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HALT MICH FEST
Jeppe?
Schatz, Papa hat angerufen. Du sollst im Laden helfen.
Aber ich trainiere jetzt, Mama, das ist wichtig.
Das andere aber auch. Heute ist der wichtigste Tag diese Woche.
Ich mache heute auch was Wichtiges. - Das weiß ich doch, was du heute vorhast.
Ist dein Aufsatz fertig? - Na klar, was denkst du denn?
Ich fahre dich nach Odense, okay? - Danke.
Und, wie weit bist du?
Ich bin schon fast fertig.
Das kannst du doch besser. - Die kacken eh wieder alles zu.
Ein Tierladen hat was von einem Immobilienmakler -
der möchte auch saubere Häuser.
Da ist deine Mutter.
Ja, ich muss zum Training. Bis dann, Papa.
Bis dann, tschüss. - Tschüss.
Tut dir das Training gut, Jeppe?
Du bist nicht mehr in der Grundschule und deine Leistungen lassen echt nach.
Vielleicht werde ich ja Basketball-Star und spiele für die Lakers in Amerika.
Ich habe doch bestanden, oder?
Wir, oder? - Was?
Wir haben die Prüfung bestanden, Jeppe.
Viel Spaß beim Training. - Danke.
Nimmst du den Bus zurück? Ich habe eine Eltern-Lehrer-Konferenz.
Ja. - Bis dann, Schatz. Tschüss.
Wir sehen uns in L.A..
Wir üben Standardsituationen, versuch einfach mitzumachen.
Wirf her, wirf her!
Na los, na los.
Kommt mal alle her.
Das Ende der Tabelle widert mich an.
Jeppe ist ein guter Nachwuchsspieler.
Ich will es mal mit ihm probieren. Niemand hier hat einen Stammplatz.
Ich will Aggressivität und Kampfgeist, verstanden?
Ja, Coach. - Drei gegen drei, zwischen den Linien.
Jeppe, du verteidigst. - Ja.
Viel Glück.
Na los, Jungs!
Nun macht schon! - Hier rüber!
Los, schneller! Und richtig blocken! Ihr müsst aggressiver spielen, kommt!
Ja, so ist's gut. Gut gespielt, Jeppe!
Machst du schlapp? Dann geh zu den Mädels.
Dem geht's gut, Coach. - Na gut. Dann mal los, Jungs.
So ist's gut, Mus.
Das Ritual kriegen alle Neuen ab.
Nach 1.000 Sit-ups merkst du den Ellenbogen nicht mehr. Los!
Jeppe, du spielst ab sofort.
Es muss nur mehr von da kommen.
Du bist ein außerordentlich begabter Spieler.
Diesen Sommer gehen die 38 Besten für ein NBA-Trainingscamp nach New York.
Da kommen aber nur Uni-Leute mit. - Dann bin ich eh raus.
Jetzt hör mir mal zu.
Wenn sie dich mitnehmen,
wird dich jedes College in Amerika in der Mannschaft haben wollen.
Und von da geht's direkt in die NBA.
Aber es muss von hier drinnen kommen.
Du kriegst noch eine Chance. Wenn du die versaust,
geht's wieder zu den Junioren. Haben wir uns verstanden?
Ja. - Gut.
Also was ist ab sofort das Wichtigste? - Fokus, Fokus, Fokus.
Ich kann dich nicht hören! - Fokus, Fokus, Fokus!
Was machst du denn da? Mama wird ausflippen.
Dann will ich jetzt aber Spaß haben. - Papa!
Komm her.
Wann musst du los? - Morgen.
Du bist der Kapitän.
Kannst du nicht von zu Hause aus Anweisungen geben?
Du hast Recht, das werde ich tun. - Ich mein's ernst.
Ich weiß.
Riechst du gern das Wasser?
Ja.
Und du?
Mir gefällt es hier. Ich vermisse Odense kein bisschen.
Was ist mit deinen Freunden?
Teils teils.
Hier muss ich nichts erklären.
Mich kennt hier niemand.
Ich werde mich umziehen. Wo ist Mama?
Ich glaube, bei dir im Zimmer. - Warum das denn?
Sie hilft dir auszupacken. - Meine Sachen gehen sie nichts an!
Cecilie, Süße, lass das.
Sie sind wirklich gut.
Nur ein wenig brutal. - Sie helfen mir.
In Svendborg findest du einen Arzt zum Reden.
Einen Profi. - Im Moment
reicht mir einfach die neue Umgebung.
Ich gehe duschen.
STAATLICHES GYMNASIUM SVENDBORG
Verdammt, hab ich 'nen Kater. - Am Wochenende soll man abschalten.
Und womit? - Danke, dass du fragst.
"Inspektor Barnaby", alle 82 Folgen. - An einem Wochenende?
Ich spule vor. - Du bist komisch.
"Inspektor Barnaby" ist Reality-TV in seiner reinsten Form.
Das ist zu hoch für dein Sportlerhirn.
Wird schon gut gehen.
Bis dann.
Du brauchst die Physik-Hausaufgaben? Jeppe, Jeppe, Jeppe,
das wird dich einiges kosten.
Mann, Smelle, ich komme kaum hinterher. Meine Mutter killt mich.
Hallo? Erde an Jeppe.
Okay.
Okay was?
Ich hoffe, ihr hattet ein tolles Wochenende und habt euch gut erholt.
Wie üblich, können sich neue Schüler vor der Schülerschaft vorstellen.
Willkommen.
Hi, mein Name ist Cecilie. Ich bin aus Odense hierher gezogen.
Statt vieler Worte möchte ich etwas singen.
Singen? Okay.
Ist ziemlich mutig, zu singen. - Eine Nonne aus Odense bei X-Faktor.
Lieber Gott, wo bist du? - Smelle, halt den Mund.
Vielen Dank fürs Zuhören. Das bedeutet mir sehr viel.
Vielen Dank an Cecilie für das wunderbare Lied.
Denkt an die Halloween-Party. Danke, das war die Morgenversammlung.
Das war toll.
Cecilie?
Ja? - Das war wunderbar.
Danke.
Ist noch was? Ich müsste sonst in die Klasse.
Genau, ich auch. Deswegen sind wir ja hier.
Ich bin neu. Ich habe keine Ahnung, wohin.
Genau, das sagtest du bereits.
Vielleicht sehen wir uns später. - Vielleicht.
Du gehst aber ran.
Ich heiße übrigens Jeppe.
Wie ist es gelaufen?
Heute Morgen hat sie mich gehasst.
Aber als sie nach Hause kam, hatte sie ein Leuchten im Auge.
Keine Ahnung, was da abgeht.
Vielleicht ein Junge?
So schnell?
Wer so schön ist wie du.
Da kommt sie. Papa ist auf Skype.
Hallo, Papa. - Hallo, Cecilie.
Ist die Schule gut? - Die sind echt nett.
Aber jetzt muss ich zum Bus. - Ich wollte dich doch fahren.
Ach, das passt schon. Hab dich lieb, Papa.
Bussi. - Und was ist mit Frühstück?
Du hast Recht. Sie strahlt förmlich.
Jeppe, steh auf. Frühstück.
Guten Morgen. - Morgen. - Morgen.
Bis später. - Was, kein Frühstück?
Keine Zeit.
Es ist sieben Uhr. Was ist denn los? - Nimmt er die Schule jetzt ernst?
Das kann ich nur hoffen.
Komm schon.
Hi. - Hi. Du bist früh dran.
Wartest du auf jemanden? - Ja, das tue ich. Auf dich.
Auf mich? - Aber ich sollte mich erstmal vorstellen.
Ich bin Jeppe. - Hallo, Jeppe.
Wollen wir mal ins Kino gehen?
Aber das geht wahrscheinlich nicht,
du hast ja sicher schon einen Freund... - Wann?
Echt?
Super. Freitag um 21 Uhr? Ich kann...
Ins Scala? - Ja.
Ich schreib dich auf Facebook an. - Da bin ich nicht.
Echt? Kriege ich dann deine Nummer? - Mal sehen.
Wie sehe ich aus? - Cecilie wird umfallen,
sonst verstehe ich die Welt nicht mehr. Du siehst toll aus.
Was seht ihr euch an? - Keine Ahnung. Worauf stehen denn Mädels?
Im Scala läuft wieder "Liebe". - "Liebe"?
Mit den zwei Alten, die dann sterben? - Der hat in Cannes einen Preis bekommen.
Da pennt sie nach fünf Minuten ein.
Oder sie hält unseren Sohn für erwachsen und sensibel.
Genauso aber könnte sie ihn für ein Weichei halten.
Wow, du schwitzt aber, Jeppe. - Karl!
Scheiße. - Was machst du denn?
Ich gehe duschen. - Wirklich, schon wieder?
Musste das sein? - Ja, ich denke schon.
Du bist manchmal echt ein Arsch.
Ich musste auch um dich kämpfen. - Allerdings.
Da ist es doch nur fair, wenn er sich etwas anstrengen muss.
Verstehe.
LIEBE
Hi. - Hi.
Der Bus kam leider zu spät. - Hauptsache, du bist da.
Ich dachte schon... - Was? Dass ich dich versetze?
Ja...das habe ich gedacht.
Was sehen wir uns an? - "Liebe".
"Liebe"? - Ja, meine Mutter meinte...
Ich habe gehört, der sei sehr...ästhetisch.
Okay.
Können wir lieber den gucken?
Hi, kann ich die "Liebe"-Karten gegen "Fast & Furious" tauschen?
Das schüttet ja.
Was für ein toller Film! - Echt jetzt?
Der war mega! "Ich habe keine Freunde, ich habe eine Familie."
So geil, der Spruch. - Ja.
Was bekommst du von mir? - Aber nein, du bist eingeladen.
Danke. Dann bin ich das nächste Mal dran.
Klingt gut.
Also... - Wollen wir noch ein Bier trinken?
Ich weiß nicht... - Die haben auch einen Latte.
Ich habe eine bessere Idee.
Woher kennst du die Kneipe? - Letzte Station der Kneipentour.
Ich weiß, aber... - Mein Vater und ich sind hier immer.
War nur 'n Spaß. Ich habe meine neuen Freunde zum Nachtleben befragt.
So eine Kaschemme ist natürlich ideal für ein junges Mädchen.
Ich war noch nie in so einer Kneipe.
Kann ich also abhaken. Und ich habe noch nie Billard gespielt.
Zwei Haken auf der Liste.
Was noch? - Wirst schon sehen.
Du könntest es echt in die Staaten schaffen.
Das ist fantastisch. - Wahrscheinlich wird es nichts.
Meine Eltern sind nicht so begeistert von dem ganzen Training.
Scheiß auf sie. Warum müssen sich Eltern immer einmischen?
Die haben null Ahnung! - Echt null Ahnung!
Ich brauche nur einen Abschluss.
Warum ist das so wichtig? - Damit ich ein Stipendium kriegen kann.
Ich bin ziemlich gut in der Schule.
Ich kann dir helfen, wenn du willst.
Könnte ich sogar annehmen.
Bitte tu das.
Hier haben Jack und ich gespielt,
bevor ich den Korb zu Hause bekam. - Jack?
Mein bester Freund. - Aha. Ist Jack denn gut in Basketball?
Nein.
Wie groß bist du eigentlich? - 1,92.
Bist du deswegen so gut in Basketball? - Ist schon hilfreich.
Ich bin 1,68. - Und worin bist du gut?
Im Leben.
Zeig mal, was du kannst, Herr 1,92.
Das ist ein Fußball. - Na und? Hast du etwa Schiss?
Na los!
Wenn du mit geschlossenen Augen triffst,
erfüllt sich dein größter Wunsch. - In das Quadrat da?
Da würde der Korb sein. - Okay.
Geh ein bisschen zurück.
Sonst ist es zu leicht.
Das ist die Drei-Punkt-Linie.
Ach du Scheiße. - Geht mein Wunsch jetzt in Erfüllung?
Auf jeden Fall.
Du bist dran.
Du glaubst nicht an dich.
Mein Wunsch wird sich erfüllen.
Danke für den tollen Abend.
Wir sehen uns am Montag.
Na los, Mus!
Los, los, los!
Unten durch, komm! - Na also, Jeppe,
hol ihn dir. Gut, weiter so!
Mann gegen Mann. - Packst du, Liam!
Scheiße, fuck!
Gut, Jeppe!
Was soll der Scheiß, Mann? - Training bei den Mädels.
Probier's doch mal. - Fick dich!
Yo, ganz ruhig. Das hast du dir eingebrockt.
Liam, komm her. - Gut gemacht.
Du kommst in die Auswahl.
TUNTE JACK
Hey, Jack. - Was geht, Tunte?
Hab gehört, du hast das Spiel gerockt.
Da sollten die Dollars bald tanzen. - Nein, aber die Auswahl könnte klappen.
Der Coach meint, ich fliege nach Amerika. - Schön. Bist du bereit?
Okay, schnick, schnack, schnuck.
Schere. - Mist, Papier.
Das Bier geht auf dich.
Fahr nicht über den Buckel, okay? - Ja. - Aua!
Was wollt ihr denn? - Hallo, Onkel.
Darauf steht die Todesstrafe. - Bitte begnadige uns, Knud.
Warum nicht?
Freitag ist die erste Rate fällig, Jack. - Ich breche nie mein Wort.
Niemals.
Sag hallo zu Beatrice. Ist sie nicht wunderschön?
Ein 1968 Oldsmobile.
Rocket 350 Motor. Hält fast die Spur und braucht nur ein paar Streicheleinheiten.
War ein Schnäppchen, 20 Riesen. - 20 Riesen? Für den Schrotthaufen?
Komm.
Zuerst fahren wir in den Süden, dann eroberst du die Vereinigten Staaten.
Darf sie mitkommen?
Das muss der Kühler sein. Kann wer mitkommen?
Ein Mädchen. - Vom Basketball?
Nein, aus der Schule. - Meine Rede,
auf der Oberschule gibt's irre Tussis.
Aber ein Dreier wäre vielleicht zuviel verlangt.
Wie heißt sie? - Cecilie.
Sie heißt Cecilie.
Meine Fresse, dich hat's erwischt.
Ja, ich glaube auch.
Hey. Habt ihr Cecilie gesehen? - Das hast du schon gestern gefragt.
Und vorgestern. - Sie fehlt schon die ganze Woche,
irgendwas mit ihrer Familie. Ruf sie doch mal an.
Ich habe keine Nummer. Facebook geht auch nicht.
Da können wir dir auch nicht helfen. Sorry.
Grüßt sie bitte.
Hey.
Dein Handy.
Die hast du nicht von mir.
Danke.
Hi, hier ist Cecilie. Hinterlass eine Nachricht und ich rufe zurück.
Hi Cecilie, hier ist nochmal Jeppe.
Ich will nur wissen, wie es dir geht. Ruf mich an, wenn du kannst. Bis dann.
Cecilie? - Hi.
Was soll das denn?
Das waren 10 beschissene Ballverluste. 10!
Ein echtes Spiel hätten wir verloren. - Tut mir leid, Coach.
Sei still. Nur Verlierer entschuldigen sich.
Du gehst auf die Bank.
Hi, hier ist Cecilie...
Also, ich bin in der Lage, jeden Auftrag auszuführen.
Wow!
Die Nonne hat sich herausgeputzt, was?
Hi. - Hi.
Jeppe, können wir reden? - Jetzt?
Ja. Komm mit!
Lange nicht mehr gesehen. - Ja.
Was ist in Odense passiert? Wo warst du nur?
Nichts Wichtiges.
War echt nichts Besonderes.
Tut mir leid, nicht angerufen zu haben.
Passt schon. - Nein, ich mein's ernst.
Es tut mir wirklich leid.
Ups, besetzt.
Ich will jeden Moment mit dir verbringen.
Dann zeig es mir.
Taxi gefällig? - Hey, Alter.
Hast du 'nen Führerschein dafür? - Ich habe gar keinen Schein.
Wo ist denn die berühmte Schönheit? - Sie kommt in dem Bus.
Hast du ihr erzählt, was das für 'ne Party ist?
Bist du irre?
Wie lange wollen wir denn auf die Süße warten?
Vielleicht sollten wir los.
Mist. Eine Tussi, die "Fast & Furious" mag,
sollte man nie wieder loslassen. - Ich weiß nicht mal, wo sie ist.
Was geht, Mädels?
Hi.
Der Bus war weg, da habe ich ein Taxi genommen. Hi.
Du siehst gut aus. - Danke.
Gut? Das ist die Untertreibung des Tages. - Jack, das ist Cecilie.
Cecilie, Jack. - Hi, Jack.
Fahren wir jetzt nach Cannes oder auf eine Trucker-Party in Stenstrup?
Trucker-Party? Was genau ist eine Trucker-Party?
Das ist ein nettes Beisammensein mit Armdrücken und Reifen schmeißen.
Okay. - Ist das okay für dich?
Auf so was war ich noch nie.
Wer von euch hat 'nen LKW-Führerschein? - Jack hat einen.
Quatsch. Madame?
Wir vergewaltigen übrigens Frauen und killen sie dann.
Okay. Cool.
Na los!
Was ist denn los, Onkel?
Sie ist stark. Wer ist sie - Wonder Woman?
Eine Runde für alle! - Aber gerne doch.
Will sich noch jemand blamieren? - Nein, nein, nein.
Hoch die Tassen!
Wollen wir noch einen trinken? Komm, wir trinken noch einen. Einen noch!
Es ist hier drin.
Und da ist sie - meine und Jacks Traumkarre.
Wow! Meine Güte...
Wunderschön, oder? - Ja, unglaublich.
Wir wollen nach Süden. Kommst du mit? - Sehr gerne.
Musik.
Salud Señor.
Salud Señorita.
Ich liebe dich.
Was ist los? Hey...
Cecilie... - Lass mich!
Cecilie, langsam. - Nimm deine Griffel weg!
Gib mir meine Bluse, meine Bluse.
Hier.
Moment noch. - Nein.
Cecilie, hey...
Es ist aus! - Was soll das heißen?
Fass mich nicht an. - Cecilie, jetzt...
Lass mich in Ruhe! Ich kann das nicht, Jeppe!
Kapier's doch endlich! Es ist vorbei.
Fahren wir jetzt oder nicht?
Ja.
BITTE SAG, WAS ICH FALSCH GEMACHT HABE. DAS IST ALLES. JEPPE.
Die Rabbits greifen an!
Auf geht's, Angriff! Na los, hängt euch rein!
Ja, Liam!
Ja, super!
Ab in die Verteidigung!
Los, Tempo!
Abgeben! Abgeben!
Liam hat den Ball!
Scheiße.
Liam Potter ist verletzt.
Mein Bein.
Wechsel!
Wechsel, Wechsel...
Okay, Jeppe, das ist deine Chance.
Du bist im Aufbau. Thomas, du bist die Vier.
Ja. Es geht los. Bist du bereit?
Ja. - Dann los.
Na los, Jungs, weitermachen! Los!
Die Odense Rabbits verteidigen.
Ich geh rein. - Na los, Jeppe, komm!
Jeppe, Jeppe!
Cecilie.
Schau nach vorn, Jeppe, na los! Gib den Ball ab!
Ja!
Gutes Spiel. Zurück, zurück, zurück!
Los, gib ab!
10, 9, 8, 7, 6...
Fünf Sekunden!
4, 3, 2, 1.
Ja!
Sehr gut! Willkommen in der Mannschaft, Alter!
Bitte. Bitte lass es sie sein.
Ja!
Geschafft, ja!
Deine Haare sind ab. - Ja.
Gefällt mir. - Danke.
Ich habe deine Jacke dabei.
Danke.
Es tut mir echt leid, dass ich so ausgerastet bin.
Wollen wir spazierengehen?
Klar.
Wie war der Endstand? - 95:92.
Nur wegen dir.
Du bringst mir Glück.
Magst du meine Haare wirklich? - Ja, sieht cool aus.
Das klingt wunderbar.
Ich steh nicht so auf Oper, aber es klingt gut.
Hey, hey...
Alles klar?
Jeppe, ich...
Was?
Komm, wir setzen uns.
Das ist aus einer Oper von Bellini. "Romeo & Julia".
Woher weißt du das?
Meine Mutter liebt die Oper, ich höre das schon mein ganzes Leben.
Julia singt, wie sehr sie sich nach Romeo sehnt.
"Die Brise, die mich umweht, erinnert mich an deine Seufzer."
So ging es mir in den letzten Tagen.
Aber jetzt bleibst du bei mir.
Jeppe, ich habe Krebs.
Ich soll nun eine Chemo machen. Da bin ich durchgedreht.
Das erste, woran ich dachte, war, dass meine langen Haare ausfallen würden.
Da habe ich sie abgeschnitten.
Du wirst wieder gesund, auf jeden Fall.
Die moderne Medizin schafft das.
Aber okay, das hast du schon tausendmal gehört.
Ich hatte Angst, dich in mein Leben zu lassen.
Angst, dass du mich dann verlassen würdest.
Schön, dass du es erzählt hast.
Das ist unser Geheimnis.
Drei Punkte.
Die Odense Rabbits sind im Angriff!
Na los, Jeppe!
Jeppe hat den Ball,
er ist auf direktem Weg zum Korb.
Ja! Ja, geschafft!
B zum Quadrat ist gleich C. Also... - Das habe ich schon gemacht.
Cecilie, keine Ahnung, wie du das machst,
aber seine Zensuren waren noch nie so gut.
Wirklich?
Danke, dass du das machst. - Darauf trinke ich.
Eine sehr gute Idee. - Prost.
Prost, Marianne. Ich mach's, bis er schwierig wird.
Ach... - Abgemacht.
Auf dich, Cecilie.
So...
Magst du lieber ein Bier? - Nein, das ist gut.
Okay, dann bleibt's bei Wein.
Lasst es euch schmecken. - Danke.
Sieht echt lecker aus.
Reichst du mal bitte rüber? - Danke.
Das ist ein schönes Lied. Meine Lieblings-Oper.
Das ist aus Bellinis Oper "Romeo & Julia".
Julia singt darüber, wie sehr sie sich nach Romeo sehnt.
Jetzt bin ich beeindruckt. - Kaum zu glauben.
Man trifft nicht jeden Tag einen 17-jährigen, der die Oper mag.
Darum bin ich mit ihm zusammen. - Also nicht, weil er gut aussieht?
Wollen Sie noch mehr über die Oper wissen?
Pure Begeisterung.
Was hast du denn vor, wenn's mit der Oper nicht klappt?
Habe ich doch schon erzählt. Er wird Profi-Basketballer in den Staaten.
Ich muss erstmal in die Auswahl, aber das wäre schon cool.
Kann man denn damit was verdienen? - Klar. Die Besten kriegen
2 bis 300 Millionen im Jahr.
Okay.
Und wie viele wollen die Besten sein?
Ein paar sind es schon. - Okay.
Es ist gut, wenn man Träume hat, aber...was ist mit der Schule?
Das ist nicht nur ein Traum. Das ist eine Hoffnung.
Sollen wir keine Hoffnung haben, Papa? - Aber doch, natürlich.
Das war eine dumme Frage.
Die Zukunft passiert so oder so.
Cecilie meinte, Sie sind Kapitän eines Supertankers.
Ja. - Sowas ist sicher schwer zu lenken.
Du kannst gern mal mitkommen, wenn du willst.
Nur nicht die Krankheit erwähnen.
Über die wird kein Wort verloren. Eigentlich ist sie gar nicht da.
Cecilie, bitte nicht jetzt.
Das nennt man Hilferuf. Ich habe einen Namen,
ich existiere. Hört mich, helft mir!
Aber niemand hört mich. - Schatz, wir können doch darüber reden.
"Darüber". Es nennt sich "Krebs".
Cecilie, bleib da.
Ich gehe mal und rede mit ihr. - Danke, Jeppe.
Manchmal stelle ich mir vor, dass lauter kleine Wesen in mir wuseln.
Sie leben in Dörfern und reparieren alles.
Und irgendwann begehen sie Selbstmord.
Dann ist Platz für neue Kräfte.
In einem der Dörfer leben die Tutgilas.
Ein böser Geist vergiftet den Bach, aus dem sie trinken.
Die Tutgilas begehen keinen Selbstmord.
Sie werden stark und aggressiv und verbreiten sich in mir.
Die Tutgilas töten und essen alles, was ihnen über den Weg läuft.
Ich will mit ihnen reden, aber sie hören nicht zu.
Nono ist meine letzte Hoffnung.
Nono ist ein Tutgila,
der Größte und Stärkste.
Aber er ist freundlich und sanft.
Wenn sie ein Dorf einnehmen, will er sie immer davon abhalten, alle zu töten.
Aber geschafft hat er es noch nicht.
Ich bin erst 16.
Ich will noch so viel erleben.
Ich will mit dir in die Staaten gehen.
Nach Venedig und in einer Gondel fahren.
Nach Thailand, Tibet und China.
Ich will singen und tanzen.
Ich will nicht krank sein.
Ich bin nicht verrückt. Es gibt sie wirklich.
Hey.
Du bist nicht verrückt.
Und ich bin da.
Was ist los, Alter? Wusste ich doch, dass ich dich hier finde.
Ich will nur allein sein. - Ja, machst dich rar.
So ist das halt, wenn man ständig an 'ne Muschi denkt.
Du bist geschmacklos.
Tut mir leid, Sir. Dass Sie so etepetete tun, ist mir neu.
Wo ist Ihr Butler? Ich brauche eine Pediküre und etwas Kaviar.
Ich mag nicht ständig von Millionen, Pools und Butlern labern.
Das ist so ein Schwachsinn.
Ein riesen Haufen Scheiße. - Okay.
Entspann dich, ist doch nur Spaß.
Ich weiß auch was Lustiges.
Cecilie hat Krebs.
Das tut mir leid. Kann ich irgendwas...
Nein, du kannst gar nichts machen!
Und das Schlimmste ist, ich auch nicht.
Ich kann optimistischen Scheiß erzählen, von dem ich nichts verstehe.
"Du wirst gesund. Die moderne Medizin ist schon so weit." Einen Scheiß ist sie!
Mein Güte, Jeppe. Das wird schon wieder.
Und woher willst du das wissen, häh?
Sie wird sterben!
Die Leute werden auch wieder gesund.
Bist du jetzt Arzt? Dein Leben dreht sich doch nur um Bier und die blöde Karre.
Jeppe, das ist nicht fair.
Fair? Du hast vollkommen Recht.
Fair ist es nur, wenn ich das schwarze Viereck da treffe.
Dann wird sie gesund.
Sie muss einfach.
Du spinnst doch.
Jeppe, komm, wir gehen zu dir und reden...
Lass mich allein. - Na komm, wir gehen...
Verpiss dich! - Okay,
Freund.
Du weißt, wo du mich findest. Jederzeit.
Grüß Cecilie von mir.
Was ist passiert? - Wir ahnten ja nichts...
Was ist denn los? - Cecilie ist...
Sie ist im Krankenhaus in Odense, Jeppe.
Das ist meine Schuld...meine Schuld. - Hey, du hast an gar nichts Schuld.
Weißt du Jeppe, ihr Zustand hat sich verschlechtert.
Wird sie es überleben?
Das wissen wir nicht.
Deswegen wollen die Ärzte
ihre Chemo wieder verstärken.
Wir müssen abwarten, ob das hilft.
Darf ich sie besuchen?
Klar. Natürlich kannst du das.
Das würde Cecilie sicher viel bedeuten.
Sind die Haare schon weg? - Nein.
Ich habe alle 200.000 gezählt.
Sie sind alle noch da und es geht ihnen gut.
Werden wir gewinnen? - Natürlich werden wir gewinnen.
Ich stelle mir dich einfach auf einem leeren Stuhl vor.
Dann bist du von Anfang an bei mir.
Ein Teil von mir.
So kriege ich Sachen hin, die ich sonst nie schaffen würde.
Von da drinnen, ja!
Sehr gut. - Ja, klasse.
Hey, Leute. Gutes Spiel, gutes Spiel.
Der Neue hat auch gut gespielt. Mal wieder.
Das dritte Mal über 20 Punkte.
Mach so weiter, hörst du? - Das werde ich, auf jeden Fall.
Prima. Gut gespielt, meine Herren!
Du spielst für mich.
Ihr werdet beide gewinnen,
du und Nono.
Man muss das Leben genießen, damit man keine Angst vorm Tod hat.
Fürchtest du dich vorm Tod?
Vielleicht.
Ja, natürlich fürchte ich mich.
Jeppe, du hast versprochen, dass mein größter Wunsch wahr wird.
Das war ein Spiel, ich wusste ja nicht... - Also hast du gelogen?
Nein, nein, aber...
Ich will nicht mehr hier sein. Bitte bring mich von hier fort.
Jack, es geht um Cecilie.
Ich hoffe, sie ist nicht... - Nein, nein, nein...
Aber ich könnte deine Hilfe brauchen.
Freunde sind zum Ausnutzen da, richtig?
EINGANG - ABFLÜGE
Willkommen in Las Palmas. Warten Sie, bis das Anschnallzeichen aus ist.
Eine schöne Zeit auf Gran Canaria.
Wow!
Gracias. - Adios. - Adios.
Nicht schummeln. - Nein. - Bereit? - Ja.
1, 2, 3, los.
Wow! Das ist wunderschön.
Was für ein toller Blick, echt umwerfend!
Das ist unglaublich.
Da drüben kann man Wasserski fahren. - Ja, und da unten ist ein Pool.
Scheiße, ist das schön.
Das ist so geil. Komm, wir schauen uns den Rest auch noch an!
Wow!
"Schöne Flitterwochen." - Was?
"Ihr seid jetzt in den Flitterwochen."
"Ha, ha. Viel Spaß und alles Liebe, Jack."
Partytime!
Komm, wenn du dich traust. - Okay.
Sieger! - Ging noch gar nicht los.
Hey, du schummelst! - Nein, tu ich nicht!
Wenn uns jemand hört, muss der denken, wir rammeln wie die Karnickel.
Oder wir drehen einen Porno.
Dann sollten wir ihnen was bieten.
Ja! Nimm mich, ja! - Oh ja!
Fester! Nimm mich! - Ich komme! Ich komme!
Ja! - Ich komme! - Bitte nimm mich!
Fester! Fester! - Ich komme! Ich komme! Ich komme!
Mein Fresse, könnt ihr mal etwas leiser sein?
Ich will für immer Zimmerservice haben.
Alle sind in Panik. Sie wissen jetzt, dass du weg bist.
Na und? - Wir müssen sie anrufen.
Komm schon, Cecilie, nur dass es uns gut geht.
Die schicken sonst einen Suchtrupp los.
Sie werden uns als vermisst melden und Interpol einschalten.
Wenn ich zu Hause anrufe, kommen sie her.
Sie werden so oder so kommen.
Sag ihnen, sie sollen wegbleiben. Sag ihnen, wenn sie kommen,
dann werde ich mich umbringen!
Cecilie, stopp. Stopp.
Cecilie.
Wir müssen das tun.
Jeppe, wo steckst du denn?
Cecilie ist weg. Ist sie mit dir und Jack in Kopenhagen?
Jack ist nicht hier und ich bin nicht in Kopenhagen.
Was? Wo bist du denn?
Auf Gran Canaria. - Was sagst du da?
Was soll das denn bitte?
Uns geht's gut. - Jeppe?
Ja? - Wer ist "uns"?
Cecilie und ich.
Mama? Bist du noch dran?
Bist du jetzt komplett irre? Du weißt doch, wie krank sie ist.
Ja, aber ich habe das Richtige getan. Mama, du musst uns helfen.
Holt uns nicht ab, bitte. Das ist für uns.
Mama? - Ja.
Ich rede mit Cecilies Mutter. - Danke, Mama.
Hallo Marianne. Ich danke dir von ganzem Herzen.
Hallo Cecilie, ich bin froh, dass es dir gut geht.
Jeppe, wie genau machen wir das jetzt? - Okay. Moment noch, Mama.
Habt ihr Geld? - Ja, von Jack und Onkel Knud.
Gut. Wir zahlen es ihnen zurück. - Okay, danke.
Was ist, wenn sie dort stirbt?
Hast du daran mal gedacht?
Jeppe? - Ja.
Aber was wäre die Alternative?
Dass sie im Krankenhaus vor sich hin leidet?
Hier kann sie noch ein bisschen leben.
Vertrau mir.
Ich komme schon klar.
Wir kommen klar. - Okay.
Aber bitte, ruf an, wenn du Hilfe brauchst.
Versprochen.
Ich hab dich lieb.
Ich dich auch, Mama. Danke. Bis dann.
Hast du sein Tattoo gesehen? - Ja.
Das ist echt cool. So eins will ich auch.
Was? - Entschuldigen Sie.
Ich habe Ihr Tattoo gesehen. So eins will ich auch, ein Tattoo.
Sie wollen ein Tattoo? - Genau.
Also, da müssen Sie die zweite Straße links rein.
Danke, danke. Komm!
Echt jetzt? - Ja.
Es ist wunderschön, oder? - Klar.
Ein Symbol für Leben und Stärke.
Können wir brauchen.
Was sagen deine Eltern dazu? - Ach, so schlimm ist's nicht.
Bereit? - Ja.
Hier. - W-Warum?
Tut weh...Schmerzen. - Oh, okay.
Ist gut, was? - Ja.
Dann wollen wir mal.
Du hast zuckersüße kleine Ohren.
Bist du ein bisschen high?
Weißt du, was ich glaube? - Was denn?
Ich glaube, Nono hat gewonnen.
Da bin ich mir ganz sicher.
Hi. - Hi. - Hi.
Seid ihr in den Flitterwochen?
Nein, noch nicht. - Ihr seht aber so aus.
Okay. - Wie kommen Sie darauf?
Sind Sie Priester? - Ich war. Jetzt bin ich im Ruhestand.
Tja, tut mir leid, das sind keine Flitterwochen.
Wie schade, denn ich sehe hier die wahre Liebe.
Okay, dann heiraten wir.
Jetzt gleich? - Warum nicht?
Aber zuerst muss es einen Antrag geben.
Du willst mich doch heiraten, oder?
Schon, aber...das wäre dann nicht echt, oder?
Das entscheiden wir.
Wenn wir beide es für echt halten, dann ist es auch echt.
Okay. Darf ich mir das mal ausleihen? - Unbedingt.
Cecilie.
Als ich dich das erste Mal sah, nahm ich alles andere nur noch verschwommen war.
Du hast mich verzaubert.
Nie hätte ich gedacht, dass ich mal so fühlen werde.
Du machst mich zum glücklichsten Menschen auf Erden.
Und ich werde alles dafür tun, damit du dich auch so fühlst.
Wow, das ist dir echt gut gelungen, Junge.
Also ich würde ihn auch nehmen.
Das war ein erstklassiger Antrag!
Cecilie,
willst du mich heiraten?
Ja...ja!
Das hätten wir. Ich mache mich dann mal fertig.
Okay. Ich gehe aufs Zimmer und ziehe mich um.
Okay, ich brauche einen Moment, um noch was zu besorgen.
Okay. - Okay? - Okay.
Ja. Dann bis später.
Einfach wunderschön. Das ist so lieb von dir.
Noch nicht. - Entschuldigung.
Seid ihr bereit? - Ja.
Ja. - Gut. Nimmst du,...
Jeppe Jessen. - Jeppe Jessen,
die hier anwesende... - Äh, Cecilie Lyngstryp.
Cecilie... Hey, reißt euch mal zusammen.
Entschuldigung. - Entschuldigung.
Nimmst du, Jeppe Jessen, die hier anwesende Cecilie Lyngstryp
zu deiner rechtmäßig angetrauten Frau? - Ja.
Wirst du sie lieben und ehren, in guten wie in schlechten Tagen,
bis dass der Tod euch scheidet?
Ja. - Nimmst du, Cecilie Lyngstryp,
den hier anwesenden Jeppe Jessen zu deinem rechtmäßig angetrauten Mann?
Ja. - Wirst du ihn lieben und ehren,
in guten wie in schlechten Tagen, bis dass der Tod euch scheidet?
Ja.
Dann erkläre ich euch hiermit zu Mann und Frau.
Na dann, das war's. Jetzt könnt ihr euch küssen.
Ich bin so glücklich.
Meine Frau.
Mein Mann.
Das war mir echt nicht klar.
Was? - Dass das unsere Flitterwochen werden.
Und heute ist die Hochzeitsnacht.
Was, wenn uns jemand sieht?
Darf ich es jetzt sagen?
Ich liebe dich.
Ich liebe dich auch.
Cecilie!
Cecilie! Hey, hey, hey, sieh mich an, sieh mich an.
Hey, sieh mich an. Hey, wach auf, wach auf.
Jeppe... Jeppe, sie sind wieder da.
Die Tutgilas. Du musst Nono helfen.
Hilfe!
Hilfe!
Hilfe!
Bleib ruhig. Ich bin bei dir. Gleich kommt der Krankenwagen.
Haben Sie etwas Wasser? - Was ist passiert?
Sprechen Sie Englisch? Englisch? - Nein.
Etwas Wasser? Wasser? - Nein, ich verstehe Sie nicht.
Wie heißt sie? Name, Name, Name? Wie heißt sie? Name? Ihren Namen?
Cecilie. - Cecilie...Cecilie.
Ich muss mitfahren, ich muss bei ihr bleiben.
Ich bin bei dir, ich bin bei dir. Vorsicht, Vorsicht!
Jeppe.
Ich bin bei dir.
Beruhige dich, wir sind gleich da. - Ich will jetzt aufstehen.
Du musst liegen bleiben. Ruhig, ganz ruhig.
Bleiben Sie ruhig. - Leg dich hin.
Beruhige dich, ganz ruhig. - Hör auf damit!
Ruhig, ruhig, ganz ruhig. - Bleiben Sie ruhig.
Bitte bleiben Sie ruhig.
Bitte ruhig bleiben. Ruhig! - Nix ruhig. Krebs, Krebs.
Krebs? - Jeppe, sag's ihm nicht.
Ich muss aber. - Nein!
Wenn du es ihm sagst, werde ich nie wieder etwas erleben können!
Ich werde an ein Bett gekettet sein, bis der Tod mich holt, Jeppe!
Cecilie, ich habe keine Wahl!
Aber du hast es mir versprochen, Jeppe!
Du hast es versprochen.
Da kommen sie.
Hi.
Ich bin da, ich bin da. - Cecilie.
Cecilie!
Was hast du dir nur gedacht?
Cecilie. - Ist schon gut, ist gut, ist gut.
Komm, Liebes.
Sie ist stinksauer auf mich.
Ich hatte es ihr versprochen. - Lass ihr etwas Zeit.
Lass ihr etwas Zeit.
Gehen wir nach Hause.
Weißt du noch? So weit nach Süden wie wir kommen.
23 Tage noch,
dann geht's los mit Jack.
Das wird megageil.
Sonne, Palmen,
das türkise Meer.
Ein Haufen Abenteuer,
was in Gran Canaria nicht mehr ging.
Nicht.
Gewöhn dich schon mal daran.
Jetzt kannst du in die Sonne.
Es ist eh alles zu spät.
Aber wenigstens hatte ich den besten Freund auf der Welt.
Du bist mein Ein und Alles.
Ist das klar?
Bis dass der Tod uns scheidet. - Sag das nicht.
Was ist mit Nono?
Er ist tot.
Sie haben ihn hingerichtet.
Lebendig auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
Ich konnte seinen Schmerz fühlen.
Nono hat es nicht geschafft. Aber ich werde es.
Das ist das entscheidende Spiel der Endrunde.
Rabbits gegen Naestved. Beide haben drei Spiele gewonnen,
also wird der heutige Gewinner der Landesmeister sein.
Stellen wir nun die Odense Rabbits vor:
Thomas, der Tornado Smith!
Liam, die Mauer Potter!
Rasmus Christensen!
Und der Top-Scorer Jeppe Jessen!
Wo zum Teufel steckt Jeppe? - Er will kurz allein sein.
Wir werden gewinnen.
Wir werden gewinnen, Cecilie. Hörst du mich?
Wir werden gewinnen. Wir werden gewinnen!
Wir werden gewinnen!
Du wirst es schaffen!
Du wirst es schaffen!
Jeppe, Jeppe!
Die Odense Rabbits im Angriff. Jessen hat den Ball.
Na los, geht ran!
Alles klar?
Los, Jeppe, vorwärts!
Los, macht sie platt!
Zwei Punkte. Odense Rabbits im Angriff.
Macht schon, Jungs, Bewegung! Meine Fresse, los!
Jeppe!
Block ihn, Mus, na los!
Zwei Punkte für Naestved.
Zack, zack, zack, zack!
Hier!
Ballgewinn, Ballgewinn! Na los, Jeppe!
Jeppe!
Timeout, Schiedsrichter!
Mach mal halblang, du Idiot. Ich weiß, dass die Ami-Scouts hier sind.
Aber du hast deinen Hals riskiert. Jeppe, das ist es nicht wert.
Oh doch. Wir müssen gewinnen. - Jeppe.
Gewinnen wir? - Uns fehlen zwei Punkte,
aber hör auf. Das wird schlimm enden. - Na und?
Hey, Coach, kann er spielen oder nicht?
Odense Rabbits im Angriff...
Nicht aufgeben, Jungs. Na los! Aggressiv!
Die Rabbits im Angriff!
Was hast du dir auf dem Basketballplatz gewünscht?
Das wir beide immer zusammen sein werden.
Aber du hast nicht getroffen.
Hier geht es um den dänischen Meistertitel!
6, 5, 4,
3, 2, 1. Jetzt!
Du hast gewonnen! Wir sind Meister!
Nein!
Nein, nein, nein...
Cecilie?
Sie ist fort.
Nein, das kann nicht stimmen. Das kann nicht stimmen.
Nein.
Cecilie. Nein...
Meine Cecilie... Warum?
Aber wir haben gewonnen. Wir gehen in die Staaten.
Ich liebe dich.
Du hast alles getan, was du konntest.
Wir hatten noch so viel vor.
Ich weiß.
Was ihr beiden hattet, war so mächtig, dass man es kaum fassen kann.
Und viel mehr, als die meisten in ihrem ganzen Leben erfahren.
Ihr beiden habt euch unter den Milliarden von Menschen auf der Erde gefunden.
Begreifst du, wie wundervoll das ist?
Hallo.
UNSER GELIEBTES MÄDCHEN
Wie geht es dir. - Es geht.
Jeden Tag etwas besser.
Und Ihnen?
Na ja...
Ich frage mich etwas schon die ganze Zeit.
Als Cecilie ein kleines Mädchen war, habe ich ihr Fahrradfahren beigebracht.
Wir sind einen ziemlich steilen Hügel runtergefahren.
Ich war nur einen kurzen Moment unaufmerksam, eine Sekunde.
Cecilies Füße kamen nicht hinterher und ihr Fahrrad geriet ins Wanken.
Also streckte sie ihre Füße zur Seite, weg von den Pedalen,
und rollte direkt auf eine stark befahrene Straße zu.
Ich versuchte, sie noch zu erreichen, aber schaffte es nicht.
Einen sehr langen Moment konnte ich sie zwischen den Autos nicht entdecken.
Und dann sah ich sie auf der anderen Straßenseite,
sie sprang und klatschte, als wäre das eine Karussellfahrt gewesen.
Vielleicht geraten wir alle irgendwann mal in eine Situation,
in der wir sterben könnten, und bekommen dann noch eine Chance.
Wenn man das so sieht, haben wir tatsächlich zwei Leben.
Aber weil ich den einen Moment nicht aufgepasst habe,
hatte Cecilie eines ihrer Leben schon verloren.
Und was, wenn das nicht so ist?
Cecilie hatte riesig Spaß beim Radfahren.
Sie ahnte die Gefahr nicht.
Was, wenn wir nur dieses eine Leben haben?
Und jeden Moment darin genießen sollen?
Wir wissen doch nicht, wie lange es dauert.
Viel Erfolg da drüben. - Danke.
Spanien. - Griechenland.
Bereit?
Schnick, schnack, schnuck.
Und? - Papier.
Scheiße, Stein. - Vamos, Señor Jeppe.
Vamos.
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