 4 Schlachten dabei.
Das hat mir gefallen. - Im Ernst?
Das kann dir doch nicht gefallen haben.
Doch. Da hat man alles vergessen. Das Navy-Cross war f�r mich f�llig.
Ich hab es nie bekommen.
Ich kam vor ein Kriegsgericht. Das bedeutet 8 Monate Bau.
Gef�ngnis? - So was �hnliches.
Der Kerl hatte es verdient. - Wer?
Ich hab einen Offizier zusammengeschlagen.
Den Kiefer gespalten. - Wie konntest du das tun?
Das war ein �bler Leute-Schinder.
Ich kanns nicht vertragen, wenn man mit mir rumschnauzt.
Au�erdem wollte ich nicht den Kiefer brechen.
Warum bist du ins Gef�ngnis gekommen?
Du sollst mich nicht danach fragen.
Ich bin raus und damit Schluss. - Ich m�chts wissen.
In Los Angeles war ich mit ein paar Jungs in der Kneipe.
Wir hatten alle einen Zacken weg.
Einen Zacken? - Betrunken. Und die anderen auch.
Ich wusste nicht mal, wer sie waren.
Es waren immer wieder andere.
Wir sind gegen Morgen in einem Juwelier gelandet.
Ich wollte das Zeug gar nicht. Das hat mir keiner geglaubt.
Dann tauchten ein paar Blaue auf und packten uns am Kragen.
Ein paar Revolver gingen los.
Ich wollte raus.
Schlug auf jeden ein, der sich mir in den Weg stellte.
Schon wieder? - Du wolltest es doch wissen.
Dann fielen die Polizisten �ber uns her.
Ein Mann lag tot am Boden. - Tot?
Sch�delbruch.
Du hast ihn umgebracht?
Das haben alle gesagt. Ich wei� es nicht.
Ich hab nur wild um mich geschlagen.
Wegen meiner 4 Schlachten haben sie mir Totschlag zuerkannt.
Darauf stehen ein bis 10 Jahre. 6, wenn man sich gut f�hrt.
Zufrieden?
Ich bin froh, dass dus nicht mit Absicht gemacht hast.
Das mach ich nie.
Wenns vorbei ist, wird mir bewusst, dass ichs nicht tun wollte.
Hast du schon mal jemand geliebt?
Pscht. Da.
Sieh, der Gro�e. Das ist ein Mordskerl.
Schnell, halt ihn fest, sonst schwimmt er weg.
Hey, bleib hier. Du willst doch nicht ertrinken.
Der ist uns beinahe entw...
Musik
Hat dir schon mal jemand gesagt, dass du gro�artig kochen kannst?
Mir hat noch nie ne Forelle so gut geschmeckt.
Das freut mich, Barry. Ich m�chte so vieles gut machen.
Das machst du. Du bist die Beste.
Vielleicht sollte man mehr M�dchen vor der Au�enwelt abschlie�en.
Glaubst du nicht, dass man den Rauch da sehen kann?
Nachts bestimmt nicht. Au�erdem ist es sehr neblig.
Hast du nicht den Mond gesehen? - Nein.
Danke.
Hier.
Libby, du hast mich gefragt, ob ich schon mal jemanden geliebt habe.
Ich hab nie nachgedacht, aber jetzt wei� ich, was falsch war.
Es gab immer nur mich, Barry Burnette, dem alles wurscht ist.
Und jetzt mag ich jemanden. Und ich hab Angst um uns.
Furchtbare Angst. - Ich �berhaupt nicht.
Ich hab vor nichts mehr Angst. - Dann hab ich auch keine.
Was k�nnen sie uns schon tun?
Was k�nnen sie uns tun? Das besch�ftigt mich.
Warum konntest du keinen anderen finden?
Es gibt so viele anst�ndige Kerle auf der Welt.
Hey, du h�rst ja nicht mal zu.
Das ist der 1. Tag in meinem Leben, wo ich gl�cklich bin.
Wollen wir nicht nach San Francisco gehen?
In so ner Stadt kann man untertauchen.
Nen Job find ich schon.
Ich k�nnte auch ne Arbeit annehmen.
Aber erst m�ssen wir dir andere Sachen besorgen.
Dann brauchen wir auch was zu essen.
Es ist ein weiter Weg durch die Berge.
Und wo kriegst du die her? Du bist doch auch ausgerissen.
In der Schlucht sind Holzf�ller. Die kenne ich.
Nein, das ist mir zu gef�hrlich.
Nein, es ist besser, du gehst allein.
Bis San Francisco wirst dus schon schaffen.
Ich komm irgendwie nach.
Ja, das ist gut. Ich geh nach Hause.
Jetzt redest du endlich vern�nftig.
So hab ichs nicht gemeint. Ich will uns was zu essen holen.
Und f�r dich was zum Anziehen.
Bei uns in der Scheune h�ngen ein paar alte Sachen.
Das ist die einzige M�glichkeit.
Morgen fr�h bin ich mit allem zur�ck.
Ich m�cht nur wissen, wo ich meinen Hut gelassen hab.
So sp�t am Abend willst du noch runter?
Ich hab keine Angst. Au�erdem ist Strolch bei mir.
Sei bitte vorsichtig.
Du meinst hiermit.
Barry, ich bin so gl�cklich.
Uns kann nichts passieren. Ich wei� es.
Geh lieber gleich, sonst lass ich dich nicht weg.
Wirst du mich vermissen? - Mhm.
Und du r�hrst dich nicht vom Fleck? - Ich wage nicht mal zu atmen.
Komm, Strolch. Komm mit.
Musik
Alles muss man allein machen.
Musik
Setzt dich doch hin. Du stehst nur im Weg.
Es wird mir ein bisschen einsam da oben.
Dar�ber kann ich nicht klagen. Ich hab genug zu tun.
Bauen sie trotzdem die Stra�e noch weiter?
Mhm.
�ber die Weide? - Mhm.
Willst du Pflaumenmus haben? - Ja.
Der Sturm hat den Laden von meinem Fenster gerissen.
Komm doch rauf, und mach ihn fest, ja?
Ich glaube, da muss ein neues Scharnier dran.
Irgendwas ist immer.
Ich hab denen das St�ck Weide verkauft.
Hast du viel daf�r bekommen? - Ne ganze Menge.
Aber sie habens nicht rausgeworfen.
Jetzt, wo die Stra�e hier langgeht, k�nnten wir alles verkaufen.
Und irgendwo in die Stadt ziehen, uns ein H�uschen kaufen.
Jetzt nicht, Cliff.
Kann ich bitte die Marmelade haben?
Bellen
Ruhig, Strolch. Bleib drau�en.
Guten Morgen, Libby. - Guten Morgen, Ma.
Zieh den Mantel aus, und hol dir einen Stuhl.
Ich mach dir ein paar Spielgeleier.
Danke, Ma.
Ich hab Hunger. Ich war im Wald.
Da hast du sicher die Streife gesehen.
Welche Streife?
Sie haben gestern das Haus durchst�bert.
Sogar im Brunnen haben sie nach ihm gesucht.
Nach wem? - Sie haben alle au�er einem.
Aber den fassen sie noch.
Mach ihr keine Angst wegen dem Str�fling.
Du siehst doch, wie m�de sie ist.
Gestern war Jeff Barker hier und hat nach dir gefragt.
Ich wusste, dass er wiederkommt. - Entschuldigt mich.
Komisch.
Was ist komisch? Dass sie m�de ist? - Nein, sie spricht ganz normal.
Ich hab immer gewusst, das ist ein Tick von ihr.
Vergessen wir, was wir gesagt haben, ja?
Ist gut, Ellie. Du hast recht. Es ist das Beste.
Ich geh mal raus und such ein Scharnier f�r dein Fenster.
Ich bring auch ein bisschen Holz mit rein.
Musik
Hallo, Mr. Saul. Wir sind ihm auf die Spur gekommen.
Rauf in den Wald.
Musik
Wo willst du hin? Ich denke, du willst dich ausruhen.
Ich wollte nur Pas alte Sachen in Ordnung bringen.
Das brauchst du nicht zu tun. - Das hab ich doch immer getan.
Lass nur, das mach ich jetzt. N�h du dir deine eigenen Sachen.
Ich hab ein paar Kleider im Schrank, die w�rden dir gut stehen.
Wir m�ssen sie nur ein bisschen �ndern.
Danke, Ma.
Wenn du dich aussprechen m�chtest... - Ja, Ma.
Musik
Da sind Sie ja.
Ihr Vater hat gesagt,
vielleicht steht die Kaffeekanne noch auf dem Herd.
Dann k�nnte ich mir ne Tasse nehmen. - Ich bring sie Ihnen.
Ich hab Sie schon gekannt, als Sie noch so klein waren.
Wollen Sie sich setzen?
Hoffentlich mache ich keine Ungelegenheiten.
Ihr Vater ist uns behilflich gewesen.
Er hat erlaubt, dass ein paar von meinen Leuten hier schlafen.
Wann? - Nur ein, 2 Tage.
Es sei denn, dass wir den Kerl fr�her erwischen.
Ich meine, wann sie kommen. - Zwischen 9 und 10.
Eher sind sie nicht aus dem Wald zur�ck.
Ihr Vater sagte, Sie w�ren den ganzen Tag im Wald gewesen.
Wo waren Sie denn? - Bei der Stone rich.
Ja, in dem Gebiet sind sie erst seit heute Morgen.
Da kommt jetzt keiner mehr durch. - Das glaub ich auch.
Wir vermuten, dass er auf dem Weg zur Castro-Schlucht ist.
Aber erst suchen wir das Tal auf dieser Seite ab.
Kennen Sie die Gegend? - Nicht besonders.
Ich bin jetzt nicht mehr der J�ngste.
Flirten ist nichts mehr f�r mich.
Meistens bin ich auf Verbrecherjagd.
Das ist mein Spa�. Wollen Sie ein Foto sehen?
Das ist die Hinrichtung von Whity Lewis.
Damals wurden sie aufgeh�ngt.
Das bin ich, wie ich den Strick halte.
Entschuldigen Sie mich bitte.
Lassen Sie sich durch mich nicht aufhalten.
Wenn Sie Kaffee haben wollen, es ist noch welcher in der Kanne.
Musik
Schuss
Wir wissen, dass Sie da drin sind, Burnette.
Kommen Sie da raus mit erhobenen H�nden.
Schuss
Musik
Vorw�rts, Leute.
Schuss
Nein, ne 9 darfst du nicht weglegen. - Warum nicht?
Weil ich die gebrauchen kann.
Nimm die nur, wenns dir Spa� macht. - Dann hab ich Gin.
Dann haben wir gewonnen, nicht wahr? - Was soll daran kompliziert sein?
Wo willst du hin, Libby. - Nirgendwo, Pa.
Ich denke, du bist so erledigt. - Ich wollte vors Haus gehen.
Ich hab vergessen, die S�ge in die Scheune zu bringen.
Ich komm mit.
Ich gehe zu Bett. Gute Nacht. - Gute Nacht, Ellie.
Gute Nacht, Ma.
Warum denn so eilig?
Klopfen
Hallo, ist jemand zu Hause? - Kommen Sie rein, Barker.
Jeff Barker kommt dich besuchen.
Tag, Libby. - Guten Tag.
Ich bin grad vorbeigefahren.
Das ist gut.
Die Stra�e geht nur bis zu unserem Haus.
Ich war gestern hier. Ihr Vater sagte, Sie w�ren im Wald.
Ich hatte mir Sorgen gemacht. - Die passt schon auf sich auf.
Ihr fehlt jemand, der sie aufheitert.
Warum muss man sie aufheitern? - Das hat Pa nur so gesagt.
Dann ist alles in Ordnung. - Ja.
Sie sehen zwar reizend aus, aber nicht sehr gl�cklich.
Das bin ich aber.
Was neulich gewesen ist, nehmen Sie mir doch nicht �bel, oder?
Nein.
Ich w�re froh, wenn es etwas an mir liegen w�rde,
dass Sie gl�cklich sind.
Sie sind ein netter Mensch, Mr. Barker.
Wie w�rs, wenn Sie Jeff sagen? - Jeff.
Das klingt schon besser.
Ich muss gleich wieder weg.
Ich kann immer nur auf einen Sprung kommen.
Ich wollte einen Spaziergang machen.
K�nnen Sie mich bis zum Berg mitnehmen?
Dann lauf ich wieder zur�ck.
Das mach ich gern.
Kommt rein.
Sie sind da, die 4 M�nner von der Streife.
Hol doch gleich mal ein paar Decken f�r sie.
Das ist meine Tochter, Libby.
Die M�nner kommen gerade aus den Bergen zur�ck.
Es ist gemeldet worden, dass einer Sch�sse geh�rt hat.
Vielleicht wars auch nur ein J�ger.
Kommt mit in die K�che und trinkt Bier.
Ist wirklich alles in Ordnung?
Klacken
Komm runter.
Warte, warte, Barry.
Musik
Barry, halt mich fest. Sag nichts.
Sie sind im Haus. Vier von ihnen schlafen hier.
Knall
Was war das? - Ich glaub, es war nur der Wind.
Komm, ich wei�, wo wir hingehen.
Bleib hier stehen. Ich will die Stahllaterne anmachen.
Das Licht scheint doch raus. - Das wird niemand sehen.
Funktioniert der Karren hier? - Nein, der ist kaputt.
Ich will erst mal sehen, wo ich hier bin.
Vielleicht muss ich mich schnell verdr�cken?
Nein, das darfst du nicht. Sie sind bewaffnet.
Wem sagst du das?
Sie haben auf dich geschossen, nicht wahr?
Und es ist scheu�lich, wenn man nicht zur�ckfeuern kann.
Sie werden mich nicht kriegen.
Lieber lass ich mich von ihnen abknallen.
Verdammt, ich hab keine Chance.
Das war ein Laden, der geklappert hat.
Hab Vertrauen zu mir.
Ich sterbe, weil ich dir das antue. Aber ich musste herkommen.
Ich wusste nicht, wo ich hinsollte.
Es ist ein Wunder, dass ich den Weg gefunden habe.
Ich bin so gl�cklich, dass du da bist.
Komm.
Kann hier jemand raufkommen?
Pa vielleicht manchmal. Aber das glaube ich nicht.
Und wenn er doch... W�rdest du... - Wovon redest du �berhaupt?
Wof�r h�ltst du mich?
Was ist mit der Streife?
Werden sie hier nicht nachsehen? - Das haben sie gestern schon getan.
Sie k�nnten noch mal suchen.
Wir bleiben ja nur hier, bis wir weg k�nnen.
Ich glaube, du hast recht. Wir m�ssens riskieren.
Sind das die Sachen? - Ja, hoffentlich passen sie dir.
Sowie die Streife nicht mehr im Wald ist, machen wir uns auf den Weg.
Schau mal nach, ob alles ruhig ist.
Ich hab sie schon an.
Sie sind zerknittert, aber besser als meine Arbeitskluft.
Du hast gesagt, du k�nntest nicht zur�ckschie�en.
Ich hab niemanden getroffen.
W�re ich nicht so schnell gewesen,
h�tte ich den Revolver gar nicht mitnehmen k�nnen.
Sei mir nicht b�s.
Ich wei�, dass es nicht stimmt.
Wir sind jetzt nicht in Gefahr.
Vielleicht sind es die letzten Minuten, die wir zusammen sind.
Es ist schon fast taghell.
Ich muss jetzt gehen. Ich komm in der Dunkelheit wieder.
Dann bring ich dir alles.
Dann �berlegen wir, wie wir hier wegkommen.
Nimm du das an dich.
Ich hab in meinem Leben genug Schie�eisen gesehen.
Danke.
Hab keine Angst, Liebling.
Ich hab noch nie zu jemand Liebling gesagt.
Ich schon. Aber da hab ich gelogen.
Ein herrlicher Morgen.
Musik
Ich bin kitzelig.
Findest du nicht, dass wir den Ausschnitt tiefer machen k�nnen?
Euch jungen Dingern kann der Ausschnitt nie tief genug sein.
Wollt ihr jemanden bezirzen?
Nur weil... Das Modell. Hier, schau.
Was ist daran so komisch?
Ewig dieses aufgeregte Getue. Was ist in dich gefahren?
Es ist pl�tzlich alles so anders. Wir sind gl�cklich.
V.a. hat sich dein Vater ge�ndert.
Er ist auf dem Hof und bastelt an dem Wagen rum.
Dreh dich um.
Ich finds sehr gewagt.
Wenn ich ehrlich sein soll, w�rde ich sagen, Miss Libby ist verliebt.
Den Eindruck hab ich jedenfalls. Du lachst und singst in einer Tour.
Du schwebst die Trappe runter, als ob sie keine Stufen h�tte.
Ist es wegen Jeff Barker, der kommt, um dich zu sehen?
Vielleicht. Er ist doch sehr nett.
Er hat mir ein Buch mitgebracht. 500 Seiten.
Mir gef�llt er nicht mehr, nicht weniger als jeder andere Mann.
Ich finde, du solltest lieber noch etwas warten.
Lass dich ansehen.
Wirklich h�bsch. Steh aber nicht zu gerade, Kind.
Sonst zeichnet sich vorn alles ab.
Danke, es ist wunderbar.
Ma, bin ich h�bsch?
Wenn mirs jemand sagt, meint ers ehrlich?
Wer z.B.? Jeff Barker?
Lass gut sein.
Zieh das Kleid aus, ich muss die Heftf�den rausziehen.
Ich m�chts anbehalten. Ich nehm mich auch in Acht.
Na sch�n. Ich muss Essen machen.
Vielen Dank, Ma.
Na, Strolch?
Jetzt machts dir nichts mehr aus, mir Gesellschaft zu leisten.
Kann ich dir helfen? - Nicht in dem neuen Kleid.
Dann deck ich den Tisch f�r... Oh, den hab ich schon gedeckt.
Dann werd ich die H�hner f�ttern.
Libby, haben wir gestern den Schinken aufgegessen?
Dauernd verschwindet hier was.
Hier. Putt, putt, putt.
Libby, wirf was rauf, mir knurrt der Magen.
Pfeifen
Barry, das kannst du doch nicht machen.
Ich hab dir einen ganzen Schinken gebracht, 4 gekochte Eier
und 1/4 l Milch, ein St�ck Kuchen und 6 Tomaten.
Glaubst du, ein Mann kann davon satt werden?
Ist das alles, was du zu sagen hast? - Du kommst mir ver�ndert vor.
Ich wei� nicht, warum. Sags mir nicht.
Jetzt wei� ichs, das Kleid. Das hast du noch nie angehabt.
Ja, das ist neu. Das hat mir Ma gemacht.
Nicht m�glich. - Sie will mir noch eins n�hen.
Steht dir gro�artig. - Modellkleid.
Donnerwetter.
Lachen
Jetzt lachst du mich aus.
Ich lache nur, weil ich gl�cklich bin.
Es ist verr�ckt, aber ich bins wirklich.
Dein s��es Gesicht hat mir von Anfang an gefallen.
Aber ich hab nie gewusst, dass du so sch�n bist.
Barry.
Komm rauf, Libby. Ich muss dich ansehen.
Wenn du nicht raufkommst, komm ich runter.
Nein, ja nicht.
Je n�her du kommst, desto sch�ner bist du.
Ich m�chte, dass alle Leute in der Stadt sagen,
das ist Barry Burnettes Frau.
Sie ist die Sch�nste von allen.
Schritte
Das war nur dein Vater. Er hat was ausgesch�ttet.
Hat er was von dem Karren gesagt? - Der muss repariert werden.
Damit h�tten wirs bis zur Hauptstra�e geschafft.
Im Wald ist es sicherer. Da kenn ich alle Wege.
Machen wir uns lieber gleich aus dem Staub.
Wenn hier jemand reinplatzt, ist es zu sp�t.
Ich wei�. Aber wir m�ssen warten, bis die Streife weiter weg ist.
Wie es jetzt aussieht, ist es hier sicherer.
Sei nicht so ungl�cklich. - Ungl�cklich?
Ich bin so gl�cklich, dass ich vergesse, wie verr�ckt das ist.
Ich sehe nur dich. Das ist ein wundersch�nes Kleid.
Ich freue mich, dass es dir gef�llt.
In einer Zeitschrift war ein Bild von einem Mann in einem Anzug.
Vor dem Einschlafen hab ich dich darin gesehen.
Deine Krawatten kannst du dir selbst aussuchen.
Aber deine Anz�ge such ich mit dir aus, ja?
Blau w�rde dir stehen. Das passt zu deinen Augen.
Ein brauner Anzug w�re mir lieber, wenn wir heiraten.
Musik
Hallo. Ich bins.
Tag, Jeff.
Das M�dchen, das nur ein Kleid besitzt.
Das ist schon das zweite, das ich sehe.
Gef�llts Ihnen? - Gro�artig.
Ich w�r stolz, wenn ich ein M�dchen in so einem Kleid besuchen d�rfte.
Tag Mr. Barker. - Tag Mrs. Saul.
Ich will mich mit ihrer Tochter verabreden.
Das w�r doch nett, nicht wahr? - Mich hat er nicht gefragt.
Gibts was Neues?
Der Erdrutsch hat uns zur�ckgeworfen.
Haben sie den Str�fling gefunden? - Noch nicht.
Die Leute meinen, wenn er noch lebt, m�ssten sie ihn verpasst haben.
Sie wollen noch mal hier unten suchen.
Ist Ihr Mann zu Hause?
Er arbeitet an seinem Wagen. Seit 3 Tagen.
Ich hab �l und Benzin f�r ihn.
Steigen Sie ein, Libby, wir bringens ihm r�ber.
Alles, was defekt war, hab ich repariert.
Trotzdem springt der Motor nicht an.
Vielleicht brauchen Sie eine neue Batterie.
Da ist �berhaupt keine Batterie drin.
Vielleicht kann ich Ihnen eine besorgen.
Ist schon was wert, wenn man einen Ingenieur im Haus hat.
Jeff und ich machen ein Gesch�ft auf.
Wir machen hier ne Tankstelle auf.
Ich geb das Land, und Jeff kauft die Pumpen.
Ihm hats die Gegend angetan, nicht wahr?
Ja, hier gef�llts mir.
Ich hab �l und Benzin, wo soll das hin?
Das bringe ich in die Scheune. - Das mach ich schon.
Was hast du denn? - Nichts.
Hey, Jeff, bringen Sie mir die alte Pumpe mit.
Wo ist die denn? - Irgendwo in ner Ecke.
Ist gut.
In welcher Ecke denn? - Oben auf dem Boden.
Ich hol sie, Pa.
Musik
Geben Sie her, ich trag sie.
Da oben steht so viel altes Ger�mpel.
Sie h�tten sie bestimmt nicht gefunden.
Ist schon gut, Libby.
Danke.
Dann k�nnen wir den Reifen aufmontieren.
Tut mir leid, ich muss wieder runter.
Warten Sie, ich k�nnte mit Ihnen ins Camp fahren
und mich um ne Batterie k�mmern.
Warum nicht?
Dann k�nnten Sie mich nach Hause fahren und mit uns essen.
Danach k�nnten wir Gin-Romme spielen.
Heute Abend bin ich mit Libby zusammen.
Hab ich recht, Libby? - Doch, ja.
Zum Abendbrot bring ich ihn wieder, Libby.
Musik
Barry.
Es hat keinen Sinn, Libby. Ich werde mich nie �ndern.
Ich will dich da nicht mit reinziehen.
Sag doch so was nicht.
Es war mir nie klar, dass ich ein Verbrecher bin.
Jetzt wei� ichs.
Das bist du nicht, Barry.
Ich wei� also nicht, was in meinem Kopf vorgeht?
Nein.
Libby, das kannst du nicht verstehen.
Ich hab den Kerl da unten geh�rt.
Ich wusste, in 1 sek ist er oben und hat mich geschnappt.
In dieser Sekunde hab ich die Qualen der ganzen 7 Jahre empfunden.
Und ich habe das Leben gef�hlt, wie wir es gelebt h�tten.
Und wie es uns genommen wurde.
Musik
Tag Mrs. Saul. Das freut mich. Gehts Ihnen besser?
Ja, danke, Sheriff.
Ist Ihr Mann zu Hause? - Nein, aber er m�sste bald kommen.
Ich glaub, ich kanns genauso gut mit Ihnen besprechen.
M�chten Sie Kaffee f�r Ihre Leute? - Nein, danke.
Ich will Ihnen keine Angst machen,
aber Ihr Haus ist das einzige, das er �berfallen k�nnte.
Wovon reden Sie? - Von dem Str�fling.
Vermissen Sie Lebensmittel oder Kleidung?
Nein, das w�r mir aufgefallen.
Glauben Sie, dass er in der N�he ist?
Wir sind ziemlich sicher, dass er zur�ckgelaufen ist.
Wir haben eine Spur. Die f�hrt in diese Gegend.
Ich hab ne Streife eingesetzt, die alles durchsucht.
Ist Libby zu Hause? - Ja, aber ich wei� nicht, wo.
Ich lass Ihnen zum Schutz ein paar von meinen Leuten hier.
Cliff kommt gleich und bringt Mr. Barker mit.
Dann bin ich beruhigt. Beinahe h�tt ich was vergessen.
Ich glaube, der geh�rt Miss Libby.
Den haben wir in der H�tte gefunden.
Sie hat ihn da wohl irgendwann liegen lassen.
Sie werden m�de sein, Sheriff.
Nein, mir macht diese Jagd richtig Spa�.
Ich habe das Gef�hl, dass wir den Mann heute fassen.
Das hoffe ich, Sheriff. - Wiedersehen.
Wiedersehen.
Wir sind lange auf dem Schiff.
Du wirst staunen, wenn du unsere Kabine siehst.
Wird da auch ein Spiegel an der Schrankt�r sein?
Da gibts alles, was du dir w�nschst.
Du brauchst nur zu klingeln,
und ein Mann in einem wei�en Anzug bringt dir alles, was du m�chtest.
Gehen wir dann in ein richtiges Hotel?
In ein Luxushotel, Liebling.
Wir werden...
Wir werden ein wunderbares Paar, Libby.
Diese Str�flingsgeschichte ist dann vergessen.
Ich werde zum Gouverneur gehen und sagen:
Vor langer Zeit bin ich entflohen.
Aber seitdem habe ich mich gut gef�hrt.
Ich und meine Frau.
Sehen Sie sich unsere Kinder an, unser Gesch�ft, unser Haus.
K�nnen Sie meinen Fall nicht streichen?
Wir werden die besten B�rger im Staat sein.
Wenn Sie uns nur eine Chance geben.
Mutter, wir lieben uns.
Hilf uns bitte.
Einem Str�fling helfen, der einen Mord begangen hat?
Der mit meinem Kind weglaufen will? - Er ist kein Verbrecher.
Ihr werdet beide nicht lebend aus dem Wald kommen.
Und selbst wenn, w�rdet ihr in Elend leben.
Sag das nicht.
Komm, Libby, hier k�nnen wir nicht bleiben.
Ma, ich hab dich lieb, aber...
Ein anst�ndiger Mann w�rde einem M�dchen nicht zumuten,
so ein Leben zu f�hren.
Sich zu verstecken, von einer Arbeit zur anderen zu rennen.
Immer in Angst zu leben.
Ich finde, Sie und Ihr Mann haben wie Verbrecher gehandelt.
Jedenfalls ihr gegen�ber. Komm, Libby.
Musik
Libby, um Gottes Willen. Libby, ihr kommt nicht durch.
Im Wald wimmelt es von seinen Leuten.
Ihr kommt beide ins Gef�ngnis.
Musik
Ellie, was ist denn? Ich komme.
Wo bist du?
Musik
Bist du verr�ckt, Libby? - Libby, kommt mit mir mit.
Wollen Sie, dass sie umgebracht wird?
Lassen Sie mich los. Wir lieben uns.
Haben Sie nicht geh�rt, was sie gesagt hat?
Jeff. Jeff.
Barry.
Was ist da drau�en los?
Warte, ich will mit. Liebst du mich nicht mehr?
Es ist sinnlos, gibs auf. - Dann will ich nicht mehr leben.
Du tust dir weh, lass los. - Nein.
Barry.
Musik
Da ist er ja.
Sch�sse
Barry.
Barry.
Musik
Schuss
Musik
Schuss
Musik
Schuss
Musik
Barry.
Barry.
Barry.
Sieh mal, Libby. Da ist ein ganz Gro�er.
Ich glaub, den kriegen wir.
Sieh doch. - Wir m�ssen weiter.
Glaubst du, dass du gehen kannst, wenn ich dir helfe?
Sie m�ssen jede Minute hier sein.
St�hnen
Barry.
Jetzt schnappen sie mich nicht mehr. Es ist zu sp�t.
1:0 f�r mich.
Ich wei� nicht, warum ich hier raufgelaufen bin.
Es ist ganz komisch. Ich f�hl mich auf einmal so frei.
Als ob ich aufm Schiff aufm Ozean w�re.
Verstehst du? - Ja. Du darfst nicht so viel reden.
Es war vielleicht ganz richtig so.
Ich hab jemanden gebraucht.
Einen Menschen, dem ich sagen konnte, wies in mir aussieht.
Und der wei�, dass ichs nicht mit Absicht getan habe.
Das wei� ich. Das wei� ich.
Und ich werde nie vergessen, was du mir mit deiner Liebe gegeben hast.
Durch dich bin ich ein anderer Mensch geworden.
Sieh doch, da. Siehst du ihn?
Jetzt ist er entwischt.
Barry.
Barry.
Ja, Liebling. Er ist auch frei.
Das Essen ist gleich fertig.
Was sagst du dazu? Jetzt bin ich so weit.
Du hast erz�hlt, Jeff Barker wollte mitmachen.
Tut er auch. Er steht ja mit drauf. Und Kompagnon.
Wo ist denn Libby? - Ich wei� auch nicht.
Baul�rm und Musik
Hallo Libby. - Hi Jeff.
Jetzt kommen wir sehr sch�n vorw�rts.
Man muss sich nur anstrengen, dann wirds auch.
Erk�lte dich nicht, Libby. Hier, leg meine Jacke um.
Musik
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