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Mosfilm Studios
DIE SCHLACHT UM STALINGRAD 1. TEIL
Drehbuch - Nikolai Wirta
Regie - Wladimir Petrow
Kamera - Juri Jekeltschik
Szenenbild - Leonid Mamaladze
Regieassistenz - N. Dostal
Musik - Aram Chatschaturjan
Ton - Valeri Popow Schnitt - K. Moskwina
Kamera - K. Petritschenko, D. Suworow
Requisite - V. Kaliagin, I. Nigmatulin
Maskenbild - A. Andschan, E. Lomowa
Regieassistenz - A. Aschkinazi, D. Zalbstein,
M. Zarschitskaja, M. Tschernowa
Kameraassistenz - P. Satunowski, V. Masewitsch
Spezialeffekte - G. Eisenberg, M. Semenow
Animation - L. Bredis Explosionsleitung - V. Lichatschew
Explosionen - A. Muraschow, I. Jagman
Armeeberater - Oberst der Garde P. Semenow, F. Worobjow
Armeeeinheiten unter dem Kommando von Generaloberst Romanowski
Produzent - M. Lewin
Erz�hler - Juri Lewitan
Orchester des Amtes f�r Filmkunst der UdSSR
Dirigent - G. Hamburg
Josef Stalin - Aleksei Dikij
Parteiangeh�rige und sowjetische Staatsm�nner:
M. Strauch, M. Kwarelaschwili, Ju. Tolubeew, M. Derschawin,
A. Krjukow, G. Muschegian, N. Ryschow, V. Solowiew,
V. Khochriakow, N. Dorochin, M. Worobjow, S. Chmelnitski
Sowjetische Heeresleitung:
Generalmajor Wassilewski - Juri Schumski
Generalmajor Woronow - V. Merkuriew
Generalleutnant Rokossowski - B. Liwanow
Generalmajor Jeremenko - N. Kolesnikow
Generalleutnant Tschuikow - N. Simonow
Generalmajor Krylow - V. Orlow
Generalmajor Rodimzew - S. Brschewski
Divisions-Kommissar Gurow - N. Plotnikow
Stalins alter Freund - B. Dobronrawow
Leutnant der Garde Kaleganow - B. Smirnow
Feldwebel der Garde Pawlow - L. Knjasew
Franklin D. Roosevelt - N. Tscherkassow
Winston Churchill - V. Stanizyn
Harriman - K. Michajlow
Kerr - N. Raewski
Amerikanischer Journalist - P. Massalski
Nazi-Heeresleitung:
Adolf Hitler - M. Astangow
Feldmarschall Wilhelm Keitel - N. Komissarow
Feldmarschall Alfred Jodl - B. Swoboda
General von Paulus - V. Gaidarow
Schmidt - V. Wsewolodow
Adam - Je. Kaluschski
1941-1945
Chronik des Gro�en Patriotischen Krieges
Stalingrad
Die gr��te Schlacht in der Geschichte der Menschheit
fand im Sommer 1942
auf einer weiten Fl�che sowjetischen Landes statt.
Es war 1942.
Die Sowjetunion bek�mpfte Hitlers gigantische Kriegsmaschinerie
ohne Hilfe von au�en.
Es ist klar.
Sie marschieren auf Stalingrad zu.
Nun m�ssen wir diese Stadt
zum zweiten Mal in diesem Jahr gegen den Feind verteidigen.
Stalingrad ist ein wichtiges strategisches Ziel.
Die Kapitulation von Stalingrad k�me einer Aufgabe aller Vorteile gleich.
Die Erhaltung von Stalingrad w�rde dem Feind die H�nde binden
und seine Nachschubwege bedrohen.
Vollkommen richtig.
Die Eroberung von Stalingrad ist zweifellos das Hauptziel
des strategischen Feldzugs der Deutschen in diesem Jahr.
Wir kennen die Details dieses Planes nicht,
aber ich glaube, dass er gewagter ist
als der vom letzten Jahr f�r die Eroberung von Moskau.
Der Ansatz ist recht gew�hnlich.
Starke Fronteinheiten und eine vehemente Frontattacke.
Damit jagen sie uns keinen Schreck ein.
Das kennen wir ja.
Dennoch haben sie ihre Flanken erweitert.
Das sollten wir nicht untersch�tzen, Genosse Wassilewski.
Ich bin mir dessen bewusst, Genosse Stalin.
Wir m�ssen die Flanken des Feindes st�ndig beobachten
und �ber jede neue Abteilung der Deutschen
oder ihrer Verb�ndeten Buch f�hren.
Das ist immens wichtig.
Wird gemacht, Genosse Stalin.
Also, zur Verteidigung von Stalingrad.
Wir m�ssen uns mit der Zeit Vorteile erk�mpfen
und den Feind entkr�ften.
Was wurde getan, um das zu erreichen?
Auf Ihren Befehl hin r�ckt die 63. Armee zur Linie
Pawlowsk-Veschenskoe-Serafimowitsch vor.
Ich glaube, die Frontlinie Kletskoe-Serafimowitsch
muss verst�rkt werden.
- Was haben wir f�r Reserven? - Die 21. Armee.
- Schicken Sie sie in diese Gegend. - Ja, wie Sie w�nschen.
Wie steht es um die Formierung der 57. Armee?
Wir haben damit angefangen, Genosse Stalin.
In der N�he von Stalingrad
hat der Generalstab zwei Marinebrigaden,
sechs Abteilungen mit Studenten der Infanterieakademie,
die von der Front im Nord-Kaukasus versetzt wurden,
und eine NKWD-Abteilung.
Ja, Genosse Stalin.
Auf Ihre Anweisungen hin ordnete ich an,
diese Truppen nach Stalingrad zu verlegen.
Ich m�chte au�erdem,
dass Sie unseren Befehlshabern keine Verst�rkung versprechen,
obwohl sie darum bitten.
Und ziehen Sie keine Truppen von der Moskauer Verteidigungslinie ab.
- Keine einzige! - Wie befohlen, Genosse Stalin.
- Darf ich gehen? - Ja, auf Wiedersehen.
Im Juli 1942 brach der Feind mit seinen Panzerstreitkr�ften
durch die Front im S�dwesten,
die damals unter dem Kommando von Timoschenko stand.
Mit den Truppen von General Paulus und Hoths 4. Panzerarmee
nahm der Feind Millerowo, Kantemirowka,
Morosowskaja und Bokowskaja ein.
Die 62. und 64. Heerdivision traf auf den Feind.
Die Heergruppe von Kleist k�mpft bei Rostow am Don,
die Vortruppabteilung von Weichs' Armee
stehen den Russen auf der anderen Seite des Don gegen�ber.
General Weichs r�ckt zu langsam gen Osten vor.
Mein Heer darf am Don nicht langsamer werden.
Wir m�ssen am 25. Juli in Stalingrad sein.
Dann ziehen wir weiter nach Norden, an der Wolga entlang,
und schneiden Moskau vom Uralgebirge ab.
Und dann werden die Armeen im Zentrum
Moskau vom Westen aus attackieren.
Wenn sich ihre Hauptstadt ergeben hat,
werden die Russen ganz sicher den Kampf aufgeben.
- Das ist ein genialer Plan. - Ich bestehe auf diesen Stichtag.
Wir m�ssen am 25. Juli in Stalingrad sein.
Wir m�ssen die g�nstige Situation in vollem Ma�e nutzen.
Ganz besonders,
da gerade �ber die Zweite Front so viel gestritten wird.
Die Zweite Front? Jodl, das ist Unsinn.
Die Engl�nder werden nicht so dumm sein und versuchen,
die Bolschewiken zu retten.
Wenn wir die Russen geschlagen haben,
wird Rommel die Engl�nder ein f�r allemal
aus Nordafrika verdr�ngen
und sich Kleist anschlie�en, indem er durch den Nahen Osten vorr�ckt.
Kleist muss am 25. September Baku einnehmen.
Dadurch schneiden wir die Briten von Indien ab
und etablieren uns mit beiden Beinen auf dem gro�en Kontinent.
Und von da aus fordern wir dann Amerika heraus.
Fahren Sie fort, Feldmarschall.
Die 6. Armee von General Paulus, mein F�hrer,
wird mit zwei Reihen angreifen.
Hoths Armee wird einen Schlag auf Kalatsch aus�ben.
Es ist unser Ziel, die 62. Armee der Russen zu umzingeln
und sie davon abzuhalten, den Don zu �berqueren.
Der Kampf um den Don begann. Die blutige Schlacht dauerte 20 Tage.
Den sowjetischen Truppen gelang es, zus�tzliche Zeit zu gewinnen,
um die Verteidigungsstellungen von Stalingrad zu verst�rken.
Wer hat behauptet,
die Deutschen w�rden den Don im ersten Anlauf �berqueren?
Das war meine Fehlkalkulation, Herr Pr�sident.
Die Presse bestand darauf.
Die Presse... Was wei� schon die Presse?
Die Presse bestand darauf,
den Russen nicht mit Waffen auszuhelfen,
da sie den Deutschen in die H�nde fallen k�nnten.
Die Russen k�mpfen,
wie noch nie eine Armee vor ihnen gek�mpft hat.
Ich habe es gesehen.
Sie kennen Russland.
Wie, glauben Sie, k�nnen wir dem Land helfen?
Mit einer Invasion in Europa, Herr Pr�sident.
Das h�ngt nicht von mir ab.
Die Briten wollen einen billigen Sieg.
Sie sprechen andauernd von Nordafrika,
als ob Nordafrika den Ausgang des Krieges entscheiden w�rde.
Sie k�mpfen gegen 12 Divisionen von Rommel,
wohingegen die Russen gegen 240 Divisionen k�mpfen.
Herr Pr�sident, ich glaube,
dass eine Einsatztruppe an der franz�sischen K�ste
viel mehr bedeuten wird als zwei Armeen in Afrika.
Letztendlich wird politischer Druck
einen milit�rischen Einsatz in Europa unvermeidbar machen.
Ich glaube, Herr Pr�sident, dass unsere Sch�tzungen
der deutschen Verteidigungsstellungen
am englischen Kanal
viel zu sehr von deutscher Propaganda beeinflusst sind.
F�r eine Sache bin ich einfach zu alt:
Ich kann Churchill nicht in Ketten �ber den Kanal ziehen.
Herr Pr�sident, mit jeder Sekunde entgeht uns eine gro�e Gelegenheit.
Ich kann nur eines sagen:
Wehe der Menschheit,
sollte es je zu einem Streit zwischen uns und Russland kommen.
Die 62. Armee
und die 4. Panzerarmee der Stalingrad-Front
zogen sich ans Ostufer des Don zur�ck.
In der dritten Augustwoche
versuchten Einheiten der Armee von Paulus,
eine �berquerung des Don zu erzwingen.
An den Frontbefehlshaber, Generalmajor Jeremenko.
Die Verteidigung von Stalingrad und das Besiegen des Feindes,
der vom Westen und S�den auf Stalingrad vorr�ckt,
sind f�r die sowjetische Front immens wichtig.
Das Oberkommando verpflichtet Sie, Ihre Streitkr�fte nicht zu schonen
und keine Opfer zu scheuen,
um Stalingrad erfolgreich zu verteidigen
und den Feind zu vernichten.
Stalin.
Wassilewski.
Im August 1942 kam es in Moskau zu Gespr�chen
zwischen dem Vorsitzenden des Rats der Volkskommissare,
Josef Stalin,
und dem britischen Premierminister Churchill.
Mr. Harriman repr�sentierte
den Pr�sident der Vereinigten Staaten von Amerika.
Und so kamen wir zu der Schlussfolgerung,
obwohl es mir schwer f�llt, es auszusprechen...
Niemand hier hat schwache Nerven, Herr Premierminister.
Eine Invasion Europas in diesem Jahr ist unm�glich.
Gro�britannien kann es sich nicht leisten, einen Einsatz zu riskieren,
der nicht sicheren Erfolg verspricht.
Mit anderen Worten
ziehen die britischen und amerikanischen Staatsm�nner
das Versprechen, das sie im Fr�hjahr dieses Jahres gaben, zur�ck?
General Montgomery ist momentan damit besch�ftigt,
unser Vorr�cken in Nordafrika vorzubereiten.
Au�erdem planen wir, wie Sie wissen, eine gro�e Offensive in Nordafrika,
zwischen Algerien und Casablanca.
Ihre Aktionen werden keine einzige deutsche Division
von der russischen Front abziehen.
Nicht nur das.
Unser Geheimdienst berichtet,
dass sich Divisionen der 8. italienischen Armee
augenblicklich auf den Don zu bewegen.
Zudem wurden auch Divisionen
von Rommels afrikanischem Heer gesichtet.
Wir planen au�erdem eine Invasion in Sizilien.
Diese Front wird von gr��erer politischer
als milit�rischer Bedeutung sein.
Verglichen mit einer Invasion von Frankreich,
wird die Invasion von Sizilien
keine gro�en milit�rischen Auswirkungen haben.
Wir tun alles, was in unseren Kr�ften liegt.
Diese Vorgehensweise, Herr Premierminister,
verspricht keine positiven Entwicklungen f�r die Zukunft.
Wir haben Ihnen ein feierliches Versprechen
der Regierungen von Gro�britannien und der Vereinigten Staaten gebracht,
dass eine Invasion von Frankreich stattfinden wird.
Nur wird es erst im kommenden Jahr, 1943, so weit sein.
Diese Invasion muss jetzt geschehen.
Nicht nur wir brauchen diese Invasion,
sondern Sie auch.
Die gesamte Menschheit braucht sie.
K�nnen Sie garantieren,
dass dieses feierliche Versprechen
nicht auch wie das vorherige gebrochen wird?
Ich bin mir sicher, dass der Herr Premierminister
wieder in der Lage sein wird zu beweisen,
dass sein Land keine Leute �brig hat.
Herr Premierminister, die Sowjetunion und ihre Armee
werden den Vormarsch der Deutschen bremsen,
aber diejenigen, die ihr feierliches Versprechen gebrochen haben,
werden f�r zehntausende neuer Opfer in Europa verantwortlich sein.
Jetzt ist mir alles klar.
Eins�tze in Afrika, Italien...
Sie wollen einfach die Ersten sein, die den Balkan erreichen.
Sie wollen, dass wir verbluten,
damit sie uns herumkommandieren k�nnen.
Sie wollen uns nur benutzen, um ihr eigenes Ziel zu erreichen.
Das wird nicht geschehen.
Die Slawen werden sich uns anschlie�en.
Sie hoffen, dass wir Stalingrad aufgeben
und dadurch eine gute Position verlieren, um vorzur�cken.
Das wird auch nicht geschehen.
Wjacheslaw Michajlowitsch, wir m�ssen Malenkow
als Repr�sentant des staatlichen Verteidigungsausschusses
nach Stalingrad schicken,
und den Genossen Wassilewski bitten, mit ihm zu gehen.
Und ihnen vollste Befehlsgewalt geben.
Genau.
Die legend�re Schlacht um Stalingrad begann.
Die 62. Armee hielt den Vormarsch des Feindes
in den Au�enbezirken der Stadt zur�ck.
Am 23. August, um 16 Uhr,
r�ckte die Vorhut der Armee von Paulus zur Wolga vor.
Am gleichen Tag gab die deutsche F�hrung
der 4. Luftflotte den Befehl, die Stadt anzugreifen.
Verehrte Genossen! Verehrte B�rger von Stalingrad!
Mit welchen Truppen brachen die Deutschen
durch unsere Verteidigung, Genosse Jeremenko?
Mit der 150. panzermotorisierten Infanteriedivision, Genosse Malenkow.
Genosse Repr�sentant
des staatlichen Verteidigungsausschusses,
hier ist ein Funkspruch des Oberkommandos:
"Sie haben genug Einsatzkr�fte,
um den Vormarsch des Feindes aufzuhalten.
Attackieren Sie den Feind mit der Luftwaffe
von beiden Frontlinien.
Mobilisieren Sie gepanzerte Z�ge und verteilen Sie sie
im Eisenbahnbetriebssystem von Stalingrad.
Erzeugen Sie viel Rauch, um dem Feind die Sicht zu nehmen.
Bek�mpfen Sie den Feind nicht nur bei bei Tag,
sondern auch bei Nacht,
mithilfe aller Artillerie, die zur Verf�gung steht.
Am wichtigsten ist es, nicht die Nerven zu verlieren,
den Feind nicht zu f�rchten,
und an unseren Sieg zu glauben.
Stalin. 23. August."
Nehmt Rache!
Genosse Jeremenko, nehmen Sie das Regiment der NKWD-Truppen,
um die Traktorenfabrik zu verteidigen, und gehen Sie an die Front.
Wird gemacht.
F�hren Sie die Neugruppierung der Truppen wie besprochen aus.
Tun Sie es im Stillen.
Die Lage ist prek�r, aber nicht hoffnungslos.
Wir gehen, Alexander Michajlowitsch.
Sollten Sie mich brauchen, ich bin an der Front im Norden.
Mobilisieren Sie die Partisanen.
Mobilisieren Sie die Kommunisten, die Lenin-Jugend und die Arbeiter.
Wir m�ssen die Stadt mit all unseren Mitteln verteidigen.
- Wie viele Panzer haben Sie parat? - 60, Genosse Malenkow.
- Haben Sie Maschinengewehre? - 1500 Panzermaschinengewehre.
- Bewaffnen Sie die Partisanen. - Jawohl.
B�rger von Stalingrad!
Genossen!
Wir m�ssen die Stadt verteidigen!
Genosse Stalin sagte, nicht in Panik zu geraten,
sich dem Feind nicht zu ergeben und auf unseren Sieg zu vertrauen.
Viele von euch hier haben unter der F�hrung des Genossen Stalin
im B�rgerkrieg gek�mpft.
Genossen, wir werden um unsere Stadt k�mpfen m�ssen.
K�mpft, und denkt daran,
dass Stalin zwar nicht pers�nlich hier sein kann,
aber trotzdem immer bei euch ist!
Die Verteidiger von Stalingrad lie�en an diesen schwierigen Tagen
den Feind nicht in die Stadt.
Sie verteidigten den Nordteil der Front
bis zum Eintreffen regul�rer Truppen der Roten Armee.
Ich berichte,
dass die Eroberung von Stalingrad
durch die Deutschen
unmittelbar bevorsteht.
Es ist unm�glich,
den Feind mit den vorhandenen Kr�ften
der 62. Armee aufzuhalten.
Heute, am 3. September,
ist der Feind drei Kilometer
von der Stadt entfernt. Wassilewski.
An die Genossen Malenkow und Wassilewski.
Wenn die Nordgruppe der Streitkr�fte nicht unverz�glich Hilfe leistet,
wird Stalingrad entweder heute oder morgen aufgegeben.
Sie m�ssen vom Befehlshaber der Armee verlangen,
mit den Streitkr�ften im Norden und Nordwesten von Stalingrad
den Feind sofort anzugreifen
und den Verteidigern von Stalingrad zu Hilfe zu kommen.
Es darf nicht gez�gert werden.
Eine Verz�gerung k�me unter den heutigen Umst�nden
einem Verbrechen gleich.
Am 4. September
wurden sieben Sch�tzenabteilungen und zwei Panzertruppen
bei Samofalowka, Schirokoje und Lo znoje positioniert.
Die 63. und 21. Armeen k�mpften,
um sich am S�dufer des Don zu halten.
Am 5. September versetzte die Nordgruppe der Streitkr�fte
der Armee von Paulus eine Reihe vernichtender Schl�ge,
nachdem diese die sowjetische Verteidigungslinie
durchbrochen hatte.
Die 63. und 21. Armeen sammelten sich,
um Rubeschenski, Kotowski und Beljaewski zu verteidigen.
Paulus sah sich gezwungen,
zw�lf seiner besten Divisionen einzusetzen,
um einen Angriff aus dem Norden abzuwehren.
Heute, am 12. September, ist es die Aufgabe der 62. Armee,
Stalingrad zu verteidigen. Stop.
Generalleutnant Wassili Iwanowitsch Tschuikow
wird hiermit zum Heeresf�hrer ernannt. Stop.
Armeerat. Stop.
Danke f�r Ihr Vertrauen.
Die Situation in Stalingrad ist heikel, Genosse Tschuikow.
Aber wir m�ssen die Stadt verteidigen.
Mit allen Mitteln.
Das ist Genosse Stalins Befehl.
Ich werde entweder in Stalingrad sterben oder den Feind besiegen.
Gut.
Ich vertraue Ihnen.
Genosse Stabschef, in was f�r einem Zustand sind die Streitkr�fte?
Es ist nicht eine voll bemannte Division �brig, Genosse Heeresf�hrer,
die wir gegen den Feind einsetzen k�nnen.
Verstehe.
Das Hauptquartier der Heeresleitung
steht unter andauerndem Beschuss des Feindes, Genosse Tschuikow.
Und die Front ist zwei Kilometer entfernt.
So sollte es auch sein, Genosse Gurow.
Das Hauptquartier der Heeresleitung muss da sein, wo das Heer ist.
Nun ja, Krylow.
Ich sehe die Sache so:
Wenn wir anfangen, zur�ckzuschlagen,
werden sie uns in k�rzester Zeit �ber den Haufen rennen.
Wir sollten angreifen.
Der Angriff sollte von jetzt an unsere Verteidigungstaktik sein.
Auf jeden Angriff antworten wir mit einem Gegenangriff.
Schreiben Sie es auf.
Ich befehle, dass die 399. Division...
Es sind 140 M�nner �brig.
...dem Feind einen Gegenangriff liefert,
in Richtung Aero-St�dte.
Ein Regiment der Sarajew-Division
muss dem Feind mit einem Angriff entgegnen...
Der Krieg kennt beides,
Umwege und Abk�rzungen in die H�lle.
Das Ende unseres Weges ist bekannt.
Die ganze Welt kennt General Paulus und seine Armee.
Sie haben Polen zerschmettert.
Sie haben sich bis nach Orleans durch Frankreich gek�mpft.
Ich werde die Russen hier zerst�ren, an der Wolga.
Ein Telegramm vom F�hrer.
Ich werde nach Winniza gerufen.
Adam, machen Sie ein Flugzeug startklar.
General Paulus.
Sie haben meine Hoffnungen nicht erf�llt.
Heute ist der 12. September,
aber die Russen sind immer noch in Stalingrad.
Mein F�hrer.
Die Bolschewiken erwidern mir mit st�ndigen Gegenangriffen.
Ich kann keine einzige Division der Nordfront benutzen.
Ich habe die versprochene Verst�rkung nicht erhalten,
aber ich versichere...
Ich brauche Ihre Versicherungen nicht!
Sie haben meine Befehle auszuf�hren!
Wann werden Sie Stalingrad einnehmen?
Ich werde mein Bestes tun, mein F�hrer!
Sie werden es mit Ihrem Leben bezahlen,
wenn Stalingrad bis zum 20. September nicht eingenommen ist.
Sie k�nnen jetzt abtreten.
Feldmarschall Keitel!
Sie untergraben die wichtigsten Aufgaben dieses Jahres!
Folgendes steht in den Karten:
Sobald Stalingrad unser ist,
werden die T�rken und Japaner sofort die Russen angreifen.
Verstehen Sie jetzt?
Stalingrad wird unser sein, mein F�hrer!
Am 13. September gab Paulus seiner gewaltigen Streitmacht den Befehl,
Stalingrad anzugreifen.
Feuer!
Sie m�ssen vorr�cken!
Setzen Sie alle Kr�fte ein. Den Russen geht der Dampf aus.
Lest die Tagesberichte!
An der linken Flanke des 425. Regiments
brachen 60 feindliche Panzer
mit der Unterst�tzung von 20 Flugzeugen
zu den Stra�en von Lugowaja durch.
Der Beobachtungsposten der Regimentf�hrung wurde zerst�rt.
Regimentf�hrer Major Uwarow wurde get�tet.
Der neue Regimentf�hrer ist Hauptmann Swiridow.
Ein 50 Panzer starkes feindliches Regiment
durchbrach unsere Abwehr,
nach einem Artilleriesperrfeuer zwischen dem 218. und 46. Regiment.
Der Feind bewegt sich
durch die Schluchten von Dolgi und Kruto auf die Wolga zu.
Es ist unm�glich,
den Feind mit den vorhandenen Streitkr�ften aufzuhalten.
81.! 81.! Bericht �ber die Lage.
50 feindlichen Panzern gelang es, in die Aero-Stadt durchzubrechen.
Popows Abteilung erlitt schwere Verluste.
Es sind nur 20 Leute in der Abteilung �brig.
Es ist schwer.
Es ist unfassbar schwer!
Wenn Genosse Stalin das nur w�sste.
Er wei� es.
Geben Sie mir den Kampfbericht von Stalingrad.
Hallo. Hier spricht Stalin.
Geben Sie Tschuikow sofort die 13. Rodimtsew Garde-Division
von den Oberkommando-Reserven.
Tschuikow steckt in gro�en Schwierigkeiten.
Genosse General, die Artillerie ist zum Aufbruch bereit.
Gut. Die Infanterie soll an Bord gehen.
Jawohl! Die Infanterie soll an Bord gehen.
Fertigmachen zum Einsteigen!
Verehrte Kapit�ne. Wir k�nnen nicht bis zur Nacht warten.
Wir werden es schaffen.
Genosse General, die erste Staffel ist an Bord.
Gut. Lassen Sie sie auslaufen.
Bringen Sie die zweite Staffel an Bord.
Jawohl, zweite Staffel an Bord.
Alle Schiffe Anker heben und losmachen.
Jawohl!
Alle Schiffe Anker heben und losmachen!
Jawohl!
Macht euch zum Aufbruch bereit.
Mit Volldampf voraus!
Feuer!
Was? Verstanden. Ich habe es verstanden.
Keine Kommunikation mit Matwejews Regiment.
Ein Stabsoffizier kam mit einem Bericht zur�ck.
Das Regiment hat fast 80% seiner Soldaten verloren.
Es hat zehn feindliche Attacken aufgehalten.
Aber der Feind durchbrach die Verteidigung
trotz erheblicher Verluste
und k�mpft nun an den Westh�ngen des Mamaj-Berges.
Schicken Sie sofort das Erste Bataillon,
um das 315. Regiment zu unterst�tzen.
Die Deutschen haben H�user von Fachkr�ften erobert
und bombardieren den Fluss�bergang.
Entfernung 600! Feuer!
Genosse Kommandeur!
Der Befehlshaber der 13. Garde Infanteriedivision,
Generalmajor Rodimzew, steht zu Ihren Diensten.
Also,
die 6. Armee von Paulus ist dort, und Hoths 4. Panzerarmee ist hier.
Die Italiener und Rum�nen sind an den Flanken.
Was halten Sie davon, Genosse Wassilewski,
wenn wir so vorgehen w�rden?
Das hie�e, dass die Deutschen in eine Riesenfalle laufen w�rden.
Ja, eine Falle f�r zwei deutsche Armeen.
Das Wichtigste ist, den richtigen Moment zum Angriff zu w�hlen.
Vollkommen richtig, Genosse Wassilewski.
Voreiliges Handeln k�nnte uns in eine ung�nstige Situation bringen,
aber wir k�nnen unseren Angriff auch nicht verz�gern.
Sehr waghalsig, Genosse Stalin.
Sehr waghalsig.
Ich habe lange �berlegt, Genosse Wassilewski.
Der Feind ist an der Wolga und im Kaukasus.
Wir k�mpfen alleine.
Unsere Gegenangriffe f�hren nicht zum erw�nschten Ziel.
Wir verlieren komplette Divisionen.
Menschen sterben, Wassilewski.
Das ist sehr hart.
Schwierig.
Der Eine r�t das, der Andere das Gegenteil.
Der Eine besteht darauf, dass es reichen w�rde,
die Deutschen aus Stalingrad zu verdr�ngen.
Der Andere beschw�rt uns,
auf Hilfe von den Alliierten zu warten.
Und alle von ihnen...
...verlangen Verst�rkung.
Nein, Genosse Stalin.
In so einer Situation d�rfen wir uns nicht
mit halbherzigen Ma�nahmen zufrieden geben.
Nein, nein...
Wir m�ssen dem Feind
den unmittelbaren Untergang vor Augen f�hren.
Ich m�chte Sie bitten,
einen Einsatzplan zu entwickeln.
Sperren Sie sich f�r ein paar Tage ein,
isoliert von allem.
Besch�ftigen Sie sich nur damit.
Sehr wohl, Genosse Stalin.
Bahnhof
Genosse Leutnant,
der Befehlshaber des Bataillons ist t�dlich verwundet.
Es sind nur noch 30 Leute im Bataillon �brig.
Der Befehlshaber ordnete an,
dass Sie die F�hrung des Bataillons �bernehmen
und bis zum Ende k�mpfen sollen.
Auf keinen Fall zur�ckziehen!
Sagen Sie dem Befehlshaber,
dass ich die F�hrung des Bataillons �bernehme.
Die Garde wird bis zum Ende k�mpfen.
Tage und N�chte gingen vor�ber. Aber die Garde hielt durch.
Genosse Leutnant! Genosse Leutnant!
Panzer!
Es sind nur noch zw�lf von uns im Bataillon �brig.
Alle zw�lf, kommt mit.
Es waren nur noch drei �brig.
Genosse Leutnant! Genosse Leutnant!
Die Krauts sind wieder im Anmarsch.
Wir m�ssen k�mpfen bis zum Tod.
Genosse Leutnant,
der Befehlshaber des Regiments hat befohlen, weiterzuk�mpfen.
Ein Infanteriezug kommt zur Hilfe.
- Sie sollen durch den Keller kommen. - Ja.
- Beeilen Sie sich. - Jawohl!
Durchhalten! Hilfe ist auf dem Weg!
Genosse Leutnant!
Ich befehle Ihnen...
"Ich berichte. Die Garde zog sich nicht zur�ck.
Sie starben wie Helden bei der Verteidigung von Stalins Stadt
und lie�en den Feind nicht eindringen. Leutnant Kaliganow."
Ist er gefallen?
Ja, Herr General.
Alle Soldaten des Bataillons sind tot.
Was braucht Leningrad?
Alles, was es bekommen kann, Josef Wissarionowitsch.
Genosse Poskrebischew.
Alle, die Leningrad mit Nahrung und Benzin versorgen,
sollen bitte morgen fr�h um 11 Uhr zu mir kommen.
Ach, ja.
Ein amerikanischer Journalist
hat mir diese drei Fragen geschickt.
Schauen Sie sie sich bitte an.
Guten Tag, Wiacheslaw Michailowitsch.
Haben Sie sich meine Antworten
f�r den neugierigen amerikanischen Journalisten angesehen?
Was halten Sie davon?
Gut, hervorragend.
Die dritte Frage ist vielleicht die interessanteste.
Hier ist meine Antwort auf die dritte Frage.
"Ich glaube, dass die F�higkeit der sowjetischen B�rger,
den Angriffen der deutschen Halunken zu kontern,
nicht geringer, wenn nicht sogar gr��er ist,
als das Verlangen nach Weltherrschaft
von Nazi-Deutschland
oder irgendeines anderen Aggressorstaates."
Das ist nicht nur die Antwort auf eine Frage.
Das ist auch eine Warnung f�r die Zukunft.
Gute Nacht.
Auf Wiedersehen.
Der Genosse, den Sie sehen wollten, ist hier.
Das ist mein alter Freund aus den Zarizyno-Tagen.
Ich werde ihn sp�ter zu Hause empfangen.
Bitte bereiten Sie diese Information
f�r das morgige Treffen des Staatssicherheitsausschusses vor.
Schicken Sie das dringend raus.
Und besorgen Sie mir bitte diese B�cher f�r morgen.
Josef, du bist m�de.
Da bin ich nicht der Einzige.
Mach dir um mich keine Sorgen.
K�mmere dich lieber um dich selbst. Ich werde hundert Jahre.
Du musst dich trotzdem ausruhen.
Schau die nur all deine grauen Haare an.
Es w�re seltsam, wenn ich keine h�tte.
Ja. Du bist so rastlos wie eh und je.
Das liegt an meiner Arbeit.
Nein, das liegt an dir.
Mir kam zu Ohren, dass du von weit her nach Moskau kamst,
und ich wollte dich sehen.
Ich habe dich all diese Jahre nicht aus den Augen gelassen.
Erst vor kurzem haben wir �ber dein neues Projekt gesprochen.
Es ist sehr solide und zeitgerecht.
Es ist sehr wichtig, dass wir so bald wie m�glich anfangen,
neue Waffen zu produzieren.
Die alte Garde.
Du machst mich gl�cklich.
Du machst uns jeden Tag gl�cklich.
Wann machst du uns mit einem gro�en Sieg gl�cklich?
Alles zu seiner Zeit.
Wie leben die Arbeiter, da, wo du bist?
Ist das Leben sehr hart f�r die Leute?
Ja...
Es ist ein sehr schwieriger Krieg.
Wei�t du, die Leute glauben an unseren Sieg
und werden der Armee alles geben, was sie braucht.
Trotzdem haben die Leute eine gro�e Frage:
Wie lange werden wir in der Defensive sein?
Unsere defensive Strategie, mein Freund,
ist eine legitime Notwendigkeit
und wird zur Niederlage des Feindes f�hren.
Entschuldige, aber ich verstehe das nicht.
Wir m�ssen angreifen, um den Feind zu besiegen.
Unsere Gegenangriffe halten nur
den Vormarsch des Feindes in Grenzen.
Verwechsle einen Gegenangriff nie mit einer Gegenoffensive.
Eine gut organisierte Gegenoffensive
ist eine sehr interessante Art von Offensive.
Kutusow kannte sie gut.
Er besiegte die Franzosen
mit einer gut organisierten Gegenoffensive.
Wir bereiten uns
auf eine gro� angelegte strategische Offensive bei Stalingrad vor.
Warum hast du Stalingrad f�r eine Gegenoffensive gew�hlt?
Da befindet sich der Gro�teil der deutschen Wehrmacht!
Genau das ist ein Teil unserer Strategie:
Einen entscheidenden Schlag zu versetzen,
wo er die gr��ten Folgen haben wird.
Dieser Schlag wird die Deutschen in eine Katastrophe st�rzen.
In eine Katastrophe?
Aber die Deutschen sind doch nicht nur in Stalingrad.
Sie sind auch in Smolensk, bei Leningrad und Baku!
Sie sind immer noch sehr stark.
Als Napoleon bei Borodino k�mpfte,
war er auch sehr stark.
H�r dir an, was Napoleon, laut Tolstois Beschreibung,
damals durch den Kopf ging.
"Als er �ber die ganze Geschichte
dieses seltsamen russischen Feldzugs nachdachte
und Berichte h�rte, dass die Russen ihre Stellungen immer noch hielten,
�berkam ihn ein schreckliches Gef�hl, fast wie ein Alptraum,
und all die ungl�cklichen Zwischenf�lle,
die seinen Untergang bedeuten k�nnten,
kamen ihm in den Sinn.
Ja, es war wie in einem Traum,
in dem ein Mann glaubt, dass er von einem Raufbold angegriffen wird,
und er erhebt seinen Arm,
um diesem Raufbold einen gewaltigen Schlag zu verpassen,
der ihn eigentlich unsch�dlich machen sollte,
aber dann f�hlt er, dass sein Arm schwach und kraftlos nach unten f�llt,
und der Schrecken seines unvermeidbaren Untergangs
ergreift ihn in all seiner Hilflosigkeit."
So ergeht es den Allm�chtigen.
Kalatsch
Gut.
Sehr gut.
Glauben Sie nicht, Genosse Wassilewski,
dass die Front von Stalingrad
in zwei Fronten aufgeteilt werden sollte?
Der Abschnitt von Kletskaja bis zur Wolga
sollte Don-Front genannt werden.
Und der Abschnitt von hier zu den Seen von Kolmyk
sollte Stalingrad-Front hei�en.
Absolut richtig, Genosse Stalin.
Wen w�rden Sie als Befehlshaber f�r die Don-Front vorschlagen?
Die Don-Front?
Den Genossen Rokossowski.
Warum nicht.
Also gut.
Rokossowski.
Das ist eine gute Idee.
Entschuldigen Sie mich.
Verbinden Sie mich mit Genosse Rokossowski,
dem Befehlshaber der Briansk-Front.
Ich habe mir unser Kampfhandbuch angesehen, Genosse Wassilewski,
und schlage vor, ein paar �nderungen zu machen.
Diese �nderungen
basieren auf unserer Kampferfahrung in Stalingrad.
Ich finde, dass viele Dinge in diesem Handbuch veraltet sind.
Lineare Taktiken sind �berholt.
Der Befehlshaber ver�ndert seinen Standpunkt im Kampf.
Wir br�uchten z.B. leistungsstarke motorisierte Einheiten.
Sehen Sie sich das an
und sagen Sie mir, was Sie davon halten.
Das werde ich tun, Genosse Stalin.
Guten Tag, Genosse Rokossowski.
Wie stehen die Dinge an der Front?
Sie sagen, dass es dort ruhig ist?
V�llig ruhig?
Vielleicht m�chten Sie wohin versetzt werden,
wo es ein bisschen lebhafter zugeht?
Wir teilen die Front von Stalingrad gerade in zwei Fronten auf:
die eigentliche Stalingrad-Front, an der wir die Stadt verteidigen,
und die Don-Front,
an der wir mit umfassenderen Aufgaben zu tun haben.
Wir schlagen vor,
dass Sie das Kommando der Don-Front �bernehmen.
Denken Sie dar�ber nach und geben Sie uns morgen Ihre Antwort.
Auf Wiedersehen.
Ich glaube, dass er annehmen wird.
Das wird sehr erfolgreich sein, Genosse Stalin.
Wir werden mit der Aufstellung der Truppen sofort beginnen.
Sorgen Sie daf�r,
dass sich die Truppen nur nachts bewegen.
Der Einsatz von Radioger�ten ist verboten.
Es darf keinerlei Korrespondenz �ber diesen Einsatz geben.
Nicht einmal als Code.
Wird gemacht, Genosse Stalin.
Und als Letztes:
Wie viel Zeit brauchen Sie, um den Einsatz vorzubereiten?
Ich glaube, dass anderthalb Monate reichen werden.
Bitte machen Sie es nicht viel l�nger. Um es klarzustellen:
Die Armeen von Hoth und Paulus werden in naher Zukunft
�berhaupt nicht mehr in der Lage sein, vorzur�cken.
Ihre operativen Reserven sind fast ersch�pft.
Es ist m�glich, dass sich der Feind, sobald er erkennt
wie nutzlos es ist auf Stalingrad vorzur�cken, entscheiden wird,
auf eine defensive Taktik umzustellen.
Falls das der Fall sein sollte, wird der Feind beginnen,
Truppen aus der Gegend um Stalingrad abzuziehen.
Wir d�rfen nicht zulassen, dass feindliche Truppen
aus unserer Vormarschlinie entfliehen.
Wir sorgen daf�r, dass das nicht passiert.
Und was halten Sie davon, Genosse Wassilewski,
wenn ich Sie bitten w�rde, bevor ich den Plan billige,
die Gegend des geplanten Einsatzes aufzusuchen?
Um unsere Truppen dort zu inspizieren,
und zu sehen, in was f�r einem Zustand sie sind,
und die Front darauf vorzubereiten, dass Verst�rkung im Anmarsch ist
und sich mit den Befehlshabern zu beraten?
Das wird mir nur zugute kommen.
Ich werde den endg�ltigen Entwurf des Planes vor Ort korrigieren.
Ich bin der Meinung,
dass Artilleriekommandeur Genosse Woronow Sie begleiten sollte.
Das ist unbedingt notwendig.
Falls Sie nichts Dringendes zu tun haben,
k�nnten Sie morgen gehen.
Ich habe nichts Dringenderes zu tun als das.
Ich w�nsche viel Erfolg.
Gr��en Sie die Befehlshaber von mir.
- Auf Wiedersehen. - Auf Wiedersehen.
Es ist Oktober.
Die Deutschen konnten die Verteidigungsstellungen
von Tschuikows Armee nicht durchbrechen.
Es wurde um jeden Bezirk,
jede Stra�e und jedes Haus gek�mpft.
Ich habe Richtlinien von Genosse Stalin erhalten,
wie Stra�enk�mpfe gef�hrt werden sollen.
Wir sollen uns an diese Richtlinien halten.
Schreiben Sie es auf.
In einem Geb�ude sollte schnell und heftig gek�mpft werden.
Haltet euch nicht unn�tig auf.
Ihr m�sst spontan und flexibel handeln.
Vorw�rts!
Ich, Unteroffizier Jakow Pawlow der Rodimzew-Garde,
habe dieses sowjetische Haus zur�ckerobert.
Die Tage verstrichen...
Die endlosen Attacken konnten den Kampfgeist der Soldaten
von Unteroffizier Pawlow nicht brechen.
Den Deutschen gelang es nicht, dieses Haus einzunehmen.
Dieses Haus ging als Pawlows Haus in die Geschichte ein.
An der Wolga steht ein Felsen
Er ist mit Moos bedeckt
Vom Gipfel bis zum Fu�
Er steht seit hundert Jahren so da
Ohne Not und Sorge zu kennen
Nichts w�chst und gedeiht auf ihm
Nur der Wind weht ungest�m
Nur der m�chtige Adler
Hat auf dem Felsen sein Nest gebaut
Um dort seine Beute zu qu�len
Generalleutnant Rokossowski ist hier, Genosse Stalin.
F�hren Sie ihn herein.
Ich bin auf Ihren Befehl hin hier, Genosse Stalin.
Guten Tag, Genosse Rokossowski.
Haben Sie das Kommando an der Front abgegeben?
Ja, das habe ich, Genosse Stalin.
Sie wurden der Don-Front zugeordnet.
Sie m�ssen sofort gehen.
Es sind harte Zeiten in Stalingrad.
Denken Sie daran,
die Stadt muss unter allen Umst�nden unser bleiben.
Greifen Sie den Feind jeden Tag an,
halten Sie nicht inne, schneiden Sie ihn von seinen Reserven ab
und lenken Sie ihn ab von Tschuikows Armee.
Ich habe die Aufgabe verstanden, Genosse Stalin.
Bitte gestatten Sie mir, mich meinen Pflichten zu widmen.
Ja. Und bitte melden Sie sich �fter bei mir.
Und seien Sie mir nicht b�se, wenn ich Sie auch mitunter anrufe.
Auf Wiedersehen.
Viel Erfolg.
Dieser Felsen steht noch immer
Und wahrt jeden Gedanken Von Stepan
Und manchmal schwelgt er Mit der Wolga
In der Erinnerung An das fidele Leben des Anf�hrers
Und jetzt beginnen wir,
die letzte Phase des strategischen Planes
des Oberkommandos auszuf�hren.
Laut Strategie sollen zuerst
die feindlichen Flanken zerst�rt werden.
Die Hauptattacke wird mit der kompletten Umzingelung
der Hauptstreitkr�fte des Feindes enden,
n�mlich der 6. Armee von Paulus und Hoths 4. Panzerarmee.
Armeeeinheiten von der S�dwest- und Stalingrad-Front
werden die Umzingelung bei Kalatsch abschlie�en.
Kalatsch
Was die Einzelheiten des Einsatzes betrifft,
hatte Genosse Stalin die Idee, Kaderangeh�rigen zu gestatten,
sie mit den Frontbefehlshabern vor Ort auszuarbeiten.
Es ist eine Weile her, dass wir einen Repr�sentanten
des Generalstabs in der Gegend von Stalingrad hatten.
Schukow wurde diesen Sommer von Stalingrad
an die Front in der Ukraine versetzt.
Ich schlage vor, Wassilewski f�r die Dauer des Einsatzes
zum Stabsrepr�sentanten in Stalingrad zu machen.
Hat irgendjemand etwas dagegen einzuwenden?
Dann soll es so sein.
Nun,
um den Einsatz in Stalingrad durchzuf�hren,
bedarf es der gr��ten Anstrengung des ganzen Landes.
Es ist die Aufgabe der Heimatfront, alles f�r die Gegenoffensive
und die Besiegung des Feindes vorzubereiten.
Wir m�ssen die Arbeiter, die Kolchosbauern,
und alle sowjetischen Intellektuellen aufrufen,
mit der doppelten Energie zu arbeiten.
Nun zur letzten Frage:
Wann werden wir die Gegenoffensive beginnen?
Im November, Genosse Stalin.
Also werden wir die Gegenoffensive in Stalingrad
im November beginnen.
1941-1945
Chronik des Gro�en Patriotischen Krieges
Ende des 1. Teils
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