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Original subtitles

Plötzlich erstarrte die junge Frau.

Das Blut gefror in ihren Adern und ihr Atem überschlug sich.

Vor ihr, in einem Eisblock eingeschlossen,

sah sie einen toten Körper.

Die Hand war ausgestreckt, als würde sie um Hilfe bitten.

Jetzt erwachte ihr Instinkt.

Sie hatte begriffen: Es war Mord.

Und so war es.

Wer wird diesmal ermordet?

Verrate ich dir nicht.

Kauf dir doch das Buch!

20 Exemplare sind verkauft.

20!

Wenn diese 20 Leute das zwei, drei Leuten weiterempfehlen,

und die es dann auch zwei, drei Mal weiterempfehlen,

sind wir bei...

rein rechnerisch bei 20 x 3 und noch mal x 3.

Das ist... - Los, du bist mein Agent!

Ein Bestseller!

Auf Solveig!

Gib mir einen Kuss!

Hauptkommissar Finsen, du bist ja auch da! - Hey Solveig!

Ich bin nicht im Dienst.

Danke, dass du in meiner Vorlesung vor den Studenten gesprochen hast!

Hauptsache, es kam an.

Es wäre schön, wenn es dazu beitragen würde,

dass einer mal was Glaubhaftes schreibt.

Mach du doch!

Ja, vielleicht.

Wie wäre es, wenn wir mal was essen gehen?

Was ist mit deiner Frau?

Ich rede von essen gehen.

Das heißt nicht... Aber man kann... Also...

Ich denk mal drüber nach.

Entschuldigung! Kannst du mich kurz filmen? - Klar!

Hallo Leute! Ich bin in Reykjavík, Island und es ist fast Mitternacht.

Es ist noch total hell. Es ist wunderschön!

Ist alles drauf?

Ja. Schöne Zeit!

Danke!

Guten Abend Frau Professor!

Oh, Einer!

Nein, ich heiße Elfar.

Hi Elfar!

Was soll das?

Wieso? - Ich mach so was nicht.

Wieso nicht?

Nicht mit meinen Studenten.

Bist du dir sicher?

(Es klingelt.)

(Es klingelt noch mal.)

Scheiße!

Wer ist es diesmal? Schon wieder ein neuer Typ?

Kennst du nicht.

Das ist dein neues Buch.

Schon möglich, gib her!

Ich bin Árni, ihr Bruder.

Cool, der Politiker!

Das ist Einer. - Nein, ich heiße Elfar.

Dann halt Elfar. - Kann ich auch Kaffee haben?

Nein. Das war's. Okay?

Komm schon! Bitte!

Raus!

Ich brauche noch meine Schuhe.

Ich will nichts hören! - Was passiert sonst?

Warum bist du hier?

Binni hat angerufen. Mama ist bei ihm auf dem Polizeirevier.

Wieso? Hat sie jemandem was getan?

Sie wurde aufgegriffen. Sie hat nicht mehr nach Hause gefunden.

Sie muss jetzt ins Altersheim.

Das können wir ihr nicht antun.

Sie muss. Sieh dir das Heim an und kläre alles!

Ich mach einen Termin aus. - Warum ich?

Ich muss heute zu einer Wahlkampfveranstaltung.

Sag ab!

Klar.

Ich hab auch einen Job.

Ich sitze am Laptop und tippe, dann wird daraus ein Buch.

Kann das nicht warten?

Nein, eigentlich nicht.

Sie ist deine Mutter.

Sie ist auch deine Mutter.

Wieso bleibt das immer an mir hängen?

Solveig! Schön, dich zu sehen!

Mama!

Mama!

Wer sind Sie?

Mama, ich bin's. Solveig.

Reingefallen!

Ich lach mich tot!

Kommst du mich endlich besuchen? - Besuchen ist gut.

Wie geht's dir denn?

Mir geht's gut. Wieso?

Solveig! Ich hatte mit deinem Bruder gerechnet.

Hallo Willi! Ich find's auch schön, dich zu sehen!

Ihr neuer Roman ist gerade erschienen.

Solveig! Ich muss mit dir reden!

Wenn ich mal meine Meinung zu deinen Büchern sagen darf:

Du weißt, dass wir im ganzen Land auf zwei Morde pro Jahr kommen?

Höchstens.

Ich kann in meinem nächsten Buch deine Erfahrung mit einbauen.

Deine Mutter hat den Kindern vor der Schule

mit ihren Geschichten über Elfen Angst gemacht.

Und sie wusste wieder nicht, wie sie nach Hause kommt.

Ihr müsst dringend was unternehmen.

Okay. Ich kann fragen, ob sie sie in der Schule wieder einstellen.

Vielleicht als Lehrerin für Elfenkunde.

So kann es nicht weitergehen.

Du musst das versehen!

Was erwartest du von mir?

Wie würdest du dich fühlen,

wenn dich dein Sohn gegen deinen Willen ins Altersheim steckt?

Wenn es keine Alternative gibt...

Ich verliere manchmal die Orientierung.

Sonst geht's mir gut. Ihr braucht euch keine Sorgen zu machen!

Die paar Schwierigkeiten, die ich hab, gäbe es nicht,

wenn Árni oder du hier leben würdet.

Oder mich mal über- raschend besuchen würdet.

Ich bin eine schreckliche Tochter.

Nein, das bist du nicht.

(Sie summt eine Melodie.)

Weißt du noch, das hast du Ona und mir immer vorgesungen.

Bist du hier, weil du deine Mutter besuchst?

Ja, sie hat ein bisschen Hilfe gebraucht. Deshalb bin ich hier.

Erzählt, wie geht es dir? Alles okay?

Ja, mir geht's gut. Da geht's manchen hier um Einiges schlechter.

Was meinst du damit?

Viele sind arbeitslos.

Du arbeitest noch in der Fischfabrik? - Ja, ich bin froh darüber.

Sekunde!

Jón!

Du erkennst mich wohl nicht mehr?

Solveig! Auch mal wieder da?

Wie geht's dir?

Gut, wie geht's dir?

Mir geht's gut. Du hattest wohl Heimweh?

Ja. Ich wollte bei euch mal nach dem Rechten sehen.

Du siehst gut aus!

Bleibst du länger?

Ja. - Wir treffen uns mal!

Okay?

Ja.

Was war das?

Er hat es nicht leicht.

Er leitet die letzte der Pflichtfabriken, die noch im Geschäft ist.

Alle anderen haben ihre Fangquoten an die großen Konzerne verkauft.

Jetzt lastet alles auf ihm. Die Fabrik, Arbeitsplätze, der Ort.

Ja, ich weiß.

Verdammt noch mal!

Du hörst mir jetzt genau zu!

Es gibt Gerüchte.

Welche?

Dass er die Fabrik verkaufen will.

Aber ich glaub nicht, dass Jón so was machen würde.

Er ist so eine gute Seele. - Nee, glaub ich auch nicht.

Lass uns noch mal darüber reden!

Leifur hat sich oft nicht im Griff.

Hat Probleme in der Ehe mit ólöf.

Jón versucht seine Schwester zu beschützen.

Männer halt. Du weißt, wie die sind.

Die kriegen sich schon wieder ein.

Trinken wir was Richtiges!

Skál! - Skál!

Feierabend, Mädels!

Das war ein One Night Stand. Er war nur zu Besuch hier.

Der hat sie Fabrik besichtigt.

War es gut? - Das war der Hammer!

Aber was hat es gebracht?

Ich weiß nicht mal seinen Namen.

Aber das Kennzeichen von seinem Auto hab ich aufgeschrieben.

Aus den Augen, aus dem Sinn. Komm, ich fahr dich nach Hause!

Nee, ich geh zu Fuß.

Jón!

Ach, du Scheiße!

Was hast du mitten in der Nacht hier gemacht?

Den Hafen begrüßt.

Um halb vier in der Früh?

Gott segne dich!

Igor, es tut mir leid um deinen Sohn!

Du hast ihn gefunden?

Ja, hab ich.

Wann?

Vor einer Stunde ungefähr.

Bringt meinen Sohn in die Fabrik, bis ich alles organisiert habe.

Komm, wir gehen!

Ich müsste noch kurz mit dir reden.

Ja, später. Meine Tochter und ich möchten jetzt allein sein.

In Ordnung. Ich sehe dich später.

Kaum bist du hier, gibt's einen Toten.

Was?

Ausgerechnet Jón!

Ohne ihn geht hier gar nichts.

Es ist etwas im Gange. Sie sind unruhig.

Wer?

Nur die Elfen.

Du hast einen Hinweis bekommen.

Einen Hinweis, dass etwas nicht stimmt.

Dass ein Unrecht geschieht.

Von wem hab ich deiner Meinung nach den Hinweis bekommen?

Ich muss los.

Wohin?

Nichts Wichtiges. Erzähle ich dir nachher.

Und wenn du raus gehst, nimmst du dein Handy mit, bitte!

Das hier ist der Aufenthaltsraum,

in dem alle Bewohner zusammen kommen können.

Sie können sich austauschen, gemeinsam Dinge erleben.

Da geht's zur Pflegestation. Wir gehen weiter zu den Zimmern.

Bitte!

Das ist eine unserer Ein-Zimmer-Einheiten.

Sehr schön hell.

Alles ist so ausgestattet, dass man den Alarmknopf erreichen kann.

Einer ist hier und einer im Badezimmer.

So können die Bewohner im Bedarfsfall das Pflegepersonal holen.

Halldor!

Hey!

Ich hab dich schon kommen sehen.

Kaffee?

Schrecklich das mit Jón, oder?

Ja. Ich hab ihn kurz davor noch getroffen.

Er ist wohl ins Wasser gefallen, als er nach 'nem Boot sehen wollte.

Muss irgendwie das Gleichgewicht verloren haben.

Wenn ich es bloß mitbekommen hätte!

Du warst doch hier.

Nein. Ich hab mich mit Igór zum Karten spielen getroffen.

Ging wie immer ziemlich lange.

Stroga! Könntest du dich ein bisschen beeilen?

Vielleicht hat jemand anders was mitgekriegt.

Hat jemand, der gearbeitet hat, was gehört oder gesehen?

Ich kann mich noch mal umhören.

So viel ich weiß, war zu der Zeit keiner mehr da.

Wie geht es mit der Fischfabrik weiter?

Das weiß keiner.

Ich befürchte, dass sie jetzt doch verkauft wird.

An einen großen Konzern wie Big Nordica.

Aber als Sigurdur Jón die Fabrik übergeben hat,

hat er versprochen, dass er niemals verkaut.

Villi hat kein Interesse an der Geschäftsführung.

Also wird Sigurdur wieder über- nehmen müssen, trotz seines Alters.

Seiner Tochter Ólöf wird er die Fabrik wohl kaum übergeben.

Villi!

Was machst du denn hier?

Ich wollte sagen, wie sehr mir das leid tut mit deinem Bruder!

Ja.

Die ganzen Jahre über hast du dich nicht ein Mal gemeldet.

Bist damals einfach abgehauen.

Jetzt auf ein Mal bist du da.

Ich bin noch ein paar Tage hier.

Wenn du magst, meld dich, wenn du was brauchst!

Und dann?

Ich muss arbeiten.

Solveig!

Hey!

Hey!

Ist Jón noch hier?

Warum ist er nicht beim Bestatter?

Weil Sigurdur den Kerl hasst.

Als seine Frau starb, hat er... Sie sah aus wie 'ne Transe im Sarg.

Er soll hier bleiben, bis der Bestatter aus Olafsweg ihn abholt.

Was suchst du eigentlich?

Wenn ich das wüsste!

Einen Hinweis.

Einen Hinweis?

Was ist, wenn das kein Unfall war?

Was soll es sonst gewesen sein?

Nein!

Wer würde denn ...? - Keine Ahnung!

Zum Beispiel hier.

Das sieht so aus, als hätte ihm jemand eins übergezogen.

Wir sollten langsam von hier verschwinden.

Komm!

Eine Autopsie? Warum wird das nicht gemacht?

Was fragst du mich? - Wen frag ich sonst?

Komm! Hilf mir mal!

Ich brauche jetzt dringend eine Zigarette! - Okay.

Wir sehen uns!

Solveig! - Hey Leifur!

Was machst du hier? Willst du deinen Ferienjob zurück?

Wenn's mit Unterrichten und Schreiben nicht mehr klappt,

komme ich drauf zurück.

Ich hab nur Vala besucht.

Bleib lieber nicht zu lang! Man wird den Geruch nicht mehr los.

Klar.

Den Geruch...

Eine Autopsie? Wozu?

Um sicher zu gehen, dass kein Fremdverschulden vorliegt.

Wieso Fremdverschulden?

Vielleicht war er schon tot, als er ins Wasser gefallen ist.

Lass gut sein, Solveig! Ich weiß, was ich tue.

Findest du es nicht eigenartig,

dass jemand, der sein Leben lang mit Booten und Wasser zu tun hat,

einfach so ertrinkt?

Seeleute ertrinken auch. Das kommt vor.

Außerdem hatte er eine Flasche Whiskey intus.

Danach möchte ich dich mal sehen!

Das ließe sich einrichten.

Die stand auf seinem Schreibtisch, leer.

Eine leere Flasche? Das beweist gar nichts.

Er hat sie ausgetrunken.

Lieber nicht anfassen! Fingerabdrücke...

Wir haben Zeugen, die gesehen haben, dass Jón betrunken wirkte.

Was denn für Zeugen?

Was sagt Leifur dazu?

Wie meinst du das?

Ich weiß, Leifur ist dein Sohn,

aber sie haben sich in der Bar gestritten.

Sie haben die Bar verlassen und kurz darauf ist Jón tot.

Leifur hat ein Alibi. Und jetzt verschwinde!

Okay.

Noch was:

Was meinst du, wird Sigurdur verkaufen?

Er kann die Fabrik nicht mehr selbst leiten.

Verkaufen? Sigurdur? Nein.

Bestimmt nicht.

Was wird jetzt passieren?

Wer könnte den Laden jetzt übernehmen?

Ich hab zu tun, Solveig! Kümmere dich um deinen Kram!

Du wirst in der Angelegenheit also nichts unternehmen?

Ich sag dir was: Ich werde erst mal den Papierkram hier erledigen.

Das ist das echte Leben.

Nicht wie in deinen albernen Krimis.

Mit dem Scheiß verbringe ich den größten Teil meines Lebens.

Okay.

Ich hab 'ne Freundin in Reykjavík, die ist Pathologin.

Und wenn sie Sherlock Holmes persönlich wäre...

Der ist nicht mein Freund.

Raus!

(Ein Handy klingelt.)

Hey!

Hey Tinna!

Lass mich raten!

Du überlegst dir, zurück in die alte Heimat zu ziehen. Für immer?

Tinna, du kannst Gedanken lesen.

Okay. Wie geht's dir denn da oben?

Ich brauche deine Hilfe hier.

Wobei? - Es geht um deine beruflichen Fähigkeiten.

Steckst du in Schwierigkeiten?

Nicht wirklich.

Ich soll was?

Eine Leiche obduzieren.

Offiziell?

Nö. Nicht wirklich.

Ist das einer deiner blöden Witze?

Nee, auch nicht wirklich.

Ich wusste, dass der Ort am Arsch der Welt liegt. Aber so weit...

Und ich muss den ganzen Weg wieder zurück fahren.

Schön, dass du hier bist!

Um was geht's?

Er soll total betrunken gewesen sein. Das kommt mir komisch vor.

Ihr müsst euch echt beeilen! - Sie ist ein Profi!

Sie ist schnell.

Wenn ich nicht bald am Platz bin, merken die was.

Noch ein paar Fotos von ihm.

Ruhig ein bisschen näher.

Diese Wunde hier sieht nach einem Schlag aus, oder nicht?

Ja. Aber im Hafenbecken schwimmt 'ne Menge Zeug rum.

Wenn du auf Detektivin machst, kannst du mir einen Gefallen tun?

Weißt du noch, der Typ, den ich abgeschleppt hab?

Der namenlose One Night Stand?

Ich hatte mir sein Kennzeichen aufgeschrieben.

Du hast bestimmt gute Kontakte. - Mal sehen, was ich tun kann.

Okay.

Klingt, als wäre Wasser in seiner Lunge.

Was dafür spricht, dass er ertrunken ist.

Sicher kann ich das nur sagen, wenn ich den Brustkorb öffne.

(Eine Männerstimme ertönt.)

Scheiße!

Was wird das hier?

Hallo Villi, hey Ólöf, Leifur!

Das ist Doktor Gudjonsson. Sie arbeitet in Reykjavík.

Es reicht jetzt, Solveig!

Wer hat dich reingelassen?

War nicht abgeschlossen.

Sie lügt.

Ich würde dich am liebsten festnehmen! Was ist das? Eine Kamera?

Habt ihr Fotos gemacht?

Ich will nur rausfinden, was passiert ist.

Verdammt! Wir wissen, was passiert ist!

Wieso machen wir keine Autopsie? Dann wär's offiziell.

Wir sollten jetzt gehen, Solveig!

Nein, Halt! Ich würde gerne hören, was die Pathologin zu sagen hat.

Ólöf, lass gut sein! Was soll's? Spielt keine Rolle.

Wurde mein Bruder ermordet?

Das kann ich so noch nicht beantworten.

Wenn er erstochen oder erschossen worden wäre,

dann könnten Sie das sagen?

Ja.

Gibt es solche Anzeichen an seinem Körper?

Nein.

Er hat eine Wunde an der Schläfe.

Stammt die von einem Kampf?

Die könnte er sich auch erst im Wasser zugezogen haben.

Könnte?

Ich halte es für wahrscheinlich.

Tut mir leid!

Hast du das gehört?

Und was ist hiermit?

Ich wüsste, was du meinst.

Warum will niemand wissen, was wirklich passiert ist?

Warum wollen uns alle glauben lassen, Jóns Tod war ein Unfall?

Ich befürchte, du steigerst dich in was rein.

Nee.

Glaubst du an Geister?

Was?

Du hast richtig verstanden.

Nicht wirklich.

Weil deine Mutter wieder davon redet?

Egal!

Ich schaue es mir alles genauer im Labor an, okay?

Aber ich sag dir ganz ehrlich:

Für mich sieht es aus wie ein Unfall.

(Ein Glöckchen klingelt.)

Hörst du das auch?

Was meinst du?

Schon gut!

Komm, ich fahr dich nach Hause!

Mama!

Mama!

Mama!

(Ein Telefon klingelt.)

Scheiße!

Mama!

Mama!

Wieso hast du dein Handy nicht dabei?

Ich war doch bloß spazieren.

Ich war ewig nicht hier.

Komm, wir gehen nach Hause!

Du hast mir einen Schreck eingejagt.

Das wollte ich nicht, mein Kind.

Ich hab oben geparkt. Halt dich fest an mir!

Solveig! Was ist eigentlich los? Ist mit Mama alles in Ordnung?

Hast du das mit Jón mitbekommen?

Ja, das ist furchtbar!

Wie geht's Mama?

Die haben hier total übertrieben. Mama geht's gut.

Als Villi angerufen hat, klang das anders.

Hast du dir das Altersheim angesehen?

Ja, es war ganz nett. Aber ich bringe sie da nicht hin.

Was soll das heißen?

Ich bringe sie dort nicht hin. Punkt.

Tschüs!

Solveig!

Aus Erde sind wir gekommen,

und zu Erde sollen wir gehen.

Erde zu Erde,

Asche zu Asche,

Staub zu Staub.

Amen.

Mein Beileid, Leifur!

Ólöf, mein Beileid!

Mein Beileid!

Hast du gesehen, wer da ist?

Wer denn?

Jani Helgerson.

Dass der sich traut, zur Be- erdigung von einem Sigurdurson!

Die Helgersons haben den Ort damals im Stich gelassen.

Fangquote verkauft, Geld kassiert und ab nach Spanien.

Aber Bjarni ist doch noch hier.

Ja, er ist noch da. Aber die Fabrik ist zu.

Wer ist die Frau bei ihm?

Weiß ich nicht.

Was ist denn?

Ich hab manchmal das Gefühl, als wenn sie hier in der Nähe ist.

Das ist komisch!

Nein, find ich nicht.

Ist nicht komisch.

Dann hab ich ein schlechtes Gewissen, weil ich lebe.

Werde älter. Und sie...

...bleibt immer sieben Jahre alt.

Da, wo sie jetzt ist, geht's ihr gut.

Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben!

Das war eine schöne Trauerrede!

Finden Sie? - Ja.

Das ist traurig.

Das denke ich auch.

Hey!

Hey!

Magst du ...?

Auf Jón!

Auf die Menschen, die uns wirklich wichtig sind!

Glaubst du, dass Jón einfach so ins Wasser gefallen ist?

Das weiß ich nicht.

Warum fragst du das?

Kaffee ist alle. Kommst du?

Ich muss mich darum kümmern, entschuldige!

Sigurdur, störe ich?

Aber nein.

Solveig, mein Kind!

Schön, dass du noch mitgekommen bist!

Wie ich gehört habe, machst du dir viele Gedanken über Jóns Tod.

Ja.

Weil ich nicht glaube, dass er einfach ins Wasser gefallen ist.

Er hat nie viel Alkohol getrunken, oder?

Nun ja, damals vielleicht noch nicht.

Das Leben bleibt nirgendwo wo dasselbe, Solveig.

Und hier wohl auch nicht.

Ob mir das gefällt oder nicht.

Ólöf!

Hey!

Ich war grad bei deinem Vater zum Leichenschmaus.

Du warst nicht da, also schaue ich bei dir vorbei.

Darf ich reinkommen?

Hey!

Möchtet ihr noch Orangensaft? Ich hab nicht viel Zeit zum Reden.

Das macht nichts.

Ich wollte nur sagen, wie leid mir das tut.

Danke!

Wenn ich irgendwas für dich tun kann, dann...

Nein. Nicht nötig, danke!

Wir waren schließlich früher mal Freundinnen.

Wir waren keine Freundinnen.

Ich dachte aber schon.

Ich hab jeden Sommer in der Fabrik deines Vaters gejobbt.

Wir hatten so viel Spaß zusammen.

Nein, nichts hatten wir. Das ist dummes Gerede!

Keiner mochte mich. Ich war die Tochter des Chefs.

Du warst so schön und cool.

Und du hast davon geredet, dass du von hier weggehen willst.

Du warst immer so was wie ein Vorbild.

Ja.

Was willst du wirklich von mir?

In der Nacht als Jón gestorben ist,

hab ich ihn mit Leifur in der Bar gesehen.

Und?

Jón ist gegangen und ein paar Stunden später war er tot.

Ja. Worauf willst du hinaus?

Um wie viel Uhr ist Leifur in der Nacht nach Hause gekommen?

Erinnerst du dich?

Ist er in der Nacht über- haupt nach Hause gekommen?

Kam er nach Hause?

Ja, er ist...

Er schlägt dich. Das ist richtig, oder?

Ólöf, du brauchst echt Hilfe.

Ich könnte dir helfen, aber ehrlich...

(Jemand hupt.)

Du solltest besser gehen! - Okay. - Danke, dass du gekommen bist!

Solveig! - Leifur!

Du bist gar nicht beim Leichenschmaus? - Doch, war ich.

Was ist mit dir?

Einer muss sich weiterhin um die Fabrik kümmern.

Ausgerechnet heute?

Ja.

Was habt ihr beiden Hübschen gemacht? Kaffeekränzchen?

Ja. War nett.

Verdammte Scheiße!

Scheiße!

(Die Tür knallt zu.)

(Ein Telefon klingelt.)

Ja. - Hauptkommissar Finsen hier.

Bist du etwa noch im Bett?

Schon lange nicht mehr.

Ich darf das nicht machen, dafür will ich echt mit dir essen gehen.

Ich maile die Namen zu den Telefon- nummern, die du geschickt hast.

Eine der Nummern gehört zu dem Typen mit dem Autokennzeichen.

Der, den deine Freundin kennen gelernt hat.

Scheint ein hohes Tier bei Big Nordica zu sein.

Was?

Der Konzern, der die kleinen Fabriken und Fangquoten aufkauft.

Ich kann mir vorstellen, was der bei euch im Dorf wollte.

Bist du noch dran?

Vala! Ich hab Neuigkeiten wegen des Autokennzeichens. - Okay.

Dein Lover arbeitet für die Konkurrenz.

Jón hat ihn wohl häufiger angerufen.

Was heißt das?

Das heißt, Big Nordica möchte euch vermutlich aufkaufen.

Dein Lover wollte herausfinden, was der Laden hier wert ist.

Jón war nett zu ihm.

Ja, weil er verkaufen wollte.

Bist du sicher? - Nö, aber es sieht so aus.

Du schon wieder! Warum hältst du die Leute von der Arbeit ab?

Vala, das ist kein Vergnügungspark!

Leifur!

Was ist?

Hast du kurz Zeit?

Setz dich!

Du hast hier gepennt, oder?

Ich benutze seit heute Jóns Büro.

Ärger zu Hause?

Weißt du, dass du sehr neugierig bist?

Ja! Wer nicht fragt, kriegt keine Antwort.

Was wäre, wenn es das alles nicht mehr geben würde?

Wenn du nicht mehr arbeiten könntest?

Wenn du erfahren hättest, dass Jón die Fabrik verkauft.

Das wäre scheiße für dich.

Was soll das werden? Bist du jetzt bei der Polizei?

Ich stelle nur ein paar Fragen.

Willst du andeuten, ich könnte ihn umgebracht haben?

Sein Tod war ein Unfall.

Geht das nicht in deinen Dickschädel?

Er war betrunken.

Ich weiß nicht, was er am Hafen gemacht hat. Er ist ausgerutscht.

Ich habe nichts damit zu tun.

Kurz davor habt ihr euch gestritten, ich habe es gesehen.

Hat er dir gesagt, dass du deinen Job verlierst?

Oder dass du aufhören sollst, seine Schwester zu schlagen?

Halt die Klappe! Misch dich nicht in fremde Dinge! Halt deine Klappe!

Arschloch!

(Ein Telefon klingelt.)

Ja.

Was?

Was ist das denn? - Mama!

Unur, schön dich zu sehen! - Alles okay mit ihr?

Ja! Sind Sie die Tochter?

Ja, bin ich! - Glück gehabt!

Wir kamen gerade rechtzeitig.

Der Herd war an, die Vorhänge haben Feuer gefangen.

Ist eine Sauerei jetzt, aber kein großer Schaden.

Okay. Wie geht's dir, Mama? - Gut geht's mir!

Was habe ich denn hier?

Lieber das Dunkle oder das Helle?

Okay.

Wo fahren wir hin, mein Kind?

Hallo, Margret!

Oh nein!

Mama!

Frau Svensdottir ist extra gekommen, um dich abzuholen.

Kommen Sie, Margret! Sie werden sich bei uns wie zu Hause fühlen.

Ist mir alles ein bisschen viel.

Ja. - Meine Mutter ist heute ins Altenheim gekommen.

Findet sie das gut?

Das findet sie nicht gut.

Vielleicht trotzdem gut so.

Oder ihr Todesurteil.

Binni, ich weiß du bist mir noch böse.

Ich bin kein Beziehungstyp.

Schön siehst du aus!

Ich habe oft an dich gedacht in den letzten Jahren.

Ich auch an dich.

Hast du jemals daran gedacht, hier wegzuziehen?

Jeden verdammten Tag.

Wieso fragst du?

Ich habe eine ziemlich tolle,

riesige Wohnung in Reykjavík.

Das würde nicht funktionieren.

(Ein Telefon klingelt.)

Ich gehe nicht ran.

Vielleicht ist was mit deiner Mutter.

Spielverderber.

Ich mache 'nen Tee. - Okay.

Hallo!

Hallo, Süße! Tut mir leid, hier war die Hölle los!

Sitzt du gerade?

Wieso? - Wegen der Leiche.

Der aus dem Kühlraum.

Er hatte keinen Alkohol im Blut.

Was? - Ja, kein Zweifel!

Ich habe es ein paar Mal geprüft.

In den 24 Stunden vor seinem Tod, hat er keinen Alkohol getrunken.

Okay.

Danke! Ich rufe wieder an!

Bist du noch dran?

Solveig!

Was war denn?

Wegen Jón.

Es war kein Unfall. - Nein?

Er hatte keinen Alkohol im Blut. Aber wir sollten es glauben.

Weil er ermordet worden ist.

Was?

Wer soll so etwas machen?

Jón wollte die Fabrik verkaufen. Leifur wollte das verhindern.

Leifur. - Ja, Leifur.

Quatsch!

Das ist kein Quatsch! Ich bin sicher, es war so.

Blödsinn! - Was?

Was machst du jetzt? - Ich rufe meine Schwester an.

Er ist nicht bei Ólöf! Sie haben gestritten.

Er wird in der Fabrik sein. - In der Fabrik?

Okay.

Binni, komm!

Binni!

Leifur!

Leifur!

Binni!

Binni!!

(Sie schreit und schluchzt laut.)

Villi! Binni hat sich gestellt.

Die Fingerabdrücke auf dem Messer sind von ihm.

Es tut mir so leid!

Er war mein Sohn.

Du bist schuld, Solveig!

(Er schluchzt.)

(Ein Telefon klingelt.)

Finsen.

Was?

Tut mir leid!

Es gibt keinen Hinweis dafür, dass Jón Sigurdsson ermordet wurde.

Du stellst wilde Verdächtigungen an.

Ja. Mein Fehler.

Was? Ich verstehe dich nicht.

Es war dumm von mir.

Du hast Binni Sigurdsson von deinem Verdacht erzählt.

Hallo! - Ja habe ich!

Wie hat er reagiert?

Er ist zu ihm hin.

Ist dir klar, was du angerichtet hast?

Leifur Villadsson ist tot.

Mein Kollege, sein Vater hat einen Nervenzusammenbruch.

Ich musste anreisen, um deinen Mist auszubaden.

Was hast du dir gedacht? Du bist keine Polizistin!

Du bringst andere Leute in Gefahr, als wäre es ein Spiel.

Halt dich zur Verfügung!

Was ist?

Hey!

Hey!

Ich hab dir Zigaretten mitgebracht.

Hast du denen gesagt, dass ich ihn getötet habe?

Nein, ich habe gesagt, was ich dir erzählt habe.

Und, was glaubst du?

Er war schon tot.

Das Messer war in seinem Bauch. Ich habe es herausgezogen.

Ich wollte ihm helfen. Dann bin ich einfach weg. Es war ein Fehler.

Das glaubt mir keiner.

Hast du in der Fabrik noch jemanden gesehen?

Nein.

Danke für die Zigaretten!

Das geht allen so. Das ist normal. Es dauert, bis sie sich eingewöhnt.

Mama.

Ich weiß, du bist sauer.

Alle sind sauer auf dich.

Ich fahre zurück nach Reykjavik. - Das glaube ich nicht.

Doch.

Es ist besser so.

Das wird sie nicht zulassen.

Hast du dein Handy?

Ich ruf an, wenn ich angekommen bin.

Ich kommen dich ganz bald wieder besuchen.

Versprochen!

(Solveig schreit, die Bremsen quietschen.)

Und was willst du?

Ich war eine gute Freundin von Jón Sigurdsson.

Wir sind zusammen aufgewachsen. Ich habe ihn im Hafen gefunden.

Oh. - Hat Jón Sie kurz vor seinem Tod angerufen?

Wenn ein Sigurdsson Sie anruft, wäre das doch ungewöhnlich.

Wollte er, wie Sie, die Fangquoten verkaufen?

Sie haben Ihre verkauft, oder?

Ja. - Warum? - Es gab keine Alternative.

Gegen die Konzerne kommt man nicht an.

Entweder man nimmt ihr Geld, oder nicht. Dann geht man ein.

Big Nordica hat uns Millionen angeboten.

Die Familie ist ausgewandert.

Ja, nach Spanien.

Alle, außer mir und Eldey. Sie ist meine Enkelin.

Sie ist schwanger.

Jón ist der Vater.

Jón ist der Vater?

Ja.

Sie wollten heiraten und von hier weggehen.

Er wollte verkaufen. - Er war fest entschlossen.

Er war es leid, sein Leben lang für die Anderen da zu sein.

Der Retter von Grundarfjördur. Was für ein aussichtsloser Kampf.

Er wollte weg und etwas Neues anfangen.

Wusste noch jemand von seinen Plänen?

Was ist mit Sigurdur, seinem Vater?

Er hatte Angst, es ihm zu sagen. Aber er wollte es ihm sagen.

In der Nacht, bevor er ertrunken ist.

Finsen! Ich glaube, ich weiß, was passiert ist.

Was heißt das, Solveig?

Dass Sigurdur ihn getötet hat. - Der alte Mann?

Das mit Lachs ist für dich.

Wo sind die Beweise? Das sind nur Behauptungen.

Polizeiarbeit läuft über Beweise, Geständnisse und Zeugen.

Ich fahre zurück nach Reykjavik. Wenn es etwas Handfestes gibt,

komme ich wieder. Aber nicht wegen so etwas.

(Sie klopft.)

Da bist du wieder. Was willst du?

Mit dir reden.

Worüber?

Darf ich reinkommen?

Ich wollte mit dir über Jóns Tod sprechen.

Warum?

Ich war bei den Helgarssons.

Und?

Ich glaube, du hast etwas mit Jóns Tod zu tun,

weil er die Fabrik verkaufen wollte.

Hat Helgarsson das gesagt?

Ausgerechnet.

Er war schon immer ein Lügner! Ohne Rückgrat.

Helgarsson hat seine Quoten verkauft. Jón wollte das auch.

Das wäre das Aus für das Dorf gewesen.

Hat Jón dir das erzählt, in der Nacht als er starb?

Das muss eine Enttäuschung für dich gewesen sein.

Dein eigener Sohn wollte alles verraten, was du aufgebaut hast.

Ein Sigurdsson verkauft seine Seele nicht.

Deshalb hast du ihn umgebracht.

Ich dachte, der Verkauf geht noch rückgängig zu machen.

Ich habe mich entschieden, zu verkaufen.

Die Menschen zählen auf uns! Ich mache das einfach!

Die Fabrik hat immer uns gehört.

Hatte sich Jón mit dir verabredet?

Alles hier ist nur noch ein Haufen Schrott.

Dieser Schrott ist unser Leben.

Papa, ich werde verkaufen!

Ich konnte das nicht zulassen.

Nein! Niemals!

Ich habe nicht gewusst, was ich tat.

Er muss sich den Kopf angeschlagen haben, ich wollte das nicht.

Es war ein Unfall. - Es war kein Unfall!

Du hättest ihn rausziehen können.

Hätte ich es nur mitbekommen.

Ich habe mich mit Sigurdur zum Karten spielen getroffen.

Ich weiß, das noch jemand da war.

Ich weiß, es gab einen Zeugen.

Halldor war auch da, oder nicht?

Es kann sein, dass Halldor dort war.

Wieso hat Halldor nichts gemacht?

Sigurdur!

Wieso hat niemand was unternommen?

Du hättest deinen Sohn retten können und hast es nicht getan.

Das ist Mord! Mord!

Gut, dann war es eben Mord.

Dafür werde ich irgendwann in der Hölle schmoren.

Diesen Mord habe ich begangen, um alle in diesem Dorf zu retten.

Das ist lächerlich! Du kannst so keinen Mord rechtfertigen.

Letztes Angebot. Es ist deine Entscheidung.

Hast du Leifur auch umgebracht?

Ich habe gesehen, wir ihr gestritten habt.

Hat Leifur gewusst, dass Jón dir die Wahrheit sagen wollte?

Hat er alles beobachtet?

Musste er deshalb auch sterben?

Leifur wollte meinen Vater zwingen,

die Fabrik zu verkaufen und ihm einen Großteil abzugeben.

Leifur hat versucht, mich damit zu erpressen.

Dann hast du ihn auch noch umgebracht.

So ist es gewesen.

Genau so!

Aber wir werden niemals verkaufen.

Dieses Dorf muss weiterleben.

Ólöf, du musst dich darum kümmern!

Bringt ihn nach Reykjavik! - Ja, natürlich.

Er soll schnell dem Richter vorgeführt werden.

Entschuldige ich muss nach Hause, die Kinder warten. - Ja, verstehe.

Alles klar? Gib den Kollegen Bescheid!

Ólöf!

Warte mal! Eines verstehe ich noch nicht.

Was?

Sigurdur ist nicht stark genug, um einen wie Leifur umzubringen.

Aber er ist stark genug, die Tradition über Alles zu stellen.

Dafür würde er vermutlich die Schuld auf sich nehmen.

Für etwas,

das er nicht begangen hat.

Die Zukunft des Dorfs liegt in deinen Händen.

Deine Kinder warten.

Pass auf dich auf, Solveig!

Steig schon mal ein!

Steht unsere Verabredung zum Essen noch?

Ich überleg's mir.

Okay.

Wir sehen uns in Reykjavik!

Wenn du vom Kurs abkommst und in Reykjavik ankerst, freue ich mich.

Solveig.

Das ist die Letzte. - Okay.

Hast du gehört? Es gab eine Betriebsversammlung.

Ólöf leitet die Fabrik. Binni kümmert sich um die Schiffe.

Das freut mich.

Wann besuchst du mich endlich in Reykjavik?

Werde ich ganz bestimmt tun.

Ja, klar!

Also dann. Mach's gut!

Mach's gut!

Mama.

Komm, wir gehen!

Was?

Na, ja. Willst du mit?

Ja.

(Ein Glöckchen erklingt.)

(Das Glöckchen erklingt.)

Was guckst du?

Was ist das für ein Glöckchen?

Einfach ein Glöckchen. Was soll damit sein?

Weiß nicht. Ist ein seltsamer Ort.

Wieso wolltest du noch mal hierhin?

Komm, Kind! Wir fahren.

(Das Glöckchen erklingt.)

Überleg dir das gut, mein Kind!

Es ist nicht einfach, mit mir zusammen zu leben.

Mit mir auch nicht, Mama. Das passt schon.

(Die Mutter summt eine Melodie.)

Untertitel: TV Text International, 2016

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