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Original subtitles

Hier ist Movietone News...

mit den Meldungen des Tages.

Die Welt wartet auf eine neue Folge von Moonlighting

Als Menschen auf der ganzen Welt gemütlich Platz genommen hatten...

und sich auf eine weitere Folge von Moonlighting freuten...

kam die Nachricht, dass die Hauptdarstellerin schwanger sei...

und ihr Co-Star einen Unfall auf den eisigen Hängen von Idaho hatte.

Hier nun zum ersten Mal...

exklusive Aufnahmen von dem tragischen Unfall.

TV-Redakteure in Panik

Die nervösen Redakteure des Fernsehsenders ABC...

gingen auf ihre Weise mit den Nachrichten um.

Das Land sucht andere Formen der Vergnügung

Da es nun dienstagabends nichts mehr zu sehen gab, müssen...

die frustrierten Bürger sich andere Formen der Vergnügung suchen.

Es finden "La Bamba"- Tanzwettbewerbe auf Dächern statt.

Neue Folge fertig

Und dann, gerade noch rechtzeitig...

kam die Kunde, dass eine neue Folge fertig ist.

Das Land ist im Freudentaumel. Die Menschen strömen an die Fernseher.

Doch dann beschleicht die Menschen eine nagende Angst.

Wird man sich auch noch daran erinnern...

was vor dieser Folge los war?

Natürlich wird man!

Hi, Maddie!

Sie wissen doch noch: David ist endlich so weit...

dass er Maddie seine Liebe gestehen kann.

Mitten in der Nacht steht er vor ihrer Tür.

Maddie, ich hab dir was zu sagen!

Ich weiß, es ist 4 Uhr morgens...

Kann ich Ihnen helfen?

Hallo.

Hallo.

Und dann...

David weiß, was er zu tun hat: Er unterbricht ein romantisches Date...

zwischen Maddie und ihrem neuen Freund, Sam.

David.

Guten Abend. Hi.

- Hi. - David?

Verzeihung, tut mir Leid, wenn ich beim Essen störe.

Es gab leider eine Art Notfall.

Doch da er zu besoffen ist, um nach Hause zu fahren...

wird David nach Hause gebracht, und zwar von Sam höchstpersönlich.

Kurz darauf, in Maddies Bett...

Kurz darauf...

Die Spannung steigt...

Egal, Sie können ja lesen.

Was sagst du, Maddie? Wollen wir es offiziell machen?

Du und ich...

Frau und Frau.

Sam, wo kommt das so plötzlich her?

Ich weiß nicht.

Ich lag hier und wartete auf dich.

Wartete, ob ich dein Auto höre.

Um 2:30 Uhr morgens.

Das kann einen verrückt machen. Nicht mich.

Ich war irgendwie total glücklich.

Ja, sogar sehr glücklich. Ich saß hier...

und wusste, dass du irgendwann...

zu mir...

nach Hause kommst.

Und während Sam schläft...

Du hast ihn einfach da sitzen lassen?

Er passt perfekt zu mir.

Aber du und ich...

Wir...

Wir...

Plötzlich sind Maddie und David inmitten einer dieser...

albernen Verfolgungsjagden, die für die Sendung typisch sind.

Feindliches Zielobjekt in Sicht. Bombenschacht öffnen.

Ok.

- Bombenschächte werden geöffnet. - Dann Feuer frei.

Auf Alan oder wen auch immer du treffen kannst.

Ehe man sich versieht, wird die Nacht zum Morgen.

Nun, die Sonne ist aufgegangen.

Ich habe getan, was ich konnte. Ich konnte es nicht verhindern.

- Willst du etwas essen? - So wie ich aussehe?

- Ich finde, du siehst toll aus. - Ich fühle mich toll.

Willst du mal was Witziges hören? Ich hatte echt viel Spaß.

Ja, ich auch. Muss wohl der Schlafentzug sein.

Das sollte ich tun: Schlafen. Nach Hause gehen, ins Bett und...

Sie war vor einer Minute noch hier.

Maddie.

Sam.

Maddie?

Und damit wären wir beim heutigen Abend.

Willkommen daheim.

- Du hast mich erschreckt. - Das wollte ich nicht.

Morgen.

Ja.

Genau das ist es.

Du fragst dich wahrscheinlich...

Ganz richtig.

Ich habe an einem Fall gearbeitet.

- Ein Fall? - Der Fall Johnson.

Eine neue Wendung im Fall. Das Telefon hat geklingelt.

Mitten in der Nacht. Du hast geschlafen.

Da war eben dieser Fall.

Ich musste mich darum kümmern.

Ich hätte dir einen Zettel schreiben sollen, aber es ging Schlag auf Schlag.

Und hast du dich allein um den Fall gekümmert?

Allein?

Nein, ich würde mitten in der Nacht nicht alleine losziehen.

Es war jemand mit dabei...

außer mir.

Ok.

- Hey, wie wär's mit Frühstück? - Frühstück?

Du hast Frühstück gemacht?

Ja.

Ich wollte angeben.

Ich wollte dir nur zeigen, dass ich echt gute Cornflakes mache.

Ich hätte ja gewartet, aber ich wusste nicht, wann du wieder kommst.

Also...

- Hungrig? - Hungrig?

Das hast du gemacht?

Das hab ich gemacht.

- Komm. - Wohin?

- Ins Bett. - Sam, ich glaube nicht...

- Nicht wir. Du brauchst Schlaf. - Ich brauche keinen Schlaf.

- Wir haben viel zu besprechen. - Später, ok?

Hallo. Sam, warte.

Hi, Mom.

Nein, ich hab nichts Besonderes gemacht.

Ich hab die ganze Nacht gearbeitet...

und wollte gerade etwas schlafen.

Es gibt nichts Neues. Alles beim Alten.

Nur das Übliche.

Nein, ich ruf später zurück.

Ich hab dich auch lieb, Mom. Tschüss.

Sam? Ich will nicht, dass du glaubst, ich hätte nicht darüber nachgedacht.

Über das, was du gestern gesagt hast.

Ich will nicht, dass du glaubst, ich würde es...

auf die leichte Schulter nehmen.

Du brauchst Schlaf.

Das können wir besprechen, wenn du wieder wach bist.

Ein vertrauter Anblick. Wie du ohnmächtig auf dem Rücken liegst.

Du hast mich wohl nicht klopfen hören, was?

Die Schlüssel von neulich.

Es wird Zeit, dass wir uns unterhalten.

So, wie ich es sehe...

ist die Situation die...

dass wir etwas gemeinsam haben.

Jemanden.

Kannst du mir folgen?

Eigentlich schade, dass es so weit kommen musste.

Weißt du, ich mag dich, David.

Es ist schwer, dich nicht zu mögen.

Aber die Tatsache ist, dass wir ein Problem haben.

Siehst du...

sie ist verwirrt.

Was eigentlich komisch ist, weil...

es keinen Grund gibt, verwirrt zu sein. Ich meine...

sieh dich mal an. Du bist total am Ende.

Sieh nur, wie du lebst. Wie du wohnst.

Versteh mich nicht falsch. Irgendwie ist's ja süß...

und ich weiß, dass du's so magst, aber...

Ich glaube nun mal, dass Maddie was Besseres verdient hat.

- Glaubst du? - Ja.

Auf jeden Fall.

Ich kenne sie schon sehr lange.

Ich weiß, was sie braucht.

Ich weiß, was sie will.

Du bist nicht mal in ihrer Liga.

Wie gesagt.

Sie ist verwirrt.

Irgendwie schade.

Gestern habe ich ihr einen Antrag gemacht.

Und ich habe es ernst gemeint.

Unter anderen Umständen...

hätte sie sofort Ja gesagt.

Was ich sagen will, ist...

dass, wenn sie dir egal ist...

du ihr das sagen solltest.

Und wenn sie dir nicht egal ist, dann sollte sie das auch wissen.

Es ist einfach offensichtlich, wer und was für sie am besten ist.

Es ist ganz einfach, David.

Warum tust du uns nicht allen einen Gefallen und gibst auf?

- Morgen, Ms. DiPesto. - Guten Morgen, Ms. Hayes.

Warum hast du es mir nicht gesagt?

Maddie.

Hey, komm her.

- Er dich gefragt, was? - Ich will nicht darüber reden.

- Nicht wahr? - Ich will nicht darüber reden.

Ich finde das nur interessant, das ist alles.

Er hat gesagt, dass er dich gestern Abend gefragt hat.

Bevor du zu mir kamst. Bevor wir überall rumgedüst sind.

Von hüben bis drüben. Drüben bis hüben.

Ich erinnere mich nicht, dass du es erwähnt hast...

Stimmt. Und weißt du, warum? Weil es dich nichts angeht.

Es geht mich nichts an. Es geht mich nichts an?

Es geht dich nichts an!

Tja...

also gut.

Es geht mich vielleicht nichts an...

aber ich habe ein Recht darauf, es zu erfahren.

Ein Recht darauf? Nein, hast du nicht.

- Nein? - Nein.

Er hat dich also gefragt, oder?

- Er hat es gesagt? - Hör auf.

- Nein, er hat es gesagt? - Raus hier.

Ich will allein sein!

- Und was hast du gesagt? - Ich will allein sein.

- Das hast du gesagt? - Das sag ich jetzt.

Sagst du also, dass du es sagst oder gesagt hast?

- Ich will sterben! - Zu wem hast du das gesagt?

Sie sind wieder da.

- Stimmt. - Du kotzt mich an.

Ich will nur mit dir darüber reden.

- Warum? - Warum?

- Warum? Maddie, ich... - Ich hab dich was gefragt.

Wozu reden? Was macht das schon für einen Unterschied?

- Es macht einen... - Es macht gar keinen!

- Ich fasse es nicht. - Du tust so, als wärst du eifersüchtig.

Ms. DiPesto hat erzählt, dass du ganz aus dem Häuschen bist.

Du tust, als hätte dir jemand einen Laufpass gegeben.

Als wäre es das Ende der Welt.

Niemand hat dir einen Laufpass gegeben, David.

Weil du gar nicht mitläufst.

Das ist nicht fair. Du willst, dass ich dir alles erzähle...

aber du erzählst mir nichts. Ich weiß nichts von deinen Gefühlen.

Nur weil du mich durch den Gang gehetzt hast, heißt das etwa...

dass du dich für mich interessierst?

Dass du nicht willst, dass ich Sam heirate?

Wie wär's, wenn wir nochmal von vorne anfangen?

Nur hetze diesmal ich dir hinterher.

Was empfindest du für mich, David?

Wie denkst du über das alles, David?

Ich hab ein Recht darauf, es zu erfahren, oder nicht?

Nicht?

Ja. Er hat mich gefragt, ob ich ihn heiraten will.

Nein. Ich habe noch nicht Ja gesagt.

Und, ja, ich werde es vielleicht tun.

Er hat mir gegenüber Hingabe gezeigt.

Was ist mit dir?

Wenn du was sagen willst, dann ist jetzt die Zeit dazu.

Wenn du reden willst, dann rede.

Na komm, David.

Spreche jetzt oder schweige auf ewig.

Also, gut.

Sind wir fertig?

Klingt ganz so.

Allerdings.

Das Leben ist komisch, was?

Das feine Gleichgewicht...

die Zerbrechlichkeit...

die Unsicherheit eines jeden Moments.

Haben Sie Dreien?

Zum Beispiel Liebe im Büro.

Nur, um ein wahlloses Beispiel zu nennen.

Im ersten Moment ist so was noch eine sichere Sache...

Hunde die bellen, beißen nicht.

Und plötzlich...

wird alles anders.

Das stimmt.

Wie soll man damit umgehen? Das ist nicht einfach.

Da kommen viele widersprüchliche Gefühle auf.

Zum Beispiel...

wird man die sexuelle Spannung vermissen?

Den täglichen Adrenalinschub, den man kriegt...

wenn man in der Nähe von jemandem ist...

der einen sehr erregt. Trotzdem...

weiß man nicht, ob es richtig ist.

Oder vielleicht wird es wunderbar...

Diese Person auf eine ganz neue Art kennen zu lernen?

Ist das, was da passiert...? Ich meine nur, rein hypothetisch.

Ist das, was passiert...

die Reaktion der Hormone auf jemanden...

mit dem man viel Zeit verbringt?

Oder ist es was Echtes?

Riskiert man es, der Person zu sagen...

wie sehr man sie begehrt?

Dass...

Dass man an nichts anderes denken kann...

als eine Mathis-Kassette in den Walkman einzulegen...

und mit ihr im Klo in der Chefetage zu tanzen?

Oder behält man seine Gefühle für sich selbst...

und lässt zu, dass die Person sich in jemand anderen verliebt?

Wenn doch die Person, die man will...

genau vor der Nase ist.

Wenn die Person, die jeder will...

genau vor der Nase ist.

Man sieht, was für Probleme Mr. Addison hat.

Von Ms. Hayes ganz zu schweigen.

Nimm die Umgehungsstraße.

- Bitte? - Hier gibt's nichts zu sehen.

Ms. Hayes erwartet Sie.

Danke.

Die einzigen Ideen, die er hat...

kommen aus seinen Tagträumen...

und sie ruft "Der Nächste".

- Mr. Addison? - Entschuldigen Sie die Unordnung.

Ich war ein wenig verstimmt.

Ich hab die Büroklammern nicht finden können.

- Ich weiß, wie das ist. - Sehr frustrierend.

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, wie viele Bobs es im Fernsehen gibt?

Klar, es gibt die gelegentliche Oprah...

und auch mal eine Vanna hie und da...

aber meistens Bobs.

Mr. Addison.

Haben Sie je Divorce Court gesehen?

Ist nicht schlecht.

Der Mann jammert. Die Frau jammert.

Der Anwalt führt sein kleines Tänzchen auf und voilà.

Sie kriegt die schönsten Abschiedsgeschenke...

und er ein Zimmer in einer Jugendherberge.

Ehe.

Tommy Bob lag auf der Couch...

und er war fast ganz nackt...

seine Jeans waren runtergezogen.

Wart Ihr zufällig in der Gegend oder was?

Sam ist hier.

Na, irgendwo muss er ja sein.

Saturn hat vielleicht zu.

- Sie wollten zum Abendessen. - Ok.

- Sir, ich... - Es ist nur, dass...

- Wir dachten... - Wir dachten...

Wir dachten, dass Sie vielleicht noch was sagen wollten...

- Zu Ms. Hayes. - Solange sie noch Miss Hayes ist.

Einspruch, Euer Ehren.

Die Antwort lasse ich nicht gelten.

Sie wird aus dem Protokoll gestrichen.

Haben Sie sie erwischt, wie sie den Körper Ihres Mannes liebkoste?

Hey!

Hey!

- Maddie. - David, komm schon. Auszeit.

- Was hast du vor? - Das hat nichts mit dir zu tun.

Steig aus dem Wagen.

Nimm die Finger von dem Auto.

Maddie, ich will mit dir reden.

Hey, hast du mich nicht gehört? Ich will mit dir reden.

Ja, aber sie will nicht mit dir reden.

Halt dich da raus, Buck Rogers.

Ich will nur mit dir reden. Bitte?

Hau ab, David.

- Maddie? - Ich kann das nicht. Ich kann nicht.

Maddie, komm her. Ich will mit dir reden.

Hey.

Oh Gott, oh Gott! Lasst mich in Ruhe. Alle beide.

David, warum lassen wir es nicht einfach sein.

Finger weg, Kumpel.

Wie wär's...

wenn du und ich mal vor die Tür gehen, was meinst du?

Du bist ein Arschloch. Weißt du das?

Ich wollte nur mit ihr reden.

Ich will, dass ihr beide...

Oh Gott. David.

Das bin ich.

Du hast ihn verpasst, Maddie. Den Kampf des Jahrhunderts.

Voll in Rage in der Garage.

Totaler K.O.

Totales SOS.

Totaler Wichser.

Das bin ich.

Mir geht's gut.

Mir geht's gut.

Ich bin hier runtergekommen, weil ich mit euch beiden reden wollte.

Ich wusste ja nicht, wie beschäftigt ihr wart, aber jetzt sehe ich...

wie beschäftigt ihr seid.

Mir geht's gut.

Ganz toll. Ich...

spaziere durch die Gegend und trällere ein Liedchen.

Es mag dir zwar egal sein...

aber ich habe nicht als Erster geschlagen.

Ok.

- Sam, ist das wirklich wichtig? - Ja.

Ja, für mich ist das wichtig.

Ich will nur zu Protokoll geben, dass ich nicht angefangen habe.

- Das habe ich auch nicht behauptet. - Nein.

Nein, hast du nicht. Du hast kein Wort gesagt.

Es ist irgendwie lustig, Maddie.

Ich wollte mit dir Essen gehen...

und dein Partner macht 'ne Straßensperre.

Er zerrt dich aus dem Auto.

Und mir will er den Schädel einschlagen.

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los...

dass ich hier als der böse Bube dastehe.

Niemand nennt dich einen bösen Buben. Niemand nennt dich irgendwas.

Aber weißt du, was noch komisch ist?

Seit ich das letzte Mal auf die Uhr geschaut habe...

sind 36 Stunden vergangen, dass ich um deine Hand angehalten habe.

Und ich habe nicht den Hauch einer Antwort erhalten.

Was nicht so schlimm wäre...

wenn nicht die Frau, um deren Hand ich angehalten habe...

nicht noch am selben Abend aus unserem Bett gestiegen wäre.

Aber das ist noch nicht mal das Schlimmste.

Weißt du, was das Schlimmste ist?

Dass die Frau, um deren Hand ich angehalten habe...

am Morgen danach ihrer Mutter...

mit der sie seit einiger Zeit nicht gesprochen hat...

erzählt, dass nichts Besonderes los ist.

Dass alles beim Alten ist.

Ich weiß nicht.

Irgendwie ist das alles ziemlich witzig, Maddie.

Ich sage ja nicht, dass du nicht heiraten willst.

Aber wohl nicht mich.

Also...

der Appetit aufs Abendessen ist mir vergangen.

Also, schön.

- Gehen wir nach Hause. - Ja. Mein Zuhause.

- Was soll denn das heißen? - Nichts, das heißt gar nichts.

- Es heißt sicher was. - Es heißt, dass ich Zeit brauche.

Ich bin nicht oberflächlich. Wenn du so was suchst, dann heirate David.

Ich muss darüber nachdenken. So bin ich nun mal.

- Und während wir schon dabei sind... - Hörst du auf, zu schreien?

- ...wer hat David davon erzählt? - Ich.

- Ich. - Du?

Ja, ich.

Vielen Dank.

- Ist das ein Problem? - Ja, und was für ein Problem.

- Er geht dich nichts an. - Er geht mich nichts...?

David geht dich nichts an. Wenn es ihm jemand sagt, dann ich.

Es geht mich was an, ob ich es ihm sage oder nicht.

Es ist meine Entscheidung.

Das ist nicht etwas, das ihr zwischen euch beiden ausmachen könnt.

Es betrifft uns beide. Oder mich alleine.

Habe ich denn zu allem nichts zu sagen?

Wir kennen uns zwar länger als David und ich...

Der steht hier aber nicht zur Debatte... Das heißt nicht, dass du...

nach all den Jahren einfach reinspazieren...

und dein Revier abstecken kannst.

Ich bin kein Grundstück.

Das habe ich auch nicht getan.

So hat es sich aber angefühlt.

Ich bin es nicht gewohnt, jemandem einen Heiratsantrag zu machen.

Ich weiß.

Und ich bin es nicht gewohnt, sie gemacht zu kriegen.

Da wären wir.

Tut mir Leid mit dem Abendessen.

Schon ok.

Wir verschieben's.

Sam, ich glaube, ich wäre jetzt gerne ein Weilchen allein.

Ich auch.

- Ja. Also. - Nein, ich kann...

- Es ist einfacher, wenn ich gehe. - Nein.

- Bleib nur. - Bleib du nur.

- Es ist dein Haus. - Aber wo wirst du schlafen?

Ich geh woanders hin.

Bitte. Es ist ok.

Ich nehme das Auto und du nimmst das Haus.

Können wir die Alimente später besprechen?

Tut mir Leid.

Also bis bald?

Ja.

Bis bald.

David.

Ms. Hayes, ich dachte, Sie gehen essen.

Ja, ich weiß.

Mir war nicht nach Essen.

Mir ist nach gar nichts.

Mr. Addisons Liebster.

Er muss ziemlich fertig gewesen sein.

Was machen Sie noch hier, Ms. DiPesto? Es ist schon spät.

Ich weiß nicht.

Ich wollte nicht, dass er reinkommt und diese Unordnung vorfindet.

- Er ist so... - Ich weiß.

Sie sind ein guter Mensch, Agnes.

Es geht mich ja nichts an, Ms. Hayes...

aber mir scheint, Mr. Addison ist nicht der Einzige, der fertig ist.

Mir geht's gut.

- Wenn ich irgendwas tun kann... - Nein.

Ich glaube nicht.

- Wollen wir uns besaufen? - Bitte?

Na, Sie wissen schon. Betrinken. Benebeln. Bezechen.

Die Jungs machen das alle.

Das Ende der Theke ist am besten. Man wird nicht angemacht...

und man kann den Barkeeper leichter herbeiwinken...

Was darf's sein, Ladys?

- Einen Weißwein, bitte. - Von Wein krieg ich Kopfweh.

Ich nehm einen doppelten Kamikaze.

- Also... - Also...

Ich weiß nicht.

Nicht nur, dass ich's nicht weiß, ich weiß nicht mal, warum, wissen Sie.

Glaube schon.

Wissen Sie...

Wenn ich ein Problem habe und darüber reden will...

rede ich mit Mr. Addison.

- Nicht, dass Sie das tun sollen. - Gut.

Aber er hat meistens gute Ratschläge...

und er sagt immer so süße Sachen, wie sie eben nur Mr. Addison sagt.

- Ms. DiPesto... - Oder er erzählt Geschichten...

- wie es nur Mr. Addison kann. - Ms. DiPesto...

Und dann geht es mir gleich besser. Es ist wie ein Zauber.

Wie Popcorn ohne das Fett.

Ms. DiPesto, ich möchte darüber nicht mit Mr. Addison reden.

Hey.

Wir haben Durst.

Vielleicht kann ich mit niemandem darüber reden.

Weil niemand weiß, was in deinem Herzen ist.

Mr. Addison sagt immer:

"Man kann ein Pferd zum Wasser führen...

aber deswegen wird daraus noch keine Ente."

Was soll denn das heißen?

Keine Ahnung.

Aber wenn Mr. Addison es sagt, klingt es immer süß.

Mir ist es egal, was Mr. Addison sagt. Hier geht es nicht um Mr. Addison.

- Nicht? - Nicht.

Barkeeper?

Was ist denn los, ist hier Selbstbedienung?

Tut mir Leid.

Ich wollte Sie nicht anschnauzen, ich bin nur so verwirrt.

Eine Ehe ist etwas so Großes...

vielleicht weiß man nie, ob man bereit dafür ist.

Vielleicht ist es gar nicht möglich, das zu wissen.

Vielleicht weiß man nur, wenn man nicht dazu bereit ist.

Sam hat Recht. Ich bin ihm eine Antwort schuldig.

Ich bin ihm eine Antwort schuldig, und die werde ich ihm jetzt auch geben.

Das ist das Schwerste, was ich jemals tun musste.

Ms. DiPesto?

Sam.

Nicht...

Beweg dich nicht. Sag nichts. Schau mich nicht an.

Es fällt mir sehr schwer.

Du bist so wunderbar.

Ich will nicht, dass du auch nur eine Minute glaubst...

ich hätte deinen Antrag nicht ernst genommen.

Das ist das Wunderbarste...

und das Wichtigste, das mich jemals jemand gefragt hat.

Der Gedanke, dich zu heiraten...

und eine Familie mit dir zu gründen...

Vielleicht werde ich mich den Rest meines Lebens hierfür hassen.

Das Schreckliche ist, wenn du mich vor zehn Jahren gefragt hättest...

dann wäre meine Antwort anders ausgefallen.

Aber jetzt...

Es tut mir Leid.

Ich weiß, dass du glaubst, du wüsstest, warum. Aber du liegst falsch.

Du bedeutest mir so viel.

Ich habe pausenlos darüber nachgedacht...

wie es funktionieren könnte.

Aber ich weiß nicht, wie.

Nicht jetzt. Nicht mit...

Sam, du verdienst jemanden, der dich liebt.

Und nur dich.

Und ich liebe dich.

Aber nicht nur dich.

Ich weiß, dass es dir schwer fällt, das zu hören...

und du kannst dir nicht vorstellen, wie schwer es mir fällt, das zu sagen.

Ich liebe dich, Sam.

Das sollst du wissen.

Aber...

ich liebe ihn auch.

Und ich weiß, dass dir das nicht gut genug ist.

Du wirst wahrscheinlich gehen wollen und mich nie wieder sehen wollen.

Aber tu mir einen Gefallen:

Tu's nicht.

Zumindest nicht jetzt.

Gib mir diese Nacht.

Gib uns diese Nacht.

Wir halten uns ganz fest.

Wir werden uns lieben.

Wir werden schlafen.

Und wenn ich aufwache und du nicht da sein solltest...

dann verstehe ich das.

Halt mich einfach nur fest, bitte.

- Oh, Sam. - Oh, Maddie.

Oh, genauso.

- Was willst du denn hier? - Hier will jemand mit mir schlafen.

Du bist der abscheulichste, widerlichste, ekligste...

Das weißt du nicht, bis du's nicht versucht hast.

- Wo ist Sam? - Wo ist Sam?

Wo ist Sam?

Bei dieser Frage ist gleich die ganze Stimmung im Arsch.

Wo?

Sam ist weg.

Was heißt hier weg?

Weg heißt weg.

Ich weiß, was das Wort heißt. Wo ist er hin? Wann kommt er...?

Als ich herkam, waren seine Koffer gepackt.

Das ist alles?

Keine Erklärung, kein Abschied, kein gar nichts.

Ja.

Ich war auch etwas überrascht.

Ich nehme an, im Weltall muss man nicht buchstabieren können.

Der Wind hat mir das in den Schoß geweht.

Pass auf.

Ich bin hergekommen, weil ich mit euch reden wollte.

Ich bin ihm eine Entschuldigung schuldig.

Und dir wohl auch.

Als ich ankam, war er auf dem Weg zur Tür raus.

Er hat gesagt...

dass er nicht wusste, wie eine Beziehung mit dir funktionieren könnte.

Und er fand, du hättest andere Dinge in deinem Leben...

um die du dich kümmern müsstest.

Ich hab mir gedacht, ich bleibe.

Ich hab Schmerzmittel genommen.

Dein Freund Sammy hat mir ziemlich eine reingewürgt.

Also bin ich hier hoch und hab mich hingelegt.

Und der Rest, wie es so schön heißt, ist Kismet.

Geh heim, David.

Bist du sicher, dass du das willst?

- Was? - Maddie, Sam ist weg.

- Und wir sind hier. - Na und?

- Ja, und! - Und was, David?

Was willst du damit sagen?

Was ich sagen will, ist...

wir sind hier.

Wir beide.

Zusammen. Oder geht es nicht darum?

Nein, darum geht es nicht. Es geht um mich.

Es geht um mich, um das, was ich will.

Immerhin hat er mir den Antrag gemacht.

Ich bin diejenige, die eine Entscheidung treffen musste.

Nicht zwischen zwei Männern, sondern für meine Zukunft, für mein Leben.

Aber jetzt habe ich keine Chance mehr, diese Entscheidung zu treffen.

Mindestens zwei Leute und wer weiß, wie viele mehr...

haben sich verschworen, diese Entscheidung für mich zu treffen.

- Das stimmt nicht. - Du hast unser Essen unterbrochen.

Dann geht er zu dir, um seinen Heiratsantrag mit dir zu besprechen.

Und dann spielt ihr Popeye und Bluto in der Tiefgarage.

Dann geht er. Und du bist da.

Ich weiß gar nicht, was ich hier überhaupt noch soll.

Ihr macht ja alles ohne mich.

Ihr beide kommt prima alleine klar.

Und was war eben?

Eben? Eben habe ich gedacht, du bist er.

Ich wusste nicht, dass du es bist.

- Du hast ein paar Sachen gesagt, die... - Und du nicht.

Nichts.

Die ganze Zeit, David. Du hast nicht ein Wort gesagt.

Ich muss nichts sagen.

Was soll das heißen, du musst nichts sagen?

Grins nicht so.

Wie kannst du es wagen, so zu grinsen?

Wie kannst du nur so blasiert sein?

Ich bin nicht das kleinste Bisschen blasiert.

Ich bin nur ehrlich.

Ich muss nichts sagen.

Du weißt es, und ich weiß es.

Du fühlst es, und ich fühle es.

- Bleib mir vom Leibe. - Ich komme.

Ich will dich nicht. Ich wollte dich nie.

Quatsch doch nicht.

Ich hab deine Rede mit der Abschiedsnacht gehört.

Die war für ihn gedacht, nicht für dich. Wach auf!

Ich verlasse ihn nicht für dich. Ich verlasse ihn für mich.

Mich, mich, mich. Ist das klar?

Warum singst du das nicht in C-Dur?

Zurück!

- Stell das weg, Maddie. - Nein.

- Stell das weg. - Nein.

Ich werd mich dir nicht aufdrängen.

Ich will mich dir nicht aufdrängen.

Ehrlich gesagt, bist du es nicht wert.

- Was? - Du hast schon verstanden.

- Was soll das heißen? - Du bist es nicht wert.

Keine Frau ist es wert.

Also, vergiss es.

Es hat halt nicht sein sollen.

Ich bin es nicht wert? Ich bin es nicht wert?

Du wagst es, über Wert zu reden, du Wühltisch-Überbleibsel?

Wenn die Menschheit im Ausverkauf wäre, würdest du übrig bleiben.

- Du musst es wissen, Schatz. - Was soll das heißen?

Das will ich dir gerne sagen: Du gehst durchs Leben...

und achtest nur auf den Preis, nicht auf die Ware.

Du willst einen Kerl, der eine gute Schule besucht hat. Der gut aussieht...

und gut erzogen ist. Ist ja in Ordnung.

Ich versteh das ja. Sieh dich an.

Du bist keine Person, du bist ein Poster.

Und du verdienst ein anderes Poster.

Du gehst zu weit, David.

Du bringst mehr Zeit damit zu, dich in Schale zu werfen, als zu lächeln.

Mehr mit Arbeit als mit Freizeit.

Und du bist besser? Mehr Gesang statt Arbeit.

Rumalbern statt nach oben zu klettern.

Nach oben klettern. Ist es das, woran du glaubst?

Und woran glaubst du? An eine gute Party.

Ich glaube, dass wir keine Zeit mehr verschwenden sollten.

Ich hab die Nase voll. Zwei Jahre lang: "Bist du es oder bist du es nicht?"

Zwei Jahre lang Enten entern...

und ein Mann, dessen Begriff von Kultur ein dunkles Bier ist. Lächerlich!

- Ich halt das nicht mehr aus. - Ich auch nicht.

Ich habe vielleicht das Beste verloren, was mir je passiert ist...

und sieh mich an. Ich bringe meinen Abend damit zu...

einen weiteren, sinnlosen Streit mit dir zu führen.

- Schön. - Schön.

- Gut. - Gut.

- Miststück. - Mistkerl.

Raus.

Raus.

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