All language subtitles for Battle of Stalingrad (Part 2) (1949) -- Vladimir Petrov.de

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Original subtitles

Mosfilm Studios

DIE SCHLACHT UM STALINGRAD 2. TEIL

Moskau Filmstudio MOSFILM

Drehbuch - Nikolai Wirta

Regie - Wladimir Petrow

Regieassistenz - N. Dostal

Kamera - Juri Jekeltschik

Szenenbild - Leonid Mamaladze

Musik - Aram Khatschaturjan

Ton - Valeri Popow

Spezialeffekte - G. Eisenberg, M. Semenow

Schnitt - K. Moskwina Kamera - K. Petritschenko

Requisite - S. Woronkow Maskenbild - A. Andschan

Explosionen - V. Lichatschew

Produzent - Ja. Antselowitsch

Armeeberater - Oberst der Garde P. Semenow

Armeeeinheiten unter dem Kommando von Generaloberst Galitski

Orchester des Amtes f�r Filmkunst der UdSSR

Dirigent - H. Hamburg Erz�hler - Juri Lewitan

Josef Stalin - Aleksei Dikij

Parteiangeh�rige und sowjetische Staatsm�nner -

M. Strauch, M. Kwarelaschwili,

G. Below, M. Derschawin, N. Dorochin,

V. Chochriakow, S. Chmelnitski

Generaloberst Wassilewski - Ju. Schumski

Generaloberst Woronow - V. Merkuriew

Generalleutnant Rokossowski - B. Liwanow

Generaloberst Vatutin - V. Golowin

Generalmajor Jeremeenko - N. Kolesnikow

Generalleutnant Tschuikow - N. Simonow

Generalmajor Rodimzew - S. Brschewski

Generalmajor Tolbuchin - V. Stanizyn

Generalmajor Trufanow - N. Krasnopolski

Generalmajor Krylow - V. Orlow

Divisions-Kommissar Gurow - N. Plotnikow

Oberst Liudnikow - M. Nazwanow Oberst Iwanow - N. Kriuchkow

Oberst Popow - A. Antonow

Befehlshabende Offiziere der deutschen Wehrmacht -

Hitler - M. Astangow

Keitel - N. Komissarow Jodl - B. Swoboda

Weichs - N. Rybnikow Paulus - V. Gaidarow

Schmidt - V. Wsewolodow Adam - N. Nikolajewski

Seizler - V. Tscherniajewski G�ring - M. Garkawi

Stanescu - P. Ardshanow Hoth - R. Plyatt

1941-1945

Chronik des Gro�en Patriotischen Krieges

Einkesselung und Besiegung der deutschen Streitkr�fte

in Stalingrad in den Jahren 1942-1943

In �bereinstimmung mit dem vorgeschlagenen Einsatzplan,

die deutschen Truppen bei Stalingrad einzukesseln,

schlie�en wir das Verlagern zus�tzlicher Streitkr�fte

in die Gegend ab

und stellen sie innerhalb der Fronten und Armeen neu zusammen,

um offensive Gruppen zu formieren.

Gut.

Wie stehen die Dinge an der S�dwestfront?

Die Bildung der S�dwestfront

unter dem Kommando von General Vatutin

ist abgeschlossen, Genosse Stalin.

Auf Ihren Befehl hin hat die S�dwestfront

Verst�rkung von den Reserven des Generalstabs erhalten,

zus�tzlich zu den von der Don-Front versetzten Armeen.

Vier Infanterieeinheiten, zwei Panzerkorps,

ein Kavalleriekorps, 13 Artillerieregimente,

sieben Armeekorps und sechs M�rserregimente.

Und die Stalingrad-Front?

Die Stalingrad-Front erhielt von den Generalstabreserven

eine Panzerbrigade...

Entschuldigung.

Stalin.

Heute in der Morgend�mmerung kamen die Deutschen

mit einer frischen Abteilung an,

die von 150 Panzern unterst�tzt wurde.

Am Ende des Tages waren sie bis zur Traktorenfabrik vorger�ckt.

Sie haben Oberst Gorochows Gruppe von Tschuikows Armee abgeschnitten.

Das Traktorenwerk ist verloren.

Der Feind strebt danach, die Wolga und die Barrikaden zu erreichen.

Und die 62. Armee in die H�lfte zu teilen

und sie St�ck f�r St�ck zu zerst�ren.

Das d�rfen wir nicht zulassen, Genosse Wassilewski.

Bitte erteilen Sie Rokossowski den Befehl

zu einem sofortigen Gegenangriff.

Hier.

Und bitte geben Sie Tschuikow die 138. Liudnikow-Division

von den Generalstabreserven.

Wird gemacht.

Das ist eine sehr schwierige Situation.

Wir k�nnen uns nicht weiter zur�ckziehen, Genosse Wassilewski.

Stalingrad bindet die feindlichen Streitkr�fte.

Wenn wir uns nun auf einen entscheidenden Vorsto� vorbereiten,

ist es immens wichtig f�r uns, Stalingrad zu halten.

Bitte verwenden Sie die Direktleitung,

um Jeremenko, dem leitenden Befehlshaber der Stalingrad-Front,

Folgendes mitzuteilen:

Ich fordere Sie auf, alle m�glichen Ma�nahmen zu ergreifen,

um Stalingrad zu verteidigen.

Stalingrad darf nicht in die H�nde des Feindes fallen,

und der Teil von Stalingrad, der schon in Feindes Hand ist,

muss wieder befreit werden.

Stalin.

Senden Sie das sofort.

- Kann ich gehen, Genosse Stalin? - Ja.

Auf Wiedersehen.

Es wurde November...

Die Deutschen k�mpften sich voran, um die Wolga zu erreichen.

- Die Deutschen sind wieder hier! - Wo?

Zwischen Goritschni und Ljudnikow. Sie attackieren die Barrikaden wieder.

- Was f�r Streitkr�fte haben sie? - Drei Divisionen mit Panzern.

Die Divisionen von Goritschni und Batjuk

sollen in dieser Richtung einen Gegenangriff starten.

Das Ziel ist, den Feind zu vernichten,

der in das Gebiet der Barrikaden und des Roten Oktober eindrang.

Jawohl!

Das kann jeden Moment zu einer Katastrophe f�hren.

Es w�re wirklich eine Katastrophe, Genosse Befehlshaber.

Falls das der Fall sein sollte,

w�re die Kommunikation mit dem linken Ufer zerst�rt.

Und zwar f�r lange Zeit.

Wohin treibt das Eis?

Gestern war es schon in Saratow.

Dann k�nnen wir morgen hier damit rechnen.

Ich gehe zu Ljudnikow.

Nach andauernden schweren Gefechten

erk�mpften sich die Deutschen den Weg zur Wolga

und umzingelten Liudnikows Abteilung.

Hier verl�uft meine Frontlinie.

Es liegen 200 Meter zwischen mir und der 95. Division.

Diese 200 Meter hat der Feind erobert.

Und obwohl die Deutschen einen Felsen an der Wolga besetzt haben,

haben sie es trotzdem noch nicht zum Fluss geschafft.

Auf der linken Seite versperrt ihnen Gorichni den Weg,

der diesen Teil des Ufers unter Beschuss h�lt.

Und hier halten wir sie davon ab, den Fluss zu erreichen.

Ja.

Aber die Situation ist trotzdem sehr heikel.

Uns geht die Munition aus.

Heute Nacht sollten gepanzerte Fahrzeuge

die Verwundeten wegschaffen

und uns Munition und Verst�rkung bringen.

Ja?

Was ist los?

Auf der Wolga treibt Eis, Genosse Tschuikow.

Unglaublich fest gefrorener Schneematsch.

Was?

Hier haben wir es wieder.

Sie attackieren schon wieder die Barrikaden.

"Das Eis auf der Wolga

hat die Kommunikation mit dem linken Ufer

vollkommen unterbrochen.

Die Abteilungen haben keine Munition.

Die Verst�rkungen treffen nicht ein.

Die Verwundeten werden nicht evakuiert."

Was f�r Ma�nahmen wurden ergriffen,

um den Soldaten in Stalingrad zu helfen?

Wir tun, was wir k�nnen, Genosse Stalin.

Flugzeuge werfen Nahrung und Munition ab.

Das reicht nicht.

Haben die Wolga-Motorboote versucht, durchzubrechen?

Sie versuchen es jede Nacht, Genosse Stalin.

Aber das Eis wird immer dichter.

Au�erdem steht das ganze Gebiet um die Wolga Tag und Nacht

unter deutschem Maschinengewehr- und M�rserbeschuss.

Bitte sagen Sie den Matrosen der Wolga-Flotte,

dass sie durchbrechen m�ssen.

Wird gemacht, Genosse Stalin.

Sehr verehrter Josef Wissarionowitsch!

Wir, die Verteidiger von Stalingrad,

m�chten Ihnen mitteilen,

und durch Sie allen sowjetischen B�rgern,

dass unsere Moral ungetr�bt ist.

Unser Wille ist stark.

Unsere H�nde bek�mpfen unerm�dlich den Feind.

Wir schreiben Ihnen

mitten im Kampf,

von einem hohen Ufer

des gro�en russischen Flusses Wolga.

Wir haben beschlossen,

bis zu unserem Tod zu k�mpfen, um Stalingrad zu verteidigen.

Indem wir Ihnen diesen Brief aus unseren Sch�tzengr�ben schicken,

schw�ren wir, dass...

Ich, Generalmajor der Rodimzew-Garde,

Soldaten und Offiziere der Divisionen...

Ich, Oberst Ljudnikow, Soldaten und Offiziere...

Ich, Guriew, Befehlshaber der Gardedivision,

Soldaten und Offiziere...

wir schw�ren Ihnen, und im Namen unserer V�ter,

den ergrauten Helden der Schlacht von Zarizyno,

wir schw�ren den Genossen, die an anderen Fronten k�mpfen,

auf unsere Kampffahnen,

dem ganzen sowjetischen Land schw�ren wir,

dass wir Stalingrad verteidigen werden,

bis zum letzten Tropfen Blut,

bis zum letzten Atemzug, bis zum letzten Herzschlag,

und es dem Feind nicht erlauben werden,

an die Wolga zu gelangen.

Motorboote!

Sie kommen!

Und so beginnen wir unseren Vormarsch auf Stalingrad.

Es ist der zweite nach der Schlacht um Moskau.

Es ist ein Vorsto� von enormer Kraft,

und uns steht eine gewaltige Aufgabe bevor.

Es muss uns gelingen,

eine Wende im Verlauf des Krieges herbeizuf�hren,

im Verlauf der ganzen Geschichte.

Ihre S�dwestfront, Genosse Vatutin, wird den Hauptschlag ausf�hren.

Ihre Don-Front, Genosse Rokossowski,

wird einen unterst�tzenden Schlag beisteuern.

Die Stalingrad-Front, Genosse Jeremenko,

wird ihren Vormarsch einen Tag sp�ter beginnen.

Eine Nachricht vom Oberbefehlshaber.

Der Feind bekam die Kraft der Attacken der Roten Armee

schon bei Rostow, Moskau, und Tichwin zu sp�ren.

Der Tag ist nicht fern,

an dem der Feind die Kraft neuer Attacken der Roten Armee

zu Gesicht bekommt.

Wir werden bessere Zeiten erleben.

19. November

Sie k�nnen anfangen, Genosse Wassilewski.

Sie haben tausende Tonnen Metall auf uns herabgeworfen.

Sie durchbrechen unsere Verteidigung.

Ich kann es kaum fassen, dass es ihnen gelang,

den Angriff so heimlich vorzubereiten.

Befehlen Sie dem Befehlshaber des 14. Panzerkorps,

zwei Panzerdivisionen, die 16. und die 24.,

in die Gegend eines eventuellen russischen Hauptvorsto�es

zu schicken.

Er kann keine Divisionen mit Fahrzeugen nehmen.

Tschuikow r�ckt schon wieder vor.

In diesem Fall schicken Sie Panzer und Divisionen hin,

die nicht an der Front stehen.

Sofort.

Verbinden Sie mich mit Generaloberst Weichs.

Stab von Generaloberst Weichs, bitte.

Den Generaloberst.

Generaloberst Weichs schl�ft, Herr General.

Hier spricht General Paulus.

Wecken Sie den Generaloberst auf.

Was?

Was ist passiert?

Sagen Sie dem Generaloberst, dass die Russen einen Vorsto�

im Gebiet von Veschenskoe-Kletskoe begonnen haben.

Von der sowjetischen Nachrichtenagentur.

Heute, am 19. November,

begann die Rote Armee einen Vormarsch auf Stalingrad.

An der Heimatfront stellten sowjetische B�rger

�ber 1.000 Flugzeuge, 1.140 Panzer, 5.629 Artilleriegesch�tze

und 11.400 M�rser f�r den Kampf her, um es dem Feind heimzuzahlen.

Feldmarschall Keitel.

Der F�hrer hat es erlaubt,

die 11. Division von der Westfront zu versetzen.

Sie wird schon aufgeladen.

Teilen Sie das Generaloberst Weichs mit.

Und nehmen Sie au�erdem noch die 62. Division von der Reserve

und die 294. Division, die in der Gegend von Mirow stationiert ist.

Ich berichte, Genosse Wassilewski.

Armeeformationen von der S�dwestfront

durchbrachen die feindlichen Verteidigungsstellungen.

Die Infanterie k�mpft hinter den feindlichen Linien.

Unsere Verteidigung wurde durchbrochen.

Bitte geben Sie mir die Karte der Stellungen

der sowjetischen Armeeformationen am Don.

Telegrafieren Sie Generaloberst Wassilewski,

dass wir die feindlichen Linien durchbrochen haben.

Verbinden Sie mich mit der F�hrung von Weichs' Gruppe B.

Herr Generaloberst, die Russen haben wieder angegriffen,

dieses Mal an der Don-Front.

In der Gegend von Kletsk und Melokletsk.

Die Verteidigungslinien wurden

an einem sechs Kilometer langem Streifen durchbrochen.

Streichers Don-Gruppe ist in Gefahr.

Es ist m�glich, dass Paulus Streichers Korps verlegen wird,

aus Angst, eingekesselt zu werden.

Das darf nicht geschehen.

Ich w�rde raten, Streichers Korps ans Ostufer des Don zu verlegen,

um eine Katastrophe zu vermeiden.

Schickt zwei Panzerbrigaden, um zu verhindern,

dass sich Streichers Don-Gruppe zur�ckzieht.

Russische Panzer bewegen sich Richtung S�den.

Bitte verbinden Sie mich

mit dem Befehlshaber der S�dwestfront.

Der Befehlshaber wird nun mit Ihnen sprechen.

Ich verstehe, Genosse Rokossowski.

Das 3. Kavalleriekorps ist schon auf dem Weg,

um Streichers R�ckzug zu verhindern.

- Ich habe keine Reserven mehr! - Herr General! Herr General!

Russische Kavallerie verfolgt Streichers Einheiten.

Streicher bittet dringend um das sofortige Verlegen seiner Truppen.

Der Bruch in unseren Linien wird immer weiter.

Sie k�nnten unsere Reserven abschneiden.

Wenn motorisierte Einheiten

durch die L�cken in unseren Linien vordringen,

werden sie unsere Truppen St�ck f�r St�ck vernichten.

Befehlen Sie den motorisierten Einheiten,

mit der Ausf�hrung ihrer Aufgaben zu beginnen.

Das 4. Panzerkorps soll durch die L�cken

in der Frontlinie vorr�cken.

20. November

Schmidt, was ist in der Gegend des 6. rum�nischen Armeekorps los?

Geben Sie mir die Karte!

Verbinden Sie mich mit dem Befehlshaber der Stalingrad-Front.

General Tolbuchin berichtet.

Die 57. Armee durchbrach mit der 51. Armee

die Verteidigungslinie des 6. rum�nischen Armeekorps.

Die 20., 2., und 18. rum�nischen Divisionen wurden v�llig vernichtet.

Sehr gut, Genosse Tolbuchin.

F�hren Sie den Vorsto� fort.

Erweitern Sie die L�cken in der feindlichen Verteidigung

und bereiten Sie motorisierte Einheiten auf den Kampf vor.

Schicken Sie die 371. Division

der vorr�ckenden 51. russischen Armee entgegen.

Und verst�rken Sie sie mit 70 zus�tzlichen Panzern!

Wenn es nicht schon zu sp�t ist.

Es k�nnte schon zu sp�t sein.

Verbinden Sie mich mit der 371. Division.

Befehlen Sie der 51. und 57. Armee,

ihre motorisierten Einheiten einzusetzen.

Das 4. motorisierte Korps brach

durch die feindliche Verteidigung, Genosse Kruschtschew.

Sehr gut, Genosse Trufanow.

Ich schicke die motorisierten Einheiten los.

Die Russen setzen motorisierte Einheiten ein.

Das ist eine Katastrophe.

Wir m�ssen den F�hrer benachrichtigen.

Es ist zu fr�h.

Zu fr�h.

Wir haben immer noch eine Chance, den Durchsto� aufzuhalten.

Womit? Womit?

Ich berichte, Genosse Stalin.

Die feindlichen Linien

wurden in mehreren Sto�richtungen durchbrochen.

Unsere Panzer-, Kavallerie- und motorisierten Einheiten

drangen durch die L�cken in der feindlichen Verteidigung.

Die Schlacht erstreckt sich �ber ein gro�es Gebiet

und umfasst s�mtliche feindlichen Verteidigungsstellungen.

Es sieht so aus, als w�ren wir in allen Sto�richtungen erfolgreich.

Legt keine Pause ein, nicht einmal nachts.

Folgt dem Feind und zerst�rt ihn.

21. November

Der F�hrer hat befohlen,

die Frontlinie sofort wieder herzustellen.

- Leider ist das unm�glich, General. - Was?

Wir m�ssen alle Reserven zusammenziehen

und einen massiven Gegenangriff starten.

Wir sind machtlos, wir k�nnen �berhaupt nichts tun.

Das F�hrungs- und Kontrollsystem der Truppen ist lahmgelegt.

Die Befehlshaber der 4. und 13. motorisierten Einheiten

m�ssen schneller hinter die feindlichen Linien r�cken

und gleichzeitig feindliche Widerstandsstellungen

vermeiden und blockieren.

Nachrichtenwege, Stabsgeb�ude und Reserven

des sich zur�ckziehenden Feindes sollen zerst�rt werden.

Zu Befehl.

Das Vorgehen der motorisierten Einheiten soll von der Luft aus

mit zwei Zerst�rer-Divisionen der Luftwaffe unterst�tzt werden.

Attacke!

Der Geheimdienst der Luftwaffe berichtet.

Streichers Einheiten haben den R�ckzug begonnen.

Setzen Sie General Vatutin davon in Kenntnis.

Zu Befehl.

Wir haben keine Verbindung zu Streichers Stab.

Sie schneiden unsere Reserven ab. Sie sind hinter unseren Linien.

Herr General, russische Panzer sind drei Kilometer entfernt.

Wo kommen diese Panzer her?

Die 14. Panzerdivision steht unter russischer Attacke

und zieht sich zur�ck.

Adam!

Mein Flugzeug.

Geben Sie dem Befehlshaber des 4. Panzerkorps den Befehl,

schneller auf Kalatsch vorzur�cken.

Der Befehlshaber der Vorhut des 4. Panzerkorps berichtet.

Wir haben die Versorgungslinien

und den Stabssitz einer deutschen Infanteriedivision zerst�rt.

Wie Sie befohlen haben, werde ich weiter in Richtung Kalatsch vorr�cken.

Jawohl.

Siegfried! Siegfried! Siegfried!

Wo ist Hoth?

Finden Sie endlich heraus, wo zum Teufel Hoth steckt!

Wo ist seine Armee?

Siegfried! Siegfried! Siegfried!

Wir haben keine Verbindung zu General Hoths Stab.

Dann verbinden Sie mich mit Generaloberst Weichs.

Gruppe B, bitte.

General Paulus.

Ja?

Herr Generaloberst, ich befinde mich in Nischnetscherskaja.

Ich kann den russischen Attacken nicht mehr standhalten.

Ich wei� nicht, wo General Hoth steckt. Oder seine Armee.

Wo Streichers ist, wei� ich auch nicht.

Was sollen wir tun?

Der Befehlshaber der Vorhut des 4. motorisierten Korps berichtet.

Auf Ihren Befehl hin

haben wir den Bahnhof von Karpowka eingenommen.

Wir nahmen Kriegsgefangene und reichlich Beutegut.

Ich r�cke weiter auf Kalatsch zu.

Fragen Sie General Vatutin,

wie die Situation in der Gegend des 4. und 5. rum�nischen Korps

mit der sogenannten Raspopinskaja-Gruppe

von Armeen aussieht.

Jawohl.

Brigadegeneral Stanescu berichtet.

Die Russen haben die rechte Flanke unserer Truppen

vom S�dosten erreicht.

Die 6. und 13. Infanterieeinheit

ziehen sich in das Dorf Raspopinskaja zur�ck.

Unserer Division droht eine Einkesselung.

Genosse Stalin m�chte wissen,

was mit den Armeen der Raspopinskaja-Gruppe los ist.

Haben Sie sie vernichtet?

Die aus dem 4. und 5. rum�nischen Armeekorps bestehende Armeegruppe

ist eingekesselt, Genosse Wassilewski.

Gut.

Sagen Sie General Vatutin, er soll sie zur Kapitulation zwingen.

Wird gemacht.

Die �brigen Einheiten der rum�nischen Streitkr�fte

haben sich in dem Dorf Raspopinskaja versammelt.

Wir haben den Befehl erhalten,

die Rum�nen zur Kapitulation zu zwingen.

Beginnen Sie mit der Bombardierung des Dorfes.

Das Schicksal unserer Divisionen ist besiegelt.

Wir m�ssen Verhandlungen beginnen,

um den bewaffneten Kampf zu beenden.

Wo steckt die 3. rum�nische Armee?

Die Kommunikation mit der 3. rum�nischen Armee

wurde v�llig zerst�rt.

Ich frage Sie, wo die 3. rum�nische Armee steckt?

Wo ist sie? Wo?

Wir haben soeben diese Nachricht erhalten.

Die Befehlshaber der 5. und 6. rum�nischen Divisionen,

die Gener�le Lasker und Masarini, wurden mit ihren Offizieren

und 6.000 Soldaten gefangen genommen.

Die Rum�nen!

Ich wusste es, ich habe den F�hrer gewarnt!

An den Oberbefehlshaber, den Genossen Stalin.

Ich berichte.

Die Armeen der Raspopinskaja-Gruppe

haben kapituliert.

Au�erdem haben unsere Streitkr�fte w�hrend der Offensive

elf Infanteriedivisionen, zwei Panzerdivisionen,

und eine Kavalleriedivision zerst�rt.

Wir haben 95.000 feindliche Soldaten get�tet

und �ber 72.000 feindliche Soldaten und Offiziere gefangen genommen.

22. November

Auf Befehl von Generaloberst Weichs,

hat sich unser Stab Richtung Osten zur�ckgezogen.

Alles ist verloren.

Laut Ger�chten ziehen sich unsere Truppen

nach Stalingrad zur�ck.

Unser Stab hat keine Verbindung mit der Armee.

Ihre Armee trat den R�ckzug an, ohne Widerstand zu leisten.

- Ja, aber... - Wir geben nie auf, ohne zu k�mpfen.

- Wo ist General Hoth? - Er ist bei General Paulus.

Was nun?

Wir bekommen keine Antwort.

Was sollen wir tun?

Keine Ahnung.

Ich k�nnte versuchen,

die Armee durch eine enge Passage herauszuf�hren,

die von den Russen noch nicht besetzt wurde.

Ich habe eine Funkmeldung an den F�hrer geschickt,

aber immer noch keine Antwort erhalten.

Entschuldigen Sie die St�rung, Genosse Stalin.

Wir haben eine Funkmeldung von Paulus an Hitler abgefangen.

Machen Sie sich keine Sorgen, Genosse Wassilewski.

Erstens sind sie mit ihren Ma�nahmen zu sp�t dran,

das sehen Sie ja selbst.

Und zudem k�nnen die Deutschen Stalingrad nicht verlassen.

F�r sie h�ngt das Schicksal der ganzen Ostfront davon ab,

vielleicht sogar des gesamten Krieges.

F�hren Sie den Einsatz in Ruhe durch.

Kalatsch

General Paulus kann seine Armee durch einen engen Pfad

immer noch von der Einkesselung befreien.

Er wartet auf Ihre Antwort, mein F�hrer.

Ich befehle, auf keinen Fall aus Stalingrad abzuziehen.

Die ganze Front h�ngt davon ab.

Wenn eine Einkesselung unvermeidbar ist,

sollen sie Stalingrad zur Festung machen und dort bleiben!

23. November

Wir �berfliegen Kalatsch.

Es ist unklar, in wessen H�nden es ist.

Das Dorf ist noch heftig umk�mpft.

Wenn wir die Russen in Kalatsch einziehen lassen,

sind wir am Ende.

Dann sind wir v�llig eingekesselt.

Kalatsch

Befehlshaber der Vorhut des 4. Panzerkorps der S�dwestfront.

Befehlshaber der Vorhut der 4. motorisierten Einheit

der Stalingrad-Front.

- Ich gratuliere, Genosse Oberst. - Ich gratuliere.

Ich bin froh, Ihnen berichten zu k�nnen, Genosse Stalin,

dass wir heute, am 23. November,

die deutsche Armee bei Stalingrad vollkommen eingekesselt haben.

Vorhuttruppen des 4. Panzerkorps der S�dwestfront

und Vorhuttruppen der 4. motorisierten Einheit

der Stalingrad-Front

haben sich vereint.

22 deutsche Divisionen

waren von einem eisernen Ring unserer Streitkr�fte

fest eingeschlossen.

Genosse Wassilewski, Sie haben eine kolossale Aufgabe bew�ltigt.

Ich tue, was ich kann, Genosse Stalin.

Und was Sie alles k�nnen!

Hallo, Genosse Vatutin.

Ich gratuliere Ihnen zu einem brillant ausgef�hrten Einsatz.

Wir haben Ihre Befehle ausgef�hrt, Genosse Stalin.

Befehle? Was f�r Befehle?

Befehle geben ist einfach.

Vor nicht allzu langer Zeit hat Hitler seinen eingeschlossenen Truppen

einen Befehl gegeben.

Er fordert, unter keinen Umst�nden

aus Stalingrad abzuziehen.

Sie k�nnen gar nicht anders.

Paulus stehen sechs Armeen von uns gegen�ber.

Die deutsche F�hrung stellt eine gro�e Anzahl von Truppen

in der Umgebung von Tormosin auf, Genosse Stalin.

Was ist mit Kotelnikowo?

Die Gruppe von Feldmarschall Manstein,

mit sieben vollst�ndigen Divisionen, ist dort.

Zudem wurde die 23. Panzerdivision vom Nord-Kaukasus dorthin verlagert.

Sie handeln voreilig, Divisionen aus dem Kaukasus zu verlagern.

Die 17. Panzerdivision aus Brjansk haben sie ebenfalls dorthin verlegt.

Das ist auch nicht sehr klug.

Soll das hei�en, dass wir mit einem Vorsto�

bei Tormosin und Kotelnikowo rechnen sollten?

Ja, Genosse Stalin.

Wir werden zuerst handeln.

Ich wei�, was Sie denken, Genosse Vatutin.

Sie schlagen einen Gro�angriff in Richtung S�den vor.

Ganz richtig, Genosse Stalin.

Ich finde, dieser Gro�angriff sollte mehr im S�dosten stattfinden.

Ich verstehe, Genosse Stalin.

Nur dadurch k�nnen wir verhindern,

dass Paulus Hilfe von au�en bekommt.

Wann sollen wir Ihrer Meinung nach anfangen?

Am 15. oder 16. Dezember, Genosse Stalin.

Auf Wiedersehen.

Ich finde, wir sollten Genosse Woronow die Aufgabe anvertrauen,

die Armeen von Paulus zu vernichten.

Ich habe ihn gebeten, zu kommen. Er ist auf dem Weg.

Das sehen Sie ganz richtig, Genosse Stalin.

Nikolai Nikolajewitsch hat sich dort vor kurzem mehrmals umgesehen.

Er ist mit der Umgebung und den Leuten recht gut vertraut.

Ja, und au�erdem wird die Artillerie

bei diesem Einsatz eine wichtige Rolle spielen.

Generaloberst Woronow ist hier, Genosse Stalin.

Lassen Sie ihn eintreten.

Guten Tag, Genosse Woronow.

Wir haben beschlossen, Ihnen die Aufgabe anzuvertrauen,

die eingekesselte Armee von General Paulus zu vernichten.

Unsere Truppen im Vormarsch sind sehr ersch�pft.

Au�erdem hinkt eine betr�chtliche Anzahl

von Artillerieeinheiten hinterher,

die an diesem Einsatz nicht teilnehmen k�nnen.

Ja, wir brauchen die Zeit,

um die Artillerie dorthin zu schaffen, wo wir sie brauchen.

Es ist offensichtlich,

dass wir mit diesem Einsatz nicht vor Januar beginnen k�nnen,

unabh�ngig davon, wie schnell wir mit Paulus fertig werden.

Ich bitte Sie, Genosse Woronow, mit dem Genossen Rokossowski

einen Plan f�r den bevorstehenden Einsatz zu entwickeln.

Wann k�nnten Sie ihn fertig haben?

Irgendwann Ende Dezember, Genosse Stalin.

Um diesen Einsatz erfolgreich und z�gig abzuwickeln,

m�ssen wir uns sorgf�ltig vorbereiten.

Ich stimme Ihnen zu.

Auf Wiedersehen. Viel Erfolg.

Und nun, Genosse Wassilewski,

werfen wir einen Blick auf die anderen Fronten.

Eine schwere Attacke der sowjetischen Streitkr�fte

machte alle Versuche der deutschen F�hrung zunichte,

die eingekesselten Armeen zu befreien.

Sowjetische Truppen zerst�rten die 8. italienische Armee,

die 3. rum�nische Armee,

und Feldmarschall Mansteins Armeegruppe

in der Gegend von Tormosin und Kotelnikowo.

Die eingekesselten deutschen Armeen waren nun 200 Kilometer

vom Rest der deutschen Wehrmacht entfernt.

Herr General, Sie haben mich gebeten,

Material f�r den Bericht an den F�hrer vorzubereiten.

"Heute wurden unsere Truppen auf einem Gebiet eingekesselt,

das nicht gr��er als 1.500 Quadratkilometer ist.

Dieses Gebiet steht unter andauerndem Beschuss

weitreichender Artillerie.

Um die 80.000 Soldaten sind im Kampf gefallen.

Augenblicklich haben wir

ungef�hr 40.000 kranke und verwundete Soldaten.

Wir haben keine Winterkleidung.

Die Rationen der Soldaten wurden reduziert."

Ich muss hinzuf�gen,

dass manche Gener�le, trotz des Befehls des F�hrers,

wieder vorgeschlagen haben,

mit allen kampfbereiten Einheiten einen Durchbruch zu versuchen.

Ich trage die Verantwortung.

Diese kriminellen Debatten m�ssen aufh�ren,

sonst werden die Beteiligten vor ein Kriegsgericht gestellt.

Wir haben nicht weniger als 200.000 Soldaten,

und jede Menge Gesch�tze und M�rser.

Wir k�nnen und werden unsere Stellung hier verteidigen.

Die Armee von Paulus

muss so schnell wie m�glich vernichtet werden.

Wir m�ssen unsere Truppen

f�r Eins�tze an anderen Fronten frei machen.

Wie Sie sehen, Genosse Stalin,

basiert der geplante Einsatz vollkommen auf Ihrer Idee,

die Armee von Paulus in mehrere Teile zu spalten

und jeden Teil separat zu vernichten.

Wir werden an sich �berschneidenden Achsen zuschlagen

und das vom Feind besetzte Gebiet schrittweise reduzieren.

Das ist das Konzept des Einsatzes.

Gut.

Genosse Rokossowski wird die Sache detaillierter erkl�ren.

Erlauben Sie, Genosse Stalin?

Bitte sehr.

Ich werde mit den Streitkr�ften der Don-Front

die Hauptattacke von Westen nach Osten f�hren.

Das breitere Einsatzgebiet liegt

in Richtung des Dorfes Gontschar und des Roten Oktober-Betriebs.

Die Armeen der Stalingrad-Front

werden uns mit ihrem Angriff unterst�tzen.

Dann wird der Einsatz

in drei aufeinanderfolgende Phasen aufgeteilt.

In der ersten Phase

werden die Armeen des Feindes im Westen und Nordosten zerst�rt.

In der zweiten Phase werden die feindlichen Streitkr�fte

bei Peschanka, Stalingrad und Gumrak vernichtet.

Die dritte Phase dient der Liquidierung

der �brig gebliebenen Streitkr�fte.

Bitte bedenken Sie, dass Paulus

nicht weniger als 200.000 f�hige Soldaten unter sich hat.

Er ist uns auch an Panzern und Flugzeugen �berlegen.

Wir hingegen haben wesentlich mehr Artillerie zur Verf�gung.

Ah, das ber�hmte Notizbuch.

Ich glaube Ihnen, Genosse Woronow.

Die Artillerie ist der Gott des Krieges.

Ich glaube Ihnen.

Ich gebe Ihnen die genauen Zahlen.

Wir haben 2.000 Gesch�tze,

um die Aufgaben der Artillerie auszuf�hren.

Au�erdem stehen uns noch 3.000 M�rser

und eine betr�chtliche Anzahl von Gesch�tzen der Garde zur Verf�gung.

Nikolai Nikolajewitsch wird seinen Spa� haben.

In manchen Gegenden haben wir sage und schreibe 200 Gesch�tze

per Front-Quadratkilometer, Genosse Stalin.

Gut, die Heimatfront hat hervorragende Arbeit geleistet.

Wann, glauben Sie, kann der Einsatz beginnen?

Ungef�hr Anfang Januar, Genosse Stalin.

Ja, gut, der Plan ist angenommen.

Haben Sie irgendwelche Einw�nde, Genosse Wassilewski?

Ich w�rde nur vorschlagen,

die Streitkr�fte der Don-Front und der Stalingrad-Front

unter der F�hrung von Genosse Rokossowski zu vereinen.

Ich stimme zu.

Bitte �bergeben Sie Genosse Rokossowski

die 62., 64. und 57. Armee.

Wird gemacht, Genosse Stalin.

Genosse Frontbefehlshaber!

Ich nehme das Kommando �ber Ihre glorreiche Armee

mit Freuden an, Genosse Tschuikow.

Wir haben so hart wie wir konnten gek�mpft, Genosse Frontkommandeur.

Ja, Sie hatten es schwer.

Aber das ist nun alles Vergangenheit, Genosse Rokossowski.

Und wir haben alles noch vor uns.

Also reden wir dar�ber, was uns bevorsteht.

Hier ist die Kampfzielsetzung f�r Ihre 62. Armee.

Nutzen Sie w�hrend des allgemeinen Vorsto�es

die errungenen Erfolge an anderen Wirkungslinien,

um zu versuchen, sich mit der 21. Armee zu vereinigen.

Die Vereinigung soll bei Mamajew Kurgan stattfinden.

Am 7. Januar 1943 beendete die Don-Front

die Vorbereitungen f�r den Einsatz in der Gegend von Stalingrad.

Die sowjetische Regierung will ein unn�tiges Blutbad vermeiden.

Wir wollen Paulus au�erdem gestatten,

seinen Offizieren und Soldaten Hunger und Frost zu ersparen.

Fordern Sie sie auf, den Kampf aufzugeben.

Stellen Sie Paulus ein Ultimatum.

An den Befehlshaber der 6. deutschen Armee,

Generaloberst Paulus,

oder seinen Stellvertreter,

sowie s�mtlichen Offizieren und Soldaten

der deutschen Wehrmacht, die bei Stalingrad eingekesselt sind.

Ich habe den Text des Ultimatums gelesen, Genosse Woronow.

Wir m�ssen den Offizieren und Soldaten der Armee von Paulus

mehr Beihilfe anbieten.

Mehr Vorteile.

Wir garantieren allen Offizieren und Soldaten,

die den Widerstand aufgeben, Leben und Sicherheit.

Alle Kriegsgefangenen werden unverz�glich

normale Lebensmittelrationen erhalten.

Alle Kranken, Verwundeten

und Soldaten, die Erfrierungen erlitten haben,

werden �rztliche Behandlung erhalten.

Die Lage ist hoffnungslos und jeder weitere Widerstand sinnlos.

Immer noch keine Antwort vom F�hrer?

Nein, Herr Generaloberst.

Wir warnen Sie,

wenn Sie unser Angebot zur Kapitulation ablehnen,

tragen Sie die Verantwortung

f�r die Vernichtung der deutschen Truppen.

Sie drohen uns!

Sie wollen uns in die Knie zwingen!

Ja, ich bin f�r das gro�e Deutschland verantwortlich!

Kapitulation kommt nicht in Frage! ...kommt nicht in Frage!

Am 10. Januar 1943, um 8:05 Uhr morgens,

setzten die Armeen von Rokossowski zur Vernichtung

der eingekesselten Truppen von General Paulus an.

"Der Feind hat schwere Verluste erlitten.

Auf dem Schlachtfeld wurden 127 zerst�rte Gesch�tze,

ungef�hr 400 Maschinengewehre, und �ber 80 Panzer gefunden.

Die Beute umfasste 300 Gesch�tze, 104 Panzer,

324 M�rser, 60 gepanzerte Lastwagen, 3.000 Automobile,

Munition und andere milit�rische Ger�te."

Hier spricht Rokossowski.

Stalin ruft an.

Ich habe Sie absichtlich nicht schon fr�her angerufen.

Ich wollte Sie nicht st�ren. Wie stehen die Dinge?

Ich berichte, Genosse Stalin.

Trotz erbitterten feindlichen Widerstands,

haben wir die erste Phase des Einsatzes erfolgreich abgeschlossen.

Wir haben die Front von Paulus gebrochen.

Der westliche Teil der deutschen Verteidigung ist zerst�rt.

Gut gemacht.

Gut.

Um die g�nstige Situation voll auszunutzen,

werden wir unsere Bem�hungen auf die 21. Armee konzentrieren.

In Kooperation mit den Einsatzkommandos

der 64. und 57. Armee,

wird die 21. Armee die Einkesselung der feindlichen Truppenteile

bei Bosargino und Waraponowo vollenden.

Ich kann mich an diese Orte sehr gut erinnern.

Waraponowo.

Dort gibt es sehr viele Schluchten. Es wird schwierig f�r Sie werden.

In Ordnung.

Ich stimme zu. Sie k�nnen anfangen.

Unsere Truppen sollten sich ans Ostufer

des Flusses Rassoschka zur�ckziehen.

Und dort Verteidigungsstellungen errichten.

Die Frontlinie am Fluss Rassoschka und bei Tscherwljonaja

ist an den Flanken offen.

Wir m�ssen unsere Reserven aus Stalingrad sofort dorthin schicken.

- Unsere letzten Reserven? - Ja.

F�hren Sie diesen Befehl aus.

Jetzt bleibt uns nur noch eine Sache �brig,

zu k�mpfen und die Stunde unseres Unterganges hinauszuz�gern.

Die Soldaten brauchen moralische Unterst�tzung.

Geben Sie meinen Befehl bekannt. Adam, schreiben Sie es auf.

Soldaten, ihr wisst, was uns erwartet, wenn wir den Kampf aufgeben.

Es bleibt uns nur noch eine Chance,

und zwar bis zur letzten Kugel zu k�mpfen.

Hoffen wir, dass dieser Augenblick bald kommen wird.

Was soll bald kommen?

Der Tod.

Am 23. Januar durchbrachen Einheiten der Don-Front

eine andere deutsche Verteidigungsstellung

auf dem Weg nach Stalingrad.

Trotz starken Widerstandes

haben wir heute unsere letzten Stellungen aufgegeben.

Wir ziehen uns nach Stalingrad zur�ck.

Wir haben Probleme mit dem Nachschub von Nahrungsmitteln,

Munition und Benzin.

Wir halten keine Stellungen oder Geb�ude mehr besetzt.

Die Truppen sind demoralisiert,

Soldaten begehen Selbstmord, werden wahnsinnig.

Mein F�hrer, ich bitte um Handlungsfreiheit,

um den Widerstand weiterhin aufrecht zu erhalten,

solange es noch m�glich ist,

oder zu kapitulieren,

falls der Widerstand nicht l�nger m�glich sein sollte.

Befehlshaber der 6. Armee, Generaloberst Paulus.

Es liegen nur noch 500 Meter zwischen uns.

Wir vereinigen uns morgen mit den anderen Truppen.

Sie haben sich vereinigt?

Die Stalingrader haben es geschafft.

Sie sind Helden!

30. Januar

31. Januar

Herzlichen Gl�ckwunsch zu Ihrer Bef�rderung

zum Generalfeldmarschall.

Ich danke Ihnen.

Der F�hrer ist sehr gro�z�gig.

Was geht in der Stadt vor sich, Schmidt?

Drau�en sind sowjetische Unterh�ndler.

Legt eure Waffen nieder.

Ihre Waffen.

Herr Feldmarschall, Sie sind ein Kriegsgefangener

der Einheiten der 64. sowjetischen Armee.

Ich gratuliere den Truppen der Don-Front

zur erfolgreichen Vernichtung

der feindlichen Streitkr�fte bei Stalingrad.

Ich danke allen Soldaten, Befehlshabern

und den Offizieren zur moralischen Unterst�tzung der Don-Front

f�r ihre �berragenden milit�rischen Leistungen.

Oberbefehlshaber Stalin.

Berlin.

Die Schlacht um Stalingrad

war der Untergang der deutschen Nazi-Armee.

Wie allgemein bekannt, kam die deutsche Wehrmacht

nach Stalingrad nie wieder zu Kr�ften. Stalin.

1941-1945

Chronik des Gro�en Patriotischen Krieges

Ende

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