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Original subtitles

Hallo, ich bin Madelyn Hayes und dies ist David Addison.

Genau.

Wir möchten Sie zu einer neuen Staffel...

- von Moonlighting willkommen heißen. - Ach was.

- Warte. - Was mach ich hier überhaupt?

Wir heißen die Leute willkommen.

Der Sender möchte, dass wir das tun.

- Quatsch! - Lou hat es dir aufgetragen.

Sag es! Der Sender sagt, dass die heutige Folge zu kurz ist.

Jede Folge soll eine Stunde dauern.

Nicht 59 Minuten, nicht 61 Minuten.

60 Minuten. Und uns fehlt eine Minute.

- Jetzt wissen es alle. - Und weißt du, warum?

- Ruf meinen Agenten an. - Weil du zu schnell redest!

- Red doch mal langsamer. - Du redest, während ich rede.

Sollen die Produzenten doch selber das Publikum willkommen heißen.

Schnitt!

Wie war's?

Tut mir Leid, Cybill und Bruce.

- Zu kurz. - Zu kurz! Warum wohl?

- Nicht meine Schuld. - Weil du zu schnell redest.

- Du redest, während ich rede. - Fangen wir an.

- Fangen wir an? - Fangen wir an.

Willkommen.

IRGENDWO IN SÜD-PHILADELPHIA

Guten Abend, Mr. Navarone.

Ich habe Ihr Geld.

Die volle Summe.

19:37 Uhr.

19:38 Uhr.

- Tut mir Leid. - Es tut ihm Leid.

Sie sagten 19:32 Uhr.

Hey, warten Sie. Einen Moment!

Wegen fünf Minuten...

lassen Sie das Geschäft platzen?

Kommen Sie!

Wegen fünf Minuten lassen Sie $100.000 sausen?

Ich halte Pünktlichkeit für eine wichtige Tugend.

Es geht um ein ernsthaftes Geschäft.

Wenn Sie in ein ernsthaftes Geschäft einsteigen wollen...

benehmen Sie sich entsprechend.

Das nächste Mal sind Sie pünktlich.

Kommen Sie, sehen Sie sich Ihre Ware an.

- Wow! - Genau, wow.

Weg mit der Beute von meinem Auto.

Diesmal fahre ich weiter.

- Mr. Navarone? - Ja.

- Noch etwas. - Ja.

Sie sind verhaftet, Sie Trottel.

PARKHAUS

"REICH UND SCHLANK" VORFÜHRUNG HEUTE ABEND

Meine Damen und Herren, dieser Abend ist bestimmt...

Ihr Leben zu verändern.

Es ist die Geschichte von "Reich und Schlank".

Erzählt von einem, der sie genau kennt.

Mr. "Reich und Schlank" in Person.

Richard Addison.

Oh, was für ein tolles Publikum.

Danke.

Dies ist die Geschichte Eines speckigen Typen

Der prunkvoll leben wollte Mit 'ner Menge Piepen

Er wollte prunkvoll leben Mit 'ner Menge Piepen

Er zerbrach sich den Kopf Viele lange Stunden

Und hatte am Ende Dieses Zeug erfunden

Ein tolles Gebräu In Puderform

Es heißt "Reich und Schlank" Und wirkt ganz enorm

Es vernichtet Ihr Fett Macht Sie dünn und behände

Und es hält Sie schlank Bis an Ihr Lebensende

Es zieht nicht nur Das Fett aus dem Bauch

Es macht auch noch reich Ja, das kann es auch

Es macht auch noch reich Ja, das kann es auch

Sie fragen sich nun Wie kann das sein

Das Fett verschwindet Das Geld kommt rein

Ich kann Ihnen sagen Bloß keine Bange

Was bei mir klappt Klappt bei Ihnen schon lange

Er war mal fett Ohne Geld auf der Bank

Jetzt fährt er nur noch Porsche Er ist reich und schlank

Tut mir Leid, dass Sie nichts verkauft haben.

Hey, neue Sachen brauchen Zeit. Kaugummi brauchte auch lange.

Die Leute kapierten nicht, dass sie das Zeug kauen sollten...

und nicht schlucken.

Man muss es den Leuten beibringen. Hatten wir 35 gesagt?

- 40. - 40.

Was ist mit Gras? Ich meine Rasen.

Ein seltsames Zeug.

Man sät es, düngt es und bewässert es.

Einige Leute kümmern sich mehr drum als um ihre Kinder.

Und wozu? Damit sie es mähen und wegschmeißen können.

Was guckt ihr so?

Der Porsche ist in Reparatur. Eine sehr anfällige Maschine.

- Sicher. - Äußerst anfällig.

Die O'Jays mit "For the Love of Money".

Das war unser heutiges Superlied.

Wenn Sie der 22. Anrufer sind, geben wir Ihnen $4.000.

Es geht um 4.000 Kröten.

Sie müssen einfach nur der 22. Anrufer sein.

Welcher Sender zahlt sonst schon seinen Zuhörern Bares?

Wir sind die Einzigen. Wir sind KRKD, Ihr Radiosender.

Wählen Sie 555-1234. Und noch mal: 555-1234.

Ran an den Apparat. Hallo, Sie sind der erste Anrufer.

Was soll das heißen, Sie können nicht durchstellen? Es ist ein Notfall.

Tut mir Leid, Mr. President, sie glaubt mir nicht.

Vielleicht möchten Sie oder Mr. Iacocca mal mit ihr reden?

Sie bringen mich ganz schön in die Bredouille.

Wollen Sie sagen, dass ich lüge?

Ach ja? Dann stellen Sie das hier doch mal durch.

- Erwartet mich jemand? - Was?

- Hat jemand angerufen? - Anrufe?

Irgendetwas Wichtiges?

John Gavin ist wieder Botschafter in Mexiko.

- Ich bin bei Mr. Addison. - Jawohl.

Selbst wenn ich unter jeder Frau in Los Angeles suchen muss...

werde ich Ihren Ehemann finden.

Nein, nein, nein. Ich mache das doch gern, Mrs. Middleman.

Ihnen ebenfalls. Tschüss.

- Kann ich Ihnen helfen? - Was war denn das?

- Ein Telefon. Ist es noch. - Haben wir einen Auftrag?

- Einen Auftrag? - Einen Auftrag. Einen Klienten.

- Einen Klienten? - Ja. Die Frau da am Telefon.

Will sie uns buchen? War das ein Auftrag?

- Ja, irgendwie schon. - Irgendwie schon?

- Vielleicht. - Was soll das heißen: "Vielleicht"?

- Was war das? - Das?

Das war eine Anfrage.

- Anfrage? - Eine Anfrage.

- Eine Anfrage. - Ach komm. Eine Anfrage.

Das ist nicht so schlecht. Eine Anfrage...

ist wie Vorspiel zu einem Auftrag.

Vor jedem Auftrag steht eine Anfrage.

- Vorspiel? - Raffen Sie es nicht?

Ist doch prima. Es bedeutet, dass die Leute von uns gehört haben.

Da war keiner am Apparat, oder?

Was? Mrs. Middleman wohnt in Pacoima.

Ihr Mann wollte etwas einkaufen. Eine Nutte, wie es scheint.

Sie ruft alle Detekteien an und vergleicht Preise.

Da war niemand am Apparat.

- Na gut. Da war niemand. - Klasse.

Wir wissen doch alle, dass Sie depr...

Deprimiert war ich, bevor ich mich richtig schlecht fühlte.

Wissen Sie, was ich gerade getan habe?

Ich habe einen Radiosender angerufen.

Die haben Geld verlost, und ich hoffte, es zu gewinnen.

Maddie, Sie drehen langsam durch.

Und ich durfte nicht mal vorher ran.

Ich weiß, dass Sie desillusioniert sind.

Sie sollten nicht so tun, als ob...

Verarmt! Panisch! Und ich tu nicht nur so.

Wir sind seit Monaten dabei, und es wird nicht besser.

Dieser Laden ist wie ein Loch, wo ich Geld reinschmeiße.

Das wird schon. Nicht das Handtuch werfen.

Handtuch? Bald werden wir keine Handtücher mehr haben.

Keine Handtücher. Keine Toilette. Nichts.

Es wird schwer werden, die Hygienevorschriften zu beachten.

Die Steuerbehörde will, dass ich mein Haus verkaufe.

- Ihr Haus? - Mein Haus.

Vor Abzug meiner Schulden und der ganzen Steuern...

ist das Haus das Einzige, was mir noch bleibt.

- Ihr Haus? - Elf Jahre habe ich dafür gearbeitet.

Wenn die Steuerbehörde...

Noch ist der Ofen nicht aus. Wie viel brauchen Sie?

- 35.000. - Dollar?

Ja.

Wo soll ich nur so viel Geld herkriegen?

- Keine Ahnung. Aber das werden wir. - Das werden wir?

- Wie denn? - Wir machen das schon.

- Mit einem Kopierer? - Hör doch mal zu.

Der Laden ist eine Geldmaschine. Wir müssen sie nur anwerfen.

Sie sind total verrückt. Wissen Sie das eigentlich?

- Total verrückt. - Warum? Weil ich...

- positiv denke? - Positiv denke?

Wir stehen auf dem Deck der Titanic...

und Sie schlagen den Musikern Lieder vor. Der Laden läuft nicht.

Niemand ruft an, niemand kommt rein. Es ist tragisch.

Und ich gehe Pleite. Warum tun wir uns das an?

- Warum? - Weil wir kurz davor sind.

- Kurz davor. - Kurz wovor?

- Kurz vor dem Durchbruch. - Warum frage ich eigentlich?

- Ich kann Sie ja verstehen. - Warum führe ich so ein Leben?

- Ich habe das nicht verdient. - Diese Rezession macht Sie nervös.

Gutes tun zahlt sich nicht aus.

So etwas passiert doch in jeder Firma mal.

Ich habe mal über eine Detektei gelesen.

Nichts lief. Die Milch versauerte.

Eines Tages sagt Mr. Elf zu Mr. Sieben:

Wir sollten früher öffnen und später schließen.

Sieben geht ein Licht auf. Sie machen Reklame, ab geht die Post.

- Addison! - Wir sind in der gleichen Position.

Gut, es läuft nicht alles glatt, aber das wird schon.

Wir müssen uns nur bemühen.

Ich sage Ihnen, das Telefon wird jeden Moment klingeln.

- Wie haben Sie das gemacht? - Warte, ich mach's noch mal.

Ja? Für Mr. Addison? Es ist sein Bruder?

- Mein Bruder? - Sie haben einen Bruder?

Ach, Brüderchen.

Davie und Richie. Ich wusste nicht, dass Sie einen Bruder haben.

Er war für mich wie kein Bruder.

Er war ein Versuchsobjekt meines Vaters.

Wie lange haben Sie ihn nicht gesehen?

- Wir sind in den Achtzigern. - Ihm scheint es gut zu gehen.

Er wohnt im Bel-Air Hotel und isst bei Adriano's.

- Sie sind verdattert, wie? - Was?

David Addison, Sie sind verdattert.

Weil Sie glauben, Ihrem Bruder geht es besser als Ihnen.

Sollte ich deswegen heute Abend mitkommen?

- Wovon reden Sie? - Was macht er?

- Mich nerven. - Nein. Ich meine arbeitsmäßig.

- Keinen Schimmer.

Wir sind Brüder, aber wir haben nichts gemein.

- Wir sind völlig verschieden. - Echt?

Ja. Er gibt zu allem seinen Senf ab.

- Wie anders. - Hat nie ehrlich gearbeitet.

- Vielleicht wurde er adoptiert. - Er fragt Verwandte nach Geld.

Für irgendeine neue Idee, die alle zu Millionären macht.

Verrücktes Zeug. Schnurlose Jojos. Eckige Hula-Hoop-Reifen.

Einmal wollte er Tequila in diesen kleinen Senfpackungen verkaufen...

damit man auch ohne Glas trinken kann.

- Ein seltsamer Kerl. - Stimmt.

Klingt ganz anders als Sie.

- Da ist er. - Sie tun mir weh.

Sehe ich ok aus? Alles proper?

Wenn Sie ihm die Hand geben...

beugen Sie sich ein wenig vor, ja?

- Was? - Das wird ihn schwer beeindrucken.

Mehr als eine Kreditkarte.

- Kleiner. - Großer.

Oh mein Gott.

- Hallo. - Hallo?

Genau das dachte ich auch. Wir sind auf der gleichen Welle.

Er ist echt Ihr Bruder.

Maddie Hayes, mein Bruder Richie. Richie, dies ist Maddie Hayes.

Was für ein Vergnügen. Bitte setzen Sie sich, Ms. Hayes.

Von da aus haben Sie einen guten Ausblick. Auf mich.

- Dave. - Rich.

- Sie sind also wirklich Brüder. - Ja.

- So was auch. - Sie ist 'ne ganz schöne Packung.

Lass sie nicht entwischen.

- Wie geht's dir, Rich? - Oh, einfach prima, Dave.

- Was bringt dich nach L.A.? - Eine 747. Erste Klasse.

Ok. Ich geh drauf ein. Neuer Anzug, feines Restaurant...

Danke. Erste Klasse im Flieger. Was geht ab?

Hast du wieder Papas Keksdose ausgeräumt?

- Ich hatte ein gutes Jahr. - Was soll das heißen?

Willst du ein paar Zahlen hören?

Zahlen sind geschmacklos. Das ist ja wie bei der Steuererklärung.

Ich will nicht wissen wie viel, sondern wie.

- Wir sollten bestellen. - Gute Idee.

Nein, sag mal. Ich würde es gern wissen.

- Wie hast du es gemacht? - Ach, das interessiert dich doch nicht.

- Du bist neidisch. - Neidisch? Ich bin sprachlos.

Es kann nicht sein, dass du Erfolg hast.

- Addison. - Willst du sagen, ich bin dumm?

- Addison! - Nein, das will ich nicht sagen.

Das wäre ja gemein.

- Dann lass uns mal sehen. - Was sehen?

Ich finde, mit Geld lässt sich gut bemessen, wer gewonnen hat.

Wie viel hast du?

Kann ich meine Münzsammlung mitzählen?

Nichts im Sack, was? Was fährst du?

Auf dem Golfplatz eins von diesen kleinen Autos.

- Einen Firmenwagen, richtig? - Mr. Addison, Telefon für Sie.

Danke.

Wie in alten Zeiten, was?

Ich hasse ihn.

- Richard Addison. - Deine grüne Rostlaube.

- Wie bitte? - Richard...

Du hast etwas, das mir gehört.

Wer ist da?

Du dachtest, in Kalifornien bist du sicher?

Du dachtest, ich würde es mir nicht wieder holen?

Richard, du hast etwas, das mir...

Richard?

Mein Makler. Ich habe ihm gesagt, er soll verkaufen.

Finden Sie das schön hier?

Ich glaube, mir gefällt es hier nicht. Scheiß drauf.

Wollen Sie tanzen gehen? Lasst uns tanzen gehen.

Bedienung, dieser Mann ist noch nicht ganz durch.

Kommen Sie, lasst uns abhauen. Warum nicht? Kommen Sie.

Ich schwöre Ihnen, ich kenne diesen Typen nicht.

Wir werden uns köstlich amüsieren.

- Wissen Sie, wohin Sie fahren? - Ich folge ihm.

Sie behandeln ihn wie einen Besucher von einem anderen Planeten.

- Ich mag ihn. - Gut.

- Sie ist unglaublich. - In der Tat.

- Und ihr beide... - Rein geschäftlich.

- Echt? - Wahrhaftig.

- Dann wärst du also nicht sauer. - Sauer?

Ach was.

- Da ist nur eine Sache. - Was denn?

Ich brauche $37.000.

- Was soll das heißen? - Ich brauche ein Darlehen.

Aber sie darf davon nichts erfahren, klar?

Klar.

Gleich morgen Früh?

Ich mach mich vom Acker.

- Sag ihr "Gute Nacht" von mir, ok? - Oh, das schwöre ich dir.

- Guten Morgen. - Morgen.

- Hallo, Fremder. - Wer ist fremd. Ich bin fremd?

Befremdlicher geht's nicht.

Sie sind gestern einfach verschwunden.

Sie hatten so viel Spaß. Ich dachte, Sie merken es nicht.

Ich habe es bemerkt.

Nach einer Weile.

Ich hatte einen schönen Abend. Eine schöne Nacht.

- Er ist ein prima Kerl. - Richie? Oh, er ist Klasse.

Aber Vorsicht, wenn er sich häutet.

Er hat nur Gutes über Sie gesagt.

Nun, ich sage auch nur Gutes über mich.

- Ich habe es wieder gemacht. - Würden Sie das auch mit mir machen?

Ich bin hergekommen, weil ich dachte...

Ich weiß, was Sie von Ihrem Bruder halten. Wir haben uns gut verstanden.

Ja, und?

Sie sind unverwundbar, wie?

Wenn Sie wissen wollen, was ich...

Was habe ich mir nur dabei gedacht.

Also, ich bleibe heute nicht hier.

Hey, Blondchen.

Ich hab da was unterm Sofa gefunden.

- Addison, da ist ja Geld drin. - Sie haben ja doch Detektivqualitäten.

- Das sind ja mindestens... - $37.000.

Ich bin heute früher gekommen, habe die Akten durchstöbert...

und dieses alte Konto gefunden.

Vielleicht hat die Buchhaltung es übersehen.

- Jedenfalls... - Oh, David.

Hey, ich bin nicht völlig unverwundbar.

- Danke. - Bedanken Sie sich lieber bei der Bank.

Ja, sicher.

Tja, wem auch immer.

Genau, wem auch immer. Viel Spaß.

Mr. Addison.

- Ich bin etwas durcheinander. - Haben Sie's doch gemerkt?

Wir wollten es Ihnen nicht sagen.

Aber es war abzusehen, dass Sie...

früher oder später die richtigen Schlüsse ziehen.

Ms. Hayes sagte, Sie hätten ein Konto entdeckt...

- von dem niemand wusste. - Ja, und?

Ich habe hier immer gründlich Buch geführt.

Ich bin hier so lange wie Sie. Es gibt nur ein Bankkonto.

- Gut, Ms. DiPesto. - Ich verstehe nicht.

Wenn es nur ein Bankkonto gibt, dann...

Sie haben recht, Sie sind durcheinander.

Es gab zwei Konten. Zwei.

Vom einen wussten Sie, vom anderen nicht.

- Aber... - Nein. Kein "aber".

Es geht Sie nichts an. Also halten Sie bitte...

die Klappe und gehen Sie zurück in Ihren Käfig, ok?

Ok.

- Hallo. - Mr. Addison?

Ja.

- Mr. Addison... - Auf dem Klo können Sie Dave sagen.

Sie haben etwas, das mir gehört.

Hier drinnen wohl kaum.

- Es ist keine Zeit für Spielchen. - Stimmt, wir sollten uns...

auf die Mathearbeit vorbereiten. Und jetzt lassen Sie mich raus.

Na gut. Wenn Sie es lieber so regeln wollen, dann geht das auch.

Aber ich habe alle Zeit der Welt.

Irgendwann werden Sie wünschen...

auf dieser Seite der Tür zu sein.

Dann werden wir ja sehen, wie hart Sie sind.

- Du verstehst wohl nicht, Richard. - Ich heiße nicht Richard.

Ich heiße Navarone.

Und die $100.000, die du gefunden hast...

und verbrätst, gehören mir. Und ich will sie wieder haben.

Hast du das verstanden?

Sag mir, dass du es verstehst.

- Ich verstehe. - Dann treib mal lieber...

das Geld wieder ein.

Denn das nächste Mal gibt es nichts zu trinken.

Gut.

Mr. Addison, was ist passiert?

Irgendjemand hat den Klodeckel unten gelassen.

Hat Maddie gesagt, wo sie hingeht?

- Ich rede nicht mehr mit Ihnen. - Das haben Sie doch gerade.

- Na gut, Agnes... - Kein Wort.

Keine dummen Entschuldigungen.

Sie waren gemein zu mir, nur weil Sie...

schlechte Laune hatten. Ich habe auch oft schlechte Laune.

Sehr oft. Aber ich bin nicht gemein zu Ihnen.

Sie glauben, weil Sie mehr verdienen, können Sie gemein zu mir sein?

- Nein, ich... - Das ist alles!

- Ich will nicht mehr darüber reden. - Agnes...

Es tut mir Leid.

Es tut mir Leid. Wirklich.

Sie ist zu Hause.

Und ich vergebe Ihnen.

Aber passen Sie auf. Ich weiß, wo Sie wohnen.

Wie hieß der Familienhund in der...

populären Fernsehserie The Waltons?

Hieß er A: Wilbur? B: Rex?

C: Manfred? D: Wacker? Oder E: Mr. Peabody?

- Lass dir ruhig Zeit. - Richard.

Wir suchen nach dem Namen der Rolle...

nicht des Darstellers.

Ich muss dir was Schreckliches beichten.

Du kennst mich erst 18 Stunden und hast schon genug von mir?

Das wäre ein neuer Rekord.

Ich habe nicht genug von dir, es ist nur...

- David? - David.

David.

- Wer ist da? - Dave.

- David? - David.

David wer?

Du bist ein toter Mann!

Scheint mir nicht so zu sein.

Richard, warum schlagt ihr euch?

Richard! David!

- Gib auf. Gib auf! - Gib du doch auf.

Richard! David! Oh, nein!

Hört auf! Aufhören!

Aufhören! Aufhören! Aufhören!

- Klappe! - Klappe!

Ok, lieber Bruder, Mr. Erfolgreich...

jetzt sehen wir mal, wie toll du bist.

Ich lass dich Erde essen. Ich lass dich Würmer essen!

Maddie, holen Sie mir Erde und Würmer von draußen!

Aufhören, alle beide!

- Was geht hier vor? - Keine Ahnung.

Tobsucht. Kann aber nicht genetisch sein.

- Wo hast du die Kohle her? - Welche Kohle?

Die, mit der du um dich wirfst.

Woher hast du sie?

- Was glaubst du denn? - Ich weiß es nicht.

Aber ein Unbekannter wollte mir im Klo die Haare waschen.

Er dachte, ich hätte $100.000, die ihm gehören.

Und er dachte, ich heiße Richard Addison.

- Er ist mir gefolgt. - Wer?

Ich weiß es nicht. Wohl der Typ, dem die Kohle gehört.

Vor drei Wochen hatte ich gearbeitet.

Ich hatte eine Vorführung in einem Hotel. Es war gegen 22:30 Uhr.

Ich war müde und wollte nach Hause. Mein Auto sprang nicht an.

Also sehe ich unter der Kühlerhaube nach...

und da liegt ein Koffer voller Geld.

Liegt da einfach so.

Was man soll da schon tun.

Ich nahm es mit und zählte es.

Dann rollte ich mich darin herum. Dann stapelte ich es...

zu kleinen Haufen und guckte es mir an.

Ich konnte nicht schlafen.

Ich verteilte es auf dem Küchenfußboden und schaute es an.

Und wartete. Nichts passierte.

Der Traum ging nicht vorbei.

Kein FBI kam durch die Tür gestürmt.

Ich hatte 100.000 einzelne Dollar für mich selbst.

Ich wusste nicht, woher oder warum.

Es war seltsam.

Es war wie bei The Twilight Zone.

Außer, dass es nicht schwarz-weiß war.

Mir blieb nichts übrig, als es auszugeben.

Es dauerte ein paar Tage, aber dann war ich so weit.

Ich kaufte einen automatischen Garagentüröffner.

Das schien mir etwas zu sein, was Reiche kaufen würden.

Und ich dachte, vielleicht habe ich ja irgendwann ein eigenes Haus.

Richard.

Ich wollte ihn immer beeindrucken.

- Was? - Natürlich wird er dir sagen...

dass die Familie mich immer lieber mochte.

Ich war zuerst da und hatte es beim Abendessen immer drauf.

Davie.

Davie war immer schon...

- abgefahrener. - Wovon redest du?

Alle wollten immer in Davids Mannschaft sein.

Auf derselben Straßenseite laufen.

Die gleichen Filme ansehen. Die gleichen Platten kaufen...

und so tanzen wie er.

Und ich fand $100.000.

Ich tat, was jeder neidische Bruder getan hätte. Ich kam her...

damit du dich schlecht fühlst.

Damit ich mich gut fühle.

Was seid ihr zwei nur für Armleuchter.

Nachdem ich den Türöffner gekauft hatte, erhielt ich einen Anruf.

Ein Mann sagte, das Geld gehöre ihm.

Mein Nummernschild hat mich verraten.

Er sagte, wenn ich es nicht zurückgebe...

Es klang gar nicht nett.

Und deswegen bin ich gekommen.

Ich dachte, du bist doch Detektiv.

- Wir müssen die Polizei rufen. - Sie hat recht, Richie.

- Aber das geht nicht. - Warum nicht?

Das ist kein sauberes Geld.

Mich hat nicht gerade sein Anwalt angerufen.

- Na und? - Ich habe was davon ausgegeben.

Die Polizei wird mich für mitschuldig halten.

Nicht unbedingt. Du hast was von dem Geld ausgegeben.

Das zahlst du zurück und die Polizei wird zufrieden sein.

Ich weiß nicht, Dave. Ich habe ganz schön viel ausgegeben!

Wie schlimm kann es schon stehen?

Wie viel hast du noch?

- Ungefähr $1.100. - $1.100?

Von $100.000 hast du nur noch $1.100?

Ein Dollar ist nicht mehr das, was er mal war.

Er ist wirklich dein Bruder.

Wir könnten das Zeug zurückgeben.

- Dann ist da noch das andere Geld. - Welches andere...

- Was geht hier vor?

Kein Wort, keine Silbe, noch nicht.

Was soll das: "Kein Wort, keine Silbe"?

Kein Wort, keine Silbe.

Klasse. Das ist ja wie im Ausland.

- Wie lautet der Plan? - Der Plan?

Der Plan ist, so viel Kohle wie möglich für das Zeug zu kriegen.

- Wo hast du den Scheiß her? - Aus dem Einkaufszentrum.

- Einkaufszentrum? - Da gibt es alles.

449 Dollar und 71, 72, 73 Cent.

Gefiel Ihnen die Armbrust nicht?

Nein, so war es nicht.

Meine Tante hat schon eine.

- Wie läuft es? - Gut. Wie viel haben wir?

Etwas über $33.000. Wo ist Richard?

Er versucht, Herrenkleidung zurück zu geben.

So, so.

Was soll das heißen?

Er kommt her, weil er mich beeindrucken will.

Und, was meinst du?

Ich bin beeindruckt.

Ich habe immer eine Unterhose unter der Badehose getragen.

Wie kann man sicher sein, dass Schafswolle wirklich vom Schaf ist?

Oh, schauen Sie mal.

Oh, schauen Sie mal.

- Oh, schauen Sie mal. - Die steht Ihnen ja wunderbar.

Was meinen Sie, Mr. Addison, wie sehe ich aus?

- Größe 52 vielleicht? - Sehe ich aus wie ein Idiot?

- Ist das eine rhetorische Frage? - Sie sollen mein Geld besorgen.

Aber Sie geben es scheinbar lieber aus.

David? Was machen Sie da?

- Hallo. - Guten Nachmittag.

Mein Gott, Mr. Addison.

Sie sieht nach einem sehr kostspieligen Hobby aus.

Treten Sie doch durch diese Jacken hindurch, damit wir uns...

in einer der Umkleidekabinen privat unterhalten können.

Die sind nur für Herren. Ich bleibe wohl besser hier.

Hat man einen Mann nackt gesehen, hat man alle gesehen.

Genau. Dann kommen Sie doch bitte.

Zurück, Maddie!

- Richard! - Haut ab!

- Ich muss abhauen. - Ich hab sie auch gehört.

- Richard! - David!

- Richard! - David!

- Sie sind nicht Richard! - Sie sind nicht David!

- David! - Richard!

Du!

- Er?! - Ich?!

- Was geht hier ab? - Das ist dein Wohltäter.

- Ist er weg? - Das glaube ich kaum.

Recht haben Sie. Ja, ich freue mich, Sie zu treffen.

Und ja, das ist eine Pistole.

Ich will mein Geld. Wie viel davon haben Sie?

- 33.000. - 33.000?

Und die 35.000, die ich habe.

- Maddie? - "Kein Wort, keine Silbe."

Nein, nicht hier.

Lassen Sie uns ins Kino gehen, wo es schön dunkel ist.

- Was läuft? - The Guns of Navarone.

Das überrascht dich?

- Nicht viel los hier heute, wie? - Ja, nicht gerade.

Vielleicht sollten wir etwas Stimmung machen.

Ruhe. Geht weiter! Was soll das?

Liebe Einkäufer!

- Sie fühlen sich bestimmt gut. - Sie geben so viel.

- An so viele. - Die Sie nicht kennen.

Und denen ist das völlig egal.

Du bist ja schon da!

Natürlich. Wo sollte ich sonst um 7:30 Uhr sein?

Normalerweise heben Flugzeuge immer mit Verspätung ab.

Die wussten, dass mein Bruder mitfliegt.

- Und? - Was, "und"?

Wie lief es mit Ihnen und Ihrem Bruder auf der Hinfahrt?

- Nur ihr zwei? - Es lief gut.

Ich habe gefragt, ob er mit mir schlafen will. Er hat Nein gesagt.

- Es lief gut. - Haben Sie ihn nur abgeliefert...

- oder geparkt und ihn begleitet? - Geparkt.

Haben Sie ihn dann verlassen oder ihn zum Flugsteig gebracht?

- Flugsteig. - Sind Sie dann gegangen...

oder haben Sie ihn wegfliegen sehen?

Wegfliegen sehen.

Sie lieben ihn.

Lassen Sie mich bitte in Ruhe.

Hey, Blondchen.

Es gab eine Belohnung für Mr. Navarone.

$7.500.

Das sollte Ihnen die Steuer vom Hals halten.

Ich weiß nicht, ob ich Ihnen glauben kann.

Dass ich wegen Richie am Flughafen war...

oder dass das eine Belohnung ist?

- Beides. - Stimmt beides.

Das ist wirklich die Belohnung.

Und ich liebe ihn wirklich.

Und wie steht's mit Ihnen?

- Wie steht was mit mir? - Ach, egal.

Ich hätte ihn nur abgeliefert.

Können Sie das beschwören?

Nicht schlecht.

Sind Sie früh morgens immer so gut drauf?

Das werden Sie nie erfahren.

Untertitel: SDI Media Group

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