All language subtitles for Liebesmarkt - 1973

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Original subtitles

Oh. Oh.

Untertitelung des ZDF, 2020

Scheiße. Ist das ein neuer Tanz oder eine weitere Variante vom Gruppensektor?

Den habe ich aus Paris mitgebracht.

Wollen wir mitmachen? Keine Zeit, muss unerhört viel nachdenken. Das Ganze doch

beim Tanzen. Bei diesem Tanz zieht einem das ganze Blut aus dem Gehirn hinunter

in die unteren Regionen.

Dort gehört es auch hin. Sag mal, worüber denkst du nach? Über meine

Dissertation. Ach.

Hör mal, heute ist Sonntag. Mir kommt es schon hoch, wenn sie mir an einem

Mittwoch einfällt. Was hast du denn für ein Thema?

Du wirst gleich fürchterlich lachen.

Sexualpsychologie im Hinblick auf eine Hosenwerbung.

Gott sei Dank gibt es gerade auf diesem Gebiet genug Bücher, aus denen man

abschreiben kann.

Komm mit, ich zeige dir was.

Liebe Erna und Harry, habe euren Brief und die Bilder mit Vergnügen erhalten.

Ihr gefällt uns sehr gut.

Erich hat bei Betrachtung von Erna gleich einen bekommen.

Wir lieben Filazio, Konilingus und sonst noch allerlei leckere Sachen.

Ich werde verrückt. Das haut ja den stärksten Neger um. Sag mal, wer sind

diese Erna und Harry?

Wir. Wir? Bist du verrückt? Hast du etwa die Bilder von uns geschickt? Ja, klar.

Welche denn?

Vom Modestenstrand in Jugoslawien. Du spinnst, du bist total übergeschnappt.

hast du denn? Ich habe uns andere Namen gegeben.

Scheiße, jetzt kann ich mir eine Gesichtsoperation machen lassen.

Wenn es nur das Gesicht allein ist. Hör auf, du glaubst doch nicht etwa

wirklich, dass ich... Du kannst mich doch jetzt nicht im Stich lassen.

Denk an die Wissenschaft. Wissenschaft, eine Sauerei ist das.

Kinder, hört mal her.

So hört doch endlich auf mit dem albernen Geschmuse hier.

Hört mal zu, auf die tapfersten von euch warten unerhört spannende Abenteuer.

Und dafür gibt es noch Geld, nur kommt schon her.

Also los, kommt doch.

Und wenn ihr es Moneten verspricht, wird es meist dramatisch. Da wäre ich doch

bald mal als Spion verhaftet worden. Dabei sollte ich nur ein

Wenn ihr dafür ausgerechnet das Sperrgebiet an der tschechischen Grenze

aussucht, ist das kein Wunder.

Passt mal auf. Ein wissenschaftlicher Auftrag von Iris zu ihrer Dissertation.

Erlebnisse mit liebeshungrigen Inserenten. Wer Lust hat, recherchiert.

Nichts verbrühte, selbstverständlich. Zeig mal her.

Freche Maximize sucht Minimaus, mit der sie verrückt spielen kann.

Passt mal auf.

Reitsportlehrerin, 25, 168, dezent, maskulin, langbeinig, sucht rassige,

ausdauernde Stute, die sie... Moment mal. Die sie gehörig auf Trab bringen

möchte.

Zwei Seefahrer von schwerem Kreuzer, Kaliber 22 und 27 Zentimeter, möchten

Seeurlaub acht Einrohren feuern.

Zielscheiben bitte melden.

Ausbilder sucht strammen Rekruten, die an den Zapfen streiten.

Hört mal, Briefträger 3571 möchte Partner und alles Liebe in den Schnitt

stecken.

Wer macht mit?

Das Volk steht hinter dir und im Geldbeutel deines Vaters. Du kannst die

verteilen. Mama!

Ich hätte doch lieber gebremst. Bei mir gibt es doch gar nichts zu kehren.

Ich halte meinen Schornstein schon selber sauber.

Aber ich komme doch auf die Heiratsannonce.

Ach so.

Aber ich wollte doch einen Staatsbeamten. Aber ich bin doch

man das nicht?

Also, dann kommen Sie mal rein.

Wollen Sie Ihre Instrumente nicht lieber draußen lassen?

Nein, nein, die könnte mir gestohlen werden.

Sie glauben nicht, was heutzutage alles geklaut wird. Meinem Großvater in

Appenzell haben Sie doch glatt die Pfeife aus dem Mund gestibitzt.

Jawohl. Dann nehmen Sie doch lieber Ihre wertvollen Instrumente. Jawohl.

Bitte, setzen Sie sich. Merci vielmals.

Oh nein!

Was wollen Sie?

Sie machen doch alles schwarz.

Aber das ist schließlich mein Beruf. Ich helfe hier meinem Onkel aus. Der ist

vom Kamin runtergefallen.

Um Gottes Willen, was ist denn passiert? Ist er tot? Aber woher denn? Nur die

große Zehe hat er sich gebrochen.

Gestatten Sie, Malte Bingeli aus Appenzell.

Schweiz.

Ich mache uns mal einen guten Kaffee.

Einen Schweizer Kaffee?

Aber ja.

Ich möchte Ihnen gleich zusehen, wie Sie in der Häuslichkeit zu Hause sind.

Warum ziehen Sie denn die Vorhänge zu? Sie sehen ja nichts.

So riecht es besser.

Weil da drüben ein Lustmolch wohnt, der immer rüberstirrt.

Neulich, da kriege ich mitten in der Nacht einen Mordsdurst. Und ich gehe in

Küche, um was zu trinken. Und ich habe doch in der Nacht nichts an, müssen Sie

wissen.

Und da stehe ich später Nacht da.

Da am Tisch und trinke meine Milch.

Und auf einmal spüre ich zwei feurige Augen auf meine Haut. Und auch da steht

sich das einmal vor, wie schrecklich.

Direkt da spüre ich sie. Und da schaue ich zum Fenster raus und da steht der

Kerl. Aber ich wollte auch nur ein bisschen schauen.

Und stellen Sie sich einmal vor, der Kerl hat auch noch einen Operngucker

gehabt. Aber da seid ihr Mannsbilder ja alle gleich.

Wenn es nur was zum Schauen gibt.

Ich setze mich lieber da drauf.

Hier mache ich am wenigsten schwarz.

Ein Kaminkehrer, der gehört eben auf den Ofen.

Sie sind eben ein ordentlicher Mensch. Ja, da haben Sie recht.

Ordnung muss sein.

Sie sind aber heißblütig. Ja, das kommt eben davon, weil Sie so heißblütig sind,

Fräulein Hertha.

Ja, ich bin es ja tatsächlich.

Jetzt wird der Kuchen schön marmoriert.

Telefon, ich muss hinaus.

Warten Sie mal.

Machen Sie sich das doch selber. Das können Sie doch selber machen. Maitli,

wollen Sie hin? Ich komme gleich.

Hallo, Iris, du?

Ja, soeben gekommen.

Aber ich habe jetzt keine Zeit.

Ich rufe dich nachher an, verstehst du?

Ja, ich werde schauen, dass was dabei herauskommt.

Du machst es einem nicht leicht.

Also tschüss.

Was schauen Sie mich so an, als hätte Ihnen die Katze die Wurst weggefressen?

Das gefällt mir etwas sehr, was Sie da machen.

Ich backe immer so, mir ist es sonst viel zu heiß.

Na nun, das waren doch vier Eier.

Vier?

Aus Versehen ist mir eins in die Hand gerutscht.

Pardon.

Na ja.

Wird es eben einer mit drei Eiern.

Jetzt muss ich mal sehen, wo ich den Schneebesen habe.

Dabei könnte ich Ihnen vielleicht so helfen.

Wenn ich nur wüsste, wo ich ihn wieder habe.

So was Dummes.

Mit meinem Herz von nicht, was?

Welchen meinen Sie denn, Kaminfegerchen?

Aber ich habe doch nur eine mitgebracht.

Nur einen.

Wissen Sie das bestimmt?

Aber natürlich.

Schauen wir mal da drüben nach.

Ah, das ist gut.

Kühl ist das.

Das kann man aber auch so haben. Muss doch wahnsinnig heiß sein in diesen

schwarzen Klamotten. Aber das muss Sie doch nicht so aufregen, Fräulein.

Beim Backen wird mir immer so heiß und dann kriege ich keine Lust.

Oh nein, das macht viel schlimmer. Dann kommt der ganze Smog rein. Und dann der

Lustmolch von Vita V.

Da legen Sie sich eben hin?

Nein, ich habe da eine ganz besondere Bewegungstherapie. Aber das geht nicht

allein. Ich tue alles, was Sie wollen.

Sehen Sie, Sie müssen die Hände hier auf meine Brust legen.

Und jetzt musst du dein Führungsrohr ausfahren.

Was bitte?

Deine Führungsschiene, verstehst du?

Oh, ich glaube, Sie wollen mit mir ein bisschen lebendig, wie?

Ja, warum sagen Sie das nicht gleich?

Da Sexualwichtlinge auf uns lauern, finden wir uns bald in einem Betonklotz

eingemauert.

Schau mal, ist das nicht toll?

Das Ehepaar Windhusen lässt sich entschuldigen. Sie möchten sich ein

gedulden. Bitte, nehmen Sie Platz.

Ich soll Ihnen diese Erfrischung servieren.

Können Sie reiten?

Ich?

Ja, Sie.

Wie meinen Sie das?

Na, so wie ich es gesagt habe.

Na, wenn Sie das meinen, dann kann ich es nicht sehr gut.

Merci.

Blöde Frage.

Du Trottel, was hast du denn gemeint, was sie mit dem Reiten meinen? Die

Stellung natürlich.

Hör mal, wir sind doch hier nicht im Puff. Das wird sich erst zeigen.

Ich bitte dich, blamier mich nicht.

Ach, ich wollte überhaupt nicht hierher.

Du liebe Scheiße, was ist denn das?

Was hast du denn?

Da sind zwei vorbeigeritten, nackt.

Wo denn?

Du hast was vom Reiten gehört und schon hast du Halluzinationen. Ich sehe

nichts. Aber ich bin doch nicht blöd.

Na bitte, das ist doch nie im Leben eine Halluzination.

Wo?

Also du spinnst total.

Natürlich, ich spinne. Jetzt verstehe ich auch die Frage von dem kleinen

Kammerkätzchen, wenn ich das da draußen damit in Verbindung bringe. So dumm war

meine Gegenfrage gar nicht einmal. Das war doppelsinnig gemeint.

Kommt.

Seien Sie herzlich willkommen.

Willkommen.

Ich hoffe, Ihnen gefällt diese unkonventionelle Art der Begrüßung.

Aber warum soll man krampfhaft an veralteten, langweiligen Bürgerregeln

festhalten, nicht? Diese Art, dass ich kennenlerne, trägt zu vorteilhaften

Entschädigungen bei.

Kommen Sie.

Ja, bitte. Wenn Sie sich inzwischen freimachen würden... Es wird gleich

serviert.

Sie entschuldigen uns.

Ich glaube, ich bin ja Leo.

So ganz ohne war dieses Giftzeug nicht, das wir da getrunken haben.

Ich spüre auch was.

Vielleicht genießen wir den erhebenden Anblick dieser fantastisch gebauten

Leiber zum letzten Mal, bevor uns der Teufel holt.

Aber nicht, bevor wir diesen kleinen Teufel hier nicht gehörig in die Hölle

geschickt haben.

Schau mal, die Vorhänge gehen zu.

Na, da hast du es.

Ich habe es ja immer gesagt, dass wir hier noch etwas fürchterliches erleben

werden, aber du hast es mir ja nicht geglaubt.

Na bitte.

Die Falle schnappt zu.

Ich hoffe, du hast ein Testament gemacht.

Hey.

Sieht aber gut aus.

Sehen Sie, der Konjunkturrückgang ist fast zu vergleichen mit dem Naturgesetz.

Ich finde das gut so, sonst wird die Menschheit eine unerträgliche, fette,

Machtsache. Also große Anstrengung führt zu Erfolgsrückgang.

Nun hören Sie sich das an.

Da sitzen zwei ausgewachsene Männer mit zwei bestimmt nicht reizlosen Mädchen am

Tisch und was machen sie? Sie reden über das Geschäft.

Konjunktur und was weiß ich noch alles. Das war doch sicher nicht der Zweck

unserer Annonce.

Warum machen Sie das eigentlich?

Ich meine, weshalb inserieren Sie? Sagt Ihnen das Leben zu zweit, ne?

Und doch, wir sind, was das Seelische betrifft, sicher sehr glücklich. Aber

sexuelle, wie soll ich sagen, der genussam sexuelle lässt sich nach

Begriffen besser steigern, wenn man das nicht in eine monogame Fessel zwängt.

Schließlich feiert man ja auch das Oktoberfest nicht für sich allein oder

Kreise der Familie.

Maximale Stimmung, Genussfreude muss animiert werden.

Jetzt ist aber Schluss mit der Philosophie.

Ich bin so frei.

Das war's für

heute.

Oh, oh, oh.

Hier, ich weiß ein ganz tolles Spiel.

Hier, nimm die Orange.

Mit dem Körper festhalten.

Ja,

ganz lustig.

Auch jetzt mach du mal.

Ist gar nicht so leicht.

Aber es sind ja drei.

So eine Dreistigkeit.

Was wollen Sie denn hier?

Wie kommen Sie überhaupt hier rein?

Ich bin der Gerichtsvollzieher.

Hören Sie mal, Sie können doch nichts von mir, nichts hier, nichts hier

reinplatzen. Wie Sie sehen, kann ich. Außerdem gehen die Türen automatisch

Weil du immer vergisst, die Automatik auszuschalten.

Hören Sie mal zu. Können Sie nicht ein andermal kommen? Es ist doch peinlich

uns. Eher für mich.

Seit wann kommen Gerichtsvollzieher am Abend?

Seit tagsüber.

Die Türautomatik anscheinend nicht mehr funktioniert.

Bitte lassen Sie sich nicht stören.

Hören Sie mal, die Sache ist nicht so, wie Sie glauben.

Das ist kein Gruppensex, das ist Sexualpsychologie. Aber... Ich schreibe

eine Dissertation über dieses Problem. So, so.

Ja, und in dem Zusammenhang wäre es vielleicht interessant, die Reaktion

Gedichtspoliziers kennenzulernen, wenn er mit dem Problem der

Gruppensexualpsychologie konfrontiert wird.

Habe ich frisch angezogen? Nein, ich bin doch... Ich habe doch nichts mit... Ich

bin doch aus beruflichen Gründen...

Alle Beine.

Ich bin Helmut.

Helmut Schöndorfer.

Sehr schön. Ich bin Sabine.

Ich warte seit einer halben Stunde.

Das tut man doch nicht.

Sorry, hab leider keinen Parkplatz gefunden.

Was haben Sie denn für einen Wagen?

Keinen. Aber ich muss eine Ausrede haben, wenn ich so spät komme.

Klar, also dann wollen wir.

Was haben Sie gehabt?

Nichts. Ich bin auch erst gekommen. Was möchten Sie bitte?

Vögeln. Was?

Vögeln.

Na gut, dann machen wir halt zu.

Da hast du dein Stileben.

Dorthin.

Ah, dorthin.

Da hinten.

Das ist Wolf, mein Cousin. Wenn er arbeitet, darf man ihn nicht stören.

Du musst dich ausziehen.

Hier, vor dem da? Na klar, wir müssen im Modell stehen.

Er will einen Akt malen, einen richtigen Akt, einen Liebesakt.

Einen was? Einen Liebesakt.

Du hasst sie wohl nicht alle.

Na, hör mal.

In deiner Annonce heißt es, freches Mädchen sucht frechen Burschen für

Freizeitgestaltung. Na und? Das ist meine Freizeitgestaltung. Wolf, zahl

dafür. Und bei Freizeitgestaltung verstehe ich Bumsen.

Das können wir nach der Arbeit tun.

Hier vielleicht?

Um sechs macht Wolf den Laden dicht und dann können wir bumsen.

Maul halten und ausziehen.

Hörst du?

Also sowas ist mir auch noch nicht passiert.

Scheiß Kundschaft.

Stell dich mal dort hinten auf, solange Wolf beschäftigt ist, will ich deinen

Penis malen, in Höchstform.

Also hör mal, was ihr hier mit mir vorhabt, das ist glatte Pornografie.

Ich will deinen Penis, in Höchstform.

Wolf ist Maler und Designer, aber er malt viel lieber.

Verkaufen ist ihm zuwider.

Ah, ob ich einen Leim habe, wäre doch kein Tischler.

Und du, Burschi?

Das ist keine Pornografie.

Ich bin Künstler.

Und das ist die Malerei eines Liebesaktes. Wer es unausständig findet,

Schwein.

Der Liebesakt ist die Kulmination der Ästhetik schlechthin.

Also halt's Maul, stell dich ordentlich hin und schau zu, dass du einen Ständer

kriegst. Ja, jawohl.

Na, was ist?

Na, was soll denn sein? Der Penis muss hoch.

Ja, ist mir peinlich. Ich bin doch kein Zauberer.

Dann konzentrier dich eben.

Also los, stellt euch endlich in Positur.

Also komm, es muss doch möglich sein, dass ich dich aufrechte, wenn du mich

anprallst. Du sagst doch so einfach, wenn er nicht da wäre.

Jetzt hältst du endlich das Maul und stellst dich anständig hin wie ein

fickertes Paar.

So?

Ja, gibt's denn das auch?

Wie steht's denn hier da?

Stehst du da wie ein schifferter Kuh? So steht doch kein klassischer Liebhaber

nicht.

Er hat gut reden.

Himmel, Asch und Zwirn.

So hilf doch dem Knecht ein bisschen nach, sonst wird doch das heute nicht

da kommen.

Lass dir Zeit, das geht eben nicht so schnell.

Ruhe, ich bin inspiriert.

Habt ihr denn nichts zum Trinken da? Ich habe eben Hemmungen, wenn wildfremde

Menschen da sind.

Ach, Saufen.

Dass ihr nicht verstehen könnt, was klassische Schönheit ist.

Fangen.

Ich auch mal.

Björn, so richtig wahrnehmen.

Du stehst ja da, als ob dir jemand den Braut zu scheißen tat.

Na also, da kriegt er was in mich hinein.

Du kannst malen.

Scheiß Kundschaft.

Immer wenn ich inspiriert bin.

Wer ist das? Wir sind Modelle.

Aber keine Gipsmodelle.

Wer wird hier stillstehen?

Ich traue euch doch nicht fürs Bumsen.

Immer diese animalischen Bliebe. Die Bewegung ist lächerlich und der Erfolg

ermüdend. Da brauche ich ja nicht malen, da kann ich ja einen Film machen.

Ja, so ist gut.

Ja.

Ja, ich mahne dich.

Prima. Mach weiter.

So.

Ja, Fabel.

Ja.

Doch.

Ja. Ja.

Ja, es ist prima. Mach so weiter.

Ja.

Komm, dreh dich.

Ja.

Ja.

Ja.

Ja.

Ja,

ja. Ein bisschen mehr.

Du bist ausgedreht.

Komm.

Ich bin hier der Schlagzimmer.

Wackel doch nicht so.

Was ist denn?

Bleib doch da!

Jetzt schaut aber, dass ihr rauskommt, ihr Modisten, ihr Ausgeschatten.

Raus da.

Verschwindet. Schaut, dass ihr weiterkommt.

Denn wie man sich bettet, so liebt man.

Nur mancher bettet sich schlecht.

Der eine treibt es zu Hause.

Der Helmut im Möbelgeschäft.

Das war vielleicht ein Ding, sag ich euch.

Wenn du was damit anfangen kannst, okay.

Aber das eine Mal langt mir. Komm, wir müssen.

Ciao. Und mach nicht zu oft.

Hallo.

Hallo, du machst doch endlich auf.

Anastasie. Hallo, was ist denn das?

Du machst doch endlich auf, mir ist kalt. Was machst denn du in diesem

So lass mich endlich hinein, du Esel.

Soll ich mir den Tod holen? Mir ist kalt.

Was ist denn los?

Mein Ferienpartner. Du mit deiner scheiß Annonce. Und ich lasse mich doch

überreden mitzumachen. Jetzt müssen wir damit rechnen, dass die Polizei auf

unserer Spur ist.

Die werden sicher Pferdenhunde einsetzen.

Habt ihr was angestellt?

Ihr friert ja. Am besten ihr nehmt erstmal ein heißes Bad und erzählt uns

alles, ja?

Ich packe also meine Klamotten und fahre mit der Ex dann in die Landsberger

Straße.

Wagen vorhanden, kann ich nur sagen.

Wenn einer schon so inseriert.

Eine Schrottmühle war das.

Als ich ankomme, liegt er da runter und repariert an der Bremse herum.

Sonst hätte ich sie ja abgeholt.

Ich hatte mich zu warm angezogen.

Also nichts wie runter mit den Klamotten.

Wollte mich schon für Jugoslawien zurecht machen.

Es hätte ich lieber nicht tun sollen. Denn plötzlich begann Klaus Appetit auf

mich.

Das ist lustig. Das ist lustig.

Ich kann doch überhaupt nicht mehr lenken. Dauernd stoße ich dran. Das ist

ungesund. Das musst du doch einsehen. Aber doch nicht hier mitten auf der

Straße. Wer ist denn mitten auf der Straße? Wenn jemand kommt.

Wer soll denn kommen?

Aber warum denn ausgerechnet jetzt? Warum denn jetzt nicht?

Der Wagen rollt.

Scheißbremse. So mach doch was.

Was macht man denn da?

Ja, da lege ich dir wieder.

Wo man hinschaut, laufen heutzutage diese Notisten umeinander.

Bleib lieber stehen, sonst schießt er uns nach.

Schau mal da.

Mensch.

Die schickt uns der Himmel.

Ich ziehe so fremde Sachen nicht gern an.

Scheiße! Wir sehen auch nicht gerade elegant aus. Leute, die elegant

müssen auch nicht das Auto stoppen. Wetten, wenn wir hier nackt gestanden

hätten schon Hunderte gestoppt. Warum sagst du das nicht gleich?

Ich fühle mich sowieso nicht wohl in den Klamotten. Der Magen rührt sich auch

schon. Was machst du denn?

Los, geh in Deckung. Du wirst schon sehen.

Ranz, fahr sofort weiter.

Du nimmst mir diese unverschämte Person nicht mit. Hast du verstanden? Los, fahr

schon weiter. Das können ja Kidnapper sein.

Sollen Sie die Hose ausziehen und meinen Pimmel hinhalten?

Bleib hinten und halt den Mund.

Besten Dank, lieber Mann. Genügt, wenn Sie uns an der Selbstmörderbrücke

rausschmeißen. Was wollen Sie denn an der Selbstmörderbrücke machen?

Und Selbstmorden. Oh mein Gott, wieso denn das?

Auf unglückliche Liebe.

Das würde ich doch lieber lassen.

Achtung, Achtung. Im Hinblick auf den in den heutigen Vormittagstunden erfolgten

Bankraub in Schwabing können wir nun folgende Personenbeschreibung bekannt

geben. Gesucht werden ein junger Mann, etwa 23 bis 25.

Er trug zur Tatzeit einen dunkelblauen Anorak und eine helle Hose.

Und ein Mädchen zwischen 20 und 25.

In einer roten Bluse und Blue Jeans.

Wir machen darauf aufmerksam, dass die beiden bewaffnet sind.

Zweckdienliche Angaben an alle Polizeidienststellen. Halten Sie an.

Sie sollen anhalten, wenn Ihnen Ihr Leben lieb ist.

Aber, aber, ich habe Frau und Kinder.

So gut.

Lassen Sie herzlich grüßen.

Komm, hier können wir uns verstecken, bis es dunkel wird.

Na, da nichts wie rein.

Ja, das ist gut.

Wir haben da nicht mehr Weitweg zu Iris.

Aber du hast recht, das schaffen wir nur, wenn es dunkel ist.

Richtig gemütlich hier.

Der hat sich ja schon die Polizei verständigt. Die Polizei hat Hunde auf

Spur gesetzt. Und die verlieren die Spur am Isar -Ufer.

Und finden sie am anderen Ufer wieder und wir sitzen hier in der Falle.

Ein bisschen Glück müssen wir natürlich haben.

Genauso gut können Sie uns auch bei deiner Freundin Iris oder wie sie heißt

finden. Komm, wir haben noch was fertig zu machen. Dazu haben wir jetzt Zeit.

Wie kannst du jetzt an sowas denken?

Überhaupt kennen wir uns kaum. Wir haben uns erst heute durch eine Anzeige

kennengelernt. Umso mehr Grund, einander näher und tiefer kennenzulernen.

Ich glaube, hier geht's prima.

Bleib so sitzen und beug dich ein bisschen vor.

Dabei kannst du rausgucken und so Schmiere stehen zugleich. Pass mal auf,

geht prima.

Besser als Daumen drehen.

Moment mal, so kriege ich ihn nicht rein.

Ja, so ist gut.

Aber Sepp, du bist schon ein alter Rammler.

Das hast du doch gern, was? Freilich, aber doch nicht vor allen Leuten. Dann

mach mal sieben drin in der Hütte.

Da kommt wer.

Wer macht, muss die Sache werden, klar?

Verdammt schon, der zweite unfreiwillige Interruptus an einem Tag.

Gesund ist das nicht.

Los, komm da nach hinten.

So, Helga, jetzt pass auf. Jetzt zeigst du mir deine Titten. Ach, die stehe ich

nämlich für einen Bock.

Dann zeige ich dir auch was.

Okay, was du nicht sagst. Hast du nicht schon genug gesehen?

Die kann man gar nicht genug sehen. Da knete ich drauf.

Heute gehen wir die Sache mal von hinten an.

Ja, wo bleibst du denn?

Ich komme gleich.

Ich komme mir bloß wie ein Dackel vor, der mit einem Schäferhund etwas anfangen

will.

So, gleich werden wir die Sache haben. Eine tolle Sache, sage ich dir.

Robert, blöd ist verdammt nochmal.

Weil du so groß bist.

Und dann kommt dir gar nicht ran an den Arsch.

Sie hat uns nicht verraten, weil sie sich dann selber verraten hätte.

Seid mal still, seid mal still. Abends lieferte die Kleidungsstücke bei der

Polizei ab. Sie wurden als die des Bankräuberpärchens identifiziert.

Nach den beiden nackten Bankräubern wird noch gefahndet.

Ihrem Benehmen nach dürfte es sich um Geisteskranke handeln.

Kommen Sie mal her.

Dann kommen Sie.

Hallo?

Sag mal, bist du verrückt? Ich bin mitten im Markt.

Wie soll ich wissen, dass du diese Zeit bunt bist?

Tut mir leid, er bunt, nicht sie.

Wie glücklich ist deine Verlobte, Bernadette?

Du glaubst es nicht.

Walter glaubt es nicht, dass du mich erhaltest.

Hallo, Walter.

Natürlich stimmt es, was Tom sagt.

Ich sitze splitternackt auf deinem Freund Tom und spüre ihn tief in mir

Und moralisch? Ach, lebst auf dem Mond.

Jetzt sag mir endlich, was du willst.

Ich wollte Schabernacken mit dir ausdecken.

Schieß los.

Aber schnell, ich muss mich auf den Höhepunkt konzentrieren.

Du erinnerst dich doch an Iris' Annoncenfimmel.

Meine Lauscher sind offen. Sie will mich dazu überreden, mit einem okkulten

Zirkel Verbindung aufzunehmen und an einer schwarzen Messe teilzunehmen.

Sache. Nicht schlecht, aber ich lasse mich nicht als Idelschwester

Die Kosten würde ich da auch gar nicht aufbürden.

Umso besser. Wenn es mich nichts kostet, mache ich auf jeden Fall mit.

Ich weiß auch schon, was ich hier schreiben werde.

Wir haben Ihre Zuschrift mit Interesse gelesen.

sind aber nicht gewillt, noch einen Mann in unseren Kultorten aufzunehmen. Da

ihr Name dem unserer Göttin bis auf eine Kleinigkeit ähnelt, finden wir das als

ein gutes Omen und erlauben uns, sie einzuladen.

Folge dem Richtungsanzeiger des Trudensterns, aber entledige dich vorher

deiner Kleider.

Auch das noch, die machen vielleicht ein Gesapper.

Lästere nicht, du befleckst damit deine Seele.

So, jetzt habe ich meine Seele bekleckert.

Es besteigen, es reiten, bis du dich dem Orgasmus näher.

Das Pferd wird dir den Weg zum Tempel der Isis zeigen.

Dort werden Klänge dich empfangen, denen du nur bis zum Zentrum zu folgen

brauchst.

Nimm die Fackel, das Licht der Sinnlichkeit, und die Binde, das Zeichen

Schweigens, und schreite in die Mitte der Grube.

Christe Iris, die Isis -Schwestern heißen dich willkommen im Zentrum der

Sinnlichkeit und Naturkraft.

Zeige dich ihrer Würde.

Befolge unsere Gebote und wir nehmen dich auf in den Schoß unserer Gemeinde,

dem Motto huldigt, kein Tabu.

Nun verbinde deine Augen.

Knie nieder und wähle unter den vier Isis -Brüdern, indem du ihre Glieder

prüfst, wen du für deiner würdig findest und vereinige dich auf dem Altar der

Sinnesfreude, auf das du eine der Unseren wirst.

Eine Nackte auf dem Fuchs, die muss ich haben. Komm her.

Ja, du Mannspul, du Ausgeschamst. Lass das Mädel sofort in Ruhe, du Haderlump,

du Ausgefickter. Und du Ausgeschamste schaukst das Abhaust.

Ja, was mache ich jetzt mit meinem Ständer?

Na, da weiß ich schon was, was ganz was besonders Gutes.

Lass doch mal schauen, ob er überhaupt so groß ist, wie du das sagst.

Komm her.

Ich glaube nicht, dass wir uns schon gesehen haben. Ich habe eine richtige

Expresszustellung.

Bringen Sie ihn nicht rein.

Unsere Schlitze im Haus sind ein bisschen eng. Auf Sache.

Spezielle Briefzustellung.

Eigenhändig.

Hey, was machen Sie denn da?

Ich habe Ihnen nur rasch was in den Schlitz stecken wollen.

So, na, da kommen Sie mal rein. Obacht ihr, ich kann nicht aussehen.

Wo bleiben Sie denn?

Sie gehen aber stürmisch ran.

Gabi Degerloch.

Ja, aber Ihr Kollege war doch eben erst da.

Meine Briefe tue ich lieber selber austragen.

Der Absender von dem Brief benehme ich selbst.

Gestatten, Malte Bingeli aus Appenzell, Schwyz.

Das ist aber ein weites Revier.

Ja, man kann sich ja heutzutage auf niemanden mehr verlassen.

Spione sind überall.

Ja, da gibt es Leute, die schreiben sogar Liebesbriefe ab.

Also Sie sind der Malte Bingerli. Ja, das habe ich doch gesagt.

Da bin ich sehr konsequent.

Ich habe aber nach einem Staatsbeamten annonciert. Ja, ja, sicher.

Das bin ich. Das bin ich. Oder ist vielleicht ein Briefträger kein

Staatsbeamter? Oh, das war gut.

Glauben Sie mir, Briefträger ist eine gute Stellung.

So, na, das werden wir gleich haben.

Das ist nämlich meine Prüfstandserstellung.

Nur wer hier besteht, hat Chancen bei mir.

Aber doch nicht gleich so rasch, Fräulein Degerloch. Man muss sich doch

sukzessive kennenlernen.

Wir machen das schon.

Sukzessive.

Verlass dich drauf, kleiner Markenschlecker.

Den Markenschlecker müssen Sie zurücknehmen. Das ist eine Beleidigung.

Das Marken nehme ich zurück.

Aber ein Schlecker bist du allemal.

Das spüre ich schon.

Ich kann es gar nicht erwarten, bis ich dich nackig vor mir habe, du kleine

Superkleidung.

Nein, hier ist aber Schluss.

Ich bin gewohnt, meine Intimregion selbst freizulegen. Ach was, sei doch

so zimperlich mit deiner Intimregion.

Deine Intimregion ist ziemlich intim, nicht wahr? Nein, das verbietet mir

Scham. Sie müssen sich umdrehen.

Dann mach aber schnell, sonst geht mein Ofen aus.

Oh, also da werden wir halt mal das Säckli abnehmen und dann das Röckli und

noch das Hemdli.

Und dann lassen wir halt das Hösli fallen, gell?

Vielleicht auch noch das Unterhösli.

Und was haben wir denn noch alles?

Ja, das ist ja geradezu aufregend ist das alles.

Trara, die Post ist da.

Jetzt wäre ich aber einsatzbereit.

Du siehst ja aus wie ein Känguru.

Na, komm her.

Du kleines Magenschlecker -Känguru.

Wer denn?

Der kleine Malte Bingeli.

Wo wird er denn sein?

Also in der Tasche ist er nicht.

Dann hat er sich bestimmt dahinter versteckt.

Diese schwere Tasche zerdrückt ihn ja ganz.

Da hat er ja überhaupt keine Entfaltungsmöglichkeit.

So, jetzt werden wir den Kleinen mal richtig frankieren.

Oh, das ist ja, ist ja mal etwas ganz Neues, Fräulein Degeloch.

Vielleicht für dich, Säugling, für mich nicht.

Ich glaube, da habe ich bisher etwas Gutes versäumt. Ich habe das Gefühl, du

hast alles versäumt.

Was machen Sie denn da?

Das ist aber nicht neu, Degelöchlein. Das habe ich schon mal im Kino gesehen.

Du bist ein kluges Kind, mein Wingerli.

Ja, tut das weh?

Das ist viel schöner

als die Fels tragen.

was anfangen, Iris, oder?

Tuh, das muss doch derselbe sein, der bei Hertha als Kaminkehrer war.

Ob der einen Tick hat?

Vielleicht ist er ein Hochstapler oder ein Heiratsschwindler.

Oder vielleicht so ein Perverser, der nur in gewissen Situationen kann.

Oder ein Lustmörder.

Hallo, Gabi.

Was ist denn?

Soll ich die Polizei rufen?

Hallo, Gabi!

So melde dich doch!

Ich habe diese Annonce aufgegeben, weil ich zu schüchtern bin, ein Mädchen

anzusprechen und hoffe nun, dass meine Zeilen die richtige erreichen.

Ich bin romantisch veranlagt, liebe Musik von Beethoven und Lyrik von Rilke.

Erlauben Sie mir, dass ich du zu ihnen sage.

Ich freue mich auf unsere erste Begegnung und fürchte mich maßlos davor,

Malte. Na, hör mal.

Was ist denn das für ein Melodramen, was du hier aufführst? Was hast du denn?

Wir haben doch sonst keine Geheimnisse voreinander.

Sieht gut aus, der Bursche. Wer ist denn das?

Ich habe doch auf diese Annonce geschrieben. Du weißt schon, Iris hat

gebeten. Und jetzt hat er geschrieben.

Und warum tust du so geheimnisvoll?

Weil du mir immer alle wegschnappst. Den aber will ich für mich.

Ganz wie zu Hause.

Sturmfreie Bude habt ihr hier.

Ja.

Mensch, klasse, die Lustmatratze. Genau das Richtige für uns. Schwabbert ihr vor

sie. Na, da werden wir es heute mal schwabbern lassen.

Da, nehmt ihr Angeber.

Na denn.

Prost. Prost.

Prost.

Na, was habt ihr denn?

Ich wusste es.

Was habt ihr denn?

Muss an der Luftveränderung liegen. Wahrscheinlich vertragen wir die Föhn

nicht. Föhn? Heute ist doch gar keiner.

Ach was, bei euch ist doch immer Föhn.

Ich gehe ins Bad.

Hey, zieht euch hier aus. Das Bad ist sowieso zu klein.

Ihr braucht euch nicht zu genieren.

Das würde euch so passen.

Warum denn so zimperlich?

Wir gehen doch zusammen ins Bett.

Ich kann es gar nicht mehr erwarten, bei euch Maß zu nehmen.

22 und 27 Zentimeter, das sind doch ganz schöne Kaliber.

Oder vielleicht nicht?

Verschwindet, Mädchen. Wir wollen uns in Ruhe ausziehen. Also los, ihr kleinen

Matröschen. Hosen runter. Ich will jetzt messen, ob ihr nicht gemogelt habt.

Man,

diese bayerischen Mädchen gehen ran.

Also bitte, wenn ihr es nicht mehr erwarten könnt.

Du kannst dein Babysmaß wieder wegstecken.

Ach, dieser Matros ist nichts anderes als ein Mädchen. Wir sind Jutta und

Na bitte, ich hab's doch gewusst.

Aber warum habt ihr euch denn als Burschen ausgegeben?

Weil wir ein ganz besonderes Abenteuer lieben. Und was erwartet ihr von uns?

Also, seht mal, Antje und ich sind Lesberinnen und somit auf gleichgesinnte

Partnerinnen angewiesen.

Die entsprechen aber nicht immer unseren Vorstellungen.

Wir sind uns zu versiert.

Jetzt dachten wir, wir suchen unter dem Vorwand Männer zu sein.

Mädchen, die auf Männer stehen.

Das sind für uns dann Jungfrauen.

Und da macht die Verführung natürlich mehr Spaß.

Fabelhaft. Und ihr glaubt, dass wir da mitmachen?

Warum nicht? Ihr werdet sehen, es wird euch auch Spaß machen.

Ein paar Tage, das würde schön.

Wir wollen euch ja nicht umdrehen, wie es so schön in der Spionagesprache

Sehr spannend, wenn sich eine Matrose auszieht. Aus der Traum von 22 und 27

Zentimetern. Warum ich flüstere?

Weil Trude schläft.

Hör mal, Helmut, Inge und ich wollen nachmittags segeln. Habt ihr Lust?

So um zwei.

Ach, scheiß Fußballmatch.

Immer Fuß... Ah, na ihr beiden?

Erfrischt vom weiten Flug?

Jetzt zeigt mal, was ihr da so ohne die 22 und 27 Zentimeter zu bieten habt.

Oder wäre es vielleicht besser, wenn wir Selma und Hertha anrufen. Die sind da

zuständiger.

Na, was ist?

Lasst die Rohre feuern.

Was ist denn?

Entschuldige, aber ich kann nicht.

Was hast du denn?

Somit schreibe ich dir den zweiten Brief und vielleicht den letzten vor unserer

ersten Begegnung.

Ich träume von dir.

Von deinem schönen Gesicht, das ich wie Musik empfinde.

Wagner sagt, ich vermag den Geist der Musik nicht anders zu fassen als in der

Liebe.

Grüß dich, Schatzilein.

Servus. Was ist denn los?

Für was macht es euch denn so schön?

Du, wir sind in einer Scheißsituation.

Weißt du, wegen der Annonce von Iris.

Aha, ihr Schweinchen, mit Männern hätte sie uns betrogen.

Hör mal, Helmut, wir wollen die auf den rechten Weg bringen.

Ja. Und was soll ich dabei tun? Gibt's denn sowas? Der versteht mich nicht und

sowas studiert Philosophie. Was soll ich wirklich tun? Überleg doch mal.

Streng deinen Kopf doch mal an.

Bumsen bei dir?

Nein, nein, das ist mir zu viel. Mit mir nicht. Das ewige Bumsen geht mir

langsam auf die Eier.

Du, hör mal.

Du hältst sie mal so lange auf, verstehst du? Ja.

Hallo, Mäuschen.

Komm.

Nichts mehr ist mit Mausen. Ach, komm, riech dich ab. Ich muss gerade eine

machen.

Du hast bei meinen Zipfeln ganz schön ein Zwick. Ach, du Arme.

Wer hilft am besten Blasen? Ja, Blasen ist gut.

Was ist jetzt mit Blasen?

So ist es gut.

Ja. So, komm her.

Na, war's schön in der Stadt?

Aha, dufte Mädchen. Lassen Sie mich gleich anfaschen.

Ach,

hey, was wird denn das?

Tut dir die Chance.

Hörst du mich?

Hörst du mich?

Das ist prima.

Also, ich glaube, das wird nicht. Sie beiden sind hoffnungslos.

Ich habe ja gleich gesagt, das wird eine sinnlose Pumpserei.

Ich kann mir nicht helfen, aber der Alex ist ein hoffnungsloser. Sein Vortrag

hat den Charme einer knarrenden Horrortüre aus einem großen Hitchcock.

Hör mal, Horst, willst du 1 .000 Mark verdienen? Immer bereit.

Lass mich auf nichts ein. Denk daran, was mir bei 500 Mark passiert ist. Da

kannst du dir vorstellen, was bei 1 .000 passiert ist.

Nein, nein, nein, nein, nein.

Gib mal her.

Hier, bitte.

Damenunterwässervertreter für neuartige Dessous gesucht.

Füchseinkommen.

Anschriften an... Hör mal, du hast wohl einen Knall.

Wer hausiert denn heute noch für Damenunterwäsche?

Anscheinend doch, wie du siehst. Lass dich auf nichts ein, hörst du? Was tut

für die Wissenschaft?

Hör, hör.

Hat doch nichts mit deinem Bericht zu tun.

Doch.

Damenunterwäsche ist für mich keine Kleidung. Was hier ist, wie man dir

entgegentritt, ob man dich verführen will, ob man auf eine Verführung

deinerseits wartet.

Wenn du das tust, dann... Aber denk doch an die 1000 Mark. Damit können wir uns

das französische Doppelbett kaufen.

Ich pfeife drauf, wenn du es mit 6 verdienen musst.

Ein Kinderspiel bei meiner Potenz.

Hier, damit nimmst du den Dialog drauf. Das Tonband ist gleichzeitig dein Alibi,

dass du wirklich arbeitest.

Arbeiten, dass ich nicht lache.

Was wäre denn das für eine Oper?

Privatkammerspiele.

Die spaziert jeden Abend hier herum.

Kaum bin ich zu Hause, beginnt die Vorstellung. Hast du sie noch nie

Na, hör mal.

Nein, ich glaube, sie ist mehr eine Exhibitionistin.

Einmal sind wir uns nackt am Fenster gegenüber gestanden und haben uns doch

glatt zuorganiert. Du Schwein.

Das war Mordspaß.

Sieh mal, sie trägt auch keinen BH.

Der BH ist passiert. Jetzt kommst du mit der neuen BH -Marke und willst den

wieder aufwog machen. Das ist doch wahr.

Hätten, dass er keinen einzigen verkauft hat.

Anstatt einem Beduinen einen Staubsauger anzudrehen.

Wetten das doch? Du bist verrückt. Wo willst du denn die hernehmen?

Tausend kriege ich von Iris.

Und übrigens verliere ich nicht.

Der Mensch ist total übergeschnappt.

Diese Nachtlokalie sind der reinste Nepp.

Psst, nicht zu laut.

Schlafen schon. Du, ich habe da eine tolle Idee. Ich weiß schon, was du

Wir werden ihn mal richtig einhalten und ihm zeigen, was wir ohne uns alles

versäumen. Es wäre doch gelacht, wenn wir den nicht die Muschi heiß machen

könnten. Pass auf.

Ich bin ganz schön aufgehetzt.

Geht mal auf unsere Kost. Wir kommen prima ab. Ich gehe da rüber. Ja, ja.

Ja,

wir nutzen gern, nutzen gern.

Das ganze Haus da ist ein Revier. Jetzt zeig, was du kannst.

Gestatten, Horst Schlaumeier.

Sind Sie Fräulein Schlegel? Darf ich eintreten?

Was wünschen Sie denn?

Ich bin, das heißt, ich komme vom Institut für Gesundheitswesen. Ja,

Gesundheitswesen. Es geht um die Aufstellung einer Statistik für das

Gesundheitsamt. Bedarf Sie Ihres Pusens.

Sehen Sie, man muss rechtzeitig vorbeugen.

Zauberhaften BH. Aber ich trage doch gar keinen BH mehr.

Aber, aber, Sie müssen... So was ist doch längst passiert.

Sehe ich so aus, als ob ich einen BH nötig hätte? Ich doch bestimmt nicht.

Ob Sie ihn brauchen oder nicht, ist mir egal. Ich muss ihn verkaufen. Wenn Sie

mir Ihr Höschen zeigen, werde ich Ihnen sagen, ob ich den passenden BH dazu

habe. Also gut, ich will ja keine Spielverderberin sein.

Oh, das ist kein Spiel, das ist hartes tägliches Brot.

Na, habt Ihre Firma dazu den passenden BH?

Da hätte ich genau was Passendes dazu.

Also gut, ich will Sie ja nicht ganz verhungern lassen.

Der Appetit ist schon da.

Der Magen knurrt, die Hose biegt.

An Sie.

Fabelhaft.

Mal sehen.

Ich finde, er passt haargenau.

Hat die richtige Transparenz. Finden Sie nicht auch? Aber das Hütchen passt

nicht dazu.

Dann ziehen wir es eben aus.

Im nächsten Sommer soll es sowieso unten ohne modern sein.

Hoppla.

Dann trägt man BH und keine Hütchen mehr. Und jetzt Revanche.

Jetzt will ich alles von dir sehen.

Das ist doch fair, oder nicht? Was willst du mir denn verkaufen? Oh, ich

eine Menge zu bieten.

Ach ja?

Werner, er wollte erst morgen kommen.

Geh weg, schnell. Wenn du dich erwischst, legt er dich tot.

Ach, mein Mäuschen.

Bin schon da.

Hab's vor lauter Sehnsucht nach dir nicht ausgehalten. Hallo, Werner. Du

schon zurück?

Freut mich, dass du mich so ohne empfängst.

Hat sich ohnehin viel aufgestaut bei mir.

Was ist denn das?

Ach, das? Ich wollte es gerade probieren.

Männerlook ist doch jetzt für uns Frauen ein großer Modell. Ja, ich weiß nicht.

Ich kann mich gar nicht erinnern, dass ich ein blaues Hemd habe.

Ach, das war schon länger. Komm, lass uns ein schönes Nummerchen schieben, ja?

Das Leben ist kurz.

Genieß den Augenblick. Doch jetzt doch nicht.

Halt, meine Hose.

Muss dich knipsen.

Immer fremde Modelle, das ist doch langweilig.

Mach was anderes.

So, ja, das ist schön.

Sehr sexy.

Du, das Hemd, das musst du öfter anziehen.

Was ist denn mit dir los?

Freust du dich denn überhaupt nicht, dass ich da bin?

Natürlich freue ich mich.

Ich habe schon jemanden schneller ausziehen sehen, wenn er zu mir will.

Ein alter Mann ist kein D -Zug.

Moment mal, bleib so.

Was ist denn los?

So kenne ich dich doch gar nicht. Ich glaube, du musst mal zum Psychiater

Och, Mäuschen, so lange war ich doch auch wiederum nicht weg, dass du so

dringend einen Mann brauchst.

Oh, hab ich einen Brand.

Nein, bleib!

Was hast du denn nur?

Kannst du denn nicht nachher trinken?

Du hast recht.

Mein Schätzchen kann ich doch nicht warten lassen.

Das darf doch nicht wahr sein.

Was machen Sie denn hier?

Entschuldigen Sie mich mal. Dann will ich es zeigen.

Mensch,

du bist ja... Alter Junge, oh, es fällt so in Zufall. Siehst gut aus.

Darauf müssen wir eintrinken. Das ist ein Wort.

Danke, Scheiße. Da war ein altes Haus, da haben wir uns lange nicht gesehen.

Na,

schon entschieden?

Nein, sowas trage ich schon lange nicht mehr.

Sie werden es aber brauchen.

Sehen Sie, auch der straffste Busen erschlafft ohne Halt.

Und dann hängt er am Knie und dann bekommen Sie keinen Mann mehr.

Und sehen Sie, wie hauchdünn dieses Gewebe hier ist.

Diese wunderbaren Schalen, die Sie an sämtliche Brustformen anpassen.

Ob kleine Äpfelchen, Birnentropfen, Kegel oder kugelförmig. Sie brauchen

Denken Sie in 100 Jahren an meine Worte, dann werden Sie mir recht geben.

Na, habe ich Sie überzeugt? Naja, wenn ich ihn mir so anschaue, so liegt schon

allerhand drin in der Geschichte.

Vielleicht haben Sie recht.

Probieren wir ihn halt mal aus.

Aufregend?

Irrsinnig. Nun schieß mal los.

Schnalle um und zeig, was du kannst.

Ich habe mir meinen ersten Besuch im Massagesalon auch etwas zärtlicher

vorgestellt. Du hast schließlich nur mit einem BH bezahlt und dafür gibt es nur

eine ganz gewöhnliche Massage.

Und wie viele BHs kostet eine Spezialmassage?

Die kostet bar. Unsere Kunden wollen schließlich nackte Brüste sehen. Gibt es

dafür eine Speisekarte?

Ganz einfach.

Handarbeit kostet einen Pufftier, ein sanfterer Kittel, ein Filter mit 80, die

Idiotenstellung einen Hunderter.

Französisch 150?

Und von da an aufwärts gibt es individuelle Nuancen für besondere

Na, dann wollen wir es vorerst mit einem sanften Ritt versuchen.

Ich darf mich nicht besonders anstrengen.

Du bist nämlich heute nicht die Einzige, die ich vor mir habe, musst du wissen.

Was ist denn das für ein Monogramm hier auf deinem Bauch?

Ach, da war vorhin mein Ami da, der zieht seine Hosen hier aus.

Appa? Er ist William und hat ein Weh auf seinem Gürtelschloss.

Und das drückt sich hier ab.

Erschrempelt. Umdrehen und nicht frech werden.

Also dann mit einem sanften Rind.

Das Pferd hat aber noch keinen Schwanz.

Na komm schon.

Hör mal, der pennt ja.

Da muss doch was geschehen. Da tut sich ja überhaupt nichts. Er ist vollkommen

eine Funkstille.

Kein Wunder. So eine Massage macht er heute nicht mit.

Warum muss er denn dann?

Weil er Geld verdienen muss.

Das verstehe ich nicht.

Du gibst es doch aus für ihn.

Er tut es für die Wissenschaft.

Ah, also ein ganz perverser.

Hey, soll ich dir helfen?

Wenn du was für die Wissenschaft tun willst, bist du herzlich eingeladen.

sind ja alle gestempelt.

Na nun, ein fixer Bursche, auch Herr William. Hat er auch hier?

Nee, Hattie's Kunde ist Franzose und heißt Marcel.

Oh. Wäre doch gelacht, wenn wir den hier nicht hochkriegen. Im Kittysalon ist

noch keiner liegen geblieben.

Ah, er glänzelt schon.

Er schlägt die Augen auf. Ein Wissenschaftler. Ein Höhlenforscher.

Sie wünschen, junger Mann? Sie bitte. Kann ich denn nichts für Sie tun?

Nein, kaum. Ich vertrete Büstenhalter, wissen Sie. Das dürfte ja wirklich

für Sie sein. Im Gegenteil, junger Freund. Treten Sie ein.

Oh, ich fliege.

Na los, kommen Sie schon. Ein Büstenhalter. Lassen Sie sehen.

Ja.

Wissen Sie... Wissen Sie, ich bin

Fetischist.

Für Damenunterwäsche und interessiere mich leidenschaftlich für jede neue

Kollektion.

Sie haben nur die Haare?

Ja, leider nur die Haare. Welche Fabrikate? Oh, Spezialfabrikate. Oh,

ein

wunderschönes Modell.

Fehlt in meiner Kollektion.

Gekauft.

Einen drin.

Sie sagen es.

Sie gefallen mir.

Und diese wunderbare Klänge. Sie stimulieren mich.

Setzen Sie sich.

Ganz gut gebaut.

Prost.

Haben Sie Lust mit mir?

Wie meinst du das?

Ach, du Liebeszeit. Eine sexuelle Stunde.

Nein, nein.

Ich bin andersrum. Verstehen Sie?

Man kann die Sache doch umkehren. Du bist der Mann und ich das Mädchen.

Also jetzt muss ich aber... Ich kaufe dir die ganze Kollektion ab, hörst du?

Du kannst mich doch jetzt nicht im Stich lassen, wo du mich so aufgeregt hast.

Das geht doch nicht. Was soll ich denn jetzt tun?

Ich könnte heute auch gar nicht mehr. Was glauben Sie, wie ich strapaziert

Vielleicht das nächste Mal.

Wiedersehen.

Hallo.

Wie wieder?

Warten Sie doch. Sie haben Ihren BH vergessen.

Ich gehe ohne.

Hallo, wo sind Sie denn?

Hallo! Guten Tag, lassen Sie mich schnell rein.

Hallo, ihr Dings hier.

Oh, da ist ein Mann hinter mir her. Bitte nicht da reinlassen.

Der hat es nämlich auf meine Unschuld abgesehen.

Ich werde doch sowas wie dich nicht an einen Mann verschicken. Ein braves

Mädchen.

Wie du das gut kannst, du kleiner BH -Verkäufer.

Wenn du willst... kaufe ich dir jeden Tag einen BH ab. Damit machst du das

Geschäft deines Lebens.

Um die Zeit ist hier sowieso Flaute. Da sind alle beim Essen, dass sie dann bei

mir wieder abtrainieren wollen.

Früher wollte ich ja einen Massagesalon aufmachen.

Aber dann war die Sache mir doch ein wenig zu unangenehm.

Außerdem hätte ich den ganzen Tag massieren müssen.

Das ist verdammt anstrengend.

Hier lasse ich einfach meine Apparate für mich arbeiten.

Das kann sehr verdammt gut zu kleiner geiler Bock zu.

Kriegst du eigentlich viel Körperkontakt, wenn du deine

Busenwimpelchen unter das Luftvolk zubringst?

Versuch's!

Zu viel.

Von was zu viel?

Von dem hier.

Ach so, Vertreter, ich brauche nichts.

Nein, nein, ich komme vom Seismografischen Institut. Wir müssen

Brüsten messen, wenn Sie mich bitte reinlassen wollen.

Ja, danke.

Tja, Sie dienen einem hochwissenschaftlichen Versuch.

Schwindler, also setzen Sie sich schon.

Sicher schon zu viele Beben gemessen, was?

So ein Vertreterberuf ist doch anstrengend.

Da geht was ab.

Trauen Sie sich zu, sowas zu kaufen? Jetzt zeigen Sie mal her.

Haben Sie nicht ein bisschen größer?

Größer?

Größer wird er heute nicht mehr.

Ach so, der BH.

Ja, das Material ist sehr dehnbar.

In ein paar Jahren werden Sie sehen, da passt er Ihnen schon.

Ja, aber warum soll ich denn was kaufen, was in ein paar... Hoppla!

Was ist denn jetzt los?

Sie gehören ja dringend ins Bett. Das ist ja ein richtiger Stress, dass man

auch beim BH verkaufen bekommen kann.

Da ruhen Sie sich aus.

Schlaf der dumme Kerl ein.

Dabei hätte ich mich jetzt so gut für den Zeitensprung von meinem Kali rächen

können. Aber der Depp kommt ja schon in zwei Stunden heim.

Vorsicht auf Bahnsteig 15.

Der Schnellzug aus Bern -Zürich fährt ein zur Weiterfahrt nach Wien -West. Der

Zug hat 20 Minuten Aufenthalt.

Oh! Oh!

Oh! Oh!

Oh! Oh!

Die Javakos ist ein blödes Herz.

Entschuldigung. Mein Kofferli. Stehen bleiben.

Mein Kofferli.

Hey, Sie.

Was machen Sie denn da?

Lassen Sie es gefährlich, den Koffer da oben. Aber hören Sie mal, das ist mein

Kofferli. Verstehen Sie, junger Mann?

So, wie kommt denn dein Kofferli auf mein Wägerli?

Weil ich es draufgelegt habe.

Da schaust du her, draufgelegt hast du. So geht es natürlich auch.

Kostenloser Transport.

Aber nicht bei mir, Büschel.

Verzeihen Sie, sind Sie mal die Bingerli?

Was geht Sie nicht so an, wer ich bin? Ich möchte hier eine Aufklärung haben,

mein lieber Freund.

Wenn du mir sagen kannst, was in dem Koffer drin ist, dann ist alles okay.

Nein, mein Lieber, du weißt ja ganz schlauer.

Auswendig musst du wissen, was da drin ist.

Auswendig. Also hören Sie mal genau zu.

Da drin in dem Koffer ist schon mal ein Taschenkamm für 75 Reppli. Nein, nein,

für 85 Reppli. So genau will ich das auch wieder nicht wissen.

Auf der Innenseite vom Köfferli steht mein Name.

Malte Bingeli, Appenzell, Turpenweg 60.

Excusez, ich habe den Schlüssel. Ich lasse das Köfferli nicht unverschlossen.

Ich bin Inge. So hören Sie doch. Ich bin Inge. Ich hole Sie ab.

Na, loget sie.

Mal die Pingerli ab dem Zelt fülpen wie 60.

Aber das nächste Mal passt besser auf den Küffeli auf.

Sauberer Schweißer ist er.

So ein Rüppel. So etwas gibt es nicht in der Schweiz.

Ich bin Inge. Ich hole sie ab.

Da, ihr Koffer.

Das kann ich nicht glauben.

Jetzt verzögert mir der mein Küffeli schon wieder.

Mein Küffeli.

Mein Küffeli.

Sie sind aber ein ganz liebes Mädchen.

Vorsicht, ihr Köpfele. Oh, excuse.

Weil es jetzt nicht abgeschlossen ist.

Ich hätte sie beinahe nicht erkannt. Auf dem Foto schauen sie ganz anders aus.

Ja, da muss ich gestehen, auf dem Foto, das ist mein Bruder.

Er aufwacht. Er riskiert halt.

Naja, der Sepp Huber ist hinüber. Ein richtiger Schlappschwanz ist das.

Ob er mich erhört?

Probieren geht über Studieren.

Der Karli denkt eh nicht dran, dass ich heute schon von der Tante Marley

heimkomme. Vielleicht bleibt er dann noch auf dem Nockerberg hängen.

Dann hätte ich hier ein freies Betätigungsfeld.

Der wird Augen machen, wenn er aufwacht. Guten Morgen.

Was ist denn passiert?

Bis jetzt noch gar nichts.

Wer hat dich denn ausgezogen?

Ich? Man soll nicht in den Klamotten schlafen, das ist ungesund. Das wird

wach machen, mein Schatz.

Weißt du?

Ich bin ein unkompliziertes Weib. Jetzt kaufe ich dir zwei von denen BHs ab. Und

du schiebst mir ein schönes Nummerl dafür.

Einverstanden? Ehrensache.

Weißt du, wer du bist?

Gestatten. Aufs Zimmer.

So ein Blödsinn. Du bist meine große Rache an dem Kali.

Verstehst du?

So, tritt ein, bring Glück herein.

Der Karli. Zieh dich gleich aus. Die Zensi kommt erst morgen. Also haben wir

eine ganze Nacht für uns.

Nein, doch nicht so stürmisch. So schnell ist das doch nicht.

Du bist ja auch ganz geil.

Herrlich, wenn du mich so wild machst.

Ach, wie sieht es denn da wieder aus? Ein schlampiges Luder, diese Zensi.

Stoppst immer alles in den Schrank und dann geht er auf.

Komm, zeig mir dein Fotze. Und du mit deinem Schwanz.

Ich hab's so gern. Am liebsten weiß ich rein. Nun, untersteh dich.

Wie sich das anfühlt.

Ansteigen. Dass man glaubt, er hat gesprungen.

Ja, du.

Ja, du. Ja, ja.

Ich kann schweigen.

Du, das ist er.

Oh, das ist er.

Na, wie ist es?

Wie ist es? Oh, das ist er. Das ist er.

Wie ein kleines Mistvieh.

Jetzt haben wir schon lange nicht mehr gerammelt.

Kommt doch zu nichts, Verleiter.

Das regt dich auf, wenn du wegkommst.

Ja, sowas und das und meiner Wurm. Ich komme mit dem Reifen nicht mehr nach.

Raus, raus.

Meine Sachen, meine Sachen.

Hinten und vorn wird man hier betrogen.

Raus, raus mit euch.

Raus.

Aber Zensi, was streiten wir uns denn? Die sind draußen und wir bumsen weiter,

verstehst? Ja.

Warum denn so eilig? Wir können doch das Nimmerchen von drinnen mit vertauschen.

Nein, nein, nein, nur über meine Leiche. Nur über meine Leiche.

Sei doch nicht so zimperlich. Da wird es doch irgendwo einen Dachboden geben.

Oder weißt du was, wir fahren einen halben Stock tiefer und drücken einfach

Halt. Kapiert? Also gut, wenn es sein muss. Ich will ja kein Spielverderber

sein. Na prima.

Ich bin von da oben noch ganz geil. Du kannst dich doch nicht einfach so

verhungern lassen.

Das, wenn der Aufzug immer stecken muss.

Ich glaube, da steckt ganz was anderes.

Unerhört! Das gibt's?

Komm, Franz, das ist nichts für dich.

Nein, die Briefe, die hat auch mein Bruder geschrieben.

Der ist Lehrer, der kann das gut, gell?

Ich kann nicht so schön schreiben.

Aber denken tue ich mir genauso schön.

Oh, so schön.

Aber Liebesbriefe, wissen Sie, mein Lieber, müsste man schon selber

Ich habe mir das eh gleich gedacht.

Aber mein Bruder traut mir überhaupt nicht zu.

Du hast mich betrogen. Ich muss meine Wache haben.

Wir können uns doch nicht immer rächen.

Unser Dasein besteht eben nur aus Rache.

Eine Kettenreaktion von Rache.

Aber ausnahmsweise stehe ich heute nur auf dich.

Vorsicht.

Kann man es denn heute überhaupt nicht mehr erwarten?

Oh doch.

Ziel bestimmt, gnädige Frau.

Diese heutige Jugend.

Ich glaube, ich muss mir eine kleine Pension suchen.

Du kannst bei mir schlafen. Wir sagen du, klar?

Ja, klar, aber da wohnt doch noch Ihre, ich meine, deine Freundin. Und da wären

wir zu dritt, wenn ich rechnen kann. Meine Freundin ist mit zwei Matrosen auf

See. Die kommt nicht von morgen zurück.

Hallo.

Wo kann man denn da in den Stadtbesuch? Mit Kuchen und Kaffee?

Ach, du liebe Scheiße. Ich habe ja ganz vergessen,

dass deine große Liebe heute kommt.

Na das?

Da werde ich mir jetzt doch lieber eine kleine Pension suchen müssen.

Ihr könnt ruhig bleiben.

So ein kleiner Bums kann euch doch nicht stören.

Dein Freund sieht aus, als ob er eine kleine Aufmunterung brauchen könnte.

Wir wollten ohnehin morgen zu meinem Onkel aufs Land fahren. Komm, das können

wir auch heute schon.

Es gibt nur ein paar S -Bahn -Stationen.

Hallo? Ja, der ist schon da, liebe Iris. Aber wir kommen nicht zu euch.

Ich will ihn nämlich ausnahmsweise ganz allein haben.

Sie kommen nicht, Sie haben einfach eingehängt.

Wenn sie wirklich verliebt ist, wird sie ihr Intimleben nicht ausposaunen.

Inge ist die einzige Romantikerin unter uns. Sie hat mal sowas wie eine Seele.

Ach, und wir haben wir keine mehr?

Darüber müsste man nachdenken.

Dann geht's dir. Lass das Blut unten. Ich spüre schon, wie er kleiner wird.

Also, richte ihn auf.

Diese Schlange!

Schmutzkonkurrenz!

Verräter!

Darunter in der Klinke gehen wir bei dem reigen Licht aussehen.

Komm, ich zeige dir, wo ich mich als Kind immer versteckt habe. Jawohl.

Wunderbar. Das ist Maximum.

Hörst du auf, Meidle? Hörst du auf, Meidle? Du bringst mich um.

Meidle!

Meidle, wo bist du denn?

Wo bist du denn, Meidle?

Ich bin schon hier.

Du machst mich wahnsinnig verrückt.

So etwas Schönes noch nie in meinem Leben gesehen.

Hör noch ein bisschen aus.

Ich komme.

Ich komme.

Meide, hilf mir!

Hilfe!

Hilfe! Du schießt ja das ganze Blut aus mir. Ich sterbe.

Hilf mir bitte.

Bitte, Meide, hilf mir doch.

Also hilf mir doch.

Du kannst mich doch hier nicht hängen lassen, wie eine Wurst.

Hilf mir doch. So schau doch, wie ich hier hänge.

Wunderschön, Angel D.

Ein Adonis.

Nicht so fest.

Du zerreißt mich.

Und ich habe dich für schüchtern gehalten.

Na, hör mal.

Mir ist doch klar, dass du mich jetzt auch lieben möchtest.

Na, komm schon.

Geht das nicht so weit? Gleich am ersten Tag?

Warum denn nicht?

Du hast recht.

Warum nicht?

Du hast ja gar kein Ständerle.

Nein, das geht nicht so geschwind.

Aber das brauchen wir. Vorher ist doch nichts.

Spürst du schon was?

Ja, nicht mal schlecht.

Du hast noch nie, gell? Du bist mein erstes Mädchen.

Ja, mein Mädchen, du musst bei mir auch ein bisschen rumfummeln.

Ja, wenn ich darf, gern.

So, und jetzt fang mich mal.

Fang mich.

Bleib doch da.

So bleib doch stehen, Meitle. Ich habe mir ja den Tod.

Meitle, so bleib doch stehen.

Meitle.

Chi -Lung, die tödliche Kobra.

Schmerz sie ein.

Du Schwein, du innerer Verräter. Du warst einer von uns.

Ich will nichts mehr hören.

Ihr seid hier nicht zu neuer Fremde.

Der Tempel wird zerstört werden.

Die Menschen werden alle getötet.

Das wird die Strafe sein.

Ich dulde keinen Ungehorsam. Keiner kann sich mit ihm messen. Seinen Augen

entgeht nichts.

Er ist gefährlich wie das Gift der Kobra und gnadenlos wie der Biss des

Panthers. T 'Long, die tödliche Kobra. Das Schwerste ist die Verachtung zu

ertragen. Sie ist schlimmer als jeder körperliche Schmerz.

Ich erlaube es niemandem, mich zu verachten. Und ich würde auch nichts

Verachtenswertes tun.

Das wäre eines Shaolin -Mönches auch unwürdig.

Jeder, der sich ihm entgegenstellt, ist verloren.

Thelon, die tödliche Kobra.

Mein Herz ist voller Zärtlichkeit.

Mein Gemahl wird mich töten, wenn er es erfährt. Doch was soll ich tun? Ich

liebe euch.

Ich bin bereit, für euch zu sterben.

Thelon, die tödliche Kobra.

Die Tempel der Shaolin zu vernichten und die Mönche für immer auszulöschen. Wenn

die Cobra zuschlägt, gibt es kein Entrinnen.

Heimtückisch und grausam ist die Cobra in ihrem Haar.

Doch die Mönche wagen das Unmögliche und stellen sich zum unerbittlichen Kampf.

Ti -Lung, die tödliche Cobra.

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