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Original subtitles

Und im Augenblick, wo unsere Geschichte beginnt, finden wir sie in den Armen des

angesehenen Bierbrauers Xaver Lechner.

Ach, ja, Serfina, wir putern nun.

Jeden Tag.

Über zwei Monate.

Und immer habe ich noch nicht nur von dir.

Na, jetzt sollst du nicht so anstrengend, Xaver. Du wirst doch am

beisammen sein, wenn wir uns mit deinen Späteln beim Heurigen treffen.

Hast doch gesagt, da müssten wir auf alles Mögliche gefasst sein.

Ach, wen schon.

Bis am Morgen habe ich mich längst wieder erholt.

Ja, wenn du meinst, dass das Vertrag da ist, dann will ich es dir schön machen.

Ja. Leg dich auf den Rücken.

Ja.

Oh ja, Peter.

So ist es herrlich.

Du hast tatsächlich eine Pracht. Was?

Wer ist denn der? Der wartet nur noch am Besuch.

Nicht, dass ich wüsste.

Du hast doch hoffentlich abgeschlossen.

Das nicht.

Aber man geht doch nicht einfach so rein in eine fremde Wohnung.

Du, ich bin gleich so weit.

Ja, rasch. Rasch jetzt.

Sag, das ist aber ein hartnäckiger Vogel. Ja.

Wirst du den ja?

Moment mal, meine ich.

Grüß dich, Josefine.

Marend Josef, die Vroni.

Meine Cousine.

Versetzt. Was?

Dieser Fetzen ist verwandt mit dir? Die ländliche Unschuld?

Na ja, ihre Eltern wohnen im Burgenland und ich habe die Vroni nach Wien

eingeladen. Und dafür danke ich dir auch schön. Ich habe mich ja so gefreut.

Weiter machen kannst du jetzt nicht. Das ist ja wohl ein... Aber auf diese Weile

sparst du deine Kraft für heute Abend.

Ich gehe mich waschen.

Nimm deine Kleider gleich mit.

Der hat aber einen mächtigen.

Kennst du denn schon so viele, dass du das vergleichen kannst?

Nur die von unseren beiden Knechten.

Da, schau her. Hast du das mit denen etwa schon gemacht?

Nur ein paar Mal. Aber dann hat es die Mutter gemerkt und hat mir nicht mehr

den Augen gelassen.

Na ja, bei mir brauchst du aber nicht zu genieren.

Da bin ich aber froh. Ich habe schon Angst gehabt, dass du genauso streng

Du hast ja gerade gesehen, wie streng ich bin.

Oh ja, das war aufregend.

Du bist ja ein richtiges kleines Pferd.

Aber ich freue mich. Wir werden es schön miteinander haben.

Ja, so ist es richtig.

Kaum in Wien angekommen, wird die ländliche Unschuld schon von der Cousine

verlasst. Das sind rein verwandtschaftliche Gefühle, verstehst?

Ja, das ist nicht lauf.

Um halbe Achte hole ich dich ab, ja?

Du hättest dich festmachen müssen, nämlich einen Eindruck schenken bei

Freunden mit dir.

Schon wieder geil.

Keines Tages geht noch kaputt an dir.

Müsstest du es ja nicht anders haben.

Ist gut, Sarah.

Der ist sehr verliebt in dich.

Ach was.

Ein geiler Bock ist er.

Aber es macht viel Spaß mit ihm.

Ich kann die Männer verstehen, dass sie so wild sind.

Du siehst wunderschön aus.

Danke, Kleine.

Während ich weg bin, packst du deine Sachen aus und richtest dich gemütlich

Du sollst dich hier wohlfühlen.

Ja? Und wo soll ich schlafen?

Möchtest du mit mir zusammenschlafen?

Oh ja.

Ganz nice.

Aber ich muss mich ja beeilen.

Verlierst du mir alles, nicht wahr?

Ich weiß nicht, ob das nicht zu viel wird für deine unschuldigen Ohren.

Und dann komme ich nicht einmal mehr in meinem Bett zur Ruhe.

Ich glaube, ich werde es tun.

Also, Rüssel, das war wie drin. Das macht man so. Jetzt kannst du abrennen

lassen.

Wir brauchen mehr Platz auf dem Tisch.

Komm her, Betty.

Ihr könnt vier meiner besten Stammgäste kennenlernen.

Sie ist meine Nichte. Sie hilft mir am Wochenende ein bisschen aus.

Sie kommt aus der Klosterschule.

Sie kommt gerade recht.

Wäre der tüchtige Aushilf brauchen können.

Schamst du nicht, Warmbacher.

Und außerdem glaubst du vielleicht, dass die Sissi und ich mit euch vier

Halotries nicht fertig werden.

Wenn ich auch gern zugebe, dass ihr beide aufregend ist gestellt habt.

Du hättest doch am schönsten in jeder Stunde dein eigenes Schwulstück.

Du verkraust uns das, Madl.

Ich bin nicht so leicht zu verkrauen wie die Herren meinen.

Erde, mein schlechtes Beispiel hat schon abgefärbt.

Du magst mit deiner Nüchbelittigkeit so bleiben.

Das geht erst mal eine Sperrstunde.

Aber bis dahin wünsche ich viel Spaß.

Komm, Betty.

Recht hat die Riesel. Lasst uns darauf trinken, dass wir viel Spaß miteinander

haben.

An was für eine Art Spaß haben die Herren dabei gedacht?

Wie wert waren die Damen, wenn wir auf Schwammerlsuche gingen?

Sieht übertreibend aus, der Vorschlag. Muss sich schon lohnen, so eine

Schwammerlsuche. Auf Zifferlinge bin ich nicht scharf.

So, was magst du mir anzubieten, Lechner?

Du scheinst nicht zu wissen, dass Pilze viel Feuchtigkeit brauchen.

Das schießt uns gerade so in die Höhe.

Was, Matt Fox?

Und wie kommst du denn da unten zurecht, ha?

Oh, ja, nee.

Besser in den Auto, dann kommen wir mit dem Zug.

Ja?

Möchtest du dich auch mal um mein Pisserchen kümmern?

Mal schauen, ob ich noch Platz habe neben der Zitze.

Guck ein bisschen, Schatz.

Das ist eine Pilzmahlzeit, wie man sich das schöner nicht vorstellen kann.

Prost. Prost.

Ich bin gespannt, welche Schwammerl -14 -Software es gibt.

Na,

habt ihr noch genug Wein, meine Herren?

Na nun, wo sind denn eure Damen?

Ah, ich verstehe.

Das ist doch wieder typisch. Die Frauen müssen arbeiten und die Männer brauchen

nur ein bisschen zu stöhnen. Wir arbeiten dafür noch, wenn es mehr

Wir müssen noch erleben.

Versuchst du nicht zu lächeln, sonst wollen die Herren die Nudeln sammeln.

Na, die meine bestimmt.

Da brauchen die Wette und ich ja gar nicht mehr kommen.

Komm hoch, da kann ich tun. Da ist immer noch genug übrig.

Schau lieber das beim Feierabend an.

Nun, verehrte Spätzchen, sperrst du dich?

Steht noch irgendwas zu dir?

Ja, und oball steht.

So schauen sie aus, unsere Stammtischbrüder, wenn sich die Stimmung

Zielepunkt nähert. Was sie da wirklich mitmacht.

Sterben wäre schon nicht dran. Das magst du.

Und wer darf das schmucke Jungtier verputzen?

Da alle vier so stattliche Kader sind, nehme ich den, der als erster meine Maus

berührt.

Na, so geht's nicht.

Stellt euch statt, nehmt die Tür auf. Nehmen an.

So.

Los geht's. Los geht's.

Als das weiterkommt, Freunde, stört mich das junge Glück. Ja, dann holt sich ein

Petentium für den anderen.

Wartet noch, bis die Schrammeln da sind.

Mit Musik ist die Garde noch viel größer.

Da sind's schon.

Guten Abend allerseits.

Kein Wurschen. Stellt euch auf und spielt was Spritziges.

Nicht zu schnell und nicht zu langsam.

Zurecht mit Füß.

Verstanden?

Wir geben sich in Position.

Jesus, na, ihr kennt ja nicht einmal den Weizertag, Brüder. Na, dann mach mal

einen Marsch.

Ich bin fesch, wie du mitmachst. Du brauchst es aber nicht gleich zu

Am Montag gehen wir Schule.

Das stimmt nicht, sonst melden sich die anderen Mädchen auch noch zur

Auszählung.

Komm, jetzt!

Komm!

Komm! Komm! Komm! Komm! Komm!

Jetzt sieh. Jetzt sieh. Jetzt sieh. Jetzt sieh. Jetzt

sieh. Jetzt sieh.

Jetzt sieh.

kommt nicht mehr bei unserem Gärtner in der Klosterschule.

Der Warmbacher ist wieder einmal der König.

So, liebe Schamzi -Spitzen, da hat euch die Riesel wieder ein saftiges

Herrenkulott serviert.

Hättest mir fast denken können, dass du noch nicht schlaust.

Viel zu neugierig auf das, was ich zu erzählen habe. Stimmt?

War es denn schön?

Sehr lustig war es. Für eine, die einen kräftigen Stoß vertragt.

Das Kreuz tut mir ein bisschen weh.

Vom auf den Tisch liegen.

Was tust du denn da, Herzl?

Da, schau her.

Darauf versteht man sich also auch auf dem Land.

Weißt du, ihr habt mir, als du weg warst, alles vorgestellt, was ihr macht.

Da konnte ich nicht anders als an dir rumstehen.

Aber du bist viel schöner.

Ganz geschwollen ist das Fotsel vom vielen Fummeln.

Wollen wir es uns gegenseitig machen?

Das habe ich noch nie.

Vorher können wir sowieso nicht einschlafen.

Stimmt's?

Mit dich, Schrägerin.

Grüß dich, Vroni.

Hat jemand nach mir gefragt in der Zwischenzeit?

Der Herr Lechner vielleicht?

Nein, aber Blumen sind abgegeben worden.

Schau an, vom Biernäcker.

Wann wird der entzückende Abend sich wiederholen?

Den musst du damals am heurigen Abend richtig eingehetzt haben.

Und du? Ich hoffe, du hast deinem Diener auch eine kleine Freude gemacht.

Was für eine Freude meinst du?

Da kannst du es nicht erraten. Besonders mit den Dienern von den reichen Herren

muss man sich gut stellen.

Na, na?

Vielleicht ist es zu lächeln. Warte, ich gehe selber öffnen.

Ihr hättet Telegramm für das Fräulein Muttenbacher.

Das bin ich. Kommen Sie doch rein.

Ja, gern.

So spät müssen Sie noch arbeiten.

Da werden Sie doch nicht einzuwenden haben gegen ein kleines Entgelt. Das

Fräulein ist sehr freundlich zu mir.

Jetzt mal ein Telegramm von ihm. Nehmen Sie das Blatt.

Ich finde, der Brot hat der Zuckerl verdient.

Sie können bemerken, was Sie meinen.

Seht ihr auch so.

Bitte schön.

Prost, lieber. Dankeschön, Fräulein.

Und wenn Sie noch ein bisschen Zeit haben, macht Ihnen meine Cuisine eine

besondere Freude.

Gehen wir rüber zu ihr?

Greif zu, mit Gefühl, bitte schön. Fix ihm schön einen ab.

Du musst die Vorhaut ganz weit zurück und schau.

Und jetzt mit dem Mund. Wenn du es lernst, die Schwänze ordentlich zu

kannst du dir die Männer untertan machen.

Danke, Josefin. Wenn ich Diener täte, wird immer die Dumme ganz vom Land

bleiben.

Saugen. Richtig saugen. Und dass der Schwanz dann einmal spritzt, das weißt

hoffentlich.

Ich höre an, bald hast du ihn soweit.

Streifen lässt du ihn mit der Zungenspitze. Streck die Zunge raus.

Ja, mein Freund.

Weiter.

Dranbleiben.

Fräulein, ich danke auch schön. Es war herrlich.

Du hast mir gar nicht gesagt, was im Telegramm drinsteht.

Aber das hier war viel spannender.

Muss unerwartet ein paar Tage verreisen, Stopp.

Vergiss mich nicht, dein Xaver.

Ein paar Tage allein?

Da können wir doch was anstellen.

Ich weiß auch schon was, du neugieriges kleine Schweinchen. Ich werde dir

zeigen, wo man die vornehmen Kabaliere auftut.

Das ist also das Kaffeehaus Oberlechner.

Hier verkehren allerlei reiche Freier.

Und das ist der kleiner Franz, mit dem musst du gut stehen.

Setz dich dort hin.

Grüß dich, Josefin.

Servus.

Hast du jetzt wieder mal Zeit für einen schlampelnden Zeitensprung?

Diesmal bin ich nicht meinetwegen da.

Sondern wegen meiner Cousine, der Vroni. Die ist neu in Wien und möchte auch

gerne in die feine Gesellschaft hineinschnuppern. Scheint mir ein

zu sein. Ich werde mich gleich um sie kümmern. Aber vorher muss ich der da die

Meinung gleichen.

Direkt.

Sie rühren jetzt schon seit einer Stunde in dem Café rum.

Ja und?

Ist das verboten?

Ernst, Frau Lehm, wir sind ein Caféhaus und keine Wärmehalle. Was soll das?

Wem verdanken wir eigentlich Ihre Anwesenheit?

Eine Freundin hat mir gesagt, dass man hier... Männer abkochen kann. Aber nur,

wenn man den Franzi -Sacher empfehlen lässt. Der ist auf alle Fälle mit von

Party.

Kapiert, Herzl. Sie sind ein unsympathischer Pflegel. Na, Madl, wirst

runtersteigen von deinem Hurenrot. Wirst du versenken.

Ah, grüß Gott, Herr Hofrat.

Hier, die Frohli, die haben wir ganz frisch hereingeregt. Die ist bestimmt

Richtige für den Herrn Hofrat. Richtig, Frau.

Auf Sie kann man sich verlassen.

Dankeschön. Lass ich bitten, Fräulein.

Und wenn's vorbei ist, kommt wieder heim, ja? Gut, Jürgen.

Danke,

Brantl. Gerne.

Baba. Noch ein Bier daher.

Die hätten mir auch gefallen.

Du, da ist ein neues Gesicht.

Ja, sieht aus, als könnte man Spaß mit dir haben.

Ja, meine Herren.

Bei dir liegt's richtig.

Die ist sozusagen ein Spitzenbein.

Verdammt, wenn es dem Fräulein gefällig ist. Und wo?

In einem Hotelkreis drüber.

Für den Kaffee.

Aber Herzl, das wäre doch nicht notwendig gewesen.

Fürs Vergnügen wünsche ich. Verzeihung, Herr von Stürmer. Danke, Frau Stürmer.

Und Herzl, vergiss nicht, ob Sie wiederkommen.

Na, warte, Luder.

Ich glaube, das Zimmer kann ich Ihnen geben, ja.

Ah, Charlotte.

Oh.

Was stören Sie denn?

Sie scheint noch besetzt zu sein.

Und ich brauche noch eine Schüssel mit Schlagobers, aber rasch. Ja, ja.

Hören Sie, wir möchten aber nicht, dass da bei uns einer rein bleibt.

Verstanden? Man kann nicht immer wissen, in welchem Zimmer die Herrschaften

schon fertig sind und wo sie nicht fertig sind.

Du hast doch gesagt, dass dir vom Schlecken die Nudel steif wird.

Ja, dass dir sogar einer abgeht. Ich merke aber nichts davon.

Und der Schlagobers reicht nicht.

Du wirst eher Schwein, als dass dir der Saft rausstricht.

Halt bei vor, lau die Goschen.

Was versteht sein unerfahrenes Ding davon?

Ich bin ein Feinschmecker der Liebe, merkt ihr das?

Vielleicht hilft's, wenn du mir auch was zum Schlitten gibst. Aber brauch deinen

Zipfel vorher ein.

Ich habe gleich gewusst, wie es steht, um den Schwanz zum Glühen zu bringen.

Spritzen meinst du wohl? Und wie wird es denn zuerst kommen?

Das hat keine Heile.

Lutsch uns hier fest, ja?

Komm, mein Püppchen.

Du warst recht und jetzt setzt sich drauf los auf mich.

Und was hat der Freund vor?

Ich sag dir keine Ordnung, kommt keiner rein.

Ach was nicht, Arschloch.

Wir haben da andere Methode.

Nun, lass den für mich mal raus. Ich möchte ihn doch auch mal begrüßen.

Der gewünschte Schlag übers Knie. Na endlich.

Ob das

nun gerade klingt?

Ich verbiete mir Ihren Kommentar.

So, Francesco, lass mich mal wieder rein, weißt du?

Wir bringen das zu Trindy, wie wir es gewöhnt sind.

So.

So, ein Waffel und jetzt kommt die zweite Ladung.

Ja,

jetzt komme ich.

Halt den Arsch auseinander!

Du

hast

recht. Mir kommt's ja schon.

War großartig. Ich werde dich nicht so schnell vergessen.

Ich dir auch nicht.

Jedes Mal, wenn ich meinen Schlauchbewusst auf dem Café habe, werde

denken.

Na nun, was ist denn das?

Mein Petschhaft ist weg.

Mein goldenes Petschhaft, das hier am Urkett gegangen hat.

Ach, vielleicht ist es dir runtergefallen.

Ja, es kann sein.

Nichts, rein gar nichts.

Es ist ärgerlich. Es war ein kostbares Stück.

Was schaust du? Meint ihr etwa, ich habe es genommen?

Wer behauptet denn sowas?

Nein, wir vertrauen dir schon.

Nein, nein, ihr verdächtigt mich. Und das mag ich uns verrecken.

Ich

habe

doch gesagt, dass wir dir vertrauen.

Hier.

Na, hat das werte Fräulein den Herrn alles gezeigt, was sie sehen wollten?

Was bekommen Sie für die Vermittlung?

Fünf Kronen sind gewiss genug.

Bei zwei frei erziehen.

Lass mal sehen.

Eine Tasche her.

Was ist das?

Das goldene Bidschaft vom Herrn von Stürmer.

Hast du wohl aus Versehen mitgehen lassen?

Ich verstehe das nicht. Wie kommt das in meine Tasche? Vielleicht haben Sie mir

das hineinpraktiziert.

Kinderl, wie kann man nur so dreist lehren?

Beischlauftippstall nennt man sowas.

Ich hab's mir genommen, ich schwör's.

Gehen wir zur Polizei.

Mal schauen.

Wem die mehr glauben?

Einen ehrlichen Körner oder einer Hure? Mein Gott, bitte nicht zur Polizei.

Mein Gott, was mache ich bloß?

Ich könnte dem Fräulein vielleicht nach der Gämme helfen.

Ich könnte das Wertstück dem Herrn von Stürmer zurückgeben und ihm sagen, ich

hätte es auf dem Fußboden gefunden.

Aber dann müsste das Fräulein sehr lieb zu dem guten Franz sein und den

hochmütlichen Stolz ablegen.

Ich erwarte das Fräulein drüben in der Küche.

Was wollen Sie denn? Ich werde davon fragen.

Ach, Sie sind wohl die, die sich zurechtfallen will.

Das macht sie immer dort auf dem Stuhl.

Sie ist da.

So, also dann wollen wir mal.

Los, seht ihr aus. Hier vor der Köchin. Das ist nichts Neues für dich.

Also bereite, ich habe nicht viel Zeit.

Der Konditor lässt sich stellen.

Die ist schon da.

Mach fest diesmal.

Mach's halt auseinander, deine Intimitäten.

Na, wird's bald?

Los, ich will was sehen, Herr.

Aha.

Los, und jetzt springen wir den Schwanz hoch.

Und jetzt schieb in die andere Hand, du Friedschauer.

Ja, dann...

Was sagt ihr zu meiner neuen Attraktion?

Kommt nur her.

Wir sehen, der Franz ist gar nicht so übel. Ich kann dir viele reiche

verschenken.

Ronny, wo bleibst du denn?

Ich bin schon da.

Du hast wirklich alles, um die Männer verrückt zu machen. Dreh dich mal.

Besonders auf deinen Hintern werden die Männer fliegen.

Schau mir mal, wie dir ein Nieder steht.

Kriegt mir ja keine Lust mehr. Alles Gewohnheit, aber du hast recht. Am

schönsten ist es nieder, wenn man es ablegen darf.

Magst du dich im Spiegel sehen? Oh ja.

Ich gehe mich gar nicht mehr. Was ist das da?

Es wird noch so weit kommen, dass man dich mit mir verwechselt.

Ja, wir sehen. Du machst die Lust ja gewonnen.

Bleib da, ich sehe noch.

Josephine!

Genauso habe ich mir vorgestellt, die Geliebte von meinem Onkel.

Nicht doch! Aber Josephine, ich bin der Pferdlechner, der Neffe von deinem

Xaver. Aber Josephine, sei doch nicht so ablehnend zu dem jungen Mann, wo er

doch zur Familie von deinem Freund gehört.

Hat wirklich einen superben Geschmack, der gute Xaver.

Meinst du nicht, du könntest mir auch eine Kostprobe geben von dem, womit du

Alten so scharf gemacht hast?

Sag. Seine Kleinlich, wo es doch in der Fantasie bleibt.

Na bitte, junger Herr, dann wollen wir es angehen.

So ein knuspriger Knochen.

Da schwillt mir ja gleich der Liebesknochen.

Fühle mal.

Oh, das ist aber gut.

Sie haben übel die Maus, Kim.

Dankeschön. Der Messe fällt nicht weit vom Onkel. Josefina, du hast meine

verhext.

Jetzt werde ich sie dir in dein Liebeskochen drücken.

Mein Onkel ist so ein Glückspilz.

Ich kann mich kaum noch erinnern, dass ich jemals mit seinem Onkel pudert

Wenn so ein junger Bock zu ist, das ist halt was anderes als bei so einem alten.

Oh ja.

Ich bin doch die Frone, deine Cousine.

Es ist schrecklich. Immer wenn es gevögelt wird, erkennt es die Umwelt

mehr.

Frone, wenn Sie mir ein Kürzlein hinhalten, könnte ich es zusätzlich

Es wäre gar nicht übel.

Das sind also die Überraschungen, wenn man zufrieden zurückkommt.

Josefine, ich sollte dich verprügeln.

Aber das ist doch die Josefine. Ach, Schmarrn, das ist doch die Cousine vom

Land. Wolltest du während meiner Abwesenheit meine Geliebte ausprobieren?

Bedauere, du hast die falsche gefügelt.

So ein Scheiß.

Aber das war bestimmt nur ein Zufall. Du bist auch nicht besser als die anderen

Huren.

Ach, aber das mit deiner ganzen Freundin beim heurigen Durchfügeln, dagegen hast

du nichts.

Richtig. Weißt du, hinter meinen Rücken geschickt. Weißt du was? Du schaust, in

Zukunft wirst du ohne mich zurechtkommen.

Geh bitte nicht auf wegen so einer Lappalie.

Du musst nicht traurig sein, Froni. Weißt du, wir sind auf den Xaver Lechner

nicht angewiesen.

Tja, lieber Baron, auf welche meiner Damen wird wohl diesmal ihre Gunst

Guten Abend, Kinder.

Guten Abend, Steffi. Auch einmal wieder da?

Hast recht, Steffi, es war höchste Zeit.

Oh, das hier erneut sich.

Charmant, charmant. Na, hören Sie, Herr von Beppo, Stilo, man ist schon seit

zwei Monaten bei uns. Sie dürfen eben nicht immer so lange wegbleiben, Herr

Baron.

Oh, so mehr freue ich mich über so eine Überraschung.

Also, gehen wir mal.

Ah, Madame Yvonne, die Josefine ist wieder da.

Schmeckerl, herzlich willkommen. Hat man auch geklärt in den letzten Wochen.

Was Sie wollen, ich bin wieder frei für Sie.

Ebenso froh, wie meine Cousine.

Die ist ein bisschen schüchtern, ja.

Kommt, Madame Yvonne.

Nehmen Sie zuerst Ihren Umlauf mit. Da kann sich die Kleine am schnellsten

akklimatisieren. Ja, Madame.

Ein herziges Tutteil.

Oh. Na, pack doch auf.

Entschuldigung. Wo sind wir hier?

Das nennt sich der Umlauf.

Warte, gleich wird hier ein Licht aufgehen.

Guck einmal durch.

Hühler, Alphorn.

Willst du wohl aufstehen, wenn deine Lehrerin eintritt?

Verzeihung, gestrenges Fräulein.

Wohin guckt man denn da?

Das ist das Zimmer, wo die Mädchen die Kunden bedienen. Und der Gang hier, der

geht ringsum.

Eine lustige Erfindung.

Damit macht man da mein Extra -Geschäft. Die Löcher werden an Männer vermietet,

die sich beim Zuschauen eine runterholen.

Oder einen runterholen lassen.

Ja, Madame versteht das Geschäft.

Willst du weiter durchgucken?

Freilich. Es macht auch immer Spaß, wenn man nicht selber Pudern braucht,

sondern nur zuschauen. Schüler Alphorn, ich habe dich zur Nachhilfe hierher

bestellt, weil dein Rechnen so miserabel ist.

Wie viel ist ein?

Und eins.

Eins und eins ist drei.

Scheißkerl. Du hast beim Antworten auch zu stehen.

Eins und eins ist drei.

Falsch, du blöd Jan.

Was machst du da in der Hutentasche? Nichts, gestrenges Fräulein.

Raus mit der Hand.

Ja, ist denn das die Möglichkeit?

Oh, Fräulein.

Da ist ja ein richtiges Loch in der Tasche.

Ja, Fräulein. Und du hast nicht mal eine Unterhose an?

Spielst du etwa im Unterricht mit deinen Eiern, du Ferkel?

Verzeihung, Fräulein. Das ist ja eine unglaubliche Sauerei.

Schüler Alfons, du wirst mir jetzt zeigen, was du immer so heimlich

Nein, das können Sie nicht von mir verlangen.

So? Du weigerst dich, du Haselung?

Willst du mir jetzt gehorchen?

Ja, geschlängelt soll ich. Hose runter!

Und

nun

wickst du mir was vor, du Sau!

Und weh, du spritzt nicht ordentlich was raus! Dann zerschlag ich dir dein

Gehänge mit dem Rohrstock!

Oh, bitte nicht. Setz dich und reib den verkommenen Schwein.

Wichs gefällig schneller.

Ich habe meine Zeit nicht gestohlen.

Das macht's gut, die Adele. Jetzt kannst du wieder durchgucken. Und ich plaudere

derweil ein bisschen mit der Madame Yvonne.

so schlimm?

Unglaublich, dass die Madame immer wieder so perfekte Knuspermäuschen

herbekommt, ja.

Was starrst du so auf mein Loch?

Möchtest wohl rein, du Hurensohn.

Komm ran mit deiner Stange.

Ich schlage dir die Spannspitze ab. Bitte nicht, Geschleckesvater.

Ich möchte den Abstand halten von deiner Lehrerin, Schüler Alphons.

Oder meinst du wirklich, wir Lehrerinnen lassen uns einfach von so einer

Mitgeburt vögeln?

Willst du denn nicht spritzen, Hurenbock?

Spritz mir auf die Fotze.

Wie das gestrenge Fräulein befiehlt.

Was

gibt

es da nebenan?

Es ist gerade Pause.

Ach, schade.

Ich denke, es wird gleich wieder was geschehen. Du bist neue, stimmt's?

Ja, ich bin die Vroni.

Herzlich. Ich bin zum Eingewöhnen da.

Dann gewöhn dich gleich mal an mich, Max. Warum nicht, Herr?

Ich glaube, da tut sie wieder was.

Wer ist denn die richtige Person, die da vor dem Bett kniet?

Oh, das ist ja die Josefin, meine Cousine.

Die täte mir gefallen.

Soll ich dem Herrn ein bisschen Nudel rein?

Du kannst es versuchen, aber es bringt nichts.

Nur wenig, Madeleine, schaffen es noch, mich steif zu machen.

So, Madeleine, jetzt machen wir was ganz Ausgefallenes.

Mach's blau, damit ich mich hinlegen kann.

Herzl, du bist sehr lieb, aber streng dich nicht an. Es ist nicht der Mühe

Das kann ich nicht glauben.

Josephine soll sich schlägen.

Josephine, jetzt steigst du drüber.

Und lass dir den Schwanz von deiner Freundin geben.

Gelsen. Anders waren sie in zwei Löchern aufwärts von Pudert.

Bitte.

Sie schaut direkt zu mir, deine Cousine.

Ihr merkt die Nudel weg?

Ja, das macht mich alt.

Achtung, Kinder.

Kinder, bist du eine Nummer nach meinem Geschmack.

Tränen wird gespritzt. Draußen wird gespritzt. Das hat sich die Madame

raffiniert ausgedacht.

Ja, Herzl, und dass du es geschafft hast, das ist phänomenal.

Und daran ist natürlich auch deine Cousine schuld, weil sie mich so geil

angeschaut hat. Ihr müsst mich unbedingt besuchen.

Hier ist meine Adresse.

Hallo.

Grüß Gott, meine Damen. Grüß Gott, der Herr von Grünbaum erwartet uns. Ich

Ich gehe die Damen melden. Wenn es beliebt, einen Moment Platz zu nehmen.

Kinder, ich habe eine Idee.

Wir verlangen kein Geld für den Besuch.

Bist du narrisch? Der Grünbaum ist ein Bankier. Der hat bestimmt Geld wie

Gerade deshalb.

Wir müssen ihn so weit bringen, dass er uns ein Lokal einrichtet. Du hast doch

erzählt, dass dir ein Kaffeehaus angeboten worden ist. Ja, ja, das

Künstlerparadies. Der Besitzer ist gestorben und die Frau möchte es gern

loshaben. Das soll der Grünbaum für uns kaufen, wann er will, dass wir weiterhin

seinen Schweiß betreuen.

Aufgepasst, da kommt er.

Herzlich willkommen, meine Damen in meinem bescheidenen Haus. Ich freue

dass ihr da seid.

Ich bin die Josefine, Herr von Grünbaum.

Weiß doch, weiß doch. Ich erkenne Sie auch, wenn Sie diesmal angezogen sind.

Ich habe auch noch die Stessi mitgebracht.

Drei Masen auf einmal, das ist bestimmt auch für einen Kavalier wie den Herrn

von Grünbaum was Besonderes.

Das war sehr gescheit, Josefin.

Bitte, Poldi.

Wir trinken jetzt gleich Champagner als Begrüßungsschluck.

Also, meiner Seele, so ein blitzsauberes Kleeblatt lässt einem das Herz doch

gleich höher rupfen. Hoffentlich nicht nur das Herz, Claire von Grünbaum.

Das haben Sie sehr charmant gesagt, weil ein Steffi darauf wollen wir trinken.

Und wie haben die Damen gedacht, dass wir die Sache angehen?

Wir sind willenlose Werkzeuge in den Händen. Und unter der Zunge.

Der Zahn von Grünbaum.

Sagt ruhig Ignaz zu mir oder Igiwi, alle meine Freunde.

Und jetzt zeigt mir, wie er mich am schnellsten scharf macht.

Wir werden uns der Reihe nach vor dir ausziehen.

Und unsere Kleider bis zum Schlafzimmer. Wo ist es denn? Dort oben im ersten

Stock. Also, bis dorthin verstreuen.

Und du hast zu tun, was wir dir anschauen. Verstanden?

Ja, ja, aber freilich.

Jetzt

komm

her, Ivi, und leck.

Miriam.

Noch tiefer.

Schleck mir den ganzen Schlitz aus.

Ja, Herr.

Genug. Bleib dort hocken und guck der Froni zu.

Du kriegst jetzt zu ihr und saugst ihre Schamlippen.

Jetzt bist du an der Reihe.

Leg dich übers Geländer.

Los, Iggy, leck ihr den Hintern.

Ich glaube, jetzt sind wir alle reif fürs Bett.

Deutschland? Ja, ja, ja.

Komm, es ist Zeit, dass wir dich jetzt so recht von Herzen verwöhnen. Leg dich

zwischen uns.

Nachtblasen, Kinder. Unser Freund verlangt dann auch, dass ich eine

So gut habe ich es wohl noch nie in meinem Leben gehabt.

Ach mal, das war verdammt gut. Dafür sollt ihr auch ein mordsmäßig gutes Geld

erhalten.

150 Kronen lasse ich mich das kosten.

Wir möchten heute gar kein Geld. Nicht?

Na, wir haben was anderes aus dem Herbst. Das kostet allerdings 2000

seid wohl in Arsch. Was soll denn das sein?

Wir möchten, dass du uns ein Café rauskaufst. In der Trumpfgassen wird

eins angeboten.

Da machen wir einen Treffpunkt für elegante Kavalierebrauen.

Das habt ihr euch fein ausgedacht. Aber wo bleibt mein Vorteil bei der Sache?

Wir beteiligen dich.

Sagen wir, mit 50 Prozent am Geschäft.

Und verlass dich drauf.

Es wird ein Geschäft werden.

Oh, gewiss, das kann ich mir sehr gut vorstellen.

Und immer, wenn du willst, kommen wir zum Pudern her. So heiß es mir geht.

Und damit du siehst, wie ernst wir es meinen, bringen wir jetzt deine Nudeln

wieder zum Stehen und du darfst uns alle noch einmal stoßen.

Was jetzt?

Gleich auf der Stelle soll ich nochmal vögeln? Das schaffe ich nie.

Seit 20 Jahren ist es nicht mehr gegangen.

Und wenn wir es doch schaffen?

Dann, dann, dann bekommt ihr das Kaffeehaus.

Geht nicht so hart mit mir um, sonst erlebe ich nicht einmal die Eröffnung.

Aber mein Herr, schickt sich das noch voll Erdflasche Shampoos? Was wollen Sie

denn bei der dritten oder vierten machen? Das müsst ihr schon spüren.

Die rote, mein Herr. Danke.

Ich hoffe, Sie haben die Stacheln entfernt. Heiligt mich, Frau.

Oh, da kommt unsere Seppin.

Oh, da geht es ja schon recht hoch her.

Die da ist neu.

Maria. Grüß Gott, Frau Schäffel. Grüß dich, Maria.

Da bist du endlich, Schatz.

Grüß dich, Niki.

Ich hab die schönste Nische für euch reserviert. Danke. Danke, danke schön.

Eine fesche Person wie Frau Schäffel.

Ich hoffe, der alte Steiger bei ihr hat nichts dagegen, wenn wir auch einmal ein

bisschen hinlangen.

Na, Geduld. Ich denke, er wird nicht lang bleiben.

Liebe Gäste, liebe Freunde.

Ich freue mich, dass ihr zur Eröffnung von unserem Künstlerparadies so

erschienen seid.

Aber in diesem Paradies soll es nicht so streng zugehen wie bei Adam und Eva.

Hier dürfen die Adams in die knackigen Äpfel beißen,

ohne dass sie gleich ausgeschmissen werden.

Und unsere Evas hier, die haben nicht wie die Eva im Paradies ihr schönstes

Fleckerl mit einem Feigenblatt zugepickt.

Zeig's unseren Gästen, Maria.

So hoffe ich, dass hier immer eine Mordstimmung herrschen wird. Meine Madel

ich sind jedenfalls keine Fadenhofen. Darauf könnt ihr Gift nehmen.

Ich möchte aber nicht, dass dich die Mannsbilder antatschen und dass du sie

in deinem Paradies spazieren gehen lässt.

Was bist denn so kransig? Wir wollen doch mit dem Lokaler ordentliches

machen.

Darum sollen sich die anderen Weiber kümmern. Du bist nur für mich da.

Aber schauen muss ich, wann es gut läuft.

Das wirst du mir wohl erlauben.

Bin gleich wieder da.

Ist alles recht?

Ja, ja, danke schön.

Fühlen Sie sich wohl hier?

Ein bisschen fadig noch.

Oder soll es eine Klosterwirtschaft werden?

Hör mal, der Iggy sitzt da, als hätte man ein Gift ins Glas geschüttet.

Stell dir vor, der spielt plötzlich den Eifersüchtigen. Keiner soll mich

anlangen. Den müssen wir rausdeckeln.

Ich weiß schon, was man macht.

Pass auf, du gehst zu dem Herrn da, mit dem die Josef hingekommen ist.

Oh ja, das mache ich.

Grüß Gott, Herr von Grünbaum.

Die Frau Chefin hat für ein Weilchen in der Küche zu tun.

Ich soll Ihnen ein solches leisten.

Sie haben hoffentlich nichts dagegen, wenn ich mich zu Ihnen setze, oder doch?

Nein, nein, gewiss nicht.

Ach so, das ist ein Freund. Das hätte mir auch gefallen.

Die Frau Chefin hat es gut.

Freuen Sie mich, meine Gschweißlautel, Herr von Grünbaum?

Möchten Sie mal draufzugucken?

Nein, das geht nicht. Die Josefin wird auch gleich zurückkommen.

Oh, die kommt nicht so schnell.

Und wir können ja dann auf dem Vorhang zuziehen.

So, Herr von Grünbaum.

Wenn ich daran denke, dass der Herr von Grünbaum meine Himmel mit den Lippen

berühren wird, dann wird mir ganz heiß zum Mund.

Ja, da schau her.

Aber Fina, mein Täubchen.

Ja, wie finde ich denn das?

Mir Vorwurf machen, weil mir einer andatscht. Aber kaum, dass ich dem

Kerl den Rücken kläre, da verkraft er sein Gebiet schon in einem fremden

Milchladen.

Josefina, schau, ich weiß selber nicht, wie die es so schnell geschafft hat.

Los, wir gehen. Du blamierst mich an meinem eigenen Lokal.

Und mach das Hosentier zu.

auf einen kleinen Versöhnungsschluck. Dankeschön. Die Lust auf Gesellschaft

mir für heute vergangen. Ich schlafe heute in meiner Wohnung.

Aber morgen darf ich dich wieder abholen, nicht wahr, mein Herr?

Vielleicht. Vielleicht könnte mich ein schönes Geschenk besänftigen.

Ich werde mir was ausdenken.

Als dann schlaf gut.

Servus, mein Schatz.

Servus.

Zurück zur Trunkgasse.

Und damit wirklich niemand mehr unsere lustige Runde stört, schließt sich Dessi

die Tür ab und wir erklären uns der geschlossenen Gesellschaft.

Jawohl! Verschuldet!

Das kann uns auch die Sitzung von den Seinnehmern überraschen.

Wieso, was hast du denn vor, du unmoralisches Hürsel?

Ich denke, uns wird noch was Fesches einfallen.

Aber zuvor möchte ich was Selbstgesichtliches vortragen.

Was genau, Freunde?

Gibt's nicht die Wirtin Josefin?

Wie traurig wär's in unserem Wien.

Wir alle hier verdanken ihr dies fesche Paradies all hier.

Ich seh die Männer froh und munter und keinem hängt mehr etwas

runter.

Und auch die Damen zeigen brav, wie sie gebaut sind und wie straff.

Jedoch in einem Paradies, das heute erst dann am größten ist.

Wenn das, was uns mit Jucken peinlich, sich ohne Umstände rasch vereint.

So sei es im Künstlerparadiese, nicht anders als im Wald und Wiese. Das

Pfötzchen mit dem Schweißperduch.

Die Wirtin lacht vergnügt dazu, weil sie das Fräulein nimmer sagt.

Jetzt ist schon einer drinnen.

Danke, danke.

Aber liebe Freunde, nun genug der Ferse. Lasst euch nimmer stören in eurem

Vergnügen. Denkt immer an die alte Weisheit, solange man noch vögeln kann,

man.

Oh! Oh!

Bravo!

Vielen Dank.

Das war gut. Gut gemacht, Herr Dichter.

Und da kommt mir eine Idee.

Ich habe da so viel Schönes erlebt, da könnte man gleich ein Buch darüber

schreiben. Na toll, wer denn? Der Andrea könnte das tun. Doch.

Da können die Generationen, die nach uns kommen, noch etwas lernen von Josefins

Kind.

Haben Sie das gehört, meine Damen und Herren?

Also, wollen Sie nachher mit Ihrem Seilschläfer oder Herzensfettchen ins

gehen und ihm dabei was Neues zeigen?

Vergessen Sie nicht zuzugeben, dass Sie das zum ersten Mal bei der Josefine

Motzenbacher gesehen haben. Ich finde, das sind Sie meinem Andenken schuldig.

Also dann, in diesem Sinne, viel Spaß beim Wundern. Ciao.

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